Elii

Kalzifer* -- Furioso-North Star

*2002, im Besitz seit: 4. September 2012

Kalzifer* -- Furioso-North Star
Elii, 23 Juli 2015
Zaii und Samarti gefällt das.
    • Elii
      Teilnahme an der [HK 430] Füchse mit maximal vier Abzeichen 2. September 2012
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      Nervös stand ich vor den Toren der Reithalle, bis wir endlich zur Prüfung gerufen wurden. Zeitgleich nahm ich die Zügel auf und legte meine Unterschenkel vorsichtig an Kalzifers Bauch. Dieser senkte den Kopf, schnaubte und machte sich fertig zum loslaufen. Als das Eingangstor geöffnet wurde, setzte sich der Hengst sofort in den Trab, da ich meine Waden stärker an seinen Bauch legte. Im Arbeitstrab folgte ich der Mittellinie und hielt beim Bahnmittelpunkt an. Ich grüßte die gegenübersitzenden Richter und wartete noch kurz, bevor ich erneut im Arbeitstempo antrabte. Ich lenkte ihn eine halbe Volte mit einem Durchmesser von zehn Metern nach rechts, welche dann in eine halbe Volte mit demselben Durchmesser überging. Als ich bei A angelangte, versammelte ich den Trab des Fuchses und wechselte anschließend durch die ganze Bahn. Dann folgten die ganze Bahn und damit auch der Arbeitsgalopp. Kalzifer lief fleißig unter mir und freute sich sichtlich, einen Gang hoch schalten zu dürfen. Nun wendete ich auf die Mittellinie ab und hielt bei X, wo ich den Hengst anschließend eine Pferdelänge rückwärts richtete. Daraus ritt ich im Schritt an und ritt bei E auf die linke Hand und zeigte bei A eine Kurzkehrt. Hierbei Kalzifer weiterhin mit den Hinterbeinen, so dass es traversalenartig aussah. Er wendete korrekt, sodass ich problemlos im Schritt weiter reiten konnte. Bei K galoppierte ich erneut im versammelten Tempo an und ritt auf den Mittelzirkel, bevor ich in den Außengalopp wechselte und auf den Hufschlag ritt. Danach parierte ich zum Trab durch und verstärkte diesen, was bei meinem relativ kleinen Hengst unglaublich ausdrucksstark aussah. Er schwang seine Beine beeindruckend in die Höhe und zeigte damit sein Können. Zuletzt folgte die Travers nach rechts, weshalb ich den Hengst nach rechts stellte. Ohne zu zögern folgte der Fuchs meinen Anweisungen und bewegte sich leicht schräg nach vorne. Als dies geschafft war, parierte ich zum Schritt durch und wendete auf die Mittellinie ab. Dort parierte ich Kalzifer zum völligen Stand durch und nahm das Mikrofon von einem Mitarbeiter entgegen. "Kalzifer ist ein zehnjähriger Hengst der Rasse Furioso North-Star. Er besticht durch überdurchschnittliche Grundgangarten und einen äußerst ausgeglichenen Charakter, der mit der richtigen Bezugsperson noch besser zum Vorschein kommt. Da seine Rasse nicht weit verbreitet ist, wäre es eine Bereicherung, ihn in die Zucht eingliedern zu können." Zuletzt grüßte ich noch einmal die Richter und verließ dann die Halle im Arbeitstrab.
    • Elii
      Pflegebericht 07. Oktober 2012 - Dressur im Regen
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      In aller Ruhe sattelte ich Kalzifer, während er die wenigen Grashalme am Rand des Putzplatzes abknabberte. Als ich den Gurt anzog, sah der Hengst kurz auf und drehte sich zu mir, bevor er sich wieder dem Gras zuwandte. Vorsichtig wickelte ich die dunkelblauen Bandagen um seine vier Beine und nahm dann seinen Kopf hoch, um aufzutrensen. Ohne Probleme nahm er das Gebiss an und kaute ein-, zwei Male darauf rum. Schnell holte ich noch meinen Helm aus der Sattelkammer und führte den Hengst auf den Platz. Zwar war es leicht bewölkt, aber regnen sollte es heute eigentlich nicht. Dort angekommen stieg ich auf und begann Kalzifer im Schritt warmzureiten. Er wurde schnell locker und freute sich, als er dann endlich antraben durfte. Im Leichttrab lenkte ich den Hengst auf den Zirkel und wechselte relativ schnell wieder auf den anderen, damit ich möglichst viele Biegungen reiten konnte. Langsam begann ich auszusitzen und blieb schließlich ganz im Sattel. So konnte ich die Trabverstärkungen üben, an denen wir momentan arbeiteten. Im Trab ging es einige Zeit weiter und galoppierte anschließend an. Zu Beginn rannte Kalzifer in den Galopp hinein, weshalb ich ein zweites Mal angaloppierte. Dieses Mal war er schon um einiges ruhiger und startete ruhig in den Galopp. Auch hier verstärkte ich seine Tritte, was er ohne Probleme schaffte. Der Hengst schnaubte gelassen ab, als es auf einmal begann zu regnen. Jetzt das Training in die Halle umzulagern würde nichts bringen, also blieb ich wehmütig auf dem Platz und ritt im Regenschauer weiter. Dem Fuchshengst machte es nichts aus, er liebte das Wasser in jeder Form. Mir hingegen kam der Regen nicht so gelegen, mit nasser Reithose erwies sich das Reiten doch etwas lästig. Ich galoppierte noch einige Runden mit Kalzifer, bevor ich trabte und schließlich im Schritt abritt. Ich stieg ab und führte den Hengst schnell ins Trockene, er sollte ja nicht vollkommen durchnässt sein. Im Stall nahm ich hurtig die Ausrüstung ab und legte ihm dann eine Abschwitzdecke auf. Nun konnte ich ihn wieder zurück in die Box bringen.
    • Elii
      Pflegebericht 04. Dezember 2012 - Training
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      "Hör doch auf Kalzifer! Nein, Schluss jetzt!”, sagte ich immer energischer zu dem Fuchshengst, da er immer wieder mit seiner Schnauze gegen meine Jacke schlug. Als er endlich damit aufhörte, lobte ich ihn kurz und striegelte dann weiter über seinen Rücken. Obwohl er geschoren war, haarte der Hengst an manchen Stellen wie verrückt. Er schnaubte gelassen, als ich ihm den Bauch mit dem Striegel massierte. Bevor ich die Ausrüstung aus der Sattelkammer holte, spielte ich mit Kalzifers Oberlippe, bis er sie nach oben zog und den Kopf schüttelte. Ich lachte und schob ihm einen Apfelschnitz zu, anschließend lief ich in die Sattelkammer. Wie immer kam der schwarze Dressursattel mit, sowie die strassverzierte Trense, allerdings ohne die Kandarenzäumung. Zusätzlich kamen die senfgelbe Schabracke, die senfgelbe Bandagen und die ebenfalls senfgelbe Abschwitzdecke dazu. Ich hatte es wieder einmal nicht lassen können, etwas Neues für den Hengst zu kaufen, vor allem jetzt, wo die Körung so kurz bevorstand. Die Auswertung stand kurz bevor und die Spannung war kaum auszuhalten, das Training musste trotzdem weitergehen. Beim Anlegen der Bandagen zappelte Kalzi wie immer etwas rum, das beruhigte sich aber allmählich, als ich gerade die letzte Bandage anlegte. Schnell kam die Schabracke drauf, dann der Sattel hinterher und beides etwas hin und hergerückt, bis alles saß. Schnell gurtete ich nach und trenste dann auf. Kurz checkte ich die ganze Ausrüstung noch einmal durch und führte den Hengst dann in die Halle. Dort zog ich die Steigbügel runter, saß auf und ritt Kalzi locker im Schritt warm. Etwas unwillig ging er seine Runden, fragte mehrmals, ob er nicht doch stehen bleiben durfte und lief dann, nach meiner Anweisung, mürrisch weiter. Nach einer Weile nahm ich die Abschwitzdecke von seinem Rücken und trabte dann locker an. Ich nahm die Zügel nur minimal an und ging im Takt auf und ab. Einige Zeit später wurde der Hengst lockerer und ich nahm die Zügel weiter an, bis er in einer lockeren Anlehnung war. Inzwischen saß ich aus und lenkte ihn immer wieder auf den Zirkel oder auf größeren Volten, um ihn schön zu stellen und zu biegen. Langsam aber sicher machte er zuverlässiger mit und wurde immer fleißiger. Jetzt kaute er auch endlich ab und schnaubte gelassen, als wir erneut auf dem Zirkel waren. Ich lobte ihn kurz und trabte noch eine Weile, bevor ich angaloppierte. Ruhig galoppierte er los, legte kurz etwas an Tempo zu, um dann noch schwungvoller zu laufen. Ich musste mich fest im Sattel halten, um vor lauter Schwung nicht hinaus zu fliegen. Nachdem ich meine Knie stärker an den Sattel geklemmt hatte, gab es keine Probleme mehr. Kurz parierte ich den Fuchs durch, bevor ich wieder angaloppierte und mehr Versammlung von Kalzi forderte. Ohne Probleme setzte er dies um und ich konnte ihn sofort großzügig loben. Noch einmal ging ich ein paar Lektionen durch, wie den fliegenden Galoppwechsel und die Traversale. Dann trabte ich erneut für eine kurze Zeit und parierte schließlich zum Schritt durch, wobei ich sofort die Abschwitzdecke über seinen Rücken warf. Nach einigen Runden stieg ich ab und führte den Hengst zurück in den Stall, wo er die Ausrüstung ab bekam und die dicke Winterdecke auf, mit der ich ihn in die Box stellte.
    • Elii
      Pflegebericht 04. Februar 2013 - Alle Pferde
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      Es war erst kurz nach sieben, als ich mit meinem Thermosbecher in den Stall trottete. Jack und Mel hatten die Pferde bereits gefüttert und waren schon dabei auszumisten. Da meine Furiosodamen Ékes, Furmint und Ostara, sowie Unwritten, Spotted und Jumina, erst am Nachmittag geritten wurden, brachte ich die Sechs gemeinsam auf die Koppel. Schnell holte ich mir dann noch die Hengste Kalzifer und Whole, und brachte diese ebenfalls nacheinander auf getrennte Koppeln. Whole hatte heute seinen Ruhetag und konnte den ganzen Tag im Grünen verbringen. Als das geschafft war, half ich noch kurz Mel und Jack und holte dann Puriosa aus dem Offenstall, da ich spazieren gehen wollte, bevor die anderen mit Decission und Dark Firestorm sprangen. Das Stütchen war schnell geputzt und genoss es, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Auch das Hufegeben klappte wie gewünscht und so dauerte es nicht lange bis wir aufbrachen. Munter lief Puriosa neben mir und schaute sich neugierig um. Als jedoch ein paar Vögel aus dem Busch flogen, schreckte sie kurz zur Seite und suchte bei mir Schutz. Ich lief zügig weiter und schon war die kleine Scheckstute wieder voller Mut und Abenteuerlust. Unsere Runde dauerte nicht lange, ich wollte die Kleine schließlich nur weiter ans Führen gewöhnen. In dem Moment als wir ankamen, fingen Mel und Jack gerade das Abgaloppieren mit den beiden Hengsten an. Eilig kratzte ich dem Tinkermädchen die Hufe aus, brachte sie zurück in ihren Stall und lief dann zum Springplatz. Während ich die Sprünge aufbaute, positionierte ich mich in der Mitte und gab hin und wieder Anweisungen, da vor allem Mel noch nicht ganz mit Deicission klar kam. "Lass ihn einfach ein bisschen mehr laufen, sonst rennt der dir nachher nur über die Sprünge und hebt seine Beine nicht. Er braucht einfach ein bisschen mehr Tempo, sonst schafft er es nicht, Dark ist da schon routinierter. Schon besser, ruhig weitertreiben!" Jack musste ich kaum verbessern, er wusste einfach wie er mit dem Hengst umgehen musste und verstand sich mit ihm auch ohne Worte. "Sieht gut aus, Jack; Bei dir auch Mel, läuft immer besser mit dem Kleinen.". Decission und Dark Firestorm sprangen beide sehr souverän über die Hindernisse, nahmen sie aber nicht für voll, wie man deutlich sehen konnte. Ich konnte die Sprünge relativ schnell hochziehen, da auch Mel ihr Pferd immer besser unter Kontrolle hatte. Nach kurzer Zeit hatten wir die normale Höhe der Beiden erreicht und die Hengste sprangen voller Elan. Für Dark wurden die Sprünge noch einmal erhöht, während Deci bereits trocken geritten wurde. Schnell warf ich ihm die Abschwitzdecke über, da es immer noch recht kalt war. Als auch Dark fertig war, verschwand ich wieder in den Stall, um dort Dark Heart und Diome fertig zu machen. Beide sollten heute Freispringen, um ihre Technik etwas zu verbessern. Die Hengste waren schnell geputzt und auch die Gamaschen und Streichkappen waren schnell angelegt. Als Heart und Diome aufgezäumt waren, schnallte ich die Führleinen ein und übergab Diome an Mel, die mit mir die beiden Freispringen lassen wollte. Jack machte unterdessen die anderen Hengste für die Box fertig. Diome und Heart liefen ruhig nebeneinander, zum Glück verstanden sich beide so blendend. In der Halle übernahm Mel beide und ich baute kurz die Sprunggasse auf. Danach durfte auch schon der erste Springen. Diome lief ordentlich zum Cavaletti hin, sprang aber eher zögerlich, da er noch nicht so ganz wusste, wohin mit seinen Beinen. Auch beim zweiten Mal klappte es noch nicht so richtig, aber danach schaffte er es sich besser zu sortieren. Wir zogen die Höhe etwas an und langsam klappte es bei Diome immer besser. Wie sein Vater konnte wohl auch er, nur ab einer bestimmten Höhe die Sprünge überhaupt für voll nehmen. Bei Heart war es umgekehrt. Die kleinen Sprünge nahm er ohne Probleme, sobald diese aber hochgezogen wurden, strampelte er unbeholfen mit seinen Beinen und wusste nicht wohin damit. Doch langsam klappte es auch bei ihm immer besser und er konnte schon ein wenig höher springen, ohne aus der Konzentration zu geraten. "Lassen wir Diome noch einmal hüpfen, nicht das uns Heart noch im Sprung landet." Gesagt – Getan. Schon war der Palominoschecke wieder in der Bahn und galoppierte frohen Mutes auf die Hindernisse zu. Wir konnten noch ein wenig anziehen und beendeten dann das Training damit, beide Hengste nacheinander Freilaufen zu lassen. Nachdem Diome sich austoben konnte, wurde er von Mel zurück in die Box gebraucht und der Fuchs durfte loslaufen. Unterdessen brachte Jack bereits Fekete in die Halle, da auch er heute laufen wollte. In der ersten Zeit sollte er noch nicht zu stark belastet werden, schließlich war er nur ein paar Tage hier. Er trabte munter durch die Halle und galoppierte kurz darauf einmal quer durch die Halle. Der pechschwarze Dressurhengst war einfach umwerfend, wenn man ihm zusah, ich konnte gar nicht genug von ihm bekommen. Nach einer Viertel Stunde fing ich ihn ein und brachte ihn in die Führanlage, wo er noch eine Weile laufen sollte. In dieser Zeit ging ich ins Haus und machte das Essen fertig. Nach der Mittagspause ging es direkt weiter mit Unwritten, Ékes und Kalzifer, welche heute alle ins Dressurtraining gehen sollten. Als ich auf die Koppel ging, um Kalzifer zu holen, schaute ich noch schnell bei Cressi vorbei, der heute ebenfalls seinen freien Tag hatte. Kalzifer trottete brav hinter mir her und wartete brav am Putzplatz, bis ich den Putzkoffer geholt hatte. Um ihn kümmerte sich von nun an Jack, während Mel und ich Ékes und Unwritten bereits warmritten. Kurz darauf kam auch Jack in die Halle und begann der Hengst warm zu machen. Es brauchte eine Weile bis sich dieser beruhigen konnte und nicht mehr von den Stuten völlig abgelenkt war. Das weitere Training war relativ ruhig, Unwritten machte wie immer eine gute Figur und auch die dunkefuchsige Ékes versuchte Mel alles recht zu machen. Nach einer knappen Stunde ritt ich Unwritten trocken und stieg dann schnell ab, da noch andere Pferde an der Reihe waren. Mel und Jack folgten kurz darauf. Als nächstes ging Mel mit Furmint ausreiten, Spotted mimte das Handpferd und ging brav die Runde mit.
      Jack und ich sattelte währenddessen Ostara und Jumina, um im Wald die Militarystrecke zu reiten. Beide Stuten waren schrecklich aufgeregt, kurz bevor wir die Strecke erreichten. Jumina wusste zwar nicht was folgte, wurde von Ostara dafür umso mehr gepusht. Als wir ankamen versuchte ich möglich ruhig zu bleiben, ein paar Mal tief durchzuatmen und dann Jack vorzuschicken, da Jumina einfach schneller war als Ostara. Ostara musste ich sehr zurück halten, ich hatte schon bedenken das im nächsten Augenblick die Zügel rissen, so schwer legte sich die Stute auf das Gebiss. Als Jack dann endlich mir das Zeichen zum Start gab, ging alles schneller als gedacht. Ostara preschte los und lief fast unkontrolliert zum ersten Hindernis. Glücklicherweise kam sie passend an und konnte ohne zu Stolpern springen. Beim zweiten Sprung war ich gefasster und hielt die Stute um einiges stärker zurück, wodurch wir schon viel besser zum Hindernis kamen. Der Stamm war schnell geschafft und auch die nächsten Beiden machten keine Probleme. Beim Wassergraben scheute mir Ostara fast, allerdings konnte ich noch das schlimmste vermeiden, indem ich weiter trieb. Jack hatte dabei nicht zu viel Glück gehabt, wie ich später erfuhr. Hinter der Strecke trafen wir uns wieder und klapperten die Feldwege noch etwas im Trab ab. Am Ende trafen wir sogar Mel wieder, die mit ihren zwei Stuten gut ausgekommen war. Zusammen sattelten wir ab und brachten die Pferde wieder in ihre Boxen, wo sie ihr Abendessen bekamen. Zu Dritt gingen wir dann zurück ins Haus und machte uns einen schönen Feierabend mit Cocktails und Pizzabrot.
    • Elii
      Pflegebericht 22. Juni 2013 - Dressurturnier
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      „Mel? Weißt du wo die weißen Zopfgummis sind? Gestern hab ich die noch im Regal gesehen, aber jetzt sind die weg.“, rief ich einmal quer durch die Stallgasse, als ich Kalzifers Mähne verzog und für das Einflechten vorbereitete.
      „Die sind bei mir.“, rief Mel lachend zurück und kam kurz darauf zu mir, um eine halbvoll der Gummis in meine Hand zu drücken. Ich bedankte mich und legte, bis auf eines, die Gummis auf den Boden. Vorsichtig flechtete ich Kalzifers Mähne zu mehreren Zöpfen und fixierte sie mit den Gummis. Als das geschafft war, ging ich zu Mel, die Dark Intention vorbereitete und ihn auch auf dem Dressurturnier vorstellte. Beide Hengste konnten aufgrund des Wetters in den letzten Tagen nur wenig trainieren, aber wir waren ja schon seit mehreren Wochen voll im Training. Heute hatten wir die zwei bereits geritten und sind noch einmal die einzelnen Lektionen fleißig durchgegangen. Das Einflechten übernahmen wir schon heute, unsere Beiden waren zum Glück keine solchen Chaoten, die sich die Zöpfe in der Nacht rausrissen.
      Auch der Schweif wurde gewaschen, hoffentlich hielt das auch über die Nacht. Am nächsten Morgen mussten wir schon früh raus, weshalb wir zwei dreckige Pferde nicht gebrauchen konnten.
      Kalzifer und Tiny verbrachten ihren Tag heute in der Box und auf ihrem Paddock, dafür durften sie den gesamten Vormittag auf der Koppel verbringen.
    • Elii
      Pflegebericht 09. August 2013 - Gesamtbericht
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      Auch wenn heute die Temperaturen unter die 30° fallen sollten, stand ich bereits um kurz nach 5 Uhr im Stall und ließ die Pferde auf die Koppel. Findings Neverland und Shakoor kamen zusammen mit Cresant Moon auf die kleine Koppel direkt am Stall. Direkt daneben durfte es sich Diome bequem machen. Csíny und sein Vater The Whole Story brachte ich in die gegenüberliegenden beiden Koppeln. Die Stuten kamen alle zusammen auf die Koppel am Stall, auch wenn sich beim Weg dorthin Ostara und Pipcas wieder einmal zankten und ich schon Angst hatte, dazwischen zu geraten. Furmint und Ékes begannen gleich zu grasen, als sie ihre Halfter los hatten, weshalb Unwritten genervt die Ohren anlegte, da sie wegen den beiden kaum vorwärts laufen konnte. Jumping to Conclusions und Dark Jewel trotteten hinter Unwritten her und begannen weiter hinten zu graßen.
      Schnell schloss ich das Koppeltor und lief zurück zum Stall, da noch einige Hengste auf die Koppeln gehen sollten. Zwei der größten Koppeln waren mittlerweile unterteilt, damit jeder Hengst seinen eigenen Bereich haben konnte. Dark Decission und Dark Intention kamen nebeneinander in die erste Koppel. Direkt dahinter kamen Flavio und Kalzifer. Rechts daneben konnte Fekete seine Freiheit genießen und ganz am Ende war Dark Firestorm’s Koppel.
      Als ich wieder zurück war, ging ich noch einmal ins Haus, um mehrere Kisten an Sprudel in den Stall zu bringen, damit niemand verdursten musste.
      Da der Stallbursche momentan im Urlaub war, und Melanie und Jack erst um 7.30 Uhr anfingen, begann ich alleine die Boxen zu misten. Nach einer Stunde hatte ich bereits einen Großteil geschafft, da durch die langen Aufenthalte auf der Koppel, die Boxen kaum genutzt wurden. In der letzen halben Stunde mistete ich noch die große Gemeinschaftsbox von Shakoor und Nevi, sowie die Boxen von Diome, Csíny und Cressi.
      Als ich die letzte Box neu einstreute, kamen erst Melanie und dann Jack durch die Stalltür und begrüßten mich. Nachdem wir den Ablauf des Tages bei einem Kaffee besprochen hatten, ging es auch schon los mit der Arbeit.
      Da die beiden Azubis, die seit heute auf dem Hof mitwirken sollten, erst um halb 9 kommen würden, hatte ich noch Zeit Kalzifer zu reiten. Der Fuchshengst sollte heute wieder etwas auf dem Platz gearbeitet werden, in letzter Zeit hatten wir das Training wegen der hohen Temperaturen schleifen lassen. Melanie nahm sich in der Zwischenzeit Ékes vor, die heute ebenfalls dressurmäßig geritten werden sollte. Jack hatte somit genügend Platz auf dem Springplatz, um niemand durch Flavios Eskapaden zu gefährden.
      Nachdem alle Pferde geputzt und gesattelt waren, gingen wir zusammen zu den Plätzen. Jack verabschiedete sich als wir am Springplatz ankamen, so dass Melanie und ich alleine zu Dressurplatz gingen. Während Melanie bereits im Schritt losritt, legte ich vier Stangen beim Mittelzirkel hin und stieg danach auf Kalzifers Rücken. Gemeinsam mit Mel drehte ich meine Runden auf dem Platz, bevor es mit der Arbeit losging.
      Nach zehn Minuten begann ich dann erst über die Stangen und dann in Volten um sie herum zu reiten. Danach wechselte ich die Hand und ritt die gleiche Übung noch einmal. Kalzifer arbeitete heute besonders gut mit, auch das Schenkelweichen, wo er sonst immer versuchte zu schummeln, klappte auf Anhieb. Mel hatte mit Ékes auch keine Probleme, aber die Stute machte sonst ja immer brav mit.
      Im Trab musste ich Kalzifer vermehrt mit dem äußeren Bein treiben, damit er auch wirklich über die Stangen lief. Auch wenn ich ein wenig kämpfen musste, trabte der Hengst dann doch über die Stangen und nicht daran vorbei. Melanie tat es mir gleich, da Furmint etwas maulig war und immer wieder den Kopf in die Höhe warf.
      An der langen Seite ließ ich meinen Hengst im Trab zulegen und fing das Tempo kurz vor der kurzen Seite wieder ab. Danach folgte eine kurze Schrittpause am langen Zügel, um dem Hengst etwas Erholung zu bieten.
      Als ich die Zügel wieder aufnahm, trabte ich noch eine Runde auf dem Zirkel und galoppierte dann an. Die Stange, die auf dem Zirkel lag, nahm ich gleich im Galopp mit. Nach zwei Runden parierte ich durch, wechselte die Hand und galoppierte erneut an. Auch hier ritt ich Kalzifer wieder über die Stange. Wieder parierte ich durch und galoppierte dann auf dem Mittelzirkel über alle vier Stangen. Kalzifer galoppierte fleißig, und ich hatte Mühe mich bei seinem Schwung im Sattel zu halten. Auch das Verstärken des Galopps an der langen Seite, klappte einwandfrei, auch wenn Kalzifer kurz ins Stolpern geriet.
      Ich parierte durch und trabte leicht, gleichzeitig gab ich dem Hengst die Zügel hin und lobte ihn ausgiebig. Auch Melanie hatte gerade das Training beendet und ritt bereits im Schritt ihre Runden. Damit die beiden Pferde noch etwas raus kamen, ritten wir eine Runde um den Hof zum Abschluss. Jack war bereits fertig und hatte den Schimmelhengst schon zum Putzplatz gebracht. Als Melanie und ich ankamen, war Flavio bereits abgeduscht und mit Jack auf den Weg zurück zur Koppel. Ich übernahm Ékes als sie abgesattelt wurde und duschte sie und Kalzifer zusammen ab.
      Ein kurzer Blick auf die Uhr sagte mir, dass unsere Azubis jede Minute kommen würden, also beeilte ich mich die beiden Pferde auf die Koppel zu führen. Als ich zurück kam, kamen mir auch schon zwei junge Mädels entgegen. Celine, dunkelbraune Haare und 21 Jahre, und Marleen, rote Haare und 18 Jahre, hatten bereits beide ein Praktikum auf unserem Hof hinter sich, dies fand allerdings noch vor dem Umzug, weshalb die Beiden etwas verloren im Eingang standen.
      „Habt ihr gut hergefunden? Wir liegen jetzt ja etwas weiter außerhalb.“, sagte ich lachend und führte Celine und Marleen gleich weiter zu den Koppeln. „Wenn ihr wollt könnt ihr euch gleich aufs Pferd schwingen, das ihr Reiten könnt, weiß ich ja. Furmint und Ostara müsstet ihr ja noch kennen, oder?“, fragte ich während wir zur Koppel gingen, was mir durch ein Nicken bejaht wurde. Ich grinste und freute mich, da mir so auch einiges an Arbeit abgenommen wurde. Schnell halfterte ich Ostara und Furmint auf, und übergab sie dann Celine und Marleen. Während die Beiden die Stuten putzten, bequatschte ich mit ihnen den künftigen Tagesablauf und sagte, welche Pferde sie in Zukunft reiten würden. Neben den beiden Stuten sollten auch Diome und Tiny zu ihren Aufgaben gehören, sowie hin und wieder eins der anderen Pferde, wenn Jack, Mel und ich nicht genügend Zeit hatten. Während ich mich um die Azubis kümmerte, gingen Mel und Jack auf Pipcas und Jewel zusammen ausreiten.
      Um kurz vor 9 Uhr ging es dann in die Halle, da der Himmel begann sich zu verdunkeln und in Kürze der Regen folgen würde. „Fangt schon einmal an im Schritt, ich bau solange noch ein paar Sachen auf:“, rief ich Celine und Marleen zu, bevor ich in der kleinen Kammer verschwand und mit Stangen zurück kehrte. An der langen Seite legte ich drei Stangen schräg auf den dritten Hufschlag, so dass man sie mit einer einfachen Schlangenlinie oder beim Handwechseln über reiten konnte. An der anderen langen Seite baute ich noch ein Cavaletti auf, das später als Gymnastiksprung dienen sollte. „Die Sachen könnt ihr nutzen, ich muss mir jetzt kurz selbst ein Pferd fertig machen und dann komm ich wieder hier her.“
      Schnell holte ich Fekete von der Koppel und putzte kurz über sein ohnehin sauberes Fell, bevor ich ihm den Kappzaum anlegte und die Longe in den mittleren Ring einklinkte. Ich führte ihn so zurück zur Halle und begann dort ihm im Schritt den Hufschlag entlang führte. Marleen und Celine arbeiteten bereits fleißig im Trab mit ihren Stuten und nutzten auch die Stangen mit. Fekete konnte seine Augen kaum von den hübschen Stuten lassen, diese ließen sich von seinem sehnsüchtigen Wiehern aber nicht aus der Fassung bringen. „Treib Furmint weiter voran, die schläft dir fast ein. Und Ostara braucht ein bisschen mehr Abwechslung als Zirkel. Reite ein paar Schlangenlinien, Volten oder Tempowechsel, sonst macht die dir bald dicht.“, rief ich Celine und Marleen zu, während ich Fekete um mich kreiseln ließ. Auch er musste über die Stangen laufen und auch das Cevaletti kam zum Einsatz. Im Galopp rannte er etwas zu schnell drauf zu, konnte sich aber kurz davor noch abfangen und gesetzter Springen. Er war einfach ein Dressurpferd durch und durch. Immer wieder Handwechsel führten dazu, dass der Rapphengst sich fallen ließ und fleißig vorwärts-abwärts lief. Locker ließ ich ihn noch einige Runden traben und parierte ihn dann zum Schritt durch. Marleen und Celine ritten bereits einige Runden im Schritt, weshalb ich vorschlug noch eine Runde um den Hof zu reiten; die dunklen Wolken waren bereits vom Himmel verschwunden.
      Während des kleinen Rundgangs erklärte ich meinen Azubis das Gelände und wo sie die besten Galoppstrecken finden konnten. Wieder am Hof angekommen, zeigte ich den Waschplatz und übernahm dann die beiden Stuten, um sie auf die Koppel zu bringen.
      Währenddessen machte sich Mel mit den beiden Mädchen bekannt und nahm sie als Helfer bei Cressi mit, der heute seinen Reiter das erste Mal im Trab an der Longe tragen sollte.
      Bei mir stand als nächstes Unwritten auf der Liste, mit der ich ins Gelände gehen wollte. Nachdem ich sie geputzt hatte, sattelte ich meine Lieblingsstute schnell und stieg dann auf. Ich ritt den Wiesenweg am Reitplatz entlang und verfolgte dann die Landstraße weiter geradeaus, bis ich in den Wald kam. Dort trabte ich locker an und sorgte mit dem Schulterherein für die tägliche Portion Dressur. Für meine Scheckenstute war das kein Problem, schließlich kannte sie die Übung schon ewig. Fleißig lief die Stute voran, zuckte aber kurz zusammen, als es im Gebüsch raschelte. Jedoch hatte ich sie schnell wieder beruhigt und konnte gemütlich weiter reiten. Als es den Berg hinaufging galoppierte ich die Stute an, welche sofort lospreschte. Weiter im Wald gelangte ich zur Vielseitigkeitsstrecke, wo momentan Jack mit Deci und einem Trainer arbeitete, dieser hatte nämlich am kommenden Wochenende ein Turnier und sollte dafür Top in Form sein. Da ich nicht stören wollte, ritt ich eilig weiter und trabte die Stute ein weiteres Mal an. Ruhig setzte sie sich in Bewegung und trabte den Waldweg entlang. Kurz darauf verließen wir den Wald wieder. Als wir die Straße überquert hatten, und ich wieder in den Feldern war, galoppierte ich Unwritten erneut an. Als wir in die Nähe des alten Bauernhofs kamen, parierte ich zum Schritt durch. Kurz darauf trabte ich wieder an und parierte erst kurz vor der Brücke, die über den Fluss führte, durch. Den übrigen Weg ritt ich im Schritt, denn schon nach zehn Minuten kamen wir wieder am Stall an. Dort nahm ich Unwritten die Ausrüstung ab und duschte sie, wie die anderen Pferde, ab. Melanie und die beiden anderen hatten bereits begonnen, die anderen Pferde zu putzen, mit Cressi hatte nach Melanie alles bestens geklappt.
      Schnell brachte ich die Stute zurück zu den anderen auf die Koppel, bevor ich mir Jumina schnappte und zum Putzplatz führte. Melanie würde mit Story und Celine auf Diome, sowie Marleen auf Tiny noch eine Runde ins Gelände gehen. Ich hingegen holte für Jack noch Fire von der Koppel, da wir zusammen mit dem Trainer noch auf den Springplatz gehen wollten.
      Jack rief gerade an, als ich die Pferde satteln wollte, um mir zu sagen, dass er länger brauchen würde und ich davor noch Csíny longieren könnte.
      Daraufhin packte ich Jumina und Fire mit einem Arm voll Heu in ihre Boxen und holte mir dann den Furioso Hengst von der Koppel. Er sollte ebenfalls an die Longe, allerdings wollte ich mit ihm hauptsächlich Stangenarbeit machen. Geputzt war er in Windeseile und auch der Kappzaum saß schnell an seinem Kopf. Wieder hängte ich die Longe in den mittleren Ring und führte ihn dann in die Halle. Nach dem Aufwärmen begann ich den Hengst über die Stangen zu schicken und auch das Schenkelweichen seitwärts über die Stangen klappte einwandfrei mit ihm. Über die Stangen schnalzte ich immer wieder, damit mein Kleiner auch seine Beine hieb. Im Galopp sprang er erheblich besser über das aufgestellte Cavaletti und gab sich deutlich mehr Mühe bei der Stangenreihe. Wieder durchpariert übte ich noch einmal das Schulterherein im Schritt an der langen Seite und auch das Schenkelweichen ohne Stange klappte. Mit einer Runde um den Hof beendete ich das Training und konnte auf dem Weg sogar Jack einsammeln. Während er Csíny und Deci abduschte und in die Boxen brachte, da die Pferde über Mittag rein kamen, sattelte ich Jumina und Fire, die letzten beiden Pferde für heute. Jack hatte noch genug Zeit, um auch die Stuten in die Boxen zu bringen, dann mussten wir auch schon auf den Springplatz. Während wir im Schritt die Pferde warmritten, rief ich noch bei Melanie an, damit sie wusste, dass die Pferde noch in die Boxen sollten.
      Jumina und Fire wurden schnell warm, aufgeheizt durch die vom Trainer aufgebauten Hindernisse. Nach dem Abgaloppieren, fingen wir an zu springen, erst niedrig, wobei beide Pferde eher mäßig sprangen und man sie kaum passend reiten konnte. Hauptsache Laufen und locker Springen, war die Devise, damit Jumina und Fire warm werden konnten, auch wenn sie lieber sofort auf höchstem Niveau springen wollten.
      Als es endlich in die Höhe ging, wurden die beiden Pferde munterer und man hatte es schwer, sie überhaupt noch in Zaum zu halten. Jumina war flott unterwegs, vor den Hindernissen gab sie noch ein bisschen mehr Gas, um den nötigen Schwung für den Sprung aufzubringen. Nach dem Sprung musste sie leicht abgebremst werden, um das nächste Hindernis nicht zu verpassen. Fire hingegen war kaum zu halten, schließlich konnte er die letzten Wochen auch nicht wie sonst über den Springplatz heizen, da es schlichtweg zu heiß war. Jack hatte keine andere Möglichkeit den Hengst laufen zu lassen, aber dieser war mittlerweile auch so selbstständig, dass es kein Problem darstellte.
      Nach einer guten dreiviertel Stunde beendeten wir das Training und ritten, wie gewohnt, noch eine Runde um den Block. Daran hatten wir, und auch die Pferde, mehr Freude, als auf dem Platz zu kreiseln.
      Als unsere Pferde Frisch geduscht in ihren Koppeln standen und ihr Heu mümmelten, kamen auch Mel, Celine und Marleen auf ihren Pferden eingetrudelt. Ich half beim Verstauen der Ausrüstung, damit die Pferde schnell geduscht werden konnten und dann in ihre Box zum Heu fressen durften.
      Mittlerweile war es auch so heiß, dass Arbeit nicht mehr möglich war. Der Hunger kündigte sich zudem auch noch an, weshalb ich die gesamte Mannschaft zum Essen in mein Haus holte. Gegen Abend würden die Pferde wieder auf ihre Koppeln kommen, da es dann nicht mehr so heiß war.
    • Elii
      Pflegebericht 22. Oktober 2013 - Scheren
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      „Verdammt noch mal, stell dich doch nicht so an!“, sagte ich genervt zu Kalzifer, als ich ihm den Hals scheren wollte. Schon eine gute Stunde stand ich mit der Schermaschiene neben dem Hengst und hatte bis jetzt nur Bauch und die Hälfte des Halses geschafft. Der Fuchs tänzelte ungeduldig hin und her, während ich immer wieder am Strick zuckeln musste, um nicht umgerannt zu werden. „Und dir soll ich auch noch eine Flamme in den Hintern scheren.“, seufzte ich. Mel war währenddessen mit Fekete beschäftigt, der schon die Augen zu hatte und momentan das komplette Gegenteil von Kalzifer war. „Letztes Jahr hat doch alles so super geklappt.“, sagte ich und legte die Schermaschine resignierend zur Seite. Mel hingegen lachte und pfeifte fröhlich, während sie weiter scherte. Innerhalb der nächsten Viertel Stunde war Fekete dann auch fertig und Mel konnte mir mit dem Fuchshengst helfen. Als sie in festhielt, klappte es auch endlich besser und ich schaffte es sogar die Flamme in seinen Hintern zu scheren, ohne Patzer. Gerade als ich fertig war, kam Jack mit zwei Paket im Arm in den Stall. Ich hüpfte ihm entgegen, riss die Pakete an mich und öffnete sie. Drinnen befanden sich die neue Schabracke mit passenden Bandagen und Abschwitzdecke für Kalzifer und im anderen Paket eine dunkelblaue Barockschabracke für Fekete mit passendem Jackett für mich. „Wenn jetzt noch der Lammfellsitzbezug kommt bin ich gerüstet für den Winter.“ „… die nächsten 2 Wochen…“, nuschelten Jack und Mel synchron. „Soviel kauf ich doch gar nicht.“, murmelte ich und packte die Kartons weg. Beide lachten und ich stimmte sogleich mit ein. Das Zubehör packte ich direkt in die entsprechenden Sattelschränke, während das Jackett erstmal in meinen Spind kam. Als ich zurück kam, hatten beide geschorene Hengste ihre Decken auf und konnten zurück in die Boxen. Heute sollten noch Csíny und Pajtás geschoren werden, während Deci, Story, Fire und Tiny morgen an der Reihe waren. Flavio hatte sowieso schon sehr dünnes Fell, weswegen er nicht geschoren wurde, sondern nur eingedeckt.
      Die Schwierigkeit an der Schur der nächsten Kandidaten war, da ich Csíny eine Narrenkappe in den Hintern scheren wollte und Pajtás bekam die Space Invaders. Die beiden Hengste waren zum Glück sehr ruhig dabei und ließen das Tamtam über sich ergehen. Nachdem die Narenkappe leicht schief an Csínys Hinterhand zu sehen war, übernahm ich Pajtás und versuchte die Pixelfiguren in sein Fell zu schneiden. Da die Prozedur etwas länger dauerte, lief der Hengst nach rechts und links und wurde ungeduldiger, als Csíny bereits in die Box zurück durfte. „Gleich geschafft, Großer.“, flüsterte ich und tätschelte ihm die Seite. Noch zehn Minuten, dann war ich auch endlich fertig und er konnte in die Decke gepackt werden. „Siehst, hast es doch noch geschafft.“, lachte ich und schob ihm eine Karotte zu, bevor ich seine Box verlies.
    • Elii
      Pflegebericht 02. Januar 2014 - Neujahrstag
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      „Ein Glück ist das vorbei.“, murmelte ich genervt, als ich mich aus dem Bett hievte. Mein Kopf schmerzte, weshalb ich ins Bad schlich und mir eine Aspirintablette aus dem Medizinschrank holte. Ich wunderte mich es nach dem gestrigen Abend tatsächlich noch in mein Bett geschafft zu haben, vielleicht war es doch ein wenig zu viel Alkohol gewesen.
      Als es klingelte schlüpfte ich schnell in meine Jogginghose und lief die Treppe hinunter. „Du bist schon hier?“, fragte ich verwundert, als plötzlich Mel vor der Tür stand. Sie war auf der selben Feier gewesen, hatte meines Wissens mindestens genau so viel getrunken, stand aber fit wie ein Turnschuh vor mir. „Ach, ich konnte nicht schlafen und mir war langweilig. Dachte es wäre ganz geschickt, gleich zu dir zu kommen und mitzuhelfen.“, antwortete sie mit einem breiten Grinsen auf den Lippen.
      Mit einer Geste lud ich sie ein, erst einmal reinzukommen. Ohne einen Kaffee würde ich sowieso nicht wirklich wach werden. „Auch was?“, murmelte ich und zeigte zuerst auf meine Tasse und dann auf die neue Kaffeemaschine, die ich zu Weihnachten bekommen hatte. „Wenn möglich einen Chai Latte, der war richtig klasse letztens.“, sagte ich und ließ sich auf die Couch fallen. Meine zwei Kater zuckten daraufhin kurz zusammen, einer von beiden stand dadurch sogar auf und ging zur Tür. Mel eilte zu ihm und öffnete sie, damit er nicht anfing uns die Ohren voll zu miauen.
      Bevor sie zur Couch zurück kam, hatte ich ihr schon ihr Getränk serviert und setzte mich mit einem Cappuccino in den Händen hin. „Glaubst du Jack kommt heute überhaupt noch?“, fragte ich lachend. Er hatte sich am Silvesterabend kein Trinkspiel durch die Lappen gehen lassen und bekam dementsprechend ordentlich Alkohol mit. Mel schüttelte lachend den Kopf, griff aber gleich zum Handy. „Ich versuch ihn mal anzurufen, die Pferde haben heute sowieso Pause, nicht wahr?“
      Ich nickte und trank schnell die letzten Schlucke aus meiner Tasse. „Ich zieh mich noch schnell um, genieß die Pause solange es geht.“, sagte ich zu ihr und lief die Treppe nach oben. Ich holte die frisch gewaschene Reithose aus der Waschküche, holte einen Pulli aus dem Schrank und zog zuletzt noch ein paar Socken über die Füße. Eilig ging ich wieder hinunter, was meinen Kater, der sich an Mel schmiegte, aufschreckte. „Ach Kleiner, langsam müsstest du mich doch kennen.“, lachte ich und hob ihn auf meinen Arm. „Wo ist eigentlich unser Kätzchen?“, fragte ich, da sie mir plötzlich in den Sinn kam und setzte den nun quengelnden Kater ab. Kaum hatte ich ihren Namen ausgesprochen, kam die rot-weiß-getigerte Jungkatze aus ihrem Versteck und rannte auf mich zu. Kurz vor mir stoppte sie und stellte sich auf die Hinterbeine. Liebevoll streichelte ich ihr über den Kopf und nahm sie kurz hoch. Sie drückte ihren Kopf gegen meinen und schnurrte glücklich. „Kommst du mit ihn den Stall?“, fragte ich sie dann und hielt sie etwas weiter weg. Sie miaute leise, was mich und Mel zum Lachen brachte. „Dann gehen wir jetzt!“, entgegnete Mel und öffnete die Tür. Mein Kater hatte sich in der Zwischenzeit hinter dem Sofa vor dem, zugegebenermaßen fast ausgewachsenen, Kätzchen versteckt und kam langsam hervor, als sie mit uns nach draußen trabte.
      Da das Wetter schön war, sollten die Pferde auf die Koppeln, nachdem wir sie gefüttert hatten. Das Ausmisten würden wir heute auch selbst übernehmen, da die Stallburschen frei hatten.
      Mit dem Futterwagen ging es zuerst in den Stutenstall. Unwritten und Jewel waren die ersten in der Stallgasse und bekamen somit auch zuerst ihr Futter. Beide standen ruhig in der Box, machten aber große Augen, als sie sahen, wie wir die Tröge füllten. Jumina hingegen, die als nächste an der Reihe war, tänzelte nervös von rechts nach links, scharrte mit den Hufen und prustete laut, bis sie an ihr Futter konnte.Pipcas und Ostara waren auch aufgeregt, Ékes und Furmint dafür umso ruhiger. Es war einer der vielen Gründe wieso ich mich in Furiosos so verliebt hatte.
      Weiter ging es mit dem Wagen weiter zu den Hengsten. Wieder waren es die Hannoveraner die kaum noch warten konnten, wer konnte es ihnen auch verübeln? Fire und Deci waren schnell versorgt und mit Tiny und Diome war die ganze Familie versorgt. Flavio bekam als nächstes seine Portion und schmatze genüsslich, als er die ersten Bissen im Mund hatte. Danach waren Story und seine beiden Söhne Csíny und Pajtás an der Reihe. Alle drei waren furchtbar ruhige Pferde und warteten brav ab, bis die Tröge gefüllt waren. Fekete und Kalzifer machten den Abschluss.
      Auch der Nachwuchs sollte nicht leer ausgehen, auch wenn bis auf Cressi alle mit Heupellets und etwas Aufzuchtsfutter Vorliebe nehmen mussten. Kedves und Shakoor fraßen das zum Glück ohne Probleme, auch wenn sie es anfangs gerne haben liegen lassen. Fagy war schon eine ganze Weile in einem kleinen Stall mit mehreren Jungstuten untergebracht, in dem sie täglich auf die Koppel kam und dort auch eine Rundumversorgung genoss.
      Als wir zurück bei den Stuten waren, konnten wir diese schon auf die Koppeln bringen, da alle vor den geleerten Trögen standen. Während ich Jewel und Pipcas übernahm, führte Mel zunächst Furmint und Ékes auf die Koppel. Unwritten lief frei neben mir her, sie wusste schließlich ihren Weg und war so auf mich koordiniert, dass sie sich kaum zwei Meter entferntes. Ein leises „Komm!“ reichte schon aus, um sie vom Gras am Wegesrand wieder zu mir zu locken. Als wir die Koppel erreichten, öffnete ich das Gatter und nahm den Stuten die Halfter ab, Unwritten spurtete sie zum Galopp an und so ging es flott zu fünft ans andere Ende der Koppel. Wir gingen wieder zurück in den Stall, wo Mel sich um die beiden übrigen Stuten, Ostara und Pipcas, kümmerte. Ich machte mich daraufhin zum Hengststall auf und schnappte mir Fire. Mit ihm an der Hand konnte ich keinen zweiten Hengst nehmen, außer ich hatte einen Todeswunsch. Mit der Führkette über der Nase brachte ich ihn ins Freie, wo er schon den Stuten auf der anderen Koppel schöne Augen machte. Er tänzelte und ich war heilfroh, als ich an der Koppel war. Als nächstes waren Deci und Diome an der Reihe, die an der Hand furchtbar gut miteinander auskamen. Mel übernahm Kalzifer. Dieser wieherte unersättlich den Stuten entgegen, auch wenn von ihnen nur Furmint antwortete. Auch diese Drei waren schnell in ihrem eingezäunten Bereich. Nun nahmen wir uns die beiden Brüder Csíny und Pajtás vor, die gelassen nebeneinander herliefen und deren Koppeln sich auch nebeneinander befanden. Weiter ging es mit Story und Fekete, ich nahm zusätzlich zu dem Rapphengst auch noch Tiny. Ein letztes Mal liefen wir zum Stall, Mel übernahm Flavio, der nun ganz allein mit Cressi im Stall stand. Den Reitponyhengst halfterte ich kurzerhand auf und so machten wir uns ein letztes Mal auf den Weg.
      Kedves und Shakoor würden sich heute auf eine Reise machen, sie sollten heute zu Zaii fahren, da diese auf ihrem Hof eine Junghengstherde gründen wollte und ich es für eine klasse Idee empfand, den Beiden neue Eindrücke zu ermöglichen. Auch wenn ich sie etwas wehleidig für den Transport vorbereitete, vor allem bei Shakoor machte ich mir große Sorgen, da er immer noch sehr skeptisch neuem gegenüber ist und recht lange gebraucht hatte, um sich mit Kedves zu verstehen. „Hey.. Das wird schon gut gehen, keine Sorge.“, munterte mich Mel auf und legte ihre Hand auf meine Schulter. „Wenn es nicht klappt, kommen die Beiden eben wieder zurück. Es ist doch nur bis April und besuchen können wir sie sowieso jederzeit.“ Ein Glück hatte ich sie an meiner Seite, sie hatte einfach immer die richtigen Worte für mich parat. Ich nickte und erkämpfte mir ein Lächeln. Mel half mir, den beiden Transportgamaschen anzulegen und stopfte ein Heunetz, während ich ihnen eine Abschwitzdecke auflegte. Wehmütig führten wir sie zusammen in den Hänger und schlossen hinter ihnen vorsichtig die Klappe. „Du fährst jetzt und ich werde solange die Boxen ausmisten.“, deklarierte Mel und schob mich zum Wagen. Verdutzt stieg ich ein, willigte dann aber ohne Widerworte ein.
      Nach einer Stunde kam ich an Zaii’s Hof an und stieg aus dem Wagen. Ich begrüßte sie und Edfriend, die auch gerade angekommen war und half dann zuerst beim Ausladen ihrer Pferde. Ich durfte Painted Blur, einen wunderschönen Rapphengst zur Koppel führen, welcher sofort losgaloppierte, als das Halfter ausgezogen war.
      Als nächstes kamen meine eigenen Pferde an die Reihe, welche sich seelenruhig ausladen ließen. Kedves übergab ich so gleich an Zaii, er hatte keine Probleme auch mit ihm fremden Personen zu gehen. Shakoor hingegen übernahm ich selbst, da er schon zitternd aus dem Anhänger kam. Schnell nahm Edfriend die Abschwitzdecken und die Gamaschen von meinen Hengsten ab, bevor wir sie dann zur Koppel führten. Shakoor brummelte leise, als ich mit ihm sprach, tänzelte dann aber sofort wieder mit hocherhobenem Kopf um mich herum. Ich ließ Zaii mit Kedves voraus gehen. Dieser trabte schnell auf die Koppel, als er die anderen Pferde erblickte und machte sich kurzerhand bekannt mit den anderen. Mit Shakoor stand ich bisher noch außerhalb des Zaunes. „Er hat ein paar Probleme mit neuen Dingen, vor allem Ortswechsel machen ihm zuschaffen, da er schon so oft verkauft wurde.“, erklärte ich Zaii und Edfriend, die verständnisvoll zuhörten. Langsam reagierte Shakoor auf die Rufe der anderen und als Kedves schließlich im Schritt entgegen kam, wurde er munterer und ich führte ihn auf die Koppel. Dort löste ich das Halfter und streichelte ein paar Mal über seine Stirn. Eilig steckte ich meinen Beiden noch ein paar Leckerlies zu, sie würden die nächste Zeit zwar ihre Ruhe von mir haben, aber so würden sie mich bis dahin immer in guter Erinnerung haben. Zu dritt sahen wir der kleinen Herde noch eine Weile zu, bevor wir ins Haus gingen, wo sich auch die Besitzer der übrigen Hengste schon befanden. Ich begrüßte alle freundlich und aß auch einen Bissen, aber so ganz konnte ich mich nicht damit anfreunden, meine beiden Hengste allein zu lassen. Auch die anderen kämpften mit Wehmut, doch Zaii beruhigte uns alle. Da ich noch einiges zu tun hatte, machte ich mich recht schnell auf den Heimweg, auch wenn ich es nicht lassen konnte, mit eine von den leckeren Schneckennudeln für den Weg mit zunehmen.
      Obwohl es mir nicht so lang vor kam, war ich wohl ewig unterwegs gewesen, denn als ich wieder zu Hause an kam, waren bereits alle Boxen gemistet. Ich wunderte mich, dass es Mel so schnell geschafft hatte, allerdings lag es an Jack der kurz nach meiner Abfahrt doch noch auf den Hof gekommen war. „Und dir geht’s gut?“, fragte ich ihn lachend und stupste ihn in die Seite. „Klar, das bisschen Alkohol halte ich doch locker aus.“, prahlte er lachend. „Wie wäre es wenn wir uns mit der Neujahrsbrezel die ich mitgebracht hab ins Haus setzen und du uns etwas über das neue Heim der beiden Hengste erzählst?“, schlug er im gleichen Atemzug vor, woraufhin ich eifrig nickte.
      Zusammen schlenderten wir zum Haus und während ich eine große Kanne Tee machte, schnitt Jack die Neujahrsbrezel an und Mel bespaßte Kätzchen, die ihr schon die ganze Zeit am Rockzipfel hing.
      „Auf das 2014 erfolgreich wird.“, sagte ich munter und stieß mit den Beiden an.
    • Elii
      Pflegebericht 16. Juli 2014 - Kutsche und Ausritt
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      Endlich hatte ich wieder genug Zeit um Fekete vor die Kutsche zu spannen. Der schwarze Hengst stand bereits im Geschirr am Putzplatz und wartete nur darauf, dass ich ihn anspannte. Schnell zog ich die Plane vom Einspänner und legte die Peitsche zum Kutschbock.
      Zu gleich machten Mel und Jack Kalzifer und The Whole Story fertig, da sie mit den beiden ins Gelände wollten und mich ein wenig begleiten würden.
      „Wo hab ich nur die blöden Fahrleinen hingelegt?“, fragte ich mich selbst, während ein „Die liegen schon draußen“ mir vom Putzplatz entgegen geschrieen wurde. Ich sah um die Ecke und sah dort Jack mit den aufgewickelten Leinen winken. Ich nahm sie ihm ab und führte Fekete dann zum Einspänner. Ich führte ihn rückwärts in die Gabeln der Kutsche und verschnallte am Ende die Fahrleinen. Der Hengst schnaubte und scharrte schon nervös mit den Hufen, da er endlich los wollte.
      Ich saß auf den Kutschbock, setzte meine Sonnenbrille auf und fuhr dann vor bis zum Putzplatz, wo schon Mel und Jack warteten. Ich ließ sie vor gehen und folgte ihnen dann mit Fekete an der Kutsche. Der Hengst zog ordentlich an und lief, als könnte es ihm gar nicht schnell genug gehen. Mit dem Einspänner musste ich auf den breiten Asphaltstraßen bleiben, sodass mich Mel und Jack auf Kalzifer und Story schon bald für Feldwege verließen. Ich störte mich daran nicht besonders, hatte ich doch schon bald Gesellschaft von zwei Kindern aus dem Nachbarort, die mitfahren wollten. Begeistert saßen sie hinten und freuten sich noch mehr, als ich antrabte.
      Nach einer halben Stunde setzte ich die Beiden wieder bei ihren Häusern ab und fuhr wieder zurück zum Hof.
      Dort angekommen, war noch nichts von den anderen Zwei zu sehen, so dass ich in aller Ruhe Fekete abspannen konnte und ihn danach auch gleich abduschte. Danach durfte er gleich auf die Koppel, wo er sich auch gleich wieder im Sand einsaute. „Natürlich.“, seufzte ich und schlenderte dann gemütlich zurück.
    • Elii
      Pflegebericht 29. November 2014 - Fütterung
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      Heute war es gefühlte zehn Grad kälter als sonst, weshalb ich das erste Mal meine dicken Winterjacke aus dem Schrank nahm, bevor ich in den Stall ging. Als ich die Stallgasse betrat, lugten schon einige der Pferdeköpfe aus den Boxen. Schnell sammelte ich die Eimer in der Futterkammer auf und stellte sie in eine Schubkarre. Langsam schob ich diese die Stallgasse entlang und hielt immer nach drei bis vier Boxen, um den Pferden das Frühsück zu servieren. Zuerst waren Unwritten, Jumina und Jewel an der Reihe, die beglückt brummelten als ich an das Tor kam. Danach waren Saphir und Falada an der Reihe. Beide waren zwei hübsche Knabstrupper, die ich erst vor eine Weile für meine Zucht erstanden hatte. Alors on Chante, Altbekannte und Neuzugang zugleich, bekam anschließend ihr Futter. Furmint und Ostara kamen erst von ihren Paddocks, als sie das Futter in den Trog rieseln hörten, während Pipcas und Ékes ungeduldig hin und her tippelten. Als die zehn Stuten versorgt waren, lief ich zu den Hengsten, die mir, wie gewohnt, kaum Beachtung schenkten, als ich die Stallgasse betrat. Zuerst kamen Dark Firestorm und Decission an die Reihe, die neben Tiny und Diome, unglaublich quengelig wurden, wenn ich nicht schnell genug war. Flavio bekümmerte es recht wenig, dass ich etwas länger brauchte und Story sich erst von seinem Paddock runter begab, als ich bereits an der nächsten Boxentür stand. Dann bekamen Fekete und Kalzifer ihr Futter, gefolgt von den Jungspunden Csiny, Cressi Patjás. Der Nachwuchs bekam morgens kein Futter, nur nach der Arbeit gab es ein paar Krümel als Belohnung. Fagy, Undisclosed Desires, Dajeen und Baila standen zusammen im groß geratenen Offenstall direkt am Hof. Kedves war momentan außerhalb in einer Hengstgruppe, bis er im Frühjahr zum Antrainieren zurück kommen sollte. Eine gute halbe Stunde später waren die Pferde fertig mit ihrem Frühstück und kamen auf die Koppeln. In ihren gefütterten Decken konnte ihnen trotz Schur die Kälte nichts anhaben und gegen den Regen gab es Unterstände. Die Stuten kamen in Gruppen auf die Koppel, während die Hengste einzeln standen. Da ich heute einiges außerhalb des Hofes zu tun hatte, gönnte ich den meisten Pferden eine Ruhetag. Nur wenig würden später noch von Jack und Mel bewegt werden.
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  • Album:
    1.7 Hengste in der Zucht
    Hochgeladen von:
    Elii
    Datum:
    23 Juli 2015
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    EXIF Data

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    Rufname: //
    geboren: Juni 2002

    von: Mjiko – Furioso-North Star
    aus: Thamai – Furioso-North Star

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    Rasse: Furioso-North Star
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Fuchs
    Stockmaß: 159 cm

    Besitzer: Elii
    Ersteller: Elii
    Vorkaufsrecht: Elii

    Beschreibung
    Zu Anfang ist Kalzifer Menschen schüchtern und misstrauisch gegenüber. Sobald er erst einmal Vertrauen gefasst hat, blüht er auf und zeigt sich dann nur noch von seiner besten Seite. Ist das Eis einmal gebrochen, kann er schnell anhänglich werden und kommt kaum noch von „seinem“ Menschen los, vor allem wenn dieser etwas zu essen bei sich hat.
    Meist arbeitet er zu Beginn nur unwillig mit, was aber verschwindet, sobald man ihm die nötige Abwechslung bietet. Der Hengst weiß, wann er sich zu konzentrieren hat und arbeitet dann mit voller Begeisterung mit. Dies macht ihn zum perfekten Lern- und Lehrpartner, da er sich gerne und vor allem schnell auf neue Dinge einlässt.
    Seine Stärke ist das Dressurviereck, denn er besitzt eine hohe Leistungsbereitschaft und außergewöhnliche, schwungvolle Gänge.

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    Erfolge

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    1. Platz 224. Dressurturnier

    1. Platz 236. Dressurturnier


    Dressur L

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    Gewinner HK 430

    Decktaxe: 109 Joellen
    Zuchtverleih: //
    Nachkommen:
    Kedves* / Furioso-North Star [2011] - aus Pipcas / Furioso-North Star
    Fagy* / Furioso-North Star [2011] - aus Furmint / Furioso-North Star
    Kangee* / Furioso-North Star [2012] - aus Furmint / Furioso-North Star
    Éllovas / Furioso-North Star [2015] - aus Ékes / Furioso-North Star