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Eddi

Guaranà

In Rente seit Sommer 2014

Guaranà
Eddi, 30 Juni 2013
    • Eddi
      01.07.2013 - Die Basse-Normandie
      Ich schluckte meine plötzlich aufkommende Traurigkeit und Angst herunter, als ich mit dem Jeep auf das Gestüt Hayes End fuhr. Ab heute würde dieses schöne Gelände nicht mehr mein eigen sein. Alles war schon längst ausgeräumt, das einzige was noch da war, waren die Pferde. Um es kurz zu machen: wir zogen um, nämlich nach Frankreich, in die Basse-Normandie. Dort würde meine Pferde und mich ein neues Leben auf einem neuen Gut mit einem neuen Team erwarten. Schon heute würde ein Großteil dieser neuen 'Familie' mit anwesend sein und mir helfen. Unserer Weg würde uns in das kleine Städtchen Arromanches-les-Bains führen, welches an der nördlich-französischen Küste lag. Die Fahrt würde lang werden und wir hatten bereits eine Übernachtung eingeplant und auch die Stops waren fest auf der Karte verankert. Meine kompletten Sachen und auch die des Stalles hatten schon längst ihren Weg nach Frankreich gefunden und warteten dort nun auf die Besitzer. Wir würden ein altes Gut beziehen, welches bereits 1643 erbaut worden war und dessen Geschichte sich sehr auf die Falkenjagd und die Zucht für dort gebrauchte Pferde bezog. Nun würden wir uns dort niederlassen, um uns ein neues Leben aufzubauen. Ich musste aus dem jetzigen Alltag heraus und wollte mich ab sofort vollkommen auf die Pferde konzentrieren. Es gab insgesamt acht Fahrer, welche sich heute auf den Weg machten. Für meine Vollblüter hatte ich Theodor Adorno, unser künftiger Rennpferdetrainer, gebeten, diese mit zu umsorgen, während Susan, eine unserer Jockeys, fuhr. Mit diesen begannen wir auch nun mit dem verladen. Ich hatte Quall angerufen und die Tierärztin gebeten, allen eine Beruhigungsspritze zu geben und auch von Jackie hatte ich mir beruhigende Kräuter geben lassen, welche wir unter das Futter in den Pausen mischen würden. Die Hänger waren riesige Luxuswagen, in welche jeweils sechs Pferde an der Zahl ihren Platz fanden. Ideal für die Vollblüter. Zu erst führten wir die beiden Fohlen Cassiopeia und Deadly Ambition hinein. Beide waren seelenruhig und begannen direkt an ihrem Heu zu knuspern. Dann kamen Golden Ebano, Empire State of the Mind und Muskat mit hinein. Außer Muskat muckte keiner von den Hengsten herum. Jedoch wollten wir unsere Stute Khiara El Assuad in einem speziellen Hänger fahren, da sie bereits trächtig war. So hatten wir einen kleineren Hänger mit nur drei Boxen geliehen, in welchen nun unsere drei trächtigen Stuten Khiara El Assuad, Napayné und Nesquik einstiegen. Alle drei hatten eine Beruhigungsspritze hinter sich und wurden von Tom, einem unserer Pfleger, gefahren. Mit hinzu setzte ich Carter, unseren Stallmeister, welche sich mit jeglichen Problemen, welche auftreten könnten, auskannte. Dieses Gespann fuhr bereits los. In den Vollbluthänger stellten wir noch den jungen Altyn mit hinein und schon konnte auch dieser sich auf den Weg machen. Als nächstes würden die restlichen Fohlen ihren Weg in einen Hänger finden. Dieser würde in der Obhut unserer Pflegerin Talulah sein. Gemeinsam bereiteten wir die sechs Jungpferde auf die Reise vor. Dann musste Fairy Bluebird als Erste hinein, kurz darauf folgten Joyce und Tiny Girl ohne Probleme. Die kleine Mississle begann jedoch, uns zu terrorisieren und bockte auf der Rampe herum, so dass wir vor sie noch Limited und Quintesse hineinführten, bis auch sie mit hineinging. Nun konnte der dritte Hänger das Gestüt verlassen und sich auf die Reise machen. Die nächsten Kandidaten waren unsere Zwerge, die kleinen Welsh Ponys. Zuerst verluden wir Weihnachtswichtel und Little Big Girl. Als Puffer zwischen Stuten und Hengsten schoben wir die kleine Little Chocolate Chip ein, ehe dann Heartbreaker, Admiral und Juego folgten. Alle gingen ohne Probleme auf den Hänger, so das dieser wenigstens direkt lostuckern konnte. Nun kamen mehr oder weniger unsere Sorgenkinder, die Sportpferde. Pajero machte direkt zu Anfang Probleme und weigerte sich in den riesigen Hänger zu gehen. Erst mit Hilfe seines Kumpels Alazar bewegte er sich in das dunkle Loch. Zu unserem Erstaunen ging Candle in the Wind ohne zu Zögern in den Hänger, dabei hatte er so schlechte Erfahrungen gemacht gehabt. Auch Ejadon und Dr. Insektor folgten mir brav in den Hänger. So konnte auch dieses Paket losfahren. Für die beiden Tekken-Stuten Sonja und Mokka hatten wir einen normalen Hänger geholt, so dass die beiden Geschwister zusammen fahren konnten. Als die größten Probleme vom Hof waren, kamen wir zu den zweitgrößten, die blütigen Ponys. Zarin und Romance bekamen direkt einen Hänger für sich, dieses Tamtam würde ich mir nicht antun, die beiden würden nur Stunk verbreiten wollen. In den großen Hänger kamen stattdessen BonnyBoy, Vertigo, Allelujah und Lucane. Wenigstens war es hier so aufgeteilt, dass sich immer zwei recht nahe standen, so dass auch hier Frieden herrschte. Die Stuten Smooth'n Angel und Morning Sun kamen in ihren eigenen Hänger zusammen mit Kürbis und Freeway, welche ich kürzlich zu mir zurückgeholt hatte. Nun waren auch diese Tiere weg. Der auffahrende Hänger war für Aristo, Thorondor, Varulv und Guaranà bestimmt und ich liebte diese vier Hengste so sehr dafür, dass sie das Vertrauen in mich zeigten und mir ohne zu Mucken einfach folgten. Die letzten auf der Liste waren noch unsere Westernpferde. Für dessen Transport hatte sich unsere Westerntrainerin Elizabeth bereit erklärt. Zuerst verluden wir Apache's Tomahawk und Rubina Ravenclaw, kurz darauf folgten Joyna und Campéon und als letzter stieg Hidalgo in den Hänger. Nun waren alle Pferde verstaut und wir fuhren alle los. Wir waren schon zwei Stunden unterwegs, als wir den ersten Stop einlegten und alle Pferde kontrollierten. In jedem Hänger herrschte Ruhe, so dass wir die nächsten vier Stunden durchfuhren, ehe wir wieder eine Pause einlegten. Am Abend waren wir kurz hinter der französischen Grenze und schlugen auf einem kleineren Gestüt unser Lager auf. Für die Pferde hatte man provisorische Paddocks gebaut, auf welche wir sie nun einteilten und dann selbst total k.o. ins Bett huschten.
      Am nächsten Morgen waren wir alle früh um sechs bereit zur Abfahrt. Noch diesen Tag und Abends würden wir dann auf dem Gestüt La Fauconnerie stehen. Die Fahrt zog sich elend lang und ich dachte schon, wir würden niemals ankommen, doch als es bereits dämmerte, näherten wir und Bayeux, der nächstgrößeren Stadt und eine Dreiviertelstunde später waren wir in Arromanches-les-Bains angekommen. Einige meiner Mitarbeiter hatte ich bereits in Frankreich gelassen, damit diese alles für die Ankunft hatten vorbereiten können. Zudem lebten schon einige Pferde auf dem Gestüt. Nun luden wir nacheinander aus und brachten die Tiere in ihre Ställe. Diese waren zwischen Stuten und Hengsten aufgeteilt, wobei unsere englischen Vollblüter einen speziellen Stall bezogen, welcher direkt neben der Ovalbahn lag. Dieser Stall war Adornos voller Stolz, außerdem hatte er bestanden, Quartier auf dem Dachboden des Stalles zu beziehen, um immer bei den Pferden zu sein. Wir arbeiteten noch spät bis in die Nacht. Dann schickte ich mein Team schon in unser großes gemeinsames Haus, während ich noch einmal einen Rundgang machte. Ich begann im Rennstall, wo Theodor schon auf mich wartete. „Khiara hat die Fahrt gut überstanden, es gibt keine Probleme.“ ich musterte lächelnd die Rennikone, wie sie friedlich mit ihrem runden Bauch im Stroh lag und an ihrem Heu knabberte. „Ebano und Muskat haben sich tierisch aufgeregt, aber inzwischen haben sie sich mit ihrer Lage abgefunden. Empire war von Anfang an lieb und auch Cassy und Deadly haben keine Probleme gemacht.“ Ich nickte Theodor zu und sagte ihm, dass es gleich Essen geben würde, ehe ich hinüber in den Stutenstall lief. Die bereits in Frankreich angekommenen Stuten waren die Criollostute Curly Sue, welche ich von Sweetvelvetrose übernommen und direkt mitgenommen hatte, dann aber auch Nightfly, eine Reitponystute, welche ich aus schlechten Verhältnissen übernommen hatte, drittere war Oricono Flow, eine wunderbare Hannoveranerstute und die vierte im Bund war mein ganzer Stolz: die Brumby-Stute Lonely. Ich hatte mich riesig gefreut, als ich sie endlich hatte holen können. Diese vier standen schon seit einer Woche in Frankreich und genossen die ausführliche Pflege meines Teams. Neu war aber auch das Fohlen Feuervogel, welchen ich einfach nur wunderbar fand. Auch die dazugekommen Stuten schienen sich wohl zu fühlen. Bei Nessi und Nay schien alles okay zu sein, so dass ich in den Hengststall rüber huschte. Dort schaute ich auch nach den Neuankömmlingen. Diggin in the Dirth und Absinth waren zwei vielversprechende Reitponyhengste und besonders froh war ich über den Welshhengst Auftakt, welchen ich nun in meinen Reihen begrüßen durfte. Aber auch Serafino, ein Trakehner, war neu und mein ganzer Stolz. Ebenso wie Call me a Twist, den ich ebenso wie Sue von Sweetvelvetrose übernommen hatte. Allen schien es gut zu gehen, sodass ich beruhigt ins Haus ging und mitaß.
    • Eddi
      02.09.2013 - Zwei Ausritte
      „Eddi?“ tönte es durch den Stall und ich schaute aus der Sattelkammer heraus. „Ja?“ grinste ich und sah, wie Mia auf mich zugelaufen kam. „Kannst du heute den Ausritt für mich übernehmen? Ich glaube ich habe mich ein wenig verrechnet mit dem Plan, so dass ich beides niemals schaffe!“ stöhnte sie und schaute kritisch auf ihren Block, welchen sie in der Hand hatte. „Na klar, dann gib mir mal die Auflistung.“ lächelte ich seelenruhig. Mia reichte mir das Blatt und ich starrte sie ungläubig an. „Ein Ausritt mit sieben Reitschülern? Was hast du dir dabei gedacht.“ knurrte ich und musterte das Blatt. „Das kann ich nicht machen, Mia.“ Sie schaute mich flehend an. „Das ist ja mein Problem, ich hab keine Ahnung was ich machen soll. Theoretisch wären es heute drei Gruppen, ich mag aber meine Leute auf das kommende Turnier vorbereiten, da kann ich es mir nicht leisten, einen fröhlichen Ausritt zu unternehmen.“ Ich nickte nur, nahm den Zettel an mich und machte mich auf die Suche nach Monte. Als ich ihn in der Box von Apache gefunden hatte, erklärte ich ihm die Lage und er erklärte sich sofort bereit, dass wir zwei Reitgruppen machten und er eine übernahm. Damit die Reitschüler nicht zu überfordert waren, holten wir die Pferde schon rein, ehe sie kamen. Dann verlasen wir die Aufteilung. Monte hatte ich die 'größere' Gruppe mit vier Reitern gegeben. Zu den Pferden gehörten Kürbis, geritten von dem jüngsten Mädchen der Gruppe, dann Varulv, welcher von einer erfahrenen Reiterin geritten wurde. Auf Freeway hatte ich den einzigen Jungen dieser Gruppe gesetzt, in guter Anmaßung, dass sich die beiden super verstehen würden. Letzteres Pferd aus Montes Gruppe war Taktlos, welcher von Mias erfolgreichster Nachwuchsreiterin geritten wurde. Monte selbst setzte ich auf den aufgeweckten Muskat, auch wenn er selbst davon nicht ganz so begeistert war. Ich leitete meine Gruppe mit Thorondor unter dem Sattel, der Rappe würde sein Bestes geben. Meine Reitergruppe bestand aus den wirklich gut reitenden Schülern, so dass ich Guarana, Aristo und Galawayn verteilte. Alle Schüler kümmerten sich dann direkt um ihre Pferde und als wir fertig waren, ging es im Gänsemarsch los. Monte ritt durch den den Wald Richtung Westen weg, er würde wahrscheinlich die Wiesen und Felder aufsuchen. Ich bevorzugte eher das Meer, an welchem ich mich nicht satt sehen konnte. Meine Gruppe stellte sich als äußerst unkompliziert raus, alle kamen super mit ihrem Pferd klar und ich konnte selbst ganz entspannt den Ausritt genießen. Als der Himmel sich verdunkelte, beschloss ich den Ritt ein wenig kürzer zu gestalten und machte mich auf den Heimweg. Auch Monte hatte so gedacht, so dass wir zwar etwas eher wieder da waren, dafür schon alle im Stall standen, als es draußen anfing aus Eimern zu schütten. Ich kontrollierte alle Pferde und lobte dann die Reitschüler. Selten hatte ich solche ordentlichen Reiter getroffen, Mia musste sie ziemlich streng behandelt haben, aber sie wussten es zu schätzen. Auch bei Monte war alles problemlos gelaufen, so dass die Pferde alle wieder auf die Weiden durften.
    • Eddi
      31.10.2013 - Halloween
      Fröhlich pfeifend huschte Meg an mir vorbei in die Sattelkammer, doch lange blieb es nicht ruhig. „Eddi? Wo ist das Kostüm von Kürbis?“ seufzte sie traurig und ich half ihr suchen. Schnell war es auch gefunden und Meg hüpfte wieder glücklich davon. Heute war der 31.10., in Deutschland eigentlich Reformationstag, aber in allen anderen Ländern größtenteils nur als Halloween bekannt. Natürlich wollte wir auch feiern, sodass wir einen schaurig schönen Ausritt mit Lagerfeuer im Wald planten. Alle waren dabei, die Pferde rauszuputzen und auch sich selbst zu verkleiden. Ich ging als Hexe und meinen kleinen bunten Taktlos reiten. Also machte auch mich an die Arbeit, den Schecken zu putzen und ihm dann seinen Hexenhut an die Trense zu pinnen. Meg ritt ihre geliebte Kürbis und ging ebenfalls als Hexe, nur wesentlich bunter als ich. Tom hatte sich Varulv aussucht und ihn mit weißer Farbe in ein Skelett verwandelt, er selbst trug auch ein Skelettkostüm. Natürlich kamen auch unsere Reitlehrer Monte und Mia mit. Monte auf dem mit Westernsattel ausgerüsteten Guarana und Mia auf dem schlanken Muskat. Zum Schluss war noch Freeway, die Tinkerstute mit dabei, welche die Zelte und den Proviant tragen durfte. Als der kleine Umzug bereit war, machten wir uns auf den Weg. Laternen leuchteten uns den Weg und wir erzählten uns spannende Geschichten. Die Pferde waren wie immer total entspannt und als wir auf der Lichtung ankamen, auf welcher Tom und Monte bereits einen großen Scheiterhaufen aufgebaut hatten, sprangen wir alle aus dem Sattel. Die Lichtung war geteilt, denn auf der einen Seite waren zwei Weiden für die Pferde aufgebaut, eine für die Stuten und eine für die Hengste. Wir versorgten die Tiere und brachten sie auf ihren Platz. Dann entfachte Tom das Feuer, während die anderen die Zelte aufbauten. Als alles stand, setzten wir uns um das Lagerfeuer, rösteten Knüppelteig und Marshmellows und genossen den Abend. Wir gingen alle erst spät zu Bett, so dass wir erst spät am Morgen wach wurden.
      Trotz einer bösen Wetteransage schien am folgenden Morgen die Sonne. Wir frühstückten in aller Ruhe und begannen dann, alles wieder abzubauen. Die Jungs kümmerten sich um das Feuer, während wir bereits die Pferde fertig machten. Als die Lichtung wieder leer war, ritten wir nach Hause. Diesmal wählten wir eine längere Strecke und ritten an der windigen Küste entlang, machten einen Wettrennen, ehe wir wieder auf dem Gestüt waren. Dort wurden alle Pferde auf ihre Weide gebracht und wir kümmerten uns um die restlichen Vierbeiner.
    • Eddi
      22.12.2013 - Morgendliche Fütterung
      Gähnend betrat ich den Stall, der Abend gestern war etwas länger geworden als gedacht. Auch Meg und Tom waren sehr verschlafen, denn wir waren gestern alle auf dem Weihnachtsmarkt gewesen und mir taten immer noch die Füße höllisch weh. Doch die Pferde ließen sich schließlich nicht von selbst füttern. Flott schnappte ich mir eine handvoll der Eimer und verschwand in der Futterkammer, um je nach Belieben die Eimer zu füllen. Thorondor bekam wie immer sein Spezialfutter, denn immerhin war der Gute inzwischen über 20 Jahre und auch wenn er das nicht zugab, war ich sehr auf seine Gesundheit bedacht. Guaranà und Muskat bekamen ein wenig mehr Futter, da die beiden momentan auf Turniere gingen, genauer gesagt Distanzturniere und da war es wichtig, dass sie genügend Mineralien zu sich nahmen. Taktlos bekam seine normale Portion, denn außer ein paar Reitstunden und dem wöchentlichen Training unter Mia unternahm er nicht viel. Aristo bekam auch nur seine normale Portion genauso wie Varulv. Als ich alle Hengste gefüttert hatte, wartete ich geduldig bis sie fertig waren und holte stattdessen schon einmal die Heu- und Strohbündel vom Boden. Als dann alle fertig waren, brachte ich sie gemeinsam mit Meg auf die Weide und danach machten wir uns an die Stallarbeit. Erst Boxen ausmisten und Paddocks abäppeln, danach dann frisch einstreuen und das Heunetz wieder füllen. „Wann verlässt Varulv uns?“ fragte Meg traurig als sie mit der Box des Rappen fertig war. „Am 24.12.“ lächelte ich und tröstete sie damit, dass er immer nur zu uns zurückgehen würde, wenn Ravenna ihn doch einmal verkaufen würde. „Wir bleiben Zweitbesitzer.“ sagte ich und klopfte ihr aufmunternd auf die Schulter. Mir lag auch sehr viel an dem Connemara-Hengst, allerdings empfand ich Ravennas Zucht als den idealen Platz für ihn und Kürbis, weshalb ich nicht nein sagen konnte. „Na los, die anderen warten schon!“ rief ich aufmunternd und wir marschierten in den nächsten Stalltrakt.
    • Eddi
      22.04.2014 - Frühjahrsputz
      Punkt sechs klingelte mich mein Wecker aus dem Schlaf. Gähnend erhob ich mich aus dem Bett und schlafwandelte erst einmal ins Bad, um mir eine Ladung Wasser ins Gesicht zu schütten, damit ich erst einmal wach wurde. Heute war früher aufstehen angesagt, denn wir hatten Großes vor. Inzwischen war es April und das Wetter war nun immer zu 80% wirklich richtig schön, deshalb hatte ich entschieden, dass es so weit war: der Frühjahrsputz stand an. Nachdem ich mich in meine Stallklamotten geworfen hatte, lief ich hinunter in die Küche. Wiedermal war ich nicht die erste, stattdessen war Mia schon auf den Beinen und huschte wie ein aufgeschrecktes Eichhörnchen umher. Der Frühstückstisch war schon gedeckt, so dass ich mich einfach auf meinem Stammplatz niederließ. Auch die darauffolgenden Mitglieder des Gestüts schauten Mia verständnislos an und setzten sich verschlafen an den Tisch. Unsere Dressurreiterin war definitiv die einzige, die schon putzmunter war. Wir frühstückten gemeinsam und planten den heutigen Tag, wobei Mia immer ganz vorne mit dabei war. Sie nahm sich so viel vor, dass es sogar für sie knapp werden würde, dass alles zu schaffen. Als wir fertig waren und der Tisch abgedeckt, ging es in Richtung Stall. Wie jedes Jahr begann für die Pferde zu Ostern die Sommersaison und das hieß 24 Stunden Weide! Die Alteingesessenen hatten es schon im Gespür und waren ganz aufgeregt, als wir als große Mannschaft den Stall betraten. Die Herden hatte ich schon in den letzten Wochen eingeteilt und oft genug wechseln müssen, da die Pferde sehr wählerisch waren. Bei uns war es so, dass man eigentlich alle Hengste zusammenstecken konnte, denn die verstanden sich alle. Bei den Stuten sah das anders aus, denn da war Zickenterror an der Tagesordnung, deshalb hatte ich bei den Plänen besonders lang gebraucht. Am unkompliziertesten waren die Jährlinge und Jungpferde gewesen, wo schnell klar war, wer mit wem konnte und so wurden heute die großen Weiden eingeteilt und dann ging es auch schon an die Arbeit. Der Einfachheit halber brachten wir zuerst die Jüngsten raus, da deren Weiden am nächsten lagen. Außerdem wollten wir den Stuten mit Fohlen den Stress ersparen, also halfterte ich Napayné und Nandalee auf, während Meg sich Nesquik und Applaus holte. Gemeinsam brachten wir die beiden auf die große Weide direkt hinter dem Stall. Da auch Khiaras Fohlen Kaythara mit gleichaltrigen Artgenossen großwerden sollte, hatten wir die Vollblutstute und ihre Tochter in den letzten Wochen immer öfter probeweise zu den Welshs gestellt. Zu meiner Freude verstanden sich die Stuten und Fohlen einwandfrei, weshalb Khiara mit auf diese Weide durfte. Danach waren unsere Jungpferde an der Reihe, welche eine Weide bekamen, die zur Hälfte im Wald verschwand, denn ich war mir sicher, die Jungspunde würden zwischen den Bäumen ihren Spaß haben. Es war eine große Stutengruppe, bestehend aus Hollybrooks stolzer Nachkommin Fairy Bluebird, ihrer besten Freundin Joyce, der kleinen Tiny Girl und dann noch den beiden aufgeweckten Stuten Raunchy’s Limited und Fire of Quintesse. Die fünf waren schon halbe Ewigkeiten zusammen und verstanden sich ausnahmslos prima. Gemeinsam tollten sie ausgelassen über die Weide und ich freute mich sehr, sie so zu sehen. Die beiden Junghengste Prazzy’s Goldbell und Painted Blur standen immer noch in der Junghengstherde von Zaii und ich schaute wöchentlich bei meinen Lieblingen vorbei, ihnen ging es wunderbar! Somit waren Feuervogel und Altyn die einzigen Junghengste auf dem Gestüt und bekamen ihre eigene Weide. Nachdem die jungen Pferde fröhlich über die weiten Wiesen tollten, sollten nun auch die großen an die Reihe kommen. Ab sofort waren wir aufgeteilt und jeder kam stets mit zwei Pferden an der Hand aus dem Stall. „Lasst ihr bitte Pajero, Call me a Twist und Schneeleopard noch im Stall?“ meinte ich lächelnd, als ich soeben einige Pferde aufgehalftert hatte. Das rausbringen zog sich und dann war es plötzlich geschafft. Ich rief Mia und Meg zu mir und wir machten die drei verbliebenen Hengste fertig. Sie wurden kurz geputzt und bekamen dann allesamt nur eine Trense über. Danach schwangen wir uns auf die blanken Rücken, ich saß auf meinem geliebten Pajero, Mia nahm Twist und Meg ritt Leo. Ich wollte mit den beiden nun noch einmal alle Weiden abreiten und die Zäune, Versorgungsstände und Herden kontrollieren. Die ersten Weiden waren schnell gemacht und dann kamen wir an die riesigen Stutenweiden. Die Wiese von den Vollblütern war noch relativ klein im Vergleich zum Rest, dafür standen hier aber auch nur die beiden Tekken Mokka und Sonja, sowie die drei Rennpferde Cassiopeia, Destiny und Deadly Ambition. Zufrieden ritten wir weiter und kamen an die wohl kritischste Stutenweide. Um Weihnachtswichtel und Little Chocolate Chip machte ich mir keine Sorgen und auch Nightfly und Foxglove waren problemlos. Aber die drei Welshsstuten Animby, Alice und Herbsttraum legten es gerne auf Probleme an. Deswegen stand auch die Tinkerstute Freeway mit hier, denn wenn ihr die Zickereien zu weit gingen, zögerte sie nicht, sondern griff ein. Doch im Moment war alles friedlich, genauso wie auf der Nachbarsweide von den Westernstuten. Joyna und Chou grasten friedlich im Schatten, während Caribic Sue und Rubina Ravenclaw herumtobten. Apache’s Tomahawk kam sofort angetrabt als sie uns sah, denn sie schien es eindeutig auf Twist abgesehen zu haben, so dass wir flott weiterritten. Die Hengste hatte ich in drei riesige Herden aufteilen müssen. In der ersten waren unsere Welshzuchthengste Auftakt, BonnyBoy, Fürst der Finsternis und Single Malt vereint. Dabei standen auch Lucane, Vertigo, Pinocchio und Carachillo. Allesamt eine ruhige Truppe, weshalb wir Serafino, Ejadon und Dr. Insektor noch dazugesteckt hatten. Bei der nächsten Weide wurden wir freudig von Heartbreaker begrüßt, der seinen Freund Pajero schon sehnsüchtig vermisst hatte. Ich schwang mich von dessen Rücken, nahm ihm den Zaum ab und ließ auch ihn auf die Weide. Das war die Weide der Jungspunde und frechen Kerle, die sich aber allesamt wunderbar verstanden. Zum einen unsere Unzertrennlichen Zarin und Romance, dann Absinth und Dirth, wozu auch Allelujah. Yerai, Muskat und Mennesse brachten noch ein wenig Blut mit rein, so dass ich Breaker, Pajero und Alazar als Aufpasser mit dazugestellt hatte, nicht dass es die jungen Kerle doch einmal übertrieben. Bei der letzten Weide mussten dann auch Meg und Mia absteigen, denn Leo und Twist durften mit zur Thorondor, Aristo, Guarana, Pawaneeh, Magic Golden Dust, Hidalgo und Campeon auf die Weide und dann hatten wir es auch schon geschafft. Als endlich alle Pferde draußen waren, ging es an den Frühjahrsputz. Wie jeden Tag wurden die Boxen gemistet, aber diesmal nicht mehr eingestreut. Zudem wurden die ganzen Spinnenweben entfernt, die Fenster wurden geputzt und die Stallgasse gründlich gekehrt. Alles erstrahlte im neuen Glanz und die Sattelkammern wurden einmal komplett ausgeräumt, ehe wieder eingeräumt und aufgeräumt wurde. Die Sättel wurden öfters gefettet, doch das wurde heute auch direkt noch einmal gemacht. Ebenso wurden besonders dreckige Decken oder Bandagen gleich in den Wäschekorb geworfen. Zum Schluss war alles ordentlich eingeräumt und die Arbeit für heute geschafft und wie die Pferde, bekamen auch die Trainer heute frei. Die kommenden Wochen würden hart genug werden, denn dann hieß es Boxen und Ställe neu streichen, genauso wie die Zäune. Scharniere mussten neu geölt werden, das ein oder andere frisch lackiert werden oder gar ersetzt werden. Die Paddocks wurden abgebaut und der alte Sand entfernt, damit neuer Sand hingebracht werden konnte. Nach diesem kalten Winter sollte wieder alles auf Vordermann gebracht werden.
    • Waiting
      10.06.2014 - Hufpflege vom Kleinen Sprung
      Heute hatte ich wieder einmal einen Auftrag bei Eddi mit ihrem Distanzpferd Guaranà. Zum Glück war es heute nicht ganz so heiß wie die letzten Tage, sodass ich keine Angst haben musste, einen Hitzschlag bei der Arbeit zu bekommen. Vor der Abfahrt kontrollierte ich noch einmal, ob ich alles dabei hatte. Als ich dann bei Eddi angekommen war, wartete diese schon mit Guaranà. Zum Glück im Schatten. Ich stieg aus, und reichte ihr die Hand. Dann packte ich mein Werkzeug aus und legte mir meine Lederschürze an. Der schicke, goldbraune Hengst bekam von mir ein Stück Karotte zur Begrüßung. Er war ein wenig aufgedreht, was wohl bei dieser Rasse Standard war. Aber Eddi hatte Guaranà gut im Griff. Ich legte den ersten Huf auf den Hufbock und stabilisierte ihn mit meinem Knie. Dann begann ich meine übliche Arbeit. Guaranà beäugte mich interessiert und schlug geziehlt mit dem Schweif die Fliegen von seiner Kruppe. Mit geziehlten Griffen entfernte ich das spärliche Zerfallshorn und kürzte den Strahl. "Du kannst mit den Hufen von ihm wirklich sehr zufrieden sein! Es kommt kaum Zerfallshorn runter und die Hufe wachsen auch nicht schräg oder so. So wie ich das hier sehen kann, läuft er auch gerade. Also Probleme mit den Beinen wird er wohl nie haben.", meinte ich zu Eddi während ich die Hufwände und die Trachten kürzte. Nun raspelte ich noch, dann stellte ich den Huf gestreckt nach vorne auf den Hufbock und fertigte die Mustang-Role an. Dann ließ ich den ersten Huf ab und erledigte die anderen. Eddi und ich plauderten über Dies und Das, und Guaranà bettelte bei Eddi immer wieder nach Leckerchen. Als ich fertig war, ließ ich mir Guaranà noch vorführen. Ich hob den Daumen und meinte zufrieden:" Top, habe nichts auszusetzen. Er ist entlassen." Eddi nickte und versorgte Guaranà. Währenddessen packte ich mein Werkzeug zusammen und legte mir meine Schürze ab. Als Eddi wiederkam, verabschiedeten wir uns und ich fuhr vom Hof.
      (1933 Zeichen, (c) Boralie)
    • Eddi
      10.06.2014 - Clinic Caen
      Mein heutiger Patient stand ganz in der Nähe, ich musste lediglich mein Haus verlassen und schon war ich da, denn heute war einer meiner eigenen Vierbeiner an der Reihe. Guaranà sollte demnächst auf einer Körung vorgestellt werden, benötigte aber noch den Vet-Check. Meine eigentlich Tierärztin konnte nicht und so wollte ich ihn eben selbst versorgen, auch wenn das eigentlich nicht meine Art war.
      Als Hilfe nahm ich Tom mit dazu, nicht das Guaranà doch zu Zickereien neigte. Gemeinsam holten wir den Hengst aus deiner Box und banden ihn am Putzlatz an. Zuerst warf ich einen prüfenden Blick in Augen und Maul, doch alles war okay. Dann horchte ich Herz, Lunge und Darm ab, ehe ich den Rücken entlang der Wirbelsäule abtastete. Alles war wunderbar und auch seine Temperatur lag im Normalbereich.
      Zufrieden lobte ich meinen Hengst und bereitete die Spritzen vor. Natürlich war Guaranà nicht ganz problemlos und so musste Tom ihn mit einer Nasenbremse still halten, damit ich ihn impfen konnte. Es gab vier Impfungen, denn Guaranà wurde gegen Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut gespritzt.
      Schnell hatten wir die vier Spritzen hinter uns und so gab es nur noch die Wurmkur für den hübschen Kerl und schon durfte er wieder in seine Box, wo bereits als Belohnung sein Frühstück auf ihn wartete.
    • Eddi
      10.06.2014 - [HK 458] Braune
      „Mach langsam mein kleiner Spinner!“, sagte ich bestimmt zu Guaranà. Der quirlige Hengst machte gerade Anstalten durchzugehen, was ich kurz vor der Prüfung absolut gar nicht gebrauchen konnte. Geschickt lenkte ich ihn in eine Volte hinein und kurz darauf ging er auch schon wieder in dem Tempo, welches er eigentlich gehen sollte. Übel nehmen konnte ich es ihm nicht, schließlich war er nunmal noch jung und etwas ungestüm, doch er ließ sich immer regulieren, sodass ich mir keine großen Sorgen um die Kür machte. Ich zirkelte noch etwas im Schritt umher bis es aus den Lautsprechern knackend schallte: „Bitte Edfriend mit ihrem Arabischen Vollblut Guaraná in die Halle reiten zur Kür!“. Schnell nahm ich die Zügel wieder auf und ritt im Trab in die Halle hinein. Nach seinem kleinen Ausbrecher eben war der Hengst nun wieder ruhiger und kam gut an den Zügel. Ganz sanft lenkte ich ihn auf die Mittellinie und brachte ihn bei X dank der Stimmhilfen gut zum stehen. Die Richter waren schnell freundlich begrüßt und dann ging es auch schon weiter im flotten Trab. Da er schon jetzt wieder etwas dazu neigte flotter zu werden schob ich einen Zirkel ein. Guaranà entspannte sich nun zunehmend und kaute ab. Ich lobte ihn unauffällig und setzte dann mit der normalen Kür fort, bemerkt hatte keiner mein eingeschobenes Element. Ich wechselte nun durch die ganze Bahn und legte auf der Diagonalen ordentlich zu. Der Hengst zeigte nun sein Talent und warf die Beine nur so in Luft. Lachend saß ich auf ihm und genoss den Wind, der an mir vorbei rauschte. Viel zu schnell war die Bande schon wieder in Sichtweite und ich nahm ihn vorsichtig zurück. Er ließ sich super einfangen und zeigte von nun an auch seine volle Rittigkeit. Egal ob ich nun eine Versammlung von ihm verlangte oder kurz darauf an der langen Seite das Schulterherein, er war nun voll bei der Sache. Konzentriert führte er die Übungen aus, sodass ich ihn dann an der kurzen Seite angaloppierte. Im Arbeitstempo lenkte ich ihn auf den Mittelzirkel und ließ nach und nach meine Zügel etwas länger. Der Hengst dehnte sich gut an den Zügel heran und hielt dabei gut die Spur und sein Gleichgewicht. Nach einer Runde nahm ich die Zügel wieder auf und brachte ihn in Ruhe wieder in Stellung ehe ich durch den Zirkel wechselte. Kurz vor X parierte ich zum Schritt durch um dann in der Mitte angekommen wieder anzugaloppieren. Wir galoppierten noch eine halbe Runde außen herum ehe ich zum Schritt durchparierte. Ich ließ die Zügel nun wieder etwas länger, sodass er sich wieder an den Zügel heran dehnen konnte. Bevor es auf die Mittellinie ging ritten wir zum Abschluss noch eine Kehrtvolte am komplett durchhängenden Zügel, dann ging es endgültig auf die Mittellinie wo wir bei X anhielten, die Richter verabschiedeten und dann hinaus ritten. Draußen stieg ich ab und lobte Guaranà erstmal ausgiebig, er hatte wirklich sein Bestes gegeben!
      (c) Svartur
    • Eowin
      Tierarztbesuch bei Guaranà

      Als ich auf meinen Terminkalender blickte, erschrak ich unwillkürlich. „Donnerwetter“, murmelte ich, als ich las, dass der Araberhengst Guaranà heute eine gesamte Palette an Untersuchungen vor sich hatte.
      „Danach hasst er mich bestimmt…“, befürchtete ich, aber da musste er halt eben durch.
      Sorgsam packte ich mein Auto. Ich brauchte heute das mobile Röntgengerät, Bleischürzen, Knetgummi, meinen Kittel, Longe, Stethoskop, Impfmittel, eine Wurmkur, Röhrchen für die Proben vom Gentest und einen Transponder für den Guten.
      Eine lange Liste und als alles im Kombi verstaut war, war die Rückbank des Mercedes bereits berstend voll, denn der Kofferraum war ja durch die fest installierten Kisten und die Notfallsachen bereits mehr als ausgefüllt.
      „Puh“, entfuhr es mir, dann ließ ich mich in den Wagen sinken und machte mich bei herrlichem Wetter – nicht zu heiß, kaum windig und bei strahlend blauem Himmel – auf den Weg zu Eddi Canary, der mein heutiger Patient gehörte.
      Zugegeben, etwas nervös war ich schon. Sie war selbst Tierärztin und ich wusste, dass sie ordentlich was „auf dem Kasten“ hatte, wie man so schön sagte. Ihre Rezensionen waren durchweg positiv, sie hatte stets feste Kundschaft und war bekannt für gewissenhafte, sorgsame Arbeit. Dementsprechend hoch war meine Angst, dass mir ein Fehler unterlaufen könnte.
      Dennoch war ich guter Dinge, als ich auf den Hof fuhr. Sogleich fiel mir auf, wie ordentlich hier alles schien.
      Rückwärts setzte ich den Wagen neben den Eingang der Stalltür; etwas schräg, sodass ich leicht und ohne lange Wege die Sachen aus dem Kofferraum ausräumen konnte.
      Ich stieg just aus dem Wagen, als Eddi bereits aus dem Stall mir entgegen trat und mich herzlich begrüßt hatte. Ich entschuldigte mich nochmals bei ihr, dass ich nicht eher einen Termin frei gehabt hatte, doch sie winkte ab.
      Während ich in den Stall geführt wurde, erklärte sie mir knapp, dass der Hengst auf einer Körung vorgestellt werden sollte. Er sei neun Jahre jung und könnte sich manchmal etwas aufspielen, wäre aber an und für sich artig.
      Als ich ihn sah, verstand ich sofort, warum er als Goldbrauner bezeichnet wurde, denn sein Fell schimmerte auf eine faszinierende Art und Weise in dem seichten Licht, das durch die Fenster des Stalles schien.
      Er beäugte mich misstrauisch, indem er den Kopf zur Seite neigte und nach hinten schielte, sodass das Weiße im Auge sichtbar wurde. Dabei hielt er die Ohren auf eine Art gespitzt, die mir verriet, dass er durchaus temperamentvoll war – es war dieser Blick, den ich bei Blütern schon oft gesehen hatte, als schaue das Pferd durch einen hindurch.
      Ich begrüßte das Kleinpferd freundlich und klopfte ihm den Hals. Sogleich begann er an mir zu schnuppern, dann flehmte er kurz. „Ja ich weiß, bei uns ist eine Stute rossig“, meinte ich und strich ihm über die weichen Nüstern.
      Dann begann ich mit meiner Arbeit.
      Ich begann mit dem leichtesten Teil der Arbeit und klaute ihm einige Haare aus der Mähne. Sorgfältig achtete ich darauf, ob ich die Wurzel mitbekommen hatte, bevor ich meine Probe in einem Röhrchen verstaute, es verschloss und mit seinem Namen versah.
      Der erste Schritt war also schon geschafft.
      Als nächstes fuhr ich mit der Kontrolle der Zähne fort, die ich für den TÜV ja ohnehin machen musste. Widerwillig ließ er sich das Maul öffnen, sodass ich mit meiner Kopflampe nach seinen Zähnen sehen konnte.
      Die Zahnstellung war schön korrekt, die Zähne gleichmäßig abgenutzt und nicht von abnormalen Verschleißerscheinungen gezeichnet. Dementsprechend konnte ich keine Harken entdecken, auch als ich mit einem Finger über die Zahnflächen fuhr. Hier war alles in Ordnung.
      Er zeigte mir deutlich, dass er nicht begeistert war, indem er mürrisch mit einem Huf aufstampfte und dann schlagartig ausatmete, aber immerhin ließ er mich machen.
      Nun kontrollierte ich die Schleimhäute. Die Farbe war normal. Mit einem Finger drückte ich das Blut aus dem Gewebe, um zu schauen, wie schnell es wieder zurück floss. Auch hier konnte ich keine Anomalien entdecken.
      Aufmerksam schaute ich mir die Nüstern und Augen an, kontrollierte den Pupillenreflex und achtete darauf, ob es Ausfluss gab. Hier war alles im normalen Umfang.
      Dann sah ich nach, ob mit Schlauch, Hoden und After alles in Ordnung war, bevor ich die Muskeln und Gelenke abtastete. Hier fiel mir lediglich auf, dass er hinten etwas überbaut war. Doch muskulär war er gut situiert und die Gelenke waren groß und trocken. Auch warme Stellen konnte ich keine finden.
      Mit der Zange überprüfte ich die Hufe auf schmerzhafte Stellen, doch alles war in Ordnung.
      Nun stattete ich Eddi und mich mit Bleischürzen aus und bat sie, mir zu helfen. Zunächst füllte ich die „Hohlräume“ des Hufes mit Knetgummi aus, dann musste der Hengst sie auf eine kleine Rampe stellen. So röntgten wir Huf um Huf. Es war nicht immer ganz leicht, zumal er schon ein kleiner Zappelphillip war, aber es ging.
      Auf ähnliche Art und Weise machte ich anschließend auch Aufnahmen der Beine mit Fokus auf die großen Gelenke, dem Bereich zwischen dem 3. und 4. Halswirbel und der Sattellage.
      „So, das wäre geschafft“, murmelte ich, während ich das schwere Gerät und die Schürzen wieder in das Auto wuchtete. Dann bat ich Eddi mit Guaranà nach draußen.
      Hier führte ich die Beugeprobe durch, die bei allen vier Beinen negativ ausfiel.
      In der Halle hörte ich den Hengst zunächst ab, nahm den Puls, horchte nach Atemgeräuschen und überprüfte die Atemfrequenz.
      Anschließend bat ich Eddi, ihn zehn Minuten im Trab und Galopp zu longieren.
      Danach wiederholte ich mein vorgehen und kontrollierte zusätzlich das Schweißbild. Er hatte schon ordentlich geschwitzt, was sicherlich jedoch auch an dem warmen Wetter heute lag. Ansonsten war alles im Rahmen des Normalen.
      Ich lobte den Hengst, der nun wieder im Stall angebunden wurde.
      Dort angekommen setzte ich als erstes den Transponder. Der Chip wurde auf der linken Halsseite injiziert, bevor ich seinen Sitz mit einem Lesegerät überprüfte. Er saß ideal und die richtige Nummer wurde mir angezeigt. Mittels Aufkleber mit Barcode wurde so die Transpondernummer im Pferdepass vermerkt, dann konnte ich zur nächsten Aufgabe übergehen.
      Diese hieß impfen. Schnell wies Eddi mich jedoch darauf hin, dass er bereits geimpft war und ich diese Aufgabe somit auslassen konnte. Nun denn, war mir auch recht, zumal sie mir erzählt hatte, dass Spritzen wohl nicht so sein Ding waren.
      So konnte ich auch die Wurmkur auslassen und stellte rasch fest, dass ich nun schon am Ende war – so viel musste Guaranà also doch nicht aushalten.
      Erstaunlicherweise war der Vollblutaraber wirklich ziemlich artig gewesen, sodass ich ihm – nach Erlaubnis seiner Besitzerin – eine Möhre zusteckte, die er genüsslich kaute.
      Während er seine halbe Möhre auf dem Stallboden verteilte, verabschiedete ich mich von Eddi und wünschte ihr viel Glück auf der Körung. Dann machte ich mich auf den Weg nach Hause, um die Untersuchungsergebnisse auszuwerten.

      Ergebnisse des TÜVs:
      Guaranà zeigt kleine Anomalien in den Gelenken der Hinterhand, die nicht verschleißbedingt sind und so angeboren wurden.
      Sie lassen nicht darauf schließen, dass sie klinische Probleme bzw. Krankheiten verursachen könnten und liegen im Toleranzbereich.
      Röntgenklasse II

      Ergebnisse des Gentests:
      EE Aa
      Guaranà ist homozygot auf das Extension-Gen, was bedeutet, dass keines seiner Fohlen ein Fuchs sein wird.
      Durch die Heterozygotie des Agouti sind Rappen möglich; mit einer Rappstute (EE) angepaart liegt die Wahrscheinlichkeit bei 50%.
      Den schönen goldenen Schimmer verdankt er einer Genmutation, durch die in einem Großteil der Haare des Fells kein Mark vorhanden ist. Dieser Defekt lässt sich (noch) nicht testen.

      7702 Zeichen
    • Eddi
      29.07.2014 - Neuer Stall, wir kommen!
      Als ich heute Morgen aufstand, schien bereits die Sonne leicht durch meine Gardinen. Lächelnd schlug ich die Decke auf und sprang aus dem Bett. Mein Kater war auch direkt wach und folgte mir schnurrend mit ins Bad. Während ich duschte und mich fertig machte, putzte er sich gründlich. Eine halbe Stunde später waren wir fertig und liefen hinunter in die große Küche. Heute waren wir ausnahmsweise mal die ersten. Also gab es für meinen Kater sein Futter und ich schob die Brötchen in den Backofen. Danach machte ich die Kaffeemaschine fertig und machte den Wasserkocher für den Cappuccino an. Nun kochte ich noch die Eier und während alles so verlief wie es geplant war, deckte ich den Frühstückstisch. Pünktlich um acht kam mein gesamtes Team zusammen und wir frühstückten gemeinsam. Mia hatte die Post hineingeholt und verteilte die Briefe an die jeweiligen Empfänger. Ich hatte eine Postkarte meiner guten Freundin Lea erhalten, welche gerade ihren Urlaub an der Ostsee genoss. Lächelnd las ich ihre Worte, wenn sie nur wüsste was momentan hier los wäre. „Wir müssen heute die Jungpferde noch umweiden, sonst können die Bauarbeiten nicht beginnen.“ meinte Tom und ich nickte ihm zu. „Ja das machen wir heute.“ erklärte ich und hatte in Gedanken schon den heutigen Tagesablauf geplant. „Tamzin, Mia? Ihr fahrt heute aufs Turnier, richtig?“ hakte ich noch einmal nach, eigentlich wollte ich nur schauen, dass jeder wusste, was los war. „Ja, genau. Ich nehme Taktlos und Muskat mit.“ meinte Mia. „Talulah wollte wegen der Versorgung mitkommen, ansonsten habe ich eben Alazar und Vertigo dabei.“ fügte Tamzin hinzu. Ich nickte den beiden zu und gähnte leicht. Genüsslich biss ich in mein Brötchen und trank einen Schluck Cappuccino. „Wie geht es den Fohlen?“ fragte ich in die Runde und bekam direkt eine Antwort. „Nüsschen geht es wunderbar und Rosewell ist zwar noch schüchtern, aber ihr geht es bestens.“ erklärte Meg mir. Sie liebte Fohlen und war nur zu gerne bei den jungen Pferden unterwegs. Wir frühstückten zu Ende und dann machten wir uns auch schon an die Arbeit, denn die kommenden Wochen würde auf dem Gestüt viel los sein. Momentan bauten wir nämlich um, so dass es gar nicht so leicht war, für alle Pferde eine neue Weide zu finden, ohne den Bauarbeiten im Weg zu stehen. Aus diesem Grunde mussten die Jungpferde jetzt auch weichen. Also begannen wir unseren Tag mit Weide bauen. Es mussten insgesamt zwei Weiden her, damit wir Hengste und Stuten trennen konnten. Eine Stunde verbrachten wir damit und dann waren die großen Weiden am Rande des Waldes fertig. Nun hieß es die Jungpferde holen. Mit Halftern bewaffnet machten sich Tom, Meg und ich auf den Weg. Ich schnappte mir Prazzy's Goldbell, Feuervogel und Painted Blur, Tom fing sich Altyn und He's called Trüffel und Meg nahm schon die zwei Stuten Hollybrook's Fairy Bluebird und Joyce mit. Der Weg zu den neuen Weiden war weit und das nutzten die Hengste zu gern zum toben aus. Ich war froh, als wir dann endlich die erste Ladung drüben hatten. Nun liefen wir noch einmal um noch Hollybrook's Tiny Girl, Raunchy's Limited, Quintesse of Xaras, Rosewell und Shawneé zu holen. Danach waren wir sogar schon fertig. Während Meg und Tom die alten Weiden abbauten, lief ich zu unserem Stallgebäude. Momentan waren dort alle Mutterstuten mit Fohlen aufgestallt, allerdings wollte ich auch diesen Auslauf gönnen. Als erste halfterte ich Khiara El Assuad auf und brachte sie gemeinsam mit ihrem kleinen Stutfohlen Khaytara El Assuad auf die Weide vor dem Stall. Danach holte ich noch Napayné und Nesquik, unsere Welshstuten. Nandalee und Applaus waren voller Tatendrang und hüpften aufgeregt nebenher und freuten sich riesig auf Khaytara. Fröhlich jagten die kleinen Fohlen über die Weide, während die Stuten friedlich nebeneinander grasten. Nun holte ich noch Mokka mit ihrem frisch geborenen Fohlen Mon petit écrou aus dem Stall und ließ sie heute auf eine der kleineren Weide, denn noch wollte ich die beiden lieber alleine lassen, nur Mokkas beste Freundin Sonja durfte bisher mit zu ihr und dem Fohlen, weshalb ich die drei gerne zusammen stellte. Nachdem auch diese Pferde versorgt waren, nun konnte ich mich nicht länger drücken, denn die Bauarbeiter rückten an und direkt kam der Chef zu mir. Gemeinsam brüteten wir über den Plänen und diskutierten über die Aufteilungen. Ich wollte meinen Pferden ein anderes Leben gönnen und baute deshalb das gesamte Gestüt um. Es sollen zwei neue Paddocktrails und drei Aktivställe gebaut werden. Hinzu kommen sollten fünf Mini-Offenställe, in welchen immer nur 2-3 Pferde leben würden und zu guter Letzt noch einige Doppelboxen mit großen Paddocks für Gästepferde oder auch für unsere Pferde, wenn etwas großes anstand. Mein Team unterstützte mich dabei tatkräftig und schon bald würden die Umbauten fertig sein. Ich musste nur noch die neuen Herden einteilen und dann würden die Pferde auch schon bald auf ihre neuen Weiden ziehen dürfen. Aber heute waren wir davon noch weit entfernt. Lächelnd schlenderte ich über das Gestüt und verabschiedete Mia und Tamzin, sie würden erst heute Abend wieder zurückkommen. Ich entschied mich stattdessen, zu unseren Zwergen zu schauen. Also schnappte ich mir in der Futterkammer sechs Möhren und wanderte zu den Weiden, wo Werina, Mondscheinsonate, Weihnachtswichtel und Little Chocolate Chip standen. Als ich sie rief, kamen sie sofort angesaust und holten sich ihr Leckerchen ab. Danach schaute ich bei den Jungs Heartbreaker und Window vorbei und auch sie bekamen noch eine Möhre. „Guten Appetit, meine Lieben.“ meinte ich lächelnd und ging dann, denn im Stall stand die Teambesprächung an, wer nun was machen würde. Judi wollte heute mit Carachillo und danach mit Capriciasso zur Geländestrecke und die beiden trainieren. Danach würde dann eine Springstunde für ihre jungen Nachwuchsreiter anstehen. „Wen willst du heute mitnehmen?“ fragte ich, um zu wissen, wer dann noch bewegt werden müsste. „Ich wollte gerne Lucane, Nightfly, Pinocchio, Naimibia und Diggin' in the Dirth nehmen.“ erklärte Judi mir und ich nickte. „Alles klar.“ meinte ich lächelnd und verschwand. „Tom? Reitest du heute Absinth und Serafino?“ trug ich ihn auf und suchte dann Meg. „Komm, wir machen einen Ausritt mit Zarin und Death Pop Romance.“ meinte ich lächelnd, damit die junge Auszubildende eine kleine Pause bekam. Heute war sehr angenehmes Wetter und so konnten wir viel traben und galoppieren, was den beiden Hengsten sehr gut tat. Danach bat ich sie noch, sich auf Foxglove zu schwingen. Ich wollte stattdessen Allelujah beschäftigen, für ihn stand heute Longieren an mit viel Stangenarbeit, denn einfach war er immer noch nicht, aber es wurde langsam besser. Als ich mit dem Palomino fertig war, holte ich meinen Liebling Pajero von der Weide, um mit ihm unsere Geländestrecke als lockeren Spaß zu reiten. Wie immer war er super drauf und es war ein toller Ritt. Danach war noch Dr. Insektor an der Reihe. Unser Hengst hatte sehr gute Fortschritte gemacht und vielleicht würde er bald an Turnieren teilnehmen können. Für Ejadon gab es heute frei, denn er hatte die letzten zwei Tage mit Turnieren verbracht. Guaranà ging mit Monty heute eine kleine Runde ins Gelände, um ihn fit zu halten. Mennesse nahm er als Handpferd mit, damit der direkt auch bewegt wurde. Die spanischen Schönheiten Thorondor, Yerai und Aristo hatten heute auch frei, also bewegte ich nur noch Freeway. Danach war erst einmal das Mittagessen an der Reihe. Heute gab es Hefeklöße mit Vanillesoße und Kirschkompott. So kamen wir alle wieder zusammen und konnten eine kleine Pause machen, ehe es mit der Arbeit weitergehen würde. Am Nachmittag war noch genug zu tun und da drei Leute heute fehlten, mussten wir anderen uns besonders ins Zeug legen. Mein erster Gang nach dem Mittagessen war zu Carter, denn ich wollte mich über das Training der Vollblüter informieren. „Wenn es öfter mal ein paar Rennen geben würde, dann könnten Cassiopeia und Deadly Ambition auch einmal zeigen, was in ihnen steckt, aber momentan sieht es dort ja ziemlich mager besetzt aus. Pawaneeh lasse ich jetzt nebenbei aktiv auch in Dressur und Springen trainieren, das braucht er, so kann Susan ihn auch im Rennen besser kontrollieren. Magic Golden Dust macht sich gut im Training und ist topfit. Und Destiny Horror, na ja, ich denke die Dressur wäre eher was für die Hübsche.“ erzählte er mir und ich saugte alles in mir auf. Auch bei unseren Westernpferden tat ich momentan nicht gar so viel, das überließ ich lieber Monte und Elizabeth. Stattdessen schaute ich in die Halle, wo Monte gerade Unterricht gab. Vier junge Menschen hatte er unter seine Fittiche genommen. Heute wurden dadurch Rubina's Ravenclaw, Joyna, Apache's Tomahawk und Caribic Sue trainiert. Wie ich hörte waren Monte und Elizabeth schon mit Schneeleopard und Campéon unterwegs. Call me a Twist hatte momentan frei, denn er verbrachte gerade seine Zeit viel lieber mit potenziellen Stuten auf der Weide. Seitdem er gekört war, hatten wir nämlich äußerst viele Deckanfragen bekommen. Hidalgo wurde gerade von Elizabeth geritten. Die Stuten Chou und Ice Coffee hatten heute frei. Zuletzt standen meine Lieblinge an, die Ponys aus den Wales. Meine kleine Welsh Zucht war inzwischen schon gigantisch und ich freute mich jedes Mal, bei ihnen vorbeizuschauen. Die beiden Hengste Auftakt und Bonny Boy befanden sich inmitten der Turniersaison. Animby, unsere jüngste Stute, wurde hingegen auf ihre Krönung vorbereitet, denn sie sollte auch bald mit in die Zucht einsteigen dürfen. Fürst der Finsternis und Alice von Landwein hatten momentan eine Pause und liefen vermehrt in den Reitstunden der Fortgeschrittenen mit und gingen mit ihren Reitern auch die ein oder anderen Turniere. Die hübsche Herbsttraum hatte sich inzwischen wunderbar eingelebt und ich war ernsthaft am überlegen, mir aus ihr ein Fohlen zu ziehen. Zuletzt war da noch Single Malt, welcher bisher noch Schonfrist hatte. Der Tag ging schneller vorbei als gedacht und abends saßen wir alle beisammen am Tisch zum Abendbrot. Mia und Tamzin waren sehr erfolgreich auf den Turnieren unterwegs gewesen und auch bei den anderen hatte es heute super geklappt. Zufrieden konnten wir so mit dem Tag abschließen.
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  • Album:
    Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Eddi
    Datum:
    30 Juni 2013
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  • Name: Guaranà
    geboren: 2005

    aus: Gharib
    von: Azalee

    Rasse: Vollblutaraber
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Goldbrauner
    Stockmaß: 153 cm

    Beschreibung:

    Guaranà ist ein sehr ungestümer und junger Hengst. Er bedarf einer konsequenten Aubildung und einem ruhigen Reiter, der mit ihm durch dick und dünn geht. Auf der Weide benimmt er sich oft übermütig, fordert andere Pferde auf und kann auch mal frech werden. Guaranà hat ein grosses Potential für den Distanz - und Millitarysport.

    Ersteller: Dia
    Besitzer: Edfriend
    Vorkaufsrecht: Dia

    Galopprennen - A
    Military - A
    Distanz - M

    3. Platz 95. Distanzturnier
    2. Platz 98. Distanzturnier
    1. Platz 201. Galopprennen
    2. Platz 114. Militaryturnier
    3. Platz 123. Distanzturnier
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