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Bracelet

HGT's Nightmare ♥

Pacey x Ysun <3

HGT's Nightmare ♥
Bracelet, 21 Okt. 2015
Stelli gefällt das.
    • Bracelet
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      Fahrtraining E-A
      7. August 2015 - Alicia Farina

      Heute führte mich mein Weg auf den Hof von Bracelet, sie hatte mich gebeten ihre Stute Nightmare im Fahren auszubilden. Da sie nicht so einfach war nahm ich mir eine Helferin mit, Maren half mir häufig bei der Ausbildung meiner Pferde. Als wir angekommen waren richteten wir uns ein und dann gingen wir in den Stall, dort wartete Brace bereits auf uns. Sie zeigte uns die Sachen von Night und wünschte uns viel Spaß. Wir holten Nightmare zusammen und banden sie am Putzplatz an, die junge Stute tänzelte neben mir her aber ich ließ mich davon nicht einschüchtern. Routiniert putzten wir sie und schirrten sie anschließend an, da ich nicht wusste wie gut sie auf die Hilfen reagiert nahm ich sie zunächst an die Doppellonge und anschließend an den Langzügel. Sie reagierte gut und wir spannten sie vor den Einspänner, nun ging es auf den Reitplatz, hier begann unsere erste Trainingseinheit. Nightmare drehte brav Runde um Runde und war butterweich im Maul, sie war so gut eingefahren worden, dass ich nichts hatte was ich verfeinern müsste. Nachdem ich sie in allen Gangarten gefahren hatte schirrten wir sie ab und entließen sie auf die Weide.

      Am nächsten Tag machten wir alles wie am vorherigen, Nightmare war nur etwas maulig, weil ich von ihr anstrengende Sachen verlangte wie ordentlich an den Leinen gehen, auf den Diagonalen arbeitete ich mit ihr am Mitteltrab, sodass sie schön und ausdrucksstark daher trabte. Richtung Ende der Trainingseinheit stürmte Night auf einmal los, da ich aber darauf gefasst war das sie es irgendwann mal machen würde blieb ich cool, holte sie zurück und trainierte weiter. Dennoch nahm ich mir vor morgen ein anderes Gebiss auszuprobieren. Nach der Einheit durfte Night wieder auf die Weide.

      Der darauffolgende Tag fing schon schlecht an, denn Maren und ich hatten verschlafen. Wir wollten in den frühen Morgenstunden arbeiten, da es dann nicht so warm ist, leider wachten wir kurz vor zwölf auf und somit in der prallen Mittagssonne. Davon ließen wir uns aber nicht abhalten, kurzerhand holten wir Night von der Wiese und gewöhnten sie an das neue Gebiss, eine Postkandarre. Zuerst kaute sie ungewohnt darauf herum, aber da eine Stange ruhiger im Maul liegt und präziser wirkt, reagierte Night sehr fein. Da es aber zum richtigen Arbeiten zu warm war verschoben wir das weitere Training auf die Abendstunden. Am Abend trainierten wir an der A Dressur im Fahren, wir fuhren Zirkel, Volten und übten sogar den Galopp, obwohl er beim Dressurfahren selten gezeigt wird.

      An unserem Letzten Tag sah Bracelet uns zu, Night zeigte sich von ihrer Besten Seite. Bracelet war begeistert und ich gab ihr noch eine Stunde im Fahren, damit sie auch vom Kutschbock aus mit Nightmare besser klar kommt. Zusammen schirrten wir sie aus und brachten sie auf die Weide. Danach verabschiedeten wir uns und Maren und ich fuhren wieder nach Hause, es hatte viel Spaß gemacht.​
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      Nighti wird mal wieder durchgecheckt und bekommt neue Eisen
      17. August 2015

      Es war ein angenehmer sonniger, aber kühler Tag, an welchem ich beschlossen hatte meine hübsche Rappstute HGT's Nightmare einmal wieder durchzuchecken. Da ich selbst Hufschmied war und bereits eine gewisse Routine an den Tag legte war es kein Problem für mich das ganze korrekt durchzuführen.
      ,,Nighti'',rief ich als ich zur Stutenkoppel kam. Ehe ich mich versah hörte ich dann schon das donnern meiner galoppierenden Stuten und eine Minute später standen sie auch schon vor mir. Darunter auch meine hübsche Rappstute. Ich öffnete des Gatter, ging auf sie zu und nahm sie an den Strick. Dann ging es zum Putzplatz, wo ich ihr die Hüfchen gründlich auskratzte.
      Anschließend nahm ich ihr ihre alten Hufeisen herunter und kontrollierte die Hufe auf Fehlstellungen und alle möglichen andere Dinge. Sie blieb dabei brav stehen und ließ das ganze mit sich machen. Wie erwartet waren die Hufe in gutem Zustand und benötigten bloß ein wenig Ausschneiden. Dabei nahm ich loses, überschüssiges Sohlenhorn herunter und schnitt Nightis Strahl in Form. Anschließend feilte ich noch einige Unebenheiten glatt und führte sie dann zu meinem Eisenofen.
      Darin hatte ich bereits zwei neue Aluminiumeisen erwärmt, welche ich nun auf Nightmares Hufe aufbrannte. Sie guckte zwar neugierig, etwas skeptisch, blieb jedoch ruhig und vertraute mir. Darum konnte ich die Eisen auch gleich ins Wasserbad geben und somit abkühlen lassen. Dann nagelte ich sie auf und Nightmare war auch schon wieder fertig und durfte in ihre Box, wo ich ihr eine extra Portion Futter in den Trog gegeben hatte.​
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      Tierarztcheck
      28. August 2015 - Sevannie

      Ich parkte gerade meinen Wagen auf dem Hof von Bracelet. Ich sollte ihre Rappstute Nightmare durchchecken. So lief ich in den Stall wo mich die Frau mit dem fröhlichem Lächeln schon empfing. ,,Guten Morgen.'',schmunzelte ich und sie tat es mir gleich. ,,Guten Morgen.'',erwiderte sie und kam auf mich zu. ,,So wo ist denn dein Stütchen von dem du mir immer vorschwärmst?'',fragte ich grinsend und sie brachte mich zu ihr. Die Trakehnerstute blickte mich mit großen braunen Augen an, als sie dort am Putzplatz stand und regelrecht auf mich wartete. Kurz nickte ich und lief zu ihr, streichelte sie und ließ mich abschnuppern damit sie mich etwas mehr kennen lernte. Nachdem die Kennenlernphase vorbei war, begann ich auch schon damit sie abzutasten. Erst die Beine, dann der Bauch, eben alles was an dem Pferd dran war wurde eigentlich abgetastet. Hier ließ sich nichts auffälliges feststellen also schaute ich mir ihre Augen an, diese waren nicht verklebt und auch nicht trüb. Also schaute ich mir ihr Zahnfleisch an, welches ebenfalls die normale Farbe besaß. ,,Na bis jetzt ist alles super.'',schmunzelte ich und nahm mir mein Stethoskop zur Hand. Ich hörte sie ab und auch die Atemfrequenz und der Puls lagen im Normbereich. ,,Nur noch das schlimmste dann ahst du es geschafft.'',meinte ich und holte mein Thermometer heraus. Ich stellte mich an die Kruppe der Stute und Bracelet blieb beim Kopf. Sie redete immer wieder gut auf die Stute ein und versuchte sie abzulenken ehe ich dann die Körpertemperatur maß. ,,38,0°C, du hast eine kerngesunde Stute.'',schmunzelte ich und sah zu ihr. Ich lobte die Stute die heute keinen Radau gemacht hatte, im Gegenteil sie war totenbrav gewesen. ,, Das war's dann auch schon. Deine Stute darf ohne Bedenken auf die Körung gehen!'',lächelte ich und lobte die Stute erneut, sie bekam noch ein Leckerli ehe ich mich schon wieder auf die Heimreise machte.​
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      Springtraining M-S
      1. September 2015 - Ravenna
      *aus Hansis Sicht*
      Seitdem Sarah nicht mehr direkt auf dem Hof wohnte, ging alles noch in etwas anderen Bahnen, was mich jedoch nicht daran hinderte weiterhin Aufträge zu erledigen. Nach einer längeren Zeit auf Caed Crevan oder Umgebung verschlug es mich nach Slowenien in einen kleinen Vorort. Dabei musste ich bemerken das es hier doch um einiges heißer als in Schottland war, zu diesem Zweck band ich mir die Haare in einen Pferdeschwanz, der Versuch eines Dutts scheiterte angesichts meiner Handteller großen Hände. Ich schlug die Autotür hinter mir zu, die von der Mietwagen Firma hatten doch tatsächlich nur einen lächerlichen Smart gehabt, hinter dessen Lenker ich mich hatte klemmen müssen – von entspannter Autofahrt keine Rede. Genau aus diesem Grund blieb ich noch etwas am Tor stehen, ich war mies drauf und wollte ein wenig der dicken Luft ausatmen bevor ich wieder Leuten unter die Augen trat. Zumal ich sowieso als wortkarg und mürrisch aufgenommen wurde, meine Statur tat da noch ihr übriges. Ich schlenderte also an dem Hofschild vorbei zu einer der Weiden, die bis an die Straße gelangte und versuchte eines der Pferde zu mir zu locken. Zwar hoben zwei neugierig die Köpfe widmeten sich aber doch lieber dem Gras.
      Nach etwa 5 Minuten, klingelte ich dann auch am Tor, das von einem mir – natürlich – fremden Typen geöffnet wurde, der nicht einmal aussah als könne er eine Schubkarre mit Scheiße mehr als 100 Meter allein bewegen. Manchmal fragte ich mich was für Hänflinge doch diesen Job ausführen wollten. Geleitet von dem Typen dessen Namen ich auch gleich wieder vergessen hatte nachdem er ihn genannt,pardon, genuschelt hatte gelangte ich zum Haupthaus. Auch dort wurde ich nicht gleich an die Herrin des Hofes geleitet, sondern wie es schien an ihre Mutter, oder Haushälterin. Diese sagte jedoch in ihrer Landessprache etwas zu dem Jungen gleich hinter mir, der widerum nuschelte auf Englisch sowas wie „Frau Bracelet ist noch nicht da, ich zeige dir die Stute.“ Ich zuckte unmerklich mit den Schultern, sollte mir egal sein mir ging es hierbei eh eher um das Training mit der Stute.
      So gelangte ich nun an den Albtraum, die mir von der Beschreibung her gar nicht wie einer vor kam und auch ihre treuen, braunen Augen erweckten nicht den Anschein als würde sie einer Fliege etwas tun wollen. Zumindest jetzt nicht mehr, bevor sie das Training auf diesem Hof gesehen hatte war der ein oder andere Reiter schon mal in den Dreck gefallen und mich würde sie sicher auch testen. Erst einmal holte ich die siebenjährige Stute aus der Box heraus, striegelte ihr schwarzes Fell in die Richtung in die es ging. Ich nahm mir dazu Zeit, um ihre Reaktion kennenzulernen und das sie sich an mich gewöhnen konnte. Während des Putzens kam eine hochgewachsene Frau in den Stall auf mich und die Stute zu, ihrem Auftritt zu urteilen war sie es gewohnt das ihren „Befehlen“ folge geleistet wurde. Meine Hand klemmte etwas im Striegel fest, weshalb ich ihr nicht die Hand geben konnte „Hallo mein Name ist Hansi Viklund, ich bin der Trainer der ihre Stute im Springen etwas weiter bringen wollte.“ Nach einem kurzen Gespräch und Fragen ob ich auch allein zurecht käme, ging sie wieder aus dem Stalltrakt.
      Erst brachte ich Nightmare in den überdachten Round Pen, schaute wie sie auf kleine Signale reagierte und vor allem auch auf mich – arbeitete sie schon vom Boden aus eher gegen mich,würde ich nicht gleich in den Sattel steigen. Meine Befürchtungen traten nicht ein, also ging ich wieder aus dem Round Pen, sattelte Night und stieg auf dem Platz dann in den Sattel. Da gerade ich eine ganze Weile nicht mehr auf dem Platz gesprungen war, machte ich Night erst mit einigen kleinen Trabstangen, Cavalettis und A Sprüngen wach, ehe ich das ganze bis auf M erhöhte. Nachdem ich einen ganzen Pacours ohne Probleme durch gesprungen war, machte ich für diesen Tag Schluss. Night stellte sich am Sprung tadellos an, visierte das nächste Hinderniss gut an – ihr einziges Problem war hierbei auch ein Vorteil. In einem Zeitspringen war ihre feurige Art sicherlich von Vorteil, doch ging es nicht nur um Schnelligkeit allein, sie musste vor allem kontrolliert an den Sprung heran gehen. Noch hatte sie sich über meine Hilfen hinweg gestellt, das sollte sich allerdings noch ändern.

      Am zweiten Tag des Trainings longierte ich sie erst ein wenig, dann ließ ich sie dabei über Hindernisse springen um sie vom Boden aus in den Sprung zu leiten mit meiner Stimme, verlangsamte ihr Tempo und sie zeigte sich überaus interessiert neues zu lernen. An diesem Tag arbeitete ich in den angenehmeren Morgen und Abendstunden mit der schwarzen Stute, ehe ich mich wieder in den Sattel setzte.

      Dieses nächste Mal folgte am dritten Tag, die Höhe der S Sprünge hatte sie am Vortag bereits allein gemeistert, deswegen machte ich mir eigentlich kaum Sorgen.
      Wie ich es geahnt und auch geübt hatte, ließ sie sich per Stimme im Parcours besser kontrollieren, sodass wir dieses Mal ohne gefallene Stangen auskamen. Der vierte Tag brachte meine Heimreise mit dem Smart wieder in gerückte Nähe, beim Frühstück jedoch blieb mir genug Zeit Bracelet alles was ich mit Nighmare gemacht hatte genauer zu erläutern, auch wie sie die Übungen anwenden konnte. Sie bat noch um eine kleine Übungstunde bei mir, die ich ihr gern erteilte, schließlich würde nicht ich mit Night auf Turnieren starten, sondern sie.​
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      Mit Nightmare zur Körung - Die Kür
      September 2015

      ,,Und nun sehen wir HGT's Nightmare, vorgestellt von Bracelet.'',dröhnte es aus den Lautsprechern der Halle als ich gerade mit meiner Stute im Galopp in die Halle einritt. Bei X gab ich ihr eine ganze Parade, woraufhin sie sofort wunderschön, geschlossen stehen blieb. Ich grüßte die Richter und atmete noch einmal tief durch. Dann nahm ich die Zügel wieder korrekt auf und ritt meine Stute im Trab an. Zuerst ging es gerade bis fast zum Richtertisch, wo ich dann von der Mittellinie nach rechts abwendete. An der nächsten kurzen Seite gab ich dann ein paar halbe Paraden um Nightmare aufmerksam zu machen, denn gleich darauf wechselten wir durch die ganze Bahn, wobei ich Nightmare ihren starken Trab zeigen ließ. Ausdrucksstark warf sie die Beine und zog damit die Aufmerksamkeit des Publikums nun endgültig auf sich. Von K zu E zeigte mein lackschwarzer Blickfang nun die Lektion Schulterherein und bei E eine 10m Volte. Wieder bei E angekommen zeigte ich eine Traversale bis zur Mittellinie wo wir die Hand wechselten und auch auf dieser Hand Schulterherein und Volte zeigten. Dann wechselten wir wieder durch die ganze Bahn. Nightmare liebe es, dass alle Augen auf sie gerichtet waren und ging gleich noch einmal doppelt so schön. Nach dieser Lektion zeigten wir noch einmal eine Traversale und wechselten erneut auf der Mittellinie die Hand. Dabei parierte ich sie dann bei C zum Schritt durch. Night schnaubte entspannt und kaute ab. Dabei war sie allerdings nicht weniger aufmerksam, zeigte bloß ihre Tiefenentspanntheit die sie zu so einem guten Dressurpferd machte. Über die Diagonale wechselten wir anschließend wieder und zeigten daraufhin Schrittpirouetten in beide Richtungen. Danach wechselten wir durch die halbe Bahn zurück. Als wir dabei am Punkt angelangt waren gab ich die Galopphilfe, woraufhin sie beinahe zeitgleich angaloppierte. Sie überraschte mich immer wieder mit ihrem Gehorsam und ihrer Durchlässigkeit. Im Arbeitsgalopp ging es nun einmal ganze Bahn, einmal herum. Dann, bei E zeigten wir eine Galopptraversale, was zu einer der Lieblingslektionen meiner Stute gehörte. Auf der Mittellinie wurde wieder Handgewechselt und dann auf die Diagonale abgewendet. Dabei zeigte ich Nightis Galoppverstärkung, die beim Publikum gut anzukommen schien. Am Bahnenpunkt angelangt zeigte meine Stute einen fliegenden Galoppwechsel. Danach folgte aber erst die Spezialdisziplin meiner Rappstute, welche der ganzen noch einen wunderschönen Abschluss gab. Zwei Galopppirouetten, jeweils in die andere Richtung. Dabei musste ich nur die einleitende Hilfe geben, da sie dann wie von selbst weitermachte. Sie schien nur so zu tanzen. Ich konnte nicht widerstehen froh zu lächeln. Nachdem die Lektion vorbei war zeigten wir noch eine Galopptraversale auf die Mittellinie und ein korrektes, gerades aufreiten. Bei X hielten wir und ich grüßte die lächelnden Richter. Dann ließ ich die Zügel lang und verließ stolz überglücklich lächelnd im Schritt unter Applaus die Halle. Was für ein Pferd.​
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      Nighti wird allmählich abtrainiert
      20. Oktober 2015

      Nachdem Nightmare vor einiger Zeit ihre Stutenkörung gewonnen hat, war es nun an der Zeit sie allmählich abzutrainieren, woraufhin sie in ihrer Winterpause entspannen darf und anschließend wahrscheinlich ihr erstes Fohlen erwarten wird.
      Da Nighti im Moment sowohl im Springen, als auch in der Dressur auf S-Niveau lief war dies, was sie nun erwartete, unbedingt nötig. Ein Pferd, dass gerade in seiner besten Form war sollte und konnte man schließlich nicht einfach in die Box oder auf die Koppel stellen und übersäuern lassen. Darum hatte ich mich nun mit meinem Trainer zusammen gesetzt und einen Trainingsplan für meine Süße erstellt und dieser begann heute, mit einem kleinen Gymnastikparcours.
      Nun holte ich sie jedoch erst einmal. Sie stand wohl verdient auf der Koppel, die durch den Regen der letzten Tage aufgeweicht und matschig war. Meine siebenjährige Stute jedoch hatte damit kein Problem; Als ich kam galoppierte sie gerade mit ihrer neuen Freundin Take my Hand, Handy, über die Koppel. Ich sah ihnen dabei zu, bis Night mich dann bemerkte, neugierig die Öhrchen spitzte und auf mich zu trabte. Handy ging ihr langsam nach, blieb jedoch weiter weg stehen, da sie noch relativ neu war und mir noch nicht so ganz ihr Vertrauen entgegenbrachte. Mein Rappchen allerdings begann sofort mit mir zu schmusen und schnaubte zufrieden.
      Obwohl sie kein Halfter trug, und ich keinen Strick mit hatte, öffnete ich den Zaun, ließ sie heraus und schloss hinter ihr ab. Sie folgte mir schließlich auch so. Die bald zwei Jahre die ich sie besaß hatten uns sehr eng aneinander geschmolzen; ich hatte Vertrauen in sie gefasst und sie in mich. Das ist unser Erfolgsrezept.
      Im Stall putzte ich sie und sattelte sie anschließend mit ihrem Springsattel und zäumte sie mit ihrem Trainingszaum, einem mexikanischem Reithalfter mit doppelt gebrochener Wassertrense, auf. An ihre Beine kamen Hartschalengamaschen, Streichkappen und Hufglocken, damit sie sich nicht verletzte.
      Anschließend gingen wir in die Halle, wo ich zuvor einen Parcours aufgebaut hatte. Er bestand aus einer Kombination von 4 aufeinanderfolgenden Kreuzen, einem Oxer, aufgebaut auf 1 Meter, einigen Trabstangen und zwei Steilsprüngen, die ebenfalls 1 Meter maßen.
      Zuerst wurde gründlich warm geritten, erst eine viertel Stunde Schritt, dann eine kleine Lösungsphase mit Trab bei langen Zügeln und ein wenig Galopp. Anschließend arbeitete ich ein wenig an Nightmares Lieblingsübung, der Galopppirouette und anschließend ein paar fliegenden Galoppwechseln. Dann wurde gelobt und eine kleine Schrittpause gemacht.
      Erst danach verlangte ich eine wirklich korrekte, durchlässige Selbsthaltung und trabte ein paar Zirkel und Volten, in denen ich eine schöne Stellung und Biegung abfragte. Wie gewohnt arbeitete meine Stute super mit und zeigte, mit absolutem Gehorsam und einer schönen Haltung, was Losgelassenheit bedeutete. Es war einfach ein wunderbares Gefühl sie zu reiten, auch wenn ich sie lieber in der Dressur, als im Springen sah. Auch wenn sie in Beidem eine wirklich tolle Figur machte, auch in der schweren Klasse.
      Dennoch wurde nun etwas gesprungen. Ich begann bei den Trabstangen im Trab und ließ sie anschließend über die vier Kreuze hopsen, welche so aufgestellt waren, dass Nighti pro Galoppsprung ein Hindernis überwand. Dann ging es an den ersten Steilsprung, den Nightmare ohne mit der Wimper zu zucken übersprang. Auch der Zweite war für sie nur Kinderkram, wenn man bedachte, dass sie sonst gute 30 Zentimeter höher sprang. Bis jetzt zeigte sie sich brav und ließ ihre Geschwindigkeit gut von mir regeln. Erst als sie an den Oxer kam wurde sie um einiges schneller und schnaubte aufgeregt. ,,Hpppff.'',stieß ich dabei aus, da sie nun locker die eben gedachten 30 Zentimeter höher nahm und anschließend, beim aufkommen, einen Buckler machte. Jap, Springen war so richtig das ihre und sie machte dies extrem gerne. Lieber als die Dressur, dachte ich manchmal.
      Diese Konstellation nahmen wir ein paar mal, auch von der anderen Seite, und ich baute dazwischen immer ein paar Übergänge und fliegende Galoppwechsel ein.
      Danach wurde abgeritten und im Stall durfte Nighti etwas unters Solarium, ehe sie in ihrer Box zusammen mit den anderen Pferden ihr Futter bekam.​
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      Vergesellschaftung auf der Weide - Na, wie machen sich meine Neuzugänge?
      26. Dezember 2015

      7 Uhr morgens. Gestüt Burning Spring. Eigentlich war es ein schneeloser, milder Wintertag wie jeder anderer. Doch für unser Team hier liefen ganz und gar nicht bloß gewöhnliche Vorbereitungen. Heute sollten nämlich unsere neuen Pferde endlich in die Herde eingegliedert werden.
      Bisher waren die Neuzugänge nämlich in 'Einzelhaft' gehalten worden, was die Weide betraf. Nun aber würden sie die Herde kennenlernen, was für alle Beteiligten eine große Sache war. Vor Allem bei der kleinen Junghengstherde, welche ein sehr ungewöhnliches Projekt für unsere bisherigen Verhältnisse waren. Denn die Hengste hatten früher alle ihre eigenen, aber kleineren Weiden. Da aber der Umzug nach Schweden bevor stand und wir dort auf eine große Koppel umsteigen wollten hatten wir vor einem Monat unsere Hengste zusammengelassen und wer hätte es gedacht? Sie verstanden sich. Ja klar, anfangs gab es einige Rangkämpfe, aber am Ende klappte das Ganze dann doch ganz gut.
      Nun war also auch die Zeit für Take my Hand, Batman's Rendezvous, I've got the moves like Jagger, Backfett und Bambina gekommen.
      Wir begannen bei den Stuten. In der kleinen aber feinen Herde waren neben Leitstute HGT's Nightmare Takada, Scarlet Sun, Deila, BS' Je'taime, Herbstblüte, Donella und Angels Kiss. Ich führte Handy neben mir und Jagger wurde von meinem Trainer geführt. Dann näherten wir uns der Koppel, wo die acht Stuten gerade rund um die Heuraufe, circa 20m entfernt, standen. Ich machte den Anfang und öffnete die Koppel. Dann ließ ich Handy vom Strick. Mein Trainer tat es mir gleich. Da sich Jagger und Handy bereits kannten standen sie erst zusammen abseits und verhielten sich unauffällig. Ruhe hatten sie jedoch nicht lange, da Nighti kurz darauf hinüber trabte. Daraufhin schnupperte sie an Handy, welche zurückschrak und wegsprung. Die nächsten Minuten lief die Herde um Handy herum; Handy vorn weg und die ganze Herde hinten her. Alle bis auf Donni. Diese hatte sich nämlich zu Jagger gesellt und schnuffelte diese nun auch schon freudig ab. Auch Jagger war nicht abgeneigt sondern freute sich über die neue Bekanntschaft.
      Nachdem wir uns vergewisserten, dass wieder etwas Ruhe eingekehrt war ging es zu den Hengsten. Diese waren momentan sehr weit weg, also außer Sichtweite. Dennoch holten wir Batman. Dieser war brav wie immer. Ließ sich artig auf die Koppel führen und stand brav da bis ich ihn abgehängt hatte. Dann ging er einige Schritte, ehe er bemerkte wie groß diese neue Wiese war und freudig einen Luftsprung machte und umhergaloppierte. Wiehernd. Woraufhin jemand erwiderte. Baty erstarrte. Etwas später stieß er ein eigenartig klingendes ,,Wüüühh?'' aus. Dann tauchte auch schon ein anderes Pferd auf der Bildfläche auf. Black Pearl. Er kam neugierig und begrüßte seinen neuen Kumpel.
      Etwas später folgten auch die anderen Hengste; Sir Donnerhall, Wastl, Golden Eye, Final Destination, Waldjunge, Seattle's GT'aime, N'oubliez jamais, Party Shaker, Deo Volente und Costa.
      Nachdem dies auch getan war ging es an die Fohlenweide, wo wir Bambina und Backfett mit Chestnut, Capri und Caddylack vergesellschaften.
      Alles in Allem klappte das Ganze super und ich konnte sie gutes Gewissens, ohne Bedenken nun zusammen mit den anderen auf die Koppel stellen. Das nannte ich mal einen gelungenen Tag.​
    • Bracelet
      Das 1. Vereinsturnier
      Nachtrag vom 18. November 2015

      Schon um 4 Uhr morgens verließen ich mit meinem Trainer und TT Ricardo unser Gestüt. Es ging nämlich, kurz vor dem Umzug nach Schweden, von Slowenien aus nach Kanada, wo das erste offizielle Joelle-Vereinsturnier stattfand. Dressur, Fahren und Galopprennen standen dabei auf dem Plan, weshalb ich gleich mit 3 meiner Trakehnern anreisen wollte: HGT's Nightmare und Seattle's GT'aime. Zwei sehr zuverlässige, gute Turnierpferde mit viel Erfahrung. Der dritte im Bunde, meine jüngste Hoffnung für den zukünftigen Profisport, war N'oubliez jamais. Er war erst auf sehr wenigen Turnieren gewesen, war bei 4en davon allerdings schon unter die ersten 3 gekommen und sollte nun in Kanada seine erste M-Dressurprüfung absolvieren.
      Aber erst hatten wir einen langen Weg vor uns. Und was noch aufregender war - wir folgen mit dem Flugzeug. Mit den Pferden. Wir mussten erst zum Flugharfen fahren, wo wir einen speziellen 'Vip'-Ausweis bekamen und zusehen durften, wie die Pferde verladen wurden. Seattle war gewohnt ruhig und Nighti zickte rum, als sie auf die Rampe musste. N'oubliez jamais, Schnuller, war noch etwas ängstlich und zurückhalten.
      Wie dem auch sei. In Kanada gelandet fuhren wir direkt vom Flugharfen zu Amy Flemings auf ihr Gestüt, wo wir unsere Pferde in der Zeit des Turnieres einstellten.
      Seattle und Nightmare waren dabei schon routiniert und zeigten keine großen Probleme - sie waren es gewohnt in fremder Umgebung untergebracht zu sein. Schnuller allerdings zeigte sich ungewohnt nervös und aufgeregt, wobei ihn nichts beruhigen konnte und er die anderen Pferde ebenso unruhig machte, da er ununterbrochen von hier nach da hüpfte und wieherte.
      Deshalb beschloss ich ihn mir noch einmal raus zu nehmen und ihn etwas zu arbeiten. Dabei gingen wir etwas Springen, zum Stressabbau, auch wenn wir übermorgen in der Dressur starteten.
      Dabei wurde Schnuller langsam müder und damit ruhiger. Am nächsten Tag ritt ich meine drei Trakehner nur einmal eine Stunde lang, damit sie etwas Ruhe von dem ganzen Stress bekamen.
      Und dann kam der Turniertag. Ich putzte mich und meine Pferdchen etwas auf und schaute, dass sie alle schick waren. Ricardo flechtet mir dabei die Mähnen ein und half putzen.
      Die erste Prüfung war mit Schnuller. ,,Und nun sehen wir den 5 ährigen Trakehnerhengst N'oubliez jamais, ein Sohn des Dschehims und der Moonfang, einer Pacey-Tochter. Im Trab wurde eingeritten und bei X gehalten und die Richter gegrüßt. Dann ging es im Trab wieder los und auf die rechte Hand. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wie glänzend die Prüfung für unsere Verhältnisse laufen sollte. Immerhin hatte ich nicht erwartet, dass er das SO gut macht. Er zeigte eine gute Anlehnung sowie Losgelassenheit und die Eleganz dieser edlen Warmblutrasse, der er angehörte. Ebenso brav zeigte er sich beim Durchparieren und das Angaloppieren klappte perfekt. Auch der Außengalopp und der fliegende Galoppwechsel war ausgezeichnet. Und ehe ich mich versah hielten wir schon wieder bei X und grüßten die Richter. Wahnsinn. Ich war wirklich, wirklich stolz auf ihn.
      Dann folgte Nighmares S* Dressur. Wie gewohnt war sie on Point - einfach da, völlig konzentriert und gehorsam. Sie war wirklich einfach toll. Die schweren Lektionen wie die Pirouetten, die Wechsel, usw. - sie nahm sie mit einer solchen Leichtigkeit mit, dass es einfach aussah als wäre das ganze ein Klacks für sie. Und das, obwohl sie schon langsam für ihre Winter und Fohlenpause abtrainiert wurde und die anspruchsvolleren Lektionen länger nicht geübt hatte. Ja, es war erstmal ihr letztes Turnier, weshalb wir auf die Wertnote auch schon sehr gespannt waren, als wir am Ende am langen Zügel das Viereck verließen.
      Anschließend folgte das Fahren von Ricardo und Seattle. Es war ein netter, aber dennoch anspruchsvoller Parcours. Da Seattle aber doch schon in der Klasse L startete, war er sehr geübt und meisterte das ganze recht gut. Dass er an diesem Tag etwas nervös war, war für ihn sehr ungewöhnlich, durch den Trubel aber nachvollziehbar. Außerdem rannten hier überall Stuten rum und im Endeffekt war er ja doch ein Hengst, wenn auch ein sehr gelassener. Auch seine Noten erfuhren wir erst später, weshalb es dann zur Rennbahn ging.
      Seattle wurde an seinen Jockey übergeben und durfte sich noch etwas ausruhen. Erst vier Stunden später ging es dann in den Führring, wo er von vielen Augen begutachtet wurde. Da es kein reines Warmblutrennen war, er diesmal auch gegen Vollblüter antrat, war es umso spannender. Doch der Hübsche war schlank, sportlich, hatte eine kräftige Hinterhand und besaß einfach dieses gewisse etwas, was umso mehr zeigte, dass er hoch im Blut stand.
      Als es zu den Startboxen ging setzten wir uns möglichst in die Mitte der Tribüne. Hier hatten wir eine tolle Sicht auf das Geschehen. Und dann fiel auch schon der Startschuss. Und da lief er: Er war gut weg gekommen, unter den ersten 3 Pferden. Es war wirklich beeindruckend, wie schnell dieser Hengst laufen konnte. Möglicherweise lag es an seinem Gebau, seiner Abstammung, am Training oder einfach nur der Begabung oder der Leidenschaft die Seattle hatte, wenn er Rennen lief.
      Wir sahen das Rennen gebannt mit an und waren am Ende mehr als zufrieden mit ihm. Dann, einen Tag später, flogen wir wieder zurück nach Slowenien, wo die 3 erst mal eine Pause gegönnt bekamen und den ganzen Tag über auf der Koppel stehen durften.​
    • Zion
      Besuch bei Bracelet

      by Zion

      Verschlafen. Mal wieder. Und heute war so ein wichtiger Tag, denn es ging zu Bracelet nach Slowenien. Schnell hatte ich mich angezogen und gewaschen. Angie drückte mir noch eine Lunchbox in die Hand. Ich umarmte sie kurz und rannte ins Auto um zum Flughafen zu fahren. Gerade noch so hatte ich den Flieger geschafft. Auf nach Slowenien!



      Da die liebe Bracelet gerade nicht da war, bat sie mich, dass ich ihre Pferde pflege. Vom Flughafen aus nahm ich ein Taxi und fuhr zum Gestüt.



      Dort angekommen zog ich mir die Reitsachen an und machte mich an die Arbeit! Zu aller erst ließ ich alle Pferde des Gestüts nach draußen um die Boxen auszumisten und Futter zu verteilen. Erstmal schickte ich Dempsy, Vaconda, Vintage Gold, Winterzauber und Dreaming of better Day in die Führanlage. Anschließend durften sie zusammen mit Christmas Joy, HGT's Nightmare, Takada und Take my Hand auf die Stutenweide.



      Als nächstes waren die Trakehnerhengste dran:

      Erstmal scheuchte ich It's Showtime, Master of Gold, Batman's Rendezvous, Costa de la Bryére, Deo Volente, N'oubliez jamais, Party Shaker, Seattle's GT'aime und Waldjunge in der riesigen Halle umher. Danach durften sie sich welzen nach Lust und Laune. Nun war schon einiges an Zeit vergangen und ich brachte die Trakehner in den Stall und machte weiter.



      Nun waren die Jungpferde und Fohlen dran, alle durften auf der Weide rumtoben. Also brachte ich VK Gunna Whiz, Backfett, Bambina, Capri, Caddylack und Chestnut nach draußen.



      Also nun fast fertig mit der Arbeit, machte ich mich an den Nebenstall. Angels Kiss, Birdcatcher, Black Pearl, Donella, Golden Eye, Herbstblüte, I've got the move like jagger, Simple little Melody und Sir Donnerhal hatte ich bereits nach draußen geführt und brachten nun den anderen Teil des Stalls nach draußen. Es war nur noch 1 Pferd da und zwar Wastl. Nun war es vollbracht! Alle Pferden waren versorgt und ich konnte nach Hause fliegen.
    • Bracelet
      Hufschmiedbesuch
      20. Juli 2016

      Heute war wieder einmal einer der anstrengenden Tage im Leben gekommen. Der Routinetermin beim Hufschmied stand an und bevor ich mein Amt in ein paar Wochen niederlegen würde musste ich ein letztes Mal an die Hufe meiner Pferde. Hufe, Hufeisen - irgendwie konnte ich den ganzen Kram nicht mehr sehen. Umso mehr freute ich mich nun auf die Tage in denen ich stattdessen Jungpferde ausbilden würde und mit erfahrenen Pferden arbeiten könnte um Feinheiten zu verbessern. Auch bei meinen eigenen Pferden würde ich also bald Hand anlegen dürfen - ich wartete nur noch auf die Bestätigung und meiner Trainerlizenz.
      Nun seufzte ich allerdings erstmal und arbeitete Box für Box ab. Begonnen wurde mit Dempsey. Sie lief bisher barfuß und sollte heute beschlagen werden. Zuerst musste ich ihre Hufe allerdings kontrollieren: Alles in Ordnung. Dann wurde noch schnell aber gründlich ausgeschnitten und anschließend folgte auch schon der neue Beschlag.
      Damit wanderte ich auch schon zur nächsten Box: Vaconda; mein süßes Alterchen. Alt war sie nicht wirklich aber in meinem Stall, in dem beinahe nur Pferde unter 7 standen stach die 13jährige Stute natürlich etwas heraus. Hufzustandsmäßig aber ganz und gar nicht. Deswegen war ich bei ihr auch sehr schnell fertig. Ausschneiden und ein wenig Hufbalsam, dann war's das auch schon wieder.
      Next: Winterzauber. Wizza war heute eher müde und etwas träge, weshalb ich mir etwas Sorgen machte. Allerdings schätze ich, dass dies mit den Hormonen im Zusammenhang mit ihrem Fohlen stand. Mein Hufschmiedbesuch bei meiner Braunen verlief absolut komplikationslos und am Ende waren ihre Hufe wieder in bester Ordnung. ,,Feines Mädchen.'',sagte ich liebevoll und tätschelte ihren Hals.
      Dreaming Of Better Days war die nächste. Als ich zu ihr kam kaute sie gerade an ihrem heu, ganz genüsslich und zufrieden. Dreamy schien also von dem von mir verordneten Zwangstag Boxenruhe für alle meine hufschmiedbedürftigen Pferden wenig betrübt zu sein. Nur mein Herumwerkeln an ihren Hufen schien etwas zu stören - beim fressen nämlich. Dennoch hielt sie brav still und erleichterte mir meine Arbeit. ,,So. Fertig.'',sagte ich dann und gab ihr noch eine Karotte.
      Anschließend ging ich in die Futterkammer und holte ein paar Kräuter, welche ich unter WInterzaubers Extrafutterportion mischte. Sie sollten sie etwas aufputschen und den Kreislauf stabilisieren. Sie nahm das ganze dankbar an und ich blieb noch ein wenig bei ihr.
      Dann ging ich zu Christmas Joy. Sie war im Gegensatz zu Dreamy wenig begeistert über die Zwangsruhe. Sie lief nämlich kreise in ihrer Box als ich kam. ,,Hee.'',sagte ich und sie fuhr kurz zusammen. Im nächsten Moment aber spitzte sie ihre Öhrchen und kam neugierig auf mich zu. Ich streichelte sie einige Zeit lang und untersuchte dann gründlich ihre Hufe. Auch ausgeschnitten und neu beschlagen wurde mein Schimmelchen. Sie zeigte sich geduldig. ,,Gute Joy.''
      Nighti war mein nächstes Opfer. Mein rabenschwarzer Liebling. Trächtigkeitsbedingt war ich sie schon sehr lange nicht geritten, was ich sehr bedauerte aber sich möglicherweise bald ändern könnte. Mal schauen - vielleicht ließ ich sie auch Koppelpferdchen sein, zumindest noch eine gewisse Zeit lang. Meine Stute wurde untersucht, ausgeschnitten, etwas korrigiert und ebenso neu beschlagen. ,,Brave Maus.'',sagte ich dann sentimental und ließ sie in ihrer Box zurück.
      Take my Hand und Takada erledigte ich daraufhin sozusagen in einem Aufwasch. Auch sie wurden behutsam ausgeschnitten, nach ausführlicher Kontrolle natürlich, und beschlagen.
      Dann ging's an meine Trakehnerhengste. Deo Volente, Batman's Rendezous, N'oubliez Jamais, Party Shaker, Seattle's GT'aime und Waldjunge. Sie alle bekamen ebenso das selbe Routineprogramm wie meine Stuten und die selbe Arbeit sollte bei den Pferdchen im Nebenstall folgen.
      Sookie, Birdcatcher, Angels Kiss, Black Pearl, Golden Eye, Donella, Herbstblüte, Simple Little Melody, Wastl und Donnerhall. Bei ihnen allen das selbe Prozedere. Es war wirklich mühsam. Wie froh ich doch war diese monotone Arbeit zukünftig nicht mehr verrichten zu müssen.
      Am darauffolgenden Tag machte ich auch noch It's Showtimes Hufe. Der Hengst zeigte sich dabei gewohnt vorbildlich und erfreute sich danach einer ausgiebigen Streicheleinheit.​
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  • Album:
    DVTS' Hauptstallungen ♥
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    Bracelet
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    21 Okt. 2015
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    Height:
    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • HGT's Nightmare
    Rufname: Nighti

    *Oktober 2008
    Stockmaß: 1,70m
    Fellfarbe: Rappe
    Abzeichen: keine
    Rasse: Trakehner
    Geschlecht: Stute

    Abstammung:
    Aus der: Ysun
    Aus d.: Mon Cherie
    Von: Royal Champion

    Von: Pacey
    Aus d.: Daughter of Glory
    Von: Possibility


    Charakter: feurig, unberechenbar, gelehrig

    Gesundheit: sehr gut
    Hufzustand: 2x vorne beschlagen

    Zur Zucht zugelassen ja [x] nein [ ]

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    Gewinnerin der 432. SK
    Zweitplatzierte der 69. SdM Wahl
    Vererbung-Farbcode: Eeaa
    Zucht: Den Vackra Trakehner Stud

    Nachkommen:
    - Brouk
    (Vater: Seattle's GT'aime │ Jahrgang 2011(?))
    - DVTS' Colour the Nightsky
    (Vater: Cadiz │ Jahrgang 2016)

    Qualifikationen:
    Galopprennen: E
    Western: E
    Springen: S
    Military: A
    Dressur: S*
    Distanzreitsport: E
    Fahren: L

    Erfolge:

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    Gewinnerin des 278. Dressurturniers
    Zweitplatzierte des 321. Dressurturniers
    Zweitplatzierte des 316. Springturniers
    Gewinnerin des 317. Springturniers
    Zweitplatzierte des 324. Dressurturniers
    Zweitplatzierte des 325. Dressurturniers
    Zweitplatzierte des 244. Fahrturniers

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    Zweitplatzierte des Joelle World-Cup 2015 - Dressur
    Drittplatzierte des Joelle World-Cup - Springen
    Zweitplatzierte des 1. Vereinsturnier - Dressur

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    Beste Stute der Leistungsschau August 2016 - WN 9,05

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    Besitzer: Bracelet
    Ersteller / Züchter: Stelli
    VKR: Stelli
    Verkäuflich: Nein

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