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Eowin

Kate - Stute - Mini Shetlandpony

PuzzleKateVater:Mutter:Rasse: Mini-Shetlandpony im Original-TypFellfarbe: FuchsscheckeStockmaß: 76cmGeburtsdatum: 26.05.2012Ersteller: sweetvelvetroseBesitzer: EowinEignung: Kinderpony, Freidressur, ZuchtQualifikationen:Dressur: ASpringen: EMilitary: EDistanz: EGalopprennen: EFahren: EWestern: EWendigkeit: Eeingeritten: neineingefahren: jaHZ: keine nötigFür Anfänger geeignet: JaGeländesicher: JaVerladefromm: JaLongiert: jaGencode: folgtCharakter: Kate ist eine ungemein treue, liebenswerte Stute. Sie sucht aktiv den Kontakt zum Menschen und braucht sehr viel Nähe und dementsprechend viele Schmuseeinheiten. Sie ist wirklich nie frech, aber auch sehr sensibel und intelligent. Sie liebt Kinder über alles und achtet im Umgang auch sehr auf sie. Bei der Arbeit mit ihr ist etwas Know How gefragt, da sie schnell etwas falsches lernt, wenn man nicht richtig mit ihr übt.

Kate - Stute - Mini Shetlandpony
Eowin, 18 Feb. 2015
    • Eowin
      -Platzhalter-
    • Vhioti
      ITS Canterbury - Dressurtraining

      Kates A-Dressurtraining
      Der Regen trommelte in einem regelmäßigen Rhythmus auf das Dach von Marens Reithalle. Das offene Reiterstübchen gab die Aussicht frei auf Reiter und Pferde oder Pfleger, die die Pferde nur bewegten. Ich wartete etwas ungeduldig auf die Rückkehr der Reiterin mit ihrem Shetty Kate. Ich war normalerweise ganz ruhig, aber wie lange hatte ich schon ein Pferd am Langzügel trainieren dürfen? Schließlich trat Maren unten in die Halle ein, am Strick ein kleines und zierliches Tierchen, das sofort mit den anderen anwesenden Pferden durch ein helles Wiehern interagierte. Ich machte mich sogleich auf den Weg nach unten, schnappte mir ein Paar Langzügel und eine kleine Gerte und machte mich mit Maren und Kate bekannt. Die Fuchsscheckenstute drückte ihr Maul sanft gegen meine offene Hand und stampfte mit dem linken Vorderhuf auf. Lächelnd befestigte ich die Langzügel an der Trense und stellte mich hinter der Stute auf.​
      Einmal am Zügel zupfend, marschierte Kate auch schon los auf den zweiten Hufschlag. Aufmerksam beobachtete die treue Stute – soweit hatte Maren mich schon aufgeklärt – ihre Umgebung und bog nach links auf A zu. Die ersten Phasen des Trainings würden jetzt folgen, doch beim Trab bräuchte ich mindestens eine Hälfte der Halle, sodass wir erst noch warteten mussten. Es waren nur vier Reiter mit uns da, diese jedoch interessierten uns nicht, als wir hinter H auf den Zirkel abbogen. Mit etwas Zupfen konnte die Stute meinen Anweisungen folgen und machte aus dem eigentlichen Rund ein Ei. Bedacht darauf, es besser zu machen dieses Mal, spannte ich die Zügel etwas mehr an, ließ ihr jedoch genug Freiraum zum Abnicken des Kopfes und zog den inneren Zügel regelmäßig zu mir hin, sodass sie hinter H Richtung Mittellinie und dann auf M zusteuerte. Nun folgte eine einfache Schlangenlinie und bei K ein Wechsel zu H, wobei ich auf die anderen Reiter achtete. Schließlich galten die 'Vorfahrtsregeln' auch mit einem kleinen Shetty an Langzügeln. Ich wechselte die Gerte in meine rechte Hand und führte sie bei M erneut auf den Zirkel, stellte sie jedoch bei X gerade und leitete sie auf die linke Hand. Bei A lief sie nun brav auf in die Mitte der Halle und ließ sich von mir lobend streicheln. Das kleine Pony machte es sehr gut heute, und nach einer weiteren Lektion im Schritt würden dann Tempowechsel und Zirkel bzw Volten im Trab folgen. Doch vorher bekam sie eine Babymöhre und eine Streicheleinheit zwischen den Ohren.​
      Gemächlich schritt sie auf dem Hufschlag, ihr Kopf nickte gut auf und ab und ihre Ohren zuckten gelegentlich wenn draußen ein Pferd wieherte oder ein Wagen vorbeifuhr. Als wir wieder bei M ankamen wendeten wir und gingen auf die Stelle zwischen H und E zu, doch die Stute verstand das falsch und wollte einen kleinen Zirkel machen. Etwas energischer lenkte ich sie Richtung E und dann auf B zu, führte sie jedoch dann nach rechts auf den Hufschlag zurück und wiederholte dies nochmal auf der anderen Seite. Hinter H schien sie es verstanden zu haben und machte beim letzten Versuch flotter mit.​
      Abschließend entfernte ich die Langzügel und nahm eine kurze Longe, da ich beim Tempowechsel im Galopp selber schlecht neben Kate herrennen konnte und stellte mich bei D hin. Da ich immer noch die Gerte hatte, nutzte ich diese um Kate antraben zu lassen – natürlich gab ich ihr keinen kleinen Tick auf die Flanke, sondern zog sie einmal kurz durch die Luft – und währenddessen die Runden zu korrigieren, da sie sich ständig nach außen arbeiten wollte. Endlich zufrieden mit der Größe der Zirkel verkleinerte oder vergrößerte ich diese zwischendurch, sodass Kate mir mal näher, mal ferner kam und bei der Ausgangsgröße weich in den Galopp sprang. Es war putzig, die liebe Fuchsscheckin mit ihren kleinen Beinen beim Galoppieren zuzusehen, und als ich dann bestimmt an der Longe zog, trabte sie und ging wenige Meter weiter Schritt. Nun drehte ich das Shetty, um sie auf der anderen Seite traben und galoppieren zu lassen. Letzteres schien ihr soviel Spaß zu machen, dass sie laut wieherte und den Kopf hochwarf. Um sie davon abzuhalten, noch übermütiger und toller zu werden, ging ich auf sie zu während ich die Longe einrollte und stoppte sie somit.​
      Eine weitere Belohnungseinheit mit Möhrchen, Sprechen und Streicheln folgte, ehe ich sie zu B führte und dann im Schritt eine Volte neben ihr herlief. Bei B kraulte ich ihren Halsansatz und hakte dann das andere Ende der Longe – dieses war aus Leder mit einem kleinen, herausdrehbaren Karabinerhaken – in die Trense ein, sodass ich eine Art 'Langzügel' hatte, mit der ich sie durch die Volte geleitete. Ich spielte mit der Spannung der Langzügel, da ihr Nicken unterbrochen wurde, um ihre Halsmuskulatur zu stützen, ehe sie den Kopf wieder bewegte, wie man es eigentlich von einem gesunden Pferd erwartete, und funktionierte dann die 'Langzügel' in einen langen, aufgerollten Strick um. Bei M machten wir kehrt. Schnalzend trieb ich die Stute an, und vollführte mit ihr eine Volte bei B, trafen auf den Hufschlag hinter diesem Buchstaben und wiederholten dies noch bei E – zum Schluss rannte ich neben der Shettystute auf den Zirkel, ehe mir die Puste ausging und wir dann stehen blieben.​
      Kurz darauf kam Maren auf mich zu. Nach der Trainingseinheit brachte ich sie in die Stallgasse, wo Kate von mir noch geputzt und gekämmt und die Hufe ausgekratzt wurden. Anschließend stellte ich sie in ihre Box und erklärte dann Maren, was wir alles heute geschafft hatten.​
      Kate hat mit Erfolg am A-Dressurtraining der ITS Canterbury Trainerin Catalina teilgenommen.
    • Eowin
      Neuankömmlinge mit bitterem Beigeschmack
      Als ich heute den großen Transporter fertig machte, indem ich ihn mit neuem Einstreu bestückte, machte sich ein schweres Gefühl um mein Herz breit.
      Heute sollte eine ganze „Ladung“ neuer Pferde ankommen, doch der Grund hierfür passte mir nicht wirklich.
      Galadriel würde wegziehen und hatte nicht die Gelegenheit, ihre Pferde mitzunehmen. Einige wenige hatte sie anderweitig verkauft, doch bei dem Großteil hatte ich mich (wie bereits schon einmal) dazu bereit erklärt, sie bei mir aufzunehmen und zu versorgen. Natürlich hatte ich auch etwas davon, denn es waren einige tolle Pferde dabei. Unter anderem käme mein absoluter Liebling wieder zu mir – die Stute Nalani, die ich ihr geschenkt hatte, als die Kleine noch ein Fohlen war. Sie begleitete mich also schon ein Leben lang.
      Auch zu Charly und Saturn hatte ich eine ganz besondere Bindung – auf Charly hatte ich teilweise reiten gelernt. Nur die Fohlen Mirella und Hamilton sowie die Isländerstute Pieaches kannte ich noch nicht sehr gut. Doch das würde sich geben.
      Aber so sehr ich mich freute, diese neuen Pferde auf dem Gestüt Federsee begrüßen zu dürfen – es bedeutete immerhin, dass zwischen mir und meiner besten Freundin fortan einige Kilometer liegen würden. Ich könnte nicht mehr einfach innerhalb von 10 Minuten zu Fuß zu ihr herüber gehen. Wir würden nicht mehr gemeinsam ausreiten können. Es gab keine Deals mehr, dass der eine die Pferde des anderen versorgen würde, wenn derjenige einen Termin hätte.
      Zugegeben – das war schon ein gewaltiger Einschnitt. Und ich musste mir selbst eingestehen, dass ich die Sache nicht ganz ohne Bitterkeit betrachtete.
      So machte ich mich seufzend und mit schwerem Gemüt an die Arbeit, bis der Transporter fertig war. Dann konnte es losgehen und die Pferde konnten umziehen.
      Zunächst holten wir die Pferde und integrierten sie dann nach Geschlecht in die Herden auf dem Hof. Wir hatten jeweils für die Neuankömmlinge ein Stück abgegrenzt. Zwar kannten die meisten meiner Pferde sie bereits, aber wir wollten Stress vermeiden und die Abgrenzung würde sicherstellen, dass sich die Pferde erst beschnuppern könnten.
      Als erster Wallach in der Herde kam Charly zu den Stuten. Dort mischte er prompt einiges auf, denn die Damen waren den Herrenbesuch nicht mehr gewohnt. Ich zog die Augenbrauen zusammen und hoffte, dass er nicht in diesem Weibernest anfangen würde, auf die Stuten aufzuspringen. Er hatte zwar schon immer mit Stuten zusammen gestanden, aber man weiß ja bekanntlich manchmal nicht, was in den Köpfen vorgeht.
      Mirella und Hamilton waren ziemlich durcheinander. Sie hatten lange zusammen gestanden, mussten aber nun nach Geschlecht getrennt werden, worauf sie reagierten, indem sie oftmals wieherten und nervös über ihre Paddocks liefen.
      Aber nach und nach wurde die Situation ruhiger, doch die Aufregung würde gleich nochmal hochkommen.
      Ich erwartete noch einige weitere Neuankömmlinge, nämlich Real Bad Alliance, die ich verkauft hatte, nun aber zurück gekommen war, Gwendhil Fareth, eine junge Traberstute, Adawiyah, welche die Vollschwester zu Antarktik war, Shining, eine bunte und vielversprechende Trakehnerdame, Cutie, ein Falabella-Mädchen, die bei der Vorbesitzerin ziemlich unter gegangen war und last but not least Omnia Lunara, eine Haflingerstute, die für mich eine ganz besondere Bedeutung hatte, da ich ihre Geburt begleiten durfte.
      Und als Allerletztes war da noch die Stute Little Grey, die ich just von Sarah gekauft hatte. Auch sie war ein vielversprechendes, junges Pferd, obgleich sie auch sicherlich eine kleine Herausforderung werden würde.
      Nach und nach kamen die Pferde also an und wurden in die Offenställe integriert. Alles war mit reichlich Heu vorbereitet worden, in sauberen Betonkübeln stand frisches Wasser bereit. Natürlich stünde auch den neuen Pferden nach erfolgter Integration eine Selbsttränke zur Verfügung, aber zunächst war dies der einfachste Weg.
      Auch die „alt eingesessenen“ Pferde kamen immer wieder heran, knabberten kurz am Heu oder beschnupperten die Neuankömmlinge. Zugegeben – wir hatten mittlerweile einen ziemlich großen Bestand.
      In diesem Bestand waren zu nennen: Cheero, Black eyed Smoky, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Havana Club, Altair, Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Lunaris, Falling in Love, Sissi, Tilly, Neala, Wivrojan, Arika, Mila, Kate, Coco, Wish, Bishr, Shena, Blue Moon, Halik, Dwynn, Power of Love, Helia, Nashita, Little Lady, September, Vintage Gold, Autumn Coldness, Simple Little Melody, Catching Fire, Walinka, Elysion sowie die Zuchtpferde Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, La petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Shining Sommerdream, Asis Bashir, For an Angel, Alvar, Sambertino, Cadoc's Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Camas Little One, Muh, Freki, Peeta, Pfannkuchen, Pflaumenkuchen, Django, Maxi, Palimé, Silverlight und Little Jack.
      Am Ende des Tages stand nun eine bunte Truppe am Zaun und beobachtete die Pferde. Es war einiges an Arbeit mittlerweile und ich wusste, dass ich dringend gegen den Drang, alles retten zu wollen, angehen musste. Aber es machte mit Spaß und ich freute mich über die Vergrößerung der Zucht.
      Nach und nach verabschiedeten sich die meisten Leute. Bella, von der ich Cutie gekauft hatte, bat mich nochmals, mich gut um das kleine Stütchen zu kümmern, was ich ihr von Herzen versprach. Mit Sarah unterhielt ich mich noch lange, erkundigte mich nach Bucks und den sonstigen Neuigkeiten bei ihr auf dem Hof.
      Zuletzt verblieb ich mit Galadriel.
      Die Sonne berührte bereits den Horizont und eine milde Brise strich durch die Laubbäume, die überall auf dem Gelände standen. Zischend und raschelnd spielten einige Blätter auf dem Hof, aufgewirbelt durch den sachten Frühlingswind. Ansonsten war es vollkommen still.
      Einen Augenblick später hörte man leises Zwitschern. Die Pferde begannen, genüsslich ihr Heu zu mümmeln und immer mal wieder war das geruhsame Geräusch ihrer Hufe auf dem weichen Sandboden zu vernehmen.
      Die Stille wurde langsam unersträglich, bis ich endlich zu sprechen begann.
      „Ich werde dich vermissen.“
    • Eowin
      Pflegebericht für die Stall- und Weidepferde



      Nachdem ich die Zuchtpferde versorgt hatte, mache ich mich mit den Stall- und Weidepferden an die Arbeit. Alle standen im Offenstall, aber die Stallpferde durften nicht auf die Weide, hatten dafür aber einen großen, gut befestigten Auslauf.

      Zunächst mistete ich die Offenställe aus, dann äpfelte ich die Ausläufe gründlich ab. Nun kontrollierte ich Zäune und die Wasserversorgungen und befüllte die Heuraufen neu.

      Anschließend ließ ich die Weidepferde auf die große, weitläufige Wiese. Dies waren Hamilton Smith, Mirella, Omnia Lunara, Kate, Mila, Arika, Wivrojan, Neala, Tilly, Sissi, Falling in Love, Lunaris, Eypor, Caipirinha, Jerusalem, Altair, Havanna Club, Ahira, Dauthdaert, Lithium, Prai, Esmeraldas Topside, Rebia, Black Eyed Smokey und Cheero.

      Anschließend bestückte ich die Futterautomaten mit dem richtigen Kraftfutter, denn jedes Pferd hatte ein Halsband mit Chip, durch das es das entsprechende Fach zugeteilt bekam. So konnte sich jedes Pferd selbstständig sein Futter abholen und konnte ohne Futterneid durch eine spezielle Vorrichtung fressen. Das war schon ziemlich praktisch!

      Auch bei den Stallpferden gab es eine solche Vorrichtung, die ich anschließend befüllte. Hier war nur der Unterschied, dass mich sämtliche Pferdeaugen neugierig beäugten und ich bei jeder Bewegung eingehend beobachtet wurde. Da die Pferde im Winter nicht auf die Weide kamen, hatten sie sonst ja nicht so viel zu tun. Dafür hatte ich einiges an Spielzeug etc. verteilt, aufgehängt usw, damit die Pferde einen Job hatten. Außerdem holte ich heute aus dem Wald verschiedene Äste und Zweige, an denen die Pferde herumknabbern konnten. Dies war allgemein sehr beliebt.

      Zu den Weidepferden gehörten Cutie, Pieaches, Nalani, Saturn, Charly, Shining, Adawiyah, Gwendhil Fareth, Real Bad Alliance, Walinka, Catching Fire, Simple Little Melody, Autumn Coldness, Vintage Gold, September, Little Lady, Nahita, Helia, Power of Love, Dwynn, Halik, Blue Moon, Shes like the Wind, Bishr, Wish und Coco.

      Als die Pferde versorgt waren, begann ich den Hof zu fegen und anschließend das Sattelzeug zu putzen. So viele Pferde zu halten bedeutete einiges an Arbeit, aber man tat es ja gerne.
    • Eowin
      Pflegebericht für die Weidepferde

      Nachdem ich mit den Zuchtpferden fertig war, waren die Weidepferde an der Reihe. Hier standen hauptsächlich Jungpferde, sodass ich nicht sehr viel Arbeit hatte.
      Auf verschiedenen Weiden standen in Kleingruppen Bacardi Oakheart, Hamilton Smith, Mirella, Kate, Mila, Sissi di Royal Peerage, Falling in Love, Eypor, Caipirinha, Fly through Jerusalem, Altair Ibn La-Ahad, Havana Club, Ahira, Dauthdaert, Prai und Black Eyed Smoky.
      Meine größte Arbeit bestand hier darin, die Weiden ein Stück weiter zu stecken. Außerdem legte ich Knabberholz hin – dieses Mal vom Apfelbaum – und füllte bei Bedarf Lecksteine wieder auf. Die Pferde waren glücklich auf ihren Wiesen und beachteten mich kaum. Die meisten lagen faul in der kräftiger werdenden Frühlingssonne, kraulten einander oder tobten gemeinsam über das Grün.
      Als die täglichen Arbeiten erledigt waren, düngte ich den abgetrennten Teil der Wiese. Per Hand, versteht sich, denn unsere Maschinen waren ja kaputt. Aber was tat man nicht alles?
      Geplant war eine völlige Umstrukturierung unseres Haltungssystems. Wir wollten statt des bisherigen Stall- und Weidepferdesystems zwei große Paddocktrails anlegen, die beide ständigen Zugang zu den Weiden hatten – einen für die Stuten, einen für die Hengste. Hier wollten wir neben weiten wegen auch Klettermöglichkeiten anbieten und eine Furt mit Wasser. Das war sicherlich schwerer sauber zu halten, wäre einer naturnahen Haltungsform aber zuträglich. Und da wir reduziert hatten, war das von der Pferdeanzahl her möglich.
      Doch das Ganze würde sich noch etwas hinauszögern, denn die Planung dauerte und wir fanden immer wieder etwas, was uns störte. Eine zu spitze Ecke, dann fehlte hier und dort eine Ausweichmöglichkeit, dann hatten wir zu wenig Futter- und Wasserplätze. Wir planten auch mehrere Hütte ein, da wir damit rechneten, dass sich Herden in der Herde und kleine Grüppchen bilden würden, vor allem bei den Hengsten. Um streitereien zu vermeiden, sollten also zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl stehen.
      Als ich fertig mit dem Düngen war, stellte ich die Wanne weg und beobachtete die Pferde noch eine weile. Es machte spaß, die Jungpferde beim Toben zu beobachten und es erfreute mich, dass alles so friedlich war.
    • Eowin
      Teilnahme an den 56. Reiterspielen – Gerittene Gelassenheitsprüfung
      Mit Kate

      „Du schaffst das, meine Maus!“, sagte ich und gab meiner Tochter einen Schmatzer auf die Wange. Wie immer wischte sie den Kuss weg und guckte mich grummig an. Aber dann lächelte sie und klopfte dem Pony den Hals. „Klar!“ Nun strahlte sie.
      Voller Selbstbewusstsein schwang Mika sich auf das kleine Scheckpony. Sie ritt ohne Sattel, da wir für die kleine Stute partout keinen passenden finden konnten. Daher hatten wir die Suche irgendwann einfach aufgegeben, zumal Mika auch ohne Sattel sehr gut mit ihrem Pony zurechtkam.
      Eigentlich hatte sie Katie nicht reiten sollen. Die Stute war sehr klein und zart. Aber Mika hatte darauf bestanden und so lange genölt, bis wir es erlaubt hatten, dass sie es ausprobiert. Und es hatte funktioniert. Mika war für ihr Alter recht klein und Katie hatte durch die Fahrausbildung ordentlich Muskeln aufgebaut. So sah es keineswegs unmöglich aus und die beiden wuchsen zu einem hervorragenden Team zusammen.
      Rasch hastete ich durch die Zuschauer-Schar und machte mir mit den Ellenbogen platz, bis ich direkt an der Bande stand.
      Dann ritt sie bereits in die Bahn. An der Trense der kleinen Stute prangte die Startnummer 4 – natürlich mit pinken Steinchen umsäumt. Ganz Mädchen eben.
      Das Publikum applaudierte, als sie das kleine Mädchen sahen. Über der roten Reithose antrazitfarbene Reitsocken von Pikeur – natürlich kariert. Sie hatte sich etwas Narrenfreiheit herausgenommen, fest davon überzeugt, dass sie die jüngste Teilnehmerin sein würde. Da hatte sie natürlich recht, aber wenn ich es mir überlegte, war sie für ihr Alter wirklich extrem keck und beinahe aufmüpfig. Wirklich Angst hatte Mika eigentlich nie.
      Am langen Zügel ritt Mika auf die Gruselgasse zu. Mir stockte der Atem. Wir hatten ewig darüber lamentiert und abgemacht, dass beide Hände stets an den Zügeln bleiben würden. Und nun hatte sie die Zügel in der Hand, stolz vor dem Körper getragen.
      Der erste Regenschirm klappte auf. Katie zuckte, blieb aber gedanklich bei Mika. Der nächste schnappte auf, doch das störte die beiden schon nicht mehr.
      Anschließend rollten Bälle über den Weg. Katie stubste einen mit den Nüstern weg, nachdem Mika ihr genug Zügel gegeben hatte, dass sie die Nase auf den Boden bewegen konnte. Sie trabte an, schubste den Ball weiter, bis er außer direkter Reichweite war.
      An der rechten Seite hingen bunte Decken, die im Wind sacht hin und her wehten. Doch auch hiervon ließ Katie sich keineswegs beeinflussen.
      Ich sah, wie Mika ihre kleine Stute antrieb. Und diese reagierte prompt und trabte erneut an. Als Dosen raschelten, schnellten die Ohren des Minis nach vorne und der Kopf bewegte sich in die Richtung, aus der das Geräusch kam. Mika schnalzte selbstbewusst, weiter ging es. Die Stute reagierte perfekt und achtete super auf ihre kleine Reiterin.
      Als nächstes lag auf dem Boden eine große, blaue Plane, die an den vier Ecken mit Blumentöpfen fixiert war, damit das gruselige Etwas nicht wegwehen konnte.
      Noch immer im Trab machten die beiden sich auf den Weg dorthin, Mika trabte inzwischen leicht.
      Ich war so nervös, dass ich ununterbrochen an meinen Fingernägeln und der empfindlichen Haut daneben kaute. Zwei Finger waren inzwischen blutig und ich saugte unterbewusst das Blut aus der Wunde. Ich selbst war als Kind immer der ängstliche Typ gewesen, hatte nie groß etwas riskiert oder gewagt. Es war ja schön, dass Mika so mutig war und sich so viel traute. Doch manchmal war ich ganz kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Zumal ich mir auch überhaupt nicht vorstellen konnte, wo zur Hölle sie diese Charaktereigenschaft her hatte. Ihr Vater war auch eher nicht der Draufgänger. Nun denn, dachte ich, Minus und Minus gibt ja bekanntlich plus.
      Der Abstand zur Plane hin wurde kleiner, Katie verschätzte sich, bemerkte plötzlich das blaue Ungeheuer und scheute. Sie drehte sich weg und sprang einen Meter zur Seite. Ich schlug die Hände vors Gesicht und mir rutschte das Herz in die Hose, während ich sah, dass der Hintern von Mika gänzlich in der Luft hing. Ich sah sie schon im Sand liegen, als sie die Zügel griff, die Stute herum zog, durchparierte und in aller Seelenruhe über die Plane ritt. Sie suchte mich sichtlich in der Menge, hob einen Arm und streckte den Daumen der rechten Hand nach oben. „Knieschluss, Mama!“ Sie lachte, das Publikum auch, ich hatte die Tränen in den Augen stehen und wäre gerne im Boden versunken.
      Das Stangen L rückwärts lief dann – wie erwartet – etwas holprig, denn das hatten die beiden nicht so häufig geübt. Dennoch machten beide einen guten Job und mein Puls regulierte sich langsam.
      Als letzte Aufgabe folgte ein Stangen-Mikado, welches für die beiden wirklich eine leichte Aufgabe war. Dann ritt Mika stolz vom Platz und ich eilte zu ihr.
    • Eowin
      Ich kam zu Kate.
      Ich halfterte und putzte sie.
      Dann arbeiteten wir etwas in der Halle zusammen.
      Anschließend fütterte ich mein Pferd.
      dann mistete ich die Box.
      ich freute mich immer auf die Zeit, die ich mit meinem Pferd verbringen durfte.
    • Eowin
      Pflegebericht für die Weidepferde



      Zunächst brachte ich nach und nach Bacardi Oakheart, Hamilton Smith, Mirella, Kate, Mila, Sissi di Royal Peerage, Falling in Love, Eypor, Caipirinha, Fly through Jerusalem, Altair Ibn La-Ahad, Havana Club, Ahira, Dauthdaert, Prai und Black Eyed Smoky auf die Weide, dann bewaffnete ich mich mit Bollensammler, Schubkarre und Harke und machte mich auf den Weg, um die Weiden abzusammeln.

      Da die Pferde immernoch auf den Winterweiden standen, hatte ich nicht so unglaublich viel zu tun, aber es war eine lästige Arbeit, da ich ständig die Pferde dabei hatte, die mir neugierig in die Karre luscherten.

      Endlich war ich fertig und hatte sämtliche Pferdeäpfel abgesammelt. Dann tauschte ich Harke und Bollensammler gegen eine Forke ein und mistete die Unterstände – wieder in stetiger Gesellschaft – aus und streute mit Stroh nach.

      Dies wurde von so manchem Pferd erst einmal als Einladung zum Wälzen betrachtet.

      Anschließend machte ich meine alltägliche Runde und kontrollierte, ob die Tränken überall funktionierten. Danach brachte ich den Pferden noch neues Heu und verteilte Krauleinheiten.
    • Eddi
      Verschoben am 08.12.2017
      Grund:
      6 Monate keine Pflege.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Eowin
    Datum:
    18 Feb. 2015
    Klicks:
    1.110
    Kommentare:
    9
  • Kate

    aus der: ubk
    von: ubk

    Rasse: Mini-Shetlandpony im Originaltyp
    Fellfarbe: Fuchsschecke
    Stockmaß: 76cm
    Geburtsdatum: 26.05.2012
    Besitzer: Eowin
    Ersteller: sweetvelvetrose

    Eigung: Kinderpony, Freidressur, Zucht

    Qualifikationen:

    Dressur A
    Springen E
    Military E
    Distanz E
    Galopprennen E
    Fahren: E
    Western: E
    Wendigkeit: E

    eingeritten: nein
    eingefahren: ja
    HZ: keine nötig
    für Anfänger geeignet: ja
    geländesicher: ja
    verladefromm: ja
    longiert: ja

    Gencode: folgt

    Charakter:
    Kate ist eine ungemein treue, liebenswerte Stute. Sie sucht aktiv den Kontakt zum Menschen und braucht sehr viel Nähe und dementsprechend viele Schmuseeinheiten. Sie ist wirklich nie frech, aber auch sehr sensibel und intelligent. Sie liebt Kinder über alles und achtet im Umgang auch sehr auf sie. Bei der Arbeit mit ihr ist etwas Know How gefragt, da sie schnell etwas falsches lernt, wenn man nicht richtig mit ihr übt.