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Bracelet

Ineska │ Gidran │ Stute

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Ineska │ Gidran │ Stute
Bracelet, 23 Okt. 2020
    • Bracelet
      von bunten Stangen, Punktetieren und Schickimicki
      Dezember 2020

      „Seehr gut.“,lobte ich Cascadeur freudig und klopfte mit der rechten Hand sanft seinen Hals. In der letzten Woche hatte ich begonnen wieder vermehrt Stangen in unsere Arbeit einzubinden und die ersten kleinen Sprünge mit meinen Youngsters zu machen. Chestnut und Caddylack hatten bereits mehr Erfahrung am Sprung, da Anastasia da zum Handkuss kam, die das sehr ernst nahm. Vor allem der Dunkelfuchs im Bunde war anfangs extrem übermotiviert. Obwohl er deutlich dressurbetont gezogen war hatte er gar nicht so wenig Vermögen. Caddy sprang da deutlich verhaltener, obwohl ich wusste, dass er hier die Buschgene hatte. Bestimmt lag es aber auch gerade daran, dass Chestnut einfach mit der Höhe weg machte, was Caddylack schon sehr gut einschätzen konnte. Wenig talentiert hingegen war tatsächlich Vina in dieser Hinsicht. Irgendwie wurde sie unterm Sattel mit dem Hopsen nicht warm. Aber das war völlig in Ordnung für die süße Isländerstute, die dafür in der Dressur große Fortschritte machte, wie fies auch DVTS‘ Cascadeur de la Vie tat. Trotzdem zeigte dieser dann doch, dass er auch unterm Springsattel sein Streberdasein nicht aufgab. Ich musste wirklich sagen, dass dieser junge Hengst eine unfassbar tolle Anpaarung war! Jedes Mal wenn ich mit ihm trainierte schlug mein Züchterherz ein wenig höher.
      Aber auch meine beiden Stuten DVTS‘ Colour the Nightsky und DVTS‘ Seattle‘s Wintertime entwickelten sich prächtig! Sky, wie es sich in letzter Zeit als Hauptspitznamen integriert hatte, war nach wie vor kein leichtes Pferd. Aber wie die Springen konnte! Von Sprung Eins an machte sie einfach nur Spaß! Natürlich wenn man das erste Bocken nach den Sprüngen erstmal ersessen war, da konnte sie es nämlich dann doch ganz schön. War man aber über einen gewissen Punkt hinweg ließ sie sich bereits sehr reiten. Vor allem auch was ihr Alter betraf. Man durfte nie vergessen, dass die schicke Scheckstute dann doch noch recht jung war, weshalb ich immer darauf achtete sie nicht zu überfordern. Bei Sky verleitete nämlich ihr unheimliches Talent, gepaart mit ihrem ständigen Bewegungsdrang dazu dies zu tun, weshalb ich sie auch ausschließlich selbst ritt. Durch ihre Nervigkeit bemerkte man nämlich oft nicht, dass sie dann doch nicht so viel Kraft und Muskulatur hatte wie sie oft tat. Trotzdem konnte ich nach nur einer Woche bereits einen niedrigen Parcours mit ihr springen, und zwar wirklich ganz ordentlich.
      Die Dritte im Bunde, Wintertime, war aber auch nicht zu unterschätzen. Sie war zur Zeit etwas spritzig, allerdings immer händelbar. Das zuletzt kühle Wetter verlieh ihr in den letzten Tagen eine Prise Extraenergie, die ich für das Springtraining gut zu nutzen wusste. Was bei ihr herausstach war, dass sie den Rücken schon sehr schön rund machte: nicht nur in der Dressurarbeit, sondern auch jetzt über den bunten Stangen. Das machte mich auch wirklich stolz!
      Aber nicht nur meine Nachzucht bekam diese neue Aufgabe gestellt. Auch HMJ Grace war mal wieder mitten im Geschehen. Ich wusste zwar mittlerweile, dass Gracey bestimmt deutlich weiter ausgebildet war, dennoch nutzte ich oft meine Jungpferdeausbildung zur Orientierung für meine ehemalige Kugel. Das war ganz praktisch um auch ihr nicht zu viel zuzumuten, obwohl ich sie dressurmässig bereits deutlich mehr arbeitete als die Youngsters, da sie ja schon ein voll ausgewachsenes Pferd war. Die Kilos waren mittlerweile auch weiter gepurzelt und ihre Hufe wurden immer besser. Die Qualität war zu Anfangs ja wirklich schlecht und hatte mir zahlreiche Sorgen bereitet, doch mittlerweile waren diese wirklich ziemlich solide. Dadurch konnte ich nun auch beginnen sie guten Gewissens zu springen. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass Grace gegen meine restlichen Auszubildenden ein alter Hase war. Für sie waren all die bunten Stangen wohl nichts Neues und dementsprechend entspannt zeigte sie sich auch. Mittlerweile war sie auch nicht mehr so träge, wurde aber auch nicht heiß, was ein sehr guter Mittelweg war.
      Nachdem ich die Sechs am Vormittag tatsächlich mal wieder untergebracht bekam war ich ganz dankbar, als ich knapp nach Punkt Zwölf mit Grace die Springhalle verließ und erstmal etwas Ruhe bekam. Lange dauerte diese allerdings nicht an, denn keine halbe Stunde nachdem ich die schwarze Stute nach dem Training versorgt hatte hörte ich schon wie jemand sich mit schnellen Schritten meiner Tür näherte. Ohne zu klopfen riss Amelia die Tür auf. „Braace!“,rief sie keuchend: „Der Schickimicki ist da!“ Ich runzelte erstmal die Stirn: „Der wer ist da?“, dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. „Ooh! Das neue Pferd!“,fuhr ich hoch. Eigentlich hätte ich erst spätestens gegen Acht Abends mit dem Transporter gerechnet. Rasch schnappte ich mir meine Jacke, ehe ich Amelia in den Hof hinaus folgte.
      Nachdem gestern schon unsere neue Stute, Ineska, angekommen war war es nun soweit und ich war gespannt, ob mir das neue Hengstchen auch so zusagte. Beide hatte ich vorher nicht Probe geritten. Auf Ineska kam ich durch eine gute Bekannte, die sie einige Monate lang geritten war, ehe sie zum Verkauf angeboten wurde. Zu Schickimicki kam ich hingegen durch eine Anzeige in einer Pferdezeitschrift. Das Foto des Schecken hatte mich einfach sofort angesprochen, und dann auch noch meinen Seattle in seinem Stammbaum entdeckt. Ganz unvergänglich hatte ich daraufhin dann mit den, nun ehemaligen, Besitzern telefoniert und anschließend einige Videos des hübschen Tieres zugesendet bekommen. Das Exterieur sagte mir überaus zu, meinen Hengst kannte ich ja zu gut; wusste was er in etwa weiter gab, da ich ja auch selbst mit ihm züchtete, die Stute, Vakany, war auch sehr erfolgreich im Sport gewesen, stammte aus mir vertrauten, guten Zuchtlinien, und hatte dem Jungpferd, neben hoffentlich viel Talent, eine überaus interessante Fellfarbe vererbt. Auch wenn ich hauptsächlich natürlich auf die sportlichen Eigenschaften bei der Zucht achtete, wusste ich, dass er in der Vererbung irgendwann mal, wenn er sich bewährte, für viele Hobbyzüchter, wie auch Hobbyreiter, überaus interessant sein würde, da er das Dun-Gen von seiner Mama mitbekommen hatte. Bei all diesen Faktoren wäre es eigentlich dumm gewesen es nicht zu versuchen, also hatte ich zugeschlagen und den noch uneingerittenen, dreijährigen Hengst gekauft. Ich freute mich schon überaus auf die Arbeit mit ihm und trippelte schon richtig ungeduldig auf der Stelle herum, während der Fahrer des Transporters die Trennwände zur Seite schob. Nach der Dritten war es dann endlich soweit: Ich erhaschte einen Blick auf das neue Pferd. „Wow. Ist der schick!“,himmelte ihn Amelia sofort an und auch mein Pferdemädchenherz schlug ein wenig höher, als er herausgeführt wurde. Aufgeregt hob der Junghengst sein Köpfchen und wieherte ein paar mal. Der Transporteur maßregelte ihn ein paar Mal, ehe ihn Amelia übernahm und in die Box führte um ihm die Transportgamaschen abzumachen. Ich regelte in der Zwischenzeit die letzten Kleinigkeiten mit dem Herrn und kam dann zu unserem Jungspund in den Stall. Er lief etwas unruhig umher. Für ein so junges Pferd war eine fremde Umgebung natürlich noch einmal mehr Stress als für ein älteres, eventuell sogar schon turniererfahrenes Pferd. „Ich hänge ihn gleich mal an die Longe.“,beschloss ich kurzerhand, da er nicht schien als ob er anders zu Ruhe können könnte. „Da muss die Spannung raus“,stellte ich fest.
      Nachdem Schickimicki etwas Dampf ablassen konnte übernahm ich Verve von meiner Pflegerin. Die Dunkelfuchsstute war bereits fertig geputzt und aufgezäumt, als ich sie übernahm. Selbstverständlich war das allerdings nicht, da die junge Stute erst seit ein paar Wochen wirklich im Training war und davor auch keine Trense kannte. Die letzten Tage hatten wir mit viel Bodenarbeit verbracht und gestartet sie zu longieren. Dabei zeigte sie sich überaus intelligent und verstand rasch. Das erinnerte mich sofort an ihre Mama, Vaconda, die ich ja selbst bis zur schweren Klasse ausgebildet und gestartet war. Nun jedoch sollte die mittlerweile siebzehnjährige Stute mehr oder weniger in Pension gehen. Noch stand in den Sternen ob sie noch ein Fohlen bekommen sollte, meinen Azubis als Lehrpferd dienen sollte, oder einfach nur mehr Pferd sein durfte und auf die Koppel sollte. Zur Zeit wurde sie von Anastasia drei Mal die Woche leicht bewegt, war topfit und gesund, was mich sehr freute. Leider hörte man ja schließlich immer wieder von Sportpferden, die verpufft wurden, wobei ich dazu sagen musste, dass Spring- und Vielseitigkeitspferde alleine durch die höhen Sprünge und den unebenen Boden leider schneller Verschleißerscheinungen zeigten. Aus diesem Grund war es mir umso wichtiger meine Pferde alle nur gezielt einzusetzen und sie dann in Pension zu schicken, wenn es an der Zeit war und sie anschließend noch einige schöne, fitte Jahre verbringen konnten. Bei Vaconda machte ich mir diesbezüglich aber überhaupt keine Sorgen und freute mich auf viele schöne, weitere Jahre mit der braunen Stute.
      Nachdem ich mit Verve fertig war vergewisserte ich mich noch einmal wie es Schickimicki ging. Der Schecke durfte sich gerade mit seinem neuen Koppelpartner, Sir Bacardi, zusammen auf der Matschkoppel austoben und hatte sich bereits eine großflächige Schlammpackung aufgelegt. Dass er sich jetzt schon nieder legte allerdings war ja ein gutes Zeichen, wie ich fand, und aus diesem Grund bedauerte ich es nicht, dass er später zu waschen war und anschließend gleich das Solarium zum trocknen kennenlernen durfte.
      Nachdem ich dem Treiben eine Zeit lang zugesehen hatte ging es in den Hauptstall, wo ich erstmal alles organisatorische regeln musste. Es musste eine Box im Youngstertrackt vorbereitet werden, da DVTS‘ Magic Movements am Ende dieser Woche endlich hier hinüber übersiedeln sollte. Solange VK Gunna Whiz zum Training weg war sollte er in dessen Box stehen, da er sonst auf beiden Seiten kein zweites Pferd gehabt hätte und ich nicht wollte, dass er sich alleine fühlte und wohlmöglich durchgehend unter Strom stand. Außerdem waren soziale Kontakte nachweislich ja wirklich wichtig und da die kalte Zeit kam war es leider auch nicht garantiert, dass die Pferde nicht mal den ein oder anderen Tag im Stall verbringen mussten. Geplant war außerdem, dass noch noch eine weitere Trakehnerstute, Cara Mia, einziehen sollte, wobei ich den Burschen die Anweisung geben musste welche Box sie vorzubereiten hatten. Ich freute mich schon sehr auf die auch züchterisch interessante Stute, da ihre Linie doch recht selten vertreten, aber trotzdem überaus leistungsstark zu sein schien. Außerdem war sie überaus hübsch; eine Hellbraune mit einem ganz besonderen Braunton.
      Nachdem auch der Futterplan angepasst war holte ich noch rasch Bambina und Vina vom Paddock um ihre neuen Outdoordecken zu probieren, die zum Glück gut passten, ehe ich mich wieder ans Reiten machte.
      Nach dem Abendessen machte ich dann noch einen Abstecher zu den Fohlen. Dieses Jahr hatte ich gleich zwei Nachwuchspferde aus zwei verschiedenen Zuchten gekauft, die sich jedoch zumindest äußerlich überaus ähnlich waren, denn beide waren sie Leopardenschecken und gleichzeitig deutsche Sportpferde, wobei Ally direkte Tochter einer Vollblutstute, Westatlanta, war, die mir ebenfalls sportlich wie äußerlich sehr gefiel. Ihr Papa war der bekannte Ghostly Phenomenon, direkter Sohn von Ghost Merchant, der mir als Trakehnerdeckhengst natürlich nicht nur beiläufig etwas sagte. Die besten Vorraussetzungen also, dass ich mir mit PV Phantom from Alaska ein Pferd mit viel Potential gekauft hatte. Noch war die Kleine jedoch erst ein paar Monate alt und durfte einfach Fohlen sein.
      Aber auch WHC French Affair war ein überaus interessantes Pferd für die Zukunft. Der süße kleine Schecke sah zwar jetzt noch nicht so aus aber auch er könnte früher oder später ein richtig athletisches, erfolgreiches Spring- und gegebenfalls auch Buschpferd werden. Seine Mutter war eine wirklich hübsche Hannoveranerzuchtstute mit dem klingenden Namen Promise Of Sundance, sein Vater das österreichische Warmblut Flanell d‘Egalité, welcher selbst im Springen bis zur Klasse S erfolgreich war.
      Ich genoss es ein paar ruhige Momente mit den Beiden zu genießen und mich ihnen schrittweise anzunähern. Ich fand den Kontakt mit Fohlen immer überaus wichtig für ihre zukünftige Entwicklung. Sie sollten gleich von Anfang an lernen, dass der Mensch ihr Freund war, dem sie ihr Vertrauen entgegenbringen konnten.
      Als mir dann doch etwas frisch wurde lief ich noch einmal durch die Stallgassen und vergewisserte mich, dass bei meinen Schätzen alles in Ordnung war. Bei Grace verweilte ich noch ein wenig und kuschelte mit ihr, ehe ich mich dann für heute unter meine Decke verzog und den schwedischen Spätherbst freudig vor der Haustüre zurück ließ.
    • Bracelet
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      Dressurtraining

      E->A - Dezember 2020

      Ich schnalzte noch kurz zweimal mit der Zunge, ließ meinen Dunkelfuchs in der Ecke noch einmal richtig unterfußen; zog mir den Hengst noch einmal in der Ecke etwas auf, ähnlich einer Feder, die einen Moment später über die Diagonale hinweg los schoss. Chestnut warf seine Beine, blieb dabei aber korrekt über den Rücken und holte sich den Schub aus der Hinterhand, auf die ich ihn zuvor noch einmal etwas mehr gesetzt hatte. Das Sinnbild einer gelungenen Trabverstärkung. Der junge Trakehner machte sich immer besser, was mir die frühen Morgenstunden etwas versüßte. Ich war noch nie ein Frühaufsteher gewesen, doch in der kalten, dunklen Jahreszeit machte mir das Ganze wirklich überhaupt keinen Spaß. „Noch ein Pferd, dann geht es ins Gelände.“,sagte ich mir aufmunternd innerlich vor, während ich mir Chesi langsam die Zügel aus der Hand kauen ließ. Er steckte sich brav in die Tiefe, sein Fell schimmerte sanft im Hallenlicht. Kaum zu glauben, dass ich den Racker schon seit er ein Fohlen war bei mir habe und dass er nun bereits die Klasse L anging. Die Zeit verging so rasch.
      Als ich Chestnut noch etwas abgegangen war erschien auch schon Amelia am Hallentor. Sie hatte mir Vina mitgebracht. „Sie ist schon zehn Minuten in der Schrittmaschine gegangen, du kannst also gleich beginnen sie zu arbeiten.“,rief sie mir hinüber. „Danke.“,meinte ich grinsend und ritt Chestnut zu ihr hinüber und neckte sie etwas, da ich wusste, dass sie in der Früh vor ihrem zweiten Kaffee kaum ansprechbar war: „Keine Lust gehabt selbst Schritt zu reiten?“ Sie lachte kurz. „Nein Brace, beim besten Willen nicht.“,entgegnete sie schließlich: „Aber in einer dreiviertel Stunde geht‘s ja eh schon raus.“ Auch Amelia freute sich immer auf unseren morgendlichen Ausritt, den wir die letzte Zeit über sobald die Sonne am Himmel stand starteten. Dreimal die Woche war der dabei intensiver als unsere morgendliche halbstündige Hausrunde, die wir abwechselnd mit fast jedem Pferd ins Gelände gingen, sonst war, da dabei gleich auch etwas Ausdauertraining für die jeweiligen Sportpferde am Programm stand.
      Jetzt war aber erstmal meine palominofarbene Isländerstute an der Reihe. Vina bildete ich gerade in der Dressur auf die Klasse A aus, was für sie eigentlich von Anfang an nicht wirklich ein Problem war. Trotzdem fiel es ihr dann doch etwas schwer sich in die Tiefe zu strecken, weswegen das Zügel aus der Hand kauen lassen definitiv das schwerste an dieser Klasse für das Pony war.
      Nach einer guten Arbeitsphase von knackigen fünfundzwanzig Minuten, plus Fünf Schritt, war sie auch schon wieder fertig und ich ging mit ihr hinüber zum Stall, wo ich sie absattelte und ihr eine Abschwitzdecke überwarf. Vina hatte rassetypisch extrem viel Plüsch, weswegen sie sich leider im Training immer schwerer tat. Ich überlegte gerade schwer ob ich ihr entweder eine Winterpause gönnen oder sie doch noch scheren sollte, denn so hatte ich das Gefühl, dass ich es ihr unnötig unangenehm machte und hatte fast schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie dann auch noch in diesem Maß forderte.
      Als ich Vina fertig versorgt hatte stand Golden Eye auch schon geputzt und gesattelt auf dem Putzplatz. „Was ein Service!“,rief ich grinsend, in der Hoffnung, dass Amelia irgendwo in der Nähe war und das hören konnte. Mit Erfolg: sie lukte gleich aus einer der Boxen hervor und zeigte mir frech den Finger. „Heast du arbeitest für mich!“,lachte ich daraufhin mit ihr mit. Auch Amelia war mittlerweile nicht nur meine Pflegerin, sondern auch eine gute Freundin geworden.
      Nachdem ich meinen Schecken aufgezäumt hatte ging ich mit ihm in den Hof, wo Anastasia schon mit Simple Little Melody ein paar Runden drehte. „Okay, also Melody ist schon warm.“,stellte ich leicht neckend fest. „Jaja, also die nächste S-Distanz ist für sie ein Kinderspiel.“,gab sie grinsend zurück. Daraufhin stieß auch Amelia hinzu, die heute mal wieder Poltergeist reiten durfte. Der Porzellanschecke war wirklich ein Engel und passte absolut auf sie auf, weswegen das eine gute Kombi für unsere Ritte war.
      Nachdem alle aufgesessen waren ging es los, raus aus dem Innenhof. Mit 2 Hengsten und einer Stute ausreiten zu gehen erschien aufs Erste vielleicht mutig, war aber da beide eine sehr gute Erziehung genossen überhaupt kein Drama. Ich sagte immer, dass sie das auf dem Abreiteplatz auch aushalten mussten. Immerhin nahm da auch keiner Rücksicht, das war schlicht und ergreifend nicht möglich. „Heute haben wir einen guten Tag erwischt.“,stellte Ana lächelnd fest. Ich sog tief die kalte Morgenluft ein und gab ihr recht. Die Sonne funkelte über die frostigen Böden und unter Goldys Hufen knirschte es bei jedem Schritt sanft, was man bei der Ruhe, die uns sonst umgab, ungemein laut hätte.
      Nachdem wir nach einer ausgiebigen Runde zurück gekehrt waren versorgten wir zu allererst die Pferde. Sie hatten sich gut geschlagen, gut gearbeitet und an ihrer Ausdauer gefeilt. Durch ein paar Bergauf-, Bergabpassagen, Trab- und Galoppstrecken waren alle Muskeln einmal durch beansprucht worden. Hauptsächlich waren wir fleißig Schritt gegangen, was auch immer unterschätzt wurden. Ich mochte dieses Training bei meinen Sportpferden sehr; es hielt sie geschmeidig und machte sie auch für Parcours und Viereck einfach fitter.
      Nachdem ich Goldy sein After-Work-Mash in die Box geschüttet hatte zog ich stirnrunzelnd meinen Ärmel nach oben. „Kurz nach Elf.“,stellte ich murmelnd fest: „Da geht sich noch eine Dressureinheit aus.“ und holte noch rasch Ineska aus der Box, bevor die Burschen noch mit dem Heu begonnen und sie das Ganze weniger lustig fand. Unser feuerroter Neuzugang folgte mir brav unters Solarium, wo sie erstmal eine viertel Stunde die Wärme genießen durfte. Währenddessen putzte ich sie, womit ich auch recht rasch fertig war. Immerhin trug sie draußen Decke und Beinschutz. Die Hufe spritzte ich anschließend noch rasch ab, ehe ich sattelte und zäumte. Mit einer Abschwitzdecke zum warmreiten ausgestattet ging es dann in Richtung Halle, wo auch Anastasia noch fleißig war, denn sie ritt unser Pflugel, also known as HMJ Grace. Nachdem Ana beim Sommerevent für mich eingesprungen war und zusammen mit der schwarzen Stute den ersten Platz in der Dressur geholt hat durfte sie sie immer mal wieder reiten. Ich fand es gar nicht so schlecht, denn jeder Reiter legte auf etwas anderes sein Hauptaugenmerk und da meine Bereiterin auch eine wirklich sehr gefühlvolle Reiterin war, die den Pferden auch in der Dressur unfassbar gut neue Lektionen vermitteln konnte, musste ich mir auch keine Sorgen machen, dass Gracey abstumpfen, oder Blödsinn lernen würde. Ich arbeitete mit ihr zur Zeit an den L-Lektionen mit ihr, wobei ich wieder sicher war, dass sie auch in dieser Klasse bereits ausgebildet war. Anastasia war der gleichen Meinung, weswegen sie von unserem Schützling schon alles etwas schöner verlangte als von den jungen Pferden. Und stehe da: Grace machte es natürlich auch; ordentlich.
      Ineska war davon allerdings momentan noch weiter entfernt, denn mit ihr versuchte ich gerade erst die A-Lektionen zu festigen. Das gestaltete sich allerdings nicht all zu schwer, denn sie war ein sehr flexibles, ausbalanciertes und lernwilliges Pferd, wodurch es auch wirklich Spaß machte mit ihr zu arbeiten. Trotzdem war ich dann ganz froh mich anschließend endlich wieder in die Wärme des Haupthauses zurück ziehen zu können um etwas zu Mittag zu essen.
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      ,,Nyheter'' - Neuigkeiten
      März 2021

      Stirnrunzelnd betrachtete ich meine Armbanduhr. 8 Uhr. Ich war gut in der Zeit. Die zweite Box war fertig eingestreut und vorbereitet. Zuvor hatte ich schon bei den Jungspunden alles für meinen neuen Nachwuchs vorbereitet, nun auch im Hauptstall alles beendet. Um 9 herum hatte sich der Pferdetransporter angekündigt, den ich schon freudig erwartete. Herbstblüte, die uns vor etwas mehr als einem Jahr verlassen hatte, kam wieder zurück. Ihre Besitzerin verkleinerte sich, weswegen ich die Chance nutzte um die Stute wieder zurück zu kaufen. Immerhin hatte ich die Zeit mit ihr immer sehr genossen und große Erwartungen in sie gehabt. Diese großen Träume für ihre Zukunft wollte ich nun in Eigenregie zu verwirklichen versuchen. Mittlerweile hatte ich ja auch noch eine zweite Gidranstute angekauft: Ineska. Neben besagter hübschen Fuchsstute wars ich noch eine Box frei, die ich soeben für Herbstblüte vorbereitete. Die zweite Box, bei den Hengststallungen, war für einen weiteren Hoffnungsträger reserviert: Konfetti. Der Trakehner mit dem klingenden Namen würde hoffentlich früher oder später nicht nur farblich frischen Wind in meine Zucht bringen. Der Name passte auf jeden Fall gut zu seinem Erscheinungsbild, denn sein Fell war mit vielen kleinen weißen Tupfen versehen, die schon an Konfetti erinnern konnten. Auch interessant gefärbt war Ávaldi, mein Isländernachwuchs, der aus der berühmten Atomics-Zucht stammt. Ich freute mich auf die neuen Aufgaben, die seine Ausbildung mit sich bringen würden. Jungpferdeausbildung war für mich generell wirklich sehr erfüllend; sie bereitete mir von Tag zu Tag Freude; zu sehen wie aus den kleinen Küken prächtige Schwäne wurden. Ich persönlich finde ja, dass Sportpferde je besser sie ausgebildet wurden und je aktiver sie im Sport gingen von Klasse zu Klasse schöner waren. Dies zeigte sich auch bei meinen Pferden auf dem Angus Og Stud, die ich leider recht selten zu Gesicht bekam. Umso spannender war es jedes Mal ihre Fortschritte zu beobachten, die dann noch stärker hervor kamen. For Pleasure hatte sich körperlich am meisten entwickelt. Der Fuchs stand mittlerweile voll im Training und sah das wirklich extrem athletisch aus. Aber auch An Affair To Remember, Belmonts Beo, Tamana und Meereen machten sich toll unter Gingers Führung.
      Während ich wartete erstellte ich noch rasch den Trainingsplan für die kommende Woche. Wir hatten mittlerweile zwei neue Mitarbeiter angestellt, die mir und Anastasia beim Bewegen der Pferde halfen. Noah Jonsson, ein wirklich talentierter schwedischer Dressurreiter, der bereits in der Juniorensparte überaus erfolgreich unterwegs war. Anschließend hatte er sich vor allem auf die Ausbildung von jungen Pferden spezialisiert, hatte jedoch zwei seiner eigenen Pferde bereits bis Grand Prix ausgebildet. In besagter Klasse befand er sich zuletzt immer an der 60%-Marke, konnte sich also gegenüber erfahreneren Reitern und Reitern mit qualitätsvolleren Pferden nicht durchsetzen. So schade es war, in keiner Sportart konnte man leider nach wie vor mit Geld so viel voran kommen wie im Reitsport, und umgekehrt auch scheitern. Ich teilte ihm zur Zeit noch keinen fixen Pferde zu, entschied nach Gefühl und schaute mir mal an wie es mit welchem Pferd lief, und welches ich doch lieber selbst ritt oder Anastasia zuteilte. Wirklich gut harmonierte es zwischen ihm und Waldjunge. Der rotbraune 1,70m große Hengst sah unter ihm beinahe aus wie ein Pony, aber es passte einfach. Er lief wunderschön und Noah hatte eine Gabe ihm die Lektionen nahe zu legen. Aus diesem Grund teilte ich ihm den Trakehner diese Woche gleich vier Mal zu. Mal sehen wo hin das führte. Auch ein Gespür für Pferde besaß Kristján. Rúnarsson. Seinerseits begnadeter Vielseitigkeitsreiter mit isländischen Wurzeln. Er kam auch überaus gut mit unseren heißeren Exemplaren klar, blieb immer cool und hatte ein eklatant gutes Gefühl für Distanzen. Auch bei ihm war ich mir sicher den richtigen Mann erwischt zu haben. Spätestens als er in seiner Probewoche Brouk federleicht durch den Parcours gesteuert hatte war ich mir diesbezüglich 100-prozentig sicher. So war es leider selten. Eigentlich hatte ich auch noch eine dritte Stelle ausgeschrieben gehabt, jedoch fand sich irgendwie niemand der mir zusagte. Was nicht kann, konnte allerdings noch werden, denn ich hatte das Inserat nach wie vor online gestellt. Genauso verhielt es sich mit meiner Ausschreibung für eine Lehrstelle bei uns auf dem DVTS, die ich allerdings erst heute Morgen freigeschalten hatte. Insgeheim freute ich mich nun jemandem diese Möglichkeit bieten zu können, ich selbst hätte mich damals extrem über eine solche gefreut.
      Nachdem ich in Gedanken den Plan erstellt hatte kamen schließlich die Pferde an.
      Als dieser Tagespunkt erledigt war stand noch Training auf dem Plan: Springgymnastik; sowohl für die Spring- als auch Vielseitigkeitspferde. Anschließend widmete ich mich dann noch Schickimicki, mit dem ich gerade vor allem an der Doppellonge arbeitete. Die Trense hatte ich ihm auch schon schmackhaft machen können, da war der Hengst überaus unkompliziert. Außerdem begann ich bereits jeden Tag ein wenig mit der Desensibilisierung. Ziemlich gleich gestaltete sich das Training momentan mit Nachwuchsstute Verve. Es war erstaunlich wie viel Bewegungspotential dieses Pferd mitbrachte. Sie war ganz die Mama; auch Vaconda faszinierte mich von Anfang an durch ihre einwandfreien Bewegungsabläufe. Trotzdem musste ich mir eingestehen, dass Verve noch eine Schippe mehr Qualität besaß, die sie zweifellos von Vychar in die Wiege gelegt bekommen hatte. So gut mir meine Erfolgsstute gefiel, Verve hatte noch dieses zusätzliche Extra. Zum Glück im Endeffekt; so sollte Zucht ja funktionieren. Das Beste von beiden Elternteilen mitbekommen; das war nichts was selbstverständlich war.
      Am Ende des Tages stand noch weiteres Organisatorisches auf dem Plan. Da sich in letzter Zeit trainingstechnisch mal wieder einiges verändert hatte, wir auf die kommende Turniersaison zusteuerten und die ein paar Stuten diesen Frühling abfohlen sollten, ging es mal wieder daran die Futterpläne anzupassen. Amelia hatte mir bereits ein paar Pläne vorgelegt, die ich eigentlich nur noch absegnen musste. Dabei war es auch immer wichtig kein Pferd zu vergessen, denn sonst standen die Pfleger am Ende da und wussten nicht was das jeweilige Pferd nun bekommen sollte. Bei unserer Anzahl an Pferden schon manchmal eine Herausforderung, so simpel es in der Theorie auch klang. Amelia war deshalb schon einigermaßen strategisch vorgegangen und hatte die Jüngsten mal wieder auf der ersten Liste. Ich fuhr also murmelnd mit dem Finger über das Papier: „WHC French Affair, DVTS‘ Glühwürmchen, PV Phantom from Alaska, DVTS‘ Daeny, Aiana, DVTS‘ Takinou, Backfett, DVTS‘ Magic Movements, Verve, Schickimicki, Sir Bacardi, DVTS‘ Seattle‘s Wintertime, DVTS‘ Cascadeur de la Vie, DVTS‘ Colour the Nightsky, Bambina, Caddylack, Vina, Chestnut uund VK Gunna Whiz. Okay gut soweit, nächster Zettel.“ Ich blätterte um und las weiter: „Cara Mia, Vaconda, Hokuspokus, Hannifee, Brouk, Pluie, Balounito, Waldjunge, CHH‘ Sence Of Humor, Seattle‘s GT‘aime, It‘s Showtime, Master Of Gold, N’oubliez Jamais, HMJ Grace, HGT‘s Nightmare, Poltergeist, Party Shaker, Costa de la Bryére, Takada, Dreaming Of Better Days, Christmas Joy, Vintage Gold, Winterzauber, Hummels Enterprise, Roommate, Traumfänger, Cherokee Gold, Akira, Take my Hand, Give me Chocolate, Miss Moonlight, Breathing Your Love, Wastl, Averything Black, Mihály, Ineska, Dreammaker, CLC‘s Papermoon, Scarlet Sun, Lead me Home, Magic Attack, Cornetto, Cotsworlds Eik, Romulus, Sir Donnerhall, Hollywood King Gun, Nephilim Son Of Angel & Devil, Pinochio, Simple Little Melody, Angels Kiss, Birdcatcher, Sookie, Donella, Black Pearl, Golden Eye und last but not least I‘ve got the moves like Jagger.“ Ich räusperte mich kurz, während ich nickend noch einen leeren Zettel zur Hand nahm. „Gut, das passt soweit. Dann fehlen nur noch Herbstblüte, Konfetti und unser kleiner Ávaldi von Atomic. Herbsti bekommt was sie früher auch bekommen hat, Konfetti starten wir mal mit Hafer, zwei Mal täglich je eine Schippe und schauen uns das die kommenden Wochen mal an. Uund Ávaldi, ja, da passen wir eh nur das Heu an.“
      Als das geklärt war schlüpfte ich für diesen Tag ein letztes Mal in meinen dicken Mantel, zog mir die Kapuze tief ins Gesicht und versenkte meine Füße in meinen gefütterten Moon-Boots, ehe ich mich nach draußen in dei Kälte wagte. Der eisige Wind schlug mir ins Gesicht und ließ mich erschaudern. So sehr ich dieses Land liebte, mindestens genau so sehr hasste ich die Witterung. Eine eigenartige Mischung. Eigentlich sollte man annehmen ich würde mich mit meinen klimatischen Präferenzen in Italien, Spanien, oder an einem anderen sonnigen, warmen Fleckchen am wohlsten fühlen, doch irgendetwas hatte dieses Land an sich, dass immer schon eine tiefe Sehnsucht in mir geweckt hat. Ich besaß eine sonderbare Verbindung zu diesem Ort, die sich aus jedem Blickwinkel meiner Logik nicht begründen ließ.
      Als ich schließlich das rettende Stalltor des Hauptstalles erreichte sog ich, während ich diese beinahe geräuschlos beiseite zog, tief die aufgewärmte Luft ein. Im Stall hatte es für die winterlichen Verhältnisse eine angenehme Temperatur, dennoch waren alle Pferde wieder warm eingedeckt, insbesondere natürlich meine aktiven, großteils geschorenen Sportpferde. Man glaubte es kaum, wenn man sie selbst fühlte, aber die Pferde arrangierten sich alle samt sehr gut mit unseren Witterungsverhältnissen.
      „Aaah!“,fuhr ich schließlich hoch, als mich eine Fellnase von hinten scharf attackierte und aus meinen Gedanken riss. Pluie hatte sich langsam vorgetastet und mich schließlich mit seiner Oberlippe erreichen können. Das große, bereits so erfolgreiche, aber doch noch so schlaksige, junge Pferd beäugte mich neugierig. Er schien nicht verstanden zu haben warum ich denn zusammen gefahren bin, wollte er doch eigentlich nur mal wieder einen kleinen Late-Night-Snack von mir. Ungeachtet seinem erst recht fragenden Ausdruck legte er nun das Köpfchen wieder schief und streckte sich in meine Richtung. Er hatte die Situation bereits wieder abgeharkt und forderte nun seine Belohnung ein, dafür einmal wieder ein furchtloses Riesenfohlen gewesen zu sein. Immerhin hatte ja selbst ich mich erschreckt und er war cool gebliebene. Bei den Gedanken was sich unser Plüsch wohl so denken würde musste ich breit grinsen. Was ein Glück ich nicht mit diesem Pferd hatte!
      Nach meiner Begegnung mit dem Plüsch tappte ich, bewaffnet mit meiner Taschenlampe, weiter durch die Stallgasse. Wie jeden Abend sah ich noch einmal nach meinen Vierbeinern und ob auch alles im Stall im Ordnung war. Dabei war mir der Hauptstall um ehrlich zu sein am liebsten, denn der schirmte mich, wer hätte es gedacht, am Besten von Wind und Wetter ab. Dennoch wurde natürlich auch meine nicht im großen Stall befindlichen Fellnasen jeden Abend noch ein Besuch abgestattet bevor es für mich unter die Bettdecke ging.
    • Sosox3
      Besuch bei Bracelet
      September 2021


      Brooke | ich war nur für zwei Tage auf dem Den Vakra Stud für eine Weiterbildung, doch ich verfolgte das Rege Treiben auf dem Gestüt aufmerksam. Bracelet zeigte mir die Stallungen und Pferde und teilte mir dann mehrere Pferde für die Tage ein. Morgens fütterten wir die Pferde mit Kraftfutter ehe wir begannen die Jungpferde Verve, DVTS‘ Magic Movements, Schickimicki, Sir Bacardi, DTVS‘ Seattle‘s Wintertime, DVTS‘ Cascadeur de la Vie, DVTS‘ Colour the Nightsky, Bambina, HMJ Grace, Caddylack, VK Gunner Whiz, Chestnut und Vina auf die Wiesen. Ein Teil von Ihnen würde erst später trainiert oder Bewegt werden.

      Dann kümmerten wir uns um den Haupstall. Ich machte Bracelet und ihrem Mann Konfetti und Cara Mia fertig und mir machte ich Vaconda fertig. In der Zeit lief Hokuspokus, Hannifee, Brouk, Pluie und Balounito bereits in der Führanlage um sich warm zu machen. Bevor ich mir mein nächstes Pferd nahm tauschte ich die Pferde der Führanlage aus. Nun waren Waldjunge, CHH‘ Sence of Humor, Seattle‘s GT‘aime, It‘s Showtime und Master of Gold darin. Einer der Stallburschen führte dann HGT´S Nightmare, N'oubliez jamais, Poltergeist, Costa de la Bryére, Partyshaker, Takada, Christmas Joy und Dreaming of Better Days auf die vorgesehenen Paddocks. Nach dem Training nahm ich mir dann Winterzauber und putzte sie ausgiebig, während Brace Vintage Gold sattelte. Gemeinsam mit zwei anderen Reitern ritten wir eine kleine Runde im Gelände. Die anderen beiden hatten Hummels Enterprise und Cherokee Gold mitgenommen. Am Abend brachten wir alle Pferde wieder rein und fütterten diese. Geschafft legte ich mich ins Bett. Ich hatte vergessen wie es war, wenn der Hof so viele Pferde beherbergte.


      Am nächsten Tag begann ich gleich mit dem Longieren von Roommate. Er machte eine gute Figur, trat gut unter und schnaubte ordentlich ab. Auch Traumfänger longierte ich. Er war ein hübsches Pferd und eigentlich auch genau mein Beuteschema. In der Zwischenzeit ritt Bracelet Akira und ihr Mann die Stute Take my Hand. Die nächste die ich ritt war eine hübsche Overostute namens Give me Chocolate. Danach führte ich die drei Barockpintostuten Miss Moonlight, Breathing your Love und Averything Black auf die Wiese und stellte daneben Ineska, Herbstblüte und Scarlet Sun. Wastl, Mihály, Dreammaker, Magic Attack und CLC´s Papermoon stellte ich in die Führanlage zum Warm werden für die anderen Reiter, während ich schonmal Cornetto ritt. Bracelet longierte Lead me Home und Cotsworld Eik in der Zwischenzeit. Romulus, Sir Donnerhall, Hollywood King Gun, Nephilim Son of Devil and Angel und Pinochio befanden sich derzeit auf der Wiese. Die letzten Pferde des heutigen Tages ritt ich auch noch: Simple Little Melody, Sookie, Angels Kiss, Birdcatcher, Black Pearl, Donella, Golden Eye und I’ve got the Moves like Jagger. Kurz vor meiner Abreise erzählte mir Bracelet etwas über ein befreundetes Gestüt, bei dem ich morgen sein würde. Ich freute mich schon auf die Marwaristuten Tamana und Meereen, ebenso auf die anderen Pferde, die die Namen For Pleasure, Belmonts Beo und An Affair to Remember trugen.

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  • Album:
    DVTS' Nebenstallungen ♥
    Hochgeladen von:
    Bracelet
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    23 Okt. 2020
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