Sevannie

Karthago - Hannoveraner

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Karthago - Hannoveraner
Sevannie, 21 Sep. 2015
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    • Sevannie
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      Ankunft von Karthago ∞

      Nicht nur einen Tekken sollten wir heute begrüßen, sondern auch den dreijährigen Hannoveranerhengst Karthago. Der Liebe sollte bei uns eingeritten werden, Springen laufen und irgendwie auch Zuchthengst werden. Naja, heute sollte er erstmal gesund ankommen.
      Marc und Oliver holten den Lieben vom Flughafen ab, während ich im Nordstall der Hengste die Box neben Solitary einstreute. Noch während ich auf dem Boden der Stallgasse eine Rübe für den Frischling zerschnitt, hörte ich vor dem Stalltor das Auto vorfahren. Hastig beendete ich meine Arbeit und trat nach draußen.
      Meine Freunde stiegen eben aus und ich öffnete die Rampe. Karthago war ruhig, bis auf dass er ein wenig ungeduldig hin und her trat. Kein Freund von Hängern.
      Während ich im Wagen den Strick abmachte, schnüffelte der Hengst mit seiner weichen Nase unablässig an meinem Ohr, sodass ich ihm schließlich eine verpasste, damit er ruhig war.
      Irgendwie kamen wir dann wohlbehalten nach draußen, wo wir den Großen zu dritt kritisch betrachteten. Aber es gab nichts zu bemängeln; weder an seinem Gesundheitszustand, noch an seinem Körperbau.
      Er durfte praktisch sofort in seine Box, wo er von seinem Nachbarn eingehend beäugt wurde. Pure Ironie, dass die zwei noch nicht eingerittenen Pferde nebeneinander standen, aber was soll's..? Ich schloss die Boxentür und hängte das Halfter außen an. Danach war Entspannung angesagt, für alle im Stall.

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      Hufschmied "Bunny Heart"

      Heute war wieder ein Hausbesuch dran, ich fuhr in meinem Jeep über die Straße. Die Fahrt dauerte nicht lange und das Anwesen war kaum zu übersehen! Ich bog rechts ab, dann links und noch einmal recht, bevor ich parkte. Der Hof war schön, schnell schaute ich auf meinen Zettel und dort stand das heute nur Hufe geschnitten wurden. Ich machte die Fahrertür auf und ging zum Kofferraum, dort holte ich alles was ich brauchte. Ich machte alles zu, schloß den Wagen ab und ging zum Haupthaus. Nach dem ich geklingelt hatte, machte Cascar auch schon auf und begrüßte mich herzlich. "Wir können sofort starten, heute ist die Nordstallung dran!" meinte sie und wir gingen auch schon los. Es war kein weiter Weg und schon bald standen wir in der Stallgasse. Ich fing bei dem ersten Pferd an. Auf dem Namensschild stand "Cheetah" und Cascar erzählte mir einiges über sie. Die braune Stute sah mich neugierig an, selbstbewusst schnappte ich mir einen Strick, zauberte eine Möhre aus der Tasche und machte die Box auf. Wie erwartet sah Cheetah verbissen auf die Möhre, ich strich vorsichtig ihre Stirn, dann den Hals, als sie das alles erlaubte gab ich ihr den Leckerbissen. Ich hatte nun einigermaßen ihr vertrauen, ich hackte den Strick in ihr Halfter und führte sie auf die Stallgasse. Dort band ich sie an und sah mir erstmal ihre Hufe an. Viel war da nicht zu tun, sie waren ordentlich, etwas dreckig, aber das ist bei Hufen nun mal so. Ich machte alle vier erstmal sauber, Cascar sah sich alles genau an, kein Wunder einem neuen Hufschmied würde ich auch nicht gleich vertrauen. Sobald die Hufe sauer waren machte ich mich ans schneiden, wie gesagt viel gab es nicht zu tun. Hier und da ragte mal etwas über, aber ansonsten war der Huf perfekt. "Okay, fertig. Wenn du sie reinstellst geh ich schon mal zum nächsten Pferd." sagte ich und tätschelte Cheetah. Cascar war einverstanden und ich wanderte eine Box weiter. Als nächstes kam die 6-jährige Hannoveraner Stute Razita, sie kam sofort freudig an die Boxtür, ich nahm mir wieder einen Strick und öffnete die Box. Dann brachte ich sie auf die Stallgasse, band sie dort an und checkte ihre Hufe. Diese waren sehr sauber, er hier gab es etwas mehr zu schneiden und damit fing ich auch sofort an. Bei jedem Klick-Laut zuckte die Stute kurz zusammen, doch sobald ich mit einem Huf fertig war lobte ich sie und Cascar war auch gleich wieder an meiner Seite. Nach allen vier Hufen gab ich auch Razita eine Möhre und Cascar brachte sie in die Box. Ich ging drei, vier Schritte und war schon bei Lotte Buff angekommen. Sobald ich die Boxentür aufschob und sie mich ganz sah, musterte die Stute meinen Körper. Ich wusste bei dieser Stute anfangs nicht wie ich ran gehen sollte, aber dann war es mir klar. Ich machte es anfangs wie bei Cheetah, ich ging samt Möhre zu ihr und streichelte ihren Hals. Dann holte ich den Hannoveraner aus der Box und band sie an. "Unsere kleine Prinzessin!" meinte Cascar und so sahen auch ihre Hufe aus. Alle vier waren sauber und es gab nur wenig zu verbessern. Ich lobte auch sie bei jedem fertigen Huf, das gefiel ihr anscheinend und so ließ sie mich in Ruhe meine Arbeit machen. Der nächste in der Reihe war Nacorde, schon bei seinem Anblick hatte ich mich in das niederländische Warmblut verliebt. Er sah mich mit seinem aufgeweckten Blick und wir könnten sofort starten. Sobald er auf der Stallgasse stand blieb er ganz ruhig und hob brav jeden Huf. Cascar hatte sich echt alle Mühe gegeben, auch seine Hufe waren sauber und eigentlich ziemlich ordentlich gewachsen, trotzdem stand manche etwas über. Nun gingen wir in den Endspurt, es waren nur noch zwei Pferde zu behandeln. Bevor ich zu Solitary ging gab ich auch Nacorde noch einen Apfel. Anfangs bemerkte mich Solitary gar nicht, dann sah er mich an und kam langsam auf mich zu. Er war tiefen entspannt, ich brachte ihn wie jedes andere Pferd auf die Stallgasse und sah mir seine Hufe an. Auch hier alle waren sauber, aber beim linken Vorderhuf und rechten Vorderhuf gab es etwas zu schneiden. Es war nicht übermäßig viel sondern halt so viel wie normal und das Paint Horse ließ alles mit sich machen. Auch dieses Pferd bekam einen Leckerbissen, in Form eines Apfels und nun kam das letzte Pferd für diesen Tag. Karthago stand schon die ganze Zeit freudig an der Box, sobald die Tür offen war wollte er mich vor Freude umrennen "Das ist ganz normal!" meinte Cascar lachend, nach dem ich den jungen Hengst angebunden hatte. "Sag mal sehen alle Hufe deiner Pferde so aus?" fragt ich neugierig. Denn auch diese Hufe waren super sauber und nur am rechten Hinterhuf gab es einigermaßen etwas zu schneiden. Somit war ich heute auch schnell durch und da Karthago das so toll gemacht hatte bekam auch er einen Apfel. Cascar brachte ihn in die Box und bot mir einen Tee an "Das Angebot nehme ich dankend an." antwortete ich höflich. Dann tranken wir noch zusammen Tee und aßen einen Keks, bevor ich nach Hause fuhr.
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      Ich sah aus dem Fenster des Fliegers, welcher zum Landeanflug ansetzte. Meine erste Reise als Ausbilderin und gleich nach Neuseeland. Zuvor war ich nur Zuhause, bei mir am Hof, aktiv gewesen und jetzt bin ich schon nach Neuseeland gereist. Wahnsinn.
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      Einreiten


      Endlich war der Flieger am Boden angekommen und ich folgte einfach den anderen Fluggästen, sodass ich mein Gepäck wieder fand. Nun musste ich die große Empfangshalle finden, was eigentlich das einfachste sein sollte, was es gibt, denn dort wartete schon Cascar auf mich, die Besitzerin von Karthago, er war das Pferd, für das ich diese Reise auf mich genommen habe. Nachdem ich durch ein paar Gänge gestreift bin, fand ich Cascar auch schon. "Wie war der Flug?", fragte sie mich, nachdem sie mich herzlich empfing. "Meine Flugangst sollte überwunden sein, der Flug war fantastisch.", lächelte ich und folgte Cascar anschließend zum Auto. Sie verstaute mein Gepäck im Kofferraum und öffnete mir die Beifahrertür. "Welch ein Luxus.",lachte ich. "Ach, keine Ursache.", antwortete sie. Ich stieg in das Auto und wir fuhren los. Nach einer ganzen Weile hielten wir auf einem Hof. "Hier sind wir.", meinte Cascar. "Schön hier.", gab ich zu. Ich stieg aus dem Auto, nahm meinen Koffer aus dem Kofferraum des Autos und ging zu Cascar. "Mir hinterher.",meinte sie. Dies tat ich und folgte ihr zu einem Haus, dass sie aufschloss und mich hinein bat. Wir gingen ein paar Treppen hinauf und Cascar öffnete eine Zimmertür. "Hier kannst du deine Sachen ablegen.", lächelte sie. Ich trat ein in das geräumige Zimmer und stellte mein Gebäck neben ein Doppelbett. Anschließend ging ich mit Cascar wieder aus dem Haus und ließ mir alles zeigen, was ich brauchte um Karthago einzureiten. Schon gab Cascar mir Karthagos Halfter und deutete auf eine Koppel. "Dort steht er.",lächelte sie. "Ich hole den Putzkasten.", fügte sie hinzu. Ich nicke kurz und begab mich zum Koppelzaun. Mit einem Blick fand ich den hübschen dunkelbraunen Hengst und beobachtete ihn kurz. "Karthago!", rief ich. Der Hengst hob den Kopf, sah mich kurz an und widmete sich dann wieder dem Gras. Er hatte eine stattliche Größe und fiel, wie ich finde, wahrscheinlich überall auf. Ich öffnete das Gatter, lief vorsichtig zu dem Hengst und streichelte ihn, als ich angekommen war, am Hals. Er machte einen neugierigen Eindruck und stöberte sofort in meinen Jackentaschen, was ich mich einem Schubser bestrafte. Ich mochte das nicht, wenn Pferde bettelten, aber man kann das gleich lösen. Ich halfterte Karthago auf und führte ihn aus der Weide hinaus und auf den Putzplatz. Dort stand Cascar schon mit dem Putzzeug. Ich band ihn mit einem einfachen Pferdeknoten an und begann den Hengst zu striegeln. Er zeigte bis jetzt keinerlei Hengstmanieren, was ich sehr schön fand, ebenso schien er bis jetzt noch sehr ausgeglichen, was meine Arbeit erleichtern wird. Nach dem Putzen bat ich um eine Longe mit Longierpeitsche, um mit meiner Arbeit anfangen zu können. Schon gingen wir auf den Longierzirkel. Ich befestigte die Longe anfangs am Halfter und longierte den Hengst hinaus. "Scheerit.", befahl ich dem Hengst, der jetzt etwas lauffreudiger schien. Ich ließ ihn näher kommen, longierte ihn anschließend wieder hinaus und wiederholte das Ganze ein paar Mal. "Teerab.", sagte ich und schnalzte kurz. Auch hier gehorchte der Hengst. Ich begann Schritt und Trab Übergänge um ihn etwas zu lockern und galoppierte ihn nach kurzer Zeit an. Karthago buckelte etwas und schnaubte ab. Nach ein paar Runden Galopp, sah er schon sehr gelockert aus. Nun war die andere Seite an der Reihe. Als ich Karthago wieder hinaus longieren wollte, blieb er stur stehen und drehte sich zu mir. "Nein.", sagte ich streng und tippte ihn mit der Peitsche an. Er schlug mit dem Kopf und stand immer noch dort wie angewurzelt. Erneut tippte ich ihn an, nur etwas stärker. "Scheerit.", fügte ich hinzu. Daraufhin lief der Hengst artig hinaus und benahm sich so, als wäre nichts gewesen. Kurz lächelte ich, konzentrierte mich aber weiter. Ich startete das selbe Programm wie auf der anderen Hand und war zufrieden, als er ohne sich zu weigern mitmachte. "Braver Junge.",lobte ich ihn und sah zu Cascar. "Das macht er gut.", lächelte ich. Nun ließ ich ihn Schritt gehen und lobte ihn erneut. Anschließend ging ich zu ihm und betätschelte ihn am Hals. "Das reicht für heute.",meine ich. "Morgen zeigen wir ihm Sattel und Trense.", fügte ich hinzu. Zusammen mit Cascar brachte ich ihn in seine Box und machte ihn für die Nacht fertig. Ich verabschiedete mich von ihm und ging mit Cascar ins Haus um Abend zu essen und anschließend ins Bett zugehen.

      Am nächsten Morgen stand ich schon früh auf um mit dem Training von Karthago weiter zu machen. Ich aß nur wenig und machte mich auch schon auf den Weg in den Stall. "Morgen Karthago.", meine ich und holte ihn aus seiner Box. Gleich fing ich an ihn zu putzen und ordentlich zu machen. Kurz ließ ich ihn stehen um Sattel und Trense zu holen, die ich erstmal über das Gatter des Longierzirkels hing. Nun holte ich den Hengst aus dem Stall und schon bevor wir aus dem Stall waren bemerkte er das komische Ding was ich vorher auf den Zaun hing. Er schnaubte kurz und lief dann artig neben mir her. Im Longierzirkel angekommen, longierte ich ihn erst wieder und ließ ihn seinen Takt finden und erarbeitete, das er sich in eine schöne Haltung begab. "So, jetzt ist es soweit. Dein erster Sattel kommt auf deinen Rücken.", lächelte ich. Ich lief zu ihm hin, streichelte ihn und führte ihn zu dem Sattel. Jetzt kam auch Cascar aus dem Haus und joggte zu uns. "Gut geschlafen?", fragte sie und kam zu mir und umarmte mich herzlich. "Ja, danke der Nachfrage.", antwortete ich und drückte ihr Karthago in die Hand. "So. Gleich eine Aufgabe für dich.", meinte ich und sah sie an. "Ich werde gleich den Sattel auf Karthagos Rücken legen und wie du sicher weißt, gibt es die verschiedensten Sachen wie er reagieren könnte. Ich schätze ihn aber so ein, das er erst an der Longe faxen macht. Wenn überhaupt.", erkläre ich. "Du musst ihn jetzt einfach nur halten und ruhig bleiben, wenn er kurz springen sollte.", fügte ich hinzu. Cascar nickte. Ich nahm den Sattel von dem Gatter und Karthago sah ihn sich genau an. vorsichtig legte ich zuerst die Schabracke auf den Rücken. "Braver Junge.", sagte ich anschließend. Nun kam der Sattel. Er zuckte kurz, als ich das neue Ding auf seinem Rücken losließ. "Super.", gestand ich ihm und streichelte ihn am Hals. Ich nahm den Sattelgurt von der anderen Seite und drückte ihn für den Anfang nur an seinen Bauch. Er spitzte die Ohren und sah zu Cascar. "Feiner Mann.",sagte ich während ich den Sattelgurt bei den Gurtstrippen befestigte. Er blieb ruhig und ich übernahm ihn wieder. Ich ging mit ihm in die Mitte und fing an ihn wieder so zu longieren wie vorher. Diesmal buckelte er einige Male, doch das war nicht sonderlich schlimm. Einmal versuchte er mich im Galopp mit zu ziehn, doch ich griff durch und bestrafte ihn kurz. Ich wechselte ein paar Mal die Seiten und Karthago wurde immer ruhiger und lief auf am Ende des Longierens schon in korrekter Longierhaltung. Ich ließ ihn noch einige Runden im Schritt drehen. Als Belohnung ließ ich ihn im Anschluss noch wälzen. "Wenn er so weiter macht, hast du bald ein tolles Pferdchen. Heute Abend packe ich ihn mir dann nochmal und lege ihn den Sattel erneut auf.",meinte ich zufrieden. Ich stellte Karthago auf die Koppel und räumte wieder alles Weg, was ich gebraucht hatte und unternahm etwas mit Cascar. Am Abend holte ich wie geplant Karthago noch einmal um ihm nochmal den Sattel auf zu legen. Das funktionierte und so konnte ich mir morgen schon als Ziel setzten, Schritt- und Trabstangen hinzulegen.

      Der nächste Morgen kam schnell und ich startete den Tag wie gestern. Der Ablauf war der gleiche, nur das ich mir gleich die Trense mitnahm und ans Gatter hing. Auf den Boden legte ich die Schritt- und Trabstangen und fing wie gestern mit Karthago an, der einzige Unterschied war, dass der Sattel von Anfang an auf dem Rücken des jungen Hengstes lag. Ich startete wieder mit meiner Arbeit und longierte den Hengst wieder hinaus. Heute ließ ich ihn mehr Traben und Galoppieren als sonst. Ich ließ ihn viele Übergänge machen und fing dann auch schon mit der Stangenarbeit an. Zuerst stellte er sich etwas dusslig an, doch das wurde mit der Zeit besser. Ich lobte ihn viel und hörte nach einiger Zeit auf, um damit anzufangen, ihn an die Trense zu gewöhnen. Ich holte mir ein paar Leckerlies und steckte diese in meine Hosentasche. Dann führte ich den Hengst wieder mit auf den Longierzirkel. Ich legte ihm die Zügel über den Hals und gab ihn hin und wieder ein Leckerlie. Dann nahm ich das Halfter ab und schob es ihm über den Hals. Er war verwirrt und ging einige Schritte rückwärts, doch hörte nach Ermahnungen sofort damit auf. Ich nahm die Trense in die eine Hand und das Gebiss und ein Leckerlie in die andere. Über das Gebiss legte ich ein Leckerlie und führte diese Kombination auf das Maul des Hengstes zu. Gierig nach dem Leckerlie öffnete er sein Maul und ich konnte perfekt das Gebiss mit hineinschieben. Doch jetzt war es vorbei, der Hengst wusste garnicht was los war und zog den Kopf hoch, schnell nahm ich alles in eine Hand und zog mit der anderen vorsichtig den Kopf wieder etwas herunter. Er tat was ich wollte und ich konnte das Genickstück über seine Ohren ziehen. Ich gab ihm noch ein Leckerlie und verschloss die Trense wie es sich gehörte. "Braver Junge, ganz toll!", lobte ich ihn. Ich nahm das Halfter ab und führte den Hengst herum. Währenddessen kam Cascar aus dem Haus. "Das sieht ja schon richtig gut aus!", meinte sie und sah uns zu. "Ja, ich habe Glück, das er keine Hengstmanieren hat.", gab ich zu. Langsam gewöhnte er sich an das komische Ding in seinem Maul und wiedersetzte sich nur ab und zu. "Super.", sagte ich und steckte ihm noch ein Leckerlie zu. Heute Abend würde ich ihn schon longieren können.

      Gesagt - getan. Am Abend holte ich Kathago wieder und machte ihn fertig. Die Trense legte ich ihm erst wieder am Longierzirkel an. Diesmal war er garnicht mehr so verwirrt, was das trensen leichter machte. Ich befestigte die Longe an der Trense und ging wieder in die Mitte. "Scheerit.", befahl ich dem Hengst. Er kaute noch sehr auf dem Gebiss, aber es wäre ja auch irgendwas faul, wenn er es nicht tuhen würde. Ich trabte ihn schon bald an und siehe da, diesmal zog er mich mit sich. "Karthago!", schimpfte ich. "Nein!", fügte ich hinzu. Er galoppierte an und bocte ersteinmal was das Zeug hält, einige male versuchte er mich wieder mit zu ziehen, aber diesmal war ich besser darauf vorbereitet. Ein paar Runden später gehorchte er mir wieder und lief wieder locker seine Runden. Ich war stolz auf den Mann, er hatte sich bis jetzt trotzdem gut geschlagen. Wieder machte ich ihn für die Nacht fertig und ging dann ins Haus.

      Die nächsten Tage trainierte ich weiter mit Trense und Sattel, doch da bekam ich seine andere Seite zu spüren. Er testete was das Zeug hält, er zog mich mit sich, wiedersetzte sich das Gebiss zu nehmen, und weitere Sachen, die ein Junges Pferd ausprobieren will. Ich bekam das dann wieder in den Griff, sodass ich mich freute, mit dem Zügel Training anfangen zu können. Ich lief neben ihm mit und gewöhnte ihn an das Lenken mit den Zügeln. Das lernte er wieder sehr schnell und ich konnte mich freuen, dass er weder so freundlich war wie vorher. Ich beschloss, dass ich jetzt damit anfangen konnte, mich auf ihn zu setzten. Also half mir diesmal Cascar beim fertigmachen und assistierte mir mit Karthago auf dem Longierzügel. Ich setzte meinen Helm auf und holte mir ein Höckerchen. "Bereit?", fragte ich Cascar, die nickte. Ich stelte die Steigbügel auf meine ungefähre länge ein und stellte einen Fuß in den Steigbügel. Ich lobte Karthago. jetzt hob ich vom Boden ab und legte mich über den Sattel. "Führe ihn etwas herum.", sagte ich zu Cascar. An manchen Stellen wurde der Hengst immer schneller, aber das konnte ich durch mein intensives Longiertraining mit meiner Stimme regulieren. Ein paar Runden später konnte ich mich auf ihn setzten. Er machte garnichts, was wirklich sehr toll war. "Das reicht für heute.", sagte ich nach einigen Runden im Schritt.

      Am nächsten Tag fing ich erst nachmittags an mit Karthago zu Trainieren, da ich vorher mit Cascar Neuseeland erkundete. Ich zog nachdem ich Karthago fertig gemacht habe meinen Helm auf und ging mit ihm und Cascar wieder zum Longierzirkel. Ich saß gleich auf. Der Hengst war etwas unruhiger, blieb aber sonst ruhig. Cascar führte mich wieder etwas und als ich sagte, dass sie den Strick abmachen sollte, tat sie das. Nun nahm ich die Zügel etwas auf, und Karthago lief brav weiter. Nach ein paar Runden drückte ich meine Schenkel an den Bauch des Hengste. "Teerab.", sagte ich ruhig. Der Hengst befolgte meinen Befehl und trabte an. Ich konnte ihn gut lenken, dadurch, dass ich das vorher schon geübt hatte. "Toller Junge!", sagte ich und parrierte ihn durch. Ich lobte ihn kräftig und ritt ihn ab. Danach entießen wir ihn wieder auf die Weide.

      "Du hast ein lernfreudiges Pferd.",sagte ich zu Cascar. "Ich weiß, darauf bin ich stolz.",sagte sie mit einem lächeln im Gesicht. Gestern hatte Karthago sich gut geschlagen, ich meine, ich konnte schon traben. Heute wollte ich den selben Ablauf machen, und wer weiß, vielleicht kann ich morgen galoppieren. Also, der selbe Ablauf wie gestern, Karthago fertig machen, aufsitzen, ein paar Runden führen... "...und Teerab Karthago.",sagte ich zu dem Hengst, der mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist. Er gehorchte wieder und trabte ordentlich an. Ich nahm ihn etwas mehr an und gewöhnte ihn diesmal schon an Paraden, und tatsächlich, schon jetzt kam er mit seinem Kopf runter. "Cascar? Könntest du ein paar Trabstangen hinlegen?", fragte ich sie. Cascar stimmte zu und schob ein paar Stangen in die Mitte des Longierzirkels. Karthago trabte willig darüber hinweg und ließ sich heute noch ein bisschen besser lenken als gestern. "Super gemacht!", meine ich zu ihm.

      Neuer Tag neues Glück, das war mein Motto heute, denn ich war richtig stolz auf den kleinen Mann, dass er so gut mitgemacht hatte gestern. Ich ging aus dem Haus, und da sah Cascar mit dem fertig gemachten Karthago stehen. "Oh Danke!", sagte ich und übernahm den Hengst. Heute ritt ich gleich alleine los. Nach dem Warmreiten trabte ich den freundlichen Hengst an und ließ ihn seinen Takt finden. "Toll machst du das!", sagte ich zu ihm. Nachdem ich wieder über die Trabstangen gegangen war und beide Hände ohne Komplikationen überwunden hatte, schob ich mein äußeres Bein zurück, um ihn gleich an die Galoppilfe zu gewöhnen, und sagte: "Galopp mein Großer.", kurz bockte er los und galoppierte etwas schnell ein paar Runden, sein Galopp war aber äußerst bequem. Er ließ sich nach einer Weile regulieren und ich galppierte noch etwas umher. Anschließen wollte ich die andere Hand probieren. Das tat ich. Aber auf dieser Hand wollte er nicht galoppieren und war auch fauler im Trab. "Noch ein Versuch!", sagte ich nach ein paar Mal probieren. Als ob er es gehört hätte, sprang er an. "Super!", belohnte ich ihn. Er drehte ein paar Runden bis ich ihn ausfielen ließ. "Sehr gut!", sagte ich. Heute konnte ich ihn wieder zufrieden abreiten. Ich nahm ihn den Sattel und die Trense am Ende ab und ließ ihn noch einmal wälzen. Dann putzte ich noch einmal über den Hengst drüber und stellte ihn in seine Box.

      Etwas über eine Woche trainierte ich so weiter, übte auch schon mit Galoppstangen, das aber schon auf dem Platz oder in der Halle. Ein paar Mal war ich auch schon mit ihm im Gelände, natürlich war Cascar dort mit einem anderen Pferd dabei. Auch hier konnte er nach den Tagen schon kontrollierbar galoppieren und hatte sichtlich Spaß daran.
      Jetzt war es also Zeit, das Cascar ihren Hengst reiten konnte. als sie das erste mal auf ihm saß, war sie überrascht von seinen weichen, aber doch schwungvollen Gängen. Sie war überzeugt das die beiden mal etwas schaffen konnten. Am ersten Tag drehte Cascar nur im Schritt und im Trab ihre Runden über dem Platz, dabei gab ich hier hilfreiche Tipps für die Zukunft. Die nächsten Tage galoppierte sie schon und Trabte auch über Trabstangen und absolvierte Galoppstangen. Meine Arbeit hier war also getan.

      Am Tag vor dem Abschied, durfte ich Karthago noch einmal reiten. Zuerst ging ich mit ihm auf den Platz. Er war ein talentiertes Pferd, was auch in der Dressur bestimmt irgendwann einmal erfolgreich werden könnte. Danach ging ich mit Cascar noch eine Runde ins Gelände. Wir lachten über Ereignisse mit Karthago die sich in den Wochen in denen ich dort war, ereignet hatten.

      Der Tag des Abschieds war für alle Beteiligten denke ich nicht leicht, Karthago war mir sehr ans Herz gewachsen und mir fiel es schwer von ihm als auch von Cascar Abschied zu nehmen. "Hab viel Spaß mit ihm und Übe fleißig, dann hast du bald bestimmt auch ein klasse Turnierpferd.", sagte ich. "Ja, das denke ich auch.", sagte sie glücklich und fiel Karthago um den Hals. "Danke dafür.", fügte sie hinzu. "Bitte.", lächelte ich und streichelte Karthago noch einmal intensiv. Cascar brachte mich zum Flughafen und umarmte mich lange als ich gehen musste. "Ich komme euch mal besuchen.", lächelte ich. "Das musst du.", meinte Cascar. Mit einem Bild von Cascar und Karthago und meinem Gepäck steig ich ins Flugzeug. "Auf Wiedersehen Neuseeland.", schmunzle ich und denke über die Wochen nach.

      (c) Wapst

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      Bericht [11.10.2014] 20:28

      Ich saß gerade beim Mittagessen und las mir meine eigene Anzeige mit dem Angebot eines Pflegepferdes durch, als mein Handy klingelte. Unbekannte Nummer, ich meldete mich mich "Winterscape". Am anderen Ende erklang eine männliche Stimme, die ich kaum auf ein Alter schätzen konnte. Derjenige stellte sich dennoch als siebzehnjähriger Arthur Morgan vor und bekundete sein Interesse an einer Reitbeteiligung an Karthago. Er fügte außerdem hinzu, dass seine kleine Schwester Cale gerne Reitunterricht nehmen würde, sich aber nicht zu fragen getraute.
      Ich lachte und lud ihn auf den Nachmittag halb drei in den Stall ein.



      Arthur kam. Allein und in karierten Reithosen. Und verdammt, er war unglaublich schön. Es sollte verboten werden, so schön zu sein.
      Der Typ reichte mir vorbildlich die Hand und stellte sich mit einem freundlichen Lächeln vor. Ich plauderte aus Höflichkeit mit ihm, Smalltalk. Um nicht verlegen zu werden, wälzte ich das Gespräch auf Karthago. Arthur meinte, er hätte viel Erfahrung mit Pferden und kam ursprünglich aus Deutschland. Als ich das hörte, begann ich auf deutsch auf ihn einzuquatschen.
      Ich will ja nicht sagen, dass unser Gespräch sinnvoll wurde, aber wir verstanden uns zunehmend. Außerdem kam ich dazu, meinem neuen Freund das Pferd vorzustellen. Es waren glaub ich beide begeistert.
      Für das Propereiten vereinbarten wir einen anderen Termin, aber putzen durfte der Neuankömmling Karthago. Wie man da schon sehen konnte, hatte Arthur Ahnung und ich freute mich ehrlich, ihn gefunden zu haben. Ich meine - selbst wenn er nicht reiten konnte, so hatte ich doch nun einen professionellen Pferdepfleger mehr.
      Karthago durfte nachher auf die Weide, während wir beide abwechselnd in Deutsch und Englisch über unser Leben plauderten. Und ich muss sagen - wir verstanden uns richtig gut.
      Was ja irgendwie auch Klasse war: Arthur half mir noch im Stall und zwar nicht nur bei Karthagos Box. So allgemein war er offen und nicht faul.
      Als er sich bei Einbruch der Dunkelheit verabschiedete, war ich schon fast traurig. Gleichzeitig freute ich mich auf ein Wiedersehen. Das sagte ich wiederum natürlich nicht!

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      Bericht [18.10.2014] 21:47

      Nachdem ich Essig und Kazoom auf die Weide verfrachtet habe, begegne ich Marc und Oliver, die das Sattelzeug ihrer Pferde auf den Putzplatz tragen. Ich frage, warum und die Beiden erklären, dass sie ins Gelände wollen. Spontan erkläre ich mich bereit mitzukommen und ändere meinen Weg zur Sattelkammer.
      Schnell ist beschlossen, dass Zita einen Geländeritt im Sonnenschein ganz gut vertragen kann und ich räume alles aus.
      Die Stute hole ich dann von der Weide und binde sie auf dem Putzplatz an. Zu meiner Überraschung kreuzen Jessica und Arthur ebenfalls auf, sodass wir kurze Zeit später Empire, Locki, Zita, Serafino und Karthago putzen.
      Meine Stute weißt die Hengste ordentlich zurück, wenn sie zu aufdringlich werden, was ich mit einem aufmerksamen Blick und eventueller Hilfe unterstütze.
      Gut vierzig Minuten später verlassen wir unablässig redend den Hof. Erst jetzt fällt mir auf, dass ich hier in Neuseeland noch nie ausgeritten bin. Allgemein sind die Pferde ziemlich sensibilisiert, was ihre Umgebung betrifft und besonders Kartho und Fino zucken öfter mal zusammen.
      Insgesamt erreichen wir aber unbeschadet den See, wir machen sogar Pause und plantschen mit unseren Hottas im seichten Wasser.
      Auf dem Rückweg genießen wir einfach den leichten Wind und die tanzenden Schatten des krautigen Waldes. Ich war schon lange nicht mehr so ausgelassen und glücklich - spontan zettel' ich den nächsten Geländeritt an, noch bevor wir den Hof wieder erreichen.
      Zurück im Stall satteln wir in aller Ruhe ab. Wir waren insgesamt drei Stunden unterwegs, meine Beine tun weh.
      Ich bin aber schon zufrieden und um den Tag ordentlich zu beenden, geht es für die Pferde auf ihre jeweiligen Weiden und für die Menschen in den Stall. Zum Boxen ausmisten und Futter machen.

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      Stufenerhöhung Springen (E/A)
      Sammelbericht | (c) Cascar


      Heute wartet auf mich ein, ehrlich, gewagtes Experiment. Und der Leitung von Maria und Marc sollen Jessica, Arthur und ich Serafino, Karthago und Essig im Springen weiterbringen.
      Ich muss sagen, eigentlich bin ich optimistisch. Meine Beiden Kameraden reiten nicht perfekt, aber sie kennen ihre Pferde und es geht momentan nur um die Stufe A. Was mach betrifft.. Ich mache mein eigenes Ding, für Estragon Sky, meinen heimlichen Stern auf dem Hof. Der Hengst ist kürzlich bei seinem ersten Dressurturnier gestartet - und hat gewonnen.
      Jetzt soll er auch den Springsport kennenlernen, um nachher in beiden Disziplinen Erfolge erzielen zu können.
      Ich würde also sagen, wir haben unterschiedliche Vorsätze. Auf dem Putzplatz herrscht am späten Morgen des 24ten Oktobers gute Laune; jeder putzt sein Pferd.
      Mein Tekken kennt die anderen beiden Hengste nicht, scheint sich aber förmlich zu unterwerfen. Er bleibt freundlich und ist während des Putzens allgemein sehr diszipliniert.
      Für alle gibt es im Anschluss Sattel, Trense und Gamaschen. Essig steigert sich in eine Mischung aus Spannung und Euphorie hinein; er wird hibbeliger, sieht seine Welt klarer und beginnt zu schwitzen.
      Ich gebe das Zeichen zum Aufbruch und wenig später longieren wir zu dritt unser jeweiliges Pferd auf dem Dressurplatz. Ich muss sagen, dass alle Pferde ein wenig aufgeregt sind, ich ja auch. Normalerweise bin ich mit meinem Partner allein, aber so..
      Das Longieren und anschließende Warmreiten läuft gut. Die Hengste stacheln sich nur gegenseitig an - von jedem Reiter wird Erfahrung und Kraft gefordert, um sein Tier kurz zu halten und eben nicht in Stechtrab oder Renngalopp Runden zu drehen.
      Da kommt ein wenig Beschäftigung doch gut. Maria und Marc (ja, wir sind mittlerweile auf dem Springplatz) geben die kleinen E's frei, in einer Art Abteilung wärmen wir da die Pferde auf.
      Die Sprünge werden erhöht, jeder bekommt seine eigene Kombination, nach fünfzehn Minuten wird gewechselt, bis jeder mal A gesprungen ist und das auch gut.
      Als wir nun für kurze Zeit auf den Hufschlag verbannt werden, hat sich die allgemeine Aufregung gelegt - niemand redet, eine tiefe Ruhe hat sich ausgebreitet.
      So weit war es also schon. Jessica und Arthur werden nach draußen verbannt, damit mein Hengst und ich freie Bahn haben.
      Und die nutzen wir - fehlerfrei und unglaublich grazil und sicher auf Risiko schafft Essig den Parcours. Ich bin begeistert und streichle den feuchten Hals meines Pferdes.
      So will ich das sehen.
      Ich steige direkt nach dem Durchparieren ab, lockere den Sattelgurt und verlasse die Halle Richtung Putzplatz.
      Da nehme ich mir dann auch wirklich Zeit für den erschöpften Schimmel - ich putze erst gründlich, dann bekommt er mit der Abschwitzdecke auf dem Rücken sein Kraftfutter.
      Es dauert nicht lange und meine beiden (oder besser: vier) Freunde treffen glücklich ein und tun mir alles nach, bis wir schließlich über unseren Ritt quatschen, während unsere Pferde neben der gepflasterten Fläche grasen.
      Der Mittag ist schließlich vorbei, die Pferde sind trocken und dürfen auf ihre jeweiligen Weiden - eine gelungene Stufenerhöhung für Alle feiern.

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      Sammelbericht [02.12.2014] 06:41

      Ich war weihnachtlich gestimmt. Draußen, auf der Wiese hinter unserem Haus, vermischte sich der Reif mit pludrigem Schnee. Ich frühstückte.
      Und dann ging es los. Zum Stall. In letzter Zeit hatte ich meine Aufgaben hier stark vernachlässigt. Schulbedingt, muss man sagen. Umso mehr freute ich mich, als ich Spearmint hell wiehern hörte.
      Ich lächelte, tappte zu meinem Pferd und begrüßte sie herzlich. Zum Teddybären war sie mutiert und das veranlasste mich, sie noch zehn Minuten länger zu streicheln und vernarrt zu betrachten. VGold und Feuerzauber empfing ich ähnlich, dann gab es Futter für alle.
      Während die Hühs auf dem Paddock, unter klarem und doch irgendwie dunklem Himmel fraßen, mistete ich die Boxen aus, sodass es pünktlich zum Abschluss des Mahls auf die Weide gehen konnte.
      Danach musste ich leider weiter, denn wir hatten ja hier nicht nur drei Pferde... Also begab ich mich in den Südstall, wo ich ähnlich erfreut wie im Norden empfangen und gründlich beschnüffelt wurde. Ich fütterte auch hier meine drei Schützlinge und während des Fressens beschäftigte ich mich mit Spotti Junior und dem Halfter.
      Die kleine Stute war zu klug, um etwas dagegen zu haben; viel zu oft hatte sie sich das bei ihrer Mutter angesehen, sodass sie wirklich still hielt.
      Ich nahm das Halfter dann wieder mit und begann stolz mit dem Ausmisten der Boxen. So kam es, dass die Spottis und Ever auch bald auf der Koppel untergebracht waren.
      Ich wandte mich als nächstes den ausladenden Nordstallungen zu. Das Gewieher hier war eher verhalten. So viel hatte ich mit den Bewohnern ja auch nicht zu tun.
      Ich begrüßte trotzdem alle gründlich, bevor ich fütterte und ausmistete. Jessica kam dann auch direkt, kuschelte mit Serafino und half dann.
      Und hier war es dann auf einmal Arbeit, alle Pferde heil und sicher auf die Weide zu bekommen. Mein Dad und Jess halfen mir, vierzig Minuten dauerte das trotzdem.
      Im Hengststall war die Freude riesig. Empire und vor allem Bemme konnten es kaum erwarten, mich mit der Nase anzutippen und ich konnte meine Schützlinge nur grinsend streicheln. So gehörte sich das!
      Ich befütterte den Stall und mistete schon deutlich unmotivierter und langsamer die Boxen, bevor es für Empire, Locki, Jimmy und Bemme auf die große Wiese ging.
      Mittlerweile war es 10 und ich beeilte mich, zu den Tekken zu kommen. Estragon und Kazoom waren wie immer eher still, Choco sah mir immerhin neugierig entgegen und die kleine Sysah wieherte unglaublich eifrig und hoch. Über Worgait, der in der letzten, großen Paddockbox stand, müssen wir ja gar nicht reden.
      Für diesen Stall nahm ich mir wieder viel Zeit. Die Hottas hier wurden nicht nur gefüttert, sondern auch geputzt und eingedeckt, bevor es auf die Weide ging.
      Der Winter ist nicht gut für Tekken.
      So kam es allerdings, dass ich plus ausmisten um eins fertig war. Mit allem.
      Und weil ich das schon lange nicht mehr gemacht hatte, setzte ich mich an Spearmints Weide auf den Zaun und sah meiner ersten Stute beim Grasen zu.

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      Weihnachten [24.12.2014] 19:06

      Weihnachten. Mit einem Lächeln auf den Lippen schloss ich die Haustür und tappte Dampfwölkchen in den kalten Abend pustend Richtung Turnierstall.
      Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir noch in Deutschland gewohnt - der absolute Wahnsinn.
      Ich begrüßte Spearmint schon, bevor ich sie sah und bekam prompt eine wunderbar klare Antwort - ein Wiehern, in das Gold und Feuer gleich darauf einstimmten. Für meine drei Stuten hatte ich den klassischen Kuchen mitgebracht; heute gab es außerdem noch Rüben und Äpfel, die begeistert auf dem schneebedeckten Paddock verspeist wurden.
      Ich stand zu diesem Zeitpunkt bei meinen treuen Gefährten; streichelte wo ich konnte und bedankte mich ehrlich für dieses herrliche Jahr.
      Dann musste ich leider weiter. Mein Weg führte mich direkt in den Südstall, wo ich ähnlich begeistert von Ever und den Spottis begrüßt wurde. Hier drehte ich meine Handlung um, zumal es nicht für alle Kuchen gab: ich streichelte und kuschelte, bevor es ausgiebig Rüben und kleinere Leckereien gab.
      Ich ließ mich eben im Stroh, zu Käses Hufen nieder, um die kleine Stute hinter den Ohren zu kraulen, als ich vor dem Stalltor ein eindringliches Wiehern und darauf folgendes Geflüster hörte.
      Ich grinste, sprang auf und begrüßte zehn Minuten später lachend meine Freunde.
      Sie boten einen prächtigen Anblick: Marc saß, als Weihnachtsmann verkleidet, auf dem als Rentier geschmückten Empire; neben ihm Oliver, irgendwie total grau, auf Locki. Letzterer hielt meinen Jimmy am Strick als Handpferd und bedeutete mir nun, mich auf dessen Rücken zu schwingen. Die Flanken des Schecken waren mit wunderbaren Stoffen im charakteristischen WCS-Blau mit goldenen Stickereien bedeckt. Ich war irgendwie glücklich, als ich an der Seite meiner Kameraden im Dunkeln über den Hof ritt.
      "Was bist du eigentlich, Oli?", wagte ich schließlich zu fragen.
      "Der Maulwurf", war die Antwort, "Der Maulwurf des Weihnachtsmanns."
      Unser Lachen hörte man weit; so war es kein Wunder, dass der bereits ausrastende Bemme uns schon lange bemerkte, bevor wir in Sicht kamen. Den jungen Hengst und Klappstuhl nahmen wir einfach als Handpferd mit zum Tekkenstall, um die allgemeine Aufregung zu mindern.
      Trotz allem der erste Stall, in dem das Wiehern erst einsetzte, als wir eintraten.
      Nunmehr zu dritt wurden Essig, Kazoom, Late, Devri und Sysah begrüßt, gestreichelt, gefüttert und irgendwie auch beschenkt: Oliver hatte für die junge Fuchsstute ein hellblaues Halfter genäht, dass der Lieben ganz ausgezeichnet stand und Devri bekam eine neue Renntrense von Marc.
      Während sich meine Freunde mit den übrigen Tekken abgaben, suchte ich mir einen Weg in den hinteren, dunkleren Teil des Gebäudes.
      Hier stand noch immer Worgait, der an diesem Abend keine Reaktion zeigte, als ich mich näherte. Er starrte aus seinem Boxenfenster in die anbrechende Nacht, als würde er in der Dunkelheit etwas suchen.
      Ich ging nicht in die Box, ließ nur mit einem "Frohe Weihnachten" eine Rübe in den Trog fallen und kehrte zu meinen Begleitern zurück. Zurück ins Licht.
      Unsere nächste Station war der Nordstall. Zugleich auch unsere Letzte, aber der Tumult der uns empfing, machte allein schon die Begrüßung zum Erlebnis.
      In diesem Stall waren außer Marc, Oli und mir auch noch Jessica und mein Dad, die ihren jeweiligen Pferden wohl auch frohe Weihnachten wünschen wollten.
      Ich hingegen begab mich gleich nach dem Absitzen zu Cheetah und Razita, die sich ebenfalls einen der begehrten Weihnachtskuchen teilen durften. Lotte bekam eine Rübe und dann tappte ich in das Nebengebäude der Hengste. Sol kassierte dort neben seinem Futter einige liebevolle Streicheleinheiten; ebenso wie Corde und Fino, die ja aber im Grunde genommen schon genug versorgt worden waren, von ihren Besitzern.
      Der Letzte im Bunde war schließlich Karthago, dem ich seine Freude förmlich ansah. Es war einfach allgemein ein wunderbarer Abend und als wir uns im Hengststall, nach dem absatteln, putzen und Kuchen-füttern der Hengste voneinander verabschiedeten und uns frohe Weihnachten wünschten, geschah das ungemein feierlich und im Schall der zufrieden kauenden und schnaubenden Pferde.

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      Bericht [02.01.2015] 09:24

      Karthago nervte mich. Ständig stupste er mit der Nase meinen Rücken an oder versuchte an meinen Händen zu knabbern, während ich sein dichtes Winterfell putzte. Er war eindeutig unterfordert und das schob ich ein bisschen Arthur zu. Besagter blonder Engel kam in letzter Zeit eher selten zu seiner Reitbeteiligung, sodass der Dunkelbraune kaum ausgelastet war. Ich sah mein zukünftiges Springpferd Tag für Tag ohne Arbeit auf die Weide gehen. Deshalb war ich heute hier. Mit stumpfer Entschlossenheit putzte und sattelte ich Thago fertig und führte ihn dann in die Halle, in der zur Hälfte A- und zur Hälfte M-Sprünge aufgebaut waren. Ich runzelte am Eingang kurz die Stirn, dann bekam ich die Schnauze meines Hengstes in den Rücken, sodass ich vorwärtsstolperte. Die Maßregelung blieb aus, weil Marc beschwingten Schrittes auf mich zukam. Mit hochgezogenen Augenbrauen betrachtete er mein hibbeliges Pferd, das ich jetzt innerhalb der nächsten zwanzig Minuten longierte. »Schau ihn dir an, er ist ein Kind. Sorge dafür, dass er erwachsen wird!«, raunte Marc von Außerhalb des Zirkels und verließ uns dann. Ich arbeitete an diesem Tag entschlossen. Weil ich Karthagos Manieren satt hatte. In der Bahn hatte ich zudem immer wieder Schwierigkeiten, seinen Kopf in irgendeine Richtung zu bekommen. Kurz: er lief schlecht, immer noch Unterforderung, schätzte ich. Gelobt wurde schließlich trotzdem, bevor es ans Trockenführen und später auf die Weide ging.
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      Tierarztbericht Januar 2015

      Mein nächster Patient war Kathargo. Der junge Hannoveranerhengst sah mich nicht nur neugierig an, er ging auch gleich aufs ganze. Kopf in den Bauch gestemmt, eine eindeutige Aufforderung zum kraulen für mich! Während ich ihn zur Begrüßung am Schopf kraulte. Schon schlich sich daas Pferdemaul in Richtung Hosentasche, aus der es lecker herausduftete. Lachend schob ich ihn beiseite und begann m it meiner Arbeit. Der Hengst ließ mich jedoch nicht in Frieden. Mal knabberte er spielerisch an mir, ein anderes Mal schien er urplötzlich kitzlig zu sein und zuckte und zappelte herum als gäbs kein morgen mehr. Auch Cascar hatte ihre Schwierigkeiten den Hengst zur Räson zu bringen, da er offensichtlich viel lieber spielen wollte als untersucht zu werden.
      „So nicht mein Freund!“ schimpfte ich ein wenig, musste jedoch über den frechen Hengst ein klein wenig lächeln. Ich schob ihm einen leeren Eimer hin, in der Hoffnung er würde ihn ablenken. Nun – ich kam zumindest bis zu den Hufen, bevor der Herr sich entschloss einen Walzer aufs Parkett zu legen – und mich debei umstieß. Damit hatte er nicht gerechnet und hörte sofort mit dem tänzeln auf um zu sehn ob ich mir etwas getan hatte. Süß war er ja schon irgendwo, der Kleine. Aber auch nervtötend! Wie sollte ich ihn jemals ruhig genug halten um ihn zu impfen oder zu chippen? Egal, das würde sich dann schon ergeben. Ersteinmal rappelte ich mich auf und klopfte mir den Staub aus den Klamotten. Tief ein und ausatmen und schon gings weiter. Gut, vorher musste ich noch Cascar beruhigen, die sich wirklich Sorgen zu machen schien ob ich mir etwas getan hatte, ich war jedoch ohne weitere Blessuren davongekommen.
      Dann wollte ich mir das freche Tier doch einmal von vorne ansehen. Angesicht zu Angesicht oder wie der Spruch doch gleich nocheinmal ging. Ohren waren aufmerksam nach vorne gerichtet, die Augen blickten mir mit schelmischem Ausdruck entgegen und wiesen keinerlei Störungen auf. Auch die Nüstern und das Maul waren in Ordnung und die Zähne konnten bestimmt gut das Futter zermahlen. Das teste ich sofort mit der Wurmpaste, die ich mit einem Leckerli ins Maul schleuste. Ja, dieses Kauen wies doch definitiv auf einen guten Zahnzustand hin, wie ich bei vorgehender Inspektion vermutet hatte. In Anbetracht des genüsslichen Kauens nutzte ich die Gunst der Stunde und zog schnell die Impfspritze auf. Geimpft war Kathargo schnell und dank erneutem Leckerlieinsatz auch schnell gechippt.

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      Bericht [07.02.2015] 18:25

      Serafino bringe ich fertig gearbeitet auf die Weide, Karthago nehme ich am Mittag mit in den Stall. Der junge Hengst tänzelt neben mir her, sodass ich zu Anfang schon Mühe habe, ihn anzubinden. Auch beim folgenden Putzen wuselt der Dunkelbraune unablässig mit der Nase an meinen Händen herum. Ich versuche, möglichst geduldig zu arbeiten. Dennoch ist schnell beschlossen, dass das einzig Richtige für heute die Bodenarbeit ist.

      Also gehen wir mit Knotenhalfter, Strick und Stick in die Halle. Die Sprünge von vorhin stehen noch und wieder sind wir allein.
      Zu Anfang longiere ich meinen Hengst locker. Zumindest hier macht er, was ich will, streckt sich und schnaubt schön im Trab. Der Galopp ist dafür verbunden mit einigem Gebuckel und imponierenden Gehabe. Ich seufze innerlich und treibe mein Pferd stärker an, damit er die Hinterhand richtig bewegen muss.
      Mit zunehmender Erschöpfung stelle ich bei Karthago sowohl eine abnehmende Leistungsbereitschaft, als auch eine verstärkte Konzentration fest. Jetzt muss ich ihn irgendwie motivieren.
      Und was klappt da bei einem Hengst besser, als seine führende Position herauszufordern?
      Dominant begebe ich mich frontal zu meinem Pferd und verlange das Jojo-Game. Karthago versteht mich, dessen bin ich mir sicher, aber er weigert sich, rückwärts zu gehen. Mit verstärktem Druck und unter ständiger Beobachtung der Reaktionen meines Gegenübers gelingt mir die Aufgabe dann doch. Ich hole mein Hüh wieder zu mir und lobe es. Karthago kaut.


      Später, als ich den Großen im Stall noch einmal flüchtig putze, reflektiere ich unser Training: Karthago ist zum Ende hin tiefgründiger und ernster geworden, hat zumindest für heute die Führung an mich abgegeben.
      Ich klopfe den Hals den Hengstes und entlasse ihn dann zu seinem Kraftfutter, in eine frisch ausgemistete Box.

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      Bericht [21.02.2015] 10:49
      Ich spute mich, noch rechtzeitig vor der Mittagsfütterung in den Stall zu kommen. Karthago muss heute raus.
      Wie zur Bestätigung läuft der Hengst aufgebracht Runden in seiner Box, als er bemerkt, dass ich sein Putz- und Sattelzeug zusammensuche. Als ich ihn auf der Stallgasse anbinde, ist der Große schon außer sich und kann es nicht lassen, mit den Hufen zu scharren. Wieder und wieder ermahne ich den Dunkelbraunen ruhig, aber energisch, sodass sich die Säuberung von Fell, Mähne und Hufen unnötig in die Länge zieht.
      In der Halle wird erstmal longiert: wie vermutet ist Karthago heute das reinste Energiebündel und es dauert seine Zeit, bis wir ohne Gebuckel und Ausschlagen angaloppieren können. Erst dann gurte ich nach, stelle die Bügel ein und schwinge mich auf den Rücken des mächtigen Hottas.
      So beginnen wir mit dem Warmreiten. Mein Pferd hat im Springen die Stufe L inne, aber ich will zugegebenermaßen nicht weiter trainieren, bevor ich meinem Kumpanen Manieren beigebracht habe. Karthago muss also schuften.
      Ich lasse ihn ordentlich traben, versuche stets den Mitteltrab zu halten und den Galopp zu versammeln. Am Ende, als der Hengst deutlich ruhiger ist, gönne ich uns einen wohlverdienten, lockeren Galopp. In diesem Sinne beenden wir das Training. Ich lobe mein Hüh und steige ab - nach weiteren Runden zum Trockenführen im Schritt verlassen wir die Halle und ich sattele mein Pferd direkt an der Weide ab.
      Karthago darf dann ausgelassen rennen, während ich seine Sachen wieder aufräume.

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      Sammelbericht [23.03.2015] 19:10
      Die Lehrer meiner Schule streiken, sodass ich mir händereibend am frühen Morgen meine Reitstiefel anziehe und noch Müsli kauend über den sonnenbeschienen Hof in den Südstall tappe. Dort erwarten mich Spotti, Spotti Junior und Ever. Die drei Stuten begrüßen mich mit einem herzlichen Wiehern – im Vorbeigehen kraule ich jedem die Stirn, dann gibt es Futter. Kurz darauf putze ich meine Schützlinge auf der Stallgasse, für den restlichen Tag geht es auf die Koppel.
      Gegen zehn betrete ich dann also den Turnierstall, wo ich Spearmint und VGold begeistert umarme. Mit diesen engsten Freunden habe ich schon seit Ewigkeiten keine Zeit mehr verbracht, sodass ich mir beim Füttern, Putzen und auf die Weide bringen, auch von Feuerzauber, Zeit lasse und auf dem Weg zur Wiese einige unnötige Schlenker laufe.
      Als auch diese Hühs entspannt grasen, mache ich mich auf den Weg zum Hengststall. Das Gewiher hier ist beinahe nicht zu toppen und ich füttere die ganze Zeit grinsend. Gegen elf treffen außerdem Marc und Oliver ein, sodass wir uns mit dem Putzen und Herumführen von Empire, Locki, Jimmy, Dumb, Bemme und Jack getrost aufteilen können. Dank des guten Wetters und der motivierten Pferde geht uns die Arbeit leicht von der Hand und die Hottas sind schnell versorgt und untergebracht.
      Nunmehr zu dritt begeben wir uns in den Tekkenstall, wo uns ein unendlich energiegeladener Kazoom, sowie die immer ruhigen Choco und Estragon erwarten. Wieder wird gefüttert und geputzt; ich nehme mir besonders Zeit für Distraction und CH's Unglück, da diese Pferde noch nicht so lange auf dem Hof leben. Insgesamt scheinen sich meine Kameraden, jedoch gut eingelebt zu haben; es läuft alles glatt, als sie zusammen mit Drevri, Walla und Sysah auf die Weide dürfen; einzig Worgait bleibt im Stall.
      So geht es für uns, mittlerweile kaputten, Menschen noch in den Nordstall. Es ist Mittag und die Pferde hier wurden bereits von meinem Dad gefüttert. Insgesamt sind die Hühs also ruhig und lassen sich dösend anbinden und putzen. Letztendlich geht es damit auch für Law, Corde, Karthago, Fino auf die eine und für Cheetah, Zita und Lotte auf die andere Weide.
      Damit ist unser Alltag selbstverständlich nicht vorbei: jetzt ziehen wir los, um noch vor dem Mittagessen zumindest die Hälfte aller Boxen ausgemistet und mit frischem Rau- und Kraftfutter für den Abend ausgestattet zu haben.
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      Kurzer Sammelbericht
      [21.08.2015] 11:41

      Heute waren es absolut alle Pferde, die gepflegt werden mussten. In den Ferien war ich viel unterwegs gewesen, sodass ich mich jetzt zusammen mit Marc und Olli auf eine große Tour über den Hof begab. Wir begannen bei Ever im Südstall mit dem Füttern, putzen und misten und fuhren dann erstmal mit dem Rad zum Offenstall, besser bekannt als die Sommerweide, und kontrollierten die Tränken und den Zaun. Schließlich sammelten wir den Großteil aller Pferdeäpfel auf beiden Koppeln, sodass letztendlich, zumindest hier, alle Pferde versorgt waren. Zurück im Nordstall putzten, fütterten und misteten wir dann noch Fino, Lotte, Karthago, Trafo und Where, ebenso Feuerzauber und im Hengststall Dumb und Locki. Schließlich blieben uns noch die Tekken Himmi, Gepir, Devri, Essig, Distraction und seit neuestem auch wieder Unglück. Insgesamt überprüften wir zum Schluss eine Liste. Wir hatten alles geschafft, alle Pferde standen glücklich auf der Weide und besonders unseren Sommerhühs ging es rosig. Ein perfekter Tag.
    • Sevannie
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      Nach einigen stressigen Wochen, fand ich wieder einen Tag an dem ich mich meinen Pferden voll und ganz widmen wollte, zumindest einem Teil der großen 'Herde'. Ich lief fröhlich pfeifend aus dem Haus, nachdem ich den restlichen Papierkram erledigt hatte und machte mich in den Stalltrakt, dort traf ich Rachel und Elena an, diese kamen gerade von der Halle wieder. Das Wetter war mehr als schön, auch wenn es kalt war, aber zum Ausreiten war es perfekt. Genau das hatte ich als erstzes vor! Ich wollte Ausreiten, mit Hermann und Götterdämmerung, jedoch suchte ich noch wen freiwilliges der mit mir käme. ,,Jemand von euch Lust mit mir und meinen Kaltblüter etwas im Gelände herum zu dödeln?'' - ,,Ich doch immer!'',grinste Elena und ich schmunzelte. ,,Rachel du auch?'', hakte ich nach und sie nickte eifrig. ,,Ja wunderbar. So Ich werde Hermann nehmen, ihr könnt euch um Götterdämmerung und Arikado zoffen!'',grinste ich frech und schon begannen sie zu diskutieren. Nach wenigen Schritten zur Weide hin, hatte sich auch schon alles geklärt. Elena nahm Götterdämmerung und Rachel nahm sich Arikado zu Herzen. Der Hengst war frisch eingeritten und somit noch ein kleiner Angsthase im Gelände, doch mit den älteren Hasen war das sicherlich kein Problem. Während ich den Brabanter an das Halfter nahm und den Strick einhakte, machten die beiden anderen das bei ihren Pferden. Wir liefen im Gänsemarsch hinunter zum Putzplatz und 'parkten' dort die Pferde. Die Weidedecken kamen hinunter und der Vorteil von diesen war ganz klar. Das lange Fell der etwas stämmigeren Pferde war sauber und man hatte nicht mehr gar so viel zu putzen. So kämmten wir Mähne und Schweif noch einmal durch, befreiten die Beine und den Hals, sowie den Kopf vom Schmutz und kratzten danach noch die Hufe aus. Als alle drei Hengste sauber waren, begannen wir relativ zeitgleich zu satteln und zu trensen. ,,Wo soll es lang gehen?'' - ,,Die Hügel hinauf und dann etwas Berg ab – Berg auf – Training!'',schlug Elena motiviert vor und ich schmunzelte. ,,Hört sich gut an. Wie wär's auch dann noch eine etwas größere Galoppstrecke einzuplanen damit die drei dann richtig ausgepowert sind?'' - ,,Das ist super!'', grinste Rachel und so sagte ich Tyler Bescheid, dass die drei Boxen bitte gemistet werden sollten, damit die Pferde gleich darein konnten. Denn bei dem kühlen Wetter sie noch einmal auf die Weide zu stellen, wenn sie schwitzten wäre sicherlich nicht ganz so Vorteilhaft. Tyler nickte und wünschte uns viel Spaß, so schwangen wir uns vorsichtig in die Sättel und ritten im gemütlichen Schritt los. Ich war mit einer Gerte bewaffnet, da der träge Herr unter mir nun mal gerne etwas langsamer unterwegs war wie seine beiden Kumpanen. Ich gab Elena noch den Tipp das sie mit Götterdämmerung auch gerne hinter uns beiden bleiben sollte und ab und zu etwas Schenkelweichen probieren sollte, denn der Gute war zwar sonst ein Lieber aber wenn es ihm zu langweilig wurde dann konnte er auch im Gelände mal loslegen. Bei Rachel brauchte ich nichts sagen, Riko war ein Lieber und würde keine Unruhen machen. Nach einigen Minuten trabten wir auch an, bis wir zu unseren liebsten Hügelstellen kamen. Man war gerade einen runter geritten da kam der nächste schon zum hoch reiten wieder. Dies förderte natürlich die Muskulatur und somit war es wieder ein schöner Vorteil der Natur. Diese Berge oder eher Hügel erklommen wir erst im Schritt, dann ging das ganze im Trab zurück und danach ritten wir auch schon zu der ewig weiten Galoppstrecke, damit sie hier nochmal die ganze Energie frei lassen konnten. Bei der Galoppstrecke angekommen, durfte Rachel den Vortritt machen, da sie den Jüngsten im Bunde hatte. Danach kam Elena mit Götterdämmerung und zu guter Letzt ich mit Hermann. Wobei Hermann erst etwas schneller trabte, doch nach einer klaren Ansage mit der Stimme lockte ich den Renner aus ihm heraus und wir holten das Verlorene recht schnell wieder auf, überholten jedoch nicht. Sanft lobte ich ihn zwischendurch und nach wenigen Momenten des Galopps waren wir am Ende der Strecke und es ging im gemütlichen Schritt wieder zurück. Nun machte Götterdämmerung auch keine Faxen mehr und blieb brav, da er anscheinend auch ausgelaugt war. Am Stall angekommen brachten wir die Pferde in die frisch gemisteten Boxen und zogen ihnen noch die Abschwitzdecke drüber. ,,Ich danke euch beiden für den schönen Ausritt.'',lächelte ich und lobte Hermann nochmal, ehe ich ihm einen neuen Leckstein in die Box hängte und mich dann aus dieser heraus machte. Da kam gerade Tyler um die Ecke. ,,Danke Ty.'',schmunzelte ich und wuschelte ihm die Haare durch. ,,Ich wollte Massacre Boy und Wild Reflex in die Führanlage bringen, wenn das für dich okay ist?'' - ,,Klar, ich hab eh nicht so viel Zeit alle Pferde heute zu machen. Aber ich helfe dir gerne vorher beim Putzen.'', lächelte ich und lief mit Tyler zu den Weiden. Ich holte die Schimmelstute von der Koppel und Tyler den Rapphengst. Farblich waren sie ja schon irgendwie zusammen ein wunderschöner Hingucker.. So banden wir sie am Putzplatz an und ich kuschelte erst einmal eine Runde mit meiner verloren gegangener Liebe von damals. Sanft streichelte ich ihre Nüstern, ehe ich dann anfing zu putzen. Tyler hingegen war bald fertig mit dem Hengst. ,,Mach mal langsam.'',lächelte ich und er musterte die Schimmelstute. ,,Du bist doch auch bald fertig.'',murmelte er grinsend und band dann Massacre Boy ab und wartete auf mich. ,,Wir stellen sie aber nicht hintereinander rein.'',stellte ich nochmal klar und er nickte. ,,Hatte ich jetzt nicht vor.'',murmelte Ty und ich brachte die Stute zur Führanlage. Beide kamen in diese Anlage und liefen ihre Runden, Ty blieb hier um nach dem rechten zu schauen denn ganz ohne Aufsicht wollte ich die beiden auch nicht da drin lassen. So machte ich mich nun auf den Weg und holte mir Tomenko von der Weide. Der dreijährige Braunschecke war etwas von Übermut beholfen als ich ihn von der Koppel holte, so gab es lediglich eine Katzenwäsche und dann ging es auch in die Halle. Heute stand für ihn etwas Bodenarbeit an und so begann ich mit ihm das Führen weiter auszubauen. Er sollte stehen bleiben wenn ich stand, das tat er nach guten fünf Minuten dann auch schon. Danach gab es eine kleine Dehneinheit. Erst die beiden Vorderbeine, dann die Hinterbeine. Zuletzt der Hals etwas, indem ich ein Leckerli an seinen Rücken hielt und er sich nach diesem streckte. Sanft lobte ich ihn, als er dies tat und tat das gleiche noch einmal auf der anderen Seite. Nach der Dehneinheit, ging es dann weiter mit etwas Zirzensik. Ich nahm mir ein Leckerli und hielt es zwischen seine Vorderbeine, wollte damit erreichen, dass er mit seinem Kopf hinunter geht und es sich holen möchte. Dies tat er auch ganz brav und er schien mir mit vollem Elan bei der Sache zu sein. Immer wieder versuchten wir das ganze und am Ende der Übungen für heute streckte er die Vorderbeine, wie gewollt, etwas mehr um an das Leckerli zu kommen. Es war zwar noch nicht ganz das klassische Verbeugen aber der Ansatz war da und er war gut. Sanft lobte ich ihn erneut, ehe ich mit ihm wieder aus der Halle ging und in seine Box stellte. Auch diese hatte Tyler nun schon gemistet und etwas weiter weg standen auch schon Massacre Boy und Wild Reflex wieder in ihren Boxen. ,,Danke Ty.'',rief ich zu ihm und dieser nickte lächelnd. Bevor ich mich jedoch an das nächste Pferd wagte, mistete ich erstmals seine Box. Der Isländerhengst Neskur, sollte heute ein wenig in Dressur gefördert werden. So holte ich diesen nach dem Misten von der Koppel und band ihm am Putzplatz an. Er wäre auch das letzte Pferd für heute, denn es fing schon an zu dämmern. Also machte ich ihn rasch und dennoch gründlich fertig, ehe ich mit ihm in die Halle lief. Dort ritt gerade Tyler meine liebste Lotte Buff. Wobei er gerade etwas mit ihr ausdiskutierte. Die Stute hatte auch gerade ihre Krönung hinter sich, was heißt das sie nun eine Zuchtstute des Gestüts war, dennoch vergaßen wir das Training nicht und die Gute schien heute gar keine Lust zu haben. ,,Alles gut, Ty?'', hakte ich nach, als ich dann im Sattel von Neskur saß. ,,Jaja!'',murmelte er mürrisch und ich seufze auf. Stimmt, Ty wurde ja nicht gerne gestört, vor allem nicht wenn er gerade am diskutieren war. Wie Lotte eben so war.. Ich ritt Neskur warm und achtete dabei den anderen beiden möglichst aus dem Weg zu gehen. Lotte schien nach guten zehn Minuten Tyler oben drauf zu akzeptieren und lief nun auch wieder schön und nicht mehr so störrisch. Schmunzelnd nahm ich derweil die Zügel auf und trieb Neskur in den Trab. Für mich war es noch etwas schwierig ihn in Dressur zu fördern, da er auch gerne mal den Trab mit dem Tölt oder Pass verwechselte.. Da wieder heraus zu kommen war für mich noch etwas unbeholfen, deswegen suchte ich mir auch schon einen Trainer der mich und Neskur etwas darin schulen konnte, denn ewig sollte dies ja auch nicht so bleiben. Lotte schien geschwitzt und Tyler parierte sie in den Schritt, zusammen legten die beiden eine kleine Pause ein, während Neskur und ich gerade Gas gaben. ,,Wir müssen auch gleich die Pferde rein holen.'',erklärte Tyler und ich nickte kurz, denn wenn ich am reiten war sprach ich auch kaum was, außer in der Schrittpause. ,,Rachel und Elena waren vorhin noch in den Round Pens, vielleicht haben sie ja auch schon einige reingeholt.'',murmelte er dann und nahm die Zügel wieder auf. Wir beide vollendeten die Trainingseinheiten der unterschiedlichen Pferde und nach einer guten Dreiviertelstunde war ich auch schon draußen mit Neskur. Er kam in seine Box, genauso wie Lotte. ,,Jetzt aber schnell, sieht aus als würde es gleich regnen.'',murmelte ich und lief mit Tyler hoch zu den Weiden. Nach und nach holten wir die Pferde rein, zwischendrin halfen Rachel und Elena auch noch. Als alle Pferde drinnen waren, fütterten wir noch, bevor wir dann in das Haupthaus gingen. ,,Erstmal 'nen Bier!'',meinte Tyler direkt und lief zum Kühlschrank. ,,Ich gerne ein Cola-Bier!'',meinten Rachel, Elena und ich im Chor. So kam Tyler mit vier Flaschen wieder. ,,Wo ist eigentlich Simon?'' - ,,Noch unterwegs der kommt er spät abends.'',murmelte Rachel. Stumm nickte ich und trank einen Schluck. ,,Ich muss nachher mal schauen wie weit ich mit meinem Papierkram bin..'',seufze ich und Elena murmelte etwas davon das sie das ja auch noch machen müsste. Die Finanzen hielten wir drei eigentlich eher getrennt, doch wenn es bei jemanden knapp wurde, halfen wir uns gegenseitig aus. Ich trank mein Bier leer, ehe ich dann aufstand. ,,Bis morgen früh.'',schmunzelte ich und lief hoch zu meinem Zimmer, wo ich mir noch einen Überblick verschaffte über den ganzen Papierkram, davon noch einiges erledigte, ehe ich ins Bett huschte. Duschen würde ich morgen früh, bevor es dann wieder hinaus ging in die Pferdewelt.



      Früh am Morgen war ich wieder wach, wie immer die ersten die wach war. Ich kochte Kaffee und machte mich hurtig ins Bad. Schnell war ich wieder frisch geduscht und die Zähne geputzt. Tyler trudelte ins Bad, gerade als ich fertig war. ,,Guten Morgen.'',lächelte ich und er brummelte nur kurz – wie immer. Schmunzelnd lief ich wieder in die Küche und backte die Brötchen auf. Ich frühstückte und trank dabei meinen Kaffee, ebenso blätterte ich in der Zeitung umher. Hm.. Neue Verkaufsanzeigen. Darunter ein wunderschöner Tinkerhengst in Palominolackierung mit hochweißen Abzeichen und einer schönen Blesse. Reinweißes Langhaar und der Behang ebenso. Oh weh.. Sofort schnappte ich mir das Telefon und rief dort an. Sieben Uhr morgens, da müsste ja wer wach sein. Und ja dem war so. Ich deutete mein Interesse und schilderte der Frau am Telefon die derzeitige Situation am Hof. Wir quatschten noch ziemlich lange, ehe ich wieder auflegte. Sie sagte sie würde sich melden. Gut gut. So räumte ich mein Geschirr weg und zog mir meine Stiefel an. Tyler war mittlerweile auch schon am Frühstücken. Ich lief hinaus in den Stall und fütterte die Pferde, machte dabei das Radio an. Während die Pferde noch fraßen, kuschelte ich mit dem kleinem Hofhund Aika. ,,Na meine Süße. Du hast doch sicherlich auch Hunger.'',schmunzelte ich und lief mit ihr zu ihrem Napf und füllte diesen mit ihrem Hundefutter.

      Nachdem die Pferde alles aufgefressen haben, fuhr ich zusammen mit Tyler Heu hoch zu den Weiden. Wir füllten die Futterkrippen auf, damit sie über den Tag noch fressen konnten, ehe wir nach und nach die Pferde raus stellten. Drin ließen wir jedoch Quintessa und RoyalRubina. Ich machte mich daran die kleine Tinkerdame zu putzen, während Tyler sich an Royal dran machte. Rasch waren beide Pferde fertig und wir konnten uns der Arbeit widmen. Ich ging mit Quintessa in den Round Pen, Tyler ritt mit Royal die Weiden ab um nach den Zäunen zu schauen. Heute Nacht schien es böse geweht zu haben, da war es sicherlich nicht verkehrt um nochmal nach dem rechten zu schauen, abgesehen davon gönnte er der lieben Royal somit einen kleinen Ausritt. Mit Tessa hatte ich das gleiche vor wie mit Tomenko gestern, etwas Bodenarbeit und Zirsensik. Sollte ja jedem Fohlen nicht schaden. Wie auch mit Tomenko übte ich noch einmal das halten und laufen beim Führen, danach gab es die Dehneinheit und zu guter Letzt noch das Verbeugen weiter ausbauen. Tessa war in der Sache schon etwas weiter wie Tomenko, doch ich hatte mit ihr auch deutlich früher angefangen gehabt. Sanft lobte ich sie kurz und stellte sie ebenfalls auf die Weide, ehe ich anfing ihre Box zu misten, danach kam die Box von Royal dran. Somit waren wieder zwei Pferde für heute erledigt und nun kamen auch schon Rachel und Elena aus dem Haus, welche freudig von Aika begrüßt wurden. ,,Guten Morgen.'',begrüßte ich beide lächelnd, wobei Elena noch etwas verschlafen aussah. ,,Morgen.'',murmelten sie im Chor und machten sich ebenfalls an die Arbeit. Ich dagegen lief wieder Richtung Weide und sah mir die zahlreichen Pferde an.. Wen nun? Ich blickte den dunkelbraunen Hengst Karthago an, ehe ich schmunzelte. Immer wieder schnappte er nach Ostwind. Hm. Mit den beiden könnte man doch etwas Freispringen machen! So holte ich zu erst Karthago von der Koppel und putzte ihn, ehe ich noch Ostwind hinzu holte und auch ihn putzte. Zusammen mit beiden Hengsten lief ich in die Halle und baute rasch einige Sprünge auf, ehe ich die Hengste von den Stricken ließ und sie laufen ließ. Zuerst durften sie sich frei bewegen, durfte sich selbst warm laufen, was sie auch taten. Immer wieder trabten sie an und neckten sich gegenseitig. Ja die beiden haben sich gefunden. Der eine temperamentvoll, wild und stur, der andere manchmal etwas nervig, aufdringlich und unausgelastet oder eher verspielt. Irgendwie ergänzten sie sich. Der eine powerte den anderen aus. Nach einer Weile ließ ich sie beiden dann jedoch springen, denn sie sollten ja nicht den ganzen Tag herum albern. Zuerst sprang Ostwind über die Hindernisse und Karthago wollte sofort hinterher und es nach machen. Man merkte natürlich sofort wer dies als Spiel ansah und wer es ernst nahm. Somit sprang Ostwind fehlerfrei und Karthago schien sich nicht konzentrieren zu wollen. Kurz schimpfte ich mit diesem, damit er mal zur Vernunft kam, wenn es auch nicht lange anhalten würde. - Danach gab es erneut einen Durchgang. Wieder hopsten beide drüber und diesmal lief auch Karthago fehlerfrei. In ihm steckte viel, jedoch blieb er anscheinend immer etwas mehr Fohlen als andere. Nach weiteren Durchgängen brachte ich die beiden auch wieder auf die Weide, mistete deren Boxen. Derzeit kam auch Tyler mit Royal wieder. ,,Na alles gut?'' - ,,Ja die Zäune haben es überlebt, Gott sei Dank.'',murmelte er und ich nickte schmunzelnd. ,,Magst du vielleicht noch Battle Scars was unternehmen? Am liebsten wäre mir etwas Dressurtraining, aber natürlich gerne auch etwas anderes.'',fragte ich zuckersüß nach und Tyler lächelte. ,,Aber nur weil du es bist!'',grinste er und wuschelte mir die Haare durch. ,,Lass den Scheiß!'',meinte ich lachend und schlug ihm seinen Arm weg, ehe ich mich mit ihm zusammen zu den Weiden machte, nachdem ich fertig gemistet hatte. Wie besprochen holte er sich Battle Scars und ich mit Millenium GC mit meiner Grullo-Stute wollte ich ebenfalls etwas die Dressur trainieren. So liefen wir mit den beiden unterschiedlichen Pferden zu Putzplatz und putzten diese erneut. Ich musste mich etwas ran halten, es war bald Mittag und ich müsste auch noch einige Tierarztbesuche hinter mich bringen, aber vorher wollte ich noch sechs Pferde machen. Denn erst dann wäre das Tagesziel heute erreicht, aber ich hatte ja noch Tyler der mir gerne half, dafür war er schließlich auch da. ,,Cala, Moon und Grey Love, kommen bitte noch in die Führanlage für heute. Du passt dann bitte solange auf die auf okay? Weil dann kann ich mich Pancake und Karl widmen.'',erklärte ich frech grinsend und er sah mich fragend an. ,,Wieso passt du nicht auf die drei Stuten auf und ich mache die beiden anderen?'' - ,,Weil ich die Chefin bin.'',meinte ich und streckte ihm die Zunge raus, ehe er mich grinsend ansah und wir die Pferde fertig sattelten. ,,Du darfst Sunshine dafür noch machen.'',erklärte ich und lief mit Mille zur Halle und schloss hinter mir und Tyler die Tür. Ich gurtete noch einmal nach, ehe ich dann aufstieg und die Stute warm ritt, neben an ritt Tyler. Wir unterhielten uns noch etwas während dem Warmreiten, ehe wir dann auch schon anfingen zu schweigen und uns auf die Arbeit konzentrierten. Die Stute war heute gut gelaunt, wie es mir schien, denn sie schmiss die Beine förmlich weg. Sie lief mit einem Vorwärtsdrang wie ich es nur selten von ihr kannte. Ich war es gewohnt, dass sie lauffreudig war, so jedoch nun auch nicht. So trabte ich mit ihr die Bahn entlang und ritt mit ihr unsere Kür durch, schaute jedoch immer wieder das wir Tyler nicht behinderten. Die Kür von der Stuten des Monat's Wahl war sowohl in meinem Kopf, als auch in ihrem noch wie eingebrannt und es ging immer noch perfekt von statten. Sanft lobte ich sie und gönnte ihr eine Schrittpause. Nach einer Stunde des erfolgreichen Trainings und der Wiederholung der Kür stieg ich ab und kratzte ihr noch einmal die Hufen aus. Zusammen mit Tyler und den Pferden verließ ich die Halle und wir kehrten auf den Putzplatz zurück. Wir sattelten die Pferde ab und brachten sie anschließend auf die Weide, während ich die beiden Boxen mistete, beschäftigte sich Tyler damit die Stuten in die Führanlage zu bringen und beobachtete das ganze Szenario erneut. Ja an sich war es etwas langweilig, aber so hatte er nun auch nochmal eine Pause. Ich hingegen holte mir Pancake von der Weide und lief mit ihm zur Führanlage. ,,Na du.'',grinste ich und blickte zu Calacirya, Grey Love und Walking to the Moonlight. Der Braunschecke neben mir blickte die Stuten in der Führanlage neugierig an. ,,Willst du das auch mal versuchen oder was?'',fragte ich verwundert nach und ließ ihn in das letzte Gatter rein. So war er zwischen Cala und Moon. Brav lief der Hengst in der Führanlage mit herum und blickte uns immer wieder neugierig an. ,,Siehe einer an.'',meinte ich lachend und sah zu Tyler. ,,Dann mach ich mich mal an Sunshine.'',grinste dieser und verschwand auch zugleich. ,,Ey!'',murmelte ich und rief ihm noch hinter her das er Karl mitnehmen solle. Dann wären alle Pferde für heute geschafft. Ich setzte mich auf den Stuhl und blickte den Pferden hinter her, welche nach und nach an mir vorbei liefen. Die Führanlage war ja schon was tolles. Tyler kam mit Be my Sunshine und Karl zu mir. ,,Na ihr drei.'' - ,,Wir gehen jetzt eine Runde spazieren und dann wieder auf die Weide.'',erklärte Tyler und Sunny wieherte auf, als er Pancake in der Führanlage sah. Kurz darauf legte er die Ohren an, da er ihn nun nicht mehr sah. ,,Na wo ist er hin?'',meinte ich zu dem jungen Hengst und dieser blickte mich verdutzt an. Als Pancake wieder kam stellten sich seine Ohren rasch auf. Kurz musste ich lachen. ,,Du bist ein Spinner.'',murmelte Tyler zu Sunny und lief dann mit den beiden los. Ich setzte mich wieder und schmunzelte. Alle Pferde geschafft! Ich holte die Stute aus der Führanlage und brachte sie nach und nach wieder auf die Weide, auch Pancake kam wieder auf die Weide. Ich mistete deren Boxen und auch die von Karl und Sunny. Ich streute die Boxen noch rasch neu ein, ehe ich mich in das Haupthaus machte und das Mittagessen kochte..

      20.310 Zeichen by Sevannie
    • Friese
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      Heute standen Joyce Hannoveranerhengste auf dem Plan. Als erstes holte ich Hero of Heaven und Ramires aus ihren Boxen und brachte sie nach draußen. Die nächsten zwei waren Karthago und Kaltenbach’s Ostwind. Auch sie kamen zu den anderen beiden. Die Hengste fingen an zu buckeln und miteinander zu kämpfen. Dies sah meistens für Laien schlimmer aus als es wirklich war. Das Kämpfen war nämlich mehr ein spielen. Ich ging also wieder in aller Ruhe in den Stall und holte dort Starmen und Burnin‘ Awake and Lifeless. Ich brachte die beiden auf die Weide und schaute den Hengsten dann kurz zu. Ich konnte mir ein bisschen Zeit lassen, da es nur insgesamt 17 Pferde waren. Antaris und For Pleasure waren die Nächsten, die auf die Weide durften. Ich ließ sie vom Strick und die zwei liefen sofort zu den anderen. Die Hälfte der Pferde waren somit schon auf den Weiden und als nächstes holte ich Admiral Wing’s und Schwachkopf. Mit letzterem wollte ich später noch ausreiten gehen. Ich vermisste es auf seinem Rücken zu sitzen, aber mit meinen eigenen Pferden und den vielen Trainingsaufträgen fehlte meistens die Zeit auch noch ein Pferd von Joyce zu reiten. Cinnemonts Accento und Get a Movie durften schließlich auch zu den andren. Sie freuten sich sichtlich und ich ging nun wieder schnellen Schrittes nach drinnen. Irgendwie hatte ich doch ein bisschen zu arg getrödelt. The Invincible und Belstaff durften auch zur Gruppe dazu und ich war froh, dass ich es bald geschafft hatte. Die letzten drei waren auch relativ schnell auf der Weide. Scottland Yard, Café Latte und Clouds Angel führte ich alle drei zusammen auf die Koppel. Ich mistete die Boxen aus und streute sie dann neu ein. Ich brachte den Mist nach draußen und holte Schwachkopf wieder nach drinnen. Ich band ihn an und holte seinen Putzkasten. Ich begann ihn zu putzten und holte noch sein Sattelzeug. Dieses legte ich seinen Rücken und platzierte seine Trense auf seinem Kopf. Ich führte ihn nach draußen und stieg auf seinen Rücken. Während des Ausritts trabten und galoppierten wir auch, damit er sich mal wieder ein bisschen austoben konnte. Danach brachte ich ihn in seine Box und füllte alles Heunetzte auf. Ich holte die Hengste rein und kontrollierte die Trensen. Als alle drinnen waren, gab es noch Kraftfutter. Ich fegte die Stallgasse ein letztes Mal und kontrollierte alle Boxen. Ich ging in Joyce Büro und sagte ihr, dass die Hengste versorgt waren.
    • Sevannie
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      24.10.2016
      Umzug Teil II
      „ Beeilt euch. Der Flieger für die ersten Pferde geht bald!“ rief ich total gestresst in den Stall. Dann flog mein Blick wieder nach draußen. Ich ging zum Hänger und kontrollierte dort alles. Gestresst holte ich mein Handy aus der Hosentasche und sah auf die Uhr. Verdammt wir waren zu spät! Ich schaute in einen der zwei großen Trailer. Meine Pferde waren so gut wie verladen und auch bei Joyce sah es sehr gut aus. Heute begann unser Umzug nach Jasmund und wir hatten bereits früh angefangen alles in die Wagen zu packen. Insgesamt würden heute 14 Pferde mit uns die Reise antreten. Nur ein kleiner Teil, aber immerhin ein Anfang. Simon und Tyler würden noch auf Zasas Hof bleiben und die restlichen Kleinigkeiten regeln. Sie hatten den Hof auch noch nicht mal in echt gesehen. Joyce und ich waren über eine Internetanzeige auf ihn gestoßen und sofort überzeugt gewesen. Ein Besuch hatte uns gezeigt, dass er genau das bat was wir für unser Vorhaben brauchen würden. Der große Stallkomplex war auf dem neusten Stand und konnte uns sowohl mit den Paddockboxen als auch mit dem Aktivstall gleich überzeugen. Zudem hatte unser Team weitere Mitarbeiter bekommen. Einer von ihnen war Linus, welcher bereits auf dem Gestüt auf unsere Ankunft wartete. Ihm hatte ich die Anweisung gegeben, dass er bitte bereits den Stuten und Hengstoffenstall herrichten solle und die Boxen für acht Pferde. Des Weiteren hatte er die Aufgabe den Offenstall für die Hengste und Stuten auf Vordermann zu bringen. Hier würden meine Pferde einziehen, welche heute mit uns hergeflogen waren. Joyce und ich setzten uns nun endlich in Richtung Flughafen in Bewegung. Sowohl die Fahrt als auch alles am und um den Flughafen herum verliefen problemlos. Genauso wie der Flug und die Fahrt danach. Meine Augen strahlten als wir auf das Gestüt fuhren. Ich freute mich bereits sehr auf den Umzug und unseren neuen Plan zu verwirklichen. Wir parkten und stiegen dann aus. Linus begrüßte uns gleich freundlich und erzählte uns, dass die Boxen bereits für die Pferde fertig waren und wir nur noch ausladen mussten. Als erstes luden wir Mistery, Veronica und Linara aus dem Hänger. Wir hatten in Deutschland nur einen Hänger mieten müssen, da dieser größer war. Wir brachten die drei Stuten in den Stall. Die Türen zum Paddock waren offen, dass sie sich ein bisschen mehr bewegen und auch umschauen konnten. Ich holte Muemmi aus dem Hänger und übergab sie an Linus. Dieser brachte sie zu den anderen Stuten und kam dann wieder zu uns. Nun fehlten nur noch ihre Hengste und meine Pferde. Ich holte Scottland Yard aus dem Hänger und ging bereits zum Stall vor. Mir folgte Linus mit Cafe Latte und hinter ihm Joy mit Invincible und Belstaff. Wir brachten die vier in den Hengststall und ließen auch sie auf den Paddock. Die Pferde waren im Vergleich zu anderen Umzügen bereits relativ ruhig. Sie hatten es jedoch nun auch in kurzer Zeit sehr oft mitmachen müssen. Wir gingen wieder zum Hänger und holten aus diesem Fallen Godness und Almost Illegal. Fallen übergab ich an Linus und Almost an Joyce. Ich selbst nahm Overo und ging dann mit den beiden anderen zum Offenstall der Hengste. Wir ließen die drei laufen und sie nahmen dies dankend an. Die anderen Pferde dürften später auch noch kurz auf die Weide, aber erst sollten sie sich in ihren neuen Boxen einleben. Der Zugang zum Offenstallpaddock mit Gras beziehungsweise Erde waren noch gesperrt. Sie durften das überdachte Gelände und das geteerte Stück erst mal erkunden. Wir gingen nochmal zu Hänger und ich holte die letzten Pferde aus diesem. Ich übergab Elanor an Linus und Spotted Face an Joyce. Ich selbst nahm Hollywood Undead. Auch sie durften in den abgetrennten Offenstall. Wir luden das Zubehör der mit uns gereisten Pferde aus dem Hänger und dem Auto. Dieses räumten wir in die jeweiligen Spinde der Ställe, in welchem die Pferde eingestellt waren. Ich schaute noch kurz im jeweiligen Stall nach den Ponies und Pferden. „ Bringen wir die anderen jetzt nach draußen?“ fragte mich Joyce mit müder Stimme. Ich nickte kurz und ging dann in den Hauptstall der Stuten. Gemeinsam mit diesen liefen wir zur Weide und ließen sie dann auf dieser laufen. Nachdem wir auch die Hengste auf der Weide hatten, rief uns Linus zum Essen. Er hatte eine kleine Brotzeit hergerichtet und ich war ihm dafür sehr dankbar. Wie wir alle wohnte er auf dem Gestüt und hatte für sich ein bisschen eingekauft und extra für unseren Besuch natürlich auch.
      Der nächste Tag war bereits wieder unser Abreisetag. Schließlich wartete noch einige Arbeit auf dem Hof von Zasa auf uns. Wir wollten ja bald komplett umziehen. Dennoch konnten wir den ganzen Tag mit unseren Pferden verbringen, da der Flug erst abends ging.
      Mit einem lauten Knallen landete ich einen knappen halben Tag später direkt vor Joyce Füßen. Wir waren im Morgengrauen am Hof angekommen und ich wollte in das Haus, welche Zasa uns vieren zur Verfügung gestellt hatte. Unsere werten Freunde waren jedoch so schlau gewesen und hatten die Umzugskartons direkt in den Eingangsbereich gestellt, damit jeder drüberflog der nichts davon wusste. Naja dieser jemand war natürlich ich gewesen. Wer auch große Töne spucken muss von wegen was soll schon passieren wenn wir das Licht nicht an machen oder ich brech mir schon nichts, hatte es eigentlich nicht anders verdient. Wäre Joyce nicht so geschockt und müde gewesen, dann hätte sie wahrscheinlich laut losgelacht. Jetzt war ihre Reaktion jedoch nur ein entsetztes und unterdrücktes Schreien. Wir wollten ja schließlich nicht, dass Tyler und Simon aufwachten. Die beiden mussten heute nochmal richtig mithelfen, da bereits morgen ein weiterer Flug gebucht war. Zwei Mal hieß es nun noch nach Deutschland fliegen. Das letzte Mal jedoch ohne Rückflug. Ich freute mich schon, dennoch würde ich Zasas Gestüt auch vermissen. Die Pferde hatten gerade sich eingelebt und nun mussten wir sie wieder aus dem gewohnten Feld reißen. Doch es würde ihnen auch in Deutschland gefallen. Ich rappelte mich auf und ging dann mit Joyce ins Wohnzimmer. Wir wollten eigentlich nur kurz noch ein bisschen Fernsehen, aber dies ging nach hinten los. Wir schliefen nämlich beide ein und wachten erst wieder auf als die Männer uns weckten. Wir gingen uns schnell duschen und dann ging es auch schon wieder in den Stall. Wir packten die letzten Koffer und richteten den Hänger her. Eigentlich war geplant gewesen, dass wieder ein Teil von meinen Pferden mitkommen sollte und ein Teil von Joyce. Simon und ich hatten jedoch einen Auftrag erhalten und so musste er auf die Bahamas fliegen. Da Tyler sich mit Joyce Pferden besser auskannte, blieben diese nun bei ihm. Für den jetzigen Flug brauchten wir hier drei Hänger und in Deutschland zwei größere. Es handelte sich immerhin um 26 Pferde. Ich holte als erstes die niederländischen Warmblüter aus ihren Boxen und brachte sie mit Hilfe der anderen dreien in den ersten Hänger. Der erste Hänger war damit schon voll und wir konnten die Klappe schließen. Als nächstes würden die Pferde folgen, welche in Deutschland ihren neuen Offenstall beziehen durften. Eins nach dem anderen wurde im Hänger verladen und angebunden. Sie bekamen alle noch Heu und Wasser, genauso wie die Warmblüter vor ihnen. Als letztes folgten die Fohlen und Jungpferde. Wir hatten bei ihnen zum Glück auch nicht weiter Probleme, da sie es gewohnt waren. Das Hängertraining stand bei uns immer wieder auf dem Programm und da auch ein paar von ihnen mit uns schon umgezogen waren. Als alle im Hänger waren fuhren wir los. Simon fuhr den einen Hänger, Joyce den direkt hinter ihm und das Schlusslicht bildete ich. Am Flughafen angekommen verluden wir alle Pferde in die Reiseboxen und checkten dann ein. Simon hatte sich am Gate noch von mir verabschiedet und war nun auf dem Weg zu seinen Flug auf die Bahamas. Der Flug nach Deutschland kam mir dieses Mal viel länger vor und auch die Kontrolle durch den Flughafentierarzt dauerte unfassbar lange. Nachdem alle Pferde als gesund befunden worden waren und ihnen nichts fehlte durften wir sie in die großen Hänger verladen. Wir fuhren schließlich hintereinander zum Hof und nach geraumer Zeit kamen wir auf diesem auch an. Ich begrüßte Linus und fragte, ob alles gut geklappt hatte. Er bejahte dies und meinte dann, dass er sich freute die neuen Pferde kennenzulernen. Wir erklärten ihm kurz die Neuerung und luden dann als erstes die Fohlen aus. Als erstes durften die Stuten in ihren neuen Aktivstall. Als erstes Baghira, Batida de Coco und Easy Going. Die drei waren in ihrem neuen Stall scheinbar sehr zufrieden, denn sie sahen sich bereits fröhlich um. Als nächstes durften Northern Dancer, Cup Cake und Gabriella zu ihnen. Die drei sahen sich auch um und wir ließen sie in Ruhe laufen. Ich holte General’s Coming Home aus dem Hänger und fragte Joyce, ob sie Stromer’s Victory mitnehmen konnte. Sie brachte ihn gemeinsam mit mir in den Aktivstall der Hengste und ließen die zwei laufen. Als nächstes holten wir die Hengste aus dem Hänger, welche zu den Ponies in den Offenstall durften. Ich führte The Circle of Unbroken, Linus Zokni und Joyce hatte ich Hall of Fame übergeben. Die drei kannten die Ponies ja schon ein bisschen trotzdem wollte ich erst mal ein bisschen zuschauen wie sie sich miteinander verstanden. Nachdem ich mir sicher war, dass alles in Ordnung war ging ich wieder zum Hänger. Aus diesem durften als nächstes Gigolo, General Jack und San Diago heraus. Ich übergab wieder zwei meiner Pferde an die anderen beiden und ging mit ihnen zum Offenstall. Die Gruppe würde ganz schön groß werden, aber ich konnte mir vorstellen, dass sie trotzdem gut harmonieren würden. Als nächstes holte ich Galawayn aus dem Hänger. Ich übergab ihn Linus, welcher ihn zur Weide brachte. Ich selbst brachte Face Down in den Offenstall der Stuten. Dieser war noch leerer und würde es auch vorerst bleiben. Als nächstes durften meine Haupttrainingspferde aus dem Hänger raus. Ich holte als erstes Louis, Chester und Spat Split and White nach draußen. Ich übergab sie an Joyce und Linus und holte dann Nightstorm und Underground nach draußen. Ich führte sie selber in den Stall und ließ sie dann in Ruhe ihre neuen Boxen begutachten. Ich hatte Nightstorm und Underground in den vordersten Boxen des KWPN-Hengstabteils untergeberacht und die anderen hinter ihnen. Louis durfte auch mit im KWPN-Abteil stehen, da ich keine weiteren Hannoveraner hatte und er eher von mir als von Joyce geritten wurde. Nun fehlten nur noch die Stuten für den Hauptstall. Hier übergab ich als erstes Bellami an Joyce, dann Kahlua an Linus und ich führte Kentucky Bourbon in ihre Box. Ich klopfte allen drei die Hälse und ließ sie dann nach draußen auf ihre Paddocks. Ich holte die beiden letzten Pferde aus dem Hänger. Hierbei handelte es sich um Royal Kiss und Anouk. Die beiden folgten brav und durften dann auch ihre Boxen beziehen. Sie sahen sich auch sofort wie die anderen drei auf den Paddocks um. Später würden alle noch auf die Weide dürfen. Ich räumte zusammen mit Joyce und Linus den Hänger aus. Das Zubehör wurde in den dazugehörigen Sattelkammern verstaut und ich kontrollierte alles. Bei dem Flug und der Fahrt war zum Glück nichts beschädigt worden. Ich holte meine Kwpn-Hengste zusammen mit Linus wieder aus den Boxen. Joyce bereite in der Zwischenzeit das Abendessen für uns vor. Nun holte ich auch noch die Stuten nach draußen und ließ sie ihre neuen Weiden erkunden. Sie genossen es merkbar, dass sie sich die Beine vertreten durften. Sowohl ich als auch Linus gingen nach drinnen und aßen dann zusammen mit Joyce ihr bereits gekochtes Essen. Ich ging schließlich noch duschen und ging danach mit Linus und Joyce wieder nach draußen. Die beiden waren auch schon duschen gewesen und außer die Pferde noch reinzuholen, waren wir fertig mit unserem heutigen Tag. Ich gab allen meinen Pferden noch etwas zum Fressen und ging dann wieder in mein Zimmer. Es dauerte nicht lange dann schlief ich auch schon tief und fest in meinem Bett. Ich wachte erst wieder am nächsten Morgen auf, als es eigentlich schon wieder abreisen hieß. Ich verabschiedete mich noch von allen meinen Pferden und flog dann gemeinsam mit Joyce wieder auf unseren alten Hof.

      __________
      Auf dem alten Hof angekommen, überkamen mich einige Erinnerungen. Vor einigen Wochen erst hatte ich den Sturz mit Get a Movie gehabt. Uns beiden ging es gut, doch seither war da etwas die Bindung angeknackst, nur konnte ich nicht sagen an wem es wirklich gelegen hatte, dass wir gestürtzt waren. Der Scheckhengst war beim Springen immer aufmerksam, auch im Gelände brachte ihn nichts aus der Ruhe. Anscheinend waren wir beide etwas Unaufmerksam gewesen, daher hatte ich mich derzeit an der Bodenarbeit mit ihm versucht, doch halfen tat es nicht wirklich. Vielleicht brachte ja der neue Umzug dann wieder ein neues Umfeld und neue Begebenheiten mit sich, so das dies auch wieder was wird. Ich holte den Hengst in den frühen Morgenstunden aus seiner Box, ich hatte mal wieder nicht wirklich schlafen können und daher machte ich mich daran, ihn zu putzen und seine Transportausrüstung ihm anzulegen. Nachdem ich mit Get a Movie fertig war, torkelte auch Elena schlaftrunken in den Stalltrakt des alten Hofes. ,,Guten Morgen.'',murmelte sie und musterte mich mit meinem Hengst. ,,Morgen.'',murmelte ich leise und streichelte über die Scheckung am Halse von dem Hannoveraner. ,,Get ist feritg.'',murmelte ich und sie nickte nur. Kurz musterte ich erneut seine Beine, welche keine Blessuren aufwiesen, nein es war eindeutig nur ein seelischer Knacks - bei uns beiden. Er hatte zwar einige Tage gelahmt und ich hatte einige böse Hämatome, doch nichts gebrochen oder geprellt. Nur ich hatte wie ein Schlosshund geweint, weil mir es für meinen Hengst so leid tat. Ich führte ihn zum LKW, welcher wiedereinmal der Transporter darstellte. In diesem hatte ich Heu und Wasser für die Fahrt bereitgestellt, wie es eben üblich war. Zuerst kam Get rein, danach folgte Clouds Angel, welcher von Elena fertig gemacht worden war. Tyler brachte währenddessen die ganze Ausrüstung der Pferde in den Hänger, sowie das Auto. Er fuhr extra, da wir mit einem Schwung gleich alle Hengste rüber schaffen wollten. Wir verluden nach Cloud noch Cinnemont's Accento, Schwachkopf, Admiral's Wings, For Pleasure und Antaris. Damit waren die meisten schon einmal drin. Wir legten eine kurze Kaffeepause ein, ehe es weiter ging. Zum Glück waren meine Hengste diesen 'Stress' gewohnt und fühlten sich in dem geräumigen LKW sehr wohl, wie es mir schien. Irgendwelche Probleme untereinander gab es ja auch nicht, da alle zusammen auf der Koppel standen und sich kannten. Nach der kleinen Pause ging es dann weiter mit Starmen, Burnin' Awake and Lifeless, Kaltenbach's Ostwind, Karthago, Hero of Heaven und Ramires. Damit waren alle meine Hengst verladen und ich half Tyler noch mit dem restlichen Equipment. Als alles, aber auch wirklich alles, der Hengste verstaut war, ging es dann endlich los auf dem Weg zum Flughafen.
      ...
      Der Flug kam mir immer länger vor, umso öfters wir diesen tätigten. Das Schlimme war ja wir hatten noch zwei bis drei Flüge vor uns. Ich hatte etwas Bange vor den nächsten Flügen, vor allem vor dem mit den Kleinen.. Immer wieder biss ich mir nervös auf die Unterlippe, wenn ich über solche Sachen nach dachte, ehe dann auch schon die Landung angesagt wurde. Kurz sprang mein Herz etwas höher und ich schnallte mich wieder an, Elena schlief tief und fest, so tat ich dies für sie und weckte sie sanft. ,,Wir landen gleich.'',murmelte ich und schmunzelte bedenklich, ehe sie dieses Schmunzeln erwiderte.
      Nach gut vier Stunden kamen wir mit zwei LKW's auf dem Hof an. Wie immer brauchten wir hier mehr Hänger, als ind er alten Heimat, aber das war ja alles kein Problem. Wir ließen nicht viel Zeit vergehen und luden die Pferde aus, sie durften sofort auf die Weide und sich dort etwas die Beine vertreten, nach und nach wurden die Hänger leerer und die Weiden füllten sich wieder mit Leben, da die Hengste auch hier und dort mal buckelten vor Freude. Schmunzelnd betrachtete ich das ganze, doch war bei Gedanken immer noch bei Get und dem Unfall, sowie bei dem Umzug der Fohlen. ,,Alles in Ordnung?'',murmelte Elena, welche neben mir stande und ich nickte nur kurz. ,,Ja klar.'',murmelte ich und drehte mich um zum Stalltrakt und lief auf diesen zu. Linus hatte auch hier alles vorbereitet und die Boxen waren startklar für die Hengste. Hoffentlich war der Umzug schnell gemeistert und ich fand dann eventuell mehr Schlaf. Es dauerte nicht lange und der Abend brach an, so holten wir die Pferde, welche bis jetzt schon auf dem Hof waren, in ihre Boxen rein und gaben ihnen ihr Futter. ,,Ich hab noch Essen von heute Mittag, für euch beide.'',meinte Linus mit einem Lächeln und ich winkte dankend ab. ,,Ich dusche und lege mich ins Bett. Ich hab keinen Hunger.'',murmelte ich und schmunzelte kurz, ehe ich dann auch schon meinen Plan in die Tat umsetzte. Als ich im Bett lag hörte ich Elena und Linus noch reden, ehe ich dann die Augen schloss und versuchte zu schlafen.
      ...
      Der nächste Morgen war wieder einmal mit Hektik geplant, denn seitdem ich diese Schlafstörungen hatte, verschlief ich kontinuirlich.. Elena hatte mich kurz vor knapp geweckt, so war ich noch schnell ins Badezimmer gehüpft und stand nun mehr als verschlafen neben ihr am Flughafen, darauf wartend, dass wir endlich in das Flugzeug konnten. Auch diesen Flug fand ich erneut keinen Schlaf, Elena hingegen schon. Heute Abend noch würde der nächste Flieger gehen, so hofften wir das Zuhause alles bereits geklappt hat und Tyler und Simon klar kamen, denn viel Zeit blieb nicht. Wir kamen nur kurz auf den Hof, halfen noch die restlichen Pferde in den Hänger zu laden, ehe es dann wieder los ging. Mit Tyler hatte ich heute kein Wort gewechselt, auch wenn er es versucht hatte. Mein Fokus lag zur Zeit einzig und alleine auf meinen Pferden, das sie alle ohne Probleme in Deutschland ankamen und und und.. Mein Kopf war voll und der Stress für mich viel zu Groß. Ebenso die Zukunftsängste die mich zur Zeit etwas plagten.. - Wie lief das Geschäft in Deutschland als Tierarzt? Wie würde die Zucht laufen und der Verkauf der Fohlen? Würde es diesmal der letzte Hof sein den wir beziehen würden? Fragen um Fragen und keiner konnte mir Antwort geben. Da blieb eben die Zeit mit Tyler auf der Strecke, aber wir waren ja auch nicht zusammen oder so was, auch wenn Elena desöfteren nachgehakt hatte. Kurz lächelte ich, als ich daran dachte wie sie immer und immer wieder nachstocherte. Ich blickte auf die Hänger, insgesamt waren es 16 Pferde die nun die Reise antraten. In dem einem Hänger befanden sich die Stuten; Irritable, Gameover, Shiny Sunlight, Royal Rubina, Millenium GC, Epona, Golden Wonder, Lotte Buff und Alice Cullen. Im anderen Hänger meine kleinen Schützlinge, welche ich aus verschiedenen Gründen bei mir aufgenommen hatte; Velvedere, Staccato, Klein aber Oho, Calero, Neskur, Wild Reflex und Massacre Boy. Damit war der heutige Umzug dieser Pferde vorbei, morgen gäbe es erneut einen solchen Stress mit den Fohlen und in drei Tagen kämen dann noch die Kaltblüter und die zwei Welsh-Ponies. Tief atemte ich ein und aus und blickte kurz zu Tyler, Simon und Elena, welche etwas abseits standen und redeten. Vielleicht über mich? Ich blickte auf die Uhr und seufze auf. ,,Elena wir müssen.'',rief ich zu der kleinen Gruppe und Tyler nickte Elena zu, ehe er auf mich zu kam. Kurz schenkte er mir ein Lächeln, ehe er in den einen LKW einstieg. ,,Ty, was machst du da?'',fragte ich nach und lief zum Führerhaus. ,,Ich komme mit dir. Elena wollte sich mit Simon hier um die Pferde kümmern, um deine Fohlen etc.'',murmelte er und ich blickte zu Elena welche mich herzlichst anlächelte und winkte. Kurz verengten sich meine Augen, ehe ich diese Entscheidung akzeptierte, immerhin kannte sich mich zu gut und sie kannte vor allem meine Fohlen auch am Besten. Ich nickte kurz und lief zum anderen LKW, Ty fuhr vor und ich hinter her.
      ...
      Mitten in der Nacht kamen wir auf dem neuen Hof an, wir ließen die Pferde natürlich nicht auf die Weide, sondern führten sie in ihre neuen Boxen. Während des Flugs hatte Tyler das Gespräch gesucht, doch ich blieb ruhig und hatte dann so getan als würde ich schlafen. Ich wollte erst einmal den Umzug hinter mich bringen, ehe er mich vollprabbeln konnte. Als die Stuten und auch die 'Privatpferde' in ihren Boxen waren, bekamen sie noch etwas Kraftfutter und durften dann auch ihre Ruhe genießen. ,,Ein anstrengender Tag.'',murmelte ich leise und blickte kurz zu Tyler, bevor ich dann zum Haupthaus lief. Er ergriff sanft meine Hand und zog mich mit. ,,Was hast du denn vor? Wir müssen schlafen, morgen früh geht es früh los und..'' - ,,- pscht!'',murrte er kurz, dennoch sanft und zog mich in eine Box. ,,Wir werden schlafen, aber nicht in einem normalen Bett.'',grinste er keck und ich schüttelte den Kopf. ,,Für sowas haben wir keine Zeit, Ty. Wir sind mitten im Umzug, was ist wenn wir verschlafen oder sonst was?'',murmelte ich fraglich und blickte mich in der Box um. Es waren Decken bereitgelegt und auch einige Strohballen. Süß war es schon, aber für so etwas hatten wir definitv keine Zeit, eigentlich. ,,Ich will doch nur das es dir gut geht.'',murmelte er und setzte sich auf die Strohballen, ehe er mich zu sich zog. Unwillkürlich landete ich auf seinem Schoß, atmete tief ein und aus und schüttelte etwas den Kopf.. ,,Tyler, ich hab zuviel im Kopf ich will doch einfach nur..'' - ,,-Entspannen.'',beendet er meinen Satz und strich mir eine Haarsträhne hinter mein Ohr. ,,Aber nicht so! Ich will den...'' - ,,Umzug hinter dich bringen und das alles wieder normal läuft, in deiner gewohnten Rutine.'',beendet er erneut meinen Satz und ich blickte ihn leicht verärgert an. Er legte sich gegen die Wand zurück und zog mich weiter an seine Brust. Kurz schloss ich die Augen und vergaß alles um mich herum. Ein leichtes Schmunzeln legte sich auf meine Lippen und ich vergaß den leichten Ärger über Tyler, genoss einfach die Ruhe, das Kauen der Pferde im Hintergrund, bevor ich dann tatsächlich einschlief.
      ...
      Mein Handy weckte mich mit einem lauten, schrillen Ton, welchen ich seit neustem als Wecker hatte. Ich schrak auf und blickte mich in der Box um. Die Decke über mich gewunden und es roch seltsamer weiße nach Kaffee im Stall. Ebenso hörte ich die Pferde immer noch kauen. Oder wieder? Ich rieb mir verschlafen die Augen und stand auf. Was ein Tag, oder eher eine Nacht.. Ich stand auf und blickte mich um, Tyler kam gerade mit einer Tasse Kaffee in die Box gelaufen und einem Teller mit zwei belegten Brötchen darauf. ,,Guten Morgen.'',lächelte er und übergab mir das Frühstück, ehe ich mich wieder setzte und einen Schluck vom Kaffee nahm. ,,Morgen und Danke.'',schmunzelte ich herzhaft und blickte ihn an. ,,Gut geschlafen?'',fragte er nach und ich nickte, als ich gerade in das Brötchen hinein biss. ,,Ja! Und wie.'',murmelte ich mit halbvollen Mund und er lächelte, ehe er sich wieder weg machte. Ich frühstückte zu Ende und folgte ihm dann. Kurz blickte ich mich im neuen Stalltrakt um, ehe ich auf die Uhr schaute. Es war noch einiges an Zeit übrig. So machte ich mich auf den Weg in das Haupthaus und machte mich in das Badezimmer. Nach gut einer halben Stunde war ich dann auch wieder fertig für den Tag und machte mich runter zu den LKW's. Tyler stand startklar am Hof und ich musterte ihn kurz. ,,Danke.'',murmelte ich leise, als ich vor ihm stand und er nickte. ,,Nicht dafür.'',murmelte er ebenso leise und ich umarmte ihn. So machten wir uns wieder auf den Weg zum alten Hof..
      ...
      ,,Das ständige Pendel geht mir langsam auf die Nerven, zum Glück ist es das letzte mal!'',murrte ich mittlerweile etwas sauer und blickte auf den kleinen Bildschirm im Flugzeug. Die Fohlen hatten wir gestern rüber gebracht und sie hatten es alles gut überstanden. Ich hatte mir nämlich bei ihnen gestern die Zeit genommen und hab sie abends beim reinholen noch durchgecheckt. Ich hatte bei ihnen am meisten Sorge, dass es irgendwie nicht gut laufen würde. Elena war seitdem auf dem neuen Hof geblieben und ich war gerade auf der letzten Reise zum neuen Hof mit Tyler an meiner Seite. Im Gepäck waren die letzten dreiundzwanzig Pferde. Die Kaltblüter und die beiden Welsh-Ponies. Damit wäre der Umzug erledigt, da wir jeden Tag auch immer wieder Umzugskartons geschleppt hatten, waren unser Hab und Gut, abgesehen von den Pferden, auch alles auf dem neuen Hof. ,,Danach haben wir es endlich geschafft.'',murmelte Tyler leise und streichelte mir mit seinem Daumen über meine Hand, ehe er seine wieder entfernte und sich durch die kurzen Haare griff. Kurz blickte ich auf dem Fenster, ehe ein letztes Mal das signal ertönte man solle sich anschnallen. Tyler und ich taten dies auch sofort, ehe die Ansage ertönte das wir gleich landeten. Nach mehreren Stunden war dann auch alles geregelt und wir konnten endlich los fahren. Auf dem Hof angekommen luden wir erneut die Pferde nach und nach aus. Tyler übernahm Amaretto und Winter's End. Ich nahm mir Hermann, Elena nahm Götterdämmerung, Simon nahm Battle Scars und Linus übernahm King of Night. Somit war der erste Hänger fast leer. Die Kaltblüterhengste kamen auf eine extra Weide und buckelte sich dort for Freude erst einmal aus. Die zwei Welsh- Ponies kamen zu den anderen 'Privatpferden' - zu der Hengstkoppel derer. Die nächsten sechs Pferde wurden aus dem ersten Hänger entladen; A Brave Hearts Freedom, Time to go, Darling, Sharon IV, Geoffrey's Brother, Hope in Despair und Arikado. Auch die sechs Hengste wurden auf ihre Weide gebracht, ehe ich zu der Fohlenweide hinüber blickte, auf welcher sich meine Fohlen und die von Elena freudig austobten. Sie dürften die ersten Tage noch die Ruhe genießen, da wir sonst auch erst einmal alles einrichten mussten und einiges an Papierkram zu erledigen hatten. Mit Amaretto und Winter's End brachten wir auch die letzten beiden Pferde aus dem ersten Hänger, welche nun entgültig leer war. Es stand der letzte Hänger an, der mit meinen Kaltblüterstuten. Die ersten die auf die Weide gebracht wurden, waren: Wolkentraum, Golden Gate, Augenblick, Ch's De la Luna, Winter Cloud und Hermelin Jaela. Auch die Stuten preschten erst eine Runde im Galopp über die Weide, machten jedoch auch Halt an den verteilten Heustationen. Noch hatten wir keine Raufen, daher war das Heu lose auf dem Boden verteilt. Es war wie gesagt noch alles eher Roh hier, doch auch bald wären solche Kleinigkeiten Geschichte. Die letzten fünf Stuten, welche da waren Roxy, Grey Love, Walking to the Moonlight, Calacirya und unser Neuzugang und das passende Gegenstück zu Hermann -> Hannelore. Auch diese fünf Stuten preschten erneut im Galopp los, ehe sie auch Halt machten an den Heustationen. Schmunzelnd betrachtete ich das Schauspiel und legte dann das Halfter von Hannelore weg. Tief atmete ich ein und wieder aus, schloss die Augen und lächelte kurz. Es war endlich geschafft, alle Pferde waren nun hier in Deutschland auf dem neuen Gestüt! Innerlich kam ein kleiner Siegesschrei und natürlich ganz viel Freude, doch ich bewahrte die Ruhe und machte mich zur Fohlenweide. Über diese tobten in kleinen Grüppchen verteilt unter anderem meine fünfzehn Sprösslinge, welche auch teilweise bald auf die Weide der Großen kamen. Karl, Gino und Tomenko hielten sich etwas Abseits von dem Getümmel und herum Gebuckel der anderen. Sie fraßen lieber gemütlich ihr Heu. Saevita, Soulmate's Death, Bajau und Torte bildeten die erste Gruppe und fegten im Galopp über die ellenlange Weide. Mir fiel immernoch ein Stein vom Herzen, wenn ich dran dachte, dass es meinen Kleinen so gut ging und sie so unbeschwert ihre Fohlenzeit genossen. Rando, Be my Sunshine, Pancake Killer, Ramazotti Amaro und Dark sweet Temptation waren die zweite Gruppe und rangelten sich unter einander etwas, während Krisu, Quintessa und Millenium's Pride eher wie zwei verliebte Stutfohlen auf die jungen Hengste vom anderen Zaunende rüber blickten. Auch im Fohlenalter waren die Geschlechter getrennt. Elena kam neben mich getreten und blickte auf ebenfalls auf die Fohlen. ,,Wir haben es wieder einmal geschafft.'',lächelte sie und blickte mich dann an. Schmunzelnd nickte ich und sah dann auch zu ihr. ,,Wieder einmal und hoffentlich auch das letzte Mal, hoffentlich ist das nun der Hof, von dem wir sagen können, dass er für immer unser ist.'',murmelte ich nachdenklich und sie zwickte mich kurz in die Seite. ,,Jetzt hör auf so zu denken!'',grinste sie keck und lief dann zu Simon, Linus und Tyler, welche vor dem Stalltrakt standen.
      Hör auf.. hallten ihre Worte mit sanfter Stimme in meinem Kopf nach und ich blickte auf die Viere. Kurz biss ich mir auf die Unterlippe, ehe ich wieder auf die Fohlen blickte, von den ganzen Gedanken und Ängsten der letzten Tage gefesselt. Gefesselt von dem Moment, wo ich auch entfliehen konnte, als mir Tyler in dieser nicht ganz so einfachen Zeit geholfen hat.. Lächelnd machte ich auf dem Absatz kehrt und lief zu den Vieren. ,,Wo ist der Sekt? Ich glaube wir haben was zum Anstoßen!'',grinste ich freudig und biss mir erneut auf die Unterlippe. Elena wackelte mit beiden Flaschen in den Händen vor meine Nase herum. ,,Hier!'',grinste sie ebenfalls so froh und munter wie ich, ehe die Korken knallten und wir uns einige Gartenstühle schnappten und uns vor den Stalltrakt setzten. Ein gelungener Umzug musste natürlich auch etwas gefeiert werden.

      [29417 Zeichen by Sevannie & Friese]
    • Sevannie
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      26.04.2017
      Renovierungsarbeiten
      Wir hatten uns mittlerweie alle schon ziemlich gut im neuen Heim zurecht gefunden und jetzt, nach den ersten paar Monaten, wollten wir auch weiter mit den Renovierungsarbeiten machen. Es stand noch auf dem Plan, dass die Weiden hier und da erneut werden müssten, ebenso wollten wir die Zaunlatten alle streichen, damit sie wieder im schönen weiß für den Sommer erstrahlen konnten. Auch wollten wir weiter am Gästestall arbeiten, denn dieser war als einziger Stalltrakt noch nicht fertig gestellt und sollte für die Trainingspferde dienen, der andere Trakt daneben für die Pferde, die tierärztlich versorgt werden mussten. Neben den beiden Projekten wollte ich auch die nächsten Tage den Stall an sich in Angriff nehmen, dort sollte nämlich auch die Wände noch einmal neu gestrichen werden. Es war früh am morgen und Tyler hatte das Frühstück schon vorbereitet als ich in Stoffhotpants und Top in die Küche kam. Die letzten Tage waren morgens immer knackig frisch und mittags war es brechend warm für diese Jahreszeit, wer weiß, was auf uns im Sommer zukommen würde. Ich streckte mich, noch etwas schlaftrunken, ehe ich mir einen Kaffee eingoss und Tyler mit einem 'Guten Morgen' freundlich begrüßte. ,,Guten Morgen, meine Liebe.'',lächelte er süffisant und ich runzelte die Stirn. ,,Was ist denn mit dir los?'' - ,,Nichts, ich habe einfach gute Laune und wir haben viel vor in den nächsten Tagen. Ich hab gedacht während ihr beide und Mercy die Streicharbeiten in die Hand nehmt, fange ich mit Simon und Linus an den Stalltrakt weiter auszubauen.'', stumm nickte ich und schmunzelte. War doch ein guter Plan, so wurden zwei Baustellen in Angriff genommen und es ging sicherlich schnell vorran. ,,Erstmal müssen wir uns um die Pferde kümmern.'',murmelte ich schmunzelnd und setzte mich an den Tisch. Wir begannen z frühstücken und nach und nach trudelten auch die anderen in die Küche ein. Bald saßen wir schon zu sechst am Tisch. ,,Wollen wir zuerst die Weiden machen, oder den Stall?'',fragte Mercy und ich sah Elena an. ,,Den Stall oder? Wenn wir die Pferde gemacht haben können sie noch auf die Weide, wenn die Zäune gestrichen sind erstmal nicht.'',erklärte sie und ich nickte. ,,Bis heute Abend müssten ja die Wände im Stall trocken sein.'',meinte ich zustimmend und Elena war nun die, die nickte. Wir aßen fertig und räumten alles weg, ehe ich mich ins Bad machte. Die anderen gingen schon einmal hinaus und begannen zu füttern. Ich war auch schnell fertig für den Tag und folgte ihnen. Im Stall angekommen wurde auch ich, als Nachzügler, noch mit einem Brummen und Wiehern von unseren Pferden begrüßt. Ich machte mich zu den Fohlen und gab ihnen ihre morgendliche Portion Futter. Das Heu wurde von Tyler auf den Weiden schon fertig gemacht. Es dauerte nicht lange, da waren die Pferde auch alle fertig mit dem Fressen und wir brachten sie nach und nach auf die Weide. Ich schnappte mir Winter's End und Amaretto. Mercy nahm sich Hannelore und Calacirya. Tyler folgte mit Walking to the Moonlight und Grey Love. Elena und Simon nahmen sich Roxy, Hermelin Jaela, Winter Cloud und Ch's De la Luna und zu guter letzt kam Linus noch mit Augenblick und Golden Gate hinter her. Wolkentraum blieb absichtlich drin, da Mercy sie gleich putzen sollte und dann longieren sollte. Sie brachten die Kaltlüterstuten auf deren Weide, während ich die beiden Verkaufspferde auf die ihre brachte. Mercy band Wolkentraum am Putzplatz an und begann diese zu putzen. Wir anderen brachten die restlichen Pferde auf die Weide und begannen mit den Kaltblüterhengsten. Arikado, Hope in Despair, Geoffrey's Brother, Sharon IV, Time to go, Darling, A brave Hearts Freedom, King of Night, Battle Scars, Götterdämmerung und Hermann kamen auf ihre großflächige Weide und durften sich dort über den Vormittag austoben. Somit waren die Kaltblüter schon einmal alle draußen und Mercy war schon am Longieren von Wolkentraum. Als nächstes machten wir uns an die Privatpferde des Gestüts, diese sollten nämlich zu den Verkaufspferden auf eine Weide. Staccato, Neskur und Massacre Boy und Calero kamen zu Amaretto und Winter's End. Wild Reflex, Klein aber Oho und Velvedere kamen auf die nebenliegende Weide. Somit waren diese dann auch schon draßen. Als nächstes ging es an die Fohlen, welche ebenfalls eine extra Weide besaßen und auch schon nach Geschlechtern getrennt wurden. Mit Saevita und Soulmate's Death ging ich vorran, folgen taten mir die anderen mit Bajau, Torte, Quintessa, Krisu und Millenium's Pride. Die Hengstfohlen Ramazotti Amaro, Gino, HGT's Be my Sunshine, Rando, Tomenko, Pancake Killer und Karl, folgten auf die andere Weide. Somit blieben noch die Hannoveraner Hengste und Stuten übrig, welche nun noch folgen würden. Wir fingen mit den Stuten Alice Cullen, Lotte Buff, Golden Wonder, Epona, Millenium GC, Royal Rubina, Shiny Sunlight, Gameover, Irritable und Muemmi an, danach kamen noch Linara, Veronica und Mistery. Nun fehlten noch die Hengste die auch schnell draußen waren, Dark sweet Temptation war neu im Bunde, war also noch nicht lange auf der Weide mit dabei, dennoch hatte er sich gut eingelebt. Die anderen Hengste waren quasi schon ''eingesessen''. Also brachten wir Ramires, Hero of Heaven, Karthago, Kaltenbach's Ostwind, Burnin' Awake and Lifeless, Starmen, Antaris, For Pleasure, Admiral Wings, Schwachkopf, Cinnemont's Accento, Get a Movie, The Invincible, Belstaff, Scottland Yard, Clouds Angel und Café Latte raus. Mercy war gerade mit Wolkentraum fertig, also durfte sie sich nun noch an meinen Liebling Dark sweet Temptation machen und diesen putzen und longieren. Was sie natürlich gerne und mit einem dicken Grinsen machte, denn sie fand den Palominohengst auch so klasse wie ich. Mercy zog wieder von dannen und die Jungs machten sich nun an den Gasteställ dran. ,,Dann wollen wir mal anfangen zu misten und dann zu streichen.'',belächelte ich Elena und sie nickte schmunzelnd. ,,Die Drecksarbeit dürfen wir mal wieder machen.'',lachte sie und ich stimmte mit ein. Kurz darauf fanden wir uns in den Boxen wieder und lasen die Äpfel und das vollgepinkelte Stroh aus. Die Boxen waren schnell gemistet, da es nie sonderlich viel zu misten gab. Als wir mit dem Misten auch fertig waren, begannen wir auch schon mit den ersten Wänden. Diese wurden vorerst abgewaschen, damit wir nicht den ganzen Dreck einfach nur anstrichen. Elena blickte mir einen verdutzten Gesicht auf ihre Uhr und sah mich an. ,,Wir sollten mit dem Kochen beginnen.'',murmelte sie, ich blickte auf meine Uhr und nickte. ,,Fang du schon an, ich werde den Rest fertig machen, dann können die Wände so lange trocknen.'',erklärte ich und sie stimmte mir zu, ehe sie dann auch schon in das Haus lief.

      ____________________________________
      Das Essen war wunderbar und nun waren wir alle gestärkt um unsere arbeiten weiter auszuführen. Mercy war nun erst einmal fertig mit den Pferden und half uns nun beim Streichen der Boxenwände. Die hintere Steinwand strichen wir nämlich wieder schön weiß, ebenso sollten die eisernen Pfosten zwischen jeder Box noch gestrichen werden, sowie die Gitterstäbe. Damit das Gestüt auch im neuen Glanz erstrahlen konnte.



      [Fortsetzung folgt]
    • Friese
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      26.10.2017
      Hilfe für Joyce
      Bericht für: Winter’s End, Amaretto, Hannelore, Calacirya, Walking to the Moonlight, Grey Love, Roxy, Hermelin Jaela, Winter Cloud, CH’s De la Luna, Augenblick, Golden Gate, Wolkentraum, Arikado, Hope in Despair, Geoffrey’s Brother, Sharon IV, Time to go, Darling, A Brave Heart’s Freedom, King of Night, Battle Scars, Götterdämmerung, Hermann, Wild Reflex, Massacre Boy, Neskur, Calero, Klein aber Oho, Staccato, Velvedere, Saevitia, Karl, Pancake Killer, Tomenko, Soulmate’s Death, Rando, HGT’s Be my Sunshine, Bajau, Torte, Gino, Quintessa, Krisu, Ramazotti Amaro, Millenium’s Pride, Alice Cullen, Lotte Buff, Golden Wonder, Epona, Millenium GC, Royal Rubina, Shiny Starlight, Gameover, Irritable, Muemmi, Linara, Veronica, Mistery, Dark Sweet Temptation, Ramires, Hero of Heaven, Karthago, Kaltenbach’s Ostwind, Burnin’ Awake And Lifeless, Starmen, Antaris, For Pleasure, Admiral’s Wings, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Get a Movie, The Invincible, Belstaff, Clouds Angel, Scottland Yard, Café Latte


      Heute wollte ich Joyce ein bisschen unter die Arme greifen und so brachte ich als erstes alle Pferde von ihr nach draußen auf die Weiden und machte dann mit Hilfe der anderen die Boxen sauber. Unsere Zeit war leider auch ein bisschen beschränkt, da wir noch meine Pferde versorgen mussten und so musste auch das Heu verteilen schnell gehen. Simon und Linus füllten die Tröge auf und ich fegte die Ställe noch zu Ende. Die Zeit war wirklich ratzfatz vergangen und so mussten wir nun auch schon weitermachen und die Boxen meiner Pferde ausmisten und ihre Tröge füllen. Zudem machten wir das Heu für alle Pferde. Ich holte mir danach Epona rein und putzte sie ein bisschen. Danach sattelte und trenste ich sie. In der Halle ritt ich die Stute warm und klopfte ihr den Hals. Nachdem ich damit fertig war, ging ich ein paar A-Dressur Aufgaben mit der Stute durch und ritt sie danach wieder ab. Als es dunkel wurde holten wir gemeinsam wieder alle Pferde rein und versorgten sie ein letztes Mal.
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  • Album:
    ~ Gnadenweide ~
    Hochgeladen von:
    Sevannie
    Datum:
    21 Sep. 2015
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    EXIF Data

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  • Karthago
    ♣--------------------------------------♣

    Abstammung
    Gameover x Alvar
    Ratina x Galant | ubk. x ubk.

    ♣--------------------------------------♣

    Exterieur
    Rasse Hannoveraner
    Geschlecht Hengst
    Alter 4 Jahre [27.09.2011]
    Stockmaß 1,74 m
    Fellfarbe Dunkelbrauner
    Abzeichen breit auslaufende Blesse

    ♣--------------------------------------♣

    Interieur & Beschreibung
    Aufdringlich | Unausgelastet | Nervig | Verspielt


    Karthago braucht eine feste Hand, Maßregelung und jemanden, der seinen enormen Bewegungsdrang versteht und zu nutzen weiß. Der Hengst überzeugt auf den ersten Blick mit Aussehen und hervorragenden Gangarten, doch ist er vom Wesen her noch ein Kind. Oftmals ist er aufdringlich, nervig und testet seinen Gegenüber unaufhörlich. Lässt man ihm zu viel am Boden durchgehen, hat man im Sattel kaum eine Chance. Thago lässt sich außerdem noch schwer reiten (bzw. biegen), zeigt aber trotzdem bereits Spaß am Springen.

    ♣--------------------------------------♣

    Gesundheit & Wohlbefinden
    Gechippt [x]
    Letzte Impfung /
    Letzte Wurmkur /

    Beschlagen [ ]
    Letztes mal Ausgeschnitten /
    Letztes mal Geprüft /

    ♣--------------------------------------♣

    Besitzerdaten
    Besitzer Sevannie
    VKR Nuray
    Verkaufspreis Nicht zu verkaufen

    ♣--------------------------------------♣

    Qualifikationen
    Dressur E
    Springen M
    Military E
    Distanz E
    Rennen E
    Western E
    Fahren E
    Wendigkeit E

    ♣--------------------------------------♣

    Ausbildungsstand & Zuchtdaten
    Eingeritten [x]
    Eingefahren [ ]
    Potential Springen, Dressur, Military


    Gekört/Gekrönt [ ]
    Eingetragene Zucht /
    Gencode ??

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    Zu den Schleifen
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    2. Platz 290. Springturnier, 2. Platz 295. Springturnier