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Floooh

Kiona ♀ [Classicpony]

8/20 Körpunkte

Kiona ♀ [Classicpony]
Floooh, 23 Feb. 2015
    • Floooh
      Viele Neuankömmlinge und das kränkelnde Pony

      „PIEP PIEP … PIEP PIEP… PIEP PIEP“ Das nervtötende Klingeln meines Weckers riss mich aus den schönsten Träumen. 9 Uhr zeigte der blau aufleuchtende Bildschirm. Müde rollte ich mich aus meinem Bett und sprang unter die Dusche und schlüpfte kurze Zeit später in meine Stallkleidung. Die Pferde hatten sichtlich Hunger als ich das große Scheunentor öffnete. Aus allen Ecken stieß mir ein Wiehern entgegen. Da die Frühstückseimer jeden Abend fertig gemacht wurden, ging die Fütterung recht flott. Auch das Heu musste nur noch in die jeweilige Box geschoben worden. Während die Stuten anfingen ihr Heu und Müsli zu fressen, begab ich mich zur nächsten Stallung. Die der Hengste. Auch sie freuten sich tierisch auf ihr Frühstück.
      Einige Zeit später war es dann Zeit für etwas Bewegung. Die Stallhelfer und ich brachten nach und nach die Pferde auf die weitläufigen Wiesen hinter dem Gestüt und begannen schließlich mit dem Misten der Box. Bei so vielen Pferden war es wirklich eine zeitaufwändige Arbeit, weshalb ich seit längerem auch darüber nachdachte einige Umbauten vorzunehmen. Ein Offenstall wäre zum Beispiel eine angenehme Möglichkeit für Pferd und Reiter. So hatte ich das bereits oft erlebt.
      Nach zwei Stunden schauten die Stallungen wieder ganz anders aus. Alle Boxen waren frisch gemistet und in den Trögen lag bereits das Abendessen, abgedeckt mit dafür vorgesehenen Deckeln. Nun war es aber für einige der Pferde an der Zeit dass sie mal richtig bewegt wurden. Zumal wir die letzten Tage wieder Neuankömmlinge bekommen hatten. Dynjandi, ein bezaubernder Isländerhengst, der es mir einfach angetan hatte, sowieso Yoshi, Kiona und Märchenerzählerin, drei wunderschöne Classicponys. Und das momentan größte Glück auf dem Hof war unser erster Classic Nachwuchs. Elmo. Meine Stute DéjàVu hatte bereits mehrere Fohlen bekommen und war eine hervorragende Mutter, aber bei diesem Fohlen hatte sie sich in jeglicher Hinsicht selbst übertroffen. Wie auch Elmos Vater hatte er eine wunderschöne Scheckung und zeigte bereits jetzt einen tollen Charakter. Da die Neuankömmlinge erst einmal Bekanntschaft machen durften mit dem Rest der Herde, waren sie heute von der Arbeit ausgeschlossen, ebenso Déjà die ihren „Mutterschaftsurlaub“ verdient hatte. Auf dem Weg zur Koppel, schnappte ich mir zwei Stricke und pfiff einmal in die Finger. Blondie, mein erstes und damit auch deutlich das älteste Pferd auf dem Gestüt kam langsam angetrottet, auf der Nebenweide ebenfalls Woezel, allerdings in einem stürmischen Galopp. Die zwei waren ein Herz und eine Seele, zumindest von Woezels Seite betrachtet. Er klebte wirklich an meiner alten Haflingerstute, sodass ein Strick bei ihm eigentlich unnötig war. Schnell öffnete ich das Gatter und führte Blondie heraus, dann holte ich Woezel und ließ ihn hinterher traben. Da Blondie aufgrund ihres Alters und ihrer Verletzung in Rente war, nahm ich sie nur noch mit auf gemütliche Spaziergänge. Und auch Woezel liebte es. Schnell putzte ich über das Fell der beiden und lief anschließend mit ihnen los. Beinahe zeitgleich bemerkte ich, dass auch die Reitbeteiligungen von Cesar und Floriano sich gerade auf den Weg machten in den Wald um dort einen langen Spaziergang zu machen. Es waren zwei 14 jährige Mädchen, die aber meiner Meinung nach super mit unseren zwei Hengsten zu Recht kamen. Der Spaziergang verlief recht gut. Woezel war wie immer etwas frech und musste mehrmals von seinem etwas hohen Ross geworfen werden, aber Blondie blieb die Ruhe selbst. Als wir wieder auf dem Hof ankamen, herrschte ein riesen Trubel. Viele Stallhelfer tummelten sich in den Scheunen, ebenso die Reitbeteiligungen die ich engagiert hatte. Es kam selten vor dass sich alle am selben Tag vorfanden.
      Ich kratzte kurz die Hufen der Beide aus und brachte sie zurück auf die Weide, doch für mich ging es gleich weiter. Mit dem Strick von Blondie lief ich erneut auf die Hengstweide und rief meinen Reitpony Hengst Santino. Jedoch ohne Erfolg. Zwar schaute der Falbhengst einmal auf, konzentrierte sich schließlich aber wieder auf sein saftiges Gras. Stöhnend stapfte ich durch das Gras und kraulte ab und an eins der anderen Ponys als sie sich mir in den Weg stellte. Vor Allem Gregor schien heute besonders anhänglich und kuschelbedürftig. Vielleicht lag es daran dass er die letzte Zeit leider viel zu wenig Aufmerksamkeit von mir bekommen hatte. Die Turniersaison war erst einmal stillgelegt für ihn, weshalb er zurzeit als reines Dressur/Freizeitpferd gehalten wurde und regelmäßig Bewegung von einer der Reitbeteiligung bekam. Als ich Santino nun endlich erreicht hatte, hakte ich den Strick in sein Halfter und führte ihn von der Weide zum anliegenden Putzplatz. Ich hatte das Glück dass er heute eine Decke trug, denn die sah aus wie Sau… Als ich diese von seinem Rücken entfernte viel mir wirklich ein Stein vom Herzen. Er war komplett sauber. Ich griff schnell nach einer weichen Bürste und ging einmal über seinen Körper, damit der daraufliegende Staub etwas wegging, anschließend nahm ich eine Würzelbürste und schrubbte seine Beine sauber. So schnell ging es bei Santino schon lange nicht mehr. Als nächstes holte ich sein Sattelzeug und legte es ihm an, jedoch ohne Zügel und mit hochgestellten Steigbügeln. Er sollte heute nur etwas longiert werden, da er bis vor kurzem noch etwas kränkelte und der Neueinstieg nicht übereilt werden sollte. Als ich die große Halle mit Santino betrat, kam auch eine der Stallhilfen mit His Lady Lou hinein. Sie grüßte kurz und ließ mir den Vortritt. Ich platzierte mich auf den hinteren Zirkel, sodass sie genug Platz im Rest der Halle hatte. Ich war wirklich froh meinen Stallhilfen zu haben, da sie zusätzlich zur Pferdepflege auch Turniere gingen und für die Weiterbildung der Ponys sorgten. Während Lady am langen Zügel im Schritt warm geritten wurde, tat ich dasselbe mit Santino an der Longe. Nach einigen Minuten hob ich die Hand ein wenig und trieb den Hengst mit einem lauten „Teeeeerab“ , kurz darauf fiel er auch schon in einen lockeren Trab und folgte dem bereits abgezeichneten Hufschlag. Man merkte jedoch anhand seiner Atmung und das leichte abhusten, dass er noch nicht ganz gesund war, jedoch hatte der Tierarzt empfohlen ihn dennoch im Schritt und Trab an der Longe zu bewegen. Im Trab ließ ich ihn einige Runden, bevor ich Santino zurück in den Schritt durchparierte. Ich war mir nicht ganz sicher ob es tatsächlich noch von der Erkältung kam, oder er sich nur verschluckt hatte, denn auch das kam bei ihm häufig vor. Erneut trieb ich ihn etwas. Nach 3 Runden im zügigen Trab, hustete er allerdings wieder mehrfach, weshalb ich auf der sicheren Seite sein wollte und das ganze doch abbrach. Am besten ließ ich nochmals den Tierarzt darauf schauen, da es nun schon länger so war. Ich ließ ihn zum Ende noch im Schritt laufen, bis er nicht mehr so stark am pumpen war und holte ihn schließlich zu mir in die Mitte. „Das wars auch schon…“ sagte ich leise und streichelte kurz den goldfarbenen Hals, ehe ich alles zusammenpackte und mit einem lauten „Tür frei bitte“ die Halle verließ. Zurück am Putzplatz, sattelte und trenste ich Santino wieder ab und kratzte nochmals seine Hufen aus. Anschließend durfte auch er wieder auf die Weide, denn auf mich warteten noch unsere Kleinen, beziehungsweise Jungen auf mich. Jedoch neigte auch der Tag sich langsam dem Ende zu, weshalb ich meine beiden Jünglinge Royal’s Daydream und Little Lioness nur etwas in der Halle laufen lassen wollte. Die Beiden liebten das, vor Allem wenn der große Jollyball dazu kam. Gesagt getan, holte ich die Beiden von ihrem Paddock und führte sie gleichzeitig zur Halle. Jedoch war diese weiterhin von Lady besetzt, was ich total vergessen hatte. Mit einem zweiten Versuch, wich ich schließlich auf den Reitplatz aus, der gerade leer geworden war. Little Lioness war gerade eben erst wieder bei uns angekommen, weil ihr ehemaliger Besitzer, doch nicht mehr die Zeit aufbringen konnte wie es wohl geplant war. Aber umso besser für mein kleines Waisenfohlen Royal. Auf dem Platz blühten die beiden unterschiedlich gleichen Fohlen völlig auf und preschten wie wild von rechts nach links und wieder zurück. Eine ganze Stunde beobachtete ich das Spektakel zwischen den Beiden. Und als zur „Halbzeit“ auch noch der geliebte Ball dazu kam, konnte die beiden nichts mehr aushalten. Es war einfach zu niedlich den beiden Fohlen zuzusehen. Besonders die sonst so schüchterne Hannoveranerstute kam völlig aus sich heraus. Als sie beiden nach langer Zeit zum Ende kam, wurden bereits einige der Pferde von der Weide geholt, also tat ich es ihnen gleich. Und ein Blick auf die Uhr bestätigte dies nochmal. Es war langsam Zeit fürs Abendessen. Also fing ich die Wildfänge wieder ein und brachte sie gleich in die Box und half den anderen schließlich beim Reinbringen der Pferde. Zu guter Letzt bereitete ich dann das Futter für den nächsten Tag vor und schüttete das Abendessen in den jeweiligen Trog. Für den nächsten Tag hatte ich mir auch schon etwas überlegt für die Neuankömmlinge.
    • Rhapsody
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      Dressur E-A
      Kiona hieß die wunderschöne Stute, die ich in den nächsten Wochen ausbilden sollte. Ein Bild hatte ich noch nicht von ihr gesehen und war deswegen ziemlich überrascht, als mir an der Box, in der sie eigentlich stehen sollte, kein Pferdekopf begrüßte.
      Für einen Moment dachte ich, sie wäre noch nicht angekommen, wäre auf der Weide oder in einer falschen Box untergebracht. Doch dann raschelte es in der Box und ich lugte hinein. Mit braunen Augen sah sie mich an und sie wirkte – liebevoll. Schon auf den ersten Blick konnte ich es nicht erwarten, mit ihr zu arbeiten.
      Da sie noch ziemlich jung – gerade einmal vier Jahre – war, ließ ich sie vor dem Training erst ein wenig laufen, um angestaute Energie freizulassen. Es wirkte jedoch, als wäre sie schon tiefenentspannt und würde das gar nicht brauchen.
      Ganze 1,22m maß die Classic Pony Stute, doch das passte – immerhin war ich selbst ziemlich klein. Doch ungewohnt war es trotzdem, auf einem so kleinen Pony zu sitzen. Kiona bekam von meinen Gedanken gar nichts mit; sie lief fleißig vorwärts, streckte sich ins abwärts und ging eine kleine E-Kür ohne Probleme. Arbeitstrab und Arbeitsgalopp gingen ohne Probleme und, wie ich das Gefühl hatte, trug sich die kleine Stute schon ziemlich gut selbst, ohne sich groß auf den Zügel zu legen – perfekte Bedingungen für die A-Dressur.
      Nach dem Probereiten machte ich mich sofort daran, Kiona die wohl aufwendigste Lektion beizubringen: Das Viereck zu verkleinern und zu vergrößern. Seitengänge kannte die Stute noch nicht wirklich, deswegen arbeiteten wir erstmal vom Boden aus. Dank der ermunternden Leckerlis dauerte es nur eine Woche, bis Kiona verstand, was man von ihr wollte. Der erste Versuch mit Reiter war zwar noch nicht ganz flüssig, doch über die nächsten Wochen würden wir das problemlos hinkriegen.
      Als nächstes kam die Vorhandwendung und das Rückwärtsrichten dran. Hier hatte es schon Vorbereitungen gegeben, dann kaum tippte ich mit einer Touchiergerte Kionas Flanke an, weichte sie in einem großen Kreis davon und blieb mit den Vorderbeinen stehen. Alle Achtung!
      Der kleine Puffer zwischen diesen Lektionen war die Arbeit an den Gangarten. In den Wochen, die Kiona in Kanada verbrachte, arbeiteten wir ständig an ihrer Durchlässigkeit, da sie dort so einige Probleme hatte. Sie war zwar lieb im Umgang und hörte stets darauf, was der Reiter von ihr wollte, doch vor allem bei den Schritt-Galopp-Übergängen musste sie wirklich hundertprozentig bei der Sache sein und jede einzelne Hilfe annehmen. Dafür waren der Mitteltrab und der Mittelgalopp fast schon zu leicht; es schien fast so, als ob Kiona nur darauf gewartet hatte, endlich raumgreifender zu laufen, anstatt immer nur im Arbeitstempo.
      In Woche 4 folgte dann der Feinschliff, und am vorletzten Tag vor Kionas Abreise konnten wir erfolgreiche eine ganze A-Kür reiten. Mein Job war getan – und vielleicht würde ich die süße Classic Pony Stute auf so einigen Turnieren wiedersehen.
    • Vhioti
      Einer Freundin unter die Arme greifen

      Verzweifelt erklärte ich dem walisischen Taxifahrer mein Ziel, während ich mit der einen Hand meine Tasche auf den Rücksitz bugsierte und mit der anderen mich an der Tür festhielt, um auf dem Nebensitz Platz zu nehmen. "Danke danke danke danke! Catalina, du weißt gar nicht, wie froh ich bin, dass du mir hilfst!", dankte mir Miri nun zum dritten Mal. Die war nämlich heute bei ihrer Familie in Deutschland, und ich sollte mich um ihr Gestüt Porth Tyn kümmern. Genauer gesagt um die 16 Pferde. Das Taxi brauste von Cardiff in Richtung Sennybridge. Die Ortschaft war für die schönen Wiesen und Höfe bekannt, und die Fahrt würde zwei Stunden dauern.

      Dort angekommen, erwartete mich ein großzügiges Grundstück mit Ställen für die Pferde und Shettys. Mit denen wollte ich auch anfangen. Besonders um das Streuselpony, also Woezel, sollte ich mich gut kümmern. Der Frechdachs brauchte Aufmerksamkeit. Die drei Shettys wieherten, als sie mich sahen. Der Braunschecke stampfte einmal mit seinem kleinen Huf auf, Woezel und das andere Kleinpony bollerten mit ihren Vorderhufen gegen die Box. Direkt vor Woezel blieb ich stehen. Ich hockte mich hin, kraulte sein Maul und zog die Hand weg, als er spielerisch in meinen Finger biss. Warnend schaute ich ihn an, dann schnappte ich ihn mir und band ihn direkt vor der kleinen Halle im Stall an. Laut Miri war die passend auf die Kleinponys zugeschnitten, sodass ich Woezel und Cesar dort bewegen konnte. Obwohl die beiden Chaoten waren, konnte ich so einen kleinen Teil der Arbeit erledigen. Woezel hüpfte zur Seite, als ich ihn putzte; die ungewohnte Größe war ein Manko, von dem ich wohl morgen Rückenschmerzen kriegen würde. Zum Glück gab es dafür eine Doppellonge, die ich am Kappzaum befestigen konnte. Es war merkwürdig, die beiden Zappelphilippe an der Longe laufen zu lassen. Woezel, dem ich mehr zutraute, durfte außen laufen. Der Graufalbe kam erst später hinzu, damit ich erst einmal Woezel im Griff hatte. Cesar zuppelte an Der Longe und knabberte an ihr, daher spannte ich die an und ließ die Peitsche durch die Luft knallen. Dabei traf das Ende den bereits brav laufenden Streusel. Ein helles Wiehern folgte; danach sprang er hoppelnd in den Galopp; Cesar legte die Ohren an und startete auch durch. Es brauchte etwa eine Minute, bis ich sie wieder im Trab hatte. Woezel schien sich am Bewegungsdrang zu erfreuen. Der Falbe hingegen wollte gerne stehen bleiben, aber das ging ja nicht, da der Frechdachs ihn ja 'mitzog'. Wir wechselten die Hand. Danach durften die beiden auf ihre eigene Weide und ich machte weiter mit Floriano. Der Braunschecke war schon arg verdreckt. Lag wohl an den Boxen. Die sollte ich wohl auch ausmisten. Auch mit ihm arbeitete ich an der Longe. Das klappte aber besser, da er ruhiger und gelassener war als seine Kollegen. Die Ohren aufmerksam aufgerichtet stoppelte er durch den Belag. Insgeheim wollte ich auch ein Pünselchen haben, andererseits wusste ich nicht, wie er/sie sich mit den anderen Pferden und umgekehrt verhalten würde. Gedankenversunken bemerkte ich erst jetzt, wie das Ponychen an meiner Hose knabberte. Dabei reichte das nur, um an meiner Kniefalte zu mümmeln. "Möhrchen gibts gleich, Flo. Erst noch weiter laufen.", damit schickte ich ihn wieder auf den Hufschlag. Geduldig trabte und galoppierte er. Auch die Stangen, die ich ihm hinlegte, schien er mit Spaß zu nehmen.
      Insgesamt eine Stunde hatte ich bei den Shettys verbracht, danach putzte ich die Boxen und ging weiter zu den Fohlen. Von der Weide aus gab ich den Puschelponys noch ihre Belohnung, und dann im Fohlentrakt des Stalls suchte ich nach Little Lioness. Die Haflingerstute – naja, eher -stütchen, stand neben Warmblutfohlen und einer ausgewachsenen Hafistute. Die kecke Jungstute schnupperte erst an meiner Hand, dann ließ sie sich aufhalftern. Ich band sie vor ihrer Box an und nahm die rotbraune Royal's Daydream – die war alles andere als überzeugt, mir an den Anbindepfosten zu folgen. Mit einem Kräuterleckerchen lockte ich sie neben das Hafistütchen. Die beiden kommunizierten miteinander, während ich sie in Ruhe putzte und dann einen Blick in die Boxen warf. Kurzerhand waren diese sauber genug. Im Round Pen befand sich ein Gymnastikball. Sobald die Fohlen von ihren Stricken befreit wurden, stoben sie auf den aquamarinfarbenen Ball zu und spielten. Ich stand im Tor, und schrieb gerade mit Mimi. Die war jetzt bei ihren Eltern angekommen und aß gleich mit ihnen Mittag.

      Die Jungstuten durften noch etwas herumtollen, dann durften sie auf die Weide und es ging mit Blondie weiter. Die Haflingerstute mümmelte an ihrem Trog herum, und, als kenne sie mich bereits, stubste sie mich mehrfach an. Ich ignorierte ihr schrilles Wiehern, als ich sie energisch aus der Box führte. Die anderen Ponys scheuchte ich kurzerhand über den eingestampften Weg auf die Weide, dann machte ich mit Blondie weiter. Ihre Ohren flach angelegt, flemmte sie, als ich ihr Oberfell auskämmte und dann in der Sattelkammer ein Reitpad und eine Trense holte. Eine gute Wahl, denn beim Trensen riss sie den Kopf hoch, beim Auflegen des Pads schnaubte sie. Beruhigend klopfte ich ihren Hals, als ich den Pad hinter den Widerrist schob und sie dann nach draußen führte. Via Holzbank saß ich auf. Südlich von hier gab es ein Mohnfeld, auf dem ich gerne mit ihr etwas reiten wollte. Automatisch nahm ich die Zügel etwas mehr auf, als sie sich etwas einrollte, und dann schräg auf das Tor zu lief. Miri rief wieder an. Mein Headset piepste kurz, dann ging ich ran. "Na, wie läufts?" "Gut. Die Pünselchen haben gut mitgemacht, die Stutfohlen haben ihren Spaß und Blondie zickt herum." "Blondie ist schon etwas älter, da darf sie das.", erwiderte Miri und seufzte kurz. "Wie lange wirst du heute noch brauchen? Denk dran, ich bin gegen zehn wieder da." "Bis acht bin ich fertig.", damit klickte es, und ich konzentrierte mich auf die Hafistute. Auf dem Feld blickte sie neugierig die roten Blumen an. Sie schnappte auch nach einer, als wir antrabten und dabei möglichst weg von ihnen blieben. Sie hopste etwas unbeholfen und fand den Takt nicht richtig, aber als sie durchparierte ging sie flotter.
      Kiona, eine gescheckte Ponystute, war als nächste dran. Die zutrauliche und sanftmütige Stute wollte erst nicht vom Grün herunter; immerzu schnubbelte sie an meiner Hand und meinem Bauch und rieb sich an mir. Sie brummelte kehlig, als ich ihr hinter den Ohren kraulte und änderte meinen Plan um. Erst wollte ich mit ihr reiten, aber dann dachte ich mir, dass Bodenarbeit besser wäre und ich sie somit etwas an die Arbeit mit Kindern näher bringen konnte. Aber nicht mit ihr! Sie lehnte sich gegen mich und ließ sich dann hinfallen. Ich lag also etwas unter ihr und ihrer Schulter, während sie Grashalme herausrupfte und ich sie streichelte. Ich hatte die Kleine sofort liebgewonnen. Etwa drei oder vier Minuten später scheuchte ich sie vor den Round Pen. Ich kratzte ihr nur die Hufe aus, zog die Halme aus ihrem Fell und legte dann eine Plastikplane auf den Belag. Die beschwerte ich mit zwei Cavaletti und nahm dann das Classic Pony. Mit ihr an der Longe stellte ich mich in den Mittelpunkt und ließ sie außen herum an der Plane laufen. Ihr Blick wanderte immer wieder zu dem raschelnden Blau, und dann blieb sie stehen und patschte mit ihren Vorderhufen abwechselnd auf den Kunststoff. "Komm, weiter.", ich tickte sie mit dem Motivationsstöckchen an. Im Trab zog ich die Longe immer weiter ein, bis sie dann über die Stangen und das knisternde Plastik ging. Ohren nach vorne, normalisierte sich ihre Haltung, und wollte schon angaloppieren. Leider musste ich sie dann durchparieren lassen; nicht, dass sie sich verletzte. Ich gab ihr mehr Lauffreiheit, und dann durfte sie galoppieren. Das Bewegen machte mir viel Spaß, aber es gab ja noch andere Pferde. Zum Beispiel Märchenerzählerin und Lady Lou. Mit den beiden Ponys wollte ich das selbe Training durchziehen. Lady Lou zickte schon beim Hufkratzen und Kämmen des Behangs. "Wags nicht, mich zu beißen!", drohend schnibbte ich ihr vors Maul und longierte auch sie. Aber ohne Plastikplane, nur mit Cavaletti. Lustlos bommerte sie beim Schritt und Trab gegen das Holz, einmal seufzend ließ ich die Peitsche durch die Luft knallen. Schnaubend trabte sie etwas zackiger und hob die Beine ordentlich. "Na also, geht doch!" Erst, als sie galoppierte, merkte ich, wie sie die rechte Hinterhand nach innen zog beim Laufen. Ich stoppte sie, legte die Longe um meine Schultern und schaute mir ihr Bein an. Zusammenzuckend hob sie es an, als ich mir den Huf und das Fesselgelenk besah. Wärmer als sonst. Mit einem mulmigen Gefühl strich ich ihr Sprunggelenk und Schienbein entlang. Die Muskeln verkrampften sich kurz. Oho. Also führte ich die Stute zurück in den Stall. Im Medizinschränkchen fand ich eine Kühlsalbe, die ich ihr aufschmierte. Dann klopfte ich ihr auf den Hals und schrieb Miri, was los war. Märchenerzählerin blieb ruhig, als ich sie holte und abduschte. Mein Magen knurrte; Hunger! Da die verdreckte – mittlerweile saubere und klatschnasse Stute jetzt unter dem Solarium stand und eine Viertelstunde bruzzelte, machte ich mir zwei Brötchen mit Käse und Marmelade. Binnen sechs Minuten war ich fertig und schnappte mir einen Apfel. Märchenerzählerin war schon fertig, trotzdem putzte ich einmal darüber, und verfuhr mit ihr genauso wie mit Kiona. Die Hübsche kannte die Plastikplane aber schon zur Genüge, daher machte ich nach zehn Minuten im Trab und anschließend im Galopp mit ihr Schluss und schickte auch sie wieder auf die Weide.
      Der Apfelschimmel mit dem langen Behang graste friedlich neben Blondie und Lioness. Ich brauchte ihren Namen nur einmal rufen, dann schaute sie mich an. Ihr Pony hing ihr in den Augen. DéjàVu blickte einmal zur Seite und kratzte sich am Fesselgelenk. Binnen zehn Minuten war die Stute fertig für einen Ausritt. Der Wald schien optimal zu sein. Die Sonne lugte zwischen den Wolken hervor, doch bevor ich mit ihr losritt legte ich noch Gamaschen an. Die etwas tollpatschige Schimmelstute sollte sich nicht wehtun. Im Trab gingen wir auf einen der Feldwege, der durch Felder und auch durch den erwünschten Wald führte. DéjàVu schnupperte interessiert an der Luft, die hier herrschte. Die war sehr frisch und erdig. Im ruhigen Trab folgten wir dem Pfad, bis wir an einem See ankamen, dort wendeten wir und kehrten zurück zum Hof.
      Dort wurde sie abgesattelt und ich machte weiter mit Elmo; das Fohlen von DéjàVu. Der freche Junghengst hatte alles andere als Motivation, mir in die Halle zu folgen. Die folgende halbe Stunde, in der ich mit ihm hier herumlief, war eine Tortur. Immerzu musste ich ihn mit meinem Becken auf den Hufschlag schieben, da er sonst auszubrechen drohte aus dem Trott. Ich wusste gar nicht, woher er seine Energie hatte; aber das war auch egal. Nach getaner Arbeit genehmigte ich mir eine Pause, ehe ich mit D'Artagnan weitermachte. Der Classic Pony Hengst wurde auch von mir geputzt und dann für eine kleine Dressurstunde auf den Platz entführt. Das Wetter war schön genug. Ich war in einen Trott gefallen, sodass ich so auch noch Yoshi, Dynjandi und Santino arbeitete. Letzterer, ein Deutsches Reitpony, war sehr neckisch drauf und hatte beim Springtraining, dass ich mit ihm absolvierte, so seine Vorstellungen, wie er springen sollte. Ich beschloss, Miri später zu sagen, dass sie ihn mal trainieren lassen sollte. Zum Abschluss ging ich – es war bereits sechs Uhr – zum letzten Pferd auf meiner Liste. Gregor, ein Oldenburger, der auch mal gerne stänkerte, wurde von mir einfach nur longiert.
      Als alle Pferde auf der Weide waren, mistete ich die Ställe aus. Danach legte ich das Einstreu in die Boxen, sortierte die Futterrationen den entsprechenden Pferden zu und fuhr zum Bahnhof. Miri war überglücklich, als sie hörte was ich getan hatte. Zufrieden brauste ich dann nach Hause. Was ein Tag!

      [11885 Zeichen by Catalina]
    • Vhioti
      - Platzhalter A-Dressur -
    • Floooh
      September 2015

      Das Gestüt Porth Tyn würde wohl niemals einen ruhigen Tag erleben. Durch die angehende Zucht war viel Trubel auf dem Hof. Nicht nur weitere Neulinge waren angekommen, auch gab es positive Nachrichten für unsere Classic Pony Zucht. Wir hatten mit dem Körungssieg von Yoshi, unseren ersten Zuchthengst bekommen.

      Der Morgen began ruppig und stürmisch als eine Stallhilfe Sturm klingelte und mich gegen 7 Uhr aus dem Traum riss. Aufgeregt erzählte sie mir, dass sich unsere Zwerge selbstständig gemacht hatten. Nicht, dass es ständig vorkam - aber es war auch nichts ungewöhnliches mehr. Irgendwie schafften es die Strolche immer von ihren Paddocks abzuhauen. Glücklicherweise hatten wir genau aus diesem Grund ein Hoftor errichtet. Floriano und Cesar hatten wir recht schnell eingefangen bekommen, da sie so Futtergierig waren, dass eine einzelne Möhre genügte. Woezel dagegen machte sich einen heiden Spaß daraus, uns näher kommen zu lassen und dann in einem affenzahn davon zu galoppieren. Erst als er den Fluchtweg in die Scheune wählte, schafften wir es ihn einzukreisen und zu fangen. Stress und Aufregung am Morgen - Na klasse! Allerdings war ich nun wach und packte mich nur kurz in einen dickeren Pulli und half schließlich bei der Stallarbeit. Das englische Wetter zeigte sich wie immer von seiner "besten" Seite. Regnerisch, kalt und grau. Gähnend stapfte ich mit einer Schubkarre voll Heu erst einmal zu dem Shettypaddock und schaufelte ein wenig Heu in die Futterkrippe, welche gleich in Beschlag genommen wurde.

      Anschließend lief ich in die Stutenstallung und began mit dem Misten der Boxen. Eine nach der Anderen. His Lady Lous, Märchenerzählerins, Blondies und Royal's Daydreams Boxen waren bereits fertig. Somit arbeite ich mich weiter durch. Als auch die restlichen Boxen von fertig waren, schnaufte ich auf. Heute kamen einige meiner Turnierreiter und Reitbeteiligungen weshalb ich mich nicht groß um das Bewegen der Pferde kümmern musste. Schließlch hatte ich noch viel organisatorisches zutun. Da der Hof langsam für die Zucht zu klein wurde, planten wir erneut einen Umbau und eine Erweiterung der Boxen, sowie Reitplätze und Weiden. Nachdem ich im Anschluss, gemeinsam mit 3, beziehungsweise 6 helfenden Händen auch den Hengststall komplett durchgearbeitet hatte, bereitete ich das Futter für den nächsten Tag vor und stellte mit geschlossenen Decke in den Trog. Die Pferde waren bereits alle draußen und würden bis zum Abend dort bleiben.

      Nach einer Pause und einem ausgewogenen großem Frühstück, lief ich wieder zurück in den Stall. Ich schnappte mir Strick und Halfter und holte einen der Neuankömmlinge von der Weide. Chou. Sie war eine alte neue, wie man sagen konnte. Ich hatte sie als Fohlen großgezogen und mehrmals verkauft. Sie hatte eine wunderschöne Zeit in ihrem Zuhause aber musste umständehalber wieder abgegeben werden. Da konnte ich es mir nicht entgehen lassen, diese Schönheit zurück zuholen. Sie war vor einigen Tagen angekommen und hatte sich prächtig von der langen Fahrt erholt und bereits super eingelebt. In meiner alten Stute DéjàVu hatte sie ebenfalls eine altbekannte Freundin wiedergefunden. Sie mochten sich schon damals besonders gerne und hingen bis heute aneinander. Ausgiebig beschöftigte ich mich nun mit ihrer Fellpflege und striegelte mit kreisenden Bewegungen über ihr zartes Fell. Einen Ausritt wollte ich ihr erstmal noch nicht zumuten, da sie dazu trotz ihrer Gelassenheit noch nicht ganz angekommen war. Jedoch würd dieser die Tage garantiert folgen.

      Zurück auf der Wiese preschte sie gleich gemeinsam mit Deja und Ronja los und genoss den restlichen Tag ihre Freiheit. Und gerade als ich auch Foggy Dew, eine bezaubernde Anglo Araber Stute von der Wiese zum Spazieren gehen holte, kam auch schon einer der Reitbeteiligungen und nahm Kiona mit auf den Putzplatz. Sie arbeite wunderbar it der kleinen Scheckstute und hatte schon einige Turnierplatzierungen mit ihr geholt. Auch unsere neue Trakehnerstute Windrose sollte langsam wieder an die Arbeit kommen und gemeinsam mit Ronja in der Dressur zeigen was sie können. Für mich stand fest - Potenzial ist definitiv da.

      Am späten Nachmittag arbeite ich noch ein wenig mit den Hengsten. Mit Dynjandi machte ich einen ausgiebigen Ausritt durch den Wald und anschließenden Strandritt, Gregor durfte ein wenig Platzarbeit leisten und Santino, der junge Reitponyhengst wurde fleißig longiert. Alle anderen hatten sozusagen ihren freien Tag. Arbeiten musste niemand mehr wirklich. Gelegentlich kleine Spaziergänge mit den beiden Junghengsten Elmo und Baccardi oder dem Classic Hengst D'Artagnan waren geplant. Ansonsten genossen unsere Pferde die frische englische Luft und ließen ihre Seele auf der weitläufigen Wiese baumeln.

      Erst am Abend kamen alle Pferde wieder in ihre Boxen und bekamen ihr Abendessen. Es war manchmal doch sehr viel Action auf dem Hof, selbst wenn nichts weltbewegendes passierte. Ich war wirklich dankbar fleißige und vor Allem zuverlässige Stallhilfen zu haben, die stets für das Wohl der Pferde sorgten.
    • AlfurElfe
      Pflegebericht für die Stuten | 5301 Zeichen | (c) Seimure

      Es war alles ruhig, als ich aus dem Auto stieg und die Kofferraumklappe öffnete, um meine Stallstiefel raus zu holen. Kein Wunder, es war erst sieben Uhr, und weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Ich ging den schmalen Weg durch den Wald zum Gestüt Porth Tyn entlang. Der Hof war anders als ich mir ihn vorgestellt hatte, aber gut anders. Ich warhier um mich um die Pferde von Floooh zu kümmern, da diese dieses Wochenende nicht auf dem Hof war und bei mir angefragt hatte, ob ich die Pferde heute versorgen konnte. Zu meiner Verstärkung sollte noch Joyce McConnor kommen, doch momentan war von ihr noch nichts zu sehen. Wir hatten uns die Arbeit so aufgeteilt, dass Joyce sich um die Hengste und die Wallache kümmern würde, während ich die Stuten versorgte.

      Nachdem ich mich auf dem Hof orientiert hatte, ging ich in den Stutenstall, in dem insgesamt elf Pferde standen. Floooh hatte mir per Whatsapp genau geschrieben, welches Futter die jeweiligen Pferde bekamen und was ich mit ihnen sonst noch machen sollte oder machen konnte. Das erste Pferd auf meiner Liste war Chou. Damit ich später nicht den Überblick verlieren würde, holte ich sie zuerst aus ihrer Box, um sie zu putzen. Chou war eine Quarterstute, die ich dank ihrer ruhigen und gelassenen Ausstrahlung sofort gerne mochte. Nach einer Vierterstunde war ihr hellbrauner Fell glänzend sauber und ich ging kurz in die Futterkammer, wo ich ihr ihre tägliche Portion Futter zusammenstellte. Während Chou noch fraß, holte ich schon Windrose, eine brauner Trakehnerstute aus ihrer Box. Auch sie band ich im Stallgang an, um sie zu putzen. Während sie an ihrem Heunetzt knabberte, machte ich ihr ihr Futter fertig, auf welches sie sich auch gierig stürzte. Nachdem Windrose aufgefressen hatte, brachte ich sie und Chou auf die Weide. Nun holte ich Foggy Dew, ein Anglo-Araber Jährling. Die junge Stute sollte ich nur putzen, denn Kraftfutter würde sie erst bekommen, wenn sie geritten wurde. Auch Foggy konnte schließlich auf die Weide und ich holte DéjàVu eine hübsche Classicpony Stute. Floooh hatte geschrieben, dass sie sehr tollpatschig war, aber als sie über die Holzschwelle zwischen Box und Gang stolperte, jagte es mir doch einen Schreck ein. Beim Putzen konnte ich jedoch beruhigt feststellen, dass sie sich nicht mal einen Kratzer am Bein geholt hatte. Auch Déjà freute sich über ihr Futter, und darüber, dass sie auf die Weide durfte, denn als ich den Strick vom Halfter abhakte, schüttelte sie ihren Kopf, schnaubte und galoppierte dann zu den anderen Stuten, die weiter hinten auf der Weide grasten. Das nächste Pferd das ich aus der Box holte, war Silmpy's Ronja. Obwohl ich Trakehner nicht gerade als meine Lieblingspferde bezeichnen würde, stachen mir ihr glänzendes braunes Fell und die gepunkteten Beinabzeichen beim Putzen positiv ins Auge. Ihr Futter fraß Ronja so schnell, wie ich es noch nie bei einem Pferd gesehen hatte und auch sie war kam auf der Weide, als sie auch schon zur Herde galoppierte. Die nächste Stute im Stall war Kiona, die wie DéjàVu ein Classicpony, allerdings mit geschicktem Fell, war. Die kleine Stute machte es mir beim Putzen ziemlich schwer, denn immer wieder stupste sie mich neugierig an oder durchsuchte mich nach Leckerlis, was schließlich dazu führte, dass ich ihr ihre Futter schon gab während ich sie putzte, damit sie mich wenigstens für ein paar Minuten in Ruhe ließ. Als Kiona schließlich auf der Weide war, holte ich Märchenerzählerin und His Lady Lou, welche ebenfalls Classicponys waren. Während die beiden fraßen, nachdem ich sie gründlich geputzt hatte, steckte Joyce ihren Kopf in den Stall. Ich kannte sie nur als unsere Tierärztin, aber Floooh war anscheinend gut mit ihr befreundet. Sie teilte mir mit, dass sie nun in den Hengststall gehen würde und entschuldigte sich für ihre Verspätung. Nachdem ich Märchenerzählerin und His Lady Lou auf die Weide entlassen hatte, legte ich eine kleine Mittagspause ein, denn mittlerweile war es schon fast zwölf.
      Um halb eins herum machte ich mich wieder an die Arbeit. Ich holte den Haflingerjährling Little Lioness aus ihrer Box. Genau wie Foggy Dew putzte ich sie nur, denn das, was sie auf der Weide fraß, deckte ihren Bedarf volkommen ab, da sie ja noch nicht im Training war. Auch die nächste Stute, HGT's Royal's Daydream, war noch jung. Allerdings bekam sie nach dem Putzen, welches Dank der vielen Spänestückchen in Schweif und Mähne ewig dauerte, schon Kraftfutter, bevor sie sich dann auf der Weide den Bauch noch voller schlagen konnte. Nun wartete nur noch eine Haflingerstute im Stall. Auch Blondie bekam eine ausführliche Fellpflege und ihr Futter. Die Stute hatte mir insgesamt bestimmt zehn Leckerlis entlockt, aber trotzdem durfte auch sie auf die Weide. Mittlerweile hatten sich die Pferde auf der Wiese verstreut und grasten friedlich. Ich beschloss, mir die Gegend genauer anzusehen und wanderte den ganzen Nachmittag lang über ruhige Waldwege. Gegen sieben Uhr kam ich wieder auf den Hof, denn jetzt mussten die Pferde wieder reingeholt werden. Immer zu zweit führte ich sie zurück in den Stall, wo ich, nachdem alle drinnen waren, ihnen die Heunetze für die Nacht füllte. Mittlerweiler war es stockduster draußen. Ich verabschiedete mich von Joyce und den Pferden, dann machte ich mich auf den Heimweg.
    • Gwen
      Ein Tag im Stall

      Der Morgen begann wie jeder andere, nur dieses Mal auf einem neuen Gestüt. Durch Zufall hatte ich eine Anzeige von Floh entdeckt und so hatte es mich auf das Gestüt Porth Tyn verschlagen. Für einen Tag brauchte sie eine verlässliche Aushilfe, denn Pferde konnte man nicht einen Tag alleine lassen. Aus diesem Grund hatte ich mich gemeldet, mit so kleinen Nebenjobs beschäftigte ich mich gerne und so sprang ich heute für sie. Mein Tag begann mit Füttern, dem Weidegang und dem Ausmisten. Danach ging es aber auch schon direkt weiter mit den Pferden und da begann ich bei den Hengsten und Wallachen. Floh hatte mir eine Liste da gelassen, bei welchen Pferden es wichtig war, dass sie bewegt wurden und wer heute ruhig frei haben konnte. Die beiden Hengstfohlen Bacardi Mojito und Elmo gehörten schon einmal zu denen, die ihren freuen Tag draußen verbringen durften. Dafür holte ich mir jedoch das DRP Santino von der Weide und machte den schicken Hengst zum Longieren fertig. Als nächstes stand Gregor auf den Plan. Den Guten durfte ich sogar reiten, da er mit einem tollen Gemüt ausgezeichnet war und so ging es für uns auf den Reitplatz. Da es heute noch sehr warm werden würde, machte ich nicht gar so viel. Die beiden Classic Ponys D'Artagnan und Yoshi ließ ich Freispringen. Natürlich nur niedrige Hindernisse, aber sie hatten sichtlich Spaß. Zu guter Letzt longierte ich noch Dynjandi und war dann mit der ersten Gruppe schon fertig.
      Da zur Mittagszeit die Sonne nur so auf uns nieder prasselte, schnappte ich mir die drei Zwerge Woezel, Cesar und Floriano. Zuerst putzte ich die drei Shettys und dann verkrümelte ich mich mit den drei auf eine nahegelegende Wiese in den Schatten, so dass sie zufrieden grasen konnten und ich meinen Mittagslunch zu mir nahm. Einen sehr großen Teil von Flohs Gestüt machten Stuten aus, davon hatte sie elf und die könnten unterschiedlicher nicht sein. Auch hier hatten die Kleinsten für heute frei. Dennoch schaute ich kurz bei ihnen vorbei. HGT's Royal Dream stand grasend in einer schattigen Ecke, während Little Lioness und Foggy Dew wild über die Weide tobten. Na die kamen ganz gut ohne mich klar. Auch frei hatte die rüstige Haflingerstute Blondie. So begann meine Arbeit erst bei His Lady Lou und Märchenerzählerin. Beide longierte ich nacheinander und entließ sie dann wieder auf die Weide. Mit der Scheckstute Kiona ging ich ein wenig spazieren, ehe ich laut Floh ihre Warmblutstute Silmpy's Ronja springen sollte. Wir nahmen nur kleinere Hindernisse, aber es machte der Stute sichtlich Spaß und die Gymnastizierung tat ihr auf jeden Fall gut. Chou und Windrose ließ ich ein wenig in der Halle laufen, großteils nur, um zu sehen, dass alles gut war. Meinen Abschluss bildete DéjàVu, welche ich auch longierte und dann war ich auch für heute schon fertig. Nun konnte ich eine Pause einlegen, ehe es zur Abendfütterung gehen würde und ich mich dann auf den Heimweg machen würde.​
    • Floooh
      Pflegebericht September '16

      Nachdem viel zu verspätet auch bei uns der Sommer angekommen war und sich bereits jetzt von der sonnigsten Seite zeigte, begann der Tag heute ebenso früh. Als ich die Stallung hinein ging, war meine Stallhilfe bereits dabei die Stuten auf die Wiese zu bringen. Unser Neuankömmling Chatana hatte sich bereits gut eingelebt und hatte in Chou eine Freundin gefunden. Unsere Stutenherde stand gemeinsam auf einer weiten Wiese direkt hinter dem Hauptstall. Als alle Stuten draußen standen, brachten wir gemeinsam die Hengste und die Minis auf die Weiden und begannen schließlich die Boxen zu misten. Nach und nach trudelten einige Reitbeteiligungen und Pfleger ein, welche sich auch einige Boxen vornahmen. Es herrschte also schon am frühen Morgen Hochbetrieb auf dem Gestüt.
      Da ich heute den ganzen Tag Zeit hatte ging ich am Mittag zu allererst zu den Verkaufspferden des Gestüts. Es hatten sich einige Interessenten angekündigt, daher sollten die Hübschen ein wenig hübsch gemacht werden. Nabiri, die kleine Lewitzer Stute war erst seit kurzem wieder hier, dennoch suchte sie wieder ein perfektes Zuhause auf Lebenszeit. Auch der freche Minihengst Cesar wurde ordentlich herausgeputzt und ging anschließend mit Floriano und Woezel ein wenig in die Führanlage, welche von einer Hilfe beaufsichtigt wurde. Ein weiteres Verkaufspferd war Elliot, ebenfalls ein Lewitzer. Er war bereits gekört und bereits für die Zucht eingesetzt. Elliot hatte bisher keine Anfragen und durfte somit seinen freien Tag genauso genießen wie D'Artagnan und Märchenerzählerin.
      Die ganzen Fohlen des Gestüts standen auf einem seperaten Weidestück bei den Stuten und tobten wild miteinander rum. Das Gestüt hatte zur Zeit 8 Fohlen. Royal's Daydream, ein Fohlen einer ehemaligen sehr erfolgreichen Stute, Elmo, ebenfalls ein eigenes gezogenes Fohlen von DéjàVu, Bacardi Mojito, Applaus, Cruel Twist of Fate, Foggy Dew, Nabiri und Little Lioness. Die Fohlen hatten alle ein festes Ritual. Am Morgen bekamen alle ihr Müsli, anschließend wurden sie wie alle anderen Pferde auch auf die Weide gebracht und Mittags in die Halle. Je nachdem wer sich mit ihnen beschäftigte absolvierte mit ihnen ein spielerisches Schrecktraining mit Flatterbändern, Reifen, Schirme etc. Wir hatten mit dieser Methode bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Unsere Pferde waren schrecklos und absolut Geländetauglich.
      Es war inzwischen früher Nachmittag als ich an das Arbeiten der Pferde kam. Zuerst schnappte ich mir gemeinsam mit einer Freundin die beiden Stuten Blondie und Ronja und putzten diese gründlich, bevor wir sie auftrensten und eine gemütliche Runde ins Gelände gingen. Blondie war mit ihren 27 Jahren noch topfit aber aufgrund einer alten Sehnenverletzung bereits in Rente. Ronja dagegen war vom Gemüt einfach eine sehr ruhige sodass die dem langsamen Tempo der Haflingerstute gerne folgte. Um Blondie nicht zu über anstrengen liefen wir nur die kleinere Runde, die allerdings auch schon 30min dauerte. Am Hof wieder angekommen, spritzten wir den Stuten noch die Beine mit kaltem Wasser ab und reichten beiden eine Möhre, ehe sie zurück auf die Weide durften und sich dort erst einmal ausgiebig wälzten.
      Der nächste Kandidat war Gregor. Seine Reitbeteiligung hatte abgesagt also übernahm ich heute die Reitstunde mit ihm. Auch Windrose nahm an dieser teil. Die Reitstunde begann mit einer Aufwärmphase im Schritt und vielen Schlangenlinien, anschließend bestehend aus Schritt-Trab Wechsel. Um den Pferden dieses typische Abteilungsreiten ja nicht anzugewöhnen überließ uns der Reitlehrer relativ viel Freiheit war Bahnfiguren anging. Er bestimmte lediglich das Tempo und korrigierte ab und zu Fehler, sowie wenn wir zu häufig auf der ganzen Bahn ritten. Auch als später das Mädchen, welches sich um die Stute DéjàVu kümmerte in die Halle eintritt, funktinierte alles bestens. Gregor machte sich immer besser und lernte schnell. Auch Windrose schien Spaß an der Arbeit zu haben. Die Halle hatte an der nördlichen kurzen Seite ein langes Fenster von dem man hinausschauen konnte - vorrausgesetzt man sitzt nicht auf einem Pony wie Déjà es war. Draußen war Santino auf dem Springplatz und war fleißig am trainieren. Es war wieder Turniersaison für ihn. Seine Trainerin teilte aber regelmäßig mit wie wunderbar er mitmachte und nur am Wassergraben noch etwas üben musste. Dieser war dann doch noch manchmal etwas gruselig, sodass die Sprünge nicht perfekt saßen. Das war auch seine größte Schwierigkeit im Military. Was jedoch seltsam war, da er im Gelände sehr gerne schwimmen ging.
      Zu guter Letzt erwartete mich heute noch eine kleine Überraschung. Vor langer Zeit hatte ihc mich schweren Herzens von meinen Andalusierhengsten trennen müssen, doch als ich sah wie ein dunkelroter Pickup mit Hänger auf den Hof rollte und ein sehr bekanntes Wiehern ertönte, konnte ich mir meine Tränen nicht zuruck halten. Suger war einer der verkauften Andalusier.. Eine Freundin hatte wohl mitbekommen, dass er wieder ein neues Zuhause suchte und hatte die Initiative ergriffen und ihn zuruck geholt. Schnell bereitete ich eine Box vor und knnuddelte den Hengst einmal kräftig durch, ehe er auf einen großen Paddock kam um sich nochmal die Beine vertreten zu können. Damit ich hatte ich heute absolut nicht mehr gerechnet.
      Es war inzwischen Abend als die Pferde wieder draußen standen und ihren Feierabend genossen. Nur Kiona, Yoshi und Lady Lou wurden heute noch nicht bewegt, obwohl es eigentlich so sein sollte.. Ich war allerdings von der Arbeit heute und dem sehr warmen Wetter fix und fertig, weshalb ich mich entschied die 3 am nächsten Tag erst zu reiten. Schnell bereitete ich noch das Abendessen der Vierbeiner vor und schüttete es schon einmal in die Eimer, damit sie sofort essen konnten, wenn sie in wenigen Stunden zurück in die Box kamen. Dann machte auch ich mich daran mein eigenes Abendessen, welches ich mir wohl ebenso verdient hatte, zu machen.
    • Snoopy
      Ein wundervoller Tag bei Floooh!
      Sammelpflegi alle Pferde

      Heute war ich bei meiner Freundin Floooh zu Besuch, da sie mich bat ein wenig mit den Pferden unter die Arme zu greifen. Dies tat ich natürlich super gerne. Also führte sie mich kurzerhand herum und ich sah mir alles genau an, ehe ich mit der Arbeit beginnen würde. Von der Weide holte zum Glück immer ein Stallarbeiter von Floooh, sodass ich mich nicht immer um das Kümmern musste.

      Daher sah ich mich kurz um und entdeckte ein mir alt bekanntes Gesicht, Chatana, ich grüßte sie mit einem Leckerli und holte sie darauf gleich heraus. Da band ich sie fest und nahm mir den Striegel mit dem ich das Fell reinigte, ehe ich mir den Hufkratzer schnappte, alle Hufe säuberte und dann das Langhaar kämmte. Nun legte ich ihr Sattel und Trense an und brachte sie zum Reitplatz, dort begann ich den Falben warm zu reiten und dann ein paar Bahnfiguren zu üben. Wir brauchten nicht lange und waren schnell fertig, sodass ich sie absatteln und abtrensen konnte, dann brachte ich sie auf die Weide. Weiter ging es nun mit Chou, einer Quarter Horse Stute, welche ich von der Box holte und sie zu putzen begann, ich striegelte ihr Fell, säuberte die Hufe und kämmte das verzwirbelte Langhaar. Sie stammte von einem wundervollen Hengst ab, von den man nur träumen konnte, weswegen ich sie auch gleich mal am Reitplatz 'Probieren' wollte. Also legte ich ihr die Westernausrüstung an und ging zum Platz. Wir ritten verschiedene Figuren und machten typische 'Westerndinge', sodass ich bald aufhörte und ihr die Ausrüstung abmachte, damit ich sie auf die Weide bringen konnte. Weiter ging es mit einer Deutschen Rasse, nämlich der Stute Windrose die ein Trakehner war. Die Stute musste ich von der Weide holen, da sie schon dort stand, zum Glück dauerte es nicht lang und ich hatte sie, sodass die Pflege beginnen konnte. Somit striegelte ich ihr dreckiges Fell, säuberte die steinigen Hufe und kämmte das Wirre Langhaar. Danach, legte ich ihre Ausrüstung an und begann ein wenig mit den Bahnfiguren, wo ich sichtlich merkte das die Stute etwas eigenwilliger und sturer war als die anderen. Zum Glück kam ich mit sowas klar und steckte mich schnell als Boss bei uns beiden dar. Somit konnte das Training auch mäßig entspannt laufen. Nachdem Training stellte ich sie dann getrockneter- und geputzerweise in die Box. Weiter ging es nach einem kurzen Schluck frischen Mineralwasser. Diesmal war was kleines oder eher gesagt junges an der Reihe. Nämlich das Fohlen Foggy Dew ein Anglo Araber, was man nicht sofort erkannte aber am Charakter merkte. Ich musste sie zum Glück nur aus der Box hole, weshalb ich sie nachher auf die Weide bringen würde. Doch zuerst wurde sie etwas geputzt, damit sie schließlich gut aussah und wir ein wenig Probearbeit ohne Dreck machen können. Also begann ich den Staub aus dem Fell zu putzen, bevor ich mit den Hufen weiter machte und das Langhaar frisch machte. Dann ging ich auf den Reitplatz, wo ich ein paar typische Fohlenübungen machte, ehe ich die Stute auf die Weide zum Toben brachte. DéjàVu war das nächste Pferd welches ich aus der Box holte und erstmal putzte. Somit Striegelte ich das Fell, kämmte das Langhaar und säuberte die Hufe aus. Dann schnappte ich mir Sattel und Trense und begann mit ein wenig Reiten. Das begann mit ein paar Bahnfiguren und endete mit ein paar kleinen Stangenübungen. Danach brachte ich das Classicpony auf die Weide und räumte auf. Nun ging es mit dem nächsten Pferd weiter, welches sich Slimpy's Ronja nannte. Sie war eine Trakehnerstute und Dressur begabt, also wusste ich was ich dann tat, doch vorher musste ich das Pferd pflegen. Das Striegeln war das erste was passierte, ehe die Hufe kamen und dann das Langhaar. Als das passiert war, ging es weiter mit dem Satteln und Trensen, ehe wir auf den Platz gingen und mit dem Training begannen. Wir übten ein paar Dressurfiguren und ich ritt am Ende die Stute erstmal Trocken, ehe ich die Stute auf die Weide brachte. Kiona ein buntes Scheckentier, war das nächste Pferd in der Runde, welches ich Putzen und Bewegen musste. Also begann ich mit der Fellpflege, säuberte ihre Hufe und kämmte das Wirre Langhaar, ehe ich sie sattelte und trenste. Sie wollte ein wenig Spielen, was ich mit ihr auf dem Platz auch tat. Wir machten einen kleinen Spaßparcours um die junge Dame etwas auszupowern, ehe ich sie am ende absattelte und auf die Weide brachte. Weiter ging es mit der schönen Märchenerzählerin, eine süße Scheckenstute mit viel weiß und wenig Fuchs. Zufrieden begann ich mit der Fellpflege, wo ich erstmal alles gründlich striegelte und dann die Hufe säuberte, ehe das Langhaar an die Reihe kam und ich die Stute zum Longieren auf den platz holte, wo wir nach einer halben Stunde aufhörten und ich die Stute auf die Weide brachte. Weiter ging es nun mit Little Lioness, wieder einem kleinen Fohlen, wo ich zuerst mit der Pflege begann. Diese war das Striegeln was eine Weile dauerte, dann säuberte ich ihre Hufe und begann das Langhaar zu kämmen. Dann brachte ich die Stute zum Roundpen, wo wir ein paar einfache Lernübungen machten. Die Stute wollte die ganze Zeit schmusen und war immer nah bei mir. Machte ich natürlich mit ihr ein wenig aber nicht zu lange, weswegen ich sie bald in ihre Box brachte und weiter machte. His Lady Lou eine mir schon gut bekannte Stute, ich fand sie immer schon interessant und fand es super mal mit ihr zu arbeiten. Doch erstmal musste die Pflege erfolgen, wo ich mit dem Striegeln des Felles begann und dann die Mähne kämmte. Man merkte schnell das sie ziemlich zickig war und gerne testete. Ich ließ mich aber nicht stören und putzte sie sauber, dann bekam sie Sattel und Trense angelegt und ich ging zum Platz und begann mit ein paar Bodenübungen. Es war ein kleiner Kampf zwischen mir und der Stute, doch legte sich langsam als sie merkte, das nichts wirklich bei mir durchgeht. Wir machten noch ein wenig weiter und hörten dann bald auf, da sie ziemlich kaputt vom Training war, also stellte ich sie wieder in ihre Box und tätschelte den Hals zum Abschied. Nun kam HGT's Royal's Daydream an die Reihe, bei dem Namen denkt man nicht sofort an eine Stute aber es war eine. Sie war Braun und eine Hannoveranerdame. Die Dame war ziemlich eigensinnig und etwas komplizierter, doch ich ritt sie ja nicht da sie noch ein Fohlen war. Also ging es um die Fellpflege, die Hufpflege und dann anschließend das Langhaar. Als sie sauber war, brachte ich sie auf die Weide, wo sie herum toben konnte, da sie ziemlich kaputt heute aussah und sich auch auf der Weide entspannt in die Sonne stellte. Nun kam Blondie, Miris Liebling, sie war auch besonders hübsch auch wenn ich nicht der Fan von Haflingern war aber sie war zum Anbeißen. Die alte Dame putzte ich heute nur und hatte einen Spaziergang vor. Somit begann ich das Fell des Lichtfuches zu säubern und machte anschließend weiter mit den Hufen. Zuguterletzt kam dann das Langhaar an die Reihe. Zufrieden mit dem Ergebnis von dem sauberen Pferd, legte ich das Halfter an und ging eine Runde mit dem Haflinger spazieren.
      Nun kamen die Zwerge an die Reihe, zuerst Woezel auch einer der Lieblinge von Miri. Der Kleine wieherte mir schon von der Weide entgegen obwohl er mich nicht so gut kannte, er wusste wohl das es un heißt runter und sauber werden. Zumindestens dachte ich mir das noch vor 30 Minuten Einfangzeit. Wo ich nur noch froh war, als ich ihn hatte und am Putzplatz festband. Dort begann ich auch schon meine Tortour mit allen drei 'Pflegeabteilen'. Also ging das Striegeln los, gefolgt von Langhaar und am Schluss die Hufe. Dann übten wir ein wenig auf dem Reitplatz Zirkuslektionen, natürlich nur die die er schon halbwegs kannte. Dannach brachte ich den kleinen dunkeln Mini in seine Box und machte mit dem nächsten Shetty weiter. Dann kam ein wuscheliger Hengst namens Cesar, denn ich aus der Box holte und erstmal gründlich striegelte, das Langhaar bändigte und anschließend die Hufe nach ein paar sturen Momenten des Hengstes sauber hatte. Mit dem kleinen würde ich nicht viel machen, außer vielleicht ein wenig Springen lassen, damit er sich abreagieren würde. Er folgte mir relativ brav und tobte ziemlich im Round-Pen herum, während er sprang und durch die Gegend jagte. Er war bald etwas ausgepowert und ich konnte den nun enspannteren Mini auf die Weide bringen, wo er sich natürlich weltzen musste. Männer... Nun kam Floriano, der dritte im Bunde. Er soweit ich weiß war ein kleiner Springer, weswegen ich wohl das un Angriff nehmen würde, doch vorher wurde der Schecke erstmal rundum gesäubert. Hufe, Langhaar und Fell waren in Kürze wieder in Ordnung sodass ich mit dem Springen weiter machen konnte. Er machte fleißig mit und ich forderte ihn ein wenig, machte aber bald Ende, da er ja dich schon ein paar Jahre auf den Buckel hatte. Zur Entspannung durfte Flori auf die Weide, während ich eine kleine Pause einlegte und was aß.
      Slush ein richtig schicker Criollohengst war an der Reihe. Ich holte ihn von der Weide und begann sein Fell zu striegeln, ehe ich mit der Hufpflege weiter machte. Zuletzt kam das Langhaar welches ich gründlich kämmte und anschließend seine Ausrüstung für Dressur anlegte. Dann ging es auf den Platz zum üben und trainieren von Bahnfiguren und der Piaffe. Er arbeitete fleißig mit und ich brachte den dunklen Kerl anschließend in seine Box. Sugar ein Andalusierhengst, war der nächste. Der Schimmel war recht sauber aber dennoch kümmerte ich mich nochmal um das Genaue. Also pflegte ich sein Fell, bis es seidig glänzte, kratze und putzte die Hufen aus und kämmte dann das lange Langhaar, welches ich anschließend zu einem Zopf band. Dann legte ich ihn Sattel und Trense an und ritt ein wenig auf dem Platz, ehe wir nach ca. 20 Minuten aufhörten und ich ihn samt Weidendecke auf die Koppel stellte. Nun kam ein hübscher Reitponyhengst, den ich ja richtig zucker schon von Anfang an fand, nämlich Bacardi Mojito. Der Braunfalbe war ziemlich neugierig und machte sofort mit, bei dem was ich machen wollte. Also begann ich mit der Fellpflege und Striegelte den Guten und säuberte seine Hufe. Nun kämmte ich sein wenig da seiendes Langhaar und führte den Hengst zum Platz, dort übten wir ein wenig Bodenarbeit, ehe ich ihn zufrieden auf die Weide stellte. D'Artagnan ein süßer Rappschecke war nun dran und ich begann mit dem Fell, bis es sauber war, machte weiter mit den Hufen und kümmerte mich anschließend um das Langhaar. Dann legte ich ihn Ausrüstung an und trainierte ein wenig auf dem Reitplatz. Wir machten nicht lange und bald konnte ich den Guten die Ausrüstung ablegen und auf die Weide stellen. Elmo ein schnuckeliger Fuchsschecke war der nächste, also holte ich ihn von der Weide, kämmte sein kleines Langhaar und säuberte die Hufen, ehe ich mit ihm auf den Reitplatz ging und ein paar kleinen Stangenübungen machte. Dann kam er auf die Weide und ich machte weiter. Yoshi, ein mir auch sehr bekanntes süßes Pony, der verschmuste Kerl ist immer wundervoll zu reiten, weshalb ich mich schnell beeilte beim Putzen und das Fell schnell gestriegelt war, das Haar gekämmt war und die Hufe sauber. Dann legte ich ihm seine Ausrüstung an und ging zum Platz, stieg auf und ritt ihn warm. Wir übten ein paar Bahnfiguren und machten bald Schluss, da ich ja noch weitere Pferde hatte. Also brachte ich ihn zurück zum Putzplatz und legte die Ausrüstung ab, ehe ich ihn auf die Weide brachte und weiter machte. Gregor ein Oldenburger, von dem ich auch schon öfter was gehört habe war der nächste nun. Also holte ich ihn aus der Box, säuberte sein Fell, kratzte seine Hufe und kämmte sein Langhaar durch. Dann Legte ich ihn seine Ausrüstung an und brachte ihn zum Reitplatz, dort stieg ich auf und begann mit ein paar einfachen Bahnfiguren, ehe wir ein paar Dressurlektionen durchnehmen. Der Braune war angenehm zu reiten, sodass ich gar nicht runter wollte aber musste. Doch es war nun mal so, also nahm ich die Ausrüstung ab und brachte ihn in seine Box. Pünktlich zur Abenddämmerung war das letzte Pony dran, was ich von der Weide holte und mit der Pflege begann. Santino war ein Reitponyhengst der gelassenen Art und ziemlich gutmütig, weswegen ich schnell mit der Fellpflege begann, dann weiter machte mit den Hufen und zuguterletzt sein Langhaar kämmte. Den jungen Kerl bewegte ich nun nicht mehr, da es ja schon spät war und er eh die meiste Zeit auf der Weide stand.

      Somit half ich den Stallarbeitern noch bei den letzten Pferden und fegte die Stallgasse, ehe ich mit Miri zufrieden einen warmen Kakao trank und wir uns ein wenig vor dem knisternden Ofen wärmten. Sie lud mich ein bei Ihr zu Schlafen, als Dankeschön und nicht den Stress zum losfahren, was ich natürlich gerne annahm und wir noch einen Pferdefilm zusammen sahen.

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    • Sevannie
      Zu Besuch bei Mia

      Mein gute alte Freundin Mia hatte dieses Wochenende nicht viel Zeit für ihre Pferde durch Turniere und andere Dinge. So hatte ich mich schnell entschlossen vorbei zu tüdeln und ihre geliebten Vierbeiner zu beschäftigen und zu verpflegen. Ich war am Freitagabend angekommen und früh am Samstagmorgen hatte ich Mia schon verabschiedet. Morgen Abend würde sie zu später Stunde wieder auf den Hof kommen. So drehte ich mich auf dem Absatz um und lief zu den Stallungen. Dort bereitete ich das Futter vor und gab zunächst jedem Pferd sein verdientes Fressen. Während die Pferde genüsslich vor sich her fraßen, bereitete ich die Heuraufen auf den Koppeln vor, denn dies war die nächste Station für die Pferde.
      Die Pferde waren fertig mit ihrem Fressen und so fing ich mit den beiden Zwergen an und brachte sie auf ihre eigene Koppel. Woezel und Floriano waren meine beiden Lieblinge, schon immer gewesen. Es war für mich relativ leicht die Beiden auf ihre Koppel zu bringen, auch wenn Woezel das kleine Monster wie immer einige Schwierigkeiten mit sich brachte. Sobald die Zwerge auf ihrer Wiese waren, ging es an die Stuten. Zuerst nahm ich Little Lioness und Chatana an die Halfter und Stricke und führte sie auf die nahe gelegene Koppel. Die beiden Stuten preschten sofort los, als ich die Halfter von ihren Köpfen abmachte und gesellten sich dann an die Heuraufe. So ging ich wieder in den Stall zurück und brachte nach und nach Chou, Windrose, Foggy Dew, DéjàVu, Silmpy's Ronja, Kiona, Märchenerzählerin, HGT's Royal's Daydream und Blondie auf die Koppel. Somit waren die Stuten und die Zwerge schon draußen und nun kamen die Wallache dran. Natürlich besaßen auch diese eine extra Koppel. So brachte ich Slush, Suger, Bacardi Mojito, D'Artagnan, Elmo, Yoshi, Gregor und Santiano raus.
      Nun war der halbe Vormittag auch schon von flöten, so begann ich mit dem Boxenmisten. Die Mittagshitze war zum Ausruhen gedacht, da es für die Pferde nur eine Qual wäre, würde ich nun jetzt etwas mit ihnen machen wollen. So machte ich mich weiter an die zahlreichen Boxen und mistete zuerst die von den Hengsten. Am späten Nachmittag war ich dann auch mit allen Boxen durch und schnappte mir die beiden Zwerge Floriano und Woezel. Mit ihnen machte ich mich in die Halle und ließ sie etwas freilaufen. Auf den Hallenboden standen zwei Cavalettis, wo ich die beiden Shetties immer wieder drüber schickte. Nach einer guter haben Stunde ließ ich sie noch etwas umherlaufen, ehe ich etwas abduschte für eine kleine Abkühlung, bevor es dann wieder in die Box ging. Chou, Windrose, DéjàVu und Kiona longierte ich an diesem Samstag noch, ehe ich dann auch schon das Futter für den Abend vorbereitete und es den Pferden gab. Heu gab es nun in der Box.

      Am nächsten Morgen fing das gleichen Spiel wieder an, füttern und dann rausstellen, doch diesmal ließ ich mir Foggy Dew und HGT'S Royal's Daydream in den Boxen. Die beiden Stutfohlen brachte ich in die Halle und führte das gleiche fort, wie gestern bei den Zwergen. Ich ließ sie über Cavalettis laufen und ließ sie auch so noch traben und galoppieren, ehe es auch für die beiden Stuten auf die Wiese zum Heu ging. Ich machte danach dort weiter, wo ich gestern aufgehört hatte. Ich longierte Märchenerzählerin, Blondie und Silmpy's Ronja. Damit waren die Stuten in den letzten beiden Tagen auch bewegt worden und ich machte mit den Hengsten und Wallachen weiter. Slush und Suger, sowie D'Artagnan wurden longiert. Danach folgte erneut die Mittagspause. Als diese dann jedoch unterbrochen wurde, da das Wetter umschwenkte zu bewölkt, machte ich mich an Bacardi Mojito und Elmo. Die beiden Fohlen bekamen das gleiche Programm wie die Zwerge und die anderen beiden Stutfohlen. Übrig für den späten Nachmittag blieben also Yoshi, Gregor und Santiano. Nachdem diese drei Pferde nun auch longiert waren, streute ich die Boxen nochmal neu ein und brachte alle Pferde wieder in ihre Boxen. Ich gab ihnen ihre Fressen und kehrte nochmals vor der Halle und im Stalltrakt. Als ich gerade fertig wurde, kam Mia schon die Türe rein und begrüßte mich lächelnd. ,,Ich bin wieder da.'' - Wir sprachen noch etwas über die Geschehnisse der letzten beiden Tage, ehe ich auch wieder meinen Heimweg antrat.
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  • Album:
    ~ Stuten ~
    Hochgeladen von:
    Floooh
    Datum:
    23 Feb. 2015
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  • Kiona
    Rufname: Kio
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    Abstammung
    Von: Unbekannt / 100% Classicpony
    Von: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt


    Aus der: Unbekannt / 100% Classicpony
    Von: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt


    Geboren: 2011
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    Aussehen
    Rasse: Classicpony
    Geschlecht: Stute
    Fell: Braunschecke
    Langhaar: Gescheckt / Schwarz-weiß
    Abzeichen: breite Blesse
    Stockmaß: 1,22
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    Charakterbeschreibung
    Charakter: verspielt, neugierig, liebevoll
    Beschreibung: Kiona ist eine liebevolle und sehr sanfte Stute. Sei es im Umgang mit Kindern, anderen Tieren oder unterm Sattel. Trotz ihres jungen Alters ist sie eine Stute die bereits jetzt häufig die Mutterrolle übernimmt. Was sie ebenfalls zu einem sehr Kindertauglichen Pony macht ihr ihre ruhige und verlässliche Ausstrahlung. Sie verzeiht Fehler und lernt gerne neues dazu.
    Geeignet für: Anfänger
    Rang: Normal
    ------------------------------------
    Besitzerdaten
    Besitzer: Floooh
    Vorbesitzer: //
    Ersteller: Asuna
    VKR: Asuna
    Gekauft am: 23.02.2015
    --------------------------------
    Qualifikationen
    Springen: L
    Military: A
    Dressur: A
    Western: E
    Galopprennen: E
    Distanz: A
    Fahren: L

    Eingeritten: Ja
    Eingefahren: Ja
    Reitstil: Englisch
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    Zuchtdaten
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Classicpony / 100%
    Typ: Pony
    Gekört: Nein
    Zuchteinstellung: //
    Nachkommen: //
    Schleife:
    1. Platz - 215. Distanzturnier

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    2. Platz - 240. Fahrturnier
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    2. Platz - 242. Fahrturnier

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    1. Platz - 91. Synchronspringen
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    2. Platz - 328. Dressurturnier
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    3. Platz - 369. Springturnier
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    2. Platz - 253. Militaryturnier
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    Restliche Informationen
    Zustand: Sehr gut
    Tierarzt: //
    Letzter Besuch: //
    Zustand: Sehr gut
    Hufschmied: //
    Letzter Besuch: //

    Reitbeteiligung: //