Bracelet

Herbstblüte │ Gidran │ Stute

Herbstblüte  │ Gidran │ Stute
Bracelet, 25 Aug. 2015
Cascar gefällt das.
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      23/05/2013
      Wilkommen in Burning Spring
      Pflegebericht für Love me Tender und Herbstblüte

      Es war ein sonniger Vormitag auf dem Gestüt. Ich ging heute in den Stall um zwei neue Boxen auszusuchen. Der Hauptstall war extremst leer, da durch die Zuchtumstellung die Pferde, welche hier standen, weitervermittelt wurden. Sie hatten alle ein gutes Zuhause bekommen also konnte ich dies mit gutem Gewissen tuen. Nun, heute, soll jedoch wieder Leben in den Hauptstall einkähren. Auch wenn die Weiden nicht leer wahren, da in den beiden anderen Ställen Pferde waren, war es hier viel zu ruhig.
      Ich ging ins Stutenabteil und nahm die Kreidetafel, welche an der Boxtüre angebracht war, aus ihrer Verankerung und nahm eine Kreide aus meiner Westentasche. Ich schrieb in meiner schönsten Schrift ,,Herbstblüte'' darauf. Dies war der Name meiner neuen Stute, welche nun hier in dieser box stehen sollte. Ich hoffe, sie würde nicht einsam werden. Aber das würde sie nicht. Immerhin stehe sie ohnehin die Hälfte des Tages auf der Weide, zusammen mit den anderen Stuten, und auch sonst würde sie durch das Training nicht oft i ihrer Box stehen. Ich lächelte und verteilte den Einstreu gleichmäßig in der Box. Ich hatte diese ausgesucht, da ein Fenster auf der anderen Seite der Box diese in ein angenehmes, helles, aber nicht zu grelles Licht tauchte. Dann gab ich die Kreidetafel mit dem Namen wieder in ihre Verankerung. Nachdem ich dies getan hatte, nahm ich eine Futterkarte und einen Trainingsplan und füllte diesen aus. Ich legte die beiden Zetteln dann in einen Umschlag den ich auf den Tisch in der Stallgasse legte.
      Auch für den Hengst der nun hier wohnen würde füllte ich diese Zettel aus und legte sie dann zu den anderen in den Umschlag. Darauf legte ich meinen Briefbeschwärer mit der Notiz wichtig.
      Danach ging ich auch ins Hengstabteil, wo ich ebenfalls eine Box aussuchte und auf die leere Kreidetafel den Namen meines Hengstes schrieb. ,,Love me Tender'' Fröhlich gab ich auch hier Einstreu hinein und versehte die Box mit einem Salzstein.
      Als ich damit fertig war hörte ich auch schon einen Wagen. Ich ging aus dem Stall und sah ihn; Ein großer Geländewagen mit Pferdeanhänger hielt und miimichelle stieg aus. Sie begrüßte mich und ich bot ihr etwas zu trinken an. Sie lehnte jedoch mit dem Grund, sie hette es eilig, ab und ging mit mir um das Auto herum zum Pferdeanhänger. Hier öffnete sie die Türe und ging hinein. Kurz darauf führte sie zwei wunderschöne Pferde heraus. Eine dunkelbraune, große Stute, sie etwas größer als der Hengst war und einen wunderbaren Rappen. Er beäugte mich und ich tätschelte vorsichtig seinen Hals und streichelte ihn. Dann streichelte ich auch die Stute und nahm die Beiden miimichelle ab. Diese stieg wieder in ihr Auto, nachdem sie sich verabschiedete.
      Ich blieb mit den beiden Pferden am Gestüt zurück. ,,Wilkommen in Burning Spring'',sagte ich und führe sie in den Stall. Brav folgten sie mir und zuerst ging es ins Stutenabteil. Hier brachte ich die hübsche Gidranstute in ihre Box und verschloss die Boxtüre hinter ihr. Den Führstrick hängte ich auf die dafür vorgesehene Halterung. Dann ging es auch für den hübschen Rapphengst, Love me Tender, in seine Box. Er sah leicht verwirrt aus aber sonst relativ frisch. Ich streichelte ihn liebevoll und gab ihm ein Leckerli. Dann verschloss ich auchs eine Box und verstaute den Führstrick.
      Zum Schluß streichelte ich noch die Stute durch die Gitterstäbe ihrer Box. Sie würden heute ein wenig Zeit für sich brauchen darum wollte ich ihnen heute einmal ihre Ruhe gönnen. Somit verließ ich auch bald wieder den Stall.​
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      24/10/2013 (c)Beere
      Sammelpflegebericht
      ..für die Vielseitigkeitspferde

      Heute bekam ich einen Anruf von Bracelet, sie fragte mich ob ich vielleicht Zeit hätte mich etwas um ihre Pferde zu kümmern. Da ich die meiste Stallarbeit schon erledigt hatte und auch sonst nicht wichtiges mehr vor hatte sagte ich ihr zu. Ich fuhr kurz nach dem Anruf los zu ihrem Hof und als ich dort eintraf sah ich schon die Pferde auf der Koppel grasen. Da ich noch nie zuvor auf ihrem Hof war und Bracelet auch einen Termin hatte und nicht da war schaute ich mich erstmal etwas um und versuchte mich etwas zu orientieren. Relativ schnell fand ich den Stall und auch die Sattelkammer. Jedes Pferd hatte einen Spind, in dem zum Glück auch immer ein Foto des Pferdes hing. Als erstes entdeckte ich den Spind von Love me Tender, ein Englisches Vollblut, ein Rappe mit einer Blesse. Ich versuchte mir das Bild so gut wie möglich einzuprägen und ging mit seinem Halfter auf die Koppel, welche ich schnell fand. Dank seiner Vollblut Statur erkannte ich ihn sehr schnell. Bracelet hatte mir von ihren Pferden schon einiges erzählt, daher wusste ich das Tender gerne zeigte das er ein Hengst ist. Ich putzte ihn draußen, da sehr schönes und sonniges Wetter war. Da ich leider nicht die Zeit dafür hatte mit allen Pferden sehr viel zu machen, stellte ich ihn nach einem kleinen Spaziergang wieder auf die Koppel und nahm den Warmblut Hengst Black Pearl mit. Ihn putzte ich ebenfalls und da Bracelet mir erzählt hatte das er sehr viel Potenzial hat beschloss ich mit ihm etwas in die Halle zu gehen. Er hatte tolle Gänge und ich war sehr begeistert von ihm. Nach dem Reiten putzte ich ihn noch einmal über und brachte ihn dann auf die Koppel. Diesmal ging ich zurück und harkte die Halle und fegte anschließend die Putzplatz. Dann holte ich Donella und Angels Kiss und machte mit den beiden Stuten einen kleinen Spaziergang. Erst jetz fiel mir auf wie viel Zeit schon vergangen war seit ich hier war. Mit Je´taime und Herbstblüte machte ich ebenfalls einen kleinen Spaziergang. Es schien als würden Bracelets Pferden das Gelände gefallen, weshalb ich beschloss mit Deila und Double Diamonts ebenfalls einen Spaziergang zu machen, dieser Spaziergang war allerdings etwas länger als die anderen, da Deila recht leicht zu erschrecken war. Allerdings ließ sie sich immer wieder beruhigen und wurde auch im laufe des Spaziergangs sicherer. Mittlerweile traute ich mich fast nicht mehr auf die Uhr zu schauen. Ich hatte jetzt fast meinen ganzen Tag auf Bracelets Hof verbracht und hatte immer noch nicht alle Pferde bewegt. Aber ich beschloss das ich die restlichen auch noch versorgen würde, da es noch nicht anfing dunkel zu werden konnte ich auch noch etwas mit den anderen ins Gelände gehen. Als nächstes nahm ich mir Golden Eye, mit dem ich lieber alleine einen kurzen spaziergang machte, da Bracelet mir erzählt hatte das er scheu sei und nur schwer Bindung herstellt. Mit guter Zusprache gelang auch dieser Spaziergang sehr gut. Mit Final Destination 4 und Wastl ging ich als nächstes ins Gelände, was ich dank Wastl recht schnell bereute. Er benahm sich genau so wie Bracelet ihn mir beschrieben hatte. In der einen Sekunde ist er ein Draufgänger und achtet auf alles nur nich den Weg den er entlang läuft und in der nächsten Sekunder springt er zur Seite weil er den Stein vor sich nicht gesehen hatte. Final Destination 4 aht sich gelegentlich von ihm anstecken lassen, er blieb aber die meiste Zeit ausgesprochen ruhig und gelassen. Von Touchable habe ich sehr viel gutes gehört und sobald ich sie auf der Koppel sah hatte ich mich in sie verliebt. Sie ist sehr erkundungsfreuding und sie mag es neue Sachen kennenzulernen. Außerdem ist sie sehr schlau, ich habe mit ihr ein paar Übungen gemacht, während ich sie geputzt hab. Wir haben etwas mit Hütchen gemacht und Leckerlies im Stroh versteckt und sie war immer sehr flink dabei an die Leckerlies zu kommen. Zum Abschluss gin ich mir Pearl und Scarlet Sun noch etwas ins Gelände. Kurz vor Sonnenunterganz kamen wir wieder am Stall an. Als ich die beiden gerada auf die Koppel gebracht hatte, die Halfter wieder in den Spind gehangen hatte und am fegen des Putzplatzes war klingelte mein Handy. Es war eine SMS von Bracelet: "Und? Alles gut geganen?" "Ja alles super :D," antworte ich und fegte dann schnell zuende. Dann machte ich mich auf den Weg zurück zu meinen Stall.​
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      29/04/2014
      Frühlingsputzaktion

      Da nun der Frühling auf dem Gestüt einkehrt und alles rund um das Gestüt begann zu blühen, beschloßen ich und meine Mitarbeiter auf dem Gestüt eine Frühlingsputzaktion zu starten. So sollte auch das Gestüt wieder seinen alten Glanz finden und die Pferde für die kommende Tuniersaison besonders herausgeputzt werden. Alle Mitarbeiter versicherten mir mitzuhelfen und so kam dann auch der 29. März.
      Ich kam schon um 6 Uhr auf das Gestüt und begrüßte meine Mitarbeiter. Zusammen saßen wir in der großen Gemeinschaftshalle des Gestütshauses und tranken Kaffee. Ich redete mit dem Trainer einer meiner Pferde und schlürfte gelegentlich an meiner Tasse. So verging die Zeit bis um halb 7 alle da waren.
      Dann ging es daran die Pferde auf die Koppeln zu bringen, die mitlerweile wunderschön grün waren. Sie hätten heute einen Ruhetag damit das Gestüt geputzt werden konnte und wurden anschließend auch herausgeputzt. In einem großen Schwall ging es in den Stall. Jeder schnappte sich ein oder zwei Pferde und führt sie auf die Weiden. Ich nahm Touchable, meine hübsche Apfelschimmelstute, und Donella, ebenfalls Apfelschimmel. Brav folgten sie mir und liefen dann munter auf der Koppel umher.
      Für uns ging es dann daran aus allen Boxen Heu, Stroh und co heraus zu nehmen und die Boxen mit Wasser abzuspritzen und die Gitterstäbe zu putzen. Auch die Halterungen für die Halfter und Decken wurden geputzt und ebenso die Stallgasse. In der Sattelkammer wurden alle Halterungen geputzt und die Sättel und Trensen poliert. Die Decken wurden alle gewaschen und die Halfter und Führstricke ebenfalls abgespült. Auch die Bandagen und alles andere an Ausrüstung wurde perfekt geputzt. Auch die Futtertröge, Wassertröge, Heukippen und Salzsteinhalterungen wurden wieder auf Hochglanz gebracht. Ich packte fleißig mit an und half auch die Halle neu einzustreuen und die Boxen mit Stroh wieder zu erneuern.
      Als dies alles geschafft war war es 5 Uhr nachmittags. Somit mussten wir die Pferde nun im letzten Licht putzen, aber da alle mithalfen klappte es super. Jedes Pferd, Pony und Fohlen wurde mit Glanzschampoo gewaschen, die Hufe wurden gesäubert und eingewachst und der Nüstern und die Maul und Augenpartie wurde mit Schwämmchen gesäubert. Als dies gemacht war wurden die Pferde wieder in ihre Boxen gebracht und wir genossen noch einen netten Abend zusammen.
      An diesem Tag war ich wohl fertiger als je zuvor.​
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      26/09/2014
      Der Herbst kommt und damit ebenfalls einige Veränderungen

      Allmählich wurde es von Tag zu Tag kühler, was man auf dem gesamten Gestüt im eher nördlich, in Slowenien, gelegenen Gestüt immer mehr zu spüren bekam. Langsam begannen auch die Blätter sich rotbraun zu färben und Burning Spring wurde der ersten Silbe seines Namens immer gerechter.
      Der Herbst brachte allerdings mehr als bloß eine Jahreszeitenveränderung mit sich. Unter anderem verabschiedeten sich einige Trainer und Bereiter. An ihrer Stelle sollten bald einige andere nachrücken und auch das Gestüt sollte sich auf seine neuen Ziele vorbereiten. Abgesehen davon, das wir unsere hohen Standards beibehalten möchten, wollen wir uns immer mehr auf die Selektierung und Krönung von Pferden beschäftigen. Mir war bewusst, dass es mir nicht leicht fallen würde mich von Einigen zu trennen, dennoch sah ich ein, das dies die richtige Entscheidung wäre.
      Nun wollte ich mich aber einmal wieder vergewissern, dass es allen meinen Schützlingen gut ging. Also stand ich an jenem Tag ziemlich früh auf und ging nun, in einen warmen Mantel gehüllt, Richtung Stallungen.
      Als erstes ging ich in den Stall in dem meine dressurorientierten Pferdchen zu finden waren. Als ich hinein kam wurde gerade Sir Donnerhall in seiner Box geputzt. Der 1,73m große Hannoveraner stand wie immer ganz gelassen da und beäugte mich neugierig als ich den Stall betrat. Waldjunge stand in der Nebenbox und streckte seinen Kopf aus seiner Box. Ich schnalzte mit der Zunge und sagte liebevoll seinen Namen. Anschließend gab ich ihm ein Leckerli und streichelte ihn ein wenig. Es war gerade halb 7 Uhr morgens und sein Bereiter kam erst gegen 8, weshalb er noch Zeit zum Entspannen hatte. Zuletzt geritten hatte ich den Hübschen vor etwar zwei Wochen, was allerdings bei den meisten Pferden der Fall war. Der Grund dafür war, dass er gerade mitten in seiner Ausbildung steckte, die jedes Pferd auf dem Gestüt genoss. Außerdem hatte ich leider nicht allzuviel Zeit all meine Pferde zu reiten. Insgesamt waren dies nämlich 24, zusammen mit 3 Fohlen. Dies war mitunter ein Grund weshalb ich leider einige der Süßen in liebevolle neue Hände vermitteln wollte. In Gedanken versunken hatte ich nun begonnen Waldjunge zu striegeln. Ich ließ mir Zeit und kratzte ihm auch die Hufe aus und kämmte seine Mähne und seinen Schweif. Er schnaubte genießend. Als ich dann fertig war ging ich auch zu Costas Box. Der hübsche Trakehner stand mit dem Po zu mir in seiner Box und fraß etwas Heu aus seinem Heunetz. ,,Costa.'',rief ich ihn, aber er drehte bloß ein Ohr in meine Richtung und reagierte sonst nicht. Ich öffnete die Boxtüre und setzte mich ins Stroh. Nun blickte er auf und drehte sich langsam zu mir um. Er betrachtete mich neugierig und ließ sich nun auch streicheln. ,,Braver Bub.'',sagte ich und gab ihm einen Kuss. Costa war eines der Pferde, welche ich mindestens einmal in zwei Tagen ritt. Mit ihm ging ich auch auf Turniere und wünschte mir, mit allen meinen Pferden so eine gute Beziehung zu haben wie zu ihm. Auch wenn er, wenn er fraß, nicht unbedingt gerne gestört wurde. ,,Na dann bringen wir dich mal auf die Weide.'',meinte ich und holte sein Halfter. Anschließend brachte ich ihn auf seine eigene Koppel, so wie sie jeder Hengst auf meinem Gestüt hatte. Mit den Worten ,,Heute hast du einmal einen Tag für dich.'' verabschiedete ich mich bei ihm und er galoppierte auf die Weide.
      Nun ging ich zu meinen vielseitigorientierten Pferden und/oder Freizeitpferden. Da sie alle erst gegen 11 gingen um ihr ''tägliches Fitnessprogramm'' zu absolvieren putzte ich jedes einzelne von ihnen und nahm mir viel Zeit für Streicheleinheiten. Zuerst putzte ich Love me tender; Anschließend Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS Je'taime, Black Pearl, Double Diamond, Deila, Golden Eye, Final Destination IV, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Als ich gerade meine hübsche Snow putzte, kam auch schon einer der Bereiter, der für Black Pearl und Double Diamonds zuständig war. Er grüßte freundlich und verschwand anschließend in der Sattelkammer um Sattel und Trense zu holen. Ich aber verabschiedete mich auch schon wieder bei meinen Pferden und verließ auch den 2. Stall.
      Im 3. standen nun meine springorientierten Pferden, welchen derzeit meine größte Aufmerksamkeit genossen. Deo Volente, HGT's Nightmare, Takada, Party Shaker und N'oubliez jamais ritt ich nämlich jeden Tag, wie auch meist Costa. Diese Pferde hatten heute einmal einen Ruhetag und durften den gesamten Tag auf der Koppel verbringen, wo ich sie auch gleich darauf hinbrachte. Diarado putzte ich daraufhin ganz in Ruhe und genoss die Zeit mit ihm. Anschließend holte ich Sattel und Zaumzeug sowie Gamaschen und Hufglocken. Danach ging ich ganz in Ruhe ausreiten.
      Nach einem schönen Tag auf meinem Gestüt ging ich nun am Abend ins Bett und freute mich schon auf die kommenden Tage.​
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      26/02/2015
      Stallrundgang: Ich sehe mir an, was unsere Pferdetrainer so machen

      Es war ein regnerischer Tag auf meinem Gestüt, als ich den monatlichen Stallrundgang machte. Leider hatte ich diesen schon im Vorhinein bekannt gegeben und konnte so den Tag nicht ändern, egal wie mies das Wetter heute zu scheinen schien.
      Ein Stallrundgang war immer viel Arbeit auf meinem Gestüt. Ich musste jeden einzelnen Trainer begutachten, wie er seine Arbeit machte und wie weit die Pferde beim jeweiligen Trainer bereits waren.
      Pünktlich um 7 Uhr morgens verließ ich mit einer vollen Thermoskanne, beziehungsweise diesen Coffee-to-Go Dingern, das Hauptgebäude. Es war relativ warm für Februar aber dennoch durchdrang die Nässe mich bis auf die Knochen und ich fror ein wenig. Dabei kramte ich, solange ich noch unter dem Dachvorsprung stand, nach meinem Plan.
      Der lautete für die Wintermonate wie folgend:
      6:30 Die Pferde bekommen ihre erste Futterration für den Tag
      7:00 Die ersten Trainer und Bereiter trafen am Gestüt ein, kontrollieren ihre Notizen und planen vorläufig das Training für den nächsten Tag, was sie später allerdings noch ändern können
      7:30 Die Stallburschen putzen die ersten Pferde
      8:15 Die ersten Pferde werden aufgesattelt
      8:30 Ab nun kommen die Pferde mit den späteren Trainingseinheiten nacheinander in die Schrittmaschine
      8:30 Die Bereiter bzw. Trainer übernehmen ihre Pferde und beginnen mit den vorgesehenen Trainigseinheiten.
      Okay, weiter las ich zugegeben erstmal nicht. ,,Hallo.'', grüße mich auch schon die bekannte Stimme einer meiner Trainer. Ich grüßte zurück und schlenderte dann gemütlich zum Fohlenstall.
      Dort kamen meine drei hübschen Hengstchen auch schon munter auf mich zugelaufen. Chestnut wieherte aufgeweckt, woraufhin Exciting Force und Hidden Flyer ebenfalls einstimmten. Ich streichelte sie liebevoll und verhätschelte sie. Als ich das nächste mal auf meine Armbanduhr sah, war es auch schon kurz vor halb 8, weshalb ich den Süßen eine letzte Streicheleinheit gab und dann auch schon wieder ging.
      Um exakt 7:29 kam ich bei den Springpferden an, beziehungsweise beim Springpferdestall. Ich ging hinein und sah meine süßen entspannt am Heu knabbern. Nur N'oubliez jamais stand mit gespitzten Öhrchen in seiner Box und beäugte mich. Seit er am 10. Juli zu mir gekommen war ritt ich den Hübschen jeden zweiten Tag selbst und beschäftigte mich intensiv mit ihm. Obwohl er ein Hengst mit großem Temperament war verhielt er sich mir gegenüber immer respektvoll und liebevoll. Erst neulich erzählte mir ein Stallbursche, dass er sich vom Strick gerissen hatte und weggelaufen war. Erst nach einer Stunde konnte man ihn wieder einfangen. Natürlich war dies nicht unbedingt was ich gerne hörte, aber er war, auch wenn man es ihm Äußerlich nicht anmerkte, gerade mal 4 Jahre alt und hatte einen riesigen Überschuss an Energie, was allerdings den Sport mit ihm, sollte es nicht gerade um Dressur gehen, sehr angenehm machte.
      Sein Wiehern riss mich aus den Gedanken, als der Stallbursche mit dem Putzzeug angerannt kam. Er grüßte mich freundlich und öffnete dann N'oubliez jamais Boxentüre. ,,Schnuller'', wie ich ihn liebevoll nannte, fand dies allerdings nicht so toll und hatte sich in die hinterste Ecke seiner Box gestellt. Er war nicht unbedingt ein Fand davon, dass er jeden 2. Tag zu den Pferden gehörte, die als erstes raus mussten.
      Er musste sich aber damit abfinden, da die Springpferde immer erst in die Halle mussten, um ihr tägliches Dressurtraining abzuschließen, ehe sie dann am Nachmittag Springtraining hatten und die Dressurpferde die Halle für sich hatten.
      Ehe ich mich versah hatte der Stallbursche Schnuller geschickt dessen Halfter angelegt und führte ihn nun zum Putzplatz. Er folgte nun brav und ich ging den beiden nach. Es hatte eben aufgehört zu regnen, also nutzten die Stallburschen den Putzplatz draußen, da der drinnen bloß 4-5 Plätze hatte. Draußen allerdings konnten Deo Volente, Diarado, Nightmare, Takada, Party Shaker und Schnuller nebeneinander stehen. Fleißig begannen meine 6 zuständigen Helfer die Pferde zu putzen. Gähnend sah ich dabei zu und plauderte ein wenig mit meinem Springtrainer, der früher als gedacht mit seinen Notizen fertig war. Wir verstanden uns sehr gut und auch er nützte jede freie Sekunde um bei den Pferden zu sein, welche auch eine sehr gute Bindung zu ihm hatten.
      Insgesamt hatte ich 2 Springtrainer. Einen, Georg Müller, für Deo, Takada und Diarado und einen, Ricardo Sanchez, mit dem ich gerade sprach, für Nighti, Schnuller und Party.
      So, nun ging es ans aufsatteln. Dabei sah ich wieder etwas genauer hin, da mir auffiel, dass Deo seine Trense in letzter Zeit so ungern annahm, wenn ich dies von ihm verlangte. Und da sah ich das Problem auch schon: Der Stallbursche zog erst ein Ohr hindurch, dann das andere und dabei riss er ihm kurzzeitig aber doch im Maul herum. Ich ging hinüber und erklärte ihm, dass es so viel besser funktionieren würde und nahm den Zaum wieder herunter. Einmal vorgezeigt, wieder herunter und von ihm nachgemacht und siehe da: Ging doch.
      Nachdem dies auch geschafft war kamen auch schon die 6 Bereiter, die ich für die 6 Pferde ausgesucht hatte.
      Chloé Perrez für Takada, Daniel Murphy für HGT's Nightmare, Lucia Sanchez, Ricardos Tochter, für Deo Volente, Tyler Woods für Party Shaker, Riley McCalley für Diarado und Franc Novak für N'oubliez jamais.
      Sie übernahmen die Pferde, grüßten freundlich und folgten mir und Ricardo in die größte Halle, auf dem Gestüt, die hauptsächlich für Dressur und Stangenarbeit genutzt wurde. Bei uns, ganz vorne ging Lucia. Sie redete etwas mit ihrem Vater, der allerdings nicht mehr ihr Trainer war, da sie beschlossen einmal andersherum zu trainieren. ,,Und wie läuft's so mit Deo?'', fragte ich schließlich. ,,Ganz gut.'', antwortete sie ,,Dressurtechnisch will er ja bekanntlich manchmal einfach nicht so ganz aber es wird besser. Im Springen ist er dann aber mit ganzem Herzen dabei und reagiert super auf meine Hilfen.'' Ich grinste: ,,Das freut mich'' und öffnete dann das Hallentor für meine Bereiter.
      Die beiden Trainer gingen hinein, ich blieb auf der Tribüne sitzen und verfolgte alles aus der ferne mit. Schnell waren sie alle zu Pferde und die Trainer legten brav zum Warmreiten die Decken auf. Es folgte eine Viertelstunde Schritt, was ich als sehr lange empfand, im Winter allerdings nicht schlecht. Die Pferde verhielten sich am langen Zügel sehr unauffällig. Dann nahmen sie langsam die Zügel auf und bald trabten die ersten drei Reiter, die bei Georg im Training waren an. Sie achteten dabei darauf, dass sie möglichst nicht in der Abteilung ritten sondern frei. Immer wieder ging ein Reiter auf den Zirkel und umrundete Georg, der Tipps gab. 5 Minuten später trabten auch die drei übrigen Reiter an. Ich sah amüsiert zu und beobachtete sie. Sie machten das toll und hatten die Pferde gut im Griff. Nur im Galopp gab es dann einmal eine etwas brenzliche Lage, als N'oubliez jamais und Deo Volente gleichzeitig an die lange Seite kamen und sich auf der anderen Hand begegneten. Irgendwie kam es dazu das das innere Pferd, Deo Volente, plötzlich nach innen ausweichen wollte und der trabenden Nightmare beinahe den Weg geschnitten hätte. Dies war allerdings nicht weiter schlimm und alle beruhigten sich wieder.
      Nach diesem Training besuchte ich auch die Dressurpferde Sir Donnerhall, Costa und Waldjunge.
      Sie freuten sich sehr mich zu sehen und ich half den Stallburschen etwas beim Putzen und sah mir anschließend auch ihr Training an, worüber ich sehr zufrieden war.
      Zu guter Letzt besuchte ich Love me Tender, Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS' Je'taime, Black Pearl, Double Diamonds, Deila, Golden Eye, Final Destination, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Ich half, sie auf die Weide zu führen und sah bei einigen Trainingsdurchgängen im Geländeparcour und auf der Galoppstrecke an. Es war toll, zu sehen wie sie aufblühten, seit sie wieder mehr gefordert wurden, da sie eine Zeit lang ja ''nur'' meine Freizeitpferde waren, die fast den ganzen tag auf der Koppel standen und dann nur eine Stunde geritten wurden und dies meist nicht sehr kontrolliert, sondern auf ,,Ja, heute will ich das ernster nehmen, morgen nicht', wenn ich ehrlich war. Aber nun hatten sie wieder eine schöne Muskulatur aufgebaut und waren auch sonst top fit.
      Vor allem bei Donella merkte man, da sie nun viel mehr Spaß hatte, sie war immerhin ein Pferd das eine Herausforderung benötigte.
      Mit gutem Gewissen konnte ich Abends meinen monatlichen Stallrundgang beenden und war sehr zufrieden.​
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      17/07/2015
      Das diesjährige, private Gestütsreitertreffen

      Um die gute Arbeit unserer Trainer und Bereiter zu würdigen, beziehungsweise für etwas Spaß zu sorgen, finden nun jedes Jahr einige kleine Turnierchen statt, an denen nur die Pferde unseres Gestütes teilnehmen dürfen. Zusamman mit unseren Bereitern natürlich. Zu allererst fanden die Wettbewerbe in der Sparte Dressur statt, anschließend ein Springparcours und zu guter letzt eine kleine aber feine Geländestrecke. Bewertet wurde das ganze von mir und 2 weiteren Richtern, die sich die Zeit für mich genommen hatten.
      Entspannt machte ich mir noch einen Tee, ehe ich damit zu meinem Richtertisch ging. Nachdem ich vor Ort noch mit meinen beiden Kollegen gesprochen hatte, begann auch schon der Bewerb. Eine kleine Dressurpferde A, bei denen ausnahmsweise auch Pferde teilnehmen durften, welche ursprünglich nicht in dieser Klasse startberechtigt waren. Insgesamt nahmen 7 Pferde teil. Donella, Black Pearl, Scarlet Sun, Ungezähmt Snow, Sir Donnerhall, Waldjunge und Costa de la Bryere. Sie waren alle wirklich Spitze. Dennoch wurden einige Punkte mehr vergeben, da hier und da ein kleiner Fehler passierte, was vollkommen okay war. Ich war wirklich sehr stolz auf sie alle.
      Schon bald ging es an die Siegerehrung, an welcher alle Reiter teilnehmen durften und eine Ehrenrunde galoppieren durften. Die ersten 3 bekamen allerdings eine Medaillie als Ehrung und der Gewinner einen Gutschein für ein Reitgeschäft in der Nähe. Ich durfte aufrufen. Somit rief ich sie von hinten nach vorne auf. Die ersten 3 waren, um sie kurz noch einmal zu erwähnen, Sir Donnerhall und ex equo Costa de la Bryre. Platz 3 ging an Donella, meine zuckersüße, gekörte Reitponystute.
      Als nächstes auf dem Programm stand Springen. Teilnehmer waren N'oubliez Jamais, HGT's Nightmare, Party Shaker, Diarado, Takada und Deo Volente. N'oubliez Jamais' Reiter musste leider aufgeben, da ,,Schnuller'' mal wieder seinen Sturschädel durchsetzen musste und, nachdem er bereits am ersten Hinderniss verweigert hatte, seinen Reiter hochkant abwarf. Die übrigen Pferde blieben relaxt und die höchste Fehlerrate lag bei 1 Abwurf pro Pferd. Gewonnen hatte Nighti, welche fehlerfrei geblieben war und sich im Stechen gegen Diarado durchsetzen konnte. Takada belegte Platz 3.
      Dann war auch schon die Geländestrecke dran. Sie beinhaltete neben einigen Auf und Abgaloppaden über die hügelige Landschaft eine Wasserpassage und ein Abschließendes Springen in einem kleinen Springparcours. Teil nahmen N'oubliez Jamis, Deo Volente, Pearl, Final Destinatin IV, Wastl, Touchable, Golden Eye, Deila, Double Diamonds, Black Pearl, Herbstblüte, Angels Kiss, Love me Tender und BS' Je'taime. Diesmal gab eskeine Ausfälle und alle Pferde absolvierten gekonnt den Parcours. Wenn man Zeit und Fehlerpunkte zusammenzähltem kam man auf ein Ergebniss, das mich wirklich stolz machte. Die beste Zeit hatte Black Pearl, mein schwarzes Muskelparket. Er hatte sich seit er bei uns war enorm entwickelt und gewann nun somit diesen Bewerb. 2. wurde N'oubliez Jamais, welcher diesmal brav geblieben war, und 3. wurde Final Destination IV.
      Nachdem alle Sieger geehrt wurden und alles wieder abgebaut war, besuchte ich nun meine kleinen Fohlen, welche auf der Weide standen. Die 3 werdenden Hengste liefen sofort im Galopp auf mich zu. m schnellsten war Chestnut, der sich beinahe nicht vor dem Koppelzaun bremsen konnte. So tollpaytschig er war, man sah ihm sein Talent einfach an. Ich streichelte sanft seine Nase, bis auch Hidden Flyer und Exciting Force da waren und mich neugierig beäugte. Ich streichelte sie und genoss noch einen schönen Tag mit ihnen.​
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      Vergesellschaftung auf der Weide - Na, wie machen sich meine Neuzugänge?
      26. Dezember 2015

      7 Uhr morgens. Gestüt Burning Spring. Eigentlich war es ein schneeloser, milder Wintertag wie jeder anderer. Doch für unser Team hier liefen ganz und gar nicht bloß gewöhnliche Vorbereitungen. Heute sollten nämlich unsere neuen Pferde endlich in die Herde eingegliedert werden.
      Bisher waren die Neuzugänge nämlich in 'Einzelhaft' gehalten worden, was die Weide betraf. Nun aber würden sie die Herde kennenlernen, was für alle Beteiligten eine große Sache war. Vor Allem bei der kleinen Junghengstherde, welche ein sehr ungewöhnliches Projekt für unsere bisherigen Verhältnisse waren. Denn die Hengste hatten früher alle ihre eigenen, aber kleineren Weiden. Da aber der Umzug nach Schweden bevor stand und wir dort auf eine große Koppel umsteigen wollten hatten wir vor einem Monat unsere Hengste zusammengelassen und wer hätte es gedacht? Sie verstanden sich. Ja klar, anfangs gab es einige Rangkämpfe, aber am Ende klappte das Ganze dann doch ganz gut.
      Nun war also auch die Zeit für Take my Hand, Batman's Rendezvous, I've got the moves like Jagger, Backfett und Bambina gekommen.
      Wir begannen bei den Stuten. In der kleinen aber feinen Herde waren neben Leitstute HGT's Nightmare Takada, Scarlet Sun, Deila, BS' Je'taime, Herbstblüte, Donella und Angels Kiss. Ich führte Handy neben mir und Jagger wurde von meinem Trainer geführt. Dann näherten wir uns der Koppel, wo die acht Stuten gerade rund um die Heuraufe, circa 20m entfernt, standen. Ich machte den Anfang und öffnete die Koppel. Dann ließ ich Handy vom Strick. Mein Trainer tat es mir gleich. Da sich Jagger und Handy bereits kannten standen sie erst zusammen abseits und verhielten sich unauffällig. Ruhe hatten sie jedoch nicht lange, da Nighti kurz darauf hinüber trabte. Daraufhin schnupperte sie an Handy, welche zurückschrak und wegsprung. Die nächsten Minuten lief die Herde um Handy herum; Handy vorn weg und die ganze Herde hinten her. Alle bis auf Donni. Diese hatte sich nämlich zu Jagger gesellt und schnuffelte diese nun auch schon freudig ab. Auch Jagger war nicht abgeneigt sondern freute sich über die neue Bekanntschaft.
      Nachdem wir uns vergewisserten, dass wieder etwas Ruhe eingekehrt war ging es zu den Hengsten. Diese waren momentan sehr weit weg, also außer Sichtweite. Dennoch holten wir Batman. Dieser war brav wie immer. Ließ sich artig auf die Koppel führen und stand brav da bis ich ihn abgehängt hatte. Dann ging er einige Schritte, ehe er bemerkte wie groß diese neue Wiese war und freudig einen Luftsprung machte und umhergaloppierte. Wiehernd. Woraufhin jemand erwiderte. Baty erstarrte. Etwas später stieß er ein eigenartig klingendes ,,Wüüühh?'' aus. Dann tauchte auch schon ein anderes Pferd auf der Bildfläche auf. Black Pearl. Er kam neugierig und begrüßte seinen neuen Kumpel.
      Etwas später folgten auch die anderen Hengste; Sir Donnerhall, Wastl, Golden Eye, Final Destination, Waldjunge, Seattle's GT'aime, N'oubliez jamais, Party Shaker, Deo Volente und Costa.
      Nachdem dies auch getan war ging es an die Fohlenweide, wo wir Bambina und Backfett mit Chestnut, Capri und Caddylack vergesellschaften.
      Alles in Allem klappte das Ganze super und ich konnte sie gutes Gewissens, ohne Bedenken nun zusammen mit den anderen auf die Koppel stellen. Das nannte ich mal einen gelungenen Tag.​
    • Zion
      Besuch bei Bracelet

      by Zion

      Verschlafen. Mal wieder. Und heute war so ein wichtiger Tag, denn es ging zu Bracelet nach Slowenien. Schnell hatte ich mich angezogen und gewaschen. Angie drückte mir noch eine Lunchbox in die Hand. Ich umarmte sie kurz und rannte ins Auto um zum Flughafen zu fahren. Gerade noch so hatte ich den Flieger geschafft. Auf nach Slowenien!



      Da die liebe Bracelet gerade nicht da war, bat sie mich, dass ich ihre Pferde pflege. Vom Flughafen aus nahm ich ein Taxi und fuhr zum Gestüt.



      Dort angekommen zog ich mir die Reitsachen an und machte mich an die Arbeit! Zu aller erst ließ ich alle Pferde des Gestüts nach draußen um die Boxen auszumisten und Futter zu verteilen. Erstmal schickte ich Dempsy, Vaconda, Vintage Gold, Winterzauber und Dreaming of better Day in die Führanlage. Anschließend durften sie zusammen mit Christmas Joy, HGT's Nightmare, Takada und Take my Hand auf die Stutenweide.



      Als nächstes waren die Trakehnerhengste dran:

      Erstmal scheuchte ich It's Showtime, Master of Gold, Batman's Rendezvous, Costa de la Bryére, Deo Volente, N'oubliez jamais, Party Shaker, Seattle's GT'aime und Waldjunge in der riesigen Halle umher. Danach durften sie sich welzen nach Lust und Laune. Nun war schon einiges an Zeit vergangen und ich brachte die Trakehner in den Stall und machte weiter.



      Nun waren die Jungpferde und Fohlen dran, alle durften auf der Weide rumtoben. Also brachte ich VK Gunna Whiz, Backfett, Bambina, Capri, Caddylack und Chestnut nach draußen.



      Also nun fast fertig mit der Arbeit, machte ich mich an den Nebenstall. Angels Kiss, Birdcatcher, Black Pearl, Donella, Golden Eye, Herbstblüte, I've got the move like jagger, Simple little Melody und Sir Donnerhal hatte ich bereits nach draußen geführt und brachten nun den anderen Teil des Stalls nach draußen. Es war nur noch 1 Pferd da und zwar Wastl. Nun war es vollbracht! Alle Pferden waren versorgt und ich konnte nach Hause fliegen.
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      Hufschmiedbesuch
      20. Juli 2016

      Heute war wieder einmal einer der anstrengenden Tage im Leben gekommen. Der Routinetermin beim Hufschmied stand an und bevor ich mein Amt in ein paar Wochen niederlegen würde musste ich ein letztes Mal an die Hufe meiner Pferde. Hufe, Hufeisen - irgendwie konnte ich den ganzen Kram nicht mehr sehen. Umso mehr freute ich mich nun auf die Tage in denen ich stattdessen Jungpferde ausbilden würde und mit erfahrenen Pferden arbeiten könnte um Feinheiten zu verbessern. Auch bei meinen eigenen Pferden würde ich also bald Hand anlegen dürfen - ich wartete nur noch auf die Bestätigung und meiner Trainerlizenz.
      Nun seufzte ich allerdings erstmal und arbeitete Box für Box ab. Begonnen wurde mit Dempsey. Sie lief bisher barfuß und sollte heute beschlagen werden. Zuerst musste ich ihre Hufe allerdings kontrollieren: Alles in Ordnung. Dann wurde noch schnell aber gründlich ausgeschnitten und anschließend folgte auch schon der neue Beschlag.
      Damit wanderte ich auch schon zur nächsten Box: Vaconda; mein süßes Alterchen. Alt war sie nicht wirklich aber in meinem Stall, in dem beinahe nur Pferde unter 7 standen stach die 13jährige Stute natürlich etwas heraus. Hufzustandsmäßig aber ganz und gar nicht. Deswegen war ich bei ihr auch sehr schnell fertig. Ausschneiden und ein wenig Hufbalsam, dann war's das auch schon wieder.
      Next: Winterzauber. Wizza war heute eher müde und etwas träge, weshalb ich mir etwas Sorgen machte. Allerdings schätze ich, dass dies mit den Hormonen im Zusammenhang mit ihrem Fohlen stand. Mein Hufschmiedbesuch bei meiner Braunen verlief absolut komplikationslos und am Ende waren ihre Hufe wieder in bester Ordnung. ,,Feines Mädchen.'',sagte ich liebevoll und tätschelte ihren Hals.
      Dreaming Of Better Days war die nächste. Als ich zu ihr kam kaute sie gerade an ihrem heu, ganz genüsslich und zufrieden. Dreamy schien also von dem von mir verordneten Zwangstag Boxenruhe für alle meine hufschmiedbedürftigen Pferden wenig betrübt zu sein. Nur mein Herumwerkeln an ihren Hufen schien etwas zu stören - beim fressen nämlich. Dennoch hielt sie brav still und erleichterte mir meine Arbeit. ,,So. Fertig.'',sagte ich dann und gab ihr noch eine Karotte.
      Anschließend ging ich in die Futterkammer und holte ein paar Kräuter, welche ich unter WInterzaubers Extrafutterportion mischte. Sie sollten sie etwas aufputschen und den Kreislauf stabilisieren. Sie nahm das ganze dankbar an und ich blieb noch ein wenig bei ihr.
      Dann ging ich zu Christmas Joy. Sie war im Gegensatz zu Dreamy wenig begeistert über die Zwangsruhe. Sie lief nämlich kreise in ihrer Box als ich kam. ,,Hee.'',sagte ich und sie fuhr kurz zusammen. Im nächsten Moment aber spitzte sie ihre Öhrchen und kam neugierig auf mich zu. Ich streichelte sie einige Zeit lang und untersuchte dann gründlich ihre Hufe. Auch ausgeschnitten und neu beschlagen wurde mein Schimmelchen. Sie zeigte sich geduldig. ,,Gute Joy.''
      Nighti war mein nächstes Opfer. Mein rabenschwarzer Liebling. Trächtigkeitsbedingt war ich sie schon sehr lange nicht geritten, was ich sehr bedauerte aber sich möglicherweise bald ändern könnte. Mal schauen - vielleicht ließ ich sie auch Koppelpferdchen sein, zumindest noch eine gewisse Zeit lang. Meine Stute wurde untersucht, ausgeschnitten, etwas korrigiert und ebenso neu beschlagen. ,,Brave Maus.'',sagte ich dann sentimental und ließ sie in ihrer Box zurück.
      Take my Hand und Takada erledigte ich daraufhin sozusagen in einem Aufwasch. Auch sie wurden behutsam ausgeschnitten, nach ausführlicher Kontrolle natürlich, und beschlagen.
      Dann ging's an meine Trakehnerhengste. Deo Volente, Batman's Rendezous, N'oubliez Jamais, Party Shaker, Seattle's GT'aime und Waldjunge. Sie alle bekamen ebenso das selbe Routineprogramm wie meine Stuten und die selbe Arbeit sollte bei den Pferdchen im Nebenstall folgen.
      Sookie, Birdcatcher, Angels Kiss, Black Pearl, Golden Eye, Donella, Herbstblüte, Simple Little Melody, Wastl und Donnerhall. Bei ihnen allen das selbe Prozedere. Es war wirklich mühsam. Wie froh ich doch war diese monotone Arbeit zukünftig nicht mehr verrichten zu müssen.
      Am darauffolgenden Tag machte ich auch noch It's Showtimes Hufe. Der Hengst zeigte sich dabei gewohnt vorbildlich und erfreute sich danach einer ausgiebigen Streicheleinheit.​
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      Der Umzug in die Traumheimat Schweden
      16. August 2016

      Freitag. Wie immer ein absolut fantastischer Tag. Dieser Freitag, dieser Freitagmorgen, sollte jedoch ein ganz besonderer Tag in meinem Leben werden. Beinahe ein Jahr hatte ich auf diesen besonderen Moment hingearbeitet und nicht mal in meinen kühnsten Träume hätte ich gewagt mir diesen auszumalen. Doch nun war er tatsächlich gekommen: Der Umzug nach Schweden; mit all meinen Pferden, ohne meine Familie, ohne all meine Freunde. Der Sprung ins Unbekannte. Die Abreise von allem was ich bisher kannte und liebte. Meine Selbstverwirklichung in einem von mir selbst geplanten Reit und Sportpferdezuchtstall. Das One-Way Ticket auf ein absolut gigantisches Areal, welches ich seit einem dreiviertel Jahr offiziell mein Eigen nennen durfte und bebauen ließ, im schönsten Land das ich bisher kennengelernt habe.
      ,,Guten Morgen.'',sagte meine Mutter lächelnd und strich mir über die Wange. Ich presste meine Augen zu und versuchte diese nun mit Mühe zu öffnen. ,,Guten Morgen Mum.'',entgegnete ich dann und blickte in ihr Gesicht. Obwohl sie ein breites Lächeln auf den Lippen hatte wusste ich dennoch, wie traurig sie dieser Tag machte. Ich hatte die letzten drei Tage mit ihr verbracht. Doch nun war die Zeit gekommen zu gehen. Ich wusste, dass ich sie wieder sehen würde, dass sie öfter übers Wochenende zu mir fliegen würde. Doch nichts würde je sein wie früher und es würde jedes Mal zweieinhalb Stunden dauern bis ich bei ihr wäre. ,,Ich hab dich lieb.''
      Dies waren dann auch die letzten Worte zu ihr und meinem Vater, kurz bevor ich ins Auto stieg und nun zu meinem alten Gestüt fuhr. Burning Spring. Wenn ich auch eine wunderschöne Zeit hier hatte wusste ich, dass es seinen Glanz längst verloren hatte. Seine Zeit war um. Zumindest die Zeit in der ich hier mit meinen Pferden lebte und diese den Hof so lebendig machten. Die neuen Besitzer würden es wohl, zumindest die nächsten Monate, brach legen. Traurig. Dies war das zweite Mal an diesem Tag dass ich meine Tränen ersticken musste. Dabei wand ich meinen altbewährten Trick an und presse meine Zunge gegen meinen Gaumen.
      Wehmütig ging ich ein letztes Mal ins Haupthaus. Nur um die Liste meiner Pferde zu holen. Sie und jeweils eines ihrer Halfter mit Strick, Transportgamaschen und Abschwitzdecke waren alles was noch hier war. Beim Personal hatte ich mich vor einer Woche verabschiedet. Die letzten Tage hatte ich alle Pferde zusammen mit meiner Mutter selbst versorgt. Nun war ich alleine hier. Nur die Mitarbeiter des Transportunternehmens waren ebenfalls anwesend. Sie waren mit acht riesigen Pferdetransportern gekommen, mit welchen meine Lieblinge anschließend zum Flugharfen gebracht werden sollten.
      Ich half beim Verladen. Im ersten LKW standen zum Schluss Waldjunge, Party Shaker, Deo Volente und Sir Donnerhall; im Zweiten Takada, Take my Hand, Dreaming of better Days, Vaconda und Simple little Melody; im Dritten Angels Kiss, Donella, Herbstblüte und Bambina; im Vierten Sookie mit Kameradin Birdcatcher und I've got the moves like Jagger; im Fünften Seattle's GT'aime, N'oubliez Jamais, Costa de la Bryére und Wastl; im Sechsten HGT's Nightmare, Vintage Gold, Dempsey und Winterzauber; im Siebten Batman's Rendezvous, Master of Gold, Black Pearl, Golden Eye und Chestnut; im Achten, letzten Hänger, die Stute Christmas Joy mit den vier Fohlen Capri, Backfett, Caddylack und der Junghengst, am weitesten weg von der Stute, VK Gunna Whiz.
      Ich ging ein letztes Mal die Pferde durch, zählte die Equidenpässe durch, unternahm einen letzten Rundgang auf dem Gestüt und kontrollierte alle Richtlinienbestimmungen, Papiere und Genehmigungen. Dann konnte es los gehen. Adieu Burning Spring.
      Die Lastwagen rollten vom Gestüt. Gleich taten es ihnen meine Tränen über die nun nassen Wangen. Ich versuchte sie mir mit den Fingern zu trocknen. Erfolglos. Dann stieg auch ich in meinen schwarzen Volvo-Geländewagen und stieg in die Pedale. Ich folgte den Pferdetransportern circa zwei Stunden zu einem Flugharfen, weit außerhalb unserer Heimat Velenje, Slowenien, gelegen. Hier wurden wir von einigen Mitarbeitern des Flugplatzes eingewiesen. Ich stieg anschließend aus meinem Wagen, welcher ebenfalls nach Schweden geflogen wurde und gab zu allererst den Schlüssel ab. Dann musste ich gefühlte tausend Formulare ausfüllen und alle Impfpapiere meiner Pferde vorlegen.
      Erst dann durfte ich beim Aus- und wieder Verladen meiner Pferde mithelfen. Beinahe alle von ihnen standen nun zum ersten Mal in einem Flugzeug. In diesem gab es spezielle Boxen, welche natürlich sehr platzsparend und damit klein gehalten waren. Wie immer sollte es vor allem bei einem ganz bestimmten Hengst ein Problem geben: Deo Volente. Der Rappe, welcher mich Tag für Tag auf die Palme brachte, da er einfach zu viel Energie und Temperament besaß. ,,Brrrr.'',sagte ich dennoch in ruhiger Tonlage. Erfahrungsgemäß war dann kurz Ruhe, was auch jetzt der Fall war; Deo ging gehorsam in die Box. In der nächsten Sekunde jedoch riss er den Kopf hoch, die Vorderbeine folgten und er verfehlte mich nur knapp mit einem Tritt. ,,Deo!'',schrie ich und schnalzte mit dem Strick. So rettete ich mich aus der Box und schloss sie hinter ihm. Allmählich wurde dies zu ein Problem. Auch unterm Sattel wurde der Sechsjährige täglich unkontrollierbarer. Deswegen hatte sich der Gedanke in meinen Kopf geschlichen ihn nicht vielleicht legen zu lassen. Der Sicherheit wegen.
      Kurz danach standen alle Pferde in ihren Flugboxen. Leider hatte sich dank Deo Volente, der nach wie vor in seiner Box wild auf und absprang, allgemeine Unruhe eingeschlichen und der Tierarzt musste beginnen die Pferde zu sedieren, beziehungsweise ihnen Beruhigungsmittel zu verabreichen. Leider war während der Tierarzt durch die Reihen ging die Unruhe bei einem anderen Junghengst übergekocht. Ausgerechnet Chestnut, mein dreijähriges, selbst gezogenes Nachwuchspferd kämpfte mit sich selbst, hatte Panik und damit extrem hohen Puls, weshalb er bereits keuchte. Der Tierarzt gab ihm deswegen etwas ganz besonderes, fragt mich nicht was, das half. Es tat wirklich weh das mit ansehen zu müssen.
      ,,Tief durchatmen.'',befahl ich mir selbst und schluckte wiederwillig. Dann trat ich vom Flugzeug zurück und wurde von einem Mitarbeiter mit einem dieser putzigen mini-schrägstrich-Golf-Wagen zu meiner Propellermaschine gebracht.
      Zwei Stunden später landete ich in Schweden und hier wurde es wieder mühsam: Formulare ausfüllen, Gesundheitsnachweise, Bewilligungen und zig andere Papiere mussten erneut ausgefüllt und vorgezeigt werden.
      Dann, ungeschlagene zweieinhalb Stunden später, durfte ich zu meinen Pferden. Das gemietete Transportunternehmen hatte bereits alle Pferde in die LKWs umgeladen. Ich kontrollierte dennoch noch einmal ob alles richtig gemacht wurde. Anschließend stieg ich zu einem der Fahrer in den Wagen. Mit dem Herrn Eriksson hatte ich bereits im Vorfeld telefoniert. Es war erfrischend, dass er noch Deutsch mit mir sprach, da mein Schwedisch noch sehr eingerostet war, wenn ich es vor ein paar Monaten auch noch relativ gut konnte.
      Eine dreiviertel Stunde fuhren wir bis zum Tor meines Traumanwesens. Ich kramte meine Fernbedienung aus der Handtasche und drückte auf das kleine, weiße Schlüsselsymbol. Daraufhin öffnete sich das schwarze Metalltor augenblicklich und die Transporter fuhren durch zum Parkplatz. Hier begann ich die Pferde auszuladen. Von hier ging es für die Pferde, natürlich nachdem Decken und Gamaschen abgenommen wurden, auf die flachen, weiten Weiden des DVTS.
      Ich verabschiedete mich anschließend bei Nils Eriksson und ging in meine neuen Ställe. Die Boxen mussten gut verteilt und beschriftet werden. Anschließend ging ich das Anwesen ab. Abgesehen von den traumhaften Stallungen und Weiden fand man auf dem Den Vacker Trakehner Stud alles was das Herz eines Pferdemenschen begehrte: Ausreitwege, Paddocks, ein tolles Hauptgebäude mit Stüberl, Dressurarena, Springhalle, Dressurviereck, Springplatz, Roundpen, Geländestrecken, Schrittmaschine, Laufband, ein Solarium unter welchem während meines Rundganges It's Showtime gerade massiert wurde, und sogar eine kleine Grasrennbahn. Es war traumhaft.
      Als die Sonne unterging saß ich im Gras der Stutenkoppel und beobachtete Vina neben mir, wie sie genüsslich einige Halme ausriss und die Büschel herunterschlang. Als könnte sie meine Gedanken lesen blickte sie kurz zu mir hoch, beäugte mich mit ihren braunen Ponyaugen und schnaubte glücklich. Hach, was für ein wunderbarer Ort für Pferd und Reiter.​
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  • Album:
    DVTS' Nebenstallungen ♥
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    25 Aug. 2015
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  • Rufname: Herbstblüte

    Aus der: ubk
    Aus d.: ubk.
    Von: ubk.


    Von: ubk.
    Aus d.: ubk.
    Von: ubk.


    Rasse: Gidran
    Geschlecht: Stute
    Alter: 8 Jahre (2008)
    Stockmaß: 1.71
    Deckhaar: Dunkelbrauner
    Langhaar: schwarz
    Abzeichen: 3 Socken

    Charakter & Beschreibung:
    Herbstblüte ist eine ruhige Stute. Sie weist wunderschöne Gänge auf und ist sehr arbeitswillig. Sie lernt gerne und schnell. Außerdem gehorcht sie ihrem Reiter wie blind, was sie zu einem tollen Tunier und vorallem einem ausgezeichnetem Reitpferd macht.

    Angeritten: ja
    Angefahren: ja

    Dressur:
    A
    Springen: A
    Military: E
    Distanz: E
    Galopp: E
    Western: A
    Fahren: A

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    ~ Drittplatzierte beim 265. Fahrturnier ~
    ~ Gewinnerin des 325. Westernturniers ~

    Gekört/Gekrönt: nein
    Für die Zucht vorgesehen: ja
    Nachkommen: keine

    Tierartzt: keiner
    Letzter Termien: unbekannt
    Hufschmied: keiner
    Letzter Termien: unbekannt
    Beschlag: Eisen (gewöhnlich)
    Gesundheitszustand: sehr gut

    Besitzer: Bracelet
    Vorbesitzer: miimichelle
    Vorkaufsrecht: Occulta
    Bei verkauf an:
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