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I've got the moves like Jagger* │ Englisches Vollblut │ Stute

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I've got the moves like Jagger* │ Englisches Vollblut │ Stute
Bracelet, 10 Nov. 2015
Veija und Cooper gefällt das.
    • Bracelet
      Alte Berichte

      Ankunftsbericht bei Veija
      Schon früh am Morgen war ich auf den Beinen, denn heute sollten 4 neue Pferde meine Zucht und Tikkas und meinen Hof bereichern. Da ich selbst keine Zeit hatte, die Pferde, die ich in der weiten Welt gekauft hatte selbst zu holen, hatte ich Transporter losgeschickt um die Tiere zu holen.
      Gerade rollte auch schon der Erste auf den Hof. Freudig lief ich dem mir bekannten Fahrer entgegen. „Da hast du dir was gekauft, Veija“, sagte er kopfschüttelnd und flink öffnete ich die Rampe. Es war Lil Princess Gun, die als Erste meinen Hof erreicht hatte.
      Panisch blickte sich die junge Stute um. Ja, ich konnte verstehen, dass sie nervös war. Deshalb ging ich langsam auf sie zu und befreite sie von ihrer Gefangenschaft des engen Hängers. Vorsichtig gingen wir die Rampe runter und ich führte sie in ihre Box, in der ich sie kurz anband um die Decke und die Transportgamaschen zu entfernen.
      Ich nahm ich das Halfter ab und hängte es an ihren Haken an der Box. Gestreut und gefüttert war sie schon, genauso wie die anderen Pferde.
      Als nächstes kam Vice, die keine Probleme machte und sichtlich neugierig hinter mir her zum Stall ging. Auch End of Day ging brav und willig hinter mir her in seine Box. Auch ihm entfernte ich Transportgamaschen & Decke und hängte sein Halfter an einen Haken an der Tür.
      Als Moves like Jagger kam, war ich doch sehr erstaunt. Sie war noch schöner als ich sie mir auf den Bildern hätte vorstellen können. Als ich sie aus dem Hänger führte, wiehrte sie einmal laut, blieb aber ruhig. Man merkte, dass sie kein Jungspund mehr war, sondern ein alter Hase. Doch je näher wir dem Stall und somit den beiden anderen Englischen Vollblütern kamen, desto unruhiger wurde die Stute. „Na, na. Bald darfst du mit ihnen laufen. Doch jetzt kommst du ersteinmal in eine der Quarantäneboxen, wie deine drei Mitstreiter- und dann darfst du so viel laufen wie du willst.“ Lachend betrat ich mit ihr ihre Box, stellte sie rein, entfernte alles überflüssige vom Transport, nahm ihr Halfter ab, hängte es an den Haken und verlies den Stall. Eine warme Tasse Kaffee hatte ich mir wirklich verdient, bevor ich anfing die restlichen Pferde zu trainieren.

      Pflegi by Veija
      In der letzen Zeit hatte ich immer weniger Zeit für meine Pferde, was mir wirklich sehr leid tat. Heute kam ich endlich dazu, mich wieder ein wenig um alle zu kümmern. Doch für viel reichte es leider nicht.
      Vor Kurzem war eine neue Englische Vollblutstute auf Tikkas und meinen Hof gezogen. Faster hieß die Große und sie entwickelte sich prächtig. Sie verstand sich wunderbar mit den anderen Englischen Vollblütern und besonders gut mit Jagger, was mich sehr freute. Ich begab mich also in den Stall und brachte zu erst die Englischen Vollblüter auf die Koppel. Zu erst Faster und Jagger, dann Nova und Hell. Alle vier stellte ich auf die Selbe, da ich besonderen Wert darauf legte, dass die Tiere ein wenig rassespezifisch standen und sie sich so optimal austoben konnten. Nachdem diese vier draußen standen, brachte ich Bella, Vice und Princess nacheinander auf eine andere Koppel. Lil und Holly folgten und kamen ebenfalls zu den anderen drei Pferden.
      Endlich waren die Hengste an der Reihe, die schon unruhig umher tänzelten, weil sie endlich raus wollten. Im Moment hatte ich ein paar Probleme mit einigen von den männlichen Pferden. Genuine und Spooky gingen in letzer Zeit immer öfter aufeinander los, weshalb ich sie leider trennen musste. Da Gipsy sowie Choco die beiden ruhigsten männlichen Pferde waren, stellte ich Genuine mit Gipsy zusammen und Spooky mit Choco. So hatte jeder einen Partner und benahm sich wenigstens. Da ich die Hengstfohlen jedoch nicht allein auf eine Koppel stellen wollte, war Funky der Babysitter der Kleinen und so kam er zusammen mit Ready for Action, End, King Bee und Enjoy zusammen.
      Nachdem alle Pferde auf der Koppel waren fing ich an mit Ausmisten, was ewig dauerte.. Als ich dann jedoch endlich fertig war, fütterte ich alle Pferde und holte sie nacheinander wieder in den Stall. Dies tat ich jedoch erst am Abend. Bei jedem Tier putzte ich noch einmal kurz über und kontrollierte die Hufen auf Steinchen, ehe jedes Tier wieder in seiner Box Platz nahm und ich mich auf den Weg ins Bett machte.
      Die nächsten Tage würde ich mich besonders um jedes Tier kümmern.

      Hufschmied Boralie
      Mein letzter Kunde heute war Veija. Als erstes Pferd war I've got the moves like Jagger dran. Die Stute mit der interessanten Fellfarbe freute sich sehr über ihre Begrüßungskarotte. Veija und ich begrüßten uns, dann machte ich mich auch schon an die Arbeit. Zuerst legte ich den Huf auf den Bock und stabilisierte ihn mit meinem Knie. Mit meinem Messer trug ich das Zerfallshorn ab, kürzte mit einer Zange die Trachten und Hufwände auf Sohlenniveau, dann raspelte ich noch Unebenheiten und eventuelle scharfe Stellen ab. Nun konnte ich auch schon die Mustang-Role anfertigen. Dazu legte ich den Huf gestreckt auf den Bock und raspelte die Kanten rund.
      Die anderen drei Hufe liefen genauso zügig von der Hand, sodass die Stute ruck zuck fertig war. Veija führte sie mir noch vor, dann durfte sie auch schon wieder auf die Weide.

      Pflegi by Veija
      Gähnend erhob ich mich aus meinem Bett. Heute würde ich mich um alle meine Pferde kümmern. Das hieß, ich hatte einen sehr langen Tag vor mir. Langsam torkelte ich ins Badezimmer und stieg in die Dusche. Gestern Abend hatte ich mich einfach nur müde ins Bett geschmissen, da der ständige Regen einen einfach nur müde machte. Als ich fertig mit duschen war, zog ich mir eine Jeans an, meine Reitstiefel, eine langärmige Bluse und einen weißen Westernhut. Den, den ich so gut wie immer trug wenn ich auf dem Hof rumlief. Nun doch endlich wach sprang ich die Treppe runter, schnappte mir einen Apfel und ging über den Hof in den Stall. Zu erst wollte ich nach meinen vier Schätzen sehen. Mit Schätzen meinte ich meine Englischen Vollblüter. Zur Zeit hatte ich 4 Stuten, doch bald kam noch ein Hengst dazu, der meine Mädels bestimmt aufmischen würde..
      Generell waren in letzter Zeit sehr viele neue Pferde hinzugekommen, doch ich würde mich ja wie gesagt heute gut um alle Tiere kümmern.
      Das erste Pferd war Hell, die heute sehr unruhig wirkte. "Na mein Mädchen", flüsterte ich ihr zu und seufzte leise. Ich musste mich wirklich mehr mit meinen Tieren beschäftigen. Die Stute legte die Ohren an und blickte mich skeptisch durch die Gitter an. "Ist ja gut...", flüsterte ich und holte mir ihr Halfter. Die vier kamen heute in die Führanlage, damit sie langsam wieder Muskeln aufbauten. Schließlich hatten sie lange gestanden. Das lange Stehen war auch ein Grund, weshalb ich mir bald Hilfe auf den Hof holen wollte. Jemanden, der die Tiere morgens auf die Koppel brachte und Abends wieder reinholte. Nicht mehr und nicht weniger. Und das auch nur, wenn ich wegen dem Ausbildungsbetrieb nicht hier war. Oder er würde sich auch in meinem Betrieb einfinden, damit wir schneller arbeiten konnten, denn es standen noch immer Aufträge an.
      Als ich Hell dann nach einigem Probieren aufgehalftert hatte, kratzte ich ihr schnell die Hufen aus und brachte sie in die Führanlage. Es folgten mit weniger Schwierigkeiten Supernova, ihre beste Freundin, Faster und Jagger. Ich stellte die Anlage so ein, dass sie im langsamen Schritt vor sich hin trotten konnten, und nicht sofort weitergeschoben wurden, wenn sie einmal kurz stehen blieben. Ich hatte schon zu viele schlechte Erfahrungen mit diesen Anlagen gemacht, als dass ich sie schneller einstellte. Zurück im Stall fing ich an die Boxen der vier zu misten. Ich war damit nun doch recht schnell fertig. Die Tränken der EV's waren kontrolliert und sie hatten genügend Heu. Nun jedoch kam die Schwierigere Aufgabe. Das Mischen des Zusatzfutters. Ich konnte das überhaupt nicht leiden und vermischte mich ständig, weshalb ich lieber zu wenig als zu viel gab. Zu erst schnappte ich mir Hells Eimer. Da die Stute zur Zeit weder im Sport noch in Umständen war, bekam sie von allem ein wenig. Vom Hafer, der Luzerne, der Kleie, den Gerstenflocken und den Maisflocken bekam sie je eine halbe Schaufel. Von den Rübenschnitzeln gab es eine Ganze.
      Nova und Faster bekamen das Selbe, Jagger bekam nur eine halbe Schaufel Rübenschnitzel.
      Als ich damit fertig war, ging ich zur Führanlage und stellte sie ein wenig schneller, so dass die Pferde traben mussten. Da ich ja dabeistand, konnte ich mir genau die Bewegungsabläufe der einzelnen Tiere anschauen. Da ich keine Auffälligkeiten feststellen konnte, stellte ich die Anlage aus und nahm Hell und Nova zusammen an die Hand. Die anderen Beiden konnten noch kurz warten. Nachdem ich nochmal die Hufen kontrolliert hatte, kamen die zwei in die Box und stürzten sich sofort auf ihr Kraftfutter. Ab sofort würden sie das jeden Tag bekommen. Jedoch anders rationiert, wenn sie wieder im Training standen. Ich ging zurück und holte Faster und Jagger. Die beiden älteren Stuten trotteten gemütlich neben mir her und warteten geduldig, bis ich nach dem Hufekratzen ihre Halfter abgenommen hatte und sie sich auf ihr Futter stürzen konnten. Nun waren schon einmal ein paar Pferde geschafft, doch es standen noch viele weitere vor mir und der Tag war noch lang. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass wir gerade erst 8 Uhr hatten. Das hatte wirklich sehr fix gegangen.
      Nun waren meine Hengste an der Reihe. Ich ging die Stallgasse entlang und an jeder Box wurden mir Nasen entgegen gestreckt. Kurz überlegte ich, ehe ich die Halfter von Ready for Action, End of Day, King Bee und Enjoy Nature holte. Enjoy Nature und End of Day nahm ich in die Linke, Action und King Bee in die rechte Hand. Mit den vier Fohlen ging ich auf die Koppel und lies sie toben. Am Ende des Abends würde ich sie wieder reinholen, denn immer eingesperrt in der Box war für die Kleinen alles andere als gut. Als ich das gemacht hatte, mistete ich ihre Boxen aus und kontrollierte ihre Tränken. Dann gab ich jedem Fohlen ausreichend Heu und betrachtete mit das Kraftfutter. Jedes Fohlen bekam eine Schaufel Hafer und eine halbe Schaufel Rübenschnitzel. Vom Rest jeweils nur eine Hand voll. Ich wollte die Mägen der Kleinen nicht zu sehr belasten. Trotzdem sollten die Tiere groß und stark werden. Als ich damit fertig war, überlegte ich was ich mit den anderen Hengsten anstellen konnte. Blue, Winny, Dead, Funky und Gen wollte ich auf die Koppel bringen. Nur Spooky wollte ich ein wenig reiten. Schließlich neigte sich der Tag doch schneller dem Ende als gedacht. Natürlich konnte ich sie nicht zusammen an die Hand nehmen, weshalb ich jeden Hengst einzeln auf die Koppel brachte. Sie hatten alle einen kleinen abgetrennten Teil für sich, weit weg von den Stuten, da ich ja wusste wie meine Hengste reagieren konnten. Als die 5 nun auf der Koppel waren, ging ich zu Spooky und begrüßte ihn kurz. Da ich mich nun doch etwas beeilen musste, putzte ich ihn schnell und schwang mich nach dem satteln in den Sattel. Der Hengst kannte mich ja schon und wusste auch was ich von ihm verlangte, weshalb er brav unter mir her ging. Eigentlich hatte ich heute nicht so recht Lust den Hengst ordentlich zu reiten, weshalb es bei ein paar Runden Schritt, Trab und Galopp blieb. Im Stall sattelte ich ihn wieder ab und kontrollierte die Hufe. Jedoch war er nicht fertig mit Arbeiten, denn der Kleine war ziemlich dick geworden. Ich führte ihn in die Führanlage und stellte sie ein. Dort musste er noch ein wenig abspecken.
      Dann fing ich an die Boxen auszumisten. Die der Hengstfohlen waren schon fertig, weshalb ich nur noch die der sechs großen Hengste machen musste. Alles in allem waren die Tiere sehr pflegeleicht, weshalb ich dort recht schnell fertig war. Ich kontrollierte die Tränken und gab allen Heu, ehe ich das Kraftfutter rationierte. Genuine bekam eine halbe Schaufel Hafer, Luzerne, Kleie, Gesternflocken, Maisflocken und Rübenschnitzel. Das Selbe bekamen auch Dead, Blue und Winny. Funky bekam eine ganze Schaufel Rübenschnitzel und für Spooky musste ich wieder anders rationieren. Der Hengst bekam eine ganze Schaufel Hafer und eine Ganze Rübenschnitzel, Luzerne, Kleie, Gerstenflocken und Maisflocken gab es jeweils eine Halbe. Nach einem Blick auf die Uhr ging ich zu Spooky, und befreite ihn aus der Führanlage, ehe ich ihn in die Box brachte und er sich schnaubend auf sein Futter stürzte. Auch die anderen Hengste kamen nach und nach wieder in ihre Boxen, ehe ich mir die Hengstfohlen schnappte und auch sie wieder in den Stall brachte. Es war mir dabei doch zu gefährlich, die Stuten neben die Hengste auf die Koppel zu stellen. Seien die Hengste noch so klein. Als ich damit fertig war, ging ich zu meinen Stuten. Ohne groß zu fackeln kamen Bella, Lena, Holly, Princess, Vice, Devil, Rosy und Amarula auf die Koppel. Amarula, Devil und Rosy bekamen jedoch jede einen seperaten Teil auf der Koppel, da sie noch relativ neu in der Gruppe waren. Ich flitzte in den Stall und mistete alle Boxen aus, ehe ich die Tränken kontrollierte und den Pferden ihr Heu gab. Das Kraftfutter rationieren klappte dieses Mal sehr einfach, da alle erwachsenen Pferde von Allem eine halbe Schaufel bekamen. Die beiden Fohlen Snapper Little Lena und Miss Holly Golightly bekamen jede eine halbe Schaufel Hafer, eine halbe Schaufel Rübenschnitzel und vom Rest jeweils nur 1-2 Hände, wie die Hengstfohlen.
      Als ich damit fertig war, ging ich die Tiere wieder einsammeln. Zwar hatten sie nur gute 1 1/2 Stunden auf der Koppel gestanden, aber besser als nichts.
      Ich schnappte mir zu erst Holly und Lena. Bei Lena musste ich verdammt vorsichtig sein mit dem was ich tat, da die kleine blind war. Um so wichtiger war es, dass ich sie immer mit Holly zusammen hatte, da die kleine Rappstute der Blinden zeigte wo sie langgehen konnte und sie auch warnte, vor allem was ihr gefährlich werden konnte. "Hallo Lena", sagte ich zu der Kleinen und streichelte ihren Kopf. Natürlich lagen ihre Ohren flach am Kopf, doch wer konnte es ihr verübeln? Ich fragte mich nur stark, wie ich sie longieren konnte, oder ob das komplett flach fiel.. Ich würde schon sehen. Ruck zuck standen die Beiden in ihren Boxen und vorsichtig tastete sich Lena mit ihrem Kopf vor, bis sie im Kraftfuttereimer versank und wie Holly genüsslich kaute. Als nächstes holte ich Bella, Princess und Vice rein. Devil, Rose und Amarula brachte ich alle einzeln rein, was natürlich wieder etwas dauerte. Als sie jedoch alle drinnen waren, konnte ich mich der letzten Gruppe Pferde widmen, die ich in meinem Stall fand. Meine kleine aber feine Turniertruppe, die keine war. Da ich mich ein wenig beeilen musste, brachte ich Chocolate zusammen mit Gipsy auf die Koppel, Striga zusammen mit Gulrót, Palimé mit Vin, und Skrúður zusammen mit Hængur und Maxi. Schnell mistete ich die Ställe aus, kontrollierte die Tränken und gab den Tieren Heu.
      Gipsy und Choco bekamen vom Kraftfutter von allem eine halbe Schaufel und von den Rübenschnitzeln eine ganze, die erwachsenen Isis bekamen von allem eine halbe Schaufel. Striga und Gulrót bekamen von den Schnitzeln eine halbe Schaufel und vom Hafer eine Halbe, vom Rest jeweils nur 2 Hände voll.
      Als nun alle ihr Futter hatten, ging ich auf die Koppel und holte zu erst Striga und Gulrót rein. Dann Gipsy und Chocolate. Dann Palimé und Vin und zum Schluss die 3 Isländerhengste. Als alle zufrieden kauend in ihrer Box standen, wischte ich mir einmal über die Stirn. Nicht viel gearbeitet mit den Pferden heute und trotzdem total k.o. Leicht unzufrieden ging ich ins Haus und schnappte mir etwas zu essen, ehe ich entschied mir doch etwas Richtiges zu machen. Die nächsten Tage würde ich die Pferde der Reihe nach durchtrainieren, und mir endlich einen Stallburschen einstellen, denn so konnte es definitiv nicht weitergehen.

      CarlyOne zu Besuch
      Stallarbeit: Putzen
      Gestern hatte ich den Auftrag von Verena bekommen, mich um Faster und Jagger zu kümmern.Ich war gespannt, was mich bei den beiden erwartete.Ich fand ihre Boxen schnell, und war auch froh darüber, denn suchen gehörte nicht gerade zu eines meiner Lieblingsbeschäftigungen.Ich fing mit Faster an.Ich ging erst in die Sattelkammer, um Fasters Halfter zu holen.Dann öffnete ich ihre Box und die Stute sah mich neugierig an.Um sie zu begrüßen, atmete ich etwas stärker und blies es ihr in die Nüstern.Ich kraulte Faster ein wenig, um ihr Vertrauen zu gewinnen.Vorsichtig legte ich dann Halfter an, aber die Stute lies es zu und blieb ruhig.”Eine brave bist du, oder?”,murmelte ich.Den Strick band ich an die Box fest. Ich musste noch einmal in die Sattelkammer gehen,um ihren Putzkasten zu holen.Jaggers Halfter und Putzkasten nahm ich auch mit.Ich fing mit dem Hufauskratzer an.Ich berührte Fasters Fuß, aber sie wollte ihn noch nicht hochheben.Ich murmelte:”Fuß.” Die Stute machte es nun.Zufrieden kratzte ich ihr den Huf aus, und so machte ich es auch bei den anderen drei.Danach kam die Fellpflege und ich nahm als erstes die Wurzelbürste, um den groben Dreck ab zu bürsten.Faster war jedoch nicht so dreckig und ich ging schnell weiter zur Kardätsche und fuhr mit ihr durch das Fell.Anschließend nahm ich die weiche Bürste, die ich auch oft ‘Schmusebürste’ nannte, weil sie wirklich sehr weich war.Faster möchte die Bürste anscheinend auch, und genoß die Fellpflege.Aber Jagger in der anderen Box, fühlte sich langsam etwas einsam.Sie wieherte leise.Ich beruhigte Jagger:”Du kommst auch noch dran. Verena hat ja gesagt, ich kann mir auch von Alexis helfen lassen.”,ich sah mich ein wenig um und fuhr fort:”Wer weiß wann die auftaucht, sie wollte vor 20 Minuten kommen.” Ich legte die Schmusebürste wieder zurück in den Kasten und brachte ihn wieder zurück in die Sattelkammer.Von dort holte ich Fasters Sattel.Der Sattel war ziemlich schwer, und dann sah ich eine Frau.”Hallo.”,sagte diese,”Ich bin Alexis bin ich zu spät?” Ich war ein wenig verärgert über Alexis und antwortete:”Ja, fang einfach an, aber beeil dich.Ich bin Caro.” Sie nahm sich das Halfter, und öffnete die Box.Jagger kannte Alexis schon gut, und die Stute schien sich zu freuen.Alexis reichte ihr eine Karotte und Jagger aß diese sofort.Ich hörte auf, Alexis zu beobachten und widmete mich Faster.Ich ging auf die linke Seite von Faster und legte den Sattel auf sie.Auf der anderen Seite, verschloss ich den Sattelgurt mit Riemen.Jetzt brauchte ich nur noch die Trense, und ging in die Sattelkammer.Die Trensen waren ordentlich aufgehängt und brachte die zwei Trensen,von den beiden Stuten heraus.Jaggers Trense hängte ich an den Hacken, an dem normalerweise das Halfter hing.Ich machte das Halfter von Faster auf und legte es ihr so um den Hals, das sie nicht weggehen konnte.Dann legte ich ihr die Trense an, was sehr gut funktionierte und verschloss alle Riemen.Zufrieden klopfte ich Faster auf den Hals und setzte mir meinen Reithelm auf.Da fiel mir ein, ich hatte die Gamaschen vergessen.Ich fragte:”Alexis?Wo sind die Gamaschen?” Sie kam aus der Box heraus und holte Jaggers Sattel und einige Gamaschen herraus.Alexis warf sie mir zu.”Danke.”,murmelte ich und fing damit an, die Gamaschen anzulegen.Ich hatte alle vier angelegt, und musst noch ein wenig warten, bis Alexis auch fertig war
      Ausritt
      Ich und Alexis ritten durch den Wald.Es war etwas kalt hier, aber mir gefiel die herbstliche Stimmung.Wir ritten schon eine halbe Stunde durch den Wald, und ich schlug vor:”Wollen wir Galopp reiten?” Alexis nickte:”Gerne.” Ich trieb Faster an und erinnerte mich daran, wie mein Reitlehrer immer zu mir gesagt hatte”Äußeren Schenkel zurück, äußeren Schenkel zurück!” Dies war schon lange her, aber es war der Reitlehrer bei dem ich reiten gelernt hatte, und Galopp blieb mir schon im Sinn.Es gelang mir schnell, Faster zum galoppieren zu bringen.Alexis und ich galoppierten nebeneinander und es war ein sehr schönes Gefühl so durch den Wald zu reiten.Nach einiger Zeit, ritten wir jedoch wieder Schritt, damit die Pferde nicht müde wurden.Wir ritten durch einen kleinen Bach hindurch, was den Pferde aber nicht so gefiel, da es ein kalter Tag war.Nachdem wir eine Runde durch den Wald geritten waren, kehrten wir auch schon wieder zurück.
      Stallarbeit: Füttern
      Ich nahm Faster den Sattel und die Trense ab und brachte diese dann zurück in die Sattelkammer.Aber ich legte Faster das Halfter erneut an, denn ich musste ihre Hufe noch etwas einfetten.Dazu führte ich sie aus der Box heraus und befestigte den Strick an einer Stange.Ich schnappte mir einen Pinsel, und tauchte ihn in das Huffett ein, aber ich musste nur eine sehr dünne Schicht auftragen.”So fertig für heute.Jetzt kriegst du dein Essen.” Ich führte die Stute zurück in die Box, und legte das Halfter wieder ab.Dann schliess ich die Box und Alexis hollte etwas Futter.Sie brachte ein Hafer,Luzerne,Kleie,Maisflocken und zwei kleine Rübenschnitzel.Wir gaben ihnen erst die Rübenschnitzel als Belohnung, und dann das Hauptfutter.
      Nach der anstrengenden Arbeit verließ ich den Hof.

      Aus Verenas Sicht:
      Hektisch hüpfte ich aus dem Bett und mein Blick flog zur Uhr. Verdammt, dachte ich mir. Mein neuer Trainer und Stallbursche würde bald ankommen. Ich musste die Dusche heute bleiben lassen und lief einfach in Alexis' Zimme rein. "Aufstehn, Aaron ist fast da!", sagte ich und drehte mich um. Ich sah gerade noch, wie sie erschrocken aus dem Bett fiel und dumpf auf dem Boden aufkam. "Sorry!", sagte ich gerade noch so, da hüpfte ich schon die Treppe runter, während ich mir meine Stiefel anzog. Ich öffnete die Haustür und da stand er schon. "Ich..äh.. wollte gerade klopfen", sagte er und grinste verlegen. Da stand er nun, unser neuer Trainer und Stallbursche. Ich konnte wirklich Hilfe gebrauchen. Besonders wenn ich mal ein paar Wochen weg war um Pferde zu trainieren, beruhigte es mich ungemein, wenn ich neben meiner Cousine und Auszubildenden noch jemanden am Stall hatte, der Ahnung von Pferden hatte. Sein fragender Blick riss mich aus den Gedanken. "Äh, ja klar! Willkommen auf der Gips Reminder Ranch. Ich bin Verena, die Leiterin des Hofes. Und da ist Alexis, meine Cousine und Auszubildende", gerade hatte ich den Satz beendet, lief Alexis schon die Treppe runter und fiel beinahe noch hin, hätte ich sie nicht so halb aufgefangen. "Pass auf", zischte ich leise, während sie Aaron überschwänglich die Hand schüttelte.
      "Na dann wollen wir mal..", sagte ich nun wieder lächelnd zu dem Neuen und zeigte ihm zunächst sein Zimmer. Es lag zwischen meinem und dem von Alexis. Der Arme tat mir jetzt schon leid.
      "Alexis?", fragte ich und drehte mich um. Natürlich stand sie genau hinter mir. "Würdest du Frühstück machen, ich zeig Aaron den Hof." Missmutig willigte sie ein und Aaron und ich verliesen die obere Etage, um nach draußen zu gehen. "Wir sind gerade erst aufgestanden, deshalb stehen noch alle Pferde im Stall", sagte ich zu ihm und führte ihn ein wenig auf der Anlage herum, ehe wir in den Stall gingen. Er war begeisterter Springreiter und natürlich gefiel ihm unser Springplatz besonders gut. Nur fehlte uns leider noch ein Pferd für ihn. Doch das würde sich bald schon noch finden.
      Im Stall angekommen, gingen wir zu erst die Stuten der Westernstallung durch. Bella, Lena, Holly, Princess, Vice, Devil, Cherokee, Amarula, Dancing, Summer und Hope. Besonders gefielen ihm Cherokee und Wimpy, da die beiden ein wenig eigen waren, was ihren Charakter anging. Danach gingen wir zu den Hengsten der Westernstallung und ich zeigte ihm Gen, Spooky, Ready for Action, Pow, Dayli, King, Enjoy, Ali, Winny und Blue. Spooky fand er aufgrund seiner Farbe sehr interessant und auch Blue entlockte ihm ein Lächeln. Er war kein so großer Westernfan, doch er sagte, er würde die ganze Materie gerne erlernen.
      Die Englischen Volllbüter interessierten ihn auch sehr, und er konnte gar nicht sagen ob er Hell, Nova, Jagger, Faster oder Walker am tollsten fand.
      "Nun kommen wir zum letzen Teil, meinen Sportpferden", sagte ich und zeigte ihm die restlichen Pferde: Choco, Gipsy, Striga, Skrúður, Vin, Hængur, Maxi, Palimé, Gulrót, mein neues Fohlen Peppy und meine beiden DRP's Cuba und Spirit.
      "Der Tekke und die Reitponys machen etwas her", sagte er. "Springen die auch?", fragte er mich dann, was ich mit einem Nicken beantwortete. "Generell kannst du mit allen meinen Pferden springen, doch wir werden die noch ein richtiges Springpferd hier auf den Hof holen, versprochen", sagte ich lächelnd und konnte das Strahlen in seinen Augen erkennen.
      Nachdem wir mit der Inspektion fertig waren, gingen wir ins Haus, wo Alexis uns das Frühstück gemacht hatte. Während des Frühstücks erzählte Aaron uns einiges aus seinem Leben, und dass seine Familie früher einmal Pferde gehabt hatte, doch er war zu groß für sie geworden und ein richtiges Springpferd konnten sie sich nicht leisten. Nachdem dannd er Hog, wo er Springstunden nahm, bankrott gegangen ist, hatte er den Traum vom Springen aufgegeben. Meine Anzeige hatte ihm neuen Mut gemacht, weshalb er nun hier war, um wieder mit Pferden zu arbeiten. "Das höre ich gerne!", sagte ich. "Wie wärs denn mit einem kleinen Ausritt? Alexis?", fragte ich in die Runde und sah in das vor Glück grinsende Gesicht meiner Cousine, was wohl ein eindeutiges 'Ja' war. "Aaron?", fragte ich nun an ihn gewandt und er antwortete: "Na klar, warum nicht", antwortete er lächelnd und ich biss ein letzes Mal in mein Brötchen. "Alex, räumst du ab? Ich mach dein Pferd dann soweit fertig, bis du zu uns kommst", sagte ich und blickte nun in ein sehr, sehr verärgertes Gesicht. Doch ich hatte noch ein Attentat auf sie vor, dass sie nicht ausschlagen würde. Zusammen mir Aaron ging ich dann wieder die Pferde durch, bis er sich für eines entschieden hatte. Er wollte Choco näher kennenlernen und holte ihn schonmal aus der Box, band ihn an dieser an und fing an zu putzen. Ich war mir nicht ganz sicher, welches Pferd ich holen sollte und suchte deshalb zu erst das Pferd für Alexis aus. Sie hätte mich sicher umgebacht, hätte ich ihr einen der Isländer geholt, weshalb ich sie auf meinen gelehrigen, aber stütmischen Pow setzte.
      Ich war in der Versuchung, Devil zu reiten, doch damit hätte ich die beiden Hengste verrückt gemacht, weshalb ich mich für meinen Wallach Gipsy entschied. Ein wenig Abwechslung tat ihm sicherlich gut.
      Nachdem ich Gipsy und Pow geputzte hatte, kam Alexis in den Stall und steuerte sofort den Hengst an. Sie wusste genau, dass ich niemanden außer mir Gipsy reiten lies, da er mein ein und alles war.
      Aaron sah etwas unbeholfen mit dem Westernsattel aus, weshalb ich Alexis anwies ihm zu helfen. Etwas anderes erregte meine Neugierde. Peppy brummelte ein wenig unbeholfen und tapste um ihre Mutter herum. Ihre Vorderbeine standen ein wenig komisch, weshalb ich sofort meinen Tierarzt des Vertrauens anrief. "Hallo Dr. Canary, hier ist Verena. Wäre es möglich, dass Sie in den nächsten Tagen einmal vorbeikämen? Mein vor kurzem geborenes Stutfohlen läuft nicht klar und scheint Probleme mit den Vorderbeinen zu haben....Ja, ja ok. Gut. Es wird jemand hier sein", antwortete ich ihr und legte auf. "Was ist los?", Alexis hatte sich hinter mich gestellt und schaute Peppy zu, wie sie langsam in der Box umherging. Auch Aaron hatte sich zu uns gesellt. "Ich habe gerade den Tierarzt angerufen, Dr. Canary soll sich die Stute in den nächsten Tagen einmal ansehen." Damit war das Gespräch beendet und ich machte mich daran, Gipsy zu satteln. Alle drei Pferde hatten einfache Wassertrensen im Maul und ihre älteren Sättel. Auch die Pads waren ein wenig älter. Die neuen Sachen, die ich vor kurzem gekauft hatte, wurden nur für die Shows benutzt. Ich zog allen drei noch Bandagen an, ehe ich den Sattelgurt bei Gipsy nochmals nachzog und als erste auf den Hof ging. Dort schwang ich mich hoch und ging vor. Hinter mir Aaron, als Schlusslicht Alexis. Ich zeigte den Beiden, doch vor allem Aaron die Gegend. Wir ritten an einem Fluss vorbei, der in einen See mündete. "Hier kann man im Sommer sehr gut mit den Pferden schwimmen. Ist auch hier in der Gegend der einzige See, in den man mit Pferden rein darf", erklärte ich den beiden, ehe wir umdrehten und ein Stück galoppierten. Ich hatte mich neben Aaron gesellt, weil ich sehen wollte, ob er sich auf dem Tekken halten konnte- aber auch, weil Choco manchmal ganz schön abgehen konnte, wenn er wollte. Nach dem kurzen Galopp ging ich wieder nach vorne und dann waren wir auch schon wieder am Hof, sattelten die drei Pferde ab und brachten sie auf die Koppel. Nun waren die anderen Pferde dran und ich beauftragte Aaron, sich um die Englischen Vollblüter zu kümmern, während ich mich um die Hengste und Stuten der Westernstallung kümmerte und Alexis sich um die Turnierpferde.
      Aus Aarons Sicht:
      Ich hatte von meiner Chefin den Auftrag bekommen, mich um die Englischen Volllbüter zu kümmern. Auf Hell sollte ich besonders aufpassen, da sie wohl eine kleine Zicke war. Etwas unsicher betrachtete ich mir die Palominostute, aber ebenso die Braune in der Nachbarbox, die ständig ihren Kopf zu Hell neigte und sie anbrummelte. Die Beiden schienen sich wohl zu verstehen, weshalb ich sie ans Halfter nahm und sie zusammen nach draußen auf die Koppel brachte. Nova, wie an dem Schild der Braunen stand, war das Gegenteil der hellen Stute. Sie war ruhig und gelassen, aber auch etwas trotzig, wenn ich nicht den Weg ging, den sie gehen wollte. An der Koppel angekommen, zog ich zu erst ihr Halfter aus, was sich als großer Fehler bewies, denn als sie davon galoppierte, setzte Hell einfach nach, riss den Kopf hoch und galoppierte ebenfalls über die Koppel. "Mist..", fluchte ich und ging ihr nach. Etwas widerwillig kam sie dann doch auf mich zu und lies sich das Halfter ausziehen. Meine Chefin hatte zum Glück nichts davon mitbekommen, weshalb ich nun die anderen Pferde rausholte. Jagger und Faster brachte ich auch zusammen raus. Als letztes war dann der braune Hengst dran, der mich wohl besonders ins Herz zu schließen schien. "Mal ein Kerl unter den ganzen Weibern, nicht war mein Junge?", fragte ich den Hengst und streichelte seinen Kopf, den er mir sanft in die Hand schmiegte. Er musste leider alleine stehen, da er nicht mit den Stuten zusammendurfte. Doch er konnte über den Zaun hinweg mit ihnen schmusen- es sei denn, eine von ihnen kam zum schmusen zu ihm rüber. "Armer Junge..", flüsterte ich, ehe ich die Halfter an die Zaunpfähle hing, in den Stall ging und mit dem Ausmisten anfing. Meine Chefin hatte Recht gehabt: heute morgen war noch niemand im Stall gewesen, weshalb ich einiges zu tun hatte mit ausmisten, Wasser geben und füttern. Das Füttern war so eine Sache für sich, da jedes Pferd unterschiedliche Kraftfutteranteile bekam. Bis ich da drin war, würde es wohl eine ganze Weile dauern...
      Aus Alexis' Sicht:
      Murrend stiefelte ich zu den Turnierpferden rüber. Alexis mach dies, Alexis mach das, Alexis mach mach mach.. summte ich vor mich hin, ehe ich an den Boxen ankam. Choco und Gipsy waren schon draußen. Die nächsten die ich also rausbringen konnte waren Palimé und ihr Fohlen Peppy. Zu ihnen auf die Koppel stellte ich noch Gulrót und Striga, damit die Fohlen und Jungpferde ein wenig zusammen waren. Dann brachte ich Skrúdur, Maxi und Haengur auf die selbe Koppel. Ich überlegte kurz ob ich Spirit dazu stellen konnte. Aber sie hatten genug Platz um sich aus dem Weg zu gehen, weshalb ich ihn also zu den beiden Hengsten stellte. Dann waren nur noch Vin und Cuba da, die ich doch zu den Fohlen und Palimé stellte. Dann war meine Palominostute nicht ganz so überfordert mit den Kleinen. Kaum waren alle draußen, fing ich auch schon an die Boxen zu misten und ihnen Wasser und Futter zu geben...
      Aus Verenas Sicht:
      Ich musste mich um die meisten Pferde kümmern, doch das war kein Problem, denn mir gehörten sie ja auch alle. Ich hatte mich mit dem Handy schon auf die Suche nach einem Springpferd für Aaron gemacht, und mir waren auch schon ein paar ins Auge gesprungen, doch ich war mir noch nicht so sicher, ob ich sie holen würde, denn Aaron war erst einen Tag hier. Die Verkäuferin war mir jedoch sehr vertraut, und falls sie nichts für Aaron waren, würde sie die Pferde auch zurücknehmen.
      Am Westernstall brachte ich zu erst die Fohlen zusammen auf eine Koppel. Lena, Holly, Hope, Ready for Action, King, Enjoy und End waren glücklich nochmal miteinander draußen sein zu dürfen. Bald konnte ich sie nicht mehr zusammen auf die Koppel bringen, da einige eingeritten würden und ins Training kamen. Doch solange sie klein waren, konnten sie ihr Leben noch genießen. Gen und Spooky brachte ich zu Pow auf die Koppel, der bis dato alleine gestanden hatte. Ali, Blue und Winny kamen auch zusammen. Dann waren die Hengste auch schon alle draußen. Bei den Stuten brachte ich Devil und Amarula zu Palimé, Vin und Cuba. Da Palimé die Chefin dieser Herde war, würden Devil und Amarula sich unterordnen müssen.
      Bella brachte ich mit Vice und Cherokee auf die Koppel, ehe als letztes meine beiden neueren Pferde rausstellte: Summer und Moon, wie ich sie gerne nannte. Als alle draußen waren, mistete ich die Boxen und stattete sie alle mit Heu aus, ehe ich jedem der Pferde Kraftfutter rationierte, bevor ich Alexis und Aaron ins Haus schickte etwas zu kochen, denn es war schon Abend geworden in der wunderschönen Türkei und es war schon am Dämmern. Nun mussten alle Pferde wieder rein, was ich auch in einer dreiviertel Stunde geschafft hatte.
      Ich ging ins Haus, wo die beiden auf mich warteten und wir gemeinsam etwas aßen. "Und wie gefällt es dir bis jetzt hier, Aaron?", fragte ich ihn. "Ganz gut, wirklich!", antwortete er mir und grinste bis über beide Ohren. Ich lies es damit gut sein und lächelte kurz. "Morgen ist wieder viel zu tun, geht euch ausruhen, ich räum das hier auf", sagte ich und fing an die Spülmaschine einzuräumen. Die beiden gingen nach oben, während ich die Küche in Ordnung brachte und die Person anrief, von der ich die Springpferde kaufen wollte. Ich durfte mir die Tiere mal anschauen kommen.
      Voller Vorfreude ging ich noch einmal kurz durch den Stall, um zu schauen, ob auch wirklich alles in Ordnung war. Dann ging ich ins Bett. Morgen würde ich die Tiere gucken fahren.

      ~ alle nicht 'namentlich erwähnten' Berichte by Veija
    • Bracelet
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      Galopprennen E auf A
      Kaum hatten Aaron, Alexis und ich das Training von Nova und Hell beendet, wollte ich gleich weitermachen und Jagger, Walker und Faster weiterbilden. Nach dem Training wären sie alle auf der Stufe A im Galopprennen.
      Ich ging also in den Stall, wo die zwei gerade mit Hell und Nova reingegangen sind. "Hast du auch mal Lust mitzureiten, Aaron?", fragte ich meinen neuen Mitarbeiter und blickte in ein freudiges Gesicht. "Gut", sagte ich dann lächelnd. "Alexis du nimmst Faster, Aaron du Jagger. Ich nehme Walker. Mal schauen wie die drei sich so schlagen." Gesagt getan. Ich holte mir Walker aus der Box, während die beiden sich die anderen zwei Pferde holten und fertig machten. Ich machte mich jedoch mit Walker erst einmal ein wenig bekannt, da er ja noch nicht so lange auf meinem Hof war und eigentlich gerade ersr eingezogen war. Nachdem ich ihn ein wenig gestreichelt hatte, fing ich an ihn zu putzen und zu satteln und ging schonmal vor zur Bahn, damit ich mit dem Hengst alleine trainieren konnte. Ich führte ihn vom Boden aus in die Startbox. Rein, raus, rein, raus. Das klappte alles schon sehr gut, weshalb ich mich in den Sattel schwang und einige Runden im Schritt mit kurzen Trabeinheiten ritt, bis die Stuten da waren. Ich stieg ab um Alexis und Aaron in den Sattel zu helfen, ehe ich selbst wieder aufstieg und den beiden beim Aufwärmen zusah. Ich ging derweil in die Startbox. Wir hatten einen Timer an den Startboxen, weshalb sie nicht manuell geöffnet werden mussten. 3,2,1... GO! Schon sprangen die drei Pferde nach vorne. Aaron hatte den Start verpatzt, doch ich hatte ihm den Rat gegeben, Jagger einfach laufen zu lassen. Die 12-Jährige Stute wusste was sie tat und war auch schon Rennen gelaufen, weshalb sie doch recht schnell zu Walker und Faster aufschloss. Wir kamen zur ersten Biegung und ich setzte mich mit dem Hengst nach innen ab. Natürlich lies er sich von der Stute, die so dicht neben ihm galoppierte ablenken, so dass Alexis und Faster an mir vorbeizogen. Ich lies mir das jedoch nicht so gefallen und trieb den Hengst an, so dass er nun voll aus sich rauskam. Aaron schloss mit Jagger weiter auf, doch nun hatte er mit der alten Stute keine Chance mehr gegen den jüngeren Hengst und mich. Alexis würde ich nicht mehr erreichen, doch Letzte würde ich mit dem Hengst nicht. Ich trieb ihn noch etwas an und bog um die letzte Kurve. Alexis zügelte Faster schon, denn sie war schon im Ziel. Ich versuchte noch etwas zuzulegen und preschte auch durch die Ziellinie. Kurz nach mir waren auch Aaron und Jagger im Ziel. "Gut gemacht Leute!", lobte ich meine Angestellten und zusammen ritten wir die Pferde trocken, ehe wir sie absattelten und mit Decken in den Stall stellten. Nun durften alle drei in der Klasse A starten.

      Hufschmiedbesuch by DisneyHorse
      ...wir Jagger aus ihrer Box. Auch bei ihr hielt Veija sie fest. Bei Jagger musste auch das Gleiche wie bei hell und Nova gemacht werden. Also holte ich meine Werkzeuge und wieder Aluminium Hufeisen. Bei ihr musste ich nichts korriegieren. Aber die Hufe mussten ein kannsschönes Stück kürzen.
      "Ganz fein machst du das.", lobte Veija Jagger.
      Jagger war wirklich ganz brav und bekam auch ein Leckerli dafür.
      Sie stand wirklich ganz still und knabberte ab und zu an meiner Jacke. Jetzt kamen wir zum beschlagen. Ich passte die Aluminium Hufeisen an ihre Hufe an befestigte sie. Hierbei wirkte Jagger schon fast gelangweilt. "So wir sind fertig!", verkündete ich. Auch diesmal durfte ich reiten. Bis auf ein kleiner Stolperschritt lief sie super.
      Veija und ich gingen mit Jagger in den Stall und putzten sie noch weil sie ziemlich geschwitzt hatte.

      Tierarztbesuch Islandpony
      Auch heute ging es wieder weiter mit meiner Arbeit als Tierärztin. Ich saß schon seit geraumer Zeit im Auto und fuhr über alle möglichen Schnellstraßen um zum Quarter- und Painthorsegestüt von Verena zu kommen. Hier hatte ich einige Pferde komplett durchzuchecken. Ich mochte Paint Horses, deswegen freute ich mich ganz besonders auf den heutigen Auftrag.

      Diesmal fand ich den Hof fast direkt. Schon vom weiten sah ich hübsche, in allen Farben gescheckte Pferde auf den Koppeln stehen. Aber auch einfarbige Pferde entdeckte ich. Welche ich wohl behandeln würde? In der E-Mail stand, ich solle einfach ins erste Stallgebäude kommen, Verena würde dort schon mit dem ersten Pferd auf mich warten. Also stieg ich aus dem Auto und lief dann in das erste Gebäude, das ich sah. Dort stand bereits eine junge Frau neben einem englischen Vollblut. Nanu, doch kein Paint Horse… Und auch kein Quarter. Na ja, egal. „Hallo, ich bin die Tierärztin“, stellte ich mich vor. „Oh, hallo. Ich bin Verena und das ist Drag Me To Hell. Dein erster Kandidat“, antwortete Verena. „Okay, dann fange ich doch mal an“, meinte ich und ging zu der hübschen Palominostute hin. „Na du?“, fragte ich leise und hielt ihr meine Hand zum Beschnuppern hin. Sie schnaubte freundlich und stieß mich dann schwungvoll mit der Nase an. Offensichtlich wollte sie ein Leckerli. Aber… so schön sie auch war, so ein Verhalten konnte ich nicht belohnen. Also ignorierte ich sie einfach. Hinterher würde sie wie jeder meine Patienten etwas bekommen. Als erstes fasste ich an die Ganasche und maß die PAT-Werte. 37 Pulsschläge in der Minute. Ein normaler Ruhepuls. Die Atmung betrug meiner Zählung nach 12 Züge in der Minute. Während ich das maß stand die Stute brav still, was aber wahrscheinlich damit zusammenhing, dass sie von Verena gekrault wurde. Als ich jedoch das Thermometer nahm, sah ich ein freches Blitzen in den Augen. Ich wollte auf die Stute zu gehen und messen, aber sie drehte sich um drei Schritte. Ich folgte ihr und versuchte es wieder. Genau dasselbe wie vorher. Wir drehten uns dreimal herum, bevor ich sie am Kopf erwischte und festhielt. „So geht es nicht!“, schimpfte ich sie aus und hielt sie dann gemeinsam mit Verena fest. Das Schimpfen schien jedoch nichts genutzt zu haben. Jetzt ging sie rückwärts. So band ich sie schließlich beidseitig sehr eng an und konnte damit die Temperatur messen. Ganz schön frech. Wenn sie noch Angst gehabt hätte, hätte ich das ja verstanden, aber sie wollte mich ja nur verarschen. Es piepste. 37,8 Grad. Im grünen Bereich. „Kannst du sie mir bitte einmal vortraben?“, bat ich Verena und sie nickte. Dann gingen wir raus auf den Hof und die beiden liefen im Trab einmal auf und ab. Sie lahmte nicht und es schien auch keine Verspannungen zu geben. Also kein Problem. Die Augen leuchteten in einem frechen Schwarz und die Zähne waren auch in Ordnung. Jetzt noch Impfen und die Wurmkur, dann waren wir fertig. „Kannst du sie bitte halten? Nicht das sie beim Impfen erschreckt“, bat ich Verena. Sie nickte. Dann bereitete ich die Spritzen gegen Influenza, Tetanus und Tollwut vor. Neugierig sah Drag Me To Hell mich an. Ich nahm die Influenza Impfung und setzte sie. Die Stute ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und knabberte meine Jacke an. So ging es auch mit Tetanus und Tollwut weiter. Auch auf die Wurmkur reagierte sie sehr brav. „Na du bist aber eine Liebe“, lobte ich sie und Verena brachte sie zurück in den Stall. Dann gingen wir weiter zum nächsten Pferd.

      Als nächstes war eine braune Stute namens Supernova an der Reihe. Wieder ein Englisches Vollblut. Inzwischen hatte Verena mich jedoch aufgeklärt, dass ich heute nur diese Rasse zum Behandeln hatte. Die Braune stand bereits angebunden am Putzplatz und blickte mir gelassen entgegen. Ich begrüßte sie, indem ich sie an meiner Hand schnuppern ließ und dann über den Hals strich. Sie blieb völlig entspannt, als ich den Puls maß. 30 Schläge pro Minute. Das war völlig in Ordnung. Bei der Atmung zählte ich 11 Züge. Dann maß ich die Temperatur. Verwundert sah die Stute mich an, ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. 38,0 Grad. Also waren die PAT-Werte in Ordnung. Dann nahm Verena die Stute am Strick und trabte einmal über den Hof. Sie lief klar und hatte wunderschöne Gänge. „Gut, laufen tut sie Prima!“, rief ich Verena zu. Sie kam zu mir zurück und ich begutachtete Augen und Zähne der Braunen Stute. Die Augen waren hübsch, tränten jedoch ein wenig. Ich machte mir ein wenig Sorgen darüber und zog deswegen eine kleine Tube mit Creme aus der Tasche. „Einfach jeden Tag rund ums Auge cremen, lieber zu viel als zu wenig. Nicht, dass es noch eine Entzündung gibt“, erklärte ich Verena. Sie nickte. „Und in den nächsten drei Tagen nicht allzu starkem Wind aussetzen“, fügte ich noch hinzu. Die Zähne waren völlig in Ordnung, da gab es nichts zu meckern. Dann bereitete ich die Impfungen vor. „Ist sie bei so was brav?“, fragte ich vorsichtshalber noch mal nach, bevor ich die Influenza-Impfung setzte. „Sie ist eigentlich immer brav“, antwortete Verena stolz. Das stimmte. Supernova stand bei allen drei Impfungen, sowie bei der Wurmkur völlig brav still und döste sogar ein wenig. Damit war die Braune Stute fertig.

      Als nächstes wartete eine süße Red Roan Stute mit dem Namen „I´ve got the Moves Like Jagger“ auf mich. Neugierig kam sie uns gleich entgegen, nahm das Begrüßungsleckerli von Verena und schnupperte mich dann erstmal neugierig von oben nach unten ab. „Du bist ja eine Liebe“, sagte ich und kraulte sie hinter den Ohren. Sie schloss entspannt die Augen und ließ mich machen. Die Pulswerte betrugen 29 Schläge pro Minute. Ziemlich wenig, aber das machte mir keine Sorgen, so tiefenentspannt wie die Süße war. Pro Minute waren es zehn Atemzüge. Nun kam das Thermometer an die Reihe. Ein wenig verunsichert beäugte Jagger mich und trat einen Schritt zur Seite. Trotz ihrer Unsicherheit ließ sie sich brav die Temperatur messen und ich kraulte sie dabei. 37,9 Grad. Die Augen waren hübsch und leuchteten. Und die Zähne waren zwar ein wenig schief, jedoch nicht bedenklich. „Bitte auch vortraben“, bat ich Verena. Diese nickte und band die Stute los. Dann führte sie sie aus der Stallgasse auf den Hof und schnalzte. Brav lief Jagger mit und ich konnte keine Probleme erkennen. Dann bereitete ich die Impfstoffe vor. Die Wurmkur sollte die Stute als Tablette bekommen. Ich impfte als Erstes Tollwut. Oder zumindest versuchte ich es. Aber als Jagger die Spritze nur sah, wich sie schon erschrocken nach hinten auf. Das fand sie gruselig. „Hoppala, ist doch nur ein kleiner Pieks, dann ist es vorbei“, beruhigte ich sie. Trotzdem wollte sie mich nicht ranlassen. Erst als Verena und einer ihrer Stallburschen sie gemeinsam festhielten, schaffte ich es, mich ihr zu nähern und die Spritze zu setzen. Nervös tänzelte Jagger los, aber als drei Leute sie mit vereinten Kräften beruhigten, entspannte sie sich wieder. „War doch gar nicht so schlimm“, beruhigte ich sie und setzte gleich noch Tollwut. Diesmal erschrak sie nicht mehr. Offensichtlich war es nur das unbekannte Ding gewesen. Auch bei Tetanus passierte jetzt nichts mehr. „Siehst du? Schon vorbei“, sagte ich ruhig und gab ihr dann eine Schüssel mit Futter und der Wurmkurtablette drin. Das fraß sie brav und damit war sie dann auch entlassen. „Du warst doch ganz lieb“, lobte ich sie. Dann brachte Verena sie zurück in ihre Box.

      Als nächstes war die Stute „Faster“ an der Reihe. „Achtung, sie hat Angst vor Tierärzten“, warnte Verena mich bevor ich zu der braunen Stute hinging. Ich nickte. „Das bekommen wir schon hin“, sagte ich zuversichtlich. Faster stand bereits angebunden in der Stallgasse und sah uns neugierig entgegen. Als sie jedoch mich als Tierärztin erkannte, blähte sie erschrocken die Nüstern und wich nach hinten. „Hui, hat da jemand Schiss?“, fragte ich mit lieber, beruhigender Stimme. Sie entspannte sich bei diesem Klang zusehends, kam jedoch nicht näher auf mich zu. „Schau mal, stell dir vor, du bist bei deinem nächsten Rennen krank, weil ich dich nicht untersucht habe“, sprach ich weiter. Es war eigentlich völlig egal, was ich sagte. Hauptsache, sie hörte meine Stimme. Trotzdem wollte ich beim Thema bleiben und nicht über Koala Bären sprechen. „Das wäre doch schrecklich oder?“, meinte ich. Langsam kam sie auf mich zu und ich konnte sie am Hals kraulen. „Und wir können es auch ganz schnell hinter uns bringen. Du musst nur gut machen“, beruhigte ich sie weiter. Während ich kraulte, fuhr ich vorsichtig mit einer Hand zur Ganasche, um den Puls zu messen. 45 Schläge pro Minute. Ziemlich hoch, aber da sie sich gerade ganz schön erschrocken hatte, schob ich das darauf. Die Atmung betrug 14 Züge in der Minute. Das war noch ziemlich normal, wenn auch ein bisschen schnell. Dann kam das Thermometer. Hier half mir Verena wieder, indem sie Faster festhielt. Als Verena da war, beruhigte sich die Stute. Trotzdem zuckte sie ziemlich, während ich die Temperatur maß. 37,6 Grad. Okay, die PAT-Werte waren kein Problem. Dann ließ Verena die Stute vortraben. Ich sah keine Gangfehler und nickte ihr zu. Die Augen waren völlig in Ordnung, genauso wie die Zähne. Da ich nicht wollte, dass Faster bei den Spritzen Angst bekam, gab ich ihr die Impfungen als Tabletten, genau wie die Wurmkur. Das akzeptierte sie gut. Danach führte Verena die Stute wieder in ihre Box.

      Das nächste Pferd war ein brauner Hengst, welcher bereits im Hengststall angebunden war. Er trug den Namen Firewalker. Mit einem freundlichen Schnauben begrüßte er Verena und kuschelte sich gleich an sie. Ein süßes Pferd. „Ich halte ihn einfach. Wenn ich dabei bin, ist er meistens braver“, erklärte Verena mir und band den Hengst los. Ich nickte und streichelte den Großen erstmal zur Begrüßung. Er beschnupperte mich freundlich und ließ es dann brav über sich ergehen, dass ich den Puls maß. 35 Schläge pro Minute. Mittelfeld. Super. Die Atmung betrug 12 Züge in der Minute. Während Verena ihn kraulte, konnte ich auch ganz leicht die Temperatur messen. 37,9 Grad. Auch okay. Die Augen leuchteten und ich konnte keine Anzeichen von bevorstehenden Entzündungen entdecken. Mit den Zähnen verhielt es sich genauso. „Bitte einmal vortraben“, bat ich. Verena nickte und trabte mit Firewalker einmal über den Hof. Er lief klar und ganz problemlos. „Alles klar. Dann nur noch Impfen und Wurmkur“, rief ich Verena zu und sie kam wieder zu mir. Ich bereitete die drei Impfungen und die Wurmkur, die er auch als Spritze bekommen sollte, vor. Dann spritzte ich die Influenza Impfung. Während Verena ihn beruhigte, stand der Hengst ganz ruhig und brav da. Bald waren wir mit den Spritzen fertig. Dann ging es weiter zum nächsten Pferd.

      Als letztes für heute war der Jährling Wildfire xx an der Reihe. Er kam gleich an die Boxentür, um uns zu begrüßen. Ich hielt ihm die Hand hin und ließ ihn schnuppern. Offenbar fand er meinen Geruch interessant. Verena holte ihn raus und band ihn an. Brav stand er da und beäugte mich neugierig. Er ließ sich den Puls messen. 39 Schläge pro Minute waren in Ordnung. Die Atmung betrug 13 Züge pro Minute. Auch das war völlig okay. Dann kam ich mit dem Thermometer. Zuerst beschnupperte der Kleine das Ding und stufte es dann wohl als uninteressant ein. Jedenfalls ließ er sich brav die Temperatur messen. 38,1 Grad. Komplett in Ordnung. Die Augen leuchteten lebensfroh. Und die Zähne waren auch in Ordnung. Noch voll klein. Süß. „Bitte auch mal vortraben“, bat ich Verena. Sie nickte, band Wildfire los und trabte mit ihm los. Die Gänge waren noch ein wenig unsicher, aber er war ja auch noch klein. Trotzdem lahmte er nicht und das war ja die Hauptsache. Ich nickte Verena zu und bereitete dann die drei Impfungen vor. Vorsichtig spritzte ich ihm die Influenza Impfung. Wildfire sah mich erschrocken an, aber blieb ansonsten ruhig. „Ist doch alles gut“, beruhigte ich ihn. Bei den beiden anderen Impfungen blieb er ruhiger. Dann spritzte ich noch die Wurmkur ganz hinten auf die Zunge. Er schluckte es brav. Damit waren alle Pferde fertig. Verena brachte Wildfire noch rein und dann verabschiedeten wir uns und ich fuhr zurück nach Hause.

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      Galopprennen A auf L
      Völlig gestresst war ich meine Angestellten am Zusammenpfeifen. Nichts klappte, und die Vollblüter waren nervös wie sonstwas, weshalb ich noch wuschiger wurde. Drag me to Hell musste von L auf M gebracht werden, Supernova ebenfalls, Jagger von A auf L, Faster ebenfalls von A auf L und Firewalker auch. Filly wollte bewegt werden und Abby musste noch in Dressur weitergebildet werden. Nämlich von E auf A, aber von einer bekannten Trainerin, nicht von mir oder meinen Leuten selbst.
      "Caleb!", fauchte ich ihn an und betrachtete Filly, der mit angelegten Ohren hinter ihm herstapste. "Be careful, please don't pull him like that", pflegte ich bei und sah, wie Filly beim Klang meiner Stimme die Ohren nach vorne legte. "Gooood boy.", sagte ich leise und streichelte ihm kurz über den Kopf. "Alexis, hast du Hell und Nova schon fertig?", rief ich zu ihr rüber und sah mir Aaron an, der wohl doch Angst vor Abby hatte. "Gleich", rief Alexis rüber, doch ich war schon auf dem Weg zu Aaron. "Hey, lass mich dir helfen", befahl ich ihm im freundlichen Ton und nahm ihm den Führstrick ab. "Stell dich so neben sie..", erklärte ich und ging ein paar Schritte. "Wenn sie dir zu weit nach vorne kommt, box sie mit deinem Ellenbogen in die Schulter, und schick sie rückwärts. Sie soll gefälligst hinter dir gehen", sagte ich lächelnd und demonstrierte ihm, was ich meinte. Ich gab ihm den Strick wieder und er musste sie ein paar Mal rückwärtsgehen lassen, ehe sie den Kampf aufgab und er lächelnd zu mir sah. "Gut, nun bring sie nach hinten auf die Kleine Weide, Caleb, go with Aaron and take Filly to the meadow right from Abby then", sagte ich und lies die Beiden ziehen, während ich zu Alexis ging. Hell und Nova waren soweit fertig, ich half Alexis nur noch sie zu bandagieren, ehe wir uns die Helme schnappten und zur neuen Ovalbahn gingen. Ich musste Drag ein paar Mal rüberschieben, weil sie mich ständig über den Haufen rennen wollte. Na das konnte ja lustig werden, dachte ich mir und gab Alexis noch ein paar Anweisungen, wie sie sich verhalten sollte, wenn Nova überschwänglich wurde und unkontrolliert losgaloppierte. Zu erst sollte sie sie laufen lassen, ehe sie sie runterriegeln sollte. Ich hatte Caleb beauftragt, sobald er mit Filly fertig war, Gipsy zu satteln und ihn als Track-Pony zu holen. Außer Caleb lies ich wirklich keinen auf meinen geliebten Gipsy... Er sollte am Ziel warten und uns entgegenkomm. Hinzu kam dann noch Aaron auf Emilio, jedoch mit englischer Ausrüstung, um Caleb ein wenig zur Seite zu stehen.
      Gesagt getan: Wir gingen in die Startboxen, was schon mehr als schwierig war, da Hell wie eine Diva rumzickte und sich einfach nicht gefangen bekam. Irgendwann reichte es mir dann auch, so dass ich abstieg und sie mit starkem Rucken am Zügel zum Rückwärtsgehen zwang. Sie kam mit ihrem Hintern an der Startbox an und drückte sich ängstlich dagegen. "Lass es jetzt!", schnauzte ich sie an und schwang mich in den Sattel. Nova stand schon bereit und auch wir bequemten uns nun in die Box. Ich drückte auf den Timer und nun hieß es warten. 10..9..8..7..6..5..4..3..2..1.. Klack. Die Türen sprangen auf und Hell bäumte sich in der Box auf, während Nova aus der Startbox herausschoss. "Was zur..", fluchte ich und drückte ihr meine Fersen in die Rippen, nachdem sie wieder auf allen Vieren stand. Nun sprang sie wie von der Tarantel gestochen aus der Box und preschte Nova hinterher. Heute klappte auch wirklich gar nichts, denn ich merkte, dass ich Hell nicht zurückgenommen bekam, weil sie Nova einfach nur überholen wollte. Na hoffentlich tat sie sich dabei nicht weh. Nova war noch 3 Pferdelängen entfernt, als ich Calebs und Aarons geschockte Gesichter in der Ferne sah. Aaron war schon auf dem Sprung, um uns abzufangen, doch Caleb hielt ihn fest. Gut so. Caleb verstand die Kunst des Reitens um Längen besser als Aaron, doch der junge Mann lernte ja noch. Kurz pfiff ich Alexis zu. Sie schien es gehört zu haben, denn sie versuchte Nova langsamer zu bekommen. Endlich kamen wir neben ihnen an und ich nickte. Erneut schossen beide Pferde in vollem Tempo nach vorne. Nova hatte noch nie eine Chance gegen Hell gehabt, da die Stute einfach um Längen größer war und auch an Schnelligkeit einiges mehr beweisen konnte. Aaron schaute uns nur geschockt an, als wir zwischen den Beiden hindurch galoppierten. Emilio waren die beiden schnellen Pferde nicht so geheuer, weshalb er geschockt nach hinten sprang. Doch Aaron konnte sich halten, weshalb nichts passierte. Langsam liesen wir die Pferde auslaufen und klopften die Hälse der verschwitzten Stuten. "What the hell..", fing Caleb an, als er und Aaron zu uns aufschlossen. "Did she rised in the box?!", Caleb schien völlig verwirrt. "Yeah, but it's okay. If she does it at a real race, she would be also fast enough to get placed I think. But we have to train it. It should not happen anymore. It's too dangerous.", erklärte ich ihm und schwang mich von Hells Rücken. Die anderen drei stiegen auch ab, ehe wir alle Pferde zurück brachten, sie absattelten, ihnen Decken auflegten und sie in die frisch gemisteten Boxen stellten, wo sie sich sofort auf ihr Kraftfutter stürzten- alle bis auf Emilio, da er weiterhin Track Pony spielen musste.Wir tauschten sie dann gegen die drei schon gesattelten Vollblüter Jagger, Faster und Walker. Caleb ritt Walker, ich Faster und Alexis Jagger. Es war mir zu gefährlich Aaron auf eines der Vollblüter zu setzen. Er war zwar schonmal ein Rennen mitgelaufen, jedoch reichte das auch vollkommen für den Anfang. Mit Emilio zusammen war er als "Tracker" wirklich besser aufgehoben.
      Zu viert gingen wir dann also zur Bahn. Aaron und Emilio stellten sich an das Ende unserer Strecke und wir versuchten, die drei in die Boxen zu bekommen, ehe ich den Timer stellte. 10..9..8..7..6..5..4..3..2..1..Klack. Die Türen öffneten sich und ich hörte, wie Caleb Walker lautstark antrieb. Dieser Spinner. Er war eben doch nur die Westernpferde gewöhnt. Lachend trieb ich meine Faster an und preschte los. Sie konnte sich gut neben Walker halten, doch Jagger war schneller. Es kam also doch auf die Größe an, dachte ich mir- war ja eben bei Nova und Hell genauso gewesen. Es dauerte wirklich nicht lange, bis wir ins Ziel einliefen. Alexis hatte mit Jagger gewonnen, danach kam Caleb mit Walker und das Schlusslicht bildeten Faster und ich. Ich hatte die Stute jedoch bewusst zurückgenommen, da sie ja auch nicht mehr die Jüngste war. Eigentlich lief sie auch nur aus Spaß mit. Das hier war auch ihre letzte Stufenerhöhung- obwohl: vielleicht packte sie die Klasse M auch noch. Dann war aber genug.
      Wir lobten die Pferde und brachten sie wieder in die Stallungen, ehe wir sie absattelten, kurz die Hufe kontrollierten, ihnen Decken auflegten und sie wieder in die Boxen konnten. Aaron und Alexis gingen Filly und Abby holen und Caleb und ich kontrollierten noch einmal die Beine der Rennpferde, ehe wir ins Haus gingen. Aaron und Alexis kamen schon zurecht.
      Heute war ein erfolgreicher Tag gewesen. Hell und Nova waren im Galopprennen auf der Klasse M, Faster, Jagger und Walker auf der Klasse L. In ein paar Wochen ging es dann weiter.

      Pflegi by Veija
      Meine geliebten Vollblüte waren zur Zeit alle im Training. Hell und Nova liefen schon Galopprennen der Klasse M. Sie waren beide nicht mehr weit davon entfernt, in der Klasse S zu laufen.
      Doch auch die anderen Galopper machten sich gut und entwickelten sich prächtig. Besondere Fortschritte machte meine neue Stute Abby. Sie war nicht nur im Springsport ein Crack, sondern auch in der Dressur. Momentan hatte sie ein Training hinter sich, bei dem eine bekannte Trainerin sie auf die Stute A gebracht hatte. In ein paar Wochen würde sie die ersten Turniere in dieser Klasse gehen, ehe ich sie selbst auf die Stute L weiterbilden würde. Vielleicht würde ich auch Springen vorziehen, je nachdem wie weit Aaron mit seiner Arbeit mit ihr war.
      Bei den Pferden angekommen, legte ich Nova und Hell eine Weidedecke auf und brachte sie auf die Schneebedeckte Weide. Sie waren es gewöhnt, bei Kälte draußen zu stehen. Auch Faster, Jagger und Abby kamen auf die Koppel. Nur der arme Firewalker kam allein in die Halle, wo er sich austoben konnten. Ihm fehlte noch ein Kamerad, mit dem er zusammen auf die Koppel konnte. Große Hoffnungen setzte ich da in den kleinen Wildfire, dass er und Walker sich später einmal gut verstehen würden.
      Als alle Pferde aus den Boxen waren, fing ich an zu misten. Das dauerte, und dauerte. Doch nach gut einer Stunde war ich fertig und schnitt haufenweise Säcke mit Pellets auf, die ich in die Boxen schüttete. Jedes Pferd bekam zwei Säcke Pellets, auf denen sie eine Weile laufen konnten. Diese hatten den Vorteil, dass die Pferde sie nicht so gerne auffraßen und die Boxen leichter sauber zu halten waren.
      Nach dem Misten bekamen alle ihre Rationen Heu in die Box gelegt, nachdem ich die Tränken kontrolliert hatte. Zum Schluss mischte ich allen ihr Kraftfutter, ehe ich Walker aus der Halle reinholte und ihn mitsamt Decke in seine Box stellte. Auch die fünf Mädels kamen wieder in ihre Boxen und stürzten sich gierig auf ihr Kraftfutter. Lächelnd kontrollierte ich, ob alle Boxen richtig verschlossen waren und ging dann wieder ins Haus, um mich aufzuwärmen. Es war wirklich kalt draußen.

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      Galopprennen L auf M
      Heute war es mal wieder so weit. Die Vollblüter konnten mal wieder eine Stufe höher trainiert werden. Lächelnd sah ich meinen Mitarbeitern zu, wie sie die Pferde fertig machten. Zunächst würde Aaron mit unserem Trackpony Emilio auf die Bahn gehen und ihn ein wenig reiten, ehe Caleb und ich mit Supernova und Drag me to Hell auf die Bahn gehen würden. Die beiden Stuten würden nämlich nach dem Training in der Klasse S laufen, was ein gutes Licht auf unseren Hof werden würde. Im Sport laufende Pferde, die zudem noch gut abschnitten, waren immer wieder einen Blick auf die Homepage oder einen Besuch wert.
      Doch genug nachgedacht, freudig schwang ich mich auf Hells Rücken und ritt sie zur Ovalbahn. Heute war meine Dame besser gelaunt als das letzte Mal, weshalb wir sie sehr schnell in der Startbox hatten. Nova folgte ohne zu zögern mit Caleb, und schon waren wir in der Box. Ich streichelte meiner Stute kurz über den Hals, ehe Alexis den Timer stellte und die Türen aufflogen. Hell schoss so schnell aus der Box, dass ich mich in ihrer Mähne festkrallen musste, um nicht von ihrem Rücken zu fallen. Nach einem kurzen Blick nach hinten sah ich, wie verdutzt Caleb uns nachschaute und Nova antrieb. Hells Galoppsprünge wurden von Sprung zu Sprung länger und raumgreifender, so dass Caleb und Nova keine Chance hatten uns einzuholen. Größere Pferde waren eben doch ab und an von Vorteil.
      Während wir so galoppierten hatte ich Alexis aufgetragen, Faster, Jagger und Walker fertig zu machen. Es dauerte auch nicht mehr lange, da war ich mit Hell durch die Ziellinie galoppiert, gefolgt von Caleb und Nova.
      Wir lobten die Pferde ausgiebig und brachten sie in den Stall, wo wir sie absattelten und wieder in ihre Boxen brachten. Ich schnappte mir nun die ältere Stute Faster, Alexis Jagger und Caleb den Hengst Walker. Nach dem Training konnten die drei in der Stufe M starten.
      Aufgeregt stellten wir uns auf, stellten den Timer ein und los gings. Ich hielt Faster ein wenig zurück, da sie eine leichte Erkältung hatte. Walker und Jagger preschten davon und ich merkte, wie gerne Faster laufen wollte, doch nicht mit ihrer Erkältung. Sie schlug sich gut und kam nur circa 7 Pferdelängen hinter den anderen beiden ins Ziel, doch das war wirklich okay. Gewonnen hatte Walker, der heute in Höchstform war. Lächelnd stich ich mir meine Haare aus dem Gesicht und ritt die Stute zur Stallung, wo wir alle Pferde absattelten und versorgten. Schließlich wurden ihre Trainingspässe geändert, so dass Hell und Nova nun in der Stufe S und Walker, Jagger und Faster in der Stufe M starten durften.
    • Bracelet
      Tierarztbericht by Yumika
      Heute hatte ich wieder einen Großauftrag vor mir. Ich sollte alle Pferde von Verena behandeln. Von meiner Wohnung bis zu ihr war es nicht sehr weit, weshalb ich sehr schnell bei ihr war. Außerdem freute ich mich, da ich meine Beiden Pferde Snuff und Steel Heart besuchen konnte. Leider mussten mich meine Pferde verlassen, da ich beruflich bedingt umziehen musste und die Pferde nicht mitkommen konnten.
      Bei Verena angekommen verwickelte mich Caleb zunächst in ein Gespräch und wollte mich gar nicht mehr gehen lassen. Als ich mich dann endlich von ihm lösen konnte, kam mir Verena auch schon entgegen und umarmte mich lächelnd. Wir redeten eine Weile, bevor wir uns zu dem ersten Pferd begaben. Die erste war Drag me to Hell, die ihre alte Besitzerin sofort erkannte. Sie wiehrte mir freudig entgegen und streckte ihren Kopf aus der Box heraus, um gestreichelt zu werden. "Na mein Mädchen?", sagte ich und nahm sie raus. Es folgte eine allgemeine Untersuchung aller Vitalwerte, doch die waren top in Ordnung. Ich schaute mir ihren Pass an, ehe ich die nötigen Impfungen auffrischte und ihr die Wurmkur verpasste. Zum Schluss wurde sie gechippt, was ihr nicht so wirklich gefiel, aber das musste sein.
      Schon waren wir mit ihr fertig, ehe Verena schon das zweite Pferd holte. Es war Supernova, die mich auch noch erkannte. Lächelnd streichelte ich ihren Kopf und überprüfte ebenfalls ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie. Fertig war auch Nova.
      Nun kam Verena mit einer wunderschönen Red Roan Sabino Stute. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Als nächstes war Faster an der Reihe. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Nun war ein Hengst an der Reihe. Firewalker hies der Gute. Auch seine Vitalzeichen wurden überprüft, seine Imfpungen aufgefirscht, die Wurmkur verpasst und der Chip unter die Haut gesetzt. Das Selbe geschah auch mit dem kleinen Hengst Filly. Augen auf betrachtete ich nur durch die Box hindurch, ihr fehlte nichts, da der Tierarzt erst vor Kurzem nach ihr geschaut hatte.
      Wir waren fertig mit den Englischen Vollblütern und gingen zu den 3 Pferden der Angestellten. Der alte Wallach Emilio war der erste, um den ich mich kümmerte. Ich checkte seine Vitalzeichen, frischte Impfungen auf, gab ihm die Wurmkur und setzte den Chip unter seine Haut. Alles lies er brav über sich ergehen, ehe ich ihm ein Lekerli hinstreckte, welches er genüsslich fraß.
      Das nächste Pferd war Black Ops. Sie kannte ich auch noch, auch wenn sie sich nicht mehr an mich erinnern konnte. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Das letzte Pferd der drei war ein Isländer Mix, mit einer sehr schönen Farbe. Die Kleine war zunächst etwas zickig, doch auch hier klappte alles. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Der erste im Sportstall war Gipsy. Ihn kannte ich auch noch. Er war neben Bella Verenas Lieblingspferd. Ich konnte mir nicht vorstellen, was wohl geschehen würde, wenn einem der Beiden etwas zustoßen würde. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor seine Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihm eine Wurmkur und chippte ihn. Schon war der Wallach fertig.
      Die nächste war eine sehr ungewöhnliche Stute. Eine Kreuzung aus Quarter Horse und Andalusier. Doch auch ihre außergewöhnliche Rasse konnte sie nicht vor dem Tierarzt schützen. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Es folgten Skrúður, Vin, Hængur, Gulrót, Harley, Náttdís und Eldrian Antrax, deren Vitalzeichen alle in Ordnung waren, weshalb ich sie impfen konnte bzw die Impfungen auffrischen konnte. Allen verpasste ich eine Wurmkur und chippte die Pferde, die noch nicht gechippt waren.
      Bei Snuff und Steel Heart ging ich besonders gründlich vor, da die Beiden erst vor ein paar Tagen in Verenas Stall gewechselt hatten. Die beiden hatten etwas erhöhte Temperatur, doch das kam durch den Stress und die ganzen neuen Pferde. Dennoch konnte ich impfen, Wurmkur verpassen und chippen. Schon waren wir mit den Sportpferden fertig, weshalb Verena und ich zu den Westernpferden gingen. Zu erst waren die Hengste dran.
      Die ersten waren Genuine und Spooky. Es folgten Ready for Action und Stütchen. Mit Stütchen war natürlich Funky Powerbabe gemeint, doch für mich und Verena war er mehr weiblich, als männlich. Genau so stellte er sich auf an, als wir chippen wollten. Doch es sei ihm verziehen. Die nächsten waren King Bee, Enjoy und Ali. Gefolgt von What Lies Ahead, Gun and Slide und Charly. Bei ihnen klappte auch alles super, weshalb ich schnell bei Flintstone, Sympath und Siku war.
      Nun kam der schwierigste Kandidat: Zues. Impfen mussten wir mit dem Blasrohr, die Wurmkur mischten wir ihm in sein Futter. An chippen war nicht zu denken.
      Schon waren wir fertig mit den Hengsten, weshalb es zu den Stuten ging. Die erste war Bella, die mich neugierig beäugte. Sie kannte mich ja auch schon lange. Lächelnd klopfte ich ihren Hals, ehe ich ihre Vitalzeichen untersuchte, sie impfte, ihr die Wurmkur gab und schließlich chippte.
      Bei Snapper Little Lena war das Ganze etwas schwieriger. Die Stute war nämlich blind und reagierte auf alles ganz anders, als die anderen Pferde. Wir holten ihr Holly Golightly zur Hilfe, damit sie sich an ihr orientieren konnte. Ständig hatte sie ihre Nase an Hollys Fell, um sich zu vergewissern, dass sie noch da ist. Die Untersuchung verlief noch sehr gut. Das impfen und die Wurmkur ging auch noch, nur das chippen machte ihr und Holly ein wenig Probleme. Doch alles verlief gut, weshalb wir uns den restlichen Pferden widmen konnten.
      Princess Gun, Vice, Devil, Cherokee Rose, Amarula, Moonrise, Summertime, Dawn of Hope, Honey, Angelic Desolation, Born to Die, Comeback of a fallen Goddess, Croatoan, Raised from Hell, Sheza, Secret, Wusel und Crow. Mal verlief die Untersuchung sehr gut, mal hatten wir ein paar Probleme. Doch nun waren wir fertig und Verena zeigte mir noch voller Stolz ihr erstes Paint Horse Fohlen. Aquila. "Wirklich eine Schönheit", sagte ich und wir gingen noch ein wenig ins Haus, um zu reden. Schließlich verabschiedete ich mich von ihr und ihren Mitarbeitern, ehe ich nach Hause fuhr.

      Distanz E auf A by Veija
      Heute waren also die anderen Vollblüter dran mit dem Training. Ich hing schon ziemlich hinterher, weshalb das Training doch sehr kurz ausfallen würde. Lächelnd schmiss ich Hells Vielseitigkeitssattel auf ihren Rücken, während ich Alexis beim satteln von Jagger zusah, Caleb beim satteln von Walker und Aaron beim satteln von Walker. Meine drei Mitarbeiter kannten die Pferde um einiges besser wie meine neue Auszubildende Aliena. Doch damit sie auch mitreiten konnte, drückte ich ihr Rosy in die Hand. Zwar schaute Aliena mich etwas skeptisch an, doch ich nickte ihr lächelnd zu. Rosy konnte locker mit den Vollblütern mitlaufen, wenn man sie richtig handhabte. Ein Problem gab es jedoch noch: Ich lies Caleb nicht gerne meine Pferde reiten. Er war immer recht grob und unsanft zu ihnen, weshalb er meinen Hengst bekommen hatte, auch wenn Walker, der wirklich keiner Fliege etwas zu Leide tun konnte, mir etwas Leid tat.
      Nachdem nun alle Pferde gesattelt waren, zogen alle die Reithelme und ihre Schutzwesten an, ehe wir auf den Hof gingen, dort nachgurteten und uns auf den Rücken der Pferde schwangen.
      Ich ritt hinter Caleb und Walker her, die ich aus "Sicherheitsgründen" wegen den Stuten nach vorne verbannt hatte. Ich hatte Caleb den Weg ausführlich erklärt, und er war ihn auch die letzten Tage mit mir geritten, weshalb er die Truppe anführen konnte. Aliena ritt mit Rosy neben mir und Hell, weil wir Hells Freundin Nova nicht dabei hatten. Hinter uns waren Alexis und Aaron mit Jagger und Faster, die auch ein Herz und eine Seele waren.
      Nach einer Weile schlug Caleb nun den Weg zur Galoppstrecke ein, und wir trieben die Pferde an, so dass wir im lockeren Galopp den Berg hoch galoppierten. Oben angekommen parierten wir zum Trab durch und trabten eine lange Strecke, ehe wieder eine kurze zum Schritt gehen folgte. Dann kam noch eine etwas längere Galoppstrecke, eine Trabstrecke und schon waren wir fast wieder zu Hause. Diesen Weg würden wir jetzt einige Tage hintereinander reiten, so dass die Pferde immer länger traben und galoppieren konnten, damit sie konditionsmäßig keine Probleme hatten, mit Arabern oder anderen Distanzpferden mit zu halten.
      Am Hof angekommen sattelten wir ab, brachten alle Pferde mit leichten Decken in ihre Boxen, verteilten Heu und kontrollierten Wasser, gaben jedem Pferd seine Ration Kraftfutter und widmeten uns dann dem Training anderer Pferde.

      Pflegi by Veija
      Schon früh am Morgen waren meine Mitarbeiter und ich auf den Beinen. Schließlich stand heute eine Art "Frühlingsputz" an, in dem wir alle Pferde bewegen wollten und ihnen ein wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen.
      Wir begannen im Stutentrakt, wo Caleb, Aaron, Alexis, Aliena und ich nacheinander Bella, Princess, Devil Rosy, Amarula, Shadow, Summer und Like Honey and Milk in die Führanlage brachten, ehe wir uns um die Boxen kümmerten. Nach einer halben Stunde waren diese wieder sauber, so dass wir in jede Box einen Sack "Streupellets" schütteten, ehe wir die Heunetze auffüllten, das Wasser kontrollierten und jedem Pferd seine Ration Kraftfutter dosierten. Dann kamen die 8 Pferde wieder rein. An eine Pause war jedoch nicht zu denken, da wir nun Angelic Desolation, Bailey, Goddess, Croatoan, Sheza, Crow, Grace & Pluie in die Führanlage brachten, ehe wir auch deren Boxen ausmisteten. Raised from Hell und Annie blieben im Stall. Annie sollte sich noch ein wenig einleben, bevor es an die Arbeit ging. Raised from Hell bekamen wir nur mit Mühe ausgemistet, da sie noch nicht wirklich händelbar war. Seufzend schüttelte ich den Kopf. Sie war wohl ein Pferd, dass man brechen musste, um mit ihr arbeiten zu können. Caleb und ich würden uns in der nächsten Zeit wohl mit ihr beschäftigen müssen... Nun kamen die 8 wieder rein und stürzten sich auf ihr Kraftfutter.
      Weiter ging es zu den Hengsten. Gen, Spooky, Funky, Ali, Winny, Blue, Flint und Pathy kamen ebenfalls in die Führanlage. Siku stellten wir in den Round Pen, Sol kam kurz auf die Koppel. Zues stand noch immer in Penals eingezwängt auf einem Stück der Koppel, weshalb wir ihn nicht ausmisten mussten. Erneut waren wir nach einer guten halben Stunde fertig, so dass alle Pferde wieder in ihre Boxen zurück konnten- ganz zum Leidwesen von Sol, dem das bisschen Gras, was zur Zeit auf der Wiese war, sichtlich schmeckte.
      Weiter ging es zu den Vollblütern, wo wir in den letzten Tagen zwei Neuzugänge bekommen hatten.
      Erneut brachten wir die Pferde in die Führanlage. So waren Hell, Nova, Jagger, Faster, Abby, Zucker, Manni und April innerhalb 5 Minuten in Bewegung. Faster stellten wir in den Round Pen, da wir ihn nicht gerne mit den Stuten zusammenliesen. Nach etwa einer halben Stunde waren wir soweit fertig, dass die Pferde wieder reinkonnten.
      Es war fast geschafft, denn es fehlten nur noch 2 Stallteile. Nun waren wir also bei den Sportpferden angelangt: Gipsy kam auf die Koppel, Skrudi, Vin, Haengur und Glaeta kamen zusammen mit Ops, Oca, Snuff und Heart in die Führanlage. Emilio, Antrax, Maracuja, Callus und Kunis stellte ich auf verschiedene Koppeln. Für die Pferde viel zu schnell waren wir fertig mit der Arbeit, denn sie wollten liebend gerne noch weiter grasen. Doch alles fanden wieder ihren Platz in ihren Boxen.
      Nun gingen wir zu den Jungpferden in den großen Offenstall. Lächelnd begrüßten wir Lil, Holly, Action, King, Enjoy, Striga, Gulrót, Peppy, Dawn, Wildfire, Harley, Charly, Secret, Wusel, Náttdís, Aquila, Nucu und Nani. Wir verbannten alle Fohlen aus dem überdachten Bereich des Stalls, so dass wir in Ruhe ausmisten konnten. Aliena und Alexis gingen zudem noch über die Koppel und äfpelten diese ab. Als wie fertig waren, konnten die Fohlen und Jungpferde wieder unter den überdachten Teil. Es fing nun ziemlich stark an zu regnen, weshalb alle unter Dach wollten. Natürlich spielte Wildfire wieder mit dem Stroh und schmiss alles durch den Stall. Lachend schauten wir den Tieren zu, ehe wir überlegten, ihnen beim nächsten Misten auch Pellets zu geben. Doch uns war es lieber, die Fohlen schliefen im warmen Stroh.
      Wieder im Hauptstall angekommen, zog mich Caleb zur Seite. "So... something changed", sagte er unerwartet zu mir und ich merkte, wie mein Herz in meiner Brust hämmerte. "Something changed?", fragte ich ihn. "Yes, darling", sagte er in seinem charmanten Ton. In letzter Zeit hatte er mich immer öfter darling genannt, ohne dass er mir wirklich aufgefallen war- naja, jetzt viel es mir auf. "I'm sorry..", sagte er noch leise, ehe er seine Lippen auf die Meinen presste. Völlig verwirrt reagierte ich einfach gar nicht und stand stocksteif vor ihm, ehe ich den Kuss leicht erwiderte. Viel zu plötzlich löste er sich von mir und verschwand einfach in der regnerischen Nacht. "Wow..", sagte ich leise und strich mir über die Lippen, bevor ich ein unterdrücktes Lachen hörte. Aaron hatte uns gesehen. "Na was der Kerl vorhat...", sagte er unschuldig und zuckte mit den Schultern. Natürlich wusste er über Calebs Vorhaben bescheid, doch er wollte mir nichts verraten. Verwirrt ging dann also zurück ins Haus, wo ich mich nach dem Duschen sofort ins Bett legte.

      Galopprennen M auf S
      Drag me to Hell Springen E auf A, Augen auf! Ich komme Springen L auf M, My lovely Horror Kid Springen E auf A, I've got the moves like Jagger Galopprennen M auf S, Faster Galopprennen M auf S, Firewalker Galopprennen M auf S, Zuckerschock Galopprennen M auf S, Wild Reflex Galopprennen E auf A, Nyanda Galopprennen E auf A, Seattle Slew Galopprennen E auf A, Priamos Ruffia Kincsem Galopprennen E auf A, CHH' Lamperd Galopprennen L auf M und Sacramento XX Galopprennen A auf L
      Etwas genervt sprang ich aus dem Bett. Mein Wecker klingelte früh- viel zu früh. Nach einem Blick auf die warf ich mich wütend zurück ins Bett. 6 Uhr am Morgen. Doch wenn man so eine große Ranch hatte, musste man damit leben, früh aufzustehen. Vor ein paar Wochen als die Fohlen kamen, war ich teilweise schon um 4 Uhr morgens wach, das war früh.
      Heute sowie die nächsten Tage mussten wieder alle Pferde dran glauben und trainiert werden. Anfangen wollten Aaron, Alexis und ich mit Hell, Abby und Horror. Die drei Stuten würden alle im Springen gefördert werden, wobei ich mir noch nicht sicher war, wer wen reiten sollte. Um halb sieben fanden wir uns also alle drei im Stall wieder und machten die Pferde fertig, ehe wir in die Halle gingen. Caleb und Aliena hatten schon E/A Sprünge aufgebaut und ein paar L/M Sprünge für Abby. Da unsere Halle wirklich riesig war, konnten wir alle noch eine kleine Stelle finden, wo wir die Pferde longieren konnten, ehe wir nach dem Nachgurten aufsaßen. Ich saß auf Horror, Alexis auf Hell und Aaron auf seiner geliebten Abby. Aaron würde jedoch nur die E/A Basics wiederholen, da er vom Niveau her nicht so hoch war, wie seine Stute. Da mussten wir mit Emilio nochmal üben.
      Horror behnahm sich heute wirklich vorbildlich und schien nicht die Absicht zu haben, mit abzusetzen, weshalb wir den E Parcours solide übersprangen, ehe wir uns auf die A Sprünge konzentrierten. Es war etwas kompliziert, mit 3 Pferden in der Halle zu sein, doch wenn man auf die anderen achtete, war das kein Problem. Als ich mit Horror soweit durch war, sah ich Alexis und Hell zu, bei denen alles klappte. Also schwang ich mich von Horror, drückte sie Aaron in die Hand und setzte mich selbst auf Abby, um mit ihr die L und M Elemente zu springen. Nach einer guten halben Stunde war Alexis schon lange verschwunden und auch Abby und ich machten Schluss, weil sie ihre Sache gut gemacht hatte. In zwei bis 3 Tagen würden wir das Ganze wieder machen.
      Doch nun waren die Vollblüter dran. Jagger, Faster und Walker mussten von M auf S gebracht werden, weshalb ich mir diesmal Alexis und Caleb schnappte. Ich ritt Jagger, Caleb Walker und Alexis Faster.
      Nach einem kurzen Aufwärmen ging es in die Boxen. Die Pferde kannten das schon alles, weshalb sie nur so aus der Box preschten. Allen voran Caleb mit Walker, der sich immer besser machte. Lächelnd trieb ich Jagger weiter an, bis sie und Faster gleich auf waren und sogar zeitgleich ins Ziel kamen. "Great job", sagte ich zu Caleb und nickte Alexis zu. Die Vollblüter mussten wieder jeden Tag trainiert werden, damit sie wieder in Form kommen und Rennen laufen können.
      Die nächsten waren Zuckerschock, Wild Reflex, Nyanda, Seattle Slew und Priamos Ruffia Kincsem, meine neuste Stute. Lächelnd klopfte ich Prias Hals, während sich Aliena, Alexis, Caleb und Aaron ein Pferd aussuchen konnten. Wir wärmten die Pferde alle ausgiebig auf, ehe wir auf die Bahn gingen und die Starts vor den Boxen probierten, ehe wir die Tiere mit den Startboxen bekannt machten. Pria war kaum zu halten, als die Tür aufflog und schoss lange vor den anderen auf die Bahn. Das lag daran, dass sie schon Rennen gelaufen war! Dementsprechend konnte keines der Pferde auch nur annähernd an sie ran. Mit großer Mühe bekam ich die Stute jedoch nach ein paar hundert Metern gezügelt. Irgendwann würde sie sich alles brechen, wenn sie weiterhin so raste. Deshalb standen in nächster Zeit Ausritte und Longenstunden auf dem Plan, ehe sie wieder auf die Rennbahn kommen sollte.
      Als wir mit den Pferden fertig waren, fehlten noch Lamperd und Sacramento. Die beiden Hengste waren schon erfahrener, weshalb es nicht lange dauerte, bis wie sie trainiert hatten. Nun war es auch genug, denn wir hatten schon sagenhafte 23°C!
      In den nächsten Tagen, um genauer zu sein 6, trainierten wir alle Pferde weiter. Mit Pria machte ich viele Ausritte und longierte sie ausgiebig, damit sie ein besseres Gefühl für ihr Tempo bekam, ehe sie am letzten Tag wieder mit auf die Bahn. Schon bei ihren ersten Galoppsprüngen merkte ich, dass sie viel konzentrierter lief und mehr auf mich achtete. Wie nicht anders erwartet kamen wir als erste ins Ziel. Diesmal jedoch mit nicht ganz so viel Vorsprung, wie beim letzten Mal. Stolz auf alle Pferde, kamen sie nach dem Trockenreiten auf die Koppel und- wie sollte es anders sein, wälzten sie sich.

      Pflegi by Veija - Thunderstorm!? Are you Kidding!?
      Benommen schaute ich auf die Uhr. Schon 12? Draußen krachte es einmal laut, was mich zusammenfahren lies. Der Wetterbericht hatte doch Recht behalten. Es schüttete wie aus Eimern und immer wieder zuckten Blitze vom Himmel, gefolgt von einem höllischen Lärm. Ich stand auf und blickte nach draußen. Ich konnte meinen Augen kaum trauen! Da standen meine Pferde, im Gewitter!
      Sofort war ich hellwach und zog mich mehr schlecht als Recht an, ehe ich nach unten stürmte und meine Mitarbeiter zusammenrief: "WER von euch hat die Pferde raus gestellt?!", fragte ich die vier doch keiner wollte mir antworten. "Leute, Regenjacken an und ab! Guckt dass die alle zurück in den Stall kommen!", fauchte ich sie an und zog mir ebenfalls meine Regenjacke an, ehe ich zu den Zuchtstallungen stürmte. Bella, Amarula, Grace und Nova bekam ich alle zusammen in den Stall, ehe mir Brother, Spooky und Funky schnappte und sie in den Stall brachte. Eigentlich musste ich die Pferde nur von ihren Paddocks in den Stall scheuchen, doch das war leichter gesagt, als getan. Schließlich sahen alle Boxen aus wie Sau, weil sich noch niemand erbarmt hatte, diese zu misten. Kurz seufzte ich. Also musste ich nachher ran.
      Nun ging es weiter zu den Vollblütern. Hell, Jagger, Faster, Augen auf, Zucker und Wild Reflex waren von der Koppel schon wieder in ihrem Stall. Lamperd, Nyanda, Sacramento, Scoubidou, Seattle Slew, Pria und Horror brachten Caleb und ich noch zusammen in ihre Stallungen. Auch die beiden Stalltrakte der Vollblüter waren noch nicht gemacht. Seufzend verdrehte ich die Augen und machte mich nun mit Caleb und Aaron im Schlepptau auf zum Trainingsstall. Zum Glück hatten Aliena und Alexis schon fast die Hälfte der Pferde im Stall! So befanden sich Genuine, Gipsy, Lil Princess, Skrudi, Wimpy, Cherokee, What Lies Ahead, Gun and Slide, Moon, Summertime, Dawn of Hope, Emilio. Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Goddess, Sheza, Sweety und Siku schon im Stall. So holten wir zu fünft noch Náttdís, Eldrian, Solitary, Pluie, Cauldron, Annie, Silver, Blue Gun, Possible Pasts, Smoking Chex, King Gun, Sue und Ravi in den Stall. Auch ihre Boxen mussten alle noch gemacht werden, doch zunächst gingen wir zu den Jungpferden am Offenstall.
      Crescent Wolf, Crow, Holly, Harley, Ocarina, Raised from Hell, Lena, Striga, Aquila und Peppy Ann kamen in den Offenstall für die Stuten, dessen Stalltür ich schließen konnte, damit die Pferde für den Tag drin blieben. Zues musste leider in seinem provisorischen Paddock bleiben, so Leid es mir tat. Wildfire, Omira, Kunis und Gunna Whiz kamen in ihren Offenstall, wo ich ebenfalls die Tür schloss. Seufzend trug ich nun jedem auf, welche Pferde er zu misten und zu füttern hatte.
      Also ging ich in den Zuchtstall und kümmerte mich um die dortigen Pferde. Im Moment erwartete keines der Tiere Nachwuchs, was auch nicht so schlecht war, denn ich war ja gerade erst dabei, eine Zucht aufzubauen. Da konnten die Tiere ruhig noch ihr Leben genießen, fernab vom täglichen Training. Eigentlich hatten es die Zuchtpferde und die Jungpferde bei mir am Besten. Sie konnten den ganzen Tag fressen und ihr Leben genießen.
      Kurz lachte ich, ehe ich kopfschüttelnd den Stall verlies. Ich war schon fertig und bereitete nun das Mittagessen vor, was wir um geschlagene 17 Uhr essen würden. Tja, die Pferde gingen eben vor.

      Distanz A auf L by Veija
      [...]Nachdem das Training der Galopper so gut funktioniert hatte, waren die Distanzer dran. Skrúður, Zuckerschock, Drag me to Hell, Jagger, Faster und Firewalker sollten von A auf L gebracht werden, Goodbye Graceful von L auf M. Da es 7 Pferde waren und wir nur 5 Leute, lud ich zwei Nachbarn von uns ein, die selbst Distanzpferde hatten, ob sie nicht ein Töurchen mit uns drehen wöllten. Natürlich willigten sie ein und so kam es, dass einer von den beiden den Isländerhengst Skrudi und der andere Zuckerschock ritt. Ich ritt meine liebe Grace, da ich mich doch im Westernsattel eher zu Hause fühlte, als im Vielseitigkeitssattel. Caleb ritt Hell, Aliena Faster, Alexis Jagger und Aaron Firewalker. Die zwei verstanden sich mittlerweile wirklich schon sehr gut und Walker war wirklich ein unkompliziertes Pferd!
      Damit die Hengste nicht zu wuschig wurden, ritten Walker und Skrudi ein paar Pferdelängen vor den Stuten. Es ging bergauf und bergab, im Schritt, im Trab und im Galopp, bis wir schließlich nach gut 20km wieder zu Hause ankamen. Die nächsten Tage steigerten wir die Strecke und so konnten wir am Ende der Woche stolz verkünden, dass alle Pferde ihre Aufstufung geschafft hatten.[...]

      Pflegi by Veija
      Langsam reckte ich mich in meinem Bett, ehe ich mich dann doch begannte und aufstand. Nach einer kurzen Dusche, die mal wieder sinnlos war, da ich in einer Stunde wieder nach Pferd riechen würde, zog ich mir eine Jeans und ein kurzes, kariertes Hemd an. Natürlich durfte mein Hut nicht fehlen, wobei ich heute einen schwarzen anzog. Meine Haare band ich davor noch zu einem tiefen Zopf, ehe ich in meine Boots schlüpfte und nach unten an den Frühstückstisch ging, den Aaron freundlicherweise schon gedeckt hatte. "Danke", sagte ich zu ihm, ehe ich mich an den ansonsten leeren Tisch setzte. "Wo ist der Rest?", fragte ich ihn dann, worauf er nur mit einem schulterzucken antwortete. Auch gut, dachte ich mir und schmierte mir mein Brot, ehe ich die neuste Post checkte, die seit neustens Nachts mit der Zeitung kam. Es war mir ganz recht, da ich Post sowie Zeitung dann schon am Frühstückstisch lesen konnte, allerdings tat mir der Postbote leid, da es nachts doch ein wenig ungemütlich hier draußen wurde- besonders im Winter.
      In letzter Zeit bekam ich vermehrt Bewerbungen zu Praktikas oder Ausbildungen, ja auch Jobanfragen! "Eigentlich könnten wir hier noch Unterstützung gebrauchen, oder Aaron? Besonders wenn wir bald auf das neue Gestüt ziehen.", sagte ich mehr zu mir selbst als zu ihm, ehe ich ein Räuspern in der Tür vernahm. Da stand ein fremder junger Mann in Jeans und Karohemd, der bestohlen zu Boden sah. "Ja, bitte?", fragte ich ihn, ehe ich einen Blick hinter ihn warf. Dort stand Caleb und schaute mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Mein Auto ist hier in der Nähe liegen geblieben, ich habe eine kleinen Isländerhengst dabei und wir wussten nicht wohin, leider habe ich hier mit meinem Handy keinen Empfang", erklärte er mir kleinlaut, ehe ich einen Blick mit Caleb tauschte und ihm zunickte. Das hieß, dass der Fremde wohl keine bösen Absichten vorhatte und ich mit Aaron zusammen wohl mit ihm klarkommen würde. "Wo ist dein Pferd denn?", fragte ich ihn dann, ehe ich ein fremdes Wiehren hörte und nach draußen sah, wo ich einen kleinen Red Dun farbenen Isländerhengst sah, der wie verrückt um Alexis herumtänzelte.
      "Gut, lass uns mal nach deinem Pferd schauen", sagte ich und stand auf. Er wollte zwar protestieren, ich stahl mich jedoch einfach an ihm vorbei und ging zu dem Hengst der sich panisch umsah. "Whoaaaa", sagte ich leise und beruhigend zu dem Tier und nahm ihn Alexis aus der Hand, ehe wir auf den Stall zugingen. "Ich stelle ihn gerade in eine Box, abseits meiner Pferde, dann kann er sich ein wenig beruhigen, ehe wir den Wagen holen und zu deinem Auto fahren, okay?", fragte ich ihn und wartete die Antwort nicht ab, vernahm jedoch aus dem Augenwinkel ein kurzes Nicken.
      "Wie heißt er denn?", fragte ich ihn beiläufig und nickte dann. "Dynur, ein schöner Name", erwiderte ich dann, ehe Caleb schon mit dem Pick Up auf dem Hof stand, in den der Fremde und ich einstiegen. "Wie heißt du eigentlich?", kam es mir dann in den Sinn, ehe ich einen Blick über die Schulter zu dem Mann warf, der auf der Rückbank des Pick Ups Platz genommen hatte. "Riley", sagte der junge Mann leise. "Riley Fortin." "Ein schöner Name.."murmelte ich noch, ehe auch ich mich vorstellte. "Ich bin Verena O'Connor und der Herr hier neben mit ist Caleb O'Dell."
      Nun waren wir auch an seinem Auto angekommen, welches sich Caleb sofort anschaute. In dieser Zeit unterhielt ich mich weiterhin mit Riley, da Caleb ihm unmissverständlich erklärt hatte, dass er niemanden brauchte, der ihm über die Schulter schaute. "Nimm's ihm nicht krumm, er ist eben so", erklärte ich ihm schulterzuckend, worauf hin er mich nur fragend ansah. "Wo wolltest du eigentlich hin?", fragte ich ihn dann. "Ach.. ich fahre ein wenig durch die Gegend, immer auf der Suche nach einem Job", antwortete er mir und Caleb blickte kurz mit einer hochgezogenern Augenbraue zu mir, ehe er sich die Hände an seiner Hose abklopfte und zu uns kam."Der hier fährt nirgendwo mehr hin, der Motor ist hin", erklärte er Riley, der die Hände über dem Kopf zusammenschlug. "Und jetzt?", murmelte er eher zu sich selbst als zu uns, dennoch beantwortete ich seine Frage für ihn: "Da du ja ein Pferd hast, wirst du ja wohl reiten können. Wie wärs wenn du ein paar Tage bei uns bleibst und im Stall bei den Pferden hilfst, dafür brauchst du nichts zu bezahlen?", fragte ich ihn und er nickte dankend. "Gut, lass uns zurückfahren, wir rufen einen Abschleppdienst."
      Eine gute Stunde später waren wir samt seinem Auto und Hänger auf der Ranch. Riley ging natürlich sofort zu seinem Hensgt, der sich grummelnd an ihn schmiegte.
      Ich räusperte mich kurz. "Nichts da, an die Arbeit junger Mann!", sagte ich lachend und ging mit ihm zum Offenstall, wo die Jungpferde standen. Wir hatten vorher noch Kraftfutter gemischt, welches wir in die Futterraufen im Stall schütteten. Außerdem standen verteilt auf den Koppeln Eimer, damit auch die rangniedrigeren Pferde Energie bekamen. Viele verteufelten ja das Kraftfutter bei Jungpferden, da es nur in den Kopf gehen solle, doch ich war ein totaler Befürworter. Man sah es den Tieren an, dass sie allmählich immer kräftiger wurden.
      Zunächst ließ sich kein Pferd blicken, ehe ich laut nach ihnen rief.Zu erst kamen Crescent Wolf, Magnificient Crow und Natsu's Little Harley. DIcht dahinter Miss Holly Golightly und Snapper Little Lena, wobei diese nie bei der Gruppe waren sondern immer den Eimer nahmen, der am weitesten vom Stall weg war.
      Ocarina of Time kam auch noch zum Stall, während Raised from Hell nie zum Fressen kam. Das würde noch lustig werden mit der Stute, dachte ich mir seufzend und betrachtete Striga und Princess Peppy Ann, die sich immer mehr angefreundet hatten in letzter Zeit. Auch Aquila T Mistery und Bella'S Dun Gotta Gun standen immer zusammen und hielten sich auch ein wenig vom Stall weg, da sie zusammen mit Gunna Whiz die jüngsten Vertreter waren.
      Bei den Stuten fertig ging es zu den Hengsten. Wildfire kam sofort auf uns zugerannt und wollte seine Streicheleinheiten abholen, die Riley ihm auch gab. Kunis kam auch sofort zu uns, während Lil Nucu Omira sich ein wenig Zeit ließ, dann aber auch zu uns kam. Zues bekam kein Kraftfutter, der hatte genug Energie und zeigte sie uns jedes Mal aufs Neue, wenn wir zu ihm gingen. "Was ist denn mit dem passiert?", wollte Riley wissen. "Ich habe ihn vom Schlachter aus schlechter Haltung geholt, wurde leider viel zu früh von der Mutter getrennt und war immer Rangniedrigster. Aufgrund seiner Farbe, da ich ja auch auf Farbe züchte, konnte ich den Hengst nicht stehen lassen. Mal schauen, was aus ihm wird", erklärte ich ihm, ehe wir zu den Vollblütern gingen.
      Die Pferde waren auch aufgeteilt nach Stuten und Hengsten und standen bei dem schönen Wetter alle auf der Koppel. Die übliche Bande, also Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf ich komme, Zuckerschock und Wild Reflex, kamen sofort angelaufen, als sie uns mit den Eimern sahen. Rasch waren sie im Stall am Trog, um die ersten zu sein, die etwas zu fressen bekommen. Nyanda, Praimos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid und Deadly Ambition ließen sich deutlich mehr Zeit, ehe sie doch langsam in den Stall kamen. Gott sei Dank vertrugen sie sich alle super gut, weshalb es be ihnen nie Kämpfe oder ähnliches gab.
      Bei den Hengsten waren Firewalker und Lamperd recht schnell bei uns, ehe nach und nach Sacramento, Scoubidou und Seattle Slew kamen, die sich wohl nich nicht so wohl bei mir fühlten- leider. Nun schauten wir in der Zuchtstallung vorbei, wo alle Pferde auf ihren Paddocks standen. Lächelnd bekamen Bella Dun Del Cielo. Spooks Gotta Gun, Supernova, Funky Powerbabe, Amarula van Helsing, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Soul Sisters Brother of Time und Stormbringer, meiner neusten Ergänzung der bunten Truppe, ihr Futter. Im Trainingsstall trafen wir kein Pferd an, da diese alle auf der Koppel standen und sich den Bauch vollschlugen.
      Je nach Training bekamen dann Genuine Lil Cut, Cielos Double Dun It, Lil Princess Gun, Skrúður
      Wimpys Little Devil, Cherokee Rose, What Lies Ahead, Gun and Slide, Dancing Moonrise Shadow, Lovely Summertime, Crusing's Dawn of Hope, Emilio, Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, Sheza bat Cat, My sweet little Secret, Siku, Náttdís, Eldiran Antrax, Solitary, Marly's Pluie, Cauldron of Renascence, Annie get your Gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Hollywood's King Gun, Black Sue Dun It, Ravi, Blazing Flame, Snuff, HGT's Enjoy Nature, Ahyoka und schließlich die zwei neusten Woodstock Lady und Call of Pripyat ihr Futter. "Fertig", sagte ich und sah auf die Uhr. Ich war um 6 aufgestanden, um 18 Uhr waren wir jetzt fertig mit den Pferden. "Ach Dynur fehlt noch, oder?", fragte ich ihn und ging wieder in die Futterkammer, wo wir das Futter für den jungen Hengst vorbereiteten, dem Riley es dann auch gleich brachte.
      Nun gingen wir rein und setzten uns an den Küchentisch, wo meine anderen Mitarbeiter schon etwas gekocht hatten. Zusammen aßen wir zu Abend, ehe wir ins Büro gingen und ein wenig Papierkram regelten. "Ab sofort bist du auf Zeit hier eingestellt, Riley. So wie du heute mit den Pferden umgegangen bist, kannst du auch gerne länger bleiben, da wir hier dringend neue Unterstützung gebrauchen könnten!", erklärte ich ihm doch er nickte dankend ab. "Ich bleibe erstmal diesen Monat, dann können wir ja weiter sehen", erklärte er lächelnd, drückte mir die Hand und verließ mein Büro.
      Nach einem Blick auf den Kalender stockte mir fast der Atem. Morgen würden Catalina und Clarence kommen!
      Schnell schlich ich mich also ins Bett, um morgen ausgeruht früh aufzustehen.

      Springen E auf A by Veija
      Seufzend strich ich ein paar Namen auf einer Liste durch, wo die Trainingspferde drauf standen. Es waren im Endeffekt einfach viel zu viele Pferde, die wir mit 6 Leuten trainieren mussten, weshalb ich wohl bald an Personal aufstocken müsste- schon wieder.
      Heute hatten wir uns My lovely Horror Kid, Eldrian Antrax, Cauldron, Hell, Zuckerschock und Wimpys Little Devil vorgenommen. Nach dem satteln fanden wir uns auch schon auf dem Platz wieder, wobei Horror, Antrac und Cauldron in der Halle trainiert wurden, da sie schon eine Stufe höher waren als die anderen 3 Pferde. Den ganzen Vormittag verbrachten wir damit, den Pferden die Hindernisse schmackhaft zu machen und ließen es dann gut sein, damit die nächsten 6 an die Reihe kommen konnten. Diesmal waren es Pluie, Annie, Blaze, Jagger, Faster und Genuine. Ich ritt die stürmische Blaze, die sich heute nicht kleinkriegen lassen wollte. Ständig verweigerte sie oder warf die Stangen ab. Ich seufzte kurz und legte die Stangen ein Stück nach unten, ehe ich das Ganze nochmal versuchte. Dann klappte es und ich legte sie wieder hoch. Siehe da, die Stute konnte also doch springen!
      Als die Pferde dann fertig waren aßen wir etwas zu mittag, ehe wir weitere 6 Pferde aus ihren Boxen holten. Princess, What Lies Ahead, Gun and Slide, Shadow, Summertime und Sympathy for the Devil. Mit ihnen waren wir sehr schnell fertig, da sie alle sehr schnell lernten, so dass wir uns nun den restlichen Pferden widmen konnten. Es fehlten uns noch My Blue Gun, Possible Pasts, Smoking Chex, Ravi, Snuff, Enjoy Nature, Woodstock Lady und Augen auf, wobei letztere in Dressur trainiert wurde. Ich selbst schnappte mir Abby, mit der ich alleine auf den Dressurplatz ging. Es dauerte eine ganze Weile bis ich so ordentlich aufgewärmt hatte und sie locker an meinen Hilfen ging. Doch nach einer guten Stunde hatte ich ein schön gelassenes, locker laufendes Pferd unter mir, mit der es Spaß machte, zu trainieren. Ich schaute nun bei den anderen 5 vorbei, die immer wieder die Pferde unter sich tauschten und fleißig am Springen waren. Ich lachte kurz und brachte Abby dann weg, ehe ich den anderen half.

      August 2015, by Veija
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      Springen A auf L
      Arbeit, Arbeit, Arbeit, dachte ich mir als ich die Stallgasse entlang schlurfte. Im Schlepptau hatte ich Drag me to Hell, Augen auf! Ich komme, Sacramento und My lovely Horror Kid. Mento und Horror mussten beide von E nach A gebrachte werden, Hell von A auf L und Abby von M auf S. Da ich das Ganze natürlich nicht alleine meistern konnte, hatte ich mir fleißige Bienchen gesucht, die mich unterstützen wollten. Aliena, Aaron und Alexis. Aaron kam auf Horror, Aliena auf Mento, Alexis auf Hell und ich ritt Abby.
      Nachdem wir sie nun alle gründlich geputzt und gesattelt hatten, ging es in die Halle, wo wir sie zunächst einmal gut warm ritten, bevor wir mit den Lektionen anfangen wollten. Um die Pferde zu lockern, ritten wir alle Lektionen aus der E Klasse, darunter zB Zirkel, Mittelzirkel, Aufmarschieren, Schlangenlinien und und und...
      Weiter ging es für alle mit den A Lektionen, wobei ich Abby nicht viel mitmachen ließ, da sie gleich noch genug zu tun hatte. So wurden Volten, Mitteltrab, Mittelgalopp, fließende Übergänge, Viereck verkleinern & vergrößern und Kehrtwendungen geübt. Somit waren Horror und Mento auch schon fertig, so dass sie wieder in den Stall konnten. Übrig blieben Aliena auf Hell und ich auf Abby. Aaron blickte der Stute betrübt nach, so war es doch eigentlich seine Stute, die aber voll im Training stand und zur Zeit nicht von ihm geritten werden konnte.
      Aliena übte derweil mit Hell Außengalopp, versammelter Trab & Galopp, Kehrtwendungen, Kurzkehrtwendung, einfache Galoppwechsel und doppelte Schlangenlinien. Hell verstand alles recht schnell, so dass ich mich weiter um Abby kümmern konnte. Die Lektionen der Klasse M beherrschte sie schon wunderbar, was daran lag, dass sie sehr intelligent war. Was wir jetzt noch üben mussten war jedoch alles andere als einfach: Schulterherein, Traversale, Travers, Traversalverschiebungen im Trab und Galopp, Renvers, fliegender Galoppwechsel, Schaukel, Pirouette, Piaffe und Passage. Abby kämpfte sich ziemlich ab, um alles auf die Reihe zu bekommen, hatte es am Ende jedoch geschafft, sich alles zu merken! Die Dressurturnier konnten kommen!
      Nun waren I've got the moves like Jagger und Faster an der Reihe. Beide mussten im Springen von A auf L gebracht werden. Da ich mir Aaron zur Hilfe geholt hatte ging das auch recht schnell, weshalb wir uns nun unseren Galoppern widmen konnten. Hier waren es Zuckerschock und Deadly Ambition die von A auf L gebracht werden mussten, Massacre Boy, der von L auf M gebracht werden musste und Nyanda, Seattle Slew und Priamos Ruffia Kincsem, die von M auf S gebracht werden mussten. Wir hatten bei keinem der Pferde Probleme, außer bei Pria, die wieder nach vorne preschen wollte wie von der Tarantel gestochen. Ich seufzte auf ihrem Rücken und versuchte sie zurück zu halten, gab es jedoch irgendwann auf. Wenn sie sich kein Bein während eines Rennen brachs, war sie die geborene Gewinnerin.

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      Oktober 2015, by Veija
      Es war Anfang Oktober, 5 Uhr morgens. Das Wetter war bescheiden- eher schlecht als recht, denn es regnete. Ab und zu donnerte es auch, aber es war ja auch Gewitter gemeldet- schon wieder. Heute würden wir die Sonne wohl nicht zu Gesicht bekommen, doch das brauchten wir auch nicht, denn wir würden heute mit der gesamten Mannschaft ins Gefängnis fahren. Warum? Tja, das wussten die anderen auch noch nicht. Zu erst mussten wir jedoch die Pferde füttern, weshalb wir alle ja auch schon um 5 Uhr aufstehen mussten. Alexis übernahm den Verkaufsstall, Caleb kümmerte sich um die Zuchtstallung, Aliena übernahm die Vollblüter und Aaron später die Jungpferde. Zu guter Letzt übernahm ich die Trainingspferde.
      Als wir damit fertig waren, sprangen wir alle schnell unter dich Dusche, packten etwas zu essen ein und machten uns mit dem 7-Sitzer und dem Pick Up auf den Weg zum Gefängnis, wo wir eine Aktion unterstützen wollten, die jugendlichen Kriminellen half, wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Es dauerte gute 2 Stunden, ehe wir am Gefängnis ankamen, die Autos am Parkplatz parkten und erstmal alle Sachen im Auto ließen, die wir wahrscheinlich nicht durch die Sicherheitskontrolle bekommen hätten. So blieben alle Handys im Auto und auch Caleb ließ, wenn auch wiederwillig, sein Messer im Wagen. So gingen wir also "unbewaffnet" zum Eingang und wurden sofort in eine große Mensa geführt, wo die Gefangenen schon auf uns und andere Rancharbeiter warteten. Ich hatte eine Präsentation vorbereitet, so wie die anderen auch, die wir den Gefangenen zeigen würden, damit sie eine Ahnung davon hatten, was sie auf den Höfen erwartete. Beim Rundumblick fielen mir sofort 4 Personen ins Auge, drei Jungs und ein Mädchen, die zusammen an einem Tisch saßen, wovon zwei Jungs den dritten argwöhnisch ansahen. Dieser grinste sie jedoch nur süffisant an und das Mädchen legte ihm eine Hand auf den Arm, sagte ihm etwas und schon wandte er den Blick wieder nach vorne, während die anderen beiden Jungs ihn noch seltsam anschauten. "Schaut euch die vier da hinten mal an", sagte ich zu meinen Mitarbeitern und sie nickten. Caleb setzte ebenfalls sein süffisantes Grinsen auf und schaute damit das Mädchen der vier an. Von dem Jungen rechts von ihr, der ihr sehr ähnlich sah, bekam er einen ziemlich eindeutigen Blick ab, so dass Caleb den Blick abwendete. Nun erhob der Chef des Gefängnisses das Wort.
      "Da nun alle eingeladenen Personen angekommen sind, herzlich willkommen Ihnen allen. Sie wissen hoffentlich alle warum Sie hier sind", begann er seine Rede und uns wurde etwas zu trinken gebracht. "Von einem Gefängnis in Colorado wissen wir, dass die Arbeit mit Pferden Jugendliche stark verändern kann. Sie alle", sagte er und zeigte zu erst auf die Gefangenen, dann auf uns: "haben ein besseres Leben bei diesen Leuten verdient. Sie werden die Chance haben, auf einer Ranch zu leben und zu arbeiten, wieder zur Schule zu gehen und sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Die Arbeit auf der Ranch wird so lange dauern, wie sie Ihre Gefängnisstrafe hier eigentlich absitzen müssten. Wenn sie dann Fuß gefasst haben, können sie selbst entscheiden, ob sie weiterhin auf der Ranch bleiben wollen, oder ob Sie einen anderen Weg einschlagen möchten. Ich wiederhole es nur gerne noch einmal, es ist eine riesen Chance für Sie, etwas aus ihrem Leben zu machen. Ruinieren Sie sich das nicht. Over and out.", sagte der stämmige Mann zum Schluss noch und gab das Wort an die erste Ranch. Insgesammt standen 7 Ranches zur Auswahl, wovon wir die letzte waren, die sich vorstellte. Ich schmiss meinen Stick in den Laptop, startete die Präsentation und wandte mich den Jugendlichen zu.
      "Hallo und herzlich willkommen auch noch einmal von mir und meinen Mitarbeitern. Ich bin Verena O'Connor, das ist meine Cousine Alexis O'Connor, das Aaron Felhorn, Caleb O'Dell, Aliena O'Dell und unser neusterZugang Riley Fortin. Wir kommen von der Gips Reminder Ranch in Kanada und möchten Sie heute aufmerksam auf unseren Hof machen.", sagte ich und atmete einmal tief durch. Es waren doch viele Augen die mich anstarrten und wissbegierig zwischen der Leinwand und meinen Mitarbeitern hin und her sahen. Nun ergriff Caleb das Wort, der nicht so nervös war und mir einfach nur unter die Arme greifen wollte, obwohl er keine Ahnung von der Präsentation hatte. "An erster Stelle steht das Wohl der Pferde auf unserer Ranch. Ich sag es Ihnen sofort klipp und klar wie es ist. Sehen wir einen von euch, der die Pferde misshandelt, seinen es unverdiente Schläge, Tritte oder Sonstiges, sei es mutwillig falsch gemischtes Futter...", sagte er und merkte, wie das Mädchen, welches sich als Octavia herausstellte große Augen machte. "Ja Octavia, man kann ein Pferd umbringen, wenn man sein Futter falsch mischt. Das ist so. Also wo war ich.. ach ja.. wenn ihr den Pferden Leid antut, geht es für euch zurück ins Gefängnis. Es kommt jedoch auf die Schwere des Vergehens an, wir werden da jedoch nicht zimperlich sein. Wenn ihr jedoch meint, euch gegenseitig an die Gurgel zu gehen, dann schön. Wir schicken euch nicht zurück, aber ihr müsst mir Konsequenzen rechnen..", erklärte er und ich räusperte mich, damit ich wieder die schönen Seiten des Ranchlebens erläutern konnte. "Zur Zeit besitzen wir um die 60-70 Pferde. Es kommen und gehen immer andere Pferde, so dass ihr nie mit den Selben arbeiten werdet. Wenn ihr also mit uns auf den Hof kommt, sollte euch bewusst sein, dass wir euch zunächst einen Monat beobachten, wie ihr füttert, mistet, Pferde auf die Koppel bringt, im Haushalt helft und und und.. Bemerken wir besonderes Interesse an den Pferden, bringen wir euch das Reiten bei und ihr dürft uns auf Turniere und Ausritte begleiten.", erklärte ich und setzte dann zu meiner ersten Frage an. "Wer von euch ist denn schon einmal geritten?", fragte ich die jungen Menschen und sah zu meiner Erleichterung, dass Octavia aufzeigte. Ich schenkte ihr ein kurzer Lächeln und sah dann in die Runde. Es sah relativ karg aus. "Wer von euch möchte denn reiten lernen?", zaghafte Hände hier und da, Octavias Hand ganz weit nach oben gestreckt. Die anderen 3 an ihrem Tisch hoben ebenfalls kurz die Hände. "Gut", sagte ich. "Sehr gut. Wisst ihr warum ihr auf der Gips Reminder Ranch besonders gut aufgehoben seit? Wir haben viele Pferde der Westernsparte, Quarter und Paint Horses. Wir haben jedoch auch zwei Missouri Foxtrotter, die es nicht so oft gibts. Zudem haben wir eine ganze handvoll Englische Vollblüter, wir haben Dressur, Spring, Distanz und Military Pferde. Eininge sind auch im Fahrsport tätig. Isländer und Ponies gibt es auch!", erklärte ich ihnen freundlich und sah, wie Octavia sich zu dem Mann an ihrer rechten wandte und ihm freudenstrahlend etwas erzählte. Er strich ihr sanft über den Arm und bewegte sie dazu, wieder nach vorne zu schauen. "Ihr werdet also eine riesige Auswahl an Pferden haben, mit denen ihr täglich arbeiten könnt. An Wochenenden gilt es auch früh aufstehen, auch wenn ihr abends mal raus feiern wart.. ja, das dürft ihr bei uns auch. Jedoch kommt immer einer oder ein paar von uns mit. Wir sind schließlich auch noch jung und möchten das Leben genießen.", sagte ich und lachte kurz, als Caleb mir einen vorwurfsvollen Seitenblick zuwarf. "Ich denke das war alles, wenn ihr noch fragen habt kommt gerne hier zu uns rüber. Danke für eure Aufmerksamkeit!", beendete ich meine Rede und setzte mich unter Applaus wieder an unseren Tisch. Wir redeten eine ganze Weile mit den jungen Leuten, erklärten ihnen noch mehr über den Hof und verließen dann mit den anderen Arbeitern den Raum. Wir bekamen Mappen vorgelegt und sollten uns die Jugendlichen näher anschauen. Es dauerte eine ganze Weile, ehe wir alle Mappen durch hatten und uns wirklich für die 4 entschieden, die ich mir am Anfang schon ausgesucht hatte. Zu meiner Freude hatte jeder der 35 Jugendlichen einen Platz auf einer Ranch gefunden... Voraussetzung war, dass sie dort hin wollten. Auf einer Liste die uns vorgelegt wurde, standen die Namen derer drauf, die auf unsere Ranch wollten. Es waren 7 Leute, von denen wir vier sicher mitnehmen würden, die anderen 3 waren unsicher, weshalb wir zunächst die sicheren Kandidaten verkündeten. "Bellamy Blake, Octavia Blake, Finn Collins und Jonathan Murphy, wenn ihr möchtet, könnt ihr mit zu uns", sagte ich ihnen und die vier nickten. Sie durften aufstehen und ihre Sachen zusammenpacken. Nun standen noch 3 Leute auf unserer Liste.
      Emily, Grace und Ethan. Ich schaute meine Mitarbeiter kurz an. Wir hatten im Auto keine Plätze mehr frei, da im Pick Up nur 3 Sitze waren. Sie schüttelten bedrückt den Kopf. "Leider können wir im Moment nur 4 neue Arbeiter aufnehmen, doch ich weiß welche Ranches euch gerne hätten, da werdet ihr es auch sehr gut haben!", erklärte ich Emily, Grace und Ethan. Ich schüttelte ihnen die Hand und wir 6 machten uns dann zu unseren vier auf. Sie stellten sich uns nochmal einzeln vor und Jonathan wollte einfach nur John oder Murphy genannt werden.
      "Finn und Murphy zu mir, Bellamy und Octavia zu Caleb", sagte ich freundlich und hielt Finn und Murphy die Tür auf, so dass sie in den 7-Sitzer steigen konnten. Bellamy und Octavia gingen zusammen mit Caleb in den Pick Up. Die restlichen Mitarbeiter kamen mit zu mir, so dass es auch gleich losgehen konnte. Die Fahrt dauerte nicht allzulange, so dass wir recht schnell am Hof ankamen und Octavia ohne zu warten aus dem Auto raussprang, um sich umzusehen. Ich wollte ihr noch nachrufen, da nickte mir ihr Bruder, wie ich erfahren hatte, zu und sprang ihr hinterher, um sie am Arm fest zu halten. "O, warte doch", sagte er leise und schaute etwas eingeschüchtert zu mir rüber. Finn und Murphy waren auch schon ausgestiegen und schauten sich mit großen Augen um. "Willkommen in eurem neuen Zuhause!", sagte ich freundlich und blickte in 4 endlos zufriedene Gesichter. "Ich habe euch 2 Zimmer fertig gemacht, eins mit 3 Betten, eins mit 2. Wenn es für dich, Octavia jedoch oke ist, können du und dein Bruder zusammen in einem Zimmer schlafen, anstatt du alleine und die drei Jungs zusammen?", fragte ich sie und sah, wie sie fragend zu ihrem Bruder sah. "Okay, dann das Einzelzimmer. Die Zimmer liegen ja nebeneinander", sagte ich und zeigte auf ihr Gepäck. "Holt euer Zeug, ich zeig euch die Zimmer. Und ihr anderen, ab an die Arbeit!", frügte ich mit Nachdruck an, weil ich sah, wie Caleb mich wieder angaffte. "Caleb, now", sagte ich lachend und gab ihm einen Klaps gegen den Arm. Entschied mich dann jedoch, Caleb mitzunehmen. Ich traute John und Bellamy noch nicht so wirklich über den Weg, vor allem da sie sich die ganze Zeit herablassend anschauten. "Das klappt ja mit euch 3 auf einem Zimmer, oder?", fragte ich skeptisch und schaute zwsichen den 3 Jungs hin und her. "Ja..", sagte Bellamy dann und setzte ein Lächeln auf, ehe er seiner Schwester einen Arm um die Schultern legte und sie zu sich heran zog. Er flüsterte ihr etwas ins Ohr, ehe sie zu strahlen anfing und sich umschaute. "Ich glaube, ich habe genau das richtige Pferd für dich, Octavia", sagte ich und zauberte ihr ein noch größeres Lächeln ins Gesicht. Unterwegs kam uns Amy Lee entgegen, die auch erst seit kurzem hier war. "Amy hat zur Zeit ein Einzelzimmer, aber falls du dich mit ihr verstehst, Ocativa, könnte ihr gerne zusammen in eins", erklärte ich lächelnd, nachdem ich Amy vorgestellt hatte. Dann waren wir an den Zimmern angekommen und ich ließ die 4 in Ruhe auspacken. In der Zwischenzeit ging ich runter in die Küche und bereitete einen kleinen Snack vor, da die vier bestimmt Hunger hatten. Zwischendruch kam Amy in die Küche, um zu fragen, was sie arbeiten solle. In der letzten Zeit ging leider alles etwas drunter und drüber, weshalb die Arbeitspläne natürlich auch hinterher hingen. "Geh die anderen fragen welche Pferde noch übrig sind, die kannst du dann arbeiten", sagte ich lachend. "Spätestens in zwei Tagen sind die neuen Pläne fertig, dann hast du fest zugeteilte Pferde", erklärte ich ihr und fing Octavia ab, die schon fertig mit auspacken war. Sie setzte sich an den Tisch und aß meine Snacks mit Freude, während sie etwas über ihr bisheriges Leben erzählte. Auch Bellamy, Finn und Murphy kamen nach einer Weile in die Küche, um sich zu uns zu gesellen.
      Dann gingen wir zum Offenstall, wo die Jungpferde der Gips Reminder Ranch standen. Nach und nach stellte ich ihnen die Pferde vor. Snapper Little Lena, Miss Holly Golightly, Striga, Natu's Little Harley, Raised from Hell, Ocarina of Time, VK Aquila T Mistery, Magnificient Crow, Crescent Wolf, Blossom Magic, Invest in Enterprise, VK Funky's Wild Berry, Day Gone By, das namenlose Fohlen, welches wir Bellamy 'O tauften, Dynur fra Frelsi, Call of Pripyat, VK Bella's Dun Gotta Gun, Kunis, VK Gunna Whiz, Lil Nucu Omira, Wildfire xx und Zues. Octavia war sofort von den Fohlen begeistert, während Murphy sich besonders für Zues interessierte. Na das konnte ja was werden, dachte ich mir lachend und ging dann mit den vier in den Stall. Zu erst waren die Zuchpferde dran: Amarula van Helsing, Bella Dun Del Cielo, Cherokee Rose, Funky Powerbabe, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Souls Sisters Brother of Time, Sacramento xx, Spooks Gotta Gun, Stormbringer, Supernova, Wimpys Little Devil und Yoomee. Anscheinend war kein Pferd dabei, was den vier gefiel. Aber das lag wahrscheinlich auch daran, dass sie sowieso nicht mit ihnen arbeiten durften. Dann ging es weiter zu den Vollblütern: Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf! Ich komme, Zuckerschock, Wild Reflex, Nyanda, Scoubidou, Seattle Slew, Priamos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid, Deadly Ambition, HGT's Massacre Boy, Chocolate Dream und Versatilely Gold. Hier war Octavia nun Feuer und Flamme. Sie wusste gar nicht, welches Pferd sie als nächstes Steicheln sollte. Kurz lachte ich. "Leider dauert es noch eine ganze Weile, bis du eines von diesen reiten darfst, Octavia.", entmutigte ich sie und sah ihr an, wie enttäuscht sie war. "Naja, vllt darfst du dich bald mal auf Chocolate Dream setzen", sagte ich lächelnd und zeigte ihr den Hengst, der ihr brummelnd die Nase entgegenstreckte. "Der ist wunderschön", sagte sie leise und streichelte über seine Nase. "Ja, das ist er."
      Flink klapperten wir nun die Pferde im Trainingsstall ab: Siku, Firewalker, Solitary, Skrúður, Eldrian Antrax, Cauldron of Renascence, Ravi, Blazing Flame, Snuff, Ahyoka, Horror Halloween, Nojrsodsch, Maracuja Limes, Bijou, Náttdís van Ghosts, Genuine Lil Cut, What Lies Ahead, Gun and Slide, Lovely Summertime, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, My sweet little Secret, Marly's Pluie, Crusing's Dawn of Hope, Annie get your gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Sheza bat cat, HGT's Enjoy Nature, Woodstock Lady, Ciel.os Double Dun It und Lucy never say goodbye.
      Spätestens jetzt war mindestens ein Pferd dabei, wofür sich die vier begeistern konnten. Außer natürlich Octavia, denn sie war für jedes Pferd zu begeistern. "Ich hoffe, euch hat der kleine Rundgang gefallen und ihr habt ein Pferd gefunden, das ihr später mal arbeiten möchtet.", erklärte ich ihnen fröhlich. "Doch bis da hin, ab an die Arbeit", fügte ich nun lachend bei und drückte jedem eine Mistgabel in die Hand, mit denen ich sie in die Boxen schickte, wo die Pferde schon auf der Koppel standen.
    • Bracelet
      Vergesellschaftung auf der Weide - Na, wie machen sich meine Neuzugänge?
      26. Dezember 2015

      7 Uhr morgens. Gestüt Burning Spring. Eigentlich war es ein schneeloser, milder Wintertag wie jeder anderer. Doch für unser Team hier liefen ganz und gar nicht bloß gewöhnliche Vorbereitungen. Heute sollten nämlich unsere neuen Pferde endlich in die Herde eingegliedert werden.
      Bisher waren die Neuzugänge nämlich in 'Einzelhaft' gehalten worden, was die Weide betraf. Nun aber würden sie die Herde kennenlernen, was für alle Beteiligten eine große Sache war. Vor Allem bei der kleinen Junghengstherde, welche ein sehr ungewöhnliches Projekt für unsere bisherigen Verhältnisse waren. Denn die Hengste hatten früher alle ihre eigenen, aber kleineren Weiden. Da aber der Umzug nach Schweden bevor stand und wir dort auf eine große Koppel umsteigen wollten hatten wir vor einem Monat unsere Hengste zusammengelassen und wer hätte es gedacht? Sie verstanden sich. Ja klar, anfangs gab es einige Rangkämpfe, aber am Ende klappte das Ganze dann doch ganz gut.
      Nun war also auch die Zeit für Take my Hand, Batman's Rendezvous, I've got the moves like Jagger, Backfett und Bambina gekommen.
      Wir begannen bei den Stuten. In der kleinen aber feinen Herde waren neben Leitstute HGT's Nightmare Takada, Scarlet Sun, Deila, BS' Je'taime, Herbstblüte, Donella und Angels Kiss. Ich führte Handy neben mir und Jagger wurde von meinem Trainer geführt. Dann näherten wir uns der Koppel, wo die acht Stuten gerade rund um die Heuraufe, circa 20m entfernt, standen. Ich machte den Anfang und öffnete die Koppel. Dann ließ ich Handy vom Strick. Mein Trainer tat es mir gleich. Da sich Jagger und Handy bereits kannten standen sie erst zusammen abseits und verhielten sich unauffällig. Ruhe hatten sie jedoch nicht lange, da Nighti kurz darauf hinüber trabte. Daraufhin schnupperte sie an Handy, welche zurückschrak und wegsprung. Die nächsten Minuten lief die Herde um Handy herum; Handy vorn weg und die ganze Herde hinten her. Alle bis auf Donni. Diese hatte sich nämlich zu Jagger gesellt und schnuffelte diese nun auch schon freudig ab. Auch Jagger war nicht abgeneigt sondern freute sich über die neue Bekanntschaft.
      Nachdem wir uns vergewisserten, dass wieder etwas Ruhe eingekehrt war ging es zu den Hengsten. Diese waren momentan sehr weit weg, also außer Sichtweite. Dennoch holten wir Batman. Dieser war brav wie immer. Ließ sich artig auf die Koppel führen und stand brav da bis ich ihn abgehängt hatte. Dann ging er einige Schritte, ehe er bemerkte wie groß diese neue Wiese war und freudig einen Luftsprung machte und umhergaloppierte. Wiehernd. Woraufhin jemand erwiderte. Baty erstarrte. Etwas später stieß er ein eigenartig klingendes ,,Wüüühh?'' aus. Dann tauchte auch schon ein anderes Pferd auf der Bildfläche auf. Black Pearl. Er kam neugierig und begrüßte seinen neuen Kumpel.
      Etwas später folgten auch die anderen Hengste; Sir Donnerhall, Wastl, Golden Eye, Final Destination, Waldjunge, Seattle's GT'aime, N'oubliez jamais, Party Shaker, Deo Volente und Costa.
      Nachdem dies auch getan war ging es an die Fohlenweide, wo wir Bambina und Backfett mit Chestnut, Capri und Caddylack vergesellschaften.
      Alles in Allem klappte das Ganze super und ich konnte sie gutes Gewissens, ohne Bedenken nun zusammen mit den anderen auf die Koppel stellen. Das nannte ich mal einen gelungenen Tag.​
    • Eowin
      Tierarztbericht für I’ve got the Moves like Jagger
      07. Juni 2016

      Heute kam ich zu Bracelet, um eine Routineuntersuchung bei der Vollblutstute Jagger durchzuführen.
      Als ich auf dem Hof ankam, wurde ich bereits erwartet. Ich begrüßte die Besitzerin freundlich, dann machten wir uns gemeinsam auf den Weg in den Stall, wo die rote Sabinostute bereits auf uns wartete.
      Sie hatte wirklich eine überaus außergewöhnliche Zeichnung, die mich stark verwunderte, da ich kaum Pferde mit so speziellem Muster in der Vollblutzucht gesehen hatte. Zumindest bei den englischen – die arabischen Vollblüter waren mit Rabicano und Co ja doch schon etwas bunter.
      Von Jagger wurde ich aufgeschlossen und überaus freundlich begrüßt. So konnte ich rasch mit der Untersuchung beginnen.
      Ich nahm zunächst die PAT-Werte, bevor ich mir Augen, Nüstern, Ohren und Schleimhäute genauer ansah. Jagger machte alles ohne Missmut mit. Genau so artig ließ sie mich die Muskeln abtasten und auch beim Tasten der Wirbelsäule zeigte sie keinen Schmerz an. Auch die Genitalien unterzog ich eines kundigen Blickes.
      Anschließend bat ich Bracelet darum, mir die Stute im Trab auf gerader Linie vorzuführen, dann eng zu wenden und wieder auf mich zu zu traben. Dafür gingen wir auf den Hof, denn die Stallgasse war für soetwas immer ein bisschen zu eng.
      Das Gangbild der Stute war ganz typisch Vollblut und dementsprechend griff sie nicht so weit vor, wie man es von einem Hannoveraner beispielsweise erwarten konnte. Aber sie lief klar und der Rücken schwang locker mit der Bewegung mit.
      „Prima!“, sagte ich und klopfte der bunten Stute den Hals.
      „Das war es schon. Jagger ist vollkommen gesund und kann uneingeschränkt im Sport eingesetzt oder auf Zuchtbucheintragungen vorgestellt werden“, erklärte ich.
      Dann verabschiedete ich mich von Jagger und ihrer Besitzerin und machte mich auf den Weg nach Hause.​
      Bracelet gefällt das.
    • Bracelet
      Das 1. Aufgewichtsrennen
      Erste Juniwoche 2016

      "Viel Spaß beim Rennen" eine junge Frau welche an der Kasse stand, drückte die Karten für das Rennen, sowie das Programmheft in die Hand der ungeduldigen Gäste. Manche blickten schon genervt von so viel Freundlichkeit in die Menschenansammlung - andere bewunderten voller Vorfreude das große Anwesen, auf dem in einer Stunde das große Rennen stattfinden würde.
      Zunächst wurden die Pferde im Führring vorgestellt. Ein Blick in das Programmheft verrieht, dass insgesamt zwei Rennen mit je elf Pferden stattfand. Schließlich versammelten sich die Zuschauer vor dem runden Gatter um die Pferde zu betrachten. "Schau mal! Die Nummer 1! Ich habe gehört sie hat schon vier Rennen gewonnen", ein kleiner Junge zerrte am Ärmel seiner Mutter. "Schon, aber die Nummer 5 war auch nicht gerade erfolglos". Überall tauschten sich Zuschauer über die teilnehmenden Pferde aus. Als eine weibliche Stimme aus dem Lautsprecher erschallte. "Willkommen auf den Aufgewichtsrennen. Das erste Rennen findet in einer dreiviertelstunde statt. Teilnehmen tun die Nummer 1 "Caspian of the Moonlight mit Charly Lancaster" dieses Pferd hat bereits vier Rennen gewonnen, die Nummer 2 "Duke of Darkness mit Jani Rednisch" zwei Rennen gewonnen, Die Nummer 3 "Faster mit Janice Anderson" ebenfalls zwei Rennen gewonnen, die Nummer 4 "Sacramento mit Aiden Nicholas Clark" noch keine Rennen gewonnen, stammt allerdings vom erfolgreichen Ehrengold und der Khiara El Assuad ab. Die Nummer 5 "I've got the moves like jagger mit Lucas Bergström" hat schon ganze drei Rennen gewonnen. Die Nummer 6 "Riverside mit Valerie Wincox" ein erfolgreiches Rennen. Ebenso die Nummer 7 Vai Alida von Trader Joe, aus der Valley Victoria, geritten von Michelle Rose. Die Nummer 8 "Valentines Alysheba mit Cinaéd O'Mordha" wird heute wohl ihr erstes Rennen laufen. Die Nummer 9 "Chuckling Dancing Mess mit Max Nygaard", ebenfalls einen Sieg. Die Nummer 10 "Kagami El Assuad mit Samantha O'Neil" ist bereits zwei erfolgreiche Rennen gelaufen und stammt aus Pawaneeh und ebenfalls Khiara El Assuad ab. Die Nummer 11 ist der wohl jüngste Starter im Rennen. "Stromers Painting Gold mit Kira Esenbeck" vom erfolgreichen Stromer, aus der Painting Shadows. Auch er wird heute wohl sein erstes Rennen laufen.", die Stimme legte eine kurze Pause ein. "Nun ich wünsche euch allen viel Glück beim wetten! Der Wettschalter ist nun eröffnet.
      Es dauerte nicht lange und die Wetten wurden abgegeben. Die Zuschauer suchten sich einen Platz zum sitzen oder zum stehen und hielten nervös ihre Wett-Quitting in der Hand. "Oh schau nur! Es geht los! Die Pferde werden in die Startboxen gebracht!", ein junges Mädchen zeigte aufgeregt auf die 11 Pferde, welche nervös Kreise drehten um der Startbox zu entweichen. Als es dann schließlich soweit war, dauerte es keine 30 Sekunden ehe die Pferde starteten. In Startbox 1 befand sich die Nummer 4, sie hatte gute Chancen die anderen zu überholen, an zweiter Stelle war die Nummer 3, während Stromer's Painting Gold in Startbox 3 stand. Auf einmal preschten alle Pferde gleichzeitig los. Es war ein atemberaubender Anblick. Der erste Enttäuschte Ausruf, kam von einem Mann, welcher auf die Nummer 2 gewettet hat. "LAUF SCHON!", rief er. Doch auch nun hörte man die Stimme des Kommentators. "Sacramento und Kagami El Assuad geben einen atemberaubenden Start ab, beide führen Kopf an Kopf. Sacramento holt Kagami ein... doch was ist das, Vai Alida kommt von hinten und überholt Sacramento." Es dauerte nicht lange, als von hinten die Nummer 3 aufholte. "Faster überholt, Vai Alida fällt zurück, Faster holt auf. Faster liegt vorne! Duke of Darkness wagt einen Angriff und überholt Faster und Vai Alida. Doch Faster lässt sich nicht aufhalten und führt wieder an erster Stelle. Duke of Darkness hinten dran. Die Beiden nähern sich der Ziellinie, die Pferde geben ihr Bestes! 1700m sind erreicht! Faster holt auf, Faster läuft in die Zielgerade, Duke of Darkness bleibt zurück... Vai Alida holt auf. Faster ist über die Ziellinie! Vai Alida hinterher!", überrascht verstummte der Kommentator für eine Sekunde "Doch was ist das! I've got the Moves Like Jagger prescht an Duke of Darkness vorbei und macht tatsächlich den dritten Platz! Knapp geführt von Duke of Darkness. Chuckling Dancing Mess läuft als nächster über die Ziellinie, dicht gefolgt von Stromers Painting Gold und Caspian of the Moonlight. Jetzt kommt auch Kagami El Assuad und Valentines Alysheba in das Ziel! Riverside mit Valerie Wincox belegen leider den letzten Platz.
      Die Menge jubelte, gerade zu den letzten 200 Metern hin wurde es auf der Tribüne immer lauter. Lediglich ein paar Menschen die nicht auf das Siegerpferd gesetzt hatten, schmissen ihre Qutting sauer zu Boden. "So ein Mist", fluchte ein älterer Herr, welcher offenbar die Niete erwischt hatte. Die Gewinner begaben sich mittlerweile zur Kasse um ihren Gewinn ausgezahlt zu bekommen, während die Siegerehrung begann. Während Faster von Tim Fleming im Kreis geführt wurde und darauf wartete abgespritzt zu werden, bestieg Janice Anderson das Siegerpodest und nahm den Pokal entgegen. Neben ihr Lucas Bergström und Michelle Rose.
      Die Zweite Runde stand an und die Zuschauer hatten erneut Zeit sich die Pferde anzusehen, um auf ihren Favoriten zu setzen. "Wir haben heute einen absoluten Top Favoriten", sagte die Stimme aus dem Lautsprecher. "Success Story XX geritten von Meg Smith. Hat bereits 8 erfolgreiche Rennen gelaufen. Aber auch CHH' Maperd geritten von José Prestes weist mit seinen 5 Siegen ein großartiges Potential auf. Zuckerschock mit 3 Siegen steht damit ebenfalls auf der Liste der Favoriten." Schließlich meldete sich wieder die junge Frauenstimme, welche schon zu Beginn kommentiert hat. "Es startet die Nummer 1 "One Cool Cat mit Rita Ferrero", die Nummer 2 "Badriyah mit Jani Rednisch", die Nummer 3 "First von Rothen mit Amy Fleming", die Nummer 4 "Priamos Ruffia Kincsem mit Aiden Nicholas Clark", die Nummer 5 "Ikarus mit Kathrin McAlistair", die Nummer 6 "Silberstern mit Abby Montgomery", die Nummer 7 "Hidden-Flyer mit John Jonson", die Nummer 8,9 und 10 habe ich vorhin bereits genannt und die Nummer 11 "ZM's Zanaro mit Andrew Cole". Nun, ich wünsche euch wieder viel Erfolg beim wetten!", die Stimme verstummte und die Menge stürzte sich auf die Wettschalter und Tribünen. Jeden Moment sollte es soweit sein.
      Nachdem auch das letzte Pferd für das zweite Rennen in der Box war, herrschte eine kurze Weile Stille. Mit einem Mal ging es los, die Pferde startete und der Kommentator griff zu Mikrofon. "CHH' Lamperd legt einen perfekten Start ab! Er führt an der Spitze. Badriyah wagt einen Versuch zu Überholen. Badriyah überholt One Cool Cat und First von Rothen. Badriyah führt. Lamperd holt auf. Lampferd führt. First von Rothen holt Badriyah auf. First von Rothen bleibt hinter Lamperd. Priamos Ruffia Kincsem holt auf, Priamos und First laufen Kopf an Kopf, Lamperd führt immer noch, nahe gefolgt von ZM's Zanaro. Zanaro liegt zurück, Zuckerschock wagt einen Angriff von hinten, wird jedoch von First von Rothen ausgebremst. Die Pferde nähern sich der Zielgeraden. Lamperd immer noch an erster Stelle, dicht gefolgt von First von Rothen. Hinter ihm Priamos. Nur noch wenige Meter! Lamperd führt an erster Stelle! First von Rothen läuft nach ihm über die Ziellinie, gefolgt von Priamos. Auf den vierten Platz Badriyah gleich im Anschluss Zanaro und als sechster erst Success Story XX. Was ein Jammer! Erst jetzt laufen Ikarus, One Cool Cat und Zuckerschock über die Ziellinie. Silberstern liegt leider weit als letzter zurück!", die Stimme verstummte und das aufgeregte Publikum stürmte erneut zum Wettschalter um auch hier die Gewinne abzuholen. Auch für die zweite Runde standen die Jockeys auf den Podest um den Pokal überreicht zu bekommen. José Prestes auf der höhsten Treppe und gleich daneben Amy Fleming und Aiden Nicholas Clark. Amy lächelte ihrem Vater zu "Dad, gleich zwei Siege an einem Tag! Ist das nicht der wahnsinn!", ihre Worte überschlugen sich beinahe vor Aufregung. "Das war ein wirklich spannendes Kopf-an-Kopf Rennen", sagte währenddessen ein Mädchen zu ihrem Freund. Dieser nickte und drückte ihr einen liebevollen Kuss auf den Mund, zusammen gingen sie Hand in Hand auf den Weg Richtung Parplatz. Andere Zuschauer blieben im Restaurant, während die Besitzer noch ein Meeting hielten.
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    • Zion
      Besuch bei Bracelet

      by Zion

      Verschlafen. Mal wieder. Und heute war so ein wichtiger Tag, denn es ging zu Bracelet nach Slowenien. Schnell hatte ich mich angezogen und gewaschen. Angie drückte mir noch eine Lunchbox in die Hand. Ich umarmte sie kurz und rannte ins Auto um zum Flughafen zu fahren. Gerade noch so hatte ich den Flieger geschafft. Auf nach Slowenien!



      Da die liebe Bracelet gerade nicht da war, bat sie mich, dass ich ihre Pferde pflege. Vom Flughafen aus nahm ich ein Taxi und fuhr zum Gestüt.



      Dort angekommen zog ich mir die Reitsachen an und machte mich an die Arbeit! Zu aller erst ließ ich alle Pferde des Gestüts nach draußen um die Boxen auszumisten und Futter zu verteilen. Erstmal schickte ich Dempsy, Vaconda, Vintage Gold, Winterzauber und Dreaming of better Day in die Führanlage. Anschließend durften sie zusammen mit Christmas Joy, HGT's Nightmare, Takada und Take my Hand auf die Stutenweide.



      Als nächstes waren die Trakehnerhengste dran:

      Erstmal scheuchte ich It's Showtime, Master of Gold, Batman's Rendezvous, Costa de la Bryére, Deo Volente, N'oubliez jamais, Party Shaker, Seattle's GT'aime und Waldjunge in der riesigen Halle umher. Danach durften sie sich welzen nach Lust und Laune. Nun war schon einiges an Zeit vergangen und ich brachte die Trakehner in den Stall und machte weiter.



      Nun waren die Jungpferde und Fohlen dran, alle durften auf der Weide rumtoben. Also brachte ich VK Gunna Whiz, Backfett, Bambina, Capri, Caddylack und Chestnut nach draußen.



      Also nun fast fertig mit der Arbeit, machte ich mich an den Nebenstall. Angels Kiss, Birdcatcher, Black Pearl, Donella, Golden Eye, Herbstblüte, I've got the move like jagger, Simple little Melody und Sir Donnerhal hatte ich bereits nach draußen geführt und brachten nun den anderen Teil des Stalls nach draußen. Es war nur noch 1 Pferd da und zwar Wastl. Nun war es vollbracht! Alle Pferden waren versorgt und ich konnte nach Hause fliegen.
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    • Bracelet
      Trainingsbericht Dressur E-A
      29. Mai 2016 - by AliciaFarina

      Heute kamen vier neue Ausbildungspferde an, alle gehörten einer Freundin von mir, sie hatte mich gebeten sie auszubilden. Da vier Pferde ziemlich viel Arbeit bedeuteten, hatte ich drei der Reitbeteiligungen meiner Pferde gefragt, ob sie mir helfen können.Lena, Lina und Lucy hatten schon jahrelang bei mir Unterricht gehabt und waren schon erfolgreich mit meinen Pferden auf Turnieren gestartet. Daher hatte ich mir gedacht, dass ihnen Erfahrungen mit fremden Pferden nicht schaden kann..
      Am ersten Trainingstag trafen Lina, Lena. Lucy und ich uns morgens um zu besprechen wer welches Pferd übernehmen würde. Lina, die gerne sprang durfte mit Sarah Vintage Gold im Springen trainieren. Lucy durfte Sir Donerhall und Lena Got the Moves like Jagger reiten. Ich übernahm Costa de la Bryere. Wir machten die Pferde fertig und gingen in die Reithalle, Lina ging mit Sarah zusammen auf den Reitplatz. In der Halle angekommen ritten wir die Pferde warm. Nachdem wir sie warmgeritten hatten fingen wir mit dem Training an. Da in der A-Dressur, für die Sir Donnerhall und Jagger trainiert wurden, nicht viel mehr als in der E-Dressur gefordert wurde hatten wir dort nicht so viel zutun. Bei Costa, der von der S-Dressur zur S*-Dressur trainiert werden sollte war ebenfalls nicht viel zu tun. Nach anderthalb Wochen intensiven Trainings tauschten wir untereinander die Pferde, um zu kontrollieren ob alles geklappt hat. Als wir zufrieden waren gaben wir Bracelet Bescheid, dass sie ihre Pferde abholen kann. Am Wochenende kam Bracelet, sie beobachtete uns beim Abschlußtraining, sie war zufrieden mit dem Ergebnis und organisierte den Rücktransport ihrer Pferde.​
    • Bracelet
      Hufschmiedbericht
      7. Juli 2016

      Noch gähnend kam ich morgens in den Stall, wo meine Stallburschen mir einige Pferde bereits fertig geputzt und hergerichtet hatten. Diesmal wurde aber nicht geritten, sondern renoviert. Sozusagen. Es sollte nämlich den alten Hufeisen meiner Pferde auf den Leim gehen. Genau handelte es sich hierbei um Costa de la Bryére, I've got the moves like Jagger, Vintage Gold und Master Of Gold.
      Costa war dabei mein erstes Opfer. Er gab sich gewohnt gelassen und arbeitete gut mit; blieb brav stehen, gab Huf wenn ich es von ihm verlangte und zeigte sich Geduldig. Costas Hufe wurden zuerst ausgeschnitten und korrigiert. Anschließend bekam er dann Stolleneisen für das kommende Jolympia. Genaugenommen waren es extraleichte Eisen mit Stollenlöchern, die bei Bedarf mit Stollen ausgestattet werden konnten. Dann war Costa auch schon fertig und durfte zurück in seine Box, wo er eine Extraportion Müsli bekam.
      Jagger war die nächste. Auch meine hübsche Roanstute zeigte sich gehorsam und machte es mir nicht schwer. Sie bekam eine ausgiebige Hufkontrolle, eine leichte Korrektur und neue Eisen. Bei ihr handelte es sich um normale Aluminiumeisen.
      Danach ging es an Vintage und Master. Die Hufe meiner beiden Pferde wurden ebenso kontrolliert und ausgeschnitten. Eine Korrektur war bei ihnen nicht möglich. Dennoch sollten sie Eisen bekommen. Master bekam dabei spezielle Kunststoffeisen mit Stollenlöchern. Der Kunststoff wirkte sich bei Springpferden sehr positiv aus, da er Stöße besser dämpfte als andere Beschläge. Dennoch nutzte sich dieses Material sehr schnell ab, weshalb ich nun wohl öfter an seine Hufe müsste. Vintage hingegen bekam herkömmliche Stahleisen, da sie mit diesen sehr gut lief und ich bei ihr keine Experimente wagen wollte.
      Damit war ich auch schon wieder fertig mit dem Hufschmiedsdarsein und konnte mich mit Dreamy beschäftigen, die heute eine kleine Bodenarbeitssession bekam.​
    • Bracelet
      Der Umzug in die Traumheimat Schweden
      16. August 2016

      Freitag. Wie immer ein absolut fantastischer Tag. Dieser Freitag, dieser Freitagmorgen, sollte jedoch ein ganz besonderer Tag in meinem Leben werden. Beinahe ein Jahr hatte ich auf diesen besonderen Moment hingearbeitet und nicht mal in meinen kühnsten Träume hätte ich gewagt mir diesen auszumalen. Doch nun war er tatsächlich gekommen: Der Umzug nach Schweden; mit all meinen Pferden, ohne meine Familie, ohne all meine Freunde. Der Sprung ins Unbekannte. Die Abreise von allem was ich bisher kannte und liebte. Meine Selbstverwirklichung in einem von mir selbst geplanten Reit und Sportpferdezuchtstall. Das One-Way Ticket auf ein absolut gigantisches Areal, welches ich seit einem dreiviertel Jahr offiziell mein Eigen nennen durfte und bebauen ließ, im schönsten Land das ich bisher kennengelernt habe.
      ,,Guten Morgen.'',sagte meine Mutter lächelnd und strich mir über die Wange. Ich presste meine Augen zu und versuchte diese nun mit Mühe zu öffnen. ,,Guten Morgen Mum.'',entgegnete ich dann und blickte in ihr Gesicht. Obwohl sie ein breites Lächeln auf den Lippen hatte wusste ich dennoch, wie traurig sie dieser Tag machte. Ich hatte die letzten drei Tage mit ihr verbracht. Doch nun war die Zeit gekommen zu gehen. Ich wusste, dass ich sie wieder sehen würde, dass sie öfter übers Wochenende zu mir fliegen würde. Doch nichts würde je sein wie früher und es würde jedes Mal zweieinhalb Stunden dauern bis ich bei ihr wäre. ,,Ich hab dich lieb.''
      Dies waren dann auch die letzten Worte zu ihr und meinem Vater, kurz bevor ich ins Auto stieg und nun zu meinem alten Gestüt fuhr. Burning Spring. Wenn ich auch eine wunderschöne Zeit hier hatte wusste ich, dass es seinen Glanz längst verloren hatte. Seine Zeit war um. Zumindest die Zeit in der ich hier mit meinen Pferden lebte und diese den Hof so lebendig machten. Die neuen Besitzer würden es wohl, zumindest die nächsten Monate, brach legen. Traurig. Dies war das zweite Mal an diesem Tag dass ich meine Tränen ersticken musste. Dabei wand ich meinen altbewährten Trick an und presse meine Zunge gegen meinen Gaumen.
      Wehmütig ging ich ein letztes Mal ins Haupthaus. Nur um die Liste meiner Pferde zu holen. Sie und jeweils eines ihrer Halfter mit Strick, Transportgamaschen und Abschwitzdecke waren alles was noch hier war. Beim Personal hatte ich mich vor einer Woche verabschiedet. Die letzten Tage hatte ich alle Pferde zusammen mit meiner Mutter selbst versorgt. Nun war ich alleine hier. Nur die Mitarbeiter des Transportunternehmens waren ebenfalls anwesend. Sie waren mit acht riesigen Pferdetransportern gekommen, mit welchen meine Lieblinge anschließend zum Flugharfen gebracht werden sollten.
      Ich half beim Verladen. Im ersten LKW standen zum Schluss Waldjunge, Party Shaker, Deo Volente und Sir Donnerhall; im Zweiten Takada, Take my Hand, Dreaming of better Days, Vaconda und Simple little Melody; im Dritten Angels Kiss, Donella, Herbstblüte und Bambina; im Vierten Sookie mit Kameradin Birdcatcher und I've got the moves like Jagger; im Fünften Seattle's GT'aime, N'oubliez Jamais, Costa de la Bryére und Wastl; im Sechsten HGT's Nightmare, Vintage Gold, Dempsey und Winterzauber; im Siebten Batman's Rendezvous, Master of Gold, Black Pearl, Golden Eye und Chestnut; im Achten, letzten Hänger, die Stute Christmas Joy mit den vier Fohlen Capri, Backfett, Caddylack und der Junghengst, am weitesten weg von der Stute, VK Gunna Whiz.
      Ich ging ein letztes Mal die Pferde durch, zählte die Equidenpässe durch, unternahm einen letzten Rundgang auf dem Gestüt und kontrollierte alle Richtlinienbestimmungen, Papiere und Genehmigungen. Dann konnte es los gehen. Adieu Burning Spring.
      Die Lastwagen rollten vom Gestüt. Gleich taten es ihnen meine Tränen über die nun nassen Wangen. Ich versuchte sie mir mit den Fingern zu trocknen. Erfolglos. Dann stieg auch ich in meinen schwarzen Volvo-Geländewagen und stieg in die Pedale. Ich folgte den Pferdetransportern circa zwei Stunden zu einem Flugharfen, weit außerhalb unserer Heimat Velenje, Slowenien, gelegen. Hier wurden wir von einigen Mitarbeitern des Flugplatzes eingewiesen. Ich stieg anschließend aus meinem Wagen, welcher ebenfalls nach Schweden geflogen wurde und gab zu allererst den Schlüssel ab. Dann musste ich gefühlte tausend Formulare ausfüllen und alle Impfpapiere meiner Pferde vorlegen.
      Erst dann durfte ich beim Aus- und wieder Verladen meiner Pferde mithelfen. Beinahe alle von ihnen standen nun zum ersten Mal in einem Flugzeug. In diesem gab es spezielle Boxen, welche natürlich sehr platzsparend und damit klein gehalten waren. Wie immer sollte es vor allem bei einem ganz bestimmten Hengst ein Problem geben: Deo Volente. Der Rappe, welcher mich Tag für Tag auf die Palme brachte, da er einfach zu viel Energie und Temperament besaß. ,,Brrrr.'',sagte ich dennoch in ruhiger Tonlage. Erfahrungsgemäß war dann kurz Ruhe, was auch jetzt der Fall war; Deo ging gehorsam in die Box. In der nächsten Sekunde jedoch riss er den Kopf hoch, die Vorderbeine folgten und er verfehlte mich nur knapp mit einem Tritt. ,,Deo!'',schrie ich und schnalzte mit dem Strick. So rettete ich mich aus der Box und schloss sie hinter ihm. Allmählich wurde dies zu ein Problem. Auch unterm Sattel wurde der Sechsjährige täglich unkontrollierbarer. Deswegen hatte sich der Gedanke in meinen Kopf geschlichen ihn nicht vielleicht legen zu lassen. Der Sicherheit wegen.
      Kurz danach standen alle Pferde in ihren Flugboxen. Leider hatte sich dank Deo Volente, der nach wie vor in seiner Box wild auf und absprang, allgemeine Unruhe eingeschlichen und der Tierarzt musste beginnen die Pferde zu sedieren, beziehungsweise ihnen Beruhigungsmittel zu verabreichen. Leider war während der Tierarzt durch die Reihen ging die Unruhe bei einem anderen Junghengst übergekocht. Ausgerechnet Chestnut, mein dreijähriges, selbst gezogenes Nachwuchspferd kämpfte mit sich selbst, hatte Panik und damit extrem hohen Puls, weshalb er bereits keuchte. Der Tierarzt gab ihm deswegen etwas ganz besonderes, fragt mich nicht was, das half. Es tat wirklich weh das mit ansehen zu müssen.
      ,,Tief durchatmen.'',befahl ich mir selbst und schluckte wiederwillig. Dann trat ich vom Flugzeug zurück und wurde von einem Mitarbeiter mit einem dieser putzigen mini-schrägstrich-Golf-Wagen zu meiner Propellermaschine gebracht.
      Zwei Stunden später landete ich in Schweden und hier wurde es wieder mühsam: Formulare ausfüllen, Gesundheitsnachweise, Bewilligungen und zig andere Papiere mussten erneut ausgefüllt und vorgezeigt werden.
      Dann, ungeschlagene zweieinhalb Stunden später, durfte ich zu meinen Pferden. Das gemietete Transportunternehmen hatte bereits alle Pferde in die LKWs umgeladen. Ich kontrollierte dennoch noch einmal ob alles richtig gemacht wurde. Anschließend stieg ich zu einem der Fahrer in den Wagen. Mit dem Herrn Eriksson hatte ich bereits im Vorfeld telefoniert. Es war erfrischend, dass er noch Deutsch mit mir sprach, da mein Schwedisch noch sehr eingerostet war, wenn ich es vor ein paar Monaten auch noch relativ gut konnte.
      Eine dreiviertel Stunde fuhren wir bis zum Tor meines Traumanwesens. Ich kramte meine Fernbedienung aus der Handtasche und drückte auf das kleine, weiße Schlüsselsymbol. Daraufhin öffnete sich das schwarze Metalltor augenblicklich und die Transporter fuhren durch zum Parkplatz. Hier begann ich die Pferde auszuladen. Von hier ging es für die Pferde, natürlich nachdem Decken und Gamaschen abgenommen wurden, auf die flachen, weiten Weiden des DVTS.
      Ich verabschiedete mich anschließend bei Nils Eriksson und ging in meine neuen Ställe. Die Boxen mussten gut verteilt und beschriftet werden. Anschließend ging ich das Anwesen ab. Abgesehen von den traumhaften Stallungen und Weiden fand man auf dem Den Vacker Trakehner Stud alles was das Herz eines Pferdemenschen begehrte: Ausreitwege, Paddocks, ein tolles Hauptgebäude mit Stüberl, Dressurarena, Springhalle, Dressurviereck, Springplatz, Roundpen, Geländestrecken, Schrittmaschine, Laufband, ein Solarium unter welchem während meines Rundganges It's Showtime gerade massiert wurde, und sogar eine kleine Grasrennbahn. Es war traumhaft.
      Als die Sonne unterging saß ich im Gras der Stutenkoppel und beobachtete Vina neben mir, wie sie genüsslich einige Halme ausriss und die Büschel herunterschlang. Als könnte sie meine Gedanken lesen blickte sie kurz zu mir hoch, beäugte mich mit ihren braunen Ponyaugen und schnaubte glücklich. Hach, was für ein wunderbarer Ort für Pferd und Reiter.​
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  • Album:
    Nebenstallungen ♥
    Hochgeladen von:
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    10 Nov. 2015
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    EXIF Data

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    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • I've got the moves like Jagger
    Rufname: Jagger

    Geburtsdatum: 13.09.2002
    Geschlecht: Stute
    Größe: 1,64m
    Rasse: Englisches Vollblut
    Fellfarbe: Red Roan Sabino
    Abzeichen: vier hochweiße Beine; unterbrochene Blesse

    Stammbaum
    von: unbekannt
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt
    aus der: unbekannt
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt


    Charakter
    Jagger ist sehr liebevoll und hat viel Lebensfreude. Sie bindet sich schnell an andere Lebewesen und geht fürsorglich mit Artgenossen um.

    Zuchtinfos
    Gekört/Gekrönt: ja
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    Vorgesehen für die Zucht: ja
    Leihmutterschaft: -
    Nachkommen: 2
    Geschwister: -

    Besitzer: Bracelet
    Vorbesitzer: Veija
    Vorvorbesitzer: Cooper
    Gezüchtet bei: -
    Zucht: -
    VKR: puu

    Kaufpreis: -
    Zu Verkaufen: nein
    Verkaufspreis: -

    Qualifikationen
    Eingeritten: ja
    Eingefahren: nein

    Qualifikationen
    Dressur: A
    Galopprennen: S**
    Springen: L
    Military: E
    Distanz: M
    Western: E
    Trail: | Pleasure: -

    Erfolge

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    ~ Gewinnerin beim 196. Distanzrennen ~
    ~ Trostschleife Christmas Cup bei Occu ~
    ~ Gewinnerin beim 335. Dressurturnier ~
    ~ Zweitplatzierte beim 317. Galopprennen ~
    ~ Drittplatzierte beim 327. Galopprennen ~
    ~Drittplatzierte beim 248. Distanzturnier ~
    ~ Drittplatzierte beim 1. JV Aufgewichtsrennen ~
    ~ Gewinnerin der 441. Sk. ~

    Gesundheit
    Gesundheitszustand: Sehr gut
    Beschlag: Aluminiumeisen​