sadasha

Lamie - Nuray

Lamie - Nuray
sadasha, 14 Juli 2018
Zion, adoptedfox und Cascar gefällt das.
    • sadasha
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      27. Juli 2018 – 6939 Zeichen von sadasha
      „Das ist jetzt schon der neunte Hof, den ich anfahre und bisher ist kein Araber dabei, der meiner Meinung nach Zuchtqualität hat. Bin ich zu wählerisch? Immerhin wurden alle Araber, die ich mir bisher angesehen hab als Zuchttiere angepriesen. Das macht mich traurig.“, schrieb ich Alex, als ich an einer roten Ampel stand und kurz Dampf ablassen musste. Die letzten Tage waren anstrengend gewesen und ich wollte einfach nur, dass sie endeten. Auf dem nächsten Gestüt sah ich mir einen Deckhengst an, der wohl auch schon ein paar Nachkommen hatte. Zehn Jahre alt, rabenschwarz und in den Videos sah er super aus. Mit schwindender Hoffnung fuhr ich auf den Parkplatz und schlenderte nachdem ich ausgestiegen war neugierig über den Hof. Kurz vor den Stallungen fing man mich ab. „Hazel van Doren?“, fragte der Mann mit strenger Miene und reichte mir die Hand. Offenbar wollte er nicht, dass ich Einblick in diesen Stall hatte, so schnell wie er mich ins Haupthaus bugsierte. Er erzählte mir von dem Rappen und wie toll und anmutig er doch sei. Er hatte bis auf einen halben Kronrand hinten rechts kein bisschen Weiß im Fell. Mähne und Schweif waren üppig. Er zeigte mir seine Nachkommen, die ihm alle wie aus dem Gesicht geschnitten waren, alle lackschwarz. „Er ist komplett durchgetestet und sollte Ihnen keine Probleme in der Zucht bereiten.“, erklärte er. „Mhm, könnte ich ihn sehen und probereiten? Ich kaufe nicht die Katze im Sack.“, meinte ich fast schon patzig, weil es mir auf den Nerv ging so lange hingehalten und mit Belanglosigkeiten zugetextet zu werden. Verständnislos sah er mich an. „Sie wollen ihn heute reiten? Na gut.“, gab er nach kurzer Überlegung zurück und stand auf um mich in den Stall zu führen. Immer darauf achtend wie genau ich mich umsah. Irgendwann war es mir so angenehm mich umzusehen, dass ich einfach nur noch geradeaus blickte. Der Rappe stand in einer großzügigen Box, mit einem extra auffälligen, edlen Boxenschild vorne an. Das Pferd selbst war ebenso imposant, wirkte auf mich jedoch wild. Ich konnte mir nicht mehr vorstellen ihn zu reiten und dieser Eindruck bestätigte sich im weiteren Verlauf. „Ist er überhaupt eingeritten?“, wollte ich wissen, als der Rappe von einem Mitarbeiter vorgeritten wurde und ich mit dem Besitzer an der Bande wartete. „Selbstverständlich!“, gab dieser zurück. Doch so wie sich der Rappe verhielt, glaubte ich das nicht. In der Halle war noch ein weiteres Pferd unterwegs. eine Scheckstute, die sehr brav geritten wurde. „Wer ist das da hinten?“, fragte ich zurückhaltend. „Das ist ein Neuzugang. Etwas wenig Temperament für meinen Geschmack.“, meinte er abfällig. Ich lachte leise. Für mich wäre die Stute perfekt. Und da ich wusste wie aberwitzig diese Behauptung gewesen wäre, behielt ich sie bei mir. Immerhin kannte ich sie nicht. Doch sie gefiel mir besser als der Rappe. Da ich ihn sowieso nicht nehmen würde, ließ ich ihn schon bald komplett außer Acht. Erst als man mich ansprach riss es mich aus meiner Trance. „Wollen Sie ihn jetzt reiten oder was?“, fragte der Besitzer mit verschränkten Armen. Etwas überrumpelt stimmte ich zuerst ein und schüttelte dann heftig den Kopf. „Nein, ich… Danke, aber ich hab kein Interesse an ihrem Hengst.“, erklärte ich und verließ gleich die Halle, da es mir die Luft abschnürte. Dieser Mann war so einnehmend und unsympathisch. In den leeren Stallungen atmete ich tief durch. Aus der Halle hörte ich eine lautstarke Diskussion. Ich ging schnellen Schrittes zwischen den Boxen her und lief dann zielstrebig zum Parkplatz. Gerade als ich einsteigen wollte rief der Besitzer des Hengstes: „Warten Sie!“. Ich setzte mich in meinen Wagen, doch er hielt die Tür fest und lächelte mich an. Er war noch etwas außer Atem, da er gerannt war. „Ihnen gefiel die Stute, die in der Halle war. Nicht wahr?“, begann er und ich nickte ohne ihn anzusehen. Ich fühlte mich bedrängt und wollte einfach nur weg. „Nun, Sie können sie gerne einmal ansehen. Vielleicht lässt sich etwas machen, sollte sie Ihnen dann immer noch gefallen.“ Er lächelte noch immer und machte eine auslandete Geste um mich zum Aussteigen zu animieren. Einen langen Moment blieb ich sitzen und starrte mein Lenkrad an. Wollte ich das? Er würde mich abzocken, wenn sie mir gefällt. Aber vielleicht auch nicht? Ich entschloss mich nachzugeben. Ansehen konnte ich sie ja. Das verpflichtete mich schließlich noch nicht dazu die Stute auch zu kaufen. „Ihr Name ist Lamie.“, erzählte der Mann nun überschwänglich guter Laune und ging mit mir zurück in die Reithalle. Dort wartete man bereits auf mich. Den Hengst hatte man schon weggebracht. Ich hielt Lamie meine offene Hand hin, die sie mit wenig Interesse beschnupperte. Sie sah nicht glücklich aus. Es erinnerte mich sehr an die Stute, die ich vor einiger Zeit in Beritt hatte. Das Feuer schien noch, aber was war schwach. Nicht lodernd wie bei dem Rappen. Ich streichelte sie kurz und stellte dann die Steigbügel auf meine Länge ein, ehe ich mich in den Sattel schwang. Die Scheckstute war sehr rittig und brav. Wenn ich etwas hektisch wurde, reagierte sie prompt und setzte es fast schon schreckhaft um. Einmal sprang sie mir zur Seite, weil draußen ein Vogel aufflatterte, als wir vorbeitrabten. Doch das ist etwas, das konnte sie vielleicht noch lernen. Sie war sensibel, aber nicht hoffnungslos überdreht wie der Rapphengst zuvor. Nach ein paar Minuten stieg ich wieder ab und lobte Lamie. Erwartungsvoll sah mich ihr Besitzer an. „Und, gefällt sie Ihnen?“, fragte er höflich und ich lächelte. „Sie ist angenehm zu reiten und hat ein ruhiges Temperament, wie mir scheint.“, erklärte ich. Er machte mir ein Angebot, das wahllos überteuert war. Ich lachte und sagte dankend ab. „Ich lasse mich nicht über den Tisch ziehen, egal wie sehr mir Ihre Stute gefällt.“, erklärte ich, obwohl ich innerlich daran zerbrach diese gute Stute wahrscheinlich nicht mitnehmen zu können. Ich wandte mich zum Gehen, doch der Mann setzte ein wesentlich günstigeres Angebot hinterher, das aber noch immer nicht dem Wert der Stute entsprach. Ich überlegte kurz und unterbreitete ihm hingegen ein Angebot, das mir gerecht erschien. Nach langem Hin und Her einigten wir uns darauf erst mal ein paar Tage darüber nachzudenken. Der Herr würde sich bei mir melden, sobald er sich entschieden habe. Ich nickte ab mit dem Gedanken, dass daraus dann eh nichts werden würde. Demotiviert stieg ich in meinen Wagen und fuhr heimwärts. Zu Hause angekommen erzählte ich Alexandra von der heutigen Tortur und ging ohne ein Abendessen ins Bett. Der Appetit war mir jetzt vergangen. Wieso war es so schwer gute Zuchtpferde einer bestimmten Rasse zu finden? Vielleicht sollte ich ins Heimatland der Araber reisen. Vielleicht war es dort einfacher für mich. Doch die Importkosten würden meinen finanziellen Rahmen vermutlich sprengen. Schmollend lag ich in den Kissen und verlor eine weitere Nacht an meine Gedanken, ehe ich für wenige Stunden einschlief.
    • sadasha
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      09. Oktober 2018 | von sadasha
      Lamie
      Es war noch immer unwirklich, selbst Tage nachdem Lamie auf dem Gestüt Hochsetten angekommen war, hatte ich noch nicht so ganz realisiert, dass die Araberstute mir gehörte. Lamie genoss noch etwas Boxenruhe, da sie von der Reise noch sehr erschöpft schien. Dafür kümmerte ich mich um Honeydew. Nun, da ich nur noch Teilzeit für das Gestüt arbeitete, hatte ich massig Zeit für meine eigenen Pferde. Die braune Stute freute sich, als sie mich sah und trabte erhobenen Schweifes auf mich zu und wieherte mich an. "Guten Tag mein Mädchen.", grüßte ich sie und streichelte ihren zarten Kopf. Sie durchbohrte mich mit ihrem treuen Blick und ich versank einen Moment in den tiefbraunen Augen. "Na komm.", sagte ich mehr zu mir selbst und halfterte sie auf um sie zum Putzplatz zu bringen. Honey sah nämlich aus wie ein Staubmonster und musste erstmal ausgiebig geputzt werden. Gesagt, getan im Nu war der gröbste Schmutz nicht mehr am Pferd, sondern an mir. Als ich mit dem Wellness Programm fertig wir bürstete ich auch meine Kleidung kurz ab und brachte dann den Putzkasten zurück in meinen Spind. Mit Sattel und Trense kam ich zurück und bereitete Honeydew auf eine Runde um den Hof vor. Ich ritt sie zuerst in der Reithalle etwas warm, da ich die Galoppstrecken gleich am Anfang der Runde ausnutzen wollte. Auch Honey freute sich richtig einzuheizen und belohnte mich mit einer sehr angenehmen und entspannenden Hausrunde. "Gutes Mädchen." Ich kraulte ihren Mähnenansatz, ehe ich abstieg und sie absattelte. Honey hatte ein bisschen geschwitzt und es war schon zu kalt um sie ganz zu duschen. Deshalb zog ich den Schweiß herunter und legte dann eine leichte Abschwitzdecke auf, bevor ich sie zurück auf die Weide brachte. Lamie stand gleich nebenan zur Eingewöhnung, schließlich wäre es wunderbar, wenn meine beiden Stuten sich einmal so gut vertragen würden, dass man sie ohne Bedenken auf eine gemeinsame Weide stellen könnte. Ich ging kurz zu ihr rüber und streichelte sie. Lamie war anders als Honeydew, etwas ruhiger in ihrem Wesen, aber auch weniger interessiert am Menschen. Deshalb nervte ich sie auch nicht lange und ging stattdessen wieder an die Arbeit.
    • sadasha
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      04. November 2018 | von sadasha
      Happy Birthday

      "Neiiin, hast du nicht!", sagte ich ungläubig als Alex an meinem Geburtstag zu mir kam und mir einen langen Brief mit Anhang als Geschenk überreichte. Mir fiel während des Lesens bereits die Kinnlade herunter. Hatte sie? Hatte sie wirklich? Das konnte sie nicht! Das wäre doch ein Verlust für sie! Niemals würde sie... Würde sie doch? Ich sah sie verblüfft an und glaubte nicht ein vor Selbstbewusstsein strahlendes Gesicht zu sehen. Alex hatte mir eines ihrer besten Fohlen geschenkt und das sage ich nur so, weil ich nicht glauben kann, dass sie mir ihr allerbestes Fohlen überlassen wollte. Sorpresa hatte ich von ihrer Geburt an begleitet und hatte Alex immer schon die Ohren vollgejammert wie schlimm es für mich wäre, wenn Sorpresa an einen Leistungshof verkauft würde. Eigentlich hätte ich da schon merken können, dass etwas nicht stimmte, denn Alex reagierte stets sehr gelassen auf meine Ausreißer und vertröstete mich halbherzig damit, dass diese Höfe ihr eine gute Zukunft bescheren würden. Sie wusste wie ich zu Sportzentren stand. Vor Allem diejenigen, die immer schneller, höher, weiter kommen wollten ohne Rücksicht auf Verluste. Sorpresa war für diesen Druck zu schade. Dass sie diesen Druck nie verspüren muss, das muss ich mir erstmal bewusst machen. Denn im Moment war es unwirklich für mich ihre Papiere in den Händen zu halten. Alex hatte sie sogar komplett durchgetestet. Sie trug keine Erbkrankheiten, war kerngesund und entwickelte sich weiterhin prächtig. Vielleicht würde ich auch ihren Abstammungsnachweis einrahmen, so wie ich es auch mit denen von Honeydew und Lamie getan hatte. Dazu ein, zwei Bilder in den Rahmen und ab an die Wand damit. "Ich muss ihr neue Ausrüstung kaufen.", kam es mir hoch als ich daran dachte, dass Sorpresa immer im Hochsetten Outfit rumlief, das bei einem Fohlenverkauf nur selten mit übergeben wurde. Alex schüttelte den Kopf. "Kannst du gerne machen, aber..." Sie drehte sich um und ging zu ihrem Auto. Langsam folgte ich und sah je näher ich kam immer mehr von dem bunten Päckchen darin. "Ich weiß ja, was du magst und dachte mir ich nehme dir ein bisschen etwas voraus." Ich grinste. Ja, Alex hatte einen fantastischen Geschmack und ich war mir sicher, sie hätte die schönsten Farben für das Fohlenset ausgesucht. Ich riss das Geschenkpapier vom Paket und öffnete voller Begeisterung den Karton. Darin befand sich ein extra Putzkoffer nur für Sorpresa, eine mitwachsende Decke und ein dazu passendes Halfter inklusive Strick in grau-rosa Tönen. "Ich hoffe dir gefällt das. Wir haben alle zusammengelegt, der Rest der Mannschaft hat also auch seinen Teil dazu beigetragen.", erklärte Alex, während ich mich mit Decke und Halfter bepackte und mich straheldn zu ihr umdrehte. "Danke!", platzte es aus mir heraus und wenn ich die Arme nicht schon voll gehabt hätte, hätte ich sie jetzt überschwinglich umarmt. "Ich möchte die Sachen gleich anprobieren, kommst du mit?", fragte ich und ging schonmal vor. Alex machte das Auto zu und kam mir dann schnellen Schrittes hinterher. Schnell hatte ich Decke und Halfter auf die richtige Größe eingestellt und Sorpresa damit eingekleidet. Sie sah jetzt richtig mädchenhaft aus. "Viel besser als das schwarz-gold vom Gestüt." Ich nickte zufrieden und nahm nun endlich meine Freundin in den Arm und drückte sie so fest ich nur konnte. "Womit hab ich das verdient?", fragte ich ohne sie loszulassen. Alex lachte und ich löste die Umarmung auf. "Eigentlich ist das nicht ganz uneigennützig.", erklärte sie und spielte mit einer ihrer Haarsträhnen. "Wir hoffen, dass wir dich vielleicht doch in die Trakehnerzucht reinziehen können. Nichts gegen deine Araber, aber ich würde mich freuen, wenn du einsteigst." Ich schmunzelte. Diese gerissene Frau! "So ist das also!", meinte ich gespielt böse. "Erpressung, hm?" Alex grinste schelmisch. "Bei aller Liebe, aber ich glaube da musst du dich etwas mehr anstrengen, Alex." Ich lachte und nahm Sorpresa die Decke und das Halfter wieder ab, da es für die Box im Moment viel zu warm wäre. Wir brachten die Sachen in meinen Spind und gingen dann zum Geburtstagskuchen mit dem Rest des Teams. Ich bedankte mich bei jedem einzelnen, denn man bekam nicht jedes Jahr so viel Verantwortung überschrieben.
    • sadasha
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      05. Februar 2019 | von sadasha

      Es lief gut mit meinen drei Schützlingen. So gut, dass es mir kaum mehr Freude bereiten konnte noch ein weiteres Pferd aufzunehmen. Den Deckhengst Majd hatte ich schon lange im Auge, hatte ihn mir vorgemerkt für später, wenn ich einmal züchten wollte. Er und Lamie wären doch ein wunderbares Paar oder nicht? Jedenfalls machte mich Alex darauf aufmerksam, dass ich doch auch eine fremde Stute decken lassen könnte um mir ein Fohlen von diesem Hengst zu ziehen. Meine Verwirrung war groß, denn ich konnte mir ein solches Geschäft nicht vorstellen. Umso mehr freute ich mich über Alex Hilfe. Sie zeigte mir Islah eine Pintabian Stute aus England. "Und du vertraust diesen Anzeigen?", fragte ich misstrauisch über die Internetseite scrollend. Es gab lauter Infos zu Islah: Fotos, Videos, Nachzuchtfotos, Nachweise zu Erfolgen und Gesundheitstests. Seit wann war ich eigentlich so ein Miesepeter, der alles und jeden hinterfragt und gar schlechter redet, als er war? Alex erklärte mir, dass sie die Züchterin und ihr Gestüt schon im voraus recherchiert hatte und sie deshalb keine Zweifel hegte, dass sie vertrauenswürdig war. "Also gut. England. Mein Englisch… Ich bin so unsicher darin.", klagte ich, doch Alex schüttelte den Kopf. "Schreib eine Mail. Wenn sie nicht reagiert, du aber nervös bist, musst du deinen Schweinehund bezwingen und sie anrufen." Wir setzten also gemeinsam ein Schreiben auf. Nur wenige Stunden später hatten wir eine Reaktion auf unsere Nachricht. Islah ist für das kommende Jahr noch nicht belegt und man würde sich über ein Übereinkommen freuen. Den ganzen Abend machte ich Luftsprünge und sang munter, während ich die letzten Arbeiten erledigte. Als endlich Feierabend war setzte ich mich wieder in Kontakt mit dem Wilkinson Gestüt und klärte mein Vorhaben. Sie verstand zum Glück schnell, was ich vorhatte und bot an den Rest mit Majds Besitzer zu klären, natürlich gegen einen kleinen Aufpreis. Ich nahm dieses Angebot dankend an.
      Man hielt mich stets auf dem Laufenden über die Besamung, die Trächtigkeit und schließlich auch über die Geburt. Ich bekam regelmäßig Updates mit Fotos und Videos und als dann ein gesundes Hengstfohlen im Stroh neben Islah lag konnte ich kaum noch an mich halten. Es war so unglaublich niedlich. Die Geburt über hatte ich per Livestream mitgefiebert. Ein gesunder Scheckhengst. Ein Ebenbild seiner beiden Eltern. Auch wenn es nicht mein Verdienst war erfüllte mich sein Anblick mit Stolz.
      Auch über die Entwicklung von Fannan wurde ich stets informiert. Es war fast genauso gut, als wäre man selbst dabei gewesen. Ich hatte ja keine Ahnung wie toll er in Persona war. Erst nach dem Absetzen, 7 Monate nach der Geburt, wurde er nach Deutschland gebracht. Der Junghengst war aufgeweckt und gewitzt, wie ich es mir nicht lebhafter hätte erträumen können. Auch mit den anderen Fohlen kam er sofort gut zurecht. Ich war unglaublich zufrieden mit der Entscheidung ein Fohlen außerhalb ziehen zu lassen. Ich hatte kaum Arbeit, kaum Stress und das Ergebnis war die pure Freude. "Das hätte schief laufen können.", konterte Alex Halbbruder wenig berührt. Er sah mich nicht einmal an, also ignorierte ich diesen Kommentar. Er wurde nicht müde ihn stets zu wiederholen, wenn er mich sah. Doch statt den Kopf zu verlieren arbeitete ich einfach weiter mit Honeydew und später mit Sorpresa. Mein Pintabian Fohlen war wunderbar geworden, also konnte er mir die gute Laune nicht nehmen. Wenn ich immer daran dachte was werden könnte, hätte passieren können oder sonst Steine in meinen Weg legen würde, ja, dann würde ich im Leben nicht viel erreichen. So zumindest meine Meinung und wie man sieht, laufe ich damit gut.
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  • Album:
    Gnadenweide | Pferdehimmel
    Hochgeladen von:
    sadasha
    Datum:
    14 Juli 2018
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    Kommentare:
    4

    EXIF Data

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    Stute
    18. April | 7 Jahre
    Rasse Araber
    Stockmaß/Endmaß 152cm
    Fellfarbe Braunschecke
    Geno unbekannt

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    Charaktereigenschaften
    umgänglich, motiviert, intelligent, sensibel, schreckhaft, unerfahren

    Vorgeschichte
    Die Scheckstute fand über Umwege zum Gestüt Hochsetten. Vor ihrer Zeit hier lebte sie lange Zeit auf einem hoffnungslos überfüllten Trainingshof und lernte dort, dass sie auch mal zurückstecken musste während andere Pferde bewegt wurden. Doch mancher Zeit schaffte man es ihr die nötige Aufmerksamkeit zu widmen und bildete sie im Rahmen ihres Alters und ihrer Fähigkeiten ordentlich aus. So zeigt sie solide Grundgangarten und ist grundsätzlich motiviert unterm Sattel unterwegs. Leider kam sie nicht viel dabei herum und reagiert etwas nervös und schreckhaft im Gelände. Nichts woran man sie nicht gewöhnen könnte. Denn Lamie lernt schnell dazu und zeigt neben ihrer Geduld auch ein hohes Maß an Integrität und Aufgeschlossenheit. Für ihre sieben Jahre zeigt sie sich noch recht unerfahren in den meisten reiterlichen Situationen. Ihre Umgänglichkeit und ihr hübsches Auftreten machen das wieder wett.

    Beschreibung
    Lamie bedeutet so viel wie "glänzend" oder "hell leuchtend, reflektierend". In wiefern sich diese Namensbedeutung auf den Charakter der Stute spiegeln lässt, kann man nur vermuten. Denn in erster Linie ist es ihre Geschichte, die sie zu dem machte was sie heute ist. Grundsätzlich ist Lamie aber eine typische Araberstute: Umgänglich, freundlich und intelligent. Ihr feiner Charakter hat dadurch, dass ihre Ausbildung ab und an schleifen gelassen wurde, etwas gelitten. doch mit Geduld und Rücksichtnahme wird Lamie sich prächtig weiterentwickeln.


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    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L

    Lektionen der Dressur: E A L LM


    Springen E A L M
    Show Jumping: E A* A** L M* M**

    Military E A L M S

    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****


    Western E A L M S
    Reining: LK5
    LK4 LK3
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Pole Bending: LK5
    LK4 LK3 LK2

    Galopprennen E A L M

    Ausgleichsrennen|Hindernisrennen: AIV AIII AII AI | AU AM AG
    Flachrennen: 800m 1000m 1250m 1500m 1750m 2000m


    Distanz E A L M

    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3

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    Offiziell
    366. Distanzturnier | 369. Distanzturnier | 375. Distanzturnier | 376. Distanzturnier | 386. Distanzturnier

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    387. Distanzturnier | 388. Distanzturnier | 389. Distanzturnier | 392. Distanzturnier | 394. Distanzturnier
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    Inoffiziell
    keine


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    Körpunkte
    Abstammung 0
    Schleifen 10
    HS 0
    TA 0
    Trainer 0
    Zubehör 0
    Gesamt 10


    Schleife
    SK

    Eingetragene Zucht Gestüt Hochsetten

    Besitzer sadasha (Hazel van Doren)
    VKR/Ersteller Nuray


    Nachkommen
    keine


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    Letzter Tierarztbesuch unbekannt
    Gesamteindruck unbekannt


    Letzte Zahnpflege überfällig
    Letzte Wurmkur überfällig
    Letzte Impfung überfällig


    Letzter Hufschmiedbesuch unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert nein


    Beschlag vorne keiner
    Beschlag hinten keiner


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    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund