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Stelli

Irpa | Isländer

IrpaRufname -Geburtsdatum *2011Stockmaß 1,54mFellfarbe BrauneAbzeichen Schnippe; v.l. w. KroneCharakter zutraulich, anschmiegsam, lernwillig, temperamentvollGesundheit gesund Hufzustand 4x beschlagenaus der unbekanntaus der unbekanntvon unbekanntvon unbekanntaus der unbekanntvon unbekanntRasse IsländerGeschlecht StuteZur Zucht zugelassen ja[ ] nein [x]Zucht -Besitzer StelliErsteller / Züchter Janina2604 | HuhnVKR HuhnVerkäuflich NeinReitbeteiligung -QualifikationenGalopprennen Klasse -Western Klasse -Spring Klasse EMilitary Klasse EDressur Klasse EDistanz Klasse -Fahren Klasse EGangsport Klasse SEignung GangsportTraining Gangsport [A-L], Gangsport [M-S]keine

Irpa | Isländer
Stelli, 4 Apr. 2014
    • Rasha
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      Heute sollte er beginnen, mein erster Praktikumstag auf dem Hofgut Tannenheide. Ich war schon sehr gespannt, kannte ich das Gut doch bisher nur von der Homepage und aus Erzählungen der einen Hofbesitzerin. Tannenheide benötigte Hilfe bei der Pferdepflege und ich wollte mich im Bereich großer Stallanlagen/Höfe weiterbilden – kannte ich doch bislang nur die kleine private Haltung von kleinen Herden.

      Der Weg zum Hofgut war einfach zu finden und führte durch ein wunderschönes Reitgelände. Am Gut angekommen stiegt ich aus meinem Ford und sah mich um. Aus einem Stallgebäude kam mir gleich eine sympathische junge Frau entgegen: „Hi, ich bin Stelli. Wir hatten telefoniert. Ich führe den Hof gemeinsam mit Rajandra. Komm, ich zeige dir mal unsere Stallungen!“ Wir verstanden uns gleich prächtig. Nachdem Stelli mir die wunderschönen Pferde, sowie die Sattelkammer und das gesamte Hofgut gezeigt hatte, durfte ich auch schon loslegen. Heute würde ich mich um die Pferde der Südstallung kümmern.

      Zuerst schnappte ich mir zwei Fohlenhalfter und ging zu Love is Confidence. Neugierig streckte mir die kleine Stute ihre Nase entgegen. Behutsam halfterte ich sie auf und schmuste kurz mit ihr. Danach putzte ich den groben Schmutz mit einer Bürste herunter. Anschließend nahm ich das zweite Halfter, welches außen an der Box hing und ging in die Nachbarbox zu Be Mine. Ich bürstete sie ebenfalls vorsichtig ab und halfterte auch sie auf. Nun band ich den Strick an das Halfter und testete vorsichtig, ob sie mitgehen würde. Zuerst zögerte sie noch, doch dann trippelte das Fohlen brav neben mir her, sodass ich sie zur Fohlenweide bringen konnte. Nachdem ich Be Mine abgehalftert hatte, schloss ich schnell das Tor und lief zurück zum Stall, um Love is Confidence zu holen, damit Be Mine nicht zu lange alleine auf der Weide war. Stelli begegnete mir dabei in der Stallgasse und meinte, dass ich zu den beiden Kleinen auch noch Shettiestute Batida de Coco stellen könnte. Gesagt – getan. Batida war sehr keck und checkte beim Hufauskratzen gleich mal, ob ich nicht doch ein Leckerli in der Jackentasche hätte.

      Als nächstes nahm ich mir das wunderschöne Tupfentier namens Down with the Sickness vor. Der prächtige Hengst war sehr freundlich und genoss die Massage mit der Bürste sehr. Ich brauchte einen Moment, bis ich alle Strohhalme aus seinem dicken Schweif entfernt hatte, aber auch diese Prozedur ließ er ohne Murren über sich ergehen. Nach dem Säubern brachte ich Sickness in einen Paddock. Auf dem Weg dorthin rief er einmal nach seinen Stuten, blieb aber die ganze Zeit händelbar.

      Nun waren noch drei Stuten zu versorgen. Glammy war die Tage vorher auf einem Lehrgang und hatte daher heute Pause. Ich kratzte ihr nur die Hufe aus und brachte sie dann so auf die Weide, sie würde sich ohnehin direkt einsauen, vermutete ich. Als ich ihr das Halfter auf der Weide abnahm, raste sie direkt los, legt sich dann nach ein paar Minuten hin und wälzte sich ausgiebig. Nach dem Weidegang würde sich das Putzen dann richtig lohnen!

      Als ich zurück in den Stalltrakt kam, brummelte mir schon jemand aus einer Box entgegen. Dort stand Sinita, eine Appystute. „Na gut“, dachte ich, „dann bist du eben als Nächste dran!“ Aus der Sattelkammer holte ich ihr Halfter und Putzzeug und versorgte sie. Danach schleppte ich den ungewohnten Westernsattel aus der Sattelkammer und hob ihn vorsichtig auf Sinitas Rücken. Langsam gurtete ich ihn fest und trenste die Stute auf. Freudig folgte sie mir durch die Stallgasse in Richtung Reitplatz. Dieser war jedoch bereits besetzt, sodass ich in die Halle ausweichen musste. „Macht nix, da haben wir eh mehr Ruhe!“, dachte ich. So war es doch schon einige Zeit her, dass ich das letzte Mal im Westernsattel gesessen hatte. Die Stute achtete fein auf meine Hilfen und so drehten wir unsere ersten Schrittrunden. Nachdem sie aufgewärmt war, trabte und galoppierte ich auf beiden Händen. Zufällig standen in der Halle noch ein paar Hütchen herum, sodass ich mit der Appystute noch ein paar Achten ritt, um Biegung und Stellung zu trainieren. Als sie sich schön biegen und stellen ließ, durfte sie sich zur Belohnung einen Moment ausruhen. Ich ritt sie trocken, stieg ab und führte sie zurück in den Stall. Nach dem Absatteln fütterte ich sie mit ein wenig Kraftfutter und dann durfte Sinita ebenfalls zu Glammy auf die Weide.

      Nun kam das Pferd, auf welches ich am meisten gespannt war: Irpa, eine charmante Isistute. Da ich selbst zwei Isistuten besitze, war ich natürlich sehr gespannt, wie sich Irpa im Vergleich zu meinen Stuten machen würde. Beim Fertigmachen war die Stute sehr brav. Das Satteln fiel mir, mit gewohntem Sattelzeug, doch viel leichter, als bei Sinita. Irpa folgte mir hochmotiviert zum Reitplatz, welcher inzwischen frei geworden war. Beim Aufsitzen trippelte Irpa kurz, blieb jedoch nach einer leichten Ermahung stehen. Um sie kennenzulernen, drehte ich ein paar Schrittrunden auf dem Platz und teste an, ob sie traben würde. Nach ein paar Anläufen trabte die Stute sehr angenehm mit mir um den Platz. Nun war ich sehr gespannt, wie wäre ihr Tölt im Vergleich zu meinen Stuten? Ich setzte mich tief in den Sattel, nahm die Zügel leicht auf und schon wuselte Irpa im wohligen Tölt unter mir herum. Es dauerte 2-3 Runden, bis sie taktklar lief, doch dann war ihr Tölt einfach nur traumhaft. Nach ein paar Bahnfiguren, Hand- und Tempowechseln waren schon 30 Minuten vergangen. Da die Stute so toll mitgearbeitet hatte, wollte ich zur Belohnung noch eine kleine Runde ins Gelände gehen. Stelli hatte mir von einer kurzen, aber sehr schönen Waldrunde um das Hofgut erzählt. Freudig lief Irpa den Waldweg entlang. An einer gut einsehbaren geraden Strecke galoppierte ich sogar ein Stück. Nach dem Galopp ließ sich die Stute sehr schön zurücknehmen. Im entspannten Schritt erreichten wir schließlich das Hofgut. Nach dem Absatteln brachte ich Irpa ihre verdiente Portion Kraftfutter, verfeinert mit ein paar Möhren und Apfelstückchen. Auch sie durfte nach der Arbeit auf der Weide entspannen, wo Sinita und Glammy sie schon erwarteten. Zum Abschied streichelte ich Irpa sanft über die Stirn. Welche eine tolle Stute – ein bisschen hatte ich mich wohl verliebt…
    • Stelli
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      Leider ließ sich der Sommer dieses jahr wirklich enorm bitten. Seit Wochen wartete ich auf einen richtigen Sommertag, doch die dicken, grauen Wolken am Himmel ließen meine Hoffnung immer weiter sinken. Ich versuchte meine Laune bezüglich des Wetters mit einem Besuch bei meinen Pferden zu verbessern. Ich zog mir Stallklamotten an und huschte rüber zu den 'Südstallungen', wie wir sie nannten. Sinita streckte ihren fuchsigen Kopf aus ihrem Fenster und brummelte mir liebevoll zu. Natürlich konnte ich nicht achtlos vorbeigehen, also nahm ich sie aus der Box und putzte sie gründlich. Da Sinita gestern von ihrer Reitbeteiligung gemacht wurde brachte ich sie nur raus auf die Koppel zum entspannen. Dort konnte sie sich einen schönen Tag machen. Dann kam mein Deutsches Reitpony Down with the Sickness an die Reihe. Der Kleine machte mir seit längerem etwas sorgen, da er zeitweise vorne etwas lahm ging. Mal ging er klar, mal ging er klamm, ein ewiges Hin und Her. Deshalb konnte er die meiste Zeit auf der Koppel verbringen. Sickness sah heute aus wie ein kleines Schwein. Es dauerte ewig bis ich ihn einigermaßen sauber hatte, denn es hatte heute Nacht ganz schön geschüttet. Dies nutzte er natürlich um sich im Matsch zu wälzen. Nachdem er sauber war hängte ich ihn kurz an die Longe um zu gucken was sein Bein machte. Er lief nicht schlecht, teilweise sah es leicht klamm aus, aber war okay. Ich wollte den Zustand nicht herausfordern und hörte mit dem Longieren nach 15 Minuten auf und Sickness kam wieder raus auf die Koppel. Nun kamen meine beiden Jungpferde Be Mine und Love is Confidence dran. Auch diese beiden Kandidaten genossen ihr Leben bisher noch komplett auf der Koppel. Bald würde ihre Ausbildung beginnen, aber noch waren sie komplett roh und kannten nur ein wenig die Longenarbeit. Ich sah bloß auf der Koppel nach ihnen und betüddelte sie etwas, groß konnte und wollte ich noch nichts mit ihnen machen. Die zwei waren im besten Zustand und ich konnte ohne Bedenken zurück zum Stall gehen. Dort wartete meine Isländerstute Irpa bereits auf mich. Irpa war momentan das einzige Gangpferd in meinem Besitz, abgesehen von Maxi und Palimé die ich derzeit bei mir als Zwischenstation untergebracht hatte. Auch sie stand gelangweilt auf der Koppel und freute sich auf Abwechslung, denn sie kam zielstrebig zum Gatter gelaufen. Auch sie ähnelte einem wandelnem Schlammloch, so dreckig war sie. Ich hatte Mühe ihr Fell sauber zu bekommen. Anschließend sattelte ich die Isistute und hatte vor, gemütlich ins Gelände zu gehen. Irpa freute sich als sie merkte, dass es raus ging und wurde ganz aufgeregt. Als es später dann auch ans Galoppieren ging merkte man ihre Begeisterung. Nach dem langen Galopp schnaubte sie angestrengt, aber immernoch munter. Am langen Zügel machten wir uns auf den Heimweg. Da Irpa so geschwitzt war, musste sie erst mit Abschwitzdecke in die Box, bevor sie wieder raus durfte. In der Zeit wollte ich Silverangel, ein ziemlich neues Pferd von mir machen. Dabei lief mir Rajandra über den Weg, die grade eins ihrer Pferde die Stallgasse entlangführte. "Süße, denkst du dran dass geimpft und entwurmt werden muss?", sagte sie zu mir und lächelte. Das hatte ich beinahe vergessen! Ich machte mir rasch eine Notiz in mein Handy. Ich widmete mich wieder Silverangel, die in der Stallgasse angebunden auf mich wartete. Dressurarbeit stand heute auf dem Programm. Nach dem Putzen probierte ich den Dressursattel von Kiss Me Quick aus und war begeistert, da dieser fast wie angegossen passte. Dies bestätigte sich auch in der Halle, Silverangel lief motiviert und willig unter mir, schwitzte dabei an den richtigen Stellen und arbeitete super mit. Nach einer Stunde war das Training beendet und Silverangel war super ausgeglichen und zufrieden. Auch sie kam, wie Irpa, mit einer Abschwitzdecke in ihre Box. Während sie trocknen konnte kümmerte ich mich um den Neuzugang Liscalina, die erst vor wenigen Tagen bei uns einziehen durfte. Sie war noch etwas unbeholfen und schüchtern, hatte sich aber seit ihrer Anreise stetig gebessert. Heute wollte ich die Kleine das erste Mal bei uns reiten. Ihr passte Kovus Springsattel, mit dem ich sie erstmal reiten wollte, bis sie einen eigenen Sattel bekommt. Liscalina war anfangs ziemlich guckig in der Halle und nicht richtig bei der Sache, aber das legte sich ebenfalls mit der Zeit. Für das erste Mal machte sie ihre Sache aber brav und stellte sich ganz gut an. Sie war ja auch erst 4, deswegen machte ich mir gar keinen Kopf. Ich ritt sie auch nicht lange um sie nicht zu stressen und hörte nach 30 Minuten auf. Lisca durfte leider nur aufs Paddock, da wir sie noch mit keinem unserer Pferde bekannt gemacht hatten. Aber auch dort fühlte sie sich wohl und wälzte sich erstmal im Sand.
    • Stelli
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      Diverse Pferde

      Das Wetter war wirklich zum Mäuse melken. Es ist beinahe schon der zehnte Tag, wo es durchregnete. Dies merke ich auch an der Laune meiner Pferde, die schon Ewigkeiten nicht mehr auf die Koppel durften. In dieser Zeit musste ich mich also mehr mit ihn beschäftigen. Deshalb ging ich zum Stalltrakt und fing an die Pferde zu versorgen. Ich begann mit meinem Ben, den ich heute ordentlich longieren wollte. Da ich spät dran war putzte ich ihn fix, brachte dann das Longierzeug ans Pferd und legte los. Ich schickte ihn 30 Minuten gut vorwärts und er war am Ende auch ordentlich geschwitzt. Ich packte ihn ein wenig unter das Solarium, inhalierte ihn und brachte ihn zurück in seine Box. Von dort aus holte ich Secret Sign aus dem Stall, welcher ebenfalls geputzt und anschließend jedoch gesattelt wurde. Ich musste mal wieder ein wenig Western reiten, dafür hatte ich bislang eigentlich meine Bereiter. Anfangs ein komisches Gefühl, aber der frisch gekörte Hengst war wie immer top unter dem Sattel und es machte richtig Spaß und war mal wieder was anderes. Anschließend ging ich mit Secret Sign noch eine runde um den Block zum trockenreiten. Als ich zurück war musste ich nun meine Knabstrupperstute Embassy machen. Ich holte die freundliche Stute, die aktuell wieder tragend war, aus der Box und putzte sie ein wenig. Sie wurde momentan aufgrund der Trächtigkeit geschont. Deswegen stellte ich sie nur in die Fübranlage; damit sie nicht alleine war leistete Arrivederci ihr Gesellschaft, so hatte ich die beiden schonmal unter. Damit Embassy nicht zu sehr gestresst wurde, hatte ich es bei zwei Pferden belassen. Während die Beiden ihre Runden liefen, ritt ich meinen Lusitanohengst Silvano. Dieser war in letzter Zeit besonders angespannt, da er nicht raus konnte. So oft es ging stellte ich ihn wenigstens auf einen der Sandpaddocks, aber dies stellte sich als kein ordentlicher Ersatz dar. Nachdem ich geputzt und gesattelt hatte ging es in die Halle, wo sich meine Befürchtungen bewahrheiteten. Er war ziemlich spannig und nicht schön zu Arbeiten. Trotzdem hielt ich eine Stunde durch, da er ausgepowert werden musste. Gleiches Programm stand für den Knabstrupperhengst Pount an, der im Gegensatz zu Silvano eher der ruhigere Typ war. Pount würde heute etwas springen, weswegen ich einen Termin zur Springstunde vereinbart hatte. Ich machte ihn fertig und ging anschließend in die Halle, wo mein Trainer mich bereits erwartete. Nachdem wir uns warm gemacht hatten ging es bereits an die ersten Sprünge. Pount war ein echtes Naturtalent, im Springen konnte er bereits Platzierungen und Siege bis Klasse L aufweisen. Auch heute stellte er sich nicht dumm an und war gut gelaunt, was sich im Training wiederspiegelte. Nach einer halben Stunde springen beendeten wir die Stunde und pount kam unter das Solarium, da er stark geschwitzt hatte. Das nächste Pferd auf meinem Programm war Jade. Ihn wollte ich heute auch nur longieren, weswegen ich uns in die Lomgierhalle eintrug und ihn dann fertig machte. Wir machten in dieser halben Stunde viel Trab- und Stangenarbeit, womit der braune Hengst kurzzeitig überfordert war, sich dann aber auf das Training einließ. Nach der Logiereinheit stellte ich ihn mit einer Abschwitzdecke in die Box und holte meine Stute Sinita heraus. Sie durfte heute etwas frei in der Bewegungshalle herumlaufen, da sie gestern intensiv gearbeitet wurde. Nachdem ich sie kurz warmgeführt hatte bockte sie im nächsten Moment schon frei durch die Halle. Gewälzt hatte sie sich wie immer auch zwei Mal. Nachdem sie ihre Freiheit für eine viertel Stunde genießen konnte, holte ich sie wieder zu mir und brachte sie zurück in ihre Box. Weiter ging es mit Ready to Talk, mit dem ich heute etwas Bodenarbeit machen wollte, da wir dies lang nicht mehr gemacht hatten. Nach dem putzen zog ich ihm also ein Knotenhalfter mit Rope an und schnappte mir den Stick und ging in die Bewegungshalle. Talk freute sich über die Abwechslung und war konzentriert bei den Übungen wie zB Seitengänge und Rückwärtsrichten. Nach einer halben Stunde beendete ich das psychisch anstrengende Arbeit und lobte Talk. Nachdem er wieder in der Box war holte ich die gegenüberstehende Dance for Winning aus der Box. Diese musste heute mal wieder etwas Dressurarbeit über sich ergehen lassen. Nachdem sie geputzt und gesattelt war ging es in die Halle. Nachdem ich sie warmgeritten hatte machten wir uns an die Lektionen. Sie arbeitete recht gut mit und schwitzte ordentlich, weswegen ich nach einer Stunde den Ritt beendete und sie unters Solarium und danach in die Box stellte. Denn jetzt musste ich mich um meinen Araberhengst Akhawi kümmern. Es stand ein Distanztraining an, egal ob es regnetete oder nicht. Ich putzte kurz über und sattelte ihn. Doch bevor ich losreiten wollte, stellte ich Realités, Mara und Irpa in die Führanlage. Größentechnisch passte es gut, weswegen ich beruhigt losreiten konnte. Akhawi wusste genau was anstant. Nachdem ich ein bisschen getrabt und galoppiert bin, erreichte ich die Distanztrainingstrecke und ich merke wie Akhawi unter mit bebte. Ich galoppierte los und der Nieselregen peitschte mir ins Gesicht. Akhawi galoppierte in einem gleichmäßigen Tempo die kilometerlange Strecke entlang. Es fühlte sich an als würde ich stundenlang durchgaloppieren. Als das Ende der Streclke näherrückte parierte ich durch und trabte den stark prusteten Akhawi noch ein ganzes Stück. Mitterweile waren wir fast am Hof zurück. Dort angekommen stellte ich ihn eine ganze Weile unter das Solarium und danach mit Decke in seine Box. Als letztes auf dem Programm stand die Ankunft eines neuen Pferdes, ein Paint Horse namens Penikpah. Ich war stolz ihn erstanden zu haben und machte mich zu Monsterflosse um ihn zu holen. Dort erwartete sie mich bereits mit dem Hengst, den wir nach der Begrüßung gemeinsam verluden und ich mich nach ein paar Formalitäten wieder auf den Weg machte. 95 Kilometer später war ich wieder Zuhause und brachte den aufgeregten Pekinpah in seine neue Box. Dort konnte er sich in Ruhe eingewöhnen. Endlich hatte ich alle Pferde in diesem Stalltrakt versorgt und konnte zurück ins Haus.
    • BellaS
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      Trainingsbericht Gangreiten von A auf L
      Heute führte mich meine Beruf als Ausbilderin für Gangpferde zu Stelli und ihrer Stute Irpa. Ich parkte mein Auto und wurde sehr freundlich begrüßt. Während wir Irpa von der Weide holten und Sattelten, erklärte ich Stelli mein übliches Vorgehen bei mir unbekannten Pferden. „Ich werde mir gleich erstmal anschauen wie sie ihrer Stute reiten.“ sagte ich und beachtete den üblichen, skeptischen Gesichtsausdruck nicht, den ich häufiger von Kunden zu sehen bekam. „Dabei kann ich mir ein gutes Bild von Irpa, ihrem Trainingsstand und ihrer bisherigen Reitweise machen. Das ist wichtig für ein gutes Training.“
      Es dauerte nicht lange, bis Irpa reit fertig war und Stelli schwang sich, gemäß meiner Erläuterung auf ihren Rücken um mir ihrer Gänge vorzuführen.
      Nach den üblichen Übungen zum aufwärmen, zeigte Irpa einen schönen und gleichmäßigen Tölt. Sie achtete sehr auf die Kommandos ihrer Reiterin und war auch sonnst relativ anschmiegsam, wobei sie aber durchaus Temperament zeigte. Ach ihr Passgang war renntauglich. Ich stellte fest, dass Irpa ihrem Namen welches aus dem Isländischen übersetzt soviel wie 'Trollweib' bedeutete, wenig Ehre machte. Dieser Name bezeichnete in meiner Vorstellung eher eine freche und sehr eigenständige Stute, wobei ich nicht unfroh war, dass Irpa mir keine Probleme zu machen versprach.
      Schließlich war es genug der Vorführung und die braune Stute wurde an mich übergeben. Schnell wurde der Gurt kontrolliert und die Bügel auf meine Länge eingestellt ehe ich aufsaß. Laut meiner Erfahrung gab es beim Gangreiten drei Typen von Pferden: Die, die sehr steif gehen und sich auf die Zügel legen; die, die dauerhaft mit einem hohen Grundtempo gehen wollen und dabei viel von der Qualität der Gänge einbüßen und schließlich die, die nahezu einwandfrei gingen. Irpa schien für mich zu der letzten Gruppe zu gehören, was das Training einfach zu machen versprach. Während ich ein paar Biegeübungen ritt, um Irpa nach dem Pass wieder locker genug zu machen um zu tölten erklärte ich mein Training: „In der Gangreiterei kann man keine Hindernisse erhöhen oder Lektionen erschweren, deshalb ist das Training im Gangreiten von Trainer zu Trainer sehr unterschiedlich.“
      Eine kleine Ungeduldsbekundung von Irpa ließ mich meine Aufmerksamkeit wieder auf sie lenken, ehe ich fortfuhr: „Das Training beim Gangreiten besteht eigentlich nur darin, die Gänge des Pferdes fortwährend zu nutzen und weitestgehend zu verbessern.“
      Als ich ausgesprochen hatte, nahm ich die Zügel auf und ließ Irpa antölten. Ihr Tölt zeigte kaum Fehler die es zu verbessern galt und Irpa zeigte sich sehr lernwillig was das tölten in verschiedenem Tempo anging.
      Schließlich gingen wir, zufrieden mit dem Tölt, zum Pass über. Auch hier zeigte Irpa einen wirklich qualitativ hochwertigen Gang. Allerdings stellte ich schnell fest das sie, wie viele Isländer dazu neigte sich im Pass sehr zu verspannen. Ich legte häufig Pausen mit Lockerungsübungen ein und warnte auch Stelli vor den Gesundheitsschäden die die Verspannungen im Passgang mit sich bringen konnten.
      Nach weiterem Training am Pass, welches unter anderem Arbeit am Tempo beinhaltete. Ließ ich die erschöpfte Stute in den Schritt fallen und die Zügel locker hängen.
      Nun führte ich Stelli die Lockerungsübungen und ihre Wichtigkeit noch einmal genauer aus, ehe ich absaß und die Stute ihrer Besitzerin übergab. „Ich denke bei diesem Level ist sie allemal reif um in Gang auf L Niveau zu gehen.“ sagte ich lächelnd und hoffte inständig das auch Stelli mit meinem Training zufrieden war.
      Schließlich verabschiedete ich mich gebührend, auch von Irpa und stieg im mein Auto um den Weg nach Hause anzutreten.


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    • Stelli
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      Gähnend stand ich vor Bens Box und musterte meinen hübschen Schecke. Der stand selbst noch halb dösend im Stroh und kaute ab und an auf dem Maul voll Heu herum, was er sich vor zehn Minuten vom Heunetz geholt hatte. Ein Weilchen starrte ich mein Pony noch an, ehe ich mich aufraffte, das Halfter nahm und ihn aus seiner Box holte. "Wir können schließlich nicht den ganzen Tag da stehen und nichts tun!", meinte ich seufzend und öffnete den Putzkasten. Ben genoss die Putzprozedur sichtlich, schien aber gar nicht davon angetan zu sein, als ich dann sein Sattelzeug holte. In aller Ruhe machte ich ihn fertig und marschierte dann gemeinsam mit ihm in die Halle. Dort beschränkten wir uns heute auf etwas lockerere Arbeit in allen Gangarten. Ben war unerwartet motiviert bei der Sache und ihm schien die Arbeit sichtlich Spaß zu machen. Dementsprechend zufrieden versorgte ich ihn danach und brachte ihn dann raus auf die Weide.
      Als nächstes war Silvano der fuchsige Lusitanohengst an der Reihe. Ich gebe zu, dass ich heute eher faul war, aus dem Grunde nahm ich Silvano seine Stalldecke ab, putzte ihn ausgiebig und machte ihn dann zum longieren fertig. Silvano hatte heute anscheinend schon etwas zu viel Hafer gefressen, denn er legte an der Longe richtig los. Es dauerte ein Weilchen, bis ich ihn wieder bei mir hatte und er losgelassen in allen Gangarten auf jeder Hand mitarbeitete, ohne alle fünf Minuten zu explodieren. Das komplette Gegenteil war dann Jade, welcher mir heute mit einer angenehmen Ruhe und Zufriedenheit entgegentrat. Dementsprechend entschied ich mich spontan für einen lockeren Ausritt, denn vor einer halben Stunde hatte der Regen aufgehört und die Sonne linste gerade durch die Wolken.

      Nach dem schönen und vor allem mal sonnigen Ausritt hatte ich direkt neue Energie getankt und die nutzte ich direkt dazu, um in der Halle eine kleine Gasse aus Hindernissen aufzubauen. Für meine kleine Welshstute Arrivederci musste man sich schließlich immer was neues einfallen lassen. Damit sie etwas Motivation bekam, machte ich Mara direkt gleich mit fertig, so dass die beiden sich gemeinsam in der Halle austoben und dann springen konnten. Man mag es kaum glauben, aber immer übernahm die kleine Arri die Führung, während sich Mara das das Tempo des kleineren Ponys anpasste und fein hinterhersprang.
      Zwei Pferde wollte ich vor meiner Pause noch schaffen und aus dem Grunde raffte ich mich direkt wieder auf, um Irpa aus ihrer Box zu holen und gründlich zu putzen. Manchmal wusste ich gar nicht, warum ich sie besaß, denn Isländer waren eigentlich nicht so meine Sparte und wir hatten nun schon des Öfteren die Auseinandersetzung gehabt, dass ich traben wollte, sie aber töltete. Heute wollte ich an der Longe noch ein wenig daran arbeiten, dass die Grundgangarten besser klappten und Irpa nicht ein wildes Mischmasch lief. Tatsächlich klappte das heute schon ganz gut und ich sah uns doch bald mal auf einem Dressurturnier.

      Der letzte für heute war Pekinpah. Lange stand der Hübsche noch nicht in meinem Stall, er hatte sich aber doch verhältnismäßig schnell eingelebt. Trotzdem schonte ich ihn noch, weshalb ich heute nur einen kleinen Spaziergang machte. Doch zuvor befreite ich sein Fell von Gras- und Mistflecken, was bei seiner hellen Farbe leider gar nicht so leicht war. Der Spaziergang selbst verlief eigentlich ganz schön, so dass ich gar nicht meckern konnte. Pekinpah durfte danach auf die Weide, während ich mich um die Boxen kümmern wollte.
    • BellaS
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      Gangausbildung M → S

      Heute Morgen ging es zu Stelli um ihre Stute Irpa ein zweites Mal im Gangreiten zu trainieren. Ich wurde bereits erwartet und freundlich begrüßt, auch die Stute stand bereits fertig gesattelt am Anbinder.
      Als ich das letzte Mal hier gewesen war, hatte ich noch in Hannover gewohnt, doch ich erinnerte mich noch genug an die Stute um das langwierige Vorführen wegfallen zu lassen.
      Heute wollte ich mein Augenmerk besonders auf den Pass der Stute legen und sie in dieser Gangart etwas sicherer und lockerer werden lassen. Stelli erklärte sich mit meinem Plan einverstanden und so machte ich die Stute los und führte sie zu Bahn. In Erinnerung hatte ich die Stute als rittig und ein wenig temperamentvoll. Ich gurtete nach, stellte meine Bügellänge ein und saß auf.
      Ich begann mit sorgfältigem Aufwärme und vielen Übungen zum biegen des Körpers. Die Stute sollte möglichst geschmeidig sein wenn ich zum Pass überging.
      Während ich im Schritt Volten und Zirkel ritt, bemerkte ich wie Stelli an die Bahn trat. Schließlich begann ich auch im Trab meine Übungen weiterzuführen und wechselte schließlich auf die Passbahn. Irpa wusste genau was jetzt kam und begann schon während ich im Schritt auf die Bahn ritt den ganzen Körper anzuspannen.
      „Nee nee, eben das wollen wir doch nicht.“ meinte ich zu der Stute und blieb mit Irpa stehen. Ich drehte um, um dann wieder in Richtung Bahn zu reiten oder die Bahn im Schritt ein Stück hinunter zu gehen. Irgendwann verstand Irpa das Passbahn nicht zwingend Pass heißen musste und entspannte sich wieder.
      Das gleiche Theater wiederholte sich als ich auf der Bahn traben wollte, doch schließlich hatte sie verstanden und lief gleichmäßig und entspannt. Nun nutzte ich die Gelegenheit und trieb Irpa zum Pass, verhinderte aber das sie zu viel Tempo aufnahm.
      Anfangs war sie noch immer verspannt und schlecht zu sitzen, bis sie ihre Bemühungen schneller zu werden aufgab und einfach die geforderte Gangart ging. Langsam entspannte sie sich soweit wie es im Pass möglich war.
      Pass war eine ziemlich anstrengende Gangart für Pferd und Reiter, so gönnte ich Irpa schließlich eine Pause im Schritt.
      Wir gingen noch zwei Mal Pass zusammen, bis sie sowohl einen schnellen Rennpass, als auch eine entspanntere Arbeitsgangart beherrschte.
      Schließlich ließ ich die Stute Schritt gehen und mir die Zügel aus der Hand ziehen. Ich klopfte ihr den Hals ausgiebig, teil um sie zu loben, teil um die Muskeln ein wenig zu lockern.
      Als ich Stelli ihre Stute wieder übergab, warnte ich nochmal vor muskelschädigenden Verspannungen beim übermäßigen reiten von Rennpass.
      Schließlich verabschiedete ich mich von Stelli und ihrer Stute und verließ den Hof.

      2653 Zeichen || by BellaS
    • Stelli
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      Private Pferde & Ponys
      Heute war es mal wieder an der zeit, sich um meine Pferde zu kümmern. Ich begann den heutigen Tag mit meinem Vollbluthengst Smarty Jones. Nachdem ich ihn fürs Reiten fertig gemacht hatte, ging es eine Runde ins Gelände, um seine Ausdauer weiter zu trainieren. Nachher war Penikpah dran. Auch ihn putzte und sattelte ich um danach in die Halle zu gehen und ein bisschen locker zu reiten. Da er gestern schaffen musste, wollte ich seinen muskeln heute ein Schonprogramm gönnen. Die Nächste auf der Liste war meine Islandstute Irpa, das einzigste Gangpferd auf dem Gestüt. Ich beschloss, Irpa in die Bewegungshalle zu stecken und sie etwas frei laufen zu lassen. Sie hatte sichtlich Spaß und bockte sich ordentlich aus. Anschließend war Mara an der Reihe. Da sie gestern beschlagen wurde, ging ich mit ihr nach einer langen Putzeinheit raus spazieren und nahm dabei ihre Freundin Arrivederci mit. Die Beiden verstehen sich prächtig und so konnte ich zwei auf einmal bewegen. Nach einer halben Stunde waren wir am Hof zurück und ich konnte mich Jade widmen. Den Lusitanohengst longierte ich heute, wo er sich sehr gut anstellte und am Ende der Einheit sehr schön locker vorwärts-abwärts lief. Anschließend kümmerte ich mich um seinen Kumpel Silvano, der heute mal wieder ausgepowert werden musste. Nachdem ich ihn gesattelt hatte, ging es in die Halle zu einer anstrengenden aber guten Dressureinheit. Zuletzt kam mein Schatz Ben an die Reihe. Nach einer längeren verletzungsbedingten Pause waren wir in der Aufbauphase und so ging es in die Halle, wo ich ihn lange Schritt und etwas Trab und Galopp ritt. Nun hatte ich die Pferde in diesem Stalltrakt versorgt und ging rüber zum Nächsten.
    • Stelli
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      Ein bitter kalter Tag brach heute morgen an, an dem ich kaum aus dem Bett kam. Alles war mich motivierte ist der vertraute Stallgeruch, also schlüpfte ich wenig später in meine Stallklamotten und stellte erfreut fest, dass es über Nacht bestimmt 5cm Neuschnee gab, den ersten Schnee seit Sommer. Ich ging zuerst in das Stallabteil der Ponys, die mich erwartungsvoll ansahen und auf ihr Frühstück warteten. Der Stallbursche hatte bereits um 6:30 Uhr das Heu verteilt und so war ich nur mit dem Kraftfutter dran. Anschließend fütterte ich die Warmblüter und anderen Pferde und machte mich dann an die Arbeit. Back to Business ritt ich eine Stunde in der Halle, er war ziemlich knackig und hatte ernormen Vorwärtsdrang. Nagoya und Hibiskus gingen gemeinsam auf ein großes Winterpaddock und durften ihren freien Tag genießen. Liscalina longierte ich eine halbe Stunde, danach ritt ich Silverangel ein wenig vorwärts/abwärts, da vorgestern der Osteo vorbeigeschaut hatte. Lavengo longierte ich ebenfalls und Velino musste an eine anstrengende Dressureinheit glauben. Kiss me quick durfte ein wenig in der Halle hüpfen und Never say Never kam in die Führanlage und danach auf ein Winterpaddock. Die vier Jungpferde Love is Confidence, Dark Prince, Déchante und Shadowlight standen wie immer in ihrem Offenstall und freuten sich über den ersten Schnee. Anschließend ging es zu den Großen über. Place Royal bekam heute Vollberitt von einer Bereiterin, Offical Legito ritt ich dagegen ein bisschen Dressur, wobei er sich gut anstellte. Until Tomorrow longierte ich eine halbe Stunde und Pacey sprang ich über Cavalettireihen. Lago Puccini kam zusammen mit All in All in die Führanlage und Red Diamond stellte ich 40 Minuten aufs Laufband. Danach gings mit den Stuten weiter. Lady Donatella wurde heute locker von ihrer Reitbeteiligung geritten, genau wie Jacarta, die von ihrer Reitbeteiligung longiert wurde. Laith dagegen ritt ich im Schritt durch das Gelände, sie liebte Schnee einfach über alles. Ima Banana Split musste sich in der Longierhalle beweisen und Esperanza, Call me bubble und ihre Mutter Forever Yours kamen zu dritt raus, sie hatten heute frei. Die feurige Ysun musste ich in der Reithalle schaffen, sie ist immer noch impulsiver wenn es kalt wird als sonst. Kalympia kam zusammen mit Summer Wine und Minstrel in die Führanlage. Smarty Jones ließ ich in der Bewgeungshalle laufen, Pekinpah ritt ich locker Western und Irpa kam auf die Koppel. Mara und Ben führte ich gemeinsam Schritt durchs Gelände, Arrivederci wurde von meiner Cousine geritten, Jade kam aufs Laufband und Silvano wurde longiert.
    • Stelli
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      Momentan war alles ziemlich stressig. Darunter mussten leider auch meine geliebten Pferde leiden, aber ich hoffte sehr, dass sich das bald ändern würde. Stören tut es die Pferde allerdings nicht, denn sie genossen den sehr warmen Januar und jetzt auch schon Februar größtenteils im Freien auf Koppel oder Paddocks. Unterstützt wurde ich von einigen Freunden und meinen zuverlässigen Reitbeteiligungen. Auch heute hatten viele Pferde einen unbeschwertes Leben auf den Koppeln. Ich ging vom Stall aus rüber zu den Koppeln um nach meinen Vierbeinern zu schauen. Von weitem erkannte ich den auffälligen Smarty Jones und Peninpah auf der Hengstkoppel. Jade und Silvano standen etwas abseits und grasten gemütlich, nur Ben schien mich wahrzunehmen und kam brummelnd an den Zaun, wo er direkt was abstauben konnte. Die anderen Pferde bemerkten dies und kamen ebenfalls. Ich überzeugte mich von ihrer besten Gesundheit, schmuste mit jedem und ging dann weiter zu den Stuten. Irpa stand im hintersten Eck und graste, Mara und Arrivederci standen zusammen etwas abseits. Sie hatten ihre kleinere Herdenkoppel, da sie ein prima Gespann waren. Den Dreien ging es gut, also ging ich weiter. Ich kam zu der Koppel meiner vier Jungspundte Shadowlight, Dark Prince, Déchante und Love is Confidence. Sie kamen alle direkt an den Zaun. Sie waren ziemlich schlammig, da sie den ganzen Tag und Nacht draußen standen und noch ihre Reitfreie Zeit genießen konnten. Um zu den anderen Koppeln zu gehen musste ich einmal quer über den Hof und sammelte auf dem Weg noch einige Leckereien für die Ponys und Pferde ein. Ich sah direkt mal nach dem Rechen, denn Nagoya und Liscalina wurden gerade von ihren Reitbeteiligungen bewegt. Lisca war heute etwas aufmüpfig und Nagoya brav wie meist immer, aber die Reiter hatten alles bestens im Griff. Die Hengste standen einzeln auf den Hengstkoppeln. Zuerst sah ich nach Back tu Business, der sich fein im Matsch gewälzt hatte und sein goldenes Fell einem Wildschwein gleichte. Lavengo ließ sich nicht berirren und graste uninteressiert weiter, als ich am Koppelzaun stand. Er teilte sich seine Koppel mit seinem Kumpel Kovu, der Kopf an Kopf bei Lavengo stand und brav mitmachte. Velino begrüßte mich ebenfalls und durchsuchte meine Taschen gierig nach Fressbarem. Meine Zuchtstuten Hibiskus, Silverangel, Kiss me quick und Never say Never standen wiederrum zusammen und sahen alle munter und zufrieden aus. Nun ging ich rüber zu den Warmbluthengsten. Diese standen ebenfalls alle auf ihren eigenen Koppeln. Was ein Glück können wir hunderte Koppeln aus unserem weitläufigem Grundstück schöpfen! Auf den ersten Blick sah ich alle Hengste zufrieden grasen und keiner war auffällig. Place Royal ließ sich nicht beirren und nahm mich nicht wahr, sah aber sehr fit aus. Offical Legito kam genauso wie Pacey und Red Diamond an den Zaun und ließ sich beschmusen und befüttern. Until Tomorrow kam nach etwas zögern auch zu mir und All in All graste ebenfalls und drehte mir den Po zu. Lago Puccini wurde grade von unserer Bereiterin longiert und stand deshalb nicht draußen. Die Stuten wiederrum waren in zwei große Gruppen unterteilt. Lady Donatella, Laith, Ima Banana Split, Conversation und Minstrel teilten sich eine Weide und kamen direkt zu mir als sie mich sahen. Schön zu sehen wie eine kleine Herde angaloppiert kamen. Ihnen ging es allen gut und ich konnte beruhigt zu den anderen Stuten gehen. Diese Gruppe bestand aus Kalympia, Summer Wine, Ysun, Jacarta, Esperanza, Call me bubble, Forever Yours. Ysun war die erste am Zaun und staubte sich die größte Karotte ab. Die anderen brauchten etwas länger, waren dann aber vollzählig und konnte mich von ihrer besten Gesundheit überzeugen. Nach meinem ausgedehnten Besuch bei meinen Pferden konnte ich mich nun wieder der Lernerei widmen.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
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    Stelli
    Datum:
    4 Apr. 2014
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