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Eowin

Ink And Feathers (Criollo - Stute)

[color=#696969][font=georgia,serif][b]Eingetragener Name[/b]: Ink and Feathers[/font][/color][color=#ffffff][font=georgia,serif]____________[/font][/color][color=#696969][font=georgia,serif] [b]Ruf-/Spitzname[/b]: Inki, Feather[/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][b]Mutter[/b]: Familar Charms[/font][/color][color=#a9a9a9][font=georgia,serif][size=3]/ Criollo (100%)[/size][/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][b]Vater[/b]: Illusive [/font][/color][color=#a9a9a9][font=georgia,serif][size=3]/ Criollo (100%)[/size][/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][b]Geburtsdatum[/b]: 15.11.2005[/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][b]Stockmaß[/b]: 1,50 m / 150 cm[/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][b]Gesundheitszustand[/b]:[/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif]sehr gut[/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][b]Fellfarbe[/b]: Black Sabino / Rappschecke[/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][b]Geschlecht[/b]: Stute / ♀[/font][/color] [font=georgia,serif][color=#696969][b]Abzeichen[/b]: [/color][color=#FFFFFF]______ [/color][size=2][color=#696969][b]Kopf[/b]: keine Abzeichen vorhanden[/color][/size][/font] [font=georgia,serif][color=#FFFFFF]________________[/color][size=2][color=#696969][b]Beine[/b]: keine Abzeichen vorhanden[/color][/size][/font] [font=georgia,serif][color=#FFFFFF]_____________________________[/color][/font] [font=georgia,serif][color=#FFFFFF]_________________[/color][size=2][color=#696969][b]Körper[/b]: keine Abzeichen vorhanden[/color][/size][/font] [color=#696969][font=georgia,serif][size=4][b]Charaktereigenschaften[/b]: lieb, treu, misstraurisch, scheu[/size][/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][size=4][b]Charakter[/b]:[/size][/font][/color] [size=3][color=#696969][i][font=georgia,serif]Ink and Feathers ist ein wahres Verlasspferd, wenn sie einen in ihr Herz geschlossen hat. Sie ist lieb und treu, jedoch auch ein gutes Arbeitspferd. Fremden gegenüber ist sie zwar misstrauisch aber nicht agressiv oder scheu. Ink and Feathers hat trotz ihres jungen Alters schon mehrere Siege errungen. Sie zeigt großes Potenzial im Western, Dressur und Fahrsport sowie die Gene ihrer Eltern und somit auch ein großes Zuchtpotenzial. Ink and Feathers ist im Gelände eher ruhig und konzentriert, ebenso wie auf dem Arbeitsplatz. Sie gibt stets ihr bestes, jedoch muss man sie auch manchmal zurechtweisen. Ab und an lässt sie ihren inneren Schweinehund durchgehen. Zu diesen Zeitpunkten ist Nervenstärke gefragt.[/font][/i][/color][/size] [color=#696969][font=georgia,serif][size=4][img]http://www.abload.de/img/ausbildungr7qsg.png[/img][/size][/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][size=4]Diese Stute ist das perfekte Ebenbild der Mutter, Familar Charm. Denn auch ihre Mutter war eine erfolgreiche Zuchtstute mit höchsten Ambitionen.[/size][/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][size=3][b][size=4]Eignung[/size][/b]:[/size][/font][/color] [color=#808080][font=georgia,serif]Western, Dressur[/font][/color] [color=#ffffff]_____________________________________________[/color] [color=#696969][font=georgia,serif][size=4][b]Galopprennen Klasse[/b]: [size=3]E[/size] [b]Western Klasse[/b]: A [b]Spring Klasse[/b]: E [b]Military Klasse[/b]:[size=3] E[/size] [b]Dressur Klasse[/b]:[size=3] A[/size] [b]Distanz Klasse[/b]: [size=3]E[/size][/size][/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][size=4][b]Fahren Klasse[/b]: [size=3]A[/size][/size][/font][/color] [color=#696969][size=3][img]http://www.joelle.de/uploads/1235734961/gallery_5_4518_201.png[/img][/size][/color][color=#696969][size=3][img]http://www.joelle.de/uploads/1235734961/gallery_5_4518_201.png[/img][/size][/color][color=#696969][size=3][img]http://www.joelle.de/uploads/1235734961/gallery_5_4517_1575.png[/img][/size][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][size=2]1. Platz: 94. Schönheitwettbewerbes // 1. Platz: 196. Schönheitwettbewerbes // 1. Platz: 278.[/size][/font][/color] [color=#696969][size=2][font=georgia,serif]Besonderen Stutkröung[/font][/size][/color] [color=#696969][size=3][img]http://i41.tinypic.com/a1jx3c.gif[/img][/size][/color][color=#696969][size=3][img]http://www.joelle.de/uploads/1234302890/gallery_5_4344_1145.gif[/img][/size][/color][color=#696969][size=3][img]http://www.joelle.de/uploads/1241369550/gallery_5_5269_5005.gif[/img][/size][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][size=2]3. Platz: 100. Dressurturniers // 2. Platz: 81. Westernturniers // 2. Platz: 108.[/size][/font][/color] [color=#696969][size=2][font=georgia,serif]Fahrturnier[/font][/size][/color] [img]http://www.abload.de/img/besitzerr0ris.png[/img] [color=#696969][font=georgia,serif][b]Besitzer[/b]: Eowin [/font][/color][color=#ffffff][font=georgia,serif]___________________[/font][/color][color=#696969][font=georgia,serif][b]Vorbesitzer[/b]: Elii[/font][/color], Winniee [color=#696969][font=georgia,serif][b]Reitbeteiligung[/b]: //[/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][b]Erstellt von[/b]: LeFay [b]Vorkaufsberechtigung[/b]: LeFay[/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][b]Zuchtzulassung[/b]: Ja[/font][/color] [color=#696969][font=georgia,serif][b]Nachkommen[/b]: [/font][/color] [font=georgia,serif][color=#696969]•[/color][i][size=3][url="http://www.joelle.de/gallery/image/122685-audio-delite-at-low-fidelity-%26-9792%3B-criollo-tinker-mix/"][color=#696969]Audio Delite at Low Fidelity[/color][/url][/size][/i][color=#696969]- [size=3]aus der: Ink and Feathers (Criollo)[/size][/color][/font] [size=3][color=#FFFFFF][font=georgia,serif]_________________ _[/font][/color][color=#696969][font=georgia,serif]aus dem: Fleck (Irish Tinker)[/font][/color][/size] [color=#696969][font=georgia,serif][b]Vererbung[/b]:[/font][/color]

Ink And Feathers (Criollo - Stute)
Eowin, 12 Dez. 2012
    • Eowin
      Heute kümmerte ich mich um die zuchtpferde.
      Damit ich die Ställe richtig ausmisten konnte, brachte ich zunächst enya, Colomco, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Asis Baschir, Alvar, Sambertino. Cadocs Rohdiamant, Inc and Feathers undBrooklyn's Teardrop auf die weide.
      Gerade die Hengste schienen viel Spaß zu haben, auch obwohl ich sie so in kleingruppen zusammengestellt hatte, dass sie sich nicht totprügelten.
      ich beeilte mich mit dem ausmisten, da es so warm war.
      Anschließend holte ich die Pferde wieder rein und putzte alle. dann bekamen alle eine ordentliche Portion Möhren.
    • Eowin
      Umstallen von Antarktik & Bridget

      Nun war es endlich so weit. Lange schon waren Antarktik und Bridget prämiert und langsam auch mehr oder minder erwachsen, sodass sie eigentlich schon lange in den Zuchteinsatz hätten gehen können. Da ich jedoch nie dazu gekommen bin, sie in den Zuchtstall umzustallen, hatte es auf sich warten lassen.
      Um die Pferde aneinander zu gewöhnen, stellte ich zunächst alle Stuten, also Enya, Tiya Wyanet, Linnea, Novalis, Domina, A Tiny Pleasure, Colonels Smokin Gun, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik und Bridget gemeinsam auf der Weide.
      Ich hatte es mir angewöhnt, nach der Stutenweide eine Art „gang“ anzulegen und danach eine extra hoch und sicher eingezäunte Hengstweide einzurichten. Hier hatte ich kleine Paddocks eingerichtet, sodass die Hengste sich nicht gegenseitig angreifen konnten, aber ein gewisser Sozialkontakt möglich war und vor allem die Stuten in Hengstnähe standen. Dies sorgte dafür, dass die Stuten meist deutlich besser rossten. Auf diesen Paddocks standen nun alle Hengste, also Colomco, Lausejunge, Apancho, Asis Baschir – der Vater von Antarktik -, Alvar, Sambertino, Cadocs Rohdiamant.
      Normalerweise hatten sie sich gut daran gewöhnt, neben Stuten zu stehen und dank recht regelmäßigem Zuchteinsatz blieben sie dabei ruhig und gelassen. Aber die Ankunft zweier neuer Stuten war natürlich enorm spannend, sodass beinahe alle Hengste anfingen, wie wild zu wiehern, sich zu präsentieren und am Zaun entlang zu stromern.
      Die Stuten hingegen blieben an der Hand ganz ruhig. Erst als wir die beiden Kleinen in die Freiheit der Herde entließen, fingen sie sofort an, die anderen zu beschnuppern, zu wiehern, zu spielen und zu galoppieren.
      Doch das Tohuwabohu beruhigte sich schnell und alle Pferde fingen an zu Grasen.
      Während sie den Sommertag genossen, bereitete ich die Ställe vor, sodass auch die neuen Stuten nach dem Nachmittag auf der Weide in ein schönes, trockenes Zuhause einziehen konnten.
    • Eowin
      Neue Gesichter & Alte Bekannte 3

      Für die Zuchtpferde

      Nachdem die Stall- und Weidepferde bereits gut in den neuen Stallungen in Tópolka untergekommen waren, waren nun nur noch die Zuchtpferde an der Reihe. Vorher mussten noch einige Ställe eingestreut werden, da wir nicht alle Pferde in die Herden integrieren konnten. Auch die Quarantäne-Boxen bauten wir zu den Abfohlboxen um – wir erwarteten Antarktiks erstes Fohlen. Auch das Heu verteilten wir bereits, das Müsli kam in die Näpfe, die Tröge wurden auf ihre Funktionalität überprüft, letzte Salzlecksteine bekamen ihren Platz. Dann war endlich alles vorbereitet. Endlich konnten die letzten Pferde in’s neue Zuhause einziehen.
      So machten wir uns wieder mit allerlei Transportern auf den Weg, wir machten uns jedoch keinen Stress. Der Schnee begann zu schmelzen, die Straßen waren – für polnische Verhältnisse, man musste hier einiges gewohnt sein – sehr gut gestreut und über uns strahlte ein aschfahler, aber blauer Himmel.
      Zunächst fuhren wir die Hengste in ihr neues Zuhause. Als erstes beluden wir den Transporter mit Colombo, Lausejunge, Apancho und Asis Baschir. Alles alte Hasen, die ihr Ding machten, ohne dass man sich mit ihnen anlegen musste. Es verlief alles sehr gut und bald standen sie in ihren neuen Boxen, knabberten am Heu und Asis Baschir traute sich als erstes durch den dichten Vorhang hinaus auf seinen kleinen Paddock. Jedes Pferd, das wir nicht in den Offenstall integrieren konnte, hatte eine 16m² große Box mit einem zusätzlichen, frei zu öffnenden oder zu schließenden Paddock der selben Größe. So war trotz Boxenaufenthalt ein Sozialkontakt möglich und die Pferde konnten an die frische Luft, wann immer sie wollten. Tagsüber hatten wir jedoch auch weitere Weiden und Paddocks für sie eingerichtet, es gab eine Führmaschine, einen großen Springplatz und eine kleine Reithalle, sodass wir allen Pferden alles bieten konnten, was sie brauchten.
      Wieder machten wir uns mit dem Transporter auf den Weg. Dieses Mal waren Alvar, Sambertino, Cadoc’s Rohdiamant und Parlay an der Reihe. Bei letzterem war ich besonders gespannt – ich kannte ihn schon lange, er war aber gerade erst in meinem Besitz, sodass ich es kaum erwarten konnte, ihn endlich aus der Quarantäne zu erlösen.
      Auch sie gingen einwandfrei auf den LKW und wurden unfallfrei in ihre Boxen gebracht.
      Nun konnten wir mit den Stuten beginnen – mir war vorher noch nie aufgefallen, dass ich tendenziell immer eher eine Stute als einen Hengst kaufte, die Hengste mussten dafür schon wirklich gut sein.
      So gingen zuerst Enya, Tiva Wyanet, Linnea und Novalis nach Polen. Als auch sie in ihren Boxen standen, holten wir Domina, A Tiny Pleasure, Colonels Smokin Gun ins neue Zuhause und zu guter Letzt Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik und Over the Bridge. Damit Antarktik in der Abfohlbox nicht so alleine war, stellten wir ihre Freundin, die sie seit Fohlenalter an kannte – Bridet – zu ihr.
      Schnell erholten sich alle Pferde. Nun bekam auch La Petite eine Box mit Paddock, was sie nicht schlimm zu finden schien, denn sie kaute sogleich genüsslich auf ihren Heu herum.
      Ich war froh, dass endlich alle Pferde heile im neuen Zuhause angekommen waren. Nun hieß es: Wohnhaus einrichten und sich einleben.
    • Ostwind12
      Hufschmiedbericht für die Pferde :
      Eowin hatte mir alle anderen Pferde schon angebunden,zuerst hatte ich eine Stute namens Enya,ich nahm einen ihrer Hufe hoch und schnitt ihn aus,das machte ich nun bei allen vieren,dann berundete ich sie noch und Enya konnte wieder in ihren Stall.Als nächstes stand dort ein Pferd namens Colombo,ich machte bei ihm das gleiche wie bei Enya.Dann durfte auch Colombo weg.Bei Tiva Wyanet,Linnea,Novalis,Lausejunge,Domina,La Petite,A Tiny Pleasure,Apancho,Colonels Smokin Gun,Asis Baschir,Alvar,Sambertino,Cadoc's Rohdiamant,Ink And Feathers,Brooklyns Teardrop,Antarktik,Over the Bridge,Parlay und Aloha from Hell bei allen Schnitt ich ebenfalls die Hufe aus und berundete sie.Eowin brachte einen nach den anderen Weg und brachte mir nun die anderen Pferde..
    • Eowin
      Eine ausgedehnte Putzsession

      Mein Pfiff gellte über die Weide und wurde von den Wäldern hinter derselben zurückgeworfen, sodass ich das Gefühl hatte, ihn immer wieder zu hören.
      „Inki!“, rief ich energisch meine Scheckstute heran. Es regnete – wie man so schön sagt – Hunde und Katzen und ich war durch die Minute, die ich vom Stall zum Tor gebraucht hatte, bereits klatschnass geregnet. Wäre sehr nett, würde die junge Dame sich ein wenig beeilen.
      Doch – wie denn auch sonst! – dachte die gar nicht daran. Ich beobachtete, wie sie ihren roten Kopf tief in das Gras stecke à la „du siehst mich gar nicht, ich bin gar nicht da!“ und genüsslich Halm um Hals abriss und weiterfraß.
      Noch einmal flötete ich und rief den Namen der Criollo-Stute. Sie ignorierte mich weiterhin vehement.
      Mir platzte gleich die Hutschnur, ich spürte es schon. Energisch stapfte ich auf – und traf mit meinem Glück natürlich volle Kanne in eine knöcheltiefe Pfütze, sodass das Wasser hoch stob und meine Reithose mit gräulichem Matsch sprenkelte. „Mist!“, entfuhr es mir, dann riss ich mich zusammen, trat ein paar Mal von einem Fuß auf den anderen und öffnete dann das Tor, um die Stute zu holen, das Halfter fest umklammert.
      Schon beim ersten Schritt auf die Weide musste ich feststellen, dass der Weg zu meiner blonden Stute nicht unbedingt leicht wird: ich sackte ein paar Zentimeter ein und musste mich wirklich anstrengen, um den Fuß wieder aus der Matsche heraus zu bekommen. Während die Regentropfen mein Haar hinab auf mein Gesicht rannen, blieb mein Schuh im Morast stecken, sodass ich auf einem Bein hüpfend ihn daraus befreien und wieder anziehen musste.
      Ein Versuch noch – ich pfiff erneut, dieses Mal hob Inki den Kopf, spitzte die Ohren, wieherte und trabte auf mich zu.
      Just eine Handbreit blieb die Kleine vor mir stehen. „Na klar, aber ich musste erst in die Matsche, bevor du kommen kannst!“
      Ich klopfte ihr den Hals, woraufhin sie ihren Kopf liebevoll an meinen Bauch schmiegte. Erst als sie sich wieder löste, konnte ich das Halfter über ihren Kopf streichen, zärtlich den Schopf zurecht streichen und den Karabiner schließen. Ich lobte sie, dass sie so artig stehen geblieben war, dann ächzte ich, um aus dem Morast heraus zu kommen und führte die Stute in den Stall.
      Erst, als wir die Stallgasse durchquert hatten und ich Inki an einem Anbindeharken angebunden hatte, schaute ich zurück und stellte fest, dass wir eine nasse Spur hinterlassen hatten. Ich seufzte tief, als ich feststellte, dass sich nun auch unter Inki eine Pfütze bildete – ich wollte eigentlich reiten.
      Ich dackelte pudelnass in die Sattelkammer, wo zum Glück noch ein Handtuch lag, mit dem ich gestern die Trensen geputzt hatte. Nicht unbedingt schön, aber es trocknete die Haare, sodass ich im Anschluss wieder mehr sah als einen Vorhang aus nassen Haaren, die mir immer wieder in die Stirn glitten.
      Mein Stütchen rieb ich zunächst gründlich mit Stroh ab, bis sie wenigstens ansatzweise trocken war. Dann wurde sie mit ihrer Abschwitzdecke eingekleidet, sodass sie in aller Ruhe auftrocknen konnte.
      In der Zwischenzeit kümmerte ich mich um die Hufe, wo aber auch nicht allzu viel zu tun war, weil sie sich durch das nasse Gras die Hufe ohnehin sauber gelaufen hatte. Ich brauchte nun also nur noch den Schmutz, der sich neben dem Strahl eingetreten hatte, entfernen, dann erstrahlten die Hufe in ihrem typischen Grau.
      Nun griff ich mir ein Handtuch und rieb vorsichtig ihr Gesicht, ihren Hals und die Mähne trocken. Anschließend sprühte ich das Langhaar mit Fellglanzspray ein, da es sich sonst in diesem feuchten Zustand immer so schlecht bürsten ließ und dann stets verknotete. Inki kannte dies gut und blieb ruhig stehen, dehnte den Hals hinunter und schnaubte ab.
      Vorsichtig kämmte ich ihre mittellange Mähne und den Schweif, dann konnte ich die Abschwitzdecke wieder abnehmen und es zeigte sich, dass sie bereits fast vollständig trocken war.
      Ich putzte sie kurz mit Wurzelbürste und Kardätsche über, was sie sichtlich zu genießen schien. Sie gähnte herzhaft, was mich nicht unbedingt motivierte, dass ihre Arbeitsmoral unter dem Sattel heute hoch wäre.
      Nun konnte ich sie endlich zum Reiten fertig machen. Mit routinierten Handgriffen legte ich Gamaschen und Streichkappen an, denn heute wollten wir springen. Dann kam der Sattel, dessen Gurt ich zunächst nur locker anzog. Das Martingal war schnell verschnallt, die Trense nahm Inki gerne an und kaute ein paar Mal locker, bevor sie das Gebiss ruhig im Maul liegen ließ und ich die Schnallen des mexikanischen Reithalfters schließen konnte.
      Zu guter Letzt stellte ich meine Springbügel ein und gurtete langsam nach, dann klopfte ich der kleinen Stute noch einmal den Hals, der noch immer leicht feucht war. Dann konnte es endlich los gehen – das erste Mal gemeinsam springen.
    • Eowin
      Pflegebericht für die Zuchtpferde

      „Guten Morgen ihr Süßen!“, säuselte ich als ich in den Stall trat.
      Zunächst bestand meine Arbeit darin, wie jeden Morgen alle Pferde auf ihre Weiden und Paddocks zu bringen. Normalerweise standen die Pferde im Offenstall, aber die Zuchtpferde hatten noch eigene Boxen und mussten so „manuell“ zu ihrem Auslauf gebracht werden.
      So brachte ich Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Novalis, Linnea, Lausejunge, Domina, La Petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smoking Gun, Shining Sommerdream, Asis Baschir, Alvar, Sambertino, cadoc’s Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyn’s Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss Everdeen, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Cama’s Little One, Muh! Und Freki nach und nach auf die Weide.
      Es war schon ein ziemlich zeitraubendes Unterfangen, aber Gott sei Dank war ich mit einigen Pferden – vor allem den Stuten – so gut eingespielt, dass ich gleich zwei oder drei Pferde mit auf die Weide nehmen konnte.
      Dann musste ich mich jedes Mal hinter dem Tor umdrehen und die Pferde warteten geduldig, bis ich das Strick von den Halftern gelöst hatte. Erst dann fetzten sie im Galopp davon und genossen das Gras unter ihren Hufen.
      Doch bei manchen Pferden ging das nicht – zum Beispiel mit Katniss, da sie sich mit beinahe niemandem so gut verstand, dass ich sie hätte kombinieren können.
      Anschließend führte mich mein Weg wieder in den Stall, wo ich begann, den Mist und das nasse Stroh aus den Boxen zu kratzen. Als dies erledigt war, machte ich den Pferden ihre Betten, indem ich die Boxen mit neuem, weichem Stroh ausstattete. Um mir die Arbeit am Abend zu erleichtern, verteilte ich bereits Heu und die jeweiligen Kraftfutterrationen, sodass die Pferde nur noch in ihre Boxen laufen brauchten.
      Nach all dem fegte ich die Stallgasse und räumte die Sattelkammer auf, wo auch das Putzen der Sättel zu gehörte und das Säubern der Gebisse. Auch die Waschbox säuberte ich penibel – mit so vielen Pferden, wie mittlerweile bei uns standen, sammelte sich doch einiges an Dreck an.
      Auch auf dem Hof waren noch einige Arbeiten zu erledigen: hier eine kaputte Trabstange, da den Platz schleppen und wässern, hier hatte ein Pferd sein Geschäft auf dem Hof verrichtet, da ein abgeknickter Ast.
      Erst, als dies fertig war, kam ich dazu, die Tränken und Zäune auf den Weiden zu kontrollieren, stellte aber schnell fest, dass ich mich hier gar nicht hätte beeilen müssen, da alles in Ordnung war. Zu guter Letzt streute ich in die Unterstände noch etwas neues Stroh ein und beobachtete meine Pferde eine Weile, denn arbeiten brauchten sie heute nicht – heute war ein freier Weidetag für sie angesetzt.
    • Eowin
      Ein aufregender Tag!

      „Schatz! Beeil dich, heute kommen die neuen Pferde!“
      Er runzelte die Stirn und die Falten verrieten, dass er keine Ahnung hatte, wovon ich redete.
      Ich seufzte tief. „Hab ich doch erzählt – die beiden Falabellas!“
      Sein Gesicht hellte sich auf. Es war eines der ersten Male gewesen, wo er gesagt hatte, dass ich die beiden kaufen solle und nicht eher versucht hat, mich zurückzuhalten. Offenbar hatten die beiden es ihm angetan.
      Es handelte sich hierbei und Little Jack und Silverlight. Von denen wollte Zasa sich trennen, da sie ihren Zuchtschwerpunkt fortan auf die Friesen legen wollte und somit für die beiden Kleinen keine Verwendung mehr hatte.
      Eigentlich hatte ich ziemlich gezögert, denn es waren Falabellas, keine Minis. Das hieß: Noch eine neue Rasse in unserer Zucht.
      Aber letzten Endes habe ich mich überzeugen lassen – denn kleine Pferde waren ja einfach alle toll!

      Bald kamen die beiden an und alles war bereits vorbereitet. Da auch unsere Zuchtpferde weitestgehend im Offenstall standen, wir sie aber ohne weiteres nicht integrieren wollten, hatten wir ein Karrée geschaffen, in welchem die beiden laufen und alle anderen Pferde begutachten konnten, aber keine Gefahr drohte. Wir hielten dies für die sicherste Möglichkeit; die Erfahrung, dass einem Pony ein Auge ausgetreten wird, musste ich nicht noch einmal machen.
      Sobald die Kleinen sicher hinter dem Zaun waren, öffneten wir für die anderen Pferde die Paddocks. Von allen Seiten preschten sie heran, so als wüssten sie, dass Neuankömmlinge da waren.
      Da kamen Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, La Petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Shining Sommerdream, Asis Bashir, For an Angel, Alvar, Sambertino, Cadoc’s Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss Everdeen, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Camas Little One, Muh!, Freki, Peeta Mellark, Pfannkuchen, Pflaumenkuchen, Maxi und Palime im Affenzahn angebrettert.
      Sichtlich überfordert waren die beiden Minipferde, ließen sich jedoch nicht Davon abhalten, förmlich am Zaun zu kleben und die fremden Pferde schnuppern zu lassen.
      Hier und da wurde gequiekt, aber an und für sich lief alles recht ruhig und gelassen ab. Mina machte sich schon bald vom Acker, dann kehrte bald wieder etwas Ruhe im Stall ein und die ersten Pferden machten sich auf den Weg zu den Weiden, die wir gerade geöffnet hatten.

      Sicherlich müssten wir noch einige Male nach allen schauen, aber wir waren optimistisch, dass wir die Falabellas in ein paar Tagen in die Minipony-Herden intergrieren konnten.
    • Eowin
      Neuankömmlinge mit bitterem Beigeschmack
      Als ich heute den großen Transporter fertig machte, indem ich ihn mit neuem Einstreu bestückte, machte sich ein schweres Gefühl um mein Herz breit.
      Heute sollte eine ganze „Ladung“ neuer Pferde ankommen, doch der Grund hierfür passte mir nicht wirklich.
      Galadriel würde wegziehen und hatte nicht die Gelegenheit, ihre Pferde mitzunehmen. Einige wenige hatte sie anderweitig verkauft, doch bei dem Großteil hatte ich mich (wie bereits schon einmal) dazu bereit erklärt, sie bei mir aufzunehmen und zu versorgen. Natürlich hatte ich auch etwas davon, denn es waren einige tolle Pferde dabei. Unter anderem käme mein absoluter Liebling wieder zu mir – die Stute Nalani, die ich ihr geschenkt hatte, als die Kleine noch ein Fohlen war. Sie begleitete mich also schon ein Leben lang.
      Auch zu Charly und Saturn hatte ich eine ganz besondere Bindung – auf Charly hatte ich teilweise reiten gelernt. Nur die Fohlen Mirella und Hamilton sowie die Isländerstute Pieaches kannte ich noch nicht sehr gut. Doch das würde sich geben.
      Aber so sehr ich mich freute, diese neuen Pferde auf dem Gestüt Federsee begrüßen zu dürfen – es bedeutete immerhin, dass zwischen mir und meiner besten Freundin fortan einige Kilometer liegen würden. Ich könnte nicht mehr einfach innerhalb von 10 Minuten zu Fuß zu ihr herüber gehen. Wir würden nicht mehr gemeinsam ausreiten können. Es gab keine Deals mehr, dass der eine die Pferde des anderen versorgen würde, wenn derjenige einen Termin hätte.
      Zugegeben – das war schon ein gewaltiger Einschnitt. Und ich musste mir selbst eingestehen, dass ich die Sache nicht ganz ohne Bitterkeit betrachtete.
      So machte ich mich seufzend und mit schwerem Gemüt an die Arbeit, bis der Transporter fertig war. Dann konnte es losgehen und die Pferde konnten umziehen.
      Zunächst holten wir die Pferde und integrierten sie dann nach Geschlecht in die Herden auf dem Hof. Wir hatten jeweils für die Neuankömmlinge ein Stück abgegrenzt. Zwar kannten die meisten meiner Pferde sie bereits, aber wir wollten Stress vermeiden und die Abgrenzung würde sicherstellen, dass sich die Pferde erst beschnuppern könnten.
      Als erster Wallach in der Herde kam Charly zu den Stuten. Dort mischte er prompt einiges auf, denn die Damen waren den Herrenbesuch nicht mehr gewohnt. Ich zog die Augenbrauen zusammen und hoffte, dass er nicht in diesem Weibernest anfangen würde, auf die Stuten aufzuspringen. Er hatte zwar schon immer mit Stuten zusammen gestanden, aber man weiß ja bekanntlich manchmal nicht, was in den Köpfen vorgeht.
      Mirella und Hamilton waren ziemlich durcheinander. Sie hatten lange zusammen gestanden, mussten aber nun nach Geschlecht getrennt werden, worauf sie reagierten, indem sie oftmals wieherten und nervös über ihre Paddocks liefen.
      Aber nach und nach wurde die Situation ruhiger, doch die Aufregung würde gleich nochmal hochkommen.
      Ich erwartete noch einige weitere Neuankömmlinge, nämlich Real Bad Alliance, die ich verkauft hatte, nun aber zurück gekommen war, Gwendhil Fareth, eine junge Traberstute, Adawiyah, welche die Vollschwester zu Antarktik war, Shining, eine bunte und vielversprechende Trakehnerdame, Cutie, ein Falabella-Mädchen, die bei der Vorbesitzerin ziemlich unter gegangen war und last but not least Omnia Lunara, eine Haflingerstute, die für mich eine ganz besondere Bedeutung hatte, da ich ihre Geburt begleiten durfte.
      Und als Allerletztes war da noch die Stute Little Grey, die ich just von Sarah gekauft hatte. Auch sie war ein vielversprechendes, junges Pferd, obgleich sie auch sicherlich eine kleine Herausforderung werden würde.
      Nach und nach kamen die Pferde also an und wurden in die Offenställe integriert. Alles war mit reichlich Heu vorbereitet worden, in sauberen Betonkübeln stand frisches Wasser bereit. Natürlich stünde auch den neuen Pferden nach erfolgter Integration eine Selbsttränke zur Verfügung, aber zunächst war dies der einfachste Weg.
      Auch die „alt eingesessenen“ Pferde kamen immer wieder heran, knabberten kurz am Heu oder beschnupperten die Neuankömmlinge. Zugegeben – wir hatten mittlerweile einen ziemlich großen Bestand.
      In diesem Bestand waren zu nennen: Cheero, Black eyed Smoky, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Havana Club, Altair, Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Lunaris, Falling in Love, Sissi, Tilly, Neala, Wivrojan, Arika, Mila, Kate, Coco, Wish, Bishr, Shena, Blue Moon, Halik, Dwynn, Power of Love, Helia, Nashita, Little Lady, September, Vintage Gold, Autumn Coldness, Simple Little Melody, Catching Fire, Walinka, Elysion sowie die Zuchtpferde Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, La petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Shining Sommerdream, Asis Bashir, For an Angel, Alvar, Sambertino, Cadoc's Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Camas Little One, Muh, Freki, Peeta, Pfannkuchen, Pflaumenkuchen, Django, Maxi, Palimé, Silverlight und Little Jack.
      Am Ende des Tages stand nun eine bunte Truppe am Zaun und beobachtete die Pferde. Es war einiges an Arbeit mittlerweile und ich wusste, dass ich dringend gegen den Drang, alles retten zu wollen, angehen musste. Aber es machte mit Spaß und ich freute mich über die Vergrößerung der Zucht.
      Nach und nach verabschiedeten sich die meisten Leute. Bella, von der ich Cutie gekauft hatte, bat mich nochmals, mich gut um das kleine Stütchen zu kümmern, was ich ihr von Herzen versprach. Mit Sarah unterhielt ich mich noch lange, erkundigte mich nach Bucks und den sonstigen Neuigkeiten bei ihr auf dem Hof.
      Zuletzt verblieb ich mit Galadriel.
      Die Sonne berührte bereits den Horizont und eine milde Brise strich durch die Laubbäume, die überall auf dem Gelände standen. Zischend und raschelnd spielten einige Blätter auf dem Hof, aufgewirbelt durch den sachten Frühlingswind. Ansonsten war es vollkommen still.
      Einen Augenblick später hörte man leises Zwitschern. Die Pferde begannen, genüsslich ihr Heu zu mümmeln und immer mal wieder war das geruhsame Geräusch ihrer Hufe auf dem weichen Sandboden zu vernehmen.
      Die Stille wurde langsam unersträglich, bis ich endlich zu sprechen begann.
      „Ich werde dich vermissen.“
    • Eowin
      Pflegebericht für die Zuchtpferde



      Heute kam ich in den Stall, um die Zuchtpferde zu versorgen.

      Zunächst ging ich die einzelnen Koppeln ab und kontrollierte die Zäune, mähte Gras ab, das den Elektrozaun berührte, kontrollierte die Wasserversorgung und bestückte die Raufen wieder mit Heu.

      Die Zuchtpferde waren die einzigen, die bei uns nicht im Offenstall lebten. Dennoch kamen sie jeden Tag auf die Weide. Die Hengste verstanden sich untereinander gut und führten so außerhalb der Decksaison ein schönes Junggesellen-Leben. Interessanter Weise gab es meistens bei den Stuten mehr Krach als bei den Hengsten – Zicken eben. Außerdem hatten wir die Herden ein Stück weit nach Größe aufgeteilt, damit alle auf Augenhöhe waren.

      Als die Wiesen so weit wieder in Schuss waren, begann ich damit, die Unterstände und das Pflaster davor abzuäppeln.

      Anschließend durften die Pferde auf die Weiden. So sortierte ich nach und nach Little Grey, Little Jack, Silverlight, Palimé, Maxi, Django, Pflaumenkuchen, Pfannkuchen, Peeta Mellark, Freki, Muh, Camas little One, Byjumi, Shalom, Aloha from Hell, Katniss Everdeen, Parlay, Over the Bridge, Antarktik, Brooklyns Teardrop, Ink and Feathers, Cadoc’s Rohdiamant, Sambertino, Alvar, For an Angel, Asis Baschir, Shining Sommerdream, Colonels Smokin Gun, Apancho, A Tiny Pleasure, La Petite, Domina, Lausejunge, Novalis, Linnea, Tiva Wyanet, Colombo und Enya auf die passenden Weiden.

      Die moisten Pferde begannen sogleich zu Grasen und das Thema war beendet. Es war ja ein tägliches Prozedere.

      Anschließend widmete ich mich den Ställen. Ich mistete überall, streute mit frischem Stroh über, verteilte Futter in die Tröge und legte Heu in die Ecken. Auch hier kontrollierte und reinigte ich die Selbsttränken.

      Als ich so weit fertig war, putzte ich das Sattelzeug und traf Vorbereitungen für Training und Turnier. Dann konnte ich mich den Offenställen widmen, während die Pferde ihre Zeit auf der Weide sichtlich genossen, und zwar obgleich es mittlerweile ziemlich zu regnen begonnen hatte.
    • Eowin
      Pflegebericht für die Zuchtpferde


      Noch immer war es ein mulmiges Gefühl für mich, die Stallungen zu betreten. Viel hatte sich verändert und ich fühlte mich noch immer etwas fremd.
      Nachdem mein Freund in den letzten Tagen die Versorgung der Pferde übernommen hatte, war ich heute wieder an der Reihe.
      Bei den Zuchtpferden mussten Little Grey, Little Jack, Silverlight, Palimé, Maxi, Django, Pflaumenkuchen, Pfannkuchen, Peeta Mellark, Freki, Muh, Camas little One, Byjumi, Shalom, Aloha from Hell, Katniss Everdeen, Parlay, Over the Bridge, Antarktik, Brooklyns Teardrop, Ink and Feathers, Cadoc’s Rohdiamant, Sambertino, Alvar, For an Angel, Asis Baschir, Shining Sommerdream, Colonels Smokin Gun, Apancho, A Tiny Pleasure, La Petite, Domina, Lausejunge, Novalis, Linnea, Tiva Wyanet, Colombo und Enya versorgt werden.
      Nach und nach sortierte ich die Pferde auf ihre Wiesen und Paddocks, säuberte die Ställe und streute penibel genau ein. Auch schob ich schon für heute Abend duftendes, frisches Heu in die Boxen. Dabei stützte ich mich auf die Forke in meiner Hand und seufzte tief. Ich hatte in letzter Zeit viele Pferde verloren. Viel war im Wandel. Viele Pferde würden noch gehen müssen. Aber darüber wollte ich mir an dieser Stelle noch keine Gedanken machen.
      Also fegte ich in aller Seelenruhe die Stallgasse und die Sattelkammer. Ich säuberte Sättel und Trensen und bereitete alles auf die nächsten Turniere vor, denn die nächste Saison stand vor der Tür. Und wir mussten immerhin langsam mal wieder etwas schaffen!
      Anschließend ging ich nach draußen und äppelte Paddocks und Weiden ab, kontrollierte Tränken und Zäune. Dabei beobachteten die Pferde mich ganz genau und so mancher bekam seine Streicheleinheiten.
      Mit der Karre – denn unser Hoflader war kaputt – schob ich frisches Stroh in die Unterstände und verteilte es mit flinken Bewegungen. Die Pferde waren begeistert und warfen sich einer nach dem anderen in das frische Stroh.
      Insgesamt lief es im Moment nicht so gut. Neben dem Hoflader war auch der Traktor kaputt. Das System des Hofes war gekippt, unsere Zuchtpartnerin hatten wir verloren und Turniere fanden schon lange nicht mehr auf dem Gestüt Federsee statt. Es war zum Mäusemelken.
      Aber dennoch musste ich weiter machen. Der Pferde zuliebe.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Eowin
    Datum:
    12 Dez. 2012
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