1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Kirbeeh

HGT's Gavião

Aus der: ChramisaVon: JadeRasse: LusitanoGeschlecht: HengstGeburtstag: 10. Mai 2011Fellfarbe: heller FuchsAbzeichen: 4x. halbw. FußStockmaß: im WachstumCharakter: aufmüpfig, munter, verspielt (entwickelt sich grade)Besondere Eignung: vorraussichtlich Dressur Besitzer: HuskyJennyPferd erstellt von: StelliVkr: Stelli | Hofgut Tannenheide lebenslangZucht: Hofgut TannenheideZuchtzulassung: ja [ ] nein [x]QualifikationenDressur Klasse:Springen Klasse:Distanz Klasse:Western Klasse:Galopprennen Klasse:Military Klasse: Fahren Klasse: Erfolge- Png

HGT's Gavião
Kirbeeh, 12 Mai 2014
    • Ranjit
      Mein Besuch bei HuskyJenny
      Ich hatte von Huskyjenny den Auftrag bekommen, mich um fünf ihrer Pferde zu kümmern. Nachdem ich mich daheim fertig gemacht und gefrühstückt hatte, stieg ich ins Auto und gab noch die Adresse ins Navi ein. Anschließend startete ich das Auto und fuhr los. Nach 1 1/2 stunden Fahrt kam ich auf Husky´s Hof an und suchte mir einen freien Parkplatz. Das Wetter spielte auch wunderbar mit. Stieg aus dem Auto aus und schaute mich neugierig auf dem Hof um. Anschließend ging ich auf das große Stallgebäude zu und betrat den Stall. Wir hatten vereinbart, dass wir uns im Stall treffen und sie mir alles zeigt und ich dann allein weiter machen kann. Ich entdeckte sie vor der Sattelkammer und ging lächelnd auf sie zu. Als sie mir alles gezeigt hatte ging sie ins Haus und ich ging wieder in die Sattelkammer. Dort nahm ich das Halfter, den Führstrick und die Putzbox von HGT´s Gavião mit. Nachdem ich die Box des Hengstes gefunden hatte, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Der Jährling streckte mir neugierig den Kopf entgegen und schnupperte gleich an meiner Jackentasche, ob ich irgendwelche Leckerlie´s dabei hatte. „Nein, ich habe keine dabei du Schlingel“, sagte ich grinsend und legte ihm sein Halfter an. Als ich auch den Führstrick befestigt hatte, führte ich den Hengst aus dem Stall und band ihn davor an. Nun öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an den Hengst zu putzen. Als das Fell wieder glänzte, legte ich die Bürsten wieder zurück in die Putzbox und nahm nun die Mähnenbürste heraus. Ich fing mit dem Schopf an und arbeitete mich weiter, bis der Schweif an die Reihe kam. Diesen verlas ich erst, nachdem ich ihn mit der Hand verlesen hatte. Anschließend fuhr ich mit der Mähnenbürste noch mal durch. Nachdem ich die Mähnenbürste zurück gelegt hatte, nahm ich nun den Hufkratzer heraus und fing an seine Hufe zu säubern. Ich legte den Hufkratzer nun zurück und holte aus der Sattelkammer seinen Kappzaum und seine Longierleine. Wieder bei ihm angekommen, nahm ich ihm sein Halfter ab und legte ihm den Kappzaum an. Ich befestigte die Longierleine am Kappzaum und führte den Hengst auf den Außenreitplatz. Dort lies ich ihn erst mal zehn minuten im Schritt laufen, bis er sich aufgewärmt hatte. Anschließend lies ich ihn traben und galoppieren. Nach einer halben stunde lies ich ihn dann noch mal für zehn minuten im Schritt laufen und führte ihn dann zum Waschplatz. Dort spritzte ich ihn kurz mit dem Schlauch nass, was ihm offensichtlich gefiel und rieb ihn dann trocken. Anschließend brachte ich ihn auf die Weide, wo ich ihm den Kappzaum abnahm und zurück in den Stall ging. Auf dem Weg zur Sattelkammer nahm ich die Putzbox mit und verstaute die Sachen an ihrem Platz. Nun nahm ich die Sachen von Negresco mit. Ich suchte seine Box und fand sie schließlich. Nachdem ich die Putzbox abgestellt und die Boxentür geöffnet hatte, betrat ich die Box. Der Hengst, sah mir schon stur entgegen mit angelegten Ohren. „Na, das kann ja was werden“, dachte ich und ging auf ihn zu. Der Hengst brummelte vor sich hin und machte anstallten, mir seinen Hintern zu zudrehen. Ich ließ es ihm aber nicht durchgehen, in dem ich schnell zu ihm spurtete und ihm das Halfter anlegte. Schnell befestigte ich noch den Führstrick am Halfter und führte ihn aus der Box heraus. Nachdem ich ihn angebunden hatte, scharrte er stur mit dem Vorderhuf. „Nützt dir nichts, du wirst jetzt geputzt und bewegt“, sagte ich, „ob du willst oder nicht.“ Ich öffnete die Putzbox und nahm den Striegel und die Kardätsche heraus. Nun fing ich damit an, dass ich dem Hengst das Fell bürstete, bis es sauber war. Immer wieder scharrte er mit einem der Vorderhufe, aber da musste er jetzt durch. Als ich die Bürsten wieder zurück gelegt hatte nahm ich den Hufkratzer heraus und fing an seine Hufe sauber zu machen. Als das erledigt war, legte ich den Hufkratzer zurück und nahm noch die Mähnenbürste heraus. Als ich das Langhaar mit der Hand entwirrt hatte, legte ich die Mähnenbürste wieder heraus. Anschließend holte ich aus der Sattelkammer seinen Kappzaum und die Longe und ging wieder zu ihm. Nach dem ich ihm den Kappzaum angelegt und die Longe daran befestigt hatte, führte ich den Hengst auf den Außenreitplatz. Nach dem ich ihn zehn minuten warm laufen lies, lies ich ihn antraben. Nach einer halben stunde führte ich ihn vom Platz auf den Waschplatz und spritzte ihn ebenfalls ab. Als ich auch ihn danach trocken gerieben hatte, brachte ich ihn auf die Weide und nahm ihm den Kappzaum ab. Buckelnd vor Freude galoppierte er davon. Nun räumte ich noch seine Sachen auf und nahm in der Sattelkammer die Sachen von Fury mit. An seiner Box angekommen, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Nachdem ich die Box betreten hatte, legte ich ihm sein Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte ihn aus der Box heraus. Als ich ihn angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an ihn zu putzen. Nachdem er sauber war, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Ich kämmte seinen Schopf durch, entwirrte die Mähne und fuhr anschließend mit der Mähnenbürste hindurch. Anschließend entwirrte ich noch den Schweif und fuhr dann ebenfalls noch mal mit der Mähnenbürste hindurch. Zum schluss kratze ich noch seine Hufe aus. Nun ging ich in die Sattelkammer und holte dort seinen Sattel, Schabracke und Trense und ging wieder zu ihm. Nachdem der Sattel samt Schabracke richtig lag, befestigte ich den Sattelgurt und legte ihm die Trense an. Nun führte ich ihn auf den Reitplatz und stieg auf. Nach zehn minuten im Schritt lies ich ihn dann antraben. Er hatte wunderschöne Gänge. Nach einer Weile ließ ich ihn antraben und angaloppieren. Nach einer Stunde, stieg ich wieder ab und brachte ihn zurück in den Stall. Dort löste ich den Sattelgurt und nahm ihm den Sattel ab. Ich legte diesen auf die Seite und nahm ihm auch die Trense ab. Als ich ihm das Halfter angelegt hatte, räumte ich den Sattel und die Trense auf und band den Hengst los. Auch ihn spritzte ich mit Wasser ab, trocknete ihn ab und brachte ihn auf die Weide. Nun kam Cadence an die Reihe. Nachdem ich seine Sachen aus der Sattelkammer geholt hatte, ging ich zu ihrer Box und stellte die Putzbox ab. Nun öffnete ich die Boxentür und betrat die Box. Nachdem ich die Stute begrüßt hatte, legte ich ihr das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte sie aus der Box heraus. Nun öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel & Kardätsche heraus und fing an ihr Fell zu putzen. Sie war das komplette Gegenteil von ihrem Bruder, überhaupt nicht stur. Als ihr Fell wieder sauber war und zu glänzen schien, legte ich die beiden Bürsten wieder zurück. Ich fing nun an ihr Langhaar per Hand zu entwirren. Anschließend nahm ich die Mähnenbürste und fuhr mit dieser noch mal durchs Langhaar. Zum Schluss kamen noch ihre Hufe an die Reihe. Nachdem ich die Mähnenbürste wieder in die Putzbox gelegt hatte, nahm ich den Hufkratzer heraus und kratzte ihre Hufe aus. Aus der Sattelkammer holte ich ihre Reitsachen, sattelte und trenste sie und führte sie zum Reitplatz. Dort stieg ich auf und lies sie zehn minunten im Schritt laufen. Nachdem ich sie eine Stunde auf dem Platz geritten hatte, in allen drei Gangarten und mit ihr Dressurübungen gemacht hatte, stieg ich wieder ab und brachte sie zurück in den Stall. Dort sattelte und trenste ich sie ab. Anschließend führte ich sie zum Waschplatz und verschaffte ihr ebenfalls eine Abkühlung. Nachdem sie wieder trocken war, brachte ich sie auf die Weide. Als letztes war Soldiers Pride dran. Nachdem ich der Stute ihre Sachen aus der Sattelkammer geholt hatte, ging ich zu ihrer Box. Ich stellte die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat die Box. Nachdem ich sie begrüßt hatte, legte ich ihr das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte sie aus der Box. Als ich sie angebunden hatte, öffnete ich die Putzbox und nahm Striegel & Kardätsche heraus. Ich fing an die Stute zu putzen, bis das Fell blitze blank war. Nun legte ich die Bürsten zurück in die Putzbox und nahm die Mähnenbürste heraus. Als ihr Langhaar gekämmt war, legte ich die Mähnenbürste zurück und nahm den Hufkratzer heraus. Ich fing an, ihre Hufe auszukratzen, bis alle vier sauber waren. Nachdem ich den Hufkratzer zurück gelegt hatte, nahm ich die Putzbox und räumte sie auf. Ich nahm nun die Longiersachen mit und ging wieder zu der Stute zurück. Nachdem ich ihr den Longiergurt und den Kappzaum angelegt hatte, führte ich die Stute auf den Reitplatz. Dort ließ ich sie zehn minuten im Schritt laufen. Anschließend lies ich sie antraben. Nach einer halben stunde war ich fertig und lies die Stute noch mal zehn minuten im Schritt laufen. Anschließend führte ich sie in den Stall und nahm ihr die Longiersachen ab. Danach führte ich die Stute zum Waschplatz und spritzte sie ab. Nachdem sie wieder trocken war, brachte ich sie auf die Weide. Nun holte ich Schubkarre und Mistgabel und mistete die Boxen der fünf aus. Anschließend verteilte ich frisches Stroh. Nachdem ich die Schubkarre und Mistgabel aufgeräumt hatte, fegte ich noch die Stallgasse und gab Huskyjenny bescheid, dass ich fertig war und fuhr wieder müde nach Hause.​
      9228 Zeichen (C) Yvan​
    • Eowin
      Tierarztbericht für HGT’s Gaviao
      Tierarztpraxis zum Gestüt Federsee

      Als nächstes kam Jenny mit einem Dreijährigen um die Ecke.
      Der Kleine war mir noch völlig unbekannt, sodass Jenny mir kurz die Geschichte von dem Fuchs erzählte.
      Gezogen worden war er von Stelli auf dem Hofgut Tannenheide und kam dann vor kurzem zu Jenny, kannte bisher jedoch noch nicht viel.
      Dies machte sich bei der Musterung des Kleinen auch direkt bemerkbar: er war sehr aufmerksam, folgte jeder meiner Bewegungen, stand eigentlich selten still und schnappte nach mir, als ich ihm den Hals klopfen wollte.
      Ganz klar, der Lusitano-Hengst war derzeit in seiner Flegelphase.
      Doch davon ließ ich mich nicht abschrecken und klopfte ihm dennoch den Hals. Er zuckte leicht weg und beäugte mich misstrauisch von seitwärts, ließ es aber ohne Gegenwehr über sich ergehen.
      Auch für ihn zog ich die Impfungen auf – er bekam ebenfalls Influenza, Tetanus und Herpes. Auch bei ihm müsste die Impfung in vier bis acht Wochen wiederholt werden, damit er den Impfschutz nicht verlor.
      Er war beim Impfen an sich erstaunlich entspannt und ließ es – ohne zucken! – über sich ergehen, sodass ich ihn sofort überschwänglich lobte und ihm eine Möhre gab, sodass der Tierarzt bei ihm in positiver Erinnerung bleiben sollte.
      Dass er anschließend abmistete, kam mir für die Kotprobe ganz gelegen, so musste ich bei dem Kleinen nicht hinten drauf packen.
      Ich sammelte eine Probe ein, beschriftete das Röhrchen und klopfte ihn nochmals.
      Nun war er auch schon fertig und durfte wieder in die Box.
      Da er mein letzter Patient gewesen war, verabschiedete ich mich auch von Jenny und machte mich auf den Heimweg.
      Außerhalb des Stalls stellte ich schnell fest, dass der Regen inne gehalten hatte. Zwar hing der Himmel voll von dicken, dunklen Wolken und ich war mir fast sicher, dass da noch etwas kommen würde, aber zumindest würde ich auf dem Rückweg erstmal nicht mehr ganz so langsam fahren müssen. Das Wasser stand Knöcheltief, als ich langsam zum Auto watete – so ein Regen, als folge die Apokalypse.
      Kopfschüttelnd setzte ich mich ins Auto und strich mir die nassen Haare aus der Stirn, bevor ich im Terminkalender diesen Termin abharkte.

      Auswertung der Kotprobe von Gaviao:
      Bei Gaviao ist kein besorgniserregender Bestand an Würmern und weiteren Parasiten gefunden worden. Derzeit ist ein Entwurmen noch nicht nötig, ggf. können auch natürliche Mittel zur Verfügung gestellt werden, um den Befall nicht anwachsen zu lassen. Aber Maßnahmen müssen so nicht erhoben werden.

      Insgesamt 10611 Zeichen
    • Svartur
      [​IMG]


      [SIZE=11pt]
      Tag 1:
      [/SIZE]

      [SIZE=11pt]Langsam schlug ich meine Augen auf und erschrak. „Wo bin ich hier?“, schoss es mir sofort in den Kopf. Schockiert sprang ich auf bis mir einfiel, dass ich noch immer bei Jenny zu Besuch war. An fremde Wohnungen konnte ich mich einfach nicht gewöhnen… Beruhigt zog ich mich in Ruhe an und ging hinunter in die Küche. „Guten Morgen Fynja, hast du gut geschlafen?“, empfing mich Jenny sofort mit einem Lachen. Fröhlich nickte ich und plauderte ein wenig mit ihr. „Heute würde ich gerne mit dem kleinen Gavião vorknöpfen, würde das gehen?“, fragte ich. Prompt kam die Antwort: „Na klar, mal schauen was der Gute sagt. Das Halfter kennt er bereits vom täglichen Putzen und auf die Koppel bringen, mehr hat er allerdings noch nicht gemacht, langsam wird’s aber Zeit, er ist schließlich schon drei Jahre alt..!“. Wir redeten noch ein wenig bevor ich in den Stall entschwand, der für mich auch nach drei Tagen noch immer fremd war. Ich irrte einige Zeit umher ehe ich endlich die richtigen Halter fand, an denen die Halfter der Fohlen hingen. Ich schnappte mir das des kleinen Hengstes und zog mit ein paar Putzbürsten und Leckerlis bewaffnet los. „Na Kleiner, hast du Lust auf etwas Arbeit?“, fragte ich scherzhaft und machte mich erstmal etwas mit ihm bekannt. Gavi war wie beschrieben sehr neugierig und akzeptierte mich sofort. Ich kraulte ihn ein wenig ehe ich das Halfter überzog und ihn vor der Box anband. Der Hengst folgte mir gehorsam und benahm sich auch während dem putzen absolut vorbildlich. Immer wieder lobte ich ihn um ihn in seinem Tun zu bestätigen, er war wirklich ein kleiner Schatz und ich schloss ihn direkt in mein Herz während ich das flauschige Fell mit der Kardätsche bürstete. Anschließend kämmte ich Mähne und Schweif und kratzte die Hufe aus. Der ganze Prozess war dem Hengst bekannt, der schwierige Teil kam erst jetzt: Zum ersten Mal in seinem Leben würde es in den Roundpen statt auf eine der Koppeln gehen… doch aufgrund seiner vorwitzigen Art machte ich mir keine Sorgen, dass er vor etwas Angst bekommen würde – im Gegenteil, ich vermutete, dass er wohl eher etwas zu anhänglich sein würde um ordentlich außen herum zu laufen. Der Weg in den Roundpen gestaltete sich einfach und Gavi folgte mir brav. Drinnen lobte ich ihn und ließ ihn sich in Ruhe umschauen bevor ich ihn ein paar Runden führte. Nachdem der Hengst mit allem bekannt gemacht worden war, löste ich den Panikhaken vom Halfter und wie erwartet weichte der Kleine nicht von meiner Seite. Zuerst versuchte ich es mit Augenkontakt um nur einen leichten Druck auszuüben, doch der Hengst ließ sich einfach nicht beirren, sodass ich langsam anfing den Druck zu erhöhen und mit den Armen wedelte. Respektvoll wich er ein Stück zurück, sodass ich ihn direkt lobte und dann weiter Druck ausübte. Wenig später hatte er verstanden was ich von ihm wollte und trottete brav im Schritt an der Wand außen herum. Nach weiteren zehn Minuten machte ich Schluss, lobte ihn und brachte ihn noch einigen Leckerlis zur Belohnung auf die Koppel zu den anderen Junghengsten, die bei Jenny am Hof lebten. [/SIZE]

      [SIZE=11pt]Die folgenden Tage:[/SIZE]

      [SIZE=11pt]Gavi machte die nächsten Tage tolle Fortschritte und hatte das Prinzip des Laufenlassens verstanden. Er arbeitete gut mit und schien echt Spaß an der Arbeit zu entwickeln, sodass er mir sogar nach einigen Tagen zuwieherte. Auch ich verliebte mich mehr und mehr in den Racker, verwöhnte ihn täglich mit Leckerlis und Brot und entschied mich an einem Tag dazu ihn zu waschen. Er war noch nie mit dem Wasserschlauch in Berührung gekommen und wich vorerst zurück als ich mit dem Schlauch ankam. Doch bald schon überwog seine Neugierigkeit und er fing an den Schlauch anzuknabbern. Als ich dann auch noch das Wasser anmachte begeisterte er sich vollends für das kühle Nass – was an einem heißen Sommertag in Spanien auch kein Kunststück war. Viel zu schnell hieß es für mich dann auch schon Abschied nehmen… Ein letztes Mal brachte ich Gavi zwei Leckerlis und schmuste ein wenig mit ihm bevor ich zum Taxi ging, wo Jenny bereits stand um mich zu verabschieden. „Es war eine echt tolle Zeit bei dir und die Pferde… am liebsten würde ich ja alle mitnehmen..!“, sagte ich lachend. Doch noch während ich lachte merkte ich auch, wie mir eine Träne über die Wange kullerte – ich würde Spanien echt vermissen! Ich verabschiedete mich noch in Ruhe, versprach wieder zu kommen und stieg dann in das Taxi, was mich zum Flughafen brachte.[/SIZE]

      [SIZE=11pt]
      [/SIZE]
    • Kirbeeh
      Haras Equitador Teil 2
      Regnerischer Tag in der Provinz Katalonien. Inzwischen haben wir uns gut eingelebt, leben nun seit einem halben Jahr auf dem Gestüt. Alles hat seinen Platz gefunden. Das Wetter war immer schön angenehm, langsam neigt es sich zur Winterzeit. Allerdings war von der Kälte kaum etwas zu spüren. Leider hatte ich in letzter Zeit ziemlich viel um die Ohren, die Zucht sollte längst stehen, doch die Umbauten des Grundstückes waren enorm. Alles im Spanischen Stil, eine Finca als Gestüt sozusagen. Vor allem gefielen mir die neuen Boxen. Heute ging alles ums pflegen. Ich habe die Pferde in drei Rassen unterteilt, anschließend zusätzlich meine Freizeitpferde. Ich begann mit den Andalusiern. Ich führe Cadence als erstes aus der Box hinaus und ließ sie dort stehen. Sie machte keine Faxen und wisch mir kaum von der Seite. Ich bemühte mich das Stroh ordentlich zu wechseln. Anschließend füllte ich noch Wasser auf, Futter gab es später. Danach kamen Emperador, Negresco und Lisonjera. Alle drei vor kurzem Gekört wurden, worauf ich richtig stolz bin. Darauf folgten Suger, Lucero, Fury, Ezio und Marismeño. Araña und Inquestador waren ziemliche Frischlinge auf dem Hof, daher habe ich mich bei denen ziemlich viel Zeit gelassen. Beide hatten schon einige Turniergewinne, allerdings waren sie trotzdem noch die unerfahrensten. Ich musste sie getrennt halten, wegen der Geschlechtertrennung. Also musste ich einen kleinen Weg hinter mir legen, nachdem ich Araña bereits bepflegt habe. Inquestador war ein richtig temperamentvoller Hengst. Er ist kohlrabenschwarz und schimmerte aus allen Ecken seines Körpers. Er ist noch nicht lange bei uns, es ist auch schwer sich mit ihm in Verbindung zu setzen, sprich sein Vertrauen zu gewinnen. Ich legte ihm ein weißes Halfter an und führte ihn aus der Box raus. Es ging relativ schnell und ich bewegte ihn langsam wieder hinein. Das Gebäude der Lusitanos war am nähsten so trottete ich vor mich hin. David kam mir entgegen. Ja, er lebte inzwischen hier, eine Liebesromanze hat es allerdings nicht gegeben. Er ist sozusagen jetzt mein kleiner Helfer, mit Pferden kann er jetzt auch endlich was anfangen. Ich ging zu den Stuten, er zu den Hengsten. Na ja, nach Flame und Chramisa ging ich anschließend zu David um nachzusehen. Chronos und Calucci waren schon fertig und er war gerade bei Raufbold dran. Ich ging zu Pichon um da zu helfen, und anschließend zu King of Darkness. Letzendlich sind wir bei Gaviao stehen geblieben. Er ist ziemlich gewachsen das halbe Jahr das er schon hier ist. Wir teilten uns erneut auf, diesmal ging er zu Exorzismus, ich wollte ihm auch etwas Spaß gönnen. Zingara, Amalia und Black Star ließen sich leicht händigen. Die Boxen waren schnell fertig, so blieben nur noch acht. Nach nochmals einer Stunde hatten Ochrasy, Ehrengold, Insane, Heartbeat, Blümchen, Douglas, Albaran und Soldiers Pride ebenfalls eine schön ausgeräumte Box. Für heute wollte ich eigentlich nicht noch mehr machen. Allerdings hat mich David doch noch überreden können heute auszureiten. Das Wetter war eigentlich ganz angenehm, ich hatte einen dünnen Pullover an und eine lange Hose mit hässlich Verdreckten Stiefeln, die ich erst mal auswechselte. Ich wusste direkt das ich Inquestador reiten wollte, und David nahm Marismeño. Wir putzten und sattelten sie. Langsam gingen wir die Steigung hoch an den Waldrand. Umgeben von Bäumen fingen wir an das Tempo zu erhöhen und mit voller Freude rasten die zwei Andalusierhengste los. Ich hatte uns ein kleines Picknick gemacht, Sandwichs und Obst. An einer Lichtung machten wir rast und ließen die Pferde essen, währenddessen wir uns auf den Boden schmissen und genüsslich aßen. Als es langsam dunkel wurde stiegen wir wieder auf die Pferde für einen Rückweg. Als wir ankamen stellten wir sie wieder in die Boxen. Das wars für mich, dachte ich, und begab mich in meine kleine Hütte nieder.
    • Kirbeeh
      Haras Equitador III
      Heftige Böen wüteten über das schöne Catalonien und riss einige Bäume mit sich. Ziemlich unüblich für die eigentlich schöne und warme Provinz. Die Äste klapperten gegen die Rollläden und die Betonwand, als ich mich endlich aufrappelte um aufzustehen. Glücklicherweise war es nicht allzu früh und so rollte ich mich um fünf Uhr aus dem Bett. Ich musste die Pferde reinbringen die noch auf der Weide standen, realisierte ich viel zu früh und schlüpfte in meine verfranzten Lieblingspantoffeln und suchte mir was annehmbares zum anziehen an. Ich entschied mich für meinen Schlafanzug, da ich mir ohnehin eine Jacke anziehen würde und blickte kurz in den Spiegel. Ich machte mich frisch, spritzte mir Wasser ins Gesicht, danach schminkte ich mich dezent um riesige Augenringe zu überdecken und kämmte meine wilden Haare zurecht. Ich starrte verwirrt auf den dunkelbraunen hölzernen Küchenboden als ich an meinem Kaffee, der gar nicht mehr nach Kaffee schmeckte, nippte. Noch in träumen vertieft weckte mich eine vertraute tiefe Stimme. David stolzierte munter in die Küche hinein und schenkte mir sein Colgate lächeln. Ich grinste zurück. Inzwischen waren wir ein Jahr in Spanien, es war wunderschön hier. Ich vermisse das alte Leben in Deutschland zwar, allerdings erwartet mich hier ein langes aufregendes Leben. Spanisch hab ich auch gelernt, so halb. Ich besuchte jeden zweiten Tag den Deutsch-Spanisch Unterricht um hier besser klarzukommen. Allerdings bin ich der totale Sprachmuffel und durch meine Aussprache verstand mich sowieso keiner, also kämpfte ich mich grundsätzlich mit meinem Englisch durch. Auch wenn David mich anspornte wie sonst keiner, es war schwer. Heute war wieder einer dieser tollen Spanischkurs Tagen. Es war immer ein gemischtes Gefühl wenn ich in den Raum eintrete. Immer um Punkt neun Uhr trafen wir uns alle und begannen erst mal zu erzählen was wir den Tag alles gemacht haben. Ich sag dann einfach das ich Kaffee getrunken habe und fertig, bekannt war zwar das ich ein Gestüt hatte, aber durch meine Kaffee Geschichten haben sie wohl den Anschein das ich Personal habe der die ganze Arbeit macht. Schön wärs, aber ganz ohne mich geht’s auch nicht. Zum Glück habe ich David, denn die Stallburschen verstehen kein Wort Deutsch. Um Halb sechs machte ich mich schließlich auf den Weg nach draußen, das Wetter wurde kaum schlimmer, aber auch nicht besser. Ich öffnete die Haustür und bekam den Sturm erst mal richtig mit. Ich liebe stürme, aber nicht die Arbeit die damit verbunden war, in Deutschland waren sie recht häufiger, wobei ich das nach einem Jahr Aufenthalt hier kaum beurteilen kann. Die Haare klatschten mir in mein Gesicht hin und her, ich kehrte um um mir meine Haare festzubinden. Derweil wartete David auf mich. Rasch kam ich die Treppe schmiegte mich an David vorbei, aus der Haustür raus. „Das übliche, nur diesmal müssen die Pferde auf den Weiden in die Boxen.“ sagte ich und bekam nur ein stumpfes nicken. Unterteilt sind die Weiden Grundsätzlich in Geschlechtern, da wir nicht unerwarteten Nachwuchs wollen. Ich begab mich auf die zweite Weide, da ich David auf die erste dirigiert habe. Hier standen Blümchen, Soldiers Pride, Heartbeat, und Your Possibe Past. Es war eine recht kleine Weide, allerdings mit einem Weidehüttchen wo sich alle hineindrängten. Der Sturm hatte einige Baumfetzen herumgewirbelt, wirklich schlimm war es allerdings nicht. Trotzdem sollte ich mich etwas beeilen denn ich wusste nicht wie das noch ausarten würde. Nach einem kleinem Ausflug ins nächstgelegene Hüttchen packte ich mir vier Halfter und Stricks. Ich öffnete das Weidentor, betritt die Wiese und schloss das Tor zunächst. Dann ging ich auf die vier zu die sich zusammenknüllten und pickte mir eine nach der anderen heraus. Sie waren alle relativ aufgedreht und nervös, was ich nur dem Wetter zuordnen kann. Ich humpelte die Hügel der Wiese zum Tor entlang, es hat wohl auch etwas geregnet, realisierte ich und führte alle aus dem Tor hinaus, welches ich anschließend wieder verschloss. Ich führte sie mehrere Meter herum zu ihren Boxen. Dort platzierte ich sie zunächst und begab mich auf die anderen Weiden. Währenddessen hatte David seine Arbeit ebenfalls erledigt und hatte Albaran ox, Douglas, Insane, Ehrengold, Ochrasy und April Snow zu ihren Boxen geführt. Er kam auf mich zu. „Danke“ sagte ich und fuhr fort:“So die Friesen sollten jetzt auch kein Problem sein, die sind alle noch auf der Weide, wegen den anderen unterhalten wir uns gleich, ich schnappe mir wieder die Stuten.“
      Die Weide war nicht weit von der wo ich eben war, David allerdings musste mit dem Anhänger wegfahren um Exorzismus und Modjo abzuholen, sie waren ziemlich temperamentvolle Hengste und sollten die Damenwelt hier nicht in Chaos versetzen. Von der ferne sah ich Black Star, Amelia und Zingara herumtrabem. Anscheinend genossen sie die kleinen Böen. Mit etwas schnellerem Schritt ging ich auf sie zu und befestigte sie um sie zu ihren Boxen zu führen. Ich führte eine nach den anderen in ihre zugehörigen Boxen und verschloss sie sorgfältig. In den Gängen hörte sich der Sturm noch gefährlicher an, als er eigentlich war. Damit sollten die Friesen allesamt gesichert sein. Die Stallangestellten sollten jeden Augenblick kommen, es wartet eine Menge Arbeit auf sie. Aber die Spanier arbeiten gerne für den Lohn. Als ich rausging sah ich David im Auto, hintendran der Anhänger mit zwei wohl gebauten Friesen. David war also auch fertig, wie schnell der das alles schafft. Anscheinend trödelte ich zu viel, dachte ich und sah auf die Uhr. Es war schon bald neun Uhr, ich hatte noch eine Stunde um den Rest der Pferde hineinzuverfrachten. Schnell ging ich meine imaginäre Liste durch. Von den Lusitanos waren King of Darkness, Pichon, Flame, Chronos, Gaviao und Ariabolo noch auf der Weide, während Chramisa, Calucci, Raudbold und Kinderlachen schon stationiert waren. Es waren zuviele, also musste ich mit David teilen. „Wir müssen jetzt teilen“ ich sah ihn genervt an, ich hatte keine Lust mehr, gleich noch zum Spanischkurs. „Also du wieder Hengste, ich Stuten?“ Er nickte. „Ich hol dann Flame mit erstmals, und kümmere mich dann noch um Chronos und Ariabolo.“ Wir machten uns auf den Weg, und erst mal musste ich Flame mit mir nehmen da sie die einzige Stute war, zusammen mit den anderen Hengsten wollte ich sie auch nicht führen. Es ging alles schneller als Gedacht, so waren alle Lusitanos auch in den Boxen. Die Zeit drängte und ich musste los. Ich ging in das Haus zurück, suchte mir die Materialien zusammen und verabschiedete mich von David. „So ich muss jetzt los zum Kurs. Von den Andalusiern sind Emperador, Negresco, Suger, Lucero, Ezio, Fury, Marismeño und Inquestador in den Boxen, also alle Hengste. Cadence, Lisonjera, Araña und Echo sollten eigentlich kein Problem für dich sein. Falls doch, die Stallhelfer sollten jeden Augenblick kommen, da kannst du die ja Fragen. So ich bin in einer halben Stunde wieder da.“ Ich umarmte ihn und machte mich auf zu meinem Motorrad und auf dem Weg zur Schule. Ich fühlte den Seitenwind beim fahren was ziemlich ungemütlich war. Angekommen zog ich den Helm aus und ging zum Haupteingang der Schule. Es war eine gewöhnliche Schule für Kinder. Ich suchte den Raum und klopfte. Das Gesicht des Lehrers kam mir entgegen, mit seinem super heißem Akzent begrüßte er mich. Ola Ola. Mit der Zeit gewöhnt man sich an die Sprache. Ich war die einzige erwachsene in dem Kurs, unangenehm war es nicht wirklich, nur verwunderlich. Hier sitzen viele Deutsche Kinder, dessen Eltern sich entschieden haben hier hin zuziehen um ihrem Job nachzukommen. Das hätten meine Kinder sein können. Heute lernten wir eine weitere Zeitform und mehr Vokabeln. Aber zunächst, erst einmal schön erzählen was wir so gemacht haben. Ja also ich bin durch peitschende Äste aufgewacht und musste erst mal drei dutzend Pferde woanderhinschleppen. Dachte ich, als ich allerdings an der Reihe war, war es wie ein Mantra, welches ich täglich aufsagte. „Ich bin heute aufgestanden. Dann habe ich meine Zähne geputzt. Dann habe ich Kaffee getrunken.“ Diesen Satz konnte ich in und auswendig. Der Lehrer hatte wohl nichts dagegen und kicherte nur verlegen und schaute nach unten. Sein Deutsch war äußerst Charmant, mit dem Spanischem Unterton, es macht Spaß ihm zuzuhören. Er ist ein lustiger zuvorkommender Mensch und es ist wirklich niedlich wie er mit seinen jüngeren Schülern umgeht. Als die Stunde zuende war, die Kinder raus stürmten und ich gemütlich die Sachen zusammenpackte, kam der Lehrer mir entgegen. Erst fing er an etwas Spanisches zu plappern, ich konnte nur einige Wörter heraushören wie 'Essen'. Das wars auch. Fragend schaute ich ihn an, das einzige was ich zurückbekam war ein lächeln. Er kam mir ungemütlich nahe, dann ging er wieder zu seinem Pult. „Ob sie mal Zeit haben, ich würde sie gerne zum Essen einladen.“ Oh. Ich dachte zuerst er wollte Essen von mir weil er so hungrig wäre. Etwas mit dem Lehrer anfangen, nein. Verdutzt schaute ich ihn an. „Na ja, wissen sie, ich habe nicht oft Zeit, und nur sehr wenig, ich weiß nicht ob wir uns da einigen könnten.“ sagte ich mit nervöser Stimme. Es war eine komische Situation da ich nie etwas anderes in ihm gesehen habe. „Ich würde sie gerne näher kennen lernen.“ sagte er selbstsicher. Wooh, dachte ich mir. Er ist schon attraktiv, aber irgendwie habe ich keine Zeit für einen Freund, selbst für einfache Freunde bleibt die Zeit zu knapp. Ich habe wenig Freizeit, und wenn ich welche habe dann benutze ich sie um etwas zu malen, oder um zu spielen. „Ich würde gerne... aber wie gesagt ich finde wirklich schwer Zeit.“ Ich hoffe das sollte ihm jetzt bewusst sein, das ich absolut keine Zeit habe. „Wie wärs mit morgen um 21:00 Uhr?“ Ich hab doch gesagt ich habe keine Zeit. Jedenfalls morgens und mittags. Und Nachmittags, Abends eigentlich schon aber na ja. Warum eigentlich nicht. „Ok.“ War das einzige was ich rausbrachte. „Ich hole sie ab.“ Wie jetzt, der weiß doch gar nicht wo ich wohne. Anscheinend schon, denn sonst hätte er mich jetzt gefragt. Seufzend ging ich aus der Tür heraus und schaute ihn noch ein letztes mal an. So jetzt kann ich mich wieder meiner Arbeit widmen. Ich hoffe David hat es mit dem Pferden hingekriegt. Ich stieg auf mein Motorrad und bretterte los. Angekommen sah ich ein bevölkertes Grundstück. Mehrere Autos waren aufeinander gereiht, Autos von den Stallhilfen. Die hatten nun einiges zu tun, sie mussten nun so gut wie alle Stallboxen ausmisten. Ich ging durch die Gänge in den Ställen und beobachtete sie. Sie schuften zwar viel, aber auch für einen guten Lohn, daher pass ich gut auf das sie ihre Arbeit gut machen. Nach einer Kontrolle aller Boxen nahm ich mir eine Schubkarre und platzierte einen Sack mit Essen für die Pferde drauf. Wieder ging ich Reihum und portionierte den einzelnen Pferden ihre Mahlzeiten.
    • Friese
      Aushilfe bei Jenny
      Unerwarteter Weise hatte mich ein Anruf von Jenny erreicht und sie hatte gefragt, ob ich ihr helfen könnte. Natürlich hatte ich ihr zugestimmt und war nun auf dem Weg zu ihr. Am Stall angekommen sah ich, dass die Pferde bereits auf der Weide waren. Jenny kam auf mich zu und fragte mich dann „ Kannst du mir vielleicht gleich beim ausmisten helfen?“ Ich bejahte dies natürlich und lief mit ihr dann in den Stall. Dort waren nur noch Echo und Suger. Ich holte die zwei aus ihrem Boxen und lobte die beiden. Ich kannte sie bereits, da sie auf meinem Hof gestanden hatten. Als erstes brachte ich Echo auf die Weide der Stuten und dann Suger zu den anderen Hengsten. Ich ging wieder in den Stall und half dann Jenny beim ausmisten der vielen Boxen. Danach richteten wir gemeinsam das Futter her und fegten den Stall. Ich ging neben ihr raus und meinte dann zu ihr „ Darf ich vielleicht meine alten Pferde reiten?“ Jenny fand diese Idee sehr gut und meinte sie wieder ein paar andere in der Zeit reiten. Ich holte als erstes Lucero und ging dann mit Jenny rein. Sie hatte sich Raufbold geholt und ich konnte gar nicht aufhören ihn zu bewundern. Ich lobte Lucero nochmal und band ihn dann vor seiner Box an. Gemeinsam mit Jenny ging ich in die Putzkammer und holte seine Putzbox aus dem Schrank. Jenny tat es mir mit Raufbolds Kiste gleich. Ich putzte den Hengst und machte ihn dann für das Reiten fertig. Jenny und ich gingen gemeinsam auf den Platz und ritten dort die beiden Hengste nebeneinander warm. Danach begannen wir beide mit ihnen zu arbeiten. Die Hengste machten beide sehr gut mit und wir ritten sie ab. Die zwei durften schließlich in ihre Box und schlugen sich dort die Bäuche voll. Gemeinsam gingen wir wieder nach draußen und dort holten wir Pichon und Kinderlachen. Jenny hatte die beiden Putzboxen bereits hergerichtet und wir konnten so gleich loslegen. „ Wollen wir eine Runde ins Gelände gehen?“ fragte sie mich und ich nickte knapp. Ich freute mich bereits auf das Gebiet um den Hof herum. Ich mochte Spanien sehr und es war nicht, dass erste Mal das ich hier war. Im Gedanken machte ich Pichon fertig und wir gingen raus. Ich stieg auf den Rappen und wartete dann auf Jenny. Diese stieg auf ihren Hengst und wir ritten los. Kinderlachen schnaubte tief ab und Pichon tat es ihm gleich. Das Gelände war wirklich sehr hübsch und Jenny hatte es gut so ein großes Gebiet zu besitzen. „ Dein Hof und die Umgebung sind wirklich wundervoll“ meinte ich dann und sie bedanke sich dafür. Während unserem Ausritt unterhielten wir uns viel über die Pferde und ihre zukünftige Zucht und meine Zucht. Die beiden Hengste kamen nach dem Ausritt auch wieder in den Stall und fraßen auch. Wir besprachen unseren restlichen Tagesplan und machten aus, dass ich Suger und Echo auf jeden Fall noch bewegen würde. Jenny würde noch Calucci und Ehrengold reiten. Ich holte also Echo und Calucci rein während sie unser Zubehör herrichtete. Wir machten die Pferde fertig und gingen dann wieder auf den Platz. Als erstes ritten wir die beiden warm und übten dann diverse Dressurübungen. Nach dem Training durften auch sie in ihre Boxen und Suger und Ehrengold standen auf der Liste. Mittlerweile fing es bereits zu dämmern an und so entschlossen wir uns in die Halle zu gehen und nur noch leichte Sachen zu üben. Die beiden machten sehr gut mit und durften dann auch in die Boxen. Nachdem wir alles aufgeräumt hatten, holten wir Arana, Inquestador, Marsimeno und Fury von der Weide in den Stall. Jenny war mir sichtlich dankbar, dass ich ihr dabei auch noch half, denn es würde immer dunkler. Ezio Auditore de Firenze, Negresco, Cadence und Emperador folgten den Pferden die bereits im Stall waren. Die Weiden hatten sich bereits gut geleert doch einiges hatten wir noch vor und uns so beeilten wir uns die restlichen Pferde reinzuholen. Müde setzten wir uns danach nach draußen und tranken noch kurz etwas. „Danke, dass du mir geholten hast“ meinte sie dann zu mir und ich erklärte ihr, dass ich ihr immer wieder helfen würde und es mir sehr Spaß gemacht hatte. Gemeinsam gingen wir auf meinen Wagen zu und sprachen noch ein bisschen. Dann fuhr ich heim und ging noch duschen. Ich schaute mir noch einen Film an mit Simon, dem Bruder meiner Freundin.
    • Eddi
      Verschoben am 03.04.2016
      Grund:
      6 Monate keine Pflege.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Kirbeeh
    Datum:
    12 Mai 2014
    Klicks:
    879
    Kommentare:
    7