Elii

Jumping To Conclusions* -- Hannoveraner

Jumping To Conclusions* -- Hannoveraner
Elii, 30 Dez. 2012
Zaii und Samarti gefällt das.
    • Elii
      Pflegebericht 30. Dezember 2012 - Ankunft
      1773 Zeichen

      „Wow, die zieht vor dem Sprung ja ordentlich an.“, bemerkte ich beeindruckt, als die braune Stute auf den Steilsprung zulief. „Hat hauptsächlich Springen im Stammbaum; viele Gute und einige Herausragende. Ist aber nicht immer einfach zu handhaben, durch ihren Vollblutanteil.“ Aufmerksam lauschte ich dem Züchter, bei dem die Stute momentan noch stand. Eigentlich war ich für einen Dressurnachwuchs gekommen, am besten eine Stute und entweder Rappe oder Schimmel. Nun stand ich vor einer hellbraunen Stute, die unglaubliche Qualitäten beim Springen zeigte und in der Dressur eher mäßig begabt war. Aber irgendwie konnte ich die Augen nicht von der jungen Stute lassen und deswegen entschloss ich mich doch recht schnell dazu, das Pferdchen auf meinen Hof zu holen. Jumping to Conclusions war der Name der braunen Hannoveranerdame und im letzten Sommer ist sie sechs Jahre alt geworden. Nach einigem hin und her war der Preis verhandelt und der Vertrag unterschrieben, so dass die Stute schnell verladen werden konnte und es zurück zum Gutshof ging.
      Nach einer Stunde Fahrt kamen wir an und ich lud Jumping to Conclusions ab. Mel und Jack konnten es sich nicht nehmen lassen das Schätzchen zu begutachten und sich zu beklagen, dass der Name viel zu lang sein. „Da hab ich mir doch schon was überlegt“, lachte ich „Jumina soll sie heißen, ganz knapp und viel mädchenhafter, als ihr eingetragener Name.“ Jumina schnaubte aufgeregt, als ich sie durch die Stallgasse führte und sie in die Bo neben Ékes brachte. Die Fuchsstute schaute ihre neue Nachbarin neugierig an und streckte ihr die Schnauze entgegen, um sie näher kennen zu lernen. Schnell nahm ich Jumina die Gamaschen und die Decke ab, beides brauchte sie in der Box nicht und geschoren wurde sie vom Vorbesitzer nicht.
    • Elii
      Pflegebericht 04. Februar 2013 - Alle Pferde
      7772 Zeichen

      Es war erst kurz nach sieben, als ich mit meinem Thermosbecher in den Stall trottete. Jack und Mel hatten die Pferde bereits gefüttert und waren schon dabei auszumisten. Da meine Furiosodamen Ékes, Furmint und Ostara, sowie Unwritten, Spotted und Jumina, erst am Nachmittag geritten wurden, brachte ich die Sechs gemeinsam auf die Koppel. Schnell holte ich mir dann noch die Hengste Kalzifer und Whole, und brachte diese ebenfalls nacheinander auf getrennte Koppeln. Whole hatte heute seinen Ruhetag und konnte den ganzen Tag im Grünen verbringen. Als das geschafft war, half ich noch kurz Mel und Jack und holte dann Puriosa aus dem Offenstall, da ich spazieren gehen wollte, bevor die anderen mit Decission und Dark Firestorm sprangen. Das Stütchen war schnell geputzt und genoss es, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Auch das Hufegeben klappte wie gewünscht und so dauerte es nicht lange bis wir aufbrachen. Munter lief Puriosa neben mir und schaute sich neugierig um. Als jedoch ein paar Vögel aus dem Busch flogen, schreckte sie kurz zur Seite und suchte bei mir Schutz. Ich lief zügig weiter und schon war die kleine Scheckstute wieder voller Mut und Abenteuerlust. Unsere Runde dauerte nicht lange, ich wollte die Kleine schließlich nur weiter ans Führen gewöhnen. In dem Moment als wir ankamen, fingen Mel und Jack gerade das Abgaloppieren mit den beiden Hengsten an. Eilig kratzte ich dem Tinkermädchen die Hufe aus, brachte sie zurück in ihren Stall und lief dann zum Springplatz. Während ich die Sprünge aufbaute, positionierte ich mich in der Mitte und gab hin und wieder Anweisungen, da vor allem Mel noch nicht ganz mit Deicission klar kam. "Lass ihn einfach ein bisschen mehr laufen, sonst rennt der dir nachher nur über die Sprünge und hebt seine Beine nicht. Er braucht einfach ein bisschen mehr Tempo, sonst schafft er es nicht, Dark ist da schon routinierter. Schon besser, ruhig weitertreiben!" Jack musste ich kaum verbessern, er wusste einfach wie er mit dem Hengst umgehen musste und verstand sich mit ihm auch ohne Worte. "Sieht gut aus, Jack – Bei dir auch Mel, läuft immer besser mit dem Kleinen.". Decission und Dark Firestorm sprangen beide sehr souverän über die Hindernisse, nahmen sie aber nicht für voll, wie man deutlich sehen konnte. Ich konnte die Sprünge relativ schnell hochziehen, da auch Mel ihr Pferd immer besser unter Kontrolle hatte. Nach kurzer Zeit hatten wir die normale Höhe der Beiden erreicht und die Hengste sprangen voller Elan. Für Dark wurden die Sprünge noch einmal erhöht, während Deci bereits trocken geritten wurde. Schnell warf ich ihm die Abschwitzdecke über, da es immer noch recht kalt war. Als auch Dark fertig war, verschwand ich wieder in den Stall, um dort Dark Heart und Diome fertig zu machen. Beide sollten heute Freispringen, um ihre Technik etwas zu verbessern. Die Hengste waren schnell geputzt und auch die Gamaschen und Streichkappen waren schnell angelegt. Als Heart und Diome aufgezäumt waren, schnallte ich die Führleinen ein und übergab Diome an Mel, die mit mir die beiden Freispringen lassen wollte. Jack machte unterdessen die anderen Hengste für die Box fertig. Diome und Heart liefen ruhig nebeneinander, zum Glück verstanden sich beide so blendend. In der Halle übernahm Mel beide und ich baute kurz die Sprunggasse auf. Danach durfte auch schon der erste Springen. Diome lief ordentlich zum Cavaletti hin, sprang aber eher zögerlich, da er noch nicht so ganz wusste, wohin mit seinen Beinen. Auch beim zweiten Mal klappte es noch nicht so richtig, aber danach schaffte er es sich besser zu sortieren. Wir zogen die Höhe etwas an und langsam klappte es bei Diome immer besser. Wie sein Vater konnte wohl auch er, nur ab einer bestimmten Höhe die Sprünge überhaupt für voll nehmen. Bei Heart war es umgekehrt. Die kleinen Sprünge nahm er ohne Probleme, sobald diese aber hochgezogen wurden, strampelte er unbeholfen mit seinen Beinen und wusste nicht wohin damit. Doch langsam klappte es auch bei ihm immer besser und er konnte schon ein wenig höher springen, ohne aus der Konzentration zu geraten. "Lassen wir Diome noch einmal hüpfen, nicht das uns Heart noch im Sprung landet." Gesagt – Getan. Schon war der Palominoschecke wieder in der Bahn und galoppierte frohen Mutes auf die Hindernisse zu. Wir konnten noch ein wenig anziehen und beendeten dann das Training damit, beide Hengste nacheinander Freilaufen zu lassen. Nachdem Diome sich austoben konnte, wurde er von Mel zurück in die Box gebraucht und der Fuchs durfte loslaufen. Unterdessen brachte Jack bereits Fekete in die Halle, da auch er heute laufen wollte. In der ersten Zeit sollte er noch nicht zu stark belastet werden, schließlich war er nur ein paar Tage hier. Er trabte munter durch die Halle und galoppierte kurz darauf einmal quer durch die Halle. Der pechschwarze Dressurhengst war einfach umwerfend, wenn man ihm zusah, ich konnte gar nicht genug von ihm bekommen. Nach einer Viertel Stunde fing ich ihn ein und brachte ihn in die Führanlage, wo er noch eine Weile laufen sollte. In dieser Zeit ging ich ins Haus und machte das Essen fertig. Nach der Mittagspause ging es direkt weiter mit Unwritten, Ékes und Kalzifer, welche heute alle ins Dressurtraining gehen sollten. Als ich auf die Koppel ging, um Kalzifer zu holen, schaute ich noch schnell bei Cressi vorbei, der heute ebenfalls seinen freien Tag hatte. Kalzifer trottete brav hinter mir her und wartete brav am Putzplatz, bis ich den Putzkoffer geholt hatte. Um ihn kümmerte sich von nun an Jack, während Mel und ich Ékes und Unwritten bereits warmritten. Kurz darauf kam auch Jack in die Halle und begann der Hengst warm zu machen. Es brauchte eine Weile bis sich dieser beruhigen konnte und nicht mehr von den Stuten völlig abgelenkt war. Das weitere Training war relativ ruhig, Unwritten machte wie immer eine gute Figur und auch die dunkefuchsige Ékes versuchte Mel alles recht zu machen. Nach einer knappen Stunde ritt ich Unwritten trocken und stieg dann schnell ab, da noch andere Pferde an der Reihe waren. Mel und Jack folgten kurz darauf. Als nächstes ging Mel mit Furmint ausreiten, Spotted mimte das Handpferd und ging brav die Runde mit.
      Jack und ich sattelte währenddessen Ostara und Jumina, um im Wald die Militarystrecke zu reiten. Beide Stuten waren schrecklich aufgeregt, kurz bevor wir die Strecke erreichten. Jumina wusste zwar nicht was folgte, wurde von Ostara dafür umso mehr gepusht. Als wir ankamen versuchte ich möglich ruhig zu bleiben, ein paar Mal tief durchzuatmen und dann Jack vorzuschicken, da Jumina einfach schneller war als Ostara. Ostara musste ich sehr zurück halten, ich hatte schon bedenken das im nächsten Augenblick die Zügel rissen, so schwer legte sich die Stute auf das Gebiss. Als Jack dann endlich mir das Zeichen zum Start gab, ging alles schneller als gedacht. Ostara preschte los und lief fast unkontrolliert zum ersten Hindernis. Glücklicherweise kam sie passend an und konnte ohne zu Stolpern springen. Beim zweiten Sprung war ich gefasster und hielt die Stute um einiges stärker zurück, wodurch wir schon viel besser zum Hindernis kamen. Der Stamm war schnell geschafft und auch die nächsten Beiden machten keine Probleme. Beim Wassergraben scheute mir Ostara fast, allerdings konnte ich noch das schlimmste vermeiden, indem ich weiter trieb. Jack hatte dabei nicht zu viel Glück gehabt, wie ich später erfuhr. Hinter der Strecke trafen wir uns wieder und klapperten die Feldwege noch etwas im Trab ab. Am Ende trafen wir sogar Mel wieder, die mit ihren zwei Stuten gut ausgekommen war. Zusammen sattelten wir ab und brachten die Pferde wieder in ihre Boxen, wo sie ihr Abendessen bekamen. Zu Dritt gingen wir dann zurück ins Haus und machte uns einen schönen Feierabend mit Cocktails und Pizzabrot.
    • Elii
      Teilnahme an der [BSK 399] Deutsche Warmblüter
      3449 Zeichen, von Morrigan


      Schon vollkommen ausgelaugt, teilweise verschwitz in der Thermounterwäsche befand ich mich in der Vorhalle am Zügel führend die junge Stute Jumina. Als ich leise Worte der Beruhigung vernehmen lies bewegten sich einzig ihre Ohren in meine Richtung zumindest schien sie nun ruhiger hatte aufgehört zu tänzeln. Elli half mir dabei in den Sattel von Jumina zu kommen, dann sortierte ich mich schon einmal, doch Elli hielt mich noch immer am Zügel aus reiner Vorsicht. Die Zeit Schritt dahin die Reiterin vor mir kam aus der Halle wenige Minuten später ertönte eine kleine Melodie der Lautsprecher knackte bis eine Frauenstimme ertönte "Morrigan und die Stute Jumping to Conclusions in die Halle". Elli nickte mir beinahe aufmunternd zu ehe ich die Waden an Juminas Bauch presste mich danach unaufhaltsam dem Mittelpunkt der Halle nährte. Das Publikum begann leise miteinander zu tuscheln einem Pfeil gleich schoss der Kopf der Stute in die Höhe mit aufmerksamem Blick schien sie die Halle zu röntgen. Angekommen an der Mitte der Halle verweilten wir nur wenige Sekunden in denen ich die Richter grüßte, sortierte mich dann noch einmal bis ich die Zügel der dunkelbraunen Stute aufnahm und der Mittellinie bis zu ihrem Ende folgte geradewegs auf das Schild mit dem "A" zu das sich wie ein Meißel in meine Gedanken zu brennen schien. Dort angekommen bogen wir nach links ab, trabten in der folgenden Ecke an. Noch hielt sich Jumina brav vor der Senkrechten, wenn auch ihre Ohren nervös hin und her zuckten sie mir somit deutlich machte das ich nicht ihre vollkommene Aufmerksamkeit hatte. Das Schlagen ihres Schweifes den sie in ihrer Aufregung nicht still halten konnte. Dann folgte der erste Zirkel ganz langsam spürte ich wie sie im Rücken immer unrunder wurde und begann den Hals ein wenig herauszudrücken um sich der Anlehnung zu entziehen, also gab ich ein wenig nach prompt kam der Kopf nach oben und ich trieb sie sanft in die Anlehnung. Auf dem Zirkel parierte ich noch einmal durch zum Schritt wechselte aus dem einen Zirkel in den nächsten um dort erneut anzutraben. Wie es ihrem Vollblutentsprach konnte ich mir vorstellen wie sie die Beine hochwarf und den Schweif nur unmerklich sichtbar anhob ansonsten war ihr Trab wirklich gut zu sitzen auch, wenn ich mit ihm zu kämpfen hatte da nur Ponys gewöhnt. Der Zirkel wurde bald darauf zu ganzer Bahn dort gab ich eine leichte, aber deutliche Galopphilfe sofort erfolgte darauf eine Reaktion. Ein kleiner Blick aus dem Augenwinkeln verriet mir "Außengalopp" also durchparieren, sortieren und nochmal versuchen diesmal war der Galopp richtig, doch der erste Sprung im Galopp glich eher einem Buckelsprung, sodass es meinen Po aus dem Sattel beförderte die Steigbügel gingen dafür natürlich auch flöten. Ich krallte mich in die Kammer des Sattels mit einer Hand während ich versuchte wieder zu sitzen Jumina nutze die Gelegenheit sich komplett aus der Anlehnung zu befreien. Nach einem kurzen Augenblick der Sammlung hatte ich es geschafft parierte zum Schritt durch nahm die Bügel auf vollführte eine Kehre in der Ecke um kurz darauf erneut kurz zu traben und Jumina auf der anderen Hand im Galopp den Richtern zu präsentieren. Das Ende der Kür brachten wir über uns ohne weitere Zwischenfälle. Im Großen und Ganzen war ich mit unserer Leistung zufrieden bevor wir die Halle verließen verabschiedete ich noch die Richter und verlies mit einem verschwitzen Pferd, aber einem Lächeln die Halle.
    • Elii
      Pflegebericht 08. Juni 2013 - Springtraining
      1941 Zeichen

      Nachdem ich Pipcas wieder auf die Koppel gebracht hatte, nahm ich Mel Jumina ab und ging mit der Hannoveranerstute auf den Springplatz. Dadurch das endlich die Sonne schien, war der Platz wieder trocken und wir konnten die volle Größe des Platzes nutzen.
      Die Stute sah neugierig auf die bereits aufgestellten Hindernisse und konnte sich beim Warmmachen kaum konzentrieren. Jack half mir die Sprünge hochzuziehen, sobald das Warmspringen abgeschlossen war. Die große braune Stute nahm die ersten Sprüngen mit einer unglaublichen Leichtigkeit, sprang jedoch oft viel zu hoch oder zu früh ab, da sie bei niedrigen Sprüngen sich nicht genug gefordert sah. Sobald wir die A-Höhe überschritten war, gab Jumina endlich Gas und zeigte ihr Potenzial.
      Immer flüssiger lief sie auf die Sprünge zu und sprang locker hinüber. Sie zurückzuhalten gelang mir nur mit Mühe, da sie fast schon mit voller Wucht darauf zu galoppierte und ebenso heftig in die Höhe sprang. Je höher die Hindernisse wurden, desto aufmerksamer lief Jumina über den Platz. Jack erhöhte die Sprünge immer weiter, bis zu einer guten L-Höhe, die Juminas Können am Besten aufzeigte. Bald würden wir noch höher gehen; ihrer Leistung zu urteilen könnte sie locker das weibliche Pendant zu Dark Firestorm sein. Wie er stammt sie aus einer großartigen Linie von Springpferden, die bis ins hohe Alter im Turniersport erfolgreich mitliefen.
      Unser Abschluss-Sprung war ein Oxer, da sie den nicht allzu gern sprang und dies schon des Öfteren mit einer Verweigerung gezeigt hatte. Heute zeigte sie zum Glück nur den Ansatz einer Verweigerung, jedoch schaffte ich es sie im letzten Moment noch einmal durchzutreiben, damit sie sprang. Danach galoppierte ich Jumina ab und lobte sie ausgiebig. Danach trabte ich noch ein paar Runden leicht und ritt dann aus der Halle, um noch eine Runde im Schritt um den Hof zu gehen.
      Auch sie kam nach der Arbeit wieder auf die Koppel zu den anderen Stuten.
    • Elii
      Pflegebericht 09. August 2013 - Gesamtbericht
      14608 Zeichen

      Auch wenn heute die Temperaturen unter die 30° fallen sollten, stand ich bereits um kurz nach 5 Uhr im Stall und ließ die Pferde auf die Koppel. Findings Neverland und Shakoor kamen zusammen mit Cresant Moon auf die kleine Koppel direkt am Stall. Direkt daneben durfte es sich Diome bequem machen. Csíny und sein Vater The Whole Story brachte ich in die gegenüberliegenden beiden Koppeln. Die Stuten kamen alle zusammen auf die Koppel am Stall, auch wenn sich beim Weg dorthin Ostara und Pipcas wieder einmal zankten und ich schon Angst hatte, dazwischen zu geraten. Furmint und Ékes begannen gleich zu grasen, als sie ihre Halfter los hatten, weshalb Unwritten genervt die Ohren anlegte, da sie wegen den beiden kaum vorwärts laufen konnte. Jumping to Conclusions und Dark Jewel trotteten hinter Unwritten her und begannen weiter hinten zu graßen.
      Schnell schloss ich das Koppeltor und lief zurück zum Stall, da noch einige Hengste auf die Koppeln gehen sollten. Zwei der größten Koppeln waren mittlerweile unterteilt, damit jeder Hengst seinen eigenen Bereich haben konnte. Dark Decission und Dark Intention kamen nebeneinander in die erste Koppel. Direkt dahinter kamen Flavio und Kalzifer. Rechts daneben konnte Fekete seine Freiheit genießen und ganz am Ende war Dark Firestorm’s Koppel.
      Als ich wieder zurück war, ging ich noch einmal ins Haus, um mehrere Kisten an Sprudel in den Stall zu bringen, damit niemand verdursten musste.
      Da der Stallbursche momentan im Urlaub war, und Melanie und Jack erst um 7.30 Uhr anfingen, begann ich alleine die Boxen zu misten. Nach einer Stunde hatte ich bereits einen Großteil geschafft, da durch die langen Aufenthalte auf der Koppel, die Boxen kaum genutzt wurden. In der letzen halben Stunde mistete ich noch die große Gemeinschaftsbox von Shakoor und Nevi, sowie die Boxen von Diome, Csíny und Cressi.
      Als ich die letzte Box neu einstreute, kamen erst Melanie und dann Jack durch die Stalltür und begrüßten mich. Nachdem wir den Ablauf des Tages bei einem Kaffee besprochen hatten, ging es auch schon los mit der Arbeit.
      Da die beiden Azubis, die seit heute auf dem Hof mitwirken sollten, erst um halb 9 kommen würden, hatte ich noch Zeit Kalzifer zu reiten. Der Fuchshengst sollte heute wieder etwas auf dem Platz gearbeitet werden, in letzter Zeit hatten wir das Training wegen der hohen Temperaturen schleifen lassen. Melanie nahm sich in der Zwischenzeit Ékes vor, die heute ebenfalls dressurmäßig geritten werden sollte. Jack hatte somit genügend Platz auf dem Springplatz, um niemand durch Flavios Eskapaden zu gefährden.
      Nachdem alle Pferde geputzt und gesattelt waren, gingen wir zusammen zu den Plätzen. Jack verabschiedete sich als wir am Springplatz ankamen, so dass Melanie und ich alleine zu Dressurplatz gingen. Während Melanie bereits im Schritt losritt, legte ich vier Stangen beim Mittelzirkel hin und stieg danach auf Kalzifers Rücken. Gemeinsam mit Mel drehte ich meine Runden auf dem Platz, bevor es mit der Arbeit losging.
      Nach zehn Minuten begann ich dann erst über die Stangen und dann in Volten um sie herum zu reiten. Danach wechselte ich die Hand und ritt die gleiche Übung noch einmal. Kalzifer arbeitete heute besonders gut mit, auch das Schenkelweichen, wo er sonst immer versuchte zu schummeln, klappte auf Anhieb. Mel hatte mit Ékes auch keine Probleme, aber die Stute machte sonst ja immer brav mit.
      Im Trab musste ich Kalzifer vermehrt mit dem äußeren Bein treiben, damit er auch wirklich über die Stangen lief. Auch wenn ich ein wenig kämpfen musste, trabte der Hengst dann doch über die Stangen und nicht daran vorbei. Melanie tat es mir gleich, da Furmint etwas maulig war und immer wieder den Kopf in die Höhe warf.
      An der langen Seite ließ ich meinen Hengst im Trab zulegen und fing das Tempo kurz vor der kurzen Seite wieder ab. Danach folgte eine kurze Schrittpause am langen Zügel, um dem Hengst etwas Erholung zu bieten.
      Als ich die Zügel wieder aufnahm, trabte ich noch eine Runde auf dem Zirkel und galoppierte dann an. Die Stange, die auf dem Zirkel lag, nahm ich gleich im Galopp mit. Nach zwei Runden parierte ich durch, wechselte die Hand und galoppierte erneut an. Auch hier ritt ich Kalzifer wieder über die Stange. Wieder parierte ich durch und galoppierte dann auf dem Mittelzirkel über alle vier Stangen. Kalzifer galoppierte fleißig, und ich hatte Mühe mich bei seinem Schwung im Sattel zu halten. Auch das Verstärken des Galopps an der langen Seite, klappte einwandfrei, auch wenn Kalzifer kurz ins Stolpern geriet.
      Ich parierte durch und trabte leicht, gleichzeitig gab ich dem Hengst die Zügel hin und lobte ihn ausgiebig. Auch Melanie hatte gerade das Training beendet und ritt bereits im Schritt ihre Runden. Damit die beiden Pferde noch etwas raus kamen, ritten wir eine Runde um den Hof zum Abschluss. Jack war bereits fertig und hatte den Schimmelhengst schon zum Putzplatz gebracht. Als Melanie und ich ankamen, war Flavio bereits abgeduscht und mit Jack auf den Weg zurück zur Koppel. Ich übernahm Ékes als sie abgesattelt wurde und duschte sie und Kalzifer zusammen ab.
      Ein kurzer Blick auf die Uhr sagte mir, dass unsere Azubis jede Minute kommen würden, also beeilte ich mich die beiden Pferde auf die Koppel zu führen. Als ich zurück kam, kamen mir auch schon zwei junge Mädels entgegen. Celine, dunkelbraune Haare und 21 Jahre, und Marleen, rote Haare und 18 Jahre, hatten bereits beide ein Praktikum auf unserem Hof hinter sich, dies fand allerdings noch vor dem Umzug, weshalb die Beiden etwas verloren im Eingang standen.
      „Habt ihr gut hergefunden? Wir liegen jetzt ja etwas weiter außerhalb.“, sagte ich lachend und führte Celine und Marleen gleich weiter zu den Koppeln. „Wenn ihr wollt könnt ihr euch gleich aufs Pferd schwingen, das ihr Reiten könnt, weiß ich ja. Furmint und Ostara müsstet ihr ja noch kennen, oder?“, fragte ich während wir zur Koppel gingen, was mir durch ein Nicken bejaht wurde. Ich grinste und freute mich, da mir so auch einiges an Arbeit abgenommen wurde. Schnell halfterte ich Ostara und Furmint auf, und übergab sie dann Celine und Marleen. Während die Beiden die Stuten putzten, bequatschte ich mit ihnen den künftigen Tagesablauf und sagte, welche Pferde sie in Zukunft reiten würden. Neben den beiden Stuten sollten auch Diome und Tiny zu ihren Aufgaben gehören, sowie hin und wieder eins der anderen Pferde, wenn Jack, Mel und ich nicht genügend Zeit hatten. Während ich mich um die Azubis kümmerte, gingen Mel und Jack auf Pipcas und Jewel zusammen ausreiten.
      Um kurz vor 9 Uhr ging es dann in die Halle, da der Himmel begann sich zu verdunkeln und in Kürze der Regen folgen würde. „Fangt schon einmal an im Schritt, ich bau solange noch ein paar Sachen auf:“, rief ich Celine und Marleen zu, bevor ich in der kleinen Kammer verschwand und mit Stangen zurück kehrte. An der langen Seite legte ich drei Stangen schräg auf den dritten Hufschlag, so dass man sie mit einer einfachen Schlangenlinie oder beim Handwechseln über reiten konnte. An der anderen langen Seite baute ich noch ein Cavaletti auf, das später als Gymnastiksprung dienen sollte. „Die Sachen könnt ihr nutzen, ich muss mir jetzt kurz selbst ein Pferd fertig machen und dann komm ich wieder hier her.“
      Schnell holte ich Fekete von der Koppel und putzte kurz über sein ohnehin sauberes Fell, bevor ich ihm den Kappzaum anlegte und die Longe in den mittleren Ring einklinkte. Ich führte ihn so zurück zur Halle und begann dort ihm im Schritt den Hufschlag entlang führte. Marleen und Celine arbeiteten bereits fleißig im Trab mit ihren Stuten und nutzten auch die Stangen mit. Fekete konnte seine Augen kaum von den hübschen Stuten lassen, diese ließen sich von seinem sehnsüchtigen Wiehern aber nicht aus der Fassung bringen. „Treib Furmint weiter voran, die schläft dir fast ein. Und Ostara braucht ein bisschen mehr Abwechslung als Zirkel. Reite ein paar Schlangenlinien, Volten oder Tempowechsel, sonst macht die dir bald dicht.“, rief ich Celine und Marleen zu, während ich Fekete um mich kreiseln ließ. Auch er musste über die Stangen laufen und auch das Cevaletti kam zum Einsatz. Im Galopp rannte er etwas zu schnell drauf zu, konnte sich aber kurz davor noch abfangen und gesetzter Springen. Er war einfach ein Dressurpferd durch und durch. Immer wieder Handwechsel führten dazu, dass der Rapphengst sich fallen ließ und fleißig vorwärts-abwärts lief. Locker ließ ich ihn noch einige Runden traben und parierte ihn dann zum Schritt durch. Marleen und Celine ritten bereits einige Runden im Schritt, weshalb ich vorschlug noch eine Runde um den Hof zu reiten; die dunklen Wolken waren bereits vom Himmel verschwunden.
      Während des kleinen Rundgangs erklärte ich meinen Azubis das Gelände und wo sie die besten Galoppstrecken finden konnten. Wieder am Hof angekommen, zeigte ich den Waschplatz und übernahm dann die beiden Stuten, um sie auf die Koppel zu bringen.
      Währenddessen machte sich Mel mit den beiden Mädchen bekannt und nahm sie als Helfer bei Cressi mit, der heute seinen Reiter das erste Mal im Trab an der Longe tragen sollte.
      Bei mir stand als nächstes Unwritten auf der Liste, mit der ich ins Gelände gehen wollte. Nachdem ich sie geputzt hatte, sattelte ich meine Lieblingsstute schnell und stieg dann auf. Ich ritt den Wiesenweg am Reitplatz entlang und verfolgte dann die Landstraße weiter geradeaus, bis ich in den Wald kam. Dort trabte ich locker an und sorgte mit dem Schulterherein für die tägliche Portion Dressur. Für meine Scheckenstute war das kein Problem, schließlich kannte sie die Übung schon ewig. Fleißig lief die Stute voran, zuckte aber kurz zusammen, als es im Gebüsch raschelte. Jedoch hatte ich sie schnell wieder beruhigt und konnte gemütlich weiter reiten. Als es den Berg hinaufging galoppierte ich die Stute an, welche sofort lospreschte. Weiter im Wald gelangte ich zur Vielseitigkeitsstrecke, wo momentan Jack mit Deci und einem Trainer arbeitete, dieser hatte nämlich am kommenden Wochenende ein Turnier und sollte dafür Top in Form sein. Da ich nicht stören wollte, ritt ich eilig weiter und trabte die Stute ein weiteres Mal an. Ruhig setzte sie sich in Bewegung und trabte den Waldweg entlang. Kurz darauf verließen wir den Wald wieder. Als wir die Straße überquert hatten, und ich wieder in den Feldern war, galoppierte ich Unwritten erneut an. Als wir in die Nähe des alten Bauernhofs kamen, parierte ich zum Schritt durch. Kurz darauf trabte ich wieder an und parierte erst kurz vor der Brücke, die über den Fluss führte, durch. Den übrigen Weg ritt ich im Schritt, denn schon nach zehn Minuten kamen wir wieder am Stall an. Dort nahm ich Unwritten die Ausrüstung ab und duschte sie, wie die anderen Pferde, ab. Melanie und die beiden anderen hatten bereits begonnen, die anderen Pferde zu putzen, mit Cressi hatte nach Melanie alles bestens geklappt.
      Schnell brachte ich die Stute zurück zu den anderen auf die Koppel, bevor ich mir Jumina schnappte und zum Putzplatz führte. Melanie würde mit Story und Celine auf Diome, sowie Marleen auf Tiny noch eine Runde ins Gelände gehen. Ich hingegen holte für Jack noch Fire von der Koppel, da wir zusammen mit dem Trainer noch auf den Springplatz gehen wollten.
      Jack rief gerade an, als ich die Pferde satteln wollte, um mir zu sagen, dass er länger brauchen würde und ich davor noch Csíny longieren könnte.
      Daraufhin packte ich Jumina und Fire mit einem Arm voll Heu in ihre Boxen und holte mir dann den Furioso Hengst von der Koppel. Er sollte ebenfalls an die Longe, allerdings wollte ich mit ihm hauptsächlich Stangenarbeit machen. Geputzt war er in Windeseile und auch der Kappzaum saß schnell an seinem Kopf. Wieder hängte ich die Longe in den mittleren Ring und führte ihn dann in die Halle. Nach dem Aufwärmen begann ich den Hengst über die Stangen zu schicken und auch das Schenkelweichen seitwärts über die Stangen klappte einwandfrei mit ihm. Über die Stangen schnalzte ich immer wieder, damit mein Kleiner auch seine Beine hieb. Im Galopp sprang er erheblich besser über das aufgestellte Cavaletti und gab sich deutlich mehr Mühe bei der Stangenreihe. Wieder durchpariert übte ich noch einmal das Schulterherein im Schritt an der langen Seite und auch das Schenkelweichen ohne Stange klappte. Mit einer Runde um den Hof beendete ich das Training und konnte auf dem Weg sogar Jack einsammeln. Während er Csíny und Deci abduschte und in die Boxen brachte, da die Pferde über Mittag rein kamen, sattelte ich Jumina und Fire, die letzten beiden Pferde für heute. Jack hatte noch genug Zeit, um auch die Stuten in die Boxen zu bringen, dann mussten wir auch schon auf den Springplatz. Während wir im Schritt die Pferde warmritten, rief ich noch bei Melanie an, damit sie wusste, dass die Pferde noch in die Boxen sollten.
      Jumina und Fire wurden schnell warm, aufgeheizt durch die vom Trainer aufgebauten Hindernisse. Nach dem Abgaloppieren, fingen wir an zu springen, erst niedrig, wobei beide Pferde eher mäßig sprangen und man sie kaum passend reiten konnte. Hauptsache Laufen und locker Springen, war die Devise, damit Jumina und Fire warm werden konnten, auch wenn sie lieber sofort auf höchstem Niveau springen wollten.
      Als es endlich in die Höhe ging, wurden die beiden Pferde munterer und man hatte es schwer, sie überhaupt noch in Zaum zu halten. Jumina war flott unterwegs, vor den Hindernissen gab sie noch ein bisschen mehr Gas, um den nötigen Schwung für den Sprung aufzubringen. Nach dem Sprung musste sie leicht abgebremst werden, um das nächste Hindernis nicht zu verpassen. Fire hingegen war kaum zu halten, schließlich konnte er die letzten Wochen auch nicht wie sonst über den Springplatz heizen, da es schlichtweg zu heiß war. Jack hatte keine andere Möglichkeit den Hengst laufen zu lassen, aber dieser war mittlerweile auch so selbstständig, dass es kein Problem darstellte.
      Nach einer guten dreiviertel Stunde beendeten wir das Training und ritten, wie gewohnt, noch eine Runde um den Block. Daran hatten wir, und auch die Pferde, mehr Freude, als auf dem Platz zu kreiseln.
      Als unsere Pferde Frisch geduscht in ihren Koppeln standen und ihr Heu mümmelten, kamen auch Mel, Celine und Marleen auf ihren Pferden eingetrudelt. Ich half beim Verstauen der Ausrüstung, damit die Pferde schnell geduscht werden konnten und dann in ihre Box zum Heu fressen durften.

      Mittlerweile war es auch so heiß, dass Arbeit nicht mehr möglich war. Der Hunger kündigte sich zudem auch noch an, weshalb ich die gesamte Mannschaft zum Essen in mein Haus holte. Gegen Abend würden die Pferde wieder auf ihre Koppeln kommen, da es dann nicht mehr so heiß war.
    • Elii
      Pflegebericht 20. August 2013 - Training für das Synchronspringen mit Gwen
      8220 Zeichen, von Gwen

      „Guten Morgen Altair!“ begrüßte ich den braunen Hengst fröhlich, öffnete die Boxentür und gab sein Müsli in den Trog. Während er anfing in aller Ruhe zu futtern, holte ich mir sein Putzzeug und begann ihn sauber zu machen. Schnell glänzte sein Fell wieder und ich kümmerte mich um Mähne und Schweif. Zu guter Letzt kratzte ich noch seine Hufen aus und fettete sie vorsorglich ein. Es wurde langsam Zeit, dass der Hufschmied kam, aber schon zweimal hatte er den eigentlichen Termin verschoben, ich musste unbedingt daran denken, heute noch einmal anzurufen, denn Altair brauchte seine Eisen. Nachdem der Hengst mit Fressen fertig war, packte ich ihn in seine dünne Abschwitzdecke und zog ihm die Transportgamaschen an. Dann führte ich ihn aus den Stall und direkt in den von Mum bereits vorbereiteten Hänger. Wie immer folgte mir Altair ohne Probleme und widmete sich dem frisch aufgefüllten Heunetz. „Können wir?“ fragte mich meine Mutti, ich nickte und setzte mich auf den Beifahrersitz. „Kathy, pass gut auf die Ranch auf.“ hörte ich meine Mutter noch sagen und musste grinsen. Meine kleine Schwester war zwar erst 14 Jahre, aber ihr unseren Hof für einige Stunden anzuvertrauen, war nun weiß Gott kein Problem. Mum setzte sich hinters Lenkrad und wir fuhren gemächlich los. „Wann müssen wir da sein?“ fragte meine Mutti mich. „Wir haben etwa 10 Uhr ausgemacht, aber deshalb müssen wir nicht stressen.“ lächelte und schaute dann aus dem Fenster, um ein wenig von der Gegend zu sehen und mir Gedanken über das heutige Training zu machen. Wir waren auf den Weg zu einer inzwischen guten Freundin, nämlich Elii, mit welcher ich in einer Woche an einem Synchronspringen teilnehmen wollte. Deshalb trafen wir uns heute auf ihrem Hof, um zu trainieren. Leider lag das Gut Sanssouci nicht gerade um die Ecke, so dass wir in etwa zwei Stunden Fahrt eingeplant hatten. Mit Altair im Hänger war das jedoch kein Problem, denn der beschäftigte sich entweder mit dem Futter, schlief oder schaute aus dem Fenster.
      Ich musste eingenickt sein, denn als meine Mutti mich etwas fragte, schaute sie mich so vorwurfsvoll an, als hätte sie dies nun schon zum dritten Mal getan. „Also Gwen, wo müssen wir jetzt hin?“ fragte sie allmählich genervt. Ich blickte kurz aus der Windschutzscheibe, um mich zu orientieren und navigierte sie dann den Rest des Weges entlang, bis wir auf einem riesigen Hof standen. Direkt wurden wir auch von Elii in Empfang genommen, welche uns herzlich begrüßte. „Ich gehe schnell Jumping To Conclusions holen, du kannst ja derweil deinen Kleinen fertig machen.“ grinste sie mich an und verschwand direkt wieder im Stall. Ich lud gemeinsam mit meiner Mutter Altair aus und band ihn neben dem Hänger an. Der Hengst hatte so gut wie gar nicht geschwitzt und wirkte auch äußerst entspannt und ausgeschlafen. „Zwei Stunden pure Ruhe, wie?“ lachte ich und begann ihn flott aufzusatteln und aufzutrensen. Dann noch schnell den Martingal einschnallen und die Gamaschen dran. Gerade als ich mir meinen Helm und die Handschuhe schnappte, spitzte Altair die Ohren und auch ich hörte das Hufgetrappel. „Alle Mann fertig? Dann können wir los.“ lächelte Elii, welche neben einer großen braunen Warmblutstute stand. Ich band Altair los und begab mich neben sie. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu ihrem Springplatz. „Wow.“ murmelte ich, denn vor uns erstreckte sich ein riesiger Sandplatz mit Hindernissen jeglicher Art. Elii und ich machten unsere Pferde fertig und schwangen uns in die Sättel. Zum Erwärmen drehten wir erst einmal im Schritt am langen Zügel unsere Runden. Es war äußerst amüsant, mit dem kleinen Hengst neben dieser für uns gigantischen Stute zu reiten. Elii musste währenddessen jedes Mal lachen, wenn sie so weit nach unten schauen musste. Um die beiden erst einmal ein wenig munter zu bekommen, ritten wir einzeln im Trab und Galopp. Auf diesem Springplatz war wirklich alles vorhanden, so dass wir zur Gymnastizierung auch Trabstangen und Cavaletti nutzen konnte. Altair wurde allmählich wach, denn er zog immer mehr an, wenn wir um die Hindernisse herumritten. Auch bei Elii und Conclusions sah man, dass beide warm waren. Am Anfang hatte die Stute sich für alles interessiert, nur nicht für ihre Reiterin. Inzwischen schien sie auf jede noch so kleine Hilfe zu reagieren und ich erkannte schnell, weshalb Elii sie bevorzugt mit Pellham ritt, sonst hätte die Stute schnell auf dem Gebiss gelegen. Um erst einmal ein wenig Synchronität in unser Training zu bringen, begannen wir im Schritt, Trab und Galopp nebeneinander zu reiten und versuchten uns auch an einigen Bahnfiguren. Altair und ich hatten manchmal zu tun, mit Elii und ihrer Stute mitzuhalten, weshalb wir bevorzugt innen ritten. Schnell merkten wir aber auch den Vorteil des Größenunterschiedes. Denn Altair hatte kein Problem, die ein oder andere Wendung enger zu reiten und für Conclusions war es wiederum kein Problem, trotz des längeren Weges mitzuhalten. Gemeinsam begannen wir über Trabstangen und Cavaletti zu traben und wagten uns dann auch in den Galopp. Bisher klappte alles ohne große Probleme, auch wenn ich manchmal ein wenig mehr treiben musste und Elii ihre Stute zügeln musste. Doch sowohl Reiter als auch Pferde bekamen bald ein Gefühl für ein Nebeneinanderreiten. „Dann wagen wir uns mal an die Sprünge.“ grinste Elii. Zu Beginn nahmen wir ein einzelnes Kreuz. Dann sprangen wir ein In-Out und erhöhten dabei stetig die Höhe. Die Kunst dabei bestand darin, dass Altair einen Ticken eher lossprang, denn dann waren die Pferde gleichzeitig über den Sprung und landeten auch gleichzeitig, da Conclusions logischerweise ein wenig mehr Kraft in ihren Sprung einbrachte, als der Ponyhengst. Nun wagten wir uns an die Höhe, die uns auch beim Turnier erwarten würde. Voller Motivation galoppierten wir beide darauf zu und ich realisierte im ersten Moment gar nicht was geschah, da ich Conclusions wie bei den anderen Sprüngen sauber zum Sprung ansetzen sah. Sekunden später stand Elii mit ihrer Stute jedoch auf der anderen des Hindernisses, während Altair und ich noch vor dem Hindernis standen. Wir beide brachen in schallendes Gelächter aus, denn keinem war so richtig klar gewesen, dass Altair sich einfach geweigert hatte zu springen und stattdessen die Beine in den Boden gerammt hatte. „Wenigstens hat er sich früh genug entschieden und nicht erst zwei Zentimeter vorm Hindernis.“ grinste ich und ritt am Hindernis vorbei zu Elii. Wir trabten uns erst einmal wieder ein, ehe wir das Hindernis nochmals nahmen und diesmal ohne eine Verweigerung. Auch der Rest des Parcours klappte dann ohne Zwischenfälle. Ich achtete nun vor jedem Sprung genau auf Altair und wenn er doch mal zögerte, gab ich ihm eine auffordernde Hilfe, so dass er mehr Vertrauen in sich bekam. Auch schien ihn die stetig springende Conclusions zu beruhigen. Der vorletzte Sprung ging noch einmal ziemlich daneben, als Elii's Stute plötzlich anzog und schon auf der anderen Seite war, als Altair gerade einmal absprang. Also ritten wir noch einen Gehorsamkeitssprung, bei dem auch alles klappte und ritten dann beide Pferde ab.
      Sowohl Reiter als auch die Tiere waren verschwitzt. Aber ich musste ehrlich sagen, dass es riesigen Spaß gemacht hatte. Im Schritt drehten wir noch eine kleine Runde um Elii's Hof, ehe wir die Pferde absattelten. Elii bot mir an, Altair auch abzuspritzen und ein wenig auf den Paddock zu stellen, ehe wir wieder fahren würden. Ich nahm das Angebot dankbar an und versorgte meinen Hengst, welcher sich dann überglücklich auf seinen Paddock wälzte. Dann brachten wir noch Elii's Stute auf die Weide und ich durfte ihre Furiosos einmal live sehen. Furmint und Ékes kamen sogar zu uns und ließen sich ein wenig kraulen. Da Elii meine Neugierde bemerkt hatte, führte sie mich auch nochmal zu den Hengsten und ich konnte ihren erst frisch gekörten Zögling Csíny bewundern. Sogar meine Mutti fand an der Rasse Gefallen, obwohl sie eher der Fan von Ponys war. Wir spannten noch ein wenig bei Kuchen und Kaffee, für mich Cappuccino, aus, ehe ich Altair von seinem Paddock holte und wieder verpackte. Nachdem er im Hänger stand und auch die Ausrüstung verstaut war, verabschiedeten wir uns von Elii und machten uns auf den Heimweg.
    • Elii
      Pflegebericht 05. Oktober 2013 - Synchronspringen mit Gwen
      6698 Zeichen, von Gwen

      „Guten Morgen Gwen!“ begrüßte mich Elii fröhlich, welche schon in der Küche rumwerkelte. Sie zeigte auf einen Stuhl am Tisch und ich ließ mich nieder. „Und wie war deine Nacht?“ fragte sie freundlich und ich lächelte. „Eigentlich ganz gut, aber ich bin so aufgeregt.“ seufzte und nahm dankend die dampfende Tasse Cappuccino von Elii entgegen. Heute stand das große Synchronspringen an und um den weiten Weg zu sparen, hatte meine Mutti Altair und mich schon gestern auf Eliis Gestüt gefahren. Dort hatten wir die Nacht verbracht und nun war es gerade einmal früh morgens sechs Uhr, aber bis zum Turnier würde noch eine fast zweistündige Fahrt anstehen. Gemeinsam mit Elii frühstückte ich, ehe wir uns dann mit gepackten Sachen auf in den Stall machten. Dort war noch alles ruhig, während Elii ihre Warmblutstute Jumping to Conclusions begrüßte und in ihre Box verschwand, um die Hübsche für den Transport zu verpacken. Ich huschte zu Altairs Box, dort lag mein Kleiner dösend im Stroh und blickte mich nur verschlafen an, als ich die Box betrat. „Na aber los jetzt!“ grinste ich und klatschte sanft in die Hände. Mühsam erhob sich Altair und begrüßte mich mit einem Brummeln. Danach machte ich auch ihn fertig, brauchte aber wesentlich länger als Elii, denn obwohl wir die beiden gestern schon gründlich geputzt hatten, war Altair von oben bis unten mit Stroh verunstaltet. Beim Verladen half uns dann ein junger Mann, welcher mit auf dem Gestüt arbeitete. Nachdem wir alles verpackt hatten, fuhren wir los. Die Fahrt dauerte eine Ewigkeit, aber dafür konnte ich mich noch einmal in aller Ruhe mit Elii absprechen. Eigentlich mussten wir uns um nichts Sorgen machen, aber als unser Navi nur noch eine Viertelstunde Fahrt anzeigte, begann sich der Himmel zu zuziehen. „Oh nein.“ stöhnte Elii und gemeinsam beteten wir, dass das Wetter doch noch trocken blieb. Auf dem Turnierplatz angekommen, bauten wir für unsere beiden Pferde jeweils einen kleinen Paddock auf und luden sie aus. Ich versorgte sie mit ein wenig Heu und frischen Wasser, während Elii die Startnummern holte. Wir waren leider erst weiter hinten an der Reihe, also mussten wir jetzt noch einiges an Zeit totschlagen. Als schon eine Weile vergangen war, begann es plötzlich zu regnen. Elii und ich retteten uns in den Hänger und starrten in den schwarzen Himmel hinauf. Nach einer halben Stunde dämpften sich die Schauer allmählich und es war nur noch ein leichter Nieselregen, weshalb das Turnier fortgeführt wurde. Eine Stunde vor unserem Start machten wir die Pferde fertig und verschwanden auf den Abreitplatz, um uns aufzuwärmen. „Am besten wir versuchen einfach nur, ohne großartige Stürze durch den Parcours zu kommen.“ seufzte Elii und musterte den Springplatz. Ich konnte ihr nur zustimmen, zwar war der Regen so gut wie verebbt, dafür war der Boden vollkommen matschig und zertrampelt, da es sich um eine Springwiese mit eigentlich schönem Rasen handelte. Und da wir so spät an die Reihe kamen, hatten unsere Vorreiter der Grasnarbe schon äußerst erfolgreich zugesetzt.
      „Nun begrüßen wir Elii und Gwen!“ tönte es aus den Lautsprechern über den gesamten Turnierplatz. Elii und ich sahen uns noch einmal ermutigend an, ehe wir antrabten und gemeinsam das Areal betraten. Jetzt war ich dankbar, dass Altair seit kurzem Eisen mit kleinen Stollen besaß, welche ihm einen besseren Halt gaben, denn diese würden wir heute brauchen. Auch Eliis Stute besaß zu unserem Glück solche Stollen. Viele andere Teilnehmer hatten schon aufgrund des rutschigen Bodens absagen müssen und ich war gerade ernsthaft am überlegen, ob wir das nicht vielleicht auch hätten tun sollen. Doch dann wären die letzten Wochen des Trainings vollkommen umsonst gewesen waren, weshalb wir es doch angehen wollten. Als der Gong ging, galoppierten wir gemeinsam an und waren sofort nebeneinander, denn inzwischen waren wir ein eingespieltes Team, genauso wie unsere Pferde. Die ersten Hindernisse klappten auch problemlos, denn wir hielten die Pferde vermehrt zurück, damit wir sicher sprangen und nicht rutschten. Schnell fand Conclusions jedoch großen Spaß an dem Parcours und Elii hatte Probleme, sie noch in einem für Altair angemessenen Tempo zu halten, so dass ich meinen Hengst ein wenig mehr antrieb, damit wir synchron blieben. Eine kurze Zeit klappte das auch gut, bis Conclusions unwillig mit dem Kopf schüttelte und eifrig versuchte, Elii die Zügel aus der Hand zu klauen. Auch Altair wurde unruhig, da durch das flottere Tempo seine Sicherheit in den Sprüngen flöten ging. So viel unser Team allmählich auseinander und das hatte zur Folge, dass wir zwei der letzten Sprünge rissen. Bei dem ersteren hatte ich Altair nur schwer überzeugen können, denn er hatte ernsthaft die Beine in den Boden stemmen wollen. Beim zweiten war Conclusions dann verunsichert gewesen und hatte ihre Beine zu locker in der Luft pendeln lassen. Die letzten drei Hindernisse überwanden wir dann dennoch souverän, kamen allerdings mit Fehlerpunkten und einigen Zeitpunkten ins Ziel. Trotzdem verließen wir glücklich den Platz, denn für uns hatten wir die gesamte Situation sehr gut gemeistert und auch die Pferde waren überzeugend gewesen, so dass wir sie mit Loben überschütteten. Unsere Nachreiter bestätigten unser Vorgehen mit dem langsamer Reiten, denn das nächste Team hatte es auf die Zeit angelegt und so war die jüngere Reiterin mit ihrem Pferd böse gestürzt.
      Zwar fuhren wir ohne eine Schleife nach Hause, dennoch waren wir zufrieden mit unseren Pferden. Als wir bei Elii ankamen, dämmerte es bereits und wir beeilten uns, die Pferde so schnell wie möglich in den Stall zu bringen, denn natürlich regnete es auch hier, nur wesentlich stärker. Wahrscheinlich war das Unwetter erst kürzlich hier angekommen. Wir spritzten Conclusions und Altair die Beine und Bäuche ab, denn den gesamten Dreck hatten wir nach unserem Ritt nicht hinausbekommen, und dann stellten wir sie jeweils mit Abschwitzdecke in ihre Boxen. Es gab einen Arm voll Heu und warmes Mash für unsere tapferen Pferde. Dann säuberten wir noch die Ausrüstung und verstauten sie wieder gründlich. Ich besuchte noch einmal Altair, während Elii schon duschen ging. Als ich dann ins Haus kam, war sie schon fertig und so konnte ich direkt gehen. Als ich dann frisch gewaschen und in gemütliche Sachen gepackt in Eliis Wohnzimmer kam, erwartete mich eine Tasse heißer Kakao und Hefeklöße mit köstlicher Vanillesoße. Ich freute mich wie ein Honigkuchenpferd und verbrachte den Abend gemeinsam mit Elii auf dem Sofa. Morgen Mittag würde Mama uns dann wieder abholen kommen, doch während es nun draußen gewitterte wie eh und je, waren sowohl die Pferde als auch wir unter einem trockenen und gemütlichen Dach.
    • Elii
      Pflegebericht 02. Januar 2014 - Neujahrstag
      11192 Zeichen

      „Ein Glück ist das vorbei.“, murmelte ich genervt, als ich mich aus dem Bett hievte. Mein Kopf schmerzte, weshalb ich ins Bad schlich und mir eine Aspirintablette aus dem Medizinschrank holte. Ich wunderte mich es nach dem gestrigen Abend tatsächlich noch in mein Bett geschafft zu haben, vielleicht war es doch ein wenig zu viel Alkohol gewesen.
      Als es klingelte schlüpfte ich schnell in meine Jogginghose und lief die Treppe hinunter. „Du bist schon hier?“, fragte ich verwundert, als plötzlich Mel vor der Tür stand. Sie war auf der selben Feier gewesen, hatte meines Wissens mindestens genau so viel getrunken, stand aber fit wie ein Turnschuh vor mir. „Ach, ich konnte nicht schlafen und mir war langweilig. Dachte es wäre ganz geschickt, gleich zu dir zu kommen und mitzuhelfen.“, antwortete sie mit einem breiten Grinsen auf den Lippen.
      Mit einer Geste lud ich sie ein, erst einmal reinzukommen. Ohne einen Kaffee würde ich sowieso nicht wirklich wach werden. „Auch was?“, murmelte ich und zeigte zuerst auf meine Tasse und dann auf die neue Kaffeemaschine, die ich zu Weihnachten bekommen hatte. „Wenn möglich einen Chai Latte, der war richtig klasse letztens.“, sagte ich und ließ sich auf die Couch fallen. Meine zwei Kater zuckten daraufhin kurz zusammen, einer von beiden stand dadurch sogar auf und ging zur Tür. Mel eilte zu ihm und öffnete sie, damit er nicht anfing uns die Ohren voll zu miauen.
      Bevor sie zur Couch zurück kam, hatte ich ihr schon ihr Getränk serviert und setzte mich mit einem Cappuccino in den Händen hin. „Glaubst du Jack kommt heute überhaupt noch?“, fragte ich lachend. Er hatte sich am Silvesterabend kein Trinkspiel durch die Lappen gehen lassen und bekam dementsprechend ordentlich Alkohol mit. Mel schüttelte lachend den Kopf, griff aber gleich zum Handy. „Ich versuch ihn mal anzurufen, die Pferde haben heute sowieso Pause, nicht wahr?“
      Ich nickte und trank schnell die letzten Schlucke aus meiner Tasse. „Ich zieh mich noch schnell um, genieß die Pause solange es geht.“, sagte ich zu ihr und lief die Treppe nach oben. Ich holte die frisch gewaschene Reithose aus der Waschküche, holte einen Pulli aus dem Schrank und zog zuletzt noch ein paar Socken über die Füße. Eilig ging ich wieder hinunter, was meinen Kater, der sich an Mel schmiegte, aufschreckte. „Ach Kleiner, langsam müsstest du mich doch kennen.“, lachte ich und hob ihn auf meinen Arm. „Wo ist eigentlich unser Kätzchen?“, fragte ich, da sie mir plötzlich in den Sinn kam und setzte den nun quengelnden Kater ab. Kaum hatte ich ihren Namen ausgesprochen, kam die rot-weiß-getigerte Jungkatze aus ihrem Versteck und rannte auf mich zu. Kurz vor mir stoppte sie und stellte sich auf die Hinterbeine. Liebevoll streichelte ich ihr über den Kopf und nahm sie kurz hoch. Sie drückte ihren Kopf gegen meinen und schnurrte glücklich. „Kommst du mit ihn den Stall?“, fragte ich sie dann und hielt sie etwas weiter weg. Sie miaute leise, was mich und Mel zum Lachen brachte. „Dann gehen wir jetzt!“, entgegnete Mel und öffnete die Tür. Mein Kater hatte sich in der Zwischenzeit hinter dem Sofa vor dem, zugegebenermaßen fast ausgewachsenen, Kätzchen versteckt und kam langsam hervor, als sie mit uns nach draußen trabte.
      Da das Wetter schön war, sollten die Pferde auf die Koppeln, nachdem wir sie gefüttert hatten. Das Ausmisten würden wir heute auch selbst übernehmen, da die Stallburschen frei hatten.
      Mit dem Futterwagen ging es zuerst in den Stutenstall. Unwritten und Jewel waren die ersten in der Stallgasse und bekamen somit auch zuerst ihr Futter. Beide standen ruhig in der Box, machten aber große Augen, als sie sahen, wie wir die Tröge füllten. Jumina hingegen, die als nächste an der Reihe war, tänzelte nervös von rechts nach links, scharrte mit den Hufen und prustete laut, bis sie an ihr Futter konnte.Pipcas und Ostara waren auch aufgeregt, Ékes und Furmint dafür umso ruhiger. Es war einer der vielen Gründe wieso ich mich in Furiosos so verliebt hatte.
      Weiter ging es mit dem Wagen weiter zu den Hengsten. Wieder waren es die Hannoveraner die kaum noch warten konnten, wer konnte es ihnen auch verübeln? Fire und Deci waren schnell versorgt und mit Tiny und Diome war die ganze Familie versorgt. Flavio bekam als nächstes seine Portion und schmatze genüsslich, als er die ersten Bissen im Mund hatte. Danach waren Story und seine beiden Söhne Csíny und Pajtás an der Reihe. Alle drei waren furchtbar ruhige Pferde und warteten brav ab, bis die Tröge gefüllt waren. Fekete und Kalzifer machten den Abschluss.
      Auch der Nachwuchs sollte nicht leer ausgehen, auch wenn bis auf Cressi alle mit Heupellets und etwas Aufzuchtsfutter Vorliebe nehmen mussten. Kedves und Shakoor fraßen das zum Glück ohne Probleme, auch wenn sie es anfangs gerne haben liegen lassen. Fagy war schon eine ganze Weile in einem kleinen Stall mit mehreren Jungstuten untergebracht, in dem sie täglich auf die Koppel kam und dort auch eine Rundumversorgung genoss.
      Als wir zurück bei den Stuten waren, konnten wir diese schon auf die Koppeln bringen, da alle vor den geleerten Trögen standen. Während ich Jewel und Pipcas übernahm, führte Mel zunächst Furmint und Ékes auf die Koppel. Unwritten lief frei neben mir her, sie wusste schließlich ihren Weg und war so auf mich koordiniert, dass sie sich kaum zwei Meter entferntes. Ein leises „Komm!“ reichte schon aus, um sie vom Gras am Wegesrand wieder zu mir zu locken. Als wir die Koppel erreichten, öffnete ich das Gatter und nahm den Stuten die Halfter ab, Unwritten spurtete sie zum Galopp an und so ging es flott zu fünft ans andere Ende der Koppel. Wir gingen wieder zurück in den Stall, wo Mel sich um die beiden übrigen Stuten, Ostara und Pipcas, kümmerte. Ich machte mich daraufhin zum Hengststall auf und schnappte mir Fire. Mit ihm an der Hand konnte ich keinen zweiten Hengst nehmen, außer ich hatte einen Todeswunsch. Mit der Führkette über der Nase brachte ich ihn ins Freie, wo er schon den Stuten auf der anderen Koppel schöne Augen machte. Er tänzelte und ich war heilfroh, als ich an der Koppel war. Als nächstes waren Deci und Diome an der Reihe, die an der Hand furchtbar gut miteinander auskamen. Mel übernahm Kalzifer. Dieser wieherte unersättlich den Stuten entgegen, auch wenn von ihnen nur Furmint antwortete. Auch diese Drei waren schnell in ihrem eingezäunten Bereich. Nun nahmen wir uns die beiden Brüder Csíny und Pajtás vor, die gelassen nebeneinander herliefen und deren Koppeln sich auch nebeneinander befanden. Weiter ging es mit Story und Fekete, ich nahm zusätzlich zu dem Rapphengst auch noch Tiny. Ein letztes Mal liefen wir zum Stall, Mel übernahm Flavio, der nun ganz allein mit Cressi im Stall stand. Den Reitponyhengst halfterte ich kurzerhand auf und so machten wir uns ein letztes Mal auf den Weg.
      Kedves und Shakoor würden sich heute auf eine Reise machen, sie sollten heute zu Zaii fahren, da diese auf ihrem Hof eine Junghengstherde gründen wollte und ich es für eine klasse Idee empfand, den Beiden neue Eindrücke zu ermöglichen. Auch wenn ich sie etwas wehleidig für den Transport vorbereitete, vor allem bei Shakoor machte ich mir große Sorgen, da er immer noch sehr skeptisch neuem gegenüber ist und recht lange gebraucht hatte, um sich mit Kedves zu verstehen. „Hey.. Das wird schon gut gehen, keine Sorge.“, munterte mich Mel auf und legte ihre Hand auf meine Schulter. „Wenn es nicht klappt, kommen die Beiden eben wieder zurück. Es ist doch nur bis April und besuchen können wir sie sowieso jederzeit.“ Ein Glück hatte ich sie an meiner Seite, sie hatte einfach immer die richtigen Worte für mich parat. Ich nickte und erkämpfte mir ein Lächeln. Mel half mir, den beiden Transportgamaschen anzulegen und stopfte ein Heunetz, während ich ihnen eine Abschwitzdecke auflegte. Wehmütig führten wir sie zusammen in den Hänger und schlossen hinter ihnen vorsichtig die Klappe. „Du fährst jetzt und ich werde solange die Boxen ausmisten.“, deklarierte Mel und schob mich zum Wagen. Verdutzt stieg ich ein, willigte dann aber ohne Widerworte ein.
      Nach einer Stunde kam ich an Zaii’s Hof an und stieg aus dem Wagen. Ich begrüßte sie und Edfriend, die auch gerade angekommen war und half dann zuerst beim Ausladen ihrer Pferde. Ich durfte Painted Blur, einen wunderschönen Rapphengst zur Koppel führen, welcher sofort losgaloppierte, als das Halfter ausgezogen war.
      Als nächstes kamen meine eigenen Pferde an die Reihe, welche sich seelenruhig ausladen ließen. Kedves übergab ich so gleich an Zaii, er hatte keine Probleme auch mit ihm fremden Personen zu gehen. Shakoor hingegen übernahm ich selbst, da er schon zitternd aus dem Anhänger kam. Schnell nahm Edfriend die Abschwitzdecken und die Gamaschen von meinen Hengsten ab, bevor wir sie dann zur Koppel führten. Shakoor brummelte leise, als ich mit ihm sprach, tänzelte dann aber sofort wieder mit hocherhobenem Kopf um mich herum. Ich ließ Zaii mit Kedves voraus gehen. Dieser trabte schnell auf die Koppel, als er die anderen Pferde erblickte und machte sich kurzerhand bekannt mit den anderen. Mit Shakoor stand ich bisher noch außerhalb des Zaunes. „Er hat ein paar Probleme mit neuen Dingen, vor allem Ortswechsel machen ihm zuschaffen, da er schon so oft verkauft wurde.“, erklärte ich Zaii und Edfriend, die verständnisvoll zuhörten. Langsam reagierte Shakoor auf die Rufe der anderen und als Kedves schließlich im Schritt entgegen kam, wurde er munterer und ich führte ihn auf die Koppel. Dort löste ich das Halfter und streichelte ein paar Mal über seine Stirn. Eilig steckte ich meinen Beiden noch ein paar Leckerlies zu, sie würden die nächste Zeit zwar ihre Ruhe von mir haben, aber so würden sie mich bis dahin immer in guter Erinnerung haben. Zu dritt sahen wir der kleinen Herde noch eine Weile zu, bevor wir ins Haus gingen, wo sich auch die Besitzer der übrigen Hengste schon befanden. Ich begrüßte alle freundlich und aß auch einen Bissen, aber so ganz konnte ich mich nicht damit anfreunden, meine beiden Hengste allein zu lassen. Auch die anderen kämpften mit Wehmut, doch Zaii beruhigte uns alle. Da ich noch einiges zu tun hatte, machte ich mich recht schnell auf den Heimweg, auch wenn ich es nicht lassen konnte, mit eine von den leckeren Schneckennudeln für den Weg mit zunehmen.
      Obwohl es mir nicht so lang vor kam, war ich wohl ewig unterwegs gewesen, denn als ich wieder zu Hause an kam, waren bereits alle Boxen gemistet. Ich wunderte mich, dass es Mel so schnell geschafft hatte, allerdings lag es an Jack der kurz nach meiner Abfahrt doch noch auf den Hof gekommen war. „Und dir geht’s gut?“, fragte ich ihn lachend und stupste ihn in die Seite. „Klar, das bisschen Alkohol halte ich doch locker aus.“, prahlte er lachend. „Wie wäre es wenn wir uns mit der Neujahrsbrezel die ich mitgebracht hab ins Haus setzen und du uns etwas über das neue Heim der beiden Hengste erzählst?“, schlug er im gleichen Atemzug vor, woraufhin ich eifrig nickte.
      Zusammen schlenderten wir zum Haus und während ich eine große Kanne Tee machte, schnitt Jack die Neujahrsbrezel an und Mel bespaßte Kätzchen, die ihr schon die ganze Zeit am Rockzipfel hing.
      „Auf das 2014 erfolgreich wird.“, sagte ich munter und stieß mit den Beiden an.
    • Elii
      Pflegebericht 16. Juli 2014 - Mehrere Pferde
      2753 Zeichen

      „Und Teee-rab.“, rief ich meinem Schimmelhengst zu, der bis eben gemütlich im Schritt seine Runden gedreht hatte. Ich nahm die Longe etwas kürzer, da er doch merklich nach außen driftete und ich ihn gerne näher bei ihm haben wollte. Er dehnte sich brav nach unten, während er weiterhin flott voran lief.
      Nebenher ritt Mel auf Jumping to Conclusions, weshalb Flavor of the Month immer wieder zu dir sah. „Bleib bei der Sache“, sagte ich ermahnend und schnalzte mit der Peitsche, als er fast in den Schritt fiel. Nachdem vor kurzem der Osteopath bei ihm war, sollte er diese Woche nur locker longiert werden, da er sich zwei Wirbel ausgerenkt hatte.
      Immer wieder wechselte ich die Hand, damit er gleichmäßig gearbeitet wurde und auch die ganze Bahn nahm ich zwischendurch immer ins Longieren. Mel schlängelte sich mit der Hannoveraner Stute immer wieder zwischen durch und nutze hin und wieder auch unsere Trabstangen, was Jumina mehr als nur freute und so auch gerne mal die Stangen im Trab komplett übersprang. Das es sich nicht nur um eine, sondern um ganze drei Stück handelte, interessierte die springbegeisterte Stute nicht.
      Ich staunte nicht schlecht und lachte, als Mel nur noch wie ein nasser Sack am Sattel hing. „Hätte ich mal den Springsattel genommen.“, seufzte sie und rappelte sich wieder auf. „Ach, bis eben ist sie doch wunderbar gelaufen.“, sagte ich lachend und galoppierte Flavio dann an. Locker galoppierte dieser an und zeigte sich von seiner besten Seite. Im fleißigen Bergaufgalopp lief er seine Runden und auch hatte auch auf der anderen Hand kein Problem dies zu zeigen.

      Kurz darauf kamen meine Azubis mit Undisclosed Desires und Diome vorbei. Siri wurde geritten, während Diode brav an der Hand bei diesem Gang ins Gelände sollte. Beide Pferde waren, trotz anderem Geschlecht, völlig ruhig unterwegs und würden bei einem Schrittausritt keine Probleme machen.
      Als Mel mit Jumina den Platz verließ, um sie noch etwas abzuspritzen, wieherte ihr Flavio weinerlich hinterher. Ich nahm ihm schnell den Kappzaum an und ließ ihn dann noch seine Runden im eigenen Tempo drehen, auch wenn er nur im Trab am Zaun auf und ab trabte, um noch ein kleines bisschen mehr von der Stute zu sehen. „Bleib auf dem Boden, Cassanova.“, sagte ich und verdrehte die Augen. Kurz darauf kam er auf mich zu und legte sich vor mir in den Sandboden, um sich dann zu wälzen. Als er wieder aufstand und sich geschüttelt hatte, zog ich ihm schnell den Kappzaum wieder über den Kopf. Schnell führte ich ihn dann zurück zum Waschplatz und spritze ihm dort dann die Beine ab, da es mittlerweile doch sehr warm geworden war.
      Auch Diode und Siri kamen ein paar Minuten später wieder auf dem Hof an und genossen eine Dusche, bevor sie auf die Koppeln durften.
    • Sammy
      Trainingsbericht 29. November 2014 - Springen von E nach A
      5909 Zeichen

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      "Hallo Elii!", rief ich fröhlich als ich den Stall betrat und die junge Frau bei einer braunen Stute entdeckte. Sie lächelte mir zu und winkte mich dann zu sich.
      "Darf ich vorstellen? Das ist Jumping to Conclusions, aber gerufen wird sie Jumina.", sagte Elii sichtlich stolz, während sie der Hannoveranerstute den schwarzen Schopf aus der Stirn strich.
      Sie hatte mich gebeten ihre 10-jährige Stute im Springen auf Klasse A zu trainieren und ich hatte freudig zugestimmt.
      Mittlerweile hatte ich schon einige von Elii`s Pferden trainiert und es war immer toll gewesen. Elii erzählte mir, dass Jumina sehr temperamentvoll und nervös war und es deshalb heute ein wenig anstrengend werden konnte. Ich hörte aufmerksam zu und vereinbarte dann mit Elii, dass wir zuerst die Hindernisse aufbauten und sie dann ca zwanzig Minuten später zu uns stoßen würde. In dieser Zeit konnte ich Jumina bereits ein wenig aufwärmen, bevor es an unser Springtraining ging.
      Elii und ich legten zunächst einige Trabstangen in die Halle, bauten zwei Cavalettis mit ca. 80cm Höhe auf und ein Rick mit 90cm Höhe. Außerdem half ich Elii auch zwei Sprünge für später - einen 100cm hohen und 125 cm breiten Oxer und einen 110cm hohen Steilsprung aufzubauen. Diese beiden Sprünge waren aber erst ganz zum Schluss an der Reihe.
      Anschließend gingen wir wieder in den Stall, Elii in ihr Büro und ich zu Jumina. Nachdem ich die Ausrüstung der jungen Stute vor deren Box bereit gelegt hatte, holte ich Jumina aus ihrer Box und band die Stute an. Danach säuberte ich Fell und Hufe und verlas den schwarzen Schweif der Stute. Gleich darauf legte ich ihr Gamaschen, Sattelzeug und Martingal an, zog mir Helm, Schutzweste und Handschuhe über und führte Jumina hinaus in die Halle.
      Als Jumina die aufgebauten Sprünge sah, begann sie aufgeregt neben mir her zu tänzeln und ich hatte ein wenig Mühe, sie auf der Mittellinie aufzustellen. Da ich ihr das nicht durchgehen lassen wollte, stellte ich sie immer wieder korrekt auf, bis ich mich schließlich ohne Probleme in den Sattel schwingen konnte. Diese ganze Prozedur hatte einiges an Zeit in Anspruch genommen und ich hoffte, dass Elii sich noch ein wenig Zeit lassen würde.
      Zuerst ritt ich Jumina im Schritt durch die Halle und versuchte mich auf die Stute einzustellen. Sie war ziemlich aufgedreht und machte bei jedem noch so leisen Geräusch einen Hüpfer.
      Also begann ich Jumina zu beschäftigen, indem ich viele Schritt-Trab-Übergänge, Handwechsel und Bahnfiguren ritt, um sie zu lockern. Nach und nach wurde die braune Stute ruhiger, sodass ich sie mit einer leichten Hilfe zum angaloppieren brachte. Hier kam dann doch wieder ihr Temperament zum Vorschein, denn sie buckelte zweimal hintereinander. Ich beachtete das Getue nicht weiter, sondern trieb Jumina vorwärts, da sie nicht denken sollte, damit bei mir irgendetwas zu erreichen.
      Schließlich parierte ich Jumina wieder zum Trab durch und arbeite mit den Stangen, die Elii und ich auf den Boden gelegt hatten. Jumina war mittlerweile soweit, dass sie sich nicht mehr von jeder Kleinigkeit ablenken ließ und nachdem sie zweimal an die Trabstangen gestoßen war, konzentrierte sie sich auch mehr. Ich rieb ihr lobend den muskulösen Hals, als Elii die Halle betrat.
      "Tut mir wirklich Leid, ich hab ein bisschen länger gebraucht. Ich hoffe das macht dir nichts aus!", entschuldigte sie sich.
      Ich winkte nur ab und meinte lächelnd: "Nein, nein, alles in Ordnung. Jumina und ich haben sowieso bis gerade eben gebraucht, um warm miteinander zu werden. Aber ich denke, wir können jetzt mit der Cavaletti-Arbeit beginnen."
      Elii nickte und ich ritt Jumina zunächst im Trab auf das erste Cavaletti zu. Sofort merkte ich, dass die Stute hier in ihrem Element war und mein Hauptaugenmerk darauf liegen würde, sie unter Kontrolle zu halten. Springfreude war sehr gut, doch Jumina durfte den Reiter auf ihrem Rücken dabei nicht völlig ignorieren.
      Da das Cavaletti-Training im Trab sehr gut klappte, galoppierte ich Jumina schon bald wieder an. Auch jetzt war die junge Stute noch einigermaßen unter Kontrolle zu halten und ich klopfte ihr erneut den Hals. Auch das Rick funktionierte gut, sodass ich Elii schon bald bat, das Rick ebenfalls auf 100 cm zu erhöhen. Außerdem legte sie eine der Trabstangen zwei Pferdelängen vor den Steilsprung. Damit wollte ich sicherstellen, dass Jumina nicht zu schnell wurde, bevor es über den Steilsprung ging.
      Doch schon als ich auf das erste Rick zuritt, merkte ich, dass Jumina anzog. Ich schüttelte lächelnd den Kopf und ritt einen Zirkel, um die Aufmerksamkeit der Stute wieder auf mich zu lenken. Erst nachdem Jumina sich fallen ließ, ritt ich das Rick wieder an.
      Diesmal sprang Jumina darüber und ich merkte sofort, was für ein Springtalent in der Stute schlummerte.
      Nun war der Steilsprung an der Reihe. Wie geplant ritt ich Jumina zunächst im Trab darauf zu, überwand die Stange und ließ sie erst danach angaloppieren, sodass sie nur einen Galoppsprung machen konnte, bevor wir über das Hindernis setzten.
      Elii nahm die Stange nun weg und ich ritt einmal den kompletten Parcours. Dabei achtete ich sehr darauf, Jumina bei mir zu behalten und legte Volten oder Zirkel ein, wenn mir die Stute zu flott wurde. So lernte sie schnell, dass es ihr nichts brachte, ihren eigenen Kopf durchzusetzen, da sie so auch nicht schneller über die Hindernisse kam.
      Nach dem letzten Sprung - dem Oxer - lupfte Jumina einmal ihr Hinterteil, doch ich war trotzdem sehr zufrieden mit ihr. Wir hatten heute viel erreicht und Elii konnte stolz auf ihre Stute sein. Ich parierte Jumina zum Schritt durch und ritt die Stute um die Bahn, während ich Elii Ratschläge gab, wie sie die Stute weiter trainieren könnte. Schließlich ließ ich mich aus dem Sattel gleiten, versorgte Jumina mit Elii und verabschiedete mich dann müde. Es war ein langer Tag gewesen und ich hatte bei mir auf dem Hof ebenfalls noch einiges zu erledigen.
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  • Album:
    2.0 Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Elii
    Datum:
    30 Dez. 2012
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  • Rufname: Jumina
    geboren: Juni 1995

    von: Smith -- Hannoveraner
    aus: Juggling Maid-- Hannoveraner

    Rasse: Hannoveraner
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Brauner
    Stockmaß: 171 cm

    Beschreibung:
    Jumping to Conclusions ist eine junge Stute mit der meist das Temperament durchgeht. Sie besitzt einen hohen Vollblutanteil im Stammbaum und präsentiert diesen immer gerne, wenn jemand auf ihrem Rücken sitzt. Es ist nicht immer einfach mit ihr zu Arbeiten und es benötigt große Geduld, bevor Jumina gelassen genug ist, sich auch einmal fallen zu lassen und nachzugeben. Sie ist oft nervös und lässt sich nur zu leicht von allen möglichen Dingen ablenken. Sich für längere Zeit zu konzentrieren ist für die Stute noch sehr schwer, jedoch zeigen sich stetig Fortschritte, wenn man mit ihr arbeitet.
    Das Springen ist ihre große Leidenschaft, bei der sie kaum zu halten ist und oftmals vergisst, dass überhaupt jemand auf ihrem Rücken sitzt.

    Ersteller: Elii
    Besitzer: Elii
    Vorkaufsrecht: Elii

    Springen A -- Dressur E

    [​IMG]
    Gewinnerin der [BSK 399] Deutsche Warmblüter

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    Decktaxe: 105 Joellen
    Zuchtverleih: //
    Nachkommen:
    Dark Dreamer* [2012] / Hannoveraner - von Dark Intention [2006] / Hannoveraner
    Diganero / Hannoveraner [2013, †] - von Dark Intention [2006] / Hannoveraner
    Jacarta* [2009] / Hannoveraner - von Ice Breaker [????] / Hannoveraner
    Bailey's Chocolate Luxe* [2008] / Hannoveraner - von Black Soul [????] / Hannoveraner