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Gwen

Golden Flair

New Forest Pony ♀

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Golden Flair
Gwen, 8 März 2020
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    • Gwen
      Leben auf dem Hollybrook Stud

      Berichte werden noch eingefügt
    • Gwen
      Pflegebericht 13.03.2020 - Mehr und mehr Kooperation mit Hollybrook

      Ich lächelte zufrieden, als ich die Schimmelstute mit einer sanften halben Parade zum Schritt durch parierte und ihr dann die Zügel gab. Wir hatten heute hohen Besuch, denn Samantha, die Züchterin von meinem Schützling, war für ein paar Tage bei uns zu Besuch. Und natürlich hatte sie zu gerne erfahren wollen, wie sich ihre Nachzucht so machte. Wir sprachen von Hollybrook's Arce, welche vor drei Jahren vollkommen grün hinter den Ohren und noch als Baby zu mir gezogen war. Dieses Jahr würde die Stute fünf werden und machte sich einfach traumhaft. Von dem flaumigen und fuchsigen Fohlenfell war wirklich nichts mehr zu sehen, denn Arce hatte sich beeilt und war bereits vollständig ausgeschimmelt. Sie war einfach schneeweiß geworden und ich liebte sie dafür. Inzwischen erinnerte sie immer mehr an ihren Vater Hollybrook's Bloody Valentine und machte ihm alle Ehre.
      Momentan waren wir noch recht am Anfang ihrer Ausbildung. Letztes Jahr im Herbst hatten wir begonnen, sie einzureiten. Mittlerweile lief sie auf solidem E-Niveau mit Tendenzen in den A-Bereich. Heute hatte ich sie ihrer Züchterin mal vorgeritten und Arce hatte sich bei der Dressurarbeit wirklich traumhaft gemacht. Sie war einfach schön anzusehen und Sammy war auch mehr als begeistert von ihr. "Hach, sowas sieht man doch gerne! Und noch lieber gibt man seine Pferde in so einen Stall ab", meinte sie grinsend und ich grinste zurück.
      Natürlich hatte Sammy den weiten Weg nicht nur auf sich genommen, um mal nach Arce zu schauen, nein, sie hatte mir auch was mitgebracht: Zwei neue Pferde. Beides renommierte New Forests aus ihrer Zucht, die sie nun deutlich verkleinert hatte und mich damit vollkommen in ihren Bann gezogen hatte. Am liebsten hätte ich alle übernommen, immerhin liebte ich diese Rasse, doch ich riss mich zusammen und hatte mich aktiv für zwei entschieden. Es handelte sich zum einen um Blue Moon's Caradoc, dessen Prefix noch aus den frühen Anfängen Sammys Zucht stammte, und Golden Flair.
      Caradoc war der Großvater von Arce und deshalb direkt auf meinem Radar gewesen, insbesondere, weil er ein besonders schicker Braunschecke war. Außerdem brachte er mit seinen zwölf Jahren gut Erfahrung in Sport und Zucht mit und bereicherte so definitiv meinen Stall. Er hatte bisher zwei Nachkommen, zwei Hengste, welche selbst erfolgreich in Sport und Zucht unterwegs waren und ich hoffte sehr, dass es sich lohnte, diese Linie zu erhalten.
      Golden Flair hatte eine unbekanntere Abstammung, punktete aber allein durch ihr Auftreten. Sie machte ihrem Namen sowieso alle Ehre, denn sie war ein Silver Dapple Sooty Buckskin und hatte damit natürlich insgeheim auch meine Vorliebe für besondere Farben getroffen. Sie erinnerte mich sehr an Nayala, auch wenn die beiden Stuten charakterlich nicht hätten unterschiedlicher sein können. Bisher hatte sich Golden Flair weder im Sport, noch in der Zucht großartig bewährt, doch ich sah viel Potenzial in der Stute, welches ich gerne nutzen wollte.
      So waren Caradoc und Golden Flair bereits fest für die kommende Turniersaison eingeplant und ganz eventuell wären sie ja die richtigen und erfahrenen Begleiter für einen Neuling wie Arce, die eventuell dieses Jahr schon erste Turniererfahrung würde sammeln können.
    • Gwen
      Pflegebericht 14.07.2020 - Umbau

      Einige Veränderungen standen bei uns aus. Lange hatte ich überlegt und mit mir gerungen, doch die Ranch sollte einen neuen Anstrich und einige kleine Veränderungen bekommen. Bisher hatte das uns nicht wirklich beeinträchtigt. Es hatte sich um neue Trainingsmöglichkeiten und Weiden gehandelt, so dass wir ganz gut normal hatten weiterarbeiten können. Doch auch das Stallgebäude sollte komplett erneuert werden und somit mussten die Pferde zwischenzeitlich umziehen.
      Vorgestern waren die vorerst letzten Berittpferde abgeholt worden, so dass nur noch unsere eigenen da waren. Zum Glück hatte ich tolle Freundinnen und damit Nachbarn, die zu gerne meine Vierbeiner für einige Wochen bei sich aufnahmen. Mit den Jungpferden war das sowieso kein Problem, die vier Chaoten brachte ich für die Zeit auf die Bergwiesen, welche ich grundsätzlich sowieso jährlich für die Jungpferde pachtete. Aber die anderen sollten natürlich weiterhin im Training stehen.
      Außerdem hatten Lena, Elena und Elisa mir zugesagt, mich beim Training zu unterstützen, weil natürlich die zusätzlichen Wege auch Zeit fressen würden. Ich war mehr als dankbar.
      So teilte ich die Pferde so auf, dass jeder einen Teil zu trainierender Sportler hatte und aber auch welche, die aktuell eher nicht auf Turniere mussten. Das funktionierte besser als gedacht und da ich den Wechsel schon länger plante, waren auch alle vorbereitet. Auch mein Team teilte ich zu den Nachbarstallungen auf, so dass jeder immer nur zu einem Stall fuhr und dort die jeweiligen Pferde arbeitete. Effizienz war das Stichwort.
      Hazel würde sich um unsere Schützlinge auf Crescent Acres kümmern. Ciaran und Celeste schickte ich nach Sanssouci, denn dort standen die zweitmeisten Pferde von uns. Und ich kümmerte mich um die Schützlinge, welche Zuflucht auf Townsend Acres fanden. Dementsprechend zogen dort auch meine Kandidaten ein: Altair, Ohnezahn, Ohnegleichen...
      Dieses Wochenende standen die Umzüge statt und wir ritten zum großen Teil die Pferde in ihre jeweiligen neuen Stallungen. Ich dankte meinen Freundinnen tausend Mal als wir abends dann alle beisammen saßen und von den Männern begrillt wurden, während wir mit einem guten Sekt anstießen. "Ich bin ja echt gespannt, was du dir alles so ausgedacht hast", meinte Elena und grübelte. Ich hatte bisher nicht verraten, was alles angedacht war, umso gespannter waren natürlich alle.
    • Gwen
      Pflegebericht 06.08.2020 - Morgenrundgang

      Es war ein kühler Morgen und als ich das Fenster öffnete, fröstelte ich leicht. Tief über die Wiesen zogen die Nebenschwaden hinweg und man beinahe gar nichts bei der weißen Wand. Gähnend streckte ich mich und schlüpfte in warme Sachen, um hinunter in die Küche zu gehen.
      Dort setzte ich mein Teewasser auf und fütterte die Hunde und Ivy. Alle drei warteten bereits ungeduldig auf ihr Frühstück. Ich goss mir meinen Tee auf und setzte mich, in eine warme Jacke gekuschelt, auf die Terrasse, während die Hunde das erste Mal herauskonnten.
      Nachdem ich meinen Tee getrunken hatte, ging es hinaus in den Stall. Es war erst kurz nach sechs und dementsprechend döste auch der Großteil der Pferde noch. In aller Ruhe begann ich das Kraftfutter zu verteilen und während alle fraßen, teilte ich schon das frische Stroh und Heu vor den Boxentüren auf.
      Danach ging es für alle hinaus auf ihre Weiden. Manch einer war noch nicht so überzeugt von dem Nebel und lief eher zögerlich los, während andere wie gewohnt in Galopp davonstürzten. Ich huschte wieder in den Stall und begann die Boxen zu misten. Da die Pferde nur nachts drinstanden, war das im Nu erledigt.
      Neues Stroh hinein, dann das Heu für die kommende Nacht und abschließend das Kehren der Stallgasse. Dann konnte ich in der Futterkammer bereits die Dosen für den Abend vorbereiten, und während ich das tat, hatte ich die großen Stalltüren geöffnet, damit es einmal kühl durchlüftete. Unser Stall war immer sehr gut durchlüftet, aber es schadete auch nie, nochmal die Morgenluft hinein zu lassen.
      Alles war fertig, so konnte ich die Hunde und die Katze einsammeln, die munter ihre Morgenrunden über die Ranch machten und zurück zum Haus gehen, um selbst erst einmal zu frühstücken und dann mit der Arbeit mit den Pferden zu beginnen.
    • Gwen
      Pflegebericht 03.12.2020 - Familienausflug!

      Anlässlich des ersten Advents besuchten mich meine Mutter und meine Schwester. Wir verbrachten das gesamte Wochenende zusammen und ließen unsere jährlichen Weihnachtsrituale aufleben. Der Rest des Hofes musste eben einfach mitmachen. Zum Glück hatten weder Ciaran noch Hazel oder Celeste etwas gegen Bekochen von meiner Mutter, Plätzchen backen, Weihnachtsmusik oder Dekorieren. In den ersten Advent starteten wir jedoch mit meiner Tradition und die hieß: Ausreiten!
      Seit Tagen schneite es und inzwischen lag alles unter einer dicken Schneeschicht versteckt und ich freute mich riesig auf den Ausritt. Heute zeigte sich auch seit langem der blaue Himmel wieder und die Sonne schien. Ich hatte entschieden, dass heute mal die Mädels Auslauf bekommen würden. Während ich als meine beiden Ab-und-zu-Reiter auf Tawny Bawny und Golden Flair setzte, schnappte ich mir Chatana, gab Ciaran Ameya und die beiden Auszubildenden durften sich um Snow White Cassedy und Nayala streiten.
      Nachdem alle ihre Pferde geputzt und gesattelt hatten, versammelten wir uns auf dem Hof und schwangen uns in die Sättel. Meine Mutter ritt oft Tawny Bawny, wenn sie bei uns war. Die Palominostute war ideal für sie. Kathy hatte ich auf Golden Flair gesetzt, denn auch die ältere Buckskindame machte ihren Job wirklich bestens. "Auf gehts", meinte ich fröhlich und ritt voran.
      Wir ritten zunächst durch den Wald, dann über die verschneiten Wiesen des Nationalparks, überquerten an einer flachen Stelle den Fluss und machten uns irgendwann auf der anderen Seite zurück auf den Heimweg, während wir das herrliche Wetter genossen und allesamt mehr als zufrieden mit unserem Leben waren.
    • Gwen
      Pflegebericht 15.05.2021 - Durchwachsenes Jahr

      (für Caspian, Ohnegleichen, Prismatic, Bartholomäus, Ohnezahn, Altair, Neelix, Dead Memories, Blue Moon's Caradoc, Hollybrook's Arce, Nuriya, Chatana, Snow White Cassedy, Tawny Bawny, Ameya, Nayala, Moon's Gealach, Golden Flair, Raffinessca, Andvari, Valentine's Candy Fireflies, Ceredwen, PFS' Scion D'Or, PF' Sarabi, Aspantau, Smoke Cream, Shenandoah, Panino, Pinero, Sinfonie, Kedves, Fagy, OV Noodle in Love, Flavor's Feverdream, Carino di Royal Peerage, Stolen Dance, PFS' Disparo de Fiasco)
      Bestimmte Rahmenbedingungen machten dieses Jahr extrem anstrengend. Insbesondere das Wetter spielte aktuell einfach verrückt. Normalerweise hatte man in Kanada immer ganz klar abgegrenzte Jahreszeiten und konnte sich sehr gut auf das Wetter verlassen. Dieses Jahr nicht. Wir hatten Mitte Mai und es zog teilweise ein Sturm nach dem anderen über den Nationalpark. Doch in den nächsten Wochen sollte es besser werden. Die Pferde wurden aktuell schon ausgiebig angeweidet, bekamen langsam wieder ihr Sommerkleid und ich hatte schon die ersten Nennungen getätigt. Bald würde die Saison auch wieder für uns starten und dann würde es hoffentlich so erfolgreich weitergehen wie die letzten Jahre.
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  • Album:
    Südstallungen
    Hochgeladen von:
    Gwen
    Datum:
    8 März 2020
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    Kommentare:
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  • Rufname: Flair
    Geburtsjahr: 2006

    Von: Sweet Dancer
    Aus der: Golden Lady

    Rasse: New Forest Pony
    Geschlecht: Stute
    Fellfarbe: Silver Dapple Sooty Buckskin
    Stockmaß: 1.47m


    Beschreibung:
    Golden Flair ist in jeder Hinsicht eine ganz außergewöhnliche Stute! Schon allein durch ihre sehr seltene Fellfarbe zieht Flair alle Blicke auf sich, doch mit ihrer angeborenen Eleganz und Anmut übt sie eine fast unwiederstehliche Anziehungskraft aus.
    Golden Flair besitzt ein ausgezeichnetes Exterieur und wundervolle Gangarten. Sie ist lieb und verschmust und man könnte wohl sogar ein kleines Kind auf ihren Rücken setzen, ohne das etwas passieren würde. Allerdings zeigt Flair ihr wahres Können nur unter ihrer Bezugsperson, für die die schöne Stute durchs Feuer gehen würde.


    Ersteller: Flair
    Besitzer: Gwen
    Vorkaufsrecht: Flair/Sammy


    Dressur E -- Springen E -- Western L

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