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kira

Juwel der Stille

Welsh D | Stute | Körpunkte: 5

Juwel der Stille
kira, 28 Sep. 2015
Dir, uniicorn, Veija und einer weiteren Person gefällt das.
    • kira
      14.4.12 - Pflegebericht - Kira
      Heute wachte ich erst spät auf, denn ich hatte die Nacht über schlecht geschlafen, weil ich heute ein neues Fohlen holen würde. Der kleine Hengst war ein echt sehr hübsch gescheckter Holsteiner. Da ich so spät aufgestanden ar musste ich mich nun umso mehr beeilen, da ich schon bald los musste um Valentine´s Candy Fireflies, wie sein voller Name lautete oder kurz Valentine, abzuholen. Mich angezogen und gefrühstückt hatte ich schnell. Jetzt eilte ich raus zum Stall und verteilte in einem Affentempo das Kraftfutter in die Raufen, während dessen sammelte ich die Heunetze, auch das von Valentines zukünftiger BoX, ein. Diese stopfte ich nun großzügig mit Heu voll und hängte sie wieder in den Boxen auf. Nachdem ich die Box von dem kleinen Hengst neu eingestreut hatte und die anderen Pferde auf die Weide gebracht hatte musste ich auch schon los. Nah einer kurzen Auto fahrt kam ich auf dem Hof an, der kleine ließ sich problemlos führen und in den Hänger bringen. Als ich los fuhr war ich erleichtert mich nun nicht mehr hetzen zu müssen ,und dass alles so unkompliziert geklappt hatte. Zuhause angekommen brachte ich den Kleinen in seine Box , wo er sich neugierig umschaute, und nach entdecken sofort auf das prall gefüllte Heunetz stürzte. Da er nun gut beschäftigt war konnte ich ihn beruhigt alleine lassen. Da ich noch etwas Zeit hatte schnappte ich mir nacheinander alle Pferdilies von der Weide und putzte sie. Schließlich ging ich auch noch kurz mit Juwel auf den Platz draußen. Wir übten Traversalen und den versammelten Galopp, welchen sie zum Ende hin schon schön zeigte. Nach dem Abreiten brachte ich Juwel mit ihrer weichen Abschwitzdecke in ihre Box, wo sie und Valentine sich intressiert durch das Gitter beschnupperten. Nachdem ich den beiden noch eine Möhre zu gesteckt hatte ging ich.
    • kira
      21.4.12 - Besuch bei Kira - Alicia Farina
      Es tut mir Leid, doch ich muss leider gestehen: Es gibt Dinge auf der Welt die sind – leider geil.`Schrillte mein Handy. Ich stellte es sofort aus und rieb mir die Augen. Dann stand ich auf und Duschte, dann zog ich mich an und packte mir eine warme Jacke und dicke Schuhe ein. Anschließend aß ich etwas und ging zum Auto, bevor ich losfuhr packte ich mir meinen Helm ein. Danach fuhr ich los. Nach einer Stunde fahrt kam ich auf dem Hof von kira an. Als ich ausstieg kam Kira mit Juwel der Stille am Strick auf mich zu. Ich begrüßte sie und sie sagte mir das ich mich heute um Juwel kümmern soll da sie keine Zeit hat. Ich sagte das das Kein Problem ist und nahm meinen Helm aus dem Auto und übernahm den Strick von Juwel die mich direkt ab schnüffelte. Kira ging zu ihrem Auto und fuhr weg. Ich ging mit Juwel in de Stall und band sie erstmal an. Dann holte ich ihr Putzzeug und putzte sie. Als sie sauber war holte ich ihren Sattel und sattelte sie. Nach dem satteln holte ich ihre Trense und eine Longe. Bevor ich sie trenste bandagierte ich noch ihre Beine. Anschließend trenste ich sie, dann führte ich sie in die Halle. In der Halle angekommen hakte ich die Longe in den inneren Trensen Ring und gurtete nach. Dann ließ ich sie nach außen gehen in dem ich mit dem Ende der Longe auf ihre Hinterhand ziele. Als sie außen war trieb ich weiter damit sie einen schönen Schritt geht. Nach ein paar runden auf der einen Hand holte ich sie zu mir in die Mitte und schnallte die Longe in den anderen Trensenring. Dann gurtete ich noch mal nach und schickte sie wieder auf den Zirkel. Ein paar Runden später ließ ich Juwel antraben sie ging schön vorwärts abwärts. Nachdem sie auf beiden Händen getrabt ist ließ ich sie Angaloppieren. Im Galopp ließ ich sie schnell und langsam galoppieren. Als sie das lieb mit gemacht hat holte ich sie zu mir in die Mitte und nahm ihr den Sattel ab damit sie sich wälzen kann. Nach dem Wälzen fing ich sie wieder ein und brachte sie in den Stall. Ich putzte sie über, kratzte ihre Hufe aus und brachte alles weg. Dann stellte ich sie in ihre Box und schrieb Kira einen Zettel auf dem Stand: Hey hab Juwel eine Stunde mit Sattel longiert und dann in die Box gestellt. Hoffe alles ist OK. Gruß AliciaFarina` Dann ging ich zu meinem Auto, packte alles ein und fuhr nach Hause.
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      © by AliciaFarina
    • kira
      20.05.12 - Pflegebericht - Kira
      Um Punkt Sieben weckte mich mein Wecker mit einem lauten Schrillen. Seufzend über die allzu kure Nachtruhe stellte ich ihn ab und kletterte etwas mühselig und erschlafen aus meinem Bett. Nach dem Anziehen und Frühstücken war ich schon weitaus wacher und machte mich gut gelaunt auf zum Stall. Heute hatte ich mir viel vorgenommen, unter anderem würde heute Rumpelstielzchen, ein kleiner American Miniature Horse Hengst, bei mir einziehen. Ich hatte den kleinen vor kurzem von MayBee zusammen mit Flaschenzieherin, welche schon vor einiger Zeit eingezogen war und sich gut eingelebt hatte, gekauft.
      Endlich beim Stall angekommen bracht ich gleich alle Pferde auf ihre Koppeln, wo sie sich gierig auf das Gras stürzten und in Bocksprüngen über die Wiese tobten. Als ich mich endlich von dieser vor Lebensfreude sprühenden Szene trennen konnte, sagte mir ein Blick auf die Uhr, dass ich mich nun beeilen müsst um ummi rechtzeitig in Empfang nehmen zu können. Deshalb fing ich damit an seine Box herzurichten, deren Tränke zu kontrollieren und ein Heunetz aufzuhängen. Auch schaute ich mir kurz noch ein mal das daran grenzende Paddock an, um auch sicher zu sein, dass er nirgends durchschlüpfen und entwischen oder sich gar irgendwo verletzen könnte. Da dies nicht der Fall war konnte ich nun beruhigt mit den anderen Boxen weiter machen. Ich kehrte noch schnell die Stallgasse, ich würde die Pferde später also draußen putzen, auch weil das Wetter ja wirklich schön heue war. Die Sonne schien von einem strahlend blauen Himmel und es war wirklich die perfekte Temperatur zum Reiten oder anderen Aktivitäten draußen.
      Schon rollte ein Auto mit Hänger auf meinen Hof, lächeln lief ich der aussteigenden MayBee entgegen. Sie sagte mir noch etwas zu Rumpi, wobei ich den groß Teil schon wusste, denn wir hatten uns ja schon einige Male über ihn unterhalten, vor und nach dem Kauf, dann überreichte sie mir fast feierlich seine Papiere. Nachdem ich diese schnell weggelegt hatte ging ich vorsichtig in den Hänger, der kleine Mann schaute mich leicht misstrauisch an. Ohne mich davon irritieren zu lassen führte ich ihn bewusst ruhig, gewissenhaft und sicher aus dem Hänger, wodurch er um einiges relaxter wurde und sich immer noch ein wenig schüchtern, aber neugierig, in der neuen Umgebung umschaute. Rasch verabschiedete ich mich nett von MayBee, welche dann auch wieder fuhr. Langsam, damit er sich schon etwas umschauen konnte, aber auch zielstrebig, brachte ich Rumpi nun zu seiner Box. In dieser rannte er erst ein mal kurz auf das Paddock, bevor er wieder zurückkehrte um sich dem Heunetz zu zu widmen. Beruhigt über seine Gelassenheit in dieser neuen Situation ging ich nun zur Koppel. Ich würde zwischen durch würde ich mal nach ihm schauen.
      Mit Flaschi und Juwel im Schlepptau kam ich wieder zum Stall zurück. Die beiden Stuten verstanden sich gut und hatten sich auch brav, mit ein wenig Bestechung, aufhalftern und von der Weide holen lassen. Beim Putzplatz angekommen band ich beide an und ging dann schnell die Putzbox und Flaschis Sattelzeug holen. Ich wollte mit Juwel als Handpferd mit den beiden raus in den Wald gehen. Erst putzte ich Juwel über was sie auch, bis auf den Bauch über sich ergehen ließ, denn dort ist sie etwas kitzelig. Nach einigem Rumgezappel ihrerseits und rumgeschimpfe meinerseits, ließ sie sich dies aber doch etwas mürrisch gefallen. Beim putzen und Satteln hatten Flaschi und ich heute keine Probleme.
      Kurz danach saß ich schon auf ihr und es ging los, erst zockelten wir im Schritt vom Hof, damit sich die beiden erstmal auch an die neue Situation, denn meist ritt ich Juwel und nahm die andere Stute am Strick mit, gewöhnen konnten. Nach einem kurzen Weg über die Feldwege kamen wir auch schon bei meinem liebsten Waldweg an. Hier wollte ich nun auch mal versuchen zu traben und gab als Flaschi kurz entschlossen einen sanften Antipper. Damit Juwel nicht zurückfiel schnalzte ich für sie extra. Mit erfreuen stellte ich fest das sie sich unseren Tempo anpasst. Leise hörte man den Hufschlag auf dem Erdboden des Pfades, welcher ein schöner Rundritt durch den Wald war. Links und rechts blühten Blumen, welche jetzt im Sommerübergang fast täglich wechselten, so hatte ich dieses mal schon eine andere Blütenpracht als beim letzten Ausritt zu bewundern. Zwischendurch legte ich längere Schittpausen ein, in welchen ich mich noch mehr an den Natur erfreuen konnte. Nach eineigen Minuten des Galoppierens waren wir auch schon fast wieder am Stall. Etwas geschafft freute ich mich schon auf ein relaxtes longieren von einigen meiner anderen Pferd. Davor musste ich aber die beiden Ponydamen versorgen. Als diese glücklich mampfend in ihren Boxen standen, war ich auch schon auf dem Weg zum nächsten Pferd.
      Ich holte Biet von der Weide und putzte sie gründlich, dann zog ich ihr ihre Trense an und legte den Longiergurt auf. Als ich beim Roundpen angekommen, war bemerkte ich erst, dass ich die Ausbinder am Putzplatz hatte liegen lassen. So lief ich, mit ihr an der Hand, noch einmal zurück und holte diese. Das Longieren klappte gut, nach kurzer Zeit im Schritt und ein paar Trabschritt Übergängen konnte ich ihr die Ausbinder einschnallen. Biest lief schön locker und wölbte den Hals. Nach einem schnalzen und einem auffordernden hoch gehen der Peitsche fiel sie den Galopp, in welchen sie nach etwas längerer Zeit auch den Kopf senkte, so durfte sie wieder traben. Doch als ich sie in den Schritt parieren wollte weigerte sie sich und lief stur im Trab weiter, also trieb ich sie wieder in den Galopp an. Wenn sie schon nicht langsamer werden wollte, sollte sie sehen was sie davon hat. Als sie nach einiger Zeit war sie ganz schön geschafft und ging brav wieder in den Schritt. Da sie schon ziemlich verschwitzt war hörte ich auch bald, nach den ruhiger werden und ablaufen, auf und brachte sie in ihre schon vorbereitete und mit Kraftfutter versehene Box. Mit dem Gedanken die hälfte der Pferde bewegt zu haben ging ich zum Mittagessen.
      Nach dem Mittagessen schnappte ich mir meinen kleinen süßen Candy und ließ ihn zusammen mit Davour in der Halle laufen. Ich legte ein paar Trabstangen hin und ließ die beiden drüber hoppeln. Davour ging taktrein und schwungvoll über die Stangen, während Candy ein bisschen tollpatschig hinterher trottelte. Nah ein paar mal üben und einigen Leckerlies kam Candy auch schön brav jedes mal, wenn ich ihn rief. Während er sich dann mit dem großen, roten Ball, den ich mitgebracht hatte, beschäftigte übte ich mit Davour einige Kunststückchen. Er arbeitete auch gut und mit viel Spaß mit. Kompliment klappte schon fast fehlerfrei, so gut wie das Rückwertsrichten. Nach einigen weiteren Übungen hörte ich auf. Ich ließ die beiden noch in der Halle, hier könnten sie noch etwas toben.
      Ich holte meine beiden Pony Hengste und bracht sie erstmal zum Putzplatz. Die beiden waren schnell sauber gemacht, da sie sich nicht besonders dreckig gemacht hatten. Nur an Wild Dreams Abzeichen schrubbte ich länger herum. Mit einer Schere schnitt ich beiden, den schon etwas lang gewordenen, Schweif sauber ab. Dann kürzte ich wieder All Prides Mähne, da diese schon drohte um zu kippen. Nach dem ich dieses erledigt hatte holte ich die Kutschgeschirre der beiden. Nach ein bisschen Fummelei und erstellen der Schnallen, vorher hatten Juwel und Biest sie getragen, saßen die Geschirre gut an den beiden kräftigen Hengsten. Beide brachte ich nun zu meinem kleinen und leichten doppel Sulky. Ich hatte kaum noch Zeit mich rauf zu schwingen schon liefen die beiden eifrig und freudig los. Und ab ging es, wir nutzten die gepflasterten und betonierten Feldwege. Die beiden liefen gut zusammen, hatten einen sehr ähnlichen Schwung im Schritt und liefen gleichzeitig. Galoppieren wollte ich nicht mit den beiden, da sie nicht beschlagen waren, entweder würde ich sie nächstes mal auf dem Platz fahren, oder bis dahin waren sie schon beschlagen. Verschwitzt kam ich mit den beiden nach guten Zwei Stunden wieder auf dem Hof an. Den Sulky brachte ich mit beiden wieder in die Lagerhalle und spannte dann Pride und Wild aus. Die Geschirre nahm ich beiden ab und legte sie erstmal bei Seite, erst waren die Pferde dran. Kurz übergeputz und Hufe kontrolliert brachte ich beide in ihre schon fertig mit Futter bestatteten Boxen. Dann lief ich wieder nach draußen und holte die Geschirre ,welche ich in der Sattelkammer kurz mit Wasser abputzte, abtrocknete und dann mit Lederfett einrieb, bis ich sie wieder an ihren Platz hängte.
      Zu guter letzt holte ich noch meinen Tekken und Candy aus der Halle und brachte sie in den Stall. Ein kurzer letzter Kontrollblick in jede Box sagte mir, dass es allen gut ging. Also durfte nun auch ich ins Bett gehen.
    • kira
      03.10.13 - Pflegebericht Weidepferde - Kira
      Früh morgends stand ich im Stall um mich um meine ganzen Privatenpferde und Zuchtanwärter zu kümmern. Freudig wurde ich schon begrüst, als ich allen nacheinander in den zwei Ställen ihr Früstück servierte.

      Erst brachte ich die "Kleinen" auf eine gemeinsame Koppel, zu ihnen zählte der süße AMH Hengst Rumpelstielzchen und die beiden Junghengste Pancake Killer und Valentine´s Candy Fireflies. Problemlos waren die drei zusammen auf die Weide zu bringen und als ich sie losließ stürmten sie übermütig spielend davon.

      Danach brachte ich die Hengstgruppe auf ihre etwas abseits gelegene, aber große Weide. Erst Davour und Club Can´t Handel Me, danach die beiden Ponyhengste All Pride und Wild Dream und dann zwei Araber Hengste, Eisenmann und Asfari Sharin.

      Als die Männer aus dem Stall waren brachte ich noch die Damen nacheinander auf ihre Weide. Flaschenzieherin und Juwel der Stille, die Araberstute Laheeb al Amara zusammen mit der kleinen Drachenlady. Zuletzt das dreier Gespann Fellponys; I Like It, Wie Konntest Du Nur und Snow Whites Beauty zusammen mit der Welsh Stute White Dance.

      Den Rest des Tages verbrachte ich mit dem Ausmisten der Boxen, ehe ich erst die "Kleinen" reinholte. Der dreien große Paddockbox, war schon fertig, den Rest streute ich noch ein, dann kamen die Stuten und Hengst auch wieder in ihre Boxen, wo alle noch ihr Abendessen serviert bekamen, ehe ich ging.
    • kira
      25.02.14 - Hufschmiede ~Freedom~ - Atha
      Heute war ein großer Auftrag, da ich viel zu tuen hatte fuhr ich schon früh morgens zu kira. Heute waren alle Pferdchen von ihr dran und ich freute mich auf jedes einzelne! Als ich auf ihrem Hof ankam begrüßte ich sie freudig, da wir keine Zeit verlieren wollten gingen wir sofort los. Als erstes waren die Zuchtstuten an der Reihe, dort warete auch schon Nosferatu. Die Welsh B Stute kam neugierig zu mir, als ich ihre Box betrat. Ich fing an ihre Huf zu säubern, das machte ihr nichts aus. Auch das korrigieren ließ sie mich machen "Sie ist ein Traum!" meinte ich nach dem ich die Box wieder verlassen hatte. Als nächstes kam Draculas Wife, wie erwartet war sie auch ein Welsh B. Die Stute sah mich an, sie war neugierig aber auch zurückhaltend. ich gab ich eine Möhre und machte das gleiche wie bei Nosferatu, Wife zog hin und wieder mal den Huf weg, doch das störte mich nicht. Nach ihnen kamen noch die etwas eigensinnige Famiah, die temperamentvolle Pangäa, die tollpatschige Star, die aufgeschlossene Happy Steffi, die Welsh Cob Stute Siana, die schüchterne Knieves and Pens und zu letzt Fellpony Stute Antigone. Alle waren super lieb, doch wir mussten uns beeilen, schnell gingen wir in den Hengst Stall, dort erwartete uns schon A le Hope, der Hengst war echt schwierig. Immer wieder zog er die Hufe weg, zwickte mir in die Hüfte oder durchsuchte meine Taschen. Es dauerte ewig bis ich fertig war, zum Glück waren die anderen leichter. Golden Pirat war ein Engel, Legacy of Gold war das Traumpferd, Coco´s Landzauber war verdammt frech, Frisco hat fast nur gedöst, Look at my Hair war echt freundlich und Admiral wollte immer mit mir spielen und hat den Sinn des Hufschmiedes noch nicht ganz verstanden! Da es mittlerweile Nachmittag hatten und uns kaum noch Zeit blieb, hasteten wir in den nächsten Stall. Davour, der Achal-Tekkiner Hengst, merkte das ich mich beeilte und blieb lieb stehen, auch All Pride blieb lieb stehen, Wild Dream machte seinem Namen alle Ehre, Valentine´s Candy Fireflies war etwas verspielt blieb aber trotzdem gut stehen. Ich hatte nicht mehr viel Zeit, doch ich machte trotzdem alles ordentlich, Flaschenzieherin war verdammt ruhig, Rumpelstilzchen ärgerte mich mal hin und wieder, Laheeb al Amara blieb ganz lieb stehen, Drachenlady stand geduldig da und freute sich als ich kam. Asfari Sharin war schreckhaft, Club Can´t Handel Me war mega gehorsam, I like It zickte etwas rum, Wie konntest du nur war eine echt neugierige Stute. Diese ging langsam unter und auch die Pferde wurden müde, ich hatte es auch bald geschafft. White Dance war sensibel aber lieb, Snow Whites Beauty schlief einfach ein, Eisenmann war etwas arrogant, Pancake Killer war so süß und Juwel der Stille war ein weiterer Engel auf Erden. Da ich nun fertig war, machte ich mich auf den Heimweg und freute mich auf mein Bett!
    • kira
      13.03.14 - Hallo, Looki! - Kira
      Piep, piep, piep... nervig und unnachgiebig riss mich mein Wecker aus dem Schlaf. Langsam kam ich stöhnend auf die Beine und kroch, mich reckend, aus meinem Bett. Wie fast jeden Morgen führte mich mein erster Weg in die Küche zur Kaffeemaschiene.
      Während ich langsam am heißen Kaffee nippte und mein Marmeladenbrötchen aß, ging ich meine Stallkleidung anziehen. Nach einem Blick aus dem Fenster schnappte ich mir auch noch meine mit Fleece gefütterte Regenjacke und wappnete mich innerlich auf einen "Schlechtwetter-Schock". Trotz dieser Vorbereitung kam es "Scheiße ist das kalt!... ihhh und es regnet!" über meine Lippen. Ich war froh über meinen heißen Kaffee.

      Schnell war ich in den Stall gehuscht, hier war es von den ganzen Pferdekörpern schön warm drinnen. Freudiges wiehren und scharren begrüßte mich. Der eine raffte sich verschlafen auf, wären ander schon längst auf ihr Futter warteten oder noch lagen und schliefen. Ich ging zielstrebig in die Futterkammer, wo ich den Futterwagen frisch auffüllte, mit Kraftfuttermischungen, reinem Hafer und Pellets. Danach packte ich noch einige Eimer zum portionieren in den Wagen. Bevor ich los konnte meine Futterrunde drehen holte ich aus dem kleinen Waschraum an Futter- und Sattelkammer einen Eimer Rübenschnitzel, welchen ich am vor Abend aufgesetzt hatte und stellte diesen zusätzlich in den Futterwagen.

      Die Futterkammer war im ersten Stalltrakt gelegen. Hier standen die Zuchthengste und einige weitere Hengste. Nacheinander gab ich A le Hop, Legacy of Gold und Golden Pirate ihre morgentliche Ration. Dann schob ich den Futterwagen ein Stück weiter, um auch dem Zuchthengst Coco´s Landzauber und seinem noch nicht gekörten Sohn All Pride ihr Frühstück zu geben. Die Eimer füllte ich wieder auf. Einen brachte ich Frisco, meinem gekörten Fellpony Hengst, welcher heute die Stellung als einziger Fellpony Zuchthengst in meinem Stall verlieren würde. Um die MIttagszeit würde ich einen weiteren abholen. Schnell hatte ich auch den anderen drei Hengsten, ungekörte, ihr Futter gegeben. Wild Dream, Asfari Sharin und Eisenmann stürzten sich gesund und munter wie alle anderen auf ihr Futter. Die Zehnte Box in diesem Stalltrakt war frei, hier würde heute der neue Hengst einziehen, ich hatte das Glück gehabt, dass sie nicht besetzt war, so musste kein Pferd umziehen und die Box nachher nur eingestreut werden.

      Als nächstes ging ich in den direkt anliegenden Stalltrakt mit Freizeit und Tunierpferden. Auch diese waren längst durch den Tumult im Nebengebäude wach geworden und erwarteten ihr Futter. Routiniert und schnell fütterte ich, mit einem Kontrollblick auf den Gesundheitszustand und die Box, Davour, Club cant Handle me, Laheeb al Amara, und Drachenlady. Einige Boxen in diesem Stalltrakt waren leer, was aber nicht störte und für Notfälle immer gut war. An diesen Stalltrakt gelegen waren direkt die Zugänge zu den erst neuerlich errichteten Laufställen mit Paddockbereichen über welche auch Weiden erreicht werden konnten. Doch momentan bei den schlechten Wetter waren die Pferde drinnen und die Tore nach draußen geschlossen. Mit mehreren Eimern bewaffnet ging ich zum ersten Stall wo ich in zwei lange Raufen das Futter für White Dance, I like it., Wie konntest du nur und Snow Whites Beauty verteilte. Die vier Puschel, wie ich sie nannte, passten gut zueinander, auch wenn es ab und an gezicke gab. Doch sie waren halt Stuten. Im zweiten Laufstall waren zwei Jungspunde, Panecake Killer und Valentines Candy Fireflies, zusammen mit den beiden älteren Stuten Flaschenzieherin und Juwel der Stille und dem AMH Hengst Rumpelstielzchen untergebracht. Auch hier verteilte ich das Futter in Raufen. Die beiden älteren Stuten leisteten gute Arbeit und erzogen die Frechen kleinen Machos, langsam wurden diese "Gesellschaftsfähig". Was aber auch Zeit wurde da ich diese bald von den Stuten trennen müsste, aber noch konnten diese auf die Jungs einwirken.

      Als nächstes bekamen meine neun Zuchtstuten ihre erste Mahlzeit an diesem Tag, sie waren auf zwei weiter Laufställe aufgeteilt. Ich war einfach ein großer Fan von dieser Haltungsart und auch den Pferden schien es zu gefallen. Erst fütterte ich Famiah, Pangäa, Knives and Pens und Siana und auf der gegenüberliegenden Hallenseite Star, Dracula's Wife, Happy Steffi, Antigone und Nosferatu. Bald würden erste Fohlen kommen und ich war mächtig gespannt. Sorgsam betrachtete ich alle Tragenden Stuten auf erste Anzeichen einer nahenden Geburt. Doch noch bei keiner war es soweit. Sollten sich Anzeichen Zeigen würden die Stuen in eine geräumige, zugfreie und ruhige Box ziehen und erst nach einigen Wochen, mit ihren Fohlen, sich wieder im Laufstall zusammen finden.

      Der Futterwagen wurde weggebracht und danach verteilte ich in alle Boxen und Ställe Heu, schließlich war Raufutter das Grundnahrungsmittel von Pferden. Und meine Pferde sollten guter Gesundheit sein. Daher bekamen sie auch über den Tag verteilt fünf Rationen Raufutter, vorwiegend Heu, durch mich, oder Stallburschen, gefüttert.

      Endlich fertig mit dem Füttern machte ich mich daran die frei Box einzustreuen. Damit fertig brachte ich Halfter,Decke und Transportgamaschen, sowie ein gefülltest Heunetzt in meinen kleinen Hänger. Diesen benutzte ich meist wenn ich mit jur einem Pony oder Pferd unterwegs war. Nachdem das Heunetz aufgehängt und alles andere verstaut war verteilte ich mit Hilfe meines Stallburschens bei allen Pferden die zweite Tagesration Heu. Dann setze ich mich in den Wagen und machte mich auf den Weg um Look at my Hair abzuholen.

      Ivi.Kiwi kam nach einem kurzen Anruf, dass ich da wäre zu mir und begrüßte mich freundlich. Sie holte mit mir zusammen Looki und wir machten ihn reise fertig. Brav ließ der tolle Hengst in den Hänger führen. Mit den Papieren in der Hand verabschiedete ich mich und stieg in mein Auto.

      Zuhause auf den Gestüt angekommen holte ich den Hengst aus dem Hänger. Looki schaute sich aufmerksam und mit gespitzen Ohren um. Als ich ihn zu seiner Box führte blieb er einmal kurz stehen und wiehrte laut und schrill. "Die Stuten lernst du auch noch schnell genug kennen!", meinte ich lachend zu ihm. Nach einem kurzen zupfen am Strick folgte er mir aber wohl erzogen in seinen neunen Stall. In der Box entledigte ich ihn von seiner Decke und Transportgamaschen und zuletzt, nachdem ich vorherige weggebracht hatte, auch von Halfter und Strick. Er schien nicht sonderlich beunruhig von der neuen Umgebung, sodass ich ihn guten Gewissens allein lassen konnte. Die nächste Heuration der Pferde stand an und ich musste noch bescheidgeben, dass ich wieder da war, dass Looki und ich sicher Zuhause angekommen waren.
    • kira
      26.06.14 - Tierarztbericht für Kira’s Weidepferde - Eowin
      Als ich heute in meinen Terminkalender sah, erschrak ich: ich hatte einen riesigen Auftrag drin stehen. Zwar hauptsächlich impfen und Wurmkur geben, aber dennoch waren es über 30 Pferde, sodass ich eine ganze Weile unterwegs sein würde.
      Ich seufzte tief – ich hatte ja heute Zeit. Ich packte mir einen ganzen Karton mit Fläschchen verschiedener Impfstoffe, der gerade geliefert worden war, und platzierte ihn auf dem Rücksitz meines Mercedes, da der Stauraum im Kofferraum bereits mit Notfallkram vollgestopft war, sodass ich insgesamt für so viele Impfstoffe zu wenig Platz hatte.
      Achtsam schob ich den Karton so lange hin und her, dass ich sicher war, dass er auch bei einem Bremsmanöver sicher stand – dafür schnallte ich ihn sogar an, was sicherlich Gelächter hervorrufen würde, würde es jemand sehen, doch das war mir vollkommen egal.
      Als ich sicher war, dass ich alles beisammen hatte (also auch Nadeln, Spritzen, Alkoholtupfer und die gesamte Notfallmedizin), stieg ich ins Auto und rief kurz Kira an, um ihr Bescheid zu sagen, dass ich in rund einer halben Stunde bei ihr ankäme. So konnte sie sich auf meinen Besuch vorbereiten und einer schnelleren Bearbeitung wegen das erste Pferd schon einmal bereitstellen.
      Dann ließ ich den Wagen an, der surrend ansprang, und machte mich auf den Weg.

      Bei Kira angekommen, lehnte sie lässig an der Gebäudewand – offenbar hatte sie bereits auf mich gewartet.
      Ich begrüßte sie herzlich, dann begleitete sie mich in den Stall.
      „Als erstes ist Davour an der Reihe. Ein Achal-Tekkiner Hengst. Manchmal kann der Gute etwas stürmisch sein, aber eigentlich ist er total lieb und anhänglich – du solltest also eigentlich keine Probleme haben“, erklärte seine Besitzerin mir, während ich bereits auf ihn zu trat und ihn begrüßte.
      Ich ließ mir seinen Impfpass zeigen und stellte fest, dass die letzte Impfung bereits zwei Jahre her war.
      Ich impfte also Tetanus, Influenza und Herpes. Er war in der Tat etwas aufbrausend und quietschte mich an, blieb aber artig. Die Wurmkur nahm er dann mit stoischer Gelassenheit.
      Anschließend überprüfte ich rasch seinen Gesundheitszustand, wo ich keine Mängel feststellen konnte.
      Bei All Pride stellte ich durch den Impfpass fest, dass noch keine Impfung wieder notwendig war, sondern erst im August fällig würde.
      So schaute ich auch bei dem Welsh Hengst zunächst nach dem Gesundheitszustand und verabreichte ihm anschließend eine Wurmkur. Er wehrte sich ein wenig, aber durch Trick 17 mit Selbstüberlistung, wie man so schön sagt, schaffte ich es, ihm die Paste ins Maul zu drücken.
      Mein nächster Patient war wieder ein Welsh, dieses Mal aber im Cob-Typ: Wild Dream. Der Rapphengst machte seinem Namen alle Ehre. Die Tatsache, dass er Influenza, Tetanus und Herpes ertragen musste, machte das alles irgendwie nicht besser, sodass ich bei der letzten Spritze ordentlich zu kämpfen hatte.
      Dies alles und auch ein kundiger Blick verrieten mir jedoch schnell, dass der Hengst in einwandfreiem Gesundheitszustand war.
      Auch Wild Dream bekam zu guter Letzt eine Wurmkur, bevor er wieder auf die Weide gelassen wurde und dort den Abend genießen durfte.
      Nun war Valentine’s Candy Fireflies an der Reihe, ein mittlerweile fünfjähriger Junghengst. Der Holsteiner wurde ebenfalls gegen Tetanus, Influenza und Herpes geimpft. Erstaunlicherweise ließ er dies recht ruhig über sich ergehen.
      Auch bei ihm kontrollierte ich den Gesundheitszustand, wo ich aber nichts Besorgniserregendes finden konnte, und gab ihm eine Wurmkur, die er nicht toll fand, aber ertrug.
      Dann lobte ich den Bunten und schickte ihn wieder auf die Weide.
      Auf selbige Art und Weise verfuhr ich bei der Dülmener Stute Flaschenzieherin. Diese Stute gefiel mir außergewöhnlich gut, sie hatte so einen aufmerksamen Blick.
      Nachdem sie Kontrolle, Impfung und Wurmkur ertragen hatte, war sie sichtlich froh, dass sie auf der Weide wieder mit ihren Kumpanen spielen durfte.
      Anschließend war ein American Miniature Horse an der Reihe – Rumpelstielzchen. Voller Begeisterung kraulte ich die Kleine, bevor er mir mit einem kecken Biss bewies, dass er sich bester Gesundheit erfreute.
      Auch er bekam Tetanus, Influenza und Herpes und wurde entwurmt. All das fand er nicht lustig, bei der letzten Impfung stieg er, aber es war machbar und er blieb einigermaßen händelbar.
      Laheeb al Amara war schließlich genau mein Beuteschema. „Wenn du den mal verkaufen willst, sag Bescheid, ich kauf dir den ab!“, sagte ich zu Kira. Leider verneinte sie und meinte, er sei nicht verkäuflich, aber sie würde auf mich zurückkommen, sollte sie ihn abgeben müssen. Da willigte ich ein.
      Laheeb hatte eine kleine Macke am Bein, was jedoch nichts Wildes war. Ich sprühte es mit Silberspray ein, damit es nicht entzündete, aber dann bekam auch er ganz normal Impfungen und Wurmkur. Hierbei blieb das Vollblut erstaunlich ruhig.
      Mit Drachenlady war ich rasch fertig. Sie war sehr artig und blieb ruhig stehen, während ich sie kontrollierte und impfte. Auch die Wurmkur nahm sie erstaunlich gut an.
      Anschließend kam mit Asfari Sharin wieder ein Vollblutaraber. Bei diesem musste ich vor allem mit der Impfung etwas mehr tricksen und bei der Kontrolle beäugte er mich misstrauisch. Aber schließlich schaffte ich alles und drückte ihm auch die Wurmkur noch rein.
      Club can’s handle me war ein Fellpony Hengst. Auch mit ihm war ich schnell fertig mit Impfung, Kontrolle und Wurmkur.
      Auch der nächste Patient war ein Fellpony, dieses Mal eine Stute namens I like it. Sie verhielt sich sehr artig, sodass ich auch bei ihr mit dem Pensum schnell durch war.
      Daraufhin war „wie konntest du nur“ an der Reihe – ein Blue Roan. Auch hier war die Grundimmunisierung an der Reihe, was schnell gemacht war, obgleich die Stute schon ein bisschen zickig war. Auch Kontrolle und Wurmkur brachte ich routiniert hinter mich.
      Anschließend war wieder ein Cob an der Reihe – eine Stute namens White Dance. Sie war wirklich hübsch und gefiel mir optisch sehr gut. Offenbar teilten andere ebenfalls diese Meinung, denn sie hatte bereits einen Schönheitswettbewerb gewonnen.
      Auch sie wurde geimpft, kontrolliert und entwurmt und durfte dann wieder auf die Weide.
      Ähnlich schnell ging es bei Snow Whites Beaty. Sie musste ebenfalls die Grundimmunisierung bekommen, war vollkommen fit und nahm die Wurmkur mit gelassener Routine, sodass ich sie lobte.
      Anschließend war Eisenmann an der Reihe, ein hübscher Vollblutaraber in Sonderlackierung.
      Einen Augenblick war ich von seinem großen Ausdruck gefesselt, dann zog ich in gewohnter Routine meine Arbeit durch: Gesundheitszustand kontrollieren, Impfung, Wurmkur. Hier war alles in Ordnung.
      Auch das Fohlen Pancake Killer war erstaunlich ruhig und ließ sich so schnell abarbeiten. Der bunte Hengst war rasch fertig.
      Nun folgte die Graufalbstute Juwel der Stille. Ich begrüßte sie kurz, dann begann ich mit Kontrolle, Impfung und Wurmkur. Es war alles in Ordnung, sodass ich sie rasch wieder auf die Weide schicken konnte.
      Ähnlich schnell war de Luxe fertig. Die Stute ließ alles artig mit sich machen; selbst die Spritzen schienen sie kein bisschen zu stören. Ich lobte sie für dieses vorbildliche Verhalten ausgiebig, bevor sie wieder auf die Weide durfte.
      Der letzte Patient von der Weide war Dracula. Ich begrüßte wieder den Hengst, dann kontrollierte ich ihn. Er war absolut fit, sodass ich ruhigen Gewissens impfen konnte. Auch er bekam die Grundimmunisierung und eine Wurmkur, die er einigermaßen artig über sich ergehen ließ.
      Dann durfte auch Dracula wieder auf die Weide und der erste Teil der Vielzahl von Kiras Pferden war fertig behandelt. Nun folgten die Zuchtstuten.

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    • kira
      12.09.14 - Sammelbericht - victoria12433
      Heute morgen fuhr ich auf einen riesigen Hof mit meiner Freundin Leonie. Mir wurde angeboten , sich um die Pferde einen Tag lang zu kümmern.Da meine Freundin Pferde auch ganz mochte, wollte sie mit und ich fragte erst einmal nach ob sie durfte. Klar durfte sie mir helfen und wir malten uns schon aus, was wir alles mit den Rackern tun würden.

      Wir bogen nach rechts zu einer Landstraße. Alles war voller Bäumen. Dann fuhren wir in den Hof . Wir begrüßten erstmal alle und ich nahm das Putzzeug aus der Sattelkammer. Leonie nahm Halfter mit Stricken und so anderes. Wir stellten die Sachen draußen ab und liefen zu der Koppel. Wir hatten Leckerlies dabei und hielten sie hin. Da kam "White Dance" zu uns . Das Pferd sah richtig göttlich aus."Snow Whites Beauty" blieb aber hinten und graste lieber. Meine Freundin Leonie und ich streichelten alle und fütterten alle voll. "Eisenmann" hatte Leonie so richtig ins Herz geschlossen.Wir überlegten uns also mit welchen 2 Pferden wir ein Spaziergang in den Wald machen würden. Leonie nahm "Pancake killer" .... war aber auch klar... sie mochte solche Namen wie "killer" und sowas. Ich konnte mich zwischen "Juwel der Stille" und "Davour" nicht entscheiden. Am Ende nahm ich doch "Davour".
      Wir nahmen also die Halfter in die Hand und gingen auf die riesige Koppel. "Davour " ließ sich richtig einfach und leicht halftern , aber "Killer" (sein Spitzname) wollte einfach nicht weg. Aber genau der brauchte einbisschen Bewegung.
      Wir gingen zum Putzplatz und banden sie an. Ich musste Leonie erstmal beim Knoten helfen, weil sie noch nicht lange was mit Pferden am Hut hat.
      Wir putzten die Pferde obwohl wir ja nicht reiten gingen aber trotzdem müssen die ja sauber sein , oder ?


      Wir räumten also unsere Putzsachen weg und gingen in Richtung Wald. Die Pferde waren total entspannt und machten bei allem mit. Wir überlegten uns wieder, was wir alles nach dem Spaziergang machen würden. Wir könnten einbisschen auf den Platz oder ausreiten. Am Ende entschieden wir uns aber auf dem Platz einbisschen zu springen. Der Ausritt war ein sehr gemütlicher Ausritt. Es ist nichts spektakuläres passiert aber eben auch nichts schlimmes. Total gechillt also entspannt eben.Jetzt machten wir uns in Richtung Heimweg weil wir es nicht mehr aushalten konnten zu warten.

      Am Hof angekommen gingen wir sofort mit den Pferden zur Koppel und halftern sie ab. Sie bekamen noch einen saftigen Apfel .
      "All Pride " forderte uns auf ihn zu streicheln. Dann kam noch "Wild Dream " dazu. Wir fanden alle Namen schön und witzig und mussten wieder einmal lachen- wir sind eben echte Kichererbsen.
      "Valentine´s Candy fire flies " kam zu Leonie. Wir fanden den Namen richtig lang aber dafür total schön. Wir erfanden Spitznamen. Das Pferdchen bekam diese Spitznamen: Vali , Candy , Fire , vivi .... schon wieder kicherten wir.


      Jetzt gingen wir uns die Pferde aussuchen , die wir zum Springen wollten.Leonie wollte diesmal "Flaschenzieherin" nehmen. Ich fragte mich immer wie sie so schnell ein Pferdchen auswählen konnte. Naja wir sind eben einbisschen verschieden.
      Ich nahm "Rumpelstielzchen" Das Pferdii war wirklich hübsch.
      Wir gaben natürlich auch denen Spitznamen : Flaschi und Rumpi.
      Wir gingen zum Putzplatz und banden die Pferde an. Leonie konnte es jetzt schon richtig gut. Ich musste ihr nicht einmal mehr helfen!
      Wir holten die Putzsachen der Pferde und begannen sie ausgiebig und gründlich zu putzen.
      Dann eilten wir schnell zu der Sattelkammer und holten Sattel , Trense und Schabracke. Wir zäumten und sattelten und schwangen uns in den Sattel. Die erste Male in den Sattel zu kommen war schon peinlich , weil wir nicht hoch kamen. Aber die Pferde waren ja keine Shettys.
      Wir gingen zum Springplatz und wärmten uns erstmal auf. Wir ritten Schritt, Trab , Galopp auf dem Platz und dann gingen wir auf die Hindernisse zu. Ich hörte das Wiehern von "Laheeb al Amara " und "Drachenlady" wir fragten uns was die da grad machten und grinsten. Dann sprangen wir ab. Es war wirklich ein unbeschreibliches Gefühl und auf Rumpi kam es mir vor als ob wir nicht Springen sonder richtig fliegen.
      Es war toll. Das machten wir dann noch einbisschen und führten die Pferde wieder zur Putzstelle. Wir quasselten und putzten die Pferde . Wir gaben natürlich noch was zu futtern . Diesmal eine leckere Karotte.

      Wir führten die zwei Pferdis zur Koppel und ließen sie frei.
      "Asfari Sharin" schleimte sich wirklich sehr bei mir ein , und er hat es auch geschafft. Er hat noch eine Karotte bekommen. Bei Leonie war das die selbe Geschichte und "Club can´t handel me" bekam auch eine Karotte.Wir holten noch einen Ball für die Pferde und sie begannen richtig zu spielen. "I like it " und "Wie konntest du nur" haben schon einbisschen um den Ball gekämpt, Nach dem ganzen mussten wir auch schon leider weg.

      Wir verabschiedeten uns von den Pferdchens und mussten jetzt los.
      Jeder bekam ein knuddel und ein Kussi und dann gingen wir.
      Im Auto erzählten wir dann noch das, was uns am meisten gefallen hat!
    • kira
      28.02.15 - Hoch und Tief - Kira
      Der Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich vielleicht mal etwas in die Pötte kommen sollte. Schnaufend befreite ich mich aus der Umarmung. Lars brummelte. Vorsichtig rutschte ich zur Bettkante und schlüpfte mit meinen nackten Füßen in meine Pantoffeln. Es war kalt im Zimmer, bloß schnell in die Küche. Ich reckte mich noch, um mich wieder bewegen zu können und stupste meinen Freund leicht an „Wir müssen aufstehen Lars. Ich bin schon mal unten.“ „Hmmhh..“, er drehte sich rum. Mit einem leichten grinsen und kopfschüttelnd bewegte ich mich die Treppe runter. In der Küche angekommen deckte ich den Tisch, nicht sehr viel Aufwand bei zwei Personen. Grade fertig mit decken tauchte auch Lars auf. „Schon fertig?“ Ich nickte. „Morgen erstmal, ne?“, meinte ich dann grinsend. Ein Lachen konnte er sich nicht verkneifen. „Guten Morgen mein Schatz“, ein Kuss folgte. Am Frühstückstisch würde der Schlachtplan für den heutigen Tag folgen. Ich setzte mich schon mal und begann mein Brötchen fertig zu machen, während Lars sich noch Kaffee kochte. Brrr.. Kaffee – nicht so meins – mit meinem Kakao war ich sehr glücklich. Einen kräftigen Bissen nahm ich von meinem Käsebrötchen, während Lars sich setzte. „So. Was steht heut an? Die Kleinen kommen heute, oder?“ Ich nickte, denn ich war immer noch mit meinem Käsebrötchen beschäftigt. „ Ist alles dafür schon fertig?“ Noch am kauen nickte ich, aber hob die Hand um ihm zu verdeutlichen, dass ich dazu noch etwas sagen wollte. Der letzte Bissen war runtergeschluckt: „ Prinzipiell schon, die kommen doch zu Gracie in den kleinen Laufstall.“ „Meinst du das geht gut?“ Die Kleinen waren nicht nur vom Alter klein, was Grace auch war, sondern wirklich klein. Zwei Miniature Horses. Und Grace war normal groß. „Hoffe ich doch.“ „Okay.“, meinte er nickend. Wir Frühstückten zu Ende ehe wir uns fertig anzogen und auch schon nach draußen verschwanden um das Tageswerk zu beginnen.

      Als wir vor der Tür standen genoss ich es einen Augenblick mein Gesicht der Sonne entgegen zu strecken, die letzte Zeit hatte es viel geregnet, richtiges Winterwetter hatte es diesen Winter bisher kaum gegeben, dennoch war es kalt und ekelhaft gewesen. Dann folgte ich Lars zu den Ställen. Er hatte schon begonnen den Pferden ihr Frühstück zu geben. „Stutenstall ist fertig, ich mach jetzt die Hengste.“ „Gut, dann nehm ich was übrig bleibt.“, meinte ich und schnappte mir einen Futterwagen, womit ich mich aus dem Hauptstall, welcher die Zuchthengste und Anwärter beherbergte, auf dem Weg zu einem der Nebengebäude machte. Hier waren die Pferde und Ponys untergebracht, welche nicht eine unserer Hauptzuchtlinien waren. Also eher die Hobby Pferde. Nacheinander bekamen Davour, Valentine´s Candy Fireflies, Flaschenzieherin, Rumpelstielzchen, Pancake Killer und Umpalumpa ihr Futter. Ebenso wie die Araber, gekört und ungekört, Asfari Sharin, Laheeb al Amara, Eisenmann und Famiah und meine Berber Stute Pangäa, die auch hier untergebracht waren, da sie nur eine Nebenzucht waren. Am Ende des Gebäudes befand sich der Jungpferde Laufstall, in welchen heute die beiden neuen Jährlinge einziehen sollten. Eigentlich schon anderthalb, bald zwei. Am Tor stand Graceful Eclipse. „Na Gracie?“, begrüßte ich die Stute. Das große Mädchen steckte mir freundlich ihren Kopf entgegen, sodass ich sie krabbelte während ich ihr Futter in die Raufe schüttete. Auch hier kontrollierte ich routinemäßig die Tränke und nahm mir kurz die Zeit die Stute in Augenschein zu nehmen, aber wie immer war alles in Ordnung. Glücklich klopfte ich Grace den Hals, worauf hin sie mich an stupste. So ein freundliches Pferd hatte ich selten erlebt und mit Spannung wartete ich darauf wie sie sich unterm Sattel und bei sonstiger Arbeit machen würde. Sie war echt ein Herzenspferd. Aber weiter ging es, also wieder in den Hauptstall und den Futterwagen weggebracht und neu aufgefüllt. Beim Verrichten davon kam ich bei All Pride vorbei, im Gegensatz zu sonst kam er nicht zur Boxentür um sich ein Leckerchen zu egammeln. Noch so eines meiner Lieblingspferde, auch wenn er jetzt wohl noch faul im Stroh lag. Generell haben wir viele wundervolle Pferde. Was würde ich nur ohne sie machen? Und ohne Lars? Aber sie sind alle hier. Glücklich machte ich weiter. Vom Heuboden schmiss ich einen kleinen Quarder Stroh runter und transportierte ihn mit einer Schubkarre zum Hänger. Eine neue Schubkarre könnten wir mal gebrauchen, diese hier war etwas schrottig. Aber es reichte, ich und das Stroh kamen beim kleinen Hänger an, wo ich eine Schicht drin verteilte. Der Hänger war eigentlich ein Schafhänger. Aber wofür den riesen Häger mitnehmen, dieser war für zwei so winzige Pferdchen viel sicherer und auch angenehmer zu fahren. Würde Lars fahren? Das müsste ich ihn noch fragen. Aber so oder so würde ich auf jeden Fall mit zum Abholen. Mit dem restlichen Stroh ging ich zurück zum Hauptstall. Eigentlich könnte ich es auch im Stutenstall verteilen. Wieso nicht? Die würden sich freuen. Also nahm ich einen kleinen Umweg und brachte das restliche Stroh zu den Stuten. Das ganze wurde im Laufstallverteilt, wo die Zuchtstuen standen. Nosferatu, Draculas Wife, Star, Happy Steffi, Siana, Knifes and Pens, Antigone, Vanity und Lillifee freuten sich drüber und ein Großteil stürzte sich sofort drauf. Vanity zickte etwas herum doch Siana bot ihr direkt Einhalt. Dennoch musste ich lachen als Knive lieber reißaus nahm und sich mit etwas Stroh davon machte. Frisches Stroh war recht beliebt, Heu und Kraftfutter oder Frischfutter natürlich mehr, aber momentan gab es für die Zuchtstuten fast nur Heu. Ein paar Zusätze gabs dennoch, für die Entwicklung der Fohlen. Aber es passt so. Es gab immer gesunde kräftige Fohlen. Und ab Frühjahr sind sie ja auch draußen. Nach kurzen Recken nahm ich die Schubkarre wieder auf und ging an den Einzelboxen der ungekörten Stuten, sie standen alle noch im Training, Wie konntest du nur, Drachenlady, I like it, De Luxe, White Dance, Snow Whites Beauty und Juwel der Stille vorbei. Einige neugierige Nasen reckten sich mir entgegen, aber es gab keine Leckerchen. Like versuchte es mit quitschen und empörten treten gegen die Boxentür. „Hör auf du Zicke! Ich hab nichts!“, vesuchte ich ihr klar zu machen. Zufrieden war sie dennoch nicht, sie warf mir einen trotzigen Blick zu. Einfach ignorieren, sie war eben so. Eine der kleinen Stalldiven.

      Grade als ich die Schubkarre abstellte kam Lars an: „Kommst du gleich mal?“ Er machte so ein besorgt-wichtiges Gesicht. Nickend fragte ich: „ Klar, was ist denn?“ „Gleich. Ich muss wieder zu Dracula.“ Schon war er wieder verschwunden. Anscheinend hat er Dracula bewegt. Gut, dann muss ich das nicht mehr machen, der Kerl war auch heute mit Training dran. Worums aber geht..? Hoffentlich ist nichts mit Dracula passiert. Sorgen breiteten sich aus. Das Zurecht legen des Sattelzeuges der Pferde die heute geritten werden sollten müsste warten, erstmal würde ich nach schauen was los ist.
      Lars war grade Dracula am abbürsten. Dee hatte ordentlich geschwitzt sah ansonsten aber quitsch lebendig aus und hibbelte wie immer ein bisschen herum und machte uns das Leben schwer. „HEY!“ Ich schreckte aus meinen Gedanken auf. Lars verpasste Dee einen kräftigen Klaps. „Er hat mich gezwickt.“, entschuldigte er sich und verzog das Gesicht. „Frechdachs. Aber er ist dennoch gut.“ „ Ich hab ihn mal ein bisschen gefordert, Medy hat gute Arbeit geleistet, der geht ne super L Dressur mitlerweile.“ „Wir könnten sie ja nochmal kommen lassen oder meinst du er wäre mit mehr Überfordert?“, fragte ich nachdenklich und kam naher um den Ponyhengst zu krabbeln. Dee ließ mal seine hengstige Seite fallen und drückte sich meiner Hand entgegen. „was du nur immer mit den Pferden machst!“, meinte Lars lächelnd. Dees Lippe zuckte, der Mascho genoss es sichtlich. „Achja und wir können ja mal mit Medy telefonieren was sie dazu meint.“, er schwieg kurz, setzte an etwas zu sagen, aber überlegte es sich doch anders. Nach einem Moment der Stille und einem Stirnrunzeln von mir kam er doch noch zu Punkt: „Ich glaub Pride geht’s nicht so gut.“ Nein! Ich verkrampfe leicht, „ Könnte ne Kolik sein.“ Dracula wurde unruhig, ich hatte unbewusst aufgehört ihn zu krabbeln. Meine Hand hing nur noch angespannt an seinem Hals, ich nahm sie weg. „Es ist noch nicht so schlimm. Ich hab den Tierarzt vorhin schon angerufen er kommt nachher.“ Ich nickte. „Magst du nach ihm schauen? „, fragte er sanft und legte mir seine Hand auf die Schulter. „Du kannst am besten mit ihm. Ich kümmer mich hier um den Rest. „Ja“, kam es leicht krazig aus meinem Mund. Er schenkte mir einen mitleidigen Blick, denn er wusste wie viel mir Pride bedeutete. Dann nahm er Dracula um diesen wieder in seine Box zu bringen. Also auf zu Pride. Wird schon nicht so schlimm sein. Warum hab ich das nicht gemerkt heute Morgen als er nicht raus geschaut hat! Ich hätte nach ihm schauen sollen.
      So schnell war ich noch nie bei einer Box gewesen. Vorsichtig lugte ich durch das Boxen Gitter. Da lag er im Stroh. Zumindest wälzt er sich nicht. Schwitzig sah er aus und er blähte auch die Nüsten. „Hallo Kleiner!“, begrüßte ich ihn leise und schob den Riegel zu Seite um einzutreten. Prides Blick wanderte zu mir. Langsam ging ich zu ihm hin und hockte mich neben ihn. Er legte mir pracktisch seinen Kopf in den Schoß, mir kamen beinahe die Tränen. Ich streifte ihm sein Halfter über und stand dann auf. „Komm! Hoch!“, versuchte ich ihn zum Aufstehen zu bewegen. Schnaufend kam er hoch. Zumindest das Geschafft. Er spannt den Bauch. Jetzt mal ein bisschen Bewegung, dass hilft. Hoffentlich kommt der Arzt bald. Mit einem sanften zupfen am Strick brachte ich ihn dazu mir zu folgen. Aus der Box raus, er sah nicht gut aus. Die Tränke hatte aber funktioniert, also lag es nicht daran. Erstmal würden wir ein paar Runden drehen.
      Es dauerte bis der Tierarzt kam. In der Zwischenzeit war ich mit Pride Runde um Runde gegangen und hatte immer wieder versucht ihm etwas Wasser anzubieten – bisher ohne Erfolg. Lars schaute auch immer wieder vorbei: „Wie geht’s ihm?“ „Nicht so gut.“ „Wenn du was brauchst sag mir Bescheid. Ich hab mein Handy dabei.“ „Klar“, meinte ich und schenkte ihm ein Lächeln. „Looki ist jetzt auch bewegt. Ich war eben mit ihm in der Halle und bin ein bisschen gesprungen..“, er hielt inne und grinste mich leicht an, „.. es war intressant, aber ich glaube nicht das er ein großes Springpferd wird. Cavalettis schafft er aber.“ Lars zwinkerte mir zu. Bei dieser Vorstellung wie er Looki wohl mit großem Aufwand zum Springen gebracht haben musste musste ich lachen. „Überlass das besser uns.“, ich schaute etwas wehleidig zu Pride. Er und ich – das war ein Team – wir waren beide unglaublich springbegeistert und kamen super miteinander aus. Aber ans Springen war momentan nicht im Entferntesten zu denken. „Ich bring jetzt erstmal die Zuchthengste in die Führmaschiene und dann reit ich noch Club.“ Ich nickte. Dann waren zumindest schon mal Admiral, Frisco, Coco´s Landzauber, Legacy of Gold, Golden Pirate, A le Hop und Club Can´t Handle Me bewegt.
      Endlich traf der Tierarzt ein. Ein schaute sich Pride genau an, tastet ihn ab. Drückte hier und da. Armer Kerl, er hatte echt Schmerzen. Und jetzt drückt der Arzt auch noch an ihm rum. Beruhigend streichelte ich ihn. „Also „, setzte der Tierarzt an, „ es ist wie sie dachten eine Kolik. Das Führen war schon eine gute Maßnahme, ebenso wie das Anbieten von Wasser. Ich werde ihm jetzt eine Krampflösende Spritze geben und ein Schmerzmittel.“ Den Strick fest in der Hand streichelte ich Pride und redete mit ihm um ihm abzulenken: „Schau her Junge! Alles wird gut. Hhmm? Ja, mein lieber Pride.“ Der Arzt setzte die Spritzen geschickt und Pride blieb brav. Er war aber auch fertig. “ Sie können ihn dann wieder in die Box stellen. Achten Sie darauf ob er trinkt. Aber er sollte erstmal noch nichts fressen. Wenn es sich bessert kann er wieder kleine Portionen Heu bekommen, was dann langsam gesteigert werden kann. Wenn es aber nicht besser wird sollten sie mich nochmal Kontaktieren, aber ich denke hiermit sollte es getan sein.“, wies der Arzt mich an. „Okay alles klar.“, ich verabschiedete mich mit einem Händeschütteln und brachte Pride etwas erleichtert in seine Box zurück. Dort räumte ich alle Futter Reste raus und stellte ihm zusätzlich zur Tränke einen Eimer mit lauwarmen, frischen Wasser in die Futterraufe. Es schien ihm schon jetzt etwas besser zu gehen. Zumindest steht er und ist nicht mehr schwitzig.
      Nach kurzem Tätscheln ließ ich ihn dann alleine, mein Magen grummelte schon seit geraumer Zeit und es waren noch andere Pferde um die ich mich heute kümmern müsste. Und die zwei Neuen! Erschrocken schaute ich auf meine Uhr. Vier Uhr. Mist. Eigentlich hätte ich vor einer halben Stunde bei der Züchterin sein sollen. Hastig zog ich mein Handy aus der Hosentasche – kein verpasster Anruf. Also machte ich mich auf die Suche nach Lars. Wie es schien hatte er inzwischen schon alle Hengst wieder in ihre Boxen gebracht, denn die Führmaschine war leer. Als ich die Futter- und Sattelkammer betrat bemerkte ich eine Notiz am Brett
      ‚Bin die Kleinen abholen. Hoffe du bist nicht sauer, dass du nicht mit bist ;)
      Lars‘
      Glückgehabt, es wäre mir sehr unangenehm gewesen, wenn niemand pünktlich dar gewesen wäre. Und ich war nicht sauer. Auch wenn ich natürlich schon sehr gerne mitgekommen wäre. Hatte er gut gemacht. Aber ich sehe die Kleinen ja nachher. Motte und Porcelain Doll. Beim Überprüfen der Tabelle stellte ich auch fest das Lars auch anscheinend noch unseren alten Herren Wild Dream geritten war, so hatte ich jetzt eigentlich nur noch ein Pferd heute zu reiten. Bei übriger Zeit würde natürlich sich auch keines der restlichen Pferde dagegen wehren, aber es gab immer einige „Pflicht“-Pferde, danach kamen die Optionen. Aber erstmal ging ich jetzt ins Haus. In der Küche stellte ich auch fest, dass Lars sogar gekocht hatte. Wie ich ihn liebe! Er hatte heute echt gerackert.
      Nach dem Essen ging ich wieder gestärkt erstmal nach Pride schauen, ich erwischte ihn grade mit dem Maul im Wassereimer. Erleichtert seuftze ich, worauf hin er seine Nase hob und ans Gitter presste. „Nein, Pride du kriegst nichts. Du willst doch wieder Gesund werden.“, wähnte ich. Weil ich ihn aber nicht so stehen lassen wollte kraulte ich ihn, es schien ihm schon deutlich besser zu gehen. Wie schön! Ich merkte wie ich deutlich entspannter wurde. So und jetzt kommt der Spaßige Teil des heutigen Tages.
      Roi du Soleil stand schon ungeduldig an seiner Boxen Tür, er war noch ziemlich neu doch hatte er sich schnell eingelebt und wartete nun jeden Tag auf seine Beschäftigung. "Hey du!", begrüßte ich den hübschen Hengst. Roi stampfte mit dem Huf auf und nachdem ich ihm diese ausgekratzt hatte und ihn mit Halfter am Strick aus der Box führte schien er fast etwas beleidigt. Armer Kerl, musste er heute so lange warten bis er dran war. Sonst war er früher.. Also schnell geputzt bis das rote Fell in der restlichen winterlichen Sonne funkelte und dann den Sattel drauf gepackt. Schnell flitze ich noch in die Sattelkammer um meinen Helm zu holen und nahm dabei wieder die halbe Tür mit "Autsch!" "Was für´n Mist!", fluchend ging ich wieder zu Roi zurück, darauf bedacht nicht weitere Ecken mit zu nehmen, der blaue Fleck würde nun reichen. Relativ flott war der Kerl gesattelt und als würde er sich bedanken wollen, dass er jetzt endlich seine heiß ersehnte Bewegung bekäme, stupste er mich sanft an. Lächelnd krabbelte ich ihn zwischen den Ohren. Brav folgte er mir zum Reitplatz, das Wetter war heute wirklich gnädig, blauer Himmel und Sonne. Naja kalt war es immer noch. Und feucht. Vom ganzen Regen. Aber was sollte man erwarten? Mit dem was man hat sollte man sich zufrieden geben und sich freuen. Ich öffnete unter einiger Anstrengung das Tor, da müsste man noch mal was dran machen, es funktionierte nicht mehr ganz so wie es sollte. Darum war ich froh als ich es wieder geschlossen hatte und im weiß umzäunten Reitplatz stand. Roi war hibbelig, das merkte ich schon beim aufsteigen. "Hey!", stehen bleiben war wohl nicht drin.. Schnell schwang ich mich hoch und ihn dann, er war einfach losgelaufen, anzuhalten und rückwärts wieder zum Ursprungsort zurück zu kehren. Dort ließ ich ihn erstmal stehen. Passte ihm natürlich nicht und er schlug mit dem Kopf. "Selber Schuld, wer sich bewegen will muss dennoch auf mich hören.", meinte ich etwas genervt. Als er es dann doch schaffte ruhig zu stehen durfte er dann endlich auch gehen. Im Schritt ging es einige Minuten über den Platz bis Roi gut aufgewärmt war. Dann sollte er traben. Die nächste Hürde an diesem Tag. Lief heut nichts wie es sollte? Sanft berührte ich seine Flanke und Roi preschte los als würde er ein Rennen laufen. Ein Galopprennen. Gegen die Schnellsten. Und er hält mit. "Hör auf!", schnauzte ich ihn an. Ein paar sehr eindeutliche Paraden und Volten ließen ihn zu seinem Glück wieder langsamer werden. So geht man nicht mit mir als reiter um. Hatte er jetzt gemerkt, würde er, hoffte ich für ihn, nicht nochmal machen. "Nächstes mal wirst du vorher longiert!", meinte ich zu ihm. "Was?", kam es zurück. Verwirrt schaute ich mich um und entdeckte Lars am Zaun, der musste natürlich lachen, ich schien wohl recht verdutzt zu schaune. Ich manovrierte Roi im lockeren Trab zu Zaun und ließ ihn dort anhalten. Na bitte, ging doch. Er stand ruhig. "Dachtest du dein Pferd spricht mit dir?", meinte Lars schmunzelnd. "Ich war mir nicht ganz sicher und habe schon an meiner Zurechnungsfähigkeit gezweifelt!", erwiederte ich lachend. "Wo sind denn die Kleinen?" "Ordentlich verstaut im Stall. Alles super gelaufen, sind brav in den Hänger und haben es sich dort bequem gemacht. Zwei ganz süße sind das!" "Super! Ich schau sie mir an, wenn wir hier fertig sind." "Lass dir Zeit mit Roi die Kleinen rennen schon nicht weg!", meinte Lars frech. Ich zog eine Schnute, doch musste dann lächeln, er kannte mich einfach zu gut. "Jaja." Also widmete ich meine Aufmerksamkeit wieder Roi. Erst lobte ich ihn natürlich, dass er so lange brav und ruhig gestanden hatte. Da hatte es wohl klick gemacht wer das sagen hatte. Als ich antrabte meinte Lars noch:"Ich mach schon mal die Abendrunde." Ich nickte nur. Ich hatte gar nicht wirklich wahrgenommen das es schon recht düster wurde, aber der Tag würde bald zuende sein. Roi stellte sich beim restlichen Reiten vorbildlich an, er arbeitete toll mit und bot sich von selber an. Fleißiger Junge! Als ich schließlich beendete schien er mit sich selbst sehr zufrieden zu sein und sich, zum Glück, gut ausgepowert zu haben. Ich würde mit Lars besprechen ein Paddock an seine Box zu Bauen, denn umziehen lassen wollte ich ihn nicht. Dort wo er momentan stand stand er eigentlich gut. Umzüge waren immer so große Pferde hin und her Schieberreien. Denn es konnte ja uch nicht jeder überall stehen. Also wäre ein neues Paddock die simpelste Möglichkeit. Klar, es müsste auch noch ein Durchgang nach Außengebaut werden, aber hey! Wofür hatte man einen handwerklich begabten Freund? Als Roi wieder in seiner Box stand könnte ich gar nicht schnell genug Sattel und Putzzeug wegräumen. Beinahe vergaß ich zu kehren. Doch der drohend in der Stall Gasse stehende Besen erinnerte mich daran. Seuftzend nahm ich ihn und beseitigte den Dreck vor Rois Box. Schließlich konnte ich mich doch endlich in Richtung Laufstall auf machen, auf dem Weg kam mir Lars entgegen. "Sie stehen doch im Laufstall?" "Ja, ich hab ihnen aber erstmal ein eigenes Stück abgetrennt, dass sie nicht sofort zu Gracie müssen." Ich nickte. "Bin gleich auch mit Füttern fertig. Dann geh ich rein. Pride geht es übrigens schon eindeutig besser." Erleichtert lächelte ich, er war mein Liebling, ohne ihn.. ich wollte es mir gar nicht vorstellen. Lars und meine Wege gingen wieder auseinander, ich betrat das Gebäude in welchem sich der Laufstall befand. Dunkelheit empfing mich. Licht an. Da standen sie.. zusammen gekuschelt bei Gracie. Absperren hatte wohl nichts gebracht. Motte und Porcelain Doll hatten sich einfach durch den sorgfältig aufgestellten Zaun gequetsch, wie war auch mir ein Rätsel. Verschlafen blintzelten mir drei Augenpaare entgegen. Lars hatte recht, sie würden mir nicht weglaufen, daher beschloss ich den dreien ihre ruhe zu lassen. Für die beiden Minis war der Tag schon aufregend genug gewesen. Lich aus und wieder raus. Lars war warscheinlich schon fertig. Auf dem Weg zum Haus ging ich nochmal bei Pride vorbei. Ruhig lag er im Stroh. Als ich langsam den Riegel aufschob und zu ihm rein ging, reckte er mir den Kopf entgegen und blieb völlig entspannt liegen. Vor seinem Bauch ließ ich mich nieder und lehnte mich gegen ihn, seinen Kopf legte er mir nun fast in den Schoß. Die Ruhe die er ausstrahlte ging auch direkt auf mich über. Nach diesem stressigen und aufregenden Tag könnte ich endlich wieder durchatmen. Vertrauensvoll ließ er sich von mir umarmen und krabbeln. Wir beide, das war was. Ich liebte diese Momente, die einem beinahe verzaubert vorkamen, etwas unreal, aber dennoch wundevoll. Ich strich noch einige male über sein braunes, weiches Ponyfell, bevor ich auf stand, aus der Box ging und mich, wieder etwas unbefangener, zum Haus und zu Lars aufmachte.
    • kira
      29.07.15 - Kurzer Zwischen-Pflegebericht - Kira
      Ich hatte in letzter Zeit ein bisschen Fehlplanung, weshalb ich schnell aus dem Bett sprang als mein Wecker schrillte. Im Hengststall versorgte ich flott All Pride, Roi du Soleil, Cocos Landwein, Admiral, Look at my Hair, A le Hop, Frisco,Legacy of Gold, Club cant Handel me, Golden Piratmit Frühstück nacheinander. Dann kamen die Zuchtstuten oder solche die es werden sollten dran. Nosferatu, Draculas Wife, Star, Happy Steffi, Lillifee, Vanity , Knives and Pens, Siana, Antigone , De luxe, White Dance, I like it, Juwel der Stille, Snow Whites Beauty, Wie konntest du nur, Drachenlady bekamen auch ihr Futter, worüber sie sich wie jeden Tag her machten. Danach brachte ich Davour, Pangäa, Famiah, Asfari Sharin, Laheeb al Amara, Eisenmann , Flaschenzieherin, Wild Dream auf ihre Koppeln. Ich hoffte niemanden in meiner Eile vergessen zu haben, hinterließ Lars noch eine Nachricht auf dem Küchentisch. Er war noch nicht aufgestanden, aber ich hatte heute Termine so das ich so früh raus musste. Zum Glück hatte ich bald wieder Zeit meinen Pferden die Pflege zukommen zu lassen, die sie brauchten und verdienten.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    kira
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    28 Sep. 2015
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  • offizieller Hintergrund

    Juwel der Stille
    Jewel
    27.12.2003

    ~~~:----------------------------------------:~~~
    unbekannt​
    Juwel der Stille
    unbekannt​
    ~~~:----------------------------------------:~~~

    Rasse Welsh D
    Geschlecht Stute
    Stockmaß 154cm
    Fellfarbe Graufalbe
    Gencode E? aa D?

    Charakter unerschüttelich, ruhig, gelassen, gemütlich, faul
    Beschreibung

    Juwel der Stille hat ein ruhiges und sanftes Wesen, sie ist durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Manchmal äußert sich dies aber auch negativ, wenn sie zum Beispiel lieber schlafen als arbeiten will, denn dann bleibt sie einfach liegen. Meist ist sie aber nach einiger Zeit des freundlichen zuredens und mit ein paar Leckerchen wieder auf die Beine zu bringen.

    Springen E
    Dressur L
    Distanz E
    Military E
    Western E
    Galopprennen E
    Fahren M

    Besitzer kira
    Ersteller/VKR kira

    Gekört ja nein
    Nachkommen
    //

    Erfolge
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    3. Platz 155. Fahrtunier
    2. Platz 286. Fahrtunier
    x. Platz xxx. Turnier

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