Laraya13

Lamiro

Ein schöner <3

Lamiro
Laraya13, 13 Aug. 2019
    • Laraya13
      Alte Pflege-, und Tierarztberichte

      Februar 2017 - 6686 Zeichen von Calypso - Ein ganz normaler Tag
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      „Ich bring die Stuten raus!“ - „Ja alles klar“ ich zog meine gefütterte Regenjacke aus und hing sie an einen Haken an der Wand. Dann schnappte ich mir wieder Schubkarre und Mistgabel und machte mich an die nächsten Boxen. Emilia brachte in der Zwischenzeit die Stuten nach draußen, deren Boxen danach auch noch dran kamen. Zum Glück waren wir zwei schon so routiniert und eingespielt das die Arbeit schnell von der Hand ging und wir weiter machen konnten mit dem Heu verteilen. „Vielleicht haben wir heute mal Zeit zum ausreiten.“ rief Emilia aus der Nachbarbox und warf mir einen kurzen Blick zu. „Ich weiß noch nicht. Ich wollte auf jedenfall mit Ceara Isleen und Companero arbeiten. Hast du heute nicht auch ein paar Reitschüler?“ - „Ja schon aber die kommen gleich am Vormittag, danach hätte ich eigentlich Zeit, wenn nichts dazwischen kommt.“ Emilia schmunzelte und fuhr dann ihre Schubkarre zum Misthaufen. Bald darauf waren wir mit allem fertig und ich widmete mich gleich meiner jungen Connemara Stute Ceara Isleen. Ich bearbeitete ihr Fell, kratzte die Hufe aus und legte ihr Gamaschen an. Dann holte ich den Kappzaum, Longe und Longiergerte und kurze Zeit später waren wir auch schon auf dem Reitplatz. Zuerst lief ich mit ihr ein paar Runden auf dem Platz zum aufwärmen. Dabei achtete ich gleich darauf das sie zügig vorwärts ging. Leen war sehr guckig, nahm den Kopf hoch und guckte zur Bande und in Richtung Hof zu den anderen Pferden. Ich versuchte wieder ihre Aufmerksamkeit zu bekommen und ließ sie über Stimmkommandos anhalten, rückwärtsgehen und wieder losgehen. Ich wollte das sie später gut auf Stimmkommandos reagiert, deswegen legte ich viel Wert darauf. Nach der Aufwärmphase hakte ich die Longe ein und ließ sie im Schritt losmarschieren. Sie war jetzt wieder aufmerksamer, wahrscheinlich wusste sie inzwischen schon das jetzt die Arbeit anfing. Auch hier fragte ich wieder Kommandos wie stehen bleiben und wieder los gehen ab. Danach gingen wir in den Trab über und auch hier fragte ich alles ab. Zwischendurch lobte ich sie immer wieder mit der Stimme. Jetzt holte ich zwei Stangen dazu die ich auf dem Zirkel platzierte. Leen blieb brav an ihrer Stelle wo ich sie abgestellt hatte stehen, das hatten wir lange genug geübt, und beobachtete mich. Dann nahm ich die Longe und die Longiergerte wieder auf und ließ sie kurz darauf antraben. Bei der ersten Stange war die Stute noch etwas unsicher und stakste irgendwie darüber hinweg, aber das wurde von Runde zu Runde immer besser und schließlich schwebte sie federleicht darüber. Ihr Kopf war tief und sie wölbte den Rücken auf. Ihre Ohren spielten immer in meine Richtung und sie gab sich alle Mühe alles richtig zu machen. Danach wechselte ich die Hand aus dem Trab heraus durch umgreifen der Longe, Ceara Isleen kannte das schon und machte sofort kehrt und trabte auf die rechte Hand. „Priiiima“ lobte ich mein Pferdchen und ließ sie durchparieren. Wir wiederholten alles nochmal auf der rechten Hand und zum Abschluss machte ich sie von allem los und sie durfte sich auf dem Platz noch wälzen. Das liebte sie! Ich fing sie wieder ein führte sie in den Stall. Dort putzte ich nur nochmal grob über sie und kratzte die Hufe aus bevor ich sie wieder zu ihren Freunden entließ. Als ich aus der Sattelkammer kam stand Charlotte vor mir und grüßte mich. „Hi, ich wusste gar nicht das du heute kommst.“ sagte ich etwas überrascht. „Ja war jetzt ziemlich kurzfristig, aber ich dachte mir ich könnte was mit Lamiro machen, wenn du nichts dagegen hast.“ Ich lächelte und nickte. Charlotte war 18 Jahre alt und kam regelmäßig auf den Hof. Sie hatte ihr Herz an meinem Kaltblüter Lamiro verloren und war immer dabei als ich ihn einritt. Oftmals half sie mir dabei und inzwischen ritt sie ihn auch selbst. Ich konnte ihr vertrauen was den Umgang mit Lamiro anging. „Dann gehe ich auf den Platz mit ihm!“ - „Ja kannst du machen. Gerne auch galoppieren versuchen, nur links herum ist er noch etwas wackelig“ erklärte ich und hatte schon das Halfter meines nächsten Pferdes in der Hand, Companero. Charlotte ging dann schnellen Schrittes zu dem Hengst und ich holte meinen Criollohengst. Companero war jetzt lange im Beritt von Cascar die ihn weiter trainiert hatte für Distanzritte. Er hat in der Zeit nochmal ordentlich an Muskeln zugelegt und sah einfach super aus. Ich putzte ihn ausgiebig und genoss es Zeit mit ihm zu verbringen. Ich bürstete seine Mähne und den Schweif vorsichtig und sprühte sie noch mit einem Mittel ein. Dann entdeckte ich an seiner Flanke eine kleine Bisswunde, nichts dramatisches aber manchmal erwischten sich die Hengste ja doch. Ich holte die Zinksalbe aus unserem Erste Hilfe Set und schmierte die Stelle damit ein, das sollte genügen. Dann bearbeitete ich seine Hufe, fettete die auch ein und fertig war unsere Beauty Stunde. Companero drehte den Kopf zu mir und suchte etwas leckeres in meinen Taschen „Da suchst du vergeblich!“ lachte ich und streichelte ihm über die Blesse. Noch ein Weilchen standen wir so da, bis ich ihn auf einen freien Paddock stellte. Charlotte war mit Lamiro schon auf dem Reitplatz und ich beobachtete sie kurz. Sie sahen so harmonisch aus und ich mochte Charlotte´s ruhige aber doch konsequente Art. Ich beschloss doch zu ihr rüber zu schauen und so wurde es schon fast zu einer kleinen Reitstunde mit den beiden. Zufrieden ging ich dann ins Haupthaus und suchte mir eine Kleinigkeit zum essen. Dann machte ich Organisatorisches am PC, bis Emilia ins Zimmer trat „Ach hier bist du, ich hab dich schon gesucht!“ - „Ja? Ist irgendwas passiert?“ fragte ich fast schon hektisch und Emilia musste grinsen und schließlich lachen „Nein, aber wir wollten ausreiten, weißt du noch?“. Mein Gesichtsausdruck wurde wieder entspannter und schließlich musste auch ich lachen. „Ja ich komm gleich.“ Ich schaltete den PC aus und trat hinaus auf den Hof. Emilia hatte Chatana, ihr New Forest Pony, geholt und ich entschied mich für Kajano. Der Gute hatte bestimmt auch nichts gegen einen Ausritt. Wir putzten schnell über die Pferde, sattelten auf und los ging es. Wir waren eine ganze Weile im Schritt unterwegs weil wir auch so viel zu bequatschen hatten. Die Pferde liefen nebeneinander her und wetteiferten im Schritt darum wer die Führung übernehmen sollte. Wir kamen auch an eine Stelle wo wir richtig Gas geben konnten. Wir ließen die Zügel lang und die beiden schossen in einem Jagdgalopp davon wie schon lange nicht mehr. Wir waren eine knappe Stunde unterwegs als wir wieder zurück kamen. Kajano schnaubte zufrieden und ich tätschelte seinen Hals. Schnell hatte ich ihm alles an Ausrüstung abgenommen und gab ihm noch seine Portion Obstsalat, dass er genüsslich fraß.

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      Tierarztbericht – Pferdeklinik & mobiler Tierarzt „Horse Heaven“ | Lamiro
      |06.03.2017 ©Möhrchen ( 3.022 Zeichen/ 494 Wörter)
      Nach dem tollen Kurswochenende hatte meine Schwester mich spontan gebeten, noch einen Blick auf ihren neuen Kaltbluthengst Lamiro zu werfen. Die letzten Teilnehmer waren abgereist, also half ich ihr noch dabei, die Gästeboxen auszumisten. Das gehörte zum Service während des Kurses, aber wenn ich schonmal da war, konnte ich ihr auch helfen. Am Nachmittag hatten wir noch einen tollen Strandritt geplant, auf den ich mich schon seit Tagen sehr freute.

      Nach dem Ausmisten machten wir uns mit einem Halfter auf den Weg zum Offenstall, indem Lamiro zusammen mit seinem kleinen Freund stand. Das Halfter, das meine Schwester ihm anlegte, war riesig, denn er war wirklich sehr stämmig und hatte einen riesigen Kopf. Solche Ausmaße war ich sonst nicht gewöhnt...

      Er schien aber ein sanfter Riese zu sein, denn er stupste mich freundlich mit der Nase an, als die beiden vom Paddock kamen. Zusammen gingen wir auf den Reitplatz und meine Schwester ließ ihn einige Runden im Schritt und Trab an der Longe laufen. Obwohl er aussah wie ein Teddybär, hatte er sehr flotte und schwingende Gänge, was ich gar nicht erwartete hätte. Aber es sah alles flüssig und locker aus.

      Also gingen wir zum Putzplatz und banden ihn dort an. Ich schaute mit zuerst seine Augen, Ohren, Nüstern und Zähne an. Lamiro ließ alles artig über sich ergehen und zeigte keine Gegenwehr. Im Gegenteil: er schien sich über die Aufmerksamkeit zu freuen. Ich tastete seine Hals- und Rückenwirbel Stück für Stück ab und achtete auf seine Reaktionen. Er stand vollkommen entspannt da und zeigte keinerlei Schmerzen. Als ich seinen Huf hob, um seine Beine abzutasten, stellte er den Huf direkt auf meinem Fuß ab. Ich schrie kurz auf und er drehte sich erschrocken zu mir um. Zum Glück hatte er den Huf nicht voll belastet und mein Fuß hatte daher nicht allzu viel abbekommen. „Du Tollpatsch...“, sagte ich. vorwurfsvoll zu ihm und er schaute mich mit seinem schönsten Dackelblick an. Er war einfach süß, man konnte ihm kaum böse sein.

      Ich holte mein Stethoskop raus und hörte sein Herz, seine Lunge und seinen Bauch ab. Ich konnte nichts Auffälliges hören, alles schien in Ordnung zu sein. „Das sieht alles sehr gut aus, der Kleine ist gesund. Du solltest nur ein bisschen auf sein Gewicht aufpassen... Auch wenn er kräftig gehört, er hat schon ein bisschen viel auf den Rippen...“.

      Aus meiner Tasche holte ich zum Schluss die Wurmkur, hielt Lamiros Kopf geschickt auf meiner Schulter fest und bevor er kapierte, was ich vor hatte, drückte ich ihm die grünliche Paste seitlich ins Maul. Er schaute mich schockiert an und ich schob zur Besänftigung schnell eine Möhre hinterher. Er schmatzte missmutig und die Reste der Wurmkur tropften ihm aus dem Maul. Schnell brachten wir ihn zurück in seinen Offenstall, damit er den schlechten Geschmack mit etwas Heu überdecken konnte.

      Nun konnte unser Ausritt losgehen und so langsam wurde ich richtig aufgeregt...

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      19. März 2017 | (c)FrauHolle
      Seit Tagen übten wir die Dressur und wir machten von Tag zu Tag Fortschritte. Neben der Dressurarbeit stand ebenfalls das Ausdauertraining und lange Ausritte am Strand auf dem Trainingsplan. Lamiro und ich wurden zu einem immer besseren Team. An der Kutsche hatte Lamiro sich bereits auf seinem ersten Turnier bewiesen und bald wollten wir auch in der Dressur durchstarten. Zugegeben, mit seinen 600 kg ist er kein typisches Dressurpferd und Kaltblüter waren auch eigentlich nicht dafür gedacht, aber es ist ja schließlich nicht verboten, mit so einem Hengst auf Turnieren aufzukreuzen und ich war mir sicher, dass wir schon bald den ersten Erfolg feiern können.
      Heute war typisches Nordsee Wetter: Es hatte den ganzen Vormittag geregnet und vom Meer aus wehte ein eisiger Wind. Nachdem ich den ganzen Morgen und den ganzen Vormittag im strömenden Regen die Offenställe und Paddocks sauber gemacht hatte, hatte es nun endlich aufgehört zu regnen und der Himmel war leicht aufgeklart. Auch wenn ich für solch ein Wetter extra eine Reithalle hatte, die ich übrigens eigentlich nie benutze, ritt ich viel lieber draußen auf dem Reitplatz. Die großen Pfützen auf dem Reitplatz störten mich nicht und Lamiro hatte halt einfach kein Mitspracherecht, der musste da jetzt durch.
      Nachdem ich den total durchnässten Lamiro so gut es ging geputzt hatte, schmiss ich den Sattel auf den 1,57 m großen Hengst. Die dunkelblaue Schabracke, die ich letzte Woche für ihn gekauft hatte, stand ihm besonders gut und auch seine blau unterlegte Trense passte perfekt dazu.
      Knappe zehn Minuten später hatte ich mich in den Sattel geschwungen und war dabei, Lamiro warmzureiten. Durch seine ruhige Art konnte ich mich beim Reiten immer sofort entspannen, auch wenn ich ihn an manchen Tagen ganz schön vorwärts treiben musste.
      Bevor ich antrabte, kontrollierte ich noch einmal den Sattelgurt und nahm die Zügel etwas auf. Lamiro war mal wieder sehr faul und hatte auf dem matschigen Platz erst recht keine Lust. Ich begann das Training mit ein paar Schlangenlinien und Volten und versuchte, Lamiro etwas lockerer im Genick zu bekommen. Durch seinen dicken und kurzen Hals war es nicht gerade einfach, ihn an den Zügel zu kriegen und ich brauchte immer etwas Zeit, bis ich den richtigen Knopf gefunden hatte. Aus dem Trab heraus parierte ich durch zum Halten, richtete ihn rückwärts und trabte wieder an. Mit meinen Hilfen kam ich noch nicht richtig durch, doch mit solchen Übungen wollten wir daran arbeiten. Immer wieder testete ich Lamiros Aufmerksamkeit und ritt viele Übergänge und Bahnfiguren. Ich ließ mir die Zügel aus der Hand kauen und gab ihm eine kurze Schrittpause, bevor ich mit der Galopparbeit anfangen wollte.
      Zur geschlossenen Zirkelseite gab ich die Galopphilfe. Wenn 600 kg sich in Bewegung setzten, bebt der Boden und ich versuchte mit aller Mühe, Lamiro zusammenzuhalten, denn er zog ganz schön an den Zügeln. Gegen so ein Pferd musste man erst einmal ankommen, doch wir arbeiteten ja bereits an der Sensibilität. Meine Kraft verließ mich und ich parierte ihn durch zum Trab. Nach einer kurzen Trab Pause wechselte ich die Hand und galoppierte auf der anderen Hand erneut an. Die rechte Hand war eindeutig seine bessere und das galoppieren gestaltete sich deutlich angenehmer.
      Lamiro war ganz schön am schnaufen und auch ich war am Ende meiner Kräfte. Das Reiten mit Lamiro machte Spaß, keine Frage, aber es war jedes Mal ziemlich anstrengend für uns beide. Trotzdem wollte ich am Ball bleiben und Lamiro zu einem sportlichen Kaltblut machen.
      Das Trockenreiten verlagerte ich heute an den Strand, denn das Wetter war inzwischen schon fast angenehmen. Vom Pferd aus öffnete ich das Tor vom Reitplatz und lenkte Lamiro in Richtung Deich. Wir ritten den kleinen Weg entlang, über den Deich rüber und standen schließlich im weichen Sand. Ich war schon oft in den letzten Tagen mit Lamiro am Strand gewesen und der Hengst benahm sich, als wenn er den Strand schon sein Leben lang kennt. Ich ritt durch den tiefen Sand bis ans Wasser heran. Im flachen Wasser ritt ich ein Stück Richtung Süden. Nach guten zehn Minuten drehte ich um und ritt schräg über den Strand zurück zum Deich. Lamiro schnaubte zufrieden, ab als wir den kleinen Weg zurück zum Putzplatz ritten. Durch den Matsch auf dem Reitplatz war Lamiro total matschig, weshalb ich mir, nachdem ich ihn abgesattelt- und getrenst hatte, eine Wurzelbürste schnappte und den Schlamm von seinen Beinen putzte.
      Lamiro stellte sich zufrieden an die Heuraufe, als ich ihn zurück zu seinem kleinen Freund Treebeard brachte. Beardy und Lamiro mussten gezwungenermaßen zusammen stehen und waren inzwischen zu richtigen Freunden geworden. Auch wenn Beardy mit seinen 85 cm unter Lamiros Bauch durchgehen konnte, verstanden die beiden sich super, worüber ich sehr froh war.
      Ich war ziemlich erschöpft vom Tag und nachdem ich die Sachen weggepackt und den Putzplatz gefegt hatte, machte ich mich auf den Weg nach Hause.

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      29. Juli 2017 | (c)Möhrchen
      Pflegebericht Lady Felize, Lamiro, Lumikello, Devils Trap
      Aufgeregt zog ich früh am Morgen die Vorhänge zurück. Was für ein Glück: die Sonne schien es und es war keine einzige Wolke am Himmel. Vergnügt sprang ich die Treppe hinunter und machte mir einen Tee und ein Toast. Mein Freund war schon auf der Arbeit. In Windeseile aß ich mein Frühstück auf, schnappte mir die Tasche, die ich bereits am Vortag gepackt hatte und rannte aus dem Haus. Ich traf mich heute seit langem endlich mal wieder mit meiner Schwester und damit nicht genug: wir hatten endlich mal wieder einen Strandausritt geplant.
      Ich wirbelte über den Hof und verteilte in allen Ställen Heu. Die Stallpferde stellte ich auf die Weide, dann holte ich die beiden Kandidaten für den heutigen Ausflug: Yakari und Callimero. Beide waren noch nie am Meer gewesen und ich war sehr gespannt, wie sie reagieren würden. Ich stattete meinen Transporter mit Heunetzen aus und legte den beiden Hengsten ihre Transportgamaschen an. Ein drittes Paar landete im Kofferraum, denn ich wollte am Abend mit drei Pferden nach Hause kommen. Fallen Godness, der Welsh Hengst meiner Schwester, den ich bereits längere Zeit kannte, sollte heute zu mir ziehen.
      Wenig später waren wir unterwegs und rollten Richtung Küstenranch. Ich drehte die Musik auf und sang laut mit, meine Pferde konnte ich auf dem kleinen Bildschirm beobachten. Nach etwas weniger als zwei Stunden rollten wir auf den Parkplatz der Küstenranch. Kaum hatte ich meine Tür geöffnet, fiel meine Schwester mir auch schon um den Hals. „Endlich bist du mal wieder hier!“, seufzte sie. „Ich war auch zwischendurch mal hier, aber du ja nicht“, antwortete ich grinsend. Sie war in den letzten Wochen einige Male unterwegs gewesen und ich hatte mich ein bisschen mit um ihre Pferde gekümmert. Schwatzend luden wir meine beiden Hengste aus und sie bezogen ihre Boxen im Stall. Dort wartete schon eine weitere Portion Heu auf die beiden. Während sie sich noch ein bisschen ausruhten, zogen wir uns auf die Terrasse zurück und quatschten bei einer Tasse Tee über die letzten Wochen.
      Gegen elf Uhr holten wir unsere Pferde. Meine Schwester nahm heute Lady Felize mit an den Strand, die das Meer bereits kannte. So konnte sie für meine beiden Jungs als gutes Beispiel voran gehen. Als Handpferd durfte auch Lumikello mit. Wir putzten unsere Ponys, kratzen ihnen die Hufe aus und ich kramte mein Sattelzeug aus dem Transporter. Für Callimero reichten sein Lederhalfter und ein langer Strick, Yakari zog ich sein Sidepull an und legte ihm seinen Sattel auf. Dann schanppte ich mir meinen Helm und stieg schon mal auf. Meine Schwester war schließlich auch fertig und schwang sich auf Lady Felize. „Na dann mal los...“
      Das Wetter war immer noch herrlich, als wir vom Hof und durch die Dünen ritten. Es war nicht zu warm und es wehte ein leichter Wind, aber es war herrlich sonnig. Yakari lief flott aber vollkommen entspannt hinter Lady Felize her, obwohl er die Umgebung und auch die anderen Pferde nicht kannte. Callimero wäre lieber neben Lumikello gelaufen und hatte es ein bisschen eilig. Aber er war gut zu halten und beruhigte sich auch schnell wieder. Als schließlich endlich das Meer zwischen den Dünen zum Vorschein kam, spritzte Yakari die Ohren und schaute sich neugierig um. Lady Felize kannte den Weg bereits und stapfte weiter durch den Sand. Artig folgte Yakari ihr weiter bis hinunter zum Wasser. Meine Schwester ritt sofort ins Wasser hinein und ihre beiden Pferde folgten, als wäre es das normalste der Welt. Gut, für sie war es das ja auch...
      Ich ritt bis kurz vor das Wasser und ließ die Ponys gucken. Yakari steckte interessiert die Nase ins Wasser und zog sie erschrocken wieder zurück, als eine kleine Welle kam. Callimero wich erstmal ein ganzes Stück zurück, was aber zum Glück kein Problem war, da ich extra einen langen Strick genommen hatte. Yakari ließ sich nicht lange bitten und stapfte hinter Lady Felize her bis ins Wasser. Im flachen Wasser ritten wir im Schritt am Strand entlang, Calli folgte uns mit einigem Abstand au´m Strand. Er war ruhig, aber wollte sich noch nicht so ganz ins Wasser trauen. Ein Stückchen weiter machten wir nochmal Halt und ritten etwas tiefer ins Wasser. Nun folgte uns auch Calli, zwar etwas zögerlich, aber doch neugierig. Letztendlich standen die Großen bis zum Sprunggelenk und die Kleinen bis kurz unter dem Bauch im Wasser. Calli hatte mittlerweile Gefallen am Wasser gefunden und planschte mit Lumi um die Wette. Die beiden Kleinen hatten mächtig Spaß und spritzen so sehr herum, dass unsere Hosen wenig später nass waren.
      Wir ritten wieder weiter aus dem Wasser hinaus und an den Strand. Dort angekommen, trabten wir an und Lady Felize gab ordentlich Gas. Yakari bemühte sich, hinter ihr her zu kommen, aber da Calli auch noch mit kommen sollte, entstand ein ziemlich großer Abstand. Meine Schwester hielt Lady ein bisschen zurück und so konnten wir wieder aufschließen, bevor wir zusammen angaloppierten. Calli buckelte wild los und auch Lumi machte ein paar Freudensprünge. Die beiden Großen blieben aber ruhig und so galoppierten wir ziemlich flott, aber gesittet, dahin. Es war einfach ein wahnsinniges Gefühl, am Strand entlang zu galoppieren.
      Fast eine Stunde trabten und galoppierten wir, fetzten durch kleine Prile und gingen in einer kleinen Pause auch nochmal etwas weiter ins Wasser. Langsam merkte ich, dass meine Jungs müde wurden und wir ritten langsam zurück in Richtung Dünen. Ich klopfte Yakari den nassen Hals, ob es nun Wasser oder Schweiß war, konnte ich nicht mehr so genau identifizieren. Auch Calli war komplett nass, da er sich zwischendurch im Wasser sogar einmal kurz hingelegt hatte. Lumi ließ erschöpft den Kopf hängen und trottete neben Lady her, die noch ziemlich fit zu sein schien. Am langen Zügel ritten wir nebeneinander her und quatschten über Gott und die Welt, bis wir schließlich wieder auf der Küstenranch ankamen.
      Wir sattelten unsere Pferde ab und spülten sie am Waschplatz einmal komplett ab. Als alle Ponys wieder ihre ursprüngliche Farbe hatten, stellte ich Yakari und Calli in eine der Paddockboxen und meine Schwester brachte ihre beiden zurück in ihre Offenställe. Die Mittagspause verbrachten wir mit Kuchen und Keksen auf der Terrasse und legten eine Weile die Füße hoch.
      Der Nachmittag begann mit Stallarbeit: gemeinsam äppelten wir die Offenställe ab, füllten Heu und Wasser auf und fegten den Hof. Dann holten wir Lamiro und Devils Trap aus ihren Ställen. Ich durfte Lamiro reiten, während meine Schwester mit dem kleinen Scheckfohlen ein bisschen Bodenarbeit machen wollte. Ich schwang mich mit Halfter und ohne Sattel auf Lamiro, der einen super breiten und bequemen Rücken hatte. Während meine Schwester Devil die Hindernisse auf dem Trailplatz zeigte, ritt ich mit Lamiro einige Runden zum warm werden, ließ ihn auch etwas traben und galoppieren. Dann machten auch wir uns an die Hindernisse. Lamiro absolvierte alles sehr artig und souverän, und es machte wirklich Spaß, sich auf seinem Rücken über die Hindernisse tragen zu lassen. Es war mittlerweile ganz schön warm geworden, deshalb machten wir nicht allzu lange. Lamiro bekam noch eine kalte Dusche für die Beine und durfte sich dann auf dem Paddock wälzen.
      Für mich wurde es langsam Zeit, mich auf den Heimweg zu machen. Ich zog Yakari und Calli ihre Gamaschen an und stellte sie wieder auf den Transporter. Dann ging ich zu meiner Schwester, die bereits Fallen Godness abfahrbereit machte und sich verabschiedete. Es fiel ihr nicht leicht, aber sie wusste ja, dass sie ihn jederzeit besuchen konnte und er es bei mir gut hatte. Sie verlud ihn auf den Transporter und gemeinsam klappten wir die Klappe hoch. Dann umarmten wir uns zum Abschied und schmiedeten bereits Pläne für unser nächstes Treffen. „Es war wirklich ein wundervoller Tag“, seufzte ich. „Auf jeden Fall Wiederholungsbedarf!“, stimmt meine Schwester zu. Und schon war der tolle Tag wieder vorbei und ich rollte vom Hof...
      Zu Hause angekommen lud ich die drei Hengste aus. Fallen kam erst einmal in eine Paddockbox, um sich im neuen zu Hause einzugewöhnen. Ich versorgte alle Pferde mit Heu, holte die anderen wieder von der Weide. Es war inzwischen stockdunkel geworden und ich beeilte mich, endlich ins Bett zu kommen.

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      Das Jahr 2017 - Jahresrückblick
      17. Dezember 2017 ©FrauHolle

      Was für ein Jahr! Im Januar hatte ich mir meinen Traum von einem eigenen Hof erfüllt. Gleich an Neujahr hatte ich mit meiner Familie und meinen Freunden angefangen die ersten Ställe zu renovieren. Den ganzen Januar durch hatten wir Tag und Nacht geschuftet: Die Halle bekam einen neuen Boden, die Boxen wurden gestrichen und das Reiterstübchen wurde komplett renoviert. Wir karrten Haufenweise neuen Sand auf die Paddocks und in die neu gebauten Unterstände und auch eine große Liegehalle für den Aktivstall bauten wir alle gemeinsam. Doch die ganze Arbeit hatte sich mehr als gelohnt und dank meiner vielen Helfer konnte ich am 23. Januar meine erstes eigenes Pony auf die Küstenranch holen: Lumikello durfte als erstes Pferd in den neuen Aktivstall ziehen. Ich war stolz wie Oskar und verbrachte Stunden damit, Lumi im neuen Stall zu beobachten. Wir wurden schnell zu einem guten Team und auch heute, fast ein Jahr später, kann ich mich wirklich glücklich mit ihm schätzen. Natürlich sollte Lumikello nicht alleine bleiben und so kaufte ich schon drei Tage später einen Freund für ihn. Fallen Godness und Lumi verstanden sich auf Anhieb und auch ich war zufrieden mit dem jungen Hengst. Leider merkte ich mit der Zeit, dass Fallen und ich nicht wirklich zusammenpassten, sodass ich ihn im Sommer an meine Schwester verkaufte.
      Auch die Shettystute Rabea und der Falabellahengst Treebeardzogen bald darauf bei mir ein, genau wie Tinkerstute Ramira. Doch fünf Pferde waren mir noch nicht genug, sodass ich regelmäßig neue Pferde auf meinem Hof begrüßen durfte. Mit Lamiro hatte ich einen perfekten besten Freund für Treebeard gefunden, denn die zwei sind seid Lamiros Ankunft unzertrennlich. Auch Rabea sollte natürlich eine kleine Herde bekommen, und so erweiterte ich die Miniranch und kaufte My Hope Nymeria. Im März nahm ich dann eine neue Herausforderung an und kaufte mir die beiden Fohlen Devils Trapund Nabiri, die den Stuten auf der Miniranch Gesellschaft leisten durften.
      Ich lebte mich immer mehr auf meinem Hof ein und der Alltag mit und bei den Pferden spielte sich so langsam ein. Während ich mich zwischendurch immer wieder auf die Reise quer durch Europa machte, um meinem Beruf als Trainerin nachzugehen und mir ein bisschen Geld zu verdienen, konnte ich die Pferde problemlos einige Tage alleine lassen, in denen sich eine Freundin von mir um die Fütterung der Pferde kümmerte. An den Wochenenden fuhr ich immer regelmäßiger zu Turnieren und holte erste Schleifen und Siege auf die Ranch, die ich stolz im Reiterstübchen aufhängte.
      Im April zogen dann Wednesday, Contia Socks, sowie Lady Felizeauf meinen Hof. Mit Lady Felize hatte ich einen sehr guten Fang gemacht. Wir trainierten jeden Tag, bestritten jede Woche teilweise mehrere Turniere und holten einen Sieg nach dem anderen. Im September erlebte ich dann das Highlight des Jahres: Felize Körung! Ich konnte es kaum glauben, wie gut sie sich innerhalb von einem halben Jahr bei mir entwickelt hatte und konnte sie voller Stolz mein erstes gekröntes Pferd nennen. Doch auch Harvey, die zusammen mit Miss Monty und Rumkugel im Mai auf meinen Hof zog, machte sich im Turniersport sehr gut und ich war mir sicher, dass auch sie es Anfang nächsten Jahres zur Krönung schaffte.
      Im Juni wurde die Miniranch durch Funny Sugar noch einmal aufgemischt und auch die Stutenherde war mit Jule nun endlich komplett. Ich nahm nicht nur mit Harvey und Lady Felize an Turnieren teil, sondern auch die Shettys überraschten mich wieder, indem sie einige Siege in Fahrturnieren absahnten. Mit dem Kauf von Burnouterhoffte ich mir ein weiteres Turnierpferd und ich war mir ziemlich sicher, dass ich 2018 mit ihm durchstarten kann. Im Oktober zog dann mein letztes Pferd für dieses Jahr ein. Lewitzerhengst Leon hatte es mir total angetan und ich bereute es auf keinen Fall, ihn zu mir geholt zu haben.
      Ich war nicht nur stolz darauf, was ich innerhalb eines Jahres alles erreicht hatte, sondern auch überglücklich, jedes einzelne dieser Pferde zu besitzen. Das Jahr 2017 war wirklich überaus perfekt und ich freute mich schon riesig darauf, im neuen Jahr sowohl als Trainerin, als auch als mit meinen Pferden, durchzustarten. Mal sehen, was 2018 so mit sich bringt!
    • Laraya13
      Alte Pflegeberichte

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      Fahren A -> L
      06. März 2018 ©FrauHolle
      Ich öffnete die Augen: Halb 7. Zeit zum Aufstehen! Ich schlug meine Bettdecke zurück, streifte mir meine viel zu klein gewordene Reithose und eine dreckige Stalljacke über, eilte ins Bad, hüpfte die Treppe herunter, schnappte mir ein altes Brötchen von gestern und schlenderte total motiviert nach draußen. Während ich an meinem Brötchen knabberte, begrüßte ich meine Pferde, die teilweise noch etwas verschlafen und teilweise schon fleißig kauend auf dem Paddock standen. Ich liebte solche Tage: Seit Wochen war es endlich mal wieder mehr als fünf Grad warm und am Horizont sah man langsam die Sonne aufgehen. Ich schnappte mir eine Schubkarre und fuhr damit in die Heukammer, wo ich jeweils 3 Heunetzte für jeden Paddock stopfte. In mehreren Ladungen verteilte ich die Heunetzte auf den Paddocks und machte mich schließlich daran, die Tränken zu füllen. Eine gute Stunde später waren alle Pferde für den Vormittag versorgt. Ich griff nach Lamiros Halfter und dackelte zum Offenstall. Lamiro und Treebeard standen, wie immer, dicht beieinander und schauten mich erstaunt an, als ich mit großen Schritten auf die beiden zuging. Ich streichelte meinen Ponys sanft über die Nüstern und steckte jedem ein Leckerli zu, bevor ich mit Lamiro im Gepäck zum Putzplatz lief. Auch wenn Treebeard inzwischen keine Probleme mehr mit dem Alleinsein hatte, schaute er etwas bedröppelt seinem Freund nach. Lamiro hatte sich zum Glück nicht ganz so dreckig gemacht, sodass ich seinen breiten Rücken und dicken Bauch relativ schnell geputzt hatte. Noch schnell die Mähne und den Schweif kämmen, Hufe auskratzen und dann holte ich schon die Kutsche aus der Garage.
      Viel zu lange war es her, dass ich mit der Kutsche unterwegs gewesen war und ich freute mich riesig auf einen ausgedehnten Ausflug mit Lamiro. Der Hengst ließ sich artig das Geschirr anlegen und im Nu komme nichts hatte ich Lamiro vor die Kutsche gespannt. Ich packte mir noch schnell eine Wasserflasche und mein Handy, für den Notfall, ein. Voller Vorfreude gab ich Lamiro das Kommando zum Losgehen und wir fuhren vom Hof. Die Stuten kamen neugierig an den Zaun und wieherten, als Lamiro und ich auf die Straße abbogen. In der Woche war morgens zum Glück relativ wenig Verkehr auf den Straßen, sodass wir ohne Bedenken auf der Landstraße langfahren konnten. Lamiro hatte einen flotten Schritt drauf und schnaubte zufrieden ab. Wahrscheinlich hatte ihm das Kutsche fahren auch gefehlt. Doch diesen Winter hatte es das Wetter oft nicht zugelassen und auch sonst hatte ich selten Zeit dazu gehabt, mich um Lamiro zu kümmern. Umso mehr Zeit wollte ich mir heute für ihn nehmen und ich plante im Kopf die Strecke, die ich heute langfahren wollte. Nach guten 15 Minuten auf dem Asphalt bogen wir rechts in einen Sandweg ein. Nachdem wir einen sicheren Abstand zur Straße hatten, ließ ich Lamiro antraben. Der Weg hatte einige Schlaglöcher und ich wurde hinten auf der Kutsche ordentlich durchgeschüttelt. Lamiro lief, als wäre er die letzten drei Wochen in einer Box eingesperrt gewesen. So fleißig und motiviert hatte ich meinen Hengst sehr selten erlebt. Ich parierte ihn wieder durch zum Schritt und gab ihm eine kleine Verschnaufpause, während ich ihn ausgiebig mit meiner Stimme lobte. Ich drehte mich um: Weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Ach war das wunderbar! Ich nahm einen Schluck aus meiner Trinkflasche und genoss die ersten Sonnenstrahlen des Tages. Am Ende des Sandweges lenkte ich Lamiro nach links in den Wald hinein. Ich hörte die Vögel zwitschern und neben dem Weg plätscherte leise der Bach. Wir ritten eine ganze Weile durch den Wald, bis der Waldweg schließlich in ein Feldweg überging, auf dem ich wieder antrabte. Die Wege hier waren ewig lang, sodass Lamiro ordentlich laufen konnte. Nach einer ganzen Weile im Trab sah ich erste Schweißperlen an Lamiros Brust. Endlich wurde er mal wieder richtig gefordert. Ich parierte wieder durch und lobte ihn.
      So ging es eine ganze Weile. Ich ließ ihn immer mal wieder Traben, gab ihm aber zwischendurch auch immer wieder Schrittpausen. Ich fuhr mal rechts, mal links entlang, über Feldwege, durch Wälder, an Straßen entlang und durchs Deichvorland. Nach knappen zwei Stunden bogen wir dann schließlich wieder auf den Hof ein. Lamiro war zwar erschöpft, doch er sah unglaublich zufrieden aus. Und auch ich hatte unseren Ausflug sehr genossen. Ich sprang von der Kutsche und öffnete die Schnallen des Kutschgeschirrs. Eilig holte ich die Abschwitzdecke aus der Sattelkammer und legte sie Lamiro über. Am Putzplatz kratzte ich noch einmal die Hufe aus, in denen sich einige Steinchen angesammelt hatten. Anschließend ging ich in die Futterkammer und machte Lamiro eine Schüssel voll mit Karotten, Äpfeln und Müsli. Erwartungsvoll schaute Lamiro mich vom Putzplatz an, als ich mit der Schüssel aus dem Stall kam. "Hier Dicker, das hast du dir wirklich verdient", ich klopfte ihm zufrieden den Hals. Ruckzuck hatte Lamiro seine Mahlzeit verspeist und ich brachte ihn wieder zurück in den Offenstall, wo Treebeard schon ungeduldig auf ihn wartete. Ohne seinen kleinen Kumpel zu beachten, stürmte Lamiro an Treebeard vorbei zur Tränke und nahm ein paar große Schlucke. "Na da hat aber jemand Durst", lachte ich und brachte das Halfter zurück in die Sattelkammer. Mal sehen was der Tag noch so mit sich brachte, dachte ich. Doch jetzt brauchte ich erst einmal ein zweites Frühstück!

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      Ein Sommertag im Stall
      29. Mai 2018 ©FrauHolle
      Pünktlich um 6 Uhr am Morgen klingelte mein Wecker. Ich schaltete das laute Piepen aus und blieb noch einen Moment liegen. Dann wälzte ich mich auf die rechte Seite und griff nach meinem Smartphone, um meine Neuigkeiten zu checken. Ich öffnete meine Wetter-App. Sonne, Sonne und noch mehr Sonne, dachte ich. Heute Nachmittag zeigte mein Handy über 30 Grad an. Ich musste mich schleunigst an die Arbeit machen, um zumindest die Stallarbeit zu erledigen, bevor die Temperaturen anstiegen. Nach einem schnellen Besuch im Badezimmer schlenderte ich nach draußen. Ich füllte zuerst bei den Stuten, dann bei den Hengsten und schließlich auch bei den Minis das Wasser auf und befüllte die Heuraufen und -netze mit frischem Heu. Danach äppelte ich die Sandflächen in den Offenställen und im Aktivstall ab und harkte das auf dem Boden liegende Heu zu einem Haufen zusammen. Schon jetzt war die Luft ziemlich schwül und ich kam ordentlich ins Schwitzen. Doch ich hatte noch viel vor und nach einer kurzen Trinkpause machte ich mich daran, die Ponys zu beschäftigen.
      Zuerst brachte ich die Aktivstall-Hengste, die den heutigen Vormittag auf der großen Wiese verbringen durften, nacheinander auf die andere Straßenseite. Leon und Burnout machten den Anfang, danach folgten Rumkugel und Lumikello. Den vieren war die Freude sichtlich ins Gesicht geschrieben, denn sie stürzten sich begeistert auf das frische Gras. Ich hängte die Halfter zurück an ihren Platz und holte Felize Dressursattel, Trense und Putzzeug aus der Sattelkammer und stellte diese an den Putzplatz. Für Lady Felize stand heute lockeres Dressurtraining auf dem Plan. Im Nu hatte ich die Stute geputzt und gesattelt und saß schließlich gegen 10 Uhr im Sattel. Obwohl ich viele Schrittpausen machte und das Programm ans Wetter anpasste, war Felize bei den Temperaturen nach dem Training ordentlich nassgeschwitzt. Ich nahm ihr den Sattel mit der vollgeschwitzten Schabracke ab und duschte die Stute am Waschplatz. Kaputt aber zufrieden schmiss Felize sich sofort in den Sand, als ich sie zurück zu ihren Freundinnen brachte. I
      nzwischen war die Mittagszeit angebrochen und die Sonne stand schon ziemlich hoch. Auch ich brauchte dringend eine Abkühlung und so zog ich mir eine kurze Hose an, schnappte mir Ramira, Miss Monty und Nabiri und machte einen Spaziergang an den Strand. Artig folgten die drei mir am Strick bis zum Wasser. Monty stürzte sich sofort ins kühle Nass und plantschte drauf los. Ramira musste sich erst einmal an das kalte Wasser gewöhnen und tastete sich langsam immer weiter rein. Nabiri hingegen war eher nicht so begeistert von der ganzen Sache, doch war am Ende durch Montys Rumgeplansche unfreiwiligerweise genauso nass wie die anderen. Ich versuchte noch ein Stückchen am Wasser entlang zu gehen, doch das gestaltete sich mit drei Pferden, die alle unterschiedlichen Mist im Kopf hatten, eher schwierig. Nachdem Monty sich noch genüsslich im Sand paniert hatte, machten wir uns auf den Rückweg.
      Zurück auf dem Hof holte ich die Hengste von der Weide. Zwar wären die vier wahrscheinlich gerne noch länger dort geblieben, doch einen ganzen Tag Gras waren sie nicht gewohnt. Doch das war auch ganz gut so, denn so konnten Funny Sugar, Contia Socks, Rabea, My hope Nymeria und Wednesday den Nachmittag auf der Weide verbringen. Nachdem ich die fünf in zwei Etappen zur Weide geführt hatte, gönnte ich mir eine kleine Mittagspause und setzte mich mit einem Salat und einer kühlen Cola in den Schatten. In der Sonne war es nun kaum auszuhalten und auch die Ponys suchten auf ihren Weiden und Paddocks nach Schatten. Durch die Reithalle lag der kleine Reitplatz zum Glück im Schatten und so konnte ich dort nach der Mittagspause ein wenig Bodenarbeit machen. Tinkerstute Julehatte inzwischen viel Freude an der Bodenarbeit entwickelt und selbst bei diesem Wetter war sie konzentriert bei der Sache. Wir übten ein paar Zirkuslektionen und das Seitwärtsgehen über eine Stange. Nach einer guten halben Stunde lobte ich Jule zufrieden, duschte ihr die Beine und brachte sie zurück zu den Stuten.
      Ich holte das Halfter für Devils Trap aus der Sattelkammer und holte das kleine Shettyfohlen vom Paddock. Devil hatte bis vor kurzem noch panische Angst vor Wasser und so übten wir nun jeden Tag abwechselnd mit dem Wasserschlauch und der Nordsee. Inzwischen bleibt Devil schon ruhig stehen, wenn ich ihr mit dem Wasserschlauch die Beine abspritze. Und auch ins Meer traute sie sich Stück für Stück immer weiter rein. Bei der Hitze heute wollte ich versuchten, Devil komplett abzuduschen und war gespannt, wie sie reagieren wird. Ich begann an den Hufen und tastete mich von dort immer weiter nach oben. Devil guckte etwas skeptisch doch langsam merkte sie, dass das kühle Wasser an ihrem Bauch doch ganz angenehm sein kann. Ich gab ich zur Belohnung ein Stück Karotte und spritzte dann vorsichtig ihre Brust ab. Devil zuckte kurz zusammen, doch duldete dann mein Vorhaben, ohne sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Das sollte für heute erst einmal reichen. Ich schaltete das Wasser ab und kraulte Devil den Hals. Zusammen mit Nabiri stellte ich sie auf den Springplatz, wo die beiden den restlichen Tag den Rasenmäher spielen durften.
      Als nächstes kümmerte ich mich um Lamiro und Treebeard. Ich putze die beiden, baute Zügel an Lamiros Halfter und schwang mich auf seinen Rücken. Mit Treebeard als Handpferd ritt ich Richtung Strand. Bei Lamiro war ich mir inzwischen hundertprozentig sicher, dass ich ihm auch ohne Sattel und Trense am Strand vertrauen konnte. Ich ritt in einem gemütlichen Schritt im flachen Wasser am Strand entlang. Treebeard blieb ab und zu stehen und steckte seine Nase ins Wasser, trabte dann aber immer wieder direkt seinem großen Freund hinterher. Ich ritt noch ein kleines Stück weiter ins Wasser herein und die beiden Ponys fingen an, sich gegenseitig nass zu machen. Auch ich blieb auf Lamiros Rücken natürlich nicht trocken, doch das war eine wunderbare Abkühlung. Nachdem wir alle drei ordentlich nass waren, ritt ich zurück zum Hof und brachte die beiden wieder in den Offenstall. Ich füllte noch einmal alle Tränken mit frischem Wasser, brachte den Pferden neues Heu und ging schließlich ins Haus, um mir etwas trockenes anzuziehen.
      Nach dem Abendbrot holte ich die fünf Minis von der Weide. Inzwischen war es glücklicherweise nicht mehr so warm und die Sonne verschwand so langsam am Horizont. Perfekt, um noch einen kleinen Ritt mit Harvey einzulegen. Rasch holte ich die Sachen aus der Sattelkammer und machte das Pferd fertig. Pünktlich zum Sonnenuntergang stieg ich auf dem großen Reitplatz in den Sattel. Harvey hatte vor kurzem die Stutenkrönung geschafft und ich hatte das Gefühl, dass sie seitdem nochmal einen großen Schritt nach vorne gemacht hatte. Ihre Gänge waren wunderschön und auch die Leistung unterm Sattel konnte sich sehen lassen. Nicht nur als Turnierpferd, sondern auch als Freizeitpferd machte sie mich jeden Tag aufs neue wieder stolz. Das Dressurtraining mit ihr rundete diesen, wenn auch ziemlich heißen und anstrengenden, aber wunderschönen Tag perfekt ab. Nachdem ich Hervey versorgt und Devil und Nabiri zurück zu den anderen gestellt hatte, machte ich noch einmal einen Rundgang über den Hof und viel schließlich todmüde und völlig fertig in mein Bett!

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      Ein Sonntag auf der Küstenranch
      02. September 2018 ©FrauHolle
      Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich heute endlich mal wieder einen freien Sonntag und ich freute ich riesig darauf, den Tag auf meinem Hof mit den Pferden zu verbringen. Pünktlich um 7 Uhr klingelte mein Wecker. Ich machte mir Frühstück und war kurze Zeit später gestärkt und mit Stallklamotten draußen bei den Pferden. Bevor ich mich an die Stallarbeit machte, brachte ich Rumkugel, Burnout, Lamiro und Treebeard auf die Weide, denn die vier Hengste hatten heute Pause und durften den Sonntag auf der großen Weide verbringen.Die anderen Pferde wurden von mir mit frischem Wasser und Heu versorgt, dann machte ich mich ans Absammeln der Paddocks und mistete die Unterstände aus. Kurz vor 10 Uhr war ich fertig mit der Stallarbeit und machte mich ans Training.
      Zum Einstieg des Tages hatte ich etwas Springtraining mit Leongeplant. Der junge Lewitzerhengst hatte diese Saison einige Schleifen und Siege mit nach Hause gebracht und ich freute mich total, ihn schon bald auf einer Körung vorzustellen. Auch wenn seine Turniersaison bereits vorbei war, mussten wir natürlich bis zur Körung im Training bleiben und so ging ich regelmäßig mit ihm auf den Springplatz oder ins Gelände. Inzwischen war Leon, trotz seiner Größe, zu einem echten Springprofi geworden und das Training mit ihm machte jedes Mal aufs Neue wieder Spaß. Zum Aufwärmen drehte ich eine „Hofrunde“, so nannte ich die zehnminütige Ausreitrunde einmal um den Hof herum. Wir machten uns im Trab und Galopp auf dem Springplatz warm, bevor ich mit dem Springen begann. Leon war wirklich sehr zuverlässig beim Springen und ich konnte mir immer sicher sein, dass er den Absprung noch rettete. Nach einer guten Stunde machte ich zufrieden Feierabend und brachte Leon zurück auf den Paddock. Ich schnappte mir Funny Sugar und Zenja, denn die beiden hatten heute Nachmittag die Aufgabe den Springplatz zu mähen und ich war mir sehr sicher, dass die beiden jungen Stuten dieser Aufgabe gewachsen waren.
      Nach einer kleinen Mittagspause schnappte ich mir My Hope Nymeria, Nabiri und Contia Socks, um mit den drei Stuten eine Runde spazieren zu gehen. Ich halfterte alle drei auf und machte mich auf den Weg Richtung Strand. Zum Glück war gerade Ebbe und so konnten wir gemütlich durchs Watt spazieren. Die Ponys blieben völlig entspannt und trotteten neben mir her. Wir liefen durch einige Priele, drehten schließlich um und liefen zurück Richtung Hof. Nach einer guten Dreiviertelstunde standen die drei wieder auf dem Paddock. Nachdem ich Devils Trap eine halbe Stunde lang longiert hatte, machte ich Lady Felize und Jule bereit für einen Ausritt. Jule hatte sich in letzter Zeit als gutes Handpferd entpuppt und so konnte ich bei einem Ausritt gleich zwei Pferde bewegen. Wir drehten eine Runde durch den Wald, trabten kleine Feldwege entlang und gaben auf einem Stoppelfeld in der Nähe des Hofs so richtig Gas. Erschöpft aber zufrieden kehrten wir zum Hof zurück, wo ich beiden Pferden eine große Portion Müsli gab. Auch ich hatte jetzt erst einmal genug Action und so longierte ich erst Lumikello und dann Miss Monty. Während Lumi es eher gemütlich anging und sich etwas zögerlich von mir über die Trabstangen bitten ließ, konnte ich Monty vor lauter Energie kaum stoppen. Das war eindeutig ein Zeichen, dass ich öfter etwas mit ihr machen musste und genau das nahm ich mir auch für die nächsten Wochen vor.
      Inzwischen war es schon ziemlich spät und ich legte eine kleine Pause im Haus ein, um Abendbrot zu essen. Doch es waren noch längst nicht alle Pferde bewegt und so sattelte ich nach dem Abendbrot meine Tinkerstute Ramira, um mit ihr etwas auf dem Reitplatz zu arbeiten. Sie war inzwischen seit eineinhalb Jahren bei mir und ich war wirklich stolz auf ihre Entwicklung. Zwar hatte Ramira viel Zeit zum Lernen gebraucht, doch ich hatte ihr die Zeit gerne gegeben. Nicht nur unterm Reiter hatte sie sich deutlich verbessert, sondern auch ihr Charakter hatte sich in letzter Zeit stark zum positiven entwickelt. Für nächstes Jahr hatte ich mir vorgenommen Ramira einzufahren und war sehr gespannt, ob wir eventuell bald unser erstes Turnier melden konnten. Zum Abschluss eines wunderbaren Tages mit meinen Pferden schnappte ich mir die beiden Shettydamen Wednesday und Rabea, sowie meine bereits gekrönte Stute Harvey, und machte mich ein letztes Mal für heute auf den Weg zum Strand. Gemütlich liefen wir dem Sonnenuntergang entgegen und die Pferde plantschten in der Nordsee, bis die Sonne schließlich am Horizont verschwand.
      Am Abend holte ich die vier Hengste von der Weide zurück auf die Paddocks und auch Funny und Zenja durften zurück in ihre Herde. Ich füllte noch alle Raufen mit frischem Heu und füllte die Tränken mit Wasser, dann machte ich mich völlig erschöpft aber sehr zufrieden mit dem Tag auf den Weg ins Bett. Was ein Tag!
    • Laraya13
      Tierklinik zur Lindenweide
      Calypso / Lamiro /Kastration/29.11.18

      Heute machte ich mich zu einer neuen Kundin und fuhr gerade auf ihren Hof auf. Ich sollte einen Hengsten kastrieren. Ich hatte im vorfeld geraten das sie eine gummibox machen sollten. Ich wurde von Calypso begrüßt und wurde gleich zu dem Hengst gebracht der seit heute dann sein leben als Wallach geniesen darf. Ich machte einen kurzen gesundheit check und leitete die narkose ein. Als er schlief brachten wir den Hengsten sanft zum liegen. Dann schnitt ich beim rechten hodensack mit einem skarpell auf und holte das ei heraus, trente den hodenstrang ab und vernähte die wunde wieder, ich ließ eine kleine öffnung damit das blut und wundwasser was sich noch ansammeln könnte abfließen konnte und sprühte ein Silberspray auf. Nun drehten wir mit vereinten kräften den Hengst um auch ein kaltblut ging, zwar schwer aber es ging. Auf der linken seite begann ich wieder von vorne. Die Kastration verlief ohne probleme. Als ich fertig war spritzte ich ihm ein Aufwachmittel und ließ ihn beobachten. " er kann jetzt noch ca 10-12 Tagen decken!" klärte ich die Besitzerin auf, damit sie ihn nicht gleich in die Stutenherde reinschmiss. Von nun an darf Lamiro sein leben als Wallach genießen. Wir tranken noch einen Kaffee ehe ich mich verabschiedete schaute ich nochmal nach Lamiro und sah das der neue Wallach bereits langsam aufwachte nun fuhr ich zufrieden nachhause.
    • Laraya13
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      5637 Zeichen by Calypso - 20.01.2019

      Veronika & Luke
      Ein ganz gewöhnlicher Tag auf dem Rook´s Bay Stable. Es war Mittag und wir hatten das morgendliche Ausmisten und Füttern schon hinter uns. Die Pferde waren alle auf ihren Weiden und es kehrte etwas Ruhe ein. Ich war noch am überlegen mit welchem Pferd ich heute trainieren sollte und ging im Kopf den Tagesablauf durch. Jasmine hatte heute glaub ich eine Reitstunde und ich müsste Luke noch fragen was er heute vor hatte. Das Wetter war heute beständig, kalt aber immerhin nicht mehr so stürmisch wie in den letzten Tagen. Vielleicht könnte ich auch ausreiten gehen. „Hallo Veronika“ der gute alte Frank kam aus seinem Truck gestiegen.“Hallo Frank, ich habe heute gar nicht mit dir gerechnet.“ entgegnete ich. Frank kratzte sich am Kopf „Ach ich wollte nochmal nach der einen Boxentür schauen die klemmt und außerdem hat Elizabeth mir einen Rumkuchen für euch mitgegeben.“ Dankend nahm ich ihn entgegen und lächelte „Sag ihr vielen lieben Dank, wir alle lieben diesen Kuchen! Gut, ich bringe ihn mal ins Haus, wenn du irgendwas brauchst sag bescheid, ja?“ Frank nickte und machte sich an die Arbeit. Ich brachte den Kuchen in die Küche und schrieb eine kleine Notiz dazu, das sich jeder gerne nehmen dürfte. Draußen auf dem Hof traf ich auf Luke und er machte den Vorschlag ausreiten zu gehen. Ich überlegte erst hin und her, eigentlich wollte ich doch mit dem Training von Kantarro anfangen. „Nehmen wir ihn doch einfach als Handpferd mit.“ schlug Luke vor. Gar keine schlecht Idee, dachte ich und gemeinsam holten wir die Pferde. Mein Mann holte sich Norikerhengst Thorin und ich nahm Chulo und Kantarro mit. Wir mussten nur ein wenig über ihr Fell striegeln und konnten sogleich aufsatteln. Wir waren zwei Stunden unterwegs. Sogar eine kurze Galoppstrecke konnten wir bewältigen, Kantarro war sehr brav als Handpferd und auch Chulo war äußerst artig, wie immer im Gelände. Luke war auch ganz begeistert von Thorin. Er hatte ihn bis jetzt noch nie geritten.

      Jasmine
      „Serena du holst dir heute Rhoda, Will du hast Löwenherz und Phoebe Lamiro.“ die drei Kinder wuselten umher, holten Putzsachen und Halfter und gingen zum Offenstall um die Pferde zu holen, die ich ihnen zugeteilt hatte. Dies war schon meine Fortgeschrittene Gruppe und so musste ich nicht mehr all zu viel helfen. Wir gingen auf den Reitplatz und die Kinder stiegen auf. Die ersten 15 Minuten wurden zum aufwärmen genutzt und ich baute einen kleinen Trailparcour auf. Ich brachte viel Abwechslung in meine Reitstunden, das war mir wichtig. Nach ein paar Trabrunden erklärte ich ihnen den Parcour und jeder durfte ihn nacheinander absolvieren. Dabei gab ich Hilfestellungen und Tipps. Rhoda war wieder sehr faul heute, aber Serena wurde immer besser im sich durchsetzen und ich hatte das Gefühl das die beiden gut zusammen passten. Nach 60 Minuten war die Stunde vorbei und meine Reitschüler sattelten ihre Pferde ab und versorgten sie. Als sie später von ihren Eltern abgeholt wurden, beschloss ich noch etwas mit Zenja zu arbeiten. Die Stute sollte auch mal im Schulbetrieb und vielleicht sogar zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Ich holte sie, putzte sie und ging mit ihr in den Roundpen. Dort machte ich Freiarbeit mit ihr, die grundlegenden Dinge, Vertrauen aufbauen. Sie sollte das arbeiten mit dem Menschen als spaßig empfinden und freiwillig mitarbeiten. Nach 25 Minuten ließ ich es gut sein und war sehr stolz auf die Stute.

      Veronika & Luke
      Wir kamen zum Hof zurück und brachten unsere drei Hengste zurück auf die Weiden. Ein zwei Stunden konnten sie noch draußen herum tollen. Ich sah Jasmine mit Zenja aus dem Roundpen kommen „Jasmine, wenn du fertig bist komm doch mit ins Haus, dann trinken wir bisschen Kaffee und essen Kuchen.“ „Ja gerne, ich komme gleich.“ antwortete die junge Frau und Luke und Ich gingen schon mal rein. Emilia war auch wieder Zuhause und gemeinsam genossen wir den Rumkuchen von Frank´s Frau. Wir erzählten uns Neuigkeiten, planten die nächsten Tage durch und ließen es uns gut gehen. Gegen 17 Uhr machten wir uns wieder an die Arbeit. Die Pferde mussten rein geholt werden. Harry war nun auch da, er hatte heute den halben Tag frei um bei seiner Tochter zu sein. Jasmine und Ich gingen zu den Stutenweiden und nahmen jeweils zwei Pferde. Jasmine nahm Fermina und Ashitaka ans Halfter und ich Sabandija und die kleine Rovina. Als nächstes holten wir noch Adrenaline und Princess Mononoke, die noch abgetrennt von den anderen standen und langsam aneinander gewöhnt wurden. Zum Glück gab es auch keine Zickereien in den Boxen. Die beiden Männer hatten sich in der Zwischenzeit um die Hengste gekümmert. Diese rein zu holen war etwas einfacher, da die Weiden direkt am Stallgebäude grenzten. Man musste nur den Weg zu den Koppeln absperren mit einem E-Zaun Band, die große Stalltür öffnen und schauen das sonst alle geschlossen sind. Dann die Weidezäune öffnen und die Hengste rein treiben. Sie wussten von selbst schon gut genug wo ihre Boxen waren und gingen sofort hinein um zu fressen. Thorin, Norisk und Fame waren meistens die ersten die sich sofort in Bewegung setzten. Gefolgt von Kantarro, Fantasio, Chulo und Companéro. El Alba Ardiente, PFS Dreaming of Revenge, Maverick, Colorido und Time in a Bottle ließen sich immer etwas Zeit bis der erste Ansturm vorbei war. Schließlich verschlossen wir alle Boxentüren und Harry ging nochmal zum Offenstall um dort zu gucken ob alles in Ordnung war. Dort war es bereits ruhig. Dawn, Lamiro und Zenja knabberten am Heu, Löwenherz lag im Unterstand und auch Rhoda war völlig entspannt. So neigte sich ein weiterer Tag, auf dem Rook´s Bay Stable, dem Ende zu.
    • Laraya13
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      Juni 2019 - 4026 Zeichen von Calypso

      16.30 Uhr, ich war spät dran und hastete zum Reitplatz. Ich hatte total vergessen das ich heute die fortgeschrittenen Reitstunde hatte. Zum Glück waren die drei Mädels selbständig und kannten sich auf dem Hof aus. Die Pferde waren im Vorfeld schon eingeteilt worden und so standen sie schon fertig auf dem Reitplatz, gurteten nach und stiegen auf. „Tschuldige Mädels, ich bin spät dran. Also rauf auf die Pferde und warm reiten.“ meinte ich und schnappte mir einen Hocker. Meine Reitstunden waren keine typischen Gruppenstunden. Ich hielt nichts von Abteilungsreiten, bei mir ritt jeder für sich und ich nahm mir für jeden meiner Reitschüler Zeit und schaute was wir verbessern konnten. „Lisa, vergiss nicht Lamiro von Anfang an ordentlich zu treiben, sonst zieht sich das die ganze Stunde lang so durch.“ Ich widmete mich zuerst Lindsey die auf der jungen Lewitzer Stute Zenja saß. Ich hatte ihr bewusst die Stute gegeben, da ich wusste das Lindsey eine gute und vor allem ruhige und konsequente Reiterin war. Genau das was Zenja brauchte. Ich erklärte ihr nochmal kurz auf was sie achten sollte. Die Stute fand noch nicht so leicht in die Anlehnung. Sie sollte immer leichten Kontakt am Zügel halten und bei der kleinsten Kopfbewegung Richtung Boden nachlassen. Viele Zirkel, Volten und Biegungen reiten und dann das gleiche im Trab. Dann lief ich über den Reitplatz zu Elena die auf der anderen Lewitzer Stute Cerry Blossom saß. Sie ritt sie schon des öfteren und langsam waren sie gut eingespielt. Sie trabten bereits auf dem Zirkel und ich gab Anweisungen und Hilfestellung zum Schulterherein. „Ja so ist gut, nicht zu weit abstellen. Wenn du an der langen Seite wieder angekommen bist gehst du ins Konter Schulterherein.“ Ich beobachtete es ein paar Minuten lang und ließ sie dann wieder selbst daran arbeiten. Mein Kaltblut Wallach Lamiro drehte auch schon im Trab seine Runden, und das nicht einmal langsam „Lisa wenn du eine Pause brauchst dann pariere mal durch.“ rief ich mit einem Lächeln rüber. Ich wusste wie anstrengend es war ihn in Bewegung zu setzen.

      Plötzlich sah ich Jasmine mit der Mustang Stute Dawn über den Hof laufen. „Hey Jasmine, arbeitest du wieder mit ihr?“ als Antwort bekam ich ein lächelndes Nicken und die beiden gingen zum Roundpen rüber. Jasmine war bei uns in Ausbildung zur Reittherapeutin und ich hatte ihr jetzt Dawn für Übungszwecke überlassen. Die Stute war jetzt gefestigt genug im Umgang und ich konnte mir auch vorstellen das die Stute ein gutes Therapiepferd werden könnte. Eben wegen ihrer sehr sensiblen und vorsichtigen Seite. Und Jasmine arbeitete sehr gut mit ihr und konnte so auch selbst üben.

      Nach 45 Minuten beendeten wir die Reitstunde und ich ließ sie im Schritt abreiten. „Super gemacht heute ihr Drei. Ihr wisst, Futter für die Pferde herrichten und dann können sie wieder auf ihre Koppeln.“erklärte ich und verließ den Sandplatz. Die Mädchen waren alt genug und brauchten mich nicht mehr an ihrer Seite, soweit vertraute ich ihnen. Ich sah dann schnell bei Löwenherz vorbei. Der Gute lahmte seit zwei Tagen ein bisschen. Als ich ankam stand er im Offenstall und döste vor sich hin, aber die Möhre die ich ihm mitgebracht hatte erregte seine Aufmerksamkeit. Nach genügend Kuscheleinheiten tastete ich sein Bein ab, warm war es nicht mehr und er schien keine großen Schmerzen zu haben. Vermutlich hatte er sich nur blöd vertreten. Zufrieden ließ ich ihn wieder in Ruhe Dann schaute ich bei Jasmine und Dawn vorbei, guckte ihnen noch ein wenig zu und ging dann zu meinem selbstgezogenen, kleinen Hengst Maverick. Okay, klein war er nun nicht mehr, er war immerhin schon fast 3 Jahre alt. Ich freute mich schon auf die Zeit ihn einzureiten, aber er sollte soviel Zeit wie nötig erhalten. Ich war bei ihm auf der Koppel und machte dort meine kleinen Übungen mit ihm. Er war sehr begeistert von Freiarbeit, folgte mir auf Schritt und Tritt und der spanische Gruß hatte es ihm sehr angetan.
      Nach den Spielereien machte ich meinen Rundgang auf dem Hof und ging dann ins Büro.
    • Laraya13
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      Pflegebericht für Atlanta, Lamiro und EBS Dafina




      Reiter: Laraya

      Es war ein ziemlich warmer Tag heute, trocken aber aushaltbar. Ich trank meine Tasse Kaffee aus und streichelte Sky nochmal, ehe ich mich auf den Weg zur Koppel machte. Heute stand als erstes Atlanta mit ein wenig Bodenarbeit dran. Ich führte die Scheckstute von der Koppel zum Putzplatz, bürstete ihr Fell gut durch und kontrollierte die Hufe, welche begannen etwas spröde zu werden. Ich holte ihr gelbes knotenhalfter und die Longe und lief gemütlich mit ihr auf den Reitplatz. Atlanta gefiel irgendetwas nicht, enn sie tänzelte herum als sei Sie eine Araberstute..die war doch aber erst später dran.

      Nachdem Atlanta sich runter gefahren hatte, arbeitete sie wie immer sehr gut mit und reagierte sehr fein auf die Hilfen und Körpersprache. Ich beließ es bei einer kurzen Einheit aufgrund des Wetters und brachte Sie zurück, tauschte Sie gegen Dafina aus. Mit Dafina lief ich gleich auf den Platz, ein Glück passte ihr das Knoti von Atlanta. Als ich sie vorwärts schicken wollte, machte sie deutlich das sie heute absolut kein Bock hatte und explodierte an der Longe. Sie rannte, prustete und benahm sich leider wie ein Klischee-Araber. Nach 15 minuten des bockens und spinnens, nahm Dafina dann doch die Kommunikation zu mir auf und wir machten ein bisschen Folgen, Rückwärtsrichten und so kleine Dinge. Sie bekam dennoch ein ordentliches Lob und durfte ebenfalls zurück auf die Weide.

      Genütlich machte ich mich auf den Weg zu Lamiro, welcher schon am Zaun wartete. Ich schwang mich mit der Hilfe einer Bank auf seinen Rücken und ritt ihn in den Roundpen und machte lockere Tempiwechsel und Rückwärtsrichten. „Mein Gott bist du ein Sofa!“, sagte ich zu ihm und wuschelte seine Mega-Mähne und ritt ihn noch ein paar Schrittrunden, eher auch er zurück durfte.

      Ich mochte es, die Morgendlichen Einheiten etwas kürzer zu gestalten. Bei dem Wetter war dies aber auch das beste.
    • Laraya13
      Pflegebericht für alle Hengste/Wallache und Stuten der Anlage



      Coco, Sweet Revenge, WHC Jaydee, Daemon, HGT's Be My Sunshine, Levante, Lamiro, Feuerherz, Goldbube, Pilgrim|HMJ8400

      Bittersweet, Funny Sugar, EBS Dafina, BOS Melody of Spring, Atlanta, Mini

      Einweihung des neuen Offenstalles für die Hengste



      Laraya |





      „Warte..“, sagte ich zu Liam und verband den Litzenzaun mit dem Stromgerät. „So, jetzt nur noch die Verbindung auf und die Hengste reintreiben..“, murmelte ich und streckte mich, lief mit Liam zu einem provisorisch gebautem Paddok auf der Wiese. Wir hatten den Offenstall beider Herden vergrößert, so das nun alle Hengste und Wallache zusammen raus konnten und die Stuten. Als erstes trieben wir heute die Hengste hoch, danach machten wir das gleiche mit den Stuten. Pilgrim stand bei Levante und Lamiro welche vor sich hin dösten, die Fohlen machten wie immer Unfug und steckten damit Sunny und Coco an. Daemon graste zusammen mit Feuerherz und Goldbube ein wenig abseits. Ich entfernte die einzelne Litze, die den Durchgang verband und stellte mich mit einer Longierpeitsche hinter die Männer-WG, Liam stand links und Thomas rechts. „Los, vorwärts!“, rief ich und fuchtelte mit der Peitsche herum, so das die Herde sich in Bewegung setzte und alle Männer los tüddelten. Der Araber lies den Araber raushängen, gefolgt von zwei bockenden und sich freuenden Fohlen. Lamiro und Pilgrim schlenderten gemütlich , der Rest trabte aufgeregt hinter den anderen her. Ich trieb weiter und die Männer schlossen den Zaun richtig, schlossen diesen an den Strom an. Mein Goldbube und Sunshine kamen zu mir getrottet, liefen dann neben mir her wie zwei treudoofe Hunde und erhaschten sich ein paar Streicheleinheiten. Wir liefen so zusammen über einen etwas steileren Hang, an dem sich das neue Stück Wiese anschloss mit frischem Gras. So konnte der untere Teil des OS in Ruhe über den Winter nachwachsen. Während Thomas und Liam selbiges bei den Stuten vorbereiteten, nahm ich mir einfach ein paar Minuten, setzte mich in das Gras und beobachtete meine Hengste und den einzigen Wallach, Lamiro. Der kam mit Pilgrim und Levante im Schlepptau zu mir und alle liesen sich ein wenig knuddeln, auch unser Makeover-Pferd Pilgrim. Ich hatte erst Bauchweh, ihn mit ALLEN Hengsten zusammen zu stellen doch diese Ängste waren total unbegründet. Er fügte sich super ein, machte sich schnell seinen Rang in der Mitte klar und hielt sich extrem an Levante und Lamiro. Einzig mit Feuerherz harperte es noch ein wenig, aber der Buckskin war auch etwas eigen was andere Hengste anging. Ich stand auf, lief zu den Stuten und schaute mir alle im Paddok erstmal an. Das hatte ich bei den Hengsten auch getan, einfach um den Allgemeinzustand meiner Pferde im Auge zu behalten. Bei den Stuten gab es ebenso eine neue Wiese dafür, das die untere weggenommen wurde. Ich betrachtete Bittersweets Fohlenbauch und wurde von hinten von einer eifersüchtigen Atlanta angeprustet. „Ach, sind wir Eifersüchtig?“, scherzte ich und kraulte meine Rappscheckstute am Bauch. Funny Sugar tollte ein wenig mit Mini herum und Dafina und Melody standen ruhig da.. bis die Jungs die Litzen öffneten. Die Stuten liefen von alleine freudig los, ich schwang mich auf den Rücken von Atlanta und genoss diesen kurzen Galopp zu der neuen Wiese, sprang ab und betrachtete nun meine Stutenherde. Zufriedener konnte ich wirklich nicht sein.

      Wir schlossen auch diesen Zaun am Strom an und trafen uns alle am Unterstand, um diesen noch gemeinsam zu misten und ein paar Heunetze aufzuhängen und die Heustationen aufzufüllen. Thomas und Liam erledigten das selbe noch im anderen Offenstall und ich ging den Geburtsmelder für Bittersweet holen.
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  • Album:
    ♂BOS - Stallions and Geldings♂
    Hochgeladen von:
    Laraya13
    Datum:
    13 Aug. 2019
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    EXIF Data

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    Height:
    640px
     

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    Lamiro


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    Rufname: Lamiro
    Geburtsdatum/Alter: 04. Mai 2012 - 6 Jahre
    Geschlecht: Wallach


    Stammbaum
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    aus der: Mrs. Know it all ~ von: Live Free
    aus der: ✗ ~ von: ✗ | aus der: ✗ ~ von: ✗


    Exterieur
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    Größe: 157 cm
    Rasse: Irish Tinker x Belgisches Kaltblut Mix
    Fellfarbe: Apfelschimmel
    Gencode:
    Abzeichen: Blesse | 1x Stiefel, 1x halbweise Fessel, 1x weiße Fessel


    Interieur
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    Charakter
    gutmütig, mutig, Riesenbaby

    Beschreibung
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    Lamiro ist ein ganz liebenswerter und verschmuster Hengst. Er liebt es unter Menschen zu sein, Streicheleinheiten zu bekommen und einfach im Mittelpunkt zu stehen. Nur manchmal vergisst er gern das er 600 kg mehr auf den Rippen hat und der Mensch seinen gut gemeinten Liebesgesten nicht immer stand halten kann. Da kann es schon mal passieren das ein anstupsen seinerseits mit einem blauen Fleck enden kann. Er ist einfach ein kleiner Grobmotoriker. Lamiro zeigt sich bis jetzt als sehr lernwillig und interessiert. Von Faulheit keine spur! Er hat schöne, raumgreifende Gänge und wird sich unterm Sattel auch noch beweisen können. Er hat einen guten Vorwärtsdrang, ist aber auch sofort wieder regulierbar. Seine Aufmerksamkeit ist immer beim Menschen und er versucht es einem immer recht zu machen. Im Gelände zeigt er sich unerschrocken aber auch interessiert.

    Vorgeschichte
    Lamiro war ein sogenannter "Weideunfall". Hengst schafft es auszubrechen und besucht eine Kaltblut Stute - zack und nach ein paar Monaten lag Lamiro in der Box. Ich bin auf ihn durch eine Anzeige aufmerksam geworden und hatte mich sofort in ihn verliebt. Kurze Zeit später holte ich ihn auf meinen Hof. Er war noch völlig roh und ich freute mich auf die gemeinsame Arbeit. Auch überlegte ich ob ich ihn behalten oder verkaufen sollte. Schließlich kam ich zu dem Entschluss, wenn sich ein netter Interessent findet, würde ich ihn auch guten Gewissens abgeben.

    Zuchtinfos
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    Gekört/Gekrönt: ✘
    Vorgesehen für die Zucht: nein
    Leihmutterschaft/Deckaxe: /

    Nachkommen

    ✗/✗

    Besitzer: Laraya13
    Vorbesitzer: FrauHolle, Calypso
    VKR/Ersteller: Calypso (verfallen)


    Trainingsstände
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    Fohlen ABC ✓| Eingeritten ✓ | Eingefahren ✗


    Bodenarbeit
    Treiben + Bremsen ✓ | Rückwärtsrichten ✓ | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Halten ✓
    Abstand halten ✓ | Wenden + Handwechsel ✓ | Abruf ✓

    Freiheitsdressur/Zirzensik
    Kompliment ✗ | Knien ✗ | Spanischer Schritt ✗ | Spanischer Gruß ✓| Plié ✗|
    Piaffe ✗| Passage ✗ | Steigen ✗ | Sitzen ✗ | Liegen ✗


    Reitpferde-Ausbildung
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    Dressur: E A L
    Galopprennen: E
    Springen: E
    Military: E
    Fahren: E A L M
    Distanz: E
    Western: LK5 (E), LK4 (A)

    PotentialAufstieg durch Turnier | Trainingnicht weiter gefördert

    Erfolge
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    1. Platz 297. Fahrturnier, 1. Platz 417. Fahrturnier

    Gesundheit
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    Gesundheitszustand

    Letzter Tierarztbesuch: 29.11.2018
    Letzter Hufschmiedbesuch:
    Gesamteindruck: gesund
    Akute Krankheit/en: ✗
    Chronische Krankheit/en: ✗
    Erbkrankheit/en: ✗


    Hufe/Beschlag

    Beschlag Vorne:
    Beschlag Hinten:

    Hufbeschaffenheit: Fest