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Waldvoegelchen

Jack - Trakehner - Hengst

Jack - Trakehner - Hengst
Waldvoegelchen, 25 Okt. 2015
Bracelet gefällt das.
    • Waldvoegelchen
      Sunnyyy, on 02 Apr 2013 - 11:06, said:



      RoniChoni sagte am 14 December 2012 - 01:48 Uhr:



      Erstes Kennenlernen mit neuen Pferden

      Heute erwartete ich einige neue Pferde. Unter anderem eines meiner Zucht"fohlen" das nun für 3/12 Jahre auf einem Aufzuchthof stand und dort angeritten wurde. Sein Vater war mein Liebling Jacko . Das letzte mal hatte ich ihn gesehen , als er ein halbes Jahr alt war , mittlerweile war er schon vier. Die Boxen der Tiere hatte ich gestern Abend gerichtet , daher konnte ich heute ohne Hektik auf die Pferde warten. Als erstes sollte heute Noir kommen. Sie war nur kurze Zeit meine Reitbeteiligung , die ich dann kaufte , da es Liebe auf den ersten Blick war . Delilah war pünkltich da , so luden wir gemeinsam die Welsh D Stute aus. Noir alias Argenté Noir. " Hay Mäuschen" , flüsterte ich ihr zu , als ich gerade dabei war den Strick im Hänger zu lösen. Vorsichtig lief sie zurück , bis sie auf festem Boden stand. Nachdem sie einmal aufgeregt geschnauft hatte konnte ich sie in ihre Box führen , an die ein großer Paddock anschloß . Delilah verabschiedete sich nun wieder und fuhr vom Hof. Direkt nachdem sie die Ausfahrt hinaus gefahren war , fuhr ein großer Track hinein. Ebenfalls mit Anhänger. Edfriend! Sie hatte die Barockpinto Stute Lapis Lazuli im Gepäck , die ich bei ihr gekauft hatte. Schon alleine ihr Blick hatte es mir angetan und so unterschrieb ich noch dort den Kaufvertrag. Wir begrüßten uns und luden die Stute aus. Sie war es nicht gewohnt Hänger zu fahren , daher war sie ziemlich nervös. Nachdem ich ihr beruhigend den Hals geklopft hatte und Edfriend ihr zugesprochen hatte , konnte sie sich entspannen. Nun führte ich sie auch in ihre Box , die zwischen Jacko & Noir war. Scheinbar fühlte sie sich schon etwas wohl. Da das nächste Pferd erst in einer halben Stunde kam , redete ich bei einem Kaffe noch etwas mit Eddi. Dann musste auch sie wieder den Heimweg bestreiten. Noch kurz nach den Pferden gesehen , die sich schon am Heu vergriffen hatten , und da kam ein weiterer Anhänger. Ich wusste wer das war - dieses Auto erkannte ich sofort. Es war Winniee die Cover the Sun dabei hatte, ein kleines & aufgewecktes Stutenfohlen das einer der jüngsten bei mir auf dem Hof wird. Winniee lud sie aus & ich versorgte sie mit Heu. Da auch schon der letzte Hänger ankam , ging sie direkt wieder. Cover the Sun war in dem Offenstall , wo ich ein kleines Stück neben Miami's Blue Boy , Floh , Vicky & Heidi abgezäunt hatte - so konnten sie sich erst einmal kennenlernen. Angy hatte den Spitzenhengst Fürstentraum dabei - den ich ersteigert hatte. Ein Traum von einem Pferd. Er war schon immer ein Pferd , das ich sehr bewunderte , doch das er mal mir gehören sollte hatte ich kaum führ glaubwürdig gehalten. Doch nun war er da. Gemeinsam luden wir den edeln Hengst aus , der sich aufrichtete und den Stuten zuwiehrte. Ich brachte ihn ebenfalls in seine Box. Dort kam er aber nicht zur Ruhe und musste erst einmal alles anwiehren was sich nur annähernd bewegte - ob das nun ein Käfer war oder ein Pferd interessierte ihn wohl nicht. Angy ging dann auch und ich versorgte die Tiere nochmals. Gerade wollte ich ins Haus , rollte ein weiteres Auto auf den Hof. Jack? Er sollte doch erst in zwei Stunden kommen? Aufgeregt rannte ich an die Einfahrt und begrüßte den Fahrer , eine nette junge Dame die ihn Auslud. Wouw! Er war ein Traum geworden. Kam ganz nach dem Vater. Liebe auf den ersten Blick . Sie überreichte mir den Strick den ich nur zögernd annahm . Ich setze ein Lächeln in mein Gesicht auf . Jack schnaubte verstrauensvoll nachdem ich über den muskolösen Hals gestreichelt hatte. Der junge Hengst durfte zu in die Box neben Jacko , die noch frei war . Ich verabschiedete mich nun vom Fahrer , die sich niolee nannte & konnte den Abend somit vor dem Fehrnseher verbringen .

      Sunnyyy, on 02 Apr 2013 - 11:07, said:



      RoniChoni sagte am 01 January 2013 - 19:46 Uhr:



      Besuch auf dem Stall


      Ich parkte mein Fahrrad an der Stallwand und machte mich auf
      den Weg in den Stall, um Tjerro's Halfter aus der
      Sattelkammer zu holen, dann ging ich zur Koppel, und
      halfterte den hbschen Hengst auf. Ich fhrte ihn zum
      Putzplatz und machte ihn da fest. Dann verschwand ich erneut
      in der Sattelkammer, um sein Putzzeug zu holen. Wieder bei
      dem Hengst, fing ich an ihn grndlich zu putzen. Als er
      glnzte wie eine Speckschwarte, musterte ich ihn zufrieden
      und brachte das Putzzeug zurck in die Sattelkammer.
      Schlielich ging ich mit Tjerro in die Halle, und machte ein
      wenig Bodenarbeit mit ihm, und bte unteranderem das
      Kompliment, wobei ich ein Leckerlie zwischen seine
      Vorderbeine frhte, und sobald er sich nach dem Leckerchen
      streckte, ging ich mit meiner Hand ein wenig weiter nach
      hinten, sodass er sich irgendwann hinknien musste, um an das
      Leckerlie zu kommen. In dem Moment gab ich ihm das Leckerlie
      und lobte ihn krftig. Zum schluss lie ich ihn sich noch
      Wlzen, und brachte ihn wieder auf die Koppel.
      Als nchstes holte ich mir Summerlong, den hbschen
      Holsteiner. Er lie sich bereitwillig von mir fangen, und
      streckte lieb den Kopf in sein Halfter. Auch ihn band ich am
      Putzplatz an und holte seinen Putzkasten. Da der hbsche
      Hengst nicht sonderlich Dreckig gewesen war, brstete ich
      ihn nur einmal ber, ehe ich ihn Trenste, die Zgel aus, und
      die Longe einharkte, und eine Runde im Wald mit ihm drehte.
      Eine Stunde spter waren wir wieder auf dem Hof angekommen,
      und ich putze ihn noch einmal ber, ehe ich ihm ein
      Leckerchen gab, und ihn wieder auf die Weide stellte.
      Dann wollte ich Litzi La La von der Weide holen, doch sie
      machte es mir schwer. Sie wich trotz Leckerchen immer aus,
      und lies mich bis auf 5 Meter heran kommen, drehte dann um,
      und jagde Buckelnd und Furzend davon. Nach einer viertel
      Stunde jedoch hatte sie den Spa an dem so ermdenden Spiel
      verloren, und stellte sich. Ich fhrte sie zum Putzplatz,
      und puzte sie, doch sie stie mir immer wieder den
      Putzkasten um. Schlielich sattelte und trenste ich sie und
      ritt aus. Nach einem Zwei Stunden langen Ausritt mit Zwei
      langen Galoppaden und sonst nur Schritt, kehrten wir auf den
      Hpf zurck. Ich ritt Litzi noch in der Halle ein wenig ab
      und rieb sie dann ab, um sie trocken auf die Weide zu
      stellen.
      Nun ging ich in den Stall und betrat die Box von Marah die
      mich mit einem Freundlichen Wiehern begrte. Lachend
      steckte ich ihr ein Leckerchen zu und klopfte ihr den Hals.
      Anschlieend Halfterte ich sie auf und lei sichvoller
      vorfreude auf die bevorstehende Arbeit aus ihrer Box fhren
      und am Putzplatz anbinden. Gelassen wartete sie als ich sie
      verlie um ihre Putzsachen zu holen. In windes eile fing ich
      an sie zu Putzen, und sie genoss es sichtlich. Dann
      verschwand dich noch einmal in der Sattelkammer um Trense
      und Sattel zu holen. Schnell legte ich den Sattel auf ihren
      Rcken, zurrte den Sattelgurt fest und schob ihr das
      Gebissstck ins Maul. Dann stieg ich auf und Ritt zum
      Springplatz, wo noch von der gestrigen Springstunde ein paar
      Hindernisse stand. Ich beschloss nicht alles Weggzurumen um
      Dressur zu machen, sonder wrde ich Heute einfach mal ein
      wenig Springen. Fehlerfrei nahm sie ein Kreuz und ein paar
      Cavaletti. Dann ritt ich sie auf einen Nierigen Oxer zu. Sie
      zgerte kurz, sprang dann aber Krftig ab. Nach ein paar
      weiteren Springen, waren wir beide, Ich und meine
      Stute,nassgeschwitzt, und hatten uns einen Feierabend
      reichlich verdient.Nun ging ich zu der Araber Hengst Anubis,
      der mich Freundlich bgrte. Ich halfterte ihn auf und
      zusammen gingen wir zum Putzplatz. Dort machte ich ihn fest
      und putzte ihn einmal ber. Anschlieend verschwanden wir im
      Wald, und gingen seiner Lieblings beschftigung nach: Lange
      Spaziergnge. Wir gingen am Fluss vorbei, an der
      Gelndestrecke, ja, fast berall waren wir gewesen als wir
      nach Zwei Stunden wieder auf dem Hof einkehrten. Ich fhrte
      ihn erneut zum Putzplatz, und putzte ihn noch einmal, bevor
      ich ihn mit einem Apfel wieder in seine Box brachte.
      Nun ging ich zu Claire Rayon, dem hbschen Camargue Hengst.
      Ich hatte ihm zur begrung eine Banane mitgebracht, welche er
      verspeite whrend ich ihn auf halfterte. Beim Putzplatz
      angekommen verschwand ich in der Sattelkammer, und holte
      Putzkasten, Doppellonge, Trense und Bandangen. Nachdem ich
      ihn ausgiebig geputzt hatte, legte ich ihm alles an und wir
      gingen auf den Platzt. Dort bten wir ein wenig Doppellonge,
      wo er seine Traumhaft weichen und raumgreifenden sowie
      schwungvollen Grundgangarten sehr schn zum vorschein
      brachte. Nach einer halben Stunde gingen wir vom Platz
      runter und ich machte ihn fertig fr die Box.Jetzt war der
      Shetlandpony Hengst Window an der Reihe. Ihn wollte ich
      nicht Reiten, denn dies wrde mir ein schlechtes Gewissen
      bereiten. Also entschloss ich mich ihn nur zu Putzen und
      anschlieend etwas Bodenarbeit mit ihm zu machen. Ich lie ihn
      ber ein paar Cavalettis springen, und bte die Lektion
      Bergziege mit ihm. Am Ende des Training beherrschte der
      kleine Hengst sie auf Knopfdruck.Nun holte ich den Trakehner
      Frstentraum aus seiner Box und fing auf dem Putzplatz an ihn
      zu Putzen. Anschlieend Sattelte ich ihn und ritt in die
      Halle, wo ich mit ihm Seitengnge bte. Ich ritt ein paar
      Volten und lie ihn schlielich aus der Ecke angaloppieren. Es
      war wie fliegen. Ich wechselte durch die ganze Bahn und lie
      ihn beim Zirkelpunkt gekonnt einen Fliegenden Galoppwechsel
      springen. Juhu! Nach einer Weile parierte ich ihn aus dem
      Trab durch, warf ihm eine Nierendecke ber die Kruppe, und
      klemmte sie zwischen meine Knie und den Sattel damit sie
      nicht herunter rutsche, und ritt ihn noch eine Viertel
      Stunde Schritt, damit er sich nicht erkltete. Anschlieend
      stieg ich ab, und brachte ihn zum Putzplatz wo ich ihn
      absattelte und in die Box brachte. Nachdem ich Frstentraum
      wieder weggebracht hatte machte ich mich gleich auf den Weg
      zum nchsten Hengst: nmlich Countdown. Der Holsteiner Hengst
      war ein echter Eyecatcher der durch seine ausergewhnliche
      Scheckung sofort auffiel. Schnaubend fhrte ich ihn zum
      Putzplatz und putzte ihn ordentlich, da ich Heute nicht mit
      ihm Arbeiten wollte. Ich fllicht ihm einen Spanischen Zopf,
      und lackierte seine Hufe mit Huffett. Dann ging ich mit
      einem trockenem Lappen noch einmal ber sein Fell, so das er
      noch mehr glnzte. Zufrieden brachte ich ihn wieder in seine
      Box. Ich ging zu der Shetlandpony Werina in die Box.
      Freundlich streckte sie ihre Nase in ihr Halfter und lie
      sich kompromiss los aus ihrer Box fhren auf den Putzplatz
      fhren. Dann holte ich Nabila, und band sie neben Werina an.
      Ich putzte zu erst Werina, dann Nabila, und brachte die
      beiden dann in die Halle wo sie sich zusammen ein bisschen
      austoben und wlzen konnten. Nach einer halben stunde fhrte
      ich die Zwei zufriedenen Stuten aus der Halle, und brachte
      sie wieder in ihre Box, wo sie zufrieden anfingen ihr Heu zu
      mampfen.Nun holte ich mir Ravi, die hbsche Norweger Mix
      Stute. Ich putzte sie auf dem Putzplatz, und verschwand in
      der Sattelkammer. Mit Sattel und Trense kam ich wieder und
      machte Ravi fertig. Anschlieend sa ich auf und gemeinsam
      ritten wir ins Gelnde. Nach ein paar Flotten galoppaden, und
      lngeren Gemtlichen Schritt strecken kehrten wir wieder auf
      den Hof zurck, wo ich abstieg, die Stute absattelte und
      wieder in ihre Box brachte.
      Schlielich holte ich mir Villain und ging mit ihr zum
      Putzplatz, wo ich sie ausgiebig putzte. Als ich ihr die Hufe
      ausgekrazt hatte, ging ich mit ihr auf den Springplatz. Dort
      befreite ich sie von Halfter und Strick und fing an einen
      Freispring parcours auf zu bauen. Ich stellte Zwei niedrige
      Cavallettis auf. Danach folgte ein Kreuz. Schlielich steckte
      ich eine Gasse mit einem Zaun ab, damit Villain nicht
      ausweichen konnte. Dann nahm ich mir die Peitschte und trieb
      sie erstmal ein paar Runden im Schritt ber den Springplatzt
      damit sie sich aufwrmen konnte. Anschlieend lie ich sei eine
      Runde traben, und dann Angaloppieren. Als sie auf die
      Hindernisse zugaloppierte spitzte sie freudig die Ohren und
      sprang. Dies wiederholten wir ein paar mal, und es schien
      als wrde sie regelrecht ber die Hinternisse fliegen. Nach
      einiger Zeit fing ich die Stute wieder ein und brachte sie
      wieder weg,
      In aller Ruhe ging ich zu Little Baby in die Box und fing an
      ihr von meinem Tag zu erzhlen. Als ich in der Box mit ihr
      kuschelte fiel mir auf wie verdreckt ihre Box war, im
      gegensatz zu denen von den anderen Pferden. Also schmuste
      ich noch Fnf Minuten mit ihr, und halfterte sie dann auf um
      sie auf der Stallgasse anzubinden. Dann holte ich mir
      schubkarre und Mistgabel, und fing an den Dreckigen Einstreu
      in die Schubkarre zu hiefen. Als die Box der Stute sauber
      war fuhr ich die Schubkarre zum Misthaufen, leerte sie und
      stellte sie zusammen mit der Mistgabel wieder weg. Dann
      holte ich neuen Einstreu und verteilte ihn gleichmig in der
      Box. Nachdem ich mein Werk zufrieden betrachtet hatte,
      machte ich Little Baby wieder los und brachte sie wieder in
      ihre Box. Ich schnappte mir die Fnf Shetlandponys Floh,
      Heidi, Jumping und Dubai aus dem Offenstall, und machte sie
      am Putzplatz fest. Ich begann damitt sie der Reihe nach zu
      putzen whrend sie alle zufrieden Heu mampften. Dann ging ich
      mit allen Fnf Shettys in die Halle, und lie sie dort ein
      wenig rumlaufen, und gab ihnen die Gelegenheit sich auf
      grerem Raum zu Wlzen. Nach einer guten Halben Stunde wurde
      ihnen Langweilig, und sie fingen an jeder in einer Ecke zu
      dsen. Einer Guter Zeitpunkt um sie wieder in den Offenstall
      zu bringen. Nachdem ich die Ponys wieder in den Offenstall
      gebracht hatte, holte ich Miamis Blue Boy. Er lie sich
      einfach aufhalftern, und ging mit durchhngendem Strick neben
      mir her zum Putzplatz. Dort bten wir stillstehen, putzen und
      Hufegeben. Zuerst hatte er Probleme das Gleichgewicht zu
      halten, und die Hinterhufe zu geben, doch auch das hatte
      sich nach einer Weile gegeben. Zufrieden brachte ich ihn
      wieder in den Offenstall. Jetzt ging ich zu Tanic. Schnell
      putzte ich ihn, und ging mit ihm auf den Springplatz, wo
      noch die Hindernisse vom Freispringen mit Villain aufgebaut
      waren. Also beschloss ich mir nicht die Mhe zu machen und
      alles weg zu rumen, sondern auch mit Tanic ein wenig
      Freispringen zu machen. Konnte ja nicht schaden, und er
      stellte sich auergewhnlich gut fr so eine Schwere Rasse
      an.Jetzt nahm ich mir Drei von den Warmbltern Jacko, Remix
      of Dreams und Jack, und brachte auch sie zum Austoben in die
      Halle. Aber da sie sich nur ein wenig Langweilten, und dsten
      beschloss ich, sie ein Wenig zu treiben und zum Spielen zu
      animieren. Ich ging in die Mitte der Halle und wedelte ein
      wenig mit meinen Handschuhen die ich mir ausgezogen hatte.
      Als sie ein wenig in der Halle rumgelaufen waren, brachte
      ich sie wieder heraus aus der Halle, in den Offenstall. Nun
      holte ich mir Vicky, und ging mit ihr ein Wenig spazieren,
      da ich doch ein wenig Verwirrt war, ein Maultier zu
      beschftigen. Doch zu meinem Erstaunen machte sie alles
      ziemlich gut mit, aber Stur war sie, oh ja. Jetzt war
      Cupcake, ein Painthorse Mix Fohlen an der Reihe. Mit ihr tat
      ich das gleiche was ich zuvor mit Blue Boy getan hatte, doch
      das Stutfohlen stellte sich ein wenig besser an als das
      kleine Hengstfohlen mit der ausergewhnlichen Farbe. Nun
      holte ich Argente Noir. Ich machte die Stute am Putzplatz
      fest, und fing an zu putzen. Dann sattelte und trenste ich
      sie und ritt mit ihr auf den Springplatz. Ich ritt eine
      niedrige Doppelte Kombination, und trabte sie ber ein paar
      Trabstangen, bevor ich anfing einen kleinen Oxer zu
      springen, Zum krnenden Abschluss sprang ich mit ihr noch
      einen kleinen Steilsprung welchen sie erfolgreich und ohne
      groe Mhe meisterte. Nun holte ich Cover the Sun. Das
      Hengstfohlen benahm sich bereits beim Fhren ausgenommen
      Stur, und weigerte sich kurz weiter zu gehen. Nach einer
      kleinen Diskussion war dieses Problem jedoch aus der Welt
      geschafft. Anschlieend weigerte er sich die Hufe zu geben,
      und sobald ich seine Hinterhand berhrte, machte er allerlei
      Anstalten nach mir zu schlagen.
      Ich machte mich auf den Weg zu Lapiz Lazuli. Die hbschr
      Stute war ausgesprochen Scheu, und misstraute mir. Ich
      entschied mich mich mit ein paar Leckerlies und
      Streicheleinheiten bei ihr ein zu schleimen. Dann gingen wir
      gemeinsam zum Putzplatz wo ich anfing sie zu putzen und zu
      satteln. Wir machten uns auf den Weg zur Halle, wo ich mich
      mit hilfe einer Aufstiegs Hilfe auf ihren Rcken Schwang, und
      anfing die Levade zu ben. Jetzt ging ich zu der Reitpony
      Stute Nelly von der Weide. Auf dem Weg vom Offenstall zum
      Putzplatz scheute sie vor einer an die Wand angelehnten
      Mistgabeln, so dass ich lange auf sie einsprechen musste bis
      sie sich wieder beruhigt hatte. Dann putzte ich sie und ging
      mit ihr in die Halle, um ein wenig Schrecktraining mit ihr
      zu machen. Ich strich sie mit einer Plastick plane ber, lie
      Eimer vor ihre Hufe fallen, und vieles mehr. Mit dem
      Niederlndischen Reitpony Mr. Paganinie am Fhrstrick, verschwand ich im Wald. Ich wollte einen gemtlichen Spaziergang mit ihm machen, und
      einfach die Schne Luft genieen, doch der Hengst entschied
      genau Heute besonders Nervs und Schreckhaft zu seien, so
      dass er sich vor jeder Kleinigkeit erschreckte, und sich von
      mir nur mit einem Apfel beruhigen ließ. Nachdem ich
      Paganinie wieder auf die Weide gestellt hatte, schnappte ich
      mir Bingo. Ich fhrte ihn zum Putzplatz und putze ihn einmal
      grndlich ber, whrend er andauernd seine Putzbox umwarf, mir
      ins T-Shirt biss, oder anderen Mist machte. Nachdem er
      glnzte wie ein Neu gekauftes Auto, beschloss ich ihn wieder
      auf die Weide zu seinen Kameraden zu bringen.
      Jetzt holte ich das letzte Pferd fr Heute: Adeline. Sie lie
      sich schlecht aufhalftern da sie sehr Kopfscheu war, und
      sich andauernd erschreckte. Also beschloss ich, mit ihr auf
      der Weide, in einer bekannten Umgebung zu bleiben, und sie
      etwas zu desensibilisieren. Nachdem alle Pferde noch
      gefttert und Versorgt waren, machte ich mich auf den Weg
      nach hause. Dies war ein langer Tag gewesen...

      Sunnyyy, on 04 Aug 2013 - 07:36, said:



      Heute war ein ausgesprochen heißer Tag. Ich war schon um 6 Uhr davon aufgewacht, dass mir zu heiß war. Gegen halb 8 fütterte ich dann alle Pferde ihr Frühstück. Auf die Weide mochte ich sie bei dieser Hitze nicht stellen. Nach einer kurzen Ruhepause, aß ich dann auch Frühstück. Danach bewaffnete ich mich mit Schubkarre und Mistforke und mistete die vier Boxen aus. Als ich damit fertig war, war es schon wieder Mittagszeit und es gab wieder Futter. Nachdem ich mich dann auch verpflegt hatte, holte ich den kleinen Pri raus und ließ ihn ein wenig in der Halle toben. Danach spritzte ich ihn noch einmal komplett ab. Ich stellte ihn zurück in seine Box und holte Noell aus ihrer Box. Sie longierte ich heute nur. Nach der Arbeit durfte sie ebenfalls duschen. Als dritter war Fürstentraum an der Reihe. Der wurde heute von einer meiner Reitschülerinnen geritten. Sie war schon recht weit und würde wohl bald auf Turniere gehen können. Da wäre Fürst ganz gut für geeignet. Zufrieden mit dem Geleisteten, ließ ich sie den hübschen hengst auch noch einmal abspritzen. Jack wurde auch nur longiert, weil ich mit ihm nochmal mehr trainieren wollte, dafür aber heute keine Zeit hatte. Danach war auch schon wieder abend. Ich fütterte die letzte Mahlzeit und machte alle Lichter aus.

      Sunnyyy, on 19 Oct 2013 - 22:07, said:


      Die letzten Wochen waren reichlich anstrengend . Wir haben alle Pferde Stück für Stück nach Amerika geflogen. Nur die Rettungsstation ist noch in Deutschland. Die Pferde werden dann in den nächsten Wochen folgen. 16 Pferde sind in den letzten zwei Wochen von Deutschland nach Amerika exportiert worden. Wir haben mit den Hengsten Call of Pripyat, For Pleasure, GH's Acapulco Gold und Jack angefangen. Von einer Transporterverleihfirma, haben wir uns einen großen Pferdetransporter geliehen. Morgens ging es ersteinmal damit los die Pferde schon um fünfe zu füttern, damit sie das Futter bis es losging einigermaßen verdaut hatten. Schließlich wollten wir ja nicht, dass irgendeines von ihnen kolikte. Während die Pferde also fraßen, fegten wir noch einmal den Transporter aus und streuten ihn mit einer ordentlichen schicht Stroh ein. Wir befülllten 4 Heunetze und hingen sie in die Pferdebuchten. Darauf hin luden wir hinten in den Kofferraum noch 4 weitere kleine Ballen Heu für die Boxen im Flugzeug. Außerdem kam das ganze Zubehör der Pferde auf die Rückbank. Schatz und ich machten uns auf und holten die vier Hengste. Zuerst brachte ich den kleinen Pri auf den Transporter. Er kaum über seine Wand hinüber gucken, aber er war trotzdem völlig gelassen. Coco verhielt sich nicht anders. Das war der Vorteil an den meisten Quartern. Anders war es mit Jack. Der junge Hengst war völlig durch den wind. Nichtmal der alte Pleasure konnte ihn von seinem Baum holen. Dennoch verlief das Aufladen ziemlich problemlos. Mein Mann setzte sich ans Steuer und ich schaltete sicherheitshalber das Navi an. Es waren ganze 2 Stunden fahrt bis zum Flughafen. Immerhin stand der Flieger schon bereit, als wir ankamen. Wir richteten die Boxen ein und liefen mit den Pferden jeweils nochmal ein Stück über's Gelände, damit sie sich die Beine vertreten konnten. Danach mussten sie direkt in den Flieger. Ein bisschen Bamel hatte ich ja schon, aber der Steward versicherte uns, dass unseren Schätzen ncihts passieren könne. Darauf folgten weitere Stunden Flug. In Los Angeles am Flughaven erwartete uns Brandons Bruder mit einem weiteren TRansporter. Was für eine Familie. Wir begrüßten ihn und luden die Pferde auf. Wärend die Pferde nun von Brandons Bruder zu unserem Gestüt gefahren wurden, setzten wir uns direkt in den Flieger nach HAuse. Genauso verfuhren wir dann auch mit den anderen Pferden.




      Pflegebericht 5
      Ankunftsbericht von Jack


      Jetzt zu Weihnachten war auf der Arbeit viel zu tun. Nebenbei musste ich noch Weihnachtsgeschenke kaufen, einen Weihnachtsbaum besorgen und mich auch noch nach schönen Stallungen für mein Gestüt umsehen.
      Trotzdem widerstand ich nicht der Versuchung, mir den Junghengst Jack anzusehen. Also fuhr ich zu Sunnys Hof. Den Hänger nahm ich schon mit, da wir uns darauf geeinigt hatten, dass ich Jack gleich mitnehmen könne, wenn das Probereiten nach meinen Vorstellungen verlief.
      Auf dem Gestüt wurde ich schon erwartet, freundlich begrüßt und als erstes zu einem Kaffee eingeladen. Wir setzten uns ins Reiterstübchen und ich erfuhr schon einige Details über den Trakehner. Im Grunde hatte ich keine Bedenken, dass das Probereiten nicht gut verlaufen würde.
      Also begaben wir uns zu Jacks Box, die Putzsachen und der Zaum wurden mir gebracht. Sunny half mir beim Putzen und Jack stand ganz artig da, als würde er mich schon lange kennen. Wir gingen in die Halle. Es war nicht wesentlich wärmer als draußen, aber wir waren vor eventuellen Regenschauern geschützt. Ich kraulte den Hengst zwischen den Ohren, bis ich dann aufstieg. Zumindest war er kein Pferd, der beim Aufsteigen loslief. Ich drückte sanft meine Schenkel an seinen Bauch und als er sich nicht bewegte, verstärkte ich den Druck. In einem langsamen Schritt ging er auf die Bande zu und ich fing an, ihn im Takt zu treiben. Jack war sichtlich entspannt, er kaute auf dem Gebiss und sein Kopf nahm eine angenehme Haltung an. Trotzdem schien er nicht ganz aufmerksam zu sein, er trottete einfach nur auf dem Hufschlag entlang. Ich wechselte also auf den zweiten Hufschlag, damit er sich zumindest nicht so sehr an die Bande anschmiegte. Nach 5 Minuten wechselte ich in den ersten Trab und ritt ein paar Bahnfiguren. Trotzdem wurde sein Gang nicht schwungvoller.
      „Der versteckt seine Langeweile ja nicht einmal, sondern zeigt sie mir ganz offen!“, rief ich Sunny zu.
      Sie lachte: „Ja, stimmt. In der Halle muss man ihn ordentlich beschäftigen und treiben, sonst kommt man nicht von der Stelle. Dressur ist nicht sonderlich sein Ding, aber ich würde ihn dir so gern im Gelände zeigen, dort geht er ab wie Schmitts Katze!“
      Sunny baute mir ein kleines Sprunghindernis auf. Ich galoppierte an und ritt auf das Hindernis zu. Sein Galopp war wesentlich angenehmer und hatte einen schönen Takt, außerdem wurde er prompt aufmerksamer. Den Sprung überwand er ohne Probleme, sprang jedoch nicht höher als er musste.
      Nach einigen weiteren Runden im Schritt parierte ich ihn durch. Er hatte noch nicht angefangen zu schwitzen, war eher gerade eben warm geworden.
      Ich entschied mich dazu, Jack zu kaufen, nachdem Sunny mir noch ein Video von seinem ersten Militaryturnier zeigte, auf dem er gleich auf Platz 2 landete. Ich wusste sehr wohl, dass dieser Hengst in der Dressur nie ein Ass sein würde, doch im Gelände war er ein harter Konkurrent für Spitzenpferde.
      Sein Zubehör übernahm ich ebenso, deshalb konnte ich ihm für die Fahrt eine Decke sowie Gamaschen anlegen, ohne sie später wieder zurückgeben zu müssen.
      Wir regelten noch nach Geschäftliche, dann fuhr ich mit Jack zu seinem neuen zu Hause.

      Pflegebericht 6
      Ankunft in Kanada

      Nach langen, von anfänglichen Zweifeln geplagten Überlegungen und einem langen Praktikum auf dem Gestüt Silbersee entschied ich mich nun vollends für einen Umzug nach Kanada. Ich stand schon lange in E-Mail Kontakt mit den beiden Besitzerinnen der Lake Mountain Ranch und ich verstand mich mit beiden auch sehr gut. Aus anfänglichen formalen Dingen wurde schnell so etwas wie eine Brieffreundschaft und die Herzlichkeit der beiden half mir ungemein bei der Entscheidung. In dem Moment wohnte ich noch bei meinen Eltern und hatte mein Abitur und eine Ausbildung zur Pferdewirtin genossen.
      Ich war zwar unglaublich familienbezogen, aber irgendwann musste man sich auch lösen und meine Eltern waren froh, dann einen so schönen Urlaubsort kostenlos zur Verfügung zu haben.
      Es standen nun schon zig Umzugskartons im Haus, viele, vor allem die Pferdesachen, standen auch im Schuppen. Das war eine gute Gelegenheit, mein Messi-Dasein zu beenden. Ich war furchtbar unordentlich und hatte so viele Sachen in irgendwelchen Schubladen gestapelt, die ich nun alle wegwarf. Ich würde den Unterschied gar nicht bemerken, da ich diese Schubladen immer nur öffnete, um neue Dinge aufzubewahren, die ich nie im Leben brauchen würde.
      Ich hätte nie gedacht, dass der Tag der Abreise wirklich so schnell da sein würde, aber es war fast soweit. Ich entschied mich, die Pferde mit dem Flugzeug transportieren zu lassen, da die Schiffreise einfach zu lang dauern würde. Lieber für ein paar Stunden Stress als gleich für mehrere Wochen.
      Ein Tag vor dem Abflug überraschten mich meine Freunde zu Hause: Eine Abschiedsparty! Ich war so gerührt, dass ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte. Alle umarmten mich herzlich und ich bekam ein so süßes Abschiedsbild, wie man sich das gar nicht vorstellen konnte! Ganz vorn standen meine Eltern, hinter ihnen alle meine Freunde. Alle hatten pferdige Utensilien in der Hand, zum Beispiel eine Karotte, eine Trense oder eine Gerte. Außerdem bekam ich ein T-Shirt, auf dem alle unterschrieben hatten. Der Abend war so schön, dass ich beinahe einen Rückzieher gemacht hätte, aber am nächsten Tag begab ich mich doch zum Flughafen, wo mir meine Eltern nochmal die liebsten Glückwünsche mitgaben.
      Der Flug verlief problemlos und ich wurde von Eileen direkt von dort abgeholt, da ich kein Auto oder ähnliches hatte. Den Weg zum Gestüt verbrachten wir in einer regen Unterhaltung darüber, wie wir uns denn gegenseitig vorgestellt hatten und dass sich die Stimme am Telefon ganz anders angehört hatte und und und. Es war schon 23 Uhr, als wir auf dem Hof ankamen, trotzdem war Rose wach und umarmte mich erst mal herzlich. Die beiden halfen mir mit meinem Gepäck, was ja eigentlich nicht viel war. Komisch, ich hatte mich von so vielem getrennt und ich fühlte mich gerade eher, als wäre ich in den Urlaub gefahren. Eileen fragte mich, ob ich Hunger hatte, was ich verneinte. An dem Abend saßen wir noch bei einem Gläschen Wein zusammen und schnackten, bis die beiden mich in mein Zimmer entließen, in dem ich erst einmal müde ins Bett viel. Trotzdem tat ich kein Auge zu. Dies war nun mein neues zu Hause… Ich fühlte mich zunächst fremd und einsam, trotz der Herzlichkeit der beiden. Irgendwann zwischen 4 und 5 Uhr verfiel ich dann doch in einen tiefen Schlaf.
      Als ich am nächsten Morgen meine Augen langsam öffnete, fiel mein Blick erst auf den Wecker, worauf ich schlagartig wach war. 10 Uhr?! Ich hatte seit Ewigkeiten nicht so lange geschlafen. Ich begab mich schnell ins Badezimmer und machte mich fertig, worauf ich dann Rose aufsuchte. Sie lachte, ich hätte mich doch nicht so beeilen brauchen, wäre doch klar, dass ich einen kleinen Jetlag hätte. Erleichtert atmete ich durch.
      Rose zeigte mir an diesem Tag den gesamten Hof mit allen seinen Facetten, lies mich derweil auch ein paar Arbeiten verrichten, damit ich auch auf Touren kam. Ungewohnt war für mich, dass ich meine eigenen Pferde nicht versorgen konnte, die waren schließlich noch in Quarantäne. Da ich aber die tierärztlichen Untersuchungen alle schon zu Hause verrichten ließ, würden sie auch bald herkommen können.
      Nach dem absolut unglaublich leckeren Mittagessen, das Eileen zubereitet hatte, setzten wir uns zu dritt zusammen und arbeiteten schon mal einen groben Arbeitsplan für mich aus. In den ersten Tagen würden mich die beiden begleiten, damit ich die Pferde kennen lernte und mich nicht verlief. Nach einigen Wochen war eine gewisse Routine eingekehrt. Ich kannte die Pferde, die Gebäude und Wege. Obwohl ich mich sehr wohl fühlte, mein zu Hause war es immer noch nicht. Das Heimweh plagte mich jeden Abend, deshalb war ich immer froh über Beschäftigung. Ich arbeitete mehr als verlangt war, um mich abzulenken du Eileen und Rose machten sich schon Sorgen. Ich beteuerte immer, dass es mir gut ging, dass ich mich gut eingelebt hatte doch die beiden glaubten mir nie ganz.
      Besser wurde es dann, als ich meine vier Pferde aus der Quarantäne abholen konnte. Bei der Station angekommen füllte ich schnellstmöglich alle Papiere aus und überraschenderweise sollte ich auch noch die Daten für ein fünftes Pferd eintragen. Ich erklärte, dass das nicht stimmen könne, das wäre nicht mein Pferd. Der Sekretär holte dann einen Brief für mich heraus, ich laß ihn:

      Liebe Helena,
      ich hätte gerade gerne dein Gesicht gesehen: Ein fünftes Pferd? Ja, stimmt! Weißt du, ich dachte du brauchst noch ein größeres Geschenk, das dir den Start dort drüben erleichtert. Und da ich dich ja gut kenne und dich beobachtet habe, als du diesen Hengst schon als Fohlen so angeschmachtet hast, dachte ich mir: Den bekommt sie!
      Du bist jetzt stolzer Besitzer des Junghengstes Donnerschall!


      Ich traute meinen Augen kaum, das konnte nicht sein! Wahrhaftig träumte ich schon seit der Geburt dieses Hengstes von ihm, und jetzt sollte er meiner sein?

      Ich hoffe du kümmerst dich gut um ihn. Sollte ich mal Zeit haben, besuche ich dich und werfe ein Auge auf ihn! Und schick mir bitte ganz viele Fotos!
      In Liebe, deine Jenny

      Diese Frau! Ich hasste und liebte sie zugleich! Wie konnte sie mir denn so ein unverschämt tolles Geschenk machen? Auf dem Gestüt würde ich sie sofort anrufen. Ich lachte und betrat langsam den Bereich, in dem meine Pferde standen. Die großen einzeln und die Fohlen in einer Box. Alle schauten sie in meine Richtung. Die Tränen standen in meinen Augen und ich konnte sie nicht länger zurückhalten. Nacheinander umarmte, kraulte und schmuste ich Brött, Crime, Heimi und Jack. Dann betrachtete ich Donnerschall. So ein prachtvoller Junghengst. Er spielte mit seinen Ohren, bis ich schnalzte und so seine Aufmerksamkeit auf mich lenkte. Behutsam kraulte ich ihn zwischen den Ohren und er genoss es sichtlich.
      Zwei Hängerladungen später standen meine Lieblinge dann in ihren Boxen auf der Lake Mountain Ranch. Ich hoffte, dass sie sich schnell einleben würden. Sofort fühlte auch ich mich heimischer, schließlich gehörten meine Pferde zu meinem zu Hause und dies war doch ein Stück Heimat für mich.
      Drei Tage später waren die schönen schon viel entspannter, den Stress merkte man ihnen kaum mehr an und vor allem die Fohlen sind wunderbar in der kleinen Herde angekommen. Mein Arbeitsplan würde sich jetzt nach und nach ändern, wo ich mit meinen Pferden weiterarbeiten konnte. Brött war wieder viel tippeliger in der Zeit geworden, in der ich nicht darauf achten konnte. So eine Quarantänestation fütterte die Tiere nun mal nur und überprüfte die Gesundheit. Nun denn, da musste ich halt wieder ganz von vorn anfangen. Jedes Mal beim Hufekratzen tat Brött wieder so, als könne sie kein Gleichgewicht halten und beim Putzen lief sie schon beinahe vor mir weg, natürlich nur aus Jux, aber durchgehen lassen konnte ich es ihr nicht. Zum einen band ich sie wieder enger an und zum anderen bekam sie sogar kleine Karottenstückchen, wenn sie bei einem Huf wenigstens 5 Sekunden stehen blieb.
      Mit Crimetime war alles einfach, sie arbeitete gut mit, wenn ich mit Bodenarbeit anfing und ging auf alles neugierig zu, das sie noch nicht kannte. Sie stellte sich bei allem vorbildlich an und ich wusste im Moment nichts mit ihr anzufangen, schließlich machte sie alles korrekt und war zusätzlich unglaublich gelassen.
      Heimerdinger und Jack bekamen beide die gleiche Trainingskur. In den Wochen der Quarantäne hatten sie ordentlich abgebaut, nachdem sie eigentlich so gut auf die Turniersaison vorbereitet waren und sogar schon 2 erste Plätze belegten. Jetzt sahen sie jünger aus als sie waren, so ganz ohne Muskeln und ich longierte die beiden hauptsächlich. Springen konnte ich sowieso knicken, aber geritten wurden die beiden auch 2-3 Mal in der Woche.
      Donnerschall war noch nicht eingeritten aber wir liefen gemeinsam schnurstracks darauf zu. Ich machte mit ihm viele Vertrauensübungen und auch er wurde viel longiert. Seine Gänge waren schon jetzt ein Traum, auch wenn er nicht sehr trittsicher war, wie man an kleinen Stolperern erkennen konnte.
      Alles in allem lief es zwar nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber schöner. Die Zukunft hier war alles, was ich mir wünschte.

      Hufschmied am 6.7.2014

      Es war ein schöner, sonniger Tag als ich auf Waldvoegelchens Gestüt kam. Heute sollte ich mich um zwei ihrer Pferde kümmern. Shyvana und Jack. Beide sollten neu beschlagen und zuvor untersucht werden.
      Da niemand zu sehen war stellte ich meinen Wagen erstmal vor dem Stallkomplex ab. In meinem Kofferraum schaltete ich meinen speziellen Ofen schon einmal ein und nahm meinen Werkzeugkasten heraus. Nachdem ich noch meine Lederschürze herausgenommen hatte ging ich in den Stall. An einem der Putzplätze stand bereits ein hübsches, fertig geputztes braunes Pferd. Kurz darauf kam mir auch schon Waldvoegelchen mit einer hübschen Stute entgegen. Sie begrüßte mich freundlich und meinte, ich könne bereits beginnen.

      Zuerst machte ich mich an die gefleckte Stute. Sie war wunderschön und wirkte überhaupt nicht schreckhaft. Dennoch näherte ich mich relativ langsam und gab ihr erstmal ein Leckerli, ehe ich sie sanft am Hals streichelte. ,,Braves Mädchen.'',sagte ich und lächelte.
      Dann beugte ich mich zu ihren Hufen herunter um diese zu untersuchen. ,,Ihre Hufe sind in einem sehr guten Zustand. Ich glaube, ich muss sie nicht mal ausschneiden.'',sagte ich, als ich mir auch den letzten Huf angesehen hatte. Als ich nun wieder aufstand fügte ich noch hinzu:,,Huffett oder ähnliches benötigt sie eigentlich nicht, eventuell können Sie die Hufe hier und da mit Wasser 'einschmieren' beziehungsweise jetzt, wo es warm wird, einfach mal die Beine abspritzen. Das sollte helfen, dass sie an heißen Tagen nicht austrocknen und Risse bekommen.'' ,,Sie können mich ruhig duzen.'',meinte Waldvoegelchen nett und ich gab es zurück.
      Nun ging es gleich an die Eisen, da ein Ausschneiden überhaupt nicht nötig war.
      Um die Hufe darauf vorzubereiten nahm ich zuerst einen Hufblock, auf welchen ich Shyanas Huf stellen wollte. Doch als ich die Raspel ansetzen wollte zog sie ihr Bein weg, was sie beim erneuten Versuch auch tat. Nun wiehrte sie wiederwillig und stampfte mit ihrem rechten Vorderbein auf. ,,Ruuhig.'',sagte ihre Besitzerin und versuchte die Stute zu händeln. Sie schaffte dies auch und mithilfe der Bestechung durch ein Leckerli hielt sie dann auch brav still. So konnte ich ihre Hufe in Form raspeln, damit die Eisen wie angegossen am Huf saßen.
      Danach ging ich zu meinem Wagen und holte ein Hufeisen, welches ich an Shyvanas Huf hielt. Die Größe passte, also ging ich zurück zum Wagen und gab vier Eisen in den Ofen, um sie zu erhitzen. Dabei hatte sich die Besitzerin Stolleneisen gewünscht, welche sich sehr gut für Militarywettbewerbe, sowie Springturniere im Freien eigeneten. Durch die Stollen hinderten sie die Pferde auszurutschen. Als die Eisen warm genug waren, nahm ich sie mit einer speziellen Zahnge heraus und hämmerte sie auf meinem Amboss in Form. Dann brannte ich sie auf und wartete ein wenig, bis die Eisen im Wasserbecken abkühlten. Als dies erledigt war ging ich zurück zu der Stute. Geschickt und sorgfälltig nagelte ich nun die Eisen an Shyvanas Hufe. Diesmal schnaubte sie nur ein wenig, aber stand ansonsten ganz brav da.
      Zum Schluss bog ich die Nägel um und knipste die überstehenden Enden ab. Damit war der Beschlag fertig und Waldvoegelchen führte sie mir im Schritt und Trab vor. Die junge Trakehnerstute lief einwandfrei, was mich sehr freute. Nun bekam sie noch ein Leckerchen und wurde gelobt. Anschließend durfte sie auf die Weide und ich machte mich ans nächste Pferd.

      Es handelte sich dabei um den jungen Hengst Jack. Er war ebenfalls bereits gründlich geputzt worden, somit musste ich mich darum nicht mehr kümmern. ,,Na du?'',sagte ich und ging auf ihn zu. Er ließ sich sofort streicheln und reagierte sehr gelassen. Umsoschneller konnte ich mich seinen Hufen witmen. Wie auch die von Shyvana waren sie in einwandfreiem Zustand; Sie hatten weder Risse noch sonstige grobe Abnutzungen. Auch überschüssiges Horn, welches man ansonsten beim Ausschneiden entfernte hatte er nicht. Sein Strahl war ebenfalls gut geformt und brauchte nicht bearbeitet zu werden. ,,Seine Hufe sind auch perfekt. Ich frage mich wie du das bloß machst.'',lachte ich. ,,Nunja, umso besser. Wie ich schon bei Shyvana erwähnt habe, einfach hier und da mit dem Schlauch abspritzen und sie sollten so bleiben. Ausschneiden ist bei ihm auch nicht nötig, allerdings würde ich ihm hier, bevor er Hufeisen bekäme, ein wenig den Huf zurecht feilen.'' Ich zeigte Waldvoegelchen eine kleine Unebenheit an seinem Huf, welche allerdings nicht nicht schwer zu beheben war. ,,Ist das Schlimm?'',fragte die Besitzerin. Ich antwortete, dass es ihn wohl nie gestört hätte, es aber besser für die Eisen wäre, würde man sie abraspeln.
      Dies tat ich dann auch gleich. Er war so brav, dass er den Huf von sich aus auf den Hufblock stellte, was mir meine Arbeit erheblich erleichterte. Ich raspelte ihm alle Hufe zurecht und entfernte auch die Unebenheit im Horn. ,,Soo. Sehr brav.'',sagte ich als ich fertig war und streichelte ihn. Er spitzte neugierig seine Öhrechen und beäugte mich.
      Grinsend testete ich nun noch die Größe der Eisen, ehe ich auch diese in den Ofen gab, in Form hämmerte und aufbrannte. Dann brachte ich sie zurück zu Jack und nahm vorsichtig seinen Huf und hämmerte das Eisen auf. Er betrachtete mich dabei, blieb aber ruhig, weshalb ich sehr schnell fertig war. ,,Jetzt hast du es auch hinter dir.'',sagte ich lieb und gab ihm einen halben Apfel. Diesen fraß er dankbar.
      Danach führte ihn Waldvoegelchen wie zuvor bei der Stute vor. ,,Sehr schön. Passen ja gut.'',sagte ich und seine Besitzerin brachte ihn weg.

      Als sie wieder kam gab ich ihr noch einige Werkzeuge, welche ich ihr gab um die Stollen gegebenfalls zu entfernen und wieder hereinzudrehen. ,,So kannst du sie in der Dressur gegebenfalls raus nehmen.'',meinte ich und verabschiedete mich dann bei Waldvoegelchen. Danach verließ ich das Gestüt. - Bracelet

      Pflegebericht 7
      Die Sieger

      „Wahnsinn!“ dröhnte es aus dem Smartphone, „Ist das dein Ernst?“ – „Ja, na klar ist das mein Ernst, ihr werdet wohl noch länger ohne mich auskommen müssen.“ lachte ich. Gerade hatte ich auf der Ranch angerufen, dass sich Donnerschall, Shyvana und Jack für den Summer Cup des Gestüts Keep Smiling qualifiziert hatten. Die Konkurrenz war groß gewesen und vor allem stark, trotzdem hatten wir es geschafft. Von Jack war ich Glanzleistungen gewöhnt, aber wie Shyva einfach ihr gesamtes Potential gezeigt hatte – traumhaft! Donner wurde gerade erst eingeritten und auch er hat direkt überzeugt.
      Ich ging zu meinen Pferden und machte die anderen verladefertig, sie würden von einem unserer Pfleger direkt wieder zur Ranch gebracht werden, um unnötigen Stress zu vermeiden. Von den Süßen verabschiedete ich mich ausgiebig, bis ich meinen drei Champions eine richtig tolle Putzmassage gönnte. Vor dem großen Turnier würde ich sie noch waschen, aber jetzt ging es ums Verwöhnen, die drei hatten es sich wirklich verdient.
      Donner gnabbelte dabei natürlich an allen Bürsten herum, bevor ich den Putzkasten aus seiner Reichweite geschoben hatte. Ansonsten schnaubte er friedlich und man merkte richtig, wie er sich entspannte, seinen Kopf herunternahm und die Muskeln geschmeidiger wurden. Er fing sogar leicht an zu dösen. Zum Abschluss kraulte ich ihn noch am Mähnenkamm, da, wo er es so sehr liebte.
      Auch an Shyvana konnte man die Anspannung abfallen sehen. Es war einfach viel Stress die letzten Tage und die Pferde waren froh, es mal wieder so richtig ruhig zu haben, ohne viele fremde Pferde um sich herum.
      Lediglich an Jack merkte ich keinen Unterschied, er war natürlich immer tiefenentspannt, aber ein wenig wunderte es mich trotzdem. Das wird bestimmt nur die ungewohnte Situation im fremden Land sein, dachte ich mir und direkt tat es mir Leid, dass wir demnächst auch nach Italien zum Royal Peerage Event fahren würden. „Och Kleiner, wir schaffen das schon.“ Und ich hing im Gedanken fest, ob ihm das nicht zu viel werden würde.
      Am Abend trafen sich die Teilnehmer des Turniers noch zu einem Grillfest, um die Sieger zu feiern. Wir redeten ausgelassen, bis wir alle erschöpft ins Bett fielen. - Waldvoegelchen

      8. Ankunft bei Cascar
      Es regnete, der Schnee mutierte zum Matsch und ich war mit meiner schlechten Laune froh, als ich den trockenen, warmen Hengststall betreten durfte.
      Es duftete nach Stroh und Pferd, ich wurde von vielstimmigem Gewieher begrüßt und vergaß das schlechte Wetter, sobald ich Jimmys Hals kraulte.
      Aber halt, deshalb war ich nicht hier: mich halblaut tadelnd schleppte ich den Strohballen in die letzte freie Box, schnitt die Fäden mit meinem Taschenmesser durch und verteilte die gute Polsterung gleichmäßig. Denn heute würde ein neues Pferd eintreffen.

      Besagter war ein stattlicher brauner Hengst, der mit Decke und Transportgamaschen um halb drei nachmittags vor mir stand. Es regnete gerade nicht, sodass ich dem Lieben seine 'Ausrüstung' abnehmen konnte, während mein Dad den Strick hielt.
      Das Pferd hieß Jack und ich war von Anfang an total entspannt. (Außerdem war er geschoren.) ich weiß nicht, das Hüh besaß eine wunderbare, ruhige und vertrauenserweckende Ausstrahlung, die sich ein bisschen umkrempelte, als ich meinen neuen Freund auf der Koppel laufen ließ.
      Nur anderthalb Stunden, dann nahm ich ihn mit in den Stall, putze ihn noch in der Box, bevor er mit Futter, Wasser, einer neuen Umgebung und Nachbarn wie Klappstuhl und Empire allein gelassen wurde.

      9. Cascar
      Ich trete aus dem Haus in die frische Luft des Morgens. Der Schnee ist gestern gänzlich getaut, aber momentan fliegen einige unbeständige Flocken um mich herum, die ich wegzupusten versuche, bis ich den Hengststall erreiche. Schon in der Tür werde ich von vielstimmigen Gewieher begrüßt - mein Ziel ist heute allerdings der große Jack, den ich wieder ein wenig näher kennen lernen möchte.
      Ich begrüße den Braunen also, der gerade sein Frühstück vertilgt, und hole dann sein Putzzeug. Auf der Stallgasse wird sein ohnehin schon glänzendes Fell, Hufe und Langhaar gesäubert; im Anschluss geht es zum Longieren in die Halle.
      Dort führe ich den Hengst erst einige Runden, bevor es an das Training geht: ziemlich langsam zieht Jack seine Runden im Schritt und Trab. Die Motivation fehlt, sodass ich mich letztendlich durchsetzen muss, um einige Runden Galopp aus meinem Pferd zu bekommen. Dann klopfe ich seinen Hals und führe ihn aus der Halle, direkt auf die Weide zu den übrigen Hengsten seines Stalls.

      10. Cascar
      Die Lehrer meiner Schule streiken, sodass ich mir händereibend am frühen Morgen meine Reitstiefel anziehe und noch Müsli kauend über den sonnenbeschienen Hof in den Südstall tappe. Dort erwarten mich Spotti, Spotti Junior und Ever. Die drei Stuten begrüßen mich mit einem herzlichen Wiehern – im Vorbeigehen kraule ich jedem die Stirn, dann gibt es Futter. Kurz darauf putze ich meine Schützlinge auf der Stallgasse, für den restlichen Tag geht es auf die Koppel.
      Gegen zehn betrete ich dann also den Turnierstall, wo ich Spearmint und VGold begeistert umarme. Mit diesen engsten Freunden habe ich schon seit Ewigkeiten keine Zeit mehr verbracht, sodass ich mir beim Füttern, Putzen und auf die Weide bringen, auch von Feuerzauber, Zeit lasse und auf dem Weg zur Wiese einige unnötige Schlenker laufe.
      Als auch diese Hühs entspannt grasen, mache ich mich auf den Weg zum Hengststall. Das Gewiher hier ist beinahe nicht zu toppen und ich füttere die ganze Zeit grinsend. Gegen elf treffen außerdem Marc und Oliver ein, sodass wir uns mit dem Putzen und Herumführen von Empire, Locki, Jimmy, Dumb, Bemme und Jack getrost aufteilen können. Dank des guten Wetters und der motivierten Pferde geht uns die Arbeit leicht von der Hand und die Hottas sind schnell versorgt und untergebracht.
      Nunmehr zu dritt begeben wir uns in den Tekkenstall, wo uns ein unendlich energiegeladener Kazoom, sowie die immer ruhigen Choco und Estragon erwarten. Wieder wird gefüttert und geputzt; ich nehme mir besonders Zeit für Distraction und CH's Unglück, da diese Pferde noch nicht so lange auf dem Hof leben. Insgesamt scheinen sich meine Kameraden, jedoch gut eingelebt zu haben; es läuft alles glatt, als sie zusammen mit Drevri, Walla und Sysah auf die Weide dürfen; einzig Worgait bleibt im Stall.
      So geht es für uns, mittlerweile kaputten, Menschen noch in den Nordstall. Es ist Mittag und die Pferde hier wurden bereits von meinem Dad gefüttert. Insgesamt sind die Hühs also ruhig und lassen sich dösend anbinden und putzen. Letztendlich geht es damit auch für Law, Corde, Karthago, Fino auf die eine und für Cheetah, Zita und Lotte auf die andere Weide.
      Damit ist unser Alltag selbstverständlich nicht vorbei: jetzt ziehen wir los, um noch vor dem Mittagessen zumindest die Hälfte aller Boxen ausgemistet und mit frischem Rau- und Kraftfutter für den Abend ausgestattet zu haben.

      11. Cascar - Auf die Sommerweide
      Tatsächlich war schon wieder Juli. Höchste Zeit, den Großteil meiner Schützlinge für vier Monate zur puren Erholung in die Offenställe der Sommerweide zu verfrachten. Wie jedes Jahr konnte ich dann gemeinsam mit Olli und Marc die verbliebenen Hühs ausgiebig und effektiv trainieren. Sinn der Sache war so oder so, dass im Herbst der Hof voller gut gelaunter und trainierter Pferde stand, die dann im kommenden Frühjahr auf Turnieren, Körungen und Krönungen vorgestellt werden konnten.
      Aber bis dahin war es noch ein langer Weg: meine Aufgabe war jetzt erstmal, im stetig weniger werdenden Sonnenlicht pfeifend über den Hof zu laufen und verschollen geglaubte Halfter und Stricke einzusammeln, um die Tekken auszugsbereit zu machen. Den Zielstall betrat ich kurz nach vier, kramte eine Liste aus der Tasche meiner kurzen Hose und entzifferte die Handschrift meines Dads so, dass ich relativ zielstrebig zu Kazooms Box tappen und den Dunkelbraunen aufhalftern konnte. Ich band ihn auf der Stallgasse an; ebenso Sysah, Choco und CH's Unglück. Worgait würde hier bleiben, der Hengst war offiziell verkauft und für Dizzy, Himmi und Devri war Renntraining geplant, für Ersteren plus Essig Springtraining, damit blieb noch Yacedor, der allerdings erst seit so kurzer Zeit bei uns stand, sodass auch der Cremello auf dem Hof verweilen würde.
      Mit einem Seufzen bedeutete ich also Marc, der soeben durch die weit geöffnete Flügeltür trat, dass die Pferde auf die Offenstall-Koppel geschafft werden konnten. Oder vielmehr: die Hengste in ihren Teil und die Stuten in den anderen. Wie dem auch sei, für mich ging es weiter in den Hengststall. Auch von hier würden einige Hühs eine wohlverdiente Pause machen. Wieder gab es den berüchtigten Zettel und viele Halfter, bis Jack, Empire und Bemme draußen nebeneinander angebunden waren. Es würde hier nur Klappstuhl bleiben, der gesundheitlich langsam wieder auf die Beine kam, sodass er mit der Arbeit beginnen konnte. Mein kleiner Jimmy und Ollis Hengst Locki indes waren verkauft und warteten auf ihre Abholung, sodass die beiden schlecht auf die Sommerweide ziehen konnten.
      Meine drei Schützlinge wollte ich so gesagt nicht unbeaufsichtigt lassen, also wartete ich ungeduldig die fünfzehn Minuten, bis mich Marc ablöste. Dann tappte ich in den Nordstall. Hier würden Cheetah, Razita und Corde gehen; Lotte und Karthago waren verkauft und es blieben – zack – nur noch drei Hengste, die auf ihr Sprungtraining warteten. Dieses Mal war es Olli, der zu mir stieß und erst die Stuten davon führte und schließlich auch den Hengst abholte. Für mich hieß das, es blieben nur noch Süd- und Turnierstall. Aus ersterem ging Frischkäse, die mittlerweile praktisch ganz von ihrer Mutter entwöhnt war und noch einmal freie Zeit genießen durfte, bevor sie an die Longe genommen werden sollte. Aus dem Turnierstall schließlich gingen, zum zweiten Jahr in Folge, Spearmint und auch VGold, die beide weitgehend austrainiert waren. Es reichte im Prinzip, wenn wir im Herbst wieder mit dem Training anfangen würden. Somit blieben mehr oder weniger die Hälfte der Pferde – trotz allem genügend zu tun, aber ich freute mich riesig auf den Sommer.
      Ich schaffte es nach meiner Anbindearbeit schließlich auch noch, meine Freunde und Dad zur Offenstallweide zu begleiten und Spearmint zu verabschieden, bevor sie sich ruckartig umdrehte und in das rote Licht der Sonne mit ihren Gefährten davon galoppierte. Der Sommer hatte begonnen.

      12. Cascar
      Heute waren es absolut alle Pferde, die gepflegt werden mussten. In den Ferien war ich viel unterwegs gewesen, sodass ich mich jetzt zusammen mit Marc und Olli auf eine große Tour über den Hof begab. Wir begannen bei Ever im Südstall mit dem Füttern, putzen und misten und fuhren dann erstmal mit dem Rad zum Offenstall, besser bekannt als die Sommerweide, und kontrollierten die Tränken und den Zaun. Schließlich sammelten wir den Großteil aller Pferdeäpfel auf beiden Koppeln, sodass letztendlich, zumindest hier, alle Pferde versorgt waren. Zurück im Nordstall putzten, fütterten und misteten wir dann noch Fino, Lotte, Karthago, Trafo und Where, ebenso Feuerzauber und im Hengststall Dumb. Schließlich blieben uns noch die Tekken Himmi, Gepir, Devri, Essig, Distraction und seit neuestem auch wieder Unglück. Insgesamt überprüften wir zum Schluss eine Liste. Wir hatten alles geschafft, alle Pferde standen glücklich auf der Weide und besonders unseren Sommerhühs ging es rosig. Ein perfekter Tag.
    • Waldvoegelchen
      Pflegebericht 13
      Man sieht sich immer zweimal im Leben

      Mein Hof in Kanada erblühte langsam zu einer zarten, schönen Blume. Der Winter hier war hart und genau so hart arbeitete ich auch. Mr. Flynn nahm mir viel Arbeit im Haus ab und auch Luke unterstützte mich tatkräftig in seiner Freizeit. Trotzdem war es nicht einfach, jeden Tag neun Pferde zu versorgen, ohne dass eines zu kurz kam. Eigentlich war mir das genug, doch bald erfuhr ich von der Verkaufsanzeige von Jack. Der liebenswerte Trakehner, mit dem ich zusammen nach Kanada gezogen war und mit dem ich zahlreiche Turniersiege erringen konnte.
      Ich weiß nicht, vielleicht war es eine Kurzschlussreaktion, aber ich rief sofort bei Cascar an und teilte ihr mein Interesse mit. Sie war froh, dass ich mich meldete, denn ich kannte den ruhigen Kerl und er war sicher froh, mich wiederzusehen. Aufgrund der Entfernung entschieden wir uns für einen Pferdespediteur, der Jack auch unversehrt hier abliefern konnte. Er sah ein wenig müde aus, aber gesund. Er verhielt sich nicht besonders, als er mich sah, mir allerdings wurde das Herz warm und der Vertrauensbund zwischen uns beiden war sofort wiederhergestellt. Ich fühlte mich, als wäre ein Stück von zu Hause zu mir zurückgekehrt und ich wusste, hier gehört er her.
      Es war nicht besonderes, ihn einzugliedern. Ich stellte ihn direkt zu Heimi und auch die beiden erkannten sich wieder. Obwohl beides Hengste waren, benahmen sie sich wie zwei alte Wallachkumpels. Zwischen den beiden gab es kein Gebeiße. Sie pusteten sich gegenseitig zur Bergrüßung an, drehten ein paar buckelnde und spielende Runden auf dem Weideabschnitt und standen später friedlich grasend Seite an Seite.
      Als ich ihn verkauft hatte, waren meine Bedenken nur die Trainigsmöglichkeiten gewesen, da auf meinem Hof nichts gegeben war. Jetzt kam mir das dumm vor. Ich hatte einen großzügigen Platz eingerichtet, ganzjährig nutzbar und das Gelände hier war super für Ausdauertraining und Muskelaufbau. Eine Halle sollte auf jeden Fall folgen, allerdings erst nach der Feriensaison, da ich zunächst das Gästehaus einrichten musste. Mit Jack kamen zahlreiche neue Ideen. Ich wollte mich nicht auf Reiterferien für Kinder beschränken, sondern auch für Erwachsene Tagesausritte anbieten und qualifizierten Reitunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene. Vielleicht sogar in Form von Reitcamps, die bestimmte Dinge intensivieren sollten. Auf jeden Fall ging mein Leben hier in Kanada immer weiter voran.
    • honigkuchenpferd
      Pflegebericht April '16
      Auf einer anderen Weide stand der große Trakehner Hengst Jack. Er graste friedlich in der Mittagssonne und ich lief zu ihm. Wie auch bei Vanilla lies ich mich zuerst von ihm beschnuppern und nahm ihn dann mit zum Putzen. Er genoss es sichtlich den Staub aus dem Fell gebürstet zu bekommen und zog vor Genuss eine Schnute. Ich nahm die Longe und die Peitsche und lief mit Jack zum Platz. Dort lief ich mit ihm zusammen ein paar Runden auf beiden Händen zum Aufwärmen. Danach lies ich ihn auf den Zirkel laufen und longierte Jack. Dabei achtete ich darauf, dass er schön vorwärts-abwärts lief und den Rücken aufwölbte. Ich baute viele Tempi- und Handwechsel ein um ihn aufzulockern. Er schnaubte genüsslich ab. Um zu schauen was er sprungtechnisch drauf hatte, baute ich ein paar leichte Sprünge auf und lies Jack freispringen. Er lies jedoch die Beine hängen, sodass ab und an eine Stange fiel. Ich zog die Sprünge Stück für Stück in die Höhe und staunte nicht schlecht, wie er über die Hindernisse flog. Waldvoegelchen hatte einen wahren Springer! Um ihn nicht direkt zu überfordern, lies ich ihn noch ein paar Runden austraben, versorgte ihn und brachte ihn zurück zu seinem Kumpel auf die Koppel.
      1.198 Zeichen | © honigkuchenpferd
    • honigkuchenpferd
      Pflegebericht Juni 2016
      Der Trakehner Hengst Jack schaute gerade in meine Richtung, als schien er zu merken, dass er nun an der Reihe war. Ich holte ihn von der Koppel und brachte ihn zum Putzplatz. Ich hatte an seiner Box einige Schleifen von verschiedenen Springturnieren gesehen und beschloss ein wenig mit ihm zu springen. Ich lief auf den Platz und baute einen kleinen, einfachen Parcours auf. Die Höhe sollte kein Problem für ihn sein, da er Erfolge bis zur Klasse M vorweisen konnte. Ich lief zurück, putzte den Hengst und sattelte ihn dann. Neben Sattel und Trense legte ich noch ein Vorderzeug mit Martingalgabel an,zudem viel mir auf, dass in seinem Zaumzeug keine normale Wassertrense sondern ein Pelham verschnallt war. Ich war gespannt, wie er sich unter dem Sattel machte.
      Wir gingen zum Platz und schon von weitem sah er die Sprünge und wurde ein wenig flotter. Ich stieg auf und fing mit der Aufwärmphase an. Jack zog jedes Mal an, wenn wir an einem Sprung entlang ritten und ich freute mich schon auf das Springen mit ihm. Ich trabte ihn an, galoppierte einige Runden und sprang dann über den ersten Sprung. Da ich aus einer Ecke startete, konnte er vorher nicht arg schnell werden und sprang in einem guten Tempo. Wir sprangen jeden Sprung einmal aus jeder Richtung einzeln, bevor ich den ganzen Parcours sprang. Er wurde ab und an ein wenig flott, aber gut regulierbar. Zwischendurch arbeitete ich mit Tempiwechseln und Galopp-Schritt und Schritt-Galopp Übergängen, um ihn noch mehr zu mir zu holen. Dann sprang ich einmal komplett den Parcours. Obwohl er recht schnell unterwegs war, traf er alle Distanzen nahezu perfekt und sprang immer ab. Nach zwei Durchgängen lies ich ihn noch am langen Zügel trocken laufen und beendete dann das Training. Ich war sehr zufrieden und auch Jack schien das Springen genossen zu haben. Da er auch noch nach 10 Minuten trocken reiten pumpte, gingen wir noch kurz ins Gelände.
      Zurück auf dem Hof angekommen, sattelte ich ihn ab und brachte den Hengst zurück auf die Koppel, wo er sich direkt genüsslich wälzte. Ich lachte und ging zum Putzplatz. Dort fegte ich den Dreck von drei Pferde noch zusammen, brachte die restlichen Utensilien noch weg und fuhr dann wieder nach Hause.

      (c) honigkuchenpferd | 26.06.2016
    • Waldvoegelchen
      Matsch wirbelte in alle Richtungen, als ich mit Jack im Gelände so richtig Gas gab. Ich hatte ihn heute die ganze Zeit zurückhalten müssen, aber diese Strecke war einfach ideal für ein schnelles Tempo. Ich ließ ihn einfach laufen, dachte an nichts anderes mehr als an den Wind, der in mein Gesicht pustete. Meine Wangen glühten, doch meine Lippen verzogen sich nur zu einem breiten Grinsen. Es war so befreiend und es machte so viel Spaß. Nach einer Weile gestrecktem Galopp wurde der braune Hengst von alleine langsamer und verfiel in ein langsameres Grundtempo, gemütlich und energiesparend. Ich ließ ihn am langen Zügel, schloss die Augen und atmete einfach nur die wunderbare, frische Luft ein und spürte meine Haare nach hinten wehen.
      Jack wurde noch langsamer, bis er schließlich anhielt und ein bisschen die Umgebung betrachtete. Seine Ohren bewegten sich in alle Richtungen und lauschten nach interessanten Dingen. Er war nicht angepannt, er wollte nur etwas Entdecken. Er senkte den Kopf ein wenig und ich ließ mich mit dem Oberkörper auf seinen Hals sinken. Ich kraulte seinen Mähnenansatz und die Zeit stand still, als ob es nichts gäbe als den Hengst und mich. Ich stieg ab und tauschte die Trense gegen ein Halfter, das ich mitgenommen hatte und nahm ihm den Sattel ab, den ich neben einen Baum legte. Ich setzte mich daneben und lehnte mich an, fing an zu dösen, während Jack seinen Kopf ins Gras fallen ließ.
      Ich weiß nicht, wie spät es war, als eine Pferdeschanuze mich weckte, aber als ich die Lider aufschlug, blickten mir zwei warmherzig treue Pferdeaugen entgegen. Ich streichelte über Jacks Nüstern und streckte mich. Die Sonne begann bereits unterzugehen und ich blickte auf unglaublich schöne Wolken in den atemberaubensten Färbungen. Erstaunlicherweise erfüllte mich eine wohlige Wärme, trotz des kalten Wetters. Ich stand auf. Es war Zeit, nach Hause zu gehen.
    • Waldvoegelchen
      Helena liegt flach

      Kopfschmerzen plagten mich, als ich mich aus dem Bett quälte. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten und so richtig klar sehen fiel mir auch schwer. Diese Erkältung hatte mich richtig erwischt. Ich zog mir schwerfällig warme Kleidung über meinen Schlafanzug. Eine enge Jeans hätte ich kräftemäßig nicht mehr über meine Beine bekommen. Ich schlurfte die Treppe herunter und Luke schaute mich finster an. "Was amchst du hier unten? Geh wieder ins Bett!" befahl er mir. Bevor ich etwa erwidern konnte, drehte er mich an meinen Schultern um und half mir nach oben. "Ich kümmere mich um alles, bis es dir wieder gut geht." gab er sein Versprechen. Ohne die warmen Klamotten auszuziehen, fiel ich wieder ins Bett und war sofort weg.
      Luke derweilen machte sich auf und besorgte sich Karren und Schippe. Eine nach der anderen schob er sie leer zu den Weiden und voll wieder zurück. Unermüdlich säuberte er die Grasflächen, bis alles vorbildlich aussah. Daraufhin brachte er Dashing Blade zum Putzplatz und striegelte sein glänzendes Fell. Dabei wurde er desöfteren von dem goldenen Hengst angeknabbert, nie grob, sondern immer liebevoll. Luke arbeitete mit Blade auf dem Roundpen und das Pferd zeigte richtig, was er konnte. Nach einer anfänglichen Zurschaustellung seiner prächtigen Gänge fing er an, gut mitzudenken und fleißig zu sein.
      Die gleiche Prozedur wiederholte er mit Peacekepper. Der war heute allerdings sehr aufgewühlt und sah hinter jeder Ecke Gespenster. Bei ihm hatte Luke wirklich Mühe, Konzentration zu fordern. Ständig sprang das farbige Pferd zur Seite und guckte durch die Gegend, anstatt ordentlich und entspannt zu laufen. Das war wohl der Frühling, der in seinen Gliedern steckte.
      Badawi und Felicitas bekamen heute einen Tag Pause. Luke holte sie zwar raus und Mr. Flynn war so nett, die beiden zu putzen, aber das war es dann auch. Die Jungspünde hatten sowieso besseres zu tun. Zum Beispiel toben auf der Weide oder grasen oder Schabernack machen. Mit Bocksprüngen verabschiedeten sie sich also in den freien Tag.
      Jack und Heimerdinger holte Luke gleichzeitig. Mr. Flynn hatte auch Lust, mal wieder auf einem größeren Pferd zu sitzen. Luke machte Heimi fertig und entdeckte eine kleine Wunde am Bauch, zum Glück nicht in Sattellage. Die desinfizierte er kurz, aber etwas ernstes war es nicht. Mr. Flynn massierte Jack regelrecht mit den Bürsten, das ließ sich der braune Hengst sichtlich gefallen. Geputzt und ausgerüstet drehten die beiden dann eine recht große Schrittrunde, sodass der Himmel sich langsam rosa färbte, als sie zurückkamen. Die Pferde wurden glücklich und zufrieden auf die Weide entlassen und grasten friedlich vor sich hin.
      Da sieht man mal, auf meine Männer kann ich mich verlassen.
    • Waldvoegelchen
      Kälteeinbruch

      Furchtbar warm war es hier nie. Aber wenn man wenigstens 13°C misst und am nächsten Tag plötzlich nurnoch 5°C, dann tut es verdammt nochmal weh! Einerseits am Kopf, denn auf Wetterumschwünge reagierte ich empfindlich, andererseits an den Händen, weil kalte Finger + harte Arbeit = nicht sooo schön. Aber meckern konnte man viel, das war den Pferden auch egal. So schleppte ich mich also nach draußen und äppelte die Koppeln ab. Peacekepper kam ganz neugierig an und hatte kurzerhand dann doch Schiss vor dem Mistkarren, den er schon tausendmal gesehen hatte. Als er dann zum dritten Mal ankam, schickte ich ihn bestimmt weg, denn so kam ich nie zu irgendwas.
      Als ich fertig war, was hier ja leider alleine immer ziemlich lange dauerte, schnappte ich mir Dashing Blade von der Wiese. Er wurde einmal übergeputzt und longiert. Ich arbeitete mit ein paar Stangen, ließ ihn sich ordentlich strecken und richtete ihn zwischenzeitlich rückwärts, um ihn von da antraben zu lassen. Er machte das hervorragend und war erstaunlich konzentriert. Ich fand noch ein Leckerli in der Tasche, dass er genüsslich fressen durfte.
      Mit Jack ging ich ins Gelände. Ich ritt viele Tempoveränderungen, hauptsächlich im Galopp. Im Trab ließ ich ihn ein paar Hügel rauflaufen. Man merkte, dass er dann angaloppieren wollte, weil das weniger anstrengend war, er blieb aber trotzdem immer im richtigen Tempo. Seine Kondition ist momentan echt auf Höchstform, um ihn noch weiter zu fördern fehlte mir leider die Zeit. Da er etwas stärker geschwitzt hatte, entließ ich ihn mit einer Abschwitzdecke auf die Weide, die ich ihm später wieder abnehmen würde.
      Mit Peace machte ich heute ein wenig Schrecktraining. Dabei war es mit wichtig, dass er zwar auch vor den Dingen an sich keine Angst hatte, aber hauptsächlich, dass er auf mich achtete und sich entspannte, wenn ich es tat. Das war schwieriger, als ich es gewohnt war, da ich eigentlich nur neugierige, ruhige Pferde hatte. Jedenfalls hatte ich das Gefühl, wir machten eher Rückschritte als Fortschritte bei dem Thema. Beim Reiten blieben wir wenigstens auf unserem Stand, aber voran kamen wir leider auch nicht so wirklich.
      Badawi lotste ich auch zur Bodenarbeit. Er sollte Gehorsam lernen und aufmerksamer dem Menschen gegenüber sein. Ich führte ihn über den Hof und forderte mit Aufgaben seine Aufmerksamkeit. Er ließ sich immer wieder ablenken, doch kam zu mir zurück, wenn ich etwas von ihm verlangte. Trotzdem tänzelte er noch zu viel um mich herum, wenn er stehenbleiben sollte. Wenn er sich bewegte, wenn er stehen sollte, schickte ich ihn ein paar Schritte zurück und ging wieder ein paar vor und blieb wieder stehen. Doch sobald sein Fokus wieder auf etwas anderes gelenkt wurde, tänzelte er wieder herum. Als ich ihn zehn Sekunden stehen lassen konnte, beendete ich das Training. Ein kleiner Erfolg, aber besser als nichts.
      Felicitas hatte heute frei. Ich beobachtete sie, wie sie graste. Sie war eine schöne junge Stute geworden. Normalerweise quirlig, sah sie so friedlich schon beinahe elegant aus. Ich freute mich schon darauf, zu sehen was die Dressurarbeit mit ihr brachte. Auch, wenn ihre Stärke definitiv im Gelände liegen würde.
    • Waldvoegelchen
      Heute war ein kleiner Ausritt geplant. Mr Flynn setzte sich auf Jack, Luke auf Heimerdinger, Helena auf Peacekepper und eine Freundin von Helena auf Dashing Blade. Alle machten ihre Pferde selbst fertig, dann ging es auh schon raus ins Gelände. Die Pferde waren brav und keiner wollte überholen. Allerdings ging die Truppe auch nicht das Risiko ein, zu galoppieren. Das konnte weder Peace noch Blade gut, deshalb blieb es beim Trab als schnellste Gangart. Spaß hatten alle trotzdem. Es wurde viel gequatscht und gelacht und die Pferde waren tiefenentspannt. Die Sonne kitzelte allen auf der Nase, die Frühjahrswärme tat gut. Als alle wieder auf dem Hof ankamen, freuten sich die Pferde auf eine Extrahand voll Müsli. Das gab es manchmal als Belohnung.
      Im Anschluss schauten Helena und Luke noch nach Felicitas und Badawi. Bei denen sah auch alles prächtig aus. Die beiden hatten aber heute frei und musste nichts tun. Badawi brutzelte ein wenig in der Sonne und Feli senkte ihren Kopf in das frische Gras. Für die kleine ein echter Festschmaus. Bald würden die beiden auch eine Karriere als Reitpferd einschlagen.
    • Waldvoegelchen
      Auch ein Beauty Tag muss mal sein. Zuerst holten Helena, Luke und Mr. Flynn Badawi, Felicitas und Dashing Blade von den Koppeln und putzten die Pferd gründlich. Gewaschen wurde nicht, dafür war es sowohl zu kalt, als auch zu nass, sodass die Tiere sofort wieder dreckig wären. Heute ging es eher um Zeit mit den Pferden. So hatte das augiebige Putzen eine massierende Wirkung. Badawi hatte zwar keine Lust, stehen zu bleiben, deshalb war es für ihn noch ein gutes Geduldstraining.
      Nach den Dreien kamen Heimerdinger, Jack und Peacekepper an die Reihe. Die Hengste genossen es sichtlich und dösten friedlich während sie verwöhnt wurden. Anschließend brachen Helena, Luke und Mr. Flynn noch zu einem kurzen Spaziergang auf. Die klare Luft tat gut und die Pferde freuten sich, nicht arbeiten zu müssen. Nach dem Spaziergang wurden alle wieder auf ihre Koppel entlassen.
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  • Album:
    Wohlverdienter Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Waldvoegelchen
    Datum:
    25 Okt. 2015
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    EXIF Data

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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Jack

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    Eckdaten
    Von: Jacko
    Unbekannt x Unbekannt
    Aus der: Ysun
    Royal Champion x Mon Cherie

    Geburtsdatum: 221.03.2009
    Geburtsort: Deutschland
    Geschlecht: Hengst
    Rasse: Trakehner
    Fellfarbe: Brauner
    Abzeichen: Blesse, Kronrand v.r. h.r., weißer Fuß v.r., weiße Fessel h.r.
    Stockmaß: 179cm

    Gesundheit: Jack ist gesund.
    Besitzer: Waldvoegelchen
    Ersteller/VKR: niolee

    Aus der Zucht: //

    Beschreibung: Sucht man ein Verlasspferd, ist man mit Jack an der richtigen Adresse.
    Er mag zwar oft faul sein, lässt sich aber durch nichts aus der Ruhe bringen.
    So ungern er auch in der Dressur geht, desto hitziger wird er beim Springen, vor allem im Gelände.
    Er ist sehr trittsicher und hört vollkommen auf seinen Reiter.

    Geschwister: //
    Gekört: Nein
    Nachkommen: //

    Springen: M
    Dressur: E
    Military: S***
    Distanz: E
    Western: LK5
    Fahren: E
    Rennen: E
    Gangreiten: E
    Wendigkeit: E

    Eignung: Springen, Military

    Erfolge:
    2. Platz 166. Militaryturnier
    1. Platz 272. Springturnier
    1. Platz 52. Synchronspringen
    1. Platz 182. Militaryturnier
    2. Platz 183. Militaryturnier
    1. Platz 186. Militaryturnier
    2. Platz 187. Militaryturnier
    2. Platz 199. Militaryturnier
    3. Platz Jeruslemparcours - Keep Smiling Sommerturnier
    2. Platz 333. Springturnier
    3. Platz 236. Militaryturnier
    1. Platz 237. Militaryturnier
    2. Platz 247. Militaryturnier
    1. Platz 395. Springturnier
    2. Platz 474. Springturnier

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    offizieller Hintergrund