1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Naira

highland moon

[color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3][b]Rufname: [/b]Moon[/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3][b]Geburtsjahr: [/b]2011[/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3][b]Von: [/b]Golden Sun[/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3][b]Aus der: [/b]Selection[/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3][b]Rasse: [/b]Irish Tinker[/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3][b]Geschlecht: [/b]Stute[/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3][b]Farbe: [/b]Braunschecke[/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3][b]Stockmaß: [/b]wird circa 1.60m[/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3][b]Beschreibung:[/b][/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3]Highland Moon ist eine ganz liebe Stute, welche einfach einen wunderbaren Charakter besitzt. Sie ist gerne fröhlich und schmiegt sich stets an den Nächstbesten heran. Sie verträgt sich mit allen, nur bei gleichaltrigen Hengsten macht sie eine Ausnahme und kann zickig werden. Auch im Umgang hat die junge Dame noch einiges zu lernen.[/size][/center][/size][/font][/color] [url="http://www.joelle.de/topic/40355-highland-moon-und-monty/?hl=moon"][img]http://www.abload.de/img/1r5j9g.png[/img][/url] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3][b]Ersteller: [/b]Fratzi[/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3][b]Besitzer: [/b]Gwen[/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font=helvetica][size=3][center][font='trebuchet ms'][b]Vorkaufsrecht: [/b]-[/font][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3]Momentan noch nicht eingeritten.[/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3]------------------------------------[/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3][b]Letzter Tierarztbesuch: [/b]30.06.2013[/size][/center][/size][/font][/color] [color=rgb(90,90,90)][font='trebuchet ms'][size=3][center][size=3][b]Letzter Hufschmiedbesuch: [/b]-[/size][/center][/size][/font][/color]

highland moon
Naira, 4 Sep. 2013
    • Naira
      Gwen, 19.6.13:

      Es war bereits nach 19 Uhr und ich schlug mein Geschichtsbuch zu, um die Pferde in den Stall zu bringen. Während ich die Treppen hinunter lief, ging ich in Gedanken die Industrialisierung in Deutschland durch. Morgen stand meine Geschichtsklausur an und ich konnte mir immer noch nicht alles merken. Bald würde ich noch verzweifeln! Aber genau aus diesem Grunde kam mir die plötzliche Abwechslung ganz recht. Schnell schlüpfte ich in meine Turnschuhe und verließ das Haus. Draußen empfing mich ein wundervolles Wetter. Natürlich musste gerade an dem Tag, an dem ich lernen musste, die Sonne scheinen und die Vögel zwitschern. Wenigstens hatten die Pferde den Tag auf unserer großen Weide genießen können. Als erstes holte ich die beiden Stuten. Ravi und Magic standen im Schatten ihrer Linde und grasten friedlich. Ich pfiff kurz und schon hoben sich ihre Köpfe. Es dauerte nicht lange, bis sie vor mir standen und sich ohne Probleme aufhalftern ließen. Ich führte die beiden in denn Stall und nachdem sie in ihren Boxen standen, holte ich noch unsere beiden Chaoten Toothless und Tair. Natürlich kamen diese nicht sofort angaloppiert, waren eben halbwüchsige Jungs. Wenigstens benahmen sie sich bei mir, denn bei meiner Mutter oder bei Kathy spielten sie gerne einmal Fange. Ich musste zwar laufen, hatte dafür dann aber auch beide aufgehalftert und war auf den Weg zum Stall, als meine Mutter auf mich zukam. Ich hatte eine böse Vorahnung, denn sie hatte wieder ihr typisches Grinsen aufgesetzt, welches sie immer besaß, wenn sie eine neue Idee hatte. Schnell ließ ich die beiden Hengste in ihre Box und lief ihr entgegen. „Was gibt’s denn so Aufregendes?“ fragte ich und hoffte innerlich auf irgendeine Schnapsidee. „Mensch Gwen! Heute kommen doch unsere drei Tinkerstuten! Ich wollte dich nur fragen, ob du vielleicht die Boxen fertig machen könntest?“ Einen Moment lang vergaß ich, meinen Mund wieder zu schließen. Als ich meine Mutter fragte, was wir mit drei neuen Pferden sollten, sprach sie von Tourismus und Geländeritten in den Riding Mountain Nationalpark. Ich seufzte nur und drehte mich schweigend um. Ob das gut enden würde? Doch ändern würde ich es jetzt erst einmal nicht können. Stattdessen beeilte ich mich lieber, die drei Boxen mitsamt Futter herzurichten, ehe ich die eigentliche Abendfütterung unserer Pferde begann. Als es dann schon fast dunkel war, hörte ich einen Automotor auf unseren Hof rumpeln. Ich kam aus den Stall und sah einen nagelneuen Jeep mit gigantischen Pferdehänger hinten dran. Meine Mutter unterhielt sich mit einer jungen Frau, während zwei Helfer dabei waren, die Pferde auszuladen. Ich fragte nach, ob ich helfen könnte und direkt wurde mir ein Fohlen in die Hand gedrückt. Ich musterte die kleine Scheckstute kurz, ehe ich sie ein wenig herumführte und dann in ihre Box brachte. Die Männer folgten mir mit zwei weiteren Stuten. Als alle drei in ihren Boxen standen und der Besuch wieder gefahren war, ließ ich mir von meiner Mutter die Neuankömmlinge erklären. „Die Kleine ist Highland Moon, sie ist noch nicht einmal ganz ein Jährling, aber sie hat einen wundervollen Charakter! Die weiße Dame ist Hermelin Jalea und wirklich ein mutiges Verlasspferd, sie wird ideal für die Ausritte sein. Und das hier ist Teiga. Sie ist die scheuste von allen und benötigt noch einiges an Training, aber wenn wir das geschafft haben, wird sie sicherlich genial. Außerdem kennen die drei sich schon so lange, da wollte ich sie nicht auseinanderzerren.“ Ich musterte die drei noch ein Weilchen, ehe ich mich bei meiner Mutter entschuldigte und wieder in mein Zimmer verschwand, hoffentlich würde ich zumindest noch ein wenig Geschichte lernen können.

      Quall, 30.6.13:

      [​IMG]Auftrag Gwen
      Heute sollte ich für Gwen drei neue Pferde untersuchen, ob sie auch wirklich gesund waren. Eine Tinkerstute namens Hermelin Jaela, eine weitere Tinkerstute namens Teiga und ein Tinker Fohlen namens Highland Moon. Schnell waren alle Sachen gepackt und ich fuhr zu Gwens Hof, der nicht sehr weit entfernt war. Dort hatte Gwen schon alle drei Pferde am Putzplatz angebunden und ich begrüßte sie, ehe ich meine Sachen auspackte. Ich holte erst das Stetoskop und überprüfte den Herzschlag von allen drei. Er war sehr regelmäßig, nur Teigas war etwas erhöht, was jedoch keine Probleme machen sollte. Dann ging ich zu Hermelin Jaela und tastete ihren Bauch und ihre Beine ab und überprüfte ihre Ohren und Augen. Sie war vollkommen gesund und auch an ihren Hufen waren keine Krankheiten zu erkennen. Als nächstes wandte ich mich dann Teiga zu, die ich erst ein wenig streichelte, da sie sehr unruhig erschien. Als sie Vertrauen zu mir gefasst hatte, tastete ich auch sie ab und begutachtete ihre Ohren, Augen und Hufe. Auch bei ihr war alles gesund. Highland Moon, das Fohlen, war jedoch sehr nervös und zickte mich erst an, als ich ihren Bauch abtasten wollte. Nach einigen Streicheleinheiten und einer kleinen Karotte beruhigte sie sich aber und ich stellte fest, dass ihre Augen etwas tränten. Mit einem Taschentuch trocknete ich ihre Augen und wischte den Schlaf aus diesen heraus. Weitere Probleme müsste dies jedoch nicht machen. Als ich mit allen drei fertig war, sagte ich Gwen Bescheid und sagte ihr, sie solle mich anrufen, wenn Highland Moons Augen weiterhin tränten. Dann verabschiedeten wir uns und ich gab allen drei Kaltblütern ein Apfelstück, ehe ich meine Sachen zusammen packte und zurück in die Klinik fuhr.

      Gwen, 31.7.13:

      „Hallöchen meine Süße!“ grinste ich und reichte Moon eine Karotte als Begrüßung. Wie immer war sie sofort zum Gatter gekommen, nachdem ich sie gerufen hatte. Bisher hatte ich jedoch noch nicht viel mit ihr gemacht, aber ich hatte vor, bald mit dem Longieren anzufangen. Doch heute würde ich sie erst einmal nur Putzen und dann ein wenig Bodenarbeit machen. Moon genoss die Aufmerksamkeit sichtlich und benahm sich heute beim Putzen wie ein erwachsenes Pferd. Auch das Hufe geben klappte heute wunderbar, so dass sich Moon einige verdiente Leckerlis abholen konnte. Danach holte ich das Knotenhalfter und das dazupassende Rope von Ohnezahn, da Moon erst eines bekommen würde, wenn sie groß war. Aber Ohnezahn besaß sowieso einen kleinen Kopf, so dass lediglich die Farbe nicht ganz zu Moon passte. Dann marschierten wir in die Halle, wo wir mit der Bodenarbeit begannen. Es waren die simplen Grundlagen des Führens, dass Moon immer genau auf meine Körpersignale hören musste und stets auf mich hörte. Das lief sogar relativ problemlos ab, nur manchmal war sie stur und wollte nicht. Mit einigen Bestechungsmittel ging aber alles reibungslos von Dannen. Danach wollte ich noch ein wenig Anti-Schrecktraining machen. Eigentlich hatte meine Mutti das ganze Zeug für die Tinker geholt, aber Moon würde das sicherlich auch nicht schaden, wenn wir jetzt schon damit begannen. Es war ein riesiger roter Ball dabei, der Moon aber sichtlich Spaß zu machen schien. Auch gegen Regenschirme hatte sie nichts. Nur die rotgestreiften Flatterbänder machten ihr ein wenig Sorge und es dauerte eine Weile, bis ich sie durch den Vorhang hatte. Danach war ich aber auch der Ansicht, dass es für heute reichte. Moon war zwar ganz neugierig und tapfer gewesen, aber man musste sie ja nicht überfordern. Ich ließ sie noch einmal ein wenig laufen, während ich das ganze Zubehör wieder wegräumte. Dann brachte ich auch Moon wieder auf die Weide. Ich ging noch ein wenig zu den beiden Hengsten, um mit ihnen ein wenig zu schmusen. Tair zögerte gar nicht erst, schon aus dem Grunde, weil es Leckerlis gab. Ohnezahn brauchte immer ein Weilchen, kam dann aber auch immer näher. Ferien waren einfach wunderbar, leider waren wir schon in der dritten Woche und bald würde die Schule wieder weitergehen. Zu meinem Bedauern würde ich dann in der 12. Klasse sein und das hieß, dass das Abitur anstand. „Ich hoffe ihr verzeiht mir, wenn ich dann nicht ganz so viel Zeit für euch habe.“ murmelte ich leise.

      Gwen, 23.8.13:

      Ich gähnte müde, denn eigentlich hatte ich so gar keine Lust gehabt, mich früh gegen sieben Uhr aus dem Bett zu kämpfen. Doch ich wollte den Nationalpark einmal am Morgen sehen und da musste man eben mal eher aufstehen. Ich zog mir meine Reitsachen an, schnappte mir einen Apfel zum Frühstück und lief in den Stall. Dort schlief die Hälfte der Pferde noch, außer der kleinen Moon, die begrüßte mich brummelnd. Ich öffnete ihre Boxentür und teilte mit ihr den Apfel. Zum meinem Glück war die Kleine sauber, so dass ich sie direkt aufhalftern und am Putzplatz fertig anbinden konnte. Dann holte ich Teiga aus ihrer Box und begann die Stute reitfertig zu machen. Ich beeilte mich heute extra, damit wir früh loskamen. Als alles fertig war, überprüfte ich noch einmal, ob ich alles hatte, führte dann die beiden Schecken auf den Hof und schwang mich in den Sattel von Teiga, Moon würde uns als Handpferd begleiten. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg in den Nationalpark. Tatsächlich war hier am Morgen richtig viel los! Schwärme von Vögeln dösten noch auf den Seen, viele Tiere tummelten sich an den Ufer und schienen sich von den zwei Pferden nicht stören zu lassen. Ich ritt zu unserem Lieblingsplatz, von wo aus man über die weiten Ebenen schauen konnte. Die Pferde schienen von dem Ausblick ebenso begeistert zu sein wie ich und schauten sich mit gespitzten Ohren um. Dann machte ich mich auf den Weg, näher an die Bisonherden zu reiten. Ich wusste, dass sie uns nichts taten, aber ob das auch Teiga wusste? Genau deshalb hatte ich auch sie ausgewählt, denn sie war bisher die Schreckhafteste von den Stuten, doch Moons Anwesenheit schien sie zu beruhigen und sie wurde mutiger. Allmählich mauserte sich die Stute zu einem richtigen Verlasspferd. Auch watete sie mit uns ohne Probleme durch den Fluss, so dass wir sicher auf dem anderen Ufer ankamen, um eine Elchkuh mit ihrem Kalb zu beobachten, welche uns mit dem gleichen Interesse musterten. Inzwischen bereute ich es nicht mehr, dass meine Mutter uns hierher geschleppt hatte, es war einfach herrlich! Doch so sehr es mir hier auch gefiel, wir mussten uns allmählich auf den Heimweg machen, heute stand nämlich der große Einkauf für das kommende Schuljahr an. Seufzend wendete ich meine Scheckstute und ritt nach Hause. Dort sattelte ich sie ab und brachte die beiden direkt auf die Weide, die anderen Pferde folgten kurz darauf. Dann kümmerte ich mich noch schnell um den Stall, ehe ich ins Haus zurückkehrte, wo Mama und Kathy gerade den Frühstückstisch deckten. „Wo kommst du denn her?“ grinste Mama mich an und ich erzählte ihr flott, dass alles schon fertig war und dass ich mit Teiga unterwegs gewesen war. Kathy war direkt ein wenig eingeschnappt, doch als ich ihr erklärt hatte, warum ich das eigentlich gemacht hatte, beruhigte sie sich wieder.
    • Naira
      Ankunft von Teiga, Moon und Prince

      Und wieder würden neue Pferde bei mir einziehen: Teiga, eine scheue Tinkerstute, Moon, ein fröhliches Fohlen und Lost, ein aufgeweckter Tinkerhengst. Teiga und Moon würden zusammen ankommen und Lost ein wenig später. Ich stand pünktlich auf um die Boxen vorzubereiten und als ich fertig war, hörte ich direkt einen Hänger auf meinen Hof fahren: Teiga und Moon kamen an. Gwen lud Teiga aus und ich Moon. Wir führten beide in ihre Boxen, Teiga sah sich sehr scheu um, Moon jedoch trabte fröhlich in ihre neue Box. Gwen verabschiedete sich und ich war mit den Stuten allein. "Willkommen, ihr zwei", sagte ich und streichelte Moons Hals, Teiga zog sich in eine Ecke ihrer Box zurück. "Alles gut, ganz ruhig", meinte ich, als ich wieder ein Auto auf den Hof fahren hörte. Das hieß: Lost kam an! Er war ein Prachtstück von Hengst. Als ich ihn auslud, flehmte er und wieherte kurz darauf. Als aus dem Stall Antworten kamen, hatte er es sehr eilig, dorthin zu gelangen. Ich führte ihn in den Stall, wo ich ihm das Halfter abzog und ihn streichelte. Für heute würde ich meine 3 Neuankömmlinge erstmal in Ruhe lassen, damit sie sich eingewöhnen konnten.
    • Naira
      Pflegi für alle Pferde+Ankunft von Scrappy und Calypso

      Im ersten Moment war ich etwas genervt, als ich meinen Wecker hörte, doch als ich mich aus dem Bett gequält hatte, war meine Laune schon viel besser. Schließlich würde ich mich jetzt um meine Pferdchen kümmern. Schnell machte ich mich fertig und ging in den Stall. "Guten Morgen, ihr Süßen", begrüßte ich alle. Zuerst ging ich mit dem Futtereimer durch die Stallgasse und gab jedem etwas Futter. Während meine Pferde nun fraßen, mistete ich die Boxen aus und als ich damit fertig war hatten auch schon alle Pferde aufgefressen. Ich brachte alle auf die Koppel, alle außer Malik. "So, du bist heute zuerst dran", sagte ich zu ihm, holte ihn aus der Box und band ihn am Putzplatz fest. Ich putzte ihn schnell und sattelte und trenste ihn, führte ihn auf den Reitplatz und stieg auf. Erst ließ ich ihn einige Runden Schritt gehen, dann schnalzte ich und ließ Malik traben. Er lief sehr schön, machte den Hals rund und lief fleißig vorwärts. Etwas später ließ ich ihn auch galoppieren. Beim Angaloppieren buckelte er kurz, lief dann aber brav weiter. Nach etwa einer Dreiviertelstunde lobte ich ihn und er war fertig für heute. "Gut gemacht", sagte ich und tätschelte Maliks Hals. Ich sattelte ihn ab und brachte ihn auch auf die Koppel. Als nächstes waren Understand und Morgentau dran. Ich holte die Beiden von der Weide und zog ihnen Knotenhalfter an, denn ich würde mit ihnen spazieren gehen. Beide hatten sichtlich Spaß an der Natur, Understand vielleicht ein bisschen zu viel, denn sie trabte öfter mal einfach los und ich hatte teilweise Mühe, sie zu halten. Deshalb war ich auch sehr froh, als wir wieder am Hof ankamen. "Ihr zwei Kindsköpfe", meinte ich lachend und ließ beide wieder auf die Weide. Nun holte ich 2 Pferde ab: Scrappy und Calypso. Sie waren vernachlässigte Pferde. Ich stieg in mein Auto und fuhr los. Bald schon war ich bei der Rettungsstation, wo die Beiden auf mich warteten. Ich lud die Hengste ein und fuhr wieder zu meinem Hof. Scrappy schien sich sofort mit der auch neuen Teiga anzufreunden, während Calypso sich scheu zurückzog. "Hm", meinte ich nachdenklich. Mit Scrappy und Calypso würde es ein ganzes Stück Arbeit werden, aber Scrappy hatte immerhin schon eine Freundin gefunden, die auch neu war. Ich ließ die Beiden erstmal in Ruhe und holte die anderen Pferde von der Koppel rein. Für heute war alles getan, zufrieden verließ ich den Stall.
    • Naira
      Ankunft von Sawda Zahra, Serenade, Jaras und Butch+Pflegi für alle Pferde

      Es war früh am Morgen, als ich mich aus dem Bett quälte. Da ich heute keine Schule hatte, wollte ich mich ausgiebig um meine Pferde kümmern. Außerdem würde ich heute 4 Neuzugänge bekommen. Gähnen lief ich in den Stall, wo mich meine Pferde mit einem Grummeln begrüßten. Ich wollte sie erst alle auf die Weide bringen, alle bis auf Understand. Ich wollte ein wenig mit ihr spazieren gehen. Ich zog ihr das Knotenhalfter über und wir marschierten los. Als wir einige Zeit im Schritt durch den Wald gelaufen waren, joggte ich los und Understand lief flott neben mir her. Als wir auf einem Feldweg ankamen, sprintete ich los und Understand galoppierte überrascht neben mir her. Schon nach wenigen Metern war ich aus der puste und lief keuchend wieder langsamer. "Gut, kleine", lobte ich sie schwer atmend. In ganz ruhigem Tempo ging es zurück zum Hof, wo ich sie auf die Weide brachte und mir Malik holte. "Komm, mein Hübscher", sagte ich und führte ihn zum Putzplatz, wo ich ihn ordentlich sauber schrubbte und ihm Sattel und Trense anlegte. Ich führte meinen Hengst auf den Dressurplatz und stieg auf, legte leicht meine Schenkel an und er ging im Schritt los. Nach einigen Runden Schritt zum Aufwärmen ließ ich ihn antraben und ritt einige Bahnfiguren mit ihm. Als er locker war, ließ ich ihn auch galoppieren und weil er sich so brav verhielt, ließ ich ihn an der langen Seite am langen Zügel rennen. Dann parierte ich ihn durch und ließ ihn austraben. "Gut gemacht, Junge", sagte ich und tätschelte seinen Hals. Ich beschloss, ihn nicht trocken zu reiten sondern mit Morgentau die Führmaschine zu tun. Schnell sattelte ich ihn ab und holte die Stute von der Weide und spannte beide in die Führmaschine. Ich ging wieder zur Weide, um Teiga zu holen. Die scheue Stute sah mich angespannt an, als ich ihr näher kam. "Ganz ruhig", meinte ich besänftigend und hielt ihr vorsichtig einen Apfel hin. Neugierig schnupperte sie daran und aß ihn, während ich ihr das Halfter überzog. "Brav", lobte ich sie und führte sie zum Putzplatz, wo ich sie vorsichtig sauber machte. Da ich sehr langsam und vorsichtig mit ihr umging, brauchte ich fast eine Viertelstunde, bis sie sauber war. Ich beschloss, erstmal Malik und Morgentau auf die Weide zurück zu bringen, bevor ich sie fertigmachen würde. Also ging ich wieder zur Führmaschine wo meine beiden Ponys ihre Runden liefen. Ich schaltete die Maschine aus und führte beide zurück auf die Weide, ehe ich zu Teiga zurück kehrte. Ich holte ihr Sattelzeug und legte es ihr an, ehe ich sie auf den Platz führte und aufstieg. Ich lief die Stute im Schritt angehen und nach einigen Runden auch traben und als sie locker ging, auch galoppieren. Die Tinkerstute hat so schöne Gänge! "super!", lobte ich sie, als wir fertig waren, stieg ab und gab ihr ein Stück Karotte. Ich sattelte und trenste sie wieder ab und lobte sie nochmals, ehe ich sie wieder auf die Weide entließ. Dafür holte ich jetzt Lost. Der eigentlich edle und anmutige Schimmelhengst sah aus als bestände er aus Dreck. 'Ohje', dachte ich mir, als ich ihn zum Wasserschlauch führte. Schon als ich den Hahn ein wenig aufdrehte, merkte ich, dass Lost nicht der größte Wasserfan war, er versuchte dem Wasserstrahl auszuweichen und legte genervt die Ohren an. Aber was muss, das muss! Irgendwann war der ganze Dreck endlich runter und ich konnte Lost mit einem Handtuch abtrocknen. Es dauerte seine Zeit, aber endlich war der Schimmel wieder rein, wie frisch mit Perwoll gewaschen! "Endlich", sagte ich leicht geschafft und war sehr zufrienden mit meinem Werk. Schnell holte ich Sattel und Trense und legte dem Hengst beides an. Es war vielleicht etwas riskant, grade mit ihm ins Gelände zu gehen, aber ich hatte keine Lust mehr auf den Reitplatz, also ritt ich einfach drauf los. Nach einigen Schritt und Trabwegen kamen wir an eine lange Galoppstrecke und ich dachte mir, warum nicht. Ich ließ meinem Pferd die Zügel lockerer und rief:"Los!" Ein Fehler, wie ich später bemerkte. Lost galoppierte in vollem Tempo an und raste durch den Wald. Nur mit Mühe schaffte ich es, ihn weit nach der Strecke wieder durchzuparieren. Empört fing er an zu buckeln, doch ich zog die Zügel an und setzte mich tief in den Sattel, bis er sich beruhigte. Ich war wirklich sauer und ließ Lost nur am kurzen Zügel zurück zum Hof gehen. Er war nass geschwitzt, ich beschloss ihn erst nochmal in die Führmaschine zu stellen, damit er auch ein wenig runterkommen konnte. "Du warst heute nicht gut", sagte ich mahnend, während ich die Maschine anstellte und mich dem nächsten Pferd widmete: Scrappy. Er war noch etwas scheu, ich hatte ihn ja erst gerettet. Doch er ließ sich brav das Halfter anlegen und zum Putzplatz bringen, wo ich ihn schnell sauber machte und ihm ein Bareback Pad sowie ein Knotenhalfter anlegte. "Komm", sagte ich sanft und führte ihn auf den Platz, wo ich aufstieg. Ich wollte mit Scrappy keine Lektionen reiten, sondern wollte ihn erstmal an mich als Berzugsperson und Reiter gewöhnen. Ich ließ ihn einfach einige Zeit in seinem Tempo und seine Bahnfiguren laufen, wie er Lust hatte. Nur stehen bleiben durfte er nicht. Nach etwa 20 Minuten wollte ich es auch schon gut sein lassen, denn er sollte sich erstmal in Ruhe gewöhnen. "Brav, super gemacht", lobte ich das gutmütige Pferd und gab ihn ein Stücken Apfel. Als ich ihn wieder koppelfertig gemacht hatte, holte ich Lost wieder aus der Führmaschine und brachte beide zusammen wieder zur Koppel. Jetzt war Calypso dran, ebenfalls ein gerettetes Pferd. Er war nicht scheu, eher misstrauisch und verteidigend. "Hi na", begrüßte ich ihn und hielt ihm ein Leckerlie hin. Herausfordernd sah er mich an und schnappte es mir weg, ehe er stolz davontrabte. Ich wusste schon jetzt, dass der freche Hengst und ich gute Freunde werden würden. Statt ihm hinterherzulaufen, drehte ich mich um und ging ein paar Schritte weiter. Der neugierige Araber kam natürlich hinterher und wollte in meiner Tasche nach mehr Leckerlies suchen, doch da hatte ich ihm schon das Halfter übergezogen. Empört zog er den Kopf hoch, aber ich hatte ihn schon. "Tja", sagte ich triumphierend und führte ihn hinter mir her Richtung Putzplatz. Auf einmal hörte ich ein 'Klack' und der Strick wurde so leicht-er hing nicht mehr am Halfter! Ich konnte es kaum glauben, da war der Strick einfach aufgegangen und Calypso trabte mit erhobenem Haupt und wehendem Schweif über den Hof, schnurstracks in die Futterkammer, wo er seinen Kopf tief in den Hafersack stecke. "Oh nein", stöhnte ich und zog seinen Kopf raus und befestigte den Strick wieder. Ich longierte ihn dann nur noch kurz, weil ich nicht mehr viel Zeit hatte. Highland Moon musste ich heute zum Glück nicht mehr bewegen, da sie heute schon an einer FS teilgenommen hatte. Nun standen alle Pferde versorgt wieder in den Boxen, mit vollen Futtertrögen und Heunetzen, Mein Neuzugang konnte also kommen. Zuerst kam Sawda Zahra an, eine reinrassige Araberstute. Bunny brachte sie mir vorbei. Zusammen luden wir sie aus und ich brachte sie in ihre neue Box. Sie und Calypso sahen sich an, als kannten sie sich schon Jahre. Wahrscheinlich war Zahra auch so eine Freche und die Beiden würden den Hof bald zusammen unsicher machen, das konnte ja was werden! Nun kamen aber noch 3 weitere Pferde an: Serenade, Jaras und Butch. Zasa brachte mir die drei vorbei. Ich brachte sie in 3 nebeneinander liegenden Boxen, damit sie sich zusammen eingewöhnen konnten. Zufrieden sah ich mir meine neu erschwungenen Tiere an. Sie waren alle sehr schöne Tiere, Butch war sogar schon gekört! Ich freute mich über die neuen Tiere und wollte sie heute erstmal in Ruhe lassen. Für heute war alles geschafft, erschöpft aber glücklich verließ ich den Stall.
    • Jackie
      Verschoben am 06.04.2014
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Naira
    Datum:
    4 Sep. 2013
    Klicks:
    342
    Kommentare:
    5