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Gwen

Kedves

Furioso North-Star ♂

Tags:
Kedves
Gwen, 1 Feb. 2015
Samarti und Elii gefällt das.
    • Gwen
      Pflegebericht 22.10.2013 - Koppelgang
      © Elii

      „Ich wünschte wirklich, wir könnten jemand für ihn finden.“, sagte ich zu Mel und schaffte es gerade noch einen Seufzer zu unterdrücken. „Für Shakoor wäre es bestimmt auch eine Erleichterung, wenn sich eine einzige Person auf ihn konzentrieren würde“, entgegnete sie. Momentan stand Shakoor zusammen mit Kedves zusammen auf der Koppel, auch wenn sie sich nicht immer grün waren. Noch war es problemlos, das der Araberhengst immer wieder andere Personen hatte, die ihm Aufmerksamkeit schenkten, aber sobald die richtige Arbeit losgeht, dürfte die Zeit vorbei sein. Schon jetzt ist er Fremden gegenüber sehr misstrauisch und reagiert teilweise aggressiv, wenn ihm die Personen überhaupt nicht passten. Aus diesem Grund kümmerte ich mich meistens um ihn, hin und wieder auch Mel, aber andere lässt er kaum an sich ran. „Kopf hoch, das wird schon noch!“, munterte mich Mel auf. „Bei manchen Pferden dauert es einfach länger, bis sich jemand passendes findet.“ Ich nickte, aber wirklich zufrieden war ich nicht. „Machen wir unsere Runde fertig?“, fragte ich dann und ging los. Nachdem bei Shakoor und Kedves alles in Ordnung schien, ging es weiter zu Diome und Cressi, die zwar getrennt, aber direkt nebeneinander standen. Sobald ich den kleinen Reitponyhengst sah, ging mir das Herz auf. Brummelnd trabte er auf mich zu und forderte mich sofort zum Kraulen auf, was ich natürlich sofort erwiderte. Diome wurde zwischenzeitlich von Mel betüttelt, sodass ich mich voll und ganz Cressi widmen konnte. Auch wenn ihm nach der Körung jetzt eine längere Reitpause bevor stand, hing er mir total am Rockzipfel und würde wohl am liebsten mit mir eine Runde im Gelände drehen.

      Als Mel zurück von Diome kam, gingen wir weiter. Als nächstes folgte die Koppel von Fagy, die zusammen mit einer Jungstute vom Nachbarhof, Pipcas und Furmint stand. Furmint kam sofort an den Zaun, während die anderen an ihrem Platz blieben und grasten. Pipcas und Furmint hatten momentan Pause, weswegen bei den jungen Stuten standen. „Die genießen es gerade so richtig, was?“, lachte Mel und streichelte über Furmints Nüstern. Langsam kam auch Pipcas zu uns und mit ihr auch Fagy und die andere Jungstute. „Jetzt können wir sie wenigstens entspannt in den Stall bringen.“, sagte ich und schnappte mir sogleich die Halfter der Beiden und hakte die Stricke ein. Mel nahm währenddessen Furmint und Pipcas, die sich kurz anzickten, als sie so nahe neben einander stehen mussten. Danach verlief alles gut, auch wenn sich Jack mit Kedves und Shakoor schwer tat, als die beiden zu den Stuten rennen wollten. Diese waren schließlich auch einmal Teil ihrer Herde. Als die sechs im Stall waren, ging ich mit Jack noch einmal zu den Koppeln und holte Cressi und Diome. Beide verstanden sich immer noch, allerdings war es zu gefährlich geworden, da ihre Spiele immer heftiger wurden und ich mir, aufgrund seiner geringen Größe, besonders Angst um Cressi machte.
      Die restlichen Pferde waren bereits im Stall, also war die Arbeit für diesen Abend getan.
    • Gwen
      Pflegebericht 02.01.2014 - Neujahrstag
      © Elii

      „Ein Glück ist das vorbei.“, murmelte ich genervt, als ich mich aus dem Bett hievte. Mein Kopf schmerzte, weshalb ich ins Bad schlich und mir eine Aspirintablette aus dem Medizinschrank holte. Ich wunderte mich es nach dem gestrigen Abend tatsächlich noch in mein Bett geschafft zu haben, vielleicht war es doch ein wenig zu viel Alkohol gewesen.
      Als es klingelte schlüpfte ich schnell in meine Jogginghose und lief die Treppe hinunter. „Du bist schon hier?“, fragte ich verwundert, als plötzlich Mel vor der Tür stand. Sie war auf der selben Feier gewesen, hatte meines Wissens mindestens genau so viel getrunken, stand aber fit wie ein Turnschuh vor mir. „Ach, ich konnte nicht schlafen und mir war langweilig. Dachte es wäre ganz geschickt, gleich zu dir zu kommen und mitzuhelfen.“, antwortete sie mit einem breiten Grinsen auf den Lippen.
      Mit einer Geste lud ich sie ein, erst einmal reinzukommen. Ohne einen Kaffee würde ich sowieso nicht wirklich wach werden. „Auch was?“, murmelte ich und zeigte zuerst auf meine Tasse und dann auf die neue Kaffeemaschine, die ich zu Weihnachten bekommen hatte. „Wenn möglich einen Chai Latte, der war richtig klasse letztens.“, sagte ich und ließ sich auf die Couch fallen. Meine zwei Kater zuckten daraufhin kurz zusammen, einer von beiden stand dadurch sogar auf und ging zur Tür. Mel eilte zu ihm und öffnete sie, damit er nicht anfing uns die Ohren voll zu miauen.
      Bevor sie zur Couch zurück kam, hatte ich ihr schon ihr Getränk serviert und setzte mich mit einem Cappuccino in den Händen hin. „Glaubst du Jack kommt heute überhaupt noch?“, fragte ich lachend. Er hatte sich am Silvesterabend kein Trinkspiel durch die Lappen gehen lassen und bekam dementsprechend ordentlich Alkohol mit. Mel schüttelte lachend den Kopf, griff aber gleich zum Handy. „Ich versuch ihn mal anzurufen, die Pferde haben heute sowieso Pause, nicht wahr?“
      Ich nickte und trank schnell die letzten Schlucke aus meiner Tasse. „Ich zieh mich noch schnell um, genieß die Pause solange es geht.“, sagte ich zu ihr und lief die Treppe nach oben. Ich holte die frisch gewaschene Reithose aus der Waschküche, holte einen Pulli aus dem Schrank und zog zuletzt noch ein paar Socken über die Füße. Eilig ging ich wieder hinunter, was meinen Kater, der sich an Mel schmiegte, aufschreckte. „Ach Kleiner, langsam müsstest du mich doch kennen.“, lachte ich und hob ihn auf meinen Arm. „Wo ist eigentlich unser Kätzchen?“, fragte ich, da sie mir plötzlich in den Sinn kam und setzte den nun quengelnden Kater ab. Kaum hatte ich ihren Namen ausgesprochen, kam die rot-weiß-getigerte Jungkatze aus ihrem Versteck und rannte auf mich zu. Kurz vor mir stoppte sie und stellte sich auf die Hinterbeine. Liebevoll streichelte ich ihr über den Kopf und nahm sie kurz hoch. Sie drückte ihren Kopf gegen meinen und schnurrte glücklich. „Kommst du mit ihn den Stall?“, fragte ich sie dann und hielt sie etwas weiter weg. Sie miaute leise, was mich und Mel zum Lachen brachte. „Dann gehen wir jetzt!“, entgegnete Mel und öffnete die Tür. Mein Kater hatte sich in der Zwischenzeit hinter dem Sofa vor dem, zugegebenermaßen fast ausgewachsenen, Kätzchen versteckt und kam langsam hervor, als sie mit uns nach draußen trabte.
      Da das Wetter schön war, sollten die Pferde auf die Koppeln, nachdem wir sie gefüttert hatten. Das Ausmisten würden wir heute auch selbst übernehmen, da die Stallburschen frei hatten.
      Mit dem Futterwagen ging es zuerst in den Stutenstall. Unwritten und Jewel waren die ersten in der Stallgasse und bekamen somit auch zuerst ihr Futter. Beide standen ruhig in der Box, machten aber große Augen, als sie sahen, wie wir die Tröge füllten. Jumina hingegen, die als nächste an der Reihe war, tänzelte nervös von rechts nach links, scharrte mit den Hufen und prustete laut, bis sie an ihr Futter konnte.Pipcas und Ostara waren auch aufgeregt, Ékes und Furmint dafür umso ruhiger. Es war einer der vielen Gründe wieso ich mich in Furiosos so verliebt hatte.
      Weiter ging es mit dem Wagen weiter zu den Hengsten. Wieder waren es die Hannoveraner die kaum noch warten konnten, wer konnte es ihnen auch verübeln? Fire und Deci waren schnell versorgt und mit Tiny und Diome war die ganze Familie versorgt. Flavio bekam als nächstes seine Portion und schmatze genüsslich, als er die ersten Bissen im Mund hatte. Danach waren Story und seine beiden Söhne Csíny und Pajtás an der Reihe. Alle drei waren furchtbar ruhige Pferde und warteten brav ab, bis die Tröge gefüllt waren. Fekete und Kalzifer machten den Abschluss.
      Auch der Nachwuchs sollte nicht leer ausgehen, auch wenn bis auf Cressi alle mit Heupellets und etwas Aufzuchtsfutter Vorliebe nehmen mussten. Kedves und Shakoor fraßen das zum Glück ohne Probleme, auch wenn sie es anfangs gerne haben liegen lassen. Fagy war schon eine ganze Weile in einem kleinen Stall mit mehreren Jungstuten untergebracht, in dem sie täglich auf die Koppel kam und dort auch eine Rundumversorgung genoss.
      Als wir zurück bei den Stuten waren, konnten wir diese schon auf die Koppeln bringen, da alle vor den geleerten Trögen standen. Während ich Jewel und Pipcas übernahm, führte Mel zunächst Furmint und Ékes auf die Koppel. Unwritten lief frei neben mir her, sie wusste schließlich ihren Weg und war so auf mich koordiniert, dass sie sich kaum zwei Meter entferntes. Ein leises „Komm!“ reichte schon aus, um sie vom Gras am Wegesrand wieder zu mir zu locken. Als wir die Koppel erreichten, öffnete ich das Gatter und nahm den Stuten die Halfter ab, Unwritten spurtete sie zum Galopp an und so ging es flott zu fünft ans andere Ende der Koppel. Wir gingen wieder zurück in den Stall, wo Mel sich um die beiden übrigen Stuten, Ostara und Pipcas, kümmerte. Ich machte mich daraufhin zum Hengststall auf und schnappte mir Fire. Mit ihm an der Hand konnte ich keinen zweiten Hengst nehmen, außer ich hatte einen Todeswunsch. Mit der Führkette über der Nase brachte ich ihn ins Freie, wo er schon den Stuten auf der anderen Koppel schöne Augen machte. Er tänzelte und ich war heilfroh, als ich an der Koppel war. Als nächstes waren Deci und Diome an der Reihe, die an der Hand furchtbar gut miteinander auskamen. Mel übernahm Kalzifer. Dieser wieherte unersättlich den Stuten entgegen, auch wenn von ihnen nur Furmint antwortete. Auch diese Drei waren schnell in ihrem eingezäunten Bereich. Nun nahmen wir uns die beiden Brüder Csíny und Pajtás vor, die gelassen nebeneinander herliefen und deren Koppeln sich auch nebeneinander befanden. Weiter ging es mit Story und Fekete, ich nahm zusätzlich zu dem Rapphengst auch noch Tiny. Ein letztes Mal liefen wir zum Stall, Mel übernahm Flavio, der nun ganz allein mit Cressi im Stall stand. Den Reitponyhengst halfterte ich kurzerhand auf und so machten wir uns ein letztes Mal auf den Weg.
      Kedves und Shakoor würden sich heute auf eine Reise machen, sie sollten heute zu Zaii fahren, da diese auf ihrem Hof eine Junghengstherde gründen wollte und ich es für eine klasse Idee empfand, den Beiden neue Eindrücke zu ermöglichen. Auch wenn ich sie etwas wehleidig für den Transport vorbereitete, vor allem bei Shakoor machte ich mir große Sorgen, da er immer noch sehr skeptisch neuem gegenüber ist und recht lange gebraucht hatte, um sich mit Kedves zu verstehen. „Hey.. Das wird schon gut gehen, keine Sorge.“, munterte mich Mel auf und legte ihre Hand auf meine Schulter. „Wenn es nicht klappt, kommen die Beiden eben wieder zurück. Es ist doch nur bis April und besuchen können wir sie sowieso jederzeit.“ Ein Glück hatte ich sie an meiner Seite, sie hatte einfach immer die richtigen Worte für mich parat. Ich nickte und erkämpfte mir ein Lächeln. Mel half mir, den beiden Transportgamaschen anzulegen und stopfte ein Heunetz, während ich ihnen eine Abschwitzdecke auflegte. Wehmütig führten wir sie zusammen in den Hänger und schlossen hinter ihnen vorsichtig die Klappe. „Du fährst jetzt und ich werde solange die Boxen ausmisten.“, deklarierte Mel und schob mich zum Wagen. Verdutzt stieg ich ein, willigte dann aber ohne Widerworte ein.
      Nach einer Stunde kam ich an Zaii’s Hof an und stieg aus dem Wagen. Ich begrüßte sie und Edfriend, die auch gerade angekommen war und half dann zuerst beim Ausladen ihrer Pferde. Ich durfte Painted Blur, einen wunderschönen Rapphengst zur Koppel führen, welcher sofort losgaloppierte, als das Halfter ausgezogen war.
      Als nächstes kamen meine eigenen Pferde an die Reihe, welche sich seelenruhig ausladen ließen. Kedves übergab ich so gleich an Zaii, er hatte keine Probleme auch mit ihm fremden Personen zu gehen. Shakoor hingegen übernahm ich selbst, da er schon zitternd aus dem Anhänger kam. Schnell nahm Edfriend die Abschwitzdecken und die Gamaschen von meinen Hengsten ab, bevor wir sie dann zur Koppel führten. Shakoor brummelte leise, als ich mit ihm sprach, tänzelte dann aber sofort wieder mit hocherhobenem Kopf um mich herum. Ich ließ Zaii mit Kedves voraus gehen. Dieser trabte schnell auf die Koppel, als er die anderen Pferde erblickte und machte sich kurzerhand bekannt mit den anderen. Mit Shakoor stand ich bisher noch außerhalb des Zaunes. „Er hat ein paar Probleme mit neuen Dingen, vor allem Ortswechsel machen ihm zuschaffen, da er schon so oft verkauft wurde.“, erklärte ich Zaii und Edfriend, die verständnisvoll zuhörten. Langsam reagierte Shakoor auf die Rufe der anderen und als Kedves schließlich im Schritt entgegen kam, wurde er munterer und ich führte ihn auf die Koppel. Dort löste ich das Halfter und streichelte ein paar Mal über seine Stirn. Eilig steckte ich meinen Beiden noch ein paar Leckerlies zu, sie würden die nächste Zeit zwar ihre Ruhe von mir haben, aber so würden sie mich bis dahin immer in guter Erinnerung haben. Zu dritt sahen wir der kleinen Herde noch eine Weile zu, bevor wir ins Haus gingen, wo sich auch die Besitzer der übrigen Hengste schon befanden. Ich begrüßte alle freundlich und aß auch einen Bissen, aber so ganz konnte ich mich nicht damit anfreunden, meine beiden Hengste allein zu lassen. Auch die anderen kämpften mit Wehmut, doch Zaii beruhigte uns alle. Da ich noch einiges zu tun hatte, machte ich mich recht schnell auf den Heimweg, auch wenn ich es nicht lassen konnte, mit eine von den leckeren Schneckennudeln für den Weg mit zunehmen.
      Obwohl es mir nicht so lang vor kam, war ich wohl ewig unterwegs gewesen, denn als ich wieder zu Hause an kam, waren bereits alle Boxen gemistet. Ich wunderte mich, dass es Mel so schnell geschafft hatte, allerdings lag es an Jack der kurz nach meiner Abfahrt doch noch auf den Hof gekommen war. „Und dir geht’s gut?“, fragte ich ihn lachend und stupste ihn in die Seite. „Klar, das bisschen Alkohol halte ich doch locker aus.“, prahlte er lachend. „Wie wäre es wenn wir uns mit der Neujahrsbrezel die ich mitgebracht hab ins Haus setzen und du uns etwas über das neue Heim der beiden Hengste erzählst?“, schlug er im gleichen Atemzug vor, woraufhin ich eifrig nickte.
      Zusammen schlenderten wir zum Haus und während ich eine große Kanne Tee machte, schnitt Jack die Neujahrsbrezel an und Mel bespaßte Kätzchen, die ihr schon die ganze Zeit am Rockzipfel hing.
      „Auf das 2014 erfolgreich wird.“, sagte ich munter und stieß mit den Beiden an.
    • Gwen
      Pflegebericht 16.07.2014 - Hoher Besuch
      © Elii

      Hurtig lief ich durch die Stallgasse und verteilte eilig das Futter an die Pferde. Warum zur Hölle musste der Wecker auch gerade heute nicht klingeln. Entnervt braute ich auch Fagy, der letzten in der Reihe ihr Futter und tauschte dann schnell die Stiefelletten gegen meine dreckigen Turnschuhe.

      „Mist, Mist, Mist.“, fluchte ich dann, als auf einmal der Schnürsenkel des linken Schuhs riss und ich doch noch auf meine Stiefel zurückgreifen musste. Was tat man nicht alles, um den ungarischen Besuch ordentlich in Empfang zu nehmen. Vor zwei Wochen hatten sich Elias und Laura Kovács, das Ehepaar von dem ich Pipcas und Furmint gekauft hatte, angekündigt, da sie Urlaub im Schwarzwald machten und somit auch mir einen Besuch abstatten wollten. Dafür hatte ich vor zwei Tagen den ganzen Hof von vorne bis hinten aufgeräumt und wollte ihnen jetzt neben Pipcas und Furmint, auch ihre Nachkommen Csíny, Pajtás, Kedves und Fagy vorstellen.
      Pipcas und Furmint würden von meinen beiden Azubis vorgestellt werden, während Pajtás und Csíny unter Mel und Jack ihr Können zeigen sollten.
      Kaum hatte ich meine Stiefel an, fuhr auch schon ein großer, schwarzen Van auf den Hof. Lächelnd begrüßte ich Elias und Laura, die mich sogleich in den Arm nahmen und mit Küsschen begrüßten. Während ich ihnen von den Erfolgender Stuten aus ihrer Zucht erzählte, brachte ich auch meinen minimalen ungarischen Wortschatz zum Besten, von dem die Beiden dennoch begeistert waren.
      Auf dem Platz wurden Pipcas und Furmint geritten, die sich heute besonders fleißig zeigten. „Na, die hätte ich mal nicht verkaufen sollen.“, lachte Elias lauthals, während er die Stuten begutachtete. „Dass aus den wilden Dingern mal so Reitpferde werden, hätte damals doch wirklich keiner geglaubt.“
      Das Kompliment ging runter wie Wasser. Auch Laura war begeistert, vor allem von Pipcas, hatte sie die rotbraune Stute doch vor vielen Jahren mit auf die Welt gebracht. „Und wie hübsch sie geworden ist.“, sagte sie strahlend, als ich ihr von ihrem unglaublichen Ergebnis bei der Körung erzählte.
      Noch eine Weile sahen wir zu, dann gingen wir zur Halle, in der gerade Csíny und Pajtás für das Springen warm gemacht wurden. „Kann ich mal auf einen drauf?“, fragte Elias nach einiger Zeit, was ich mit einem Ja beantwortete. Laura hielt sich, dank Babybauch zurück, obwohl sie am liebsten mit ihrem Mann auf den Hengsten sitzen würden. Besonders Csíny hatte ihr es angetan, mit seinen strahlend blauen Augen.
      Wir überließen ihren Mann den Pferden und gingen weiter zu den Kleinsten, Fagy und Kedves. Zweiterer stand wiehernd in der Box als wir zu ihm kamen, denn die anderen waren schon auf der Koppel. „Er hier ist von Pipcas, wir arbeiten fleißig daran ihn anzureiten, aber momentan hat er wieder etwas Pause.“, erklärte ich Laura, während sie den Junghengst streichelte. Auch Fagy kam nicht zu kurz und fand bei ihr ebenfalls großen Anklang.
      „Du hast so schöne Fohlen aus den beiden gezogen! Ich bin schon gespannt, sie unter dem Sattel zu sehen, wenn wir wieder kommen.“, sagte sie grinsend und kam mit mir mit, um die zwei Halbgeschwister auf die Koppel zu bringen. Dort führte ich sie an den anderen Furiosos vorbei, die sie völlig begeistert ansah.
      Als wir zurück kamen, war auch Elias wieder auf dem Boden und half Mel und Jack dabei, die Pferde fertig zu machen.
      Er nahm mich lachend in den Arm und lobte mich für meine Junghengste. „Fantastisch“ Einfach fantastisch!“, rief er und lachte. „Wie damals meine Jungs, so fleißig und begeistert!“
      Ich wurde schon ganz rot von den ganzen Komplimenten und bedankte mich gefühlte Tausend Mal.
      Kaffee und Kuchen genossen wir auf der Terrasse, vor der gerade ein paar der Furioso Stuten weideten. So glücklich würden die Pferde sonst nur in der Puszta sein, erklärte mir Elias und freute sich sichtlich, dass gerade ich seine Stuten damals gekauft hatte.
      Zum Abschied kündigten sie mir an, dass ich unbedingt zur Taufe ihres baldigen Kindes kommen müsste. Und neue Fohlen würde es dann auch geben, die mir bestimmt gefallen würden. „Nichts lieber als das.“, antwortete ich lächelnd und winkte ihnen hinterher, bis sie vom Hof gefahren waren.
    • Gwen
      Pflegebericht 29.11.2014 - Fütterung
      © Elii

      Heute war es gefühlte zehn Grad kälter als sonst, weshalb ich das erste Mal meine dicken Winterjacke aus dem Schrank nahm, bevor ich in den Stall ging. Als ich die Stallgasse betrat, lugten schon einige der Pferdeköpfe aus den Boxen. Schnell sammelte ich die Eimer in der Futterkammer auf und stellte sie in eine Schubkarre. Langsam schob ich diese die Stallgasse entlang und hielt immer nach drei bis vier Boxen, um den Pferden das Frühsück zu servieren. Zuerst waren Unwritten, Jumina und Jewel an der Reihe, die beglückt brummelten als ich an das Tor kam. Danach waren Saphir und Falada an der Reihe. Beide waren zwei hübsche Knabstrupper, die ich erst vor eine Weile für meine Zucht erstanden hatte. Alors on Chante, Altbekannte und Neuzugang zugleich, bekam anschließend ihr Futter. Furmint und Ostara kamen erst von ihren Paddocks, als sie das Futter in den Trog rieseln hörten, während Pipcas und Ékes ungeduldig hin und her tippelten. Als die zehn Stuten versorgt waren, lief ich zu den Hengsten, die mir, wie gewohnt, kaum Beachtung schenkten, als ich die Stallgasse betrat. Zuerst kamen Dark Firestorm und Decission an die Reihe, die neben Tiny und Diome, unglaublich quengelig wurden, wenn ich nicht schnell genug war. Flavio bekümmerte es recht wenig, dass ich etwas länger brauchte und Story sich erst von seinem Paddock runter begab, als ich bereits an der nächsten Boxentür stand. Dann bekamen Fekete und Kalzifer ihr Futter, gefolgt von den Jungspunden Csiny, Cressi Patjás. Der Nachwuchs bekam morgens kein Futter, nur nach der Arbeit gab es ein paar Krümel als Belohnung. Fagy, Undisclosed Desires, Dajeen und Baila standen zusammen im groß geratenen Offenstall direkt am Hof. Kedves war momentan außerhalb in einer Hengstgruppe, bis er im Frühjahr zum Antrainieren zurück kommen sollte. Eine gute halbe Stunde später waren die Pferde fertig mit ihrem Frühstück und kamen auf die Koppeln. In ihren gefütterten Decken konnte ihnen trotz Schur die Kälte nichts anhaben und gegen den Regen gab es Unterstände. Die Stuten kamen in Gruppen auf die Koppel, während die Hengste einzeln standen. Da ich heute einiges außerhalb des Hofes zu tun hatte, gönnte ich den meisten Pferden eine Ruhetag. Nur wenig würden später noch von Jack und Mel bewegt werden.
    • Gwen
      Pflegebericht 07.12.2014 - Doppellonge & Spaziergang
      © Elii

      Auch wenn Weihnachten Schritt für Schritt näher kommt, blieb keine Zeit an die anstehenden Festtage zu denken. Zurzeit raubten mir vor allem Kedves und Fagy Zeit und Nerven. Sie sollten nächstes Sommer angeritten werden, weswegen ich viel mit ihnen spazieren ging und einiges an Schrecktraining absolvierte, was die Grundlage für das spätere Training legen sollte. Mit etwas Glück waren die Zwei dann auch unter dem Reiter so ruhig wie bisher.
      Während ich mit Kedves schon einige Zirkuslektionen erarbeiten konnte, arbeitete ich mit Fagy immer noch daran, nicht bei jedem kleinen Geräusch zur Seite zu springen. Auch wenn sie unterschiedlich wie Tag und Nacht waren, machte jeder für sich seine Arbeit außerordentlich gut.
      Musterschüler Kedves durfte heute ein paar Runden an der Doppellonge den Sattel auf dem Rücken tragen. Bisher hatte ihm der Sattel nichts ausgemacht, in Bewegung konnte das natürlich ganz anders aussehen.
      Der Junghengst war nicht geschoren und hatte keine Decke, weshalb das Putzen dementsprechend lang dauerte. Als das geschafft war, holte ich Kappzaum, Doppellonge und den Sattel aus der Sattelkammer. Es war ein alter VSD-Sattel, der bereits bei vielen Pferden als Dummy fungiert hatte. Zwar sah er nicht besonders schön aus und hatte schon das ein oder andere Mal die Bande der Halle gestreift, aber trotzdem tat der Sattel seine Dienste.
      Darunter kam eine hellgelbe Schabracke, passend dazu gab es auch Gamaschen an die Vorderbeine und Hufglocken, da es sich immer wieder in die Haken lief, wenn er nicht bei voller Konzentration war. Der Kappzaum zierte auch bald den Kopf des Hengstes, sodass ich nur noch die Doppellonge einhaken musste und dann mit Kedves zum Aufwärmen eine Runde um den Block gehen konnte.
      War dies getan, gingen wir auf den Reitplatz, wo er auf jeder Hand ein paar Runden im Schritt lief. Schnell hatte er seine Aufmerksamkeit voll bei mir und auch die anderen Pferde, die gerade auf dem Springplatz waren, störten ihn keinesfalls. Auch im Trab machte er seine Sache wie gewohnt einwandfrei, der Sattel störte ihn auch dann nicht. Nur im Galopp zeigte sich, dass der Sattel vorne doch etwas zu eng war, was ich mir schon davor gedacht hatte. Er rannte schneller als sonst, weshalb ich für die weitere Arbeit den Sattel abnahm, um ihn nicht weiter zu stören.
      Fortan klappte der Galopp wieder und er lief locker vorwärts-abwärts. Auch die Stangen waren im Galopp kein Problem, da er mittlerweile seine Beine optimal sortieren konnte und auch nicht so schnell die Balance verlor, solange der Zirkel groß genug war.
      Danach ließ ich ihn noch einmal ohne Doppellonge ein paar Runden frei im Trab laufen, bevor wir erneut eine Runde im Schritt um den Hof ging.
      Nun war fliegender Wechsel angesagt. Ich hatte wenig Zeit, aber viel zu tun, also musste ich mich beeilen. Während Kedves mit der Abschwitzdecke am Putzplatz und wartete darauf, dass er wieder auf die Koppel konnte. In der Zwischenzeit kümmerte ich mich um Fagy, die sich zum Glück nicht komplett im Matsch gewälzt hatte. Sie war noch nicht so weit wie Kedves, weshalb wir heute nur Spazieren gingen, hoffentlich ohne größere Komplikationen.
      Um sie, vor sich selbst, zu schützen, bekam die junge Stute an alle vier Beine Gamaschen und an die Vorderbeine zusätzlich Hufglocken. Für den Spaziergang trenste ich sie auf, da ich durch das Gebiss zusätzliche Sicherheit für den Ernstfall hatte. Durch das neblig, eklige Wetter kam eine zusätzliche Schwierigkeit hinzu, schließlich konnten so überall Monster auf einen warten.
      Ausnahmsweise sprang sie nicht sofort zur Seite, als wir den Hof verlassen hatten, sondern schaute sich nur besorgt um. „Du wirst weder angegriffen, noch gefressen.“, summte ich ihr immer wieder leise entgegen, um sie so wenigstens etwas zu beruhigen. Manchmal half es, manchmal kam ein Monster, dass sie fressen wollte. Wie so oft hing ich mit meinem vollen Gewicht in der Führkette, damit Fagy nicht weglaufen konnte. Danach lief ich weiter, als ob nichts passiert wäre.
      Noch eine gute halbe Stunde ging es so weiter, zum Glück ohne mir die Arme auszureissen. Wieder am Hof schnaubte sie ab und war sichtlich froh, endlich zurück in Sicherheit zu sein. Auch sie bekam die Abschwitzdecke auf, da sie durch die Aufregung doch recht nass war.
    • Gwen
      Pflegebericht 28.02.2015 - Vorbereitungen für den Umzug

      Momentan war ich so oft unterwegs und das, obwohl ich Reisen doch hasste! Erst kürzlich hatte ich das Arabergestüt in Deutschland wieder verlassen (mit einem neuen Pferd im Gepäck) und nun war ich schon wieder den Weg in meine alte Heimat. Es sollte zu der lieben Elena auf das Gut Sanssouci gehen! Und ich freute mich wirklich schon riesig, denn dort warteten zwei wunderbare Vierbeiner auf mich, die schon bald nach Kanada umziehen sollten. Doch so eine Reise war nicht gerade ohne (mal von dem ganzen Papierkram abgesehen), so dass wir jetzt schon einen Monat vorher alles vorbereiten wollten.
      Also war ich erst einmal nach Deutschland geflogen und von der lieben Elena am Flughafen abgeholt worden. Ihr Gestüt war riesen gigantisch und selbst im Wintermatsch sah es total toll aus! Elena zeigte mir erst einmal in aller Ruhe das gesamte Gestüt und dann mein Gästezimmer. Danach lud sie mich zu einem wirklich köstlichen Mittagessen ein und schon dort kamen wir auf die lange Reise zu sprechen. Kedves und Fagy würden erst einmal tierärztlich untersucht werden müssen, dann in Quarantäne und dann auf alle Richtlinien in Kanada vorbereitet werden müssen.
      Das war allerhand und vorher mussten wir natürlich auch bereits den Kauf abhandeln, damit ich die beiden in Kanada dann als rechtmäßige Besitzerin entgegen nehmen konnte. Doch den ganzen Stress wollten wir uns Morgen widmen, stattdessen wollte mir heute Elena die beiden Furiosos erst einmal zeigen, denn seit den letzten Bildern hatten sie sich enorm verändert!
      Vor allem Kedves war noch einmal tüchtig gewachsen und generell waren beide momentan in dickes Flausch gehüllt. „Wollen wir was mit ihnen machen?“, fragte Elena mehr rhetorisch, denn sie kannte meine Antwort schon. Grinsend warf sie mir Kedves‘ Halfter zu und während ich den schönen Braunen von seiner Weide holte, kümmerte sich Elena um Fagy, die auf ihrem Paddock döste.
      Im Stall trafen wir uns wieder und Elena reichte mir Kedves‘ Putzbox und schon konnten wir loslegen. Die beiden hatten sich tüchtig eingeschweinst, so dass es lange dauerte, bis wir auch nur annähernd schöne Pferde vor uns hatten. Doch irgendwann sahen auch die beiden Jungpferde wieder ansehnlich aus. Ich wusste ja, dass beide Halbgeschwister waren, aber warum auch immer sahen sie sich wirklich verdammt ähnlich.
      „Oh, ich muss dir was zeigen!“, meinte Elena grinsend und verschwand in der Sattelkammer. Ein paar Minuten kam sie mit einem dicken Paket wieder. „Das habe ich für Kedves anfertigen lassen“, meinte sie stolz und holte eine mintgrüne Decke heraus, welche sie zufrieden über Kedves Kruppe warf. „Die Farbe steht ihm perfekt!“, schwärmte ich und starrte den jungen Hengst glücklich an. „Die darf ich nicht zufällig mitnehmen?“, fragte ich Elena grinsend, die theatralisch den Kopf schüttelte. „Natürlich darfst du sie mitnehmen“, lachte sie.
      Dann band sie Fagy los und führte sie schon einmal aus dem Stall. Direkt wieherte Kedves seiner Artgenossin hinterher, denn er schien es nicht wirklich zu mögen, alleine im Stall gelassen zu werden. „Ja ja, ich bin ja gleich fertig“, meinte ich lachend und band dann auch ihm los, um Elena zu folgen. Zum Glück hatte ich mich dick eingepackt, denn auch in Deutschland war es noch recht kühl. Wir gingen aber trotzdem eine schöne Runde spazieren und Elena klärte mich auf, wie weit die beiden Furiosos inzwischen in der Ausbildung waren und wo ich weitermachen konnte.
      Wir waren recht lange unterwegs und dementsprechend dann auch durchgefroren, als wir wieder nach Hause kamen. Kedves und Fagy wurden noch ausgiebig beknuddelt und mit Leckerlis verwöhnt, ehe Elena uns einen Tee kochte und dazu einen tollen (gekauften) Kuchen auftischte. Dann begannen wir auch bereits, die wichtigen Dinge für Kanada durchzusprechen.
    • Eddi
      Tierarztbesuch 13.03.2015 - Clinic Caen

      Nachdem ich die Winterscape Stables hinter mir gelassen und eine kurze Pause zum Kaffee trinken gemacht hatte, ging es auf direktem Weg weiter zu meinem nächsten Kunden. Genauer gesagt meiner nächsten Kundin: Gwendolyn Campbell. Bei ihr war ich schon öfters gewesen und jedes Mal bewunderte ich die kleine beschauliche Ranch, die einfach so viel Idylle und Ruhe ausstrahlte! Es war immer schön, bei Gwen, wie sie von allen genannt wurde, vorbeizuschauen.
      Es war kurz nach acht, als ich mein Auto vor dem Stall parkte und von Gwen begrüßt wurde. Zu meiner Überraschung passten meine beiden Patienten gar rassetechnisch so gar nicht in ihren Stall. Es handelte sich nämlich um zwei Furiosos. Meine Vermutung, dass die beiden nur vom Gestüt Sanssouci stammten, bestätigte sich auch während unseres Gesprächs.
      Wir begannen mit der Stute Fagy, welche Gwen bedacht aus der Box folgte und mich misstrauisch beäugte. „Die beiden sind noch nicht sonderlich lange hier. Sicherlich mögen sie mich auch nicht unbedingt mehr, wenn jetzt schon der Tierarzt kommt!“, meinte Gwen lachend und führte mir die Stute im Schritt und Trab vor. Dann schaute ich mir ihren Augen und Zähne genauer an, um eventuelle Verfärbungen oder ähnliches festzustellen.
      Da ich dort aber nichts finden konnte, machte ich direkt mit dem Abhören weiter: Erst Herz und Lunge, dann noch die Darmgegend. Auch da klang bei Fagy alles wunderbar und zufrieden tastete ich sie nun nur noch von oben bis unten ab, wobei ich besonders die Gelenke und Sehnen kontrollierte. Hier war ebenso alles in bester Ordnung und nach einer kurzen Kontrolle stand auch fest, dass ihre Körpertemperatur im Idealbereich lag. Schnell verstaute ich das Thermometer wieder vor Fagys bösem Blick, denn während meiner Untersuchung war sie die gesamte Zeit angespannt und nicht sonderlich zufrieden.
      Das wurde dann auch nicht wirklich mit den Impfungen besser, denn Fagy brauchte eine komplette Runde und das hieß drei Spritzen. Tapfer stand sie Herpes und Influenza als Kombipräparat aus. Danach war Tetanus an der Reihe und zum Schluss kam die fieseste Spritze: Tollwut. Dabei zuckte Fagy unwillkürlich zusammen und drohte auszuschlagen. Gwen beruhigte ihre Stute sofort und ich zog mich schnell zurück. Zu guter Letzt gab es nur noch die Wurmkur, die von Fagy geschluckt werden musste und sie hatte es geschafft.
      Während Gwen Fagy zurück in die Box schaffte, tauschte ich die gebrauchten Materialien gegen frische aus, denn jetzt war Kedves an der Reihe. Der braune Hengst war wesentlich selbstbewusster als seine Halbschwester und das machte er auch direkt von Anfang an äußerst deutlich. Auch ihn ließ ich mir vorführen, ehe ich Augen und Zähne kontrollierte, ihn abhörte und abtastete. Das Kontrollieren der Körpertemperatur war bei Kedves dafür echt ein Graus und wir brauchten beinahe eine halbe Ewigkeit! Umso dankbarer war ich, als das geschafft war.
      Dann gab es auch für Kedves drei gemeine Spritzen, die er mit einem protestierenden Prusten entgegen nahm, ehe auch er noch die Wurmkur schlucken musste. Mit säuerlichen Blick verließ er den Putzplatz und durfte zurück in die Box. Ich unterschrieb noch die Impfungen in den Pässen und verabschiedete mich dann auch schon direkt von Gwen, denn ich musste dringend weiter, mein Zeitplan war heute mehr als knapp!
    • Gwen
      Pflegebericht 19.03.2015 - Willkommen in Kanada!

      Mein Wecker klingelte und ich war sofort hellwach. Aufgeregt sprang ich wie ein kleines Kind aus dem Bett, klaubte mir meine Reitsachen vom Boden zusammen und huschte ins Bad. Dort duschte ich kurz, um die restliche Müdigkeit abzuschütteln und machte mich dann für den Stall fertig. Vorher machte ich aber noch einmal einen Zwischenstopp in der Küche, wo ich mir meinen Cappuccino machte und einen Vollkorn-Joghurt aß. Den Cappuccino goss ich mir in eine kleinere Thermoskanne und nahm ihn mit raus. Draußen war es noch längst nicht hell, denn es war erst kurz nach um sechs und so schlich sich die Sonne erst ganz langsam über den Horizont.
      Zu meiner Enttäuschung hatte es über Nacht noch einmal geschneit und das Thermometer neben der Tür zeigte -10°C an. „Mist“, grummelte ich leise auf den Weg zum Stall, ich konnte den Frühling gar nicht erwarten, aber er wollte sich einfach nicht zeigen! Seufzend öffnete ich die Stalltüren und wurde dort direkt von einigen neugierigen Frühaufstehern begrüßt. Dann huschte ich in die Futterkammer und machte das Frühstück für unsere Vierbeiner fertig. Nachdem alle gefüttert waren, genoss ich erst einmal meinen Cappuccino, der mich direkt wieder komplett aufwärmte. Etwas übellaunig zog ich mir dann nämlich doch die Mütze über den Kopf und zog die dickeren Handschuhe an und dann durften die Pferde auch schon auf die Weide.
      Heute war ein besonderer Tag, denn meine beiden Lieblinge Fagy und Kedves würden ankommen! Ich war schon richtig aufgeregt und hatte deshalb die Nacht auch kaum geschlafen. Vor einem Monat hatte ich die beiden in Deutschland besucht und von der lieben Elena übernommen und nun sollten sie tatsächlich hier in Kanada ankommen! Natürlich wollte ich ihnen auch ein tolles Heim bieten, weshalb ich extra so früh aufgestanden war, um mit der Stallarbeit möglichst schnell fertig zu werden. Also begann ich die Boxen zu misten, dann frisch einzustreuen. Danach befüllte ich die Heunetze neu und putzte auch einmal alle Tränken und Tröge. Außerdem richtete ich zwei neue Boxen am Ende der Stallgasse her. Dann kehrte ich den kompletten Stall inklusive der Sattel- und Futterkammer.
      Dort räumte ich auch einmal ordentlich auf, beschriftete zwei Futtereimer mit den Namen „Fagy“ und „Kedves“ und hängte die ausgedruckten Futterpläne neben die restlichen an die Pinnwand. Dann war die Sattelkammer dran: Dort richtete ich auch zwei Spinde her, damit dann Platz für die Pferdesachen sein würde. Danach gönnte ich mir erst einmal eine Pause im Reiterstübchen, ehe ich zu einem ausgiebigen Frühstück ins Haus zurückkehrte. Inzwischen war es um acht und die Sonne zeigte sich allmählich, aber so richtig wollte sie heute doch noch nicht hervorkommen.
      Nach dem Frühstück klingelte auch mein Handy und der Fahrer des Trailers war dran. Er erklärte, dass er circa in einer Stunde da sein würde. Aufgeregt sprang ich auf und wuselte die ganze Zeit ungeduldig durchs Haus bis ich dann endlich die lang ersehnten Motorgeräusche vernahm. Ich begrüßte kurz den Fahrer, setzte meine Unterschrift unter seine Papiere und lud dann gemeinsam mit Mum die beiden Pferde aus. Aufgeregt schauten die beiden sich um und musterten ihre neue Umgebung. Die beiden durften erst einmal auf die Weiden nahe des Stalls, natürlich getrennt, aber nebeneinander, so dass sie sich sehen konnte. Aufgeregt trabten sie umher und musterten misstrauisch den Schnee unter ihren Hufen. Sie zeigten sich in voller Pracht! Von Fagy und ihrem tollen Trab war ich sofort angetan und auch Kedves zeigte sich traumhaft. Die beiden durften sich erst einmal austoben, ehe sie dann den Nachmittag in die Boxen kommen würden, denn der Transport von Deutschland nach Kanada war sicherlich nicht ohne gewesen.
    • Samarti
      Pflegebericht 27.04.2015 - Ein wildes Elena

      „Cressi! Ein letztes, komm schon! Elena wird sich freuen, ich verspreche es dir!“

      Die Selfies von Cressi und mir waren schon letztes Mal bei Elena auf riesengroße Freude gestoßen, demnach wollte ich ihr mitteilen, dass es Cresant Moon gut ging, indem ich ihr weitere Selfies schickte – leider machte mir Cressi momentan einen Strich durch die Rechnung. Mehr schlecht als recht versuchte ich ständig, den Reitponyhengst irgendwie ins Bild zu ziehen; leider vergeblich. Aber das würde ich schon noch hinkriegen. Gab nichts, was man nicht mit einer Extraportion Möhren hinkriegen würde. Auch, wenn die sich nicht zwingend gut auf dem Bild machten, wobei: Cressi sah einfach immer gut aus, den konnte nicht einmal mehr Kauen entstellen!

      #dinnertimereloaded“, gab ich dem (zugegebenermaßen wunderschönen) Selfie als Bildunterschrift und schickte die Nachricht dann mitsamt Herzchensymbol per WhatsApp an Elena. Die war inzwischen zwar auch schon wohlbehalten in Kanada angekommen, hatte den armen, kleinen, hilflosen Cressi allerdings irgendwie bei mir auf dem Gestüt vergessen. Nicht, dass ich da was gegen gehabt oder es mich gestört hätte, aber nachher wäre ich wieder schuld oder so. Und dann würde sie mir bestimmt den Kontakt zu Cressi verbieten, und wenn sie das gesetzlich regeln musste, dass ich mich ihm nicht auf 200 Meter annähern durfte! Ich kannte Elena. Die war knallhart.

      Knappe fünf Minuten später lief dann Matthew auf einmal durch die Stallgasse, während ich den Splashed White ein wenig putzte und auf Hochglanz polierte. Ihm schien dies zu gefallen, denn er döste zufrieden und entlastete sein Hinterbein – bis Cardillac ihm argwöhnisch entgegen brummelte. Die beiden Hengste kannten sich noch nicht, und vielleicht war das bisher sogar ganz gut so gewesen?
      Jedenfalls sah Cardillac nicht gerade begeistert davon aus, dass neben ihm noch ein anderer Hengst ein wenig Aufmerksamkeit erntete und er nicht selbst komplett im Mittelpunkt stand. Was erwartete man auch sonst von Eurer Hoheit. Mit den Augen rollend drehte ich mich von dem Perlino weg und ließ Matthew mit ihm in Ruhe. Das klappte allerdings nicht ganz so, wie es sollte: Mit angelegten Ohren bewegte sich der ältere Hengst auf den gescheckten zu und wollte ihm in den Mähnenkamm beißen, was jedoch nach hinten losging, denn in genau dem Moment senkte Cresant Moon den Kopf und entging somit der „Attacke“ um Haaresbreite. Wenigstens schaffte Matthew, der ja momentan durch seine schlechte Laune nicht viel dazu beitragen konnte, dass es hier wirklich rund lief, es gerade noch, Cardillac auf Abstand zu bringen.
      „Sorry“, meinte er stattdessen nur und bei seiner Stimmlage schickte es mir einen eiskalten Schauer über den Rücken, worum ich mich aber nicht länger kümmerte. Cressi war mir wichtiger!
      Dem ging es allem Anschein nach nur zu gut, denn er sah Cardillac mit gespitzten Ohren nach, als würde er sagen wollen: „Hey, das war's schon? Das war ja fast zu einfach!“

      „Wo. Ist. Die. Alte. Pferdediebin?!“
      Oh, oh. Die Stimme kannte ich! Vorsichtig lugte ich hinter dem Stalltor hervor und erhaschte einen Blick auf Gwen, die auf dem Reitplatz mit Kedves ein paar Runden im Schritt drehte. Der Vierjährige war momentan mitten in der Ausbildung und momentan ließ seine Besitzerin es lieber langsam angehen, wobei sie bei Matthew ab und zu sogar Unterstützung bekam.
      Und als wäre das nicht genug, dass sie hier war, rannte Elena wie eine Verrückte auf den Reitplatz zu und fuchtelte dabei wild mit den Armen in der Luft herum, was dazu führte, dass Kedves erschrocken aufsah, mit allen Vieren gleichzeitig in die Luft sprang und dann im wilden Schweinsgalopp auf seine herzallerliebste Züchterin zuraste, die wiederum völlig geschockt reagierte: Sie machte auf dem Absatz kehrt und wollte wohl wie in diesen Filmen wie ein Held über den Zaun springen, schaffte es aber nicht und blieb mit dem einen Bein am Holzzaun hängen, weshalb es sie voll aufs Maul haute. Da war Elena allerdings nicht die Einzige: Auch Gwen befand sich nicht mehr, wie ursprünglich geplant, auf dem Pferderücken, sondern auf dem Sandboden und rieb sich den Hintern. War wohl ein unangenehmer Aufprall, die sollte ihren Hengst nochmal ein wenig erziehen, damit er auch mal merkte, dass sie ihm mit dem Reiten nichts Böses wollte. „Vielleicht solltest du es nochmal mit Stangenarbeit probieren“, murmelte Elena geistesabwesend und brachte den Warmbluthengst dann nach einer Weile zu Gwen zurück, die sich nur seufzend wieder in den Sattel setzte und in meine Richtung deutete.
      „Dämliche Verräter!“, schimpfte ich fluchend und trat hinter meinem Versteck vor, um mich Elenas bösem, bösem Gerede zu stellen.
      „Wo hast du ihn versteckt?! Ich wusste, du würdest ihn mir einfach wegnehmen! Ich wusste es!“ Ihre Stimmlage war so hoch, dass sie beinahe nur noch am Quietschen war und aufgrund der Aufregung hörte man ihren Dialekt mehr als deutlich heraus.
      „Haha“, sagte ich trocken, „sprich Hochdeutsch mit mir.“
      Wütend stemmte sie die Arme in die Hüften und mit ihren beeindruckenden 1,50 Metern sah sie in diesem Moment auch tatsächlich tooootal furchteinflößend aus. „Fick dich, du Grasdackl!“
      Ich hingegen verdrehte nur meine Augen und drehte mich dann um, um Elena wiederum weiterzuleiten – diesmal in den Stall. In der Stallgasse konnte man auch direkt den braunen Hintern von Cressi sehen, der seinen Kopf jedoch so gedreht hatte, dass er uns mit seinem reinweißen Gesicht direkt betrachten konnte.
      „Hast du den täglich durch die Autowaschanlage gejagt oder warum ist der so weiß?“
      „Nennst du Cressi gerade ein Auto?“
      „Nee. Niemals.“
      „Doch, hast du!“
      „Nein.“
      „Doch.“
      „Nein!“
      „Doch!“
      „Doch!“, wollte sie mich in die Falle locken, aber … nicht mit mir!
      „Doch!“ Triumphierend grinste ich sie an und Eli schüttelte als Antwort nur mit dem Kopf. „Hätte ja klappen können“, seufzte sie und zupfte dann Cressis Strick richtig. „Hast du ihn mir schon fertig gemacht, damit ich gleich wieder abhauen kann?“
      „Eigentlich wollte ich gerade mit ihm-“, setzte ich an, wurde jedoch abrupt durch die Klischeeblondine vor meinen Augen unterbrochen. „Danke, echt nett von dir! Aber das war ja wohl das Mindeste, was ich von dir erwarten konnte. Hör auf, ständig nachts Cressi mit zu dir zu nehmen!“
      „Ich hab doch gar nicht …“ – „Natürlich hast du das!“
      Langsam begann ich, zu verstehen, und brach in lautes Gelächter aus. Es dauerte knappe zwei Minuten, in denen Elena nur mit verdutztem Gesicht vor mir stand und meinen plötzlichen Stimmungswechsel gar nicht nachvollziehen konnte, bis ich mich endlich wieder gefangen hatte. „Dachtest du wirklich, ich hätte Cressi … also jetzt ganz ehrlich?“, prustete ich erneut los und hielt mir den Bauch vor Lachen, was Cresant Moons Besitzerin nur mit einem skeptischen Blick quittierte und die Arme vor der Brust verschränkte.
      In dem Moment sprang Gwen ein, die mit Kedves an ihrer Seite auch in der Stallgasse aufgetaucht war (in der es langsam echt eng wurde). „Du hast Cressi hier abgelagert, um ihn nicht wieder mit nach Deutschland nehmen zu müssen, schon vergessen? Er stand die ganze Zeit bei Elisa, du hast ihn nur nie abgeholt. Als ob Elisa das stört, wenn du den Schnösel hier stehenlässt!“
      Jetzt änderte sich Elenas Gesichtsausdruck von „Ihr könnt mich alle mal“ zu „Ich kann mich zwar erinnern, tue aber mal lieber so, als wäre dies nicht der Fall“. „Oh … d-davon weiß ich nichts!“

      „Und? Wie läufts mit Matthew momentan?“, fragte Gwendolyn mich, als wir nebeneinander wieder in die Küche gingen. Elena lief neben uns her (sie hatte sich dazu entschieden, das Risiko noch einmal einzugehen und Cressi wieder in die Box zu stellen, um mit uns noch einen Tee zu trinken) und war erstaunlich ruhig, hoffentlich, weil sie es bereute, mich so angemacht zu haben!
      „Ach, der gibt mir momentan nur ein bisschen Nachhilfe in Bio und Physik, weißt du?“, grinste ich Gwen an, die nur leise lachte und bei Elena für einen weiteren verunsicherten Blick sorgte. Die Arme musste ja völlig überfordert sein, so viel, wie an diesem Tag passiert war!
    • Gwen
      Pflegebericht 07.05.2015 - Das Reiten

      Seit dem Sturz von Kedves, welchen ich ja seiner wundervollen Züchterin zu verdanken hatte, ging es mit uns beiden immer wieder bergauf und so lange wie nicht erneut eine erboste Elena auf den Reitplatz stürmte, würde es auch nicht so schnell noch einmal bergab gehen. Die letzten Tage hatte ich aus Sicherheitsgründen bevorzugt bei mir auf dem Reitplatz gearbeitet und die potenzielle Gefahr gemieden, der ich auf Elisas Gestüt gegenüber gestanden hätte.
      Heute wollte ich aber gerne wieder Matthews Hilfe in Anspruch nehmen, denn wenn man sich nicht selber reiten sah, war die eine oder andere Übung beinahe unmöglich. Zuvor hatte ich mich natürlich bei Elisa erkundigt, dass heute kein Besuch von Elena anstand. Inzwischen schien diese auch wieder im Besitz ihres Reitponyhengstes zu sein, den hatte sie nämlich trotz Wutausbruchs dann noch einmal bei Elisa vergessen. Ob man in Elenas Alter auch schon an Demenz leiden konnte? Wenn ja war sie das Paradebeispiel für alle Studien.
      Während ich noch in Gedanken schwelgte, machte ich mich auf den Weg zu der Weide von Kedves und holte den großen Warmblüter von der Weide. Im Gegensatz zu meinen Ponys war sein Kaliber immer noch etwas ungewohntes, aber so langsam wurde es besser. Im Stall putzte ich ihn ordentlich und war dann schon dabei ihn zu satteln, als draußen mal wieder ein Regenschauer losging. „Der April ist vorbei!“, knurrte ich und wartete geduldig, bis der Regen vorbei war.
      Als das endlich der Fall war, führte ich Kedves aus dem Stall, gurtete nach und schwang mich in den Sattel. Kedves war eine echt coole Socke, dementsprechend war der Weg von uns zu Elisa auch inzwischen kein Problem mehr. Die ersten Male hatte ich ihn geführt, aber inzwischen ritt ich ihn. Und auch heute kamen wir wieder heil auf der anderen Seite des Waldes an, auch wenn Kedves sich lieber mal für alles andere interessierte als für mich. Ich hoffte ja, dass das während unserer „Reitstunde“ nicht sein würde.
      Nachdem wir uns aufgewärmt hatten, kam auch direkt Matthew dazu und der war auch nicht gerade zimperlich. Er wusste wie wichtig die korrekte Ausbildung von Jungpferden war und gerade Kedves, der gerne mal sehr unaufmerksam war, brauchte die Konsequenz, denn für Unsinn war er immer zu haben. Dennoch meisterten wir heute die Stunde besser als gedacht. Wir arbeiteten vor allem an zwei Dingen: Dem Weg nach unten und der leichten Stellung. Viel Zirkel- und Voltenarbeit stand auf dem Plan, aber bisher auch größtenteils nur im Schritt. Man sah noch nicht gar so viel, aber man sah, dass Kedves Fortschritte machte.
      Danach war ich wahrscheinlich geschaffter als Kedves, denn eine halbe Stunde Matthew zu ertragen war gar nicht so leicht, da fühlte man sich definitiv nicht mehr wie eine Trainerin, sondern wieder wie eine kleine Reitschülerin. Aber die heutige Stunde hatte ich überstanden und nach einem kurzen Plausch mit Elisa machte ich mich auch schon wieder auf den Heimweg, denn Kedves wurde langsam zappelig und wollte endlich zurück auf die Weide.
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  • Album:
    Weststallungen
    Hochgeladen von:
    Gwen
    Datum:
    1 Feb. 2015
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  • ehemals King of the Fairies
    Rufname: Kedves
    Geburtsjahr: März 2011

    Von: Kalzifer
    Aus der: Pipcas

    Rasse: Furioso North-Star
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Brauner
    Stockmaß: 1.61m


    Beschreibung:
    Kedves ist ein überaus neugieriger Junghengst, der ständige Aufmerksamkeit benötigt und schnell nervig werden kann, bekommt er diese nicht. Kleine Tricks erlernt er schnell, allerdings führt er sie immer wieder und wieder, vor allem ungewollt, aus. Besonders bei unerfahrenen Personen gelingt es ihm dann Leckerlies oder Streicheleinheiten abzustauben.Bei der Arbeit lässt er sich schnell ablenken, sollte er etwas interessanteres finden oder die Aufgaben nicht abwechslungsreich genug sein. Etwas zu erlernen ist kein Problem für Kedves, es allerdings mehr als ein paar Mal ausführen zu müssen wiederstrebt ihm.

    Ersteller: Elii
    Besitzer: Gwen
    Vorkaufsrecht: Elii


    Dressur M -- Springen S***

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