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Ivi.Kiwi

Ivi' s Pleasure Lady │ Pinto

_____________________Ivi's Pleasure LadySteckbriefPferdename: Ivi's Pleasure LadyRufname: Lady_____________________Aus der: IviM: Princesa de la estrella V: Dios de la lunaVon: Grey StormM: -V: -_____________________Geburtstag: 27.10.2007Geburtsort: DeutschlandGeschlecht: StuteRasse: PintoFellfarbe: BraunscheckeKopfabzeichen: breite BlesseBeinabzeichen: v.r.,v.l.,h.r. und h.l. hochweißer FußCharakter: Sie hat gerne Kontakt zum Menschen, sucht sich aber ihre Hauptperson aus und ist sonst eher zickig und temperamentvoll.Stockmaß: 171 cmGesundheit: Sehr schlecht!Eingeritten: Ja_____________________Züchter: Ivi.KiwiBesitzer: Ivi.KiwiVorbesitzer: SchlachterPferd erstellt von: Ivi.KiwiUmgemalt von: -Vorkaufsrecht: Ivi.Kiwi_____________________Reitbeteiligung: -Trainer: -Hufschmied: -Tierarzt: -_____________________QualifikationenGalopprennen Klasse: E - EinsteigerWestern Klasse: E - EinsteigerSpring Klasse: E - EinsteigerMilitary Klasse: E - EinsteigerDressur Klasse: E - EinsteigerDistanz Klasse: E - EinsteigerFahren Klasse: E - Einsteiger_____________________BeschreibungIvi's Pleasure Lady stammt von zwei guten und bekannten vererbern unter den Pintos ab, Ivi und Grey Storm. Optisch kommt Ivi's Pleasure Lady voll und ganz nach ihrer Mutter, von ihren sportlichen Veranlagungen her eher nach Grey storm. Sie springt für ihr leben gern und ist dabei trotz der guten Größe sehr wendig unterwegs. Ihre Gänge sind recht raumgreifen, sodass auch etwas Potenzial für die Dressur vorhanden sein sollte.Sie frißt am liebsten Karotten und Äpfel und liebt es, in der Sonne zu stehen und nichts zu tun. Sobald man sie jedoch Hindernisse auf dem Platz sieht, ist sie kaum noch zu halten. Pleasure Lady ist sehr temperamentvoll und recht schwer zu reiten, da sie gerne mal ihren eigenen Kopf durchsetzten möchte. Hat sie jedoch eine Bindung zu ihrem Besitzer aufbauen können, erleichtert das die Arbeit mit ihr ungemein.Besondere Eignung/-en:Springen│ DressurZubehör & Bilder:-_____________________SchleifenGewinnerin der [BSK 206] Pferde über 1,70 m_____________________ZuchtdatenIn der Zucht:-Decktaxe:0 JoellenNachkommen:-

Ivi' s Pleasure Lady │ Pinto
Ivi.Kiwi, 23 Feb. 2014
    • Ivi.Kiwi
      Rettung von Ivi's Pleasure Lady
      by Ivi.Kiwi │ 23. Februar 2014

      Für Februar war es ausgesprochen angenehm draußen und die Sonne schien sogar. Ich war gerade bei meinen Weidepferden. Heute wollte ich meine Pferde ausgiebig putzen. Ich begann mit meinem neuen Hengst Donnerwetter. Er stand zusammen mit Roheryn und graste friedlich vor sich hin. Seit ein paar Tagen war er wieder bei mir, denn ich hatte ihn in den Trainingstall von Cooper und Mongofish gegeben, damit er qualifiziert eingeritten wurde. Ich rief seinen Namen und er blickte auch direkt aufmerksam auf. Auch Roheryn hob den Kopf und brummelte. Ich begrüßte die beiden und steckte ihnen ein Leckerchen zu. Gleich kamen auch Nero, Lantinus, Grand Little und Mercudio dazu. Ich begrüßte alle, schickte sie jedoch dann auch gleich wieder weg, damit ich genug Platz hatte um Donnerwetter aufzuhalftern. Er folgte mir entspannt von der Weide herunter auf den Putzplatz, wo ich ihn anband. Er brummelte mir hinterher, als ich in die Sattelkammer lief, wo auch das ganze Putzzeug meiner Pferde gelagert war. Als ich zurückkam, hatte Donnerwetter sich soweit es ihm möglich war zu mir umgedreht und stupste mich sanft an. Ich klopfte ihm den Hals und drehte ihn wieder um, damit der Strick nicht die ganze Zeit so gespannt war. Ich begann damit den groben Schmutz aus seinem Fell zu entfernen, und ging dann noch einmal mit einer Kardätsche drüber. Sein Fell war so wunderbar weich. Donnerwetter stand einfach nur entspannt da, mit leicht geschlossenen Augen. Ich kratzte ich die Hufe aus, wusch sie und fettete sie ein. Dann entwirrte ich Mähne und Schweif. Dazu brauchte ich recht lange, denn er hatte sehr dickes Haar. Als ich fertig war, brachte ich Donnerwetter zurück auf die Weide und holte Grand Little. Ich war froh ihn zurückgekauft zu haben. Er stammte aus meiner allerersten Zucht zusammen mit Sydney. Die Zeit die er bis jetzt auf meinem Hof verbracht hatte tat ihm sichtlich gut. Er hatte sich positiv verändert, er sah wirklich super aus. Auch ihn putzte ich ausgiebig auf dem Putzplatz. Nach Grand Little war auch Mercudio an der Reihe. Der Araberhengst war heute etwas unruhig und tänzelte beim putzen aufgeregt herum. Die Sonner schien ihm Frühlingsgefühle zu bringen. Beim putzen war er heute ebenfalls ziemlich kitzelig und zuckte an bestimmten stellen. Jedesmal drehte er seinen Kopf um an der betroffenen stelle zu knabbern. Da machte die ganze Sache ziemlich langwierig. Als ich Nero von der Weide holen wollte, trabte Lantinus dicht neben ihm her. "Na wenn das so ist", sagte ich und halfterte Lantinus ebenfalls auf. Die beiden waren mittlerweile Dicke freunde geworden und spielten fast den ganzen Tag miteinander. Ich band die beiden nebeneinander an. Zum Glück verzichteten sie wenigstens hier darauf, sich die ganze Zeit zu ärgern. Nero genoss einfach nur die Sonnenstrahlen die ihm auf den Rücken vielen, Lantinus dagegen stand mit gespitzten Ohren da und beobachtete neugierig jeden Meiner Schritte und Handgriffe. Ich putzte beide und achtete darauf, beide überall anzufassen und abzutasten. Die beiden störten sich daran mittlerweile gar nicht mehr. Dann übten wir das Hufe geben. Für Lantinus war das gar kein Problem, Nero hatte manchmal noch seine Probleme damit das Gleichgewicht zu halten, doch ansonsten machte er seine Sache gut. Ich brachte auch die beiden zurück auf die Weide.
      Jetzt musste die Weide noch abgeäppelt werden. Ich trieb meine Pferde in eine Ecke die ich abtrennen konnte und holte eine Schubkarre. Ich äppelte die Weide ab, kontrollierte die Tränken und füllte den Trog mit frischem Heu auf. Dazu legte ich noch einige Stücke von frischen Äpfeln. Ich leerte gerade die Schubkarre, als mein Handy klingelte.
      Edfriend war am telefon. Sie begrüßte mich und kam auch direkt zur Sache. Sie berichtete mir, dass sie ein weiteres Pferd aus meiner alten Zucht gefunden hatte. Es war die Stute Ivi`s Pleasure Lady, ein Fohlen meiner Pintostute Ivi. Edfriend erzählte mir, dass sich die Stute in einem ausgesprochen schlechtem Zustand befindet und sie gerne aus ihrer derzeitigen Situation retten würde. Sie fragte mich, ob ich sie nicht bei mir aufnehmen könnte, da ich die Stute ja bereits gut kannte und auch aus meiner Zucht stammt. Ich erklärte mich bereit, mir die Sache einmal anzusehen, woraufhin Edfriend mir den Standort der Stute erklärte. Wir verabredeten uns für ein Treffen bei Pleasure Lady in etwa zwei Stunden. Ich verabschiedete mich von ihr und bereitete den Pferdetransporter vor. Je nachdem wie die Situation war und in welchen Zustand sich die Stute befand, wollte ich sie direkt mitnehmen. Der Weg zu dem Stall in dem Ivis Pleasure Lady war nicht schwer zu finden, trotzdem brauchte ich 1 1/2 Stunden bis ich da war. Auch Edfriend war bereits da. Wir begrüßten uns und direkt erzählte Edfriend in allen Einzelheiten wie es um die Stute bestellt war und was sie sonst über sie wusste.
      Bei dem Stall handelte es sich um einen Schlachthof. Wir gingen direkt in den Stall, denn Edfriend hatte uns bereits angemeldet und zeigte mir die Pintostute. Ich war erschrocken über das was ich sah. Die Stute war total zerzaust und abgemagert, überhaupt kein glanz mehr in den Augen. Ich ging nahe an die Box heran und sprach Pleasure Lady an. Die Stute reagierte gar nicht. Ich fragte ob ich die Box betreten durfte. Der Besitzer erlaubte es mir, also betrat ich die Box und sprach weiter auf die Stute ein. Wenigstens drehte sie die Ohren in meine Richtung. Sie ließ sich berühren, also streichelte ich die Stute einfach nur einen Moment lang und redete auf sie ein. Dann besprach ich mit dem Besitzer alles nötige um die Stute mitnehmen zu können. Wenig später hatte ich die Stute auch schon mit dem alten zefransten Halfter an ihrer Boxentür aufgehalftert und führte sie die Stallgasse herunter aus dem Stall heraus. Ich bemerkte, dass sie etwas lahmte, die Hufe waren nicht beschlagen und viel zu lang. Es stand uns eine Menge arbeit bevor.
      Ivi's Pleasure Lady ließ sich Problemlos verladen, generell zeigte sie auf nichts irgendeine große Reaktion. Ich verabschiedete mich von Edfriend und machte mich auf den Weg nach Hause. Die Fahrt verlief ruhig und Problemlos.
      Auf meinem Hof angekommen holte ich Ivi's Pleasure Lady aus dem Transporter und führte sie direkt in eine Box des Stalls der an meine Weide angrenzt. Ich hatte immer eine Box für solche Fälle vorbereitet, schön dicht ausgefüllt mit weichem Stroh. Ich führte die Stute hinein und nahm ihr direkt das Halfter ab. Dann lief ich direkt los um frisches Futter zu holen, füllte es in ihren Trog und kontrollierte die Funktion der Tränke. Alles war bestens. Ivi's Pleasure Lady drehte sich träge zum Trog um und knabberte etwas an dem Heu herum. Als erstes würde ich einen Tierarzt anrufen, damit er sie einmal genau unter die Lupe nahm. Wer weiß was der Stute so alles fehlte. Ich ließ die Stute ersteinmal in Ruhe, damit sie sich von der Fahrt erholen konnte, ging ins Haus und wählte die Nummer des Tierarztes.
    • Eddi
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      Kurz nachdem Ivi.Kiwi mich angerufen hatte, war ich sofort zur Stelle. Sie war gestern anscheinend in den Besitz eines ehemaligen Schlachtpferdes gekommen und der Pintostute schien es ganz und gar nicht gut zu gehen. Direkt am darauffolgenden Morgen machte ich mich auf den Weg und war nach einer halben Stunde da. Im Stall zeigte Ivi.Kiwi mir die apathische Stute, welche uns ihr Hinterteil zudrehte und gar keine Notiz von uns nahm. Die ersten Symptome sah ich ihr jedoch schon ohne großartige Untersuchung an. Ihr Fell war stumpf, sie war sehr abgemagert, atmete schwer und einen übermäßigen Appetit schien sie auch nicht mehr zu haben. Ich schüttelte den Kopf. „Ist es denn so schwer, Schlachtpferde zumindest noch ordentlich zu halten?“ seufzte ich und Ivi.Kiwi verstand es auch nicht. Ich bat sie, die Stute aufzuhalftern und vor der Box anzubinden. Zuerst warf ich einen Blick in Augen und Maul, dabei entdeckte ich sofort die gereizte Hornhaut und die weißlich gefärbten Schleimhäute. Dies deutete schon auf einen akuten Eisenmangel hin und auf eine eventuelle Infektion. Ich hörte kurz darauf erst einmal Herz und Lunge ab, wobei man deutlich die erschwerte Atmung merkte. „Sie trägt irgendeinen Infekt mit sich herum.“ meinte ich zu Ivi.Kiwi und begann die Stute am gesamten Körper abzutasten. Sie besaß allerhand Schürfwunden, was bei den kleinen Boxen auf den Schlachthöfen jedoch kein Wunder war. Außerdem erzählte Ivi.Kiwi mir, dass sie lahmte, so dass ich sie bat, die Stute vorzuführen. Es kam mir vor, als ob die Stute verlernt hatte, richtig zu laufen, denn sie kam kaum einen Schritt gerade vorwärts. Direkt hob ich den ersten vorderen Huf an, wobei mir auffiel, dass er warm war und das Gelenk leicht dick. So etwas kam gerne vom zu lange stehen lassen und das einzige Mittel dagegen waren ein ordentlichen Hufschmiedbesuch und allmähliche und vor allem kontrollierte Bewegung. „Na dann wollen wir mal.“ seufzte ich, denn nachdem ich nun alles gesehen hatte, musste schnell gehandelt werden. Zu allererst bekam Pleasure Lady zwei Spritzen, bei welchen es sich zum einen um ein entzündungshemmendes Antibiotikum und zum anderen um ein Schmerzmittel handelte. Danach säuberte und desinfizierte ich die ganzen Schürfwunden, wobei die Stute am linken vorderen Knie eine recht tiefe Wunde aufwies. Während ich die kleineren Wunden mit einer dicken Salbe einschmierte – welche ich Ivi.Kiwi auch für die kommenden Tage daließ – machte ich bei der größeren Wunde sicherheitshalber noch einen Verband darum, damit sich keine Bakterien einnisteten. Nachdem wir mit den einfacheren Verletzungen fertig war, beschloss ich einen Blick in das Maul der Stute zu werfen. Dafür packte ich die Maulsperre aus und bat die Stute, mir ihr Maul zu öffnen. Durch das apathische Verhalten stieß ich auf keinen Widerstand und so hatte ich schnell einen Überblick in ihrem Maul. Dort sah es wortwörtlich grausig aus, denn viele der Zähne waren so stark abgenutzt, dass man darauf schließen konnte, dass die Stute ihre Zeit mit Holzfressen verbracht hatte. Mit der Raspel musste ich erst einmal wieder Ordnung in die Zahnreihen bringen, so dass ich die Kauflächen begradigte und die Zähne wieder in ihre ursprüngliche Form zurückversetzte. Dabei stieß ich auf einige gemeine Haken, welche auch die Schleimhäute schon stark angegriffen hatten. Dementsprechend packte ich eine weitere Salbe aus, welche desinfizierend und schützend wirken würde und mit welcher ich die offenen Wunden im Maul der Stute kittete. Danach befreite ich Pleasure Lady wieder von der Maulsperre, schob aber direkt die Wurmkur hinterher, denn ihr fehlendes Gewicht konnte auch von ungewollten Mitbewohnern herrühren. Nun konnte ich nicht mehr viel für die Stute tun, denn den Rest würde sie selbst und mit Hilfe ihrer Besitzerin auskurieren müssen. „Wichtig ist, dass sie jetzt erst einmal Aufbaufutter bekommt, in welchem die gesamten Mineralien vorhanden sind. Allerdings darf sie auch nicht zu viel bekommen, sondern muss langsam wieder daran geführt werden.“, ich schnappte mir einen Zettel und schrieb Ivi.Kiwi einige Futtersorten auf, welche hilfreich sein könnten. „Außerdem braucht sie kontrollierte Bewegung, die erste Woche am besten täglich eine halbe Stunde Schritt und das dann allmählich erhöhen. Auf die Weide würde ich sie wegen des langsam frisch sprießenden Grases nicht bringen, es sei denn, ihr habt eine kleinere abgeweidete Wiese.“ Ivi.Kiwi nickte, während sie mir zuhörte und musterte unruhig die Stute. „Und die Lahmheit wird wahrscheinlich von der beinahe Ständerhaltung kommen, aber ein Hufschmied ist ja sowieso von Nöten.“ meinte ich stirnrunzelnd und betrachtete die viel zu langen Hufen der Stute. Mir war es unklar, wie man ein Pferd nur so vernachlässigen konnte und ich war froh, dass Ivi.Kiwi die hübsche Lady noch hatte retten können. „Den Infekt wird sie wahrscheinlich mit der Zeit auskurieren, da kann ich jetzt leider nicht viel machen.“ erklärte ich noch, ehe die Stute zurück in ihre Box durfte. Zumindest würde sie demnächst wieder besser fressen können und eventuell würde so ihr Appetit und ihre Lebenslust auch wieder zurückkehren. Ich beruhigte Ivi.Kiwi noch, dass die Kleine sich erholen würde, ehe ich mich auf den Weg zurück zur Klinik machte. Sollte noch irgendetwas sein würde sie sich jeder Zeit bei mir melden können.
    • Snoopy
      Sammelpflegi Weidenpferde

      Die Weidenpferde waren nun dran, also fing ich sofort an und holte mir Hvítasunna Van Frelsi aus der Box. Diese striegelte ich erstmal gründlich, bis das Scheckenfell glänzte. Dann kümmerte ich mich um das kurze, zweifarbige Langhaar bis es ordentlich aussah und kümmerte mich um die kleinen Hufe, die ich vorsichtig säuberte. Als die Kleine dann endlich strahlte, legte ich ihr ein Halfter an und führte sie ein wenig Spazieren. Als wir eine kleine aber herbstliche Runde hinter uns hatten, brachte ich sie auf die Weide und mistete ihre Box. Als diese sauber war, holte ich sie wieder und brachte sie hinein, ehe ich mit dem nächsten Fohlen weiter machte.
      Trífari Van Frelsi ein Falbhengst der Rasse Aegidienberger war dran. Also striegelte ich sein weiches Fell, kümmerte mich um das wilde Langhaar und säuberte vorsichtig seine kleinen Hufe. Dann führte ich ihn auch etwas herum und machte einen kleinen Spaziergang durch den Wald. Als wir zurück kamen, durfte er auf die Weide und ich kümmerte mich um seine dreckige Box. Als diese wieder gründlich sauber war, brachte ich ihn wieder zurück in seine Box.
      Das dritte Fohlen im Stall kam nun dran und ich holte Eimyja wieder ein Islandpony. Die kleine Scheckenstute war recht dreckig, also kümmerte ich mich gründlich um das Fell, sodass es in Kürze wieder glänzte und ich ihr helles Langhaar kämmte, die kleinen Hufe machte ich ebenfalls. Dann machte ich den gleichen kleinen Spaziergang mit ihr und kam in kürze wieder auf dem Hof an, wo ich sie auf die weide stellte und ihre kaum dreckige Box säuberte.
      Nun kam ein Pinto an die Reihe, dieser hieß Ivi's Pleasure Lady und war eine Stute. Also holte ich den Schecken aus der Box und begann das Fell zu striegeln, bis es sauber war und ich mich um ihr Langhaar kümmerte das in Kürze ebenfalls in sauber war. Also legte ich ihr nur noch die Ausrüstung an und ging zum Reitplatz, wo ich noch ein wenig mit ihr trainierte, ehe sie ausgepowert war und ich sie zurück zum Stall brachte. Dort legte ich ihre Ausrüstung ab, brachte sie auf die Weide, verstaute ihre Ausrüstung und begann mit dem Ausmisten der Box. Als diese sauber war, holte ich Lady wieder herein und stellte sie in ihre Box.
      Nun kam ein Shire Horse an die Reihe, er hieß Donnerwetter und hatte eine außergewöhnliche Farbe. Also holte ich den Hengst aus der Box, striegelte sein Fell bis es wieder sauber war, kämmte das dunkelbraune Langhaar und säuberte die schweren hufe des Hengstes, ehe ich den Großen Kerl zum Longieren in den Round Pen brachte. Als ich fertig war, brachte ich ihn auf die Weide und säuberte seine Box. Dann holte ich den Shirehengst wieder von der Weide und stellte ihn wieder in seine Box.
      Nun kam das letzte Pferd vom Stall und ich holte Roheryn heraus, begann den Holsteinerhengst zu striegeln, sein Langhaar zu kämmen und seine Hufe auszukratzen. Als er sauber war, legte ich ihn die Springausrüstung an und trainierte ihn etwas auf dem Platz. Nachdem er ausgepowert war, legte ich ihm wieder die Ausrüstung ab und brachte ihn auf die Weide. Dann mistete ich seine Box aus und holte ihn wieder von der Weide.
      Schon stand das letzte Pferd im Stall und ich fegte durch die Stallgasse, entfernte den ganzen dreck und füllte alle Tröge auf.

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    • Eddi
      Der Frühling beginnt
      by Eddi │ 23. März 2015

      Es war erst um fünf als mein Wecker schon klingelte und ich hätte mich tausendmal lieber umgedreht und einfach weiter geschlafen. Tja, aber das konnte ich nicht. Stattdessen stand für mich heute verdammt viel Arbeit an und vorher musste ich auch noch eine Stunde Auto fahren. Also hievte ich mich müde aus dem Bett und schleppte mich ins Bad. Nach einer Dusche fühlte ich mich dann etwas wacher und den Rest tat der Kaffee, den ich in der Küche aufsetzte und wovon ich mir auch direkt eine Thermoskanne mitnahm. "Auf auf...", murmelte ich leise und stieg ins Auto, um die einstündige Fahrt zu Ivis Gestüt hinter mich zu bringen.
      Pünktlich um sieben war ich dann auch dort und das definitiv nicht zu spät. Ich betrat den großen, schon von der Sonne erhellten Stall, und sofort richteten sich allerhand Pferdeköpfe auf mich. "Schon okay! Ich mach ja schon", beruhigte ich die hungrige Horde und begann direkt mit der morgendlichen Fütterung. Besonders Roheryn und Donnerwetter machten ein riesiges Theater und waren erst ruhig, als sie endlich fressen konnten. Der Rest benahm sich wenigstens, auch wenn alle schon wieder sehnsüchtig darauf warteten, bei dem herrlichen Wetter über die Weiden zu toben.
      Dabei fing ich mit den drei Isländerfohlen Hvítasunna, Trífari und Eimyja an. Ihre Namen versuchte ich gar nicht auszusprechen. Danach durfte Ivi's Pleasure Lady auf ihre kleinere Weide. Es versetzte mir immer einen leichten Stich, wenn ich die hübsche Scheckin sah, denn ich musste stets unwillkürlich an Ividi denken, eine wunderbare Zuchtstute, die uns aber schon lange verlassen hatten. Ihre Mutter Ivi und ihre Schwester standen noch bei Ivi.Kiwi und lebten hier sehr zufrieden.
      Nachdem der kleinere Teil des Stalles endlich auf der Weide stand (und die beiden Streithähne vom Morgen hatten es mir echt nicht leicht gemacht), ging es nun flugs weiter mit dem Rest der Herde. Die beiden Vollblutstuten Belinda und Delta Queen benahmen sich ausgesprochen gut und begannen direkt gelassen zu grasen. Hingegen waren die Ponys alle auf 180. Laudate konnte gar nicht darauf warten, endlich Unique Affair in die Flanke zu beißen und den anderen Hengst zum Spielen aufzufordern. "Kerle", seufzte ich nur und schüttelte den Kopf. Vor Lothlorien, Ellesméra, Figero und Todi hatte ich wegen ihrer Größe ein wenig Sorge, aber wie immer bewahrheitete sich dass alte Sprichwort, dass die Größten die Ruhigsten waren. Auch Vilnir und Hide and Seek gingen problemlos auf die Weide.
      Irgendwann standen dann alle draußen und der Stall war wie leergefegt. Perfekt für mich, denn jetzt hieß es ausmisten und das war bei der Anzahl von Boxen nicht ohne, aber mir blieb nicht anderes übrig, also legte ich mich ordentlich ins Zeug und kurz nach Mittag sah der Stall aus wie geleckt und ich war ernsthaft zufrieden mit meinem Werk. Das schreite nun förmlich nach einer kleinen Erholpause, ehe ich weiter machen würde.
      Nun wurden die Pferde bewegt, da hatte ich ja ein wenig Sorge, denn alle von Ivis Pferden waren top, da stellte man schnell seine Reitkünste in Frage. Aus dem Grund begann ich erst einmal locker vom Boden aus und da ich mit Fünfgängern nicht umgehen konnte, fing ich direkt mit den Isländern an. Und davon besaß Ivi nicht wenige: Es waren sieben Stück und ich hoffte niemanden vergessen zu haben. Mit Laufa und Glóblesi machte ich nacheinander lockere Bodenarbeit und ich war erstaunt, wie fit die beiden darin waren. Die hübsche Elfi (ich fand ihre Fellfarbe wirklich faszinierend!) wurde longiert und machte dabei eine super gute Figur. Mit Baldur und Baldrianus machte ich einen Spaziergang. Die beiden waren Vater und Sohn und irgendwie schienen sie das auch zu wissen. Und beide waren todschick! Nun standen nur noch Old God on New Streets und Amina auf dem Plan. Den Hengst longierte ich, während ich mich danach tatsächlich auf Amina traute und mit der Stute einen kleinen Ausritt machte. Dabei kam ich in den Genuss des weichen Tölts und war sofort total fasziniert! Ein Isländer musste auch unbedingt bei mir einziehen!
      Ich hatte ziemlich schnell entschieden, dass die Giganten in Ivis Stall heute frei hatten, denn an die traute ich mich nicht heran, außerdem gab es ohne die auch so noch genug Pferde die bewegt werden wollten. Zum Aufwärmen schnappte ich mir deshalb die liebe Ivi und machte mit ihr einen Ausritt. Danach wagte ich mich dann hoch motiviert in den Sattel von Necromancer und ich war fasziniert. Der Hengst lief einfach so hammer! Und ich hatte das Gefühl kaum was zu machen, da kam man sich als Reiter beinahe nutzlos vor, der Hengst wäre eine Kür auch ohne mich geritten. Die Stute Fight Back Tears strahlte eine enorme innere Ruhe aus, so dass ich auch sie ein wenig in der Dressur ritt und es letzten Endes auch keineswegs bereute.
      Mit Grey Storm machte ich nur lockere Gymnastizierung in Form von Longieren. Ich konnte es gar nicht glauben, dass dieser bekannte Zuchthengst inzwischen 15 Jahre alt war und hoffte inständig auf weitere 15 Jahre. Der Paso Fino Alejandro war ja ein Hengst der ganz besonderen Sorte und deswegen reizte es mich sehr, mit ihm Bodenarbeit zu machen. Und dabei war er sehr aufmerksam, schnell und gelehrig und es machte so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. Im Übrigen stand in Ivis Stall der lebendige Gegenbeweis für alle Vorurteile gegenüber Haflingern (außer eventuell in Bezug auf den Namen...). Franzl von Falkenstein war einer der rittigsten und schönsten Haflingerhengste in meinem Leben, die ich je sehen und reiten durfte und das beweiste er mir auch heute wieder. Mit der Pintostute Mánadís kam ich hingegen eher weniger auf den gleichen Nenner, sie war mir zu schreckhaft und ich forderte sie manchmal zu sehr, aber irgendwie schafften wir es doch heil durchs Gelände.
      Danach longierte ich, langsam in Eile, Hopeless und den Hengst Warrenbri Warrego. Dann machte ich mit Paradise Snow ein wenig Bodenarbeit und das war mit einem Saddlebred wirklich interessant! Ich vergötterte die schneeweise Stute sowieso. Die Liste der restlichen Pferde war noch so lang und so strich ich Bleeding Blizzard, Flying Princess und Naminé herunter. Die drei hatten heute frei, Punkt. Dafür musste ich mich jetzt beeilen. Als erstes stand Longieren mit Another Way an. Danach kam mein Sorgenkind Cataract, ich kannte den Hengst noch aus Entes Zeiten und war ihn bereits dort das ein oder andere Mal geritten. Inzwischen hatte sich der Vollblüter wirklich gemacht, aber seine Charakterzüge waren einfach unverkennbar. Satchmo und Cinnemont Moon machten sich bei der Bodenarbeit wundervoll und als letztes machte ich noch einen abendlichen Ausritt mit Evenfall.
      Wieder im Stall versorgte ich schnell die Warmblutstute und dann hieß es auch schon wieder: Alle Pferde in den Stall bringen und füttern. Als das dann erledigt war, jeder seine abendliche Portion Futter und Heu hatte, konnte ich beruhigt das Licht löschen und müde nach Hause fahren. Ivi schrieb ich nur fix noch eine SMS mit: "Wie immer erfolgreich", und dann sehnte ich mich nur noch nach einem Bad.
    • Floooh
      Pflegebericht für Ivi.Kiwi
      by Floooh | 23.09.2015

      Mein Wecker riss mich viel zu früh aus meinen Träumen, doch es musste sein - Schließlich lag einiges an heute. Ich kümmerte mich die nächsten Tage um die Pferde von Ivi.Kiwi. Da es sich um einige handelte, versorgte ich heute erst einmal die Weide. Als erstes schnappte ich mir, mit tatkräftiger Unterstützung einer Freundin, 2 Schubkarren und fing an die 6 Boxen zu misten. Anschließend putzte ich die 3 Fohlen Trífari Van Frelsi, Eimyja und Hvítasunna Van Frelsi und brachte sie wieder auf das abgesteckte Stück der großen Weide. Ich war noch nicht lange hier auf dem Gestüt und hatte bei weitem noch nicht alles gesehen, doch es war unglaublich idyllisch hier. Es war inzwischen gegen Vormittag, als ich das hübsche Shire Horse Donnerwetter von dem Paddock holte, putzte und anschließend aufsattelte. Ich war absolut vernahrt in diese Rasse, seitdem ich selbst einmal eins dieser sanften Riesen besaß. Der Ausritt began völlig entspannt und bei leicht bewölktem Wetter, was zu unserem Pech aber nicht bleiben sollte. Gerade als wir die Hälfte der großen Runde erreicht hatten, grollte es am Himmel. Kurz darauf landeten auch schon die ersten Regentropfen auf meine Arme. "Mensch... du scheinst deinem Namen auch alle Ehre zu machen" lächelte ich amüsiert und nahm den kürzesten Weg zurück zum Stall. Damit hatte es sich wohl erledigt, noch groß etwas mit den anderen Beiden zu machen, denn die Halle war nun belegt. Aber vielleicht gab es die Tage noch die Gelegenheit. Am Stall angekommen machte ich Donnerwetter fertig und sah auf der Weide nach dem Rechten. Ivi' s Pleasure Lady und Roheryn standen jeweils auf ihren Weiden unter dem Unterstand und zeigten kein großes Interesse an dem Wetter. Erst am Abend kamen schließlich alle Pferde zurück in die Box und bekamen ihr Abendessen.
    • Ivi.Kiwi
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      Neujahrsbesuch


      1. Januar 2016 │ by Ivi.Kiwi

      Erster Tag des neuen Jahres. Ich kann Silvester überhaupt nicht leiden und somit hatte ich auch am ersten Tag des Jahres schlechte Laune, obwohl der Silvesterabend sogar ganz schön war. Nachdem ich eine Waschmaschine an gestellt hatte schlüpfte ich in meine Stallschuhe. Auch an Neujahr war alles wie immer. Also schloss ich den Reißverschluss meiner Jacke, zog den Schal schön hoch und ging in die Kälte. Zum Jahresende hin war es viel zu warm und pünktlich zu beginn des neuen Jahres wird es auf einmal kalt. Noch mehr Grund für schlechte Laune.

      Als ich den Stall betrat in dem meine Pferde standen, wurde meine Laune jedoch Schlagartig etwas besser. Wie kann man beim Anblick seiner geliebten Pferde noch miesepetrig dreinschauen? Lothlorien war heute sie erste, die mich freudig anbrummelte. Ich strich ihr sanft über den Nasenrücken und ging die Stallgasse entlang zur Futterkammer. Stumpfes arbeiten war genau das, was ich an einem Tag wie heute tun wollte. Also machte ich nacheinander die Futtereimer für Belinda, Lothlorien, Delta Queen, Laudate, Amina, Hide an Seek, Evenfall, Cataract, Acapulcos Todi, Baldrianus, Old God on New Streets, Necromancer,Vilnir, Glóblesi, Alejandro, Fight Back On Tears, Hopeless, Baldur, Elfi, Ivi, Manádis, Grey Storm, Franzl von Falkenstein, Paradise Snow, Naminé, Another Way, Bleeding Blizzard, Warrenbi Warrego, Flying Princess, Cinnemont Moon, Figero, Unique Affair, Satchmo, Laufa und Ellesméra fertig. Nebenbei kontrollierte und reinigte ich die Tränken. Die Boxen würde ich später misten, ersteinmal sollten meine Pferde in Ruhe fressen.

      Also zog ich weiter zu meinen Weiden. Auf der Jungpferdeweide kamen Hvítasunna, Tvífari und Eimyja freudig angaloppiert. Ich wusste gar nicht wo ich anfangen sollte zu begrüßen, da alle drei versuchten als erste an die Reihe zu kommen und evtl. noch etwas leckeres dabei abzustauben. Es dauerte eine kleine Weile, bis ich mich frei gekuschelt hatte und meinen Weg zum Heu fortsetzen konnte. Ich füllte eine Ordentliche Protion Heu in den Trog bei den drei kleinen und ging weiter zu den anderen. Auch Ivi's Pleasure Lady, Donenrwetter und Roheryn bekamen ihr Futter. Da nun alle beschäftigt waren, konnte ich ganz in Ruhe die Weiden abäppeln. Dabei verging einige Zeit und mit einem Blick auf die Uhr stellte ich fest, das es schon fast mittag war.

      Ich ging zurück zum Stall und genehmigte mir einen Schluck Wasser. Heute hatten alle Pfleger frei bekommen, daher war das Misten der Boxen heute ebenfalls meine Aufgabe. Aber ich wollte die Ablenkung ja. Ich holte mir Schubkarre, Mistgabel, Schaufel und Besen und begann der Reihe nach die Boxen zu misten. Die Pferde stellte ich jeweils auf den Paddock ihrer Box, damit ich ín Ruhe misten konnnte. Unique Affair machte sich jedoch einen Spaß darauf mich immer von hinten zu beknabbern, sobald er die Gelegenheit dazu hatte und ich nahe genug an seinem Fenster stand. Als ich schließlich alle Boxen fertig gemistet hatte, war es schon später nachmittag. Zum Reiten war ich heute gar nicht in Stimmung, also machte ich noch ein paar Kleinigkeiten, wie Stallgasse und Putzplatz fegen und die Sattelkammer etwas aufräumen.

      Am Abend verteilte ich nochmal etwas Heu für meine Stallpferde, dann ging ich erschöpft nach Hause. Nach einer schönen heißen Dusche, kuschelte ich mich mit einem Buch auf die Couch. Besonders konzentrieren konnte ich mich jedoch nicht, viel mehr machte ich mir Gedanken über die kommenden Monate und welche Pläne ich für meine Pferde und mich hatte.
    • Canyon
      Besuch von Bracelet
      by Bracelet | 10. August 2016

      Es war ein regnerischer, relativ kalter Spätsommertag auf dem Gestüt Burnin' Valentine, welches ich heute besuchen sollte. Die Inhaberin des Gestüts, Ivi.Kiwi, hatte leider heute keine Zeit und mich deswegen gebeten nach einigen Ihrer Pferde zu sehen.
      ,,Bracelet?",hörte ich eine Stimme hinter mir rufen. Ich drehte mich etwas verdutzt um und sah in das freundliche Gesicht eines Stallmitarbeiters. ,,Ich zeige Ihnen schnell die Pferde und das Anwesen. Dann muss ich leider auch los aber Sie wissen dann ja über alles Bescheid.",meinte er dann etwas hektisch. Dies tat er auch und verließ anschließend das Gestüt.
      Ich war nun also ganz alleine hier. Dennoch fühlte ich mich beinahe wie zu Hause, da das hübsche Sport und Zuchtpferdegestüt ähnlich war wie mein jetziger Hof und wirklich einlud seinen Aufenthalt hier zu genießen.
      ,,So. Dann wollen wir mal.",murmelte ich zu mir selbst und holte mir zwei Stricke aus der Sattelkammer. Mit diesen schlenderte ich dann hinüber zu den großflächigen Wiesen des Gestüts, wo die Pferde genüsslich grasten. Lantinus, ein hübscher Nachwuchshengst, und der etwas ältere Roheryn waren die ersten Beiden die ich von der Weide in den Stall brachte um sie anschließend zu versorgen. Satchmo, Scs Hide and Seek, Alejandro, Ivi und Ivi's Pleasure Lady folgten.
      Nun, wo alle Pferde im Stall waren, ging es für mich ans Putzen, Füttern und Misten. Mit den beiden zuletzt genannten Aktivitäten begann ich, wofür ich wohl um die zwei bis drei Stunden brauchte - immerhin hatte Ivi wirklich eine ganze Menge Pferde.
      Dann, schon völlig eingesaut, holte ich Putzzeug aus den Spinden und begann damit Evenfall, eine wirklich wunderschöne Cremellostute, zu putzen. Sie schien es zu genießen und schnaubte immer wieder genüsslich ab, was mich irgendwie glücklich machte. Danach putzte ich die Schecken Mánadís, Grey Storm und Fight Back Tears sehr gründlich, da sich diese drei Pferde besonders dreckig gemacht hatten. Die übrigen folgten.
      Da der Regen dann nachgelassen hatte und die Sonne langsam wieder durch die Wolkendecke fiel beschloss ich nun einigen Pferden etwas Bewegung zu geben. Paradise Snow war dabei mein erstes Opfer. Es wurde longiert und anschließend Freigelaufen in der leeren Halle. Dann ging ich mit Bleeding Blizzard und anschließend auch mit Warrebri Warrego an der Hand auf dem Gestüt spazieren. Und damit war ich noch nicht fertig mit meiner Bewegungssession. Cinnemont Moon dürfte in der Halle Können beim Freispringen unter Beweis stellen. Dies klappte ausgezeichnet. Was für ein tolles Pferd!
      Last but not least sollte ich, auf Ivis Wunsch, auch Necromancer bewegen. Laut ihrer Beschreibung war er ein tolles Nachwuchspferd mit viel Potential aber einem großen Dickschädel. Ebenso war er von Fremden nicht allzu begeistert was möglicherweise ein paar Hürden darstellen könnte. Ich wollte ihn nämlich über ein paar Stangen longieren und da nich der Holsteiner nicht kannte war ich das Fremde in Person. Dennoch schlug ich mich ganz gut und er schien Spaß an der Arbeit zu finden.
      Nachdem ich den Rappen wieder in seine Box gebracht hatte brachte ich nochmal alle Pferde auf die Weide. Dann setzte ich mich gemütlich mit einem Kaffee ins Haupthaus und wartete bis Ivi zurück war, welche mich dann dankend verabschiedete.
      Auch wenn der heutige Tag anstrengend war, war er wirklich schön gewesen und ich war froh Ivi helfen zu können.
    • Friese
      Besuch bei Ivi's Weidepferde:

      Heute machte ich mich wieder auf den Weg zu Ivi. Ich wollte mich um ihre Weidenpferde kümmern. Als ich angekommen war, holte ich mir erst mal die Schubkarre und ging zu den Weiden. Dort begann ich damit diese abzumisten. Nachdem ich damit fertig war bekamen die Pferde ein bisschen Heu in die Futterraufe. Wirklich viel machen wollte ich heute nicht mit ihnen, da mein eigener Zeitplan sehr straff war und ich noch meine Pferde trainieren wollte. Ich holte mir also nachdem sie gefressen hatten, Donnerwetter von der Weide und putzte ihn. Dann holte ich seine Longiersachen und ging mit ihm auf den Platz. Ich klopfte sanft seinen Hals und führte ihn erst warm, danach ließ ich ihn auf beiden Händen sowohl galoppieren als auch traben. Nachdem ich mit ihm fertig war, holte ich Ivi’s Pleasure Lady von der Weide und putzte sie auch. Dann ging ich eine kleine Runde mit ihr spazieren und brachte sie wieder auf die Weide. Der nächste war Rohery. Auch er wurde geputzt und durfte noch mit auf einen kleinen Spaziergang. Dann wandte ich mich den Fohlen zu. Sie würde ich heute nur kurz putzen. Für mehr reichte meine Zeit leider nicht. Ich holte als erstes Hvítasunna Van Frelsi von der Weide und putzte bis der Schecke glänzte. Dann folgte Tvifari Van Frelsi. Auch er wurde geputzt bis sein Fell glänzte und durfte dann wieder auf die Weide. Natürlich hielt dieser Glanz nicht lange, da er sich gleich wälzte. Aber wie sagt man so schön: Nur ein dreckiges Pferd ist auch ein glückliches Pferd. Eimyja war die letzte. Auch sie wurde noch ausgiebig geputzt und durfte schließlich zurück. Ich kontrollierte noch den Zaun und die Tränken, brachte dann die Schubkarre weg und fuhr zurück zu meinen eigenen Pferden.
    • Canyon
      Tag der offenen Tür
      (c) Canyon | 17. März 2017

      Ein Tag der offenen Tür auf dem berühmten Gestüt Burnin' Valentine! Das ließ ich mir doch nicht entgehen. Der Weg war nicht weit und schnell war mein kleiner Hund ins Auto gepackt und der Motor gestartet und nur eine Stunde später versuchte ich auf dem bereits überfüllten Parkplatz noch ein freies Stückchen für meinen Wagen zu finden.
      Etwas Leid taten mir die Pferde schon, als ich die Massen an Menschen sah, welche auf das Stallgebäude zuströmten. Dagegen hatte die Gestütsführung jedoch auch etwas unternommen. Ein fester Zeitplan sorgte dafür, dass alle Pferde genügend Verschnaufpausen hatten und nicht überfordert mit den Besuchern waren. Ich wollte mir jedoch das Gedrängel noch nicht antun, sondern schlug den Weg zu den Weiden ein, wo ich auch gleich meinem eigenen Hund den von ihm gewünschten Auslauf bieten konnte. Auf den Weiden standen vor allem die Stuten des Gestüts. Damit man diese jedoch auch bestaunen konnte, waren Informationszettel angebracht und mir machte es jede Menge Spaß, die Pferde auf den Bildern auch auf den Weiden wiederzufinden. Auf der ersten Weide sah ich einige Vollblüter. Delta Queen erkannte ich sofort, so eine markante Zeichnung war weithin zu sehen. Belinda und Flying Princess konnte ich aus der Ferne jedoch nicht auseinanderhalten, da beide einen hübschen, aber gleichen Braunton hatten. Friedlich, jedoch recht weit entfernt vom Weg, grasten die drei und ließen sich von uns nicht stören.
      Als nächstes waren die Warmblüter an der Reihe. Hier gab es einiges zu entdecken und da es ein paar mehr Pferde waren, durften diese auch einen etwas größeren Besucheransturm ertragen. Eine Stute, ich glaube sie war Evenfall, schien meinen kleinen Hund gar nicht zu mögen und zog mit angelegten Ohren ab, als ich näher kam. Ivi hingegen ließ sich über den Zaun hinweg sogar von mir streicheln und Mánadis blickte dabei neidisch zu. Eine Stute, welche laut Informationsblatt bestimmt Cinnemont Moon war, stand etwas abseits und ignorierte die Menschen. Ivi's Pleasure Lady und Roheryn konnte ich leider nicht ausfindig machen, da ein Teil der Weide von dichtstehenden Bäumen bedeckt war, wo sich die beiden Stuten bestimmt aufhielten.
      Ich rieb mir wenig später umgläubig die Augen, als ich eine riesen Weise mit noch mehr Pferden vor mir hatte. Sie erstreckte sich über ein gigantisches Areal und war von vielen Kleinpferden gepickt, welche vor allem friedlich grasten, oder das Treiben außerhalb des Zauns begutachteten. Es waren so viele Pferde, dass ich total durcheinander kam mit den Namen. Da gab es eine Amina, eine Old God On New Streets (was für ein Name), eine Fight Back Tears, eine Hopeless, eine Elfi, eine Naminé und eine Laufa und alle sahen anders aus und waren trotzdem mit bloßem Auge kaum zu unterscheiden.
      Auf einer etwas versteckten Weide standen noch einige der hübschen Tiere. Hier waren es vor allem Kaltblüter, wie Lothlorien und Ellesméra, aber ich konnte auch ein schneeweißes Saddlebred namens Paradise Snow ausfindig machen.
      Mittlerweile hatte sich vor die Sonne eine dicke Wolkenwand geschoben und leicht frierend machte ich mich zurück auf den Weg zum Gestüt. Mein Weg führte mich am Offenstall der Jungtiere vorbei und ich nutzte gleich die Chance, diese zu erkunden. Gerade standen hier drei kleine Gangponys mit unaussprechbaren Namen: Hvítasunna Van Frelsi, Tvívari Van Frelsi und Eimyja.
      Im Hauptstall warteten dann natürlich noch die Hengste darauf, bestaunt zu werden. Fast alle waren angesehene Deckhengste und natürlich waren deswegen auch einige hier, in der Hoffnung, ein Zuchtfohlen fürs nächste Jahr für sich ergattern zu können.
      Das war allerdings nicht mein Interesse und so laß ich nur kurz die Namen und warf einen Blick in das Innere der Box, um für einen kurzen Moment das hübsche Tier dahinter bestaunen zu können.
      Donnerwetter, Laudate, scs Hide an Seek, Cataract, Acapulcos Todi, Burnin' Baldrianus, Necromancer, Vilnir, Glóblesi, Alejandro, Baldur, Grey Storm, Another Way, Bleeding Blizzard, Warrenbri Warrengo, Figero, Unique Affair und Satchmo. Als ich durch war, hatte ich die Namen der ersten Pferde bereits wieder vergessen, ich wusste nur, dass alle eine tolle Ausstrahlung gehabt hatten und das ich ziemlich neidisch auf dessen Besitzer war.
      Den restlichen Tag verbrachte ich damit, mir einige tolle Shows anzusehen, bei welchen die Pferde des Gestüts ausreichend präsentiert wurden und erst am späten Abendstunden stieg ich wieder in meinen Wagen und verließ, den mittlerweile leer gewordenen, Parkplatz.
    • Occulta
      Verschoben am 08.12.2017
      Grund:
      6 Monate keine Pflege.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Ivi.Kiwi
    Datum:
    23 Feb. 2014
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