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Bracelet

It's Showtime ♥

Co Pilot de la Bryére x Silmpy's Ronja <3 (13+ Punkte: 2 TBs / 9 Schleifen / 2+ Abstammung)

It's Showtime ♥
Bracelet, 8 Juni 2016
Cascar gefällt das.
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      Showtime kommt an ~
      15. Juni 2015

      Es war ein warmer, aber bewölkter Frühlingstag, als ich auf der Bank vor meinem neuen Zuhause saß und entspannt in die Ferne sah. Noch war es beinahe völlig ruhig auf dem DVTS. Eine wohltuende Ruhe hatte sich eingeschlichen, bloß unterbrochen von dem ein oder anderem Geräusch der Schubkarrenreifen des Stallburschen Edvins, der heute als einziger arbeiten musste und alle Hände voll zu tun hatte, auf den feinen Schotterwegen. Ich seufzte entspannt, ehe mich ein lautes Klingeln aus den Gedanken riss.
      Erst guckte ich mich fragend und sogleich etwas perplex um. Dann begriff ich: Es war mein, ebenfalls neues, Telefon, dessen Klingelton ich noch nicht geändert hatte und einfach unausstehlich war. ,,I'm here.'',hörte ich nur, ehe ich aufsprang und zum Parkplatz eilte.
      Showtime kam an! Endlich. Der Tag auf den sich so lange gewartet hatte war gekommen. Es handelte sich dabei um mein absolutes Traumpferd. Ein dunkelbrauner Hengst. Trakehner. Bildschön, atemberaubende Gänge und ein Charakter wie man ihn sich nicht besser hätte wünschen können. Dreimal war ich ihn bis jetzt probegeritten und jedes Mal war besser als das Andere. Er reagierte sehr fein und war genau der Typ Pferd, mit welchem ich am Liebsten arbeitete - obwohl ich ganz klar sagen muss, dass dieses Pferd, It's Showtime, wie er hieß, mit mir einfach ganz besonders harmonierte.
      Nicht größer hätte meine Freude an diesem Tag sein können, ihn endlich mein Eigen nennen zu dürfen. Der Mann, der ihn mich brachte war ein Angestellter eines besonderen Lieferservices. Entsprechend klein war sein Interesse, was er deutlich zeigte. Obwohl ich die Schweden immer als sehr nette und tolerante Menschen kennengelernt hatte, war dies ein ganz besonderes Objekt. Er schien genervt von mir zu sein. Genervt zu sein so weit hinein in die Pampa gefahren zu sein, nur um ,,irgendeinen Gaul'' zuzustellen. Einer Dame, die nur gebrochen Schwedisch sprach, noch, und dann wohl auch noch ewig brauchen würde das Tier aus dem Hänger zu holen.
      Nachdem ich auf einer Liste unterzeichnet hatte öffnete er mir dann den Pferdeanhänger und entfernte das Ding hinter Showtimes Po. Ich ging in der Zwischenzeit vorne, über ein kleines Türchen, hinein zu
      meinem Hengst. Er beäugte mich neugierig und ließ sich problemlos an den Strick nehmen. ,,Zuurück.'',sagte ich. Als er dies tat lobte ich sofort und versuchte ihm in Anbetracht dessen, dass die Stallburschen hier natürlich alle Schwedisch sprachen, anstelle des Wortes ,,gut'', das Wort ,,bra'' beizubringen. Dann führte ich auch noch das Wort ,,tillbaka'' ein, welches ,,zurück'' bedeutete. Mein Dunkelbrauner schien dies nicht ganz zu verstehen, wie ich seinem Blick entnahm. Dennoch ging er vorbildlich vom Hänger. Ich folgte Showtime anschließend und führte ihn schon mal in Richtung Stall, während der Mann, der ihn mir gebracht hatte, in sein Auto stieg und den Motor anschmiss.
      Ich, grinsend wie ein Honigkuchenpferd, führte mein neues Pferd erstmal in den neuen Stall, in welchem ich ihn versorgte und ihm etwas Heu und Mash gab.
      Vier Stunden später, es muss in etwas 3 Uhr nachmittags gewesen sein, holte ich den Prachtkerl dann aus seiner Box und machte einen kleinen Spaziergang über den Hof, welcher, ohne zu übertreiben, ein riesiges Gelände umfasste. Der Hengst zeigte sich dabei sehr neugierig und beäugte alles was ihm in die Quere kam. Dennoch war er nicht schreckhaft und hörte nach wie vor auf mich; folgte mir und passte sich meinem Tempo brav an. Er hatte wirklich gute Manieren.
      Nach diesem dreiviertelstündigen Spaziergang stellte ich Showi, wie ich ihn mittlerweile nannte, unters Solarium und legte ihm anschließend Gamaschen und Hufglocken an, ehe ich mein zukünftiges Spitzenpferd auf die Koppel stellte, auf welcher er sich bis 8 Uhr abends austoben durfte.


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      Canyon und Zion gefällt das.
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      Hufschmiedbesuch
      20. Juli 2016

      Heute war wieder einmal einer der anstrengenden Tage im Leben gekommen. Der Routinetermin beim Hufschmied stand an und bevor ich mein Amt in ein paar Wochen niederlegen würde musste ich ein letztes Mal an die Hufe meiner Pferde. Hufe, Hufeisen - irgendwie konnte ich den ganzen Kram nicht mehr sehen. Umso mehr freute ich mich nun auf die Tage in denen ich stattdessen Jungpferde ausbilden würde und mit erfahrenen Pferden arbeiten könnte um Feinheiten zu verbessern. Auch bei meinen eigenen Pferden würde ich also bald Hand anlegen dürfen - ich wartete nur noch auf die Bestätigung und meiner Trainerlizenz.
      Nun seufzte ich allerdings erstmal und arbeitete Box für Box ab. Begonnen wurde mit Dempsey. Sie lief bisher barfuß und sollte heute beschlagen werden. Zuerst musste ich ihre Hufe allerdings kontrollieren: Alles in Ordnung. Dann wurde noch schnell aber gründlich ausgeschnitten und anschließend folgte auch schon der neue Beschlag.
      Damit wanderte ich auch schon zur nächsten Box: Vaconda; mein süßes Alterchen. Alt war sie nicht wirklich aber in meinem Stall, in dem beinahe nur Pferde unter 7 standen stach die 13jährige Stute natürlich etwas heraus. Hufzustandsmäßig aber ganz und gar nicht. Deswegen war ich bei ihr auch sehr schnell fertig. Ausschneiden und ein wenig Hufbalsam, dann war's das auch schon wieder.
      Next: Winterzauber. Wizza war heute eher müde und etwas träge, weshalb ich mir etwas Sorgen machte. Allerdings schätze ich, dass dies mit den Hormonen im Zusammenhang mit ihrem Fohlen stand. Mein Hufschmiedbesuch bei meiner Braunen verlief absolut komplikationslos und am Ende waren ihre Hufe wieder in bester Ordnung. ,,Feines Mädchen.'',sagte ich liebevoll und tätschelte ihren Hals.
      Dreaming Of Better Days war die nächste. Als ich zu ihr kam kaute sie gerade an ihrem heu, ganz genüsslich und zufrieden. Dreamy schien also von dem von mir verordneten Zwangstag Boxenruhe für alle meine hufschmiedbedürftigen Pferden wenig betrübt zu sein. Nur mein Herumwerkeln an ihren Hufen schien etwas zu stören - beim fressen nämlich. Dennoch hielt sie brav still und erleichterte mir meine Arbeit. ,,So. Fertig.'',sagte ich dann und gab ihr noch eine Karotte.
      Anschließend ging ich in die Futterkammer und holte ein paar Kräuter, welche ich unter WInterzaubers Extrafutterportion mischte. Sie sollten sie etwas aufputschen und den Kreislauf stabilisieren. Sie nahm das ganze dankbar an und ich blieb noch ein wenig bei ihr.
      Dann ging ich zu Christmas Joy. Sie war im Gegensatz zu Dreamy wenig begeistert über die Zwangsruhe. Sie lief nämlich kreise in ihrer Box als ich kam. ,,Hee.'',sagte ich und sie fuhr kurz zusammen. Im nächsten Moment aber spitzte sie ihre Öhrchen und kam neugierig auf mich zu. Ich streichelte sie einige Zeit lang und untersuchte dann gründlich ihre Hufe. Auch ausgeschnitten und neu beschlagen wurde mein Schimmelchen. Sie zeigte sich geduldig. ,,Gute Joy.''
      Nighti war mein nächstes Opfer. Mein rabenschwarzer Liebling. Trächtigkeitsbedingt war ich sie schon sehr lange nicht geritten, was ich sehr bedauerte aber sich möglicherweise bald ändern könnte. Mal schauen - vielleicht ließ ich sie auch Koppelpferdchen sein, zumindest noch eine gewisse Zeit lang. Meine Stute wurde untersucht, ausgeschnitten, etwas korrigiert und ebenso neu beschlagen. ,,Brave Maus.'',sagte ich dann sentimental und ließ sie in ihrer Box zurück.
      Take my Hand und Takada erledigte ich daraufhin sozusagen in einem Aufwasch. Auch sie wurden behutsam ausgeschnitten, nach ausführlicher Kontrolle natürlich, und beschlagen.
      Dann ging's an meine Trakehnerhengste. Deo Volente, Batman's Rendezous, N'oubliez Jamais, Party Shaker, Seattle's GT'aime und Waldjunge. Sie alle bekamen ebenso das selbe Routineprogramm wie meine Stuten und die selbe Arbeit sollte bei den Pferdchen im Nebenstall folgen.
      Sookie, Birdcatcher, Angels Kiss, Black Pearl, Golden Eye, Donella, Herbstblüte, Simple Little Melody, Wastl und Donnerhall. Bei ihnen allen das selbe Prozedere. Es war wirklich mühsam. Wie froh ich doch war diese monotone Arbeit zukünftig nicht mehr verrichten zu müssen.
      Am darauffolgenden Tag machte ich auch noch It's Showtimes Hufe. Der Hengst zeigte sich dabei gewohnt vorbildlich und erfreute sich danach einer ausgiebigen Streicheleinheit.​
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      Der Umzug in die Traumheimat Schweden
      16. August 2016

      Freitag. Wie immer ein absolut fantastischer Tag. Dieser Freitag, dieser Freitagmorgen, sollte jedoch ein ganz besonderer Tag in meinem Leben werden. Beinahe ein Jahr hatte ich auf diesen besonderen Moment hingearbeitet und nicht mal in meinen kühnsten Träume hätte ich gewagt mir diesen auszumalen. Doch nun war er tatsächlich gekommen: Der Umzug nach Schweden; mit all meinen Pferden, ohne meine Familie, ohne all meine Freunde. Der Sprung ins Unbekannte. Die Abreise von allem was ich bisher kannte und liebte. Meine Selbstverwirklichung in einem von mir selbst geplanten Reit und Sportpferdezuchtstall. Das One-Way Ticket auf ein absolut gigantisches Areal, welches ich seit einem dreiviertel Jahr offiziell mein Eigen nennen durfte und bebauen ließ, im schönsten Land das ich bisher kennengelernt habe.
      ,,Guten Morgen.'',sagte meine Mutter lächelnd und strich mir über die Wange. Ich presste meine Augen zu und versuchte diese nun mit Mühe zu öffnen. ,,Guten Morgen Mum.'',entgegnete ich dann und blickte in ihr Gesicht. Obwohl sie ein breites Lächeln auf den Lippen hatte wusste ich dennoch, wie traurig sie dieser Tag machte. Ich hatte die letzten drei Tage mit ihr verbracht. Doch nun war die Zeit gekommen zu gehen. Ich wusste, dass ich sie wieder sehen würde, dass sie öfter übers Wochenende zu mir fliegen würde. Doch nichts würde je sein wie früher und es würde jedes Mal zweieinhalb Stunden dauern bis ich bei ihr wäre. ,,Ich hab dich lieb.''
      Dies waren dann auch die letzten Worte zu ihr und meinem Vater, kurz bevor ich ins Auto stieg und nun zu meinem alten Gestüt fuhr. Burning Spring. Wenn ich auch eine wunderschöne Zeit hier hatte wusste ich, dass es seinen Glanz längst verloren hatte. Seine Zeit war um. Zumindest die Zeit in der ich hier mit meinen Pferden lebte und diese den Hof so lebendig machten. Die neuen Besitzer würden es wohl, zumindest die nächsten Monate, brach legen. Traurig. Dies war das zweite Mal an diesem Tag dass ich meine Tränen ersticken musste. Dabei wand ich meinen altbewährten Trick an und presse meine Zunge gegen meinen Gaumen.
      Wehmütig ging ich ein letztes Mal ins Haupthaus. Nur um die Liste meiner Pferde zu holen. Sie und jeweils eines ihrer Halfter mit Strick, Transportgamaschen und Abschwitzdecke waren alles was noch hier war. Beim Personal hatte ich mich vor einer Woche verabschiedet. Die letzten Tage hatte ich alle Pferde zusammen mit meiner Mutter selbst versorgt. Nun war ich alleine hier. Nur die Mitarbeiter des Transportunternehmens waren ebenfalls anwesend. Sie waren mit acht riesigen Pferdetransportern gekommen, mit welchen meine Lieblinge anschließend zum Flugharfen gebracht werden sollten.
      Ich half beim Verladen. Im ersten LKW standen zum Schluss Waldjunge, Party Shaker, Deo Volente und Sir Donnerhall; im Zweiten Takada, Take my Hand, Dreaming of better Days, Vaconda und Simple little Melody; im Dritten Angels Kiss, Donella, Herbstblüte und Bambina; im Vierten Sookie mit Kameradin Birdcatcher und I've got the moves like Jagger; im Fünften Seattle's GT'aime, N'oubliez Jamais, Costa de la Bryére und Wastl; im Sechsten HGT's Nightmare, Vintage Gold, Dempsey und Winterzauber; im Siebten Batman's Rendezvous, Master of Gold, Black Pearl, Golden Eye und Chestnut; im Achten, letzten Hänger, die Stute Christmas Joy mit den vier Fohlen Capri, Backfett, Caddylack und der Junghengst, am weitesten weg von der Stute, VK Gunna Whiz.
      Ich ging ein letztes Mal die Pferde durch, zählte die Equidenpässe durch, unternahm einen letzten Rundgang auf dem Gestüt und kontrollierte alle Richtlinienbestimmungen, Papiere und Genehmigungen. Dann konnte es los gehen. Adieu Burning Spring.
      Die Lastwagen rollten vom Gestüt. Gleich taten es ihnen meine Tränen über die nun nassen Wangen. Ich versuchte sie mir mit den Fingern zu trocknen. Erfolglos. Dann stieg auch ich in meinen schwarzen Volvo-Geländewagen und stieg in die Pedale. Ich folgte den Pferdetransportern circa zwei Stunden zu einem Flugharfen, weit außerhalb unserer Heimat Velenje, Slowenien, gelegen. Hier wurden wir von einigen Mitarbeitern des Flugplatzes eingewiesen. Ich stieg anschließend aus meinem Wagen, welcher ebenfalls nach Schweden geflogen wurde und gab zu allererst den Schlüssel ab. Dann musste ich gefühlte tausend Formulare ausfüllen und alle Impfpapiere meiner Pferde vorlegen.
      Erst dann durfte ich beim Aus- und wieder Verladen meiner Pferde mithelfen. Beinahe alle von ihnen standen nun zum ersten Mal in einem Flugzeug. In diesem gab es spezielle Boxen, welche natürlich sehr platzsparend und damit klein gehalten waren. Wie immer sollte es vor allem bei einem ganz bestimmten Hengst ein Problem geben: Deo Volente. Der Rappe, welcher mich Tag für Tag auf die Palme brachte, da er einfach zu viel Energie und Temperament besaß. ,,Brrrr.'',sagte ich dennoch in ruhiger Tonlage. Erfahrungsgemäß war dann kurz Ruhe, was auch jetzt der Fall war; Deo ging gehorsam in die Box. In der nächsten Sekunde jedoch riss er den Kopf hoch, die Vorderbeine folgten und er verfehlte mich nur knapp mit einem Tritt. ,,Deo!'',schrie ich und schnalzte mit dem Strick. So rettete ich mich aus der Box und schloss sie hinter ihm. Allmählich wurde dies zu ein Problem. Auch unterm Sattel wurde der Sechsjährige täglich unkontrollierbarer. Deswegen hatte sich der Gedanke in meinen Kopf geschlichen ihn nicht vielleicht legen zu lassen. Der Sicherheit wegen.
      Kurz danach standen alle Pferde in ihren Flugboxen. Leider hatte sich dank Deo Volente, der nach wie vor in seiner Box wild auf und absprang, allgemeine Unruhe eingeschlichen und der Tierarzt musste beginnen die Pferde zu sedieren, beziehungsweise ihnen Beruhigungsmittel zu verabreichen. Leider war während der Tierarzt durch die Reihen ging die Unruhe bei einem anderen Junghengst übergekocht. Ausgerechnet Chestnut, mein dreijähriges, selbst gezogenes Nachwuchspferd kämpfte mit sich selbst, hatte Panik und damit extrem hohen Puls, weshalb er bereits keuchte. Der Tierarzt gab ihm deswegen etwas ganz besonderes, fragt mich nicht was, das half. Es tat wirklich weh das mit ansehen zu müssen.
      ,,Tief durchatmen.'',befahl ich mir selbst und schluckte wiederwillig. Dann trat ich vom Flugzeug zurück und wurde von einem Mitarbeiter mit einem dieser putzigen mini-schrägstrich-Golf-Wagen zu meiner Propellermaschine gebracht.
      Zwei Stunden später landete ich in Schweden und hier wurde es wieder mühsam: Formulare ausfüllen, Gesundheitsnachweise, Bewilligungen und zig andere Papiere mussten erneut ausgefüllt und vorgezeigt werden.
      Dann, ungeschlagene zweieinhalb Stunden später, durfte ich zu meinen Pferden. Das gemietete Transportunternehmen hatte bereits alle Pferde in die LKWs umgeladen. Ich kontrollierte dennoch noch einmal ob alles richtig gemacht wurde. Anschließend stieg ich zu einem der Fahrer in den Wagen. Mit dem Herrn Eriksson hatte ich bereits im Vorfeld telefoniert. Es war erfrischend, dass er noch Deutsch mit mir sprach, da mein Schwedisch noch sehr eingerostet war, wenn ich es vor ein paar Monaten auch noch relativ gut konnte.
      Eine dreiviertel Stunde fuhren wir bis zum Tor meines Traumanwesens. Ich kramte meine Fernbedienung aus der Handtasche und drückte auf das kleine, weiße Schlüsselsymbol. Daraufhin öffnete sich das schwarze Metalltor augenblicklich und die Transporter fuhren durch zum Parkplatz. Hier begann ich die Pferde auszuladen. Von hier ging es für die Pferde, natürlich nachdem Decken und Gamaschen abgenommen wurden, auf die flachen, weiten Weiden des DVTS.
      Ich verabschiedete mich anschließend bei Nils Eriksson und ging in meine neuen Ställe. Die Boxen mussten gut verteilt und beschriftet werden. Anschließend ging ich das Anwesen ab. Abgesehen von den traumhaften Stallungen und Weiden fand man auf dem Den Vacker Trakehner Stud alles was das Herz eines Pferdemenschen begehrte: Ausreitwege, Paddocks, ein tolles Hauptgebäude mit Stüberl, Dressurarena, Springhalle, Dressurviereck, Springplatz, Roundpen, Geländestrecken, Schrittmaschine, Laufband, ein Solarium unter welchem während meines Rundganges It's Showtime gerade massiert wurde, und sogar eine kleine Grasrennbahn. Es war traumhaft.
      Als die Sonne unterging saß ich im Gras der Stutenkoppel und beobachtete Vina neben mir, wie sie genüsslich einige Halme ausriss und die Büschel herunterschlang. Als könnte sie meine Gedanken lesen blickte sie kurz zu mir hoch, beäugte mich mit ihren braunen Ponyaugen und schnaubte glücklich. Hach, was für ein wunderbarer Ort für Pferd und Reiter.​
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      Distanztraining E -> A
      August 2016

      Vierundzwanzig Grad Celsius. Eine absolut angenehme Temperatur hier auf meinem Gestüt in Schweden und diese sollte sich die Woche über halten. Deswegen beschloss ich diesen Montag Morgen die Woche zu nützen um die Ausdauer meiner Pferde zu verbessern. Die Wahl der Pferde fiel mir dabei nicht schwer: It's Showtime und Waldjunge sollten es werden. Diese zwei Dressurpferde brauchen die Ausdauer nämlich ganz dringend. Immerhin sollten sie bei den Turnieren und natürlich auch im Training zu Hause Hochleistungen erbringen können.
      Am ersten Tag sollte Anastasia mir helfen und Waldjunge reiten. Diese war schon vor mir im Stall gewesen und hatte begonnen den Hengst zu putzen. Ich begrüßte sie als ich auch allmählich eintrudelte. Für mich ging's zu meinem Dunkelbraunen. ,,Shoowii.",rief ich und öffnete die Boxentür. Showtime drehte sich um und kam langsam auf mich zu. ,,Na Bebi? Heute gehen wir ins Gelände trainieren.",sagte ich mit dieser eigentlich dämlichen Stimmlage mit der man mit kleinen Kindern und Babys sprach. Ich konnte mir diese bei meinen Pferdchen einfach nicht abgewöhnen. Er war doch mein kleines Baby - auch wenn er ein sehr großes, wohl um die 700kg schweres war.
      Showtime spitzte nun neugierig seine Öhrchen und schnupperte etwas an meiner Jackentasche. Dann legte er den Kopf schief und guckte mich mit seinen großen, dunkelbraunen Kulleraugen an. ,,Na gut du kleiner Karottenterrorist.",murmelte ich und holte eine Mähre heraus, welche ich ihm anschließend hinhielt. ,,Bist ja ein braver Bub.",sagte ich nun und strich ihm liebevoll über den Hals.
      Anschließend nahm ich das schwarze Lederhalfter, das an Showis Box hing, und halfterte meinen Hengst damit. Nun hing ich die Führkette ein und führte mein Pferd hinter mir her zum Solarium. Dort hängte ich ihn links und rechts an und holte nun seine Putzbox.
      Ich nahm den hellgrünen Gummistriegel heraus und massierte damit seinen Hals, Rücken, Bauch und Pobereich. Anschließend entfernte ich den herausgeholten Staub und Dreck mit einer anderen Bürste und ging nochmal mit einer Staubbürste drüber. Dann putzte ich Beine und Hufe mit einer MagicBrush und den Kopf mit einer weichen Schmusebürste. Ebenso sprühte ich Mähne und Schweif mit Schweifspray ein, kämmte alles gut durch und säuberte dann noch Showis Nüstern mit Babypflegetüchern. ,,So. Dann sind wir ja fast fertig.",sagte ich zu meinem Hengst, der die Ohren in meine Richtung spitzte und nach wie vor vorbildlich stehen blieb.
      Ich ging schnell das Putzzeug zurück bringen und kam mit einem kleinen Wagen mit Reitausrüstung zurück.
      Ich hatte mich heute ausnahmsweise für ein Vorderzeug bei Showtime entschieden, da wir wohl länger reiten würden als mein Hengst, und ebenso dessen Sattel, es gewohnt war und ich wollte keine unschönen Scheuerstellen riskieren. Besser Vor als Nachsicht also. Ebenso hatte ich mich für Showis Springsattel mit einer hübschen, dunkelblauen Schabracke darunter und dazu passenden Hartschalengamaschen entschieden. Nachdem Sattel und Gamaschen auf dem Pferd waren legte ich noch Hufglocken an und trenste Showtime mit seiner Arbeitstrense auf. ,,Guter Bub.",lobte ich ihn nun und sprühte ihn nochmal schnell mit einem bestialisch stinkenden Fliegenspray ein.
      Anschließend nahm ich ihm die Zügel vom Kopf und ging mit ihm wieder in Richtung Stallgasse, wo Anastasia Waldi ebenso bereits fertig gemacht hatte und nur noch dessen Schweif einflocht. Dies war eine Präventivmaßnahme, da der Hengst es auch mal faustig hinter den Ohren hatte und dazu neigte zu steigen, wobei er auch mal auf seinen Schweif trat und sich bereits zweimal einige Haare ausgerissen hatte.
      Als sie fertig war folgten die Beiden mir und It's Showtime nach draußen zur Aufsteigehilfe. Dort gurtete ich nochmal nach und legte meinem Hengst die Zügel über den Kopf. Dann stieg ich auf und ging ein paar Schritte, damit Anastasia und Waldi Platz hatten.
      Danach ritten wir nebeneinander, wenn auch mit circa zwei Meter Sicherheitsabstand zwischen Showi und Waldi da sich die zwei noch nicht so gut kannten, vom Hof ins weitläufige Gelände meines Anwesen. Bis wir zum ersten Mal trabten dauerte es wohl zwischen fünfzehn und zwanzig Minuten.
      Dabei warfen die beiden Dressurhengste brav ihre Beinchen und zeigten beide eine wirklich schöne Selbsthaltung. Es war schon toll zu sehen, wie sie dies selbstverständlich anboten und dann korrekt liefen - und das nicht nur im Dressurviereck.
      Nachdem wir beinahe eine halbe Stunde getrabt waren machten wir eine kleine Schrittpause. Dabei ließen wir die Zügel lang, lobten und ließen die Pferde sich strecken. Ich merkte, wie Showis Ausdauer nun bereits langsam sein Limit erreichte. Er schwitzte trotz angenehmer Temperaturen nicht wenig und schnaufte. Waldi ging es damit interessanterweise deutlich besser. Ich wusste zwar, dass er in der Sparte Distanz eine besondere Begabung hatte, aber dass man dies so stark im Vergleich zu Showtime sehe hätte ich nicht erwartet.
      Nach fünf Minuten Schritt nahmen wir die Zügel wieder auf und trabten wieder ein-zwei Minuten. Dann galoppierten wir die beiden Hengste an. Wir befanden uns auf einer schönen, geraden Wiese und wollten nun ein kleines Wettrennen veranstalten. Mit deutlich gedrosseltem Tempo liefen die meine beiden Hengste los. Erst waren sie ziemlich gleich auf, dann machte Waldjunge ein paar Buckler und fiel auf Grunde dessen kurz zurück. Dann aber überholte er Showtime mit enormen Tempo und ließ sich von seiner Reiterin kaum mehr zurück führen, als ich von hinten nach Vorne rief, dass er nun wohl reichen würde.
      Im Schritt ging es zurück zum Stall, wo wir die Beiden abduschten und versorgten. Anschließend stellte ich die beiden auf zwei Paddocks. Waldjunge schien durchgedreht zu sein. Selbst jetzt noch trabte er munter ein paar Runden und wälzte sich ausgelassen im Matsch. Showtime stand nur da und sah Waldi absolut unverstehend an.
      Am nächsten Tag ging es wieder auf die selbe Strecke, nur noch ein paar Meter länger und so steigerte ich die Distanz allmählich. Am Ende der Woche waren meine beiden Pferde dann auf der Distanzstufe A angekommen und hatten deutlich an Ausdauer gewonnen. Waldjunge wohl mehr als Showtime, welcher auch deutlich weniger Spaß daran zu haben schien. War hier etwa das Limit des Junghengstes erreicht? Wir würden ja noch sehen wie sich alles entwickelte - möglicherweise war momentan das Ausdauertraining auch wegen seines Entwicklungsstadiums schwerer für ihn.
      Am darauffolgenden Montag hatten die Beiden einen freien Tag, an dem sie wieder Energie tanken konnten und am Dienstag sahen sie wieder einigermaßen belastungsfähig auf und wurden wieder leicht bewegt. Am Donnerstag ging's dann wieder intensiver los.​
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      Zirzensik (Showtime erlernt das Kompliment)
      17 Januar 2017 - by FrauHolle

      Ich fuhr mit meinem Auto auf den Hof. Es war kurz vor zehn und die Sonne strahlte bereits. Heute erwartete mich ein Trakehner, welchem ich das Kompliment beibringen soll. Ich freute mich auf die Arbeit mit dem Hengst und stieg gespannt aus meinem Auto.
      Zuerst putze ich It's Showtime, um ihn etwas besser kennenzulernen. Er war ein äußert hübscher und eleganter Hengst und es war mir eine Ehre mit ihm zu arbeiten. Ich führte ihn auf den Platz. Mit einer Gerte und ein paar Leckerlies bewaffnet fing ich an, die Basics von ihm abzufragen. Showi arbeitete wunderbar mit. Ich schickte ihn rückwärts und seitwärts, führte ihn, ohne am Strick zu zupfen und ließ ihn mit seiner Hinterhand weichen, bis ich seine volle Aufmerksamkeit hatte.
      Nachdem ich geklärt hatte, wer der Chef bei uns beiden war, machte ich mich ans Kompliment. Showi's Verfressenheit würde mir meine Arbeit deutlich erleichtern. Ich tippte Showi vorsichtig am linken Bein an. Sobald er das Bein hob, lote ich ihn kräftig, bis er diese Übung gut verstand. Ich beschloss, den nächsten Schritt zu wagen, nahm ein Leckerli und lockte ihn damit mit seiner Nase zwischen seine Beine. Gierig verfolgte er das Leckerli. Ich schloss die Hand, sodass er mir das Leckerli nicht aus der Hand klauen konnte und versuchte es erneut. Ruhig streckte Showi seinen Kopf zwischen die Beine und ich gab ihm zur Belohnung das Leckerli.
      Ich versuchte, beide Übungen miteinander zu verknüpfen. Während ich ihn mit dem Leckerli zwischen seine Beine lockte, tippte ich mit der Gerte sein Bein an. Es dauert eine ganze Weile, bis er verstand, dass er beides gleichzeitig machen sollte. Ich lobte ihn für jeden kleinen Fortschritt.
      Nach einiger Zeit hatte ich Showi soweit, dass er sein linkes Bein auf dem Boden ablegte und ich ihm zur Belohnung ein Leckerli geben konnte, während er im Kompliment blieb. Ich beschloss, für diesen Tag aufzuhören, denn auch Showi konnte sich immer schlechter konzentrieren.
      Zwei Tage später stattete ich Showi einen weiteren Besuch ab. Ich wollte das Kompliment noch festigen und ihn dazu bringen, länger im Kompliment zu bleiben.
      Showi war wieder einmal sehr motiviert bei der Sache. Es regnete, also musste ich mit ihm in die Halle gehen. Nachdem ich zehn Minuten lang locker mit ihm Bodenarbeit gemacht hatte, übte ich mit ihm, bis wir auf dem Stand von vorgestern waren.
      Nach und nach versuchte ich, dass der Hengst immer länger im Kompliment verweilte. Zum Aufstehen führte ich das Kommando "Auf" ein. Auch die Belohnung gab es nun nicht mehr zwischen den Vorderbeinen sondern vor der Brust.
      Nach einiger Zeit hatte ich Showi soweit, dass er beim Antippen seines Beines ins Kompliment ging und er erst bei meinem Kommando wieder aufstand.
      Ich war zufrieden mit dem Ergebnis und freute mich, dass Showi so gut mitgemacht hatte. Glücklich brachte ich ihn weg und fuhr mit einem guten Gewissen nach Hause.​
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      Graue Stunden
      1. Februar 2017

      Die beißende Kälte hatte mittlerweile die Mauern meiner Schützenden Behausung durchdrungen und nagte nun einmal mehr an mir als ich um halb fünf Uhr morgens aus meinem Bett stieg. Ich hüllte mich in eine dicke Wollweste und ging die Treppen des Haupthauses hinunter. Nie hätte ich gedacht, dass mir Kälte so viel ausmachen würde; war ich doch immer ein sehr unempfindlicher Mensch diesbezüglich gewesen. Doch dies war auch der erste Winter im neuen Heim, der erste Winter in Schweden, den ich miterlebte. Doch es lang nicht an den eisigen Temperaturen, dass ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte. Während ich mir den Kamin einheizte versank ich dann endgültig in Gedanken. Meine Sorgen kamen wie schon so oft von meinem Deo Volente. Der Rappe brachte mich nun seit über drei Jahren regelmäßig auf die Palme, oder eher hinaus ins Universum. Schon als ich ihn bekam wusste ich, was ich mir da aufhalste. Er war absolut kein leichtes Pferd. Wofür andere zwei Wochen brauchten brauchte Deo vier. Einfach und alleine schon aus dem Grund, dass er einfach nicht mitarbeiten wollte. Andere Pferde taten sich schwer und der Trainingserfolg verzögerte sich deswegen. Bei Deo war es schlicht und ergreifend einfach sein Sturschädel, der jede noch so kurze Trainingseinheit mit ihm zu einer nervenaufreibenden Sache machte, die nicht selten mit meinem Unfreiwilligem Abstieg endete. Nein, an Deos Potential lag es nicht. Davon hatte er genug und dies war einer der Gründe dafür, dass ich einer Freundin vor kurzem erzählt hatte, dass ich überlege den rabenschwarzen Wildfang zu verkaufen und genau diese Freundin hatte sich vor einigen Tagen bei mir gemeldet und ihr Interesse bekundet.
      Seufzend saß ich beinahe eine Stunde vor meinem Kamin und starrte in die Decke. Es war so traurig. Aber es würde wohl das Beste für ihn sein. Hier auf dem DVTS würde er nicht weiter kommen. Er würde praktisch verstauben weil ich mich immer vor dem Training mit ihm drückte und Anastasia wollte ich das nicht antun. So hart dies klang. Es war einfach zu gefährlich und ich wollte nicht die Verantwortung dafür übernehmen, wenn mein Rappe seine fünf Minuten bekam und sie dabei verletze.
      Hustend verließ ich dann meinen bequemen Sessel, zog mich schnell um und ging in den Stall um die Pferde zu verpflegen. Als ich die Stallgasse betrat beäugte mich auch schon meine Hummels Enterprise. Sie schien nichts dagegen zu haben heute schon etwas früher an ihr Heu zu kommen. Sie zauberte mir ein kleines Lächeln auf die Lippen und ebenso taten es Dempsey, Vaconda und Christmas Joy, die ihre Hälse nun ebenfalls neugierig in die Höhe ragten. Ich schlenderte also hinüber zur Futterkammer und ging dann bewaffnet mit Scheibtruhe, Heugabel und Heu die Boxen ab. Dabei begann ich bei Take my Hand und Takada. Die letzte war Dreaming Of Better Days, die sich am gelassensten gab und am wenigsten Hunger klagte.
      Anschließend verschlug mich meine Morgenmotivation, oder wohl eher mein Ablenkungsritus, in die Sattelkammer, wo ich beschloss, dass es an der Zeit war neue Schabracken unter die Sättel zu geben. Mein Neuling Roommate zum Beispiel hatte noch nicht mal eine. Dies änderte sich nun. It's Showtime stieg von Dunkelblau auf Weinrot um, Batman's Rendezvous von Grün auf Beige, Master Of Gold von Weiß auf Schwarz und N'oubliez Jamais von Hellblau auf Pastellgelb. Danach putzte ich noch eine knappe halbe Stunde die Trensen meiner Spitzenhengste Seattle's GT'aime und Costa de la Bryére.
      Als dies auch vollbracht war brachte ich meinen Party Shaker zusammen mit Waldjunge raus aufs Paddock. Ich sah den Beiden anschließend kurz zu und brachte dann Romulus, Sir Donnerhall, Wastl, Nephilim und Vina auf die Weide. Ihnen folgten Scarlet Sun, Pinochio, Sookie, Birdcatcher, Black Pearl, Herbstblüte, Donella, Golden Eye, Angels Kiss und I've got the moves like Jagger.
      Dies lenkte mich eine Zeit lang ab. Inzwischen waren auch meine Mitarbeiter schon auf den Beinen und freuten sich einen Kaffee länger genießen zu dürfen, da ich die Pferde ja schon auf die Koppeln gebracht hatte. Nur Anastasia traf ich in der Stallgasse an. Sie hielt ihren Reitplan in den Händen und grübelte ob sie nun mit Only Known in Texas oder Simple Little Melody beginnen sollte. Ich grüßte sie nett und ging holte Hollywood King Guns Putzzeug. Diesen putzte ich ausgiebig und schmuste ein wenig mit ihm. Ich hatte ihn leider noch nicht sehr lange aber jeder Tag mit ihm brachte mir eine Menge an Glücksgefühlen. So auch heute.
      Nachdem ich Husky, wie wir ihn zu nennen pflegten, in der Halle gearbeitet hatte ging es für mich am heutigen Tage zu den Jungpferden. Chestnut und VK Gunna Whiz trainierte ich momentan gerade für das bevorstehende Anreiten. Sie machten sich sehr gut, weshalb ich diesem sehr positiv entgegenblickte.
      Leider war der Tag nun noch immer nicht vorbei und meine Trauer um den bevorstehenden Abschied, welcher unausweichlich immer näher kam, drohte überzuschwappen. Deshalb beschloss ich nun zur Koppel meiner Zuchtstuten zu gehen, da mich der Anblick dieser mit ihren Fohlen immer und immer wieder glücklich machte. Bereits auf dem Weg dorthin sah ich Caddylack, Capri, Bambina und Backfett durch den hohen Schnee toben und fühlte mich ein klein wenig besser. Dann sah ich sie endlich. HGT's Nightmare trabte gerade mit aufgestellter Schweifrübe den Trampelweg entlang, der sich im Laufe der letzten schneelosen Tage gebildet hatte. Neben ihr im vollen Galopp DVTS' Colour the Nightsky; mein erstgeborenes Zuchtfohlen. Die Kleine musterte sich immer mehr, wenn sie auch noch etwas tollpatschig war. Sie hing sehr an ihrer Mutter, konnte jedoch mittlerweile auch schon damit umgehen von ihr getrennt zu sein, wenn ich Nighti etwas arbeitete. Sie stand dann immer mit Vintage Gold und deren Fohlen DVTS' Cascadeur de la Vie zusammen. Winterzauber und ihr Fohlen grenzen sich immer ein wenig von der kleinen Herde ab, standen interessanterweise konstant alleine immer zehn bis fünfzehn Meter entfernt. DVTS' Seattle's Wintertime war trotzdem ein sehr soziales Fohlen. Bloß ihre Mama schien keine Lust auf den Trubel zu haben.
      Am Abend erreichte mich dann der erwartete Anruf. Meine Freundin fragte nach, wie es denn mit Deo aussah und ich willigte schweren Herzens ein. Nachdem ich den Hörer zur Seite gelegt hatte ging ich noch ein letztes Mal für den heutigen Tag in den Stall. Deo Volente stand nichtsahnend in seiner Box. Wie gewohnt begann er zu Scharren als er mich kommen hörte und erwartete, dass ich ihm einen Leckerbissen mitgebracht hätte. Meist war dem allerdings nicht so und Deo ließ mit seiner lästigen Angewohnheit nicht locker. Diesmal allerdings hatte er Glück: Ich hatte ihm extra einen halben Kilo Möhren mitgebracht. Diese nahm er gerne an.
      Nachdem ich meinen Rappen anschließend ein wenig geputzt hatte kamen mir dann endgültig die Tränen. Ich wusste, dass er es gut haben würde doch leicht würde es wohl nie werden ein Pferd zu verkaufen, das man schon so lange besaß wie ich Deo.​
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      Dressurtraining A->L
      April 2017


      Der Trainingsmonat April war für meine Pferdchen sehr erfolgreich.
      Sir Donnerhall schaffte in der Dressur endlich den Sprung in die Klasse S. Es war ein unfassbar tolles Gefühl ihn mittlerweile auf diesem hohen Niveau reiten zu können. Er besaß alle Anlagen und an der Hand konnte mein Hübscher bereits Passagieren und Piaffieren. Unterm Sattel waren wir davon jedoch noch weit entfernt, wenn auch endlich die ersten schweren Lektionen begannen einwandfrei zu funktionierten. Traversalen, Galopppirouetten und fliegende Wechsel waren Donnerhalls Lieblingsübungen der schweren Klasse. Dieser Aufgabenstellung nahm er immer mit Enthusiasmus auf und freute sich richtig wenn er sie gut gemacht hatte und ich seinen Hals zur Belohnung tätschelte.
      It's Showtime wurde ebenfalls in der Dressur sehr intensiv gefördert und trainiert. Für ihn stand jedoch erst einmal die Klasse L an. Die Lektionen fielen dem Hengst überaus leicht, weshalb ich ihm zusätzlich auch schon einige M Lektionen beibrachte. Am Ende des Monats hieß es jedoch erstmal, dass er nun in der leichten Klasse starten konnte. Die Zeit würde weiteres bringen.
      Golden Eye wurde in der Dressur von L nach M ausgebildet, Waldi wie Showi von A nach L und auch Vaconda schaffte es in der Dressur in die leichte Klasse.
      Dies war ein sehr dressurlastiger Trainingsmonat. Doch die Ergebnisse waren es Wert meinerseits ein wenig Eintönigkeit zu erleben.​
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      Stallburschen im Urlaub

      Dadurch, dass meine Stallburschen Urlaub hatten mussten ich und Ana eine Woche um alle Pferdchen kümmern. Misten, Füttern und alles mögliche andere stand dabei auf dem Plan. Am ersten Tag war bereits das füttern wirklich schwierig, da wir ja zu genügen Pferde hatten. Ich begann dabei bei den Youngsters Chestnut, VK Gunna Whiz, Caddylack und Vina, ehe es zu meinen Trakehnern ging; Cost da la Bryére, HGT's Nightmare, N'oubliez Jamais, Party Shaker, Takada, Seattle's GT'aime, Waldjunge, Batman's Rendezvous, Master of Gold, Dreaming of better Days, Christmas Joy, Winterzauber, Vintage Gold, Vaconda, It's Showtime, Roommate, Hummels Enterprise, Dempsey, Akira, Take my Hand, Give me Chocolate, Raffinessca und Traumfänger. Anschließend bekamen meist Dreammaker, Mihály, Lead me Home, Cornetto, Last in Love, Cotsworlds Eik, Wastl, Romulus, Sir Donnerhall, Scarlet Sun, Pinochio, Hollywood King Gun, Only Known in Texas, Nephilim Son Of Angel & Devil, Sookie, Angels Kiss, Birdcatcher, Black Pearl, Donella, Golden Eye, Herbstblüte, I've got the moves like Jagger, Simple little Melody, Aiana, DVTS' Takinou, DVTS' Magic Movements, Sir Bacardi, DVTS' Seattle's Wintertime, DVTS' Cascadeur de la Vie, DVTS' Colour the Nightsky, Backfett, Bambina und Capri Heu. Anschließend begann ich wieder von vorne die Pferde auf die Koppeln zu bringen ehe es los ging mit dem Reiten. Das würde noch eine anstrengende Woche werden.
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      Frischer Wind
      September 2017

      Viel früher als gewohnt ereilte uns nach dem kurzen, milden Sommer auch schon wieder die eisige Kälte, die uns der Nordwind gebracht zu haben schien. Die kurzen T-Shirts, die ich diesen Sommer doch so sehr lieben gelernt hatte, wurden bereits Anfang September durch Pullover und funktionelle, langärmlige Funktionsunterwäsche ausgetauscht. Die Jacken dicker den je für diesen Monat. Schweden hatte leider, wenn es den wunderschönen Schleier ablegte und damit das vermeintlich schöne Gesicht zum Vorschein kommen sollte, eine nicht all zu schöne Seite an sich. Die allgegenwärtige Kälte schien mir dieses Jahr gar nicht gut zu tun. Sie schlug mir mehr als merklich aufs Gemüt und schwächte mich körperlich mehr als je zu vor.
      Objektiv betrachtet hatte das Ganze jedoch schon seinen Reiz. Als ich kurz vor 10 Uhr die Trainingspläne für die kommende Woche fertiggestellt hatte und vor die Haustüre trat wirbelte der Wind gerade gelbe, orangene und rotbraune Blätter über den Asphalt. Die Sonne stand hoch am himmel und wärmte sanft meine eisigen Hände, dich ich dieser jedoch bald entzog und in wärmende Handschuhe einpackte.
      Auf dem Weg in den Stall kamen mir zwei meiner Stallburschen entgegen, die soeben Aiana, Bambina, Backfett und Vina in die entgegengesetzte Richtung, zu den Stutenkoppeln, führten. In der Stallgasse angekommen wartete auch schon Neuzugang Mihály fertig getrenst und aufgesattelt auf mich in seiner Box. Mit dem hübschen ungarischen Halbbluthengst hatte ich mir einen ganz großen Traum erfüllt. Schon lange hatte ich nach einem Pferd wie ihm gesucht. Einem Pferd, dem die Welt offen zu stehen scheint wie kaum einem anderen. Es gab keine Sparte des Reitsportes, in dem ich bei Mihály von Anfang an zu wissen schien, dass ich diese mit ihm nicht komplett episch gestalten würde. Und noch dazu war er ein ungarisches Halbblut; eine Rasse von der ich immer schon geträumt hatte. Umso glücklicher war ich jeden Tag wenn ich ihn reiten durfte. Heute gab es jedoch alles andere als Intensivtraining. Es war Sonntag. Ruhetag, wie er bei uns ganz klassisch praktiziert wurde. Ein kleiner Ausritt stellte jedoch sicher, dass der Hengst sich am heutigen Tage dennoch etwas bewegte. Da Mihály im Gelände absolut gelassen war drifteten meine Gedanken zur zukünftigen Gestütsplanung ab. Die Youngsters, die ich eigentlich im Frühling schon anreiten wollte, durften diesen Sommer noch wilder denn e und je auf der gebirgigsten Wiese meines Eigentums verbringen. Sie war riesig und relativ weit vom Stalltrubel weg. Der perfekte Ort für junge Hengste um sich noch einmal so richtig auszutoben. Natürlich hatten sie nun alle ihre Geschlechtsreife erreicht und Vina wurde bereits in die Stutenkoppel integriert und war nicht mit ins Geschehen involviert. Caddylack, Chestnut und VK Gunna Whiz jedoch verwilderten jedoch beinahe ein wenig. Natürlich verbrachten sie den Sommer nicht ohne Aufsicht meiner alten Hasen. Nunja; alt waren sie noch nicht wirklich. Dennoch bekam sie eine Sommerpause, da sie in ihren jungen Jahren ohnehin schon genug geleistet hatten und ich mich dieses Jahr vorwiegend auf die Nachwuchspferde des Gestüts konzentriert hatte. So fiel die Wahl damals unter anderem auf Wastl, der mittlerweile 16 Jahre alt war, was natürlich für heutige Verhältnisse noch lange nicht alt war. Dennoch wurde dieser von mir nur noch spaßhalber geritten. Natürlich durfte er noch seine Lektionen laufen und wurde hin und wieder gesprungen. Dennoch war dies nicht mehr so sehr auf Druck wie früher. Er war immerhin gekört und solange keine Vorstellungen mit ihm stattfanden musste ich ihn diesem Stress einfach nicht mehr aussetzen. Dasselbe galt für seinen zwölfjährigen Koppelkollegen Seattle's GT'aime, der zusammen mit ihm den Somer über die Junghengste etwas erziehen sollte. Die Zeit in den Bergen schien ihnen gut zu tun, weshalb ich sie, wie auch Chesi, Caddy und Nano wohl erst gegen Ende des Septembers herunter holen würde, wenn es dann auch langsam gefährlich werden würde über Stock und Stein zu huschen und ein schützender Stall von Vorteil war.
      Nachdem ich mit Mihály wieder zurück war machte ich mich daran ein paar Sprünge aufzubauen und seitlich ein Flatterband zu ziehen. Freispringen stand auf dem Programm. Zuvor ließ ich die Kandidaten sich aber in der Schrittmaschine warm laufen und sich in der Halle ein wenig austoben. Gerade die Pferde mit ohnehin schon zu viel Energie schabten mir in den letzten tagen endgültig über. Allen voran mein wunderschöner, brauner Deckhengst Master Of Gold. Dieser war zusammen mit seinem Kumpel N'oubliez Jamais als erstes an der Reihe. Bei den Beiden ließ ich mir die Freiheit die Stangen mit der Zeit ein wenig höher zu legen, da sie frei locker über die 160cm-Marke sprangen. Sie schienen ihren Spaß zu haben, weshalb ich ihnen relativ viel Zeit ließ, bis mich Ana dann schon mit den nächsten beiden Pferden dazu zwang ihr meine beiden Hengste wieder mitzugeben. Party Shaker, Batman's Rendezvous, Christmas Joy, Dreaming Of Better Days, Winterzauber, HGT's Nightmare, Takada, Vintage Gold, Hummels Enterprise, Raffinessca, Take my Hand, Akira, Give me Chocolate und auch Herbstblüte folgten. Glücklich über die Masse springbegabter Pferde auf dem DVTS ging es für mich dann zum Essen, ehe ich Waldjunge eine halbe Stunde lang locker longierte, was ich dann auch mit Black Pearl machte. Anschließend ritt ich Dempsey auf dem Platz ein wenig vorwärts abwärts. In der Zwischenzeit war Anastasia ebenfalls schon am Reiten und drehte mit Romulus und Sir Donnerhall eine kleine Runde im Gelände.
      Für mich ging es daraufhin ebenfalls ins Gelände. Nachdem ich mit Hollywood King Gun und Golden Eye bloß jeweils eine halbe Stunde draußen Schritt gegangen war galoppierte ich meine beiden englischen Vollblüter Cotsworlds Eik und Last in Love ein ordentliches Stück auf der Galoppstrecke. Es war für die beiden zwar nicht sonderlich fordernd; dennoch erfüllte es den Zweck sie ihre Energie ausleben zu lassen.
      Davon wieder zurück berichtete mir Ana, dass sie Scarlet Sun und Only Known in Texas freilaufen gelassen hatte und Pinochio longiert hatte. Es war mittlerweile schon relativ spät, weshalb ich beschloss Sookie, Birdcatcher, I've got the moves like Jagger, Donella, Angels Kiss und Lead me Home, die ich heute noch für etwas Bewegung einspannen wollte, lediglich in die Schrittmaschine stellte.
      Damit neigte sich der Sonntag auch schon wieder dem Ende zu. Am nächsten Tag trug ich noch in die Trainingstabelle des Hofes die ausstehenden Stunden ein, die ich mit Training mit Vaconda, Costa de la Bryére, It's Showtime und Roommate auffüllte. Anschließend erzählte mir Anastasia noch vom gestrigen, abendlichen Longieren mit Cornetto, Nephilim Son Of Angel & Devil, Traumfänger und Simple Little Melody.
      Weitaus spannender jedoch waren für mich meine Überlegungen was ich mit Dreammaker machen würde, der ja nun wieder zu mir zurück gekommen war. Obwohl ich den hübschen Holsteiner mit den auffällig gefärbten Abzeichen wirklich gerne hatte war ich mir mittlerweile relativ sicher, dass ich den Süßen bald wieder abgeben würde. Ob es nun aus einer Laune heraus zu sein schien oder deswegen, weil ich mit meinen anderen Pferden bereits genug zu tun hatte, konnte ich nicht mit Sicherheit sagen. Deswegen würde er vorerst wohl doch noch hier bleiben, ehe es dann Adieu hieß.
      Ein Pferd, für das es jedoch so bald nicht mehr Adieu heißen wird, kam Mitte September zu mir. Es war ein ganz besonderes Pferd, das ich schon seit Jahren im Auge hatte. Es handelte sich dabei um Magic Attack; einen wundervollen englischen Vollbluthengst, der abgesehen von seinem unfassbaren Talent zu laufen auch noch eines der schönsten Pferde war, die ich je zuvor gesehen hatte. Der prämierte Schönling wurde mir mit einem bekannten Transportunternehmen am Morgen des 12. Septembers auf den Hof gebracht, wo ich schon sehentlich auf ihn wartete. Bereits beim Entladen des Hengstes fielen mir seine guten Manieren auf. Er reagierte sehr fein auf meine Körpersprache und verzauberte mich damit ein weiteres Mal. Magic, wie ich den Schabrackenschecken ab nun liebevoll nannte, durfte nun erstmal eine Woche bloß auf der Koppel verbringen, ehe ich langsam wieder beginnen wollte ihn ein wenig locker zu arbeiten. Noch standen meine genauen Pläne für den Zehnjährigen in den Sternen. Dennoch hatte ich da schon meine Ideen für den Süßen - wenn sich diese auch teilweise nicht verwirklichen ließen, wie ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste. Wenn meine Gebirgspferdchen nämlich wieder da waren wollte ich probieren den Hengst in die kleine Herde zu integrieren, was jedoch, wie ich später, kurz vor knapp, herausfand keine gute Idee gewesen wäre, da Magic ein Pferd war, dass sehr harmoniebedürftig zu sein schien und deswegen wohl nicht glücklich mit der Aufgabe gewesen wäre. Was ihn jedoch glücklich machte war es, mit seinen neuen Kumpel Eik jeden Schritt auf der Koppel zusammen zu gehen. Eik, der ja bekanntlich ein sehr dominantes Pferd war, hatte Magic, der sich, ohne je aufmüpfig zu sein, von Anfang an untergeordnet hatte sehr schnell ins Herz geschlossen. Er beschützte seinen neuen Freund vor all den anderen Pferden, wenn sich diese Magic anlegen wollten. Nicht etwa, dass der hübsche Schecke es notwendig gehabt hätte. Trotzdem war es für diesen wohl sehr bequem.
      Da sich mein Neuankömmling so gut einlebte konnte ich mich relativ intensiv meinen Nachwuchspferden widmen, für die die Sterne in ihren jungen Jahren noch ganz wo anders standen. Sie würden erst zeigen müssen was sie konnten und wie ihr zukünftiges Leben wohl aussehen sollte. DVTS' Takinou, DVTS' Magic Movements, Magic Attacks Sohn, Sir Bacardi, DVTS' Seattle's Wintertime, DVTS' Cascadeur de la Vie, DVTS' Colour the Nightsky und Capri wussten dies jedoch klarerweise noch nicht und wuchsen erst noch stresslos auf den schönen Koppeln des Gestüts auf, ehe der Ernst des Lebens wohl eher früher als später beginnen würde. Dennoch war ich bereits jetzt schon zuversichtlich, dass sie alle Hürden, die ihnen noch in den Weg gelegt werden würden, gut meisten würden.
    • Veija
      Kurzer Pflegebericht für:
      Éamonn, Belmonts Beo, Caddylack, VK Gunna Whiz, Chestnut, Vina, Brouk, Poltergeist, Costa de la Bryére, HGT's Nightmare, N'oubliez jamais, Party Shaker, Seattle's GT' aime, Takada, Batman's Rendezvous, Waldjunge, Master of Gold, Christmas Joy, Dreaming Of Better Days, Winterzauber, Vaconda, Vintage Gold, It's Showtime, Dempsey, Hummels Enterprise, Roommate, Traumfänger, Raffinessca, Akira, Give me Chocolate, Take my Hand, Magic Attack, Dreammaker, Mihály, Lead me Home, Cornetto, Last in Love, Cotsworlds Eik, Romulus, Sir Donnerhall, Wastl, Scarlet Sun, Hollywood Kind Gun, Only Known in Texas, Pinochio, Nephilim Son of Angel & Devil, Sookie, Angels Kiss, Birdcatcher, Black Pearl, Donella, Golden Eye, Herbstblüte, I've got the moves like Jagger, Simple Little Melody, Aiana, DVTS' Takinou, DVTS' Magic Movements, Sir Bacardi, DVTS' Seattle's Wintertime, DVTS' Cascadeur de la Vie, DVTS' Colour the Nightsky, Backfett, Bambina, Capri

      Es war ein ganz kurzer Besuch bei Bracelet und ihren Pferden, denn das Frühjahr und damit der alljährliche Stress um den Frühjahrsputz ließ auch sie und ihren Hof nicht aus. Ich hatte mir vorgenommen zu erst am Angus Og Stud vorbeizuschauen, denn dort standen zwei Pferde. Èamonn und Beo. Schicke Tiere, die leicht zu händeln waren. In der Youngsterstallung traf ich ein altes Gesicht, VK Gunna Whiz. Es freute mich zu sehen, dass er sich gut bei Bracelet machte. Trakehner hatte sie eine ganze Menge, fast mehr als wir Westernpferde- und fast genauso bunt. Fohlen! Fohlen hatte sie eine ganze Menge. Sir Bacardi und Movements, das fleckige Vollblut, gefielen mir dabei besonders gut. In den Nebenstallungen erkannte ich auch ein paar Pferde wieder. Magic Attack, von dem ich schon viel gehört hatte zum Beispiel. Doch auch King Gun, der mal der alten Gips Reminder Ranch gehört hatte. Er hatte sich auch toll entwickelt.
      Das war es auch schon für dieses Mal gewesen, alle Pferde waren versorgt und Bracelet musste sich keine Sorgen um ihre Schützlinge mehr machen.​
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  • Album:
    DVTS' Hauptstallungen ♥
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    Bracelet
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    8 Juni 2016
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  • It's Showtime
    ,,Showi''
    [​IMG]
    Abstammungsnachweis ~
    Aus der: Silmpy's Ronja
    Aus der: Red Lagoune
    Von: Silmpy


    Von: Co Pilot de la Bryére
    Aus der: Larnella
    Von: Cor de la Bryére


    Grunddaten ~
    Rasse: Trakehner
    Geschlecht: Hengst
    Stockmaß: 1,70m
    Fellfarbe: Dunkelbrauner
    Geburtsjahr: 2010

    Beschreibung ~
    It's Showtime. Ein absolutes Ausnahmepferd wie ich noch kein Zweites gesehen habe. Dieser Hengst hat unfassbares Potential in die Wiege gelegt bekommen. Seine Gänge lassen das Herz jedes Pferdekenners höher schlagen. Schritt, Trab und Galopp ein Spektakel; eine Gangart besser als die andere; Raumgriff, Fleiß, Ausdruck - gepaart mit einer ausgezeichneten Selbsthaltung, Arbeitsbereitschaft und einer angeborenen, sehr hohen Vorhandaktivität, nicht zu verwechseln mit Vorhandlastigkeit: Schub aus der Hinterhand hat der Hengst nämlich alle mal.
    Was Showtimes Wesen betrifft, ist er seiner Mutter sehr ähnlich, da er im Umgang ein überaus angenehmes Pferd ist, welches nie zickt und stets gehorsam ist. Dennoch hat er ihre Schüchternheit nicht geerbt; da kommt er nach seinem Vater, von welchem er wohl auch seine Sensibilität unterm Sattel geerbt hat.
    Hat Showi dennoch Eigenarten? Ja, die hat er. Er ist sehr verfressen und muss alles beäugen und in den Mund nehmen was ihm in den Weg kommt. Diese Neugier zeigt er auch bei Personen und an neuen Orten. Dennoch ist er, wenn er geritten wird, kein bisschen guckig sondern stets mit Herz und Seele bei seinem Reiter.
    Alles in allem mein absolutes Seelenpferd.<3

    Ausbildungsstand ~
    Dressur: S**
    Springen: L
    Military: L
    Endurance: A

    Erfolge ~

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    ~ Zweitplatzierter beim 250. Militaryturnier ~
    ~ Zweitplatzierter beim 132. Synchronspringen ~
    ~ Zweitplatzierter beim 255. Militaryturnier ~
    ~ Zweitplatzierter beim 400. Dressurturnier ~
    ~ Zweitplatzierter beim 408. Springturnier ~
    ~ Gewinner des 409. Dressurturniers ~
    ~ Zweitplatzierter beim 411. Dressurturnier ~
    ~ Drittplatzierter beim 413. Dressurturnier ~
    ~ Zweitplatzierter beim 422. Dressurturnier ~

    Zirzensik ~
    • Kompliment / vollständig erlernt
    Gesundheitszustand ~
    Gesundheit: ausgezeichnet
    Beschlag: keiner

    Besitzerdaten ~
    Besitzer: Bracelet
    Vorkausrecht: Kira
    Züchter/Ersteller: Kira​