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Rhapsody

Hallelujah *

Holsteiner -- im Besitz seit 01/2020 -- Aa ee nCr

Hallelujah *
Rhapsody, 9 Nov. 2020
Zion und Gwen gefällt das.
    • Rhapsody
      Steenhof, 10. November
      Молотов, Quintessenz, Blitzkrieg Bop, Quantensprung, Dark Necessities, Antares, Painted Gold, Amalthea, Kobik, Charon, Bohème, Balboa, Simplicity of Sophistication, Painted Basquiat, PFS' Gamble Away, Dante's Wild Lady, Painted Taloubet, Dark Innuendo, Contia Socks, A Touch of Peace, Cover the Venus, HGT's Saevitia, Dark Royale, Cobain, Buchanan, Cobie, Rosewood, Cassiopeia Z, Mania, Shotgun, Seattle Slew, Hallelujah, Equinox II, Callisto, Calista, Ballroom Blitz, Quarterback, Andromeda, Smooth Gravity, Samarra, Benihana, Ironic, Ares, Bucky, Painted Blur, Calina
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      Irgendwann war auch leider die schönste Weidezeit vorbei. Die Hengste tummelten sich in Kleingruppen auf den Paddocks und veranstalteten Wettbewerbe, wer sich am schnellsten und effektivsten dreckig machen konnte; die Stuten hingegen wurde noch ein kleines Stück Gras gegönnt. Das Winterfell war fleißig am Wachsen, die ersten Pferde wurden geschert, die Ställe hingen wieder voll Abschwitz- und, nach dem Mistwetter der letzten Tage, auch Regendecken.

      In diesem grauen und regnerischen Novemberwetter fiel das Absetzen der Fohlen. Ein halbes Jahr oder mehr hatten sie mit ihren Müttern in der großen Gemeinschaft verbracht, jetzt ging es in das erste eigene Abenteuer. Und dieses Jahr würde ich sogar teilweise die Aufzucht übernehmen; mit fünf Stutfohlen hatte ich eine schöne kleine Gruppe beisammen. Die drei Hengstfohlen Quantensprung, Antares und Blitzkrieg Bop, hatte ich in der gleichen Aufzucht untergebracht, in der auch schon Charon vor zwei Jahren einen Platz gefunden hatte.

      Die größeren Fohlen, also Kobik, Painted Gold und auch Amalthea, hatten sich schon länger ein bisschen von den Müttern abgekapselt; sie waren sieben, fast acht Monate alt und gingen größtenteils ihren eigenen Weg. Mit ihnen hatte ich das allein bleiben auch schon intensiver geübt, sodass sie kaum noch mit der Wimper zuckten, als ich Bucky, Andromeda oder Golden Lights aus dem Stall führte. Als ich also Anfang November die drei Fohlen aufhalfterte und zum Übergang in eine umgebaute Box im Ausbildungsstall führte, war da wenig Abschiedsschmerz; die Fohlen folgten mir gespannt über den Hof, die Mütter riefen einmal kurz nach ihnen, aber dann war das Ganze auch schon vorbei.

      Bei anderen Fohlen lief das schon ein bisschen anders ab. Benihana, die ja eigentlich schon eine mehr oder weniger erfahrene Zuchtstute war und nicht zum ersten Mal durch das ganze Absetzen ging, stellte sich als wahre Glucke heraus. Das bedeutete, dass auch Antares das alles nicht so mitmachte, wie ich es mir erhoff hatte – im Endeffekt gab es dann nur viel Aufregung im Offenstall, weil sich natürlich alle anderen Stuten davon anstecken ließen und wie kopflose Hühner über den Paddock rannten. Da war also besondere Vorsicht geboten; Antares war eigentlich ein sehr neugieriges und aufgeschlossenes Fohlen, was wir uns zu Nutze machen konnten. Während Benihana am Putzplatz blieb und dort von Jette oder Cat betüddelt wurde, lenkten Hauke und ich Antares so gut wie möglich ab, damit er gar nicht größer mitbekam, wenn seine Mutter wieder in den Stall verschwand. Mit viel Übung wurde dann die Zeit, die er alleine verbrachte, immer länger, und auch an diesem Novembermorgen gab es nur ein kurzes Abschiedskonzert, ehe die Neugierde überwog und er mir mehr oder weniger freudig in die Box im Ausbildungsstall folgte. Quantensprung und auch Bobby folgten kurz darauf; die Hengstgruppe war also schon einmal fertig zusammengestellt. Alle drei würden heute Nachmittag dann zum Aufzuchtstall gefahren werden – erst, wenn das passiert war, würde ich entspannen können.

      Zu den Stutfohlen gesellten sich dann auch noch Quintessenz und Dark Necessities mit mehr oder weniger Problemen; kurz darauf ging es dann – noch am Halfter, damit kein Fohlen noch schnell auf Weltreise ging – Richtung Weide. Die Stutfohlen würden eine der Weiden beziehen, die an der Auffahrt zum Steenhof lag; dort war genug Platz für die fünf zum Rennen und Toben, bei komplettem Mistwetter konnten sie sich unterstellen und Heu würde auch zu gefüttert werden. Ein kleines Paradies für Jungspunde. Ein paar herzzerreißende Wieherer gingen noch in Richtung Hof; nach einer halben Stunde hatten sich dann aber alle Stutfohlen mit der neuen Situation angefreundet; immerhin kannten sie sich ja untereinander schon und hörten dort auf, wo sie vor einer Stunde im Laufstall aufgehört hatten.

      Ich beschloss, dass ich mir eine kleine Mittagspause verdient hatte. Und nach dem Lärmpegel, der mir bei Betreten meines Hauses entgegenschlug, zu urteilen, hatten sich auch die anderen eine kleine Auszeit gegönnt. In der Küche saßen Cat, Jette, Hauke und Levi, in der Mitte vom Tisch lagen Pizzaschachteln; vier davon bereits aufgeklappt und halb leer, einer noch komplett unangetastet – zielstrebig schnappte ich ihn mir, ließ mich auf einen leeren Stuhl fallen und inhalierte das erste Stück.

      Die anderen diskutierten über das letzte Geländetraining des Jahres, das vor zwei Wochen stattgefunden hatte, und welche Pferde vielleicht von Indoor-Training profitieren könnte – denn natürlich blieb in der Mittagspause das Trainings-Thema nicht aus. Ich klinkte mich da ein bisschen aus und konzentrierte mich lieber auf die Pizza; immerhin musste ich schauen, wie ich ohne großen Schaden drei übermütige Hengstfohlen transportieren sollte. Hänger fahren hatten wir natürlich bereits den ganzen Sommer über geübt, allerdings hatte das nur einwandfrei geklappt, wenn die Muttis dabei waren.

      Während ich noch abwägte, ob ich lieber drei Fahrten machen sollte oder im großen Hänger alle drei Fohlen packen konnte, ohne dass sie sich auf der Fahrt zerfleischten, merkte ich gar nicht, wie die Konversation am Tisch verstummte. Erst, als mir Hauke aufs Schienbein kickte, merkte ich, wie mich vier Gesichter hoffnungsvoll anstarrten.

      „Äh. Was?“

      Cat räusperte sich und blickte mich unsicher an. „Ich hab gerade von meinem Bruder erzählt. Und dass er sich ein Fohlen gekauft hat.“

      „Oh,“ machte ich. Cats Bruder … da klingelte etwas. „Der, der dich hergebracht hat? Mit dem großen Hund? Meintest du nicht, dass er absolut nichts mit Pferden am Hut hat?“

      „Bis vor ein paar Jahren zumindest,“ gab sie zu.

      „Hat ihn nicht davon abgehalten, sich mal eben ein Pferd zu holen,“ kommentierte Levi mit hochgezogenen Augenbrauen, was von Cat mit einem Blick quittiert wurde, der soviel wie „Ich stimme dir zwar zu aber sag bloß nichts Böses mehr über meinen Bruder sonst knallt’s“ sagte. Das schien bei Levi auch soweit anzukommen; er hob beschwichtigend beide Hände in die Höhe.

      „Auf jeden Fall hat Lesja jetzt dieses Hengstfohlen in Mecklenburg stehen, aber er sucht noch einen Aufzuchtsplatz.“ Cat machte eine kleine Pause, sah mich mit großen, runden Augen an. „Und da dachte ich sofort an dich, Fritzi.“


      Ich blinzelte ein paar Mal. „Mich? Ich fahr meine Hengstfohlen doch selber später weg zur Aufzucht.“

      „Und da wäre kein Platz mehr frei?“ bohrte Cat nach.

      „Äh, ich kann höchstens mal anrufen…?“

      Jetzt hatte Hauke die Stirn gerunzelt. „Hast du nicht noch ‘ne Weide frei? Im Wald hinter den Hengsten?“

      „…Theoretisch. Auf was wollt ihr hinaus?“ fragte ich schließlich; langsam beschlich mich das Gefühl, dass da noch mehr dahintersteckte. Hauke schlug sich daraufhin die flache Hand auf die Stirn, Cat und Jette lachten nervös.

      „Was?“ meinte ich, etwas indigniert. „Was habt ihr da schon wieder ausgemacht?“

      Hauke lehnte sich nach vorne und sah mich an, als wäre ich ein kleines Kind, dem er gerade erklären musste, warum man keinen Dreck essen sollte. „Du hast Platz. Du hast vier Hengstfohlen.“

      Jetzt runzelte ich die Stirn. „Ihr wollt, dass ich mich selber um die Aufzucht kümmere?“

      Jette zuckte mit den Schultern. „Warum nicht? Dann sind sie trotzdem unter deinem wachsamen Auge, du bist sofort da, falls was ist, die Babys haben genug Spielkameraden,“ Jette breitete die Arme in einer Voilà-Geste aus. „Es wäre dumm, wenn du es nicht machen würdest.“

      Das musste ich jetzt erst einmal gründlichst überlegen. Klar, Platz war da, und ich hatte selbst die Hand über die weitere Erziehung meiner Hengste; allerdings war mir bei Hengsten vor allem die Sozialisation in einer großen Gruppe wichtig, damit aus den Fohlen später einmal normal funktionierende Pferde würden. Vier waren zumindest schon einmal mehr als drei (wow, Mathegenie coming through!), aber im Aufzuchtstall waren etwa acht bis zehn Fohlen in einer Herde.

      Nach dem Mittagessen gingen alle wieder an ihre Arbeit zurück; für mich bedeutete das erst einmal ein bisschen rumtelefonieren. Zum einen mit dem Besitzer des Stalls, in den ich meine drei Fohlen fahren wollte; der konnte das Fohlen von Cats Bruder definitv nicht noch mit aufnehmen. Und weil ich eine so soziale Person war, setzte ich mich an den Laptop und postete eine Anzeige in diversen Facebookgruppen und Foren, dass ich ein paar Plätze zur Fohlenaufzucht frei hatte.

      Toll. Jetzt durfte ich mich auch noch mit anderen Pferdebesitzern rumschlagen. Danke dafür, Team.

      Als ich Cat davon erzählte, fiel sie mir quietschend um den Hals und rannte dann zurück ins Haus, um sofort ihren Bruder anzurufen. Ich hingegen machte mich auf die Suche nach Hauke; immerhin hatten wir eine Weide auf Vordermann zu bringen.

      Quantensprung, Antares und Bobby kamen für die nächsten Tage doch noch einmal zurück zu den Stuten, bis alles fertig war. Auf die Anzeige meldeten sich tatsächlich eine ganze Handvoll Leute, sodass gegen Ende der Woche sowohl die Stut- als auch die Hengstfohlen auf eine Gruppe von jeweils rund zehn Fohlen angewachsen war. Für die ich jetzt alle die Verantwortung trug. Na klasse.

      Der Tag der Tage kam am Wochenende; Hauke und Cat fuhren früh samt Hänger los, um das Fohlen ihres Bruders in Mecklenburg abzuholen. Jette wäre gerne mit Quarterback ausreiten gegangen, wurde von mir aber dafür verdonnert, mir bei der Ankunft der restlichen Fohlen zu helfen. Ein zweites Mal wurden die drei restlichen Hengstfohlen aus dem Laufstall geholt; dieses Mal ging es sofort auf die Weide. Ich hoffte ja nur, dass sie auch noch so kleine Engel waren, wenn auch die restlichen Fohlen dazu stoßen würden.

      Gegen Nachmittag waren dann auch fast alle Neuzugänge verräumt; gegen 15 Uhr rollten dann auch Hauke und Cat samt vollem Transporter auf den Hof. Sie hatten auch Cats Bruder gleich mitgebracht, der motiviert aus seinem eigenen Auto sprang, sobald dieses hinter dem Hänger zum Stillstand kam. Nach ihm kletterte auch ein langbeiniger Hund mit zotteligem Fell und langer, schmaler Nase hinterher; er blieb jedoch am Wagen stehen und beobachtete sein Herrchen mit einem fast schon entnervten Blick.

      Cat half ihrem Bruder beim Ausladen eines feuerroten Fohlens, das sich neugierig auf dem Hof umguckte und gleich einmal laut alles zusammenschrie; Antwort kam aus dem Laufstall und dem Ausbildungsstall, und auch von dort nicht zu leise.

      Cats Bruder hatte mich entdeckt und stellte sich wie ein Riese vor einem Zwerg vor mich hin. „Hi, du musst Fritzi sein? Vielen Dank nochmal für die schnelle Hilfe.“ Dabei schüttelte er mir die Hand so stürmisch, dass ich fast das Gleichgewicht verlor.

      „Da kannst du deiner Schwester danken,“ meinte ich. „Dank ihr bin ich jetzt Kindergärtnerin.“

      Cats Bruder runzelte die Stirn, aber Cat, die meine mit Sarkasmus und Desinteresse maskierte Nervösität schon von Anfang an als solche erkannt hatte, winkte ab. „Hör nicht auf sie, sie liebt es. Und sie wird den kleinen Molotov genauso mögen.“

      „…Molotov?“ hakte ich nach, das Grinsen stark zurückhaltend. „Wirklich? Molotov?“

      „Passt zumindest von der Farbe gut,“ meinte Hauke, der jetzt dazu gekommen war, ebenfalls mit einem leichten Schmunzeln.

      Cats Bruder ignorierte das entweder oder bekam es gar nicht mit; stolz zeigte er auf das Hengstfohlen, das sich an Cats Hand vor allem schon einmal mit dem Gras am Wegrand bekannt machte, dann auf den langbeinigen Hund, der mittlerweile zu seinen Füßen lag, und anschließend auf sich selbst: „Molotov, Misha, Jelisej. Die rote Gefahr.“

      „Gott, du bist ungefähr genauso ein Jelisej wie ich eine Jekaterina. Fritzi, Hauke, das ist Lesja,“ schaltete sich schließlich Cat ein, mit einem leicht entnervten Tonfall. „Lesja, das sind Fritzi und Hauke.“

      „Freut mich dich kennenzulernen,“ meinte ich trocken. „Sollen wir noch länger hier dumm rumstehen oder wollen wir dein Fohlen aufräumen?“

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      Molotov etablierte sich schnell als Anführer der kleinen Truppe, auch wenn sich Bobby davon erst noch ein bisschen überzeugen lassen musste. Auf dieser Weide, die halb im Wald lag, hatten die acht Hengstfohlen viel Platz zum Spielen und konnten sich auch einmal aus dem Weg gehen. Zum Unterstellen hatten Hauke und ich noch schnell in den letzten Tagen einen kleinen Unterschlupf zusammengezimmert, sodass die Hengstfohlen auch bei Wind und Wetter trocken bleiben konnten.

      Während Cat ihrem Bruder noch den restlichen Hof zeigte und Hauke neugierig hinterherschlappte, machte ich mich noch auf den Weg zur kleinen Stutenherde. Auch hier war die größte Aufregung der Neuzugänge mittlerweile abgeebbt. Auf der großen Weide konnte ich vom Zaun aus nur ein paar der Fohlen in der Distanz erkennen, die nebeneinander grasten; zwei erkannte ich noch an der kleinen Hütte. Kurzerhand kletterte ich unter dem Zaun hindurch und machte einen kleinen Rundgang, um mir sicher zu sein, dass alle Stutfohlen auch noch da waren, wo sie hingehörten. Neben meinen eigenen fünf Fohlen hatten sich noch fünf weitere junge Stuten dazugesellt; drei Warmblüter, ein Reitpony und eine junge Schleswigerstute. Viele der neuen Fohlen waren mir gegenüber noch ein bisschen skeptisch, aber die würden schon auch noch herausfinden, wer die Möhrchen verteilte.
      Nach meiner kurzen Zählrunde – alle Stutfohlen waren an Ort und Stelle – fand ich Hauke, Cat und ihren Bruder Lesja an der Reithalle, in der Jette gerade mit Hallelujah trainierte. Cat gestikulierte wild, während Lesja anscheinend aufmerksam zuhörte. Hauke hingegen war der erste, der mich entdeckte und mir entgegenkam.

      „Cat hat gerade vorgeschlagen, dass wir alle noch eine kleine Runde um den Hof machen. Damit ihr Bruder alles nochmal besser kennenlernt. Bist du dabei?“

      Ich guckte auf die Uhr, dann kritisch zum Himmel hinauf. Noch keine Anzeichen von aufsteigender Dunkelheit, aber die Tage wurden immer kürzer. „‘ne kurze Runde bin ich dabei. Jette auch?“

      Hauke sah kurz in die Halle hinein, in der Jette gerade Galoppwechsel übte. Hallelujah, der für ein Warmblut ziemlich gut Winterfell geschoben hatte, war bestimmt schon ziemlich nassgeschwitzt. „Wenn wir noch kurz warten, ist Jette bestimmt zum abreiten dabei.“

      „Na dann los,“ sagte ich.

      Für Cats großen Bruder ein passendes Pferd zu finden, war gar nicht so leicht. Kurzerhand setzten wir ihn – mit Jettes Einverständnis – auf Shotgun. Recht viel größer ging es nicht, und im Gegensatz zu Cassiopeia war Shotgun durchaus verlässlicher. Hauke sattelte sich Dark Royale, Cat wartete mit Saevitia schon auf dem Hof; sie würde Shotgun locker als Handpferd nehmen, für alle Fälle. Lesja hatte nach eigenen Angaben zwar schon die ein oder andere Reitstunde genommen (was Cat wie ein Honigkuchenpferd grinsen ließ vor lauter Stolz), aber sicher war sicher.

      Ich selbst hatte mich für Contia Socks entschieden; die junge Stute hatte tolle Fortschritte gemacht. Mittlerweile konnte man sie schon in der großen Halle reiten und erste leichte Trainingseinheiten üben. Im Gelände war sie noch etwas schreckhaft, aber das wurde von Mal zu Mal besser.

      Nach dem Ausritt beanspruchte Cat noch einen gemeinsamen Filmabend mit Burger und Horrorfilmen. Da zeigte sich, dass sie ihren Bruder komplett um den Finger gewickelt hatte; während Jette und Hauke sich durchaus für die Idee aussprachen, sah man Lesja deutlich an, dass er sich eigentlich auf den Weg machen sollte.

      Kurzerhand schritt ich ein. „Ich glaub, der Tag war aufregend genug. Und Lesja muss ja auch noch heimfahren.“ Über Cats Kopf warf mir Lesja einen dankbaren Blick zu. „Das holen wir wann anders nach.“

      Kurz schob Cat ihre Unterlippe vor und war auch kurz davor, die kleine-Schwester-Karte auszuspielen; dann seufzte sie aber und zuckte mit den Schultern. „Ja, Fritzi hat Recht. Ich bring dich noch zum Auto.“

      Wir verabschiedeten uns kurz, ich versicherte Lesja nochmals, dass ich mich um seinen Molotov kümmern würde wie um meine eigenen und er natürlich so oft zum Besuch kommen durfte, wie er wollte (was Cat dann noch einmal unterstrich, indem sie ihm anordnete, innerhalb der nächsten zwei Wochen wieder aufzukreuzen). Während Cat ihren Bruder also zum Auto begleitete, gingen Hauke, Jette und ich zurück zu den Ställen; für Jette standen noch mindestens zwei Pferde auf dem Plan für heute, Hauke war dafür zuständig, die Pferde auf den Paddocks langsam einzusammeln und ich wollte noch mit Dark Innuendo eine kleine Trainingseinheit starten. Ähnlich wie Contia wurde auch Uno immer sicherer unter dem Sattel und wir arbeiteten schon fleißig an der Losgelassenheit. Wenn das noch etwas mehr gefestigt war, dann sollte auch die ersten kleineren Cavaletti-Sprünge mal dazu genommen werden.

      Nach dem Reiten mit Uno, dem Füttern der Pferde und dann dem Füttern der Menschen (wir holten uns doch noch Burger und machten einen Mini-Filmabend, sorry Lesja), machte ich mich nachts noch einmal zu einer letzten Runde über den Hof auf. Jelly war mir bereitwillig aus dem Haus gefolgt; bei der Abendrunde konnte ich Peanut nur selten dazu überreden, mit rauszukommen; Jelly hingegen schien jetzt erst richtig wach zu werden. Die Nase fest auf den Boden gedrückt, rannte sie gute zehn Meter vor mir umher, einmal in die Büsche, dann wieder zurück zu mir. Gemeinsam gingen wir kurz durch den Ausbildungsstall, Laufstall und den Hengststall, deckten das ein oder andere Pferd noch ein und kontrollierten, ob auch alles in Ordnung war. Auf dem Weg zur Waldweide blieb Jelly dicht bei mir; das war ihr auch nicht so ganz geheuer. Der Weg war nicht ausgeleuchtet, die Bäume wurden immer größer und blockten den Großteil des Mondlichts ab. Mit der Handytaschenlampe kletterte ich durch den Zaun und machte eine mentale Notiz, Hauke morgen mit der Beleuchtung der Weiden zu beauftragen. Das Licht der Taschenlampe reichte nicht weit, also ging es noch einmal quer über die Weide – aber alle Hengstfohlen, die hier sein sollten, waren es auch. Kurz kontrollierte ich noch einmal, ob sie noch genug Heu hatten und ob die Tränken auch funktionierten, dann ging es wieder zurück Richtung Hof, am Haupthaus vorbei, zu den Stutfohlen. Auch hier war alles ruhig und die Fohlen vollständig; das ließ sich schnell zählen, weil sie sich alle schon in die kleine Hütte in einen Kreis gestellt hatten. Auch hier war es nicht besonders hell, auch wenn vom Straßenrand ein kleines bisschen an Straßenlicht ankam. Mentale Notiz Nummer 2: auch hier wegen Beleuchtung anfragen.

      Langsam stieg Nebel auf und umhüllte den Hof. Ich zog meine Jacke enger um mich herum, ignorierte meinen sichtbaren Atem und pfiff nach Jelly, die auch schon kurz darauf angerannt kam. Dann ging es zurück ins Haus – Schluss für heute.

      Geposted am: 07.11.2020
      Von: Rhapsody
    • Rhapsody
      Steenhof, 18. Februar
      Calina, Painted Blur, Bucky, Ares, Ironic, Benihana, Samarra, Smooth Gravity, Andromeda, Quarterback, Ballroom Blitz, Calista, Razita, Callisto, Equinox II, Hallelujah, Fiebertraum, Seattle Slew, Possy Pleasure Mainstream, Shotgun, Mania, Cassiopeia Z, Rosewood, Exciting Force, Cobie, Buchanan, Cobain, Dark Royale, HGT's Saevitia, Cover the Venus, A Touch Of Peace, Contia Socks, Dark Innuendo, Painted Taloubet, Dante's Wild Lady, PFS' Gamble Away, Painted Basquiat, Simplicity of Sophistication, Balboa, Bohème, Charon, Kobik, Amalthea, Painted Gold, Antares, Dark Necessities, Quantensprung, Blitzkrieg Bop, Quintessenz, Молотов
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      Wer behauptete, die Wintermonate waren ruhig und liefen so still vor sich her, der hatte den Winter noch nicht auf dem Steenhof verbracht. Von ruhig und still waren wir so weit entfernt, dass es schon nicht mehr lustig war.

      Neben dem Trainingsbetrieb, bei dem Jette immer wieder meine Unterstützung brauchte, musste ich natürlich auch ein Auge auf meine Mommys-to-be werfen. Der Fohlenjahrgang 2021 würde wahrscheinlich nicht ganz so groß wie der aus dem vorherigen Jahr, aber darum war ich ganz froh. Bis es aber soweit war, dauerte es auch noch eine gute Weile; während Kobik bald schon ihren ersten Geburtstag feierte, würden die Fohlen dieses Jahr hoffentlich in eine etwas wärmere Zeit purzeln. Ob die Stuten dann natürlich auch bis dahin abwarteten, stand auf einem anderen Blatt geschrieben. Aber Anfang März machte keine der Damen Anschein, dass sie von jetzt auf gleich fohlen wollen würde – vielleicht fruchteten meine allabendlichen Ansprachen im Laufstall, die ich vor versammelter (Stuten-)Mannschaft abhielt. Vielleicht gefiel den Stuten auch einfach nur das Programm, das sie momentan bekamen; sowohl die trächtigen als auch die fohlenfreien Stuten genossen leichtes Training, abgewechselt mit gediegenen Ausritten um den Hof. Denn, und hier kam ich zum Punkt Nummer 2: Unsere Jungpferde wollten sich ja auch langsam mal ein bisschen in der Welt bewegen.

      Während Contia Socks höchstwahrscheinlich im Frühjahr schon in Jettes Trainingsrotation kam und dann ordentlich gearbeitet wurde, musste Unos Vertrauen in den Reiter und ihre Umgebung noch ein bisschen gestärkt werden – wir ritten also aus, bis wir die ganzen Strecken nicht mehr sehen konnten, meistens mit einer routinierten Stute, die der Kleinen Ruhe vermittelte. Ähnlich fuhren wir auch bei Taloubet und bei Dante – denn auch die zwei waren über den Winter langsam angeritten worden. Während Taloubet aber bereits einigermaßen frei vor sich hin stapfte, war Dante meist noch als Führpferd mit Reiter unterwegs. Sie würde aber auf jeden Fall den Sommer noch einmal auf der Weide verbringen – noch hatten wir keine Eile und ich war mir sicher, dass sie die Zeit noch einmal gut verkraftete, um dann im Herbst richtig durchstarten zu können. Bei Taloubet hingegen war ich mir noch etwas uneins; der Hengst schien als Reitpferd regelrecht aufzugehen, und früher oder später sollte er ja auch auf die HLP vorbereitet werden. Andererseits war er auf der momentanen Prioliste noch ziemlich weit unten – höchstwahrscheinlich würde ich also auch ihn noch einmal einen Sommer auf die Weide stellen oder zumindest mehr an den Grundlagen feilen, ehe es ans richtige Training ging. Und auch Gambit, das junge Vollblut, war langsam für sein Reitpferdeleben bereit; er war ja bereits auf der Rennbahn gewesen, man musste also nicht komplett von Null auf anfangen, aber daraus ein super Vielseitigkeitspferd zu machen, war dann doch eine Heidenarbeit. Ich hatte mich zwar für die ersten Springstunden bereit erklärt, doch bis jetzt fehlte Jette noch die Ruhe, bis sie den jungen Vollbluthengst an die Stangen ließ.

      Und jetzt zu Punkt 3 und der wichtigste Grund, warum dieser Winter doch mehr Arbeit machte, als ich eigentlich dachte: Der Steenhof wuchs so gesehen exponentiell. Neben ein paar neuen Zuchtpferden – zwei Warmblutstuten, ein Vollbluthengst – und einem neuen Vollbluthengst für Jette hatte ich nämlich eines verhängnisvollen Tages eine Schicksalsnachricht von meinem Vater bekommen.

      Schon als ich seinen Namen auf dem Display sah, machte mich das stutzig. Lasse Tersteegen war ein typischer Technik-Feind, hatte nur unter großem Murren ein Smartphone akzeptiert und nutzte es auch eigentlich nur im äußersten Notfall. Und Telefonieren war eh nie sein Metier gewesen – das überließ er lieber Mama. Als ich also seinen Namen auf dem Display sah, fiel mir fast das Handy in den Matsch. Ich konnte es aber gerade noch so fangen und nahm so schnell wie möglich ab. „Was ist los?“

      Ein paar Sekunden Stille, dann die grummelige, tiefe Stimme meines Vaters. „Mach dir nicht in die Buchse, alles gut. Aber – ich hab doch erst mit Janssen geredet, nicht?“

      Ich stutzte ein wenig. „Ja, das hast du wohl mal erwähnt…?“ Wollte mein Vater jetzt mit mir über seine alten Arbeitskollegen sprechen? Dann war heute deutlich unpassend – ich war gerade dabei, die Jährlinge auf ihren Koppeln mit neuen Heuballen zu versorgen, war gerade erst vom Trecker geschrieben und hatte Hauke noch fünf Minuten zuvor versprochen, mich zu beeilen, damit wir noch den Platz abziehen konnten, der mittlerweile wieder aufgetaut war und dementsprechend eine einzige Seenplatte war. „Papa, sorry, aber ich hab echt zu tu–“

      „Ist wichtig, solltest also dran bleiben,“ meinte mein Vater sofort. Also gut. Hauke würde sich ein paar Minuten gedulden müssen. Ich kletterte auf den Trecker und schaltete ihn aus. Die kleinen Hengste sahen mich vorwurfsvoll an – immerhin warteten sie auf ihr neues Futter. Aber auch die mussten sich wohl kurz gedulden.

      „Janssen hat da einen alten Freund, der seine Ponys irgendwo unterstellen muss. Sind insgesamt zehn. Schon, oder?“

      Mir dämmerte es. „Papa, was hast du gemacht?“

      Und so kam es, dass ich von heute auf morgen eine meiner Koppeln abgeben musste, weil mein Vater dem Bekannten eines alten Freundes und seinen Welsh-Ponys versprochen hatte, dass sie auf dem Steenhof Platz finden würden. Insgesamt waren es sechs Stuten und vier Hengste. Und ausnahmsweise waren die Hengste das kleinste Problem; im Hengststall waren noch genug Boxen frei, und auch auf die Paddocks und Weiden konnte man sie irgendwie verfrachten. Aber sechs Stuten wollten auch noch einen Platz finden. Der Laufstall selbst platzte eigentlich schon aus allen Nähten. Es blieb also nichts anderes übrig, als auf eine der verbliebenen Wiesen einen Unterschlupf zu bauen. Ich konnte Haukes Begeisterung dafür jetzt schon spüren. Wenigstens hatten wir noch genug Zeit, um alles noch herzurichten, einen ordentlichen Unterstand zu bauen und Papa weiterhin ein schlechtes Gewissen zu machen, bis er mir schließlich eine seiner eigenen Weiden zur Verfügung stellte; im Herbst würden dann die bis dahin einjährigen Stuten umziehen, um Platz für die diesjährigen Fohlen zu machen.

      Doch langsam aber sicher musste ich mir bewusst machen, dass sich der Steenhof wohl vergrößern musste. Und das ging einher mit neuem Personal.

      Yay, Bewerbungsgespräche.

      Geposted am: 31.03.21
      Von: Rhapsody
    • Rhapsody
      Steenhof, 31. März
      Hallelujah
      Dressur M*-M**

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      Winter bedeutete für die meisten Sportpferde eine gewisse Verschnaufspause – die Menschen hatten genug um die Ohren und bis die Saison anfing, konnte man sich das ja mal gönnen. Auch Jette sah tatsächlich einen Sinn darin, um die Motivation aufrechtzuerhalten. Sie meinte damit bei den Pferden. Ich glaubte ja, dass das auch beim Menschen nicht zu vernachlässigen war.

      Die Arbeit den Winter über war dementsprechend ein bisschen leichter. Augenmerk lag vor allem daran, die Grundlagen aufzubessern: den Takt, die Aufrichtung, die Geraderichtung. Da die Fohlensaison später als sonst anfangen würde, wurden auch die Zuchtstuten mit eingebunden. Manchen merkte man richtig an, wie sehr sie daran Spaß hatten, auch wenn es “nur” einfache Dressurübungen waren. Und wenn das Pferd unter einem selbst unheimlich motiviert war, machte die Arbeit dem Reiter umso mehr Spaß. Ich freute mich den gesamten Winter über, wenn ich Bucky satteln konnte und die nächsten vierzig Minuten mit einer super losgelassenen Stute an den Basics arbeiten konnte. Bei anderen Stuten war das hingegen ein kleiner Kampf; Andromeda, absolut springbetont und -verrückt, hatte die meiste Zeit keine Lust auf Verstärkungen, Traversalen und Schrittpirouetten, und diskutierte dann gern aus. Ähnlich war es auch mit Samarra – die Trakehnerstute besaß einen ziemlichen Dickschädel und klare Vorstellungen, wie sie ihre Zeit verbringen wollte: ganz sicher nicht in der Reithalle, in ordentlicher Aufrichtung und Mitteltrab.
      Bei den Zuchtstuten ging es auch gar nicht wirklich darum, dass sie bestimmte Lektionen lernen sollten. Vielmehr galt es, ihnen ein bisschen Abwechslung zu bieten, sie daran zu erinnern, was sie eigentlich so konnten, um dann idealerweise nach dreißig bis vierzig Minuten von einem zufriedenen Pferd zu steigen. Das sah bei anderen Pferden natürlich anders aus. Die Neuzugänge Razita, Possy Pleasure Mainstream und Exciting Force mussten nach der Eingewöhnungsphase oftmals erst noch die Beine sortieren und langsam ihren Takt finden. Weil das ein bisschen mehr Können brauchte, als ich das selbst hatte, war das vor allem Cats Aufgabe, und die erfüllte sie hervorragend. Nach nur wenigen Wochen sah man vor allem bei Razita und Possy, welches Potenzial in ihnen steckte und was sie vor ihrem Leben als Zuchtpferde so machten. X, wie wir den knuffeligen Vollbluthengst schnell getauft hatten, hatte noch ein bisschen Probleme mit dem Abwärts – dafür mangelte es nicht am Vorwärts. Hier kam das Vollblut schon ordentlich durch. Bis X erfolgreich auf Turniere gehen konnte, würden wohl noch ein paar Wochen vergehen – aber da gab es keine Eile. Genauso bei Cobain, dem Vollblut aus England, der das Reitpferdesein noch üben musste.
      Auch keine Eile gab es bei Equinox, Hallelujah und Cassiopeia; die drei kannten den alltäglichen Trubel mittlerweile ganz gut. Equinox stach hier ein bisschen heraus und meisterte die Lektionen der schweren Klasse mit einer Leichtigkeit, die ich sonst nur von Quarterback kannte. Das komplette Gegenteil: Hallelujah, der lieber seinen Dickkopf durchzusetzen versuchte, statt ordentliche Traversalen zu gehen.
      Auch ein paar Jungspunde lernten neue Dinge dazu. Dark Royale und Saevitia zählte ich auch noch dazu, obwohl beide schon ihre ersten M*-Lektionen lernten. A Touch Of Peace hingegen wurde auf die ersten L-Dressuren vorbereitet – mit viel Geduld und Ruhe, versteht sich, sodass diese Dressurturniere wohl noch eine Weile auf sich warten ließen. Peace war nicht untalentiert, aber mit ihren sechs Jahren doch noch ein bisschen grün hinter den Ohren. Neben den L-Lektionen warteten deswegen viele Übungen zur Ausbildungsskala auf sie, damit sie sich auch reell versammeln konnte. Und auch mit Contia Socks und Venus arbeitete vor allem ich an den Grundlagen der Dressur, die der einen mehr, der anderen weniger gefielen. Aber die Grundlagen mussten sitzen, damit sie gesund blieben – also Augen zu und durch.

      Das Springen kam natürlich auch nicht zu kurz – aber deutlich kürzer als im Sommer. Denn die meiste Zeit war der Springplatz nicht wirklich nutzbar, sodass wir auf die Halle ausweichen mussten. Die Halle war zwar angenehm groß, doch wirklich Parcoursspringen, wenn auch nur klein, waren nur selten möglich – nämlich dann, wenn kein anderer etwas in der Halle machen wollte. Wir konzentrierten uns also darauf, vor allem den Rhythmus zu verbessern, mit viel Springgymnastik und nur wenig Höhe. Das tat sowohl den routinierten Springern, wie Seattle Slew und Smooth Gravity, wie auch den Novizen wie Buchanan und Rosewood ganz gut. Und Fiebertraum, dem neuen Palominohengst, eh.

      Ein paar ausgewählte Pferde durften im Winter sogar über Geländehindernisse springen. Jette war ja darauf bedacht, den Pferden viel Abwechslung zu bieten. Solange es also ging, ging es fast wöchentlich auf einen Geländeplatz und als die nicht mehr begehbar waren, ging es zum Training zu Vereinen. Die zwei auserwählten Stuten waren Jettes eigene, Shotgun, und Mania; vor allem die Fuchsstute hatte sich in den letzten Monaten gut gemacht, und auch wenn sie sich in einem normalen Springparcours deutlich wohler fühlte, machte sie auch auf der Cross Country Strecke keine schlechte Figur.

      Und so kamen wir irgendwie durch den Winter. Durch nasskalte Tage, klirrende Nächte, mit Schnee und ohne. Langweilig wurde es uns nicht – zum Glück.

      Geposted am: 31.03.21
      Von: Rhapsody
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  • Album:
    3 | Steenhof
    Hochgeladen von:
    Rhapsody
    Datum:
    9 Nov. 2020
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    265,1 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

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    Hallelujah
    hebr. "Lobet Jah!"


    PEDIGREE
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    von: VL Helsinki xx

    von: Hannibal xx

    von: Heartbreaker xx
    aus der: Queen Mary xx

    aus der: VL Atorka xx

    von: Ulysses Grant xx
    aus der: Lindenhains Agneta xx

    aus der: Hella vom Birkenfels

    von: Paladin OLD

    von: Private Dancer xx
    aus der: White Princess

    aus der: Henrietta S

    von: Bayan S
    aus der: High Noon


    EXTERIEUR & INTERIEUR

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    Hengst
    Holsteiner
    13 Jahre

    164 cm
    Palomino
    Schnurblesse | v.l. weißer Kronrand, v.r. weiße Fessel, h.l. weißer Kronrand, h.r. weißer Fuß

    spritzig | impulsiv | ehrgeizig
    Hallelujah war nicht immer ein leichter, umgänglicher Hengst – schon früh zeigte sich sein spritziges Wesen, dem kaum einer Herr wurde. Er wurde als impulsiv, aufbrausend und wenig rational beschrieben; sowohl als junger Hengst als auch heute noch. Dementsprechend braucht er einen geduldigen Reiter und Besitzer, der ihm Grenzen steckt und konsequent mit ihm umgeht. Dann erzielt der Hengst Höchstleistungen.


    TRAINING

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    Fohlen ABC | Eingeritten
    Englisch geritten


    Dressur
    E A L M* M** S*

    Springen

    E A L M* M** S*

    Military

    E A L M* M**


    ERFOLGE

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    Dressur: 1x A-Platziert, Springen: 1x M**-Platziert, Military: 1x L-Platziert


    Turniere
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    585. Dressurturnier
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    312. Synchronspringen – 314. Synchronspringen – 315. Synchronspringen – 586. Springturnier – 319. Synchronspringen – 320. Synchronspringen – 606. Springturnier
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    424. Militaryturnier – 430. Militaryturnier

    Andere


    ZUCHTINFORMATIONEN

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    [HK 507] Alle Hengste


    Decktaxe/Leihmutterschaft:
    Genotyp: Aa ee nCr
    Aus der Zucht: Hofgut Birkenfels (Hannover, DE)
    Nachkommen:


    GESUNDHEITSZUSTAND

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    276 4 21 743264593
    Chronische Krankheiten:
    Letzter Tierarztbesuch:

    Fehlstellungen:
    Beschlagen:
    Letzter Hufschmiedbesuch:


    STALLINTERN

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    Besitzer: Rhapsody
    Ersteller: Zion
    VKR: Zion