Cascar

Kazoom

Hengst | Achal Tekkiner | * 03.09.2012 | im Besitz seit 28.08.2014 | gekört: nein | gechippt: ja | geimpft: ja | Decktaxe/Leihgebühr: - (19 Punkte)

Kazoom
Cascar, 19 März 2017
    • Cascar
      Ankunft von Kazoom
      [28.08.2014]

      Heute war es endlich so weit. Der erste Tekke sollte auf dem Hof eintreffen und ich war deswegen schon tierisch hibbelig. Mein Frühstück schlang ich flott runter und lief (oder tanzte) dann über den halben Hof zum zukünftigen Stall des Frischlings.
      Dort streute ich pfeifend eine Box ein, überprüfte die Tränke und legte das Futter zurecht. Mein Dad war wahrscheinlich schon auf dem Flughafen, ich hatte also noch eine halbe Stunde.
      Zügig sammelte ich von unserem Apfelbaum diverse Früchte und legte sie, nun mit schmerzendem Rücken, in die Raufe.
      Kazoom, hieß er. Und er war zwei Jahre alt und bereits als Rennpferd eingeritten. Ich klatschte in die Hände und tappte dann nachdenklich zur Kreuzung, wo mein Vater vier Minuten später dem dem Hänger eintraf. Als ich die Rampe öffnete stellte ich fest, dass der Dunkelbraune ein ziemlich Lieber sein musste. Er knabberte am Heu und drehte kauend den Kopf nach hinten, als er mich bemerkte. Ein leises Wiehern bekam ich auch noch und ich liebte den Hengst sofort.
      Ich lud ihn ab und betrachtete ihn im Licht der Sonne. Noch hatte er eine Decke auf dem Rücken, aber als Dad die herunternahm, erblickte ich einen bildhübschen, rassetypischen Achal Tekkiner.
      Ein aufgeregtes Kichern unterdrückend, führte ich den Neuankömmling in den Stall - er lief brav neben mir und ich fragte mich unwillkürlich, wo der Kleine seine Ausbildung genossen hatte.. In seiner Box nahm der Hengst erstmal alles unter die Lupe und entdeckte die automatische Tränke für sich. Mit diesem letzten Bild vor Augen verließ ich ihn, damit er ankommen konnte.
    • Cascar
      Stufenerhöhung Rennen (E/A)
      [31.08.2014]

      Tag 1: Kazoom war zwei Jahre alt und er sollte auf die Bahn. Vorraussetzungen dafür gab es genug und der Hengst hatte keine schlechten Anlagen, besonders von der Ausbildung her. Ursprünglich kam er aus einer Tekkinerzucht in Schweden; von Berichten wusste ich nur, dass er im Rennen ehrgeizig und intolerant war. Auf meiner heute beginnenden Stufenerhöhung sollte ich das erfahren. Optimistisch betrat ich den Stall und fütterte den lieben Kerl. Zurückhaltend und freundlich nahm er alles entgegen, ich putzte ihn während des Fressens in der Box. Wie immer war Maria mit von der Partie. Zur Qualifikation würde sie VGold reiten.. Als Ansporn für diesen Kleinen. Aber bis dahin lag Arbeit vor uns und ich sattelte zügig. Der Hengst wurde nun wachsamer und legte die Ohren an, als ich den Gurt festzog. Als der Liebe bemerkte, dass es auf den Platz ging, nahm seine Aufregung zu und noch vor dem longieren begann er zu schwitzen. Während der Arbeit zog er seine Aufgaben souverän durch. Als Maria übernahm, war sie begeistert von seinem ruhigen, flachen Galopp. Ich zog mich um und befand mich wenig später auf dem Pferderücken. Anfangs an der Longe, dann auch frei auf dem Hufschlag. Kazoom war anders als Versatilely. Nicht so weich im Maul und deutlich empfindlicher im Schenkeldruck. Ein ausgebildetes Rennpferd eben. Auf der Bahn konnte er sicherlich ordentlich hochgehen und ich beschloss, in den kommenden Tagen eher an seiner Kondition zu arbeiten, denn an Motivation oder Konzentration fehlte es ihm nicht. Tag 2: Mein Hengst war gestern gut weggekommen. Kaum in der Box, war er wieder still und lieb. Ich unterschätzte ihn nicht länger und heute, beim freien longieren im Roundpen, machte er sich gut. Ich ließ ihn lange laufen, von gestern hatte er nicht mal ansatzweise Muskelkater. Auf die Weide durfte er nachher sogar auch noch - es war schließlich nicht verkehrt, wenn er sich seine Kondition selbst erarbeitete. Tag 3: Wie gewöhnlich wollten Maria und ich heute mit Kazoom den Start üben. Dazu putzte ich den Hengst und sattelte ihn. Er war nicht ganz so aufgeregt, wie am ersten Tag, was womöglich daran lag, dass er jetzt ausgelastet war. Freundlich schnaufend kamen wir an der Sprintstrecke an. Der Dunkelbraune spitzte angesichts der Startboxen die Ohren. Ich führte ihn ein Weilchen, dann traf Maria ein und das Training konnte beginnen. Kazoom war minimal hibbelig, als wir ihn zum ersten Mal in die Startbox führten. Er sah mich mit gewölbtem Hals fragend an, aber vorerst öffneten sich nicht die Türen nach vorn. Als der Liebe sich an die Enge im Dunkelgrünen Käfig gewöhnt hatte, warf mich meine Partnerin in den Sattel. Nun schien das Pferd zu verstehen, worum es eigentlich ging - und überrannte beinahe Maria. Ich nahm die Zügel kurz, als sich die Tür hinter uns schloss und ging hoch. Als wir die Startlinie überquerten, zog Kazoom vorbildlich die Beine unter den Leib und sprang los. Auf der 200m langen Sprintstrecke lenkte ich ihn noch an den linken Rand. Es klappte. Nur, wie schon bemerkt, reagierte der Hengst sehr grob auf Hilfen, er zog beispielsweise den Kopf energisch hoch, wenn man Schenkeldruck gab und nahm dann die Biegung zu steil. Aber deshalb trainierten wir ihn und am Ende des Tages lief er nicht nur ruhiger, sondern auch professioneller. Er akzeptierte mich auf seinem Rücken und begann mit mir zusammenzuarbeiten. Tag 4: Nachdem gestern soweit alles gut gegangen war, gab es heute wieder Konditionstraining. Kazoom kannte meine Methoden und arbeitete zügig und souverän. Er schwitzte deutlich weniger als am Tag zuvor und ließ sich nach einer großangelegten Galoppade auf dem Platz bereitwillig einfangen. Tag 5: Kazoom wieherte hell, als ich den Stall betrat. Ich warf ihm im Vorbeigehen eine Möhre in den Trog und holte dann sein Putzteug und den Sattel. In der Sonne trafen wir auf der Sprintstrecke ein; Maria longierte den Hengst, während ich mich umzog. Heute gab es nur Wiederholungen. Ein langsamer, leichter Start, Optimierung der Lenkung und die allgemeine Reaktion auf Hilfen trainierten wir über zwei Stunden. Danach waren wir alle ziemlich platt, aber Kazoom war so in etwa bereit für seine Runde übermorgen. Tag 6: Der Letzte Ruhetag und wieder ein Tag, um Kazooms Kondition unter die Lupe zu nehmen. Allerdings nur kurz, damit der Hengst für morgen Energie sammeln konnte. Nach dem Training putzte ich den Lieben ausgiebig und stellte ihn dann wieder in seine frische Box. Tag 7: Kazoom war hellwach und schon während des Fütterns aufgeregt. Als würde er wissen, was heute anstand. Ich putzte den Dunkelbraunen in seiner Box und nahm ihn dann, mit einer Stalldecke auf dem Rücken, mit zum Hänger. Er lief mir ohne zu zögern hinterher und wieherte beruhigend, als er am Heunetz zu knabbern begann. Ich lächelte und verließ ihn, um das Sattelzeug zu holen. Eine knappe Stunde später trafen wir auf der Auckland-Bahn ein. Mein Dad sattelte den Hengst, während ich mich anständig in Schale warf. Dem folgte eine angemessene Vorführrunde, bevor ich in den Sattel geworfen wurde. Kazoom kaute unruhig auf dem Gebiss und als mein Vater auf dem Sandstreifen die Arme hochriss, galoppierte er zügiger als gewollt. Ich wandte viel Kraft auf, um ihn ruhig zu halten. Dennoch kamen wir wohlbehalten bei Maria an; während sie uns in die Startbox führte, begann es zu regnen und mein Pferd schwitzte. Das Signal ertönte, die Tür öffnete sich und unser Rennen begann. Der Hengst legte die Ohren an und ließ sich nach einem flotten Start wiederwillig nach Innen lenken. Das einzig gute daran war, dass er weich im Maul blieb. Der Regen klatschte mir ins Gesicht und unter stetigem Hufgetrommel erreichten wir die Kurve. Mein Hüh lief gut und gleichmäßig; er blieb souverän, als wir die Biegung verließen. Dann gab ich Kazoom die Zügel vor und er jagte los, als wäre der Teufel persönlich hinter ihm her. Trittsicher auf dem nassen Rasen und unglaublich schnell überquerten wir die Ziellinie, mein Gesicht brannte von den scharfen Tropfen. Ich parierte durch und das Pferd ließ mich gewähren. Er war schneller als Versatilely Gold und gut, um seine Gegner bei schlechtem Wetter auszustechen. Als Maria mein Hotta am Zügel griff, saß ich ab und nahm den Sattel direkt vom Rücken. Meine Klamotten waren nass und später, im Auto, fror ich. Dennoch wärmte mich die Erinnerung an unseren, noch nicht ganz einwandfreien Ritt und die gelungene Stufenerhöhung von Kazoom.
    • Cascar
      Bericht
      [11.10.2014]


      Auch in Neuseeland war der Herbst eingetroffen. Die Blätter des halbherzigen Regenwaldes färbten sich von grün zu blutrot und hingen ständig an meinen Schuhen, während ich über den Hof zum Tekkenstall marschierte.
      Als ich eintrat, empfing mich das freudige Wiehern Kazooms, wegen dem ich übrigens auch dort war. Ich trat an die Box des Braunen und kraulte seine Stirn, während er mir unablässig seinen warmen Atem zublies. Es war frisch, im Gebäude und er stand ja quasi allein.
      Ich nahm mir vor, eine passende Decke für meine Maus zu besorgen. Abgesehen davon gab es heute eine nette Putzrunde im Stall, mit anschließendem Longieren unter einer kaum aufreißenden Wolkendecke auf dem Reitplatz.
      Oliver hatte sich ja für heute angekündigt, aber noch war ich total allein.
      Ich schubste Kazoom nach dem Training also auf die Weide. Er war sanft und ruhig, bis ich ihn auf die große Wiese entließ. So wollte ich das sehen.
      Ich schenkte meinem Pferd noch ein Lächeln, bevor ich mich auf den Weg zum Stall machte, um auszumisten und aufzuräumen.
    • Cascar
      Schmiedbericht (Sissicat)
      [18.10.2014]


      Kurz nachdem ich von meinem letzten Auftrag heimkam berichtete mir mein Bruder das ich bereits einen nächsten auftrag hatte.Etwas verwirrt stieg ich wieder in den Wagen und laß den Zettel wo oben stand wohin ich muss und was ich tun soll.Ok es ging wiedermal zu Cascar und behandeln soll ich zwei ihrer Tekken.Ich schnaufte und fuhr los.Bei dem Hoftor angekommen sah ich bereits Cascar warten. Ich parkte und lief zu ihr:,,Tut mir leid das ich so spät komme ich bin gerade erst von einem Großauftrag zurückgekommen..." ,,Macht doch nichts schon Ok...ich helfe dir beim herrichten."sagte Cascar ruhig und ging zu meinem Wagen.Ich öffnete den Kofferraum und bagang sofort zum Ausräumen.Cascar half mir so das wir schnell alles aufgebaut hatten.dann führte sie mich zu ihrem Tekkenstall wo 3 besetzte boxen waren.Zwei von den Tekken waren meine Patienten.cascar ging zu einem weißen hengst und meinte:,,Das ist Estragon Sky er ist dein ertser patient."Sie legte ihm das Halfter an und führte ihn raus.Ich folgte ihr und machte mich sobald sie ihn angebunden hatte auch schon an die arbeit.Estragon Sky sah manchmal verwirrt zu mir aber er blieb ruhig.Ich hob sein Huf und tastete es etwas ab da nichts schlimmes zu spüren oder sehen war bagang ich mit dem raspeln ,da das Huf etwas trocken war tat ich auch noch etwas Huföl darauf und machte mich an das nächste Huf und das nächste und naja das letzte Huf.Dann machte ich mich noch vorsichtig an das Ausschneiden und streichelte dannach vorsichtig Estragon Sky's Hals und gab ihm ein Leckerli.Dannach brachte Cascar ihn zurück in seine Box und hollte den nächsten Tekken. Kazoom ist sein Name.Der freche hengst kam sofort zu mir getrabt und lies sich streicheln und dann brav anbinden.Ich lachte noch mal und fing dann an mir seine Hufe anzusehen.Wie bei Estragon Sky schien alles OK zu sein so das ich schon mit dem rasspeln und ausschneiden anfangen konnte.Nachdem ich mit den 4 Hufen fertig war ,entschied ich mich auch Kazoom die Hufe zu öllen.Nachdem ich damit auch fertig war gab ich Kazoom auch eine Belohnung und streichelte ihn nochmal.Dann führten Cascar und ich ihn zurück in seine Box und cascar lud mich noch auf einen Kaffee ein doch ich musste leider ablehnen da ich daheim noch auf den Hof helfen musste so fuhr ich verschwitzt und erschöpft wie ich nunmal war heim.
    • Cascar
      Stufenerhöhung Rennen (L/M)
      [18.10.2014]


      Ich betrete im dichten Nebel des Morgens den Tekkenstall, wo ich von erfreutem Gewieher empfangen werde. Lächelnd tappe ich zu Kazoom. Der braune Hengst streckt mir seinen hübschen Kopf entgegen und pustet mir Luft in das Gesicht. Ich kraule seine Wange, sodass er mit der Nase auf meinem Schlüsselbein etwas wegdöst.
      Ich rede noch ein wenig mit ihm, dann gibt es Futter. Während mein Kamerad frisst, bandagiere ich gründlich Vorder- und Hinterbeine, er bekommt eine geliehene Transportdecke und es geht Richtung Transporter.
      Dort erwarten mich Maria, mein Dad und zu meiner Überraschung Arthur. Letzterer ist Karthagos Reitbeteiligung. Er lächelt mir zu, ich verdrehe die Augen und bringe mein Pferd weg.
      Kazoom macht kaum Probleme, zehn Minuten und er knabbert friedlich am Heunetz. Dann geht es im voll beladenen Jeep Richtung Auckland.
      Die Bahn ist für uns reserviert; auch hier liegt dichter Nebel über dem geharkten Sand. Marc und Arthur satteln meinen Hengst, ich ziehe mich derzeit um. Als ich zurückkomme, gibt es für Kazoom beinahe kein Halten mehr - er tänzelt seitwärts und steigt mit aufgeregt leuchtenden Augen, während Marc ihn mit einem einfachen, schonenden Strick zu bändigen versucht.
      Angst habe ich keine, als ich mich von Arthur in den Sattel werfen lasse. Er sieht mich merkwürdig an, bevor Marc meinem Hüh einen Klaps auf den Hintern gibt und der Dunkelbraune mit hoch erhobenem Kopf davonprescht.
      Ich muss zur Startbox und halte das Hüh mühsam kurz, während meine Hände kalt werden und ein Gemisch aus Wind und Nebel auf mein Gesicht trommelt.
      Maria angelt erfolgreich nach dem Leder und bringt uns zügig in das grüne Metallgestell. Dort bereite ich mich sorgfältig auf den Start vor und danke auch Kazoom für seine Mitarbeit.
      Das Horn ertönt, die Tore öffnen sich und Kazoom gräbt mit einem gewaltigen Satz seine Vorderhufe in den Boden. Im eher gezügelten Galopp geht es nach innen, Augenblicke später nehmen wir die Kurve in Angriff. Ich sehe wirklich wenig, die Sonne beginnt gerade erst, unsere Bahn zu erhellen. Dafür kann ich mich auf Kazoom verlassen, der mit angelegten Ohren und jetzt schon ausgreifenden Schritten seinen Weg über den feuchten Rasen findet.
      Ich halte ihn auch nach der Biege kurz und achte auf Gleichmäßigkeit, Sicherheit und Abstand zur Bande. Meinem Hengst scheint das einfach mal egal zu sein; er fordert mit energischen Kopfbewegungen mehr Zügel. Bekommt er schließlich auch, als wir die letzten sechzig Meter passieren. Die Ziellinie überqueren wir im überaus gestreckten Galopp, Kazoom wird danach schlagartig langsamer. Ich lobe ihn.
      Marc empfängt mich, ich Steige mit wackeligen Beinen ab. Mein Pferd dampft in der aufgehenden Sonne. Wenig später, Pferd und Mensch sind verschwunden, bestätigt mir mein Dad eine gelungene Stufenerhöhung. Ich freue mich ehrlich, aber mir ist irgendwie kalt und ich habe Hunger.
      Die Rückfahrt verbringen wir schweigend; auf dem Hof geht es für das Vollblut mit einer Abschwitzdecke in die frisch gemistete Box, wo Kazoom erstmal ordentlich trinkt. Ich verabschiede mich für heute von ihm - er hat wirklich vorbildlich gearbeitet.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [24.10.2014]


      Der Tag war kühl und ziemlich windig, aber auch heute gab es viele Vierbeiner, die gut versorgt werden sollten.
      Also stolperte ich schon ziemlich früh in den Südstall, wo mir prompt meine drei lieben Stuten entgegenwieherten. Zuerst gab es Futter, dann putzte ich Spotti. Natürlich unter den wachsamen Augen ihres Fohlens. Das ganze wurde mehr eine ausgiebige Kuschelrunde. So gesagt, genoss ich die Zeit bei den Beiden, bevor auch Everyday, nicht weniger lieb und zutraulich, sauberes Fell und saubere Hufe bekam.
      Die Drei brachte ich dann zum Toben in die Halle, wobei der Weg durch den Wind über den Hof schon abenteuerlich war. Nur wollte ich Araberstute und Ponyfohlen nicht dem rauen Klima aussetzen.
      Der Stall war damit bis hierher erledigt. Ich wechselte meinen Standort in die Nordstallungen, in den Hengstteil.
      Auch dort fütterte ich und putzte anschließend Nacorde. Der Braune war mir wohlgesinnt und kassierte auch die ein oder andere Streicheleinheit. Er musste allerdings auf die Weide, solange er noch nicht geschoren war.
      Dann ging es zu meinen Tekken. Zumindest zu Kazoom, der derzeit allein im riesigen Stalltrakt stand. Estragon war auf einem Turnier und Worgait dümpelte noch immer auf seinem Roundpen herum.
      Also fütterte und putzte ich nur dieses eine Pferd, der dann (mit Decke..) auf die Koppel durfte.
      Von den Weidegebieten tappte ich dann auch zum Roundpen.
      Worgait fror, ich sah es ihm an. Immerhin nahm er mit dem Präparat wieder Futter auf und die Rippen zeichneten sich nicht mehr ganz so doll ab. Das machte mich optimistisch. Ich holte eine Thermodecke aus der Sattelkammer, band den Hengst mit viel Krach an den Zaun und legte ihm unter zarter werdenden Huftritten die Decke an. Er wusste, dass er mich brauchte.
      Ich sagte nichts zu ihm, verhielt mich ebenso abweisend, wie er sich. Nicht mal ein "Tschüss." gab es.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [02.12.2014]


      Ich war weihnachtlich gestimmt. Draußen, auf der Wiese hinter unserem Haus, vermischte sich der Reif mit pludrigem Schnee. Ich frühstückte.
      Und dann ging es los. Zum Stall. In letzter Zeit hatte ich meine Aufgaben hier stark vernachlässigt. Schulbedingt, muss man sagen. Umso mehr freute ich mich, als ich Spearmint hell wiehern hörte.
      Ich lächelte, tappte zu meinem Pferd und begrüßte sie herzlich. Zum Teddybären war sie mutiert und das veranlasste mich, sie noch zehn Minuten länger zu streicheln und vernarrt zu betrachten. VGold und Feuerzauber empfing ich ähnlich, dann gab es Futter für alle.
      Während die Hühs auf dem Paddock, unter klarem und doch irgendwie dunklem Himmel fraßen, mistete ich die Boxen aus, sodass es pünktlich zum Abschluss des Mahls auf die Weide gehen konnte.
      Danach musste ich leider weiter, denn wir hatten ja hier nicht nur drei Pferde... Also begab ich mich in den Südstall, wo ich ähnlich erfreut wie im Norden empfangen und gründlich beschnüffelt wurde. Ich fütterte auch hier meine drei Schützlinge und während des Fressens beschäftigte ich mich mit Spotti Junior und dem Halfter.
      Die kleine Stute war zu klug, um etwas dagegen zu haben; viel zu oft hatte sie sich das bei ihrer Mutter angesehen, sodass sie wirklich still hielt.
      Ich nahm das Halfter dann wieder mit und begann stolz mit dem Ausmisten der Boxen. So kam es, dass die Spottis und Ever auch bald auf der Koppel untergebracht waren.
      Ich wandte mich als nächstes den ausladenden Nordstallungen zu. Das Gewieher hier war eher verhalten. So viel hatte ich mit den Bewohnern ja auch nicht zu tun.
      Ich begrüßte trotzdem alle gründlich, bevor ich fütterte und ausmistete. Jessica kam dann auch direkt, kuschelte mit Serafino und half dann.
      Und hier war es dann auf einmal Arbeit, alle Pferde heil und sicher auf die Weide zu bekommen. Mein Dad und Jess halfen mir, vierzig Minuten dauerte das trotzdem.
      Im Hengststall war die Freude riesig. Empire und vor allem Bemme konnten es kaum erwarten, mich mit der Nase anzutippen und ich konnte meine Schützlinge nur grinsend streicheln. So gehörte sich das!
      Ich befütterte den Stall und mistete schon deutlich unmotivierter und langsamer die Boxen, bevor es für Empire, Locki, Jimmy und Bemme auf die große Wiese ging.
      Mittlerweile war es 10 und ich beeilte mich, zu den Tekken zu kommen. Estragon und Kazoom waren wie immer eher still, Choco sah mir immerhin neugierig entgegen und die kleine Sysah wieherte unglaublich eifrig und hoch. Über Worgait, der in der letzten, großen Paddockbox stand, müssen wir ja gar nicht reden.
      Für diesen Stall nahm ich mir wieder viel Zeit. Die Hottas hier wurden nicht nur gefüttert, sondern auch geputzt und eingedeckt, bevor es auf die Weide ging.
      Der Winter ist nicht gut für Tekken.
      So kam es allerdings, dass ich plus ausmisten um eins fertig war. Mit allem.
      Und weil ich das schon lange nicht mehr gemacht hatte, setzte ich mich an Spearmints Weide auf den Zaun und sah meiner ersten Stute beim Grasen zu.
    • Cascar
      Schmiedbericht (Rasha)
      [23.12.2014]


      Heute hatte ich einen Termin bei Cascar. Sie hatte mich bereits vorgewarnt, dass ein Kanditat etwas kompliziert sei und zudem gerade aus schlechter Haltung gerettet worden war.
      Als ich auf dem Hof ankam, parkte ich meinen Wagen und sah bereits eine junge Frau aus dem Stallgebäude kommen. „Hallo, ich bin Cascar. Am besten fangen wir mit Kazoom an, er ist unkompliziert und muss nur ausgeschnitten werden“, begrüßte sie mich. „Alles klar, dann bereite ich mich vor, während du das Pferd holst“, antwortete ich und ging zum Kofferraum, um mir meine Arbeitskleidung anzuziehen und das Werkzeug vorzubereiten.
      Dann kam Cascar auch schon mit Kazoom um die Ecke und band ihn am Putzplatz an. Behutsam begrüßte ich den Hengst, welcher freundlich an meiner Hand schnupperte. Dann nahm ich den Hufkratzer und entfernte den groben Dreck, um mir einen Überblick zu verschaffen. Mit der Zange kürzte ich die Hufe. Anschließend brachte ich sie mithilfe der Raspel in Form. Die Hufe auf den Hufbock zu legen, war für den ruhigen Hengst kein Problem und daher konnte ich dies auch zügig erledigen. Zum Schluss schnitt ich das lose Sohlenhorn mit dem Hufmesser weg und brachte den Strahl wieder in Form.
      „Das wär’s schon“, sagte ich, während Kazoom ein Belohnungsleckerli erhielt. Cascar führte mir den Hengst noch einmal in Schritt und Trab vor. Da er gut lief, konnte sie ihn wieder wegbringen.
      Dann kam sie mit Worgait zum Putzplatz. Hier hatte sie mich bereits vorgewarnt, dass der Hengst sehr aggressiv und schwer zu händeln sei. Das konnte man ihm leider auch von weitem ansehen. Aufgeregt trippelte er neben ihr her und ließ sich auch kaum bändigen.
      Da der Hengst leider zudem noch aus sehr schlechter Haltung kam, war sie sehr in Sorge, was seinen Hufzustand anging. Ich bat sie, den Hengst in einer engen Wendung zu führen. Hier zeigte sich bereits, was alle vermutet hatten. Worgait verlagerte sein Gewicht auf die Hinterbeine, um so die Vorderbeine zu entlasten.
      Ein Zeichen für leichte Hufrehe. „Leider ist hier nun meine Kompetenz erschöpft. Das sollte sich zunächst ein Tierarzt ansehen und den Verdacht mit einem Röntgenbild bestätigen. Wenn dann die Diagnose steht, kann man sich mit dem Tierarzt in Verbindung setzen und die Hufe entsprechend behandeln. In der Zwischenzeit solltet ihr die Hufe kühlen, das Pferd richtig füttern und auf eine weiche, nicht fressbare Einstreu stellen“, erklärte ich Cascar.
      Vorsichtig sah ich mir die Hufe aber noch einmal an. Der Hengst war sehr unruhig, schlug mit dem Kopf und schnappte nach mir. Ich musste sehr aufpassen, dass er mich nicht erwischte. Da ich nun aufgrund der noch ausstehenden Diagnose nicht an den Hufen arbeiten konnte, brachte Cascar den Hengst zurück in den Stall.
      Ich räumte mein Werkzeug zusammen und verabschiedete mich mit der Vereinbarung, dass sie nach dem Tierarztbesuch mich telefonisch über den Zustand des Hengstes informieren würde. Dann machte ich mich auf den Weg nach Hause.
    • Cascar
      Weihnachten
      [24.12.2014]



      Weihnachten. Mit einem Lächeln auf den Lippen schloss ich die Haustür und tappte Dampfwölkchen in den kalten Abend pustend Richtung Turnierstall.
      Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir noch in Deutschland gewohnt - der absolute Wahnsinn.
      Ich begrüßte Spearmint schon, bevor ich sie sah und bekam prompt eine wunderbar klare Antwort - ein Wiehern, in das Gold und Feuer gleich darauf einstimmten. Für meine drei Stuten hatte ich den klassischen Kuchen mitgebracht; heute gab es außerdem noch Rüben und Äpfel, die begeistert auf dem schneebedeckten Paddock verspeist wurden.
      Ich stand zu diesem Zeitpunkt bei meinen treuen Gefährten; streichelte wo ich konnte und bedankte mich ehrlich für dieses herrliche Jahr.
      Dann musste ich leider weiter. Mein Weg führte mich direkt in den Südstall, wo ich ähnlich begeistert von Ever und den Spottis begrüßt wurde. Hier drehte ich meine Handlung um, zumal es nicht für alle Kuchen gab: ich streichelte und kuschelte, bevor es ausgiebig Rüben und kleinere Leckereien gab.
      Ich ließ mich eben im Stroh, zu Käses Hufen nieder, um die kleine Stute hinter den Ohren zu kraulen, als ich vor dem Stalltor ein eindringliches Wiehern und darauf folgendes Geflüster hörte.
      Ich grinste, sprang auf und begrüßte zehn Minuten später lachend meine Freunde.
      Sie boten einen prächtigen Anblick: Marc saß, als Weihnachtsmann verkleidet, auf dem als Rentier geschmückten Empire; neben ihm Oliver, irgendwie total grau, auf Locki. Letzterer hielt meinen Jimmy am Strick als Handpferd und bedeutete mir nun, mich auf dessen Rücken zu schwingen. Die Flanken des Schecken waren mit wunderbaren Stoffen im charakteristischen WCS-Blau mit goldenen Stickereien bedeckt. Ich war irgendwie glücklich, als ich an der Seite meiner Kameraden im Dunkeln über den Hof ritt.
      "Was bist du eigentlich, Oli?", wagte ich schließlich zu fragen.
      "Der Maulwurf", war die Antwort, "Der Maulwurf des Weihnachtsmanns."
      Unser Lachen hörte man weit; so war es kein Wunder, dass der bereits ausrastende Bemme uns schon lange bemerkte, bevor wir in Sicht kamen. Den jungen Hengst und Klappstuhl nahmen wir einfach als Handpferd mit zum Tekkenstall, um die allgemeine Aufregung zu mindern.
      Trotz allem der erste Stall, in dem das Wiehern erst einsetzte, als wir eintraten.
      Nunmehr zu dritt wurden Essig, Kazoom, Late, Devri und Sysah begrüßt, gestreichelt, gefüttert und irgendwie auch beschenkt: Oliver hatte für die junge Fuchsstute ein hellblaues Halfter genäht, dass der Lieben ganz ausgezeichnet stand und Devri bekam eine neue Renntrense von Marc.
      Während sich meine Freunde mit den übrigen Tekken abgaben, suchte ich mir einen Weg in den hinteren, dunkleren Teil des Gebäudes.
      Hier stand noch immer Worgait, der an diesem Abend keine Reaktion zeigte, als ich mich näherte. Er starrte aus seinem Boxenfenster in die anbrechende Nacht, als würde er in der Dunkelheit etwas suchen.
      Ich ging nicht in die Box, ließ nur mit einem "Frohe Weihnachten" eine Rübe in den Trog fallen und kehrte zu meinen Begleitern zurück. Zurück ins Licht.
      Unsere nächste Station war der Nordstall. Zugleich auch unsere Letzte, aber der Tumult der uns empfing, machte allein schon die Begrüßung zum Erlebnis.
      In diesem Stall waren außer Marc, Oli und mir auch noch Jessica und mein Dad, die ihren jeweiligen Pferden wohl auch frohe Weihnachten wünschen wollten.
      Ich hingegen begab mich gleich nach dem Absitzen zu Cheetah und Razita, die sich ebenfalls einen der begehrten Weihnachtskuchen teilen durften. Lotte bekam eine Rübe und dann tappte ich in das Nebengebäude der Hengste. Sol kassierte dort neben seinem Futter einige liebevolle Streicheleinheiten; ebenso wie Corde und Fino, die ja aber im Grunde genommen schon genug versorgt worden waren, von ihren Besitzern.
      Der Letzte im Bunde war schließlich Karthago, dem ich seine Freude förmlich ansah. Es war einfach allgemein ein wunderbarer Abend und als wir uns im Hengststall, nach dem absatteln, putzen und Kuchen-füttern der Hengste voneinander verabschiedeten und uns frohe Weihnachten wünschten, geschah das ungemein feierlich und im Schall der zufrieden kauenden und schnaubenden Pferde.
    • Cascar
      Bericht
      [26.12.2014]


      Es war schlichtweg ein wunderbarer Tag, um in den Stall zu gehen. Bei kalten Temperaturen, kaum Wind und vollstem Sonnenschein begrüßte ich also den lieben Kazoom.
      Der Dunkelbraune war ruhiger denn je, aber ich spürte, dass er insgeheim brodelte. Er hatte lange nicht mehr anständig gearbeitet, sodass ich den Lieben drinnen rasch überputzte (gefressen hatte er schon gegen sieben - es war jetzt halb zehn) und schließlich auch sattelte, bevor es zügig auf den großen Reitplatz ging.
      Zu Anfang wurde ein wenig longiert. Kazoom versuchte sich zu beherrschen, darunter litt allerdings seine Konzentration. Trotzdem zog ich das ganze Programm durch, denn eine Zerrung oder ähnliches wollte ich nicht riskieren.
      Geschafft war es doch irgendwann, sodass ich mich, natürlich mit Helm und Schutzweste, auf den unglaublichen schmalen Rücken meines nunmehr tänzelnden Kameraden begeben konnte. Kazoom rastete fast aus.
      Mit Mühe manövrierte ich das Rennpferd auf den Hufschlag, wo ich ihn angaloppierte und geschlagene zwanzig Minuten einfach sprinten ließ. Meine Arme krampften sich schmerzhaft zusammen, als ich den Hengst zurücknahm und zu trainieren begann: es gab eine alte Einheit aus der Stufenerhöhung zu wiederholen.
      Das bedeutete, die kurzen Seiten wurden im gemäßigten Tempo absolviert und die langen Seiten im Sprint. Ich förderte damit Ansprechbarkeit und Bremsvermögen, was für den Reiter im Rennen absolut entscheidend war. Neben der Schnelligkeit und Kondition des Pferdes.
      Nach zwei Stunden war Kazoom erschöpft. Ich parierte leichthändig durch und lobte meinen Schatz, bevor ich abstieg und eine Decke über die verschwitzten, pumpenden Flanken legte.
      Die folgenden vierzig Minuten führte ich den Dunkelbraunen trocken.
      Im Stall gab es das verdiente Kraftfutter nebst verschiedenen Leckereien. Während Kazoom angebunden auf der Gasse fraß, mistete ich seine Box aus und besorgte eine saubere Decke, sodass der Hengst den restlichen Tag bequem dösend im Warmen verbringen durfte.
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  • Album:
    WCS - Oststall
    Hochgeladen von:
    Cascar
    Datum:
    19 März 2017
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  • Stallinterne Informationen
    _________________________________

    Zuchtname des Pferdes: Kazoom
    Rufname(n):
    Besitzer: Cascar Winterscape
    Reitweise: Rennen, Englisch
    Vorbesitzer:
    Vorkaufsrecht: Cascar

    Tierarzt: Eddi Caen
    Hufschmied:
    Ausbilder: Cascar Winterscape,
    Ruby Cearns
    Reitbeteiligung:

    Stall: Oststall
    Weide: nordöstlich des Stalls
    mit beheiztem Unterstand
    Einstreu: Stroh
    Futter: Heu, Saftfutter;
    Kraftfutter 2x täglich
    Anmerkungen:

    Portrait:


    Abstammung
    _________________________________


    Von: Kalapitissimi
    unb. x unb.

    Aus der: Mokka
    Glint Of Gold x Mousse au Chocolat

    Zur Zucht zugelassen:

    Züchter: unb.

    Eingetragene Zucht:
    Akhal Teke Breeding Association (ATBA)
    / Winterscape Stables (WCS)
    Gencode: AA Ee chch
    Vererbung: Kazooms Nachkommen
    werden meist Rappen und Braune sein. Lediglich in
    Kombination mit einem dominanten Champagner-Gen
    (CHCH) sind Amber-Champagner-Färbungen möglich.
    Nachkommen:


    Exterieur
    _________________________________

    Geschlecht: Hengst (männlich)
    Geburtsdatum: 03.09.2012
    Rasse: Achal Tekkiner
    Herkunft: Frankreich

    Stockmaß/Endmaß: 156 cm
    Art: Pferd
    Typ: Vollblut

    Fellfarbe: Dunkelbrauner
    Langhaar: schwarz
    Abzeichen:
    Sonstige Erkennungsmerkmale: Reinbraunes
    Pferd; keine weißen Stellen o. Abzeichen;
    Tekkiner-typischer Fellglanz


    Interieur
    _________________________________


    freundlich ◆◆◆ bösartig

    introvertiert ◆◆◆ extrovertiert

    intelligent ◆◆◆ unintelligent

    selbstbewusst ◆◆◆ unsicher

    sozial ◆◆◆◆ unsozial

    nervös ◆◆◆ beständig

    ausgeglichen ◆◆◆ unausgeglichen

    temperamentvoll ◆◆◆◆ ruhig

    aufmerksam ◆◆◆◆ unaufmerksam

    streitlustig ◆◆◆◆ friedlich

    naiv ◆◆ dominant

    loyal ◆◆◆ untreu

    arbeitsfreudig ◆◆◆◆ faul

    geduldig ◆◆ ungeduldig


    Charakterbeschreibung: Kazoom, ein mittlerweile fünfjähriger Hengst, ist im wahrsten Sinn
    ein Pferd mit zwei Gesichtern: Im alltäglichen Umgang und im Training zeigt er sich ruhig,
    aufgeschlossen und personenbezogen, wenn auch manchmal etwas voreilig, und leistet
    sorgfältig das von ihm Geforderte ab. So scheint er recht ausgeglichen und sozial.
    Dieses Bild wendet sich abrupt, wenn sich der Dunkelbraune auf der Rennbahn befindet: Dort
    entwickelt er einen erstaunlichen Ehrgeiz, der nicht selten mit allen Mitteln geltend gemacht
    wird - so kommt es vor, dass Kazoom auf der Bahn die Ohren anlegt oder sogar beißt, bzw.
    bisweilen kurz vor dem Eintritt in die Startbox steigt und ausschlägt.
    Alles in allem, wenn man ihn zu händeln weiß und das Vertrauen in ihn nicht verliert,
    findet man aber einen zuvorkommenden, friedlichen und vor allem treuen Freund.

    Geschichte: Kazoom wurde in Frankreich geboren und grundlegend ausgebildet. Ein eher
    untypisches Herkunftsland für einen Achal Tekkiner und tatsächlich entspricht der Hengst
    körperbaulich keinesfalls dem Rasseideal. Dennoch, oder gerade wegen seiner geringen Größe
    und der verhältnismäßig langen Beine schlägt er sich sehr gut im Rennen: Er bringt es fertig,
    recht flach und raumgreifend zu galoppieren und ist deshalb eine Goldmine für diesen Sport.
    So wurde Kazoom schon früh eingeritten und lief erste Rennen. Mittlerweile gehört er
    zweifelsfrei zu den schnellsten lebenden Pferden und hat viel Erfahrung gesammelt.



    Qualifizierungen & Erfolge
    _________________________________


    Eignung: Rennen, Distanz

    Springen: E A L M
    Military: E A L
    Western:
    Distanz: E A L M S S* S**

    Galopprennen: E A L M S S* S** S***
    Fahren:

    Dressur: E A L M S
    Gangreiten:
    Wendigkeit: E A L M S

    Turnierbedingter Aufstieg | Trainingsaufstieg | Potential


    Auszeichnungen:

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    3. Platz; 275. Galopprennen | 2. Platz; 276. Galopprennen
    2. Platz; 193. Distanzturnier | 2. Platz; 278. Galopprennen
    3. Platz; 365. Galopprennen | 3. Platz; 369. Galopprennen
    3. Platz; 380. Galopprennen | 2. Platz; 381. Galopprennen
    3. Platz; 385. Galopprennen


    Ausbildungsstand
    _________________________________


    Fohlen ABC:
    Longiert:
    Eingeritten:
    Eingefahren: ✘

    Beurteilung: Ausgeglichen und ruhig
    in der Arbeit; bemüht sich stets, lernwillig
    und leistungsbereit

    Gelassenheitstraining:
    Hindernisgewöhnung:
    Hängergewöhnung:
    Startboxgewöhnung:

    Roundpen: lauffreudig, energievoll
    Reitplatz/Reithalle: Mag Herausforderungen,
    aufmerksam, lernwillig, gibt immer alles
    Gelände: sehr lauffreudig, schwer zu halten


    Gesundheitszustand
    _________________________________

    Gechippt:
    Geimpft:
    Bekannte Krankheiten:
    Anmerkungen: kerngesund

    Hufzustand: gut
    Prüfstand: verfallen
    Beschlag vorn:
    Beschlag hinten:
    Anmerkungen: schmiedtauglich,
    nicht beschlagen