1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Wolfszeit

Ist es eine Kuh,.... ist es ein Esel

Nein, es ist ein eifersüchtiges Reh Fany by Canyon|Reiter, Zubehör & Bewegungen by Wolfszeit|HG by sadasha

Ist es eine Kuh,.... ist es ein Esel
Wolfszeit, 10 Okt. 2019
Rinnaja, Bracelet, Calypso und 3 anderen gefällt das.
    • Wolfszeit

      Ein eifersüchtiges Reh, Wolfszeit
      Alec| Früh am Morgen führte mich mein erster Weg zu Fanya. Ich wollte ihre Trainings über den Tag verteilen um ihr immer ein wenig Zeit zu geben, das erlernte zu verarbeiten. Mit einer Menge Obst bewaffnet ging es also zum Stütchen. “Guten Morgen Fanya”, rief ich der Stute zu. Sie stand an ihrem Heu und mampfte vor sich hin. Als ich sie rief stellte sich ein Ohr nach vorn. “na Stuti möchtest du herkommen?”. Die Stute schaute mich zwar mir großen Augen an, machte aber keine Anstalten zu mir zu kommen. Also ging ich zu ihr. Heute ließ sie ich immerhin bis auf eine Armlänge an sich herankommen, bevor sie die Ohren anlegte. Versöhnlich hielt ich ihre ein Stück Apfel hin, welches sie auch nahm. Danach kam sie auf mich zu sodass sie nur noch ein kleines Stück entfernt war. Ich streckte meine Hand nach ihre Schnauze aus, doch bevor ich sie berühren konnten zog sie den Kopf hoch. “Ruhig meine kleine” Ich versuchte als nächstes ihren Hals zu berühren, hier war sie zwar wieder sehr skeptisch wie gestern, aber ließ es zu. Vorsichtig ließ ich die Hand weiter zu ihre Schulter gleiten. Als ich an ihre Brust kam schnappte sie nach meiner Hand und verfehlte nur knapp meinen Arm ich ließ nun meine Hand in Richtung Rücken gleiten und die Stute zuckte bei jeder Berührung zusammen. Auch in der Gurtlage war sie äußerst empfindlich. Vorne ließ sie sich erstaunlich gut an den Beinen und Hufen berühren, doch bei allem was hinter der Gurtlage lage wurde ich gleich mit schnappenden Zähnen attackiert wenn ich mich nur in die nähe wagte. Ich blieb eine Weile neben ihr stehen und sobald sie kleinste Zeichen der entspannung zeigte lobte ich sie und sie bekam ein Stücken Apfel dafür. Insgesamt hatte unsere Trainingseinheit eine Viertelstunde. Nun ließ ich die Stute erst einmal in Ruhe und widmete mich dem Training von Torashko für den großen wallach stand heute ein wenig Muskelaufbau Programm an. Als erstes holte ich den Wallach aus seiner Box und begann damit ihr Gründlich zu putzen. Damit mich seine Mähne beim Reiten nicht störte flocht ich sie ein. Danach holte ich seinen von Luchy frisch angepassten Sattel mit der Rauchblauen Schabracke und Sattelte ihn. Der Große wallach döste vor sich hin während ich ihn sattelte. Danach trenste ich ihn und wir machten uns auf den Weg zur Reithalle. Allister wartete dort bereits auf mich, da er gerne zusah wenn ich seinen Wallach ritt. Ich steig auf und ritt den großen schwarzen Tinker 10 min Schritt zu aufwärmen. Danach ritt ich ein paar einfache Bahnfiguren im Trab und darauf folgte ein paar Minuten im Vorwärts abwärts. Im Galopp versuchte ich den großen Wallach dazu zu bringen seine Hinterhand schön mitzunehmen, da er dazu neigte den Galopp etwas zu schludern. Es folgte noch ein wenig Trabarbeit und am Ende noch eine Schrittphase mit ein paar Biegungen. Danach ritt ich ihn ab. Dann ging es in den Stall zu absatteln und dann durfte er auf die Koppel. Als nächstes war Ardehel dran. Mit ihr ging ich etwas Spazieren, wobei wir auch mal durch Unterholz krazelten oder Hügel rauf und runter. Nachdem ich Ardehel auch auf die Koppel gebracht hatte, statte ich Fanya einen weiteren Besuch ab. Doch bevor ich zu der Stute ging holte ich Lilli. Lillii war das verträglichste Pferd was ich kannte, also wollte ich mit ihre schauen was Fanya von anderen Pferden hielt. Lili war freundlich wie immer. Sie wieherte sogar leise als sie das neue Pferd erblickte. Fanya stellte sofort die Ohren auf und kam an den Zaun. “Brav Fanya”. Aufgeregt schnupperte die Stute an der kleinen Tinkerdame. “Na Fanya gefällt sie dir?”. Auch Lilli schien inzwischen interessiert an dem neuem Pferd. Lilli blieb sehr entspannt und so sah man auch Fany an das sie sich ein wenig entspannt obwohl sie so nahm an mir stand. Soweit sah es aus als wäre Fanya doch Recht verträglich. Ich ging mit Lili in den Auslauf und die beiden Pferde beschnuppern sich neugierig. Ich steckte der kleinen dreckigen Fuchsstute ein Apfel zu. Als Ich Lilli auch ein zustecke legte sie sofort die Ohren an schoss nach vorne und beanspruchte das Leckerlie für sich. “He, immer schön freundlich bleiben Stuti”. Lilli nahm es gelassen, sie wich zwar ein paar schritte Zurück und fraß danach einfach weiter. Nun wagte ich es Lili frei zu Fanya zu lassen. Also löste ich den Strick von ihrem Halfter. Um die Pferde nicht zu stören zog ich mich hinter den Zaun zurück. Fanya beschnupperte Lilli erneut neugierig. Lilli, schnupperte Fanya nur kurz an und ließ die inspizierung von Fanya ein paar Minuten über sich ergehen und suchte dann den Weg zum Heu. Dort wurde sie doch gleich nochmal mit angelegten Ohren und gequietsche Verscheucht. Fanya schien äußerst Futterneidisch zu sein. Das die Zwei sonst recht friedlich schienen holte ich eine zweite Ladung Heu und platzierte sie weit genug weg von dem andren Heuhaufen. Damit schien Fanya Leben zu können. Fanya stand an dem einem Heuhaufen Lilli an dem anderen.Ich freute mich darüber, dass beide doch recht entspannt waren. Bei Lilli war es nichts neues. Sie schien einfach jedes Pferd zu lieben. Sobald Fanya dazu fähig war auf eine Weide geführt zu werden wollte ich sie nach und nach erst an die anderen Stuten gewöhnen und dann eine nach der anderen mit Fanya zu integrieren. Ich beobachtet die beiden Pferde noch ein wenig, bevor ich mich dem Training von Balisto und Zany widmete. Nachdem die beiden Pferde versorgt waren, stattete ich Fanya und Lilli nochmal einen Besuch ab. Als ich den Auslauf betrat kam Lili direkt an getrottet. Fanya folgte ihr mit ein wenig Abstand. “Hallo Stuti” sagte ich und streckte ihr meine Hand hin. Sie schnupperte daran und sie wirkte schon ein klein wenig entspannter als heute Morgen. Ich streichelte erst Lilli ein wenig die wie immer Tiefenentspannt war. Das übertrug sich in kleinen Teilen auch auf Fanya. Nun widmete ich mich Fanya. Das sie sich am Hals relativ Problemlos berühren ließ begann ich dort wieder mit meinem Training. Ich streichelte sie bis sie sich ein wenig entspannte, dann bekam sie eine kleine Pause. Danach ging es vorsichtig an den Kopf. Sie nahm den Kopf zwar ein Stück hoch aber ließ sich berühren.”Brav Fanya”. Ich kraulte sie ein wenig bis sie sich ein wenig entspannte. Dieses mal gab es sogar ein Leckerlie zu Belohnung. Danach waren die Vorderbeinchen dran. Langsam ließ ich meine Hand an ihren matschigen Beinen runtergleiten. Sie blieb brav bis ich an ihre Fesseln kam. Ich konnte nicht sagen ob die Empfindlichkeit von Verletzungen herrührte oder sie die ungewohnte reaktion einfach irritierte. Lilli schnaubte entspannt und begann ein wenig zu dösen. Als nächstes ging es an Fanyas Rücken. Vorsichtig ließ ich meine Hand von ihrer Schulter an den Widerrist gleiten. Sie zuckte zusammen, bleibt aber ruhig stehen. An dieser Stelle fand ich den Grund allerdings Recht schnell. Sie hatte eine kleine Verletzung am Widerrist die zwar schon älter aussah, aber sie schien sehr schlecht zu verheilen. Ich würde morgen schauen das ich die Stute irgendwie halbwegs sauber bekam und die kleine Wunde zu versorgen. Als ich wieder den Rücken und die Grutlage berüren wollte wurd ich wieder attackiert. Ich begann darüber nachzudenken, ob die Probleme der Stute daher rühren konnte das Versucht wurde sie einzureiten. Sie war zwar erst vier, aber bei so einer schlechten Haltung musste man von allem ausgehen. Also beschloss ich die Stute nicht weiter zu ärgern und das Training für heute zu beenden. Sobald ich aufhörte sie zu Berühren entspannte sie sich ein wenig. “Fanya, wenn wäre einfacher wenn du reden könntest”. Von mir unbemerkt hatten sich Anu und Magnus am Zaun eingefunden die mir neugierig zugesehen hatten. Ich ging zu ihne rüber. “Die Stute scheint zu überlegen ob sie dich mag”, sagte Anu lachend und deutete auf Fany die mich mit ihren großen Rehaugen beobachtete.”Was haltet ihr zwei von unserer neuen Stute?”, fragte ich die beiden. “Also irgendwie ist ja schon süß”, antwortete Anu. “Unter dem ganz Dreck sieht man ja nur leider nicht so viel von der Stute”, sagte Anu.“Irgendwie erinnert sie mich an ein zu groß geratenes Reh”, antwortete Magnus “Scheu, aber dennoch neugierig. Damit passt sie irgendwie zu dir”, sage Magnus schmunzelnd und stellte sich vor mich um mir besser in die Augen sehen zu können. Anu schaute gekonnt weg. Sie war ein wenig eifersüchtig. “Ihr habt auch die selben Augen”,raunte er mir zu. Ich beugte mich zu ihm runter und küsste ihn leidenschaftlich. “Schaut mal wer da eifersüchtig ist”, rief Anu. “Du, etwa”, sagte ich lachend. Doch Anu meine die Stute. Sie war bis auf zwei Armlängen an den Zaun herangekommen und sah ein wenig empört aus : ungefähr so wie ein Kind welches man gerade nicht beachtete. “Fany, so wenig magst du mich also”. Wir lachten alle. Für mich war das ein gutes Zeichen. Ich war erstaunt, das die Stute mich anscheinend so schnell als ein Herdenmitglied akzeptiert hatte. "So nun muss ich ,aber weiterarbeiten. Der kleine Clown wartet schon auf ich", sagte ich und löste mich von Magnus. Ich ging erst in den Stall um das Knotenhalfter für Ases zu holen. Danach ging ich zu den Koppeln und holte das gepunktete Pferd von der Koppel. Mit Wamzi ging ich auf den Platz und machte ich wenig Bodenarbeit. Wie immer war die Stute mehr an ihrer Umwelt interessiert als alle anderen. Als ich es dann doch geschafft hatte die Aufmerksamkeit der Stute zu erlangen arbeitet sie auch gut mit. Da es nuns chon dunkel wurde ging es für Wamzi zurück in den Stall, wo sie von einem leisen wiehern begrüßt wurde. Das wiehern stammt aus ihrer Nachbarbox, wo die Schimmelstute von Anu wohnte. Ich entließ Asese also in ihre Box und sie nahm auch direkt Kontakt zu Dahlia auf. Danach verteilte ich noch das Kraftfutter für die Pferde und schaute ob alle noch genug Heu hatten. Bevor ich dann ins Haus ging sah ich noch bei Fanya und Lilli sah dem Rechten. Beide Pferde standen an ihren Heuhaufen und mümmelten freidlich vor sich hin. Ich Hoffte Lilli wird zu Fanyas Entspannung beitragen und ihr auch die Angst vor neuen Dingen nehmen. Ich sah den beiden Pferden noch ein wenig zu wie sie im Sonnenuntergang an ihrem Heu fraßen.
      10115 Zeichen
      Laraya13 gefällt das.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Fotoalbum SMA
    Hochgeladen von:
    Wolfszeit
    Datum:
    10 Okt. 2019
    Klicks:
    248
    Kommentare:
    1