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Mohikanerin

Hlíf van Ghosts | Isländer | Ungekört

Körung 2 Weide C Stall 2

Hlíf van Ghosts | Isländer | Ungekört
Mohikanerin, 27 Aug. 2015
    • Mohikanerin
      Alte Berichte (2014 - 2015)

      Mohikanerin
      ~ Februar 2014​

      Heute möchte ich eine Stute aus von der Weide holen die jetzt drei ist. Sie ist die einzige ohne Halfter, weil sie Hlíf niemand anfassen kann. Seit anfang an wehrt sie sich und kommt nicht mal neugierig gucken. Als sie Fohlen war sie auch schon immer alleine auf der Weide. Doch heute haben wir sie in auf die kleine Weide gescheucht. Mit Halfter bewaffnet und vielen Leckerlies geht es zur Weide. Wir müssen mit ihr anfange zu Arbeiten, sonst wissen wir nicht, was wir machen sollen.
      Schon als ich komme trabt sie an das Ende der Weide. Leider ist sie sehr wie ihr Vater geworden. Doch da kann man nichts machen. Ich geh rein und hocke mich hin. Es ist schon sehr Warm wieder draussen und ich setze mich dann auch ins Gras. Scheinbar ist Aqua Junior neugierig über die Jahre geworden. Als sie dann schon 1o Meter vor mir steht schmeisse ich eine Möhre zu ihr. Hlíf zuckt kurz und frisst dann gemütlich. Ich lobe sie mit Worten. Als ich ein bisschen aufstehe, weicht sie etwas zurück. Immer wieder geht das so, bis sie auch mal auf mich zu kommt und ich sie am Maul streicheln kann. Hlíf hat immer ein Leckerlie bekommen. Langsam wird es besser. Nach 2 Stunden hat sie dann das Halfter um. Immer wieder mach ich es an bis sie kein Problem mehr da mit. Als nächste Stufe mach ich heute noch. Also mache ich den Strick an das Halfter. Hlíf tut so, als ob sie nichts anderes mehr kennt. Ich staune und geh mit ihr zum Hof. Thor habe ich vom Haus mitgebracht. Er soll die Stute festhalten, während ich den Schecken putze. Alles klappt super und ich bringe sie wieder auf die Weide. Am Ende streichle ich ihren Hals noch mal.
      Beim nächsten mal kann ich weiter machen. Ich denke, Hlíf wird ein gutes Reitpferd. Doch wir haben noch ein langen Weg vor uns.
      1749 Zeichen | mit Leerzeichen | © Vepr | 2014


      Mohikanerin
      ~ April 2014​

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      Einreiten
      Anbinden und Führen
      Nach der sanften Begrüßung auf der Weide bei der Kontrolle, hole ich die schüchterne Stute. Langsam laufen wir zum Anbinder, den ordentlich kann sie immer noch nicht laufen. Heute möchte ich das Üben. Auch Anbinden wird die kleine Stute mitmachen müssen. In der Gasse mache ich Hlíf fest und hole den Kasten, der weiter hinten in der Gasse steht. Schon fängt sie an rumzuzappel und am Strick zu kauen. Ich zische sie an und gebe hr einen Klaps auf die Schnauze. Da hört sie auich schon auf. Langsam fgange ich an sie zu enthaaren. Mit rassiere ist mir das jetzt zu gefährlich bei ihr. Ausserdem wird sie jetzt jeden Tag geputzt, da ist das schnell weg. Als ich nach 20 Minuten putzen und Hufe auskratzen versuchen fertig bin, geht es ans führen.
      Mit einer Gerte bewaffnet geht es auf dem Hof, unsere Leute machen zur Zeit sauber. Da kann sie sich schon dran gewöhnen. Hlíf hält so gar nichts davon gradeaus zu laufen. Lieber mal ein paar Seitwerts. Ich bremse meine Stute und laufe wieder an. Immer wieder gibt es ein patrscher an die Beine mit der Gerte. Nach vielen Wiederholungen können wir endlich 10 Meter gradeaus laufen ohne das sie anhält oder sonstiges. Das kann noch was werden. Ich bringe sie auf einen Paddock am Hof. Heute Abend werde ich sie noch mal führen, so lange mache ich ihr etwas frisches Gras in einen Eimer rein.
      Am Abend ist noch mal Üben angesagt. Ich hole zuvor noch ein Knotenhalter aus dem Stall und die Gerte. Ein langen Strick habe ich bereits am Halter. Aus dem Paddock hole ich meine Scheckstute und lege ihr vorher das ganze Zeug um und geh langsam raus. Sie merkt schon, dass ich sie zu nichts zwinge sondern nur zeigen will, dass ich es nett meine. Mit Leckerlies in der Tasche locke ich sie raus und laufe langsam Richtung Halle. Hlíf läuft ruhig und ohne zicken neben mir her, klappt doch. Ich bleibe stehen und gebe ihr ein Leckerlie. Noch zweimal laufe ich hin und her und höre auf. Mit dem Weide Halfter lasse ich sie wieder in die Box. AllePferde stehen ab 18 Uhr in den Ställen.
      Die nächsten Tage habe ich immer wieder Anbinden und führen geübt. Auch im Kreislaufen klappt schon super. Wenn meine Stute eine Pause hatte, fange ich mit Longieren an. Sie macht ihre Sache echt Prima, bin sehr stolz auf sie. Auch ja, der Trab an dem Führstrick klappt auch. Ich denke, dass sie nur ein Viergänger ist. Leider.
      2360 Zeichen | © Vepr | 2014 – Legosteine, der Weg zum Erfolg


      Mohikanerin
      ~ Mai 2014​

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      Kompliment
      Die ersten Zirkuslektionen

      Hlíf hat sich nun schon gut eingelebt und Sarah ist auch zubesuch, dass heißt ich kann nicht wirklich mit meinen Hauptpferden arbeiten. Nun muss die kleine scheue Jungstute an die Arbeit. Sie soll die erste Zirkuslektion üben. Das Führen geht mit ihr jetzt schon super. Ohne Probleme kann ich sie von der Weide holen und auch parken tut sie nicht mehr. Am Anbinder mache ich sie fertig. Das heißt Knotenhalfter um und ins Zirkuszelt, weil es mir zu sehr regnet draußen um ins Roundpen zu gehen. Als erstes lege ich die Longe ran, weil die Manege erst mal zu groß ist. Hlíf soll warm werden. Nach einigen Runden Schritt lasse ich sie antraben. Die zerbrechliche Stute macht kleine Schritte, dass sie immer wieder in den Tölt verfällt. Doch Hlíf soll nur warm werden. Deshalb wechsel ich auch ab und zu die Hand. Dafür, dass sie das zum ersten mal macht, klappt es super. Ich denke, dass sie mir nun vertraut. Dann hole ich sie in die Mitte. Dort mache ich das Halfter ab und auch die Longe. Ich lege alles auf den Tisch beim Vorhang. Da habe ich auch das Tor zu gemacht. Ich gebe ihr ein Leckerlie und fange mit ersten Rangordnungsübungen an. Das heißt laufen und sie kommt hinterher aber auch wegscheuchen. Wir spielen sogar ein wenig, dann geht es los. Ich tippe ihr mit der Gerte an das Vorderbein. Sie hebt es auch schon. Sofort lobe ich sie. Das die Stute so schnell merkt, was sie tun soll hatte ich nicht gedacht. Doch auch auf dem anderen Bein klappt es. Weiter möchte ich damit machen, dass sie den Kopf nach unten nimmt, wenn ich ihr mit der Gerte an den Hals drücke. So direkt geht das nicht, aber ich zeige Hlíf ein Leckerlie und sie dehnt sich gleich nach dem, weil ich es zwischen die Vorderbeine halte. Scheinbar lernt sie sehr schnell. Doch das war es für heute. Ich bringe die kleine wieder weg.
      Am nächsten Tag hole ich wieder die kleine Stute und sie kommt sofort angelaufen. Mit einem wiehern begrüßt sie mich und ich streiche ihr über den Hals. Hlíf wird mal ein tolles Pferd, wenn auch ein bisschen gestört. Gemeinsam laufen wir zum Stall. Dort putze ich sie einwenig und packe Leckerlies ein. Dann geht es zum Zirkuszelt wieder. Wie schon beim letzten mal möchte ich Kompliment üben. Am Anfang lasse ich die Stute Schritt gehen und auch Traben. Dabei immer wieder einige Handwechsel und dann konnte ich endlich wieder Kompliment anfangen. Hlíf wusste sofort worum es ging. Durch die Hand nach unten halten und einer Art winken kommt sie nach innen und ich gebe ihr ein Leckerlie. Als erstes nehme ich wieder die Gerte und tippe ihr an das Vorderbein. Die Stute hebt das Bein und ich gebe ihr noch was zu Fressen. Auf der anderen Seite wiederhole ich es. Weiter geht es mit dem Kopf runter nehmen. Auch das klappt schon super. Die nächste Sache ist das ablegen des Beines. Ich tippe Hlíf mit der Gerte noch einmal an und nehme das Bein. Anschließend hole ich ihren Kopf nach unten und ziehe das Leckerlie immer weiter nach hinten. Sie legt etwas das Beinchen ab und ich gebe ihr das Leckerlies. Mehrmals wiederhole ich diese Übung auf beiden Seiten. Dann reicht es auch für heute. Sie darf noch mal galoppieren und dann bringe ich die kleine Stute weg.
      An den nächsten zwei Tagen hatte Hlíf frei und ich hole sie dann auch. Am Tor steht sie aber heute nicht. Ich pfeife kurz und meine Truppe kommt herangaloppiert. Ich gebe ihnen was zu Fressen und hole meine Scheckstute aus der Gruppe. Am Hof putze ich sie wieder und kratze die Hufen aus. Die Mähne ist auch sehr verfilzt. Doch darum kümmere ich mich später. Ich lege ihr das Knotenhalfter um und gehe in das Zelt. Wieder mal beginne ich mit einfachen Bodenarbeitsübungen wie Rückwertrichten und herankommen. Auch muss sie etwas traben und Schritt gehen. Nach den Handwechseln beginne ich wieder mit Kompliment. Doch jetzt stellt sie sich stur. Hlíf möchte nicht das Bein heben. Also motiviere ich sie etwas zu tun und dann klappt es. Schon beim antippen mit der Gerte zwischen den Beinen geht sie ein Stück nach unten und legt das Bein einwenig nach unten. Sie kriegt ein Leckerlie. Auch auf der anderen Seite funktioniert es. Ich übe noch mit ihr, dass sie sich weiter nach unten ablegt und beende das 'Workout' für heute. Die nächsten Tage wird sie noch mal Pause haben und dann kann ich noch mal üben. Ich gehe mit ihr zum Hof und putze noch mal kurz über. Dann darf sie wieder zu den Mädls auf die Koppel. Freundlich wird sie begrüßt und ich freue mich, dass sie endlich Anschluss gefunden hat.
      Als die Tage vorbei sind gehen Georgio und ich die Jungstute noch mal holen und gucken wie sie sich heute macht. Ich hole die Schenkeltrense und Fußlonge aus der Kammer. Derweil putzt mein Junge das Pferdchen. Als ich wieder komme ist er auch fertig und ich lege Hlíf alles um. Gemeinsam gehen wir zum Zelt auch wenn das Wetter besser ist. Schon beim Longieren zeigt sich, dass sich die Bodenarbeit lohnt. Ihr Trab ist schon balanciert und auch der Schritt ist ruhiger. Doch dann geht es an das Kompliment. Ich lege die Fußlonge um sie rum und berühre sie mit der Longe. Sie legt das Bein ab und ich ziehe sie ein Wenig nach hinten. Dann liegt sie perfekt. Georgio klatscht und ich gehe ein bisschen nach vorne. Auch auf der anderen Seite macht sie Kompliment. Etwas später lege ich alles ab und stelle mich frei neben sie. Dann tippe ich ihr erneut an die Stelle zwischen den Beinen. Sie macht Kompliment. Ich freue mich so. Die Kleine hat endlich mal was erlernt und auch habe mal Erfolg. Noch paar mal wiederhole ich es und gebe ihr dann ein paar Leckerlies. Im Zirkus ist Hl´f super aufgehoben. Ich bringe sie auf die Weide zurück und schreibe an ihr Schild, dass sie nun Kompliment kann.
      5705 Zeichen | 2014 | © Mohikanerin – Legosteine, der Weg zum Erfolg

      Eowin (Tierarzt)
      ~ August 2014​

      Mein Terminkalender verriet mir, dass ich heute einen Termin bei Mohikanerin hatte. Bei ihr sollten alle Pferde geimpft und gechippt werden.
      Kurz zählte ich die Namen der Pferde durch, die ich behandeln würde und ergriff dann kurzerhand den gesamten Karton Transponder, der noch in meinem Büro stand. Man sollte schließlich immer einen Ersatz-Injektor zur Hand haben und jetzt über 50 Spritzen auszuzählen – da hatte ich keine Lust zu.
      Kurz kontrollierte ich noch, ob ich ausreichend Impfstoffe im Kofferraum hatte, genau so wie Spritzen, Nadeln und Alkoholtupfer.
      Dies konnte ich bejahen, sodass ich mich rasch auf den Weg zu meinen heutigen Patienten machte.

      Am Stall angekommen, kam Vina mir bereits entgegen und begrüßte mich.
      Ich bat sie, die Pferde recht rasch nachzuholen und anzubinden, sodass wir hoffentlich einigermaßen fix fertig würden.
      Als erstes waren die Stuten an der Reihe.
      Hier stand Willa bereits bereit. Ich begrüßte das Pferd kurz, dann zog ich die Impfstoffe für sie auf. „Ich impfe alle gegen Tetanus, Influenza und Herpes“, erklärte ich, während ich einige Spritzen schon vorbereitete. Ich hatte eine Folie mitgebracht, auf der man die Aufkleber der Impfstoffe wieder abziehen können würde. Diese machte ich zu einer Tabelle, schrieb Willas Namen auf, klebte den Aufkleber auf und machte eine dritte Spalte für den Barcode des Transponders. So könnte Vina alles in die Pässe, die sie selbst beim Verband anfordern wolle, nachtragen.
      Mit den beiden Spritzen der Impfung war ich so fix fertig, dass Willa es kaum mitbekam und lediglich kurz zusammenzuckte.
      Anschließend griff ich in den Karton auf den Rücksitz meines Wagens und fischte einen Transponder für sie heraus, den ich ihr auf die Mitte der linken Halsseite injizierte. Erst, als ich mich mittels Lesegerät davon überzeugt hatte, dass alles richtig saß, zog ich den Barcode ab und klebte ihn neben ihren Namen auf die Folie.
      Als nächstes war Heavem an der Reihe, dann Aqua, White Pearls Sunset, Saints Row, das Fohlen Nökkvadís van Ghosts, Þögn, Náttdís van Ghosts, Hlíf van Ghosts, Elding, Moon’s Pumpkin, Coulee, bei der ich mich wunderte, weil sie total aus der Richtung der anderen Pferde schlug und zu guter Letzt Lila Wolken.
      Alle wurden geimpft und bekamen einen Transponder, ich überprüfte den Sitz und vermerkte alles auf der Folie. Hier und da gab es leichte Probleme, war insgesamt aber recht gut zu bewältigen.
      „So, das war der erste Streich. Dann kommen noch die Hengste“, stellte ich fest und klopfte die Hände aneinander, die mittlerweile vom Spritzen schon Schwielen an den Daumen hatten.


      Mohikanerin
      ~ September 2014​

      Unsanft werde ich geweckt. „Was los mit euch?“, frage ich verärgert. Georgio und … Wer ist der andere? „Wer ist das?“, sage ich erwarte, dass er sich vorstellt. „Ich bin Jonah und bin ein alter guter Freund von deinem Mann.“, sein Akzent kommt super zur Geltung. „Mann?! Wir sind nicht mal richtig zusammen.“, erkläre ich ihm. „Ähm, Ich bin extra dir mit nach Chuchle und habe ihr mir einen Job gesucht. Dazu kommt, dass ihr das Gelände hier ohne mich nicht hättet.“, sagt Georgio sehr verärgert. „Danke, sagte ich doch schon bereits öfter. Wir reden später noch mal Drüber“ - „Mh, mal sehen. Komm Jonah, wir decken schon mal den Tisch.“ Was habe ich gerade getan? Ich habe mich mit ihm gestritten und gesagt, dass wir nicht mal zusammen sind. Mist. Langsam ziehe ich mich an. Riley scheint unten in der Küche zu sein und Valkýra liegt neben mir. Ich streichle sie und die Hündin merkt, dass was nicht in Ordnung ist. Dann gehe ich mit ihr auch runter. „Könntest du das Rüheei machen?“, fragt Georgio mich. Er ist plötzlich wie ausgewechselt. Wieder so wie immer, als ob eben nichts passiert ist. „Kann ich machen“ - „Danke“, antwortet er. Ok, doch etwas ist nicht wie immer. Sein Danke war viel zu Monoton, wenn nichts wäre. Auch kein Kuss auf die Stirn gibt es. Nach einigen Minuten essen wir gemeinsam Frühstück auch Alessia sitz mit am Tisch. Wir reden über den Tag und was heute noch gemacht werden soll. „Also ich mache heute auf jeden Fall was mit den Jungpferden und Hlíf.“, erzähle ich. Auch Alessia möchte heute etwas mit ihren kleinen machen. Ich verabschiede mich erst mal, nehme die Leine und auch noch ein Jacke, dann verschwinde ich auch schon.
      Wie schon die letzten Tage, stehen alle Pferde im Stall. Die Weiden haben zwar schon Zäune, aber noch kein Storm oder einen Weg zum Hin gehen. Deshalb bekommen sie täglich gemähtes Gras und Heu. Ausserdem müssen wir die Pferde noch angrasen. Nach dem ich sie alle, einschließlich den Shettys, gefüttert habe, hole ich Hlíf aus ihrer Box. Sie fand die Fahrt hier her schrecklich und ist zwischen durch fast umgekippt, doch durch tierärztliche Hilfe zwischen durch ging das auch. Jetzt binde ich sie draußen an und hole rasch das Putzzeug. Valkýra passt auf das Pferd auf in der Zeit. Als ich wieder komme legt sie sich auf das Kissen und ich putze die Stute. Plötzlich klingelt mein Handy. „Hier ist Thor. Ich komme heute zum Hof um mit dir mal etwas zu besprechen.“, ertönt es vom anderem Ende. „Ach brauchst du nicht, sage es jetzt Bitte.“ - „Nun gut, meine Reise wird länger sein als ich dachte. Ich ziehe nach Amerika für einige Zeit.“, erzählt Thor mir. Mir fällt nichts mehr ein, kein einziges Wort. „Nun gut, dann viel Spaß da und kannst dich ja zwischen durch melden.“, sage ich als ob nichts wäre. „Dankeschön, du kannst ja auch mal kommen“, sagt er. Ich brumme nur und verabschiede mich. Super, als ob es heute nicht noch besser kommen kann. Dann atme ich noch mal tief durch und gehe mit Hlíf in die Halle. Ich möchte mit ihr Knien üben, dass es danach mit hinlegen weiter gehen kann. Die Stute schnaubt ab und ich öffne die Tür von der Halle. Der Hof war früher eine Cutting Ranch. Doch dann ging der Eigentümer Pleite. Das ganze Zubehör gehört mit zum Inventar. Besonders in der Halle ist es gut. Der Boden ist schön weich, zum tölten aber auch nicht so gut. Als erstes muss Hlíf erst mal etwas warm laufen und dafür muss sie an der Longe einige Runden Schritt gehen. Nach einem Handwechsel kann die Stute auch noch etwas traben und dann kann ich mit ihr arbeiten. Sie weiß schon was jetzt passiert. Fast Automatisch kommt sie in die Mitte. Ich mache die Longe ab und fange mit einfachen Klicker Übungen an. Auch wiederholen wir Kompliment. Schließlich muss ich daraus anfangen zu Arbeiten. Jetzt kann ich anfangen. Leckerlies habe ich in der Hand. Ich tippe Hlíf mit der Gerte an das erste Bein und sie geht runter ins Kompliment, dann tippe ich auch das anderen Bein an. Erst weiss ich nicht was das soll und guckt mich doof an. Anschließend ich tippe ich erneut an dieses Bein. Sie kniet hin, ich clicker und gebe ihr ein Leckerlie, aber auch mit der Stimme lobe ich. Mit der Stute wiederhole ich diese Übung und höre an auf. Am Ende hat sie es eigentlich schon schnell kapiert, doch nächsten Tage muss ich es noch etwas festigen. Am Hof gebe ich der Stute noch etwas Kraftfutter in der Box. Ich bin fertig mit ihr.
      „Vina?“, höre ich Georgio vom Haus rufen. Ich gehe langsam hin und frage: „Was ist den?“ - „Wen wolltest du jetzt noch reiten? Jonah und ich würden gern mit kommen.“, antwortet er. „Nun, Ich wollte jetzt mal mit Wolfi ins Gelände, anschließend noch White reiten und dann noch mit Lila was. Dann mache ich erst mal Pause und dann mal sehen wie spt es ist.“, erzhle ich ihm und sienem Freund. „Können wir dir nicht helfen dabei?“, fragt Jonah. „Ja, klar warum nicht. Kommt mit.“, sage ich und gebe ihnen ein Zeichen mit zu kommen. Im Stall gebe ich den Beiden die Halfter von White und Lila. Wo sie stehen weiß Georgio ja. In der Zeit mache ich Wolfi fertig. Ich werde ihn eh nur mit Halsring. Auch die Männer putzen in der Zeit die Pferde. In der Sattelkammer zeige ich denen, welches Sattelzeug zu wem gehört. Nach einigen Minuten sind wir alle fertig. Wir setzen uns auf die Pferde und es kann los gehen. Der Himmel zieh sich langsam zusammen und Wolken kommen auf. Doch nach Regen sieht es nicht aus. „Wie lange reitest du schon Jonah?“, frage ich ihn. „Das kann ich dir nicht mal sagen im Zirkus ...“ Ich unterbreche ihn: „W-w-wa-warte mal, im ZIRKUS?“ Jonah Nickt und spricht weiter: „Dadurch kennen Georgio und ich doch..“ Schon wieder wird er runterbroch. Doch diesmal von Georgio: „Man sei ruhig! Sie sollte es jetzt noch nicht wissen!!“ Ich bin völlig sprachlos und halte das Pferd an. „Wir kennen und jetzt seit genau Drei Monaten und du sagst mir das nicht, wo ich gerade einen aufbaue?“ - „Ich hatte sehr viel schon für die eingerichtet und so weit bist, kenne ich jemanden, der dich gerne dann ein paar Show in seinem Zirkus zeigen lassen würde.“, antwortet es selbst entschlossen. Ich reite zu ihm hin und Umarme ihn und auch einen Kuss bekommt er. „Jetzt hört auf, darf ich weiter erzählen und wir weiter reiten.“, sagt Jonah leicht genervt. Dann geht es auch schon weiter. Er reiten vorraus und wir beide verhalten uns plötzlich wie frisch verliebt, wenn ich so dran denke finde ich das voll eklig. Nun gut, Hand in Hand reiten wir jetzt durch den Wald und Jonah redet am laufenden Band. „So wo war ich. Im Zirkus sollte ich immer die Pferde warm reiten. Zwischen durch bin ich dann mit den Kollegen ausgeritten und ja, davon habe ich reiten gelernt. Und du?“, fragt er mich. „Ich komme aus dem Norden Islands und meine Eltern hatten ein riesen Hof mit extrem viel Weide, da fast die einzigen Züchter waren. In der Schule war ich fast nie, bis mich meine Eltern mit 16 Jahren einfach nach Deutschland schickten. Durch die Wanderritte die ich immer in Sommer bei Freunden, mehr im Süden Islands, mitmachte und sozusagen führte lernte ich schnell Deutsch.“, erzähle ich. Noch einen Weile unterhalten wir uns alle, bis wir endlich mal etwas schneller machen. Jonah trabt White an. Meine erste Stute war das. Sie hatte mir mein Ausbilder geschenkt, weil ich kein Geld für ein Isländer hatte. Auch Georgio kommt gut Lila klar. Schon auf dem ganzen Ritt hat sie keinerlei Anzeichen gemacht rumzuzicken, nur einmal kurz hat sie die Ohren angelegt das war's. So kenne ich sie gar nicht. Ich denke, dass sie einen besonders tolle Zeit beim Vorbestizer hatte. Auch White ist total umgänglich. Jonah hat jetzt super sitzt oder sonst was, doch den Kontakt um Maul und die Beine sind gut dran. Die Stute geht super vorwährts. Nach 25 Minuten sind wir wieder am Hof und satteln die Pferde ab. Anschließend gibt es noch was zu fressen und dann fertig.
      Die Männer gehen wieder rein. Man war das ein komischer Ausritt. Aber ich gehe in den Stall und möchte mit Nennir und Voodoo eine Runde spazieren gehen. Doch da erinnere ich mich an einen Fohlenschau, an der noch Anmeldungen möglich sind. Ich nehme beide direkt mit zum Hänger und über das erst mal. Anschließend noch mal in die Halle. Als erstes Binde ich Nennir an den Hänger an und gehe langsam mit Voodoo rein. Durch den auf Stieg, und keiner Klappe, steht er sofort drin. Ich binde ihn dort an hole dann Nennir. Doch auch wenn er schon so oft gefahren ist, ist er immer noch schrecklich dort reinzugehen. Die beiden Fohlen kennen sich seit 2 Wochen nun und sind schon ein guter Team. Ich stelle mich mit einem Bein in den Hänger und locke ihn rein, nach dem Voodoo einmal gewiehrt hat. Plötzlich steht er drin. Na gut, warum nicht. Ich hole beide wieder raus und gehe in die Halle für die FS üben. Da hinten in der Halle noch das Cutting Gitter steht, stelle ich Voodoo dort rein und laufe einige Stunden mit dem jungen Hengst. Auch plötzliche Stopps und losrennen sind im Angebot. Nach einigen Minuten wechsle ich die Hengste. Voodoo ist nicht so davon begeistert und ich wiederhole es noch einmal. Jetzt wird es schon besser. Vom Charakter her ist er schon mehr wie sein Bruder und der ist wieder Vater. Alles Nico Söhne. Nach der Arbeit lasse ich die beiden Fohlen noch mal toben in der Halle und gehe sie danach auch wieder auf die Paddocks bringen.
      Weiter ging es dann mit Pumkin, die ich von der Koppel holte. Heute werden wir weiter an dem Gehorsam üben. Leider war sie die letzten Wochen gar nicht ansprechbar so zu sagen. Die Stute war extrem auf Thor bezogen. Die einigen Wochen gingen gut, doch dann auch nicht mir. Nun habe ich versucht ihr vertrauen anders zu gewinnen. Leider nur mit vielen Leckerlies. Ich habe sie bereits von der Weide geholt und bin am Putzen. Da kommt Georgio und sagt: „Ich habe im Internet mal etwas rum geguckt und ...“ Ich unterbreche ihn. „Weißt du, behalte es für dich. Habe jetzt zu tun.“, sage ich etwas eingeschnappt. Er geht nur und ich beschäfftige mich weiter mit Pumpkin. Zusammen gehen wir in die Reithalle. Dort halten wir uns im kleinen Cutting Bereich auf. Mit der Stute fange ich einfache Übungen, herkommen und abweichen. Nach einiger Zeit klappt es dann und ich lasse sie etwas laufen. Am Ende bringe ich sie wieder auf die Weide. Das wars für heute.
      10'281 Zeichen | © Mohikanerin | 2014

      Zasa
      ~ Mai 2015​

      Vor ein paar Tagen hatte ich mich per Mail mit Maleen verabredet..okay ich hatte mich ihr quasi verpflichtet, denn sie war ein paar Tage nicht da und ich sagte ihr zu mich um ihre Pferde zu kümmern. Also war der wecker auf nachts um 3 gestellt, schnell war ich angezogen und packte meine Taschen. Ein wenig Zeitdruck hatte ich, denn der Flieger in den süden würde in etwa einer Stunde starten. Erleichtert dachte ich dran das der Flughafen ja fast um die Ecke war, weshalb ich schnellstmöglich im kleinen
      BMW mich auf den Weg machte. Die Zeit verging wortwörtlich wie im Flug, also wir schon den Landeanflug starteten. Mein Taxi stand ebenfalls schon da und so fuhr ich nun an dem Stall von Maleen. Auf der Fahrt btrachtete ich erstaunt die tolle Atmosphäre hier, zudem war es viel wärmer als bei mir. Völlig in Gedanken merkte ich gar nicht das wir bereits angekommen sind, erst als der Taxifahrer stutzig sagte das er sein Geld wolle war ich wieder Gedanklich anwesend.
      Ich wurde von einem netten Mann welcher bei Maleen arbeitete begrüßt, er würde mich heute erstmal etwas rumführen und mir alles nötige zeigen. Nach etwa einer Stunde hatten wir nach langem reden das ganze Gestüt beschaut und ich war hin und weg. Mir kamen viele Ideen für Luggala, aber ich wollte meinen Hof weiterhin in einem ganz einfachen Stil gelassen.
      Nun wollte ich mich aber endlich an die Arbeit machen, als erstes war ihr Hengststall an der Reihe, als erstes fing ich bei Voodoozirkus an. Der kleine Mixhengst mit seinen strahlend blauen Augen machte mich schwer zu schaffen, ich mistete seine Box gründlich, fütterte Heu und streute ein. Kraftfutter übernahm bereits der Bereiter des Stalles, da ich mich nicht einmischen wollte, geschweige denn was falsch zu machen. Als nächstes folgten die Boxen von Cielo, Attila, in welchen ich mich ebenfalls direkt verliebte, Damon, Inshallah, Arkin und Broken Numbers. Ebenfalls wie Voodoo am anfang mistete ich auch ihre Boxen sorgfältig und streute ein. Als nächstes sollte der Stutenstall an der Reihe sein, dieser Lag etwas entfernt von den Hengsten, so brauchte ich gut 10min und war kräftig aus der puste. Wie im Hengststall auch, mistete und streute Diversis, Hlif van Ghosts, Roseblood, Friedenshymne, Litzi La La und Yuki Shiro aus/ein. Außer ein paar befremdliche Blicke der Pferde, welche mir ihre Skepsis spüren ließen, verlief alles reibungslos und ich war schnell fertig. Als letztes waren die Zuchtfohlen des Gestütes an der Reihe. Diese standen ebenfalls am Stutenstall und deshalb brauchte ich nicht lange um Sissi di Royal Peerage und Alesco Reqiuem di Royal Peerage auch noch fertig zu machen.
      Nun war es an der Reihe die Pferde auf ihre Koppeln zu bringen, wobei mir aber Gott sei Dank alle Bereiter halfen.
      Ich wurde gefragt ob ich denn nicht mal eine Runde mit reiten wolle, natürlich sagte ich zu und durfte den Hengst Cielo reiten. Der hübsche Arravani überzeugte mit seiner absoluten coolnes, war sehr brav und willig beim reiten, wie ich es nur von wenigen Pferden kannte. Maleen machte also voll und ganz einen guten Job auf dem Pferderücken.
      Nach kurzer Zeit wurde es auch schon dämmrig, also holten wir wieder zusammen alle Pferde ihn ihre Boxen. Ich half noch beim Kraftfutter und Heu füttern, bis mich mein Taxi wieder zurück zum Flughafen brachte. Ich bekam einen Strauß Blumen welche in dieser Gegend wuchsen als kleines Andenken noch ein goldenes Hufeisen mit.
      Etwas k.o schief ich im Flieger ein. Etwa um 2 Uhr nachts kam ich wieder in Luggala an.
      Ich verfasste noch schnell eine Mail an Maleen das alles super geklappt hat, mir wunderbar gefallen hat, und huschte ohne lange faxen in mein Bett. Was für ein Tag!

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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Mohikanerin
    Datum:
    27 Aug. 2015
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    Kommentare:
    1

    EXIF Data

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    135 KB
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    Height:
    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • [​IMG]
    Name Hlíf van Ghosts
    Rasse Isländer
    Geschlecht Stute
    Alter 4 Jahre, 1.6
    Fellfarbe Mausfalbschecke (Grullo Tovero) - EEaaDdnTonSpl
    Stockmaß 140 cm
    [​IMG]
    Charakter
    Hlíf ist eine zurückhaltende Stute, die lange braucht um Vertrauen zum Menschen zu finden. Aber trotzdem lernt sie sehr schnell und ist auch immer zuverlässig. Die Stute ist mit dem Kopf auch immer dabei und verursacht dadurch nur wenige Fehler.
    Beschreibung
    Hlíf ist zur Zeit noch zu schmächtig um sie zu reiten, dass steht bisher auch nicht in Frage. Aktuelle wird sie für den Zirkus Ausgebildet. Ihr macht es Spaß den Kopf anstrengen. Ansonsten zeigt sie nicht viel von sich und ist noch nicht ganz vertraut mit Menschen. Aber auf der Weide ist sie auch selten in der Herde. Am liebsten ist sie aber noch auf dem Paddock im Stall.

    Reitschulpferd
    Nein
    Showpferd
    Ja

    [​IMG]
    Dressur E
    Gangreiten E

    Gangveranlagung 5 Gänge
    Ausbildungsdaten
    Halfter führen | Anbinden | laufen bei viel Lärm
    Zirkuslektionen
    Kompliment

    Erfolge
    //

    [​IMG]
    Aqua | Call me God

    Herkunftsland/Zucht
    Holland - Ghosts (gezeichnet Maleen)
    Nachkommen
    Keine

    Gekört | Ungekört

    [Schleife]

    [​IMG]
    Puzzelpng
    PSD