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Cascar

Klappstuhl

Hengst | Paso Fino | * 2005 | im Besitz seit 23.12.2014 | gekört: ja | gechippt: ja | geimpft: nein | Decktaxe/Leihgebühr: 200J

Klappstuhl
Cascar, 6 März 2017
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    • Cascar
      Ankunft von Klappstuhl
      [23.12.2014]

      Als am heutigen Morgen das vertraute Hupen, das unweigerlich schnelle Hilfe forderte, ertönte, hatte ich keine Ahnung, was mein Dad vom Flughafen abgeholt hatte.
      Ich trat hastig aus dem Haus, zog eben noch die Jacke über, da tappte Marc schon zügig vom Nordstall heran und half meinem gerade ausgestiegenen Vater, die Rampe des Hängers herunterzulassen. Ein "Ohh" entfuhr mir, als ich den breiten, schwarzen Hintern und den gelockten Schweif zu erkennen glaubte. Konnte das..?
      Das Pferd wieherte und ich beeilte mich, aus dem Weg zu gehen, damit meine Kameraden das aufgeregte Tier abladen konnten. Und - tatsächlich - vor mir stand Klappstuhl. Allerdings in einem unschönen Zustand: seine Augen blickten Müde, das Fell war dünn und verfilzt und spannte über den Knochen.
      "Was.. Ist passiert?", fragte ich erschrocken. "Nimm ihn mit, er geht in den Hengststall. Mit Decke. Alles Weitere erkläre ich dann drinnen."
      Ich nickte stumm, nahm Marc den Strick aus der Hand und führte den Hengst vorsichtig Richtung Stall. Unterwegs warf ich ihm immer wieder besorgte Blicke zu, die der Rappe mit einer Art tiefer Ruhe erwiderte.
      Die Box musste ich natürlich noch einstreuen; währenddessen fraß mein Kleiner auf der Stallgasse eine halbe Ewigkeit an Kraftfutter und einer kleinen Rübe.
      Ich achtete im Anschluss darauf, das Heu zu rationieren, um eine Kolik zu vermeiden und als der Hengst im beinahe knietiefen Stroh stand und kauend aus dem Fenster sah, während ich ihm eine gefütterte Stalldecke überlegte, sah er schon etwas munterer und vor allem zufrieden aus.
      Entspannt ließ ich meinen neuen Partner also in der Box zurück.
      Zuhause angekommen, führten mein Vater und ich ein ausführliches Gespräch über den Verbleib dieses Pferdes. Gekauft hatte mein Dad ihn wohl schon vor längerer Zeit, er hatte ihn mir zu Weihnachten schenken wollen, doch irgendwie war die Pflege des Vorbesitzers den Bach runtergegangen.
      Ich nickte nur immer wieder. Insgeheim war ich einfach glücklich, dass Klappstuhl, den ich schon auf mehreren Turnieren bewundert hatte, jetzt mir gehörte. Gleichzeitig beschloss ich, Eddi zu benachrichtigen. Es gab wieder etwas zu tun!
    • Cascar
      Weihnachten
      [24.12.2014]

      Weihnachten. Mit einem Lächeln auf den Lippen schloss ich die Haustür und tappte Dampfwölkchen in den kalten Abend pustend Richtung Turnierstall.
      Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir noch in Deutschland gewohnt - der absolute Wahnsinn.
      Ich begrüßte Spearmint schon, bevor ich sie sah und bekam prompt eine wunderbar klare Antwort - ein Wiehern, in das Gold und Feuer gleich darauf einstimmten. Für meine drei Stuten hatte ich den klassischen Kuchen mitgebracht; heute gab es außerdem noch Rüben und Äpfel, die begeistert auf dem schneebedeckten Paddock verspeist wurden.
      Ich stand zu diesem Zeitpunkt bei meinen treuen Gefährten; streichelte wo ich konnte und bedankte mich ehrlich für dieses herrliche Jahr.
      Dann musste ich leider weiter. Mein Weg führte mich direkt in den Südstall, wo ich ähnlich begeistert von Ever und den Spottis begrüßt wurde. Hier drehte ich meine Handlung um, zumal es nicht für alle Kuchen gab: ich streichelte und kuschelte, bevor es ausgiebig Rüben und kleinere Leckereien gab.
      Ich ließ mich eben im Stroh, zu Käses Hufen nieder, um die kleine Stute hinter den Ohren zu kraulen, als ich vor dem Stalltor ein eindringliches Wiehern und darauf folgendes Geflüster hörte.
      Ich grinste, sprang auf und begrüßte zehn Minuten später lachend meine Freunde.
      Sie boten einen prächtigen Anblick: Marc saß, als Weihnachtsmann verkleidet, auf dem als Rentier geschmückten Empire; neben ihm Oliver, irgendwie total grau, auf Locki. Letzterer hielt meinen Jimmy am Strick als Handpferd und bedeutete mir nun, mich auf dessen Rücken zu schwingen. Die Flanken des Schecken waren mit wunderbaren Stoffen im charakteristischen WCS-Blau mit goldenen Stickereien bedeckt. Ich war irgendwie glücklich, als ich an der Seite meiner Kameraden im Dunkeln über den Hof ritt.
      "Was bist du eigentlich, Oli?", wagte ich schließlich zu fragen.
      "Der Maulwurf", war die Antwort, "Der Maulwurf des Weihnachtsmanns."
      Unser Lachen hörte man weit; so war es kein Wunder, dass der bereits ausrastende Bemme uns schon lange bemerkte, bevor wir in Sicht kamen. Den jungen Hengst und Klappstuhl nahmen wir einfach als Handpferd mit zum Tekkenstall, um die allgemeine Aufregung zu mindern.
      Trotz allem der erste Stall, in dem das Wiehern erst einsetzte, als wir eintraten.
      Nunmehr zu dritt wurden Essig, Kazoom, Late, Devri und Sysah begrüßt, gestreichelt, gefüttert und irgendwie auch beschenkt: Oliver hatte für die junge Fuchsstute ein hellblaues Halfter genäht, dass der Lieben ganz ausgezeichnet stand und Devri bekam eine neue Renntrense von Marc.
      Während sich meine Freunde mit den übrigen Tekken abgaben, suchte ich mir einen Weg in den hinteren, dunkleren Teil des Gebäudes.
      Hier stand noch immer Worgait, der an diesem Abend keine Reaktion zeigte, als ich mich näherte. Er starrte aus seinem Boxenfenster in die anbrechende Nacht, als würde er in der Dunkelheit etwas suchen.
      Ich ging nicht in die Box, ließ nur mit einem "Frohe Weihnachten" eine Rübe in den Trog fallen und kehrte zu meinen Begleitern zurück. Zurück ins Licht.
      Unsere nächste Station war der Nordstall. Zugleich auch unsere Letzte, aber der Tumult der uns empfing, machte allein schon die Begrüßung zum Erlebnis.
      In diesem Stall waren außer Marc, Oli und mir auch noch Jessica und mein Dad, die ihren jeweiligen Pferden wohl auch frohe Weihnachten wünschen wollten.
      Ich hingegen begab mich gleich nach dem Absitzen zu Cheetah und Razita, die sich ebenfalls einen der begehrten Weihnachtskuchen teilen durften. Lotte bekam eine Rübe und dann tappte ich in das Nebengebäude der Hengste. Sol kassierte dort neben seinem Futter einige liebevolle Streicheleinheiten; ebenso wie Corde und Fino, die ja aber im Grunde genommen schon genug versorgt worden waren, von ihren Besitzern.
      Der Letzte im Bunde war schließlich Karthago, dem ich seine Freude förmlich ansah. Es war einfach allgemein ein wunderbarer Abend und als wir uns im Hengststall, nach dem absatteln, putzen und Kuchen-füttern der Hengste voneinander verabschiedeten und uns frohe Weihnachten wünschten, geschah das ungemein feierlich und im Schall der zufrieden kauenden und schnaubenden Pferde.
    • Cascar
      Bericht
      [25.12.2014]

      Weihnachten war vorbei, aber nichts desto trotz machte ich mir unheimlich Sorgen um Dumbs Gesundheit. Den Rappen hatten wir auf diesen Spitznamen getauft, da er in letzter Zeit wohl einfach Pech gehabt hatte.
      Jetzt mussten wir ihn da raus holen. Schon früh am Morgen stand ich auf, zog mich an und tappte in den Hengststall. Dort fütterte Marc eben die Pferde; ich half ihm und bereitete meinem Sorgenkind ein Extramahl aus Rüben und der langsam steigenden Ration Kraftfutter.
      Dumb war deutlich munterer, als zum Beispiel noch am Vortag, aber seine Bewegungen waren noch immer langsam und das Fell dreckig.
      So beschloss ich, das einzig richtige zu tun: auf der Stallgasse schrubbte ich den lieben Hengst auf einen kläglichen Glanz, schnitt Mähne und Schweif, nachdem ich einmal das gesamte Langhaar verlesen hatte, und führte den Hengst dann einige Runden über den Hof.
      Er sollte seine neue Umgebung trotz der grob geschnittenen Hufe besser kennen lernen.
      Zum Schluss ging es für meinen neuen Partner auf die Weide, wo er sich für einige Stunden mit einer Decke auf dem Rücken den Bauch vollhauen durfte.
      Ich mistete indes die Box, bevor es am frühen Nachmittag für alle Beteiligten in das jeweilige Heimatgebäude ging.
    • Cascar
      Tierarztbericht (Eddi)
      [04.02.2015]

      Nachdem ich mit dem Pony von Jual fertig war, stieg ich ins Auto und machte mich direkt auf den Weg zu Cascar. Zwischendurch holte ich mir noch einen Kaffee to-go beim Bäcker, damit ich wach blieb. Kurz nach zehn kreuzte ich dann bei den Winterscape Stables auf und wurde von Cascar schon erwartet. Meine erste Patientin war die hübsche Stute Cheetah. Ich begrüßte sie vorsichtig und begann dann direkt mit der Untersuchung. Zuerst warf ich einen Blick in Augen und Maul, ehe ich Herz und Lunge abhörte. Auch die Darmgeräusche kontrollierte ich, ebenso wie die Körpertemperatur. Danach tastete ich Cheetah noch von oben bis unten ab, aber sie war kerngesund. Zufrieden konnte ich die Warmblutstute impfen und entwurmen und dann hatte sie es schon geschafft. Mein zweiter Patient war Klappstuhl und bei ihm hatte Cascar ein ungutes Gefühl, weil er in letzter Zeit arg vernachlässigt wurde. Ich nahm mir auch den Rappen vor, warf einen Blick in Augen und Maul, hörte Herz und Lunge ab und tastete ihn gründlich ab. Danach schaute ich Cascar stirnrunzelnd an und meinte nur: "Er ist kerngesund, aber fett." - Plötzlich entspannten sich Cascars Gesichtszüge und sie musste lachen. Zum Glück ging es Klappstuhl wirklich gut, er war etwas übergewichtig und es mangelte ihn an Muskeln, aber sonst konnte ich ihn guten Gewissens impfen und entwurmen und so war ich auch hier schon wieder fertig.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [23.03.2015]

      Die Lehrer meiner Schule streiken, sodass ich mir händereibend am frühen Morgen meine Reitstiefel anziehe und noch Müsli kauend über den sonnenbeschienen Hof in den Südstall tappe. Dort erwarten mich Spotti, Spotti Junior und Ever. Die drei Stuten begrüßen mich mit einem herzlichen Wiehern – im Vorbeigehen kraule ich jedem die Stirn, dann gibt es Futter. Kurz darauf putze ich meine Schützlinge auf der Stallgasse, für den restlichen Tag geht es auf die Koppel.
      Gegen zehn betrete ich dann also den Turnierstall, wo ich Spearmint und VGold begeistert umarme. Mit diesen engsten Freunden habe ich schon seit Ewigkeiten keine Zeit mehr verbracht, sodass ich mir beim Füttern, Putzen und auf die Weide bringen, auch von Feuerzauber, Zeit lasse und auf dem Weg zur Wiese einige unnötige Schlenker laufe.
      Als auch diese Hühs entspannt grasen, mache ich mich auf den Weg zum Hengststall. Das Gewiher hier ist beinahe nicht zu toppen und ich füttere die ganze Zeit grinsend. Gegen elf treffen außerdem Marc und Oliver ein, sodass wir uns mit dem Putzen und Herumführen von Empire, Locki, Jimmy, Dumb, Bemme und Jack getrost aufteilen können. Dank des guten Wetters und der motivierten Pferde geht uns die Arbeit leicht von der Hand und die Hottas sind schnell versorgt und untergebracht.
      Nunmehr zu dritt begeben wir uns in den Tekkenstall, wo uns ein unendlich energiegeladener Kazoom, sowie die immer ruhigen Choco und Estragon erwarten. Wieder wird gefüttert und geputzt; ich nehme mir besonders Zeit für Distraction und CH's Unglück, da diese Pferde noch nicht so lange auf dem Hof leben. Insgesamt scheinen sich meine Kameraden, jedoch gut eingelebt zu haben; es läuft alles glatt, als sie zusammen mit Drevri, Walla und Sysah auf die Weide dürfen; einzig Worgait bleibt im Stall.
      So geht es für uns, mittlerweile kaputten, Menschen noch in den Nordstall. Es ist Mittag und die Pferde hier wurden bereits von meinem Dad gefüttert. Insgesamt sind die Hühs also ruhig und lassen sich dösend anbinden und putzen. Letztendlich geht es damit auch für Law, Corde, Karthago, Fino auf die eine und für Cheetah, Zita und Lotte auf die andere Weide.
      Damit ist unser Alltag selbstverständlich nicht vorbei: jetzt ziehen wir los, um noch vor dem Mittagessen zumindest die Hälfte aller Boxen ausgemistet und mit frischem Rau- und Kraftfutter für den Abend ausgestattet zu haben.
    • Cascar
      Bericht
      [04.07.2015]

      "DUMBLEDORE!", rief ich halb lachend von weitem, worauf ein gewisser schwarzer Paso Fino aufgebracht wieherte. Ich näherte mich Klappstuhls Paddock und begrüßte den Hengst angemessen, bevor ich ihm seinen Eimer mit Kraftfutter und der letzten Dosis Medikamente unter dem Zaun durchschob. Während er fraß, holte ich sein Halfter, um ihn mit in die schattige Stallgasse zu nehmen. Dort wurde er gründlich geputzt, der Schweif verlesen und geschnitten, die Mähne (natürlich nicht abgeschnitten!) eingeflochten und schließlich bekam er ein neues, von Longone gesponsertes Lederhalfter. Seit dem heutigen Tag war Dumb offiziell wieder gesund, was bedeutete, dass das Training aufgenommen und eine neue Klappstuhl'sche Ära begonnen werden konnte. Ich freute mich tierisch darauf, meinen blind erworbenen Hengst kennen zu lernen.
      Nur leider war es heute sehr warm. Trotzdem gingen wir mit Longe und Gummiausbindern in die Halle, wo ich ihn erst einige Runden führte und dann auf den Zirkel ging. Die Muskeln des Hengstes, besonders an Rücken und Hals, waren extrem abgebaut, sodass ich heute in erster Linie im Schritt und Trab auf eine vernünftige Innenstellung achtete und die Ausbinder extrem locker einstellte - gerade so, dass Dumb den Kopf in der Waagerechte halten musste.
      Der Hengst arbeitete gut mit und nach 40 Minuten beendete ich unsere kleine Einheit. Mein Pferd schwitzte, wirkte aber durch und durch ruhig und ausgeglichen. Ich lobte es ausgiebig, bevor es wieder zum Stall und damit zum Gartenschlauch ging. Dort kühlte ich meinem Gefährten Beine und Brust und brachte ich dann zu Trafo, Fino und Where auf die schattige Weide im Zentrum, wo er sich wälzte und zu grasen begann. Ich indes räumte Dumbs Box einmal komplett aus und ließ ihn praktisch in den Nordstall umziehen, damit er nicht allein im Hengststall übernachten musste. Die Zielbox war schnell ausgesucht und eingestreut; das Futter legte ich noch bereit, dann war Dumb vollends versorgt.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [21.08.2015]

      Heute waren es absolut alle Pferde, die gepflegt werden mussten. In den Ferien war ich viel unterwegs gewesen, sodass ich mich jetzt zusammen mit Marc und Olli auf eine große Tour über den Hof begab. Wir begannen bei Ever im Südstall mit dem Füttern, putzen und misten und fuhren dann erstmal mit dem Rad zum Offenstall, besser bekannt als die Sommerweide, und kontrollierten die Tränken und den Zaun. Schließlich sammelten wir den Großteil aller Pferdeäpfel auf beiden Koppeln, sodass letztendlich, zumindest hier, alle Pferde versorgt waren. Zurück im Nordstall putzten, fütterten und misteten wir dann noch Fino, Lotte, Karthago, Trafo und Where, ebenso Feuerzauber und im Hengststall Dumb. Schließlich blieben uns noch die Tekken Himmi, Gepir, Devri, Essig, Distraction und seit neuestem auch wieder Unglück. Insgesamt überprüften wir zum Schluss eine Liste. Wir hatten alles geschafft, alle Pferde standen glücklich auf der Weide und besonders unseren Sommerhühs ging es rosig. Ein perfekter Tag.
    • Cascar
      Weihnachten
      [24.12.2015]

      Es lag kein Schnee. Natürlich nicht, wir befanden uns schließlich im Norden Neuseelands. Und trotzdem beflügelte mich die weihnachtliche Stimmung und nicht zuletzt die Weihnachtsmusik in unserem Haus. Voller Freude packte ich die von Reitschülern und Unterstützern des Hofes gespendeten Möhren, Rüben und getrockneten Brotscheiben in einen Beutel und machte mich auf den Weg in den Stall.
      Meine Füße trugen mich als erstes in den nun ziemlich leeren Tekkenstall, wo die Hengste Kazoom, Yacedor Gepir und Distraction ihre Ration bekamen. CH's Unglück natürlich auch, nur verweilte ich bei ihr einige Minuten länger. Ist ja auch nicht immer leicht, so als einziges Mädchen unter Kerlen.
      Da ich noch eine Menge zu erledigen hatte, machte ich mich dann schleunigst wieder auf den Weg und zwar zum Hengststall. Dort wurde ich mit lautem Gewieher begrüßt, was mein Herz warm werden lies und ich verteilte das Futter voller Elan an Where No One Goes, den mittlerweile wieder gesunden Klappstuhl und meinen geliebten Empire of Darkness.
      Anschließend ging es nur noch in den Turnierstall. Ein wenig traurig wurde ich, denn das war das erste Weihnachten ohne VGold. Dafür begrüßte mich Spearmint umso stürmischer und ich konnte es nur jedes Jahr gleich tun und mich bei meiner gescheckten Stute herzlich bedanken.
      Natürlich genauso bei Razita, die mir mittlerweile auch sehr ans Herz gewachsen war. Feuerzauber und Spotted Frischkäse kamen auch nicht zu kurz. Letztere hatte mächtig zugelegt und sah langsam schon aus wie eine junge Ponydame.
      Insgesamt hielt ich meinen Rundgang an Weihnachten für sehr gelungen. Meine Schützlinge waren glücklich und hatten mich ein Jahr mehr total aus der Bahn geworfen, vor ehrlicher Herzlichkeit.
      Frohe Weihnachten.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [05.05.2016]

      Feiertage bieten sich immer für Großeinsätze im Stall an, besonders im Frühjahr. Wenn die Pferde ihr Winterfell verlieren und erstmals wieder über Nacht auf der Weide bleiben können, heißt es in Neuseeland immer - Frühjahrsputz. Ich habe also viel vor und außergewöhnlich gute Laune. Schule ist gerade in Ordnung, ich bezeichne mich selbst als 'glücklich'. Das scheint Yacedor auch zu merken, als ich morgens gegen sieben die schweren Holztüren des Tekkenstalls öffne, denn er wiehert überschwänglich. Ich trete an seine Box, streichle seine weiche Nase und beginne dann ohne große Umschweife mit dem Füttern. Danach werden Yacedor, Kazoom, Distraction und CH's Unglück geputzt. Man muss heutzutage schön aussehen, für einen Tag auf der Weide. Und weil ich gerade dabei bin, werden Mähne und Schweif unserer Sprinter auf angemessene Länge gestutzt. Ich betrachte zufrieden mein Werk, als die vier Großen glänzend vor mir stehen, dann bringe ich sie nacheinander auf die Hofweiden - CH als letzte und erstmal alleine. Als einzige nicht austickende Stute wird sie später Gesellschaft von Feuerzauber bekommen.
      Als nächstes zieht es mich dann auch einmal quer über den Hof, zum Turnierstall. Auch dort werde ich mit Wiehern begrüßt - auch von meinem Dad, der gerade Kraftfutter verteilt. Es ist schon die Mittagsration, ich muss mich also ranhalten, wenn ich heute allen Hottas unter die Augen treten will. Als erstes "überfalle" ich die Jüngste im Bund, Spotted Frischkäse, die mittlerweile gar nicht mehr so klein und lieb ist. Vor ein paar Monaten haben wir mit dem longieren begonnen und jetzt strotzt sie nur so vor Energie. Ich muss sie mehrmals zur Vernunft rufen, während des Putzens. Weil sie ein Pony und jung ist, schneide ich ihr Langhaar nicht, sondern bringe sie gleich auf die Weide. Als ich in den Turnierstall zurückkehre, putzt Dad Razita, die im Laufe der Zeit mehr oder weniger sein Pferd geworden ist. Ich denke, die Stute ist die Einzige, die meinem Vater wirklich etwas bedeutet - verkaufen würde er sie nicht, denke ich.
      Ich lächle in mich hinein und hole Spearmint aus ihrer Box. Als erfahrenes Westernpferd muss ich meinen geliebten Schecken nicht mehr anbinden und putze direkt draußen vor dem Paddock, in der Sonne. Mein Mädchen verliert gerade sehr viel Fell, sodass ich einige Zeit zu tun habe. Bis ich fertig bin, hat mein Papa schon Feuerzauber geputzt und Zita auf die Weide gebracht - wir schicken also nur noch Spearmint und Feuer hinterher, dann sind wir mit dem Stall fertig. Zumindest für's erste.
      Den Hengststall habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben: jetzt wieder ohne Dads Hilfe miste ich dort erstmal aus. Die Hühs sind seit heute Morgen auf der Weide. Einen nach dem anderen hole ich mir dann von dort an den Stall (eine wahre Tortur wenn man bedenkt, dass der ein oder andere nicht alleine irgendwo ruhig stehen kann …) und säubere Fell und Langhaar gründlich - Zuerst Klappstuhl, genannt Dumb, dann Empire und zum Schluss Where. Bei den beiden Schecken fällt auch ein wenig Langhaar. Nach dem Putzen sehen dennoch alle drei wieder wie richtige Pferde aus und ich muss grinsen, als sich Empire kräftig schüttelt.
      Meine Hengste dürfen dann wieder auf die Koppel. Die Sonne neigt sich schon gefährlich dem Horizont, als ich mit dem Ausmisten der Boxen beginne. Einige unserer Angestellten haben den Tekkenstall übernommen, aber der Turnierstall bleibt mir, sodass ich noch eine ganze Weile beschäftigt bin bis ich erst Abendbrot esse und dann die Tekken in den Stall bringe. Allen übrigen Pferden verpasse ich mit Dads Hilfe eine Decke und lasse sie die frische Nachtluft genießen.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [04.09.2016]

      Es war warm draußen. Nicht so warm, wie die 37°C am letzten Wochenende, aber immer noch so warm, dass man beim Pferde putzen schwitzte. Ich bekam das an diesem Mittag zuerst bei Feuerzauber zu spüren. Hinter mir stand Spotti auf dem Paddock und versuchte vergeblich, mit ihrem kleinen weißen Maul an meinem T-Shirt zu zupfen, während ich die Hufe der Braunen auskratzte. "So. Ihr zwei müsst dringend laufen.", stellte ich fest, packte das Putzzeug beiseite und halfterte die kleine Scheckin auf, bevor ich beide Stuten auf die etwas außerhalb gelegene, große Weide brachte. Wieder zurück putzte ich nacheinander CH's Unglück, die aufgrund ihres kurzen Fells eigentlich schon vorher total sauber war, und meinen Liebling Spearmint. Sie schubberte sich währenddessen fröhlich am Anbindebalken. Dann gesellte sich mein Dad zu mir, der sich seine Turnierstute Razita mit Striegel und Hufkratzer vornahm, bevor es für alle drei auf die Koppel ging. Ich atmete danach ein paar Mal durch und trank etwas, dann ging es zum Hengststall. Empire wieherte laut, von seinem Paddock aus, als wir uns zu zweit dem Stall näherten, sodass ich lächeln musste und ihm im Vorbeigehen über die Nase strich. In den alten Gemäuern war es kühler als draußen, also putzten wir die Hengste (Empire of Darkness, Klappstuhl und Where No One Goes) der Reihe nach dor. Auch die drei Tunichtgute des Hofes durften im Anschluss zum Fressen und Toben auf die Weide; für Papa und mich ging es noch in den Tekkenstall, zu Kazoo, Distraction und Yacedor Gepir. Alle drei Hengste waren noch jung und ein bisschen hibbelig, weil sie schon lange nicht mehr richtig bewegt worden waren. Deshalb holten wir beide uns noch die Reitlehrerin und Ausbilderin Maria vom Reitplatz und longierten die Hengste nach dem Putzen für eine gute dreiviertel Stunde. Danach war bis auf das Boxenausmisten Feierabend. Aber das muss ich nicht weiter beschreiben, jeder Reiter weiß, wie das ist …
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  • Album:
    WCS - Südoststallung
    Hochgeladen von:
    Cascar
    Datum:
    6 März 2017
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  • Stallinterne Informationen
    _________________________________

    Zuchtname des Pferdes: Klappstuhl
    Rufname(n): Dumbledore, Dumb
    Besitzer: Cascar Winterscape
    Reitweise: Western, Englisch, Rennen
    Vorbesitzer: Pepe
    Vorkaufsrecht: Fasahn (verfallen)

    Tierarzt: Eddi Caen
    Hufschmied:
    Ausbilder: Cascar Winterscape
    Reitbeteiligung:

    Stall: Hengststall
    Weide: außerhalb des Hofes;
    nordwestlich m. Offenstall
    Einstreu: Stroh
    Futter: Heu, Saftfutter;
    Kraftfutter 1x täglich
    Anmerkungen:

    Portrait:


    Abstammung
    _________________________________


    Von: Paparazzo
    El Matador x Corazon

    Aus der: Ney'Tiri
    Gristor x Jenia

    Zur Zucht zugelassen:
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    Gewinner der HK494

    Züchter: Salera
    Eingetragene Zucht:
    Gencode: n. g.
    Vererbung: n. g.
    Nachkommen:


    Exterieur
    _________________________________

    Geschlecht: Hengst (männlich)
    Geburtsdatum: 30. Juli 2005
    Rasse: Paso Fino
    Herkunft: Spanien

    Stockmaß/Endmaß: 155 cm
    Art: Pferd
    Typ: Warmblut

    Fellfarbe: Rappe
    Langhaar: schwarz
    Abzeichen: ✘
    Sonstige Erkennungsmerkmale: keine
    Abzeichen


    Interieur
    _________________________________


    freundlich ◆◆◆ bösartig

    introvertiert extrovertiert

    intelligent ◆◆◆ unintelligent

    selbstbewusst ◆◆◆ unsicher

    sozial ◆◆◆◆ unsozial

    nervös ◆◆◆◆ beständig

    ausgeglichen ◆◆◆ unausgeglichen

    temperamentvoll ◆◆◆◆ ruhig

    aufmerksam ◆◆◆◆ unaufmerksam

    streitlustig ◆◆◆◆ friedlich

    naiv ◆◆◆◆ dominant

    loyal ◆◆◆ untreu

    arbeitsfreudig ◆◆◆◆ faul

    geduldig ◆◆ ungeduldig


    Charakterbeschreibung: Klappstuhl ist in jeder Hinsicht ein starker Hengst:
    Nicht nur körperlich hält er so manches aus, sondern auch seelisch. Charakterlich ist er damit
    wahrhaft edel mit einer gesunden Portion spanischen Temperaments und einem ausgeprägten
    Ehrgeiz, der ihm und seinen Reitern im Laufe der Jahre viele Auszeichnungen einbrachte.
    Dementsprechend ist der Rappe ruhig und handelt überlegt, zeigt aber auch hin und wieder
    das gesamte Ausmaß seiner Dominanz, sodass schon so einige Menschen im Sand des
    Reitplatzes gelandet sind …

    Geschichte:
    Der Spanier gelangte im Alter von zehn Jahren nach Neuseeland.
    Er befindet sich in seinen besten Jahren und wird zurzeit regelmäßig auf Turnieren
    vorgestellt. In ca. zwei Jahren soll die Intensität seiner Ausbildung insofern sinken,
    dass weniger die Turnierteilnahme, als viel mehr die schonende Weiterbildung unter
    dem Sattel vorgenommen und Klappstuhl somit auf seine Körung vorbereitet wird.


    Qualifizierungen & Erfolge
    _________________________________


    Eignung: Western, Fahren

    Springen: E A L M
    Military: E A L M
    Western: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1 LK1* LK1**
    Distanz: E A L M S

    Galopprennen: E A L
    Fahren: E A L M S S* S**

    Dressur: E A L M S S*
    Gangreiten: E A L
    Wendigkeit: E A L M S S*

    Turnierbedingter Aufstieg | Trainingsaufstieg | Potential


    Auszeichnungen:

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    3. Platz; 244. Galopprennen | 1. Platz; 206. Westernturnier
    1. Platz; 121. Fahrturnier | 3. Platz; 200. Springturnier
    3. Platz; 201. Springturnier | 1. Platz; 114. Militaryturnier
    2. Platz; 116. Fahrturnier | 2. Platz; 110. Militaryturnier
    3. Platz; 226. Fahrturnier | 3. Platz; 303. Fahrturnier
    2. Platz; 310. Fahrturnier | 2. Platz; 402. Dressurturnier
    1. Platz; 329. Fahrtrunier | 3. Platz; 332. Fahrturnier
    1. Platz; 333. Fahrturnier | 3. Platz; 358. Fahrturnier
    2. Platz; 164. Gangturnier | 1. Platz; 165. Gangturnier
    1. Platz; 166. Gangturnier | 1. Platz; 177. Gangturnier
    3. Platz; 381. Fahrturnier | 3. Platz; 180. Gangturnier

    Ausbildungsstand
    _________________________________


    Fohlen ABC:
    Longiert:
    Eingeritten:
    Eingefahren:

    Beurteilung: Klappstuhl ist fleißig und
    ehrgeizig, jedoch teilweise sehr dominant.
    Vertrauten Personen bringt er Achtung entgegen.

    Gelassenheitstraining:
    Hindernisgewöhnung:
    Hängergewöhnung:
    Startboxgewöhnung:

    Roundpen: lauffreudig, aber schnell unterfordert
    Reitplatz/Reithalle: tw. temperamentvoll, mag
    anspruchsvolle Beschäftigung
    Gelände: lauffreudig und abenteuerlustig,
    ausdauernd und trittsicher


    Gesundheitszustand
    _________________________________

    Gechippt:
    Geimpft:
    Bekannte Krankheiten:
    Anmerkungen: keine Auffälligkeiten

    Hufzustand: gut
    Prüfstand: verfallen
    Beschlag vorn:
    Beschlag hinten:
    Anmerkungen: schmiedtauglich,
    nicht beschlagen