Nuray

Greta I Shire Horse I Stute

Greta I Shire Horse I Stute
Nuray, 8 Nov. 2018
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    • AliciaFarina
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      Oktober 2016, by Veija
      (Western) Trail LK 5 - LK 4

      Heute war ich auf dem Weg zu einer alten Bekannten, nämlich Alicia Grey. Nachdem ich auf den Auftrag geschaut hatte, musste ich ein wenig schmunzeln. 'Greta' stand auf dem Papier, nicht Schoko. Das wunderte mich, aber ich machte mich auf den Weg und kam nach einer Weile auch bei Alicia an. Kurz begrüßte ich sie, bevor sie mit mir in den Stall ging und mir Greta vorstellte. "Oh...", murmelte ich und streichelte den riesigen Kopf der Shire Horse Stute. "Nein, das ist definitiv nicht Schoko.", lachte ich und ließ mir von Alicia ein wenig über die Stute erzählen. Als Alicia meinte, dass sie noch ein kleiner Vertreter ihrer Rasse war, musste ich schmunzeln. In Kanada sah man recht wenige Shire Horses, eigentlich war die Stute das erste, was ich zu Gesicht bekommen hatte. So recht wusste ich noch nicht, in was ich die Stute trainieren sollte, entschied mich dann jedoch für Trail, da Greta wahnsinnig gerne im Gelände war und ich das in mein Training einbinden konnte. Ich nahm sie also aus der Box und brachte sie zum Putzplatz, wo ich sie ausgiebig putzte und dann sattelte, bevor ich mich auf dem Hof in den Sattel schwang und das Grundstück verließ. Im Wald traf ich sofort auf ein paar Dinge, die ich als Hindernisse verwenden konnte. So lag zum Beispiel ein Baumstamm über den Weg, über den wir drüber steigen konnten, was Greta super gelassen und total cool machte. Auf einer Wiese, wo ein paar Bäume standen nutzte ich diese, um Slalom zu laufen, was Greta auch sichtlich Spaß machte.
      Nach einer Weile drehte ich um und ritt mit der Stute, die wirklich eine Lebensversicherung im Gelände war zurück auf den Hof und in die Halle, wo ich ein paar Schritt- und Trabstangen aufbaute. Ebenfalls Pylonen für einen Slalom und vier Stangen für ein Quadrat. Heute wollte ich mich den Schrittstangen und dem Slalom widmen, morgen dann den Trabstangen und dem Quadrat. Ich ritt Greta also zu erst am losen Zügel um die Hindernisse herum, damit sie sich alles anschauen konnte, auch wenn sie keine Angst vor etwas hatte, im Gegenteil. Sie wollte immer zu allem hin gehen und dran schnuppern oder es über den Haufen rennen. Ich lachte kurz, nahm die Zügel auf und lenkte sie zu den Schrittstangen. "Pass auf.", sagte ich knapp und gab die Zügel ein wenig nach, damit sie auf den Boden schauen konnte und sah, wo sie hinlief. An die beiden letzten Stangen kam sie dann dran, so dass ich sie sofort umdrehte und von der anderen Seite nochmal drüber gehen ließ. Die Drehung war ein wenig schwerfällig, aber das verzieh ich ihr mal. Beim erneuten über die Stangen gehen kam sie an keine mehr dran, so dass wir uns nun um den Slalom kümmern konnten. Im Schritt klappte das wirklich gut, beim Traben hatte ich so meine Probleme, sie vorwärts zu bekommen, da ich sie durch meine fehlenden Hilfen dazu animierte, wieder in den Schritt zurück zu fallen. Ich gab ihr also stärkere und präzisere Hilfen und siehe da, sie hatte einen wunderschönen, flüssigen und fleißigen Trab. "Brav.", lobte ich sie knapp und lenkte sie um die Pylonen. Zu erst in großen Wendungen, dann verkleinerte ich sie, damit Greta sich anstrengte, was sie auch tat. Sie war trotz ihrer Masse ein sehr fleißiges Pferd.
      Nun waren wir auch fertig für heute und ich ritt sie trocken, ehe ich abstieg und mich erst nochmal fassen musste. Ich watschelte neben ihr her wie eine Ente, bevor ich nach einer Weile wieder richtig laufen konnte. Sie war doch ein bisschen breiter, als die Quarter.
      Am nächsten Tag ging ich wieder zu erst mit ihr ins Gelände, wo wir die selbe Strecke ritten wie am Vortag. Zu meinem Glück bog ich einmal falsch ab und wir kamen an einer Brücke vorbei, über die wir dann ritten. Greta hatte, genau wie am Vortag, keine Angst vor Etwas, so dass wir sehr schnell wieder am Hof ankamen und in die Halle gehen konnten, um mit den Schrittstangen anzufangen. Das klappte heute wirklich super, so dass wir relativ schnell zum Traben kamen und uns auch um die Trabstangen kümmern konnten. Greta machte super mit und die Arbeit klappte wirklich gut, so dass wir als letzte Übung für heute in Angriff nehmen konnten, nämlich das Viereck aus Stangen. Ich ritt Greta hinein, ließ sie stoppen und versuchte sie langsam zu drehen, was auch wirklich gut klappte. Eine dreiviertel Runde hatten wir schon geschafft, bevor wir dann eine Ganze hatten. Ich ritt sie noch trocken und brachte sie dann wieder in den Stall.
      Die nächsten drei Tage gingen wir immer zu erst ins Gelände und ritten immer wieder andere Strecken, damit wir auf immer neue Hindernisse trafen. Auch in der Halle machte sich Greta wirklich gut, so dass ich sie am Ende der Woche eine ganze Pattern ritt, die sie mit Bravour meisterte. Greta war das geborene Trailpferdchen, auch wenn ihr die Wendungen zunächst ein wenig schwer fielen. Doch mit ein wenig Übung, würde das auch klappen.

      Dezember 2016
      Trainingsbericht A-L für:
      Silfra, Gaitano's Little Girl, Trú fra Frelsi, Fina, Dark Choc' O'Lena, L'Ombre de la Mikasi, Nils Sverre und Gisela
      Heute begann ich zusammen mit meinen Reitbeteiligungen & meiner Freundin Sarah einige meiner Pferde weiterzubilden. Am ersten Tag setzten wir uns zusammen und besprachen, wer welches Pferd ausbilden will.
      1) Lena → Silfra, Alina → Trú, Lucy → Fina, Alicia → Nils
      2) Sarah → Schoki, Lina → Mikasi, Leonie → Girlie, Clara → Greta.
      Nachdem wir dies besprochen hatten, gingen wir in de Stall. Hier angekommen teilten wir uns in Gruppen ein. Gruppe 1 war meine Gruppe, bestehend aus Lena mit Silfra, Alina mit Trú, Lucy mit Fina und meiner Wenigkeit mir Nils. Die zweite Gruppe war die von Sarah, bestehend aus Lina mit Mikasi, Leonie mit Girlie, Clara mit Greta und Sarah mit Schoki.
      Wir, die erste Gruppe ging in die kleine Reithalle, Sarah's ging in die größere, wir wollten uns damit abwechseln, damit es gerecht bleibt.
      Nachdem wir die Pferde fertig gemacht hatten legten wir los. Wir ritten unsere Pferde warm, Nils trabte locker am Zügel durch die Bahn. Neben dem selber reiten gab ich den anderen immer wieder Tipps für die weitere Ausbildung. Nachdem ich Nils gearbeitet hatte, mussten die anderen arbeiten. Da ich meine Pferde regelmäßig Korrektur ritt und dabei auch weiterbildete, hatten die anderen keine Probleme. Nach der Reitstunde versorgten wir unsere Pferde und brachten sie in den Stall.
      Am nächsten Tag arbeitete icn wir etwas anders als am vorherigen. Ich ritt am Morgen unter Sarahs Aufsicht Nils. Im Anschluss daran unterrichtete ich die Gruppen nacheinander. Am Nachmittag das gleiche Prozedere.
      Nach drei Wochen intensiven Trainings waren alle Pferde so weit eine L Dressur zu gehen.
      1738 Zeichen by AliciaFarina

      Tierarztbericht - Pferdklinik & mobiler Tierarzt "Horse Heaven" | Greta
      Als viertes war Greta an der Reihe. Gegen die 3 Ponys, die ich bisher untersucht hatte, war Greta eine imposante Kaltblutstute. Ganz gemächlich kam sie mit Alicia aus dem Stall, ließ sich von mir den Hals kraulen und stand dann ganz entspannt am Anbinder. Ich fing wie üblich am Kopf an, untersuchte Augen, Ohren, Nüstern und Zähne. Greta ließ sich ganz artig alles gefallen und es war auch alles in Ordnung. Um ihren Rücken abzutasten, musste ich mich richtig strecken, aber ich war zum Glück groß genug, um dran zu kommen. Sie zeigte keine Schmerzreaktion, alles fühlte sich locker und gleichmäßig an.
      Ich ließ Alicia einmal mit ihr auf dem Hof hoch und runter gehen und schaute mir ihren Schritt an. Auch da war alles ok, ich hatte nichts zu beanstanden.
      Als ich danach die Hufe heben wollte, legte sie sonst so ruhige Stute plötzlich die Ohren an und zog mir den Huf weg. Das schien ihr nicht zu gefallen. Aber davor hatte mich Alicia schon gewarnt, und mit viel Gefühl konnte ich mir letztendlich doch alle 4 Hufe anschauen.
      "Die Hufe sind ein bisschen schief ausgeschnitten, deshalb tritt sie auch leicht schief auf. Das ist mir vorhin im Schritt schon aufgefallen. Am besten achtest du beim nächsten Schmied Besuch Mal drauf, dass er an der äußeren Kante ein bisschen mehr weg raspelt, dann kann sie wieder ganz gerade gehen."
      Zum Abschluss hörte ich Herz, Bauch und Lunge ab. Es war alles in Ordnung, Greta ging es super.
      "Ansonsten ist alles ok, sie ist kerngesund."
      Ich gab der braven Stute ein Leckerli zum Abschied und Alicia brachte sie zurück in den Stall.
      | 16.01.2017 © Möhrchen

      Pflegebericht für alle meine Pferde
      Heute hatte ich nicht viel Zeit, daher schaute ich einmal schnell bei allen Pferden vorbei. Tru fra Frelsi, Nökkvadis van Ghosts, ebs Dafina, Lady Lu, Shakira, Wíllow Maiden, River's Drafna, Gisela, Mina, RiverDance, Riva, Parwaneeh, Baldintata, Silfra, Gaitano`s Little Girl, Fina, Lotteliese, Daisy, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Greta, Time to Dance, Artemis' Zara und Smokin Jackie Joe standen auf ihren Weiden und fraßen friedlich vor sich hin. Die Hengste L'ombre de la Mikasi, Mister Blockhead, Nandengo, Giacomo Casanova, Big John, Give me everything tonight, Dark Choc' O'Lena, Rudsmo Remi, River's Uprising, Kangee, Nils Sverre und Straight Alignment standen auf ihren Paddocks und fraßen aus den dort stehenden Heuraufen. Im Anschluss ging ich in den Stall und machte das Futter für den nächsten Tag fertig. Schon war ich mit allem fertig.

      Pflegebericht für alle meine Pferde
      „Schick sie noch etwas mehr vorwärts!“, rief ich quer durch die Halle. Lina ritt gerade auf Riverdale, die sie während meiner Pause weitertrainieren sollte. Lina hatte noch nicht so viel Erfahrung mit dem Training jüngerer Pferde, daher hatte ich mir vorgenommen, solange es mir möglich ist sie zu unterstützen. Nachdem wir Riverdale im Anschluss an die Reitstunde versorgt und zurück in die Box gebracht hatten, gingen wir kurz auf die Stutenkoppel um dort nach dem rechten zu sehen. Auf der Weide standen alle meine gekörten und zum Teil auch tragenden Stuten. Lady u, Shakira, Willow Maiden, Giesela, Tiva, Parwaneeh, Gaitanos Little Girl, Fina, Drafna, Stássa und Moon's Pumpkin standen dösend oder grasend verteilt, die zwei momentan etwas dickeren, weil tragenden, Stuten standen in einer Gruppe fressend zusammen. Drafna, welche noch ein bisschen Babyspeck hatte schaute kurz hoch und ging dann schnell weg, weil sie dachte, dass wir sie holen wollten. Mna und RiverDance kamen näher und durchsuchten meine Taschen nach Leckerchen. Denn sie wussten, dass ich immer welche in meinen Taschen habe. Nun kam auch Drafna wieder zurück, holte sich ihr Leckerchen ab und trollte sich dann wieder. Da mittlerweile einige der anderen Stuten bemerkt hatten, dass ich Leckerchen hatte kamen sie an. Ich beeilte mich schnell allen was zu geben, denn ich hörte vom hintersten Ende der Weide ein empörtes Wiehern. Shakira hatte bemerkt, dass ich Leckerchen habe und da die Kleinste auch die gemeinste ist, musste ich mich beeilen den anderen was zu geben. Als Shakira dann da war teilte sie gezielt Tritte und Böse Blicke aus. Die andern Stuten gingen schnell zur Seite, damit sie nichts abbekommen. „So eine neidische Zicke!“, dagte ich lachend zu Lina. Wir gingen nun in den Hengstaktivstall. Dort stehen neben Nandengo, Viple van de Zandhoeve und meinen Junghengsten Black Moonlight Shadow, Svaðilfari
      und Loki auch meine gekörten Hengste: River's Uprising, Rudsmo Remi, Dark Choc' O'Lena, Big John, Giacomo Casanova und Give me everything tonight. Wir schauten bei allen nach dem Rechten und gingen dann weiter zum Stutenoffenstall. Dort standen Baldintáta, Silfra, Lotteliese, Tra fra Frelsi, VK Yolie Whisp, Watschelente, Gwyneth, Nienke van de Flierthoeven und ebs Dafina. Die Stuten waren entweder zu Jung um geritten zu werden oder stehen dem Schulbetrieb zur Verfügung. Anschließend gingen wir in meinen Hauptstall, dort stehen die Pferde welche aktuell täglich im training sind und entweder auf die Körung oder das Einreiten vorbereitet werden. Kangee, Nils Sverre, L'ombre de la Mikasi, Straight Alignment, Lettenhof's Nanuk, Smokin Jackie Joe, Greta, Menetetty und Riverdale sollten auf die Körung vorbereitet werden und Blue Spirit, Time to Dance, Artemis' Zara und Daisy sollten auf das Einreiten vorbereitet werden. Dies sollte aber erst stattfinden wenn ich wieder voll einsatzbereit bin.
      Da es sich bereits dem Abend näherte gingen wir in das Haupthaus, denn wir wollten die Einsatzpläne, für die nächsten Wochen in denen Niklas und ich etwas kürzer treten müssen, besprechen. Am Ende des Abends hatten wir alles geklärt, Lina würde meine Reitschüler erstmal übernehmen, Sarah würde ihr so gut es geht helfen. Die Ausbildungspferde würden ebenfalls von beiden gearbeitet werden, allerdings nur leicht, sodass die Kondition erhalten bleibt. Ich verabschiedete mich von allen die gehen mussten und freute mich auf die neuen Erfahrungen in den nächsten wochen.
      3490 Zeichen by me

      Fahren E-A für Greta
      Jetzt geht es Greta an den Kragen, dachte ich mir, als ich auf dem Weg zu ihr war. Sie war bereits lange eingefahren und nun wollte ich sie für die nächst höhere Klasse weiterbilden.
      Ich schirrte sie an, spannte sie an und los ging es. In der ersten Woche trainierte ich auf dem Platz die Dressur. Ich achtete auf korrekte Biegung, korrekte Übergänge und ordentliche Gänge. In der nächsten Woche ging es in den Kegelparcours. Und in der darauffolgenden Woche in den Geländeparcours auf dem Nachbarhof. Die nächsten drei Wochen wechselte ich die drei Disziplinen ab. In der siebten Woche stand auch schon das Turnier an, ich machte Greta hübsch, putzte vorher die Kutschen und das Geschirr. In der ungewohnten Umgebung brauchte ich etwas mehr Durchhaltevermögen als sonst, da ich sie sehr abgelenkt war.
      Am Ende des dreitägigen Turnieres bekamen wir unsere Wertnoten und Greta hatte bestanden. Sehr glücklich fuhren wir nach Hause und Greta bekam eine extra Portion Mash.
      989 Zeichen by AliciaFarina

      Pflegebericht für alle meine Pferde
      Nachdem ich bereits am Morgen auf der Sommerweide bzw. in dem großen Laufstall meiner Stuten und Jungpferde: Lady Lu, Shakira, Willow Maiden, Gisela, River's Drafna, Mina, RiverDance, Tiva, Parwaneeh, Gaitano's Little Girl, Gina, Stássa, Moon's Pumpkin, Lotteliese, Daisy, Watschelente und Rivervixen besucht hatte. Ging es nun in die beiden Offenställe. In dem einen warteten Baldintáta, Silfra, Trú fra Frelsi, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Time to Dance, Artemis' Zara und Oblivia. In dem anderen Offenstall standen: Big John, Rusmo Remi, River's Uprising, Kangee, Nils Sverre, L'ombre de la Mikasi, Vipke van de Zandhoeve, Black Moonlight Shadow, Svaðilfari, Loki, Shakespeare und Nandengo. Da alle einen guten Eindruck machten ging ich weiter in den Boxenstall. Einige der Pferde die hier standen wurden gerade von ihren Reitbeteiligungen gepflegt oder auf den noch anstehenden Unterricht vorbereitet. Smokin Jackie Joe, Gwyneth, Nienke van de Flierthoeve, Riverdale, Menetetty, ebs Dafina, Just like the Wind und Greta standen auf der einen Seite der Reithalle in oder vor ihren Boxen und Giacomo Casanova, Give me everything tonight, Dark Choc' O'Lena, Straight Alignment und Lettenhofs Nanuk standen auf der anderen Seite. Ich setzte mich in das beheizte Reiterstübchen mit Blick auf die Halle und verbrachte dort noch einige Zeit während ich auflistete was alles noch gemacht werden muss.
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      Trail LK 4- LK 3

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      November 2017, by Veija
      Bellamy
      Für meinen heutigen Auftrag musste ich mal wieder etwas reisen- genauer gesagt nach Paderborn in Deutschland. Ich war noch immer kein Fan vom Fliegen, so dass ich die ganze Zeit während des Fluges schlief. Kurz vor der Landung wachte ich wieder auf und sah auf den im Dunkeln leuchtenden Flughafen hinab. Irgendwie hatte ich mich in der Zeit vertan, denn es war schon sehr, sehr dunkel. Ein Blick auf mein Handy verriet mir jedoch, dass es erst halb sechs abends war. Wurde es hier so früh schon dunkel? Fragte ich mich und stieg nach der Landung aus, schnappte mir mein Gepäck und wartete auf ein Taxi, welches mich zu Alicia Grey und ihrer Stute Greta bringen sollte.
      Der Abend verlief sehr entspannt, Alicia begrüßte mich freundlich und zeigte mir die Stute, welche für ein Shire Horse noch relativ klein war, dachte ich mir. Sogleich wurde mir auch noch etwas zu essen angeboten, was ich dankend annahm und dann ins Bett ging.
      Am nächsten Morgen war ich schon früh im Stall und half Alicia ein wenig beim Misten der Boxen, wobei ich mich nur auf die von Greta konzentrierte, weil ich ja auch mit ihr arbeiten wollte. Schnell stellte ich fest, dass sie eine wirklich ruhig Vertreterin ihrer Art war und alles über sich ergehen ließ. Nebenbei fragte ich die Besitzerin von Greta noch, ob sie so etwas wie ein Trainingsbuch hatte. Sie bejahte und zeigte es mir. Kurz musste ich schlucken, als ich den Namen meiner alten Chefin las. Sie hatte das Buch jedoch sehr sorgfältig geführt, so dass ich genau wusste, was ich mit Greta zu tun hatte. "Danke.", sagte ich und gab es Alicia zurück. Sie hatte meinen Blick bemerkt, den ich dem Buch zugeworfen hatte, als es um das letzte Training von Verena ging und sagte mir noch ein paar nette Worte über sie. Nicht nur ihr Tod ging uns allen auf dem Blakes Crow Meadow nahe, auch der der ganzen Pferde und der anderen Mitarbeiter.
      "Doch genug der Trauer...", sagte ich irgendwann und setzte ein flüchtiges Lächeln auf. "Ich bin ja hier um Greta zu trainieren.", erklärte ich und halfterte die Stute auf, ehe ich sie in der Stallgasse anband und putzte. Beim Hufe geben zickte sie manchmal ein wenig herum, doch auch das bekamen wir nach einer Weile in den Griff. Das Satteln verlief relativ problemlos, so dass ich schnell auf dem Hof stand und nach dem Nachgurten aufsaß. Nach Alicias Erzählungen und Verenas Geschriebenem traute ich mich sofort mit ihr ins Gelände, so wie meine Vorgängerin es gemacht hatte. Das Gelände bot einige Sachen an, die ich als Übung für die Aufstufung in Trail verwenden konnte. So zum Beispiel umgefallene Bäume, die wir als Stangen zum Überschreiten nutzten, eine Brücke, an deren hohlen Klang ich Greta gewöhnen konnte und und und. Wir verbrachten wirklich lange im Gelände, wechselten immer wieder die Gangart von Schritt zu Trab. Galopp ritt ich sie heute noch nicht und vor allem nicht sofort im Gelände.
      Wir kamen wieder am Hof an und ich stieg von Gretas Rücken, um sie in die Halle zu führen. Ich wollte noch testen, wie sie auf unnatürliche Hindernisse reagierte. Ich legte in der Halle ein Viereck und ein paar Schrittstangen, das sollte für heute reichen. Ich schwang mich wieder in den Sattel, klopfte kurz ihren Hals, nahm die Zügel auf und ritt sie zunächst eine ganze Bahn im Schritt. Dann steuerte ich sie auf die Schrittstangen zu und war erstaunt, dass sie keine anschlug. Über das Viereck wollte ich auch zunächst einfach drüber reiten, als sie plötzlich die Beine in den Sand haute und stehen blieb. "Das ist ja schön und gut, dass du das so kennst, aber ich will, dass du weiter gehst.", sagte ich und trieb sie an. Greta spielte mit den Ohren, ging dann jedoch wieder los. Erneut ritt ich zum Viereck und ließ sie erneut nicht in der Mitte stehen. Erst beim dritten Versuch hielt ich sie an, gab Anweisungen für eine halbe Drehung und verließ unser Quadrat wieder. Das sollte für heute reichen. Also stieg ich ab und führte sie wieder in die Stallgasse. Ein Pfleger machte sie fertig für die Box, so dass ich Zeit hatte, mich ein wenig auf dem Hof umzusehen. Hier liefen einige Pferde, von denen ich schon mal gehört hatte. Freudig streichelte ich die Nase von Schoko, von dem Verena immerzu geschwärmt hatte.
      Der Tag ging dann noch schnell zu Ende und am nächsten Tag war ich wieder früh auf den Beinen und mit Greta im Gelände. Heute jedoch ein wenig flotter, so dass wir fast nur trabten, um auch ihre Kondition ein wenig mit aufzubauen. Den Nachmittag verbrachte Greta auf der Koppel, ehe ich sie abends wieder für eine Einheit in die Halle holte. Dort ritt ich sie gründlich warm und schaute mir die Gegenstände an, die Alicia hier so zu bieten hatte. Ich hatte mir einen Mitarbeiter von ihr unter den Nagel gerissen, der unter meiner Anweisung in der Halle herum sprang und Laufbursche für mich spielte. Er legte mir das Viereck nochmal, Schritt- und Trabstangen und einen Halbkreis aus Stangen, den ich nachher zum Galoppieren nehmen konnte. "Danke ihnen.", bedankte ich mich noch und entließ ihn dann seinem Dienst.
      Nachdem ich Greta heute auch im Galopp warm geritten hatte, fing ich wieder mit dem Viereck an, über das wir zu erst einige Male einfach so ritten, damit Greta lernte auf meine Kommandos zu hören. Einmal hielt ich sie erst an, als wir schon fast raus waren. "Gutes Mädchen.", lobte ich sie und trabte sie an. Wir ritten über die Trabstangen und nutzen das Viereck auch, damit sie ihre Beine besser kontrollieren musste. Schließlich galoppierte ich sie an und ritt sie über die Galoppstangen, mit denen sie zuerst riesige Probleme hatte. "Oh, oh..", sagte ich zu mir selbst und ließ sie nochmal über die Schritt- und Trabstangen laufen, ehe wir uns wieder an den Galoppstangen probierten. Diesmal klappte es um einiges besser, so dass ich Greta trocken ritt und dann wieder in den Stall brachte.
      In den nächsten Tagen übte ich in dem Schema mit der Stute weiter. Morgens gingen wir ins Gelände, abends trainierten wir in der Halle. Am letzten Tag baute ich eine komplette Pattern auf, in der zusätzlich noch das Rückwärtsrichten und ein Tor dabei waren. Auch das Problem mit den Galoppstangen bekamen wir in den Griff, so dass ich Alicia und Greta mit einem guten Gewissen wieder verlassen konnte.

      Trail LK 3 - LK 2
      Januar 2018, by Veija

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      Heute hatte ich mich mal wieder auf den Weg zu Alicia und Greta gemacht. Lange würde ich mich dieses Mal hier nicht aufhalten, denn die LK 2 brachte kaum Veränderung zur LK 3. Das einzige, was nun anders war, war, dass ich sie nicht mehr mit Wassertrense sondern mit Westernkandare reiten würde. Die Fahrt hierher verlief ohne Probleme und ich war sogar noch früher dran, als gedacht, so dass ich heute schon mit Greta anfangen konnte. Die Stute genoss das Putzen wie immer und auch das Hufe geben klappte schon viel besser, als letztes Mal. So sattelte und trenste ich die Stute. Jedoch hängte ich die Kandare an den Sattel für später, denn ich wollte zunächst einmal sehen, was sie sich noch so alles behalten hatte von meinem letzten Besuch, bevor ich sie hier sofort überfiel.
      Wir gingen dann zusammen in die Halle und ich hängte die überschüssige Trense auf die Bande, ehe ich nachgurtete und dann aufsaß. Kurz klopfte ich den Hals der Stute, ehe ich sie im Schritt losschickte und zunächst einmal im Schritt und Trab warm ritt, ehe ich auch den Galopp dazu holte und sie immer wieder verschiedene Bahnfiguren laufen ließ, um sie richtig locker zu bekommen. Zum Glück kam dann Alicia, die sofort den Auftrag von mir bekam, Stangen auf den Boden zu legen, damit wir hier weiterkamen. Von Greta aus dirigierte ich sie in der Halle herum, während ich immer wieder die Abstände abritt. Als sie fertig war bedankte ich mich herzlich und ritt Greta einmal im Schritt und Trab über die verschiedenen Hindernisse. Sie reagierte sehr gut auf mich, weshalb ich sie zur Bande ritt und abstieg, um die Trensen zu tauschen. Dann schwang ich mich wieder auf ihren Rücken und ritt sie zunächst am lockeren Zügel ein paar Mal kreuz und quer durch die Halle. Druck an ihrem Hals durch die Zügel kannte sie ja schon, weshalb der Umstieg von Snaffle Bit auf Bit with shanks kein großes Problem darstellte. Einmal ritt ich den Parcours also mit der neuen Trense, ehe ich abstieg und die Stute wieder wegbrachte.
      Am nächsten Morgen veränderte ich den Parcours ein wenig, indem ich die Stangen enger legte und näher zusammen. Dann ging ich mir Greta holen, wobei ich heute sofort die neue Trense holte. In der Halle angekommen ritt ich sie zunächst wieder wie am Vortag in allen Gangarten warm, ehe wir uns an die Hindernisse machten. Heute hatte sie deutlich mehr Probleme, da sie durch ihre Masse doch ein wenig schwerfällig darin war, sich in engen Wendungen zu bewegen. Durch Training würde das auch nicht viel besser werden, weshalb ich Alicia später sagte, dass die LK 1 für sie nicht zu erreichen wäre. Wo ich sie allerdings ganz stark sehen würde, wäre in der Pleasure.
      Den Rest des Trainings ließ ich dann locker angehen, sie wusste ja, was sie zu tun hatte und konnte auch alles, was ich von ihr erwartete, präzise umsetzen. So fuhr ich guten Gewissens wieder nach Amerika und war mir fast sicher, dass ich Greta irgendwann einmal für ein Pleasuretraining wiedersehen würde.

      Pleasure LK 5 - LK 4
      Februar 2018, by Veija

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      Bellamy
      Heute hatte ich mich mal wieder auf den Weg zu Alicia Grey und Greta gemacht. Der Grund meines Besuches war nicht wie üblich das Trail- Training, sondern es ging heute um eine Aufstufung in der Pleasure. Genauer gesagt von der LK 5 in die LK 4.
      Die Reise nach Paderborn hatte sich heute durch Verspätungen des Fliegers eine ganze Weile hingezogen, so dass ich total fertig auf dem Hof ankam und Alicia mir sogleich anbot, mich doch heute ein wenig auszuruhen, um morgen mit neuer Kraft anzufangen. Das tat ich dann auch, naja, fast. Ich begrüßte Greta kurz im Stall und ging dann ins Bett.
      Am nächsten Morgen hatte ich mich zu den Mitarbeitern an den Tisch gesellt und frühstückte, ehe ich meine Sachen packte und zu meinem Auftragspferd ging. Ich holte sie aus der Box und kontrollierte kurz ihre Hufe, ehe ich eine Longe und Longierpeitsche schnappte und mit ihr in den Round Pen ging. Reiten würde ich sie erst in der abendlichen Einheit. So ließ ich sie zunächst auf beiden Händen eine ganze Weile im Schritt laufen, ehe ich sie antraben ließ. Per Stimmkommando und mit Hilfe der Longe hielt ich sie zwar im Trab, verlangsamte ihr Tempo aber deutlich. Immer wieder fiel sie in den Schritt oder blieb stehen, weil sie nicht so recht wusste, was ich von ihr wollte. Erst als ich ihr per Stimmkommando zu verstehen gab, dass sie trotzdem im Trab bleiben sollte, klappte es besser. Mit dem Galopp war dies dann kein Problem mehr, da sie verstanden hatte, wie das ganze funktionierte. Vom Kopf her war sie nun ziemlich fertig, weshalb ich mit Alicia sprach und noch eine Runde mit ihr spazieren ging, damit sie ein wenig abschalten konnte. Ich brachte sie schließlich auf die Koppel und schaute dem Hof bei ihren alltäglichen Aufgaben zu.
      Am Abend holte ich mir die Stute von der Koppel, putzte und sattelte sie und ging mit ihr in die Halle. Ich gurtete nach und saß auf. Die ersten Minuten ließ ich die Zügel einfach einmal komplett durchhängen und versuchte, sie nur mit Gewichts- und Schenkelhilfen zu leiten. Das klappte auch ganz gut. Ich nahm die Zügel wieder in die Hände, ließ sie aber trotzdem noch durchhängen und fing mit dem Training an. Wir ritten ganze Bahnen auf beiden Händen im Schritt, Trab und Galopp. Blieben stehen und drehten uns auf der Stelle. Außerdem übten wir auch noch das Rückwärtsgehen. Alles in allem hatte Greta das Konzept verstanden und konnte mit meinen Hilfen wirklich etwas anfangen. Lange würde ihr Training dieses mal nicht andauern.
      Die nächsten Tage machte ich genau das Gleiche, wie am ersten Tag. Morgens longierte ich sie, ging spazieren, brachte sie auf die Koppel und abends war reiten angesagt. Sie machte sich so super in dieser Diziplin, dass ich schon nach dem fünften Tag wieder abreisen konnte. Die LK 4 war ihr sicher.

      Pleasure LK 4 - LK 3
      April 2018, by Veija

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      Caleb
      Kaum hatte ich meinen Auftrag in Großbritannien beendet, war ich auch schon in den Flieger gestiegen, um nach Deutschland zu fliegen. Bellamy hatte mir einen seiner Aufträge übergeben, da er selbst im Moment mit der Ranch zu viel zu tun hatte. Erwarten würde mich Alicia Grey und ihre Stute Greta, über die Bellamy auf der Ranch schon viele gute Worte verloren hatte. Sie war ein einfaches Pferd, was das Training anging. Talentiert und bereit das zu machen, was man von ihr verlangte. Ihr einziges Manko war das Hufegeben, doch das würden wir schon hinbekommen.
      Auf dem Hof angekommen stellte ich mich Alicia vor, sie schien mich jedoch schon zu kennen. Ich überlegte, ob ich nicht schon einmal hier gewesen war, konnte es allerdings nicht genau sagen. Alicia zeigte mir freundlicherweise alles und verabschiedete sich dann von mir. Ich schnappte mir derweil Greta und brachte sie zum Putzplatz. Das Putzen verlief reibungslos, bis auf eben genanntes Problem. Doch nach einiger Zeit waren alle vier Hufe ausgekratzt und die Stute konnte gesattelt werden. Nachdem ich in England meine Zeit in einem Englischsattel verbringen musste, war ich froh, meinen Hintern wieder auf sicherem Boden zu wissen. Durch und durch Westernreiter, am Liebsten dann auch alles, was man im Westernsattel reiten konnte. Deshalb hatte ich den Auftrag von Bellamy auch sofort übernommen.
      Gesattelt und getrenst standen wir nun auf dem Platz und ich gurtete nach, ehe ich aufsaß. Bellamy hatte mir erzählt er hätte sie immer zwei Einheiten gearbeitet, doch ich würde sie nur eine Einheit reiten, dabei aber ein bisschen mehr fordern. So ritt ich sie im Schritt und Trab warm, galoppierte sie auch kurz am lockeren Zügel, ehe es ans Training ging. Heute würden wir noch mit Wassertrense reiten, doch am nächsten Morgen wollte ich sie aufs Bit umstellen, da in dieser Klasse einhändig und mit Bit geritten werden durfte. Ab der LK 2 würde diese Zäumung Pflicht sein, da dies für Pferde über sieben Jahren so war. Ich nahm also die Zügel im Schritt auf und ließ sie ganze Bahnen gehen. Relativ schnell wechselten wir über in den Trab. Man merkte, dass Bellamy sie geritten hatte, denn sie reagierte nicht so gut auf die Hilfen, wie ich es gerne hätte. Um sie in einem langsamen Trab zu halten gab ich ihr Stimmkommandos und trieb sie mit den Beinen und Fersen an, hielt sie jedoch zügeltechnisch im Trab. Da ich sie doch nun sehr zu fordern schien und sie erst nicht mehr wusste, was sie tun sollte, parierte ich sie wieder zum Schritt durch und half ihr, das ganze langsam zu verstehen. Schließlich trabte ich sie wieder an, nahm sie im Trab zurück und ließ nach und nach die Zügel locker, denn sie hatte verstanden. Wurde sie zu schnell, nahm ich die Zügel wieder leicht, verlangsamte sie, trieb sie aber mit den Beinen weiter, damit sie im Takt blieb. "Ja Mädchen, das hier nennt man Arbeit.", sagte ich zu ihr und ließ sie wieder Schritt am langen Zügel gehen, damit sie verschnaufen konnte. Alicia kam an den Zaun und schaute mir kurz zu, ehe sie mich fragte, ob ich nicht mal anfangen würde zu arbeiten. Ich lachte, klopfte Greta auf den Hals und lenkte sie zu ihrer Besitzerin. "Die hat schon schön gearbeitet. Wir traben gleich noch die andere Seite und dann lass ich sie in Ruhe für heute. Die hat genug in ihrem Köpfchen zum Verarbeiten.", sagte ich ihr und wir quatschten noch ein wenig über Training und Pferde, ehe ich Greta wieder auf den Hufschlag lenkte und nochmal auf der rechten Hand den Trab probierte. Es klappte schon viel besser, so dass wir die Hand wechselten und ich wieder im Schritt mit ihr anfing. Als sie verstanden hatte, wechselte ich in den Trab und musste sie hier viel öfter zurück in den Schritt nehmen, da sie verzweifelte. "Alles gar nicht so einfach.", sagte ich eher zu mir selbst als zu Greta, ließ sie noch ein paar Runden im Schritt gehen und brachte sie dann wieder zum Putzplatz. Das Umstellen auf Kandare stellte ich hinten an, denn erst sollte sie mit Wassertrense sicher laufen. Ich würde sie nur überfordern, und das war auch nicht der Sinn der Sache.
      Am nächsten Tag schnappte ich sie mir wieder am Nachmittag. Alicia hatte Zeit gehabt sie fertig zu putzen und mir sogar die Kandare rausgehangen, doch die würde ich nicht benutzen. Ich bedankte mich kurz bei ihr fürs Putzen, erklärte ihr, warum ich mit Wassertrense reiten würde, und sattelte Greta. Sie schien heute aufgeweckter als am letzten Tag. Ganz so, als wolle sie wirklich arbeiten und etwas tun.
      Ich klopfte ihr kurz den Hals und ging zum Reitplatz. Dort gurtete ich nach und schwang mich in den Sattel. Das Aufwärmen am lockeren Zügel funktionierte gut. Ich nahm meine Zügel wieder auf und ritt sie dann im Schritt auf der rechten Hand ganze Bahnen. Im Trab klappte das heute auch schon viel besser, so dass ich das Ganze sofort auf der linken Hand trainierte, denn hier hatte es nicht so gut geklappt. Da Greta eine Nacht zum Nachdenken gehabt hatte, klappte alles heute umso besser. Sie verstand, was ich von ihr wollte und bot selbst schon einen langsameren Trab an. Ich lobte sie, gönnte ihr eine Schrittpause und trabte dann an, ehe ich sie angaloppierte. Hier wieder das gleiche Spiel: ich nahm sie vorne ein wenig zurück, trieb aber von hinten, damit sie nicht in den Trab fiel. Lustigerweise konnte sie das langsamere Galoppieren viel besser als das traben, so dass der Galopp auf beiden Händen kaum ein Problem darstellte.
      In den nächsten zwei Tagen trainierte ich noch immer mit Snaffle Bit, denn ich wollte die Zügelhilfen minimieren, da in der Pleasure mit durchhängenden Zügeln geritten wurde. Auch die treibenden Hilfen sollten weniger werden. Erst am vierten Tag übte ich mit dem Bit. Greta nahm die Umstellung aber sehr gut an, denn ich war vorher auch viel einhändig mit ihr geritten, damit sie sich schonmal daran gewöhnen konnte. Ich blieb jedoch noch ein paar Tage und flog für zwei Wochen nach Hause, ehe ich die Beiden nochmal für eine Trainingseinheit besuchte. Ich erklärte Alicia dann auch, dass sie nun mit dem Training dran bleiben sollte. Greta hatte hier auf jeden Fall Potenzial bis zur LK 1. Und mit dem richtigen Training würde sie dort bestimmt auch einige Preise abstauben.

      Pflegebericht für alle meine Pferde
      Niklas hatte sich dazu bereiterklärt auf Lucy aufzupassen, damit ich mal bei den Pferden nach dem Rechten gucken konnte. Mein Weg führte mich zu meinen Paddocktrails, im ersten standen meine Zuchtstuten: Lady Lu, Shakira IV, Gisela. River's Drafna, Mina, RiverDance, Tiva, Parwaneeh, Gaitano's Little Girl, Fina, Stássa und Moons Pumpkin. Dort war alles in Ordnung, manche der Stuten waren schon etwas kugelig. Demnächst würden sie in den großen Laufstall mit angrenzender Weide ziehen um abzufohlen und ihre Fohlen groß zu ziehen. In dem anderen Paddocktrail standen: Baldintáta, Silfra, Lotteliese, Trú fra Frelsi, Daisy, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Time to Dance, Artemi's Zara, Watschelente, Gwyneth, Nienke van de Flierthoeve, Oblivia, Just like the Wind und Hot Spot. Auch hier war alles gut, Táta und Silfra kamen voller Hoffnung nach Leckerchen an den Zaun, aber ich hatte keine also dampften sie wieder ab. Weiter ging es zu den Offenställen, in dem einen standen meine erwachsenen Hengste: Giacomo Casanova, Kangee, Big John, Give me Everything tonight, Dark Choc' O'Lena, Rudsmo Remi, River's Uprising, Nils Sverre, L'Ombre de la Mikasi, Straight Alignment, Lettenhofs Nanuk und Nandengo. In dem anderen Offenstall standen: Black Moonlight Shadow, Svaðilfari, Loki und ihre beiden Erzieher Vipke van de Zandhoeve und Shakespeare. Nun ging ich in den großen Stall, der aktuell nur von sechs Pferde bewohnt wird, da sie mit dem Offenstall nicht klarkommen. Dort standen Greta, Smokin Jackie Joe, Riverdale, Menetetty, Rivervixen und ebs Dafina. Da auch dort allen in Ordnung war ging ich zurück ins Haus zu Niklas und meiner kleinen Lucy.
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  • Album:
    Multikulti
    Hochgeladen von:
    Nuray
    Datum:
    8 Nov. 2018
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    EXIF Data

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    640px
     

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    • Stute

      Abstammung
      Von:
      Aus der:

      Grunddaten
      Rasse:
      Shire Horse
      Rassetyp:
      Kaltblut
      Geburtsdatum:
      *2008
      Alter:
      8 Jahre
      Stockmaß:
      1,75m
      Fellfarbe:
      Brauner
      Abzeichen
      Stern
      Beschreibung
      Greta ist eine „kleine“ Shire Horse Stute. Sie besticht durch ihren tollen Charakter. Greta lässt sich von allen führen und reiten. Sie ist eine wahre Lebensversicherung im Gelände und bringt ihre Reiter immer wieder heile nach Hause. Beim Hufegeben kann sie aber auch etwas störrisch sein.

      Zuchtdaten
      Züchter:
      //
      Zur Zucht vorgesehen:
      Ja
      Gekört/ Gekrönt:
      Nein
      Besitzer:
      AliciaFarina
      Ersteller/Vkr:
      Nuray

      Qualifikationen
      Eignung:
      Dressur: E A L M S S* S** S***
      Springen: E A L M S S* S** S***
      Distanz:
      E A L M S S* S** S***
      Military:
      E A L M S S* S** S***
      Fahren:
      E A L M S S* S** S***
      Galopp: E A L M S S* S** S***
      Western:
      Trail: LK 5 LK 4 LK 3 LK 2 LK 1
      Halter: LK 5 LK 4 LK 3 LK 2 LK 1
      Pleasure: LK 5 LK 4 LK 3 LK 2 LK 1


      Turniere
      :
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      2. Platz
      347. Westernturnier

      Halter
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      1. Platz
      266. Distanzturnier


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      3. Platz
      383. Dressurturnier


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      1. Platz
      367. Fahrturnier