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Julie

Guinness

Hengst | Irish Tinker

Guinness
Julie, 8 Sep. 2016
Möhrchen gefällt das.
    • Julie
      Ehemalige Berichte:

      Sammelbericht für Hope in Despair, Hijacker und GuinessHeute hatte ich frei also fuhr ich morgens schon zum Hof von Tequi um mich mit Hope in Despair, Hijacker und Guiness bekanntzumachen und mich um sie zu kümmern. Als ich angekommen war holte ich als erstes holte ich Hijacker und Hope in Despair aus den Boxen und stellte sie zusammen auf den Größten Paddock auf dem Hof. Dann sperrte ich Guiness auf den Paddock vor seiner Box. Als erstes mistete ich die Box von Guiness. Anschließend machte ich noch die letzten Äpfel von seinem Paddock und ließ ihn wieder in die Box. Dann mistete ich die Boxen von Hope und Hijacker. Nachdem ich die Boxen sauber hatte holte ich die beiden wieder und brachte sie in ihre Boxen.Anschließend holte ich wieder Guiness und band ihn am Putzplatz an. Dann holte ich seine Putzsachen und putzte ihn. Da über Nacht in der Box stand war er nicht besonders dreckig. Als er sauber war holte ich seinen Sattel. „Puh, ist der Sattel schwer“,dachte ich. Ich war ja lange nicht mehr mit Westernsattel geritten. Daher hatte ich das Gewicht anders eingeschätzt. Nachdem ich den Sattel festgezogen hatte, ging ich zurück in die Sattelkammer um die Trense von Guiness zu holen. In seinem Sattelschrank hing eine Kandare und ein Snaffle-Bit. Ich entschied mich für das Snaffle-Bit. Als ich ihn getrenst hatte ging ich mit ihm am Zügel zu meinem Auto und holte meine Kappe und meine Sporen. Dann ging ich in die Halle, In der Halle führte ich ihn ein Paar Runden, setzte den Halm auf und machte die Sporen an meine Stiefeletten und gurtete nach. Anschließend stieg ich durch eine Aufstieghilfe, die in die Wand eingelassen wurde auf. Ich ritte ein Paar Runden Schritt dann gurtete ich noch mal nach. Als ich fertig war trabte ich an und ließ ihn vorwärts abwärts gehen. Da das gut geklappt hat nahm ich die Zügel an und ließ ihn in Anlehnung gehen. Anschließend ließ ich ihn noch Schulterherein gehen und probte ob er auch weitere Seitwärtsgänge kann, Im Trab konnte er noch das Schulterheraus und Ansätze des Travers. Dann ließ ich ihn Galoppieren, Im Galopp ließ ich ihn auch wieder Seitwärtsgänge die er auch beherrschte. Danach parierte ich ihn durch und ließ ich ihn eine weile im Schritt verschnaufen. Anschließend trabte ich ihn wieder an und ließ ihn in einem langsamen Jog laufen ich ließ die Zügel lang und saß aus. Dann ließ ich ihn durch eine Bewegung meines Sitzes zum Stand durchparieren. Danach ließ ich ihn zum Hallentor gehen und öffnete es vom Pferd aus. Dann ritt ich raus und drehte noch eine Kleine Runde im Gelände. Im Gelände ging alles gut da Guiness total Schrecklos ist. Wieder am Hof angekommen stieg ich am Putzplatz ab, band ihn an und sattelte ihn anschließend ab. Dann putzte ich ihn über und brachte ihn auf einen Paddock.Nachdem ich mit Guiness fertig war holte ich mir Hijacker aus ihrer Box und brachte sie zum Putzplatz. Am Putzplatz angekommen band ich sie an und holte ihre Putzsachen. Als sie sauber war holte ich ihren Sattel und danach ihre Trense wieder hatte ich die Auswahl zwischen Snaffle Bit und Kandare. Dies mal entschied ich mich für die Kandare da Hijacker mich beim Satteln und aufhalftern schon angezickt hatte und ich mir dachte das ich sie damit besser unter Kontrolle habe. Ich ließ unter der Trense ein Halfter in das ich Zügel einharkte. Dann führte ich sie in die Halle und führte sie ein paar Runden dann gurtete ich nach. Da Hijacker beim Führen für meinen Geschmack etwas zuviel Energie hatte holte eine Longe von der Bande und nahm noch zusärzlich eine Peitsche dazu. Dann hakte ich die Longe in ihr Halfter ein band die Steigbügel fest und knotete die Zügel so fest das sie Hijacker nicht stören. Anschließend ging ich in die Mitte des unteren Zirkels und ließ sie Laufen nachdem sie einige runden getobt und gebuckelt hatte ging sie in einen ruhigen Trab über und ich ließ sie durchparieren und holte sie zu mir in die Mitte. Dann machte ich die Longe ab und legte sie zusammen mit der Peitsche zurück auf die Bande. Anschleißend stieg ich auf und ließ sie im Schritt viele Hufschlagfiguren am Langen Zügel gehen. Dann ließ ich sie noch im Schritt ein Paar Seitwärtsgänge gehen bei denen sie versuchte die Hilfen zu `überhören` da ich aber auch Sporen an den Füßen hatte hörte sie auf. Im Anschluss daran ließ ich sie Traben, Hijacker hat einen wunderschönen bequem zu sitzenden Trab. Im Trab ließ ich sie auch Schulterherein gehen und auch Schulterheraus auch sie konnte einen Ansatz von dem Travers. Dann parierte ich aus dem Trab in den Stand durch und ließ sie rückwärts gehen. Danach leiß ich sie aus dem Rückwärtsrichten antraben und übte dies ein Paar mal. Im Anschluss ließ ich sie Galoppieren Im Galopp übte ich auch das Seitwärts damit ich weiß was sie alles kann. Im Galopp ritt ich viele Hufschlagfiguren damit sie durchlässig bleibt. Dann ließ ich sie durchparieren und klopfte sie da sie es gut gemacht hat. Da ich genug gesehen hatte ließ ich sie zum Hallentor gehen und öffnete dies wieder vom Pferd aus. Dann ritt ich raus, stieg ab, holte mir eine Abschwitzdecke und legte sie Hijacker über die Hinterhand. Danach löste ich den Sattelgurt machte den Sattel ab und legte die Decke über das Ganze Pferd da die Decke einen Halsteil hatte musste ich kurz den Sattel weglegen um den Halsteil zu schleißen. Nun brachte ich ich den Sattel weg als ich wieder kam band ich sie wieder los und schwang mich auf ihren Rücken. Ich ritt dann langsam los und erwartete das sie bockte aber sie ging ganz entspannt am langen Zügel eine kleine Runde um den Block. Als ich wieder auf dem Hof ankam trenste ich sie ab und band sie wieder an. Dann nahm ich ihr die Decke ab und brachte sie auf die Weide.Als ich mit Hijacker fertig war holte ich mir Hope in Despair aus seiner Box und band ihn an dem Putzplatz an. Nachdem ich ihn geputzt hatte ging ich in die Sattelkammer und holte ein dickes Westernpad einen Longiergurt, seine Abschwitzdecke und seine Trense hier entschied ich mich auch für das Snaffle Bit. Bevor ich aufstieg machte ich die Sporen ab und legte sie in eine der Sattel Schränke der anderen. Dann ging ich wieder zu Hope, als ich bei ihm ankam kuckte er mich ganz freundlich an und durchsuchte mich nach Leckerlies. Anschließend stieg ich auf und lenkte Hope ins Gelände. Dort angekommen ließ ich ihn erstmal die Landstraße lang gehen. Als ich einen weichen Grasweg fand bog ich in ihn ein und hielt an um nachzugurten. Dann trabte ich an und da der Weg sehr lang war ließ ich Hope angaloppieren und genoss den Galopp in Vollen Zügen. Vor dem Ende der Strecke ließ ich ihn durchparieren. Im Schritt ging es weiter nach einer Weile fand ich einen niedrigen Bach ich steuerte direkt drauf zu und ließ ihn sich die Beine kühlen. Als er nicht mehr wollte lenkte ich ihn raus und steuerte einen schönen Waldweg an der zurück zum Hof führt. Auf dem Weg ließ ich Hope nochmal traben und galoppieren. Als ich wieder auf dem Hof angekommen bin machte ich Hope die Trense ab und wusch sie unter dem Wasserhahn ab. Dann machte ich den Gurt samt Pad ab und brachte beide in die Sattelkammer. Im Anschluss brachte ich ihn auf die Wiese.Dann fuhr ich nach Hause.Ein paar Stunden später fuhr ich wieder zum Hof machte das Futter fertig und holte Hope in Despair, Hijacker und Guiness wieder rein und verabschiedete mich von ihnen.
      Wörter: 1284 Zeichen: 7345 - (c) Channii

      Willkommen Guinness,King of Night und Roxy,sowie klein Püppchen's Dream!
      Heute war ich mal wieder früh wach ich bekam heute drei Neue Tinker zu mir hier her,sowie eine Welsh A Stute. Da Lullaby zur Zeit weg war nahm ich unsere neuen Pferde auf. Naja die die sie eigentlich bei sich halten sollte.. Auch gut. Schnell räumte ich Teller sowie Messer vom Frühstück weg und lief in den Stall als ich mich angezogen hatte. Ich machte die Lichter an des großen Stalles und schmunzelte. ,,Guten Tag ihr lieben.'',schmunzelte ich und einige wieherten mir kurz zu. Ich brachte die Ponys; La Luna,Sweet Poison,Winter's End,Wild Affair und Take a Bow auf die Weide. Stuten und Hengste natürlich getrennt. Ich sah auf den Hof. Es stand noch kein Hänger da. Wer weiß wann Tequii mit den Tinkern kam. Fröhlich ein Lied vor mich her trällernd stellte ich noch die Fohlen;Royal Rubina,Ironic,Antaris,Romerico und Soulmate's Death auf die Weide. Die Großpferde stellte ich auch noch rasch raus,dies waren: Café Latte,Muemmi,Mistery,Veronica,Linara,Scottland Yard Irritable,Alors on Chante,Gameover und Emilia. Hier waren auch wieder Stuten von Hengsten getrennt. Nun ging ich wieder in den Abteil der Tinker.Behind the Shadow,Vampirjunge,Hope in Despair und Francescostellte ich auch noch auf die Weide der Tinker. So nun dürften die anderen auch mal kommen. Naja,solange bereitete ich die Boxen schonmal vor. Zwar würden die Pferde gleich zu den anderen auf die Weide kommen aber dann wären die schonmals gemacht. Als diese Boxen fertig waren kam schon Niniana mit Püppchen's Deam. Ich begrüßte sie freundlich,wir besprachen noch etwas bevor wir die Stute auf die Weide zu den anderen Stuten brachten. Winter's End und Sweet Poison hoben die Köpfe und blickten neugierig zu der neuen Sute die nun auch auf der Weide standen. Die Stuten untereinander zickten etwas ehe sich Püppchen mit den Hengsten vertraut machte. War richtig süß mit anzu sehen. Niniana ging schließlich wieder und ich machte mich an das Boxen misten. Nachdem das alles geschafft war streute ich sie noch rasch ein. Gut alle hatte ich nicht geschafft das würde morgen noch kommen. ich füllte die Futtertröge für heute Abend schonmals auf und die Wassertröge ebenfalls. So nun kam auch Tequii mit den Tinkern. Die ersten zwei drückte sie mir in die Hand und fuhr dann auch rasch los Roxy noch zu holen mit den Hänger. Ich schmunzelte,gab den großen Kerlenen ein Leckerli,ehe ich sie auch auf die Weide brachte. Natürlich wurde sofort die Rangordnung geklärt. Schmunzelnd beobachtete ich das ganze ehe ich Hufe hinter mir hörte. Dort war Tequii mit der Tinker Stute Roxy. Ich nahm sie zu mir und stellte sie als einzigste Stute auf die Stutweide der Tinker,diese war genau neben den Hannoveraner Stuten. So ganz alleine war sie ja dann doch nicht. Schnell hatten sich anscheinend alle eingelebt so klärte ich noch etwas mit Tequii ehe auch sie wieder fuhr. Ich lief in den Stall und machte noch alles fertig.. Am Abend holte ich alle meine Tiree schließlich wieder rein,da es heute Nacht schneien sollte...Ich verabschiedete mich von den nun fressenden Tieren und lief wieder in's Haus.

      Ankunft von allen meinen Tinkern

      Heute war ein wichtiger Tag auf meinem kleinen Gestüt. Einige Irish Tinker, die Channii zwangsweise für mich übernommen hatte, sollten heute alle auf meinen Hof kommen. Es war ein warmer Spätwinter Tag und einige Helfer hatten sich auf dem Kiesplatz gesammelt. Channii meinte das diese Prozedur vielleicht bis zum Abend dauern würde, aber das nahm ich gerne in Kauf, wenn wir dies alles an einem Tag erledigen konnten. Zuerst sollte der Braunschecke Francesco ankommen. Glücklicher Weise versprach mit Channii das sich alle Pferde gut mit einander verstehen und so alle zusammen auf eine Weide gehen konnten. Der Dicke war eigentlich gut aus dem Hänger zu kriegen und führen ließ er sich auch. Er bockte nicht und zeigte bis zur Stutweide kein einziges Mal Hengstmanieren. Doch als wir dort vorbei gingen verfiel er in einen stolzen Trab und schnaubte kräftig. Es war schwierig ihn so zu halten, doch Channii war mit gekommen und so brachten wir ihn zur Hengstweide. ''Was für ein Macho.'' ,sagte ich kopfschüttelnd lächelnd, als wir das Gatter hinter uns schlossen. Channii willigte mir ein und ich sah wie die nächsten mit dem zweiten Hengst Guinness kamen. Ich tätschelte seinen Hals als ich kurz bei ihm stehen blieb und ich stellte nun schon fest das er ein recht ausgeglichenes Tier war. Er wurde ebenfalls auf die Weide gestellt und nun waren wir wieder alle auf dem Kiesplatzes in der Mitte des Hofes vereint. Channii und ein anderer Helfer fuhren mit den zwei Autos plus Hänger zurück zu ihrem Hof um dort die nächsten Zwei Neuankömmlinge abzuholen. In der zwischen Zeit konnte ich meinen neuen Stallburschen, Daniel, bei mir begrüßen. Ich hatte ihn angeheuert, da ich mir sicher war das alle diese Pferde alleine zu versorgen eine fast schon unmögliche Arbeit sein würde. Daniel half mir bei dem nächsten Hengst der kam,King of Night. Während Channii sich mit Roxy vergnügte. Wir brachten den Hengst auf die Weide zu den anderen und banden den Strick ab. Roxy war nun ebenfalls auf ihrer Weide und so konnten die nächsten zwei Pferde gebracht werden. Wieder hatten wir nun ein Weilchen Pause und ich stellte fest das es schon 5 Uhr war. Die Zeit war viel schneller vergangen als ich es gedacht hätte. Da kamen schon die zwei und brachten uns Vampirjunge und Behind The Shadow. Als wir Vampirjunge ausluden fuhr Channii´s Helfer gleich wieder los um den letzten Tinker zu holen. Vampirjunge konnte genauso ein Macho sein wie Francesco stellten wir fest. Er ließ sich zwar von mir streicheln, doch er zuckte immer wieder zusammen wenn ich ihn berührten. Eben ein eher schreckhafter Bursche. Daniel wurde gerade von Behind The Shadow etwas zum Narren gehalten. Channii half ihm lachend und schickte mich alleine zu Kallista, dem letzten Tinker. Kallista war ein lieber Rappschecke. Sie ließ sich gut führen und so waren wir dann nach einer weiteren halben Stunde fertig. Ich lud alle noch zu einem warmen Getränk zwei Kilometer weiter bei mir zu Hause, wo wir den Abend bei einer lustigen Runde ausklingen ließen.
      [3059 Zeichen | © Lullaby]

      „Ab C aussitzen und durch die Ganze Bahn wechseln, auf der Diagonalen beschleunigen bis zum Starken Trab, vorm erreichen des Hufschlags zurücknehmen ab A Leichttraben.“ , sagte ich zu meiner Schülerin der Ich gerade Unterricht gab. Dann klingelte mein Handy, ich ging ran und meine Freundin sagte mir: „ Alicia, schau dir mal den Neuen Pferdemarkt an auf Seite 123 und 125 und kuck mal welche Pferde da inseriert stehen.“ Ich sagte meiner Schülerin das sie eine Schrittpause einlegen darf bis ich wieder da bin, ich lief schnell ins Haus und holte den Pferdemarkt raus dann ging ich wieder in die Halle und sagte meiner Schülerin ein paar Aufgaben die sie in der Zwischenzeit reiten kann, dann schlug ich die Seite auf und sah das Mister Blockhead und Guiness zum Verkauf ausgeschrieben waren. Ich rief sofort bei vampyrin und Hummingbird an. Beide sagten das mein Gebot OK ist und ich mir die Pferde holen kann oder sie bringen sie mir wenn ich beschäftigt bin,Ich sagte das ich heute noch Unterricht geben muss und daher sagten beide das sie mir die Pferde bringen. Ich freute mich richtig und unterrichtete weiter, als ich mit der ersten Reitstunde fertig war ging ich mit ihr zusammen in den Stall und half meinen nächsten Schülerrinnen die Pferde fertig zu machen die beiden hatten keine eigenen Pferde also hatte ich ihnen zwei von mir zur Verfügung gestellt da sie beide hervorragende Reiterrinnen waren durften sie Stiffler und Pount`s Püppchen nehmen. Als sie die beiden fertig hatten kamen noch vier Freundinnen zu mir denen ich versprochen hatte sie zu Unterrichten, ich teilte ihnen schnell die Pferde Clair de Lune, Hope of Darkness, Slimeboy und Big John zu, danach lief ich in die Halle und sagte den anderen das noch vier andere Reiter kommen. Sie sagten das es OK ist und ich ging zurück in den Stall und machte mir Give me Everything tonight zum reiten fertig da ich kurzerhand beschlossen hatte auf den großen Reitplatz zu gehen und alle ein bisschen selbstständig reiten zu lassen. Als ich fertig war holte ich noch die beiden Reiterrinnen aus der Halle und dann ging es los. Erst ein bisschen Warmreiten im Schritt und dann langsam mit dem Traben anfangen, sagte ich zu meinen Schülern und ritt Everything warm. Nach einer viertel stunde trabte ich an und ließ Everything am langen Zügel sich strecken, Immer wieder korrigierte ich ein paar Kleinigkeiten an den Reiterinnen und zeigte ihnen wie es richtig aussieht, „Wow, ist das praktisch mit zu reiten dann kann ich es ihnen immer zeigen wie es richtig aussieht.“, dachte ich. Dann ließ ich Everything galoppieren und ging in den leichten Sitz und ließ ihn erstmal ein bisschen laufen. Nach ein paar Runden fing ich sein Tempo wieder ein und wurde langsam und fing an langsam Zirkel zu reiten um sein Tempo aus zu bremsen. Meine Schülerrinnen fingen auch langsam an zu galoppieren und ich war bereits wieder im Schritt und ritt Everything trocken. Ich sagte meinen Schülerrinnen das sie auch langsam anfangen sollten ihre Pferde ab zu reiten. Anschließend ritt ich vom Platz und stieg im Stall ab, ich sattelte und trenste ihn schnell ab dann stellte ich ihn in die Halle damit er sich wälzt, nach dem wälzen holte ich ihn wieder und er sah aus wie ein Ferkel. Ich putzte ihn bis die anderen Reiter in den Stall kamen, dann war er endlich sauber und ich stellte ihn in seine Box. Ich holte während meine Schülerrinnen ihre Pferde putzten alle anderen Pferde rein die heute noch in einer Stunde gingen und stellte sie in ihre Boxen, die gerittenen Pferde stellten wir auf die Weide und gingen dann wieder in den Stall um die Boxen für Mister Blockhead und Guinness fertig zu machen nach 10 Minuten Arbeit waren die beiden Boxen eingestreut und ich verabschiedete mich von allen. Jetzt kamen meine Freundinnen mit denen ich jede Woche ritt, Ich sagte ihnen das ich gerade schon geritten bin aber sie gerne reiten können, sie sagten ja und ich gab ihnen Phury und Dusty. Die beiden gingen los um die beiden zu holen. Nun kam der Hänger von vampyrin und Hummingbird an die beiden hatten die Hengste zusammen transportiert und fuhren jetzt auf den Hof. Ich ging ihnen entgegen und begrüßte sie. Dann half ich ihnen beim Ausladen und übernahm Guiness, vampyrin und ich gingen mit den Pferden in den Stall und stellten sie in ihre Boxen. Dann übergab ich ihnen das Geld und übernahm die Papiere, dann verabschiedet ich mich von beiden und begleitete sie bis zum Auto. In der zwischen zeit waren meine Freundinnen mit dem Putzen fertig und fingen an zu satteln, ich sagte ihnen das ich doch mit ritt und zwar mit Guiness da er von Anfang an sehr Energie geladen war. Später wollte ich mich noch auf Mister setzen um ihn kennen zu lernen und um zu wissen unter welchen Reiter ich ihn in den Unterricht nehmen kann. Ich holte Guinness schnell aus der Box und putzte ihn über. Da er sauber war sattelte ich ihn und holte seine Trense und trenste ihn. Dann führte ich ihn in die Halle, meine Freundinnen Madleen und Linda kamen mit und wir führten unsere Pferde ein paar Runden. Anschließend stellten wir die Steigbügel ein und gurteten nach, dann stiegen wir auf und ritten los. Guiness lief entspannt am langen Zügel und machte keine Anstalten die anderen Pferde an zu zicken. Nach ein Paar Runden gurtete ich erneut nach und fing dann langsam an zu traben. Guinness hatte einen sehr bequemen Trab und schmiss einen kaum hoch. Nach ein paar Runden galoppierte ich an und genoss seinen Galopp, Guinness nahm einen richtig mit und war leicht zu sitzen, nach ein paar Runden parierte ich durch und ritt ein Paar Runden Schritt, Ich erzählte meinen Freundinnen das ich ihn in den Anfänger Unterricht nehmen werde da er total lieb ist. Meine Freundinnen waren sauer auf mich da sie ihn dann nicht im Fortgeschrittenen Unterricht reiten können aber ich vertröstete sie das sie ihn mal außerhalb reiten dürfen, sie freuten sich und ich stieg ab und ging raus um Mister fertig zu machen und Guinness ab zu satteln. Im Stall angekommen sattelte ich Guinness ab und putzte ihn schnell über. Dann stellte ich ihn in seine Box und holte Mister raus, Mister war sehr sauber also musste ich nicht viel putzen sonder konnte fast direkt satteln. Als ich mit dem Satteln fertig war trenste ich ihn und brachte ihn in die Halle. In der Halle gurtete ich nach und stieg dann auf, Ich ritt ein Paar Runden Schritt, dann trabte ich an und ich merkte direkt das er vom Typ her ganz anders ist als Guinness, Guinness ist sehr lieb und toten brav aber Mister Blockhead ist Spritzig, Stur und er will laufen. Ich sagte zu meinen Freundinnen das sie viel Spaß in der Reitstunde mit ihm haben werden. Die beiden Freuten sich und kuckten mit beim Reiten zu. Im Trab merkte man direkt das er spritziger war denn man konnte ihn erst aussitzen wenn man ihn an den Zügel geholt hatte und ordentliche starke Halbe Paraden gab. Im Galopp war es nicht anders und ich hatte schon bald Arm schmerzen. Aber als er sich gelöst hatte wurde er weicher zu halten und ließ sich auch besser lenken. Als ich mit dem Reiten fertig war sattelte ich ihn in der Halle ab und ließ ihn sich Wälzen. Linda und Madleen waren bereits raus gegangen und hatten ihre Pferde ab gesattelt. Als Mister fertig war brachte ich ihn in den Stall und putzte ihn über, dann stellte ich ihn in die Box und gab den Pferden die schon gelaufen sind Futter die anderen wurden jetzt fertig gemacht und ich ging schon mal in die Halle, Ich gab bis Abends Unterricht und fütterte danach alle Pferde, die Pferde die über Nacht draußen bleiben durften brachte ich anschließend nach draußen. Als alle Pferde versorgt waren ging ich ins Haus und machte mir etwas zu essen, danach duschte ich und ging schlafen.
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      by AliciaFarina

      Devels Gift kommt an

      Heute sollte ein neuer Hengst ankommen und zwar devels gift von Zambi. Ich hatte ihn bei ihn vor längerer Zeit im Stall von zambi stehen sehen und musste immer an ihn denken also rief ich zambi an, fragte sie ob sie ihn verkauft und tatsächlich sie sagte ja sie fragte warum ich ausgerechnet ihn haben möchte. Ich sagte ihn das ich vom ersten Augenblick in ihn verliebt war und ich ihn vor allem wegen seiner außergewöhnlichen Farbe mag. Dann erzählte ich ihr das ich ihn Kören lassen würde und ihn dann als Zucht und Reitpferd einsetzen würde. Er würde sicher ein Gutes Leben bei mir haben und er würde in meine Hengst Herde kommen. Sie sagte das sie noch weitere Interessenten hat und es sich überlegt. Ein Paar Tage später rief zambi mich an und sagte mir das ich ihn haben kann, ich fragte sie wie viel Geld sie haben will und sie sagte nichts nur das er ein Schönes Zuhause hat. Ich erzählte ihr dann wie mein Hof aussieht und wie sie zu mir kommt da sie ihn persönlich bringen wollte. Ich stand am frühen morgen auf da ich mich noch um meine Pferde kümmern wollte bevor der neue Hengst ankommt. Ich machte die Box für ihn als erstes fertig und holte mir dann Guinness und Mister Blockhead aus dem Stall und band sie am Putzplatz an. Ich putzte beide schnell und ließ sie dann kurz stehen während ich alle anderen Hengste auf die Hauskoppel hinter den Hengst Paddocks ließ. Anschließend ließ ich die Stuten auf die Weide und ging wieder zum Putzplatz ich Sattelte Guinness und stellte Mister so lange auf den Paddock mit einer Decke. Ich ging mit Guinness in die Halle, machte ihm den Kappzaum drauf und longierte ihn warm. Dann tauschte ich die Longe gegen Zügel und stieg auf. Ich trabte an und ritt am langen Zügel Zirkel und wechselte die Hand und ritt alle Gangarten. Nach einer Stunde reiten parierte ich durch und ritt ihn trocken. Dann stieg ich ab, sattelte ihn ab und brachte ihn zu den anderen Hengsten auf die Weide. Anschließend holte ich Mister und zog ihm den Kappzaum über. In der Halle legte ich ein Paar Stangen hin und longierte Mister rüber als ich mit dem Training fertig war galoppierte Mister in einem Ruhigen Tempo über Stangen in verschiedenen Abständen und Sprang kleine Sprünge auf gebogener Linie fehlerfrei. Ich führte Mister dann auf die Weide und ging zum Haus um auf zambi zu warten. Zambi kam kurz darauf auf den Hof gefahren und ich ging ihr entgegen um sie zu begrüßen. Nachdem ich sie begrüßt hatte luden wir devel aus und führten ihn erstmal auf den Außenplatz damit er sich nach der Fahrt bewegen konnte. Devel rannte einmal über den ganzen Platz und kam dann wieder zu uns und durchsuchte meine Taschen nach Leckerlies. Ich streichelte devel während zambi und ich redeten. Anschließend ließen wir devel den Platz erkunden und ich zeigte ihr meine Pferde. Wir gingen auf die Hengst weide und ich rief meine Pferde. Zambi und ich streichelten alle und ich erzählte ihr alles über die Pferde. Dann gingen wir zu den Stuten und Fohlen auch hier erzählte ich ihr alles über die Pferde und ihre Eigenheiten. Anschließend gingen wir wieder zu devel und brachten ihn in seine Paddock Box die direkt wie die anderen Boxen an der Weide war. Die Hengste auf der Weide kamen direkt an den Zaun und beschnüffelten ihn. Devel stellte von Anfang an klar dass auch wenn er nicht bei ihnen war er der Chef ist. Zambi verabschiedete sich von mir und ich beobachtete die Hengste noch ein bisschen und ging dann ins Haus.
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      © by AliciaFarina

      Ich wollte mich heute um alle meine Pferde kümmern daher stand ich früh auf und machte mich fertig. Als ich komplett angezogen war und gefrühschtückt hatte ging ich raus auf den Hof und steuerte direkt auf den Stall zu. Im Stall angekommen mistete ich Alle Boxen und gab den Pferden ihr Futter. Nach 3 Stunden Misten war ich fertig und ich holte mir Clair de Lune, Iysana, Hope of Darkness, Westside Lady, Damona und Xana aus ihren Boxen und band sie davor an. Ich putzte sie und als ich fast fertig war kam meine Freundin Linda und half mir. Anschließend brachten wir die Hälfte der Stuten in die Halle und die andere auf den Platz Ich blieb mit den Stuten in der Halle und ließ sie Laufen, Linda tat das gleiche. Als alle Stuten ausgelastet waren brachten wir sie auf die Weide. Dann gingen wir in den Stall und holten Shakira, What you want, Alohomora und Buried alive by Love aus ihren Boxen und wir putzten sie. Mittlerweile trudelte auch Madleen ein und half uns. Als wir mit dem Putzen fertig waren führten wir die Stuten auf den Platz und ließen sie laufen. Während die Stuten liefen holten wir Brainstorm, Hot Spot und Gaitano`s Little Girl aus ihren Boxen und putzten sie. Als die Stuten sauber waren holten wir die Stuten von den Platz und brachten sie auf die Weide. Dann gingen wir wieder in den Stall, Linda und Ich Sattelten uns Hot Spot und Little Girl, Madleen durfte nicht reiten da sie Rückenschmerzen hatte also machte sie Brainstorm einen Kappzaum drauf und nahm sie an die Longe. Dann gingen wir zusammen in die Halle. Linda und ich stiegen auf unsere Pferde und Madleen fing an Brainstorm zu Longieren. Linda und Ich ritten am langen Zügel nebeneinander her und erzählten. Nach ein Paar Runden gurtete ich nach und fing an mit dem Traben. Ich ließ Brain viele Hufschlagfiguren gehen und fing dann an zu Galoppieren. Ich galoppierte Zirkel und Ganze Bahn, Als ich fertig war parierte ich durch und ritt Hot im Schritt ab. Linda und Madleen wurden auch fertig und wir sattelten die Stuten ab und ließen sie auf die Weide. Dann gingen wir in den Stall und holtenPount`s Püppchen, Amsterdam`s Girl und Wendyaus den Boxen, banden sie vor den Boxen an und ich Sattelte Amsterdam`s Girl. Wendy und Püppchen putzten wir nur und stellten sie anschließend auf den Großen Paddock neben der Stutenweide. Als ich Amsterdams Girl gesattelt und getrenst hatte führte ich sie in die Halle und ließ Madleen aufsteigen. Madleen durfte auf Girl reiten da sie die liebste war und weiche Gänge hatte. Ich gab Madleen ein bisschen Unterricht und sie durfte Schritt und Trab reiten Galoppieren wollte sie nicht und ich zwang sie nicht also trabte Madleen fröhlich um mich rum. Als Sie fertig war brachten wir sie zu Wendy und Püppchen auf die Weide. Dann gingen wir zu den Hengsten und holten Are you scared of me,Phury, Monster Energy und Slime boy aus den Boxen. Wir putzten sie kurz über und brachten sie dann auf die Weiden, anschließend holten wir Urmel, Dusty,Quick Decision,Drachenläufer, Little Mephisto und GH`s Acapulco Gold aus den Boxen, Putzten sie und brachten sie auf die Weide. Dann holte ichCheckerund Big John aus ihren Boxen und band sie davor an. Ich putzte Checker schnell über und brachte ihn dann auf die Weide. Big John putzten wir gründlich und ich legte ihm das Geschirr um und führte ihn heraus als ich alles fest gemacht hatte. Draußen angekommen spannte ich ihn vor die Kutsche und setzte mich auf den Bock. Madleen und Linda setzten sich hinter mich und ich ließ John losgehen. Ich lenkte John auf die Straße und ließ ihm den Zügel lang. Als wir an einer Einmündung ankamen lenkte ich ihn darein. Auf der weiteren Fahrt passierte nichts da John ein altes Gelassenes Kutschpferd war. Als wir wieder Zuhause ankamen schirrte ich ihn ab und brachte ihn dann auf die Weide. Dann brachten wir Heart Skipper, Outlaw Dancing Jive, Callin The Night, Hermann,Stiffler, Black Pearl, Leviathan,Give me Everything tonight, Mister Blockhead, Guinness, Devel`s Gift undJudy auf die Hengstweide. Dann gingen wir zu den Jungpferden, Wir holten die Hengste Arahil, Victories Fairground Attraction, Free Vanille,Frenchlover undNandengo aus dem Auslauf und putzten sie da die Hengste beim Putzen keine Probleme machten ließen wir sie noch auf dem Platz laufen und brachten sie dann auf die Weide. Zum Schluss holten wir noch die Jungstuten Just like the Wind,ebs Dafina,Baldintáta und TKRS Dyani aus dem Auslauf. Wir putzten sie und ließen sie dann auf dem Platz laufen und trainierten das wieder einfangen. Als das ohne Probleme klappte brachten wir sie auf die Weide. Anschließend gingen wir in den Stall und machten das Futter fertig, kippten es in die Behälter und fegten die Stallgasse, wir räumten die Sattelkammer auf und gingen dann in das Haus. Als wir ein Paar Stunden Später rauskamen holten wir alle Hengst, Stuten und Jungpferde rein, gaben ihnen ihr Heu und fegten die Stallgasse erneut. Als das alles getan war brachte ich meine Freundinnen nach Hause, fuhr wieder nach Hause, aß etwas und ging dann schlafen.
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      © by AliciaFarina

      Herzlich Willkommen Annie Get Your Gun
      Heute kam mein neues Fohlen Annie get Your Gun aus der Zucht von Raven und sweetvelvetrose an. Ich wachte bereits um fünf uhr Morgens auf und machte mich fertig. Anschließend ging ich in dne Stall und mistete die Boxen aus, als alles Sauber war holte ich meine Kaltblüter Are you scared of me, Slimeboy, Phury, Monster Energy, Big John, Hermann, Mister Blockhead und Guinness von der Sommerweide und band sie im Schatten an. Dann holte ich ihr Putzzeug und fing an alle zu Putzen. Sie waren sehr Dreckig da sie auf der Wiese standen. Nachdem ich eine Stunde lang geputzt hatte sahen sie etwas besser aus aber noch immer nicht ganz perfekt. Nach einer weiteren Stunde war ich schweiß gebadet und die Pferde noch immer nicht sauberer. Ich rief Alle meine Freundinnen an und lud sie dazu ein mir zu helfen, drei sagten mir zu und zehn minuten später waren sie da und wir wuschen den letzten Dreck aus ihrem Fell. Als sie sauber waren stellten wir sie in ihre Boxen sodass sie sich nicht so schnell wieder dreckig machen können. Dann holten wirUrmel, Drachenläufer, Little Mephisto und Checker von der Wiese und banden sie an und putzten sie wir waren in Rekordzeit fertig. Anschließend brachten wir die vier auf einen Paddock am Stall und holten uns Dusty, Acapulco Gold, Leviathan und Judy. Wir banden sie wie die anderen Pferden im Schatten an und putzten sie. Als sie sauber waren sattelten wir sie und ritten ins Gelände, Die Hengste gingen entspannt am Langen Zügel durch den Wald und wir unterhielten uns. Wir trabten und Galoppierten nur Kurz da es ziemlich heiß war. Als wir wieder auf dem Hof angekommen waren sattelten wir die Pferde ab und spritzten sie ab. Dann kam auch schon der Hänger mit Annie. Meine Freundinnen holten Devels Gift, Outlaw Dancing Jive und Callin the Night von der Wiese um sie zu putzen. Ich ging dem Hänger entgegen und begrüßte Raven. Raven übergab mir die Papiere vonAnnie und ich lud sie aus. Annie schaute mich scheu an aber nachdem ich sie etwas herumgeführt hatte schaute sie nicht mehr so ängstlich und beschnüffelte die gegend. Ich verabschiedete mich von Raven und brachte Annie zu den anderen Jungpferden. Dann ging ich auf die Weide und holte Give me Everything tonightvon der Weide. Ich band ihn vor seiner Box im Stall an und fing an sein Palomino Gedappeltes Fell zu Putzen Everything war nicht sehr dreckig denn er war sehr Eitel und machte sich fast nie dreckig. Als er sauber war holte ich seinen Sattel und sattelte ihn dann trenste ich ihn mit seiner Trense. Dann schnappte ich mir meinen Helm und ging mit ihm in die Halle. Ich führte ihn eine Runde und gurtete dann nach und stellte einen Hocker neben ihn. Ich überprüfte die länge der Bügel die wie immer meine Länge hatten und stieg dann auf von oben gurtete ich erneut nach und ritt los. Ich wärmte Everything im Schritt auf und ließ ihn viele Wendungen gehen damit er Locker wurde, dann trabte ich an und ließ ihn Wendungen gehen. Er wurde locker und ich arbeitete im Galopp am Zirkel vergrößern und verkleinern als er das perfekt machte ritt ich ihn trocken und ritt zum Stall zurück ich ritt in seine Box rein und stieg dort ab ich lockerte seinen Sattelgurt und trenste ihn ab er steckte sofort den Kopf in sein Heu und fraß. Ich brachte seine Trense weg und kam dann wieder um ihn abzusatteln. Als sein Sattel von seinem Rücken war und ich außer Reichweite war legte er sich in sein Stroh und wälste sich. Ich brachte seinen Sattel weg und kam wieder Everything hatte sich geschüttelt und er sah sehr sauber aus ich putzte trotzdem über seinen Rücken und brachte ihn anschließend zusammen mit den Kaltblütern auf die Weide. Als ich zurück ging brachte ich Stiffler und Black Pearlmit ich band sie an und putzte sie schnell da sie auch nicht sehr dreckig waren. Als sie sauber waren brachte ich sie zurück auf die Weide und holte Clair de Lune, Iysana, Hope of Darkness, Amsterdams Girl, Buried alive by Love undPounts Püppchen von der Weide und band sie an. Meine Freundinnen waren mit ihren Pferden fertig und hatten sie wieder auf die Weide gebracht. Als sie wiederkamen halfen sie mir beim Putzen und wir waren schnell fertig. Dann brachten wir die Stuten wieder auf die Weide und holten Brainstorn, What you want, Damona, Xana, Shakira, Hot Spot, Gaitanos Little Girl und Wendy. Wendyfreute sich mich zu sehen und ich sah auch schon warum sie hatte wieder angefangen sich die Mähne ab zu schubbern und sie war von Bremsen zerstochen. Den anderen Stuten ging es Gut und wir banden sie im Schatten oder im Stall an und fingen an zu Putzen. Als sie sauber waren schmierte ich Wendy mit Bodylotion ein und legte ihr eine Fliegendecke über und ich schnappte mir Amsterdams Girlund Shakira um sie gemeinsam mit Wendy auf die Weide am Stall zubringen die restlichen Stuten brachten wir wieder zurück auf die Große Wrurenweide. Zum Schluß holten wir uns Arahil, Fariground Attraction, Free Vanille, Frenchlover und Nandengo aus dem Stall und wir banden sie im Stall an sie waren sehr Sauber und wir waren schnell mit dem Putzen fertig. Als wir fertig waren brachten wir sie auf die Weide und gingen zurück auf den Hof. Anschließend holten wir uns Just like the Wind, ebs Dafina, Baldintáta, TKRS Dyani und Annie Get your Gun. Wir banden sie an und putzten sie Annie war sehr lieb und kannte das Fohlen ABC Als sie sauber waren stellten wir sie auf die Jungstuten Weide. Dann räumten wir alles auf und gingen nach Hause.

      Endlich Ferien
      Heute war es so weit, endlich Ferien. Ich ging nach der Schuld direkt nach Hause, machte mich fertig und ging dann in den Stall. Meine Pferde kuckten mir schon entgegen. Ich beschloss heute etwas mit jedem meiner Pferden zu tun und sei es nur purten. Also schnappte ich mir als erstes ein Paar meiner Jungpferde die bald verkauft oder eingeritten werden sollten. Ich holte Arahil, Victories Fairground Attraction, Free Vanille, Freenchlover und Nandengo aus dem Stall und stellte sie auf den Platz. Dann holte ich einen großen Medizinball und ließ die fünf Fußball spielen. Als sie beschäftigt waren holte ich ebs Dafina, Baldintata, TRKS Dyani, Annie Get Your Gun, True Colors und Batteries not Included aus dem Stall und ging mit ihnen in die Halle. Dort angekommen schnappte ich mir ein paar Stangen und stellte eine Absperrung auf damit die Fohlen mich nicht umrannten. Sie taten es trotzdem aber nachdem ich sie etwas gescheucht hatte waren sie lieb und blieben hinter der Absperrung während ich mit einem anderen Fohlen gearbeitet habe. Als ich mit allen gearbeitet hatte baute ich wieder ab und brachte die Stutfohlen auf die Weide. Dann holte ich die Junghengste und stellte sie auf die Weide am anderen Ende des Hofes. Anschließend holte ich Clair de Lune, Iysana, Hope of Darkness, Damona und Xana aus dem Stall und wartete auf meine Schüler die heute mal ausnahmsweise früher kommen durften da ich mit ihnen ins Gelände gehen wollte. Als alle da waren verteilte ich die Pferde und die Kinder fragten mich wen ich denn reiten würde da ich mir kein Pferd mit rausgeholt hatte, Ich erklärte ihnen das ich heute mal gegen die Gewohnheit nicht auf einem meiner Stuten mitritt sondern auf einem meiner Hengste da die auch alle bewegt werden mussten. Die Kinder schauten mich mit großen Augen an und warteten. Ich rief noch zwei meiner Freundinnen an und fragte sie ob sie lust hätten einen Ausritt zu begleiten. Sie sagten sofort ja und waren keine halbe Stunde später da. Die Kinder hatten noch nicht gesattelt daher holten wir uns schnell unsere Pferde. Ich entschied mich für meinen Give me Everyting tonight, Sarah für meinen Guinness und Ricarda für Outlaw Dancing Jive. Wir putzten schnell über und holten dann unsere Sättel. Nachdem wir gesattelt hatten verteilte ich die Ausreitmarken und Martingale bei den Pferden die eines brauchen. Dann verschnallte ich bei Everything ein Vorderzeug und legte ihm Gamaschen um. Anschließend holten wir alle unsere Trensen, bevor wir trensten setzte jeder seinen Helm auf. Als alle Pferde getrenst waren stellten wir unsere Bügel ein und ich gab jeden meiner Begleiter zwei Stricke damit wir zur Not Pferde vom Pferd aus führen konnten. Nachdem alle fertig waren überwachte ich das aufsteigen und dann ritten wir los. Wir ritten eine leicht befahrene Straße entlang bis wir zu einem Feldweg kamen dort bogen wir ein und hielten an als alle auf dem Weg standen, wir gurteten nach und ritten dann weiter. Nach kurzer Zeit erreichten wir eine große Wiese auf der ich im Sommer auch mal Unterricht gebe wenn das Gras nicht zu hoch ist. Als wir dort ankamen ritten wir drauf und stellten und auf. Ich sagte eine Übung die jetzt jeder reiten sollte bevor wir trabten. Alle meisterten die Aufgabe mit Bravour und durften traben. Nachdem alle Pferde warmgeritten waren ging es an die Galopparbeit. Eine Gruppe ritt auf einem riesengroßen Zirkel und er Rest durfte den Weg hoch traben und zurück galoppieren. Nach zehn Minuten tauschten wir. Als alle diese Übungen geritten waren trabten wir zum einen Ende der Wiese und stellten uns dort auf. Als erstes ritten wir ein paar Meter Schritt, dann Trab schließlich galoppierten wir an und galoppierten über die Wiese. Als alle am anderen Ende angekommen waren ließen wir die Zügel lang und ritten unsere Pferde trocken. Nachdem keines der Pferde mehr schnaufte ritten wir wieder auf die Asphaltstraße und folgten ihr in die andere Richtung. Wir ritten den Weg entlang bogen am Ende der Straße rechts ab und folgten ihr weiter. Dann am Ende dieser Straße bogen wir links ab und ritten neben einer Kuhweide her die Kühe kuckten doof aber keines der Pferde störte es. Anschließend bogen wir wieder rechts ab und daraufhin wieder rechts und schon waren wir wieder am Stall angekommen. Wir stiegen ab und brachten unsere Pferde zu den Putzplätzen an denen sie vorher standen. Als alle ihre Pferde abgesattelt hatten und anschließend geüutzt hatten legten wir allen eine dünne Decke auf und stellten sie in ihre Boxen. Die Kinder verabschiedeten sich und wurden wieder von ihren Eltern abgeholt. Meine Freundinnen und ich warteten wieder auf die nächsten Kinder denn wir wollten wieder ins Gelände. Diesmal sollten Amsterdams Girl, Buried alive by Love, Brainstorm, What you want und Shakira mit gehen. Wir banden die Stuten an und holten dann unsere Stuten da die Hengste später noch in einer eigenen Gruppe geritten wurden. Meine Freundinnen und ich ritten Pounts Püppchen. Hot Spot und Gaitanos Little Girl. Als wir unsere Pferde am Putzplatz stehen hatten brachten wir Wendy, silfra und Just like the Wind auf ihre Weide. Dann kamen auch schon die Kinder. Ich verteilte schnell die Pferde und schon bald waren wir mit dem Putzen und satteln fertig anschließend wiederholte ich alles wie in der vorderen Gruppe und wir ritten den gleichen Weg und machten ähnliche Aufgaben. Als wir wieder am Stall waren sattelten wir ab legten den Pferden Decken über und putzten den letzten Rest Dreck aus dem Fell. Dann brachten wir die Pferde weg und verabschiedeten uns von einander. Wir holten Just like the Wind, Wendy und Silfra rein, putzten sie und stellten sie wieder in ihre Boxen. Schließlich kamen die Hengstreiter es war eine große Gruppe die ich in Zwei Truppen spaltete die erste sollte erst in der Halle reiten unter aufsicht von mir und die anderen sollten mit ins Gelände und dann andersrum. Wir gingen in den Stall und holten Slimeboy, Are you scared of me, Phury, Disty, Monster Energy, Drachenkämpfer, GH`s Acapulco gold, Checker, Big John, Callin the Night, Hermann, Stiffler, Black Pearl, Leviathan, Mister Blockhead, Judy und Griffindor. Ich holte Devels Gift und putzte ihn. Dann sattelte ich und erklärte währenddessen auf was meine Freundinnen aufpassen sollen beim Ausritt. Dann wiederholte ich die Rituale von vorher und begleitete die erste Gruppe in die Halle. In der Halle ließ ich alle nachgurten, und dann aufsteigen. Nachdem alle aufgewärmt hatten ritt jeder für sich selber da wir aber so viele Leute in einer Halle waren öffnete ich den Durchgang in die andere und ein Paar der Reiter gingen dorthin um besser reiten zu können. Als die andere Gruppe wieder da war sattelte ich Devel schnell ab und legte ihm eine Decke über. Dann holte ich mir Silfra und sattelte sie schnell. Ich dachte mir das das eine gute Übung für die anderen Reiter sei. Die Reitstunde verlief ohne Zwischenfälle und alle waren glücklich nachdem sie die Pferde versorgt hatten und nach Hause fuhren. Wir fegten schnell noch den Hof und äppelten ab, anschließend fütterten wir die Pferde und setzten uns dann ins Haus mit eine r Tasse heißen Tee.
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      Heute war ein wunderschöner Tag also entschied ich mich dafür mich ein wenig um meine Pferde zu kümmern. Ich stand am frühen Morgen auf und machte mich fertig. Dann ging ich in den Stall und holte mir Nandengo raus. Ich band meinen vor kurzen 2 Jahre alt gewordenen Fjordponymix Hengst an und fing an ihn zu Putzen. Nachdem er sauber war und ich auch die Hufe ausgekratzt hatte fing ich an seine Mähne zu entknoten und auch seinen mittlerweile lang gewordenen Schweif zu kämmen. Als sowohl sein Schweif als auch seine Mähne leicht kämmbar waren holte ich einen Longiergurt und ging mit ihm auf den Reitplatz. Auf dem Reitplatz angekommen hakte ich eine Longe in sein Halfter und zog mir meine Handschuhe an. Dann schmiss ich die Longe so dass sie lang auf dem Reitplatzboden lag und ließ Nandengo an dem Longiergurt schnuppern. Als er den Gurt langweilig fand legte ich ihn auf seinen Hals und schob ihn langsam in Richtung Rücken. Als er auf dem Rücken lag fuhr ich mit dem Sattelgurt unter Nandengos Bauch entlang und gurtete ihn langsam fest. Selbst als der Gurt fest war störte er Nandengo nicht. Ich führte Nandengo an und er ging die ersten Schritte etwas klamm aber er nach dann wurden sie immer länger und entspannter. Als er den Gurt für selbstverständlich empfand gurtete ich noch mal nach und fing dann an ihn zu longieren. Nandengo wollte es erst nicht einsehen um mich herum zu laufen aber nachdem ich mich durchgesetzt hatte lief er ohne Probleme um mich herum. Nach ein paar Runden ließ ich ihn antraben, auch im Trab machte er keine Probleme. Schließlich wechselte ich die Hand und wiederholte alles. Auch auf der anderen Hand machte er keine Probleme auch im Galopp nicht. Schließlich hörte ich auf und löste den Gurt. Nandengo durfte noch ein bisschen sich die Füße vertreten und wälzen ohne Longe. Als er sich gewälzt hatte fing ich ihn wieder ein und brachte ihn in den Stall. Dort angekommen band ich ihn an und putzte den letzten Dreck aus seinem Fell, nachdem ich auch seine Hufe ausgekratzt hatte brachte ich ihn zurück in seine Box. Anschließend holte ich mir meine drei Jährlingsstuten Annie get your Gun ein Paint Horse, Batteries not Included ebenfalls ein Paint Horse und True Colors ein Friesenmix. Ich band die drei Stuten am Putzplatz an und fing an sie zu Putzen, wie bei Nandengo schon entwirrte ich auch ihre Mähnen und Schweife. Als alle fertig waren führte ich sie auf den Platz und ließ sie laufen damit sie Bewegung bekamen. Nachdem sie ausgepowert waren fing ich sie wieder ein, putzte sie einmal über und brachte sie dann in ihre Box die sie sich teilten. Anschließend ging ich zu meiner 6-Jährigen Isländer Stute und holte sie raus. Ich band sie am Putzplatz an und holte dann noch meine Jungstute Hot Spot. Nachdem ich beide geputzt hatte sattelte ich Beide und zog beiden ein Halfter über die Trense. Dann schnappte ich mir einen Strick und hakte ihn in Spots Halfter, anschließend stieg ich auf Silfra und ritt in Richtung Wald. Als wir den Wald erreichten gurtete ich bei beiden Stuten nach und ritt dann weiter. Nach der Hälfte des Weges tauschte ich die Pferde. Als ich wieder Zuhause angekommen war sattelte ich die beiden Stuten ab und putzte sie über bevor ich sie in die Boxen brachte. Nachdem die Stuten in Ihren Boxen Standen holte ich mir meine vier jährige Stute Gaitanos Little Girl aus ihrer Box und putzte sie. Als sie sauber war ließ ich sie im Roundpen laufen und brachte sie anschließend in ihre Box zurück. Danach holte ich mir meine Tinker Hengste Mister Blockhead und Guinness und meinen Clydesdale Hengst Griffindor und band sie am Putzplatz an. Nachdem ich sie geputzt hatte brachte ich Griffindor und Guinness auf den Paddock, Mister sattelte ich und führte ihn in die Halle. In der Halle angekommen gurtete ich nach und stieg dann auf. Ich ließ Mister erst mal im Schritt sich warmlaufen und gurtete noch einmal nach bevor ich ihn antraben ließ. Ich ritt im Trab viele Hufschlagfiguren und im Galopp viele Zirkel. Anschließend ritt ich im im Schritt trocken und brachte ihn dann zurück in seine Box. Dann holte ich auch noch Guinness und Griffindor vom Paddock und brachte sie zurück in ihre Boxen. Danach fütterte ich alle Pferde und beendete den Abend.
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    • Julie
      Schottland
      Ehemalige Berichte

      Juni 2014 - Februar 2016

      Pflegebericht 1
      Regenreiche Aussichten

      Schottland war wirklich wunderschön. Wenn man sich einmal an das Wetter gewöhnt hatte. Warum ich zugestimmt hatte in dieses kalte Land zu kommen, war mir bisher mehr als schleierhaft. Ich hasste Regen. Noch mehr wie Regen, hasste ich die Kälte und den Wind. Alle drei Dinge waren auf der kleinen schottischen Insel, die ich seit kurzem mein Zuhause nennen durfte, vorhanden. Vor allem der Regen. Ich brauchte unbedingt ein Sparbuch. Ein Urlaubssparbuch. Karibik oder Afrika. Zumindest einmal im Jahr für ein paar Wochen brauchte ich die Hitze wenn mir die Sonne auf den Körper scheint. Vor allem jetzt nach Kalifornien vermisste ich die heißen Sonnentage umso mehr. Mir tat es leid, Sora zu verlassen, doch die Chance endlich einen eigenen Ausbildungsbetrieb zu haben, war mir das wert. Da ich es alleine nicht schaffen würde, den Betrieb finanziell zu stemmen, war ich umso froher, dass sich Sarah bereit erklärte, neben ihrem Gestüt mit Kathi den Betrieb mit mir zu führen. Sarah wohnte allerdings mit Kathi in Schottland. Da ich eher nicht verlangen konnte, dass sie ihr ganzes Gestüt einfach mal so versetzten, war ich nun also hier. Doch für meinen Traum verließ ich sogar fast gern die von mir so heißgeliebte Sonne und zog in eine der regenreichsten Gebiete Schottlands.

      So in Gedanken versunken, mistete ich früh morgens die Ställe aus. Während ich mit dem Offenstall der Stuten angefangen hatte, machte sich Liza, meine Stallhilfe, die sich kurz nach der Eröffnung von Legacy als Aushilfe beworben hatte, den Stall der Hengste. Schon immer war ich ein schweigsamer Mensch gewesen, während ich arbeitete und war froh wenn ich keinen unterhalten musste, sondern meinen Gedanken nachhängen konnte, während Handgriffe wie von selbst gingen, aufgrund der jahrelangen Routine.
      Plötzlich bekam ich von hinten einen festen Stupser der mich fast in die halbvolle Schubkarre fallen ließ. Entrüstet und auch ein klein wenig erschrocken drehte ich mich um. Mit gespitzten Ohren und neugierigen Blick sah mich Ayumi an. „Ich hab leider nichts eingesteckt du Fresssack.“, meinte ich, als sie kurz darauf mit spitzen Lippen meine Jackentaschen abtastete. Lächelnd schob ich sie weg. „Wenn du so weitermachst, wird dein Bett nie fertig. Du hast ne riesen Koppel hinter dir, da gibt’s massenhaft Gras.“ Enttäuscht schnaubte die junge Stute und verzog sich wieder zu den anderen, die indessen neugierig zu uns gesehen hatten.
      Nach einem kurzen Blick auf die Uhr, beeilte ich mich fertig zu werden. Nachdem die letzte Schubkarre voll Mist auf dem Kompost gelandet war, ging ich quer über den Hof zu den Pensionspferden. Kurz darauf kam auch Liza, etwas kurzatmig in dem weitläufigen Stall an. Katniss, eine etwas spezielle Stute, die Maren gehörte, giftete Liza postwendend an und schlug energisch gegen die Boxenwände. Das Pferd fraß mir noch die Haare vom Kopf, doch unterm Sattel machte sie sich erstaunlich gut, wenn man mal zu ihr durchgedrungen war. Nun ich war immer noch am graben, doch kleine Erfolge waren schon sichtbar. Liza hatte einfach nur Angst vor der Ponystute. Ich drückte ihr ein Halfter in die Hand.
      „Du kannst Jaya ja schon mal auf die Koppel führen und dann mit ihrem Stall beginnen. Katniss mach ich schon.“
      Ich konnte förmlich hören wie die Erleichterung aus dem Stallmädchen rausströmte. Früher oder später musste sich aber auch mit schwierigen Pferden befassen. Mir war nicht bewusst, dass ihre Angst vor etwas eigenen Pferden, möchte ich mal sagen, so ausgeprägt ist. Doch nun war sie schon hier und feuern wollte ich sie deshalb auch nicht.

      Während Liza die sensible Stute aufhalfterte und auf die Weide brachte, versuchte ich erstmal den kleinen Wildfang zu bändigen. Mit viel Konsequenz und noch sicher einer Tonne Geduld schaffte ich es, Katniss soweit zu beruhigen, dass ich sie aufhalftern konnte. Zur Belohnung steckte ich ihr ein Leckerli zu, was sie mehr als unsanft annahm und brachte sie ebenfalls auf die Weide. Katniss hatte relativ schnell herausgefunden, dass sich Jaya nicht von ihr provozieren ließ, weswegen sie für sich beschlossen hatte, die Trakehnerstute zu ignorieren und nur hinzugiften, wenn ihr die Stute zu nahe kam. Keine ideale Konstellation, aber besser wie Einzelhaft. Jaya könnte nämlich ohne Probleme bei meinen Stuten stehen, doch wenn Maren erfuhr das Katniss allein gestanden hat in der Zeit wo sie auf Legacy war, wäre ich mit Sicherheit mehr als einen Kopf kürzer. Außerdem widersprach es meinen Grundsätzen. Sobald ich der Roanstute das Halfter abgenommen hatte und mich abgewandt, buckelte sie los wie eine Verrückte und fetzte erstmal ans andere Ende der Weide. Der Regen tropfte unaufhörlich auf mich herab während ich die kleine Stute beobachtete wie sie sich ausgelassen wälzte. Ich strich mir die Haare aus dem Gesicht, die schon klatschnass waren und ging zurück zum Stall.

      Nachdem die Boxen von Katniss und Jaya ebenfalls fertig waren und ich gerade gemütlich zum Hengststall schlendern wollte, läutete mein Handy. Sarahs Stimme klang etwas belegt durch den Hörer.
      „Hey Julie. Du weißt ja, dass es Moon nicht so besonders ging. Grade war der Tierarzt da.“
      Ich schluckte. Konnte raushören, wie Sarah gegen die Tränen ankämpfte.
      „Und was ist mit Moon?“, drängte ich sie. Der Ponyhengst war mir ebenfalls sehr ans Herz gewachsen und ich war ebenfalls in Sorge um ihn, seit mir Sarah erzählt hatte dass er sich sehr verändert hatte.
      Am anderen Ende der Leitung war ein Räuspern zu hören. „Er hat Athrose. Schrittausritte sind noch erlaubt, aber mehr nicht.“
      Ich wusste was das für sie bedeutete. „Ach du Scheiße.“, meinte ich leise. Mehr brachte ich gar nicht hervor. Wir redeten noch kurz und vereinbarten dann, dass sie am Nachmittag vorbeikam auf eine Tasse Tee.

      Zusammen mit Liza arbeitete ich anschließend sämtliche Pferde, die heute nicht Pause hatten. Hier hatte jedes Pferd 1-2 mal die Woche Pause wo nichts gemacht wurde, außer eventuell einen kleinen Spaziergang, wenn es die Zeit erlaubte. Die Ausnahme bildeten die Jährlinge und Jungpferde. Hier war es quasi umgekehrt. Die wurden 2-3 mal die Woche kurz gearbeitet und durften die restlichen Tage einfach Pferd sein.
      Nachdem wir durch den Regen zu den Stuten gestiefelt waren, schnappte ich mir Ayumi, die Jüngste im Bunde, während Liza Lady Äppel aufhalfterte. Gemeinsam juckelten wir zu den Putzplätzen, wobei ich leise den anhaltenden Dauerregen verfluchte. Ayumi hatte ich, seit sie abgesetzt war. Mit ihren zwei Jahren hatte sie schon eine Menge gelernt und mich freute es richtig zu sehen, dass sie so motiviert war.
      Nachdem die beiden geputzt waren, ging Liza mit der gesattelten Lady in die Halle um mit ihr in der Dressur zu trainieren, während ich mit Ayumi in den Roundpen verschwand.
      Nach ca. einer halben Stunde befand ich, dass es genug war für heute, lobte sie noch einmal und brachte sie dann zurück zu den anderen, wo sie fröhlich in die Luft ausschlug. Grinsend sah ich ihr kurz zu, wie sie mit fliegender Mähne und etwas chaotisch in Richtung Koppel davongaloppierte.
      Anschließend schnappte ich mir Maestoso, den ich erst seit kurzem hatte. Burberry hatte heute auch Pause und musste heute nur noch für einen Spaziergang herhalten, während Liza nach Lady noch Guinness übernahm. Guinness kam zwar aus schlechter Haltung, weswegen meine Gehilfin etwas Respekt vor ihm hatte, aufgrund des Überraschungspaketes, doch mittlerweile konnte sie ihn ganz gut einschätzen.
      Maestoso war schon älter, jedoch wohl nicht viel geritten worden, weswegen ich ihn, wie auch schon die letzten Tage, nur leicht arbeitete und viel v/a ritt um den Muskelaufbau zu fördern. Er hatte zweifelsohne eine gute Ausbildung genossen, denn er reagierte sehr fein auf meine Hilfen und war sehr bemüht alles richtig zu machen. Leider ließ er sich auch diesmal wieder sehr leicht ablenken. Lady war zwar schon aus der Halle draußen, doch jedes Geräusch und jeder unbekannte Geruch hatte sofort seine Aufmerksamkeit. Durch die Bodenarbeit wurde es zwar besser mit seiner Konzentration doch ich wusste, dass ich noch ein gutes Stück Arbeit vor mir hatte. Die letzten 10 Minuten nutzte ich wie immer um etwas Bodenarbeit zu machen und seine Aufmerksamkeit zu schulen. Anschließend, sattelte und zäumte ich ihn ab und ließ ihn noch etwas in der Halle toben, da Liza mit Guinness sowieso ausreiten gehen wollte.
      Während sich der Lipizzaner in der Halle mit Sand panierte, ging ich um Burberry zu holen. Ich putzte ihm ausgiebig die Matschpanade herunter und verzog die Mähne. Anschließend ließ ich ihn kurz warten um Maestoso zurück auf die Koppel zu bringen. Der weiße Hengst war jetzt natürlich so richtig schön braun. Meine Freude darüber hielt sich natürlich in Grenzen, hatte ich ihn doch vorher so schön geputzt. Aber nun gut, das gehört einfach dazu und so stellte ich den ehemaligen Schimmel zurück zu seinen Kumpels in den Offenstall.

      Da ich mit der Arbeit nun fertig war, schickte ich Liza kurz eine SMS das ich Sarah einen Besuch abstatten wolle. Burberry durfte mit. Der sensible Hengst schien sich richtig auf den kleinen Spaziergang zu freuen. Seit ich ihn gekauft hatte, war ich zu einer richtigen Bezugsperson für ihn geworden und wurde auch immer lautstark von ihm begrüßt wenn ich zum Offenstall kam. Der Kleine hatte sich richtig super gemacht, hatte Muskeln aufgebaut, arbeitete schön fleißig mit, wenn man wusste, wie man mit ihm umgehen sollte und hatte sogar schon einige Schleifen gewonnen. Vor allem das Springen schien ihm richtig gut zu gefallen. Dressur fand er schnell mal langweilig.
      Ich ließ meinen Kopf während eines Spaziergangs immer gern Dinge Revue passieren, weswegen mir eben jetzt genau diese Sachen durch den Kopf schossen, während Burberry gemütlich neben mir herzuckelte und hie und da versuchte einen Grashalm zu erhaschen.
      Auf Caed Crevan angekommen, blickte ich mich suchend um, entdeckte jedoch nur Cayden der eine volle Schubkarre vor sich her schob.
      "Hey Cayden. Weißt du wo Sarah steckt?", rief ich lautstark und winkte ihm zu. Der Angesprochene zuckte erstmal erschrocken zusammen. "Julie! Musst du mich immer erschrecken?!", lachte er und kam auf mich zu. "Naja ich schätze mal du hättest gern einen Platz für Burberry, oder?" "Na wenn ihr einen freien Paddock über habt, wäre das natürlich klasse.", grinste ich. "Na gib schon her. Ich finde schon ein Plätzchen für ihn.", meinte Cayden. Anschließend hörte ich ihn noch leise murmeln. "Das sind Pferde...Pferde...keine Hunde, die man Gassi führt. Jedes Mal dasselbe Theater, wenn sie hier ist. Ohne behuftes Tier gehts wohl gar nicht."
      "Cayden ich kann dein Gegrummel hören!", kicherte ich und machte mich auf in die Richtung zu verschwinden, die er mir als Antwort darauf deutete.
      Sarah fand ich schließlich bei Moon. Wo denn auch sonst? Ich hätte es mir eigentlich denken können. Ich begrüßte die Beiden und steckte dem Hengst ein Leckerli zu.
      Wir unterhielten uns schließlich noch bei einer Tasse Tee über Gott und die Welt bis es sowohl für mich, als auch für sie Zeit zum füttern war.

      (c) Julie

      Extreme Trail

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      Ich war schon seit zwei Stunden auf den Beinen und wuselte mit meinen Plänen umher, denn alles sollte ideal verlaufen.
      Elisa hatte da eher weniger Stress und stand dementsprechend auch erst kurz nach sieben und total verschlafen auf. „Ey! Ich dachte du willst mir helfen!“ meinte ich grinsend, während ich gerade den Frühstückstisch deckte.
      Die kommenden Tage würde ich mal wieder auf Crown Hill verbringen, denn es stand ein neuer Kurs an.
      Wir hatten uns mal etwas ganz neues gewagt und ich war gespannt, wie es unseren Kunden gefallen würde. Die kommenden vier Tage boten wir nämlich Extreme Trail an. Eine Idee, welche wir aus den USA übernommen hatten und für welche ich eiskalt Elisas Geländestrecke umfunktionieren lassen hatte.
      Das war bei ihr natürlich nicht wirklich auf Begeisterung gestoßen, aber letztendlich half sie mir doch wieder. „Das bist du mir ja auch schuldig.“ grinste ich und reichte ihr eine Tasse Kaffee.
      „Aber ehe du unsere Gäste in Empfang nimmst, solltest du lieber noch einmal einen Blick in den Spiegel werfen.“ lachte ich, denn Elisas Haare standen in alle Richtungen ab und generell schien sie den letzten Abend mit etwas anderem verbracht zu haben, als mit Schlafen.

      Schneller als gedacht, schlug die Uhr acht. Also würden bald die ersten Gäste kommen!
      „Wie viele kommen denn heute?“ fragte Elisa neugierig und ich zählte kurz nach. „Öhm, es sind genau vier Leute und alles Hengste.“ erklärte ich grinsend.
      Vor mir hatte ich die Liste mit den heutigen Teilnehmern und auch deren Wünsche. Schon die letzten Tage hatte ich damit verbracht, mir von jedem Paar ein Bild zu machen, um im Kurs auch ideal auf diese eingehen zu können.
      Es dauerte auch nicht lange und schon trudelte der erste Wagen mit Hänger ein. Matthew lotste sie auf den Parkplatz und wir setzten uns auch direkt in Bewegung.
      Schon von weitem erkannte ich Maren, sie war wie immer pünktlicher denn je.
      „Hey!“ begrüßte ich sie herzlich. Sie war inzwischen schon das dritte Mal hier und man könnte beinahe meinen, sie war inzwischen ein Stammkunde.
      „Und wen hast du diesmal mit?“ fragte Elisa neugierig. „Jemand, der dir sicherlich gefallen wird.“ grinste Maren zurück und ich brauchte nicht lange zu überlegen, denn bei der Antwort konnte es sich nur um ein Reitpony handeln.
      In dem Fall hatte ich auch recht, aber Peeta Mellark war wahrscheinlich ein Traum von Reitpony und Elisas Augen leuchteten sofort begeistert. „Der ist wirklich verdammt schick!“ meinte ich grinsend, während Maren den Hengst aus dem Hänger führte.
      Neugierig blickte er sich um, schien aber keinen Stress machen zu wollen, viel mehr war er die Ruhe selbst und ließ die neue Situation erst einmal auf sich wirken.
      Aus der Anmeldung wusste ich bereits, dass Peeta von Grund auf ein wunderbarer Hengst war und stets das beste aus jeder Situation machte. Nur seine Beine waren das Problem, denn die hatte er eher selten unter Kontrolle.
      „Ein wahrer Tollpatsch...“ begann Maren zu erzählen, doch ich musste mich auch schon verabschieden, denn der nächste Wagen kam gefahren. „Elisa? Kümmerst du dich um Maren und Peeta? Ihm habe ich die kleinere Weide hinterm Stall zugeteilt.“ meinte ich noch und verschwand dann auch schon.
      Matthew machte seinem Dienst als Parkplatzwärter alle Ehre und so kam auch unsere zweite Teilnehmerin unbeschadet bei uns an.
      Es handelte sich um Elena Delgardo und bisher kannten wir uns nur vom Sehen und Hören. „Herzlich Willkommen auf Crown Hill!“ begrüßte ich sie und schüttelte ihre Hand.
      Elena schien ganz begeistert von der Anlage zu sein. „Das wird Jack gefallen!“ meinte sie grinsend und öffnete direkt den Hänger.
      Elena war mit ihrem Quarter Horse Hengst General Jack angereist. Der nahm den neuen Ort mit sichtlicher Gelassenheit hin. „Man könnte ihn überall mit hin nehmen.“ lachte Elena und ich begrüßte den Hengst.
      Doch da machte sich sein einziger Makel bemerkbar: er hasste fremde Menschen. Mit angelegten Ohren warnte er mich, dass ich ja nicht noch näher kommen sollte. Für den Anfang ließ ich ihn also lieber in Ruhe und zeigte den beiden direkt erst einmal ihre Unterkünfte.
      General Jack zog mit Peeta auf eine Weide und ich ahnte schon, dass die beiden Hengste sich auf eine besondere Art und Weise gut verstehen würden.
      Tatsächlich hatte ich nicht unrecht. Anfangs begrüßten sie sich nur vom Zaun aus, doch dann konnten wir sie einfach zusammen lassen und sie grasten friedlich nebeneinander.
      Während bei den Hengsten alles friedlich verlief, zeigte ich Elena ihr Zimmer. Wie ihr Hengst lernte sie auch direkt ihre Zimmergenossin kennen, denn soeben war Julie angekommen und richtete sich schon bei uns häuslich ein.
      Ich begrüßte sie herzlich und stellte ihr dann Elena vor. Die beiden verstanden sich sofort prima.
      „Julie? Alles gut verlaufen?“ erkundigte ich mich neugierig. Ich vermutete, dass sie angekommen war, als wir gerade die beiden Hengste zusammengelassen hatten.
      „Alles wunderbar! Guinness gefällt sein Offenstall und das Heu dort sichtlich und ich kann mich auch nicht beklagen.“ grinste sie und ich ließ die beiden zufrieden alleine.
      Nun fehlte nur noch eine Teilnehmerin. Stirnrunzelnd blickte ich auf die Uhr, denn es war bereits kurz nach um zehn und allmählich machte ich mir doch Sorgen.
      Doch diese waren unbegründet, denn kurze Zeit später kam auch der letzte Hänger gefahren. So konnte ich auch Alicia Grey und ihren Hengst Stiffler auf unserem Gestüt begrüßen.
      „Herzlich Willkommen!“ lächelte ich und zeigte ihr direkt den Offenstall ihres Hengstes. Stiffler würde neben Guiness stehen, so dass sie sich für diesen Tag Gesellschaft leisten konnten. Alicia hingegen teilte sich das Zimmer mit Maren.
      Kurz darauf bat ich alle Teilnehmer, sich auf dem Hof zu versammeln.
      „Noch einmal ein Herzlich Willkommen an alle! 11.30 Uhr gibt es dann Mittagessen. Der Essenssaal ist dort drüben, also einmal quer über den Innenhof und im Notfall einfach Maren fragen, die war schon einmal da. Beim Mittagessen besprechen wir auch den Ablauf am Nachmittag, aber ich kann schon so viel sagen, dass nach dem Essen noch ein wenig Pause ist, ehe es dann circa 14 Uhr mit dem Training losgeht.“ erklärte ich lächelnd und entließ die Teilnehmer erst einmal in ihre freie Zeit.

      Zum Mittag hatte es Spaghetti mit Bolognese gegeben und es hatte anscheinend allen wunderbar geschmeckt. „Die erste Einheit wird vom Boden aus trainiert, also halftert oder zäumt eure Pferde lediglich auf.“ erklärte ich und machte mich dann auf den Weg, um den Extreme Trail noch einmal zu kontrollieren.
      Ein kurzer Blick zum Himmel genügte, um zu sehen, dass wir heute trocken bleiben würden, aber auch keinen Sonnenbrand bekämen.
      Kurz nach 14 Uhr trafen wir uns dann vor dem Stall. Alle Teilnehmer hatten ihr Pferd neben sich stehen, je nachdem gezäumt, wie sie es am sichersten hielten, sei es mit Halfter, Knotenhalfter oder Trense.
      „Na dann wollen wir mal.“ lächelte ich zufrieden und marschierte vorne weg zum Extreme Trail.
      Zu Beginn staunte alle erst einmal nicht schlecht, denn niemand hatte sich den Trail so groß vorgestellt.
      „Zu Beginn erst einmal eine kurze Erklärung für alle, die diesen Parcours nicht kennen: Der Extreme Trail stammt aus den USA und soll allen ermöglichen, sich und das Pferd auf die Hindernisse in der Natur vorzubereiten. Außerdem kann man hier auch sehr gut an Problemen wie zum Beispiel der Angst vorm Wasser arbeiten, denn man ist immer noch in Nähe des Stalles und in bekannten Areal.“ meinte ich lächelnd.
      Die Stunde begannen wir mit einem kleinen Rundgang, in welchem ich erst einmal alle Hindernisse vorstellte. „Das hier ist eine Übersicht, worauf alle Hindernisse verzeichnet sind.“ meinte ich und reichte die Zettel aus.
      „Man kann den Trail mit ganz unterschiedlichen Hindernissen beginnen. Entweder mit dem steilen Abgang, der Hängebrücke oder dem Baumstamm-L.“ erklärte ich und ging die Hindernisse mit den Teilnehmern und Pferden ab.
      Alle Hengste schauten sich neugierig die Hindernisse an, auch wenn das ein oder andere ihnen nicht geheuer war.
      „Es gibt auch einen Teich und das besondere Highlight ist immer der große Hügel, auf welchem auch ein Podest steht.“ meinte ich lächelnd. „Aber genug geplaudert, kommt wir fangen an!“

      Ich begann mit der Gruppe am steilen Abgang und entschied dort direkt die Reihenfolge. „Wir gehen am Anfang alles einmal gemeinsam durch und dann lasse ich euch freie Wahl.“ erklärte ich kurz und sagte dann die Reihenfolge auf.
      „Vorne weg gehen Alicia und Stiffler, danach Julie und Guinness, dann Elena und Jack und zum Schluss Maren und Peeta. Lasst eurem Vorgänger immer genügend Zeit und Platz und geht lieber etwas später los, als zu früh.“
      Am steilen Abgang zeigte sich schnell, wer trittsicher und erfahren war und wer gerne mal auf sein Hinterteil plumpste. Kurz darauf durchwanderten wir das Wurzelfeld, bei welchem die Pferde genau schauen mussten, wie und wo sie ihre Hufe setzten.
      Danach folgte der Graben, welchen die meisten Pferde doch gruselig fanden, aber letztendlich vorsichtig durchliefen. Der Zick-Zack-Weg danach war eher weniger ein Problem, obwohl auch er viel Geduld bedurfte, denn sonst stolperte man auch dort gerne einmal.
      Dann waren wir an den beiden problematischsten Hindernissen, zumindest auf den ersten Blick. „Ich kann euch beruhigen, die beiden Hindernisse werden meist souveräner von den Pferden genommen als gedacht.“ lachte ich.
      Das erste Hindernis war die äußerst wackelige Hängebrücke. Selbst für den schon recht erfahrenen Stiffler war das eine Herausforderung, denn hier wurden nun alles gefordert. Zum einen Gleichgewicht, aber auch Konzentration und Vertrauen.
      Für Guinness und Jack war das Hindernis besonders problematisch, denn sie mussten ihrem Menschen nun vollkommen vertrauen.
      Bei Peeta mussten wir alle für einen Moment bangen, denn er wanderte zwar unbedarft über das Hindernis, allerdings war er so tollpatschig, dass es nicht lange dauerte und er beinahe das Gleichgewicht verlor.
      Bei dem Balancierbalken sah es nicht anders aus und ich merkte, dass jeder sich schon fest vornahm, welche Hindernisse trainiert werden würden.
      Als nächstes folgten der Teich und dann das Baumstamm-Mikado, welche auch noch eine Herausforderung werden würden.
      Doch als wir dann auf dem großen Hügel standen, vergaßen alle erst einmal kurz ihre Fehler und Aufregungen, denn der Blick über den Nationalpark war einfach zu faszinierend, sowohl für Mensch als auch Tier.

      „So, Leute. Ihr habt gesehen was es alles gibt, nun liegt es an euch. Wählt eure Wege mit Bedacht und überfordert eure Pferde nicht direkt. Bezüglich der Probleme von Jack und Guinness bin ich auf die Idee gekommen, dass wir am Ende eventuell auch noch einmal die Pferde tauschen, damit ihr auch einmal selbst einem Pferd Vertrauen entgegen bringen müsst.“ meinte ich und musste grinsend, als der ein oder andere doch ein wenig entgeistert dreinschaute.
      Zu Beginn beobachtete ich die Paare einfach nur, ohne selbst irgendetwas zu sagen.
      Maren und Peeta durchwanderten gerade das Wurzelfeld und Maren versuchte zwanghaft, ihrem Hengst zu zeigen, wie man seine Beine hob, um eben nicht zu stolpern.
      Julie und Guinness übten gerade an der Steintreppe das auf- und abwärts. Julie versuchte die Schritte ihres Hengstes so zu koordinieren, dass er sicher die Treppe herunter kam. Schnell verstand Guinness, dass Julie ihm immer den richtigen Weg zeigte, denn öfters wollte er noch stur seinen Weg gehen.
      Elena und Jack plantschten gerade im Wasser herum und testeten das dortige Podest aus. Jack schien Spaß an der ganzen Sache zu haben und so sah ich bei ihm schon die Möglichkeit, dass er ein tolles Militarypferd werden würde.
      Zuletzt fehlten noch Alicia und Stiffler. Die beiden testeten sich bereits am Balancierbalken. Stiffler wurde gerade auf Western umgeschult und machte sich wirklich gut. Gerade der Trail gefiel dem Paar einfach wunderbar und so wollte Alicia ihren Hengst durch den Extreme Trail dafür noch mehr schulen.
      Alicia ließ ich vollkommen alleine arbeiten, denn sie hatte schon einiges an Erfahrung und kam ganz gut alleine aus. Lediglich bei dem Balancierbalken gab ich ihr noch einige Tipps, dass ihr Hengst zum Beispiel erst einmal auf einer geraden Linie neben dem Balken langlaufen sollte, ehe er sich auf den Balken wagen sollte.
      Mit Maren und ihrem Peeta arbeitete ich hingegen mehr. Der kleine Tollpatsch brauchte noch etwas Unterstützung, aber das Baumstamm-Mikado war ideal für ihn. Nach anfänglichen Stolpern kam er dann endlich darauf, doch einmal vermehrt die Beine zu heben und die Augen auf zu machen.
      Julie und ihren Tinkerhengst jagte ich kurze Zeit später in den Teich, denn wenn etwas das Vertrauen verbesserte, dann Wasser. Anfangs waren beide misstrauisch und hatten auch kein Vertrauen zueinander. Julie war fest der Meinung, dass Guinness sowieso nicht mit reinkam und der hatte daraufhin als Spiegel seiner Besitzerin auch keine Motivation. Als ich Julie darauf hinwies, achtete sie mehr auf ihre Körpersprache und plötzlich fasste auch Guinness mehr Vertrauen und stiefelte ihr hinterher.
      Bei Elena und Jack sah es ganz gut aus, doch ich musste die beiden motivieren, dass sie mehr ausprobierten und nicht nur das bekannte machten. Denn Jack war auf dem Balancierbalken ein wahres Talent.
      Wir verbrachten gute zwei Stunden im Trail, natürlich immer mit vielen Pausen, doch als mein Handywecker 16 Uhr piepte, beendete ich die erste Einheit.
      „So! Pause für Zwei- und Vierbeiner. 17 Uhr geht es gesattelt weiter.“ meinte ich lächelnd und entließ die Teilnehmer. „Im Hof gibt es dann ein wenig Brunch!“ rief ich ihnen noch hinterher und genoss auch meine kleine Pause.

      Pünktlich waren alle wieder anwesend und wir konnten weitermachen. „Die Grundlage für jetzt habt ihr heute Nachmittag gelegt, nun wird sich zeigen, ob ihr das Vertrauen zu eurem Pferd gefasst habt oder nicht.“ erklärte ich lächelnd und entließ die Reiter in den Parcours.
      Zum Aufwärmen nahmen sie nur die leichten Hindernisse, danach durften sie machen, was sie wollten. Einige waren überrascht, denn vom Sattel aus war der Extreme Trail noch einmal was ganz anderes.
      Besonders der Balancierbalken und die Hängebrücke wurden zur wahren Herausforderung, denn dort musste man nun wirklich seinem Pferd vertrauen. Jack spürte zum Beispiel das Misstrauen seiner Reiterin und sprang deshalb erschrocken vom Balken herunter.
      Beim zweiten Anlauf klappte es wunderbar und auch die anderen Paare mauserten sich langsam zu richtigen Trailexperten.
      „So, nun Reiterwechsel.“ grinste ich und sammelte die vier Reiter um mich. „Maren nimmt Guinness und Julie dafür Peeta. Alicia reitet Jack und Elena nimmt Stiffler.“ meinte ich und schon wurde gewechselt.
      Elena und Julie waren ganz verwundert, denn die Hengste unter ihnen vertrauten sofort ihrem Reiter und machten bei ihnen alles mit, auch wenn Julie bei Peetas Tollpatschigkeit immer noch ein wenig aufpassen musste. Doch dem Reitpony schien der Wechsel auch gut zu tun, denn plötzlich musste auch er auf seine Reiterin aufpassen, welche ihn ja nun nicht kannte.
      Maren und Guinness hatten anfangs einige Probleme, denn der Tinker weigerte sich rigoros egal welches Hindernis sie versuchten. Also steckte ich Stiffler mit dazu, der Guinness noch ein wenig mehr Sicherheit gab und ihm zeigte, dass die Hindernisse auch mit fremden Reiter möglich waren.
      Auch Jack war nicht begeistert von dem Wechsel. Anfangs bockte er ziemlich rum und Alicia hatte nicht viel Freude mit ihm. Doch als er beinahe die Steintreppe verfehlte und Alicia ihn gerade noch einmal rettete, wurde er plötzlich warmherziger und plötzlich lief es doch besser.
      So wurde auch diese Trainingseinheit für alle ein voller Erfolg und jeder lernte noch neues dazu. Wir verbrachten bis in die späten Abendstunden am Trail und ließen die Pferde am Ende auch noch ein wenig grasen.
      Als es dann langsam dämmerte, machten wir uns auf den Heimweg und versorgten die Pferde, welche die Nacht hier verbringen würden.
      Matthew und Elisa hatten schon alles für unseren Lagerfeuer- und Grillabend vorbereitet und der wurde eine wirkliche Überraschung für die Teilnehmer, welche sich sichtlich auf die Marshmellows und das Knüppelbrot freuten.
      Gemeinsam verbrachten wir noch einen schönen Abend und so wurden auch neue Kontakte geknüpft. Ich war mir sicher, den ein oder anderen bald wieder zu sehen.

      Am nächsten Morgen waren viele schon früh auf und frühstückten gemeinsam mit uns kurz nach sieben. Die Pferde waren bereits versorgt und bereit für den Heimweg. Einige von den Teilnehmern hatten einen weiten Heimweg, unter anderem auch Maren, welche zurück nach Polen musste.
      Sie war auch die erste, die uns verließ, aber sie grinste uns schon an und meinte nur: „Ich komme bald wieder.“
      Lachend winkten wir ihr hinterher und auch die anderen drei Teilnehmer verschwanden schon bald. Erst fuhren Elena und Julie los und auch Alicia verabschiedete sich, nachdem sie mit Stiffler noch eine kleine Runde gedreht hatte, damit er nicht unter Bewegungsmangel litt. Schnell waren die Zimmer und Boxen wieder leer. Doch für uns kehrte jetzt keine Ruhe ein, im Gegenteil, die nächsten Gäste waren schon im Anmarsch.

      (c) Gwen

      Pflegebericht 2
      Urlaub in Schottland
      Ich brauchte ein wenig Abwechslung, um endlich meine Gedanken wieder klar ordnen zu können. Aus dem Grunde nutzte ich die Gelegenheit, gute alte Pferdefreunde auf der ganzen Welt zu besuchen. Fast eine Woche hatte ich bei Abajo in Japan verbracht und es war faszinierend gewesen, eine völlig andere Kultur anzutreffen. Nun war ich über Deutschland zurück allmählich auf den Heimweg, bis ich im World Wide Web eine Nachricht von Julie las. Sie hatte momentan etwas Stress und wäre sehr dankbar gewesen, eine helfende Hand an ihrer Seite zu haben. Schottland war jetzt nicht ein sonderlich großer Umweg, weshalb ich schon ein paar Tage später unangemeldet bei ihr aufkreuzte.
      „Wah, Eddi! Mit dir habe ich ja gar nicht gerechnet!“, lachte sie ungläubig und umarmte mich zur Begrüßung. „Ich mache dir direkt das Gästezimmer fertig.“, meinte Julie und wollte schon ins Haus eilen, doch ich hielt sie zurück. „Kein Stress! Mir reicht ein Bett mit Kissen und Decke und das hat bis heute Abend Zeit.“, meinte ich lachend und erklärte Julie wie es kam, dass ich hier vorbeischaute. Leider hatte Julie mit dem Herbstwetter in Schottland nicht untertrieben, denn ab dem ersten Tag regnete es fast ununterbrochen, dennoch wollte ich Julie vor allem im Stall eine Hilfe sein.
      Momentan zog Julie selbst um und musste deshalb allerhand hin und her transportieren, also versorgte ich in der Zeit die Pferde, während Julie ihre Sachen von A nach B transportierte. Am ersten Tag hatten wir uns so viel zu erzählen, dass wir erst spät Abends in den Stall kamen. Da half ich nur noch flott mit bei der Fütterung und viel dann auch nach dem Abendessen hundemüde ins Bett.
      Der nächste Tag brachte schon wesentlich mehr Zeit mit sich. Schon kurz nach sieben stand ich unten in der Küche und bekam von Julie ein köstliches Frühstück serviert. Gemeinsam frühstückten wir, ehe es hinaus in den Stall ging. Dort standen die alltäglichen Arbeiten an: Erst Füttern, dann auf die Weide und dann Boxen misten. Bei elf Pferden ging das aber ganz fix. Julie verschwand unter die Dusche und verabschiedete sich schon einmal für den restlichen Tag. Ich wollte trotz des Regens die Pferde bewegen.
      Also holte ich eine höchst motivierte Ayumi von der Weide, rubbelte sie einigermaßen trocken und putzte sie gründlich. Die extra Aufmerksamkeit schien dem Stutfohlen zu gefallen und sie genoss es sichtlich. Ich wollte die Kleine longieren und das klappte auch mit uns beiden ganz gut. Danach betüddelte ich die Haflingerstute Amadea, welche dringend Bewegung zu brauchen schien. Also putzte und sattelte ich sie, um mit ihr in der Halle zu arbeiten.
      Als Abschluss für heute holte ich die Zuchtstute Lady Äppel von ihrer Weide, putzte sie gründlich und suchte dann ihren Springsattel heraus. Schon lange war ich selbst nicht mehr gesprungen, weshalb wir klein anfingen und dann immer höher wurden. Nach dem Training war es schon nach Mittag. Ich sprang schneller unter die Dusche und fuhr dann in die Stadt, natürlich wollte ich auch etwas Sightseeing machen! Am Abend kamen Julie und ich beinahe gleichzeitig auf dem Hof an. Von dem Tag erschöpft machten wir uns daran, die Pferde in den Stall zu bringen und zu füttern, für heute reichte es!
      Der nächste Morgen lief fast schon routiniert ab und heute nahm ich mir den ganzen Tag für die restlichen Pferde. Nach der Stallarbeit longierte ich den Hengst Burberry, ehe ich einen Ausritt mit Guinness machte. Zwar wurden wir dabei nass, aber etwas anderes blieb einem in Schottland eh nicht übrig, wenn man mal an die frische Luft wollte. Also hieß es danach erst einmal trocknen.
      Frisch und trocken angezogen verwöhnte ich die kleine Stute Salea und übte mit ihr einige von Julie begonnene Zirkustricks. Damit konnte ich bei Lambardo direkt weitermachen und so waren auch die kleinsten versorgt.
      Als letztes holte ich Maestoso India von der Weide und putzte den schicken Schimmel. Er wurde auch longiert und wir machten viel Stangenarbeit. Da ich heute Julie eine Auszeit gönnen wollte, hörte ich eher mit den Pferden auf und kümmerte mich noch um die anstehenden Stallarbeiten. So war alles schon fertig, als Julie geschafft nach Hause kam. Wir aßen noch gemeinsam und dann verschwanden wir auch schon ins Bett.
      Trotz der anstrengenden Tage war ich schon um sechs hellwach. Ich sprang aus dem Bett und machte mich fertig, denn draußen wartete schon die Stallarbeit. Erneut hieß es Füttern und misten und danach bewegen. Heute durfte ich mich auf den Rücken des edlen Van Deyk schwingen und mit ihm etwas Dressur trainieren. Als wir die Halle wieder verließen, hatte es tatsächlich aufgehört zu regnen! Also sattelte ich spontan Conversano India und machte mit der hibbeligen Stute einen lockeren Herbstausritt. Danach longierte ich noch den jungen Appollino, ehe ich tatsächlich mit allen fertig war.
      Zwei Tage blieb ich noch in Schottland, einen davon verbrachte ich in der Nähe von Julies Gestüt und den anderen mitten in einer großen Stadt. Schottland war ein faszinierendes Land und war froh, diese Chance genutzt zu haben, doch allmählich wurde es auch für mich Zeit, nach Hause zurückzukehren.
      (c) Eddi

      Pflegebericht 3
      Key kommt an!

      Endlich hatte ich mal wieder einen Grund, um bei Julie in Schottland vorbeizuschauen. Insgeheim hoffte ich ja, dass die Sonne scheinen und man etwas von der herrlichen Landschaft sehen würde. Als ich aber den Flughafen verließ, begrüßte mich bereits der Nebel und machte meine Hoffnungen allmählich zu nichte. Seufzend schaute ich mich um und suchte die Halle Nummer 45. Dort wartete meine Mitreisende auf mich. Diese besaß vier Hufen, konnte wiehern und war der Grund, weshalb wir in Schottland waren. Mit dem kleinen Rettungshof Nasty Past war es allmählich zu Ende gegangen und so suchte nun auch die Vollblutstute Key einen wundervollen Endplatz. Und diesen fand sie hier in Schottland bei Julie und ich hatte mich bereit erklärt, die Hübsche zu begleiten. Bisher war alles planmäßig abgelaufen und auch den letzten Check überstand Key problemlos. So standen wir eine Stunde später gemeinsam auf dem Parkplatz und warteten ungeduldig auf Julie. Key graste in der Zwischenzeit zufrieden auf dem kleinen Fleckchen Grün und zog allerhand neugierige Blicke auf sich. Dann kam endlich Julie und wir konnten uns auf den Weg zum Gestüt machen. Dort war Key die erste auf der Liste ganz oben. Sie wurde versorgt und in ihre neue Box gebracht. Alle mochten sie von Anfang an. Während wir sie glücklich beobachteten, wollte auch ihre Boxennachbarin Lady Äppel Aufmerksamkeit, weshalb ich mich der Haflingerstute zuwand und sie ein wenig kraulte. Danach zeigte mir Julie erst einmal mein Gästezimmer und sagte mir dann Bescheid, wenn es Mittagessen geben würde. Anlässlich meines Besuches hatte Julie extra selber gekocht und es gab köstliche Spaghetti. Frisch gestärkt und umgezogen ging es dann wieder in den Stall und Julie holte die beiden Hengste Van Deyk und Burberry von der Weide. Ich durfte den bequemen Haflinger während unseres Ausrittes reiten. Mir reichten aber auch schon die zwei Stunden im Gelände und ich war dank dem kalten, nassen Wetter direkt durchgefroren. "Wäh, das ist echt nichts für mich!", seufzte ich bibbernd, als Julie mir im Stall eine Tasse Tee anbot. Sie sah aus wie vor dem Ritt und grinste nur. Nachdem ich wieder aufgetaut war, betüddelten wir die beiden Jungpferde Ayumi und Appollino. Erst wurden sie ordentlich geputzt und dann gingen wir zusammen eine kleine Runde spazieren. "Gibts hier auch noch anderes Wetter?", fragte ich ironisch und starrte in den bewölkten Himmel. Nach dem Spaziergang zeigte mir Julie ihre Freiarbeit mit den beiden Zwergen Salea und Lambardo. Es war faszinierend wie die beiden auf ihre Kommandos reagierten, man hätte meinen können, sie wären die Stars von einer dieser großen Pferdeshows. Dann neigte sich der Tag auch langsam dem Ende zu und Julie longierte nur noch flott die Haflingerstute Amadea, ehe wir die Pferde alle in ihre frisch gemachten Boxen brachten und die Abendfütterung machten. Dann gab es auch für uns Zweibeiner Abendbrot. Währenddessen plante Julie schon aufgeregt den nächsten Tag. "Morgen soll tatsächlich die Sonne scheinen! Dann können wir einen Ausritt mit Guinness und Maestoso India machen!", meinte sie grinsend zu mir. "Oh und ich muss dir noch meine neue Stute Conversano India zeigen! Ich liebe sie!", fügte sie noch aufgeregt hinzu. Wir unterhielten uns noch eine Weile, ehe ich fix unter eine heiße Dusche sprang und dann auch schon hundemüde ins Bett fiel.

      (c) Eddi

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      Kastration

      Kürzlich hatte Julie mich angerufen und nach einem Kastrationstermin gefragt. Obwohl es eigentlich eine recht simple OP war, plante ich immer lieber etwas mehr Zeit ein. Zum Glück fanden wir aber schnell einen Termin, der uns beiden zusagte und so war es heute dann so weit, dass ich meine Sachen fertig machte und mich schon bald auf den Weg zu ihr machen würde.
      Eine Kastration war kein großartiger Eingriff, sollte dennoch gut vorbereitet sein, sonst konnte es schnell zu Komplikationen kommen. Nachdem alle wichtigen Dinge im Auto verstaut waren, machte ich mich auf den Weg zu dem Hengst, welcher heute seine Männlichkeit verlieren würde.
      Auf dem kleinen Gestüt angekommen, wurde ich auch direkt von Julie empfangen und begrüßt. Ich schnappte mir meine Sachen und folgte ihr in den Stall, wo mein Patient schon warten würde. Es handelte sich um einen richtig schicken Tinkerhengst namens Guinness. Zuallererst wollte ich den Hengst unter die Lupe nehmen, ehe wir zur Kastrationen kommen würden. Ich wollte wirklich sicher sein, dass er kerngesund war.
      Dementsprechend überprüfte ich erst Augen, Nüstern und Ohren, ehe ich ihn noch einmal am ganzen Körper abtastete und den Hengst abhörte. Er schien aber rundum in Ordnung zu sein und auch das Thermometer zeigte 37,5° an, was vollkommen im üblichen Bereich lag. Nachdem ich mir sicher sein konnte, dass der Hengst körperlich fit war, fragte ich noch Julie einige Dinge. „Wann war seine letzte Tetanusimpfung und Entwurmung?“ hakte ich kurz nach. In der Richtung war alles in Ordnung und auch die restlichen Impfungen waren noch frisch, also konnten wir eigentlich direkt loslegen.
      „Na dann wollen wir mal.“ meinte ich und bat Julie, den Hengst in die Box zu führen. Dort verabreichte ich ihm die Narkose und bereitete bereits die Infusion vor, während der Hengst allmählich schläfrig wurde. Gemeinsam mit Julie bugsierten wir ihn vorsichtig zu Boden und legten ihn auf die Seite.
      Als er korrekt lag, verabreichte ich dem Hengst seinen Tropf, ich wollte wirklich sicher gehen, dass es ihm an nichts fehlte. Nachdem das geschafft war, schnappte ich mir eines der sterilen Kliniktücher und legte eines davon unter die Hüfte des Hengstes, ehe ich mich daran machte, den Bereich rund um seine Hoden zu säubern und zu desinfizieren.
      Nun richtete ich mir noch meinen kleinen Tisch mit allen wichtigen Bestecken ein, damit ich im Notfall alles sofort in Reichweite hatte. „Ich werde eine unbedeckte Kastration durchführen. Das heißt, ich werde den Scheidenhautfortsatz öffnen und dann Hoden und Nebenhoden entfernen.“ erklärte ich Julie und sie nickte nur. Ich machte mich an die Arbeit und begann vorsichtig, die Haut des Hengstes in einer geraden Linie zu öffnen. Dabei achtete ich darauf, möglichst sacht zu schneiden, um nicht zu tief zu gelangen.
      Nachdem das geschafft war, lagen die Hoden frei vor mir. Ich desinfizierte die betroffene Stelle und befreite dann den Hengst von seiner Männlichkeit. Nachdem Hoden und Nebenhoden entfernt waren, band ich noch den Samenstrangstumpf ab und kontrollierte stets, dass die Wunde wirklich sauber war. Nachdem ich mir deren sicher sein konnte, schloss ich den Scheidenhautfortsatz und nähte ihn geschickt wieder zu.
      Um die frische Wunde besser zu schützen, schnappte ich mir das Silberspray und sorgte dafür, dass die gesamte Naht ordentlich eingesprüht war. Dann bat ich Julie, den Tisch mit den Bestecken auf die Stallgasse zu bringen und ich kümmerte mich um die Überreste des Wallaches, welche ich auch aus der Box brachte. Danach befreite ich das Kerlchen von dem Tropf, welchen ich auch auf die Stallgasse schob und überprüfte den Gesundheitszustand des Wallaches.
      „Er sollte bald wieder wach werden.“ meinte ich lächelnd zu Julie, welche besorgt in der Boxentür stand. Ich entsorgte die Überreste und gebrauchten Tücher, ehe ich mich gründlich wusch und dann meine Sachen zusammenpackte.
      Gerade als ich damit fertig war, stöhnte Wallach und erhob sich allmählich aus dem Stroh. Julie und ich halfen ihn, damit er sich besser orientieren konnte und nicht direkt wieder umkippte. Ich hatte schon die Spritze mit dem Schmerzmittel und die mit dem Antibiotikum vorbereitet und während Julie den frischen Wallach festhielt, verabreichte ich ihm noch die beiden Spritzen und dann hatte er es endgültig geschafft.
      „So, mein Guter.“ murmelte ich und tätschelte im sanft den Hals. „Sollte es noch irgendwelche Problemchen geben, melde dich einfach sofort.“ sagte ich lächelnd zu Julie und klärte sie noch auf, dass sie aufpassen sollte, dass die Wunde wirklich sauber blieb und den Wallach zwar schonen sollte, aber nicht vollständig auf Bewegung verzichten sollte. „Dann auf Wiedersehen!“ verabschiedete ich mich von den beiden und fuhr nach Hause.

      (c) Eddi

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      Heute hatte ich einen Großauftrag, welcher mich mal wieder zu Julie nach Schottland führte. Etwas müde stieg ich aus dem Auto und wurde kurz darauf auch schon in Empfang genommen worden. Erst kürzlich war ich wegen Maestoso India hier gewesen, heute sollten die restlichen an der Reihe sein. Aber bei dem Lipizzaner würde ich auch noch einmal vorbeischauen müssen, denn auch er sollte noch gechippt werden.
      Aus dem Grund begannen wir auch direkt bei dem Schimmel, für welchen ich gerade das Präparat vorbereitete. Danach suchte ich mir die passende Stelle am Hals und nach einer Minute war das Ganze vorbei. Der Chip war unter der Haut und auch wenn India kurz zusammengezuckt war, hatte er es kaum gemerkt. Nun fuhr ich zur Kontrolle mit dem Lesegerät über besagte Stelle. Dieses erkannte den Chip und so konnte ich die Nummer auch direkt in Indias Pass schreiben und der erste Patient war fertig.
      Da für die kommenden wesentlich mehr anstand, bereitete ich mir auf einem kleinen Beistelltisch alles vor, damit ich es direkt griffbereit hatte und so wesentlich schneller hantieren konnte. Als erstes war eine mir bereits bekannte Stute an der Reihe: Key. Die hübsche Vollblutstute schien sich inzwischen bestens eingelebt zu haben und begrüßten mich mit einem leisen Brummeln. Zu Beginn bat ich Julie auch direkt, mir die Stute im Schritt und Trab auf der Stallgasse vorzuführen. Die Gänge waren klar und schwingend, dementsprechend bezweifelte ich, dass Key irgendwelche Probleme zu haben schien.
      Nun ging es mit dem Blick in Ohren, Augen und Nüstern weiter. Der Kopf des Pferdes konnte sehr viel über die momentane Gesundheit aussagen und so war es auch bei Key der Fall. Sie war kerngesund, so konnten wir direkt zur Zahnkontrolle übergehen. Das bedeutete Maul auf, Maulsperre rein, einmal durchleuchten und Maulsperre wieder raus. Key hatte sehr gute Zähne, was ich bei ihrer Vergangenheit immer wieder bewundernd fand.
      Nun machten wir weiter mit dem Abhören und Abtasten. Vor dem Stethoskop hatte Key ein wenig Angst, aber sie bemühte sich, ruhig zu halten und so konnte ich die Frequenzen ganz gut kontrollieren. Danach tastete ich sie noch vom Genick an die Wirbelsäule entlang ab, ehe zu guter Letzt noch die Körpertemperatur kontrolliert wurde. Key war fit wie ein Turnschuh und nun kamen wir zum unangenehmeren Teil.
      Wir begannen mit dem Röntgen. Das ging mit Key ganz fix, denn sie stand wie eine Statue da und so klappte jedes Bild auf Anhieb. Danach musste ich ihr leider etwas Blut abnehmen, das fand sie nicht sonderlich toll, hielt es aber tapfer aus. Nun stand das Chippen an. Wieder eine große Nadel vor der Key sichtlich Respekt hatte. Sie hielt aber still und so war der Chip schnell unter der Haut.
      Laut ihrem Impfpass mussten Influenza und Herpes erneuert werden. Ich bereitete beide Spritzen vor, desinfizierte die neue Stelle am Hals und dann ging es zackzack und Key war geimpft. Nun gab es nur noch die Wurmkur und Key hatte das riesige Paket an Untersuchungen und Spritzen geschafft. Während Key mich verließ, erneuerte ich die Materialien und dann stand auch schon Appollino vor mir, ein kleiner, hübscher Mixhengst.
      "Och ist der süß", meinte ich lächelnd zu dem Fuchs, der mich aufmerksam beobachtete. Auch bei ihm begannen wir mit dem Vorführen, ehe ich den Kontrollblick am Kopf tat und dann direkt mit der Zahnkontrolle weitermachte. Appollino hatte einen Haken am rechten Hengstzahn, welchen ich vorsichtig wegfeilte, ehe er Unheil anrichten konnte. Ansonsten sahen seine Zähne aber wunderbar aus, so dass ich mit dem Abhören und Abtasten direkt weitermachen konnte.
      Bei beidem hielt Appollino wunderbar still und dann bekam er eine kurze Pause, ehe wir mit dem Röntgen weitermachten. Bei Appollino machte ich zu den normalen Aufnahmen noch zusätzliche Bilder seines vorderen Beines an welchem er einen Sehnenschaden gehabt hatte. Julie wollte natürlich auf Nummer sicher gehen, dass auch dort alles in Ordnung war.
      Dann hieß es Blut abnehmen, ehe auf Appollino schon sein ganz persönlicher Chip wartete. Spritzen mochte der junge Hengst nur leider gar nicht und von dem Blutabnehmen hatte er eindeutig schon genug, sodass er großes Theater bei den weiteren Spritzen machte. Chippen und Impfen waren daher eine wahre Herausforderung. Die ich erst nach einer halben Stunde endlich bewältigt hatte.
      Ein wenig entnervt gab ich Appollino dann noch seine Wurmkur und er durfte gehen. Ich erneuerte den Impfpass, während Julie mir das Pferd austauschte. Nun stand Van Deyk vor mir. Mit seinen 170cm Stockmaß überragte er mich um längen und ich hoffte inständig, dass er einer von der braven Sorte war. Julie konnte mich aber beruhigen, anscheinend schien Van Deyk problemlos zu sein, so lange seine Bezugsperson in der Nähe war. Perfekt.
      Wir begannen wieder mit dem ganzen Prozedere: Vorführen, dann kurz anschauen, abhören und abtasten. Danach war die Zahnkontrolle an der Reihe, wobei ich bei Van Deyk wesentlich mehr zu tun hatte, da er sich eine Kaufläche schief abgenutzt hatte. Das dauerte schon sein Weilchen das wieder zu richten. Danach konnten wir aber direkt mit dem Röntgen und Blutabnehmen weitermachen. Van Deyk ließ sich wunderbar von Julie beruhigen und so waren auch Chippen und Impfungen kein Problem. Auch die Wurmkur wurde vorbildlich geschluckt und schon war Patient Nummer vier fertig.
      Nun war Guinness an der Reihe. Der ruhige Tinker war eine willkommene Abwechslung, denn bei ihm lief alles problemlos ab. Die Untersuchung ergab, dass er kerngesund war und auch an seinen Zähnen musste ich nichts machen. Das Röntgen ließ er vorbildlich über sich ergehen und die Spritzen schien er nicht einmal zu merken. Dementsprechend waren wir mit ihm wohl fast am schnellsten von allen fertig und schon durfte er gehen.
      Als letztes war nun nur noch Ayumi an der Reihe. Auch wenn ich langsam fertig werden wollte, ließ ich mir für das Stutfohlen viel Zeit, damit sie keine Angst haben musste. Das Vorführen und die Untersuchungen machte sie auch ganz toll mit. Beim Röntgen blieb sie brav stehen, nur vor den Spritzen hatte sie etwas Angst. Aber sie hielt still, auch wenn sie am ganzen Leib zitterte. So war auch Ayumi am Ende gechippt, geimpft und entwurmt.
      Ich packte meine Sachen zusammen und verabschiedete mich dann von Julie, die Ergebnisse vom Röntgen und vom Blutbild würde ich ihr heute Abend zuschicken.

      Röntgenuntersuchung:

      Key
      Bei Key ließen sich keine Auffälligkeiten entdecken. Dementsprechend lässt sie sich in Röntgenklasse I-II einteilen.

      Appollino
      Der Sehnenschaden ist sehr gut verheilt und weist keine neuen Verletzungen auf. So lange Appollino korrekt gymnastiziert und nicht gesprungen würde, sollten sich dort auch keine Problem ergeben. Röntgenklasse III.

      Van Deyk
      Das Exterieur macht einen sehr guten Eindruck. Van Deyks Bau ist ideal für den Sport geeignet, da er sich in der Röntgenklasse I-II befindet.

      Guinness
      Bei dem Tinkerhengst ließen sich keine Auffälligkeiten entdecken. Hier und da sieht man die typischen leichten Abnutzungen, welche aber normal sind. Röntgenklasse II.

      Ayumi
      Bei dem Stutfohlen sieht man noch sehr gut die Wachstumsfugen. Bisher ist alles so, wie es in dem Alter aussehen sollte. Eine Röntgenklasse lässt sich noch nicht feststellen

      Blutuntersuchung:

      Alle
      Bei keinem der fünf untersuchten Pferde ließen sich auffällige Werte entdecken. Alle liegen im Ideal- bis Normalbereich und sind so kerngesund.
      (c) Eddi

      Pflegebericht 4
      Sehr viel Stress

      Da der Tag meines Umzugs immer näher rückte und noch ein Berg Arbeit vor mir stand, hatte ich nicht allzu viel Zeit für meine Pferde.
      Die Morgenarbeiten brachte ich schnell hinter mich, um dann zuerst die Stuten und anschließend die Hengste und meinen einzigen Wallach zu füttern.
      Ayumi und Guinness sahen wie immer aus wie ein Mähdrescher beim fressen. Key schob ihr Kraftfutter herum um sich die guten Sachen herauszupicken und den weniger guten Rest später widerwillig auch zu futtern. Appolino und Van Deyk sahen wie immer aus wie zwei Gentleman beim fressen. Ruhig und bedächtig fraßen sie ihr Kraftfutter und vor allem bei Appolino brachte mich das immer zum Lachen, da es so gar nicht zu dem Hengst zu passen schien.
      Während die Pferde ihr Frühstück vertilgten bekam ich einen Anruf von Sarah, dass sie gleich hier wäre. Moon’s Pumpkin sollte heute auch noch ankommen, eine Nachkommin vom Kürbisvieh und Sarah’s geliebtem Moon. Ich hatte die Stute aufwachsen sehen und war von Anfang an verliebt in sie. Leider konnte ich sie zu damaliger Zeit aus unterschiedlichen Gründen nicht zu mir holen, als sie verkauft wurde, weswegen es mich umso mehr freute, dass ich sie nun endlich mein Eigen nennen durfte.
      Gerade war ich dabei einigen Papierkram zu erledigen, als ich ein Auto hörte. Rasch blickte ich auf und sah schon wie Sarah ausstieg. Cayden war sicher bei den Kindern geblieben. Als mein Handy klingelte, hob ich ohne nachzusehen wer es war, ab und meinte nur: „Bin schon auf dem Weg nach unten.“ „Ok.“, tönte Sarahs Stimme durch den Hörer und legte auf.


      Als ich unten ankam, hatte sie schon den Transporter geöffnet und Pumpkin herausgeholt, damit sie sich etwas umsehen konnte. Nachdem ich sie herzlich begrüßt hatte, gab sie mir den Strick in die Hand und ich entschloss mich sie gleich auf eine angrenzende Weide meiner Stuten zu stellen, da sie sehr ruhig zu sein schien und sich etwas die Beine vertreten sollte, nach der Fahrt. Zufrieden beobachtete ich mit Sarah wie die Connemarastute erstmal quer über die Koppel gerast ist, um dann nach kurzem Wälzen anzufangen zu grasen.
      „Sie fühlt sich schon wie zuhause.“, lächelte Sarah. „Ja es scheint so.“, freute ich mich und lächelte ebenfalls. „Nun gut, ich muss wieder zurück. Cayden muss noch weg und die Kinder sollten nicht allein sein.“ „Ist gut. Schönen Gruß an alle.“, meinte ich und umarmte sie zum Abschied. Sie winkte nochmal kurz als sie in Richtung Auto ging und dann war sie weg.
      Seufzend ging ich wieder zurück zum Papierkram.


      Nachmittags longierte ich Key und Guinness, und ging dann mit Appolino eine kurze Runde ausreiten. Für Van Deyk stand heute Dressur auf dem Programm, doch ich ließ es mir nicht nehmen auch noch mit meinem Schecken eine Runde im Wald zu drehen, als wir mit der Arbeit fertig waren. Nachdem ich mit Ayumi noch etwas Bodenarbeit gemacht hatte, was sie super gemeistert hat, holte ich mir noch Pumpkin von der Weide, die sich schon etwas mit den Stuten angefreundet zu haben schien, putzte sie ausgiebig und ging dann eine kleine Runde mit ihr spazieren. Sie kannte die Gegend, schließlich war sie hier aufgewachsen, doch man merkte ihr an, dass sie einige Zeit weg war.
      Anschließend ließ sich einfach mal zu den Stuten. Es hatten sich bisher alle sehr friedfertig verhalten, also dachte ich, ich könnte diesen Schritt wagen. Ich behielt Recht und Pumpkin wurde ohne Wenn und Aber aufgenommen. Einige Rangstreitigkeiten würden sicher noch kommen, aber es würde sicher nicht schlimm enden.

      Nachdem alle Pferde versorgt waren und an ihrem Heu knabberten, wandte ich mich wieder meiner Arbeit zu, die noch anstand bevor ich umziehen konnte.

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      Hufschmiedbesuch

      Mit Jetlag und nach einem langen Arbeitstag von Birmingham nach Schottland zu fahren war vielleicht nicht die beste Idee, die ich jemals hatte. Sie war auch nicht wirklich in den Top 10 – nicht mal in den Top 20. Aber es führte nichts daran vorbei.

      Zum Glück hatte ich meine Winterjacke eingepackt. Ich traute dem Herbst auf der Insel nicht, vor allem nicht, nachdem Adèle mit einer Erkältung nach Hause gekommen war. Also packte ich mich dick ein, legte mich mit einer extra Decke in das gemietete Motelzimmer und zappte ein wenig durchs britische Fernsehen.

      ***

      Ich hatte keine Ahnung, wie und wann ich einschlief, aber plötzlich piepte mein Wecker lautstark in mein Ohr, sodass ich für ein paar Sekunden befürchtete, taub zu sein. Mögliche Hörschäden hin oder her, mein Job wartete und somit auch meine Klientin (sagte man das überhaupt?).

      Der Kaffee einer bekannten amerikanischen Coffeeshop-Marke und das gekaufte Croissant sollten dann für den nötigen Energieschub sorgen. Trotzdem gähnte ich noch, als ich auf Julie Callahans Gestüt ankam. Was natürlich aber an der Kälte lag – Gott, war ich froh, meine Winterjacke mitgenommen zu haben!

      Immer noch meinen Latte mit zwei Espresso Shots schlürfend wurde ich schließlich von Julie begrüßt. Da das ja heute ein Großauftrag werden sollte, hielten wir uns aber nicht weiter mit Smalltalk auf, sondern gingen sofort in den Stall.

      Damit der Ofen in der Zwischenzeit aufheizen konnte, machte ich mich erst einmal an die Barhufer. Als erstes war ein Vollblut dran, das auf den Namen Key hörte. Das Vorführen der Stute war kein Problem, weswegen ich mich gleich an ihre Nagelpflege machte.

      Die Hufe waren keineswegs in einem schlechten Zustand, nur ein Stück zu lange. Also nahm ich mir mein Hufmesser und fing an, die Sohle auszuschneiden. Auch der Tragrand war schnell abgeknipst, was bedeutete, das ich mit der Arbeit an der planen Sohle weiterarbeiten konnte. Während ich raspelte und dann noch die Hufwände begradigte, blieb die Stute erstaunlicherweise ruhig stehen – nicht unbedingt das, was ich von einem englischen Vollblut gewohnt war. Julie erklärte mir, dass sie gar nicht für Rennen eingesetzt worden war, sondern ein Springpferd war. Dann musste ich natürlich nachfragen, ob und wie häufig Key auf Turniere ging. „Das ist natürlich anstrengend für die Hufe,“ erklärte ich, als ich den letzten Huf aufbockte und schließlich auch hier noch die Hufwand anpasste, damit der Huf eben auf dem Boden liegen konnte. „Sollte sie wirklich häufiger auf Turniere gehen, wäre es wohl nicht gerade schlecht, über einen Beschlag nachzudenken.“

      Nach einer letzten Kontrolle und dem anschließenden letzten Vorführen brachte Julie dann schon die nächste Stute herbei. Ayumi war gerade einmal zwei Jahre alt und ein bunter Mix – zur Hälfte Araber, zur anderen Hälfte ein Hannoveraner-Pinto-Mix – der beim Vorführen mehr tänzelte als trabte. Es dauerte ein wenig, doch auch dann konnte ich mir ein gutes Bild machen.

      Da die Stute ja noch nicht eingeritten war und relativ gute Hufe hatte, sprach auch hier alles für das Barhuf gehen. Im Gegensatz zu Key war Ayumi ein wenig unruhiger und temperamentvoller; mein Leckerli, dass ich ihr vor der Prozedur anbot, nahm sie jedoch ohne großes Tamtam an. Deswegen machte ich mir erst mal keine Sorgen, sondern ließ mir bei allem einfach ein wenig Zeit. Zwar hatte Ayumi schon einige Hufschmiedbesuche hinter sich, aber das hinderte sie nicht daran, ein paarmal ihr Temperament zu zeigen. So war ihr das Aufbocken nicht ganz geheuer, aber letzten Endes konnte ich ihr auch noch die Hufe mit Huföl einfetten, ehe es mit frischer Maniküre nach einer letzten Kontrolle wieder auf die Weide ging.

      Das nächste Pferd war dann einfach eine Augenweide. Gut, ich war vielleicht mit meinen Lewitzern ein wenig vorbelastet und musste Schecken einfach super finden, aber Van Deyk verkörperte dann noch die sportliche Seite, die ich mit Ponys einfach nicht so hinbekam. Alles in allem war er einfach ein Traum von einem Pferd – deswegen fiel es mir fast schwer, mich wirklich auf die Arbeit zu konzentrieren, als Julie ihn vorführte. Auch bei ihm konnte ich letzten Endes keine Probleme beim Auffußen finden.

      Dass es bei ihm schon ein bisschen länger her war mit dem Ausschneiden sah ich, sobald ich den ersten Huf hochnahm. Ich nahm mir auch hier deswegen mehr Zeit, um ihn gründlich auszuschneiden, bevor ich dann meine Zange nahm und den Tragrand abklipste. Während der ganzen Behandlung, inklusive Raspeln und Aufbocken und sonstiges, blieb Deyk ruhig neben Julie stehen. Aus irgendeinem Grund schien es aber, dass er, sobald sie einen Schritt zur Seite machen würde, hinterher springen würde – er wirkte etwas angespannt, doch Julie beruhigte mich. „Er ist manchmal ein bisschen wie ein Hund,“ scherzte sie, als ich beim letzten Huf angelangt war und nach einem weiteren Vortraben alle vier Hufe noch mit Huffett einpinselte. Dann musste ich mich auch schon wieder von ihm verabschieden – immerhin hatte ich hier noch etwas zu tun.

      Die letzten zwei Patienten – hatte ich als Hufschmied Patienten? War das überhaupt das richtige Wort? – waren einmal ein großer Tinker, neben dem ich mich wirklich mickrig fühlte, und ein kleines Mixpony. Guinness, der Tinker, war zuerst dran und war wohl der härteste Brocken des heutigen Tages. Beim Vortraben war noch alles in Ordnung, doch Julie erzählte mir von seiner schlimmen Vergangenheit und dass er deswegen ziemliche Probleme mit Menschen hatte. Wieder versuchte ich also, langsame, fließende Bewegungen zu machen und den Hengst schon einmal ein wenig zu beruhigen, während ich noch nicht an seinen Huf herumwerkelte.

      Es dauerte dann doch ein wenig, aber wenigstens waren seine Hufe in einem guten Zustand. Ich musste mich natürlich erst einmal durch den dichten, tinkertypischen Behang kämpfen, aber so sahen die Hufe sehr gesund aus. Groß viel Arbeit war er also nicht. Apollino, das Mixpony, war da nicht so glimpflich mit davon gekommen; schon, als er auf mich zukam, sah ich die ausgebrochenen Hufe. Es war nicht schlimm, nur eine kleine Ecke in den Vorderhufen – machbar also. Beim Korrigieren der Hufe gab ich Julie dann Tipps, wie sie die trockenen Hufe pflegen musste, um zu verhindern, dass sie zu viel Wasser verloren.

      „Am besten zwei bis dreimal pro Woche die Hufe abwaschen und anschließend mit Huffett einpinseln,“ sagte ich und setzte den letzten Huf wieder ab. „Trockene Hufe kommen aber auch gerne mal von Mineral- und Vitaminmangel, da kann ich ehrlich gesagt nur ein gutes Mineralfutter empfehlen und dann sollte das in den nächsten Wochen auch schon besser aussehen.“ Dann schenkte ich Julie noch ein Lächeln und bat sie, mir den Hengst einmal vorzuführen.

      Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass alles passte wie es passen sollte, packte ich mein Zeug wieder zusammen und verabschiedete mich schließlich von Julie. Immerhin hatte ich einen Flug zu erwischen!

      (c) Rhapsody

      Pflegebericht 5
      Stress lass nach

      Müde wankte ich in den Stall. Der Umzug war stressiger als ich gedacht hatte. Schnell fütterte ich die Pferde und brachte sie dann hinaus. Zuerst kamen Moon, Key und Ayumi auf ihren Paddock, die Koppeln waren über den Winter geschlossen. Anschließend holte ich Appollino, Guinness und Deyk und brachte sie auf den zweiten Winterpaddock. Dort kontrollierte ich schnell ob genug Heu da war und ob die Tränker funktionierten. Zum Schluss mistete ich noch die Boxen aus und ging dann zurück zu meinem Papierkram
    • Julie
      10.08.2016

      Der Tag heute verlief sehr routinemäßig ab. Morgens fütterte ich zuerst die Hengste Appolino und Van Deyk. Anschließend bekam Guinness sein Heu und Kraftfutter und am Schluss noch die beiden Stuten Ayumi und Key.
      Nachdem die Pferde fertig gefressen hatten, stellte ich Guinness mit den Stuten zusammen auf die südliche Koppel, schnappte mir Appolino um ihn zu longieren und etwas Bodenarbeit zu machen und arbeitete dann noch mit Van Deyk im Gelände. Beide arbeiteten konzentriert mit und durften sich auf der nördlichen Weide dann ebenfalls dem Gras zuwenden und Pferd sein.
      Nachdem ich ausgemistet hatte, ging ich mit Guinness eine Runde ausreiten und nahm Ayumi als Handpferd mit. Schlußendlich arbeitete ich mit Key noch etwas auf dem Platz an der Durchlässigkeit und ihrer Schiefe.
    • Gwen
      05.08.2017

      Seit einigen Tagen war ich auf Mansfield Park zu Besuch. Nachdem ich meinen gesamten Prüfungs- und Unistress hinter mir hatte, hatte ich mir einfach ein paar Tage frei nehmen wollen – fernab aller Pflichten. Deshalb hatte ich entschieden, eines meiner ehemaligen Pferde zu besuchen.
      Es war schon lange her, dass Appollino in Kanada zu Hause gewesen war, bevor er nach Schottland zu Julie gezogen war. Dort lebte er immer noch und da ich von Natur aus neugierig war, wollte ich gerne sehen, was aus ihm geworden war.
      Mansfield Park war ein kleiner, schöner Hof, der inmitten im grünen lag und wenn man oben auf Hügel stand, konnte man über den gesamten Hof und die Weide schauen und es sah einfach nur unglaublich schön aus.
      Genau auf diesem Hügel befand ich mich auch heute Morgen wieder, mit einem Buch im Gepäck, wollte ich mich unter einem der großen Bäume niederlassen und den schönen Sommertag genießen. Zusammen mit Julie hatte ich heute Morgen die Pferde versorgt (ein bisschen was musste man für seinen Urlaub immerhin auch tun) und nun gönnten wir uns beide eine Pause.
      Ich hatte schon ein Weilchen gelesen, als ich das Buch zur Seite legte und den Blick über die Weiden schweifen ließ. Julie gehörten insgesamt sechs Pferde und die Einteilung der Weiden galt beinahe Perfektion. Sie hielt ihre Pferde momentan in Zweier-Gruppen und jeder gehörte eine riesige, grüne Wiese.
      Ganz links und etwas fernab standen Van Deyk und Appollino. Beide Hengste und deshalb ein wenig abgeschottet vom Rest, so dass sie in aller Ruhe ihr Hengstdasein genießen konnten. Sie verstanden sich auch erstaunlich gut, wobei Appollino auch nicht mehr der Junghengst von damals war. Mit seinen sechs Jahren war zumindest ganz langsam ein Ende seiner Flegelphase in Sicht.
      Etwas weiter rechts standen Willo’the Wisp und Guinness. Dass waren die beiden Wallache des Hofes, die eher zu den ruhigeren Genossen gehörten und dementsprechend auch lieber für sich waren. Und direkt daneben war die Weide von Key und Ayumi. Zwei wirklich liebe und tolle Stuten, mit welchen ich vorgestern schon die Gegend hatte erkunden dürfen, als Julie mich auf einen Ausritt eingeladen hatte.
      Gerade erklimmte sie den Hügel zu mir hinauf. „Gwen? Lust auf einen Ausritt? Ich glaube Willo und Guinness könnten sich mal die Beine vertreten“, meinte sie grinsend und ich grinste begeistert zurück. Das klang nach einer tollen Idee und bei dem Gelände hätte ich täglich drei Stunden draußen mit den Pferden verbringen können, denn man entdeckte immer wieder etwas Neues!
      Ich durfte heute Willo reiten, was mich besonders freute, denn er war ein Halbbruder zu meinem ehemaligen Hengst Wishing Well. Aber mehr als die Rasse und die Fellfarbe hatten die beiden nicht gemein. Obwohl Willo ein Wallach war, hatte er dennoch mehr Feuer als Wish und war auch wesentlich leichter und sportlicher gebaut.
      Das verdankte er seiner Mutter Shády, bei welcher es sich um einen Araber gehandelt hatte. Als Sportpony war Willo aber ideal und trotz seinem hohen Blutanteils, war er in Anwesenheit von Guinness ein wirklich vorbildliches Pferd, so dass der Ausritt riesigen Spaß machte.
    • Julie
      [1] Mansfield Park

      „Einen großen Cafe Latte to go bitte.“ Die Angestellte hinter der Theke lächelte freundlich und machte sich sofort an die Arbeit. Inzwischen suchte ich mir die benötigten Pfund zusammen und legte sie auf die Kühltheke. Cupcakes in allen möglichen Farben reihten sich darin aneinander und sahen einer leckerer aus wie der andere. Trotzdem war mir gerade nicht nach Süßem.
      Nach einem kurzen „Stimmt so.“, begleitend von einem kleinen Lächeln, nahm ich den Kaffee, bedankte und verabschiedete mich um mich anschließend der Masse an Leuten anzuschließen. Spitalfields war wie immer gut besucht. Touristen und Einheimische vermischten sich zu einer bunten Masse die sich durch die engen Gassen zwischen den Ständen bewegte. Genussvoll nahm ich einen Schluck vom Kaffee und verbrannte mir prompt die Zunge. Grummelnd wischte ich mir über die verbrannte Lippe und schlenderte weiter. Ich liebte diesen Markt, denn neben allerlei Krimskram, fand man hier auch allerlei Schnäppchen. Ich suchte nach neuem Lesestoff und hier wurde ich eigentlich immer fündig.
      Endlich endteckte ich einen Stand, wo ich finden konnte, was ich suchte. Freundlich begrüßte ich den Ladeninhaber und stöberte mich dann durch die Ansammlung an abgegriffenen Büchern. In einigen Büchern, waren am Rand kleine Notizen gekitzelt worden, die ich neugierig beäugte. Schlussendlich kaufte ich dem bei dem älteren Herrn zwei Klassiker englischer Literatur und einen modernen Roman, über eine Antiquariatsbesitzerin aus Sussex. Zufrieden mit meiner Ausbeute, schlängelte ich mich zurück zum Eingang, nippte hin und wieder an meinem Kaffee und schlug dann den direkten Weg zur Liverpool Street Station ein. Die Nachmittagssonne strahlte mir ins Gesicht, während ich den kurzen Weg zur „underground“ schlenderte. Alte und weniger alte Häuser säumten die Straße, in denen sich hauptsächlich Pubs und Hotels befanden.

      Nach ca. einer halben Stunde Fahrt war ich in dem Viertel angekommen, in dem ich wohnte. Meine Wohnung befand sich am Rande von London, die Gegend wurde allgemein als „sicher“ betitelt und meine Nachbarn bestanden hauptsächlich aus schrulligen Rentnern und kleinen Familien. Ich liebte es hier zu wohnen, auch wenn es seinen Preis hatte. In die Wohnung hatte ich mich auf den 1. Blick verliebt und sofort zugeschlagen, nachdem ich sie besichtigt hatte. Dass es dafür öfters mal knapp wurde Ende des Monats nahm ich dafür gerne in Kauf.
      Als ich durch die Eingangstür trat, erklang sofort ein vorwurfsvolles „Mau!“
      Pugsley rannte um meine Beine, den Schwanz kerzengerade in der Höhe und schnurrte wie ein Motor.
      „Hey mein Großer. So lange war ich nun auch wieder weg. Schau doch nicht so vorwurfsvoll. Hast du Hunger?“ Sobald das Zauberwort gefallen war, schoss der schwarz weiße Kater in die Küche.
      Pugsley sah aus, als hätte ihn jemand mit schwarzer Farbe überschüttet. Größere und kleinere Flecken waren auf seinem Rücken verteilt und im Gesicht hatte er eine schwarze Maske die ein wenig an Zorro erinnerte. An den Beinen sah die Zeichnung so aus als ob er Söckchen anhätte. Er war mir zugelaufen und da sich niemand bei meiner Suche nach dem Besitzer meldete, war er nun seit gut einem Jahr mein pelziger Mitbewohner.
      „Mau?“ „Ja, ich komm ja schon.“, murmelte ich. Immer diese Ungeduld. Katzen haben wirklich Diener. Nachdem ich abgelegt hatte und in meine Hausschuhe geschlüpft war, folgte ich dem Kater in die gemütliche Küche, wo er schon ungeduldig zwischen Kühlschrank und Futterschüssel hin und her lief. Sobald er mich sah wurde ich sofort wieder heftigst umschwärmt. „Alter Charmebolzen.“, murmelte ich während ich aus dem Kühlschrank eine Dose mit Futter holte und es in seine Schüssel füllte. Pugsley folgte mit Adlersaugen, jedem meiner Schritte und stolzierte zu seinem Futterplatz, sobald ich die Schüssel hochhob. „So guten Appetitt, der Herr.“, meinte ich, als ich ihm die Schüssel hinstellte. Anschließend machte ich mir eine Flasche Chardonnay auf, füllte ein Glas mit dem Wein und bereitete mir einige belegte Brote vor. Beides nahm ich mit zu meinem Schreibtisch um nebenbei meine E-Mails zu checken. Ich nippte an dem Wein und begann damit den Spam auszusortieren. Ein Blick aus dem Fenster verriet mir, dass es bald zu regnen anfangen sollte und wenig später klatschten dicke Tropfen gegen die Fensterscheiben. Das Wetter wurde seinem Ruf mal wieder gerecht.
      Plötzlich ertönte ein lautes Donnern und zeitgleich flog eine Pelzkugel direkt auf mich zu, sprang auf meinen Schoss und drehte sich zitternd zusammen. „Das ist nur ein Gewitter.“, meinte ich und strich dem Kater beruhigend übers Fell. „Ist gleich wieder vorbei.“ Argwöhnisch sah er kurz zu mir hinauf, um gleich danach den Kopf wieder gegen meinen Bauch zu drücken. Arbeiten konnte ich wohl jetzt vergessen. Zumindest bis das Gewitter vorbei war. Also schaltete ich den PC wieder ab, trank noch einen Schluck Wein, balancierte Glas und Angstkatze zur Couch, platzierte das Glas auf dem Couchtisch vor mir und den Kater wieder auf meinem Schoss und schnappte mir ein Buch, dass in Reichweite lag. Während draußen Weltuntergangsstimmung herrschte, begann ich zu lesen und streichelte Pugsley hie und da beruhigend.

      Am nächsten Tag, ging alles seinen routinierten morgendlichen Gang. Pünktlich um sechs Uhr wünschte seine Majestät sein Frühstück und tat dies wie gewohnt kund, indem er auf meiner Brust thronte und mir stimmgewaltig ins Ohr maunzte. Weckte mich das noch nicht, fing er an mit seinen Pfoten auf meine Brust zu klopfen. Hatte ich dann endlich die Augen offen, sprang er begeistert zu meinen Beinen und fing an sie als Jagdobjekt zu missbrauchen. Anschließend flitzte er blitzschnell und mit einem lauten „Miau!“ in die Küche, wo er ungeduldig auf mich wartete. Während die Kaffeemaschine lief, bereitete ich unser beider Futter vor, was mit einigen wohlig klingenden „Mau’s“ und lautem Schnurren musikalisch untermalt wurde, und verzog mich dann an den Esstisch um zu frühstücken, während der Kater genüsslich sein Dosenfutter verspeiste.
      Nachdem ich den Tisch abgeräumt und die Spülmaschine vollgeräumt hatte, zog ich mir meine Laufklamotten an und startete meine morgendliche Joggingrunde in der Nachbarschaft um wirklich wach zu werden.
      Dank meiner Selbstständigkeit, musste ich mir nicht die morgendliche Rushhour zu Gemüte führen sondern konnte es mir zuhause am Schreibtisch gemütlich machen.
      Als ich zurückkam, wollte ich meinen verschwitzten Körper gleich unter die Dusche bugsieren, Pugsley hingegen war in Spiellaune und sprang mir übermütig an die Beine. Also holte ich sein Spielzeug hervor und spielte eine kleine Rund e „jagen“ mit ihm, bis er sich zufrieden auf meinem Schreibtisch zusammenrollte und einschlief.
      Gerade wollte ich unter die Dusche springen, als mein Handy läutete. Verwundert darüber, wer mich wohl so früh am Morgen schon anrief, blickte ich aufs Display. Bis auf die Vorwahl war mir die Nummer, die dort aufschien, gänzlich unbekannt.

      Mit hochgezogener Augenbraue nahm ich den Anruf entgegen. „Emily Braghnough hier.“, meinte ich kurz und verstummte dann abwartend. Prompt antwortete eine männliche Stimme mit rauem Unterton: „Guten Tag Ms. Braghnough, hier spricht Esmond Gulwoods.“ Der Name kam mir bekannt vor. Doch woher? „Guten Tag Mr. Gulwoods, was kann ich für sie tun?“ „Wie Sie vielleicht noch wissen bin ich seit Jahren mit den rechtlichen Angelegenheiten Ihres Vaters betraut Ms. Braghnough. Leider ist der Grund meines Anrufs kein angenehmer. Ihr Vater ist vor kurzem einem Herzinfarkt erlegen. Mein herzliches Beileid. Es tut mir sehr leid“ Mr. Gulwoods atmete tief ein und räusperte sich kurz. „Ich wurde mit der Betreuung seiner Hinterlassenschaften betraut. Könnten wir uns diesbezüglich sobald als möglich in meinem Büro in St. Agnes treffen?“
      Mit leerem Blick starrte ich kurz auf das Telefon. Hunderte von Fragen schossen mir durch den Kopf. Wie? Warum? War er schon länger krank? Kam es plötzlich? Aus heiterem Himmel? Was war nun mit Mansfield Park?
      Ich hatte seit Jahren keinen Kontakt mehr zu meinem Vater gehabt, aufgrund eines riesen Streites den wir bei meinem Fortgang aus Mansfield Park hatten. Dennoch liebte ich ihn natürlich nach wie vor, denn er war immer noch mein Vater und ihm verdankte ich, dass ich zu dem Menschen geworden bin, der ich bin, auch wenn sich dadurch unsere Wege getrennt haben. Ich hatte oft an ihn gedacht, seit ich in London lebte und viele glückliche Erlebnisse zuhause waren meine Inspiration für meine Romane.
      Auch an die Zeit in Mansfield Park erinnerte ich mich gerne zurück. Das Anwesen war wunderschön und voller glücklicher Erinnerungen und ich wäre auch gerne zurückgekommen. Doch ich konnte nicht zurückgehen. Mit meinem Fortgang hatte sich die Tür nach Mansfield Park und die vom Herz meines Vaters auf immer verschlossen. Dies war jetzt zehn Jahre her.
      Ich seufzte kurz, atmete tief ein um mich zu sammeln. „Das sind sehr schreckliche Neuigkeiten, die Sie für mich haben. Gerne würde ich mich mit Ihnen treffen. Wie ist es denn passiert? War er schon länger krank?“, sprudelte ich hervor, während ich mir eine Tasse Tee zubereitete.
      „Nein, es kam sehr plötzlich. Mr. Braghnough hat sich immer bester Gesundheit erfreut.“, erwiderte der Anwalt.
      Das war zumindest ein kleiner Trost für mich, auch wenn mich der Schmerz traf wie ein Messerstich. Wir verabredeten für nächste Woche noch einen Termin und dann legte ich auf. Gedankenverloren trank ich meine Tasse Tee und ließ den Anruf erstmal sacken. Der Tag war für heute gelaufen.

      Der Regen prasselte an das Fenster meines Schlafzimmers, als ich nach einer unruhigen Nacht von Pugsley geweckt wurde. Seine innere Uhr funktionierte wie immer hervorragend, um Punkt sechs Uhr morgens begann er mit ungeduldigem Gemaunze auf meinem Brustkorb herum zu tapsen. Seufzend erhob ich mich. Seit dem Anruf von Mr. Gulwoods hatte ich keine Ruhe mehr. Drew half mir in dieser Situation auch nicht wirklich weiter. Als ich mit ihm darüber reden wollte, kam relativ bald Unverständnis über meine Reaktion. Immerhin hatte mich ja mein Vater damals „im Regen stehen lassen“, wie er es formulierte.
      Nach dem Frühstück zog ich mich an, wusch das Geschirr ab und stellte schlussendlich einen kleine Reisetasche, einen Karton mit Pugsleys Sachen und meine Lieblingshandtasche in die kleine Diele. Dann holte ich meinen Kater, der gerade hingebungsvoll mit einer Staubkugel spielte und steckte ihn in seine Reisebox. Eine Freundin hatte sich sofort bereit erklärt, ihn aufzunehmen, während meiner Abwesenheit. Schnell stopfte ich noch eine Tüte selbstgebackener Kekse als Dankeschön in meine Tasche.
      Nachdem ich Pugsley bei meiner Freundin abgeliefert hatte, holte ich ihm Eiltempo meine Reisetasche und machte mich daran, raus aus der Stadt zu kommen, wo ich einen Langzeitparkplatz für mein Auto gemietet hatte. Ein kurzer Blick auf die Uhr sagte mir, dass ich gerade noch in der Zeit lag, als ich bei meinem Auto ankam. Schnell räumte ich alles ein, trank die Reste meines Kaffees aus und setzte mich dann hinters Steuer.
      Über vier Stunden Fahrt lagen vor mir, darum stellte ich mir meine aktuelle Lieblingsplaylist ein und fuhr los.

      Müde und abgespannt kam ich schließlich in dem kleinen Bed & Breakfast, das etwas außerhalb von St. Agnes lag, an, wo ich mir ein Zimmer genommen hatte. Nachdem ich eingecheckt und mein Zimmer inspiziert hatte, ging ich eine kleine Kleinigkeit essen und fiel anschließend ins Bett, nachdem ich mir noch schnell einen Wecker gestellt hatte.
      Am nächsten Tag erwachte ich wie immer aus einer sehr unruhigen Nacht und zog mich schnell an um zu frühstücken. Auch hier in Cornwall regnete es. Es zog eindeutig der Herbst ein in England.
      Um neun war mein Termin bei Mr. Gulwoods. Nervös betrat ich ein paar Minuten davor die Kanzlei und meldete mich bei der Sekretärin an. Sie wies mich in den Wartebereich, wo ich mich setzte und begann ungeduldig mit dem Knie auf und ab zu wippen.
      Schließlich bat mich Mr. Gulwood, ein älterer Herr mit hellgrauem Haarkranz, dessen Leibesfülle gerade noch durch die Tür passte, hinein.
      Aufgewühlt trat ich einige Zeit später wieder auf die Straße. Was zum Teufel hatte mein Vater angerichtet? Mr. Gulwood meinte er wäre spielsüchtig geworden, kurz nachdem ich Mainsfield Park verlassen hatte. Die Vollblutzucht habe er kurz darauf aufgegeben, stattdessen habe er wahllos Pferde angekauft, die er gerade so versorgen konnte. Mainsfield Park war wohl nicht mehr so, wie ich es aus meiner Kinder- und Jugendzeit kannte. Ländereien habe er keine verkauft, doch es wäre wohl ziemlich heruntergewirtschaftet. Ob ich das Erbe antreten wolle? Ich müsste auch die Schulden mit übernehmen. Ich weiß es nicht. Stockend kamen die Worte über meine Lippen. Ob ich es vorher sehen wolle? Ja bitte. Diese Worte kamen schon leichter aus meinem Mund. Ich bekam sämtliche Schlüssel, damit ich reinkonnte. Wer sich jetzt über die Pferde kümmern würde? Nachbarn und Bekannte. Ich schluckte. Er hat auch kurz vor seinem Tod noch einen Kaufvertrag unterschrieben. Ein Connemara. Gute Abstammung. Kommt von einer Ranch in Alberta. Ein Wallach. In den nächsten Tagen sollte er ankommen. Bezahlt worden wäre alles schon. Von welchem Geld? Ich fuhr mir durch mein Haar, das im Licht rot schimmerte. Erstmal hinfahren und alles ansehen. Die Pferde begutachten. Dann konnte eine Entscheidung getroffen werden.
      Der Gedanke alles aufzugeben, schmerzte mich. Immerhin war dies mein Zuhause gewesen. Es war das Zuhause meiner Familie.
      Während mir all diese Gedanken durch den Kopf schossen, war ich zurückgegangen zur Unterkunft um mein Auto zu holen.

      Mainsfield Park lag außerhalb von St. Agnes abgelegen zwischen den Hügeln. Schnell stieg ich ein und fuhr die bekannten Straßen entlang, bis ich in eine weitläufige Allee einbog, die links und rechts von alten Eichenbäumen gesäumt wurde. Der Anblick schockierte mich. Das Unkraut kletterte die Fassade hoch, die Fenster waren wohl vor Ewigkeiten nicht mehr geputzt worden. Überall lag Dreck und Unrat herum, der Rasen war wohl schon länger nicht mehr gemäht worden. Was zum Teufel hatte mein Vater die letzten Jahre getrieben? Der Garten war sein Heiligtum und ihm war es immer furchtbar wichtig, dass alles gepflegt und penibel sauber war.
      Ich stieg also aus, ging um das imposante Herrenhaus herum und bog beim Teich nach rechts ab. Bald kamen die Ställe in Sicht. Die Galopprennbahn war zugewachsen und komplett verwildert, ebenso der Reitplatz. Der sah aber trotzdem so aus, als würde er zumindest hie und da benutzt werden. Ich betrat den ersten Stall und sah mich um. Pferde konnte ich keine erkennen, dafür jede Menge Staub und Dreck. Im zweiten Stallgebäude war es dasselbe. Also machte ich mich auf die Suche nach den Pferden, die laut des Anwalts hier leben sollten.
      Bei den Weiden wurde ich schließlich fündig. Auf zwei Koppeln standen jeweils ein paar Pferde. Viele waren es nicht. Eine Gruppe bestand aus einem Braunschecken, offensichtlich irgendein Warmblut, einem Ponymix und einem Tinker. Die andere Weide teilten sich ein Overo und ein Brauner. Zweiterer war offensichtlich ein Vollblut. Bei näherem Hinsehen bemerkte ich, dass die 3-er Gruppe männlich war und das Duo weiblich. Sie hatten wohl auch schon mal bessere Tage gesehen, denn ihr Zustand war alles andere als gut.
      „Hey! Wer sind Sie? Was machen Sie da bei den Pferden?“, unterbrach mich das Rufen eines Mannes der wütend auf mich zustampfte. Wohl einer derjenigen der sich um die Tiere kümmerte seit mein Vater das Zeitliche gesegnet hatte.
      Ich versuchte den Mann mit einer Geste zu beruhigen, begrüßte ihn freundlich und stellte mich dann vor. „Guten Tag, mein Name ist Emily Braghnough, ich bin die Tochter des kürzlich verstorbenen Mr. Braghnough. Hier mein Ausweis, falls sie Zweifel haben.“ Ich kramte kurz in meiner Tasche und reichte ihm meinen Führerschein.
      „Ach, dann sind sie also die Erbin von dieser Bruchbude und den verdameldeiten Viechern.“, meinte der Mann mürrisch nach einem kurzen Blick auf meinen Ausweis.
      „Hören sie Lady, dieser Laden ist am Ende. Mit den Viechern ist nix anzufangen. Am besten verkaufen Sie alles und geben die Tiere zum Schlachter. Zu was anderem sind sie nichts mehr nütze.“
      „Dürfte ich vielleicht erstmal Ihren Namen erfahren und die Aufgabe die Sie am Hof meines Vaters innehaben?“, erwiderte ich auf den mürrischen Ratschlag des Mannes. „Bleib gelassen!“, mahnte ich mich, „Lass dich von diesem ungehobelten Kerl nicht auf die Palme bringen.“
      „Ahja natürlich. Mein Name ist Craig Hewridge. Ich bin hier der Verwalter.”
      Ich schrieb mir den Namen im Kopf auf eine Liste. Dieser Kerl musste unbedingt hier weg. Doch diesem Chaos konnte ich auch unter keinen Umständen alleine Herr werden. Verdammte Zwickmühle. Ich atmete tief ein und aus.
      „Nun, Sie scheinen ihre Aufgabe nicht allzu ernst genommen zu haben.“, meinte ich und wies mit dem Arm auf die verwahrloste Anlage.
      „Hören Sie, hat sich nich‘ gelohnt hier großartig zu ackern. Ist ja doch alles am Ende, seit die Rennpferde weg sind und nur diese Klepper hier stehen.“, versuchte sich der Mann auf seine ungehobelte Art und Weise zu rechtfertigen.
      „Das ist für mich kein Argument.“, sagte ich mit fester Stimme.
      „Ich erwarte sie morgen früh im Büro meines Vaters. Dort besprechen wir das weitere Vorgehen. Auf Wiedersehen Mr. Hewridge.“ Ich reichte ihm kurz die Hand und verschwand nach einem gemurmelten Gruß des Mannes in Richtung Koppeln.
      Die Pferde sahen nur kurz auf, als ich die erste Koppel betrat. 2 Hengste und ein Wallach. Sie waren ungepflegt, hatten zu lange Hufe und auch der Tierarzt sollte sich die Tiere dringend ansehen. Außerdem waren sie viel zu dünn. Sie mussten außerdem von der Koppel weg, dieses Dreckloch barg Maukegefahr.
      Ich holte mein Notizbuch und notierte mir stichpunktartig was zu tun war.
      Bei den Stuten sah es ähnlich aus.

      In meinem Notizbuch entstand eine immer länger werdende To-Do Liste. Die Entscheidung ob ich das Erbe annehmen wollte, war schon lange gefällt. Ich wollte mein Zuhause nicht verkaufen. Ich wollte daraus wieder ein Zuhause machen. Auch wenn es teuer werden würde und schwer.
      Doch es sollte gehen. Die Tatsache wie ich das alles meinem Freund erklären sollte, verdrängte ich vorsorglich.
      Ich begutachtete noch den Heuboden und die Futterkammer, wo ich genügend Vorräte in erstaunlich guter Qualität vorfand.
      Bevor ich mich an die Arbeit machte, rief ich noch den Anwalt an. Ich erklärte ihm, dass ich das Erbe antreten würde und ob es reichen würde, wenn ich morgen früh in sein Büro kam um die nötigen Formalitäten zu erledigen. Der Anwalt bejahte dies und schlug einen Termin vor, den ich annahm.

      Anschließend machte ich mich daran die wichtigsten Arbeiten zu erledigen. Ich schnappte mir Eimer, Besen, Schaufel und Tuch und begann den Stall von Staub und Dreck zu befreien.
      Ich kehrte die Spinnweben sorgfältig von den Wänden, kehrte die Stallgasse, brachte das alte Stroh auf den Misthaufen und kehrte anschließend die Boxen aus. Schlussendlich wusch ich noch die Tränken und Tröge aus und putzte die Fenster. Der Stall war unterteilt und beinhaltete insgesamt 12 Boxen, 6 in jedem Trakt. 5 davon, 3 in einem Trakt und 2 in dem anderen richtete ich für die tierischen Bewohner her, streute dick ein, schmiss jedem einige Gabeln Heu hinein und füllte die Tröge mit Hafer. Eine 4. Box im Trakt der Herren richtete ich anschließend noch für Neuankömmling her. Anschließend holte ich die Pferde, die sich bereitwillig einfangen ließen, von der Koppel und brachte sie nacheinander in die Boxen, wo sie sich sofort auf das Kraftfutter stürzten.
      Da es schon Abend war, begnügte ich mich damit ihnen nacheinander noch die Hufe auszukratzen, nachdem ich ca. 15 min nach einem Hufauskratzer gesucht hatte.
      Außerdem hatte ich in der Sattelkammer Namen entdeckt. Van Dey, Guinness, Appolino, Key, und Ayumi. So hießen wohl die 5 da draußen. Ich hatte jedoch keinerlei Ahnung, wer wer war.
      Schulterzuckend, drehte ich das Licht ab, schloss die Stalltür und ging noch kurz zum Haus hinüber. Sicher waren die Papiere der Pferde im Büro meines Vaters. Ich schloss die Tür auf und betrat langsam mein Elternhaus. Alles war noch so wie zu dem Zeitpunkt, als ich es verlassen hatte. Ich sah mich kurz um und ging dann in das kleine Büro, dass sich gleich rechts von der Haustür befand. Das übliche Chaos war auf dem Schreibtisch ausgebreitet und ich musste eine Zeit suchen bis ich die Papiere fand. Endlich konnte ich die Namen zuordnen. Ich machte mir einige Notizen, damit ich mir das merken konnte und verstaute die Papiere dann wieder ordentlich.
      Nachdem ich das Haus sorgfältig abgeschlossen hatte und einen letzten Blick nach den Pferden geworfen hatte, stieg ich in mein Auto und fuhr zurück zu meiner Pension.
      Dort fiel ich nach einem kleinen Abendessen und einer schnellen Dusche sofort ins Bett.
    • Julie
      Da ich am nächsten Morgen anderweitig sehr viel zu tun hatte, um die leidige To Do Liste zu verkürzen, kümmerte ich am auf dem Hof nur um das Nötigste, nämlich die Pferde.
      Außerdem wollte ich kontrollieren ob der Verwalter irgendeinen Finger rührte. Als ich morgens ankam, war, wie ich unbewusst erwartet hatte, nichts gemacht. Also machte ich mich daran die Pferde zu füttern. Zuerst kamen bekamen Guinness, Willo, Van Deyk und Appollino ihren Hafer. Anschließend noch die beiden Stuten Key und Ayumi.
      Während die Pferde fraßen, kümmerte ich mich notdürftig um die Koppeln. Ich erneuerte das Wasser - die Tränker waren kaputt wie ich schnell herausfand, äppelte alles ab und schmiss Heu in die Raufen. "Die Koppeln musste dringend grundsaniert werden.", notierte ich gedanklich erneut in meinem Kopf.

      Nachdem die Pferde gefressen hatten, schnappte ich mir ein Pferd nach dem anderen, kontrollierte die Hufe und kratzte sie aus um sie danach auf die Koppel zu bringen. Dann mistete ich noch die Boxen aus und fuhr nach einem letzten Blick auf die Tiere vom Hof.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Julie
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    8 Sep. 2016
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  • Guinness

    Abstammung:
    Von: unbk.
    Von: unbk.
    Aus der: unbk.


    Aus der: unbk.
    Von: unbk.
    Aus der: unbk.



    Alter: [2002] 18 Jahre
    Geschlecht: Wallach
    Rasse: Irish Tinker
    Fellfarbe: Brown Dapple
    Abzeichen: Laterne, v.l. weiß gestiefelt, v.r. weiß gestiefelt, h.l. weiß gestiefelt, h.r. weiß gestiefelt Besonderheiten: //
    Seltenheitsgrad: nicht selten
    Stockmaß: 149 cm


    Charakter | Beschreibung:
    verschmust | liebenswert | misstrauisch

    Guinness kommt vom Rettungshof "Second Chance". Er wurde von Elena Delgardo gerettet, da er wohl ziemlich verwahrlost war. Was er in seinem Leben bisher erlebt hat, weiß ich nicht. Auch Elena konnte mir diesbezüglich nichts genaues sagen. Vom Charakter her, kommt mir der Hengst als eine Seele von Pferd vor, die sehr verschmust ist und es seinem Menschen eigentlich gern rechtmachen möchte. Verschiedene Erlebnisse mit der Gattung „Mensch“ scheinen in ihm aber wohl ein gewisses Misstrauen gesät zu haben, weswegen er vor allem Anfangs sehr vorsichtig ist. Um diese Vorsicht ablegen zu können, ist es wichtig, dass man sich viel mit ihm beschäftigt. Auch bei alltäglichen Dingen wie Putzen, Satteln, von der Weide holen etc. braucht man anfangs viel Geduld, da er hier wohl ebenfalls einige schlechte Erfahrungen gemacht hat und seinen Unmut gern mal zeigt. Schnappen oder Treten würde er jedoch nicht.

    Gegenüber anderen Pferden ist er absolut liebenswert und zeigt keinerlei Dominanz. Das heißt aber nicht, dass er sich alles gefallen lässt. Doch banalen Streitigkeiten geht er lieber aus dem Weg. Die Gegenwart von Stuten scheint ihm ziemlich egal zu sein, sie werden von ihm behandelt wie jedes andere Pferd auch. Hengstmanieren? Dieses Wort scheint Guinness nicht zu kennen.
    Alles in allem ist er ein sehr lieber Wegbegleiter, der leider in den falschen Händen war.

    Kein Anfängerpferd

    Zubehör: //


    Zuchtpapiere: nicht gekört
    Zuchteinstellung: -
    Vererbung:
    Farbe: unbk.
    Charakter: unbk.
    Potential: unbk.



    Qualifikationen:

    Primäre Eignung: Dressur
    sekundäre Eignung: Fahren

    Dressur: E
    Springen: E
    Military: E
    Distanz: E
    Galopprennen: -
    Western: -
    Fahren: M


    Erfolge:

    174. Fahrturnier
    246. Fahrturnier

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    Besondere Erfolge: -


    Ausbildungsstand: eingeritten und eingefahren
    Reitstil: klassischer Reitstil
    Ausbilder: -
    Trainer: -


    Reitbeteiligung: -
    Besitzer: Julie
    Vorbesitzer: Friese
    Ersteller/VKR: sweetvelvetrose
    Pferdewert: 10.000 Joellen


    Tierarzt: Eddi
    Hufschmied:-

    Gesundheitszustand: gut
    Letzte Impfung: -
    Letzte Wurmkur: -
    Krankheiten/Beschwerden: keine


    Hufzustand: gut
    Letztes mal ausgeschnitten: -
    Beschlagen: nein
    Probleme/Besonderheiten: keine