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Stelli

Grey Rose | Trakehner, ♀

19 Punkte

Grey Rose | Trakehner, ♀
Stelli, 17 Sep. 2020
Wolfszeit und Canyon gefällt das.
    • Stelli
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      Dressur E -> A

      Coronabedingt hatten wir eher eine Flaute, was unseren Ausbildungsbetrieb betraf. Nur vier Aufträge kamen bislang diesen Monat hinein. Ich nutzt diese Zeit intensiv, um mich um meine Schützlinge zu kümmern und diese in dieser Zeit auszubilden. Dabei hatte ich einiges vor mir. Fürstenherz, einer meiner neusten Pferde, stand noch ganz am Anfang seiner Ausbildung, genau wie Leviathan’s Levisto, der meinen Hof am gleichen Tag erreichte wie Fürstenherz. Bei den Beiden stand mir also alles frei, mit was ich beginnen wollte. Shavalou wollte ich in der Distanz ausbilden, da dies die einzige Klasse war, wo er noch keine Erfahrungen sammeln konnte. Sezuan, mein erstes Pferd auf meinem Hof, hatte bereits einige Turniererfolge sammeln können. Hier entschied ich, ihn im Galopprennen auszubilden. Bei den Stuten ging es erstmals für Grey Rose ins Training. Nachdem sie bereits zwei Siege ergattern konnte, ging es diesen Monat für sie in die Ausbildung. Grey Rose erhält im Oktober eine Ausbildung der Dressur zur Klasse A. Zu guter Letzt noch Golden Highlight, welche ich ebenfalls im Galopprennen fördern wollte. Wie man sah, ich hatte ganz schön was vor mir. Momentan aber auch genügend Zeit und Motivation dafür.
      Als mein Trainingsplan stand, ging es los. Ich startete das Training mit meiner Stute Grey Rose. Nachdem ich meine Stute geputzt und gesattelt hatte, ging es los mit dem Training. Ich saß auf und ritt raus auf den Platz. Das Wetter war heute traumhaft! Nachdem ich sie eine gute halbe Stunde ordentlich im Schritt aufgewärmt hatte, trabte und galoppierte dann später auch an. Rose war heute etwas stutig am Bein, aber davon ließ ich mich wenig beeindrucken. Nachdem sie einigermaßen locker war, saß ich im Trab aus und nahm sie im Genick etwas höher. Sie nörgelte anfangs etwas herum, weil es anstrengend für sie wurde, aber nach vielen Handwechseln, Volten und Übergängen bekam ich sie langsam auf meine Seite. Im Schritt probierte ich mich erstmals am Viereck verkleinern. Die erste Reaktion war ein simples Schweifschlagen, aber auch hier wurde sie von Mal zu Mal probieren durchlässiger und verstand langsam, was ich von ihr verlangte. Als ich zufrieden mit ihr war beendete ich die heutige Trainingseinheit und machte mit dem nächsten meiner Pferde weiter. Dies war Golden Highlight, die ich weiter im Rahmen der Stutbucheintragung ausbilden wollte. Die Palominostute wollte ich in der Renndisziplin ausbilden, nämlich von Klasse E zur Klasse A. Nachdem ich Grey Rose weggebracht hatte, holte ich Highlight aus ihrer Box, putzte und sattelte sie, bevor es für uns Beide raus ins Gelände ging. Dort stand zuerst das Ausdauertraining auf dem Plan, da Golden Highlight zugegebenermaßen nicht die allerbeste Kondition besaß. Dies war jedoch der Grundstein für ein ordentliches Rennen der Warmblüter. Die Wege, die wir im Trab und Galopp nichz bestreiten konnten, nahm ich natürlich im Schritt. Mein heutiges Ziel war eine leichte Steigung, die ich im Galopp nehmen wollte. Als wir diese erreichten, galoppierte ich meine Stute noch vor der Steigung an. Da war sie noch ziemlich übermotiviert, wie immer, wenn wir im Gelände galopipierten. Ihre Energie ließ aber rasch nach, als wir den Hügel hochgaloppierten. Ich versuchte, sie etwas über den Schmerzpunkt hinaus im Galopp zu halten, parierte aber frühzeitig durch. Ich merkte, dass wir noch einiges vor uns hatten und ritt am langen Zügel im Schritt zum Stall zurück. Denn dort warteten ja bereits die anderen Pferde auf mich. Nachdem Golden Highlight wieder zum Ausruhen in der Box war, holte ich Fürstenherz, genannt Herzi, aus seinem Stall. Ihn hatte ich erst wenige Tage und bin ihn noch nicht oft geritten, allerdings musste es auch für ihn weiter gehen. Daher machte ich den sensiblen Perlinohengst fertig für unser erstes richtiges Training. Mein Freund baute draußen einen Pacours auf, während ich mit Herzi Schritt ging. Praktisch, denn diesen konnte ich für Leviathan’s Levisto gleichermaßen nutzen, denn beide Hengste befanden sich auf dem exakt selben Ausbildungsstand. Fürstenherz hielt sich am Anfang noch etwas fest, als er um die Sprünge traben und galoppieren sollte, den er war in seinem Leben noch nicht allzu viel gearbeitet worden. Deswegen nahmen wir auch zuerst ein paar Trabstangen, die er schon kannte, bevor wir uns an die ersten kleinen Hüpfer machten. Auch hier merkte man seine anfängliche Unsicherheit, welche aber mit der Anzahl der Sprünge immer kleiner wurde. Wir nahmen erstmal Kreuze und Mini-Steilsprünge, bevor wir uns an Sprünge der Klasse E herantrauten. Schließlich sollte er keine Angst vor wachsender Höhe bekommen. Im gesamten Training verweigerte er zwei Mal, was aber nicht schlimm war. Da fehlte ihm noch Mut und Erfahrung am Sprung. Nachdem er nochmal fein gesprungen war, ließ ich es gut sein. Mein Freund hatte bereits Leviathan’s Levisto gesattelt und Schritt geführt, sodass ich einen nahtlosen Übergang von Pferd zu Pferd machen konnte. Levi war im gegensatz zu Herzi etwas selbstsicherer. Ihn ließen die vielen Sprünge und Stangen relativ unbeeindruckt. Auch, wenn er genauso wenig Erfahrung hatte wie Herzi. Auch bei Levi fang ich erst mit Trabstangen an, bevor wir uns ans Springen machten. Levi nahm alles völlig cool mit seinen sechs Jahren und dachte dabei immer mit. Ich war begeistert von seiner Arbeitseinstellung und ich malte mir schon aus, wie wir mal über Hindernisse der schweren Klasse fliegen würden. Beim ersten Kreuz zögerte er kurz, sprang aber. Ich wiederholte zuerst einige Male das Kreuz, bevor wir uns an die anderen Sprünge trauten. Er hatte total Spaß bei der Sache und machte seinen Job für seinen ersten Pacours fantastisch. Nach ihn spang ich heute nur auf E-Niveau, um ihn nicht zu überfordern. Ich lobte meinen Hengst und ließ ihn am langen Zügel Schritt gehen. Nun standen für heute noch zwei Pferde auf meinem Trainingsplan. Shavalou und Sezuan. Shavalou war der nächste und für ihn stand Distanztraining auf dem Plan. Auch hier befand sich mein Hengst auf dem Einsteigerniveau, welches wir dringend ändern wollten, da auch er eines Tages mal in die Zucht einsteigen sollte. Da er aber schon zu alt für die normale Körung war, musste das über Erfolge geschehen. Und die konnten wir am Besten über ein breites Ausbildungsspektrum sammeln. Also ging es los. Auch für Shavalou ging es – wie bei Golden Highlight – raus ins Gelände. Ein langer Ausritt stand auf dem Plan, um seine Ausdauer zu trainieren. Ich baute einige Trab und viele Galoppreprisen ein, natürlich alles in einem entspannten Tempo. Nach einiger Zeit war mein Hengst allerdings schon ziemlich erschöpft und geschwitzt, da es auch des Öfteren bergauf ging. Auch hier hatten wir in Sachen Kondition noch einiges vor uns. Im Stall zurück ging es ein letztes Mal ins Gelände, dieses Mal jedoch mit Sezuan, meinem KWPN-Hengst. Bei ihm hatte ich das Ziel, ihn im Rennen weiter auszubilden. Auch er stand am Anfang seiner Karriere. Nachdem auch er reitfertig gemacht war, ging es raus in die frische Luft. Ich wählte die selbe Galoppstrecke wir für Golden Highlight’s Training, jedoch war Sezuan zu meiner Überraschung um einiges ausdauernder als meine Stute. Bei ihm wird die Ausbildung nicht so lange dauern, soviel stand fest. Denn: schnell war er auch noch dazu. Abends fiel ich sehr müde ins Bett. Es war viel, aber ich wollte die Förderung meiner Pferde.
      In der ersten Woche wiederholte ich vieles aus dem allerersten Training meiner Pferde. Ich wollte sie nicht überfordern, deswegen nahm ich mir nicht zu viel auf einmal vor, sondern arbeitete mich Stück für Stück voran. Grey Rose wurde jeden Tag durchlässiger und war nicht mehr so ganz nörgelig. Da war ich mir sicher, dass das bald ganz Geschichte sein würde. Auch das Viereck verkleinern und vergrößern saß mittlerweile echt gut. Golden Highlight wurde viel ins Gelände geritten, genau wie Sezuan. Dabei entwickelte sich Sezuan schneller als die Stute, was aber nicht schlimm war. Fürstenherz gewann im Laufe der Woche immer mehr an Selbstsicherheit im Pacours und auch Levisto’s Leviathan setzte nochmal einen drauf, was seinen Mut betraf. Trotzdem blieb der Pacours die Woche auf dem untersten Niveau. Bei Shavalou merkte ich nicht allzuviel von einer Entwicklung, kann man aber in der ersten Woche auch nicht wirklich erwarten. Sein Futter wurde angepasst und ich war auf die nächsten Wochen gespannt.
      Woche zwei war interessant. Grey Rose machte eine unglaubliche Entwicklung und kam immer mehr aufs Hinterbein. Ich hatte mich inzwischen an die Verstärkungen im Trab und Galopp gemacht, was sie auch sehr gut umsetzte. Es dauerte nicht mehr lang, bis man sie definitiv in der Klasse A vorstellen konnte. Mit Golden Highlight und Sezuan bin ich in der Woche zwei Mal auf die Galopprennbahn gefahren, um mal auf einer Rennstrecke trainieren zu können. Ganz langsam merkte man das Ausdauertraining von Golden Highlight, während Sezuan schon beinahe die Idealzeit der Klasse A erreicht hatte. Bei der Stute würde das sicher noch zwei, drei Wochen dauern. Bei Sezuan könnte es sein, dass er in der nächsten Woche schon soweit war. Unsere zahlreichen Ausritte machten sich anscheinend bezahlt! Fürstenherz wurde immer selbstbewusster und mittlerweile sprang er sehr zuverlässig einen E-Pacours, sodass wir in der kommenden Woche sicherlich den Pacours höher ziehen konnten. Lecianthan’s Levisto dagegen war so Feuer und Flamme fürs Springen, dass wir uns schon auf einem guten A-Niveau befanden. Nur in der Kombination wurde er manchmal etwas unsicher, aber das dürfte auch bald Geschichte sein. Shavalous Futteroptimierung machte sich deutlich bemerkbar und er gewann zusehends an Kondition, welche für den Distanzsport unerlässlich war. Ganz sachte verlängerten wir unsere Ritte peu à peu, damit er weiter an Ausdauer und Kraft zulegte. Ich war gespannt auf Woche drei meiner Ausbildung.
      Mittlerweile waren Grey Rose’ Verstärkungen deutlich sichtbar und auch die Rückführung klappte immer besser. Ich konnte jegliche Lektionen der Klasse A abrufen, dazu gehörte Vierekc verkleinern oder vergrößern im Schritt, Tritte verlängern im Trab und Galopp und natürlich das etwas höher getragene Genick. Ich ritt zur Überprüfung des Ausbildungsstandes eine abschließende A-Dressur durch und war sehr zufrieden mit der Trakehnerstute. Ihre Ausbildung war fürs erste abgeschlossen. Nun konnte sie sich die nächsten Tage entspannen, bis es für sie nächsten Monat weiterging mit Festigung der gelernten Lektionen und Vorbereitung auf die Klasse L. Mit Golden Highlight und Sezuan war ich, wie letzte Woche auch, zwei Mal auf der Rennbahn. Ein dort angestellter Trainer unterstützte uns diese uns letzte Woche sehr gut, sodass auch Golden Highlight langsam sichtbare Fortschritte machte. Shavalou nahm das ganz gelassen, für ihn schien diese Aufgabe beinahe ein Klacks zu sein. Jede Runde rannte er eine vorbildliche Zeit, was auch den Trainer beeindrucke. Bei seiner letzten Runde nahm er nochmals die Zeit. Ich beugte mich während des Rennens dicht über seinen Hals und ließ ihn einfach unter mir galoppieren. Mittlerweile war diese Runde schon kein Problem mehr. Mit einer spitzen Zeit rannte er ins Ziel und auch der Trainer war beeindruckt. „Ja… Gratulation, eine spitzen Zeit! Da gibt es nichs mehr hinzuzufügen.“, meinte er nur, worauf ich sehr stolz war. Auch Sezuan hatte es geschafft und befand sich auf Klasse A des Galopprennens. Golden Highlight würde sicherloch noch ein paar Wochen brauchen, bis sie nachziehen würde. Bei Fürstenherz hatten wir uns mittlerweile an einen höheren Pacours getraut, kaum merklich hochgezogen. Aber mittlerweile hatte er wirklich Spaß dabei und seine anfängliche Unsicherheit war gänzlich verflogen. Er sprang jetzt schon fast auf einem soliden A-Nivau. Leviathan’s Levisto hingegen war schon durch mit der Ausbildung auf die nächsthöhere Klasse. Er hatte so viel Mut und Ehrgeiz entwickelt, dass ich dachte, er würde über Häuser mit mir springen. Egal welcher Unterbau, egal welche Sprünge aufgebaut waren: er sprang ausnahmslos alles. Immer mit dem Wille, alles richtig zu machen. Der abschließende A-Pacours war ein Witz für ihn. Fehlerfrei übersprang er die neun Sprünge, bestehend aus Steilsprüngen, Oxern und einer Kombination aus Steilsprung und Oxer. Es würde nicht lange dauern, bis ich ihn schon im L-Springen vorstellen konnte. Die Einstellung des Fuchshengstes war abnormal! Shavalou hat auch einen enormen Sprung in seinem Training gemacht. Er wurde immer ausdauernder und kraftvoller und schaffte schon locker eine Distanz von fünfunddreißig Kilometern. Jetzt brauchten wir nur noch zehn Kilometer zusätzlich, damit er sich auf der Klasse A befand. Unser Training ging also weiter. Viel ins Gelände, viel Trab und Galopp, ab und an mit Steigung. Ich war gespannt auf die nächste Woche.

      Grey Rose, Leviathan’s Levisto und Sezuan waren bereits durch mit der aktuellen Trainingseinheit. Golden Highlight war die Erste auf dem Plan. Wir hatten weiterhin viel an ihrer Kraft gearbeitet und fuhren heute zum abschließenden Training in die Rennarena. Ich war nervös, ob sich unser intensives Training auszahlen würde. Als der Startschuss fiel galoppierte meine Palominostute sehr ehrgeizig nach vorne. Ich schmiegte mich an ihren Hals und feuerte sie an. Wir bogen recht fix auf die Ziellinie ein, wo der Trainier bereits an der Reling stand und uns akribisch beobachtete. Wir durchritten die Lichtschranke mit einer schönen Zeit. Da abschließende Gespräch war zufriedenstellend, wir müssen zwar immernoch an unserer Schnelligkeit arbeiten, aber sie hatte es geschafft. Golden Highlight rennt ab heute nun auf der Klasse A mit. Ich war sehr stolz auf meine Stute, aber mussten natürlich weiter dranbleiben und uns stetig verbessern. Auch Fürstenherz hatte sich zur vorherigen Woche nochmal gesteigert. Wir sind wieder viel gesprungen und hatten an seiner Technik gearbeitet. Und wirklich, im Vergleich zu seiner Anfangszeit als Springpferd war keine Spur mehr zu sehen. Er war Mutig am Sprung geworden, machte sich auch schon selbst die Distanzen passend. Der Abschlusspacours war eine Leichtigkeit für ihn geworden. Fehlerfrei sprang er den ein Meter hohen Pacours mit Freude durch. Ich war begeistert von ihm! Ich war mir sicher, dass er mit wachsender Selbstsicherheit auch in anderen Sparten ein tolles Turnierpferd werden wird. Zu guter Letzt konnte ich auch zufrieden mit er Entwicklung von Shavalou sein. Kurzerhand entschloss ich, mich an die fünfundvierzig Kilometer lange Distanz zu trauen. Die Strecken vorher waren schon keine Herausforderung mehr für ihn, hatte mich aber noch nicht an längere Strecken getraut. Zu meiner Überraschung nahm er die lange Strecke aber mit ziemlicher Coolness. Und das auch in einer vorzeigbaren Zeit. Stolz wie Bolle berichtete ich meinem Freund von diesem Fortschritt. Auch er war nun zu guter Letzt auf A-Niveau angekommen. Nun konnte es mit allen Pferden weitergehen!
    • Stelli
      Pflegebericht November 2020
      So langsam wurde es kalt draußen. Nachts gab es bereits schon Frost und das Jahr neigte sich dem Ende zu. Nichtsdestotrotz mussten die Pferde – wie jeden Tag – versorgt werden. Nachdem ich mir meinen Mantel und die dicken, wetterfesten Schuhe angezogen hatte, ging es raus in die Kälte und in den Stall. Ich wurde mit einem erwatungsvollem Wieheren begrüßt. Die Pferde wussten genau, dass es Zeit fürs Frühstück war. Nachdem ich auch dem letzten Pferd sein Kraftfutter gegeben hatte, wartete ich kurz, bis ich die ersten Pferde bewegen und rausstellen konnte. Heu gab es heute ganz früh schon. In der Zeit, wo die Pferde gefressen hatten, machte ich einen heutigen Tagesplan:


      PFS‘ Colours of Life – Geländeritt mit Blue Moon


      Blue Moon II – Geländeritt mit Colours of Life


      Sezuan – Dressurtraining


      Diamond’s Shine – Longentag


      Smarty Jones – Koppeltag


      Shavalou – Springtraining


      Leviathan’s Levisto – lockeres Reiten


      Fürstenherz – lockeres Reiten


      It’s Tea Time – Koppeltag


      Golden Highlight – Koppeltag


      Grey Rose – Dressurtraining


      Rosenzauber di Royal Peerage – Fohlen ABC


      Als ich fertig war, ging es wenig später auch ans Eingemachte. Zum Glück hatte ich meinen Freund, der genauso Pferdeverrückt ist wie ich es bin. So ging alles viel schneller.


      Nachdem die Pferde nach ihrem jeweiligen Tagesprogramm bewegt waren, gingen sie natürlich raus auf die Koppel. Nach dem letzten Pferd war der Großteil des Tages schon vorbei. Wir misteten noch die Boxen und streuten sie neu ein, als alle Pferde auf Koppel und Paddocks waren. Wir bereiteten das Futter für heute Abend vor und gaben bereits Heu in die Boxen.


      Am Abend holten wir alle Pferde nacheinander in den Stall und fütterten noch Kraftfutter. Vor dem Schlafengehen machten wir unsere Kontrollrunde und sahen noch einmal nach PFS‘ Colours of Life, Blue Moon II, Sezuan, Diamond’s Shine, Smarty Jones, Shavalou, Leviathan’s Levisto, Fürstenherz, It’s Tea Time, Golden Highlight, Grey Rose und Rosenzauber di Royal Peerage. Alles war in Ordnung und alle mümmelten zufrieden ihr Heu. Somit konnten wir den Abend in Ruhe ausklingen lassen.
    • Stelli
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      Distanz E -> A

      Und zack, war das Jahr auch schon fast wieder rum. Mittlerweile hatten wir schon November. Nächsten Monat ist schon Weihnachten und auch Silvester. Wahnsinn, wie die Zeit gerannt war. In der Zeit war auch nicht viel los. Corona wütete immernoch durch unsere Pläne und Vorhaben, deswegen hatte ich viel Zeit, mich meinen Pferden zu widmen. Daher plante ich einen neuen Trainingsabschnitt für meine Vierbeiner. Diesen Monat betrifft es Grey Rose, welche ich in der Distanz von Klasse E auf A trainieren wollte, Fürstenherz, der in der Dressur von E nach A trainiert werden soll, genau wie sein Boxennachbar Leviathans Levisto. Shavalou wollte ich auch im Distanzbereich weiter fördern und Sezuan wollte ich ebenso in dieser Disziplin von Klasse E auf A trainieren. Also hatte ich drei Pferde in der Distanz und zwei in der Dressur. Ich freute mich riesig drauf, denn so konnte ich mehrere Pferde auf einmal mit zum Training nehmen.


      Also ging es auch schon relativ schnell los, nachdem ich den Trainingsplan geschrieben hatte. Ich begann heute mit dem Distanztraining von Grey Rose, Shavalou und Sezuan. Da ich aber nicht alle Pferde auf einmal reiten konnte, was sehr schade ist, teilte ich mir das Training mit meinem Freund. So konnten wir uns prima gegenseitig unterstützen. So machten wir Grey Rose und Shavalou fertig. Heute nahm ich die Stute und mein Freund den Hengst. Im Distanzsport war es wichtig, dass man die Ausdauer und nachher auch die Schnelligkeit trainiert. Somit widmeten wir uns heute dem Punkt der Ausdauer. Wir sattelten beide Pferde und gingen ins Gelände. Wir wählten für den heutigen Tag eine Strecke mit vielen Hügeln, Steigungen und Hängen, damit wir gleichzeitig auch an der Kraft feilen konnten. Zuerst ritten wir gemütlich im Schritt, nachher aber auch im Trab und Galopp die Steigungen hinauf. Bergab ging es nur im Schritt, da ich zu viel Sorge um die Beine habe. Generell, immer. Meine Pferde müssen nicht auf Biegen und Brechen trainiert werden, die Gesundheit steht dabei immer an erster Stelle. Wir merkten, dass Grey Rose und Shavalou schon ziemlich schnell müde waren, weswegen wir das Training langsam beendeten. Mit Sezuan wählte ich die gleiche Strecke, nachdem wir Grey Rose und Shavalou weggebracht hatten. Sezuan war schon mehr ‚an‘ als die anderen Beiden. Ihm fiel die Hanglage deutlich einfacher, er hatte aber einfach auch einen unheimlichen Ehrgeiz entwickelt. Aber auch hier ließ ich es nach einer halbe Stunde klettern gut sein, damit die Muskulatur nicht übersäuerte. Ich war gespannt, wie die Pferde sich morgen im Training zeigen würden. Als ich wieder Zuhause war waren noch Fürstenherz und Leviathan’s Levisto dran, die mein Freund bereits beide gesattelt hatte. Die zwei Hengste müssen langsam näher an die Dressur gebracht werden, und wir würden heute den Grundstein dafür legen. Beide befinden sich zum aktuellen Zeitpunkt auf einem soliden, vielleicht auch ausbaufähigem E-Niveau. Schritt, Trab und Galopp konnte man in sicherer Anlehnung abrufen, vielleicht auch mal ein Schenkelweichen reiten, mehr aber auch nicht. Ich war gespannt, wie sich die Beiden machen würden. Auch hierbei half mir mein Freund, der wegen Corona ähnlich wenig zu tun hatte wie ich. Er schwang sich auf Levi’s Rücken, ich ritt heute Fürstenherz. Wir ritten die Hengste erstmal ordentlich warm, bevor wir locker antrabten und erstmal leichttrabten. Wir lösten die Beiden erstmal in einem schönen vorwärts-abwärts mit vielen Handwechseln und Hufschlagfiguren. Im Galopp nahmen wir erstmal ein frisches Grundtempo ein, bevor es an die Arbeit ging. Im Trab saßen wir nun aus, auch das war kein Problem für Leviathan’s Levisto und Fürstenherz. Levi hob sich ab und an Mal raus, was aber sofort korrigiert werden konnte. Im Trab hieß es nun: versuchen, das Genick etwas weiter oben zu halten, während wir aussitzen. Das klappte gut, aber schließlich war das auch Teil unseres täglichen Trainings. Eigentlich mussten die Hengste nur die Verstärkungen und das Viereck verkleinern/vergrößern lernen. Heute widmeten wir uns aber zuerst nur den Basics. Ansatzweise testeten wir, ob das Viereck verkleinern möglich war, einzuleiten. Fürstenherz verstand auf Anhieb, was ich von ihm wollte. Levi hingegen war am Anfang recht klemmig und wollte kaum seitwärts treten, aber nach dem dritten Anlauf machte es auch bei ihm langsam ‚klick‘.


      In der ersten Woche des Trainings gingen wir mit Grey Rose, Shavalou und Sezuan viel ins Gelände. Abwechselnd ritten wir viel am Hang, denn das steigerte enorm die Kraft und somit die Ausdauer. Es war gut, dass wir zu zweit waren, denn die Pferde motivierten sich täglich gegenseitig. Wir ritten aber auch immer in anderen Konstellationen. Mal Grey Rose mit Shavalou, mal Sezuan und Shavalou, oder Grey Rose mit Sezuan. Wir Pferde wurden zum Mal zu Mal eifriger. Grade, wenn es auf die lange Galoppstrecke ging. Mittlerweile mussten wir die Trainingseinheiten von Dressur und Distanztraining splitten, denn die Distanzritte wurden immer länger und ausgedehnter. Bei den Galoppstrecken versuchten wir, die Pferde anfangs immer in einem ruhigen Grundtempo zu halten und die Energie nicht auf einmal zu verbraten. Das ging anfansg nur mäßig gut, grade die beiden Hengste Sezuan und Shavalou schaukelten sich gegenseitig ziemlich hoch, weswegen wir diese Konstellation zum Ende der Woche hin eher nicht mehr wählten. Bei Levi und Fürstenherz machte sich das Dressurtraining auch ganz gut. In der ersten Woche konnten wir noch eine signifikanten Unterschiede feststellen, was aber ok und auch normal war. Lieber step by step aber dafür richtig. Wir hatten uns so langsam an die Verstärkungen in Trab und Galopp rangetastet. Da beide Pferde mit einem netten Gangwerk ausgestattet sind, macht das die Verstärkungen einfacher. Nur das Abfangen brauchte noch mehr Durchlässigkeit und musste schneller gehen. Das ist fohl der Fokus für Woche zwei des Trainingsprogramms.


      In der zweiten Woche begannen wir auch hier wieder mit der Distanzarbeit. Es war toll, die Pferde so zu erleben. Gefühlt täglich bekamen sie mehr Kraft und Ausdauer und hatten einfach Spaß an der Arbeit im Gelände. Wir nahmen trotzdem immer mal wieder die Hanglage mit, damit auch weiterhin die Hinterhand gestärkt wird. Aber der Fokus lag definitiv auf den langen Strecken, die wir im Schritt, aber natürlich auch Trab und Galopp nahmen. Die Pferde hatten mittlerweile gelernt, in einem gleichmäßigen, ruhigen Tempo zu laufen, um sich die Kraft einzuteilen. Ziel dieses Trainings im November war, dass die Pferde an der vierzig Kilometer Marke kratzten. Neununddreißig Kilometer mussten sie bis zur Klasse A in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von zehn km/h zurücklegen. Wir schafften mittlerweile gute dreizig Kilometer, danach waren die Pferde aber auch ziemlich erschöpft und am Ende der Kräfte. Es hieß also: Weitertrainieren und dran bleiben. Ich hatte das Gefühl, in zwei Wochen dürften alle Pferde die vierzig Kilometer in geeigneter Zeit schaffen. Grey Rose konnte nach meinem Gefühl jetzt schon beinahe die vierzig Kilometer schaffen, denn sie hatte einen unglaublichen Ehrgeiz. Die Hengste waren etwas schwächer als sie, grade Shavalou brauchte recht lange um Kraft und Ausdauer aufzubauen. Sezuan befand sich nach Woche zwei in einem guten Mittelfeld. Daher hieß es weiter Ausdauer trainieren. Bei den Dressurlern verlief die zweite Woche ähnlich erfolgreich. Fürstenherz hatte mittlerweile verstanden, dass Rahmenerweiterung gefragt wurde bei den Verstärkungen. Er konnte seine Beinchen sehr gut in Szene setzen, was mich unheimlich stolz machte. Aber auch Leviathan’s Levisto verstand das Prinzip so langsam, auch wenn er mehr Springpferd als Dressurpferd werden wollte. Dennoch glaube ich an das Potenzial des Fuchshengstes. Wir übten auch viel am Seitwärtsgehen und somit war das Viereck verkleinern und vergrößern seit dieser Woche bei beiden Hengsten kein Problem mehr.


      Woche drei des Workouts war großartig. Meine fünf Pferde machten einen gewaltigen Sprung nach vorne, das Training trug endlich Früchte. Leviathan’s Levisto und Fürstenherz waren mittlerweile wirklich auf einem guten A-Niveau der Dressur angekommen. Sobald es auf die Diagonale ging im Trab, gingen die Öhrchen nach vorne und ab die Post. Man musste beide regelrecht bremsen, mal nicht zuzulegen wenn man durch die ganze Bahn wechseln wollte. Zum krönenden Abschluss wollte ich auf beiden Pferden eine A-Dressur zur Überprüfung des Leistungsstandes durchreiten. Zuerst machte ich Leviathan’s Levisto dafür fertig. Wenig später konnte es dann auch schon losgehen. Aufgewärmt und bereit für unsere erste richtige A-Dressur. Mein Freund saß am Rand des Reitplatzes und laß mir die Aufgabe vor. Mittellinie einreiten und Grüßen war grade und geschlossen. Das Antraben vom Fleck weg war schonmal besser und durchlässiger, alles aber noch im Rahmen. Mittlerweile konnte ich wirklich spüren, wie Levi unter mir anfing zu schwingen. Schritt, Trab und Galopp waren kein Problem. Auch das Zulegen im Trab und Galopp war deutlich sichtbar herausgeritten, auch das Abfangen wurde immer besser. Das Viereck verkleinern war nach vielem Üben auch keine Hürde mehr für den KWPN-Hengst. Ich war sehr zufrieden mit seinem Werdegang als zukünftiges Springpferd auf Abwegen. Danach war die Leistungsüberprüfung von Fürstenherz dran. Auch mit ihm ritt ich die gleiche Aufgabe. Die erbrachte Leistung war sogar noch besser als die von Levi. Fürstenherz war einfach ein tolles Dressurpferd, der wusste, wie man sich präsentiert. Er wusste auch einfach, dass er schön ist. Auch hier waren die Kernlektionen wie Tritte verlängern im Trab und Galopp sowie Viereck verkleinern im Schritt sauber geritten und deutlich erkennbar. Auch hier konnte man vermerken, dass sich Herzi auf sicherem A-Niveau befand. Somit war dieser Part der Trainingssession im November abgeharkt und beide Pferde liefen zuverlässig auf A. Nun mussten wir noch das Distanztraining abschließen. In der Woche waren wir wieder viel im Gelände und erweiterten jeden Tag peu a peu die Strecke. Sie hatten mittlerweile enorm Kraft und Ausdauer bekommen. Auch Shavalou, der immer erst ein wenig brauchte, bis er mithalten konnte. Grey Rose und Sezuan hatten eine unglaubliche Entwicklung in der doch eher kurzen Zeit gemacht. Somit konnten wir sonntags auswärts fahren, um unser Können unter Beweis zu stellen. Damit wir nicht zwei Mal fahren mussten, fragte ich eine Freundin, ob sie eins meiner Pferde auf dem Distanzritt reiten konnte. Sie willigte ein und nach einem Probetraining, welches super war, konnten wir zu Dritt in den Kampf ziehen. Ich ritt Sezuan, mein Freund Shavalou und Lara, meine Freundin, Grey Rose. Nachdem wir die Pferdehänger bepackt hatten, ging es los zur auswärtigen Distanzstrecke. Die Pferde waren auf fremden Terrain relativ entspannt und ich konnte es kaum erwarten, bis es losging und wir das harte Training endlich abschließen konnten. Nachdem wir gesattelt hatten, ging es los. Der Prüfer nahm die Zeit, jedoch ließen wir es ganz entspannt angehen. Wir hatten eine Menge Spaß auf unserem Distanzritt und bauten viele Trab und Galoppstrecken abwechselnd ein. Wir waren einige Stunden unterwegs, wie lange wusste ich gar nicht. Ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren und war fast traurig, als der Ritt schon vorbei war. Der Richter gratulierte uns recht herzlich zu den bestandenen neununddreißig Kilometer in einer guten Zeit. Somit war es amtlich: Grey Rose, Shavalou und Sezuan liefen auf A-Niveau, was Distanzritte betrifft. Glücklich und zufrieden mit den Leistungen der Pferde und deren Werdegänge in den letzten Wochen machten wir uns auf den Weg Richtung Heimat, wo wir die Stufenerhöhungen der Pferde ausgiebig in kleinem Kreis bei einer Flasche Sekt feierten.
    • Stelli
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      Grey Rose - Krönungsvorbereitung | Check-Up, Impfen, Entwurmen (c) Sevannie
      Heute hatte ich das Glück ein Pferd, meines neuen Kundenstammes, für eine Krönung vorzubereiten, sprich ein Check-Up der alles absegnete. Den allgemein Zustand, sowie Impfungen und das Wohlbefinden des Tieres. Es ging auf den Hof ''Gestüt Birkenau''. Ich war schon sehr gespannt auf die Tiere dort, hatte immer wieder etwas über den Hof gehört. Hier sollten einige gute Warmblüter untergekommen sein, unter anderem die Stute Grey Rose. Ich fuhr gerade mit meinem Auto auf den Hof, da winkte schon eine zierliche Person mir entgegen. So bedeutete sie mir wo ich parken sollte und ich stieg aus. ,,Guten Morgen.'', lächelte ich und die Frau kam auf mich zu. ,,Guten Morgen, Stelli mein Name.'', lächelte sie und ich nickte, ergriff ihre Hand und schüttelte diese. ,,Reyna Huntington.'', stellte ich mich nun vor und wandte mich meinem Auto zu. Der Kombi war im Kofferraum mit allem Möglichen ausgestattet. Regale und auch bestimmte Stellplätze wie für das Röntgengerät und das Ultraschallgerät. So hatte alles seinen Platz. ,,Also es geht um eine Warmblutstute, ja?'', hakte ich noch einmal nach und bat sie im nächsten Atemzug mich doch etwas über die Schwarzbraunen zu informieren, falls sie irgendwelche Macken hatte wollte ich nicht blindlinks in diese tappen. Sie erklärte mir, dass Grey Rose, oder auch Rose, wie sie sie nannte, eine sanfte Zeitgenossin war, die aber auch sehr neugierig, was manchmal etwas anstrengend sein konnte wenn sie ihre Nase überall reinstecken wollte. Immerhin könnte sie ja überall ein Leckerli abstauben und liebte diese kleinen Dinger. Welches Pferd tat das nicht? ,,Na dann hoffe ich, dass er meine selbst gebackenen auch mag.'', kicherte ich und stemmte die metallische Truhe aus dem Auto, ja sie hatte einiges an Gewicht, was aber nicht an der Truhe selbst sondern am Inhalt lag. Hier war nämlich so ziemlich alles drin, was ich für ein Check-Up aber auch zusätzlich fürs Impfen oder für eine Wurmkur bräuchte. Von Tupfern bis hin zu Spritzen. So liefen wir gemeinsam in den Stalltrakt, wo die dunkle Stute schon parat stand mit einem der Pfleger. ,,Da ist sie.'', erklärte mir Stelli lächelnd und ich nickte. So zückte ich doch gleich ein Leckerli und ließ mich von der sechsjährigen Stute etwas beschnuppern. ,,Guten Morgen, meine Hübsche, ich hoffe du hast ausgeschlafen.'', hakte ich nach und gab ihr eines der Leckerlis, ja als Tierarzt sollte man am besten immer mit allen Waffen gewappnet sein. Ich streichelte die Stute am Hals und sie ließ sich alles gefallen, schnupperte nur weiter an meiner Jackentasche und hoffte auf Nachschub. ,,Bevor du noch was bekommst, musst du erst einmal schön brav stillhalten.'', erklärte ich ihr und fing an, sie von oben bis unten abzutasten. Zuerst ihren Hals, dann den Rumpf und auch zu guter Letzt seine Beine. Ich sah mir noch ihre Weichteile an, ob auch hier alles stimmte oder es irgendwelche Anomalien gab, doch konnte nichts feststellen. Vom Abtasten her schien mir nichts Auffällig, also machte ich mich wieder an ihren Kopf. ,,So meine Liebe und jetzt schön weit A!'', sagte ich lächelnd und schob die Ober- und Unterlippe auseinander, um mir die Zähne samt dem Zahnfleisch anzusehen, auch hier schien alles in bester Ordnung, die Zähne wie frisch gemacht. Ich schob nochmal ihre Zunge beiseite, was sich als ein kleines Spiel seinerseits heraus stellte, denn die Stute tat sich eine Freude daran, mir diese immer wieder aus der Hand gleiten zu lassen. ,,Rose!'', murrte ich etwas und sah ihre Ohren zucken, doch sie hielt dann auch schon still. ,,Jap, alles super.'', stellte ich fest und ließ die Zunge los und auch ihre Lippe in Ruhe. Ich steckte ihr ein halbes Leckerli zu und lobte sie am Hals. Ich nickte erneut und zückte das Stethoskop aus meiner kleinen Truhe. Ich streichelte die Stute, erst am Hals, dann der Schulter und am Bauch, damit sie sich nicht erschreckte und legte das Stethoskop an diesen, ehe ich es über den Rumpf verteilt legte. ,,Ihre Lunge hört sich tadellos an und auch sein Herz ist fit. Es scheint mir alles in bester Ordnung mit deiner Stute.'', schmunzelte ich und Stelli tat es mir gleich, ihre Mundwinkel zuckten zu seinem Schmunzeln. Ich entfernte wieder das Stethoskop und widmete mich zu guter Letzt den Augen. Testete hier die Reflexe und sah mir auch hier noch einmal die Schleimhaut an. Als letzten Schritt des Check-Ups nahm ich mir das Thermometer und das Messen der Körpertemperatur vor. Es war meist kein erfreulicher Akt, denn es hielt selten ein Pferd wirklich still. Ich stellte mich neben die Hinterhand der Stute, der Pfleger stand am Kopf und Stelli selbst auf der anderen Seite in Höhe der Hinterhand. Ich maß die Temperatur und wie schon erwartet begann die Stute zu tänzeln, wollte etwas hin und her und Stelli drückte sich gegen ihr Bein. ,,Halt still!'', murrte sie und das Tänzeln klang ein bisschen ab, so das es dann doch für das Thermometer reichte. Ich ließ den Schweif wieder hinunter und trat an den Kopf der Stute, auch die Körpertemperatur war okay. Mit einem Desinfektionsspray und Tuch desinfizierte ich das Thermometer und legte es an seinen Platz zurück. ,,So also deine Stute ist in bester Verfassung und so kann ich auch guten Gewissens sie impfen und entwurmen.'', stellte ich fest und machte mich an die Truhe und begann sogleich die ersten Spritzen aufzuziehen. Ja leider gab es nicht alle Immunisierungen in einer Spritze und so mussten häufig fast alle einzeln aufgezogen werden. So legte ich mir kurzerhand einen Katheter, denn so war es nur ein Piecks für das Pferd und ich konnte problemlos immer wieder die neuen Spritzen ansetzen. Ich schnappte mir zwei Tupfer, den einen desinfizierte ich, der andere blieb trocken. Ich nahm den Katheter und bat Stelli die Stute vorne am Kopf fest zu halten und der Pfleger stellte sich auf die andere Seite der Schulter, dann konnte sie nicht so schnell abhauen. ,,Danach gibt es ein Leckerli.'', versprach ich der Stute und ihre Ohren zuckten kurz, Stelli redete etwas auf sie ein. Ich desinfizierte die Stelle und danach gab es auch schon den Piecks. Die Stute fuhr zusammen und brummelte ungemütlich, doch bevor sie weiter meckern konnte gab ich ihr schon die versprochene Belohnung. Sie kaute diese genüsslich und schien den Schmerz schon vergessen. So nahm ich mir die vorbereiteten Spritzen und injizierte eine nach der anderen, wartete immer wieder einige Sekunden, nicht das sie noch einen Schock bekam und umkippte. Ich lobte Grey Rose und zog den Katheter anschließend. Setzte den Tupfer auf die etwas blutende Stelle, bat den Pfleger diesen mal eben einen Moment lang festzuhalten. So konnte ich mich an die Wurmpaste machen. Ich nahm mir eine von diesen Tuben heraus und sah zu Grey Rose. ,,Also das ist jetzt Apfel-Geschmack, ich hoffe das ist okay. Es haben sich kaum welche beschwert, bis jetzt.'', schmunzelte ich der Stute gut zu und er sah neugierig auf die Tube, ich drehte diese auf und schob sie ihr am Maulwinkel ins Maul, presste dann die Paste heraus. Die Stute schmatzte und schob ihre Zunge im Maul hin und her, Stelli fixierte den Kopf. Jedoch hielt sie ihn etwas in die Höhe, damit die Stute gezwungen war zu schlucken. ,,Ihr scheint es auch zu schmecken.'', sagte Stelli und ich sah wieder zu der schmatzenden Stute. ,,Stimmt.'', grinste ich. Ich packte mein Zeug wieder alles zusammen und nahm dem Pfleger den Tupfer ab, denn die Stelle hatte aufgehört zu bluten. ,,Danke.'', meinte ich zu diesem. ,,Meine Liebe, deine Stute ist bereit für die Krönung. Frisch geimpft und auch entwurmt, sein Körper ist auch gut in Verfassung. Also es steht euch beiden nichts mehr im Wege.'', lächelte ich und sie nickte, bedankte sich, während der Pfleger die Stute wegbrachte. Ich erzählte ihr noch, dass die Stute die nächsten zwei Tage noch geschont werden soll, bevor es wieder mit dem Training los ging. Diese Vorsichtsmaßnahme war auf die Impfungen zurück zu führen. Doch sie verstand und so verabschiedeten wir uns von einander. Ich schnappte mir meine kleine Truhe und lief zum Auto, war kurz darauf schon auf dem Weg zum nächsten Kunden.
      (c) Sevannie | 8.087 Zeichen
    • Stelli
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      Januar 2021 - Jahresrückblick
      Das neue Jahr war schon wieder vier Tage an. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Auch das verflixte Jahr 2020 verging wie im Flug. Hoffentlich, oh hoffentlich würde 2021 besser und schöner werden als das letzte Jahr. Etwas nachdenklich machte ich mich also an die Arbeit und das Versorgen meiner Pferde und – endlich – auch Ponys. Ich konnte im Vorjahr zwei wirklich fantastische Deutsche Reitponys erwerben, was mich sehr glücklich machte. Früher schon hatte ich viele Reitponys im Besitz, bis heute loderte dieses Feuer für diese Rasse in mir. Feuervogel und scs Bluebell waren es, die bei mir einzogen. Die Beiden hatten sich schon sehr gut bei mir eingelebt und ich plante auch schon, Bluebell bald decken zu lassen, evnetuell auch von Feuervogel? Wer weiß! Mit Bluebell stand heute Dressurarbeit an, Feuervogel wurde longiert. Bei den Großpferden hatte sich auch einiges getan was den Zuchwachs betraf. Es war so großartig, wieder so viele Pferde um einen zu haben. Das erinnerte mich an früher, wo ich Hofgut Tannenheide geleitet hatte.. mit so vielen wunderbaren Pferden. Dempsey zog heute morgen bei mir ein. Ich holte die Trakehnerstute heute relativ früh bei Bracelet ab. Deswegen durfte sie sich erstmal die Woche über eingewöhnen. Auch Bjarka war Ende letzten Jahres zu mir gezogen, ganz überraschend. Sie war ein Geschenk, worüber ich mich unendlich freute. Wir hatten uns schon gut zusammengerauft und passten super zusammen, es harmonierte einfach. Bjarka ritt ich heute nur locker vorwärts-abwärts, sie hatte die letzten Tage genug gearbeitet. Uranium Fever und Forever Yours konnte ich ebenfalls neu dazugewinnen. Grade bei Forever Yours war es eine Herzensangelegenheit, denn die Stute hatte ich bereits vor vielen Jahren lange besessen, bis der Hof unerwartet zerstört wurde. Forever Yours hatte so ihren Lebensplatz bei mir bekommen bis an Ende ihrer Tage. Sie durfte bei mir ein entspanntes Leben führen, mit bisschen reiten und viel Koppel, bis sie auch als Zuchtstute in Rente geht. So auch heute, sie kam nur auf die Weide, wo sie den ganzen Tag rumdümpeln durfte. Uranium Fever hingegen hatte noch einiges vor sich. Sie wurde heute von meinem Freund geritten und durfte etwas springen. Das Training war anstrengend, aber sehr gut. Grey Rose war nun endlich soweit, dass sie Zuchtstute werden darf und gekrönt werden kann. Wir hielten bereits Ausschau nach geeignet ausgeschriebenen Zuchtstutenprüfungen im Umkreis, wo wir teilnehmen konnten. Grey Rose wurde heute nur locker am Halfter longiert und hatte sonst den Rest des Tages frei. Golden Highlight und It’s Tea Time waren seit Ende des Jahres 2020 eingetragene Zuchtstuten. Auch hier war der Plan, sie dieses Jahr eventuell von einem geeigneten Hengst decken zu lassen. Die beiden wurden heute zusammen ausgeritten von meinem Freund und mir. Es hatte ein wenig geschneit und die Landschaft war von einem Hauch Puderzucker überzogen. Es war ein entspannter Ausritt mit viel Schritt und noch größeren Plaudereien. Als wir mit den Stuten durch waren, ging es an die Hengste. Auch hier konnten wir 2020, in der kurzen Zeit wo wir den Hof und die Pferde besaßen, extreme Fortschritte machen. Wir hatten mit Fürstenherz einen extrem schicken Trakehnerhengst gewonnen, der mit seiner seltenen Fellfarbe die Trakehnerzucht auf ein neues Level bringen würde. Ihn galt es jetzt ordentlich auf die Körung vorzubereiten. Doch er hatte auch noch ein bisschen Zeit. Er wurde heute ausgebunden über Stangen longiert. Leviathan’s Levisto zog ebenfalls bei mir ein. Mit ihm wurde früher nicht viel gemacht. Nachdem wir ihn jetzt langsam angeschoben haben war er konditionell fit und machte sich sehr gut. Ich ritt Levi heute nur locker im leichten Sitz, wir galoppierten viel. Nach Levi ging es weiter. Wir waren so begeistert von dem schönen Wetter, dass wir kurzer Hand beschlossen, mit den restlichen Hengsten auch ausreiten zu gehen. Zuerst sattelten wir Shavalou und Smarty Jones. Shavalou durfte sich derweil auch gekörter Deckhengst nennen. Die Hengste galoppierten wir deutlich mehr, da wir merkten, dass sie ziemlich Energie hatten. Wir entschieden uns deshalb für eine lange Galoppstrecke, die leicht bergauf ging, was die Beiden wirklich mal forderte. Zufrieden abschnaubend machten wir uns irgendann wieder auf den weg nach Hause, denn da warteten noch Diamond’s Shine und Sezuan auf ihren Ausritt ins Winter Wonderland. Auch diese Beiden sind 2020 Deckhengste geworden. Ich war auf ihre Zukunft sehr gespannt und was die Zeit bringen würde. Nachdem wir auch diesen Ausritt beendet hatten, kamen die Zwei nochmal raus auf die Koppel. Sweet Spot war ebenfalls eine neue Stute, die kurz vor Silvester bei mir einziehen durfte. Die bunte Knabstrupperstute hatte es mir sofort angetan und ich hatte Glück – sie war noch verkäuflich, da ihr eigentlicher Käufer sie nie bezahlt hatte. Gut für mich! Ich fackelte nicht lange und kaufte sie. Nun hatte sie sich bereits ein wenig eingelebt, war noch etwas schüchtern. Was sich aber von Tag zu Tag besserte. Heute durfte sie auf dem Reitplatz mal für sich etwas laufen und sich ausbocken. Nachdem ich Sweet Spot wieder auf die Koppel gebracht hatte ging es weiter mit PFS’s Colours of Life und Blue Moon II, meine beiden Vollblüter, die das Blüter-Trio komplettieren. Beide wurden parallel von mir und meinem Freund longiert. Nachdem alle Pferde draußen waren, mistete ich schnell die Boxen ab und streute sie nach. Die Pferde blieben den Rest des Tages draußen und kamen erst gegen Abend bei Einbruch der Dunkelheit wieder in den Stall.
    • Stelli
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      Rennen L -> M
      Es war ein wundervoller Montag. Ja, schon fast wie im Bilderbuch. Die Sonne gab heute alles und die eisigen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt schienen etwas milder als sie eigentlich waren. Nichtsdestotrotz stand mal wieder eine Trainingssession mit meiner Stute Grey Rose an, damit sie endlich zur Stutkrönung konnte und eingetragene Zuchtstute werden würde. Ich beschloss, meine Trakehnerstute diesmal in der Disziplin Galopprennen, beziehungsweise Rennen zu fördern. Aktuell bewegte sie sich auf einem sehr guten L-Niveau und nun hieß es, sie bis zur Klasse M weiter auszubilden.
      Also machte ich meine Stute im Stall fertig und hing dann den Hänger an, denn der Boden war zu sehr gefroren, um draußen auf der Rennbahn im Nachbarort zu trainieren. Wenig später war der Hänger am Auto und Grey Rose konnte verladen werden, damit wir ins fünfundzwanzig Kilometer entfernte Dort zu fahren, wo eine Indoor-Rennbahn war, damit man die Galopper auch im Winter bei Laune halten konnte.
      Als wir ankamen, machte ich Grey Rose schnell fertig und dann ging es zum Training mit Walden, dem Trainer der Rennbahn. Nach dem gründlichen Aufwärmen ging es dann auch los. Meine Stute wusste genau, um was es heute ging und war Feuer und Flamme für diese Art von Training: Galopp. Ich beugte mich während der Trainingsrunde dicht über ihren Hals und ließ ihr genügend Platz vorne, damit sie sich vollends strecken und den Galopp genügend entwickeln konnte. Unsere Zeit war gut, jedoch natürlich nicht gut genug für die nächsthöhere Klasse M. Walden kam zu uns und gab uns einige wertvolle Tipps. Nach einem kurzen Gespräch war klar: Ich werde Grey Rose auf der Galopper-Trainingsanlage lassen, da wir dort die besseren Trainingsmöglichkeiten hatten. Heute nahm ich sie jedoch nochmal mit nach Hause und würde sie erst am nächsten Tag mit Sack und Pack bringen.
      So geschah es dann auch. Am nächsten Tag packte ich alles ein, was meine Stute benötigte. Im neuen Domizil angekommen, natürlich nur vorrübergehend, brachte ich das Zeug in den Stall, bevor ich Grey Rose fürs nächste Training fertig machte. Heute ging es um die Kraft und neue Ausdauer, die wir gewinnen wollten. Walden baute einige kleine Sprünge auf, teilweise auch auf Steigung, damit Grey Rose mehr die Hinterhand beanspruchen musste. Während dem Training merke ich, wie sehr sie das anstrengte, deswegen machten wir nicht so viel heute.
      In den nächsten Tagen und Wochen entwickelte ich Grey Rose zunehmend in die richtige Richtung. Sie wurde immer kräftiger und konnte den Schub aus der Hinterhand noch besser einsetzen, was enorm an Schnelligkeit und Technik feilte und dies verbesserte. Die nächste Zeitmessung auf der Rennbahn war schon um einiges besser als das Training letzte Woche. Wir waren schneller geworden, aber es reichte leider immernoch nicht.
      Deswegen hieß es: weitermachen, weitermachen, weitermachen. Unermüdlich trainierten wir, aber es war klar, das die Klasse M das Maximum war, was Grey Rose konnte. Mehr war aus den meisten Warmblütern nicht rauszubekommen, trotz der eleganten Trakehnerrasse und deren Leichtigkeit, Blütrigkeit und Eleganz. Jedoch mussten wir dieses nächste Ziel noch erreichen, und wir waren nicht mehr weit von entfernt. In den kommenden Tagen trainierten wir abwechslungsreich an der Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit. Ich hatte das Gefühl, von Mal zu Mal machten wir einen großen Sprung in die richtige Richtung.
      Mittlerweile waren es drei Wochen, wo ich meine Stute im Rennstall untergebracht hatte. Zwischendurch hatten wir eine kleine Flaute und nichts ging mehr. Wir machten keinen Schritt vor sondern bewegten uns eigentlich nur auf der Stelle beziehungsweise drehten uns im Kreis. Wir hatten sogar überlegt, das Training abzubrechen und es zu akzeptieren, dass einfach nicht mehr ging. Dass sie einfach ein Sportpferd auf dem Gebiet Springen und Dressur war und kein Rennpferd, womit Walden ja auch eigentlich recht hatte. Jedoch erkannte ich Grey Roses Gabe, dass mehr als L drin war. Also gaben wir der Sache noch eine Chance. Wir probierten unser Glück ein weiteres, wahrscheinlich letztes Mal auf der Rennbahn um die Zeit zu nehmen. Ich flüsterte meiner Stute liebe Worte zu und hoffte, dass wir die Zeit knacken können. Auch, wenn es nur knapp war, aber ich hatte den Ehrgeiz. Genau wie mein Pferd. Ich atmete tief durch und fokussierte mich. Dann ging die Klappe auf und Grey Rose stürmte nach vorne. Dicht lehnte ich mich auf ihren Hals und ließ sie galoppieren. Zwischendurch schnalzte ich ihr zu, was sie weiter motivierte. Wir hatten bereits die Hälfte der Strecke hinter uns gelassen, da merkte ich, dass ihr die Kraft langsam ausging. "Los mein Mädchen, gib alles !!", rief ich ihr zu und schnalzte, um sie zu motivieren. Ich hatte das Gefühl, sie wurde wieder etwas kraftvoller unter mir. Dann ging es auf die Zielgeraden. Grey Rose schnaufte schon ziemlich, war aber sehr ehrgeizig. Walden kam immer näher und er fieberte uns mit großen Augen entgegen. Wie ein Geschoss zogen wir an ihm vorbei. Ich hörte ein leises 'Jawoll!' hinter mir. Jawoll? Hieß das, wir hatten die Zeit geknackt? Nachdem Grey Rose ausgaloppiert und ausgetrabt hatte, ritt ich noch eine Runde Schritt, bevor ich zu Walden ritt. Er grinste mir nur zu. "Gratulation. 1,47 Sekunden unter dem Limit.", meinte er. Es war ein grandioses Ergebnis und ich fiel Grey Rose um den Hals. Wir hatten es geschafft! Grey Rose war nun in der Lage, Strecken der Klasse M in geeigneter Zeit zu rennen. Das musste gefeiert werden!
    • Stelli
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      03. Mai 2021
      Kaum zu glauben, dass es schon wieder fast Mitte des Jahres war. Die ersten warmen Sonnenstrahlen wurden trotz allem noch von nächtlichem Frost erschüttert. Das machte das morgendliche Aufstehen und Arbeiten im Stall teilweise unangenehm. Aber je älter der Tag wurde, desto wärmer wurde es. Trotz Allem mussten die Pferde ausreichend versorgt und bewegt werden. Neben der Arbeit mit den Pferden stand viel Frühjahrsarbeit an: Koppel einsäen und düngen, den Reitplatz auf Vordermann bringen undundund… Wir hatten über das Frühjahr etwas umgebaut und mehr Platz für die Pferde geschaffen. Auch die Pferde hatten eine angenehme Entwicklung gemacht. Aufgrund von Corona und leider auch Herpes haben wir dennoch fast nicht an Turnieren teilnehmen können. Sezuan und Diamond’s Shine mussten demnach viel Zuhause arbeiten. Wir arbeiten viel an der Kraft und Lastaufnahmen, genau wie bei Shavalou und Leviathan’s Levisto. Die Hengste machten sich super und ich hoffte, dass die gekörten unter ihnen bereits dieses Jahr erste Decksprünge machen konnten. Fürstenherz kam ein wenig in die Testphase und war etwas frech, was wir aber auch gut in den Griff bekommen hatten. Smarty Jones wurde die letzten Wochen nur locker geritten. It’s Tea Time und Golden Highlight hatten ein sehr abwechslungsreiches Programm zwischen Ausritten und gemütlich lockerem Training. Grey Rose wurde viel im Springen gefördert und sie wurde richtig gut! Ich war gespannt, was die Zukunft für die vermögende Stute bringen würde! Forever Yours hatte mehr oder weniger ihren Vorruhestand und musste bei mir nicht mehr viel sportliche Leistung bringen. Lockere Ausritte dominieren unser Programm. Uranium Fever und Dempsey wurden in der Dressur mehr gefördert mit viel Seitengängen, was die beiden in der Zeit klasse umsetzen konnten. Bjarka hatte auch einen tollen Sprung in ihrer Entwicklung gemacht. Sie wurde immer kräftiger und selbstsicherer und es war eine Freude diese Schimmelstute zu reiten. Rosenzauber di Royal Peerage wurde auch immer erwachsener und größer. Seine Bewegungen und sein Exterieur ließen Großes hoffen und ich war gespannt, wo die Reise hingehen würde. Meine Ponys hatte ich natürlich auch noch. Feuervogel, Dantino und Bluebell ging es super. Es waren richtige Multitalente und immer mit Begeisterung bei der Arbeit. Egal ob Springen, Dressur oder Gelände. Die Ponys waren allzeit bereit und gut gelaunt, so machte die Arbeit mit ihnen gleich doppelt so viel Spaß. Mit Blue Moon II und Colours of Life gingen wir viel Ausreiten, damit die beiden Vollblüter regelmäßig ihrer Leidenschaft nachgehen konnten: dem Galoppieren. Für Sweet Spot ging es auch langsam ans Arbeiten. Die Stute war noch nicht ganz überzeugt davon, aber es wird von Woche zu Woche besser und leichter, sie zu motivieren. Viel Abwechslung musste bei ihr einfach auch sein. Die Pferde waren mittlerweile alle angegrast und freuten sich auch eine sonnige Koppelsaison – und ich mich auch !
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  • Album:
    03 - Hofgut Birkenau | Hauptstallungen
    Hochgeladen von:
    Stelli
    Datum:
    17 Sep. 2020
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  • Grey Rose


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    Vom: unbekannt
    Vom: unbekannt
    Aus der: unbekannt

    Aus der: unbekannt
    Vom: unbekannt
    Aus der: unbekannt


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    Rufname: Rose
    Geburtsjahr: 2014
    Stockmaß: 1.67 m
    Rasse: Trakehner
    Geschlecht: Stute
    Fellfarbe: Dunkelbrauner
    Abzeichen: Keilstern, Schnippe, 2x weiß
    Gesundheit: Sehr gut


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    schüchtern, teilweise stutig

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    Besitzer: Stelli

    Ersteller: Stelli
    VKR: Stelli
    Verkäuflich: Nein

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    Zuchtzulassung: Nein
    Nachkommen: -
    Decktaxe: -
    Stationiert: -


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    Rennen Klasse: M
    Western Klasse: S**
    Spring Klasse: M
    Military Klasse: A
    Dressur Klasse: L
    Distanz Klasse: M
    Fahren Klasse: E

    Eignung: Springen, Dressur, Military
    Geritten: Ja


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    551. Westernturnier, 602. Springturnier, 554. Westernturnier, 555. Westernturnier, 555. Westernturnier, 556. Westernturnier, 529. Rennen, 337. Synchronspringen, 460. Distanzturnier, 459. Militaryturnier, 461. Distanzturnier, 340. Synchronspringen, 610. Dressurturnier, 534. Rennen
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