Sosox3

Goodbye Graceful |

Im Besitz seit 10. 11.2015 | Leihmutterschaft:

Goodbye Graceful |
Sosox3, 10 Nov. 2015
Rinnaja gefällt das.
    • Sosox3
      1. Pflegebericht - August 2013
      Monsterflosse, 3.August 2013
      Es geht voran



      'Uaaaaa!', gähnte ich. Der Wecker hatte gerade geklingelt und wollte mich auffordern, aufzustehen. Was er aber nie schaffte. Also schlug ich einmal fest auf seine Oberseite und er gab sich geschlagen. Die Ruhe hielt jedoch nicht lang, denn schon hörte ich Hundekrallen auf Laminat klackern. Coletto drückte sich einmal kräftig ab und landete direkt auf mir. Lachend kraulte ich ihm die Ohren und empfang auch gleich Krümel. Nach ein paar Schmuseminuten bequemte ich mich dann doch mal aus dem Bett, richtete das Essen für Hund und Katze an, duschte, zog meine Pferdeklamotten an und schlang mein Frühstück in mich hinein. Heute würde ein einigermaßen entspannter Tag werden - keine großen Ausflüge, nur Pferdepflege und ein wenig Reiten. Und natürlich den neuen Reitplatz einweihen. Dachte ich zumindest.
      Gemütlich schlug ich die Anzeigenseite der Zeitung auf und entdeckte drei Anzeigen von Freundinnen. Sweetvelvetrose wollte ihren Bestand ein wenig verkleinern, Sammy gab einen Quarter Pony Hengst ab und mKay verkaufte einen Shettyhengst und ein Reitpony. Das Reitpony lag nicht in meinem Interessenbereich, aber da ich mit einem Shettyhengst in der Zucht nicht weit kommen würde und Sweetvelvetrose einige Paint Horses besaß, beschloss ich, den beiden einen kleinen Besuch abzustatten.
      Noch dazu fielen mir Anzeigen über zwei Paint-Hengste und ein Quarter Pony auf. Ich beschloss, mir auch die beiden mal anzusehen. Vielleicht würde der Tag doch nicht so ruhig werden.
      Doch erstmal packte ich Coletto ins Auto und war schon bald bei den Pferden.
      Dort ließ ich ihn von der Leine, er blieb eh immer in meiner Nähe, und versorgte die Pferde mit frischem Trinkwasser und Heu. Schon bald kam Thomas um die Ecke und wir machten uns daran, die Pferde zu trainieren. Das Fohlen-ABC saß bei Dakini, Outlaw, Whiskey und Present schon, Bonsaj, Lady Äppel, Sorrows und Morning hatten Reitbeteiligungen und Delite, Grace, Sensation und Nevaeh hatten Ruhetag, also entschieden wir uns, mit Mausi und Kristy zu beginnen. Da Thomas mit Kristy seine lieben Probleme hatte, schnappte er sich Mausi.
      Es dauerte ein wenig bis ich Kristy eingefangen hatte und Thomas war schon längst mit Mausi fertig, deshalb kam ich ein wenig nach ihm auf den Reitplatz. Als ich mich aufs Pferd schwang, ritt Thomas direkt neben mich und wir wärmten die beiden Stuten auf. 'Ach Monster?' - 'Hm?' - 'Ich habe für heute ein paar kleine Westernreiter eingeladen....ich hoffe das war okay? Ich dachte, ich könnte vielleicht schonmal die Shettys leihen...' Ich lächelte. 'Klar darfst du das, so hatten wir das vereinbart. Für größere Westernreiter dürftest du dir auch gerne mal die Grace, Mausi, Nevaeh, Abigail und Gisela leihen, und bei besonders talentierten gerne auch die anderen' Er lächelte. 'Danke, ich schnapp mir dann die Gisela, wenn wir ausreiten wollen - dann bin ich nicht so ganz viel über den Kleinen' Er lachte herzlich.
      Wir trabten noch ein bisschen und begannen mit einfacheren Figuren. Beide Pferde waren noch relativ untrainiert für ihr Potenzial und so begannen wir, den beiden Rückwärtsrichten und Schenkelweichen beizubringen und korrigierten uns gegenseitig.
      Nach ein paar geglückten Versuchen beschlossen wir, dass das genug für heute war, brachten die beiden zum Putzplatz, entfernten Zaumzeug, putzten sie und entließen sie in die Freiheit.
      Dann schnappte ich mir Bloody und Thomas sich Rebel. Die beiden waren schon weiter, also war unser Training mit den beiden insgesamt rasanter, aber auch anstrengender.
      Nachdem wir die beiden trainiert hatten, schnappte ich mir As War Fades und Thomas widmete sich der Horde Kinder, die gerade auf den Hof spaziert kamen. Er zeigte ihnen kurz alles und ging dann zur Weide - mittlerweile hatte ich Ass schon wieder auf die Weide gebracht, begrüßte die Kinder ebenfalls und half, die Halfter auszuteilen. Beim Putzen und Satteln half ich noch dabei, die Kinder einzuweisen und zu beaufsichtigen. Es war wirklich schön zu sehen, wie liebevoll die Kinder mit den Ponys umgingen, und wie brav die Ponys waren.
      Den Reitunterricht musste Thomas dann aber alleine schmeißen. Wir waren noch kurz auf dem Platz, ich mit Abigail, aber dann musste ich gehen, um mir einige Verkaufspferde anzugucken und Thomas hatte sich bereits Gisela geschnappt, um mit den Kindern einen kleinen Ausritt zu wagen.
      Da es doch einige Pferde zum Anschauen waren, machte ich mich gleich mit dem großen Trailer auf den Weg. Ich plante schnell, in welcher Reihenfolge ich fahre, und fuhr dann los - natürlich auch mit Coletto auf dem Beifahrersitz.
      Mein erster Weg führte mich zu sweet. Da sie nicht zu sehen war, ging ich gleich zur Weide mit den Verkaufspferden. Mein Blick fiel auf einer Braunscheckstute mit langem Langhaar - Ice Coffee hieß sie, ich kannte die Stute bereits. Sweet kam um die Ecke und begrüßte mich. 'Du möchtest Ice Coffee verkaufen?', fragte ich und sie nickte. Kurz danach wusste ich so ziemlich alles, was es über Ice zu Wissen gab, und wir vereinbarten einen kurzen Proberitt mit Ausritt. Da Ice Coffee anscheinend nichts gegen Hunde hatte, ließ ich Coletto gleich nebenher laufen. Die Stute gefiel mir, auch wenn sie ab und zu scheute. Aber Colettos und meine selbstsichere Ausstrahlung beruhigte sie schnell wieder - was für mich hieß, dass sich daran arbeiten ließe. Auch war sie noch unbeholfen und nicht ganz ausbalanciert, allerdings kann mal von einer dreijährigen Stute auch keine Wunder erwarten. Da wir gut miteinander klar kamen, unterschrieb ich auch sofort den Kaufvertrag, als wir wieder zurück auf dem Hof waren. 'Ich wollte mir noch ein paar andere Pferde angucken - ich komme zurück, um sie abzuholen, okay?' - 'Klar', lächelte Sweet und ich sprang mit Coletto ins Auto und wir machten uns auf dem Weg zu der Quarter Pony-Stute.
      Auch diese ritt ich Probe und entschied, sie zu kaufen. Written In The Stars würde einge gute Ergänzung für Zucht und Reitschule sein.
      Danach ging es zu einem der Painthengste, Als ich auf den Hof fuhr, wurde gerade ein Graufalbscheck-Wallach über den Hof vorbei an einer offensichtlich rossigen Stute geführt, der mir auch sehr gefiel - jedoch hatte ich keinen Platz für einen Wallach, für den Reitunterricht hatte ich bereits genug Stuten und der restliche Platz war für weitere Zuchtpferde reserviert, also schlug ich ihn mir bereits aus dem Kopf. Als ich ausstieg - Coletto blieb dieses Mal im Auto, weil ich den Hof nicht kannte - wurde ich auch bereits von dem Mann mit dem Wallach am Halfter begrüßt. 'Hallo', lächelte er freundlich, 'ich bin Matthew Moore, Chef und Besitzer hier. Kann ich ihnen helfen?' Ich war froh, gleich den zu treffen, den ich suchte. 'Hallo, ich bin Monsterflosse. Ja, ich habe ihre Anzeige gesehen und wollte mir ihren Hengst angucken, 'Dissident Aggressor' heißt er glaube ich' Herr Moore lächelte breiter. 'Der steht direkt neben mir.' Mir fiel die Kinnlade runter. Hengst? So ruhig? Neben rossiger Stute? Nun lachte er. 'Ja, das denken viele, Hengstmanieren hat er wirklich nicht. Wenn sie wollen, können sie ihn gerne mal nehmen und zum Putzplatz bringen, der ist gleich dort drüben. Dann können Sie ihn mal putzen, satteln und Probereiten, meinetwegen können Sie auch ins Gelände mit ihm.' Dankbar erwiderte ich sein Lächeln und übernahm den prächtigen Hengst. Beim Putzen blieb er vollkommen ruhig und genoss, und auch beim Satteln stand er wie eine 1. Ich freute mich schon aufs Probereiten - und das überzeugte mich entgültig. Dieser Hengst was so ruhig und hatte so ein Potenzial - er war perfekt für die Zucht und als Sportpferd für mich! Ich erkundigte mich nach dem Kaufpreis, handelte ein wenig und unterschrieb letzten Endes den Kaufvertrag. 'Kümmern Sie sich bitte gut um ihn, er ist meine eigene Aufzucht', seufzte Herr Moore. 'Ich werde mein bestes geben und Sie werden mit Sicherheit von uns hören', beruhigte ich ihn und sprang ins Auto, um zu Sammy zu fahren.
      Dort lief es dann auch ähnlich. Auch Absolute Zero, so hieß der Quarter Pony-Hengst, hatte unheimliches Potenzial und ich unterschrieb den Kaufvertrag. So fuhr ich auch weiter zu mKay, um mir ihren Shettyhengst anzusehen - Down Under hieß er, war ein Braunschecke und würde sich damit farblich super zu den Paints und Quarter Ponys gesellen. Auch bei ihm unterschrieb ich schnell den Kaufvertrag und lud den kleinen Hengst auch sofort ein, schließlich war er das letzte Pferd, was ich mir angucken wollte.
      Ich fuhr die Route zurück und lud bei Sammy auch Zero ein. Bei Herrn Moore wollte ich Aggressor abholen. Doch als ich ankam, sah Herr Moore ziemlich fertig aus. 'Was ist passiert? Ist was mit Aggressor?' Er schüttelte den Kopf. 'Nein, nicht mit Aggressor...ich hatte nur einen kleinen Streit mit meiner Frau... Ich frage nur ungern, aber hätten sie nicht zufällig Interesse an einem zweiten Hengst? Peckinpah heißt er...ich möchte ihn eigentlich nicht behalten, aber wir können ihn uns nicht leisten...da er aus unserer Zucht stammt und zu nah mit den meisten Stuten verwandt ist, können wir ihn nicht zur Zucht nutzen und so zum Spaß...ich wünschte es ginge, ich hänge so sehr an ihm, aber es geht einfach nicht mehr..und bei ihnen hätte er es sicher gut..' Er sah zu Boden und ich überlegte. 'Eigentlich habe ich schon mehr als genug Zuchthengste...aber vielleicht zeigen sie ihn mir einfach mal, dann überleg ich es mir vielleicht noch anders.' Er lächtelte leicht und ging Richtung Stall - ich folgte ihm. Er holte schnell ein Halfter aus der Sattelkammer und ging dann zu einer Box, in der ein Cremello stand. Moment mal...er war gar kein Cremello! Ganz leicht sah man eine hübsche Overoscheckung, die auch seinen Kopf wie in Farbe getaucht aussehen ließ, in seinem sonst hell fliegenschimmelfarbenen Fell. Er erinnerte mich ein wenig an Vanillecreme mit Sahne.
      Als Herr Moore ihn raussah, durfte ich einen doch relativ schlank gebauten, aber dennoch gut bemuskelten, schönen Paint Horse-Hengst begutachten. 'Er hat einen hohen Vollblutanteil, deswegen ist er relativ leicht gebaut. Sieht man auch gut an seinem feinen Kopf', mit den Worten strich er dem Hengst traurig über die Nüstern. Kurz darauf übergab er mir den Strick.
      Beim Putzen blieb Peckinpah ruhig, er genoss es, besonders, als ich seine wunderschöne, reinweiße Mähne enthedderte. Der Sattel passte ihm nicht richtig, dennoch ließ er ihn sich ohne Widerstand auflegen.
      Auch unter dem Sattel war er sehr begabt und ruhig. Selbst als Coletto aus dem Trailer ausbrach, quer über den Reitplatz stürmte und vor mir aufs Pferd sprang (anscheinend hatte er Sehnsucht), zeigte er keine Anzeichen von Angst, was mich sehr beeindruckte. Für den Geländeritt war leider keine Zeit mehr, da ich ja bereits andere Pferde im Trailer hatte, aber meine Entscheidung war bereits gefällt - ich würde ihn kaufen. So unterschrieb ich auch schnell den Kaufvertrag und lud ihn ein. Danach ging es noch schnell bei Sweet vorbei, um Ice einzuladen.
      Zu Hause ließ ich alle Pferde aus und brachte sie auf die Weide - glücklicher Weise vertrugen auch sie sich auf Anhieb mit meiner mittlerweile verdammt großen Herde. Thomas kam gerade um die Ecke, um meinen Fang zu bewundern, als mein Telefon klingelte. Meine ehemalige Zuchtpartnerin, als Green Hills noch stand, Flair, war dran. Sie klang aufgeregt. 'Monster...züchtest du noch Vollblüter?' Ich blieb ruhig, um sie zu beruhigen. 'Was ist los?' - 'Es gab einen Brand bei mir und ich muss alle Pferde irgendwo unterbringen...ich möchte sie auch nicht mehr, so leid es mir tut, ich kann es nicht...' 'Oh Gott', hauchte ich. 'Kannst du sie vielleicht nehmen?' Ich überlegte kurz und sah mich um. Ich hatte noch eine freie Weide mit Offenstall, beides sollte eigentlich genug Platz für alle Pferde bieten - zumindest vorrübergehend. 'Thomas, hast du deinen Pferdeauflieger noch?' Er nickte. 'Wieso?' - 'In meinen Trailer passen nur 5 Pferde, das reicht nicht.' Er machte große Augen. 'Ich erklärs dir später. Flair? Ich bereite alles vor und komme dann gleich vorbei.' - 'Okay', meinte sie etwas ruhiger und verabschiedete sich. 'Thomas, Flair hatte einen Brand. Sie kann und möchte ihre Pferde nicht mehr halten und hat mich gebeten, sie zu mir zu nehmen. Lass uns eben auf der Weide neben dem See den Stall einstreuen und den Zaun kontrollieren und dann...könntest du mir mit deinem Auflieger helfen, alle rüber zu bringen?' Er nickte leicht schockiert und machte sich sofort auf den Weg zur Weide. Ich schnappte mir noch schnell so viele Ballen Stroh wie ich tragen könnte und folgte ihm.
      Wir streuten eilig den Stall ein, füllten Wasser in die Tröge und gingen den Zaun ab. Zum Glück war er unbeschädigt. 'Fahr schonmal vor, ich hole meinen Trailer und komme dann nach', schlug Thomas vor. Sofort ging ich zu meinem Trailer.
      Schon bald kam ich bei Flair an, die mich aufgebracht erwartete. Nach und nach luden wir die ersten fünf Pferde - die Stuten Ace Of Spades, Black Pearl, Pirate Island, Blue Rag und Pia Facette - in meinen Trailer. Kurz darauf kam Thomas mit seinem Auflieger, in den wir die Hegste luden - El Davino, Warrior, Tschiwabschischi, El Racino, Baceno, Bloody Autumn, Magic Attack, Lord Of The Rings, Riverside, Desperados und Shyguy waren nun sicher verstaut. Auch die Sättel, Trensen, Bandagen, Gamaschen, Halfter und Decken verteilten wir auf Trailer, Auflieger und Fahrerhaus, was ein wenig Packtalent erforderte, das weder Flair noch ich hatten, doch zum Glück hatten wir Thomas.
      Bevor wir losfuhren, ging ich noch einmal durch Trailer und Auflieger und kontrollierte die Pferde. Einige kannte ich noch aus der Zeit, in der Flair und ich zusammen züchteten, El Racino war sogar eins unserer gezüchteten Pferde. Ich wurde ein wenig wehmutig, hatte jedoch nicht großartig Zeit zur Wehmut, denn wir mussten dringend los - wir wollten nicht unbedingt bis spät in die Nacht Pferde ausladen.
      Als wir wieder bei mir ankamen, parkten wir mitten auf dem Weg und fingen an, die gestressten Pferde auszuladen. Wir hatten bei manchen Pferden unsere liebe Mühe und wurden neugierig von meiner bestehenden Herde beäugt, letztenendes standen aber alle Vollblüter und Holsteiner auf der Weide. Thomas und ich lehnten uns an den Zaun und beobachteten, wie die Pferde die neue Weide erkundeten. Sie war ein wenig zu klein für alle. 'Und was hast du jetzt mit denen vor?', fragte Thomas. Ich seufzte. 'Ein paar werde ich vielleicht behalten...aber alle kann ich nicht behalten. Ich denke mal, ich rufe morgen mal Edfriend an, ob sie nicht eventuell Interesse an ein paar Pferden hätte. Sammy vielleicht auch noch. Und dann...mal sehen.' El Davino kam vorsichtig angetapst. Ich strich ihm über seine hübsche Blesse. 'Ich glaube, dich werde ich behalten. Ein wenig hast du mir ja gefehlt, seitdem Green Hills nicht mehr existiert, Süßer. Aber ich weiß noch nicht, was ich mit deinen Freunden mache.' Er schnaubte.
      Thomas ging und ich blieb noch ein wenig, beobachtete die Pferde im Sonnenuntergang und machte mich schließlich zusammen mit Coletto auf den Weg nach Hause.
      Dort kritzelte und codete ich noch einige Ideen für die Website für die neue Zucht und fiel dann erschöpft ins Bett.
      Am nächsten Tag machte ich mich bereits früh auf den Weg zu den Pferden, selbst Coletto war noch nicht ganz wach. Thomas brauchte heute so ziemlich alle Pferde für seinen Reitunterricht, dieses Mal waren unter seinen Schülern auch ältere, fortgeschrittene Reiter, und auch um den Rest meiner Pferde würde er sich kümmern, sodass ich mich voll und ganz um den Verbleib der Vollblüter kümmern konnte.
      Über Nacht hatte ich bereits beschlossen, dass ich noch einen zweiten Hengst behalten konnte, mehr aber nicht.
      Als ich am Gatter stand, hatten sich die Voll- und Warmblüter schon deutlich beruhigt. Flair hatte mir per Mail ein paar Informationen über die Vollblüter geschickt und in Frage kamen Ghostbuster und Bloody Autumn. Vielleicht war dies nicht der richtige Zeitpunkt für einen Proberitt, aber etwas anderes blieb mir nicht übrig, also schnappte ich mir ein Halfter und holte zuerst den Schimmelhengst von der Weide, putzte und sattelte ihn.
      Auf dem Platz war ich als einziger Englischreiter unter vielen Westernreitern heute der Außenseiter. Ich war froh, dass ich die englische Reitweise nicht verlernt hatte. Ghostbuster war mit Sicherheit ein sehr lieber, talentierter Hengst, aber ich wollte auch Autumn noch ausprobieren. Also brachte ich Ghost zurück auf die Weide und brachte seinen Sattel zurück. In der provisorischen Sattelkammer betrachtete ich Autumns Sattel eine Weile. Ein sehr hochwertiger, schöner Dressursattel, besonders weiches Leder, atemberaubende Qualität. Ich griff jedoch zuerst zum Halfter neben ihm, um mir dieses mal den gestiefelten Dunkelfuchs zu holen.
      Bereits am Putzplatz erwies er sich als nervös und temperamentvoll, und das war er auch unterm Sattel. Aber ich fühlte mich sofort wohl. Seine Gänge waren atemberaubend, ich hatte Mühe, auszusitzen, ich spürte sein ganzes Temperament und seine ganze Stärke unter mir. Selbst die anwesenden Westernreiter, die gerade Unterricht nahmen, schenkten uns beeindruckte Blicke. Meine Entscheidung war gefallen.
      Ich putzte den Hengst noch schnell und brachte ihn zurück auf die Weide, wo er freudig von Davino begrüßt wurde, um schnell zwei Anrufe zu tätigen. 'Hallo?', schallte es durch den Hörer. 'Eddi? Ich bins, Monster...' Ich schilderte ihr mein Problem genauestens. 'Ich suche noch ein oder zwei Vollblüter für meine Herde...kann ich nachher mal vorbei kommen?' - 'Klar', willigte ich ein und verabschiedete mich.
      Nun rief ich bei Sammy an. Auch ihr schilderte ich mein Problem, woraufhin sie vorbeikommen wollte.
      Eddi und Sammy kamen ungefähr zur gleichen Zeit vorbei und sahen sich die Pferde an. Kurz besprachen wir, wer Interesse an wem hatte, und die beiden verschwanden auf den Platz, zum Probereiten. Am Schluss stand fest: Eddi würde Ace Of Spades und Lord Of The Rings nehmen und Sammy würde mir mit Pirate Island, Black Pearl, Warrior, El Racino, Ghostbuster und Tschiwabschischi ebenfalls einige abnehmen. Wir einigten uns darauf, dass die beiden die Pferde die nächsten Tage direkt abholten, damit sie nicht noch mehr Stress wegen des geringen Platzes und mangelnder Auslastung aufgrund meines Zeitmangels hatten.
      Auch an diesem Tag fiel ich erschöpft ins Bett und schlief sofort ein, sodass ich gar nicht merkte, dass ich schon bald einen Hund und eine Katze im Bett hatte...
    • Sosox3
      2. Pflegebericht - Februar 2014
      Monsterflosse, 20.Februar 2014

      Seufzend saß ich im Auto. Mir wurde alles zu viel, so schön diese Landschaft auch war, ich konnte sie einfach nicht mehr sehen. Es war ewig her, dass ich verreist war.
      An der Weide erwartete mich bereits Thomas, er hatte bereits einen Ausritt mit den seinen kleinsten Reitschülern auf Nevaeh, Gisela, Taciturn, Lady Gina, Rebellious Dots, Sternenblick und Avero gewagt und brachte gerade Goodbye Graceful auf die Weide. 'So spät heute?', neckte er mich. Ich nickte nur und wandte mich einer meiner Neuankömmlinge Ensnare The Sun zu. 'Wollen wir mal prüfem. pn Sunny und Lovely Summertime das Gelände hier gefällt? Wir könnten Outlaw Torn, Scream Aim Fire und Dakan El Assuad mitnehmen, dann lernen die drei auch gleich was kennen.' Mir gefiel sein Vorschlag und so schnappte ich mir Sunnys Halfter, putzte und sattelte sie, während Thomas das gleiche bei Summer tat, Danach legten wir Outlaw, Fire und Dakan die Halfter an, jedoch ohne Führstrick, sie würden wohl von sich aus folgen.
      Als wir uns in den Sattel schwangen, waren Sunny und Summer angesichts der neuen Umgebung noch etwas nervös, beruhigten sich aber schnell. Die beiden Stuten schienen sich prächtig zu verstehen und die Fohlen liefen uns brav hinterher, als wir unsere Runde durch den Wald und um den See drehten. Als wir wieder an der Weide ankamen, entließen wir die fünf wieder in die Freiheit. Ich schaute Thomas an. 'Plan für heute?', fragte ich. Er überlegte kurz. 'Ich habe bereits mit As War Fades und Aggressor gearbeitet, Samarti hat sich heute um Bloody Autumn gekümmert, er ist also auch schon gelaufen. Riverside und El Davino könnten einen Ruhetag gebrauchen, ebenso wie Peckinpah, er hat gestern gut mitgearbeitet. Blue Rag kränkelt ein wenig und Abigail hat einen schlechten Tag, sodass sie heute vielleicht auch besser auf der Weide bleibt. Bleiben also noch Kristy Killings, The Morticians Daughter und Ghost Of The Midwinter Fires. Du siehst heute nicht wirklich fit aus, also - ich kümmere mich um Mausi und Kristy und du arbeitest mit Ghosti und gönnst dir dann ein wenig Ruhe?' Sah man mir das so an? Ich willigte ein und schnappte mir das größte Halfter im Stall, um ein wenig mit Ghosti zu arbeiten. Der junge Hengt war noch komplett roh, er kannte zwar das Fohlen-ABC und folgte auch willig, die Arbeit auf dem Platz war ihm jedoch noch gänzlich fremd.
      Freundlich begrüßte mich der Hengst auf der Weide und ich legte ihm sein Halfter an, um ihn auf den Platz zu bringen. Dort hakte ich erst einmal den Führstrick aus und ließ ihn laufen, während ich eine Art Round Pen improvisierte. Ghosti schnupperte neugierig an der Longe, die ich mittlerweile als Untenrstützung zu uns geholt hatte. Ich hakte sie jedoch nicht in sein Halfter, sondern nutzte sie als Unterstützung, um ihn zum Laufen zu bewegen. Schnell hatte er verstanden was ich von ihm wollte, und lief unbeeindruckt im Schritt um mich herum. Ich baute ein wenig mehr Druck auf und rief 'Teeerab!' Ghosti war erst irritiert, fing dann aber an zu traben und senkte bald entspannd den Kopf. 'Braaav', lobte ich. Selbst den Richtungswechsel verstand er schnell - das sollte genug für heute sein. Ich hakte den Führstrick wieder in Ghostis Halfter und brachte ihn zurück auf die Weide.
      Dort begegnete ich Thomas mit Kristy. 'Sag mal Larissa, hast du schonmal an Urlaub gedacht? Irgendwo in ein anderes Land? Spanien vielleicht? Oder sogar Amerika, da kannst du gleich was über Paints erfahren?' Erstaunt sah ich ihn an. 'Sehe ich so fertig aus?' Er lachte ohne meine Frage zu beantworten. 'Geh nach Hause, gönn dir Zeit mit Coletto und Krümmel und informier dich mal ein bisschen, ich glaube, eine Reise täte dir mal gut, mal ein anderes Umfeld, weg von hier. Ich schmeiß das schon. Und wenn du wegfährst, kümmere ich mich schon um den Hof, die Pferde und gerne auch um Krümmel und Coletto. Ich hab ja jetzut notfalls auch Reitschüler, die ich versklaven kann.' Das brachte tatsächlich auch mich zum lachen. Ich verabschiedete mich und fuhr nach Hause.
      Nach einem ausgiebigen Waldspaziergang mit Coletto setzte ich mich vor meinen Computer. Coletto machte es sich neben mir, Krümel auf mir gemütlich. Ich startete meine Suche nach geeigneten Reisezielen, fand jedoch nur wenig Begeisterung für Spanien, Italien & Co. Amerika würde mich schon irgendwo interessieren - aber so ganz das Wahre war das auch nicht. Da kamen mir diese wunderschönen, goldglänzenden Pferde in den Kopf, die Achal Tekkiner, wie Edfriend einige besaß. Ihr Alazar war einfach wundervoll! Ich googlete ein wenig und fand einige Gestüte in Russland, Afghanistan und der Mongolei, bei denen mich ein Besuch reizen würde. Entscheiden wollte ich mich jedoch noch nicht. Da es mittlerweile spät geworden war, schaltete ich meinen Computer aus und legte mich ins Bett.
    • Sosox3
      3. Pflegebericht - Juli 2014
      Sammy, 18.Juli 2014

      Besuch bei Monsterflosse!

      Unbroken Soul of A Rebel, As War Fades, Dissident Aggressor, El Davino, Bloody Autumn, Riverside, Pekinpah, Sternenblick, Avero, Ghost of the Midwinter Fires

      Rebellious Dots, Outlaw Torn, The Morticians Daughter, Kristy Killings, Goodbye Graceful, Nevaeh, Gisela, Abigail, Blue Rag, Ensnare the Sun, Scream Aim Fire, Taciturn, Dakan el Assuad, Lovely Summertime, Lady Gina

      Leise vor mich hinsummend, fuhr ich auf Monsterflosse's Hof und stellte mein Auto ab. Ich hatte meiner Freundin versprochen, mich heute um ihre Pferde zu kümmern. Es war erst kurz nach sieben Uhr morgens. Da ich sehr viel vor mir hatte, hatte ich es für klüger gehalten, gleich morgens mit der Arbeit zu beginnen. Durch meine vielen Trainingseinheiten mit As War Fades kannte ich mich bereits gut auf dem Hof aus und steuerte zielstrebig auf den Hengststall zu. Dort wurde ich bereits mit ungeduldigem Scharren und hungrigem Wiehern begrüßt.

      "Ja, ja ist schon gut, bin ja schon dabei ihr Hübschen!", rief ich fröhlich und ging in die Futterkammer, wo ich anhand des Futterplans jedem Hengst sein Frühstück zusammen stellte.

      Dann stellte ich die Eimer übereinander in eine Schubkarre und lief die Stallgasse hinunter. Ich beschloss bei Monsters Neuzugang, dem Tinkerhengst Ghost of the Midwinter Fires anzufangen. Der wunderhübsche Schecke starrte mich auffordernd an und machte dann brav Platz, während ich sein Futter in die Krippe kippte. Während Ghost gierig zu fressen begann, wurden die anderen Hengste wieder unruhig. Ich blieb vor As War Fades' Box stehen und sah den Paint Horse Hengst tadelnd an. "Na na, was ist denn das für ein Benehmen, hm? Wenn die Jungspunde nicht warten können okay, aber du?"

      Dann lächelte ich, gab dem schönen Hengst sein Futter und strich ihm sanft den blonden Schopf aus der Stirn. Weiter ging es mit den beiden Shetland Ponies Avero und Sternenblick. Die Zwerge fielen regelrecht über ihr Futter her und beachteten mich nicht weiter. Auch Monster's Vollblut Hengste Bloody Autumn, Riverside und El Davino waren schnell versorgt. Letzterer war der Vater meines Rapphengstes El Racino und ich konnte es kaum glauben, wie ähnlich sich die beiden charakterlich waren.

      Zuletzt blieben nur noch Pekinpah, Dissident Aggressor und Unbroken Soul of A Rebel. Ich begann mit dem braun weiß gescheckten Paint Hengst Rebel und streichelte ihm sanft über die strahlend weiße Blesse. Der Grullo Tobiano Dissident Aggressor schmuste sogar ein wenig mit mir, bevor er sich würdevoll seinem Futter zuwandte und Pekinpah hatte es mir sowieso angetan. Der Porzellanschecke gehörte zu meinen Lieblingen unter Monster's Pferden und ich hoffte sehr, ihn eines Tages trainieren zu dürfen.

      Nachdem ich die Schubkarre wieder weggebracht hatte, ging ich hinüber in den Stutenstall, um auch den Damen des Hofes ihr Frühstück zuzubereiten.

      Hier bekamen als erstes die Shetlandpony Damen ihr Kraftfutter. Das waren die süße Rebellious Dots, Taciturn und Lady Gina. Die drei Zwerge machten sich genau wie ihre männlichen Freunde gierig über das Futter her, während die anderen Stuten lauthals protestierten. Als nächstes kümmerte ich mich um Monster's Quarter Ponies, Gisela, Nevaeh und Scream Aim Fire. Alle drei warteten brav ab, bis das Futter in ihren Krippen war und begannen erst zu fressen, als ich ihre Boxen wieder verlassen hatte. Danach war Kristy Killings an der Reihe. Die hübsche Stute hatte ich bereits im Western trainiert und sollte sie demnächst auch noch höher ausbilden. Nachdem nun auch die Fohlen Dakan El Assuad - ein Halbbruder meiner Ravenback - und der kleine Paint Hengst Outlaw Torn versorgt waren, kümmerte ich mich um die Englische Vollblut Stute Blue Rag und anschließend um ihre Boxennachbarin Lovely Summertime. Dann waren Ensnare the Sun und Abigail an der Reihe, bevor es zuletzt zu Goodbye Graceful und The Morticians Daughter ging. Nachdem ich auch hier Schubkarre und Eimer ausgewaschen hatte, war eine angenehme Ruhe eingekehrt, in der nur das beruhigende Kauen der Pferde zu hören war. Ich schnappte mir einen Besen und begann draußen den Hof zu fegen. Anschließend äppelte ich die weitläufigen Weiden ab.

      Nachdem auch das geschafft war, ging ich zurück in den Hengststall und stellte zufrieden fest, dass die schönen Tiere mittlerweile aufgegessen hatten. Also holte ich einen nach dem anderen aus seiner Box und stellte sie auf die Paddocks. Da ich nicht wusste, welche Hengste sich gut verstanden, ging ich lieber kein Risiko ein. Anschließend durften auch die Stuten nach draußen. Hier wählte ich eine der größten Koppeln und führte die Stuten immer zu zweit hinaus. Nachdem ich mich eine Weile lang vergewissert hatten, dass sie keinen Blödsinn anstellten, kehrte ich in den Stall zurück und machte mich daran, alle Boxen auszumisten.

      Zwischendurch gönnte ich mir immer wieder kleinere Pausen und als ich schließlich die letzte volle Schubkarre auf dem Misthaufen ausleerte, atmete ich erleichtert auf. Das war ganz schön anstrengend gewesen. Nun war es auch höchste Zeit, den Stall fertig zu richten, da ich die Pferde ja auch wieder hinein holen musste. Also schmiss ich in jede Box einen großen Haufen Heu, kontrollierte die Tränken und fegte anschließend die Stallgassen. Dann bewaffnete ich mich mit Putzzeug und begann die Stuten herein zu holen. Als ich alle bis auf Kristy Killings und Ensnare the Sun im Stall hatte, begann es bereits langsam zu dämmern. Ich gähnte, holte die beiden Stuten von der Koppel, putzte sie flott über und brachte sie dann in den Stall. Fehlten nur noch die zehn Hengste. Auch sie führte ich wieder einzeln zum Putzplatz, säuberte Hufe und Fell, verlas die Schweife und kämmte die Mähnen. Dann durften die Guten zu ihrem Abendessen in den erleuchteten Stall.

      Zum Abschluss kontrollierte ich noch einmal ob alle Boxen richtig verschlossen waren, löschte das Licht in den Ställen und machte mich auf den Heimweg. Demnächst würde ich wiederkommen, um das eine oder andere der Pferde ein wenig zu bewegen...
    • Sosox3
      4. Pflegebericht - Oktober 2014
      Muemmi, 22.October 2014
      1. Pflegebericht Gestüt Naundorf private Zuchtpferde

      Ich war verrückt. Total verrückt.

      Ich sah über die neu restaurierten Stallungen von Naundorf hinweg und fasste mir an den Kopf. Ob es richtig war, alle wieder hier her zu holen? Der Hof würde jetzt schon wieder überlastet sein, dachte ich mir, aber dann ging doch alles ziemlich glatt von der Bühne. Die Stallungen waren auf den ersten Blick nicht wirklich zu verwenden, aber mit etwas Reinigungsarbeit und Liebe sahen sie wieder fast aus wie neu. Hier und da war etwas zu restaurieren und der Putz zu erneuern, aber ich hatte endlich eine wunderschöne, große Sattelkammer mit gemauertem Gewölbe und gekalkten, weißen Wänden, wie ich sie mir schon immer erträumt hatte. Ich ging hinaus, als ich das letzte Zaumzeug und den letzten Sattel aufgehängt hatte und soweit alles dort verräumt war. Auf dem Hof wuselte es nur so von Leben. Ich hatte einige Boxen herrichten lassen, damit sie extra für Einstellpferde zu vermieten waren und freute mich über die zusätzlichen Einnahmen. Auch kamen die Arbeiten am Haupthaus endlich zu einem Ende und ich konnte mich wieder auf meine Lieblinge konzentrieren – meine alten Zuchtpferde vom Gestüt Ammersee, wie sie zu anfangs bestand. Da waren der kräftige Butch mit seinem stichelhaarigen, blau-grauem Fell und dem flauschigen Behand an den Beinen, die sportliche Little Sweetness, die wieder mit einem Fohlen trächtig ging, meine vier Rabauken Säufer, Rasputin, Weyganda und Red, die auf einem abgesperrten Sandplatz den Matsch nur so spitzen ließen, während sie herumalberten und aufgedreht auf den Trubel im Hof reagierten, die wunderschöne Lacura, mit ihrem samtweichen, schokoladigen Hals und der feinen Mähne, sowie ihre beste Freundin Seana, die sie seit Kindestagen an kannte und liebte, der verschmuste Polarfuchs, der sich von Raspu und Co nicht ablenken ließ und sich immer Streicheleinheiten und Leckerlis bei mir abholte, wenn ich am Zaun entlanglief und letztenendes die cremefarbene Graceful, der einzige Neuzugang im Zuchtstall außerhalb der Welshis. Sie stand etwas Abseits der anderen Stuten auf ihrem Paddock und nippte an den letzten Resten Heu, das ich heute morgen auf den Paddock geworfen hatte – um mich dann gleich wieder zu verfluchen. Es war windig und so hatte sich der hauptsächliche Teil davon in alle Himmelsrichtungen verteilt. Aber neben dem Heu lagen auch tausende, bunte Blätter im Dreck und Matschwasser der Wege und gaben dem Gestüt, das ich erst im Sommer mit Aufnahme eines Kredites gekauft hatte. Der alte Besitzer lebte immer noch in seinem Haus auf dem Grundstück und half so oft mit, wie er nur konnte. Meistens saß er im Haupthaus und verwaltete die Einsteller und Hotelgäste, somit konnte ich mich um Pferde und Schafe kümmern. Letztere waren ein Geschenk von Uwe, er wusste von meiner Liebe für Neuseeland und holte ein Stück davon hier her. So war ich im Besitz von einem Bock und vier Mutterschafen. Idefix machte sich oft einen Spaß daraus, die vier zu ärgern, solange der Bock nicht in der Nähe war. Er wusste, mit ihm ist nicht zu spaßen.

      So lief ich jetzt also hinüber in die Stallungen und begann mit der Fütterung, bevor ich die Pferde rein holte. Sie mussten sich noch etwas eingewöhnen, denn sie waren noch nicht so lange hier, aber ich sah, dass sie zufrieden waren und so war ich auch glücklich. Als ich die letzten Reste der Gasse gekehrt hatte und der Zuchtstall abgearbeitet war, ging ich hinüber zu den Welshpferden.
    • Sosox3
      5. Pflegebericht - Februar 2015
      Kurzer Ankunftsbericht von Goodbye Graceful
      Veija, 20.Februar 2015

      Schon lange hatte ich die schicke Cremellostute im Blick gehabt, doch immer war mein Gebot zu niedrig gewesen. Nach ein paar Wochen sparen hatte ich einen erneuten Versuch gewagt und die Stute doch tatsächlich ergattert! Aaron hatte sich sofort mit ihr angefreundet und wollte vielleicht im Sommer auf einem kleinen Distanzritt starten, weil ihn das fast noch mehr interessierte als der Springsport.
      Lächelnd luden wir die Hübsche aus dem Hänger und stellten sie in eine der Boxen im Stutenstall, ehe ich ihr die Transportdecke und die Gamaschen abnahm und ihr kurz über die Kruppe streichelte. "Good girl", sagte ich und lächelte zufrieden, als die Stute ihren Kopf in meine Hand legte und leise schnaubte. "Ja, du wirst es gut bei uns haben", versprach ich ihr und verlies den Stall, um den Hänger umzuparken.
    • Sosox3
      1. Trainingsbericht - Februar 2015
      Veija 28.2 2015
      Distanztraining: Grace E auf A

      Im Moment war mal wieder gar keine Zeit für die Pferde. Ein Wunder, dass ich mit dem Trainieren nachkam. Doch heute würden wir uns um alle Tiere kümmern, schließlich sollten sie bald Kör- und Krönbereit sein!
      Ich schmiss Bellas Vielseitigkeitssattel auf ihren Rücken, Aliena kümmerte sich um Princess, Alexis kümmerte sich um Wimpy, Caleb um Amarula und Aaron um Shadow, die mit Abstand die bravste von allen war.
      Die Strecke war schnell ausgesucht: die selbe wie für alle anderen Pferde, die wir auf A bringen wollten. Also ging es nach dem satteln schon los. Zunächst über den Hof, auf den Feldweg. Dann eine lange Schrittstrecke, einen Berg hoch im Galopp, ein wenig Trab, eine lange Schritstrecke, eine Galoppstrecke und eine lange Trabstrecke. Dann waren wir auch schon wieder daheim und konnten sagen, dass die Pferde mit ein wenig mehr Training fertig für die Klasse A waren. Fertig für ihre Box stellten wir die 5 Pferde weg, ehe 5 andere an der Reihe waren.
      Nun ging es um Summer, Honey, Ally, Bailey und Goddess. Wir entschieden uns spontan, wer wen reiten sollte, wobei ich mich für Goddess entschied. Schließlich konnte ich nicht immer die selben Pferde reiten- aber es gab welche, auf die ich niemand sonst lies; normalerweiße. Zu diesen Pferden gehörten Gipsy und Bella.
      Also ging es ans satteln. Wir brauchten ein wenig länger, als vorher, weil die 5 auf der Koppel gestanden hatten und dementsprechend aussahen. Doch endlich ging es los!
      Wir ritten die selbe Strecke wie eben: zunächst über den Hof, auf den Feldweg. Dann eine lange Schrittstrecke, einen Berg hoch im Galopp, ein wenig Trab, eine lange Schritstrecke, eine Galoppstrecke und eine lange Trabstrecke. Dann waren wir auch schon wieder daheim. Leider dämmerte es nun, weshalb diese fünf die Letzten für heute waren. Nach dem absatteln kamen sie in die Box, wo sie reichlich Heu und Kraftfutter bekamen, damit das Training in den nächsten Tagen besser weitergehen konnte. Nun gingen alle ins Bett und freuten sich auf morgen- oder auch nicht. Denn es stand noch mehr Arbeit an.
      Schon am frühen Morgen waren wir alle auf den Beinen und machten Toy, Sheza, Grace, Gen und Spooky fertig.
      Nun standen wir vor der Frage, wer die Hengste reiten sollte. Zum Schluss entschieden wir uns dafür, dass ich meinen geliebten Spooky ritt und Caleb sich Gen schnappte. Aliena ritt Toy, Alexis Sheza und Aaron Grace. Nach dem satteln also ritten wir auf den Hof, wo wir uns nach dem nachgurten auf die Pferde setzten. Wir ritten die selbe Strecke wie am Tag zuvor und konnten am Ende des Trainings 5 erfolgreich in der Klasse A laufenden Pferde vorstellen. Etwas schneller als gestern machten wir die Tiere für die Koppel fertig, ehe neue fünf folgten. Funky, Ali, Winny, Blue und Flint. Auch mit ihnen waren wir ruck zuck auf der Strecke und wieder zurück. Für zehn Pferde hatten wir heute noch Zeit. Doch wir alle wollten Feierabend machen, weshalb wir uns doch sehr beeilten. Die nächsten waren: Dash, Suke, Sol, Gipsy und Emil.
      Hier waren die Reiter sofort klar- naja, zwei davon. Gipsy würde ich reiten und Emilio würde von keinem Anderen außer außer Aaron geritten werden. Nach dem satteln ging es auf die Pferde und auf die Strecke. Weil wir ein wenig auf den alten Wallach achten mussten, blieben Aaron und ich ein wenig zurück, während die anderen drei ihre Pferde ganz normal trainierten. In dieser Zeit verquatschten Aaron und ich uns, so dass wir viel zu spät am Hof ankamen, und es schon dunkel wurde. Da wir nichts riskieren wollten, beließen wir es für heute dabei und brachten alle Pferde weg.
      Am morgigen Tag waren alle ziemlich schlecht gelaunt. Sie hatten alle Muskelkater- verständlicherweise. Doch die Arbeit musste getan werden und wir waren fast fertig!
      Es fehlten nur noch: Skrudi, Vin, Hartmut, Letty, Ops, Snuff, Heart und Maracuja, die bald wieder zurück an Ofagwa gehen würde. Nichts desto trotz, trainierte ich sie mit.
      Wir mussten die Pferde zwar aufteilen, und mit Snuff, Heart und Cuja zu dritt gehen, doch es lohnte sich allemal.
      Am Ende des Tages waren alle Pferde in Distanz auf der Klasse A angelangt! Wir hatten zwar über einen Monat mit dem ganzen Training gebraucht, doch hauptsache wir konnten sie jetzt weiter fördern.
    • Sosox3
      2. Trainingsbericht - März 2015
      Veija, 30.3.15
      Distanztraining A auf L mit Comeback of a fallen Goddess, Croatoan, Sheza bat cat und Goodbye Graceful

      Nun war der Tag fast rum, doch eine Abteilung bekamen wir noch hin. So sattelte ich Goddess, Aaron Croatoan, Aliena Sheza und Alexis Grace. Caleb musste leider zu Hause bleiben und die Ställe misten.
      Das satteln der vier Pferde verlief recht schnell, so dass wir wirklich fix auf den Rücken der Pferde saßen und im Wald unterwegs waren. Ich hatte mir für diese Gruppe eine kleine Übung ausgedacht. So eine Art Staffellauf. Aliena und ich waren ein Team sowie Alexis und Aaron.
      Aliena und Aaron starteten am See, Alexis und ich standen ein riesiges Stück weiter hinten und warteten. Aliena und Aaron galoppierten von ihrer Position an und bestritten einen Wettkampf. Wenn sie dann bei uns ankamen, schlugen sie ab und Alexis und ich galoppierte ebenfalls an, zurück zum Stall. Wenn Alexis vor mir ankam, hatten sie und Aaron gewonnen. Kam ich vor ihr an, hatten Aliena und ich gewonnen.
      So starteten wir den Wettkampf auch. Aaron auf Croatoan war ein gutes Stück schneller als Aliena auf Sheza, doch nachher hatte Alexis auf Grace keine Chance gegen mich und Goddess, so dass letztendlich mein Team gewann. Caleb kam etwas verwundert aus der Stallung, als er ein auf den Hof galoppierendes Pferd nach dem anderen sah. "What's going on?!", fragte er mich. Ich antwortete ihm nur knapp: "Just a little game.", ehe ich mich von Goddess's Rücken schwang und sie ihm in die Hand drückte. "I have lots of other work so...", sagte ich und bekam nur einen grimmigen Blick zugeworfen. Die anderen kümmerten sich selbst um ihre Pferde.
    • Sosox3
      6. Pflegebericht - April 2015
      Veija, 2.4.15
      Pflegebericht für alle meine Pferde
      "Darling"

      Schon früh am Morgen waren meine Mitarbeiter und ich auf den Beinen. Schließlich stand heute eine Art "Frühlingsputz" an, in dem wir alle Pferde bewegen wollten und ihnen ein wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen.
      Wir begannen im Stutentrakt, wo Caleb, Aaron, Alexis, Aliena und ich nacheinander Bella, Princess, Devil Rosy, Amarula, Shadow, Summer und Like Honey and Milk in die Führanlage brachten, ehe wir uns um die Boxen kümmerten. Nach einer halben Stunde waren diese wieder sauber, so dass wir in jede Box einen Sack "Streupellets" schütteten, ehe wir die Heunetze auffüllten, das Wasser kontrollierten und jedem Pferd seine Ration Kraftfutter dosierten. Dann kamen die 8 Pferde wieder rein. An eine Pause war jedoch nicht zu denken, da wir nun Angelic Desolation, Bailey, Goddess, Croatoan, Sheza, Crow, Grace & Pluie in die Führanlage brachten, ehe wir auch deren Boxen ausmisteten. Raised from Hell und Annie blieben im Stall. Annie sollte sich noch ein wenig einleben, bevor es an die Arbeit ging. Raised from Hell bekamen wir nur mit Mühe ausgemistet, da sie noch nicht wirklich händelbar war. Seufzend schüttelte ich den Kopf. Sie war wohl ein Pferd, dass man brechen musste, um mit ihr arbeiten zu können. Caleb und ich würden uns in der nächsten Zeit wohl mit ihr beschäftigen müssen... Nun kamen die 8 wieder rein und stürzten sich auf ihr Kraftfutter.
      Weiter ging es zu den Hengsten. Gen, Spooky, Funky, Ali, Winny, Blue, Flint und Pathy kamen ebenfalls in die Führanlage. Siku stellten wir in den Round Pen, Sol kam kurz auf die Koppel. Zues stand noch immer in Penals eingezwängt auf einem Stück der Koppel, weshalb wir ihn nicht ausmisten mussten. Erneut waren wir nach einer guten halben Stunde fertig, so dass alle Pferde wieder in ihre Boxen zurück konnten- ganz zum Leidwesen von Sol, dem das bisschen Gras, was zur Zeit auf der Wiese war, sichtlich schmeckte.
      Weiter ging es zu den Vollblütern, wo wir in den letzten Tagen zwei Neuzugänge bekommen hatten.
      Erneut brachten wir die Pferde in die Führanlage. So waren Hell, Nova, Jagger, Faster, Abby, Zucker, Manni und April innerhalb 5 Minuten in Bewegung. Faster stellten wir in den Round Pen, da wir ihn nicht gerne mit den Stuten zusammenliesen. Nach etwa einer halben Stunde waren wir soweit fertig, dass die Pferde wieder reinkonnten.
      Es war fast geschafft, denn es fehlten nur noch 2 Stallteile. Nun waren wir also bei den Sportpferden angelangt: Gipsy kam auf die Koppel, Skrudi, Vin, Haengur und Glaeta kamen zusammen mit Ops, Oca, Snuff und Heart in die Führanlage. Emilio, Antrax, Maracuja, Callus und Kunis stellte ich auf verschiedene Koppeln. Für die Pferde viel zu schnell waren wir fertig mit der Arbeit, denn sie wollten liebend gerne noch weiter grasen. Doch alles fanden wieder ihren Platz in ihren Boxen.
      Nun gingen wir zu den Jungpferden in den großen Offenstall. Lächelnd begrüßten wir Lil, Holly, Action, King, Enjoy, Striga, Gulrót, Peppy, Dawn, Wildfire, Harley, Charly, Secret, Wusel, Náttdís, Aquila, Nucu und Nani. Wir verbannten alle Fohlen aus dem überdachten Bereich des Stalls, so dass wir in Ruhe ausmisten konnten. Aliena und Alexis gingen zudem noch über die Koppel und äfpelten diese ab. Als wie fertig waren, konnten die Fohlen und Jungpferde wieder unter den überdachten Teil. Es fing nun ziemlich stark an zu regnen, weshalb alle unter Dach wollten. Natürlich spielte Wildfire wieder mit dem Stroh und schmiss alles durch den Stall. Lachend schauten wir den Tieren zu, ehe wir überlegten, ihnen beim nächsten Misten auch Pellets zu geben. Doch uns war es lieber, die Fohlen schliefen im warmen Stroh.
      Wieder im Hauptstall angekommen, zog mich Caleb zur Seite. "So... something changed", sagte er unerwartet zu mir und ich merkte, wie mein Herz in meiner Brust hämmerte. "Something changed?", fragte ich ihn. "Yes, darling", sagte er in seinem charmanten Ton. In letzter Zeit hatte er mich immer öfter darling genannt, ohne dass er mir wirklich aufgefallen war- naja, jetzt viel es mir auf. "I'm sorry..", sagte er noch leise, ehe er seine Lippen auf die Meinen presste. Völlig verwirrt reagierte ich einfach gar nicht und stand stocksteif vor ihm, ehe ich den Kuss leicht erwiderte. Viel zu plötzlich löste er sich von mir und verschwand einfach in der regnerischen Nacht. "Wow..", sagte ich leise und strich mir über die Lippen, bevor ich ein unterdrücktes Lachen hörte. Aaron hatte uns gesehen. "Na was der Kerl vorhat...", sagte er unschuldig und zuckte mit den Schultern. Natürlich wusste er über Calebs Vorhaben bescheid, doch er wollte mir nichts verraten. Verwirrt ging dann also zurück ins Haus, wo ich mich nach dem Duschen sofort ins Bett legte.
    • Sosox3
      7. Pflegebericht - Juni 2015
      12. Juni 2015 by Veija
      Pflegebericht für alle Pferde

      Thunderstorm? Are you kidding?!



      Benommen schaute ich auf die Uhr. Schon 12? Draußen krachte es einmal laut, was mich zusammenfahren lies. Der Wetterbericht hatte doch Recht behalten. Es schüttete wie aus Eimern und immer wieder zuckten Blitze vom Himmel, gefolgt von einem höllischen Lärm. Ich stand auf und blickte nach draußen. Ich konnte meinen Augen kaum trauen! Da standen meine Pferde, im Gewitter!
      Sofort war ich hellwach und zog mich mehr schlecht als Recht an, ehe ich nach unten stürmte und meine Mitarbeiter zusammenrief: "WER von euch hat die Pferde raus gestellt?!", fragte ich die vier doch keiner wollte mir antworten. "Leute, Regenjacken an und ab! Guckt dass die alle zurück in den Stall kommen!", fauchte ich sie an und zog mir ebenfalls meine Regenjacke an, ehe ich zu den Zuchtstallungen stürmte. Bella, Amarula, Grace und Nova bekam ich alle zusammen in den Stall, ehe mir Brother, Spooky und Funky schnappte und sie in den Stall brachte. Eigentlich musste ich die Pferde nur von ihren Paddocks in den Stall scheuchen, doch das war leichter gesagt, als getan. Schließlich sahen alle Boxen aus wie Sau, weil sich noch niemand erbarmt hatte, diese zu misten. Kurz seufzte ich. Also musste ich nachher ran.
      Nun ging es weiter zu den Vollblütern. Hell, Jagger, Faster, Augen auf, Zucker und Wild Reflex waren von der Koppel schon wieder in ihrem Stall. Lamperd, Nyanda, Sacramento, Scoubidou, Seattle Slew, Pria und Horror brachten Caleb und ich noch zusammen in ihre Stallungen. Auch die beiden Stalltrakte der Vollblüter waren noch nicht gemacht. Seufzend verdrehte ich die Augen und machte mich nun mit Caleb und Aaron im Schlepptau auf zum Trainingsstall. Zum Glück hatten Aliena und Alexis schon fast die Hälfte der Pferde im Stall! So befanden sich Genuine, Gipsy, Lil Princess, Skrudi, Wimpy, Cherokee, What Lies Ahead, Gun and Slide, Moon, Summertime, Dawn of Hope, Emilio. Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Goddess, Sheza, Sweety und Siku schon im Stall. So holten wir zu fünft noch Náttdís, Eldrian, Solitary, Pluie, Cauldron, Annie, Silver, Blue Gun, Possible Pasts, Smoking Chex, King Gun, Sue und Ravi in den Stall. Auch ihre Boxen mussten alle noch gemacht werden, doch zunächst gingen wir zu den Jungpferden am Offenstall.
      Crescent Wolf, Crow, Holly, Harley, Ocarina, Raised from Hell, Lena, Striga, Aquila und Peppy Ann kamen in den Offenstall für die Stuten, dessen Stalltür ich schließen konnte, damit die Pferde für den Tag drin blieben. Zues musste leider in seinem provisorischen Paddock bleiben, so Leid es mir tat. Wildfire, Omira, Kunis und Gunna Whiz kamen in ihren Offenstall, wo ich ebenfalls die Tür schloss. Seufzend trug ich nun jedem auf, welche Pferde er zu misten und zu füttern hatte.
      Also ging ich in den Zuchtstall und kümmerte mich um die dortigen Pferde. Im Moment erwartete keines der Tiere Nachwuchs, was auch nicht so schlecht war, denn ich war ja gerade erst dabei, eine Zucht aufzubauen. Da konnten die Tiere ruhig noch ihr Leben genießen, fernab vom täglichen Training. Eigentlich hatten es die Zuchtpferde und die Jungpferde bei mir am Besten. Sie konnten den ganzen Tag fressen und ihr Leben genießen.
      Kurz lachte ich, ehe ich kopfschüttelnd den Stall verlies. Ich war schon fertig und bereitete nun das Mittagessen vor, was wir um geschlagene 17 Uhr essen würden. Tja, die Pferde gingen eben vor.
    • Sosox3
      3. Trainingsbericht - Juni 2015
      29. Juni 2015 by Veija
      Trainingsbericht
      Distanz A auf L : Skrúður, Zuckerschock, Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Firewalker
      Distanz L auf M: Goodbye Graceful



      [...]Nachdem das Training der Galopper so gut funktioniert hatte, waren die Distanzer dran. Skrúður, Zuckerschock, Drag me to Hell, Jagger, Faster und Firewalker sollten von A auf L gebracht werden, Goodbye Graceful von L auf M. Da es 7 Pferde waren und wir nur 5 Leute, lud ich zwei Nachbarn von uns ein, die selbst Distanzpferde hatten, ob sie nicht ein Töurchen mit uns drehen wöllten. Natürlich willigten sie ein und so kam es, dass einer von den beiden den Isländerhengst Skrudi und der andere Zuckerschock ritt. Ich ritt meine liebe Grace, da ich mich doch im Westernsattel eher zu Hause fühlte, als im Vielseitigkeitssattel. Caleb ritt Hell, Aliena Faster, Alexis Jagger und Aaron Firewalker. Die zwei verstanden sich mittlerweile wirklich schon sehr gut und Walker war wirklich ein unkompliziertes Pferd!
      Damit die Hengste nicht zu wuschig wurden, ritten Walker und Skrudi ein paar Pferdelängen vor den Stuten. Es ging bergauf und bergab, im Schritt, im Trab und im Galopp, bis wir schließlich nach gut 20km wieder zu Hause ankamen. Die nächsten Tage steigerten wir die Strecke und so konnten wir am Ende der Woche stolz verkünden, dass alle Pferde ihre Aufstufung geschafft hatten.[...]
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Sosox3
    Datum:
    10 Nov. 2015
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    EXIF Data

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    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Goodbye Graceful
    ♣--------------------------------------♣
    Abstammung
    Ronny the Fabulous x Caddo Susanna
    Unb. x Unb. | Ubk. x Ubk.
    ♣--------------------------------------♣

    Exterieur
    Rasse Paint Horse
    Geschlecht Stute
    Alter 17 Jahre [**.**.1998]
    Stockmaß 1.56 m
    Fellfarbe Cremello Tobiano
    Abzeichen -

    ♣--------------------------------------♣

    Interieur & Beschreibung
    Ruhig | Geduldig | Freundlich | Leichtfuttrig

    Grace ist eine sehr ruhige und erfahrene Stute. Durch ihr für ein Paint Horse großes Stockmaß deckt sie auch größere, schwerere Reiter problemlos ab. Auch Reitanfänger und Kinder nehmen gerne auf ihrem Rücken Platz, denn sie ist zwar nicht die allerschnellste, aber dafür die aller geduldigste und Liebste. Außerdem sticht sie durch ihre Farbe einfach sehr ins Auge.
    Im Gelände ist sie eine wahre Lebensversicherung, Grace bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Sie ist zwar nicht die Schnellste, dafür aber sehr ausdauernd, weshalb sie sich hervorragend für Distanzritte eignet. Auch die verschiedenen Westerndisziplinen liegen ihr, jedoch gibt es schnellere Pferde als sie, weswegen man ihre Wendigkeit so gut wie möglich ausnutzen sollte.
    Sie ist ein freundliches Pferd und mag eigentlich jeden Menschen, der auf sie zukommt. Jegliche Aufmerksamkeiten werden von ihr genossen. Jedoch sollte man mit Leckerchen ein wenig aufpassen, denn sie ist sehr leichtfuttrig und legt schnell an Gewicht zu.
    Ihr Körperbau ist nahezu fehlerlos und nicht zuletzt dadurch, dass sie sowohl für das Cream- als auch für das Tobiano-Gen homozygot ist, wäre sie wohl auch als Zuchtstute geeignet. Ihre Fohlen wären bestimmt allesamt wunderschön.

    ♣--------------------------------------♣

    Gesundheit & Wohlbefinden

    Gechippt []
    Letzte Impfung **.**.****
    Letzte Wurmkur **.**.****


    Beschlagen [Nein]
    Letztes mal Ausgeschnitten **.**.****
    Letztes mal Geprüft **.**.****

    ♣--------------------------------------♣

    Besitzerdaten

    Besitzer Rachel Wincox
    VKR verfallen
    Verkaufspreis Nicht zu verkaufen ; 3500 Joellen
    ♣--------------------------------------♣

    Qualifikationen


    Dressur E
    Springen E
    Military E
    Distanz M
    Rennen E
    Western E
    Fahren E
    Wendigkeit E


    ♣--------------------------------------♣
    Ausbildungsstand & Zuchtdaten

    Eingeritten [x]
    Eingefahren [ ]
    Potential Distanz, Western, Horsemanship


    [​IMG]
    Gekört/Gekrönt [BSK 391]
    Eingetragene Zucht Briar Cliff
    Gencode ee A+a Ff Toto nSpl
    Nachkommen
    Sheza bat Cat
    Smokey Gun
    Gisela
    Gunna Whiz
    The Circle of Unbroken
    Dark Choc O Lena

    ♣--------------------------------------♣
    Zu den Schleifen

    [1]
    Zu dem Zubehör
    PNG | Puzzle PNG