1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Mongofisch

HeadHunter

[b]HeadHunter[/b] Rasse: Tinker Alter: 9 Jahre Geburtstag: 2005 Geschlecht: Wallach Stockmaß: 1,58m Fellfarbe: Braunschecke Abzeichen: Blesse, 4 halbweise Beine Vater: / Mutter: / Head ist ein sensibler, ruhiger Wallach. Er ist meistens gelassen und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Unter dem Reiter kann er aber auch schon mal etwas wilder werden, trotzdem ist er immer gut kontrollierbar. Eingeritten: Ja Eingefahren: Nein Eignung: Distanz, Fahren Galopprennen: E Western: E Springen: E Military: E Dressur: E Distanz: E Fahren: / Hufe: Sehr gut Gesundheit: Sehr gut Gekört/Gekrönt: Nein Nachkommen: Keine Besitzer: Mongofisch Vorbesitzer: / Vkr/Ersteller: Mongofisch / Umgemalt von Rajandra [img]http://www.joelle.de/uploads/1235734961/gallery_5_4521_657.png[/img]45. Wallachschau (grün)

HeadHunter
Mongofisch, 26 Juli 2014
    • Mongofisch
      Pflegebericht 1 - 21.12.2013
      Knapp 200km Fahrt lagen vor uns, es wurde grade hell und das Autoradio spielte finnische Klasiker. Kimi und ich waren auf dem Weg nach Tampere, um ein neues Pferd abzuholen.
      Schweigend saßen wir nebeneinander und folgten dem Navi, welches uns den Weg zeigte.
      Dadurch, dass wir den Anhänger hinten dran hatten, kam uns die Fahrt ewig vor und tatsächlich brauchten wir fast drei Stunden, bis wir den fremden Hof erreicht hatten.
      Ein ordentlich gepflegter Weg führte uns zum Wohnhaus, andem wir auf Björn stießen, der Verkäufer des Pferdes. Freundlich begrüßte er uns, führte uns dann aber direkt zu meinem neuen Schützling.
      Ein großer, hübscher Kopf schaute aus einer der Boxen, leicht schnaubend begrüßte der Tinker uns. „Hallo Hunter“, streichelte ich dem Braunschecken über die Nüstern. „Wir nehmen dich jetzt mit in dein neues Zuhause.“ Mit gespitzten Ohren ließ sich der Wallach von Björn aufhalftern und raus führen. „Er wird es sicher gut bei euch haben“, sagte der ältere Mann. Er schien bedrückt zu sein, das Pferd weggeben zu müssen, hatte jedoch nicht mehr die Kraft, sich alleine um alle Pferde zu kümmern. Trotzdem war der Wallach gut genährt und hatte seidig glänzendes Fell.
      Ohne irgendwelche Probleme ging er auf den Anhänger, sodass wir uns rasch wieder auf den Weg nach Hause machen konnten. Kimi war begeistert von unserem neuen Pferd und konnte gar nicht aufhören über ihn zu reden. Ich erkannte ihn fast nicht wieder, soviel hatte er noch nie am Stück geredet!
      Am späten Mittag kamen wir auf dem Getsüt an und luden rasch Hunter aus. Der Wallach war unbeeindruckt von seiner neuen Umgebung, ließ sich brav von Kimi in seine Box im Stutenstall bringen und machte sich dort direkt über sein Heu her.
      „Na, er ist ja wirklich unkompliziert“, freute ich mich über den Tinker. Nickend stimmte Kimi mir zu.
      „So, ich muss jetzt zu Stefanie. Kümmerst du dich hier um alles?“ Fragend schaute ich meinen Mitarbeiter an.
      „Klar, mach ich“, nickte er, woraufhin ich den Stall verließ, den Hänger rasch abkuppelte und mich dann auf den Weg zu meinem Auftrag machte.
      Kurz bevor es dunkel wurde, kam ich auf Unelma Hevonen an. Auf den Weiden standen bereits keine Pferde mehr, Kimi hatte sie wohl schon reingeholt.
      Müde stiefelte ich durch den Schnee zum Stutenstall, in dem auch Hunter untergebracht war. Ich wollte mal schauen, wie er sich eingelebt hatte und ihn noch kurz auf die Koppel lassen, damit er sich nach der langen Fahrt heute Vormittag austoben konnte.
      Im Stall roch es angenehm nach frischem Heu und Stroh, außerdem lag dieser typische Pferdegeruch in der Luft, ich liebte ihn!
      Kurz schaute ich bei Cala und dem Fohlen in die Box, die Kleine bekam mittlerweile normale Aufzuchtmilch und entwickelte sich prächtig. Cala nahm ihre Aufgabe als Ersatzmama sehr ernst, fremde Menschen ließ sie sehr ungern an die Kleine heran. Zum Glück durften wir problemlos an das Fohlen.
      Summer und Grey ging es auch hervorragend, die Beiden hatten mächtig Winterfell bekommen und sahen aus wie zwei große Teddypferde.
      Nur die Box von Calista war leer. Meine kleine Trakehnerstute befand sich zum Einreiten auf Heartland und ich freute mich schon, wenn sie wiederkommen würde.
      Nun ging ich aber endlich zu Hunter, der unruhig in seiner Box hin und her lief. „Na du, willst du dich mal ein bisschen Austoben?“ Liebevoll strich ich dem großen Wallach über den Hals. Am Halfter führte ich ihn über die Stallgasse und ließ ihn auf der Koppel laufen. Voller Energie sprang er wie ein junges Fohlen durch den Schnee. Es schien ihm zu gefallen, sich endlich die Beine vertreten zu können. Während er so tobte, machte ich einige Fotos für mein Gestütsalbum.
      Einige Minuten gönnte ich ihm seinen Spaß, bis er von sich aus langsam zur Ruhe kam. „Das wars schon?“ Lachend zog ich ihm das Halfter wieder über und brachte ihn zurück in seine Box. Er stand eigentlich neben Calista, da sie aber nicht da war, hatte der Wallach keinen Nachbarn, was ihn aber nicht zu stören schien. Genüsslich machte er sich über sein Heu her, welches er für die Nacht bekommen hatten.
      Kurz kontrollierte ich auch noch im Hengststall bei Monster und Heat, ob alles in Ordnung war, dann verschwand ich im Haus und machte mir noch einen schönen Abend.
    • Mongofisch
      Tierarztbericht 1 - 25.12.2013


      Pfeifend räumte ich meinen Krempel in das Auto. Es war Weihnachten, 15°C, Regen und ein bewölkter, matschgrauer Himmel verbarg die Sonne am Zenit. Dennoch, ich war froh gesonnen und hatte etwas Zeit, weswegen ich mich auf den Weg zu Lisa machte. Ich kannte den Hof mittlerweile sehr gut und verstand mich mit Lisa auch. So fuhr ich auch an Feiertagen gerne zu ihr.
      Am Telefon hatte sie mir berichtet, dass ein neues Pferd bei ihr angekommen war, das bisher noch keinerlei gesundheitliche Vorsorge genossen war. Der Achtjährige brauchte somit zunächst die Grundversorgung: Impfen, Wurmkur und nachschauen, ob er fit ist.
      Seufzend ließ ich mich in den Wagen fallen und machte mich auf den Weg.
      Nach einiger Zeit war ich endlich angekommen. Lisa hatte mich offensichtlich nicht erwartet, sodass ich sie erst suchen musste. Sie begrüßte mich sehr herzlich und bot mir selbstgebackene Kekse an, die ich dankend annahm. Dann wünschte ich ihr von Herzen frohe Weihnachten und sie geleitete mich in den Stall, wo Head Hunter genüsslich an seinem Heu knabberte.
      „Hallo, Hübscher“, begrüßte sie ihn und öffnete dann die Boxentür, welche knarrend zur Seite schwang. Sofort kam der Schecke interessiert an und ließ sich artig halftern.
      In aller Ruhe traten wir zum Anbindeplatz und banden den Irish Tinker an. Ich klopfte ihm den Hals und strich vorsichtig seine Seite entlang zum Bauch. Dann stellte ich verdutzt etwas fest: „Huch, der ist ja Wallach!“
      Lisa lachte. Dann begann ich, den Wallach zu untersuchen. Wo ich schon am Bauch stand untersuchte ich zunächst die Gelenke, überprüfte den Zustand des Fells und der Muskeln. Es war alles in Ordnung, wobei das Fell recht rau und struppig war. Ich hatte halberlei die Befürchtung, dass er ein Ekzemer sein könnte, aber das müsste sich im Sommer herausstellen.
      Die Gelenke waren allesamt trocken und nicht warm, die Muskeln schienen ebenfalls nicht verspannt zu sein. Dann schaute ich mir den After an, dann die Zähne, die Nüstern, die Ohren und zuletzt die Augen.
      „Aiaiai, das ist aber rot!“
      Ich holte fix meine Kopflampe, um den Pupillenreflex zu kontrollieren. Hier war so weit aber alles in Ordnung, er war nur übermäßig lichtempfindlich.
      „Der Kleine hat eine Bindehautentzündung. Kann es sein, dass er mal Zug bekommen hat?“
      Lisa meinte, dass dies bei dem Transport gut möglich sein konnte. Ich nickte und holte Augentropfen aus meinem Kofferraum, die ich ihm unter großem Protest in die Augen träufelte.
      „Ist doch gut, du hast es doch schon geschafft.“
      Er schüttelte sich unwillig und machte ein Geräusch, als würde er knurren, dann blieb er regungslos stehen.
      „Sorge bitte ein paar Tage dafür, dass er keinen Zug bekommen kann. Sollte die Rötung dann nicht innerhalb von spätestens 3-5 Tagen besser werden, sollten wir kontrollieren, ob er vielleicht eine Allergie hat.“
      Das würde vielleicht auch den Zustand des Fells erklären, konnte man so aber noch nicht sagen. Ich wünschte mir, dass er einfach etwas falsch im Wind gestanden hatte.
      Ansonsten war er in einem sehr guten Allgemeinzustand, sodass ich beschloss, trotz der Bindehautentzündung zu Impfen und die Wurmkur zu verabreichen.
      Also holte ich die Spritze mit dem Tetanus-Influenza-Kombipräparat aus dem Auto, setzte die Spritze und drückte die Arznei langsam in seinen Körper. Er zuckte beim Einstich kurz merklich zusammen, ließ es dann aber sehr brav über sich ergehen. Ich lobte ihn, dann gab ich ihm die passende Menge Wurmkur.
      Hiernach kaute er etwas ungewohnt leer und schlug mit dem Kopf, als wolle er die Paste wieder los werden, gab dies aber schnell wieder auf, schnaubte ab und dann war es auch gut.
      Noch einmal lobte ich den Irish Tinker, dann durfte er wieder in seine Box.
      3735 Zeichen
      Zu zahlende Joellen: 0
      Frohe Weihnachten ;)
      Eowin
    • Mongofisch
      Hufschmiedbericht 1 - 02.01.2014
      [​IMG]
      Heute Abend hatte ich noch einen Auftrag von Lisa bekommen; Ich sollte zu ihr fahren und ihren neuen Pferden HeadHunter, Caletta, Angus the Brave und meinem Ehemaligem Shetlandpony Hengst Dave die Hufe machen. Der mittelgroße Tinkerwallach HeadHunter sollte heute die Hufe Kontrolliert, ausgeschnitten und geraspelt bekommen. Ich parkte wie beim Letzten Mal auch schon meinen Geländewagen auf dem Parkplatz und lief mit meinen gepackten Sachen zu Lisa ans Haus und klingelte. Ich hörte die immer lauter werdenden Schritte in Richtung Tür und trat einen Schritt zurück. "Ach du bist's Rachel... Dann machen wir uns mal auf den Weg in den Stutenstall wo auch unser neuer Wallach Headhunter steht", begrüßte sie mich und wir gingen den Weg zum Stall entlang und sie nahm ihn schon mal raus, in der Zeit in der ich meine Sachen ausräumte. Als er da angebunden Stand strich ich ihm freundlich über seinen Flauschigen Hals und nahm mir dann meinen Hufkratzer und kratzte ihm ordentlich die Hufe aus. Dann sah ich mir die Hufe ordentlich an und nahm mir das Messer um die Großen Hufe auszuschneiden. Er hatte harte Hufe und das erschwerte es mir ein wenig, doch war ich auch das gewöhnt und ich konnte mich ans Raspeln machen. Nachdem ich damit fertig war, ließ ich ihn vorlaufen. Lisa, als Hufschmiedin war ebenso zufrieden mit dem Ergebnis wie ich und er kam wieder in den Stall.
      Sosox3
    • Mongofisch
      Pflegebericht 2 - 02.01.2014
      Zwischen Kimi und mir hatte sich was verändert. Seit unserem wunderschönen Ausflug verhielten wir beide uns anders, irgendwie zurückhaltender. Ich wusste nicht woran es lag, hoffte aber, es würde sich vielleicht mit der Zeit verbessern, mochte ich ihn doch sehr!
      Ein Poltern ließ mich aufschrecken. Hunter schien wohl genug von der Fahrt zu haben.
      „Wir sind ja bald da“, murmelte ich, obwohl der Wallach mich ja gar nicht hören konnte.
      Ich war mit meinem Tinker auf dem Weg zu einer Wallachschau, weit konnte es aber nicht mehr sein.
      Tatsächlich erreichte ich 10 Minuten später das Gestüt, suchte mir einen freien Parkplatz und lud dort rasch mein Pferd aus. Hunter schaute sich neugierig um, war aber, wie immer, ruhig und gelassen. Ohne mit Stress zu machen, putze ich den Wallach noch einmal, sattelte und trenste ihn und machte mich anschließend auf den Weg zum Abreiteplatz.In aller Ruhe ritt ich mein Pferd warm und verließ nach einiger Zeit den Platz wieder.
      Nervös zupfte ich an meinem Jacket rum und blickte unsicher umher. HeadHunter und ich befanden uns auf dem Gelände eines großen Gestüts, auf dem heute die blaue Wallachschau stattfand.
      Durch unseren Gewinn der grünen Schau, hatten wir uns zur Teilnahme an der heutigen qualifiziert, sodass wir nun startklar auf dem Hof standen.
      „Das Paar mit der Nummer 26, Lisa mit ihrem Wallach HeadHunter, bitte in die Halle, Nummer 26!“ Die Lautsprecheransage ließ mich leicht zusammenzucken, war ich doch nun ziemlich aufgeregt. Mit etwas Mühe stieg ich auf meinen Tinker und ritt anschließend im Schritt in die wunderschön geschmückte Halle.
      Ich konzentrierte mich auf mein Pferd, versuchte aber trotzdem einen freundlichen Eindruck zu machen und zwang mir ein Lächeln aufs Gesicht. Wahrscheinlich würde jeder sehen, dass es gespielt war, aber darum ging es heute immerhin auch nicht.
      Schön grade schritten wir, den Richtern entgegen, die Mittellinie entlang. Hunter stand nicht perfekt am Zügel, aber das störte mich in diesem Moment nicht. Bei X gab ich eine ganze Parade, sodass der Wallach ordentlich und geschlossen zum stehen kam. Ein echtes Lächeln zeichnete sich auf meinen Lippen, während ich mit der rechten Hand die Richter grüßte.
      Einen Augenblick wartete ich ab, dann bekam ich das Zeichen zum Starten und gab Hunter mit sanftem Schenkeldruck zu verstehen, dass er sich in Bewegung setzen sollte. Brav reagierte er und fiel in einen ordentlichen Arbeitstrab.
      Am Hufschlag angekommen wendete ich nach rechts und ließ den Braunschecken an der langen Seite etwas an Tempo zulegen. Er schien einen guten Tag zu haben, reagierte er doch sehr fein auf meine Hilfen. Ich murmelte ihm ein Lob zu und nahm das Tempo wieder etwas zurück, um an der gegenüberliegenden Seite auf den Mittelzirkel zu reiten.
      Die Biegung gelang uns nicht perfekt, dafür sah das angaloppieren aber umso besser aus. Ruhig, aber mit Schwung folgte Hunter der Zirkellinie, sodass ich mich grade dafür entschieden hatte, auch an der ganzen Bahn seinen Galopp zu präsentieren.
      Also parierte ich den großen Wallach durch und wechselte durch den Zirkel, so hatte ich nochmal die Chance, zu zeigen, dass er sich auch ordentlich biegen konnte. Und es gelang sogar! Zufrieden lächelte ich und ritt nun ganze Bahn auf der linken Hand.
      Schön im Takt kamen wir in der Ecke an, in der ich Hunter die Galopphilfe gab, auf welche er sofort reagierte und mit einem mächtigen Satz die Gangart wechselte. Grade konnte ich ihn noch davon abhalten voll durchzustarten, da erreichten wir auch schon die lange Seite, wo Hunter stolz präsentierte, dass er auch wundervolle Bocksprünge machen konnte. Das kannte ich ja bereits, saß es aus und hatte ihn schnell wieder unter Kontrolle.
      Um nun auch noch den Schritt zu präsentieren, parierte ich durch und ritt an der langen Seite eine einfache Schlangenlinie. Schritt kam mir immer so schrecklich langweilig vor, war es aber ein Teil der Aufgabe, diesen zu zeigen.
      Um unsere Vorstellung zum Ende hin schön abzurunden, trabte ich erneut an, lenkte Hunter sicher auf die Mittellinie und vollführte bei X ein Halten aus dem Trab. Der Wallach war zwar nicht weit ausgebildet, diese Übung beherrschte er aber gut, so kamen wir zum Stehen und ich grüßte die Richter erneut.
      Am langen Zügel verließen wir die Halle und ich lobte Hunter ausgiebig für seine gute Leistung. Ich war stolz auf ihn, glitt aus dem Sattel und machte mich auf zum Anhänger, wo ich ihn absattelte und wir nun auf das Ergebnis warteten.
    • Mongofisch
      Pflegebericht 3 - 04.02.2014
      Ohne Ende Langeweile! - So würde ich die letzten Wochen beschreiben. Ich konnte nicht mehr viel im Stall helfen, bzw. machte ich eigentlich gar nichts mehr. Kimi war ständig in Sorge um mich und würde am liebsten 24 Stunden am Tag auf mich aufpassen. Wahrscheinlich würde er mich sogar in irgendein Kellerloch sperren, nur damit ich keinen Unfug anstellen könne. Aber ich nahm es ihm nicht übel, es waren nun nur noch 4 Wochen bis zum Geburtstermin und die Aufregung stieg ihm etwas zu Kopf.
      Ich war natürlich auch aufgeregt, was allerdings durch eine Menge anderer Gefühle überdeckt wurde. Zum Beispiel den schrecklichen Rückenschmerzen, die ich seit einigen Tagen hatte. Das kleine Mädchen hatte wirklich ordentlich an Gewicht zugelegt, sodass ich manchmal das Gefühl hatte, ich würde Tonnen von Steinen mit mir rum schleppen.
      Mühsam erhob ich mich vom Sofa, schlurfte in den Flur und versuchte dort vergeblich meine Schuhe anzuziehen. Manchmal war es echt beschissen mit so einer Kugel rum zu laufen.
      Glücklicherweise kam Kimi genau richtig: „Brauchst du Hilfe?“
      Schlecht gelaunt sah ich ihn an. „Wie sieht's denn aus“, gab ich bissig zurück. Ich wollte ihn nicht so anzicken, aber ich war wirklich gereizt und einfach nur froh, als er mir half, meine Schuhe anzuziehen und ich raus zu den Pferden konnte.
      Kurzer Hand entschied ich mich dazu, Hunter etwas zu betüddeln, so gut ich eben konnte. Der Weg zur Weide kam mir ewig lang vor und der zurück zum Stall nochmal länger. „Sei froh, dass du keine Kinder kriegen kannst“, sagte ich scherzhaft zu Hunter während ich sein Fell bürstete. Hufe auskratzen konnte ich nicht, also war das Putzen rasch erledigt.
      „Und was machen wir nun?“ Unschlüssig krauelte ich dem Wallach die Stirn. Er brummelte nur und schien wohl auch keine Idee zu haben. Also löste ich den Strick und lief ein wenig mit ihm über den Hof. Schnell machte sich aber mein Rücken wieder bemerkbar, sodass ich Hunter zurück auf die Weide brachte und mich wieder ins Wohnzimmer schleppte.
    • Mongofisch
      Pflegebericht 4 - 19.02.2013
      Unsanft wurde ich aus meine Träumen gerissen und drehte mich missmutig auf die andere Seite. Kimi stand panisch vor dem Bett und versuchte mich zu wecken. „Was ist denn los?“ murmelte ich genervt, rieb mir die Augen und drehte mich wieder um.
      „Steh auf! Es brennt“, schrie er schon fast und ich saß plötzlich kerzengrade im Bett. In meinem Kopf spielten sich die schlimmsten Szenarien ab.
      „Komm jetzt! Ruf die Feuerwehr!“ Kimi rannte aus dem Schlafzimmer, ich hörte ihn die Treppe runter stolpern.
      Panische Angst ergriff mich, ich schnappte mir mein Handy, wählte den Notruf, lief zum Fenster und bekam den Schock meines Lebens. Der ganze Stall stand in Flammen, große, dunkle, bedrohliche Flammen! Tränen schossen mir in die Augen und ich fing urplötzlich an zu zittern. Ich war gelähmt, konnte dem Mann am Telefon grade noch sagen, was passiert war und wo ich mich befand. Er versicherte mir, dass sofort jemand da sein würde, doch das war mir nicht genug. Ich hatte Angst – Angst, dass Mieke etwas passieren würde– Angst, dass meinen Pferden was passieren würde – Angst, dass Kimi etwas passieren würde – Vor allem aber Angst, das mein Traum grade zerplatzte.
      Ich rappelte mich auf, lief die Treppe runter, wäre dabei fast hingefallen und rannte ohne nachzudenken im Nachthemd und barfuß über den Hof.
      „Kimi“, schrie ich in die Nacht, die Tränen liefen mir nur so übers Gesicht. Aus dem Stall vernahm ich panisches Wiehern der Pferde. Wo sollte ich nur zuerst hin? In mein Kopf drehte sich alles, ich konnte nicht klar denken. Hinter mir hörte ich Pferde laufen, blitzschnell drehte ich mich um und erblickte Kimi, der gefolgt von Monster und Heat aus dem Stall kam. „Bring die auf die Koppel“, befahl er und ließ die Mähnen der Pferde los, um zurück in den Stall zu laufen und die anderen Pferde zu holen. Ich wusste nicht was ich tat, griff nach den Hengsten und rannte mit ihnen zur Weide. In ihrer Panik zogen sie mich mehr hinter sich her, als das ich ihnen zeigte, wo es lang ging.
      Aus der Ferne hörte ich endlich die Sirenen der Feuerwehr, was mir aber weniger Sicherheit gab, als dass es mir noch mehr Angst machte.
      Kimi hatte inzwischen Brave und Dave aus dem brennenden Stall geholt und schubste mich unsanft an. „Komm!“
      Wie in Trance folgte ich ihm, meine Füße waren eiskalt, mein Gesicht hingegen brannte wie Feuer. Die Stuten hatte es schlimmer erwischt, es gab keine Möglichkeit in den Stall zu gelangen.
      Die Feuerwehr war da! Panisch schrie ich einen der Männer an: „Meine Pferde sind da drin!“ Er faselte irgendwas von beruhigen, aber ich wollte mich nicht beruhigen!
      Nur Augenblicke später kam ein Rettungswagen, doch ich hatte nur Augen für das brennende Gebäude, in dem meine Pferde eingeschlossen waren.
      „Sie müssen meine Pferde retten“, schrie ich nun einen anderen Mann an, ich hatte panische Angst, ich wusste nicht was ich machen sollte, ich konnte nicht tatenlos zusehen, wie alles abbrannte.
      Alles zog an mir vorbei, ich hörte nur Teile von dem was gesprochen wurde, dafür aber umso mehr, wie die Pferde wieherten. Ich hörte sie schreien! Es waren Schreie voller Angst, voller Panik und ich konnte nichts tun.
      Ich sank auf die Knie und vergrub mein Gesicht in meinen Händen, weinend wie ein Schlosshund. Immer und immer wieder hörte ich das panische Wiehern der Pferde, es brannte sich in mein Gedächtnis, ich würde es nie wieder vergessen können.
      Ein Rettungssanitäter griff mir unter die Arme und half mir auf die Beine. „Sie sollten hier nicht auf dem Boden sitzen.“ Ich hatte keine Kraft mehr mich zu wehren, das einzige was ich noch hatte war Angst – Angst, dass ich meine Pferde nie wieder sehen würde.
      Als ich wieder aufwachte, befand ich mich in einem Hotelzimmer. Mieke schlief seelenruhig neben mir, nur Kimi war nicht da. Ich musste mich erstmal berappeln, da viel mir die letzte Nacht wieder ein und sofort bekam ich panik. Ich griff zu meinem Handy und wählte Kimis Nummer. Er meldete sich und klang ganz normal. Er erzählte mir, dass er bei den Pferden war, die die Nacht alle unbeschadet überstanden hatten. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Doch nun standen wir vor dem nächsten Problem: Wir hatten kein Zuhause mehr!
      Lange überlegten Kimi und ich, wie es nun weiter gehen sollte, dann fiel mir Lina ein. Wir konnten vorrübergehend zu ihr. Sofort rief ich sie an und erzählte von unserer misslichen Lage. Sie erklärte sich bereit, uns bei sich aufzunehmen und der Entschluss stand fest. Es ging zurück nach Deutschland!
      Vier Tage später kamen wir mit allen Pferden an der Ostsee an und waren heilfroh, endlich wieder ein „richtiges“ Zuhause zu haben. Lina zeigte uns sofort, wo wir unsere Pferde unterstellen konnten. Vor allem die Fohlen waren sichtlich gestresst und froh, die Lange Autofahrt überstanden zu haben.
      Doch noch waren wir nicht an unserem endgültigen Ziel. Linas Hof war viel zu klein für alle Pferde, also musste eine Lösung her!
    • Mongofisch
      Tierarztbericht 2 - 30.03.2014
      [​IMG]
      Nachdem meine Praxis für einige Monate geschlossen war, konnte ich nun endlich wieder meiner Arbeit nachgehen und schon nach kurzer Zeit hatten sich meine ersten Patienten angekündigt.
      Es sollte zu Lisas Gestüt gehen, wo ich Calista, eine Trakehner Stute, Caletta, ein Tinkerfohlen, und HeadHunter, einen Tinkerhengst, untersuchen sollte.
      Als ich die Auffahrt hinauf fuhr, standen die beiden Stuten bereits angebunden da.
      Lisa empfing mich sehr freundlich: „Calista und Caletta sollen einfach nur durchgecheckt und mit allen Impfungen und einer Wurmkur versorgt werden. HeadHunter hustet seit einigen Tagen ein wenig.“, erklärte sie. „Gut.“, antwortete ich, „dann fangen wir mit Caletta an.“.
      Ich nahm meine Tasche aus meinem Wagen und gab den beiden Stuten zur Begrüßung ein Leckerli. „Na, Caletta, dann wollen wir doch mal sehen.“. Ich hörte die Stute ab und tastete behutsam Beine und Bauch ab, während ich mit der Stute redete. Ich überprüfte Augen, Ohren und Nüstern und kontrollierte ihre Temperatur.
      Anschließend sah ich in ihr Maul und sah mir ihre Zähne an. „Kerngesund.“, diagnostizierte ich.
      Nun nahm ich eine Wurmkur aus der Tasche und verabreichte sie der Stute. Diese wollte die Wurmkur erst wieder ausspucken, doch ich gab ihr ein Stück Brot und sie schluckte alles brav runter.
      Nun zog ich die Spritze mit allen notwendigen Impfstoffen auf.
      Als ich diese Caletta spritzte, zuckte sie erst kurz zusammen, doch ließ alles über sich ergehen.
      „Eine tolle Stute!“, sagte ich und klopfte ihr den Hals.
      „Dann zu dir, Calista.“, ich wandte mich der schönen Fuchsstute zu und kontrollierte auch bei ihr alles.
      „Die Augen sind ein bisschen entzündet, wasche sie am besten jeden Tag mit klarem Wasser aus, dann ist das schnell wieder weg.“, riet ich Lisa nachdem ich Calistas Augen überprüft hatte, „Ansonsten ist alles in Ordnung.“.
      Calista wehrte sich etwas gegen die Wurmkur – entweder sie machte den Mund gar nicht auf, oder sie spuckte es so schnell aus, das ich gar nicht reagieren konnte. „Das hat so keinen Sinn.“, erklärte ich,
      „Ich lasse eine Wurmkur hier und die mischen sie heute Abend in ihr Futter.“
      Je mehr sich Calista bei der Wurmkur gewehrt hat, desto braver war sie bei dem Impfen.
      „Gut gemacht.“, lobte ich und gab den beiden Stuten zum Abschied jeweils ein Stückchen Möhre, „Dann hol mal Hunter.“, sagte ich an Lisa gewandt.
      Wenige Minuten später kam sie mit dem schönen Hengst um die Ecke und band ihn an. Während der Untersuchung hustete er immer wieder leicht. Ich hörte ihn gründlich ab und sah nach, ob er noch irgendwo anders ‚Schwachstellen‘ hatte, da sein Immunsystem schließlich geschwächt war.
      Allerdings konnte ich nichts feststellen. „Vom Husten abgesehen ist er gesund.“, verkündete ich, „Ich werde ihn nun impfen, eine Wurmkur verpassen und ihm einen Hustenlöser verabreichen.“
      Gesagt getan, Hunter ließ alles lammfromm über sich ergehen und selbst den Hustenlöser schluckte er brav runter.
      „Er sollte, bis keine merkbare Verbesserung erkannt wird, nicht bei den anderen Pferden stehen. Sichtkontakt ist erlaubt, aber kein Pferd sollte länger in seiner nächsten Umgebung bleiben, da dieser Virus sehr ansteckend ist. Longieren ist erlaubt, reiten noch nicht. Ansonsten die nächsten Tage einmal am Tag das Medikament geben und dann sollte das ganze schnell vorüber sein.“, sagte ich noch vor dem Abschied und fuhr dann vom Hof.

      3367 Zeichen © by Jual
    • Mongofisch
      Pflegebericht 5 - 23.05.2014
      „Morgen Loi!“ rief ich fröhlich und stieg aus dem Auto. „Danke, dass du mir hilfst! Ich glaube sonst schaffe ich heute nicht alle Pferde.“ stöhnte sie und sah jetzt schon ganz gestresst aus. Ich bot ihr erst einmal einen Thermosbecher Kaffee an und nickte ihr aufmunternd zu. „Zu zweit wird das doch kein Problem.“ grinste ich und wir machten uns gemeinsam auf den Weg in den Stall. Lisa war momentan nicht in der Lage, sich um ihre Pferde zu kümmern, da dass Kind mehr Aufmerksamkeit als gedacht benötigte und Loi hatte die Fürsorge für ihre Pferde übernommen. Doch im Moment war viel los, so dass auch Loi mit ihrer Zeit zu tun hatte, weshalb ich ihr heute unter die Arme griff.
      Erst einmal fütterten wir alle Vierbeiner, ehe es dann auch schon auf die saftigen Weiden ging. Schon jetzt Ende Mai waren die Temperaturen um die 25°C angestiegen und die Pferde genossen einfach nur das Wetter auf der saftigen Wiese. Während die Pferde ihre Pause genossen, machten Loi und ich uns an die Stallarbeit, denn es hieß Boxen ausmisten und wieder herrichten. Danach kehrten wir die Stallgasse und entfernten noch hier und da Spinnenweben.
      Als das geschafft war, beschäftigten wir uns auch schon mit den Pferden und begannen bei den jüngsten. Alle drei Jungstuten forderten unsere gesamte Aufmerksamkeit. Lisas Schützling Calette überließ ich lieber Loi, da sie die kleine Dame schon länger kannte. Ich nahm stattdessen Maira, sie war genauso aufgeweckt wie ihre Freundinnen. Wir putzten die beiden gründlich und gingen dann mit ihnen ein wenig in der Halle Fange spielen, um die Bindung zu den Menschen zu fördern. Während Loi die beiden Fohlen bespaßte, holte ich noch Luisa dazu, damit auch sie gleich beschäftigt wurde. Danach durften die drei Schecken wieder auf ihre Weide und der Ernst begann.
      Wir nahmen uns zuerst die Hengste vor, denn bei ihnen würden wir wohl mehr Kraft brauchen – außer bei Dave. Das Pony wollten wir später mit zu einem Ausritt mitnehmen, stattdessen waren jetzt Angus the Brave und Monster Energy an der Reihe. Ich putzte und sattelte Brave, während Loi sich Monster fertig machte. Dann marschierten wir auf den Reitplatz und begannen ein wenig Dressurarbeit. Brave besaß zwar nur ein Stockmaß von 1.49m, aber dennoch hatte er raumgreifende und schwungvolle Gänge. Auch Loi musste sich zu Anfang erst einmal an das kräftige Pferd unter ihr gewöhnen. Ich hatte kaum Probleme mit Brave, er machte seinen Namen eben alle Ehre, aber Monster schien das Gleiche zu tun. Anfangs testete er nur zu gerne aus und Loi musste ihn sehr beschäftigen, damit er keinen Blödsinn machte.
      Umso froher war sie, als wir endlich fertig waren, die beiden Hengste absattelten und wieder auf die Weide brachten. „Wollen wir erst einmal eine Pause machen?“ fragte Loi und lud mich zu einem Ausritt zum See ein. Ich sagte begeistert zu und holte HeadHunter, den hübschen Wallach von der Weide. Loi schnappte sich Grey Love, außerdem nahmen wir Dave und Feather, die beiden Shettys, als Handpferde mit. Flott waren wir sechs fertig und konnten los. Mit den Tinkern war der Ritt richtig entspannt und sie planschten auch gerne im Wasser umher, so dass wir sie anscheinend richtig beschäftigt hatten.
      Wieder auf dem Hof standen noch drei Pferde an und dann hätten wir es auch schon geschafft. Ich kümmerte mich um die Trakehnerstute Calista und machte sie für ein wenig Springen fertig. Loi holte Summer Holiday, sie wollte lieber noch ein wenig Dressur reiten. Ich nickte ihr zu und dann machten wir uns an die Arbeit. Beide Stuten arbeiteten wunderbar mit und zufrieden kamen wir auch nach der Stunde wieder zurück in den Stall. Loi wollte schon den Stall für den Abend fertig machen, so dass ich mich noch um Calacirya kümmern würde.
      Ich putzte die Stute gründlich und ging dann mit ihr auf den Platz, um sie noch ein wenig zu longieren, denn das würde ihr sicherlich gut tun. Und tatsächlich machte ihr es einen riesigen Spaß und sie war danach richtig zufrieden. Ich ließ sie noch kurz laufen, ehe es auch für sie zurück in den Stall ging. Loi hatte schon alle Pferde reingeholt und wir fütterten nur noch schnell, ehe wir uns wieder auf den Heimweg machten. „Noch einmal Danke für deine Hilfe!“ meinte Loi lächelnd und winkte mir noch einmal.
      Edfriend
    • Mongofisch
      Pflegebericht 6 - 22.08.14
      Nachdem wir Smeara in ihren abgetrenten Teil vom Offenstall gebracht hatten, kümmerten wir uns nun noch um die anderen Pferde.
      Lina holte sich Feather und Dave, um mit den beiden vor der Kutsche eine Runde zu drehen. Wir waren mittlerweile ein gut eingespieltes Team und es gab selten Probleme in der Aufteilung der Arbeiten.
      Laura, unsere neue Babysitterin, passte derweilen auf Mieke auf, sodass Kimi und ich zum Stutenstall gingen.
      "Hunter und Grey?", fragte ich grinsend.
      Kimi guckte mich schief an: "Wenn du den Hunter nimmst, dann ja." Er wollte mit dem Wallach einfach nicht warm werden, aber ich hatte keine Probleme mit ihm, also machten wir uns mit den beiden auf den Weg zum Putzplatz um dann zu einem Ausritt zu starten. Wir trafen Lina mit den beiden Shettys und beschlossen zusammen weiter zu reiten. Dave und Feather machten sich hervorragend vor der Kutsche und harmonierten wunderbar miteinander. Keine Sekunde bereute ich es, die beiden zu besitzen. Während wir so durch die Wälder zogen, beschlossen wir im Anschluss mit Brave, Cala und Summer in der Halle zu arbeiten. Kimi sicherte sich natürlich sofort einen Platz auf Cala, Lina schnackte mir Summer ab, sodass ich es mit Brave zu tun bekommen würde.
      Eine gute Stunde später waren wir zurück auf dem Hof und hatten die Pferde warm geritten. Brave machte sich gut unter dem Sattel und lernte jeden Tag etwas neues. Ihm schien die Arbeit sichtlich Spaß zu machen und auch ich hatte Spaß und mochte den kleinen, kompakten Hengst sehr.
      Cala und Summer waren heute weniger motiviert bei der Arbeit, aber damit musste ich mich ja nun zum Glück nicht beschäftigen.
      Nach dem Reiten versorgten wir alle Pferde, kontrollieren die Tränken, fütterten Heu und anschließend Kraftfutter.
      Auch nach Smeara schaute ich noch einmal. Sie war aufgestanden und erkundete neugierig ihr neues Zuhause. Beruhigt konnten wir überall das Licht ausschalten und den Tag in Ruhe ausklingen lassen.
    • Mongofisch
      Tierarztbericht 3 - 08.11.2014
      Als letztes standen die Stuten und Wallache auf dem Plan.
      Auch sie waren schnell herbeigeholt, sodass ich mit meiner Arbeit beginnen konnte.
      Die erste war Grey Love. Insgesamt schien sie ziemlich fit, aber ein Umstand fiel mir direkt ins Auge. „Ich würde mal beobachten, ob ihr Langhaar über den Winter her deutlich mehr wird. Ich würde so vom ersten Eindruck vermuten, dass sie ein Ekzem hat.“
      Lisa bedachte mich mit einem nachdenklichen Blick.
      Nun untersuchte ich Summer Holiday. Hier war recht schnell klar, dass sie sich perfekter Gesundheit erfreute, sodass ich mich der nächsten Stute zuwenden konnte. Dies war Calacirya. Auch sie war top in Form.
      Nun folgte Feather, die ich schon einmal besessen hatte. Auch sie sah sehr gut aus und schien mich auch noch wieder zu erkennen.
      Head Hunter, ein Wallach, der oft auf Schauen unterwegs war, war ebenfalls sehr gesund und ich konnte nichts finden, was ich beanstanden könnte.
      Als letztes war Walking to the Moonlight an der Reihe. Auch sie war vollkommen gesund, sodass ich beginnen konnte zu impfen.
      Ich impfte alle Pferde gegen Tetanus und Influenza und verabreichte anschließend jedem Pferd eine Wurmkur.
      „So, dann seid ihr mich auch schon wieder los!“, lachte ich und machte mich dann auf den Heimweg, nachdem ich meine Sachen zusammengepackt hatte.
      Eowin
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Mongofisch
    Datum:
    26 Juli 2014
    Klicks:
    267
    Kommentare:
    12