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Calypso

Kajano - Criollo - gekört

Hengst - Criollo - Im Besitz seit Oktober 2016

Kajano - Criollo - gekört
Calypso, 8 Okt. 2016
Occulta, Floooh und Sosox3 gefällt das.
    • Calypso
      Alte Pflegeberichte
      Von Ranjit
      Noch etwas müde stieg ich aus dem Auto und schaute mich erst mal aus dem Hof um. Ich sollte mich um ein paar Pferde von sweetvelvetrose kümmern, da sie keine Zeit hatte. Nun machte ich mich auf den Weg zum Stall. Dort betrat ich die Sattelkammer und schaute mich um, bis ich den Spind von Girlie fand. Ich nahm dort Halfter, Führstrick und Putzbox heraus und machte mich auf die Suche nach ihrer Box. Als ich die Box gefunden hatte, stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat diese. Ich begrüßte die Stute und legte ihr anschließend das Halfter an. Nachdem ich auch den Führstrick daran befestigt hatte, führte ich die Stute aus der Box heraus und band sie davor an. Nun öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an, die Stute zu putzen. Als ihr Fell sauber war, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Zum Schluss kratzte ich noch ihre Hufe aus und mistete die Box der Stute. Anschließend brachte ich sie auf die Weide. Ich räumte noch ihre Sachen auf und nahm die Sachen von Jade mit. An ihrer Box angekommen, stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat die Box. Ich legte ihr das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte sie aus der Box heraus. Nachdem ich sie angebunden hatte, putzte ich die Stute, mistete ihre Box und brachte sie zu der anderen Stute auf die Weide. Ich räumte noch ihre Sachen auf und nahm anschließend die von Caresse mit. Ich machte mich auf den Weg zu der Box, in der die Stute stand und stellte die Putzbox davor ab. Nachdem ich die Boxentür geöffnet hatte, betrat ich die Box und begrüßte die Stute, ehe ich ihr das Halfter anlegte. Nun befestigte ich den Führstrick am Halfter und führte die Stute aus der Box heraus und band sie davor an. Ich öffnete die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an, die Stute zu putzen. Als ihr Langhaar und auch ihre Hufe sauber waren, räumte ich ihre Sachen auf, mistete die Box aus und brachte sie auf die Weide. Als ich die Sachen von Keep the Faith aus der Sattelkammer geholt hatte ging ich zu ihrer Box. Nachdem ich die Stute aus der Box geholt und davor angebunden hatte, putzte ich die Stute, brachte sie auf die Weide und mistete ihre Box aus. Ich räumte noch ihre Sachen auf und nahm die von Kajano mit. An seiner Box angekommen, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Ich betrat die Box und begrüßte den Hengst, ehe ich ihm sein Halfter anlegte und den Führstrick daran befestigte. Nun führte ich ihn aus der Box heraus und band ihn davor an. Als sein Fell sauber war, entwirrte ich sein Langhaar und kratzte ihm die Hufe aus. Nun band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide und mistete anschließend seine Box. Ich räumte noch seine Sachen auf. Anschließend nahm ich die von Slush mit. Als ich den Hengst aus seiner Box geholt hatte, band ich ihn an und öffnete die Putzbox. Nachdem ich Striegel und Kardätsche herausgenommen hatte, fing ich an ihn zu putzen. Er genoss es richtig. Als das Fell sauber war, legte ich die beiden Bürsten zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Nachdem auch sein Langhaar erledigt war, kratzte ich ihm noch seine Hufe aus. Anschließend brachte ich ihn auf die Weide, mistete seine Box aus und räumte seine Sachen auf. Nun waren nur noch zwei Pferde an der Reihe. Ich fegte noch die Stallgasse und machte mich dann auf den Weg zum Gaststall. Aus der Sattelkammer holte ich die Sachen vonZott Monte von Danone. Als ich ihn aus der Box geholt hatte, band ich ihn davor an und fing an ihn zu putzen. Nachdem ich damit fertig war, kämmte ich noch sein Langhaar und kratzte seine Hufe aus. Anschließend band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Ich mistete noch seine Box aus und räumte seine Sachen auf. Jetzt war nur noch Nanunana dran. Ich nahm ihre Sachen aus der Sattelkammer mit und machte mich auf den Weg zu ihrer Box. Dort stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat die Box. Ich begrüßte die Stute, legte ihr das Halfter an und befestigte den Führstrick daran. Nun führte ich die Stute aus der Box heraus und band sie an. Als ich sie fertig geputzt hatte, band ich sie los und brachte sie auf die Weide. Nachdem ich auch ihre Box gemistet und ihre Sachen aufgeräumt hatte, fegte ich die Stallgasse und fuhr nach Hause.

      Von Sweetvelvetrose
      Leicht verschwitzt und außer atem ging ich in den Hengst Stall und stand vor Dukes Box „ hallo Dicker , jetzt geht’s los „ Sättel/ Trensen und Co war verstaut jetzt sollte es mit dem Transporter und 3 Pferden auf lange Fahrt gehen .Es sollte zu dem Tunier Jolympia gehen in Vielseitigkeit Duke war bestens geeignet dafür doch wen noch ?
      Ich ging im Kopf die Vorzüge meiner einzelnen Pferde durch Triamisu hatte sich sehr gut gemacht ihn würde ich noch mit nehmen und eigentlich wollte ich Badriah mit nehmen doch sie war noch tragend mindestens eine Woche oder länger. Bara war zu Jung auch wenn sie mit viel Ehrgeiz zeigte, überfordern will ich sie aber nicht. Hestia und Asfari waren noch nicht so lang in meinem Stall und sollten sich noch eingewöhnen sie vielen daher auch aus

      Grübelnd stand ich vor Zanhya sie zeigte viel Potenzial war aber in neuer Umgebung meist etwas unsicher , Famina war auch noch zu frisch bei mir und passte eher zu einem Ruhigen Tunier .

      Rubina war ebenfalls tragend also viel sie auch aus, ich schüttelte den Kopf jetzt hatte ich den ganzen stall voller Pferde und keins Konnte mit zum Turnier.

      Saddy war auch nicht das mädel was ich mit nehmen wollte da sie doch mal zu beißen konnte es musste einfach ein Team sein was passt , das sollte doch möglich sein Teasy hatte erst ein Fohlen und wurde nun erste wieder antrainiert zu viel wäre nicht gut für die kleine .

      Bei der nächsten Box blieb ich stehen und blicke Shady an ja sie sollte mit das würde passen Duke und shady und wen noch ?

      Baraka, Dukes große Liebe eigentlich würde ich sei gern mit nehmen aber dann wäre Duke nicht bei der Sache Farahsha hatte sich den Fuß verstaucht oder geprellt sicher waren wir uns da nicht und Cardiac sollte am Wochenende Rossig werden das wäre ungünstig.

      Bei den Fohlen blieb ich stehen und tütelte ein wenig mit ihnene rum bald würde ich sie trennen müssen nicht das der kleine seine Halbschwester Deckt . Weiter ging es wieder bei den Hengsten Tiramisu war ja schon eigentlich die zweite wahl gewesen aber er war jetzt so oft auf Tunieren gewesen und erst zu letzt die Körung die er erfreulicherweise gewonnen hatte, ich beschloss erst mal weiter zu schauen und zu überlegen .
      „ hey Bintu du Ekelpackt „ begrüßste ich dne Hengst denn dieser schoss hervor mit gebleckten Zähnen das war auch schon mal besser gewesen dachte ich bei mir und setzt ihn auf die Liste für kleine Veranstaltungen .
      Arsil soll Cardiac am Wochenende decken da muss er leider dableiben.
      Kadihr war und ist ein Träumer und ein schatz doch wär es für ihn zu anstrengend ( und für mich auch gestand ich mir schmunzelnd ein)
      Da ich schon auf meiner Runde war ging ich auch zu den Jungspunden Shamal und bahar kraulte ihnen die nasen und meine „ Bals bekommt ihr einen Icebraker sohn zu euch ihn die Runde seit schön lieb zu ihm – Shamal der viel von bahar übernommen hatte war kaum wieder zu erkennen anhänglich und Sanft legte er den kopf auf meine schulter und lies sich Kraulen.

      Auch in den Westernpferde Stall ging ich um zu schauen das alle Fit sind und ich mir keine Sorgen machen musste wenn ich nicht da war .

      Gerlie, Jade, Caresse, Keep the Faith, Kajano und Shlush standen verstreut in den Boxen oder auf dem Paddock.



      Ich machte mich dran noch eine Ladung Heu in die Raufen zu geben und Füllte den Futter Automat auf Natürlich wären die Pferde nicht allein mein Pfleger war ja auch noch da und würde Misten und alles doch wo man ihm arbeit abnemen konnte tat ich das .

      Nun holte ich Tiriamisu raus Packte ihn in Reise Decke und Gamaschen ein. Danach folgte Duke den ich ebenfalls gut verpackte , jetzt folgte das stütchen Shady auch sie kleidete ich ein, überblickte noch mal das eingepackte Material und auch den Wanderstrom Zaun hatte ich dabei war ich doch fast einen Tag unterwegs .

      Futter und auch die Sättel der andere Pferde waren dabei Duke musste mit dem Dressursattel von Triamisu Vorlieb nehmen aber für einmal würde es gehen .

      Shady hatte Zahays Sattel – Spring und Dressursattel einen VS sattel hatten sie alle selbst.

      Dann ging die große fahrt los ….

      Von Sweetvelvetrose
      Ein grauer Morgen und doch ein guter Tag,


      Aufgewacht der regen tratschte gegen die Schreibe und ich hatte so gar keine Lust raus zu gehen und doch heute war ich mit stall dienst dran.

      Nach dem Anziehen ging ich raus in den Stuten stall Mistet den Paddock von Fada Fid ,Hestia, Baraija, Zanyah, Best Look mein gast Pferd , Famia, Rubina Badriyah, Saddy,Teasie, Shady,Farahsa,Baraka Cardiac und meine Jungstute Cassi, bei Moulan meinen Englischen Volli streute ich auch neu ein brachte frisches Heu mit dem Trekker in die paddocks ,dann Kümmerte ich mich um die drei Jung Hengste Shamal und Bahar so wie Ironic, die beiden Pfelgis Cola und Wihte Boy bekamen auch ihre ration Shamal und Bahar und Ironic durften sich im frei speigen aus toben.

      Meine Western Pferden bekamen auch ihre Ration und durften sich in der Kleinen Halle die Beine vertreten brav nach ein andern oder auch mal zusammen.

      Erst Gerlie Faithe Jade und Caresse dann die beiden Hengste Slush und Kajano,


      dann ging es zu meinen Araber hengsten Duke, mein neuer und nun bester Freund von Duke Amore , dann Ashqar mit Tiri danach Bitu allei n da er grad wieder eine Phase des ich bin blöd zu anderen hatte danach Asfari mit Kadihr und Arsil danach ging ich mit dem Hund und Amore und Duke noch im Regen spatzieren und freute mich nach einem Anstregenden langen Tag auf ein Heißes Bad und ein Buch

      Von Sammy
      Pflegebericht für alle Pferde


      „So, jetzt müssten wir eigentlich gleich da sein!“, sagte ich fröhlich zu meinen vier Mitarbeitern, die mit mir in meinem Auto saßen. Wir waren gerade auf dem Weg zum Gestüt Fearie Hills von Sweetvelvetrose. Diese hatte für heute jemanden gesucht, der sich um ihre 38 Pferde kümmerte und ich war der Meinung, dass uns etwas Arbeit mit fremden Tieren auf keinen Fall schaden würde.
      Ich bog in die Zufahrt ein und stellte das Auto ab. Ich war schon ein paar mal hier gewesen, da ich Sweet schon des Öfteren Pferde abgekauft und auch eines verkauft hatte. Kaum waren wir alle ausgestiegen, kam uns die Gestütsleiterin auch schon entgegen und begrüßte uns herzlich.
      „Ich muss leider auch schon weg, ich hoffe ihr findet euch trotzdem zurecht? Du warst ja schon hier, denkst du das geht so?“, fragte Sweet mich. „Klar, das schaffen wir auf jeden Fall! Bis du wieder hier bist, ist alles erledigt!“, versprach ich ihr lächelnd und führte meine kleine Truppe dann auch sofort in den Stall. Es war erst früher morgen, doch da die Pferde ihr Frühstück bereits beendet hatten, begannen wir sofort damit, sie auf die Koppeln zu bringen. Sweet hatte uns netterweise einen Plan da gelassen, damit wir alles richtig machten. Ich bewunderte Sweet`s Tiere, während meine Lieblingsmitarbeiterin Meg erwartungsgemäß bei Barakah al Sanaa hängen blieb. Die junge Stute stammte aus meiner Zucht und Meg war es nicht ganz leichtgefallen, sie gehen zu lassen. „Meg, schau mal hier! Ihre erste Tochter!“, rief ich die junge Frau zu mir, als ich vor der Box einer wunderhübschen Araberstute namens Baraija ankam. Das Stütchen hatte Barakah`s Fellfarbe geerbt und besaß ein ausgezeichnetes Exterieur. Auch Meg war hin und weg von der Süßen.
      Nachdem wir alle Pferde aus dem Stall raus hatten, begannen wir mit dem Ausmisten der Boxen. Zu Hause übernahmen das immer meine Arbeitsreiter und Stallburschen, doch hier legte ich natürlich selbst mit Hand an. Immerhin hatte ich hier und heute Gott sei Dank einmal keinen Bürokram zu erledigen. Wir waren ein absolut eingespieltes Team und kamen daher sehr gut voran. Schließlich hatten wir alle Boxen ausgemistet, frisch eingestreut, Heu hineingeworfen und die Tränken kontrolliert. Ich holte flott die Kühltasche aus meinem Auto und wir schlenderten zu einer Wiese bei den Koppeln, um dort Pause zu machen. Ich tischte Sandwiches, Obstsalat und Eistee auf und es dauerte nicht lange, bis sich Samuel und Donald um das letzte Schinkenbrötchen stritten. Meg und ich rollten nur mit den Augen, während der stille Brian keine Miene verzog. Er hielt sich aus dem Gehabe der anderen Jungs meist raus, was vielleicht auch ganz gut so war. Nachdem Donald und Samuel ihren „Ich-habe-aber-mehr-gemistet-Streit“ um das Brötchen endlich beendet hatten, packten wir zusammen und kehrten in den Stall zurück, um nun mit den Pferden zu arbeiten.
      Nach einem längeren Blick auf die Trainingspläne hatte ich mich entschieden: Wir würden zuerst einmal mit den Hengsten beginnen – dazu zählten White Boy und Asfari Sharin, die beide im Verkaufsstall standen. „Samuel, Donald? Ihr schnappt euch Slush und Kajano. Letzterer ist wohl ein absoluter Westerncrack, deshalb reitest du ihn, Donald. Ihr geht mit den beiden einfach ein bisschen auf den Platz. Meg, Brian und ich schnappen uns die Shettys Ginnies Casanova und Erutan Wishes, sowie das Hengstfohlen Ironic und machen in der Halle ein bisschen Bodenarbeit. Sind alle damit einverstanden?“, ratterte ich den ersten Teil meines Plans herunter. Alle nickten und so machten wir uns wieder auf zu den Koppeln, damit jeder das ihm zugeteilte Pferd holen konnte. Am Putzplatz trafen wir uns alle wieder und machten die Pferde in aller Ruhe fertig. Brian, der sich um Erutan Wishes kümmerte, stöhnte angesichts der langen, dicken Mähne des Ponies. Aber auch Meg hatte mit Casanova`s dickem Fell gut zu tun, während ich mit dem Hannoveraner Ironic vergleichsweise schnell fertig war. So zogen die beiden Jungs mit den Criollos in etwa zeitgleich mit uns los – Donald im Westernsattel, Samuel in gewohnter Dressurmanier. Wir anderen schlugen dagegen den Weg zur Halle ein. Ich war ganz begeistert von dem Hengstchen an meiner Seite. Ironic blieb brav neben mir und war sehr folgsam. Meg musste da mit Casanova schon ein wenig mehr verhandeln und Brian brauchte eine ganze Weile, bis Erutan an seiner Seite ein wenig zugänglicher wurde. Alles in allem verlief das Training aber sehr gut und so trafen wir eine halbe Stunde später wieder mit den beiden Jungs zusammen. Donald war völlig hin und weg von dem hübschen bunten Criollohengst, während Samuel ein wenig geschafft aussah. „Slush hat es mir anfangs ganz schön schwer gemacht, der kleine Sturkopf hat mich wirklich getestet bis aufs Blut. Aber danach ist er dann wirklich schön gelaufen!“, berichtete er. Wir versorgten die fünf Pferde und entließen sie anschließend wieder auf die Koppeln.
      „Okay meine Lieben, weiter geht’s. Ich dachte wir machen einen kurzen Ausritt mit den nächsten fünf Hengsten. Donald nimmt Duke of Darkness, ich selbst werde Tiramisu reiten, Samuel bekommt Bintu Al-Bahri, Meg Ashqar – wegen der Größe und Brian, du holst dir TC Amor Casdove. Bis auf Duke und Amor könnt ihr euch die Reitweise aussuchen, die beiden werden Western geritten.“
      Wieder kamen wir alle am Putzplatz zusammen, säuberten und sattelten die wunderschönen Hengste und schwangen uns anschließend in die Sättel. Ich hatte mich für Tiramisu entschieden, da der Hengst wohl sehr unsicher wurde, wenn man beim Reiten einen klitzekleinen Fehler machte. Meine Mitarbeiter waren zwar alle ausgezeichnete Reiter, doch ich hatte nun einmal die meiste Erfahrung – und das auch mit schwierigen Pferden. Wir verließen den Hof im gemütlichen Schritt und genossen die warme Maisonne auf unseren Rücken. Die Pferde schritten eifrig aus und überzeugten uns alle von ihrem ausgeprägten Arabertemperament. Als wir auf einem recht breiten, ebenen Weg angelangten, gab ich das Zeichen für den Galopp und wir preschten den Weg entlang. Zu meiner Freude ließ Tiramisu trotz seiner anfänglichen Unsicherheit wunderbar reiten und auch auf den Gesichtern der anderen lag ein zufriedenes Lächeln, als wir auf den Hof zurückkehrten. Wir sattelten die Hengste ab und entließen sie wieder auf ihre Koppeln.
      „Auf in die nächste Runde! Danach machen wir dann kurz Pause. Donald du holst dir bitte Shamal und Meg, du nimmst Bahar. Mit den beiden Halbstarken könntet ihr ein wenig spazieren gehen, wenn ihr wollt. Brian schnappt sich Khadir, Samuel du dir Asfari Sharin und ich selbst werde Arsil nehmen. Für die drei hübschen steht heute Dressurtraining an.“, wies ich meine Mitarbeiter an. Es war nicht ganz einfach, das Training so vieler unbekannter Pferde zu koordinieren, doch bisher lagen wir sehr gut im Zeitplan. „Ach, nur damit sich niemand wundert: Ich habe White Boy nicht vergessen, den nehmen wir dann nach der Pause noch dazu.“ Während ich Arsil`s fuchsfarbenes Fell bürstete, überlegte ich mir schon einmal, was wir schönes mit den Stuten anstellen könnten. Wahrscheinlich würde sich der Plan so ziemlich wiederholen, aber nach einer kurzen Pause sollte das machbar sein. Als der wunderschöne Araberhengst glänzte, legte ich ihm die Dressurausrüstung an und schlenderte mit den beiden anderen zum Platz. Dort stellten wir die Hengste auf der Mittellinie auf, gurteten nach und schwangen uns auf die Rücken der Pferde. Während Samuel erst ein wenig um das Vertrauen des jungen Schimmels Asfari kämpfen musste, kam ich mit Arsil sehr gut zurecht. Der schöne Araber arbeitete sehr gut mit und reagierte auf jede noch so kleine Hilfe wunderbar. Auch Brian kam mit Khadir ausgezeichnet zurecht und wir beendeten die Dressurstunde mit einer kleinen, schnell improvisierten Quadrille. Als wir die drei Hengste gerade zurück auf die Weide brachten, kamen uns Meg und Donald mit Shamal und Bahar entgegen. Beide waren ganz begeistert von den Junghengsten. Shamal war zwar laut Donald sehr aufgedreht gewesen, doch Bahar`s Ruhe hatte sich zu einem guten Teil auf den anderen Hengst übertragen, sodass die vier einen netten Spaziergang gehabt hatten.
      Die anderen setzten sich nun schon einmal an die Stutenkoppeln, während ich die nächste Ladung Sandwiches holte. Die hatten wir uns nach der Arbeit nämlich redlich verdient. Inzwischen war es früher Nachmittag und wir lagen immer noch sehr gut im Zeitplan. „So, ihr Süßen“- ich ignorierte gekonnt, dass Donald, Samuel und Brian bei dieser Anrede die Gesichter verzogen – „lasst uns weiter machen. Wir starten mit einem Ausritt, dann kommt ein weiteres Dressurtraining, noch ein Ausritt, ein bisschen Freispringen und Bodenarbeit. Damit wären wir dann durch für heute. Aber jetzt mal von Anfang an: Meg, du darfst Baraija reiten, ich nehme Badriyah. Donald bekommt Teasie, Samuel Cardiac und Brian Saddy. Auf geht’s!“
      Ca. zwanzig Minuten später hatten wir das Gestüt auf dem Rücken der fünf Stuten wieder verlassen. Ich saß auf der Tochter von meinem preisgekrönten Araberhengst Khamar al Sanaa und war hin und weg von der wunderschönen Badriyah. Auch Meg strahlte auf Barakah`s Tochter mit der Sonne um die Wette und so hingen wir beide völlig unseren Gedanken nach und blendeten das Geplapper der Jungs einfach aus. Zumindest solange, bis Donald lauthals neben mir quengelte, er und Teasie wollten jetzt endlich galoppieren, dieses ewige Schrittreiten sei doch viel zu langweilig. Also nahmen wir alle die Zügel auf und ließen die Pferde angaloppieren. Donald und Samuel lieferten sich auf dem ebenen Weg ein kleines Rennen, während wir anderen einfach die schärfere Gangart genossen. Die Pferde waren zwar alle recht temperamentvoll, ließen sich dabei aber gut händeln, so dass auch dieser Ausritt wirklich schön endete. Als die fünf Stuten wieder auf ihrer Weide waren, schnappten wir uns Zanyah, Rubina, Famiah, Hestia und Fada Fid. Donald murrte ein wenig, da er sehr viel lieber Western als Dressur ritt, aber da musste er jetzt eben durch. Ich wusste ja, dass er es konnte. Meg durfte die wunderschöne Famiah reiten, die früher einmal einer guten Freundin von mir gehört hatte, während ich Donald auf Fada Fid setzte. Samuel bekam Rubina und Brian Hestia, also blieb für mich die hübsche Schimmelstute Zanyah übrig. Sie sah meiner geliebten Little Miss Sunshine wirklich sehr ähnlich und ich war gespannt, ob sie sich auch charakterlich ähnelten. Wir putzten die hübschen Damen und machten sie anschließend fertig fürs Training. Dann zockelten wir mit ihnen zum Reitplatz und begannen mit der Arbeit. Soweit ich das von Zanyah`s Rücken aus beurteilen konnte, arbeiteten alle fünf Stuten sehr gut mit und meine Leute kamen gut mit ihnen zurecht. Wir beendeten das Training mit einer kleinen Schrittrunde um den Hof, damit die Pferde abkühlten und entließen auch sie wieder auf die Koppel.
      Als nächstes stand der dritte und letzte Ausritt dieses Tages an. Ich teilte Donald das Quarter Horse Jade zu, Brian bekam die Criollostute Keep the Faith, Meg die Irish Tinker Dame Magical Touch, Samuel Caresse und ich selbst übernahm deren Tochter Girlie, ebenfalls zwei hübsche Criollostuten.
      Wir machten die Tiere fertig und schwangen uns in die Westernsättel. Diesmal schlugen wir einen anderen Weg ein, der uns in den Wald führte. Diesmal waren wir sowieso mit einer ein wenig ruhigeren Fraktion unterwegs, sodass wir es bei einem gemütlichen Schrittausritt beließen. Immerhin hatten wir nun doch schon einen recht anstrengenden Tag hinter uns und waren ja noch nicht fertig für heute. Wieder auf dem Hof angekommen, sattelten wir die Stuten ab, versorgten sie und schnappten uns die nächsten fünf Pferde. Nun stand wieder Bodenarbeit auf dem Programm und ich teilte als erstes Brian den Hengst White Boy zu. Die beiden sollten in die Halle gehen, während wir anderen mit den Stuten auf dem Platz trainieren würden. Ich selbst übernahm das Hannoveranerfohlen Cassidy, Meg bekam Tiara Al-Bahri, Samuel Best look for my Weekend und Donald die Shettystute My Hope Nymeria. Brian ließ uns den Vortritt und kümmerte sich erst um White Boy, als wir den Putzplatz verlassen hatten. Ich wollte mit fremden Pferden kein Risiko eingehen, deshalb hatte ich diese Trennung vorgenommen. Wir anderen betraten mit den Stuten den Platz, machten ein wenig Führtraining, übten Seitengänge, richteten die Pferde rückwärts und übten zuletzt das Freilaufen. Nur Cassidy bekam natürlich den Schongang, da das Stutfohlen in ihrer Ausbildung selbstverständlich noch nicht so weit war, wie die anderen vier Stuten.
      Als wir später wieder mit Brian zusammentrafen, verteilte ich die letzten drei Pferde. Inzwischen war es auch Abend geworden, es wurde somit Zeit, die Pferde in den Stall zurückzuholen. „Okay, wir werden jetzt ein kleines Freispringen zum Abschluss veranstalten. Dazu nimmt Samuel bitte Shády, Brian bekommtFarasha und ich selbst nehme Barakah al Sanaa. Meg, Donald ihr kümmert euch bitte schon einmal darum, dass die Pferde in ihre Boxen kommen. Wenn ihr schnell genug seid, könntet ihr auch schon mit der Abendfütterung beginnen. Meg machte ein langes Gesicht, doch ich brauchte Leute, die sich mit dem Springtraining auskannten und Meg war nun einmal Rennreiterin. Mit Springen hatte sie wirklich überhaupt nichts am Hut. Wir holten die drei besagten Pferde von der Koppel, putzten sie und schützten ihre Beine mit Gamaschen und Streichkappen. Eine kleine Springgasse hatte ich in der Halle bereits aufgebaut, sodass wir die Pferde zuvor nur noch aufwärmen mussten. Ich war wirklich froh zu sehen, dass Barakah sich hier so gut eingelebt hatte. Die Stute ging mit gewohntem Ehrgeiz ans Springen heran und auch Shády und Farasha machten ihre Sache sehr gut. Letztere war die Mutter von meinem Araberhengst Wüstentänzer, daher kannte ich auch sie bereits. Wir ließen die drei Stuten ein paar Mal über verschiedene Höhen springen, dann führten wir sie trocken und brachten sie anschließend in ihre Boxen. Im Stall herrschte ein ganz schöner Tumult, da Meg und Donald tatsächlich bereits mit der Abendfütterung begonnen hatten.
      Als schließlich jedes Pferdchen seine Ration im Trog hatte, legte sich die uns gut bekannte, wohltuende Stille über den Stall, in der nur das zufriedene Kauen der Pferde zu hören war. Wir drehten eine letzte Runde durch den Stall und machten uns dann nach diesem langen Tag auf den Heimweg.
    • Calypso
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      Februar 2017 - 6686 Zeichen von Calypso - Ein ganz normaler Tag

      „Ich bring die Stuten raus!“ - „Ja alles klar“ ich zog meine gefütterte Regenjacke aus und hing sie an einen Haken an der Wand. Dann schnappte ich mir wieder Schubkarre und Mistgabel und machte mich an die nächsten Boxen. Emilia brachte in der Zwischenzeit die Stuten nach draußen, deren Boxen danach auch noch dran kamen. Zum Glück waren wir zwei schon so routiniert und eingespielt das die Arbeit schnell von der Hand ging und wir weiter machen konnten mit dem Heu verteilen. „Vielleicht haben wir heute mal Zeit zum ausreiten.“ rief Emilia aus der Nachbarbox und warf mir einen kurzen Blick zu. „Ich weiß noch nicht. Ich wollte auf jedenfall mit Ceara Isleen und Companero arbeiten. Hast du heute nicht auch ein paar Reitschüler?“ - „Ja schon aber die kommen gleich am Vormittag, danach hätte ich eigentlich Zeit, wenn nichts dazwischen kommt.“ Emilia schmunzelte und fuhr dann ihre Schubkarre zum Misthaufen. Bald darauf waren wir mit allem fertig und ich widmete mich gleich meiner jungen Connemara Stute Ceara Isleen. Ich bearbeitete ihr Fell, kratzte die Hufe aus und legte ihr Gamaschen an. Dann holte ich den Kappzaum, Longe und Longiergerte und kurze Zeit später waren wir auch schon auf dem Reitplatz. Zuerst lief ich mit ihr ein paar Runden auf dem Platz zum aufwärmen. Dabei achtete ich gleich darauf das sie zügig vorwärts ging. Leen war sehr guckig, nahm den Kopf hoch und guckte zur Bande und in Richtung Hof zu den anderen Pferden. Ich versuchte wieder ihre Aufmerksamkeit zu bekommen und ließ sie über Stimmkommandos anhalten, rückwärtsgehen und wieder losgehen. Ich wollte das sie später gut auf Stimmkommandos reagiert, deswegen legte ich viel Wert darauf. Nach der Aufwärmphase hakte ich die Longe ein und ließ sie im Schritt losmarschieren. Sie war jetzt wieder aufmerksamer, wahrscheinlich wusste sie inzwischen schon das jetzt die Arbeit anfing. Auch hier fragte ich wieder Kommandos wie stehen bleiben und wieder los gehen ab. Danach gingen wir in den Trab über und auch hier fragte ich alles ab. Zwischendurch lobte ich sie immer wieder mit der Stimme. Jetzt holte ich zwei Stangen dazu die ich auf dem Zirkel platzierte. Leen blieb brav an ihrer Stelle wo ich sie abgestellt hatte stehen, das hatten wir lange genug geübt, und beobachtete mich. Dann nahm ich die Longe und die Longiergerte wieder auf und ließ sie kurz darauf antraben. Bei der ersten Stange war die Stute noch etwas unsicher und stakste irgendwie darüber hinweg, aber das wurde von Runde zu Runde immer besser und schließlich schwebte sie federleicht darüber. Ihr Kopf war tief und sie wölbte den Rücken auf. Ihre Ohren spielten immer in meine Richtung und sie gab sich alle Mühe alles richtig zu machen. Danach wechselte ich die Hand aus dem Trab heraus durch umgreifen der Longe, Ceara Isleen kannte das schon und machte sofort kehrt und trabte auf die rechte Hand. „Priiiima“ lobte ich mein Pferdchen und ließ sie durchparieren. Wir wiederholten alles nochmal auf der rechten Hand und zum Abschluss machte ich sie von allem los und sie durfte sich auf dem Platz noch wälzen. Das liebte sie! Ich fing sie wieder ein führte sie in den Stall. Dort putzte ich nur nochmal grob über sie und kratzte die Hufe aus bevor ich sie wieder zu ihren Freunden entließ. Als ich aus der Sattelkammer kam stand Charlotte vor mir und grüßte mich. „Hi, ich wusste gar nicht das du heute kommst.“ sagte ich etwas überrascht. „Ja war jetzt ziemlich kurzfristig, aber ich dachte mir ich könnte was mit Lamiro machen, wenn du nichts dagegen hast.“ Ich lächelte und nickte. Charlotte war 18 Jahre alt und kam regelmäßig auf den Hof. Sie hatte ihr Herz an meinem Kaltblüter Lamiro verloren und war immer dabei als ich ihn einritt. Oftmals half sie mir dabei und inzwischen ritt sie ihn auch selbst. Ich konnte ihr vertrauen was den Umgang mit Lamiro anging. „Dann gehe ich auf den Platz mit ihm!“ - „Ja kannst du machen. Gerne auch galoppieren versuchen, nur links herum ist er noch etwas wackelig“ erklärte ich und hatte schon das Halfter meines nächsten Pferdes in der Hand, Companero. Charlotte ging dann schnellen Schrittes zu dem Hengst und ich holte meinen Criollohengst. Companero war jetzt lange im Beritt von Cascar die ihn weiter trainiert hatte für Distanzritte. Er hat in der Zeit nochmal ordentlich an Muskeln zugelegt und sah einfach super aus. Ich putzte ihn ausgiebig und genoss es Zeit mit ihm zu verbringen. Ich bürstete seine Mähne und den Schweif vorsichtig und sprühte sie noch mit einem Mittel ein. Dann entdeckte ich an seiner Flanke eine kleine Bisswunde, nichts dramatisches aber manchmal erwischten sich die Hengste ja doch. Ich holte die Zinksalbe aus unserem Erste Hilfe Set und schmierte die Stelle damit ein, das sollte genügen. Dann bearbeitete ich seine Hufe, fettete die auch ein und fertig war unsere Beauty Stunde. Companero drehte den Kopf zu mir und suchte etwas leckeres in meinen Taschen „Da suchst du vergeblich!“ lachte ich und streichelte ihm über die Blesse. Noch ein Weilchen standen wir so da, bis ich ihn auf einen freien Paddock stellte. Charlotte war mit Lamiro schon auf dem Reitplatz und ich beobachtete sie kurz. Sie sahen so harmonisch aus und ich mochte Charlotte´s ruhige aber doch konsequente Art. Ich beschloss doch zu ihr rüber zu schauen und so wurde es schon fast zu einer kleinen Reitstunde mit den beiden. Zufrieden ging ich dann ins Haupthaus und suchte mir eine Kleinigkeit zum essen. Dann machte ich Organisatorisches am PC, bis Emilia ins Zimmer trat „Ach hier bist du, ich hab dich schon gesucht!“ - „Ja? Ist irgendwas passiert?“ fragte ich fast schon hektisch und Emilia musste grinsen und schließlich lachen „Nein, aber wir wollten ausreiten, weißt du noch?“. Mein Gesichtsausdruck wurde wieder entspannter und schließlich musste auch ich lachen. „Ja ich komm gleich.“ Ich schaltete den PC aus und trat hinaus auf den Hof. Emilia hatte Chatana, ihr New Forest Pony, geholt und ich entschied mich für Kajano. Der Gute hatte bestimmt auch nichts gegen einen Ausritt. Wir putzten schnell über die Pferde, sattelten auf und los ging es. Wir waren eine ganze Weile im Schritt unterwegs weil wir auch so viel zu bequatschen hatten. Die Pferde liefen nebeneinander her und wetteiferten im Schritt darum wer die Führung übernehmen sollte. Wir kamen auch an eine Stelle wo wir richtig Gas geben konnten. Wir ließen die Zügel lang und die beiden schossen in einem Jagdgalopp davon wie schon lange nicht mehr. Wir waren eine knappe Stunde unterwegs als wir wieder zurück kamen. Kajano schnaubte zufrieden und ich tätschelte seinen Hals. Schnell hatte ich ihm alles an Ausrüstung abgenommen und gab ihm noch seine Portion Obstsalat, dass er genüsslich fraß.
    • Calypso
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      November 2017 - 3763 Zeichen

      Bei uns in Wales zog langsam der Winter ein. Jetzt Ende November wurde es immer kühler und feuchter. Schnee gab es noch keinen, aber das war in unserer Region an der Küste eher selten der Fall das wirklich eine weiße Schneedecke zum Schneemann bauen einlud. Es war 7.30 Uhr und heute war ich mit dran zum ausmisten, da ein Pfleger aus gesundheitlichen Gründen ausfiel. Ich begann mit Mit meinen Hengsten und brachte sie auf ihre Winterkoppel. Die große Sommerkoppel war jetzt geschlossen und damit meine Jungs natürlich viel Bewegungsdrang hatten, bekamen sie eine extra Winterkoppel und den großen „Matsch“ Paddock gab es ja auch noch. Ich holte mir zuerst Companero und Fantasio und brachte die beiden nach draußen. Danach noch Kantarro, Fame, Chulo, Kajano und el Alba Ardiente. Ich war stolz darauf das ich meine Hengste zusammen in einer Junggesellen Herde halten konnte. Das Thema Hengsthaltung war immer noch sehr umstritten und ich hielt absolut nichts von Einzelhaft. Getrennt von den Stuten klappte das sehr gut und die Hengste hatten sowieso alle ein wunderbares Sozialverhalten, wie ich fand. Mein jüngster und neuester Hengst, PFS Dreaming of Revenge, wurde noch langsam an die anderen gewöhnt. Er stand im Nachbarpaddock während die anderen auf der Koppel waren und so konnten sie sich mit Sicherheitsabstand beschnuppern und kennenlernen. Aber auch das lief bis jetzt so gut das ich ihn wohl bald in die Herde lassen würde.

      Nach den Hengsten waren die Criollo Stuten an der Reihe. Auch sie hatten ein Winterdomizil bekommen und liefen zu viert brav am Strick neben mir her. Ashitaka, Caresse, Fermina und Sabandija warteten geduldig bis ich alle Stricke entfernt hatte und trotteten los um sich ein schönes Plätzchen zu suchen. Ashitaka fing gleich an sich zu wälzen und in kürzester Zeit war nicht mehr viel von der Rappstute zu erkennen. Ich hätte ihnen gerne länger zugesehen, aber die Arbeit machte sich nicht von alleine. Um kurz vor 10 Uhr war ich fertig mit ausmisten und neu einstreuen und musste jetzt nur noch zu meinen Offenstallpferden. Als ich an den Zaun heran trat und nach den Pferden pfiff, kam der kleine Maverick sofort angetrabt und reckte mir seinen Kopf entgegen. „Na du kleine Maus!“ ich kraulte ihn hinter den Ohren und da kam auch schon seine Mama Argo mit an den Zaun. Ich holte dann die Schubkarre und begann auch den Offenstall abzumisten. Löwenherz, auch ein Neuankömmling bei uns, stand etwas abseits und beobachtete mich interessiert. Er wurde gut aufgenommen in der kleinen Herde und machte sich gut. Aber trotzdem blieb er noch auf sicheren Abstand, er hatte schon viel mitgemacht in seinem Leben. Die Noriker Stute Rhoda lag im Unterstand im Stroh und machte keinerlei Anstalten sich zu bewegen, sodass ich misten konnte. „Auf geht’s Fräulein, hoch mit dir!“ spornte ich sie an und tippte sie etwas energischer am Po an. Irgendwann stand sie dann auch auf, schüttelte sich und lief von Dannen. Als ich auch hier endlich fertig war und noch eine ordentliche Portion Heu verteilt hatte, versuchte ich mich ein wenig Löwenherz zu nähern. Ich bedrängte ihn nicht, hielt meine Hand ihm entgegen und wartete darauf das er einen Schritt auf mich zu machte. Er war schon sehr interessiert und ließ sich dann auch von mir streicheln, aber auf schnellere unbedachte Bewegungen meinerseits reagierte er schreckhaft und ergriff die Flucht. Ich ließ es für heute sein und war sowieso schon sehr stolz das er sich in der kurzen Zeit doch sichtlich wohl hier fühlte, in seiner neuen Herde. Bevor ich ging kuschelte ich noch ein wenig mit Norisk, der es sichtlich genoss! Im Kopf ging ich schon wieder ein paar Termine durch und plante den Tag. Vielleicht hätte ich heute auch endlich mal wieder Zeit für einen Ausritt. Mal sehen.
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Calypso
    Datum:
    8 Okt. 2016
    Klicks:
    692
    Kommentare:
    3

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    Kajano

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    Rufname: Nero
    Geburtsdatum/Alter: 22.12.2003, 13 Jahre
    Geschlecht: Hengst


    Stammbaum
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    Exterieur
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    Größe: 155 cm
    Rasse: Criollo
    Fellfarbe: Schecke
    Gencode:
    Abzeichen: Blesse



    Interieur
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    Charakter

    Ein edler und ausdauernder Hengst, der seine Schönheit preis gibt. Kajano ist gutmütig und sanft, sodass auch Kinder auf ihm reiten können. Niemals würde er durchgehen oder sonstige Unarten zeigen.

    Beschreibung
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    Er ist sehr trittsicher und nervenstark und sehr gut für Westernreiten geeignet. Hier ist er bis zur höchsten Leistungsklasse ausgebildet und ein wahrer Traum für Westernreiter. Im Springsport konnte er auch einen kleinen Erfolg erzielen, wird hier jedoch nicht weiter gefördert. Ansonsten hat Kajano sehr schön zu sitzende Gänge und ist immer artig unterm Sattel. Auch als Zuchthengst ist er nicht uninteressant. Er hat bereits zwei Nachkommen die ebenfalls sehr erfolgreich sind.


    Vorgeschichte



    Zuchtinfos
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    HK Criollos

    Gekört/Gekrönt:
    Vorgesehen für die Zucht:
    Leihmutterschaft/Deckaxe:

    Nachkommen


    Adrenaline / Till Death / Kantarro / el Alba Ardiente

    Besitzer: Calypso
    Vorbesitzer: Friese - sweetvelvetrose
    VKR/Ersteller: sweetvelvetrose
    Aktueller Wert: 600 Joellen

    Trainingsstände
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    Fohlen ABC ✗ | Eingeritten ✓ | Eingefahren ✗


    Bodenarbeit
    Treiben + Bremsen ✓ | Rückwärtsrichten ✓ | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Halten ✓
    Abstand halten ✓ | Wenden + Handwechsel ✗ | Abruf ✓

    Freiheitsdressur/Zirzensik
    Kompliment ✓ | Knien ✗ | Spanischer Schritt ✓ | Piaffe ✗
    Passage ✗ | Steigen ✗ | Sitzen ✗ | Liegen ✗


    Reitpferde-Ausbildung
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    Dressur: E
    Galopprennen: E
    Springen: E A
    Military: E A
    Fahren: E
    Distanz: E A L
    Western: LK5 (E), LK4 (A), LK3 (L), LK2 (M), LK1 (S)
    Trail: LK5 (E), LK4 (A), LK3 (L), LK2 (M), LK 1 (S)

    PotentialAufstieg durch Turnier | Training • nicht weiter gefördert


    Erfolge
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    3. Platz 88. Springturnier, 2. Platz 77. HdMW


    Gesundheit
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    Gesundheitszustand

    Letzter Tierarztbesuch:
    Letzter Hufschmiedbesuch:
    Gesamteindruck: gesund
    Akute Krankheit/en: ✗
    Chronische Krankheit/en: ✗
    Erbkrankheit/en: ✗



    Hufe/Beschlag

    Beschlag Vorne ✗
    Beschlag Hinten ✗

    Hufbeschaffenheit:
    Hufkrankheit/en: ✗