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Cleo

Latoan *Hannoveraner*

Latoan [b]Von: [url="http://www.joelle.de/index.php?autocom=gallery&req=si&img=62515"][color="#284b72"]Scandic[/color][/url] [/b][b]V:[/b] Stakkato [b]M:[/b] Delilah [b]Aus der: [url="http://www.joelle.de/index.php?autocom=gallery&req=si&img=53222"][color="#284b72"]Liberty Changes Jewel[/color][/url] [/b][b]V:[/b] Jewel [b]M:[/b] Liberty Lane [b]Rasse:[/b] Hannoveraner [b]Geschlecht:[/b] Hengst [b]Geburtsdatum:[/b] 21.06.07 [b]Fellfarbe: [/b]brauner [b]Abzeichen: [/b]- schmale Blesse - 3 mal weiß gestiefelt [b]Stockmaß:[/b] 1,73 m[b] Gesundheit:[/b] sehr gut [b]Charakter:[/b] wenig Hengstmanieren, arbeitswillig, manchmal nicht ganz einfach, impulsiv, menschenbezogen [b]Vorbesitzer: Salera Besitzer:[/b] Cleo [b]Ersteller:[/b] Salera [b]VKR:[/b] Privatgestüt Antares/ Salera [b]RB: [/b]Flya [b]Zuchtzertifikat: [img]http://i27.tinypic.com/qoj9r7.jpg[/img] Qualifikationen: Galopprennen: E Western: E Militari: E Springen: E Distanz: E Dressur: E Eignung:[/b] Dressur/ Springen [b]Beschreibung:[/b] Latoan ist ein ausgesprochen imposanter Junghengst mit sehr viel Elan und Impulsivität. Er will immer alles richtig machen und meistert mit voller Konzentration und Aufmerksamkeit die ihm gestellten Aufgaben. Ungeübte Reiter können mit seinem Arbeitseifer und Vorwärtsdrang jedoch meistens nicht umgehen und sind überfordert. Deshalb gehört Latoan in die Hände eines erfahrenen Reiters, der es vermag, sein Potential voll auszuschöpfen und auszubauen. Im Ganzen zeigt er jedoch kaum Hengstmanieren und schließt sich "seinem" menschen fest an. Latoan ist für sein Alter im Umgang sehr manierlich und gut händelbar. [b]Schleifen/ errungene Siege: Siegerhengst der [BHK 307] Braune und Schimmel: [img]http://www.joelle.de/uploads/1235673999/gallery_5_4517_2333.png[/img] [/b]

Latoan *Hannoveraner*
Cleo, 20 Okt. 2010
    • Salera
      [quote name='Salera' date='15 September 2009 - 04:53 PM']
      Ankunft:

      Heute war es endlich soweit... mein wunderbarer Hengst Latoan sollte auf unser Gestüt kommen. Sein Vater zählt zu meinen Besten Zuchthengsten. Seine Mutter ist die renommierte Zuchtstute Liberty Changes Jewel der Privatzucht Bellevue. Dort wuchs Latoan auf. Und nun sollte er endlich zu mir kommen. Zurück an die Seite seines Vaters. Ich war davon überzeugt dass er ein wunderbarer und einzigartiger Zuchthengst werden würde, denn bereits mit seinen 3 Jahren war er sehr talentiert und hatte ein beeindruckendes Exterieur. Ich stieg mit meiner Mutter in unseren Pajero samt Hänger ein und wir fuhren los. Nach ca. einer Stunde kamen wir bei der Privatzucht an. Ich stieg aus und begrüßte die Leiterin headless. Dann ging sie mit mir zum Stall meines Hengstes. Er wieherte mir bereits entgegen, denn ich kannte ihn seit seiner Geburt. Ich streichelte seinen Kopf und führ den muskulösen Hals entlang. Dann gab mir headless das Halfter des Hengstes. Ich öffnete die Boxentür und streifte es ihm über. Dann ging ich mit ihm zum Hänger. Latoan lief folgsam hinter mir her. Meine Mutter schloss hinter mir die Anhängerklappe. Nachdem ich mich von headless verabschiedet hatte und wieder im Auto saß fuhren wir los Richtung Hof. Als wir ankamen wieherte Latoan auf dem Pferdeanhänger. Ich öffnete die Klappe und holte meinen Hengst herunter. Dieser war noch sehr aufgeregt und schnaubte. Dann führte ich ihn etwas umher. Latoan tänzelte aber nur kurz und fuhr schnell wieder herunter. Dann brachte ich ihn zu der Weide wo auch sein Vater Scandic stand. Der begutachtete den "Fremden" bereits von weitem und war sichtlich neugierig und aufgeregt. Ich stellte Latoan erst einmal allein direkt auf ein Stück neben der Weide von Scandic. Sie sollte sich erst einmal aneinander gewöhnen bevor ich beide zusammenließ. Nachdem ich Latoan losgemacht hatte donnerte er erst einmal aufgeregt über die Weide und machte seiner Anspannung Luft. Auch Scandic schoss los und lief neben seinem Sohn her. Dann kamen beide zum stehen und machte einen langen Hals über den Zaun um sich zu beschnuppern.


      Zuerst dachte ich es würde viel Gezeter und Ärger geben.. aber nichts dergleichen. Latoan unterwarf sich und Scandic akzeptierte ihn. Es war seltsam... wie sich die beiden ansahen. Ich hatte fast das Gefühl, als wüsste Scandic, dass es sich bei seinem gegenüber um seinen Sohn handeln würde. Kurze Zeit später wurden beide wieder ruhig und fingen an zu grasen. Dabei wich Latoan seinem Vater nicht von der Seite.
      Ich ging währenddessen wieder zurück und koppelte den Hänger von unserem Wagen.

      [/quote]


      [quote name='Salera' date='02 January 2010 - 12:34 PM']
      Pflegebericht für alle meine Zuchtpferde:



      Ich stand heute bereits sehr früh auf um mich um meine geliebten Pferdchen zu kümmern. Nachdem ich mich angezogen und gefrühstückt hatte setzte ich mich in mein Auto und fuhr los. Heute hatte ich einiges zu tun.


      Als ich nach 20 min. bei unserem Hof ankam stieg ich aus und machte mich auf den Weg zu meinen Weiden. Ich stapfte durch den Schnee und kam sogleich an der Weide meiner ersten 4 Hengste an. Elasso und Latoan standen bereits ungeduldig am Zaun und grummelten mir entgegen. Ich betrat ihre Weide und schmuste erst einmal mit den beiden. Mein neuer QH-Hengst Elasso legte mir sanft seinen Kopf in die Arme und kuschelte. Dann kam auch Latoan und wollte gekrault werden. Ich betüddelte die beiden Hengste bis ich merkte, dass sich da noch jemand ankündigte. Mein geliebter Blood Diamond hatte mich mittlerweile auch bemerkt und kam stolz auf mich zu.

      Ich streichelte meinem Hengst sanft über die Stirn und schmiegte mich fest an seinen Hals. Ich konnte den sanften Atem meines Hengstes spüren. Dann machte ich mich auf den Weg zum Offenstall, wo auch Branagorn wartete. Ich begrüßte den mächtigen Hengst und machte mich dann an die Arbeit. Nebenan stand eine Schubkarre, die ich mir schnappte, sowie eine Mistforke. Dann schloss ich den unteren Teil der Offenstalltüren, so dass meine Hengste hineinschauen konnten. Schubkarre für Schubkarre holte ich den schweren Mist aus der großen Box. Es war sehr viel drin, denn aufgrund des Frostwetters, hatte ich schon lange nichtmehr misten können.

      Nach einer ganzen weile war ich endlich fertig. Ich stellte die Schubkarre bei Seite und holte mir mehrere Rippen frisches Stroh. Großzügig streute ich ein, denn meine Hengste sollte bei diesen Temperaturen auch nicht frieren. Nachdem ich alles wieder schön gerade und sauber hatte leiß ich meine 4 Hübschen wieder hinein. Sie untersuchten sofort ihre box. Alle stöberten im Stroh herum und Latoan musste selbstverständlich erst einmal markieren^^

      Dann tat ich allen noch etwas Heu und ein paar Karotten hin, bevor ich mir die Schubkarre und Forke schnappte und zur nächsten Weide stapfte.

      Hier kam ich zu meiner Stutenherde. 4 meiner süßen waren auf dieser Weide zu Hause. Sie bemerkten mich mit der nicht ganz leisen Schubkarre und kamen sofort auf mich zugaloppiert. Als erstes waren Arya und Sweet Love bei mir am Tor. Ich betrat ihre Weide und begrüßte die beiden Stuten ausgiebig. Ich streichelte Arya sanft über die Stirn und Sweet Love kraulte ich genüsslich unterm Bauch. Mit etwas Verspätung aufgrund ihrer kürzeren Beine(^^) standen auch Nemesis und Vanity vor mir. Die beiden kleinen Ponystuten wieherten hoch und freuten sich über meinen Besuch. Ich kniete mich herunter und streichelte die beiden Süßen. Nemesis kraulte ich unter ihrer dichten Mähne, was sie sehr genoss. Und auch Vanity wollte gekrault werden. Ich massierte ihrer Flanke und ihren Bauch. Dann erhob ich mich wieder und machte mich auf den Weg zum Offenstall. Alle Stuten marschierten brav hinter mir her, nur Vanity der kleine Wirbelwind rauschte im vollen Galopp an mir vorbei Richtung Offenstall. Dort angekommen musste ich die Kleine erst einmal wieder herausschieben, weil sie sich nicht von fleck bewegen wollte. Ich stellte also die Schubkarre ab und begann mit der Arbeit. Viele Forkenhiebe und volle Schubkarren später war ich endlich fertig. Ich streute auch diese große Box großzügig ein und fegte noch etwas die Spinnenweben von der Wand. Dann ließ ich die Stuten herein und gab ihnen noch etwas Heu. Ich verabschiedete mich mit noch ein paar Streicheleinheiten und machte mich mit der Schubkarre und Forke wieder auf den Weg zur nächsten Weide.

      Nun kam ich zu der Weide, wo meine 3 Ponyhengste und mein schweres Warmblut Anduin standen. Während Anduin mit seiner Nase noch mitten auf der Weide im Schnee suchte, standen Cavallino, Isidorn und Memmen bereits erwartungsvoll am Tor und wieherten mir entgegen. Ich ging hinauf und beugte mich herunter. Meine beiden Falabellahengste kuschelten sich an mich heran und schlossen die Augen, als ich sie sanft kraulte. Dann war auch Memmen an der Reihe. Ich kraulte den süßen ausgiebig und amchte mich dann samt Schubkarre auf den Weg. Nun machte ich mich auch an diese Box. Nach ca. einer halben Stunde war ich endlich fertig. Sacht stellte ich die Forke zur Seite und machte noch den Boden etwas sauber. Dann streute ich alles ordentlich ein, um die Kleinen vor der Kälte zu schützen und verteilte dann noch mehrere Haufen Heu. Ich tat jedem noch ein paar Karotten in die Krippe und öffnete dann die Tür. Mittlerweile hatte auch Anduin hierher gefunden und stürzte sich auf die Karotten ich tätschelte den dicken und verließ ihre Weide anschließend wieder.

      Nun ging ich einen schmalen Weg entlang bis ich zu einer kleinen Weide kam. Dort standen bereits meine 4 Stuten und wieherten sehnsüchtig. Ich gin auf die Weide, woraufhin ich von Zingara und Amalia angestupst wurde^^ ich grinste und streichelte die beiden ausgiebig. Dann drängelten sich auch schon Paulina und Black Star vor. Sie wollten schließlich auch gekrault werden. Ich begrüßte auch die beiden Stuten und griff nun wieder nach meiner Schubkarre. Als ich beim Offenstall ankam machte ich mich gleich an die Arbeit. Trotz dicker Handschuhe hatte ich bereits Schwielen an den Händen. Forke um Forke verfrachtete ich den Mist nach draußen, bis alles leer war. Dann holte ich noch den letzten Rest mit der Bollenforke heraus und streute anschließend dick ein. Als ich alles grade hatte holte ich noch etwas Heu. Amalia polterte bereits ungeduldig gegen die Tür. Als ich die 4 hineinließ stürzten sie sich sofort auf das Heu. Ich gab allen noch eine Karotte und ein paar Streicheleinheiten bevor ich ging.

      Nun machte ich mich auf zu meiner nächsten Stutenweide. Sie lag direkt gegenüber und die 4 hatten meine Aktivität auf der anderen Seite längst bemerkt. Mit gespitzten Ohren standen Epona und Shatifa bereits am Tor. Ich ging auf die Weide uns streichelte die Beiden. Dann legte ich meine Arme um Eponas Hals und knuddelte mit ihr. Währenddessen stupste mich My Nightsky von links an und wollte ebenfalls Zuwendung. Ich streichelte ihr sanft über die Stirn und machte mich nun auch hier auf zum Offenstall. Als wir liefen holte plötzlich Crying Dream auf und ich kraulte auch sei kurz bevor wir weitergingen. Alle 4 Stuten folgten mir. Dann machte ich mich ans ausmisten. Diese Box dauerte besonders lange, denn die 4 hatten sehr viel Mist darin. Nachdem ich alles schön sauber hatte streute ich noch sehr großzügig ein.

      Anschließend verteilte ich noch Heu und Karotten, bevor ich die 4 hineinließ und zur nächten Weide stapfte.

      Es fing an zu schneien und die Sicht wurde schlechter. Ich erkannte Baradur und Finish am Tor vor mir. Dagoras und Slaters Secret hingegen waren nur schemenhaft zu erkennen. Ich betrat die Weide und kraulte meine leicht verschneiten Hengste^^

      Baradur war schon ganz eingepudert vom leichten Schnee. Finish schüttelte sich einmal kräftig und schleuderte das Meiste herunter. Ich streichelte beide und ging dann zu den Schemenhaften Gestalten, die je näher ich kam immer deutlicher wurden. Dann kraulte ich auch Dagoras und Slater. Die beiden waren heute sehr verschmust^^ Ich holte die Schubkarre und ging zum Offenstall. Ziemlich verschneit klopfte ich mich erst einmal und begann dann mit der Arbeit. Der Mist war sehr schwer und mir taten die Arme weh, doch ich machte immer weiter. Anschließend fegte ich noch die Wände ab und streute gut ein. Nun legte ich noch mehrere Haufen Heu zurecht und verteilte einige Karotten, bevor ich die 4 Hengste wieder hineinließ. Ich verabschiedete mich und ging zur nächsten Weide…. Ich musste mich beeilen, da der Schnee immer mehr wurde.

      Ich stapfte also zu der nächsten Weide, wo 4 meiner Stuten standen. Ivi`s Pleasure Lady, Twilight Princess, Masura und Elanor. Twiligt und Elanor kamen schnurstracks auf mich zu aus dem dichten Schnee. Ich kraulte die beiden ausgiebig. Und auch Masura und Ivi liebkoste ich sanft. Dann ging ich zum Offenstall und machte mich ans Ausmisten. Als ich alles leer hatte streute ich wieder alles dick ein und ließ die 4 Stuten herein. Ich verteilte Heu und Karotten und machte mich auf zur nächsten Weide wo 3 meiner Hengste standen.

      Sun Dreamer und Pevelin grummelten mir bereits entgegen. Ich ging hinauf und beide Hengste stupste mich erwartungsvoll an. Ich streichelte Su dreamer sanft über die Stirn und kraulte Pevelin sacht. Dann kam auch Black Nichtmare of Fairitale angaloppiert. Kurz vor mir kam er zum Stehen. Ich streichelte auch ihn und ging dann zum Offenstall. Eine Schubkarre nach der anderen holte ich heraus bis die Box komplett leer war. Dann streute ich ein und verteilte noch eine Ordentliche Portion Heu sowie ein paar Karotten bevor ich die Hengste wieder hereinließ. Ich streichelte Nightmare noch einmal über die Kruppe bevor ich zu letzten Weide ging. Hier standen meine großen Lieblinge Soul of Diamond, Darius, Xenolas und Gigolo. Darius und Diamond begrüßten mich mit lautem Wiehern. Ich ging hinauf und kraulte die beiden ausgiebig. Darius fiel ich um den Hals und schob meine kalten Hände unter seine warme Winterdecke um mich zu wärmen. Ich spürte den Schnee auf meinem Gesicht und lauschte dem sanften Atem meines Hengstes. Dann kraulte ich auch Xenolas^^

      Nun kamen auch Gigolo angetrabt, den ich auch sehr begrüßte^^ ich schnappte mir die Schubkarre und stapfte zum Offenstall. Ich beeilte mich mit dem Ausmisten und war nach dieser Box fix und fertig. Mir tat alles weh und ich war total kaputt. Doch es hatte Spaß gemacht. Dann streute ich ein und verteilte Heu bevor ich die 4 Hengste wieder hereinließ und mich auf den Heimweg machte.
      [/quote]


      [quote name='Salera' date='07 May 2010 - 09:44 AM']
      Pflegebericht für alle meine Zuchtpferde.

      Heute stand ich schon früh auf. Es würde ein langer Tag werden, denn ich plante mich huete gründlich um alle meine Pferde zukümmern. Der Wecker schrillte schon früh um 6 Uhr morgens, und um halb 7 stand ich fertig auf dem Hof. Ich betrat den Stall Kompley und vereinzelt begrüßte mich gewieher. Ich machte Kraftfutter für Arya und Branagorn fertig. Sie waren die einzigen Stallpferde. Nun war ich das Futter in die Krippen. Ich nahm mir einen Hufauskartzer und putzte beide kurz mit einer Wurzelbürste über und kratzte die Hufe aus. Natürlich nahm ich mir ein wenig Zeit, um mit ihnen zu Kuscheln. Ich streifte ihnen Halfter über und nahm sie einzeln an die Hand, um sie auf die Koppel zu bringen. Als ich dies erledigt hatte, nahm ich mir eine Schubkarre und mistete die zwei Boxen aus. Die anderen waren glücklicherweise noch sauber. Mit der halbvollen Karre marschierte ich weiter zur Hengstkoppel. Die Koppel war riesengroß, und klein und groß standen auf ihr. Als ich das Tor öffnete, begrüßten mich Elasso, Latoan, Isidorn, Blood Diamond, Baradur, Sun Dreamer, Black Nightmare of Fairytale, Dagoras, Darius, Pevelin, Gigolo und Soul of Diamond mehr oder weniger interessiert. Trotzdem nahm ich mir für jeden von ihnen Zeit. Es wurde gekuschelt, liebkost und Leckerlies verteilt. Ich war jedes Mal erstaunt darüber, wie brav die Hengst untereinander waren. Nun schob ich meine Karre an und begann die Weide abzuäppeln. Es war ein schöner Tag und die Vögel zwitscherten. Als meine Karre voll war, brachte ich sie zum Misthaufen. Da die Koppel allerdings nocht nicht von den Äppeln befreit war, öffnete ich das Tor um meine Karre hindurchzuschieben. Isidorn beobachtete das alles aus wenigen Metern Entfernung. Plötzlch, als ich gerade meine Karre abstellte um das Tor wieder zu schließen, flitze der kleine Hengst gekonnt aus dem Tor. Bockend galoppierte er von mir weg. Erschrocken, aber nicht sonderlich verwundert, rannte ich hinter ihm her, nicht ohne das Gatter ordentlich zu schließen. Anscheinend hatte der Hengst seine freche Phase. Wie erwartete stand Isi am Stutengatter. Anscheinend flirtete er ziemlich mit Nemensis, seiner Herzensdame, und diese quietschte Laut auf. Total in sie versunken bemerkte er gar nicht, das ich mich näherte. Mt einer schnellen Bewegung hatte ich den Hengst an seiner dicken Zottel Mähne gepackt. Leider hatte er kein Halfter auf, aber Isidorn ware sehr umgänglich an der Hand. Etwas Schuldbewusst, so schien es mir, trottete er brav neben mir her. Halbherzig schimpfte ich mit ihm, aber eigentlich konnte ich ihm das nicht verdenken. Schließlich war Nemesis einfach seine große Liebe. Heil auf der Weide angekommen, ließ ich den Hengst wieder frei und säuberte die Koppel zu Ende. Ich verabschiedete mich wieder von den Hengsten und machte mich mit einer Putzbox und Karre bewaffnet auf zur Stutenkoppel. Arya, Nemensis, Sweet Love und Paulina standen wie immer in ihrer kleinen Gruppe zusammen. Wieso sich die zierliche Arya, die winzige Nemensis und die zwei starken und kräftigen Tinker Sweet Love und Paulina sich so gut verstanden, war mir allerdings schleierhaft. Weiter hinten standen vereinzelt Epona, Ivi's Pleasure Lady, Elanor und Masura. Direkt vorne am Gatter stand Vanity, mein heimlicher Liebling. Vanny wieherte mir freundlich entgegen. Sofort als ich die Koppel betrat, unterzog sie mich ihrer üblichen Leckerlie Kontrolle. Schmunzelnd gab ich ihr eines und begann sie zu Putzen. Die hellen Haare verteilten sich auf dem grünen Gras. Schließlich bürstete ich den Staub noch aus dem Fell und kämmte ihre Mähne. Als ich mit den Hufen auskratzen fertig war, schaute Vanny mich geradezu Fröhlich an. Sie war einfach zu eitel für diese Welt! Als ob sie den anderen ihre neu erstrahlte Schönheit zeigen wolle, schwebte sie im Mitteltrab zu ihren Freundinnen, Gut gelaunt und lächelnd machte ich weiter mit dem abäppeln. Die Stuten waren glücklicherweise etwas sauberer als die Hengste, das hieß sie äppelten alle nur auf eine Stelle und nicht wahllos überallhin. Das machte es für mich leichter. Nun war die Koppel endlich sauber! Ich ging nun der Reihe nach alle Stuten ab. Jede einzelne begrüßte ich auf eine andere Art. Ich verweilte immer ein paar Minuten bei ihr, und sprach mit ihr. Natürlich vergaß ich das Leckerlie und die Streichel Einheiten nicht. Bei den wirklich Dreckigen putzte ich das Fell wieder so sauber, dass es glänzte. Aber bei jedem Pferd kratze ich die Hufe aus. Bei Elanor angekommen, hielt ich verwundert inne. Die Stute sah nicht ebsonders glücklich aus. Ich tastete alles ab, konnte aber keine Schwellungen sehen. ch beschloss sie mir am Ende des Tages genau anzuschauen, und erstmal die Hufe auszukratzen. Zuerst war auch alles in Ordnung, doch vorne Links sah ich, das ein großer Stein zwischen Strahl und Huf eingedrückt war. Vorsichtig zog ich den Stein hinaus. Elanor zuckte mit dem Huf weg, doch ich hielt sie fest. "Armes Mäusschen!", murmelte ich. Sie muss wirklich tapfer gewesen sein! Ich holte schnell Desinfektionsspray und etwas Heilsalbe, sowie einen Umschlag. Ich beschmierte den Umschlag dünn mit der Heilsalbe und wickelte diese um den etwas warmen Huf. Schließlich befestigte ich das mit einer Bandage. Hmm. Wenn das nicht besser werden würde, müsste der Tierarzt kommen. Ich beschloß den Huf die nächsten paar Tage zu beobachten und täglich den Umschlag zu wechseln. Ich krauelte die Stute noch tröstend und versprach ihr Gute Besserung. Sie war die Letzte gewesen. Mittlerweile war es leicht Dunkel geworden. Ich räumte Kaare und Mistgabel ordentlich weg und vergewisserte mich, dass alle Tore sicher verriegelt waren. Beruhigt stieg ich in mein Auto und fuhr nach Hause. Mein Letzter Gedanke vor dem Einschlafen war Elanor.
      Wenn bei Elanor innerhalb der nächsten tage keine Besserung eintritt, muss der Tierarzt benachrichtgt werden!

      [5839 Wörter] by Manitou

      [/quote]


      [quote name='Salera' date='16 August 2010 - 02:07 PM']
      Pflegebericht für alle meine Zuchtpferde:





      Tag des offenen Hofes Vorbereitung




      Heute war ein aufregender Tag. Unser Gestüt würde gegen 10 Uhr seine Pforten öffnen und interessierte Besucher empfangen die sich alles anschauen konnten. Deshalb fuhr ich schon früh zum Hof um alles vorzubereiten. Besonders Lud unser Gestüt ein Tinkerinteressierte vorbeizuschauen, denn es würde eine große Vorführung mit meinen Puschelfüßen geben. Ich setzte mich also in mein Auto und machte mich auf den Weg. Angekommen parkte ich mein Auto hinter der Scheune um den Besuchern mehr Platz zum Parken zu lassen. Viele unserer bekannten und auch einige Einsteller waren bereits da und schmückten bespielsweise die Halle und das große Reiterstübchen oder bauten schonmal den kaffeetisch mit allmöglichen Kuchensorten auf. Mmmhhh sah das lecker aus…^^



      Meine Mama hat 3 große Torten gebacken und meine Tante noch mehr Kuchen den wir heute verkaufen wollten um die Kasse etwas aufzubessern. Ich begrüßte alle und machte mich dann schonmal auf zu der Weide wo meine Holsteiner und Pintos standen. Zuerst ging ich zu meinen Stuten. Ivi`s Pleasure Lady und Elanor waren von dem ganzen Rummel nicht verschont geblieben und waren bereits hell wach als ich kam. Ich öffnete das Tor und betrat die Weide der beiden Stuten. Ivi grummelte mir entgegen und stupste mich leicht an. Ich streichelte den Kopf der hübschen Stute und strich ihr den Pony aus dem Gesicht. Ihre schöne breite, muskulöse Stirn schimmerte im Morgenlicht, wie ihr gesamter Körper. Doch auch Elanor wollte von mir gekrault werden und fing an mir in die Arme zu schmusen^^ ich tätschelte sie auf dem Nasenrücken und kraulte sie sacht am Hals bevor ich beide Stuten synchron klopfte und zu ihrem Offenstall ging. Brav nebeneinander folgten mir die 2. Normalerweise waren Stuten untereinander ja oft zickig, aber die Beiden waren ein Herz und eine Seele. Beim Offenstall angekommen ging ich durch eine kleine Tür in einen Nebenraum und holte das Kraftfutter für die beiden (natürlich auf ihr Geweicht abgestimmt)^^. Ich gab beides in ihre Krippen und meine Stuten kauten genüsslich ihr Müsli. Ich liebte das Geräusch von ruhig fressenden Pferden.

      Dann ging ich wieder nach nebenan, holte mir eine Forke und lief ruhigen Schrittes einmal um den Offenstall herum. Von dort holte ich mit der Schubkarre ein paar Rippen Stroh. Nun machte ich zuerst den weiträumigen Offenstall gerade, ebnete also den Mist und streute dann alles schön ein. Nun holte ich noch eine ordentliche Portion heu und formte einen großen Haufen. (Elanor und Ivi verstanden sich so gut, dass sie auch von einem Haufen fressen konnten.)

      Nun schnappte ich mir noch die Wurzelbürste und den Striegel den ich mitgebracht hatte und bürstete meine beiden Stuten gründlich ab. Sie genossen es sichtlich, ließen sich aber nicht von ihrem futter abbringen. Zuerst war Elanor dran. Ich bürstete sie gründlich ab, bis kein Staubkörnchen mehr zu sehen war. Dann nahm ich die Bürste aus meiner Tasche und kämmte ihr lange und ausgiebig die Mähne. Den Schweif verlas ich vorsichtig bis er ganz fein war. Dann kratzte ich meiner hübschen und vor allem SAUBEREN Stute noch die Hufe aus. Zum Glück, denn bei Elanor hatte sich ein großer Stein festgesetzt, den ich noch rechtzeitig entfernte. Dann ging ich zu Ivi`s Pleasure Lady. Auch sie begann ich gründlich mit Kardätsche und Striegel zu reinigen. Sie unterbrach dafür sogar kurz ihr Frühstück und drehte mir die sehr juckenden Stellen zu, damit ich sie kratzte. Als ich auch die Mistflecken so gut wie möglich heraus gebürstet hatte, kämmte ich auch ihr gründlich die Mähne und verlas ihr den Schweif. „Fein machst du das meine Süße!", sagte ich Ivi leise bis ich fertig war. Dann kratzte ich auch ihr die Hufe aus. Als ich mit allem fertig war und ich sah wie sauber die beiden waren klopfte ich die beiden süßen noch und verließ dann ihre Weide um mich um die Hengste zu kümmern. Sie hatten ihre Weide etwa 100 Meter weiter nördlich. Nach einem kleinen Stückchen Lauferei kam ich zu ihrer Weide und ging hinauf. Mein Pintohengst Blood Diamond und mein Holsteinerhengst Sun Dreamer standen bereits am Tor und erwarteten mich. Ich wuschelte Blood mit einem breiten Grinsen im Gesicht durch den Schopf und nahm ihn dann in den Arm um mich ganz fest an ihn zu kuscheln. Er war so schön weich und warm, dass ich garnicht mehr loslassen wollte. Doch Dann holte mich Darius wieder ins hier und jetzt indem er mich sanft anstupste. Ich öffnete die Augen und sah meinen Holsteiner-Pinto Mixhengst neben mir stehen. „hi mein Süßer", sagte ich und kraulte ihm die Stirn. Dann drehte ich mich um und sah Sun Dreamer der mich ganz verdattert ansah als wolle er sagen „Hast du nicht wen vergessen? Oder bin ich jetzt Luft für dich?" ich ging zu ihm und kraulte dem Kleinen den muskulösen hengsthals. Dann machte ich mich auf den Weg zum Offenstall. Alle Hengste gingen brav hinter mir her, nur Blood musste mal wieder vorausgaloppieren weil er es nicht abwarten konnte. Ich grinste über beide Ohren als mein Hengst im Galopp ein paar Sätze riss und quiekte wie ein Spanferkel. Beim Offenstall angekommen ging ich hinein und durch eine kleine Tür nach nebenan um die Schalen mit Kraftfutter für meine Hengste zu holen. Ich tat jedem seine Portion in die Krippe und alle gingen mit gespitzten Ohren an ihr Frühstück. Darius war ein wenig futterneidisch und legte die Ohren an als sich Sun Dreamer mit seinem Hinterteil ihm etwas näherte. Doch ein scharfes „Naa!" von mir genügte und alle waren wieder friedlich am kauen. Ich ging um die Ecke um Stroh zu holen, hielt inne und lugte noch einmal um die Ecke. Darius legte wieder ein Ohr an. „Denk nicht mal dran!", sagte ich um die Ecke und schon ging sein Ohr wieder nach vorn. „schlaues Pferdchen", dachte ich: „man sollte sich nicht mit Frauchen anlegen". Grinsend holte ich das Stroh.

      Erst machte ich den Mist gerade und streute dann alle gründlich ein. Anschließend holte ich noch ein paar Rippen Heu von nebenan und machte jedem seinen Haufen fertig. Dann schnappte ich mir auch bei den 3 Rabauken meine mitgebrachten Putzutensilien und legte los. Als erstes musste Darius dran glauben^^

      Ich putzte den ganzen Hengst gründlich von oben bis unten ab. Er glänzte wie eine Speckschwarte nachdem ich mit dem Kleinen fertig war. Dann kämmte ich ihm noch bis ins kleinste seine wallende Mähne und den Schweif. Bei ihm konnte ich ihn kämmen, denn er war sehr fein und seidig. Dann kratzte ich ihm noch die Hufe aus. Alles in alles strahlte er förmlich und seine Muskeln kamen gut zur Geltung. Dann ging ich zu Sun Dreamer. Ich wusste wie sehr er es mochte zuerst gekrault zu werden, deshalb massierte ich erst seinen Bauch (was er über die Maßen toll fand) und dann seine Kruppe. Er spitzte die Lippen und ging richtig in die Knie damit ich gut an die Stelle herankam. Dann bürstete ich auch ihn gründlich sauber und schrubbte selbst die hartnäckigsten Mistflecken heraus. Nachdem ich auch seine Mähne ganz seidig gekämmt und den schweif verlesen, sowie die Hufe ausgekratzt hatte ging ich zuletzt zu Blood Diamond. Ich schrubbte ihn wie eine verrückte, was er aber dennoch unglaublich gut fand XD Denn er war so ziemlich der Dreckigste von allen. Er war so einer der sich überall wälzt und wenn ich überall sage, mein ich ÜBERALL! Dieser Hengst macht keinen Halt vor der noch so tiefsten Schlammpfütze oder dem noch so dicksten Dreckloch… Manche Tage komm ich auf den Hof und denke ich hab nen Rappen auf der Weide so dreckig ist der XD

      Nachdem ich auch ihn nach einer gefühlten Ewigkeit endlich sauber hatte verließ ich die Weide meiner Hengste und huschte rüber zu meinen westernpferden. Dafür musste ich über den Hof und prompt kam auch schon dass was ich erwartet hatte… „Wie siehst du denn aus Mausi? Wo hast du dich denn gewälzt?", reif meine Mutter über den gesamten Hof. Jaaaa ich weiß dass ich grässlich aussehen musste! Ich mein…. Ich hab grade Blood geputzt XD da sah man hat immer kacke nach aus, ganz nach dem Motto, „Das Pferd ist sauber und ich seh fürchterlich aus" Ich wollte gar nicht in den Spiegelschauen, denn ich wusste, dass ich höchstwahrscheinlich pechschwarz im Gesicht war. Mit einem übertriebenen Grinsen und einer herunterspielend witzig gemeinten Handbewegung ging ich weiter zu meinen Westis. Ich machte den Strom aus und ging auf ihre Weide. Da standen sie schon wie die Hühner auf der Stange. Temptation`s Pokerface neben Nacota, gefolgt von Elasso und Gigolo. Die 4 waren echt die beste Hengstgruppe die ich hatte. Es gab nie Kellereien oder sonstiges Gezicke zwischen ihnen. Auch hier konnte ich zu allen hingehen und sie knuddeln ohne auch nur einen Hauch eines Streites zu Provozieren. Alle hatten ihren Rang und akzeptierten ihn auch. Nacota war der Leithengst, weshalb jeder ohne zu murren ihn als erstes zu mir ließ. Ich schlang meine Arme um seinen muskulösen Hals und schmiegte mich fest an ihn. Er war mit der Muskulöseste Hengst den ich besaß und doch so weich und einfach nur traumhaft. Ich fuhr mit geschlossenen Augen seine Muskeln entlang. Dann löste ich mich und streichelte noch über seine breiten Backen und die muskulöse Stirn, bevor ich auch die anderen 3 ausgiebig und knuddelnder Weise begrüßte. Kurzer Hand beschloss ich, dass ich heute schon genug gelaufen war und schwang mich auf Nacotas Rücken. Ich gab meinem Hengst leichte Hilfen und der schritt ganz lässig mit mir zum Offenstall, während ihm die restliche Bande folgte. Angekommen stieg ich ab und ging wieder in den kleinen Nebenraum den jeder meiner Offenställe hatte, wo ich das Futter für meine 4 Hengste herausholte. Als sie genüsslich fraßen brauchte ich nur das Stroh kurz aufzulockern, denn ich war ja gestern mit meinen Freundinnen schön ausreiten und wir hatten anschließend alle dick eingestreut. Wegen des gestrigen Ausritts waren alle Hengste auch noch absolut sauber und ich musste keinen putzen. In diesem Fall war ich sehr dankbar, dass meine Westernpferde zu den sauberen Exemplaren gehörten. Im Gegensatz zu Blood… ich verengte die Augen und schielte noch einmal zu meinem kleinen Dreckfink auf die andere Seite. Dann holte ich noch ordentlich Heu von nebenan und schüttelte es auf. Ich legte die Forke anschließend zur Seite und verließ ihre Weide. Da hörte ich ein lautes Wiehern nicht weit entfernt. Es war meine Quater Horsestute Masura die mir entgegen wieherte. „ja mein Mädchen, zu dir komm ich nachher noch!", rief ich ihr entgegen, denn sie stand bei meinen anderen 2 Paintstuten.

      Nun ging ich auf die Weide meiner Hannoveraner. Dort besuchte ich als erstes meine 4 reinrassigen Hengste. Ardanos Sirus, mein edelster Hannoveraner, der auch Leithengst der Truppe war, wartete als erster vor dem Tor. Ich ging hinein und kraulte Sirius ausgiebig. Er drehte mir den hintern zu. Jeder normale Mensch der ihn nicht kennen würde, wär zu Seite gesprungen, doch ich wusste, dass das keine Drohgebärde war a la „ich schlag gleich aus" sondern dass ich ihn am Hintern kratzen sollte auf gut Deutsch gesagt. Das tat ich auch, naja, nicht direkt am hintern sondern auf der Kruppe. Sirius konnte sich kaum einkriegen, so sehr verspürte er den drang jemand anderen zu gnappsen vor lauter jucken. Da musste Scandic ran, mein zweithöchster Hengst im Rang. Dann erwiderte Scandic das beknabbern von Sirius und Schwupps waren die beiden kaum auseinander zu bekommen. Diese Gunst der Stunde nutzte ich um Latoan und Branagorn zu begrüßen. Ich kraulte die beiden ausgiebig und ging dann zum Offenstall. Nur die beiden Hengste folgten mir, während Scandic und Sirius noch ganz vertieft waren in ihr begnappsen. Ich holte das Kraftfutter von nebenan.

      Mit den schalen unter dem Arm lugte ich um die Ecke, weil die beiden immer noch nicht kamen. Ich pfiff einmal und prompt hörten sie auf und kamen im Jagtgalopp angeflitzt. Ich tat jeden sein Kraftfutter in die Krippe. Noch ganz außer Atem von dem Sprint machten sich Sirius und Scandic wild über ihr Kraftfutter. Ich klopfte die beiden und machte den Mist grade. Dann holte ich auch bei den vieren ein paar Lagen Stroh und verteilte sie ausgiebig. Dann holte ich noch Heu und machte 4 gleichgroße Haufen. Ich schnappte mir anschließend die Kardätsche und den Striegel, womit ich Ardanos Sirius gründlich abbürstete. Ich holte jedes noch so kleine Staubkorn aus seinem Fell, denn heute würden auch ein paar sehr interessante Leute kommen die sich meine Hannoveranerzuchthengste anschauen würden. Ihr Blut war seh begehrt und da musste sie eine gute Figur machen. Sirius würde ich heute auch noch vorstellen, weshalb ich ihn nachher noch in den Stall hohlen würde. Nachdem ich meinem Hengst auch die Mähne gebürstet hatte, kratzte ich ihm die Hufe aus und ging zu Scandic. Mein lackschwarzer Hengst wurde von mir gründlichste von Kopf bis Fuß aufpoliert und ich ging auch noch mit meinem Lammfellhandschuh drüber. Er glänzte wirklich wie meine Lacklederstiefel nach den fetten. Dann kratzte ich auch ihm noch die Hufe aus und ging weiter. Branagorn und Latoan mussten dieselbe Prozedur über sich ergehen lassen bis ich nach langer Zeit endlich mit allem fertig war. Ich kuschelte meinen Kopf unter die Lange Mähne von Branagorn und kraulte noch den strammen hals von Latoan bevor ich allen noch einmal über die Kruppe strich und ihre Weide verließ um zu meinen Hannoveranerstuten zu kommen. Ihre Weide war gleich um die Ecke und die Beiden warteten schon wiehernd auf mich. Golden Wonder scharrte erwartungsvoll und Epona grummelte mir mit gespitzten Ohren und wachen Augen entgegen.

      Ich öffnete das große Weidetor und ging hinauf. Golden Wonder kam sofort auf mich zu und stupste mich mit ihren Nüstern vorsichtig im Gesicht an. Ich streichelte meine Süße vorsichtig über die Stirn und strich ihn den Schopf aus dem Gesicht. Dann fuhr ich mit meiner Hand ihren weichen Hals entlang bis zu Schulter und kraulte die Süße ein wenig. Doch da mischte sich Epona ein und stupste meinen Arm von Wonder weg, als wollte sie sagen: „Hey jetzt bin ich aber mal an der Reihe!"

      Ich wandte mich meiner haselnussbraunen Stute zu. „Oh man bist du dreckig süße!", sagte ich zu ihr und verzog das Gesicht. Heute war Epona eher eine braune Stute mit schwarzen Flecken als dass sie schön glänzte. Ich klopfte ihr lächelnd auf den Po und ging zum Offenstall. Beide Stuten folgten mir. Angekommen holte ich wieder aus der kleinen Kammer im Offenstall das Müsli für meine beiden Süßen^^

      Ich tat es ihnen in die Krippen und machte erst einmal den Mist gerade. Dann holte ich von nebenan Stroh und streute beide gründlich und dick ein. Dann schnappte ich mir die Schubkarre und holte von nebenan eine Rippe Heu und schüttelte sie zu 2 großen Haufen auf. Dann holte ich wieder meine Kardätsche und den Striegel heraus. Zuerst machte ich mich an Golden Wonder, denn sie war die saubere von den beiden XD Ich säuberte ihr ohne hin schon glänzendes Fell und holte mit meiner weichen Schmusebürste auch noch den letzten Staub heraus. Sie schloss genüsslich die Augen als ich ihr sanft übers Gesicht glitt. Nachdem kein Staubkörnchen mehr an ihr haftete kämmte ich ihr die schöne Mähne und verlas ihr den vollen Schweif. Meine kleine stand wie ein Fels in der Brandung. Sie hatte ein sehr ausgeglichenes Temperament und liebevolles Wesen.

      Nun kratzte ich Wonder noch gründlich die Hufe aus. Anschließend verdrehte ich die Augen und ging zu Epona. „und jetzt zu meinem Dreckschweinchen", sagte ich grinsend während ich meiner Stute über den Rücken streichelte. Ich klopfte ihr 2-mal auf die Kruppe und war sofort in eine Staubwolke gehüllt. „Super", dachte ich: „Naja, ich sah eh schon fürchterlich aus, da macht mir das BISCHEN auch nichts mehr". XD

      Ich war eine Ewigkeit dabei bis ich sämtlichen Deck aus Eponas Fell heraus gebürstet hatte und sie wieder glänzte. Dann kämmte ich ihr noch das Langhaar bis es wieder seidig wehte und kratzte meiner Stute noch die Hufe aus. Anschließend gab ich beiden ein Leckerchen und nahm Epona noch einmal fröhlich in den Arm, bevor ich frohen Mutes ihre Weide verließ.

      Nun ging ich zu der Weide wo meine Ponyhengste standen. „Das ist immer wieder zum piepen", dachte ich als ich vor ihrer Weide stand. Denn bei meinen beiden Ponyhengsten lief auch mein großer und mächtiger Paparazzo. Er war mein gekörte Paso Fino Hengst aber verstand sich total gut mit den kleinen. Mit daneben standen Isidorn, mein Falabellahengst und mein Neuzugang Andskoti, ein gekörter Shettyhengst. Alle 3 standen nebeneinander. Besonders Isidorn und Paparazzo waren die dicksten Freunde. Sie sahen nebeneinander aus wie David und Goliath. Ich ging auf die Weide und umarmte meinen mächtigen Paparazzo. Er hatte so ziemlich den mächtigsten und muskulösesten Körperbau von alle meinen Pferden. Ich strich sanft durch sein seidig schwarzes Fell und schloss die Augen. Ich konnte leise seinen Herzschlag und das sanfte Atmen hören. Dann wurde ich in meinem Schwelgen unterbrochen als mit was am Bein herumstubste. Isidorn protestierte und ich kniete mich hin. Dann kam auch Andskoti auf mich zu und beide Hengste wurden von mir ausgiebig und mit einem Lächeln bearbeitet. Ich stand wieder auf und ging zu ihrem Offenstall. Während Paparazzo mir gemütlich hinterher ging mussten die beiden Ützis nebenher traben um schrittzuhalten. Es war echt total süß.^^

      Beim Offenstall gab ich wieder jedem seine Kraftfutterration. Anskoty und Isidorn natürlich nur ganz wenig und selbstverständlich in extra niedrigen Krippen^^. Dann machte ich auch hier das Stroh gerade. Ich musste bei ihnen nicht einmal einstreuen, so gut war noch alles. Dann holte ich von nebenan Heu und machte 3 Haufen fertig. Und daaan ging es ans putzen. Erst Isidorn. Er hasste es sauber zu sein, weshalb ich ihn schnell während des Fressens putzte, damit er abgelenkt war und sich nicht gleich wieder in den Dreck schmiss. Dann bürstete ich ausgiebig seine ziemlich dicke Mähne und kratzte ihm die kleinen Hufe aus. Ich klopfte den Kleinen und ging dann zu Andskoti. Da er erst grade vor kurzem angekommen war, hatte er sich noch nicht groß schmutzig gemacht und es reichte ein grobes überbürsten und eine Streicheleinheit bis er wieder richtig schön glänzte. Dann ging ich zu Paparazzo. Der große war mein echter Liebling♥. Ich liebte diesen Hengst heiß und innig und musste ersteinmal eine runde mit ihm knuddeln. Ich schloss meine Arme um seine muskulöse Flanke und lehnte weinfach nur dagegen. Hier und da grummelte und gluggerte es und ich musste lächeln. Dann merkte ich wie auf einmal die noch kauende Nase von Paparazzo herumkam und mich an stupste als wolle er sagen: „Was machst du denn da? Ich will meine Kraulstunde!" Dann fing ich an ihn ausgiebig zu bürsten. An den Stellen wo er es am liebsten mochte hielt er mit dem fressen kurz inne und wackelte ganz ergiebig mit der Oberlippe. An diesen Stellen ließ ich mir besonders viel Zeit und er fand es toll. Nachdem mein Süßer wieder glänzte wie Lack und Leder begann ich sein schönes Langhaar zu bürsten. Es war ein Traum wie leicht wellig es viel. Dann kratzte ich Paparazzo die Hufe aus und streichelte allen meinen 3 Hengsten noch einmal über die Kruppe bevor ich ging. Meine beiden Stuten standen gleich nebenan. Die kleine zuckersüße Falabellastute Nemesis stand bereits am Tor und wieherte ganz hoch und zierlich durch ihren dichten schupf hindurch. Ich ging durch das Tor und strich ihr erst einmal den Schopf aus dem Gesicht. „Mensch Süße du siehst ja Garnichts mehr!", sagte ich halb lachend und kraulte die Kleine als Begrüßung und steckte ihr noch ein Leckerchen zu. Dann kam auch meine Welsh D Stute Paint My Pommes angaloppiert. Sie blieb kurz vor mir stehen als ich die Hand hob und ließ sich ausgiebig von mir betüddeln. Ich schloss meine Arme um sie und kraulte sie oben am Wiederrist, was sie sichtlich toll fand. Sie fing an Nemesis wie eine irre zu begnapsen, was die wiederum nicht so toll fand und quiekte wie ein Spanferkel. Dann ging ich zum Offenstall und die beiden Stuten folgten mir. Angekommen holte ich für jeden seine Kraftfutterration und gab sie ihnen in die Krippe. Nemesis natürlich eine Etage tiefer^^

      Dann lockerte ich das Stroh auf, auch hier brauchte ich nicht einstreuen und holte noch eine Ladung Heu von nebenan was ich aufschüttelte. Nun begann ich auch die beiden zu putzen. Erst Nemesis. Ich schnappte mir die kleine Kardätsche und den ministriegel und begann die Süße zu putzen. Sie fühlte sich richtig wohl dabei und kam nicht einmal richtig zum Fressen so genoss sie das Prozedere. Dann, nachdem ihr schwarz wieder glänzte und die weißen Flecken wieder schneeweiß waren kämmte ich ihr den extrem dichten und lockigen Schweif und natürlich auch die dichte Mähne. Dann kratzte ich der kleinen noch die Hufe aus, wobei ich richtig in die Knie gehen musste um da ran zu kommen. Man Falas sind aber auch klein XD

      Dann widmete ich mich meiner geliebten Paint My Pommes. Auch sie bürstete ich schön sauber und schrubbte an den Stellen wo sie es gerne mochte bis mir die Arme lahm wurden. Dann, als sie glänzte wie aus purem Bronze kämmte ich ihr das dichte Langhaar und kratzte ihr die Hufe aus. Dann knuddelte ich noch ausgiebig mit der Süßen und verließ dann ihre Weide. „So, hier bin ich fertig", sagte ich, denn nun musste ich nur noch in den Stall. Dort hatte ich nämlich meine ganzen Tinker untergestellt für ihren Auftritt nachher. Ich ging also in den Stall und wurde wieder einmal von meinem Vater ausgelacht wie dreckig ich doch wär^^ „jaja^^", sagte ich abwinkend und ging weiter. Ich wurde bereits mit lautem wiehern meiner süßen Puschelfüße begrüßt. Auf der rechten Seite standen meine 4 Stuten und links meine beiden Hengste. Als erstes ging ich in die Box von BVs Ilya. Die süße begrüßte mich mit tiefem Gegrummel und gespitzten Ohren. Ich kramte in meinen Taschen und holte ein Leckerchen für die Süße heraus. „Ja darauf hast du gewartet nicht war Digge?", sagte ich lächelnd und strich ihr dabei über die Stirn während Ilya die Augen schloss. Ich drückte die Süße ein wenig zur Seite und machte die Box grade. Dann drängte sie sich aber immer wieder vor mich. „jaja ich kraul dich ja!", sagte ich und begann die ausgiebigen Streicheleinheiten. Meine Stute genoss es sichtlich betüddelt zu werden. Dann ging ich wieder hinaus und weiter zu Paulina. Auch sie begrüßte mich. Kaum hatte ich ihre Boxentür einen Spalt geöffnet schaute auch schon ihre fusselige Nase heraus und schnüffelte an mir rum. Ich könnte ja eventuell ein Leckerchen in der Tasche haben. Und so war es auch^^ Ich gab es ihr und machte auch ihre Box gerade. Dann kraulte ich sie noch ausgiebig auf der Kruppe und ging dann zu Tinkerbell eine Box weiter. Die Kleine schaute mich mit großen Augen an und legte den Kopf schief als ich in meiner Tasche kramt um ein Leckerchen herauszuholen. Ich gab es ihr und streichelte die süße über den Hals. Dann machte ich ihre Box gerade. Gar nicht so einfach wenn sich die Stute einem immer wieder in den Weg stellt und mein gekrault werden zu wollen.

      Als ich nach gefühlten Ewigkeiten auch bei ihr fertig war ging ich zu Sweet Love. Auch sie kraulte ich ausgiebig und gab ihr ein Leckerchen zur Begrüßung. Ich machte ihre Box grade du ging nun zu meinen beiden Hengsten in den gegenüberliegenden Boxen die bereits ungeduldig warteten. Erst ging ich zu Baradur. Der Süße grummelte mir entgegen und als ich seine Box betrat legte er mir den mächtigen Kopf in die Arme. Total süß der Kleine. Dann machte ich seine Box gerade und kraulte ihn noch am Bauch bevor ich zu Dagoras nach nebenan ging. Auch ihn krallte ich ausgiebig und strich ihm den langen Schupf aus dem Gesicht. Dann gab ich ihm ein Leckerchen und machte auch seine Box gerade. Nun ging ich in die Sattelkammer und fuhr mit dem großen Futterwagen vor. Alle samt wieherten und grummelten weil sie alle was zu fressen haben wollten, war ja klar. Ich gab also jedem seine Portion und holte dann von nebenan einen großen berg Stroh. Ich konnte jetzt jedes Pferd gemütlich einstreuen, weil alle mit Fressen beschäftigt waren. Anschließend fegte ich grob die Stallgasse und holte das Heu. Jeder bekam einen großen Berg von mir. Putzen tat ich meine Tinkerchen noch nicht, denn das machte ich nachher bevor die Show los ging. Ich verließ nun den Stall und setzte mich erst einmal in mein Auto und fuhr nach Hause. Ich hatte nur noch eins im Sinn „Duscheeen", ich sah nämlich aus wie sau und das meinte ich auch so XD
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      [quote name='Flya' date='30 August 2010 - 11:17 AM']
      Pflegebericht für Latoan

      Gegen 11 Uhr Vormittags kam ich mit dem Fahrrad auf den Hof von Salera. Ich war schon sehr augeregt,da ich heute endlich mein Pflegepferd Latoan kennenlernen würde. Mit einem Lächeln stieg ich vom Fahrrad und suchte Salera. Sie erklärte mir, wo Latoan selbst,der Pflegekoffer und die Reitausrüstung war. Dann verabschiedete ich mich und suchte Latoan. Als ich ihn fand, berührte ich sanft seinen Nüstern und sagte:,,Hallo,du Schöner.'' Er wieherte fröhlich. Danach streifte ich ihm seinen Halfter über und führte ihn auf ein Stilles Plätzchen,wo ich ihn anband. Ich öffnete den Pflegekoffer,den ich vorher mittgenommen hatte und nahm einen Hufkratzer hinaus,mitdem ich vorsichtig seine Hufe säuberte. Als kein Dreck mehr an ihnen haftete,spülte ich sie nocheinmal mit lauwarmen Wasser ab. Danach gab ich den Hufauskratzer wieder in den Koffer und hohlte stattdessen eine Bürste hinaus. Mit ihr striegelte ich langsam das wunderschöne Fell von Latoan. Als ich fertig war,strahlte er förmlich. Ich tat die Bürste wieder in den Pflegekoffer und streichelte Latoan. Er schnaubte fröhlich. Dann nahm ich einen Kamm heraus und bürstete sorgsam seine Mähne und seinen Schweif. Als ich auch damit fertig war,tat ich auch den Kamm wieder in den Koffer. Danach verschloss ich den Koffer und brachte diesen zurück. Etwas später band ich Latoan wieder ab und führte ihn in dessen Box. Dort gab ich dem edlen Hengst einen Apfel. Dieser scheinte ihm sichtlich zu schmecken. Ich lechelte und schloss die Box. Dann ging ich zu meinem Rad und fuhr nachhause.
      [/quote]
    • Eddi
      Ein Tag bei Cleo

      Bericht für: Emira, Latoan, Paradises Black Butterfly, Sacrefleur, Don Diego, wenn die Tür sich öffnet, Donella, Brown White Schoko Boy, Wenn der goldene Teufel fällt, Zwieback, Da Vinci, Waldfee, Tigra, Aestas Amor
      Sammelbericht:

      Gestern hatte Cleo mich gefragt, ob ich mal bei ihr vorbei schauen könnte. Und da ich momentan kaum was zu tun hatte und mir gerade so war, sagte ich zu. So war ich heute schon eine Stunde früher aufgestanden um meine Pferde zu versorgen und dann zum Gestüt Auftakt zu fahren. Cleo begrüßte mich mit einer Tasse Kaffee und erklärte mir kurz wo alles lag. Das Gestüt Auftakt war nicht unbedingt riesig, dafür schön, ordentlich und mit etlichen Champions übersät. Ich stand vor dem einladend aussehenden Stall und wusste gar nicht wo ich anfangen sollte. Am besten würde ich mich von vorne nach hinten durcharbeiten. Also betrat ich die großen hellen Stallgassen und lief zur ersten Box.
      Neugierig streckte sich mir ein silberner Kopf entgegen. Dem Boxenschild konnte ich entnehmen, dass es sich um eine fünfjährige Reitponystute namens Waldfee handelte. Ich kraulte sie ein wenig hinter den Ohren und schnappte mir dann das Halfter. Sie ließ sich von mir aufhalftern und ich ging mit ihr zum Putzplatz. Dort hatte Cleo mir schon vorher einen Putzkasten hingestellt und so konnte ich sofort anfangen ihr Fell zu putzen. Nachdem sie ordentlich geputzt war, kratzte ich die Hufe aus und fummelte Heu und Stroh, dass sich in ihrer Mähne und ihrem Schweif verfangen hatte heraus. Ich ging wieder in die Sattelkammer und holte ihr gepflegtes Sattelzeug. Nachdem ich ihr den Sattel aufgelegt, die Trense angezogen und die Gamaschen um ihre Beine gemacht hatte, führte ich sie nach draußen, gurtete nach und stieg auf.
      Ich würde mit ihr heute eine gemütliche Runde ins Gelände gehen. Ich ließ die Zügel locker und wir ritten locker in Richtung Wald, ich hatte Lust mir das Ausreitgelände hier in der Nähe mal ein bisschen anzuschauen und die Gegend ein bisschen zu erkunden. Waldfee lief mit gesenktem Kopf aber stets mit gespitzten Ohren durch den Wald, sehr interessiert an ihrer Umgebung. Als ein schöner Waldweg, mit gutem Boden kam und Waldfee bereits warm geritten war gab ich ihr die Hilfen zu Trab. Sie reagierte sofort und trabte locker den Weg entlang. Sie schwang schön über den Rücken weg und nach einiger Zeit saß ich aus und galoppierte sie an. Ihr Galopp war richtig gemütlich und leicht auszusitzen. Nachdem wie einige Zeit galoppiert waren, parierte ich Waldfee wieder durch. Den Rest des Ausritts ließ ich sie gemütlich im Schritt laufen und als wir nach fast einer Stunde wieder am Stall ankamen stieg ich ab und führte sie wieder zum Putzplatz. Dort nahm ich ihr Sattel und Trense ab und verstaute sie wieder sorgfältig in ihrem Spind, Cleo sollte ja alles wieder ordentlich an Ort und Stelle wiederfinden. Ich kratzte ihre Hufe aus und entfernte die einzelnen, kleinen Steinchen. Dann nahm ich mir nochmals eine Kardätsche und bürstete über ihr hübsches Fell. Ich führte die liebe Ponystute wieder zurück in ihre Box, in der auch sie gleich anfing am Heu zu knabbern.
      Als nächstes kam ein brauner junger Hengst dran. Er hieß Da Vinci und war sehr sportlich. Ich begrüßte ihn mit einer Möhre und führte auch ihn aus seiner Box zum Putzplatz. Dort begann ich sein Fell zu putzen, die Hufen auszukratzen und einzufetten, Mähne und Schweif zu verlesen und zu guter letzt noch mit einem sauberen Lappen über sein Fell zu gehen, damit es schön glänzte. Zufrieden musterte ich mein Werk und kehrte den Putzplatz. Dann suchte ich in der Sattelkammer nach Longiergurt und Longe. Gemeinsam mit dem Hengst ging ich in die Halle und begann ihn dort zu longieren. Nach 10 Minuten auf jeder hand warm laufen, musste er über Trabstangen traben und über Cavaletti springen. Doch Da Vinci schien das sichtlich Spaß zu machen und er lief voller Elan vorwärts. So waren auch weitere Hindernisse kein Problem für ihn. Ich lobte den Hengst ausgiebig und ließ ihn dann noch in der Halle laufen, während ich die Ausrüstung weg brachte. Danach holte ich auch ihn wieder in seine Box.
      Draußen regnete es in Strömen, damit war die Weide nicht so gut und alle Pferde mussten im Stall bleiben. Ich beschloss mir die nächsten drei Pferde zu schnappen und sie einfach in der Halle laufen zu lassen. Es waren die drei New Forest Ponys Zwieback, Brown White Schoko Boy und Wenn der goldene Teufel fällt. Beide würde ich nach ihrem Austoben putzen. So ging ich mit beiden in die Halle und ließ sie laufen. Die Halle war riesig, daher konnten sie sich ungestört bewegen. Ich beobachtete sie im Stillen. Die beiden Hellen schienen sich prima zu verstehen. Ein Dunkelbrauner und ein goldener Palomino. Nebeneinander trabten sie durch die Halle, wälzten sich oder beschnupperten einfach nur die Bande. Nach einer halben Stunde fing ich sie ohne Probleme wieder ein und es ging zurück in den Stall. Dort putzte ich die drei erst einmal gründlich, bis sie wieder glänzten und brachte sie dann wieder in die Boxen.
      Nun kam wieder eine Schimmelstute, sie hieß Donella. Ich begrüßte sie mit einem Leckerli und führte sie aus der Box. Am Putzplatz angekommen putzte ich sie gründlich. Sie schien heute Morgen auf der Weide gestanden zu haben, denn sie sah ehrlich gesagt aus wie ein Wildschwein. Seufzend musterte ich das Pony und putzte tatsächlich eine geschlagene Stunde daran. Doch das Ergebnis konnte sich sehen lassen und ich sattelte das Stütchen auf. In der Halle gurtete ich nach und stellte die Steigbügel ein, dann schwang ich mich in den Sattel und ritt sie warm. Nachdem sie auf dem Gebiss kaute und sich gut dehnte, trabte ich, ritt Bahnfiguren und begann auch zu galoppieren. Die kleine Stute hatte wirklich was zu tun, doch sie arbeitete bis zu guter Letzt auch fleißig mit, bis ich sie abritt. Im Stall sattelte ich sie dann schnell ab, putzte sie und legte ihr die Abschwitzdecke über, da sie sehr schwitzte. Dann durfte auch sie wieder in ihre Box und ich machte mich zum nächsten Pferd auf.
      Wieder traf ich auf eine deutsche Reitponystute mit einem seltsamen Namen: Wenn die Tür sich öffnet. Sie war sehr hübsch und neugierig. Ich begrüßte sie und machte mich kurz mit ihr vertraut, eh ich sie aufhalfterte und zum Putzplatz führte. Auch sie ließ sich meine Putzprozedur über sich ergehen und benahm sich recht vorbildlich. Danach ging ich auch mit ihr in die Halle und ließ sie dort etwas freispringen. Sie war noch nicht groß ausgebildet, aber die Grundlagen kannte sie schon und es gab keine großen Probleme. Außerdem schien es der Stute auch sichtlich Spaß zu machen. Wieder im Stall säuberte ich noch mal ihre Hufen und brachte sie dann wieder in die Box.
      Nun schnappte ich mir den Hengst Don Diego. Wir schienen uns nicht unbedingt zu verstehen, warum wusste keiner von uns beiden. Ich musterte ihn seufzend und brachte ihn zum Putzplatz. Dort kämpften wir regelrecht miteinander, aber letztendlich gewann dann doch ich. Nachdem alle vier Hufen sauber waren, führte ich auch den Hengst in die Halle, ließ ihn aber nur frei laufen. Das Einfangen war eine regelrechte Strafe. Don Diego spielte fangen mit mir und schien nicht einzusehen zurück zu kommen. Nur mit einem hinterlistigen Trick konnte ich den Hengst wieder einfangen. Als er dann wieder in seiner Box stand, sauber geputzt mit Abschwitzdecke, bekam er doch noch ein Leckerli als Belohnung.
      Ich musterte meinen nächsten Kandidaten. Eine Pintostute namens Sacrefleur. Sie sah wunderschön aus und so ließ ich mir bei ihr besonders viel Zeit mit putzen. Doch sie schien ungern alleine zu sein, also holte ich das Stutfohlen Emira dazu. Beide putzte ich gründlich und brachte sie dann in die Halle. Dort longierte ich Sacrefleur und Emira durfte sich mit Tonnen, Eimern und Flatterbändern beschäftigen. Beide Stuten schienen mein Spiel witzig zu finden und machten fleißig mit. Nach einer Stunde musste ich mich aber sputen, denn es warteten noch andere Pferde. Ich versorgte beide Stuten und ging weiter.
      Vier Pferde warteten noch auf mich und Cleo kam auch vorbei. Da kam mir sogleich ein Gedanke. „Wollen wir zusammen in der Halle Springen reiten?“ fragte ich fröhlich und so begann sie Aestas Amor fertig zu machen und ich schnappte mir Latoan. Beide Hengste schienen sich prima zu verstehen und ein anderer Pfleger baute uns einen einfachen A-Parcours auf. Nach gründlichem Warmreiten sprangen wir hintereinander den Parcours durch, bis daraus sogar Synchronspringen wurde. Zu zweit machte das richtig Spaß und die Zeit rauschte vorbei. Cleo war eine gute Reiterin und ihre Pferde waren richtig gut ausgebildet, es machte richtig Spaß Latoan zu reiten und auch Amor machte einen super Eindruck. Eine Stunde war schnell herum und die Hengste schwitzten. Wir ritten sie ab und stellten sie dann mit Abschwitzdecken wieder in ihre Boxen.
      Ich grinste Cleo an, ihr hatte das Springen anscheinend auch richtig Spaß gemacht und nun teilten wir und die letzten beiden Pferde auf. Das waren die Shirestute Tigra und Pintostute Butterfly. Während Cleo nun Tigra longierte. Ritt ich mit Butterfly einfach Bahnfiguren. Wir hatten uns die letzten zwei Pferde gründlich aufgeteilt und mit der Pintostute machte es auch wirklich Spaß. Tigra war ein hübsches Shire, ein Schimmel. Wir hatten lange an ihr geputzt. Aber auch Butterfly war nicht ohne gewesen. Nach einer Stunde brachten wir beide Pferde wieder in ihre Boxen und ich half Cleo nun beim Füttern. Alle Pferde bekamen Heu und Müsli. Nach einer halben Stunde waren wir fertig. Während Cleo noch im Büro was beendete, kehrte ich noch Stallgasse und Putzplatz. Dann verabschiedete ich mich und fuhr wieder nach Hause.​
    • Joyful
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      Zwieback, Scarefleur, Emira, Victory‘s Diamond, Successful, Latoan, Aestas Amor

      Nachdem ich gerade meine Pferde gepflegt hatte, fuhr ich zu Cleo. Ihre Pferde standen nicht weit von meinem Hof entfernt, also war es nicht zeitaufwendig. Ich trommelte auf dem Hof ein paar Mitarbeiter zusammen, die mir dann helfen, die Pferde zu putzen. Alle machten sich sofort ran und schon nach kürzester Zeit glänzten Zwieback Sacrefleur, Emira, Victory, Successful, Latoan und Aestas Amor wieder. Damit ich gleich weiter konnte, sagte ich jeden, das sie die Pferde sattekn sollten, außer Emira, damit wir einen schönen Ausritt machen können. Nachdem jedes Pferd gesattelt war, stiegen wir auf und ritten eine schöne große Runde, was den Pferden sehr gut tat. Danach entschied ich mich, Elles Pferde ein andern Mal zu pflegen, da es schon dunkel wurde.
    • Julia
      verschoben 27.11..11
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Cleo
    Datum:
    20 Okt. 2010
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