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medy

Lania I Shetlandpony I ♀

Abstammungv. Stupsa.d. Lady Gina________________________________________________ExterieurRasse ShetlandponyGeschlecht StuteAlter 5Stockmaß 1.08 mDeckhaar BraunscheckeLanghaar Schwarz/WeissAbzeichen drei weisse Füsse________________________________________________Charakter &. Beschreibunglieb, zickig, verfressenLania hat von beiden Elternteile etwas abbekommen. Wenn sie mal stur ist, muss man es mit Humor nehmen, den eigentlich ist sie eine liebenswerte, kleine Stute, die für ein Leckerchen oder Streicheleinheiten alles machen würde. Alles in allem ist sie ein sehr typisches Pony, das für den Umgang mit Kinder, sowie für die Zucht geeignet ist.________________________________________________ZuchtinfosGekrönt/Gekört Ja [] Nein [x]Nachkommen-Besitzer medyVKR ZasaVerkäuflich Ja [] Nein [x]________________________________________________Erfolge &. QualifikationenWestern [] Englisch [x]Dressur ASpringen AMilitary E Distanz E Rennen E Fahren A________________________________________________Schleifen2. Platz beim 286. Dressurturnier 2. Platz im 189. Distanzturnier ________________________________________________PNG / Stückelpng

Lania I Shetlandpony I ♀
medy, 4 Mai 2014
    • medy
      Alte Berichte

      Zasa, on 06 Oct 2013 - 18:08, said:
      Zasa, on 08 Oct 2013 - 14:18, said:
      Tikka, on 23 Oct 2013 - 22:38, said:


      Mein Besuch bei Zasa

      Gähnend stand ich auf und machte mich Stallfertig. Heute ging es auf Zasa´s Hof. Da sie momentan sehr beschäftigt war, hatte ich mich dazu bereit erklärt mich um ihre Pferde zu kümmern. Ich packte noch etwas zu essen und trinken ein und ging dann zum Auto. Ich war eine Weile mit dem Auto unterwegs, ehe ich endlich auf ihrem Hof ankam. Ich stieg aus dem Auto und sah mich auf dem großen Hof um. Als ich das Haupthaus entdeckt hatte, ging ich darauf zu und klingelte. Nach ein paar minuten öffnete sich die Tür und Zasa kam heraus. Nachdem wir uns begrüßt hatten, zeigte sie mir den Hof. Anschließend fuhr sie mit dem Auto davon. Ich ging in den Stall und in die Sattelkammer. Dort holte ich Halfter, Führstrick und Putzbox von Amor Casdove und ging zu seiner Box. Dort stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Ich legte dem kleinen Hengst sein Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus der Box heraus. Ich öffnete die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an ihn zu putzen. Nachdem dies geschafft war, legte ich die Bürsten zurück und nahm den Hufkratzer heraus. Ich enfernte bei jedem Huf den Dreck. Anschließend legte ich den Hufkratzer zurück und band den kleinen Hengst los und brachte ihn auf die Weide. Ich räumte noch seine Putzbox auf und nahm die Sachen von Nachtschwärmer mit. Als ich an seiner Box angekommen war, stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und legte dem kleinen sein Halfter an. Anschließend befestigte ich den Führstrick am Halfter und führte ihn aus der Box heraus, wo ich ihn anband. Nachdem ich Striegel und Kardätsche heraus geholt hatte, fing ich an ihn zu putzen. Der Kleine war etwas nervös, weswegen ich mich beeilte. Als ich fertig war, legte ich die Bürsten zurück in die Putzbox und nahm nun den Hufkratzer heraus. Nachdem seine Hufe sauber waren, band ich den kleinen los und brachte ihn zu Amor Casdove auf die Weide. Ich räumte noch seine Sachen auf und nahm anschließend die von Saphira of Eragon mit. Als ich an der Box der Stute ankam, stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat ihre Box. Die Stute hatte eine sehr lange Mähne und Schopf. Nachdem ich ihr das Halter angelegt und den Führstrick daran befestigt hatte, führte ich die Stute aus ihrer Box heraus und band sie davor an. Nun öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an sie zu putzen. Als ich damit fertig war, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm nun die Mähnenbürste heraus. Ich fing mit dem Schopf an und machte dann mit der Mähne weiter. Zum Schluß kam der Schweif dran. Nun legte ich die Mähnenbürste wieder zurück und nahm den Hufkratzer heraus. Als auch ihre Hufe sauber waren, band ich die Stute los und brachte sie ebenfalls auf eine andere Weide. Ich räumte noch ihre Putzbox auf und nahm die Sachen von Shapaan mit. Ich ging zu seiner Box, stellte die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Nachdem ich die Box betreten hatte, legte ich ihm sein Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus der Box heraus. Ich band den Hengst an und holte aus der Putzbox den Striegel & die Kardätsche heraus und fing an ihn zu putzen. Als ich damit fertig war, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Ich kämmte seinen Schopf, die Mähne und den Schweif durch und legte die Mähnenbürste wieder zurück. Nun nahm ich den Hufkratzer heraus und kratzte seine Hufe aus. Anschließend band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide und räumte noch seine Putzbox auf. Aus der Sattelkammer nahm ich gleich die Sachen vonInside mit. Als ich an der Box des Hengstes ankam, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Da der Hengst klein war, musste ich mich bücken um ihm sein Halfter anlegen zu können. Nun befestigte ich den Führstrick und führte den kleinen Hengst aus der Box heraus und band ihn davor an. Nun öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel & Kardätsche heraus und fing an, den kleinen Hengst zu putzen. Als ich sein Fell von Staub befreit hatte, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Nachdem sein Schopf, Mähne und sein Schweif gebürstet waren, legte ich die Mähnenbürste zurück. Nun nahm ich den Hufkratzer heraus und kratzte ihm noch seine Hufe aus. Anschließend räumte ich seine Putzbox auf und nahm die Sachen von Saleamit. An der Box angekommen in der die Stute stand, stellte ich die Putzbox ab und öffnete nun die Boxentür. Ich begrüßte die Stute, legte ihr das Halfter an und befestigte den Führstrick am Halfter. Nun führte ich sie aus ihrer Box heraus und band sie davor an. Ich öffnete die Putzbox, nahm Striegel & Kardätsche heraus und fing an sie zu putzen. Als der ganze Staub entfernt war, legte ich die Bürsten wieder zurück in die Putzbox und nahm die Mähnenbürtse heraus. Als ich ihren Schopf, Mähne und Schweif gebürstet hatte, legte ich die Mähnenbürste zurück und nahm den Hufkratzer heraus. Nachdem auch ihre Hufe sauber waren, legte ich den Hufkratzer wieder zurück, band die Stute los und brachte sie auf die Weide. Ich räumte noch ihre Putzbox auf und nahm gleich die Sachen von All around Flip aus der Sattelkammer mit. Ich ging zu der Box, in der der Hengst stand und stellte die Putzbox davor ab. Nun öffnete ich die Boxentür, betrat die Box und begrüßte den Hengst mit einem kraulen hinter dem Ohr. Anschließend legte ich ihm sein Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus seiner Box. Als ich ihn angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und nahm Striegel & Kardätsche heraus. Ich fing an ihn zu putzen, bis der ganze Staub und Dreck draußen war. Nun legte ich die Bürsten wieder zurück in die Putzbox und nahm die Mähnenbürste heraus. Ich fing mit dem Schopf an, dann kam die Mähne. Den Schweiß verlas ich erst mit der Hand, dann fuhr ich mit der Mähnenbürste nochmal durch. Als ich die Mähnenbürste wieder zurück gelegt hatte, nahm ich den Hufkratzer heraus und kratzte seine Hufe aus. Anschließend band ich den Hengst los, legte den Hufkratzer wieder zurück und brachte ihn auf die Weide. Auf dem Rückweg nahm ich seine Putzbox mit, die ich in der Sattelkammer verstaute. Dort nahm ich gleich die Sachen von Pancake mit. An seiner Box angekommen, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Als ich dem kleinen Hengst sein Halfter angelegt und den Führstrick daran befestigt hatte, führte ich ihn aus der Box und band ihn davor an. Ich holte aus der Putzbox den Striegel und die Kardätsche heraus und fing an ihn zu putzen. Als der Dreck und der Staub weg waren, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm nun die Mähnenbürste heraus und fing an sein Langhaar zu bürsten. Als ich damit fertig war, legte ich die Mähnenbürste zurück und nahm den Hufkratzer heraus und kratzte ihm seine Hufe aus. Anschließend band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Nachdem ich seine Putzbox aufgeräumt hatte, nahm ich die Sachen von Lania aus der Sattelkammer mit und ging zu ihrer Box. Dort stellte ich als erstes die Putzbox ab und öffnete anschließend die Boxentür. Ich betrat die Box und kraulte die Stute zur Begrüßung hinterm Ohr, legte ihr dann das Halfter an und befestigte den Führstrick daran. Als ich sie aus ihrer Box geführt und angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und nahm den Striegel und die Kardätsche heraus und fing an sie zu putzen. Nachdem ich damit fertig war. legte ich die beiden Bürsten wieder zurück und nahm die Mähnenbürste heraus und kämmte ihr Langhaar. Anschließend legte ich die Mähnenbürste zurück und nahm den Hufkratzer heraus. Als auch ihre Hufe sauber waren, band ich sie los und brachte sie zu den anderen Stuten auf die Weide. Ich räumte noch ihre Putzbox auf und nahm anschließend die Sachen vonWhat does the fox say mit. Der Name des kleinen hengstes erinnerte mich jedes mal an das Lied, so das ich es irgendwie immer summen musste. Als ich ihn aus der Box geholt und davor angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel & Kardätsche heraus und fing an ihn zu putzen. Als ich damit fertig war, legte ich die Bürsten zurück und nahm die Mähnenbürste heraus und kämmte sein Langhaar. Nachdem ich die Mähnenbürste wieder zurückgelegt hatte, nahm ich den Hufkratzer heraus und kratzte seine Hufe aus. Anschließend band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Als ich seine Putzbox aufgeräumt hatte, nahm ich die Sachen von Pantoffelchen mit. Nachdem ich an ihrer Box angekommen war, stellte ich die Putzbox ab und betrat die Box. Ich legte dem kleinen Stutfohlen das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte die kleine aus der Box heraus. Als ich Striegel und Kardätsche herausgeholt hatte, fing ich an die kleine Stute zu putzen. Nachdem ich damit fertig war, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm den Hufkratzer heraus. Als ihre Hufe sauber waren, brachte ich sie auf die Weide. Ich räumte noch ihre Putzbox auf und nahm anschließend die Sachen von Before the Dawn mit. Als ich bei ihrer Box angekommen war, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Nachdem ich die Box betreten hatte, legte ich der Stute ihr Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte sie aus ihrer Box heraus. Ich holte Striegel und Kardätsche heraus und fing an sie zu putzen. Als ich damit fertig war, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm den Hufkratzer heraus und kratzte ihre Hufe aus. Anschließend brachte ich sie auf die Weide. Als ich die Putzbox aufgeräumt hatte, holte ich den Besen und kehrte noch die Stallgasse. Anschließend fuhr ich müde nach Hause.

      9586 Zeichen © Yvan
    • medy
      Der grosse Tag I Nachmittag
      by medy I 9500 Zeichen
      Nachdem wir gestärkt und gut gelaunt wieder bei den Ankömmlingen vorbeischauen, hören wir auch schon wieder ein Auto. „Sind sie denn schon da?“, frage ich Cascar erstaunt und schaue auf die Uhr. „Kann ja gar nicht sein“, murmle ich dann, Cascar ist schon losgesprungen, um zu schauen, wer denn da kommt. Ein kleines, blaues Auto haltet an und eine junge Frau steigt aus. Und obwohl wir keinen Besuch erwarten, begrüsst sie uns und schaut sich selbstbewusst auf dem Hof um. „Und, wo ist denn nun den Trakehner den sie verkaufen?“, fragt sie uns mit hoher Stimme. „Ein Trakehner? Wir verkaufen keinen Trakehner“, antworte ich verwirrt. Was will den die Frau? „Doch, wir haben ja einen Termin vereinbart, sie verkaufen einen jungen, braunen Trakehner“ Nun kann sich Cascar fast nicht mehr zurückhalten mit Lachen, und auch auf meinem Gesicht bildet sich ein Grinsen. Die ganze Sache ist einfach zu komisch. Diese Frau will uns klar machen, dass wir einen braunen Trakehner verkaufen. Na toll, und wo ist denn der Trakehner? Höflich antworte ich ihr, dass sie sich wohl mit der Adresse vertan habe, wir verkaufen keinen Trakehner. Plötzlich schaut sie wie ausgewechselt aus, sie verzieht ihr Gesicht und dreht sich wortlos um, steigt in ihr Auto ein und fährt los. Wir fangen urplötzlich an laut zu lachen. „Doch, sie verkaufen einen jungen, braunenTrakehner“, ahme ich sie nach und wir prusten wieder los. „Na, die war ja mal höflich“, grinst Cascar, nachdem wir uns wieder beruhigt haben. „ Ja, das kannst du laut sagen. So, wollen wir mal Muffin und Yolo auf die Weide tun?“ In der Zwischenzeit, nachdem die drei Pferde heute Morgen angekommen sind, haben wir die Weide abgesteckt. Muffin und Yolo dürfen zusammen auf eine Weide, schliesslich kennen sie sich ja gut. Erutan muss in der nächsten Zeit alleine den Tag verbringen, wir hoffen aber, dass er sich schnell einlebt und Freunde findet. Und Schliesslich haben wir auch noch ein grosser Teil für eine kleine Shetty – Familie abgesteckt. Denn Heute sollten auch noch vier putzige Shetty’s zu uns stossen. Und auch noch zwei Weitere, für die haben wir auch ein Teil abgesteckt. „Ja, dann ist das mal getan“, reisst mich Cascar aus meinen Gedanken und wir machen uns auf den kurzen Weg zu Muffin und Yolo. Bei ihnen angekommen, begrüsse ich die beiden und kraule sie. Yolo ist nun wie ausgewechselt, sie geniesst die Streicheleinheiten und wartet brav, bis wir ihr das Halfter angezogen haben. Auch Muffin wartet lieb und dann machen wir uns auf den Weg zur Weide. Dort entlassen wir die beiden, kaum haben wir das Tor wieder zugemacht, quietschen die beiden Damen schon los und rennen um die Wette. „Sieh mal an“, grinse ich. Dann bringe ich auch noch den hübschen Erutan auf die Weide, auch er freut sich, die Beine vertreten zu dürfen und jagt einige Runden umher. Dann sieht er die beiden Stuten auf der anderen Seite und trabt zu ihnen, nur trennt der Zaun ihn von den Damen ab. „Der Arme“, meine ich lächelnd, sollte er doch bald mit vielen weiteren Shetty’s sein Leben geniessen. Nun folge ich Cascar ins Haus und wir warten, dass die vier Pony’s ankommen.
      „Bringt denn die Besitzerin die Shetty’s?“, fragt Cascar mich. „Ja, zufällig wohnt eine Verwandte in der Nähe, und sie dachte, ein Besuch würde ja nicht schaden.“ Den Blick auf die Wanduhr gerichtet, fange ich an „Happy“ von Pharrell Williams zu summen. Cascar stimmt mit ein, und aus dem Summen wird ein Singen. Besser gesagt, das Lied wird geträllert. Als es dann endlich drei Uhr ist, gehen wir aus dem Haus und warten auf die Hüh’s. „Oder, zwei sind schon gekört?“, fragt mich Cascar, „ja, ein Hengst und eine Stute. Zudem kommt auch noch ein Fohlen von den beiden mit. Wie gesagt, es ist sowie eine kleine Familie, die man nicht trennen kann“, antworte ich grinsend. Dann ertönt auch schon, zum dritten Mal an diesem Tag, ein Auto und wir richten uns auf. Der Wagen hält und Zasa steigt aus. Mit einem strahlenden Lächeln begrüssen wir uns. „War die Fahrt anstrengend?“, frage ich sie, immer noch lächelnd. „Geht so. Aber die Pferde wollen endlich raus!“, zwinkert sie mir zu. Sie lässt die Ladenrampe herunter und holt zuerst Biene Maya heraus, neben ihr das kleine Fohlen Pantoffelchen. „Och wie süss!“, ruft Cascar hinter mir aus und ich gehe in die Hocke und mache mich mit den beiden bekannt. Zasa beobachtet mich mit einem Grinsen. Biene schnuppert an meine Hand und schaut sich gelassen auf dem Hof um. Nun getraut sich auch Pantoffelchen hinter ihrer Mama hervorzukommen und schaut mich zuerst argwöhnisch an, dann aber siegte ihre Neugier und sie kommt näher. Nachdem ich auch sie gestreichelt habe, wende ich mich wieder Zasa zu, sie ist aber schon wieder im Hänger verschwunden. Mit einem breiten Grinsen übergebe ich Cascar die beiden Stricke in die Hand und auch sie macht sich mit den Shetty’s bekannt. „Echt süss“, meint sie. Nun kommt Zasa wieder aus dem Hänger, mit Pancake und Lania. Voll erstaunt begrüsse ich die beiden. „Wow, das sind ja mal zwei Hübsche!“, meine ich und streichle die beiden. Beide schauen sich neugierig um und Pancake fängt an zu tänzeln. „Ruhig mein Bursche, du darfst ja gleich auf die Weide!“, beruhige ich ihn lachend. „So, nun muss ich Abschied von der Rasselbande nehmen“, meint Zasa, ein wenig bedrückt. Während sie sich von den Kleinen verabschiedet, begutachte ich mit einem Strahlen meine Shetty’s. „Darf ich euch noch bis zur Weide begleiten?“, richtet sich Zasa nun an mich und steht auf. „Klar“, antworte ich ihr und zusammen gehen wir mit den Shetty’s zu der Weide. Zasa verabschiedet sich nochmals einzeln von jedem, ehe wir sie auf die Weide entlassen. Die ganze Bande tobt und rennt, sodass wir alle lächeln müssen. „Also, mach es gut!“, verabschiede ich mich von Zasa und auch Cascar verabschiedet sich. „Ihr auch!“, antwortet Zasa, ehe sie in ihres Auto einsteigt und wieder wegfährt. Ich seufze zufrieden und wende mich Cascar zu. Sie lächelt mich an und zusammen gehen wir wieder ins Haus. „Wollen wir mal das Futter zubereiten?“, fragt mich dann Cascar plötzlich und ich stimme ihr zu: „Ja, dann wäre das mal gemacht“ Fynja hat mir eine Liste zukommen lassen, auf welchem steht, was und wieviel von welchem Futter ihre Schützlinge denn brauchen. Zusammen mit Cascar gehe ich wieder in die Sattelkammer und wir bereiten das Futter zu. Plötzlich fühle ich mich zurückversetzt, ich habe schon immer gerne als Kind geholfen, Futter zu mischen. Nachdem wir nun also für alle Pferde das Futter vorbereitet haben, entscheiden wir uns, einen kurzen Ausritt zu unternehmen. „Hm, wen willst du denn reiten?“, frage ich Cascar und prompt antwortet sie: „Darf ich Paradolia reiten?“ „Sicher! Dann nehme ich Boy, der Gute muss wieder mal etwas unternehmen.“

      Nach dem kurzen Ausritt haben wir die Pferde wieder versorgt, kaum haben wir sie auf die Weide entlassen kommen auch schon die letzten Pferde an. Nun steigt ein junger Mann aus und begrüsst uns. Es ist der Fahrer, „Na, wollen wir die Pferde schon ausladen?“, fragt er freundlich und ich bejahe. Noomie und Nymeria sollten nun als letzte Ankömmlinge hier ankommen. Mit einem Grinsen nickt mir Cascar zu und ich lasse die Laderampe herunter. Der Fahrer steigt herein und bindet die beiden Hübschen los, ehe er sie mir übergibt. Sofort bin ich entzückt von den zwei kleinen Stuten. Neugierig stehen sie nun aneinander geschmiegt neben mir und schauen sich um. Erutan wiehert den beiden von seiner Weide aus zu und zeigt seine besten Hengstmaniere. „Na, das geht ja schon los“, grinse ich, dann mache ich mich mit den beiden Stuten bekannt und rede ihnen zu. „Na ihr Hübschen! Ihr seid einfach wundervoll!“ Auch Cascar ist entzückt von den beiden und ich stecke beiden ein Leckerchen zu. Nymeria ist zunächst ein bisschen ängstlich, doch auch bald fasst sie vertrauen und lässt sich von mir ohne Unbehagen kraulen. „So, ich geh dann mal wieder“, verabschiedet sich der Fahrer und fährt auch schon weg. Zusammen mit Cascar entlasse ich dann die beiden auch auf die Weide. „Die sind zuckersüss!“, strahle ich und Cascar stimmt mir zu. Müde, aber höchst zufrieden werfen wir nochmals einen Blick auf die vielen neuen Pferden und gehen dann ins Haus.
    • medy
      Fahren Hochstufung E-A
      © medy I 4882 Zeichen
      „Cascar?“, rufe ich durch die Stallungen. Es scheppert und dann steht sie auch schon vor mir. „Ja, was ist?“, fragt sie mich fröhlich und ich lächle sie an. Meine Freundin und Nachbarin heitert immer meine Laune auf, so einfach ist das. „Ich habe heute gedacht, ich könnte heute Lania im Fahren auf A Niveau bringen. Würdest du mir heute helfen?“, frage ich sie bittend. Ohne zu Zögern antwortet sie mir: „Klar!“ Ich danke ihr und dann hole ich auch schon Lania von der Weide. In der Zwischenzeit, seit sie angekommen ist, haben wir uns besser kennengelernt. Die hübsche Stute kann manchmal echt stur sein, doch gegen meinen Dickschädel kommt sie eben doch nicht an. Und doch ist sie eigentlich brav; alles in allem ein perfektes Pony und ich bin froh, sie zu haben. Nun verabschiedet sie sich widerwillig von ihren Freunden und ich sage zu ihr: „Ach komm schon, wir werden nun einen schönen Nachmittag miteinander verbringen, ja?“ Lania neben mir schüttelt die Mähne und folgt mir mit ihren kleinen Schritten. Am Putzplatz binde ich sie an und putze sie, hin und wieder betüddele ich sie ein wenig. Nachdem ich ihr Fell durchgebürstet habe, mache ich mich an ihrer langen Mähne zu schaffen. Wie schafft sie es nur, immer so viele Knoten in so kurzer Zeit zu kriegen? Lächelnd schüttle ich den Kopf und fahre fort. Nach einer gefühlten Stunde sieht auch ihre Mähne wieder sauber und gepflegt aus. Schnell kratze ich ihr noch die Hufe aus, ehe ich sie losbinde und ihr das Geschirr anziehe. Lania hat immer Spass am Fahren mit dem Sulky und ich hoffe, dass sie auch heute voller Elan mitmacht. Als ich ihr das Geschirr angezogen habe, kommt auch schon Cascar mit dem Sulky und hilft mir. Mit Lania gehen wir heute auf den Platz. Bald darauf habe ich meinen Helm angezogen und steige in den Sulky, währendem Cascar vorne Lania betüddelt. „Komm, jetzt müssen wir aber arbeiten!“, lache ich und nehme die Fahrleinen in die Hand. Zum warm werden reiten wir zuerst im Schritt einige Bahnfiguren, zunächst reiten wir Schlangenlinien. Dann und wann wechseln wir auch wieder die Hand und ich bin zufrieden mit Lania. Bald darauf gebe ich ihr die Hilfen, anzutraben. Viel mehr als ein Schnalzen braucht es nicht, und Lania speedet schon los. Ich drossle lachend ein wenig das Tempo und auch im Trab reiten wir wieder Bahnfiguren. Nun will ich mal ausprobieren, ob Lania das Viereck verkleinern kennt. Anscheinend schon, den sie gehorcht brav. „Feines Mädchen!“, lobe ich sie strahlend. Nun können wir richtig anfangen. Zuerst will ich die Hilfen verfeinern, Lania sollte auf die feinsten Hilfen reagieren. „Das schaffen wir, oder mein Mädchen?“, frage ich sie beiläufig. Aus dem Trab pariere ich sie in den Schritt, nun gebe ich ihr eine kurze Pause und lobe sie. Nochmals traben wir an, und halten daraufhin wieder an. Innerhalb kurzer Zeit steht sie dann still, besser als vorher. Strahlend lobe ich meine Süsse nochmals und lasse ihr lange Zügel. Nun sollte sie auch mal galoppieren, zuerst gebe ich ihr Hilfen, anzutraben und lasse sie dann bei A angaloppieren. Sie gehorcht brav, läuft mir aber zu sehr auf die Vorderhand, sodass ich versuche, sie mehr zu versammeln. Nach einigen Minuten sieht es dann auch schon viel besser aus. Nun pariere ich Lania in den Trab und wir reiten eine grosse Volte. Noch ist mir Lania zu verkrampft, wir bleiben auf der Volte und nach und nach entspannt sie sich und biegt sich auch schön. Wieder lobe ich sie ausführlich und gebe ihr eine Verschnaufpause. Nun wagen wir uns an den Mitteltrab, momentan ist Lania vollkommen bei der Sache und sie kaut auch auf ihrem Gebiss, ihr Schweif pendelt ruhig im Takt mit. Ich lasse ihr mehr Zügel, und verstärke ihren Trab. Bald trabt sie in einen schönen Mitteltrab, zufrieden pariere ich sie in den Schritt und lobe sie nochmals. „Diese Stute kann ja schon alles!“, ruft mir Cascar lachend vom Rand aus zu. Und wie war, bei ihr muss echt ich nicht viel machen, die ist eigentlich schon auf A Niveau. Nun treibe ich sie nochmals und gebe Hilfen zum Galopp. Sofort galoppiert sie an, diesmal lasse ich sie laufen, als Krönung vom Training. Lania liebt es nämlich zu rennen, und zu zeigen, wie schnell sie doch sein kann. Dann pariere ich sie lachend in den Schritt und steige aus; diese Stute ist einfach ein Traum. Ich knuddle und lobe sie, natürlich bekommt sie von mir auch noch ein Leckerchen. „Bist einfach die Beste!“, murmle ich in ihre Wuschelmähne rein und nehme dann auch schon das Geschirr ab. Zusammen mit Cascar putzen wir sie nochmals durch, auf dem Platz. Die hübsche Stute geniesst zu sehr die Pflege, als dass sie weglaufen würde. Nachdem wir sie durchgeputzt haben, verabschieden wir uns von ihr und entlassen sie auf die Weide. „Bis nächstes Mal, meine Dame!“, rufe ich ihr hinterher und beobachte noch einige Minuten, wie sie mit den anderen Shetty’s auf der Weide tobt und um die Wette rennt.
    • Rasha
      Hufschmiede "Heißes Eisen"

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      „Oh jeh – mein armer Rücken“, dachte ich beim Gedanken an meinen heutigen Auftrag, während ich die Minihufeisen in mein Auto packte. Medy bat mich, drei ihrer Shetlandponys neu zu beschlagen. Ich überprüfte den Zustand des Werkzeuges und machte mich dann auf den Weg zu medy.

      Als mein Wagen auf den Hof rollte, sah ich sie bereits mit einem der drei heutigen Kandidaten am Putzplatz stehen. Ich stieg aus und begrüßte sie zuerst einmal. Dann ging ich zurück zu meinem Auto, legte mir meine Arbeitskleidung an und griff mir das passende Werkzeug. „Ach ja, den Hocker brauche ich auch noch“, sagte ich laut zu mir.

      Vorsichtig stellte ich den Hocker neben dem ersten Pferdchen ab. Batida de Coco, eine hübsche Stute, schaute mich neugierig an. Wie immer, begrüßte ich alle meine „Patienten“ mit einem Stückchen Möhre, welches die Stute gerne annahm. Während sie noch das Möhrenstück zermalmte, nahm ich vorsichtig ihren linken Vorderhuf hoch und entfernte das alte Eisen mit der Abbrechzange. Immer, wenn ich Shetlandponys beschlug, musste ich mich zuerst an die winzigen Hufe und Hufeisen gewöhnen. Coco war sehr brav und so konnte ich die drei restlichen Eisen schnell entfernen. Dann nahm ich mein extra kleines Hufmesser zur Hand und schnitt Hufe und Strahl in Form. Mit einem kleinen Messer, kam ich bei den winzigen Hufen einfach besser zurecht. Anschließend kontrollierte ich den Abrieb ihrer Hufe. Diese wuchsen eher langsam und so musste ich nicht viel Horn mit der Raspel wegnehmen. Coco – ganz der Profi – bleib die ganze Zeit ruhig stehen.
      Nachdem ich die Hufe wieder in Form gebracht hatte, lobte ich das Stütchen und ging dann mit den alten Eisen zu meinem Auto – wo bereits der Ofen erwärmt war – und suchte die passende Eisengröße heraus. Die kleinen Eisen waren schnell erhitzt und so konnte ich sie auf meinem Amboss in Form schlagen. Das Abrennen der kleinen Eisen war für Coco kein Problem. Zügig nagelte ich die Eisen fest und knipste überstehende Nagelenden mit der Zange ab. Ich bat medy, mir Coco einmal in Schritt und Trab vorzuführen. Alles war in Ordnung und so konnte ich die Hufe mit meinem Kräuter-Huföl einölen. Zum Schluss gab es noch eine kleine Belohnung und dann war die Dame auch schon fertig.

      Medy brachte Coco zurück und kam nun mit Erutan Wishes, dem Shettyhengst. Ihn kannte ich bereits von Fynja, von der ich einige Pferde gekauft hatte. Erutan hatte mich zwar schon mal gesehen, aber noch nie richtig kennengelernt. Also begrüßte ich den Hengst vorsichtig mit einem Stückchen Apfel: „Hallo mein Kleiner!“ Erutan schnupperte zunächst an meiner Hand und nahm dann sanft den Apfel. Langsam setzte ich mich auf den Hocker und nahm den Vorderhuf hoch, um das Eisen mit der Zange zu entfernen. Der Hengst drehte den Kopf, um genau sehen zu können, was ich machte, bliebt aber ruhig. Medy lobte ihn und so entspannte sich der Kleine immer mehr. Schnell waren auch die anderen Eisen entfernt. Nun wollte ich mit dem Ausschneiden beginnen. Erutan musste jedoch erst einmal das Hufmesser beschnuppern, bevor ich es bei ihm anwenden durfte. Nachdem Hufe und Strahl in Form geschnitten waren, nahm ich die Raspel zur Hand. An einer Stelle war das Horn ein wenig brüchig, hier musste ich darauf achten, dass nicht noch mehr Horn ausbrechen würde. Erutan hatte eine Nummer größere Eisen als Coco, stellte ich an meinem Auto fest. Als die Eisen im Ofen rot glühten, nahm ich sie der Reihe nach heraus, um sie in Form zu bringen und aufzubrennen. Nachdem alle vier Eisen befestigt und die überstehenden Nägel entfernt waren, erhielt der brave Hengst eine dicke Möhre zur Belohnung. Auch ihn führte mir medy in Schritt und Trab vor, um eventuelle Problemstellen direkt herausfinden zu können. Dann nahm ich den Tiegel mit dem Kräuteröl zur Hand und trug dieses auf Hufe und Strahl von Erutan auf. Medy lobte ihren Hengst und brachte ihn dann auf die Weide.

      Das letzte Pferdchen an diesem Tag war Lania. Medy hatte mich schon gewarnt, dass die Stute manchmal stur, jedoch sehr bestechlich sei. Also steckte ich mir ein paar Möhrenstücke in meine Schürze. Lania kam etwas widerwillig zum Putzplatz, ahnte sie aufgrund der Gerüche und der Gerätschaften doch schon, dass es kein normaler Putztag sein würde. Um mich direkt einmal beliebt zu machen, hielt ich der Stute ein dickes Stück Möhre hin. Gierig nahm Lania meine Bestechung an und so setzte ich mich unauffällig hin und nahm ihren ersten Huf hoch, um das Eisen zu entfernen. Doch ich hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht, Madame zog mir das Bein sofort weg. Energischer nahm ich es nun hoch und hielt es fest. Nachdem sie ruhig stehen blieb, wurde sie sofort gelobt und bekam ein weiteres Stück Möhre. Nun konnte ich das Eisen entfernen. Beim zweiten Huf versuchte sie es noch einmal, verstand aber schnell, dass es die Möhre nur fürs Stillhalten gab. Danach konnte ich nun auch die restlichen zwei Hufe problemlos aufnehmen und die Eisen mit der Zange entfernen. Das Ausschneiden klappte auch recht gut, nur beim Raspeln zog sie noch einmal das Bein weg. Nachdem ich die Eisen angepasst und aufgebrannt hatte, nagelte ich sie schnell fest. So langsam wurde Lania wieder unruhig, ließ sich aber aufgrund der Belohnungen noch recht gut ablenken. Medy führte mir die Stute noch einmal vor. Auch sie behandelte ich anschließend mit dem pflegenden Huföl. Zum Abschluss und auch in Gedanken an den nächsten Schmiedbesuch durfte Lania die Tupperdose mit den restlichen Möhrenstückchen leer fressen.

      Während medy die Stute wegbrachte, räumte ich mein Werkzeug in das Auto. Danach dankte ich medy für den Auftrag und verabschiedete mich von ihr.

      [copyright: Rasha]
    • medy
      Ein weiterer Schritt nach vorn
      © medy I 3596 Zeichen
      Es beginnt schon zu dämmern und der Tag neigt sich zu Ende, als ich nochmals bei meinen Kleinen vorbeischaue. In dieser Woche haben wir wieder Neuzugang gekriegt, drei wundervolle Shettys, gekörte. Also wirklich ein grosser Schritt weiter, ich hab mich echt riesig gefreut, als Eddi bei uns angerufen hat und mich gefragt hat, ob ich denn die Süssen bei mir aufnehmen will. Natürlich hab ich sofort zugesagt und so sind sie vor fünf Tagen hier eingetrudelt. Noch haben wir die drei nicht ganz zu der grossen Herde gelassen, sondern einfach nur ein Bruchteil und unter Aufsicht, wir wollen ja schliesslich nicht, dass sie sich verletzten. Window versteht sich wunderbar mit den anderen Hengsten und auch Mondscheinsonate und Werina haben nur ein wenig gequietscht, als wir sie mit den anderen Stuten zusammen liessen. Soweit also alles gut. Wir selber haben uns in Tschechien mehr oder weniger eingelebt, jedoch sind wir alle noch ziemlich mitgenommen und müde. Ich hole mir einen Schemel und lasse mich darauf nieder, währendem ich meinen Lieblingen zuschaue, wie sie ihr Heu vertilgen. Schmunzelnd erinnere ich mich, als ich Pancake anschaue, wie er sich gestern so gefreut hat. Ich haben ihn auf einen Ausritt mitgenommen, als Handpferd, neben auf Punisher. Trotz des gewaltigen Grössenunterschieds war er so schnell wie das Kaltblut, wenn doch nicht schneller. Und er ermüdete auch nicht, als wir ihn Galopp übergingen. Er ist halt einfach eine richtige Sportskanone. Gähnend stehe ich dann wieder auf, streiche mir meine Haare hinters Ohr und gehe noch hie und da einige Köpfchen kraulen, dann verlasse ich die Shetlandponies. „So, dann geht’s noch zu meinen Grossen“, murmle ich vor mich hin und mache einen kurzen Abstecher zu den grossen, aber sanftmütigen Riesen. Mrs. Flauschig hat sich gut gemacht bei uns, an der Longe hat sie neulich auch ganz viel Freude gehabt, sowie Yolo. Sile prustet mich an, als ich bei ihm zu stehen komme. „Hallo mein Hübscher“, begrüsse ich ihn leise, ehe ich dann zu den anderen weitergehe. Wieder schaue ich den Grossen zu und kraule sie, geniesse einfach ihre Gegenwart. Und nochmals muss ich gähnen. „Ich bin echt müde, was“, meine ich lächelnd zu Muffin, welche mir gegenüber steht. Als ich wieder nach draussen gehe, kommt mir gerade Vina entgegen. „Heii“, begrüsst sie mich, „ich hab gerade Felix einen Besuch abgestattet. Milka übrigens ist ziemlich müde noch von vorgestern, ich glaube, das hat ihr echt gutgetan“ Grinsend nicke ich, mit Milka habe ich im Springen trainiert und dies war ziemlich anstrengend. „Ich muss glaub noch bei Enpri und den anderen vorbeischauen, nicht dass er wieder etwas kaputt gemacht hat“, meine ich lachend zu Vina und wir verabschieden uns kurz. Im Privattrakt angekommen, strecken sich sofort zwei Köpfe über die Boxentüren. Paradolia und Melo, die beiden Unzertrennlichen. „Na hallo“, grinse ich sie an und gebe ihnen ein Pferdeleckerchen. Enpri nebenan dreht mir demonstrativ den Arsch zu und legt die Ohren an. „Ich dich auch, Enpri“, lache ich leise, um ihn nicht zu provozieren. Wieder einmal nehme ich mir fest vor, dass wenn ich dann irgendeinmal bei ihm vorbeischaue, er sich nicht wegdreht, sondern mich begrüsst. Dass er dann wieder Vertrauen zu den Menschen hat. Aber bis dort ist es noch ein langer, ein sehr langer Weg. „Aber nicht unmöglich, oder was meinst du Enpri?“, frage ich den Hengst vorsichtig. Noch eine Weile stehe ich einfach da, ehe ich mich dann abwende und mich von den Pferden verabschiede. Draussen ist es nun schliesslich ganz dunkel und so mache ich mich schnell auf den Weg ins Haus.
    • Julialovehorses007
      Ausbildungsstall und Fohlenweide Smartie
      Hochstufung auf Springen A

      Mein erster Auftrag und gleich nach Tschechien. Heute ging es los. Zum Glück war es von uns in Deutschland bis Tschechien nicht so weit… und ich war ziemlich stolz, dass unser Ausbildungsstall gleich einen Auslandsauftrag bekommen hatte. Eine Frau namens Alessia besaß ein Isländer- Shettygestüt in Tschechien. Und sie wollte vier ihrer Shettys aufs A-Springen ausgebildet haben. Da es Shettys waren, war gleich klar gewesen, dass ich, Ronja, dass erledigen musste, da ich die einzige war, die klein und leicht genug für Shetlandponys war. Ich stand bereits am Bahnhof und sah mir meine Fahrkarte an. Ich würde eineinhalb Stunden fahren und in einer Viertelstunde um 14 Uhr fuhr mein Zug von Gleis 7. Ich ging schon dort hin und der Zug stand dort auch schon und ich zog meinen Koffer dort hinein. Dann suchte ich mir einen Platz wo ich mich hinsetzte. Ich zitterte vor lauter Aufregung und mein Herz klopfte schnell. Mein erster richtiger Auftrag… Ich atmete langsam um mich zu beruhigen und lehnte mich zurück. Nach ungefähr fünf Minuten fuhr der Zug an.
      Ich habe so eine Angewohnheit, ich weiß nicht wieso, in einem Zug sofort einzuschlafen, wenn er fährt. Also schlief ich auch jetzt direkt ein…

      Irgendetwas schüttelte mich unsanft wach. „Grrrmmmmmgrrrrmmmmllllll“, murmelte ich. „Wir sind in Tschechien, Sie müssen aussteigen junge Dame“, ertönte eine Stimme. Verwirrt hob ich den Kopf. Neben mir stand der Schaffner. Ich spürte wie ich leuchtend rot wurde. „Ehm… oh… Tschuldigung“, murmelte ich, packte meinen Koffer und stolperte aus dem Abteil. Wie peinlich… Ich schaffte es gerade so aus der Tür, bevor sie direkt hinter mir schloss. Irgendjemand sollte mich abholen. Ich sah mich um, bis ich jemanden entdeckte, der hoffnungsvoll ein Schild mit der Aufschrift „Ronja Prasser“ Hochhielt. Es war eine junge Frau. „Hallo“, sagte ich, als ich dort ankam „Ich bin Ronja.“ Die Frau sah mich freundlich an und antwortet: „Hallo Ronja, ich habe schon auf dich gewartet. Ich bin Alessia.“ Wir reichten uns die Hände und Alessia ging vor mir in Richtung Parkplätze. Dort stieg sie in ihr Auto und ich folgte ihr und setzte mich auf die Rückbank. Ich war so nervös, dass ich es kaum schaffte, mich anzuschnallen. Alessia fuhr los und erstmal ging es ewig durch die Pampa. Währenddessen unterhielten wir uns gut über verschiedene Pferde und Reitweisen. Nach ungefähr zwei Stunden bog Alessia links auf einen Hof ab. Er war wunderschön. Leute und schicke Pferde wieselten herum, außenherum waren große Koppeln, Offenställe und auch Stallgebäude. Ich fühlte mich hier sofort wohl. Ich stieg aus und Alessia führte mich auf mein Zimmer. Dort packte ich erstmal aus. Heute sollte ich noch meine Ruhe haben, ab morgen früh ging dann die Arbeit los.

      TAG 1:
      Ich ging langsam in den Stall. Heute würde ich mit dem ersten Pferd anfangen, eine Braunschecke namens Lania I. Sie war wirklich niedlich. Da ich mich gestern schon etwas umgesehen hatte und Alessia außerdem mit mir eine Hofführung gemacht hatte, wusste ich, wo ich alles fand. Heute wollte ich sie sowieso nur putzen und longieren, damit wir uns besser kennen lernten. Ich nahm ihr Halfter vom Haken und machte mich dann auf den Weg zur Shetty Koppel. Hier gefiel es mir weiterhin so gut, wie am Anfang, alles war sauber, die Leute waren freundlich und die Pferde allesamt einfach nur hübsch und niedlich. An der Koppel angekommen entdeckte ich die kleine Braunschecke sofort. Ich ging durch das Tor rein und auf die Stute zu. Sie stellte die Ohren auf und sah mich aufmerksam an. Ich streckte die Hand vor und ließ sie schnuppern. Dann strich ich ihr über die Nase. Sie schnaubte leise und kam auf mich zu. Offensichtlich war sie ein sehr aufgeschlossenes Pferd. „Du bist Lania oder?“, Ich lächelte. Wie ich Shettys doch liebte… viel intelligenter und klüger und niedlicher als andere Pferde. Langsam halfterte ich die kleine Stute auf und führte sie neben mir von der Koppel in Richtung Putzplatz. Dort band ich sie an. Das Putzzeug hatte ich bereits vorhin dorthin gestellt, so konnte ich gleich anfangen. Sie machte alles brav mit und ich konnte ihr sogar Zöpfchen in die Mähne flechten. Auch beim Hufeauskratzen war sie brav. Als ich mit allem fertig war, holte ich Trense und Longe aus der Sattelkammer, welche ich Lania auch gleich aufzog. Dann gingen wir nebeneinander zum Longierzirkel. Eine Peitsche lehnte dort bereits und wir betraten den Zirkel. Lania ging gleich gehorsam nach Außen und lief entspannt im Schritt um mich herum. Sie schnaubte sanft ab und gehorchte gut auf meine Hilfen zum langsamer und schneller werden. Nach einiger Zeit ließ ich sie antraben. Da stellte sie sich jedoch ziemlich dagegen. Traben wollte sie nicht. Erst als ich ein paar mal energisch mit der Peitsche kam, klappte es. Im Trab ging sie flott und entschlossen vorwärts. Ich lobte sie und ließ sie dann angaloppieren. Auch die klappte und ich war hinterher überzeugt davon, dass Alessia wirklich gut erzogene Ponys besaß. Nach dem sie noch ein paar Minuten Schritt gegangen war, holte ich sie zu mir in die Mitte und wir gingen zum Putzplatz zurück. Dort trenste ich ab, verräumte´alles und brachte Lania dann zurück auf die Koppel. „Bis Morgen“, verabschiedete ich mich von ihr. Ich mochte sie jetzt schon…

      Tag 2:
      Auch heute wollte ich wieder mit Lania arbeiten, jetzt ging es allerdings erstmal ans E-Springen. Morgen würden wir dann mit A anfangen. Diesmal stand Lania schon in ihrer Box. Ich nahm da Halfter vom Haken und ging rein zu ihr. „Na Süße?“, ich lächelte und streichelte sie sanft. Dann halfterte ich auf und die kleine Stute folgte mir brav zum Putzplatz. Dort putzte ich sie. Heute war das nicht viel Arbeit, da ich ja gestern schon so gründlich geputzt hatte und sie seitdem nicht auf der Koppel gewesen war. Ich sattelte und trenste und führte Lania danach zum Platz, wo ich gestern schon ein paar Hindernisse aufgebaut hatte. Am Platz angekommen ließ ich meine Bügel runter und saß auf. Erstmal ritten wir zehn Minuten Schritt und dann ein bisschen Trab und Galopp mit vielen Biegungen. Die Stute war leicht zu reiten und schnaubte auch brav ab. Nach der Vorbereitungsarbeit, als Lania lockerer wurde und kaute, ritt ich über Trab und Galoppstangen in der jeweiligen Gangart. All das klappte gut und ich ritt dann das erste Kreuz an. Obwohl ich eine gute Reiterin war, hatte ich ein wenig Schiss und zitterte leicht. Aber trotzdem ritt ich schwungvoll und energisch auf das Hindernis zu, gab Bein und Lania sprang gehorsam ab. Wir flogen nur so und ich lobte sie natürlich gründlich. Jetzt waren wir beide total motiviert bei der Sache. Als nächstes ging es über ein aufgestelltes Cavaletti. Jetzt musste ich Lania sogar eher bremsen als rübertreiben. Aber es klappte trotzdem wunderbar. Die darauf folgende Kombination wurde ein bisschen hektisch, aber drüber kamen wir trotzdem. Nach ein bisschen weiterem Springen, fand ich dass es reichte, denn Lania musste ja morgen fit sein um A-Höhe zu springen. Also ritt ich nur noch ab.

      Tag 3:
      Ich saß auf Lanias Rücken und Alessia stand am Zaun des Reitplatzes. Am letzten Tag wollte sie mir zusehen, denn heute ging es über die riesigen A-Hürden. Mir wurde ein wenig mulmig, denn auf so einem Shetty sieht eine A noch mal höher auf, als auf dem DRP, welches ich normalerweise ritt. Wir waren bereits fertig mit den Vorbereitungen und jetzt hieß es zeigen, auf was Lania und ich in den letzten Tagen hintrainiert hatten. Ich schluckte und ritt den ersten Steil an. Er erschien mir riesig, aber Lania stellte die Ohren vor und rannte selbstbewusst darauf zu. Ich ritt einfach und bemühte mich, sie nicht zu stören und… sie sprang ab und… und… wir waren drüber. Ich lobte Lania überschwänglich und dann ging es zum nächsten Hindernis. Ein Oxer. Aber auch der schreckte Lania nicht, sie sprang wie von selber, ich musste gar nichts tun. Auch die folgende Kombi klappte. Und in dem Moment war ich mir sicher, Lania liebte springen. Und dann war der Parcours fertig. „Alessia, wusstest du, dass du hier ein ganz schön begabtes und motiviertes Springpony hast?“, fragte ich lächelnd. Alessia lachte nur und kam dann zu mir. „Super habt ihr das beide gemacht.“ Lobte sie uns überschwänglich.
    • Jackie
      Dein Pferd wurde am 23.03.15 in den Himmel verschoben
      Grund:
      6 Monate sind vergangen ; TA / HS / Ausbilderberichte sind ungültig
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    medy
    Datum:
    4 Mai 2014
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