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Tassila

Goodbye ole Paint

[center][font='Lucida Sans Unicode']Es war ein eiskalter Morgen und die Sonne hatte noch längst nicht vor auf zugehen. Schritt für Schritt stapfte ich durch den Schnee hinüber zum Stall. Immer wieder hauchte ich meinen warmen Atem in meine Handflächen und rieb diese gegeneinander. Warum mussten die Winter hier in Cheyenne immer so kalt sein? Mein blick viel auf das Haus in welchem ich schon seit meiner Geburt lebte, dünne Rauchschwaden zogen gen Himmel vom letzten Feuer, welches mein Vater gestern Nacht noch geschürt hatte. Die alte Stalltüre knarrte als ich sie öffnete und das wohlvertraute Grummeln des alten Paints kam mir entgegen als ich zu ihm in die Box schlüpfte. Es roch wie immer wohl vertraut nach Heu und Fichtennadeln, welche meine Mutter im ganzen Stall aufgehängt hatte Um die bösen Geister zu vertreiben! hatte sie gesagt, woraufhin Annie, meine kleine Schwester, diese mit Dad´s Heiligen Christbaumkugeln geschmückt hatte. Wehmütig lächelnd sah ich mich in dem Stall um und bemerkte meine Tränen erst als sie über meine Wangen rannen. Schluchzend vergrub ich mein Gesicht in der Mähne des alten Hengstes, welcher nun schon seit fast dreißig Jahren zu unserer Familie gehörte. Mein Dad hatte ihn damals von seinem Vater geschenkt bekommen, seitdem hatte er jedem Mitglied unserer Familie das Reiten beigebracht und hatte ihm gezeigt was Vertrauen, Freundschaft, Liebe heißt. Ich schlang meine Arme um den Hals des Paints und strich durch sein, durch den Winter dicker gewordenes, Fell. Sein Atem ging ruhig und er seufzte leise als er wieder seine Augen schloss. So war es immer gewesen, hatte man Sorgen gehabt Geh zum Paint!- hatte die Antwort geheißen, und es stimmte auch. Er war immer für einen da gewesen, stundenlang stand er da und manchmal schien es, als würde er einem Wirklich zuhören. Draußen hörte ich schon meine Mutter nach mir Rufen und wieder ergriffen mich die Tränen. Wiedersehen alter Paint! murmelte ich leise und Küsste sanft die Stirn des Hengstes Wir verlassen Cheyenne!. Ich kam mir fast vor wie ein Verräter, schnell lief ich aus der Box und aus dem Stall, hinaus in die ach so kalte Morgenluft Cheyennes. Hinter mir aus dem Stall hörte ich den alten Paint fragend wiehern, denn es war noch nie ein Morgen vergangen an dem wir nicht in aller frühe einen unserer Ausritte unternommen hatten, und an dem mein Dad nicht bei seinem alten Freund vorbei geschaut hatte. Doch wir würden Cheyenne verlassen, die Ranch rentierte sich nicht mehr und für den alten Paint gab es in der Neuen Stadt keinen platz. Frank Whitely, unser Nachbar, hatte versprochen sich um den alten Hengst zu kümmern und stets gut zu ihm zu sein. Meine kleine Schwester und ich sahen mit tränennassen Augen zum Stall hinüber und zu dem schon mit Schnee bedeckten Paddock auf welchem der Paint jetzt stand und uns mit einem Blick ansah welcher so viele Fragen und so viel Verzweiflung widerspiegelte. Es war als würde er uns fragen Warum lasst ihr mich alleine? War ich euch nicht all die Jahre ein guter Freund?. Als der Wagen langsam vom Hof rollte hörte man das verzweifelnde Wiehern des alten Hengstes, welches zwischen den nun verlassenen Gebäuden des Hofes widerhallte. Nie wieder sollten wir diesen Ort je wieder sehen, nie wieder sollten wir den Paint wieder sehen. Zwei Tage lebten wir schon hier, in dem neuen Haus in Kansas City, wo mein Dad eine neue Arbeit gefunden hatte, als uns die Nachricht ereilte. Der alte Paint ist tot!- Viele Leute sagten es war das Alter, doch Jene, die es besser wussten, wussten der alte Paint starb an einem alten, einsamen, gebrochenen Herzen. Oft weinte ich noch um den alten Hengst und mein Dad machte sich schwere Vorwürfe den Paint einfach zurückgelassen zu haben, doch eines abends ging meine kleine Schwester Annie zu Dad, der sich wieder mit Vorwürfen plagte und legte sanft ihre kleine Hand in seine Große. Aber Daddy, ihr müsst doch nicht Weinen!"- sie sah ihn mit ihren großen Augen an- Der Paint ist doch jetzt endlich bei uns! Wir müssen ihn nie wieder verlassen, er passt doch auf uns auf! Geschichte geschrieben vom Captain, Bild vom Huhn, Hintergrund vom 1. Maat.[/font][/center]

Goodbye ole Paint
Tassila, 18 Juli 2010
    • OlandadeBlue
      OMG.. ich ..
      ah das ist so traurig und Süß
    • Rhapsody
      das Bild ist toll, aber in der Geschichte fehlen ein paar Kommas ^^ falls Captain das liest. Aber die ist echt traurig..
      Ist das Pferd da oben tot?
    • Mao
      jetzt muss ich schon wieder heulen...
    • Blitz
      ist ne Traurige KG, hat aber was bei sich... Bild passt perfekt dazu.
    • MakotoSan
      *Trauer*

      Traurige Geschichte :mellow:
    • Captain Skywalker
      Nein, Gunner ist nicht Tot. Es war wirklich so, ich mein noch zum Huhn "Schau mal ich muss dir was zeigen, les mal korrektur!". Draufhin meinte sie dass sie gerade ein Bild gemalt hätte, welches perfekt zu der Geschichte passt. Und ihr könnt mir glauben, weder das Huhn und ich wussten von dem projekt des anderen! Ich finde das schon i wie... ich weis nicht =0) Furchtbar lustig, aber auch beängstigend, ich meine wie kam ich einfach so auf die Idee eine geschichte über einen alten Paint zu schreiben? Und wie kam das Huhn drauf einen Paint zu malen welcher eindeutig müde aussieht und in einer kalten umgebung liegt? ...
    • Blitz
       CS du und Huhn sind seelenverwandt...*unheimlich tut* ihr seid mentalisten, das könnt ihr nicht leugnen...

      ne aber öfters ists so, dass man so ne verbindung zu menschen hat...passierte mir bei ner Freundin...was ähndliches...
    • LoveGame
      wundervoll.
    • Kirbeeh
      Worr ._. hart ._.
    • Janina2604
      Normalerweise verlierge ich nach der hälfte der geschichte die lust diese weiter zu lesen, aber diese habe ich bis zum schluss gelesen und find die echt toll und das bild passt einfach traumhaft dazu o_O
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  • Album:
    Bildergeschichten
    Hochgeladen von:
    Tassila
    Datum:
    18 Juli 2010
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    Kommentare:
    17