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Samanta

Imperioso

Imperioso ist ein gutmütiger und sehr menschenbezogener Hengst.

Imperioso
Samanta, 28 Sep. 2016
    • Samanta
      Ankunft
      © Samanta | 01.10.2016

      Ich hatte mich wirklich hinreißen lassen. Gerade hatten zwei meiner Pferde den Hof verlassen, da kamen auch schon wieder zwei Neue dazu. Beides Andalusier. Beides Hengste. Einer schöner, als der andere. Alan hatte nur verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und gelacht. "Du kannst es nicht lassen, oder?" Ich zuckte hilflos die Schultern. "Wenn du sie erstmal siehst, wirst du mich verstehen." Die beiden waren einfach Schönheiten. Zuerst kam El Montino auf dem Hof an. "Du hast nicht zu viel versprochen." Anerkennend ließ Juan seinen Blick über den Hengst schweifen und man sah ihm an, dass er genauso verliebt war, wie ich. Ich lachte und sagte:"Du darfst ihn trainieren." Alan klopfte dem Hengst sanft den Hals und brachte ihn dann hinüber in den Stall, wo er sich erstmal eingewöhnen sollte. Er bekam Heu. Eine Selbsttränke war im Stall installiert, sodass er sich nur bedienen musste. Wenig später traf dann auch Imperioso ein. Den Hengst hatte ich ebenfalls gesehen und sofort haben wollen. Er war keine klassische Schönheit, aber auf seine Art einfach wundervoll und so typisch Urandalusier, dass ich ihn hatte kaufen müssen. Auch er wurde in die Box gebracht, wo er sich erstmal eingewöhnen und mit Imperioso Bekanntschaft schließen konnte ohne, dass sie sich verletzen konnten. Am nächsten Tag wurden beide auf die Weide gebracht. Einzeln und noch von den anderen getrennt, damit sie sich erstmal beschnuppern konnte ohne, dass es gleich zu Kämpfen kam. Die beiden lebten sich gut ein und fühlten sich auf der Koppel durchaus wohl. Zufrieden ließ ich die beiden erstmal für sich. Beim nächsten Mal würde ich anfangen, die beiden anfangen zu trainieren. Mit Imperioso bedeutete das Longentraining. Mit Monti bedeutete das, der erste Ritt.
    • Samanta
      Ein stressiger Tag
      © Samanta | 15.04.2017

      Heute wollte ich mich um drei meiner Pferde intensiver kümmern. Das waren meine beiden Neuzugänge El Montino und Imerpioso, sowie der 'alte Hase' Demba Diadem. Zuerst würde ich etwas mit den Hengsten machen. Ich wollte die beiden heute erst einmal in der Halle laufen lassen, um mir ein Bild von beiden machen zu können und gegebenenfalls darüber nachzudenken, wie ich weiter im Training mit ihnen verfahren wollte. Während Monti bereits eingeritten war, und seine Qualifikationen in unterschiedlichen Disziplinen bereits unter Beweis gestellt war, wusste ich von Imperioso noch gar nichts, weil er noch nicht geritten war, sodass die beiden nicht unterschiedlicher hätten sein können. Bevor ich die beiden in die Halle 'schmiss', putzte ich sie erst einmal gründlich. Imperioso hatte sich heute besonders Mühe gegeben und so verwendete ich einige Zeit darauf, den Hengst vom Schlamm zu befreien. Nachdem die beiden geputzt waren, steckte ich sie in die Halle und ließ sie sich dort erst einmal umsehen, bevor ich begann sie mit der Peitsche ein wenig zu dirigieren. Die beiden galoppierten ein paar Runden durch die Halle, bevor sie sich beruhigten und in einen entspannten Trab verfielen. Bei Imperioso sah ich, dass er enorme Gänge hatte und er sich eventuell für die Dressur besser eignen würde. Auch Monti war eher für die Dressur geschaffen, konnte aber auch in anderen Disziplinen glänzen. Nachdem ich die beiden sich austoben lassen hatte, fing ich sie wieder ein und brachte sie zurück in den Stall, wo sie sich erstmal ausruhen konnten. Danach ging ich noch zu Demba und machte sie fertig. Mit ihr wollte ich heute ein wenig gymnastizierend springen, weshalb ich Alan bat, mir ein paar kleine Sprünge aufzubauen. Auch sie wurde vorher noch gründlich geputzt und nachdem ich sie fertig gemacht hatte, ging ich mit ihr in die Halle, wo Alan bereits alles aufgebaut hatte. Das Training klappte gut. Demba war aufmerksam und schien Freude daran zu haben, sodass ich ein wenig länger als geplant dabei war, sie dann aber zufrieden versorgen konnte und ebenfalls wieder in den Stall stellte.
    • Samanta
      Vorbereitung I
      © Samanta |21.12.2017
      Mein letzter Trainingspartner sollte an diesem Tag Imperioso sein. Der Hengst ließ sich heute jedoch erst einmal einfach nicht einfangen. Ich musste alle Tricks aus meiner Trickkiste auspacken, um ihm schließlich habhaft zu werden. Als ich ihn jedoch schließlich erwischt hatte, konnte ich ihn ganz entspannt zum Anbindeplatz führen, wo ich ihn erst einmal putzte. Nicht ganz zufällig schneite Juan herein, der offenbar eine Nase dafür hatte, wenn ich mit einem Jungpferd trainieren wollte. "Brauchst du Hilfe?" Ich nickte und sagte:"Du kommst wie gerufen." Er lachte und nachdem wir Imperioso mit einem Kappzaum und einer Longe ausgestattet hatten, gingen wir hinüber in die Halle, um ihn langsam an das Longieren zu gewöhnen. Während ich mich in die Mitte stellte, hakte Juan einen Strick im Kappzaum ein und führte den Hengst im Schritt um mich herum. Es klappte recht gut, denn der Hengst war ein gelehriges und sehr ruhiges Pferd. Manchmal wurde er etwas nervös, wenn er ein Geräusch hörte, das ihm unbekannt war, aber sonst war er die Ruhe in Person. Nachdem wir ihn auf beiden Händen um mich herumgeführt hatten und er langsam zu verstehen schien, worum es hier ging, löste Juan den Strick, blieb aber zur Sicherheit weiter neben dem Hengst, was ihm offenbar ebenfalls Sicherheit vermittelte. Eine Weile machten wir das ganze noch im Schritt, solange bis ich schließlich das Training für beendet erklärte. "Das soll für heute erstmal reichen. Mehr muss er noch gar nicht machen. Der Rest wird nach und nach kommen." Juan nickte und gemeinsam brachten wir den Hengst wieder auf die Koppel. Er hatte sich für seinen ersten Tag wirklich gut gemacht.
    • Samanta
      Vorbereitung II
      © Samanta | 23.06.2018

      Nach unserem Ausritt mit Demba Diadem, Carinoso und El Montino hatte ich mich mit Juan zum Training mit Imperioso verabredet. Der Hengst sollte langsam an das Longieren und nach und nach an Sattel und Trense gewöhne werden. Beim letzten Mal hatten wir Schritt gemacht und das hatte schon sehr gut geklappt, dennoch wollte ich auch heute nur am Schritt und eventuell am Trab arbeiten. Je nachdem wie Imperioso sich heute machte. Gemeinsam mit Juan holte ich den Hengst von der Koppel und wir putzten ihn, was ihm nicht ganz so gut gefiel, vor allem wenn wir an seinen Bauch kamen. Ich war besonders vorsichtig und nach und nach schien er zufriedener zu werden. Ich zog ihm schließlich das Kappzaum auf und wie beim letzten Mal hakte Juan zunächst einen Strick ein. Da wir heute gutes Wetter hatten, gingen wir mit Imperioso auf den Platz. Zunächst war er etwas aufgeregt wegen der 'fremden' Umgebung, aber er beruhigte sich sehr schnell, denn er war alles in allem ein sehr mutiges Pferd. Juan führte ihn eine Weile um mich herum, wir merkten jedoch schnell, dass er sich noch an das letzte Training erinnerte und so schaffte er es - mit Juan an der Seite - um mich herumzulaufen. Als der Mann schließlich stehen blieb, orientierte sich der Hengst an ihm und es gelang mir erst nach und nach seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Nach einigen Startschwierigkeiten gelang es mir den Hengst im Schritt um mich herumgehen zu lassen. "Lass es uns mal mit Trab versuchen", sagte ich zu Juan, der den Strick wieder einhakte und während ich Imperioso das Kommando zum Antraben gab und ihn vorsichtig mit der Peitsche taxierte, lief Juan neben ihm her. Es dauerte ein bisschen, aber schließlich trabte Imperioso tatsächlich an und ich lobte ihn überschwänglich, damit er merkte, dass er etwas richtig gemacht hatte. Wir übten das ganze noch ein paar Minuten, Juan blieb aber immer an seiner Seite und ließ den Strick heute noch eingehakt. "Das sollte für heute reichen", sagte ich schließlich und wir beendeten das Training. Ich brachte Imperioso zurück auf die Koppel und erledigte den Rest des Tages einiges an Bürokram, bevor wir am Abend alle wieder zusammenkamen und jeder etwas zu erzählen hatte. Alan saß wie immer eher schweigsam da und hörte zu, warf nur hier und da etwas ein. Ich lächelte ihn an. Ich hatte mich lange nicht mehr so gut gefühlt.
    • Samanta
      Vorbereitung III
      © Samanta |26.12.2018
      Als letztes Pferd an diesem Tag war Imperioso dran. Der Hengst war gerade im Aufbautraining zum Einreiten und ich nahm mir wieder Juan mit dazu, der mit jungen Pferden schon Erfahrung hatte und mir auch bei den anderen Pferden immer gut zur Seite stand. Alan schaute heute zu, denn er wollte nachher mit mir noch die Pferde von den Paddocks reinholen und hatte zu mir gesagt, dass es sicher nicht schaden könne, wenn er sich das ein oder andere bei mir und Juan abschauen könnte. Wie beim letzten Mal hakte Juan den Strick an der Trense von Imperioso ein und lief mit ihm um mich herum, während wir es so handhabten, dass ich die Kommandos gab und Juan nur eingriff, wenn es notwendig war. Mittlerweile hatte sich Imperioso gut entwickelt. Er gehorchte auf die Kommandos und ließ sich brav von mir leiten. Schließlich löste Juan den Strick und wir versuchten es so, dass Juan noch neben dem Hengst herging, ich aber die Kontrolle alleine behielt und nachdem er es auf beiden Händen wirklich großartig gemacht hatte, blieb Juan am Eingang stehen und wir versuchten es alleine. Am Anfang war der Hengst etwas unsicher und versuchte immer wieder Halt bei Juan zu machen, aber mit der Zeit verstand er, was von ihm verlangt wurde, sodass ich ihn schließlich im Schritt und Trab um mich herum longieren konnte. Der Galopp würde erst dazu kommen, wenn er ausbalancierter war, was wir durch Stangenarbeit und weitere Bodenarbeitsmethoden erreichen würden. Ich beendete schließlich das Training und versorgte Imperioso, bevor ich mit Alan alle Pferde, die noch auf den Paddocks standen, wieder hereinholte und mich danach zu einem gemütlichen Abendessen mit meinem Team aufmachte, wo Alan natürlich auch anwesend war.
    • Samanta
      Ich und du
      29.06.2019

      Ich musste gestehen, dass ich in den letzten Tagen nicht viel mit meinen Pferden hatte machen können, weil ich mit einer Sommergrippe im Bett gelegen hatte und so konnte ich auch erst heute das Training mit meinen Pferden wieder aufnehmen. Heute sollten Demba Diadem, Imperioso und El Montino bewegt werden. Weil ich mich immer noch nicht wirklich völlig fit fühlte, bat ich Alan und auch Juan mich zu unterstützen. Ich selbst wollte heute mit Imperioso weiterarbeiten, weil die Arbeit am Boden doch die am wenigsten anstrengende war. Juan würde sich um Monti kümmern und Alan würde etwas mit Demba machen. "Vielleicht solltet ihr ausreiten gehen", schlug ich vor, denn beim letzten Mal hatten sich sowohl Monti als auch Demba im Training wirklich gut gemacht und ich verfolgte die Philosophie, dass es nie verkehrt war den Pferden immer wieder auch Abwechslung zu geben und vom Training auch mal Pausen zu machen. Die beiden stimmten zu und holten sich die beiden Pferde von der Koppel, während ich mich Imperioso zuwendete. In den letzten Wochen und Monaten hatten wir viel an der Longe und vom Boden gearbeitet und er war immer besser geworden. Mittlerweile konnte er Schritt und Trab perfekt, war gut ausbalanciert und ging gelassen. Der Galopp sollte jetzt der nächste Schritt sein. Immer wieder hatte ich ihn an der langen Longe auch mal ein paar Sprünge galoppieren lassen, dabei aber darauf geachtet, dass er sich nicht zu sehr übernahm und eventuell aus dem Gleichgewicht kam. Für mich war es nicht wichtig, dass die Ausbildung schnell verlief, sie sollte gut gemacht sein, dann war es einfach nicht wichtig, wie lange sie gedauert hatte. Vor allem wenn ich selbst das Training übernahm. Immerhin bezahlte ich hierfür nichts. Ich machte den Hengst fertig und merkte gleich, dass er heute irgendwie ein wenig verspannt war. Auch an der Longe wurde ich das Gefühl nicht los und so beschloss ich den Galopp heute nur einzubauen, wenn es mir gelang ihn durch gezielte Übungen darauf vorzubereiten und die Verspannungen zu lösen. Ich ließ ihn erst einmal wie gewöhnlich im Schritt um mich herumgehen, ohne Druck und ohne Zwang. Nach und nach wurde er schon etwas lockerer, aber irgendetwas schien ihm nicht zu passen. Der Osteopath und mein Tierarzt waren erst vor kurzem dagewesen und hatten ihn durchgecheckt. Es war alles in Ordnung, sodass ich eher davon ausging, dass es eine inner Spannung gab, die ich irgendwie loswerden musste. Ich beschloss ihn erst einmal laufen zu lassen und löste die Longe. Er sprang sofort los und buckelte sich erst einmal richtig aus. Offenbar hatte er das auf der Weide nicht unbedingt getan, kein Wunder bei der Hitze. Hier in der Halle hingegen war es recht kühl, sodass er sich richtig auspowern konnte. Nachdem ich ihn schließlich wieder eingefangen hatte, war er zwar immer noch nicht völlig locker und aufmerksam, ließ sich aber immerhin auf das Training ein und so nahm ich ganz zum Schluss noch einmal kurz den Galopp hinzu. Es klappte besser als gedacht. Meine Vorbereitung mit der Stangenarbeit und den diversen Übungen vom Boden, die seine Muskulatur und sein Gleichgewicht stärken sollten, hatten wohl Früchte getragen. Ich beendete das Training, lobte ihn ausgiebig und führte ihn noch 10 Minuten trocken, bevor ich ihn auf die Koppel zurückbrachte. Alan und Juan kamen wenig später ebenfalls zurück und erzählten, dass die beiden Pferde wirklich Spaß gehabt hatten. "Monti hätte Demba zwar gerne gedeckt, aber er hat sich ansonsten wirklich großartig benommen. Du solltest öfter Dressurarbeit mit ihm machen. Er war viel aufmerksamer an den Hilfen und ganz fein zu reiten." Ich lächelte zufrieden und sagte:"Das freut mich wirklich zu hören." Die beiden waren eine Runde zum nahegelegenen See geritten und hatten die Pferde dort auch ein wenig planschen lassen. "Vielleicht können wir beim nächsten Mal ja alle zusammen mal schwimmen gehen", schlug Alan vor. "Das würde mir gefallen, vor allem weil wir die Pferde mitnehmen können. Ich lächelte und nachdem die beiden Männer die Pferde versorgt hatten, gingen wir alle nach drinnen, wo wir schon mit Kaffee und Kuchen erwartet wurden und uns allen schön die Bäuche vollschlugen.
    • Samanta
      Tage der Glückseligkeit
      20.03.2020

      Die nächsten Tage würden sehr intensiv und voller Freude sein, denn ich hatte mir vorgenommen meine Pferden ordentlich zu bewegen. Jeder sollte auf seine Kosten kommen und so hatte ich meine Mitarbeiter mit ins Boot geholt, damit wir jeden Tag mindestens 2 Pferde trainieren konnten. Am ersten Tag waren die Glücklichen Prince Amber Dream, Simba, Demba Diadem und Batteries Not Included. Juan, Alan, Allison und ich würden heute gemeinsam ausreiten und mit den vieren eine Geländestrecke absolvieren. Während Prince und Simba dazu prädestiniert waren, sollten Demba und Betty das Gelände kennenlernen und ein wenig ihren Horizont erweitern. Juan würde Simba reiten, ich hatte mich Prince angenommen, Alan würde Betty übernehmen und Allison schließlich Demba. Gemeinsam und voller guter Laune machten wir uns auf den Weg und holten die Pferde von der Koppel. Prince und Simba waren heute etwas nervöser, weil die Stuten mit dabei sein würden, aber sowohl Juan als auch ich waren gute Reiter und hatten unsere Pferde stets im Griff. Wir begannen erst einmal die vier zu putzen und quatschten unterdessen ausgelassen miteinander. Die Aufmerksamkeit, die die vier Pferde bekamen, gefiel ihnen augenscheinlich gut und so war es nicht weiter verwunderlich, dass wir uns für sie viel Zeit nahmen, bevor wir sie sattelten und trensten und uns schließlich auf den Weg machten. Zunächst wollten wir die Pferde ein wenig im Gelände aufwärmen, sodass wir einen kleinen Umweg machten, bevor wir uns in Richtung Geländestrecke aufmachten. Simba und Prince schritten fleißig vorwärts und man merkte ihnen an, dass sie gearbeitet werden wollten. Demba und Betty ließen sich etwas mehr Zeit, aber sie hielten gut mit. Als wir an der Geländestrecke angekommen waren, waren sie alle gut aufgewärmt. Prince und Simba waren beide sehr aufmerksam geworden und Juan begann sogleich mit dem Hengst eines der Hindernisse in Angriff zu nehmen. Allison und Alan waren beide noch etwas unsicher, was die Sache anging, aber ich gesellte mich zu ihnen und zeigte ihnen welche Hindernisse sie zu Üben verwenden konnten. Mit Anleitung von mir und Juan gelang es den beiden die Pferde ordentlich über die Sprünge zu bekommen und man merkte, dass es den beiden Stuten und ihren Reitern nach und nach wirklich Spaß machte. Wir trainierten ungefähr 30 Minuten, bevor wir beschlossen, dass es für heute gut sein sollte und noch eine entspannte Runde durchs Gelände hinten dran hängten, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Zu Hause versorgten wir gemeinsam die Pferde und trafen uns dann mit den anderen Mitarbeitern zum gemütlichen Beisammensein.

      Der nächste Tag brach an und ich beschloss, dass ich heute gemeinsam mit Juan Carinoso und El Montino bewegen wollte. Für die beiden stand heute Dressur auf dem Trainingsplan. Juan würde mir von unten Tipps geben, während ich die beiden bewegen würde, sodass heute nur zwei Pferde drankommen würden. Ich holte zuerst den hübschen Palamino von der Koppel. Carinoso war aufmerksam und etwas hibbelig, sodass ich beschloss ihn heute gut zu arbeiten. Ich begann erstmal damit ihn gründlich zu putzen, bevor ich ihn aufsattelte und trenste. Wir beschlossen, dass wir heute auf den Außenplatz gehen würden, da das Wetter traumhaft war. Nachdem ich aufgestiegen war, merkte ich sehr schnell, dass er heute gefordert werden wollte. Ich ritt ihn im Schritt etwa 15 Minuten warm, bevor ich dazu überging langsam anzutraben. Juans kritischer Blick folgte mir und immer mal wieder warf er hier und da etwas ein, was ich sofort versuchte umzusetzen. Carinoso arbeitete wunderbar mit und nachdem er seine überschüssige Energie herauslassen konnte, war er aufmerksam und willig etwas zu lernen. Wir übten heute ein wenig an den Seitengängen und an flüssigen Übergängen sowie an der Versammlung, die er nach und nach erwerben sollte. Nicht, dass er sich nicht stellen und biegen ließ, aber zwischendurch haperte es noch etwas an der gesunden Versammlung. Mit Juans Tipps allerdings gelang es mir ihn nach und nach besser an die Hand herantreten zu lassen. Schließlich beendete ich das Training für heute und versorgte Carinoso bevor ich mich El Montino zuwendete und auch ihn für das Training vorbereitete. Der Hengst war ja eher das geborene Distanzpferd, trotzdem wollte ich nicht, dass er nur einseitig trainiert wurde und auch in der Dressur eine gute Figur machte. Nachdem ich aufgestiegen war, merkte ich schnell, dass er heute sehr gut drauf war. Er bot sich mir gut an und ließ sich brav stellen und biegen. Der Trab war geschmeidig, wenn auch noch etwas schnell und der Galopp war ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Juan sagte mir immer wieder, wie ich zu ihm durchkommen konnte und erinnerte mich daran wie wichtig es auch für die Distanz war, dass das Pferd ordentlich über den Rücken geritten war. Es war ein erfolgreicher und sehr lehrreicher Tag für mich und auch für die Pferde und so konnte ich am Abend entspannt mit meinem Freund zusammensitzen und die Zeit genießen, die wir zusammen hatten.

      Am dritten Tag schließlich wollte ich gemeinsam mit Alan ausreiten gehen. Dazu hatten wir uns Kaltenbach's Ostwind und HMB Mountain's Girl ausgesucht. Für Ostwind würde es sein erster Ausritt sein, aber ich hatte vertrauen, denn in den letzten Monaten waren wir wirklich zusammengewachsen und er hatte begonnen mir zu vertrauen, was mich natürlich sehr freute. Gemeinsam machten wir die Pferde fertig und ritten schließlich entspannt los. Ostwind war etwas nervös, aber Girly hatte eine so ruhige Art, dass sie sich nach und nach auch auf den Hengst übertrug und der Ausritt als erfolgreich verbucht werden konnte. Alan hatte ebenfalls eine sehr ruhige und geduldige Art, sodass auch ich mich nach und nach entspannt hatte. Der Ausritt war gelungen und wirklich schön gewesen und auch die Pferde waren auf ihre Kosten gekommen. Ostwind hatte die Galoppstrecken kennengelernt und man hatte gemerkt, dass ihm der schnelle und lange Ritt wirklich gut getan hatte. Er war ausgeglichener und beim nächsten Mal würde ich wieder viel bessere mit ihm arbeiten können. Auch Girly wirkte zufrieden und da ich heute noch etwas Kapazität hatte, beschloss ich auch noch Imperioso heute zu arbeiten. Der Hengst war momentan der einzige meiner Pferde, der noch nicht eingeritten worden war, wurde aber nach und nach darauf vorbereitet. Die Arbeit an der Longe klappte schon wirklich gut und so war es auch heute. Er hatte mittlerweile den Sinn der Longenarbeit einigermaßen verstanden. Das vorwärts-abwärts konnte natürlich noch ausgebaut werden, aber dafür dass er noch am Anfang seiner Karriere war, machte der Hengst gut mit und ließ sich von mir locker arbeiten. Er würde einmal ein tolles Reitpferd abgeben, aber erst einmal wollte ich es langsam angehen und ihm die nötige Zeit und das nötige Training geben, bevor ich daran denken wollte, ihn einzureiten. Ich würde es zum gegebenen Zeitpunkt gemeinsam mit Juan in Angriff nehmen. Heute jedoch arbeitete ich ihn an der Longe und sensibilisierte ihn auch auf meine Stimme, denn ich hatte die Erfahrung gemacht, dass die Stimme ein wichtiges Element beim Einreiten war. Man konnte durch sie viele Hilfen bereits vom Boden etablieren, sodass die Pferde einfacher verstanden, wenn man sie schließlich beim Reiten mit der Stimme kombinierte. Nach einer dreiviertelstunde beendete ich das Training mit Imperioso, kümmerte mich um ihn und entließ ihn schließlich wieder auf die Koppel zu seinen Freunden. Ich war sehr zufrieden mit den letzten Tagen und freute mich schon auf die nächsten Trainings mit meinen Pferden.
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  • Album:
    Rote Rose - Hengste
    Hochgeladen von:
    Samanta
    Datum:
    28 Sep. 2016
    Klicks:
    695
    Kommentare:
    7

    EXIF Data

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    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

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    Von: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt


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    Geschlecht: Hengst
    Alter: *2013 (5 Jahre)
    Rasse: Andalusier
    Stockmaß: 1,56 m
    Fellfarbe: Heller Apfelschimmel
    Abzeichen: keine

    Gesundheitszustand: sehr gut
    Letzter TA Besuch:
    Was wurde gemacht:

    Hufzustand: sehr gut
    Letzter HS Besuch:
    Was wurde gemacht:


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    gutmütig | unerschrocken | temperamentvoll

    Imperioso ist ein sehr gutmütiger Hengst, der sich auch von Anfängern händeln lässt. Dennoch ist und bleibt er Hengst und kann auch mal hengstig reagieren, wenn eine Stute in der Nähe ist, weshalb immer jemand Erfahrenes mit dabei sein sollte. Er ist unerschrocken gegenüber Neuem und lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Beim Putzen wird er schnell ungeduldig und gerade am Bauch mag er es nicht unbedingt, toleriert es aber ohne dabei zu Beißen oder zu Treten. Seiner Rasse entsprechen kann er schon mal temperamentvoll sein, ist dabei aber immer leicht zu händeln.


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    Gekört/Gekrönt: Nein
    Zur Zucht vorgesehen: Ja
    Nachkommen: Keine

    Besitzer: Samanta
    Vorbesitzer: sadasha
    Ersteller: sadasha
    VKR: sadasha

    In meinem Besitz seit: September 2016
    Kaufpreis: unverkäuflich
    Zu verkaufen: nein


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    Bodenarbeit: Ja
    Longe: ja (Schritt und Trab)
    Ladefromm: Ja
    Tierarztfromm: Ja
    Hufschmiedfromm: Nein

    Reitweise: Englisch (Barock)
    Eingeritten: Nein
    Eingefahren: Nein

    Galopprennen: E
    Western: /
    Springen: E
    Military: E
    Dressur: E
    Distanz: E
    Fahren: /


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