1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
NorwegeerStar

Heathen Warrior

[center][IMG]http://i45.tinypic.com/qod9ix.png[/IMG][/center] [center][font=georgia,serif]Heathen Warrior[/font][/center] [center][font=georgia,serif][size=2]Mutter [/size]Morrigain[/font][/center] [center][font=georgia,serif][size=2]Vater [/size]Himmelsgeschütz[/font][/center] [center][font=georgia,serif][size=2]Geburtsdatum [/size]30. Juni 2007[/font][/center] [center][font=georgia,serif][size=2]Stockmaß [/size]1,63 m[/font][/center] [spoiler][img]http://i56.tinypic.com/29apkt0.jpg[/img] Rufname: Heide [img]http://i53.tinypic.com/330s7ya.png[/img] [b]V[/b]on Himmelsgeschützt [size=1]VV Herrgott[/size] [size=1]VM Ungläubig[/size] [b]A[/b]us der Morrigain [size=1]MV Huitzilopochtli[/size] [size=1]MM Cernunnos[/size] [b]G[/b]eboren am 30. Juni 2007 [b]R[/b]asse Finnpferd [b]G[/b]eschlecht Hengst [b]G[/b]esundheit sehr gut [b]B[/b]esitzer NorwgeerStar [b]Z[/b]üchter vampyrin [img]http://i53.tinypic.com/4fz5ep.png[/img] [b]F[/b]ell Dunkelfuchs [b]L[/b]anghaar dunkelbraun [b]A[/b]bzeichen [i]Laterne[/i] [i]v.l. & v.r. unregelmäßig hoch weiß[/i] [i]h.l. & h.r. unregelmäßig halb weiß[/i] [i]Birdcatcher Spots[/i] [b]S[/b]tockmaß 163cm [img]http://i56.tinypic.com/xaqvz8.png[/img] [b][i]H[/i][/b]eathen Warrior ist ein wahrer Krieger, der seine Stärken genau kennt und seine Schwächen auf ein Minimum zu reduzieren versucht. Dabei ist er sehr zielstrebig, was er sich einmal in den Kopf gesetzt hat, wird notfalls mit Zähnen und Tritten durchgesetzt und nur manchmal wird der aufgekratzte Hengst ruhig. Bei der Arbeit ist der Dunkelfuchs immer voll und ganz dabei, so lange ihn die Aufgaben nicht langweilen, denn dann testet er gerne. [img]http://i51.tinypic.com/wjbf28.png[/img] Eingeritten? ja Eingefahren? ja Reitstil: Englisch, Fahren Trainer: - [size=1]Führgehorsam ja [/size] [size=1]Halftergewöhnt ja [/size] [size=1]Schmiedefromm ja [/size] [size=1]Stillstehen nein[/size] [size=1]Verladefromm ja [/size] _____________ [size=1]Longengewöhnt ja [/size] [size=1]Trensengewöhnt ja [/size] [size=1]Sattelgewöhnt ja [/size] [size=1]Reitergewöhnt ja[/size] [img]http://i54.tinypic.com/9lfji9.png[/img] [b]D[/b]ressur Klasse [i]E[/i] [b]S[/b]pring Klasse [i]E[/i] [b]M[/b]ilitary Klasse [i]E[/i] [b]D[/b]istanz Klasse [i]E [/i] [b]G[/b]alopprennen Klasse [i]E [/i] [b]W[/b]estern Klasse [i]E[/i] [b]F[/b]ahren [i]E[/i] [img]http://i55.tinypic.com/15hebo3.png[/img] ///[/spoiler]

Heathen Warrior
NorwegeerStar, 12 Juli 2011
    • NorwegeerStar
      Heides erster Körungsversuch bei der [HK 401] Füchse


      Heathen Warrior war bis in den letzten Muskel angespannt, als wir von dem Abreiteplatz zur Reithalle ritten. Die Zügel hatte ich ihm recht lang gelassen, dennoch ging er mit erhobenem Kopf, während die Stimme aus dem Lautsprecher nun um unser einreiten bat. Kurz vor der geschmückten Reithalle nahm ich die Zügel auf, straffte meine Schulter und ritt schließlich mit einem Lächeln auf den Lippen ein, denn ich war mir sicher, dass Heathen und ich das Ding schon schaukeln würden. Aus dem Trab kam Heathen Punktgenau auf X zum stehen, den Hals hatte er nach bester Hengstmanier gewölbt und ein Art von Stolz durchfuhr mich, gehörte doch mir dieses Pferd. Als die Musik einsetzte und ich gegrüßt hatte, trabte Heathen fast von alleine wieder an. Diesmal ruhiger, gesetzter und passend zu der Musik. Ich wandte nach links, nur um direkt bei C auf dem Zirkel zu bleiben und etwas an Tempo zuzulegen, um den Richtern die Gänge des Hengstes zu präsentieren. Die Trabverstärkung war uns gelungen. Nach einer Runde auf dem Zirkel ließ ich ihn wieder ganze Bahn gehen und mäßigte ihn soweit, dass ich nicht mehr das Gefühl hatte wie ein Traber in einer zu kleinen Bahn durch die Ecken zu wischen. Als wir ein weiteres mal bei C ankamen, galoppierte ich Heathen aus einer Volte heraus an. Wir nutzten die Bahn vollkommen aus, ich liebte seine Gänge, die weit ausgriffen, ich wendete ihn ab und wechselte durch die ganze Bahn, wobei er Zweierwechsel machte, wobei ich anfangs leichte Probleme mit dem Sitzen bleiben hatte, bei so viel Schwung. Aber ich blieb sitzen. Jetzt parierte ich in den Trab durch, kam schließlich bei X zum stehen und die Musik verstummte, die Richter sowie das Publikum starrte mir gebannt auf die Finger, was mich nicht weniger nervös machte. Vampyrin hatte mir versichert, dass er steigen konnte und bevor wir hier her gefahren waren, hatte ich das Kommando nur ein einziges mal Üben können-somit war mir nun recht flau im Magen, als ich beide Beine eine Hand breit hinter den Sattelgurt legte, eine ganze Parade gab und dann versuchte möglichst gleichmäßig zu treiben. "Up!" gab ich zusätzlich als Kommando. Eine Sekunde lang passierte gar nichts, wirklich rein gar nichts und mir rutschte das Herz schon in die Hose, aber dann spürte ich, wie sich der kräftige Hengst unter mir in Bewegung setzte und das gerutschte Herz setzte einfach aus. Dann setzte die Musik wieder ein und der Applaus ebenfalls und als wir wieder auf dem Boden aufkamen, ich die Richter grüßte und anschließend Heathen den Hals klopfte, war ich erfüllt von Freude.
      Die fleißigen Helfer kamen in die Bahn, bauten eine Hand voll Sprünge auf und ich ließ Heathen Warrior so lange am langen Zügel im Schritt durch die Bahn gondeln. Anschließend nahmen wir Problemlos den ersten Sprung, ein kleines Kreuz, ritten dann auf den Oxer zu, den wir Problemlos überwanden, und nahmen anschließend den letzten Sprung, eine Trippelbarre und dann lobte ich den Hengst überschwänglich, während ich lächelnd die Bahn verließen.

      [3000 Zeichen © Norwi]
    • MissDarkSoul
      Pflegebericht für Heathen Warrior

      Nachdem ich Frühnebel versorgt hatte ging ich zu der Box von Heathen Warrior undkaum hatte ich die Box betreten, beschloss ich, erst einmal die Box zu säubern. Ich zog Heathen sein Halfter an und führte ich schon raus auf den Putzplatz, um mich dann mit Schubkarre und Mitgabel zu bewaffnen. Es hatte sich eine Menge Pferdemist in seiner Box angesammmelt. Das ganze alte Stroh warf ich in die Schubkarre und bemerkte schon nach wenigen Minuten, dass ich durch die Hitze, die die Mittagssonne brachte, schweißgebadet war. Nachdem ich alles Stroh mit der Schubkarre auf den Misthaufen neben dem Stall gekarrt hatte, holte ich mir einen Strohballen, ging zu der Box zurück und verteile das Stroh gleichmäßig in der Box des Dunkelfuchses. Das wäre erledigt.
      Wieder mit Putzkoffer in der Hand ging ich auf den Platz vor dem Hof, wo Heathen Warrior auf mich wartete. Ich stellte den Putzkoffer neben dem Hengst ab und nahm direkt eine Kardätsche zur Hand. Der Hengst war zu meinem Glück nicht sehr schmutzig und nach 5 Minuten Arbeit mit der Kardätsche hatte ich seinen Körper vom Schmutz befreit. Mit der Wurzelbürste bürstete ich dem Hengst über die Beine und entfernte so noch den restlichen Schmutz von ihm. Ich legte die Wurzelbürste wieder weg, als ich merkte, dass mich etwas von hinten anstupste. Ich drehte mich um und sah Heathen an. Er blähte die Nüstern, schüttelte den Kopf und schaute wieder nach vorne. Lächrlnd strich ich dem Hengst über den Hals. "Feiner Kerl", flüsterte ich. Mit einem angefeuchteten Schwamm machte ich Heathen den Bereich um Augen und Nüstern sauber.
      Dann schnappte ich mir den Hufkratzer. Heathen ließ das auskratzen der Hufe ohne murren über sich ergehen. Dann war die Mähne dran. Ich nahm mir den Kamm und versuchte mich durch die dunkle Mähne zu arbeiten. Hier und da blieb der Kamm kurz hängen, aber Heathen bewegte sich keinen Millimeter sondern stand wie versteinert da und ließ mich geduldig weiter kämmen. Als ich mit der Mähne fertig war zupfte ich noch ein paar Strohalme aus seinem Schweif, die sich dort verfangen hatten. Jetzt war ich mit dem Ergebnis meiner Arbeit zufrieden. Heathen hob den Kopf ein Stück weiter nach oben, als ich ihn abband und in seine Box zurückführen wollte. Jedoch dachte ich mir, dass dem Hengst ein bisschen auslauf gut tun würde und führte ihn erst einmal ein paar Runden um den Stall herum, bevor die Hitze an diesem Tag schon fast unerträglich wurde. Nach knapp einer halben Stunde um den Hof laufen brachte ich heathen zurück in seine Box. Ich gab ihm seine Ration Futter, füllte ihm noch schnell frisches Wasser in seine Tränke und streichelte ihm über seinen Kopf, bevor ich nach Hause musste.

      [2232 Zeichen ohne Leerzeichen berechnet)
    • NorwegeerStar
      Pflegebericht für meine Hengste

      Was ein stressiger Tag, erst auf einen Samstag Morgen um sieben Uhr aufstehen und füttern, dann Babysitten und anschließend gegen Mittag stand ich in einer Box und mistete sie.

      Meine Hengst waren alle draußen auf dem Paddock und ab und an hörte man sie ihre Kämpfen ausfechten. Ein Quietschen hier, ein Quietschen da - na, so lange wusste ich wenigstens, dass immer noch alle lebten.
      Nachdem ich mit allen Boxen fertig war, was schon verdammt viel Zeit beanspruchte, holte ich Lover und Heathen Warrior von der Weide, putzte sie mithilfe von Tyler, und ging dann mit ihnen in die Halle, um sie dort laufen zu lassen. Im Anschluss, die beiden pushten sich gegenseitig ganz gut, sodass ich sie noch eine Weile alleine zusammen lassen wollte, und nun Wohin du auch fliehst, Schneeleopard und Red Cloud auf die Weide fürte. Der Boden war gefroren, somit würde es kein Schlammfeld und somit unbrauchbar werden, also warum nicht?
      Zum Schluss blieb noch Carino, den ich ausgiebig putzte, es war schon etwas her, dass ich mich ihm mal so richtig gewidmet hatte. Mit Westernsattel - er war einfach tausendmal bequemer - tüddelte ich also eine Runde ins Gelände, was eine wundervolle Abwechslung und ein schöner Abschluss für den Tag war.
      Am Abend brachte ich alle wieder in ihre Boxen und fütterte sie, ehe ich zufrieden mit mir und der Welt den Stall abschloss und mich auf mein warmes Bett freute.
    • NorwegeerStar
      Pflegebericht

      Der Regen war immer noch stark und die Hoffnung, dass er aufhören würde, hatte ich irgendwann aufgegeben.
      Das tat mir am meisten für die Pferde leid, denn bei so einem Wetter konnte ich sie nicht einmal auf die Weide bringen. So blieb mir nichts übrig, als sie alle der Reihe nach wenigstens ein bisschen zu betüddeln.
      Ich ging als erstes zu Schneeleopard, holte ihn aus seiner Box, putzte ihn, schmuste mit ihm und griff anschließend zur Schere, konnte ja wenigstens ein bisschen was machen, und stutzte seine Mähne und den Schweif. Bei letzterem war kaum etwas zu retten, der Schweif war einfach immer unglaublich ausgefranst, aber die struppige Mähne sah so wieder einigermaßen ordentlich aus.
      Als nächstes dann holte ich Quito aus seiner Box, der Wallach war trübe wie eh und je, schlief fast ein beim laufen und schien ziemlich froh darüber, als ich mir beim Putzen alle Zeit der Welt ließ. Erst als ich seinem Schweif und der Mähne mit dem Glanzsspray zu nahe kam, kam ein bisschen Leben in das Pferd. Er hob unwillig den Kopf und riss Augen und Nüstern auf, doch das ließ mich kalt, kannte es schon, redete einfach ruhig auf ihn ein und machte weiter, als wäre gar nichts, ehe ich die Mähne wieder auf eine handbreite schnitt und den Schweif etwas begradigte. Zwar war dieser noch immer dünn, aber wuchs.
      Nachdem Quito wieder in seiner Box stand, gemütlich am Heu knabberte, war nun Wohin du auch fliegst an der Reihe. Happy tänzelte um mich herum, ließ sich von seiner Euphorie auch nicht bändigen, als ich ihn die Nüstern in den Regen strecken ließ und ich seufzte. Natürlich, er war das schlechte Wetter gewohnt. Und im Gegensatz zu mir, schien ihm das gar nichts aus zu machen. Mich aber störte es, also drehte ich wieder um, band auch ihn an und putzte drauf los. - Heute Abend würde ich sicher Schwielen vom vielen Putzen haben -
      Hier gab es nichts zu schneiden, ich liebte den Wildpferdelook bei diesem Pony einfach, und so kam er nach ein bisschen Schmusen wieder zurück in seine Box.
      Heathen blieb wohl am gelassensten an diesem Tag, als ich seine Box betrat dachte ich zunächst, wir hätten ein Pferd verloren, aber tatsächlich lag der Hengst im Stroh, alle Viere von sich gestreckt und hob nur träge den Kopf, als ich lachte. Ich ließ mich zu ihm in das Stroh sinken, bettete seinen Kopf auf meinem Schoß und blieb einige Zeit so sitzen, sang leise, flüsterte ihm liebkosende Worte ins Ohr und genoss es einfach - außerdem trocknete ich so schneller.
      Hidalya war da schon ganz anders, sie scharrte schon ein Loch in den Boden ihrer Box, und als ich sie endlich aus dieser holte, überrannte sie mich fast. "Hola!" zügelte ich sie mit scharfer Stimme, zog einmal am Strick und hob drohend den Finger. Das zeigte Wirkung, sie war zwar noch immer angespannt bis in den kleinsten Muskel, aber sie tänzelte nicht mehr und so verging die nächste habe Stunde, die ich mit dem Putzend er Stute verbrachte, wie im Flug. Es war bereits später Nachmittag und mein Magen grummelte, aber zunächst einmal bekamen alle Pferde eine Portion Heu, ehe ich in das Stübchen ging und mir aus dem Kühlschrank eine Scheibe Käse und Limo nahm - mehr war nicht mehr da. Notiz an mich, Kühlschrank im Stübchen sollte immer voll sein.
      Nach dieser Pause ging ich zu Lover, der in seiner Box stand und noch immer am Heu knabberte, also ließ ich ihn auch und ging stattdessen zu Pallaton. Das Fohlen wieherte quietschend, als ich mich durch die Boxentür schob, sabberte mich sogleich an und.. zack, ich war gefangen. Der kleine Hengst spielte mit mir und das ließ ich mir nicht entgehen, da alle Türen und Tore zu waren, öffnete ich die Boxentür und im Trab mit erhobenem Schweif flitzte er die Stallgasse auf und ab, ließ sich von mir fangen, machte seine Bocksprünge und brachte mich herzlich zum lachen.
      Xalaria, von diesem Spiel unruhig geworden, protestierte Lautstark, sodass ich Pallaton schließlich wieder in seine Box brachte und mich der Stute widmete. Sie war derweil drei Jahre alt, bald würde der Ernst des Lebens anfangen und es ärgerte mich wirklich, heute nicht mit ihr Arbeiten zu können. So arbeitete ich halt an unserer Bindung, ließ mir mit Putzen und Schmusen alle Zeit der Welt, und als ich schließlich auf die große Uhr im Stall sah, zeigte diese schon 23 Uhr an. Wo um alles in der Welt war die Zeit geblieben? Und Tyler? Er hätte doch die-- doch da sah ich, dass er die Abendfütterung bereits gemacht hatte. Ich war wohl einfach zu sehr in Gedanken gewesen und zu sehr mit der schönen, jungen Stute beschäftigt gewesen.
      So ging dieser tag also zu Ende, es regnete noch immer, die meisten Pferde hatten kaum arbeiten müssen und doch hatte ich es geschafft sie alle an einem Tag mal zu 'machen', sie zu betüddeln und einfach da zu sein. Ein Gefühl von Stolz breitete sich in meiner Brust aus, es gefiel mir hier.
      Wirklich.
    • Eddi
      Pflegebericht


      "Hera, ich glaube Gott hat eine Macke. Wir haben doch gerade mal Ende Dezember und draußen fühlt es sich an wie Frühling.” stöhnte ich und fütterte meine kleine Hamsterdame noch mal schnell, eh ich mich auf den Weg machte. Ich hatte Norwi versprochen, mich um ihre Pferde zu kümmern, während sie ihr Jahr in der USA verbrachte. Kein leichtes Unterfangen, immerhin besaß auch sie ganze sechzehn Pferde, die versorgt und bewegt werden sollten. So würde ich mir bald immer ein Helferlein mitbringen müssen, doch erstmal wollte ich mir alleine einen Überblick verschaffen. Die Aufzeichnungen von Norwi hatte ich gründlich studiert und kannte so zumindest theoretisch schon jedes Pferd relativ gut. Es war Punkt acht Uhr und ich machte mich nun auf den Weg. Pferdeleckerlies hatte ich in der Tasche und konnte so nun losfahren. Es dauerte nicht lange, bis ich auf den Hof kam und mit meiner Arbeit beginnen konnte. Bei den schönen Wetter konnten heute alle ruhig mal auf die Weiden. Denn die letzten Tage hatte es nicht geregnet und nun schien sogar die Sonne, ideal für einen Weidegang zum Austoben. Also suchte ich die Liste heraus, wer alles eine Decke für draußen brauchte, denn so warm wie im Frühjahr war es noch nicht ganz. So besuchte ich zuerst Galaska, Wendy und Quito, um den drei Pferden ihre Decken aufzulegen. Während des Herausbringens entschied ich aber auch noch, dass der kleine Hengst Pourquoi eine Decke kam, denn er war erstens ein Araber und zweitens noch ein Fohlen und sein Winterfell ließ wahrlich zu wünschen übrig. Als dann alle Pferde erfolgreich auf der Weide standen, schnappte ich mir Schubkarre und Mistgabel und begann mit dem ausmisten der Boxen. Sechzehn Stück waren es an der Zahl und ich hatte alle Hände voll zu tun. Nach zwei Stunden hatte ich dann aber alle frisch eingestreut und die Heunetze aufgefüllt, sogar die Tränken und Tröge hatte ich geputzt. Einige Tiere würde ich heute bewegen und die anderen Hälfte dann morgen. Also erstellte ich zwei Listen. Die drei Fohlen würde ich heute schon machen, denn das dauerte nicht allzu lange. Dazu kam noch Galaska mit der ich nur spazieren gehen wollte. Dann wählte ich mir Schneeleopard und Red Cloud für einen Ausritt. Ebenso wollte ich Heathen Warrior reiten, denn er brauchte tägliche Bewegung. Zu guter Letzt wählte ich noch Lover und Carino, mit denen ich auch arbeiten würde. Für Morgen stand dann ein Ausritt mit Vicky und Inga an, während ich Dreamcatcher longieren würde, mit Wohin du auch fliehst und Quito würde ich auch arbeiten müssen und dazu kamen noch Wendy und Miss Dixie. Ich hoffte, heute eventuell noch einen von denen zu schaffen, doch nun holte ich erstmal Galaska von der Weide, nahm ihr die Decke ab und begann die Schimmelstute gründlich zu putzen. Galaska war die älteste Dame auf dem gesamten Hof und genoss mittlerweile nur noch ihr Gnadenbrot. So legte ich ihr auch für unseren Spaziergang eine Abschwitzdecke über. Dann machten wir es uns eine halbe Stunde lang gemütlich und wanderten durch den Wald und über die Wiesen. Bei dem Wetter war es sogar richtig angenehm, mit ihr unterwegs zu sein. Da ich aber leider noch mehr zu tun hatte, mussten wir bald wieder umkehren. Dort kontrollierte ich noch mal Galaskas Hufen, gab ihr ein Leckerlchen und brachte sie wieder auf ihren Paddock. Nun war Warrior dran, der mir sofort voller Elan folgte und dem ich erstmal eine geben musste, als er sich eiskalt auf meinen Fuß stellte. Ganz warm wurde ich mit dem Kerl nicht und war froh, als wir die Putzprozedur hinter uns gebracht hatten und er gesattelt war. Gemeinsam gingen wir in die Halle. Dann erstmal einige Minuten im Schritt erwärmen, darauf einige Schlangenlinien, Zirkel und Volten. Vom Sattel aus war Warrior viel verträglicher und alles klappte problemlos. Auch unsere Trabübungen liefen super ab, ebenso wie der Galopp. Ich ließ mir ständig neue Dinge einfallen, damit der Hengst genügend zum nachdenken hatte und ihm nicht langweilig wurde, denn sonst würde ich ganz schnell im Dreck liegen. Nach einer Stunde waren wir beide k.o. und ich beendete dass Training und ließ ihn im Schritt am langen Zügel abkühlen. Im Stall machte ich ihn wieder fertig und brachte ihn mit einer Belohnung zurück auf die Weide. Nun stand mal ein Ausritt auf den Plan. Dazu holte ich das Fjordi Red Cloud und Schneeleopard. Ich seufzte, er hatte mal mir gehört, doch als die Zeit zu knapp wurde, hatte ich ihn verkaufen müssen. Ich begrüßte meinen ersten Criollohengst und begann beide gründlich zu putzen. Schneeleopard sattelte ich dann auf, während Cloud nur seine Trense aufbekam und einen längeren Führstrick, denn er würde als Handpferd laufen. Gemeinsam machten wir drei uns auf den Weg und vergnügten uns eine Stunde lang auf den Weiten der schönen Umgebung. Wieder zuhause, machte ich beide wieder fertig und brachte sie zurück. Dann holte ich Lover, einen sehr problemlosen Hengst. Mit ihm verlief alles glatt, das Putzen, das Longieren und sogar das Freispringen. Der Hengst schien seinen Spaß zu haben und ich fand es auch sehr angenehm, mit solch einem entspannten Tier arbeiten zu dürfen. Nach dem Fjordhengst holte ich nun den Apaloosa von der Weide, Carino. Ich putzte ihn gründlich und sattelte ihn, auch wenn ich noch nicht wusste, was ich mit ihm machen wollte. Letztendlich ritten wir dann doch aus. Ich konnte noch eine kleine Pause vor den Fohlen gebrauchen und außerdem würde morgen auch stressig genug werden, mit den restlichen Großpferden, die bewegt werden wollten. Es dämmerte bereits als wir wieder auf dem Hof ankamen, schnell machte ich Carino fertig und holte nun die Fohlen, um sie in der Halle laufen zu lassen. Es war wirklich bewundernswert, eigentlich hätte ich sie auch auf der Weide lassen können, aber in der Halle bewegten sich Pferde immer viel viel mehr. Nachdem die drei Zwerge sich ausgiebig ausgetobt hatten, brachte ich sie zurück in den Stall, putzte sie ordentlich und brachte sie in die Boxen. Es war 18 Uhr und draußen war es bereits stockfinster, schnell holte ich alle Pferde von der Weide und brachte sie in den Stall. Dort nahm ich die Decken ab und begann mit der abendlichen Fütterung, einige bekamen nur Heu, andere noch Müsli und für Galaska bereitete ich warmes Mash mit Mineralbricks und Obst vor. Nachdem ich alle Tiere durchgefüttert und noch mal alles kontrolliert hatte, machte ich das Licht aus und schloss die Stalltür hinter mir.
    • NorwegeerStar
      Der Stall war voll, lag noch im Dunkeln, meine Augen brannten, waehrend ich die bereits aufgewaermte Luft einatmete, mit ihr der Geruch von Pferd und Heu kam.
      Als erstes brachte ich die drei Fohlen auf die Wiese, wo sie alle davon stoben und sich gegenseitig anspornten, bis sie nur noch kleine Flecken am Horizont waren.
      Danach nahm ich mir die Stuten vor, wobei mir mein Stallbursch unter die Arme griff, damit alles schneller von statten ging. Wir brachten Galaska, Vicky, Miss Dixie, Wendy und Inga auf die Koppel, die Stuten hatten einen langen nachritt die Nacht zuvor mitgemacht und sich die Pause mehr als redlich verdient. So ging es auch fuer Red Coud, Schneeleopard, Quito, Lover und Wohin du auch fliegst, auf ihre Wiese und man sah ihnen ihre Muedigkeit an, keiner der sonst so aufgeweckten Hengste machte irgendwelche Anstalten, stattdessen fielen sie alle nur ueber das saftig gruene Gras her, als haette ich sie seit einer Woche nicht mehr gefuettert.
      Heathen Warrior war da noch einmal etwas ganz anderes, der Hengst stand in seiner Box, aufgebracht und unruhig, also brachte ich ihn in den Corall, wo ich ihn seine Energie auspowern liess, der Hengst lief Runde um Runde in einem schnellen Galopp, liess sich kaum von mir beeindrucken, bis er einiges an Energie verbraucht hatte und mit einem Mal schien er mir zuzuhoeren, was ich von ihm wollte. „Woah, Junge. Das ist genug fuer heute.“ Eine Stunde, das meiste davon im Galopp, das war definitiv genug fuer ihn. Ich brachte ihn zu den anderen auf die Weide.
      Wendy stand gesattelt und getrenst in der Stallgasse, Tyler musste sie fuer mich fertg gemacht haben, und ich wuerde ihm soaeter dafuer danken. Jetzt schwang ich mich auf den Ruecken der Fuchsstute und ritt mit ihr zu dem Springparcours der noch aufgebaut war. Nach ein wenig aufwaermen, fing ich an die ersten Spruenge einzubauen, Wendy hatte definitiv ihren Spass.
      Nach einer dreiviertel Stunde waren wir beide nassgeschwitzt, einige der Hindernisse hatten keine Stangen mehr, weil wir sie gerissen hatten, aber es war gut fuer heute. Ich wusch sie im Stall, dass Wasser tat gut auf der erhitzten Haut, und ich brachte sie zu den anderen auf die Weide.

      Es dauerte drei Stunden, um alle Boxen auszumisten und einzustreuen, mir lief der Schweiss in Stroemen den Ruecken hinab und ich sehnte mich nach nichts mehr als einer kalten Dusche, aber die war mir noh nicht gegoennt. Ich schmiss Futter in jede einzelne, ehe ich die Pferde in Paar wieder rein holte, die Sonne langsam ueber dem Berg unterging.
    • Jackie
      ​Verschoben am 14.02.2014
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    NorwegeerStar
    Datum:
    12 Juli 2011
    Klicks:
    573
    Kommentare:
    7