Bracelet

Golden Eye │ Hannoveraner │ Hengst

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Golden Eye │ Hannoveraner │ Hengst
Bracelet, 18 Aug. 2013
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      Pflegeberichte aus dem alten Stall








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    • annette9774
      Sammelpflegebericht für die Vielseitigkeitspferde

      Heute bekam ich einen Anruf von Bracelet, sie fragte mich ob ich vielleicht Zeit hätte mich etwas um ihre Pferde zu kümmern. Da ich die meiste Stallarbeit schon erledigt hatte und auch sonst nicht wichtiges mehr vor hatte sagte ich ihr zu. Ich fuhr kurz nach dem Anruf los zu ihrem Hof und als ich dort eintraf sah ich schon die Pferde auf der Koppel grasen. Da ich noch nie zuvor auf ihrem Hof war und Bracelet auch einen Termin hatte und nicht da war schaute ich mich erstmal etwas um und versuchte mich etwas zu orientieren. Relativ schnell fand ich den Stall und auch die Sattelkammer. Jedes Pferd hatte einen Spind, in dem zum Glück auch immer ein Foto des Pferdes hing. Als erstes entdeckte ich den Spind von Love me Tender, ein Englisches Vollblut, ein Rappe mit einer Blesse. Ich versuchte mir das Bild so gut wie möglich einzuprägen und ging mit seinem Halfter auf die Koppel, welche ich schnell fand. Dank seiner Vollblut Statur erkannte ich ihn sehr schnell. Bracelet hatte mir von ihren Pferden schon einiges erzählt, daher wusste ich das Tender gerne zeigte das er ein Hengst ist. Ich putzte ihn draußen, da sehr schönes und sonniges Wetter war. Da ich leider nicht die Zeit dafür hatte mit allen Pferden sehr viel zu machen, stellte ich ihn nach einem kleinen Spaziergang wieder auf die Koppel und nahm den Warmblut Hengst Black Pearl mit. Ihn putzte ich ebenfalls und da Bracelet mir erzählt hatte das er sehr viel Potenzial hat beschloss ich mit ihm etwas in die Halle zu gehen. Er hatte tolle Gänge und ich war sehr begeistert von ihm. Nach dem Reiten putzte ich ihn noch einmal über und brachte ihn dann auf die Koppel. Diesmal ging ich zurück und harkte die Halle und fegte anschließend die Putzplatz. Dann holte ich Donella und Angels Kiss und machte mit den beiden Stuten einen kleinen Spaziergang. Erst jetz fiel mir auf wie viel Zeit schon vergangen war seit ich hier war. Mit Je´taime und Herbstblüte machte ich ebenfalls einen kleinen Spaziergang. Es schien als würden Bracelets Pferden das Gelände gefallen, weshalb ich beschloss mit Deila und Double Diamonts ebenfalls einen Spaziergang zu machen, dieser Spaziergang war allerdings etwas länger als die anderen, da Deila recht leicht zu erschrecken war. Allerdings ließ sie sich immer wieder beruhigen und wurde auch im laufe des Spaziergangs sicherer. Mittlerweile traute ich mich fast nicht mehr auf die Uhr zu schauen. Ich hatte jetzt fast meinen ganzen Tag auf Bracelets Hof verbracht und hatte immer noch nicht alle Pferde bewegt. Aber ich beschloss das ich die restlichen auch noch versorgen würde, da es noch nicht anfing dunkel zu werden konnte ich auch noch etwas mit den anderen ins Gelände gehen. Als nächstes nahm ich mir Golden Eye, mit dem ich lieber alleine einen kurzen spaziergang machte, da Bracelet mir erzählt hatte das er scheu sei und nur schwer Bindung herstellt. Mit guter Zusprache gelang auch dieser Spaziergang sehr gut. Mit Final Destination 4 und Wastl ging ich als nächstes ins Gelände, was ich dank Wastl recht schnell bereute. Er benahm sich genau so wie Bracelet ihn mir beschrieben hatte. In der einen Sekunde ist er ein Draufgänger und achtet auf alles nur nich den Weg den er entlang läuft und in der nächsten Sekunder springt er zur Seite weil er den Stein vor sich nicht gesehen hatte. Final Destination 4 aht sich gelegentlich von ihm anstecken lassen, er blieb aber die meiste Zeit ausgesprochen ruhig und gelassen. Von Touchable habe ich sehr viel gutes gehört und sobald ich sie auf der Koppel sah hatte ich mich in sie verliebt. Sie ist sehr erkundungsfreuding und sie mag es neue Sachen kennenzulernen. Außerdem ist sie sehr schlau, ich habe mit ihr ein paar Übungen gemacht, während ich sie geputzt hab. Wir haben etwas mit Hütchen gemacht und Leckerlies im Stroh versteckt und sie war immer sehr flink dabei an die Leckerlies zu kommen. Zum Abschluss gin ich mir Pearl und Scarlet Sun noch etwas ins Gelände. Kurz vor Sonnenunterganz kamen wir wieder am Stall an. Als ich die beiden gerada auf die Koppel gebracht hatte, die Halfter wieder in den Spind gehangen hatte und am fegen des Putzplatzes war klingelte mein Handy. Es war eine SMS von Bracelet: "Und? Alles gut geganen?" "Ja alles super :D," antworte ich und fegte dann schnell zuende. Dann machte ich mich auf den Weg zurück zu meinen Stall.

      4374 Zeiche, by Beere
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      Frühlingsputzaktion
      Da nun der Frühling auf dem Gestüt einkehrt und alles rund um das Gestüt begann zu blühen, beschloßen ich und meine Mitarbeiter auf dem Gestüt eine Frühlingsputzaktion zu starten. So sollte auch das Gestüt wieder seinen alten Glanz finden und die Pferde für die kommende Tuniersaison besonders herausgeputzt werden. Alle Mitarbeiter versicherten mir mitzuhelfen und so kam dann auch der 29. März.
      Ich kam schon um 6 Uhr auf das Gestüt und begrüßte meine Mitarbeiter. Zusammen saßen wir in der großen Gemeinschaftshalle des Gestütshauses und tranken Kaffee. Ich redete mit dem Trainer einer meiner Pferde und schlürfte gelegentlich an meiner Tasse. So verging die Zeit bis um halb 7 alle da waren.
      Dann ging es daran die Pferde auf die Koppeln zu bringen, die mitlerweile wunderschön grün waren. Sie hätten heute einen Ruhetag damit das Gestüt geputzt werden konnte und wurden anschließend auch herausgeputzt. In einem großen Schwall ging es in den Stall. Jeder schnappte sich ein oder zwei Pferde und führt sie auf die Weiden. Ich nahm Touchable, meine hübsche Apfelschimmelstute, und Donella, ebenfalls Apfelschimmel. Brav folgten sie mir und liefen dann munter auf der Koppel umher.
      Für uns ging es dann daran aus allen Boxen Heu, Stroh und co heraus zu nehmen und die Boxen mit Wasser abzuspritzen und die Gitterstäbe zu putzen. Auch die Halterungen für die Halfter und Decken wurden geputzt und ebenso die Stallgasse. In der Sattelkammer wurden alle Halterungen geputzt und die Sättel und Trensen poliert. Die Decken wurden alle gewaschen und die Halfter und Führstricke ebenfalls abgespült. Auch die Bandagen und alles andere an Ausrüstung wurde perfekt geputzt. Auch die Futtertröge, Wassertröge, Heukippen und Salzsteinhalterungen wurden wieder auf Hochglanz gebracht. Ich packte fleißig mit an und half auch die Halle neu einzustreuen und die Boxen mit Stroh wieder zu erneuern.
      Als dies alles geschafft war war es 5 Uhr nachmittags. Somit mussten wir die Pferde nun im letzten Licht putzen, aber da alle mithalfen klappte es super. Jedes Pferd, Pony und Fohlen wurde mit Glanzschampoo gewaschen, die Hufe wurden gesäubert und eingewachst und der Nüstern und die Maul und Augenpartie wurde mit Schwämmchen gesäubert. Als dies gemacht war wurden die Pferde wieder in ihre Boxen gebracht und wir genossen noch einen netten Abend zusammen.
      An diesem Tag war ich wohl fertiger als je zuvor. :D
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      Der Herbst kommt und damit ebenfalls einige Veränderungen
      Allmählich wurde es von Tag zu Tag kühler, was man auf dem gesamten Gestüt im eher nördlich, in Slowenien, gelegenen Gestüt immer mehr zu spüren bekam. Langsam begannen auch die Blätter sich rotbraun zu färben und Burning Spring wurde der ersten Silbe seines Namens immer gerechter.
      Der Herbst brachte allerdings mehr als bloß eine Jahreszeitenveränderung mit sich. Unter anderem verabschiedeten sich einige Trainer und Bereiter. An ihrer Stelle sollten bald einige andere nachrücken und auch das Gestüt sollte sich auf seine neuen Ziele vorbereiten. Abgesehen davon, das wir unsere hohen Standards beibehalten möchten, wollen wir uns immer mehr auf die Selektierung und Krönung von Pferden beschäftigen. Mir war bewusst, dass es mir nicht leicht fallen würde mich von Einigen zu trennen, dennoch sah ich ein, das dies die richtige Entscheidung wäre.
      Nun wollte ich mich aber einmal wieder vergewissern, dass es allen meinen Schützlingen gut ging. Also stand ich an jenem Tag ziemlich früh auf und ging nun, in einen warmen Mantel gehüllt, Richtung Stallungen.
      Als erstes ging ich in den Stall in dem meine dressurorientierten Pferdchen zu finden waren. Als ich hinein kam wurde gerade Sir Donnerhall in seiner Box geputzt. Der 1,73m große Hannoveraner stand wie immer ganz gelassen da und beäugte mich neugierig als ich den Stall betrat. Waldjunge stand in der Nebenbox und streckte seinen Kopf aus seiner Box. Ich schnalzte mit der Zunge und sagte liebevoll seinen Namen. Anschließend gab ich ihm ein Leckerli und streichelte ihn ein wenig. Es war gerade halb 7 Uhr morgens und sein Bereiter kam erst gegen 8, weshalb er noch Zeit zum Entspannen hatte. Zuletzt geritten hatte ich den Hübschen vor etwar zwei Wochen, was allerdings bei den meisten Pferden der Fall war. Der Grund dafür war, dass er gerade mitten in seiner Ausbildung steckte, die jedes Pferd auf dem Gestüt genoss. Außerdem hatte ich leider nicht allzuviel Zeit all meine Pferde zu reiten. Insgesamt waren dies nämlich 24, zusammen mit 3 Fohlen. Dies war mitunter ein Grund weshalb ich leider einige der Süßen in liebevolle neue Hände vermitteln wollte. In Gedanken versunken hatte ich nun begonnen Waldjunge zu striegeln. Ich ließ mir Zeit und kratzte ihm auch die Hufe aus und kämmte seine Mähne und seinen Schweif. Er schnaubte genießend. Als ich dann fertig war ging ich auch zu Costas Box. Der hübsche Trakehner stand mit dem Po zu mir in seiner Box und fraß etwas Heu aus seinem Heunetz. ,,Costa.'',rief ich ihn, aber er drehte bloß ein Ohr in meine Richtung und reagierte sonst nicht. Ich öffnete die Boxtüre und setzte mich ins Stroh. Nun blickte er auf und drehte sich langsam zu mir um. Er betrachtete mich neugierig und ließ sich nun auch streicheln. ,,Braver Bub.'',sagte ich und gab ihm einen Kuss. Costa war eines der Pferde, welche ich mindestens einmal in zwei Tagen ritt. Mit ihm ging ich auch auf Turniere und wünschte mir, mit allen meinen Pferden so eine gute Beziehung zu haben wie zu ihm. Auch wenn er, wenn er fraß, nicht unbedingt gerne gestört wurde. ,,Na dann bringen wir dich mal auf die Weide.'',meinte ich und holte sein Halfter. Anschließend brachte ich ihn auf seine eigene Koppel, so wie sie jeder Hengst auf meinem Gestüt hatte. Mit den Worten ,,Heute hast du einmal einen Tag für dich.'' verabschiedete ich mich bei ihm und er galoppierte auf die Weide.
      Nun ging ich zu meinen vielseitigorientierten Pferden und/oder Freizeitpferden. Da sie alle erst gegen 11 gingen um ihr ''tägliches Fitnessprogramm'' zu absolvieren putzte ich jedes einzelne von ihnen und nahm mir viel Zeit für Streicheleinheiten. Zuerst putzte ich Love me tender; Anschließend Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS Je'taime, Black Pearl, Double Diamond, Deila, Golden Eye, Final Destination IV, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Als ich gerade meine hübsche Snow putzte, kam auch schon einer der Bereiter, der für Black Pearl und Double Diamonds zuständig war. Er grüßte freundlich und verschwand anschließend in der Sattelkammer um Sattel und Trense zu holen. Ich aber verabschiedete mich auch schon wieder bei meinen Pferden und verließ auch den 2. Stall.
      Im 3. standen nun meine springorientierten Pferden, welchen derzeit meine größte Aufmerksamkeit genossen. Deo Volente, HGT's Nightmare, Takada, Party Shaker und N'oubliez jamais ritt ich nämlich jeden Tag, wie auch meist Costa. Diese Pferde hatten heute einmal einen Ruhetag und durften den gesamten Tag auf der Koppel verbringen, wo ich sie auch gleich darauf hinbrachte. Diarado putzte ich daraufhin ganz in Ruhe und genoss die Zeit mit ihm. Anschließend holte ich Sattel und Zaumzeug sowie Gamaschen und Hufglocken. Danach ging ich ganz in Ruhe ausreiten.
      Nach einem schönen Tag auf meinem Gestüt ging ich nun am Abend ins Bett und freute mich schon auf die kommenden Tage.
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      Stallrundgang: Ich sehe mir an, was unsere Pferdetrainer so machen :D

      Es war ein regnerischer Tag auf meinem Gestüt, als ich den monatlichen Stallrundgang machte. Leider hatte ich diesen schon im Vorhinein bekannt gegeben und konnte so den Tag nicht ändern, egal wie mies das Wetter heute zu scheinen schien.
      Ein Stallrundgang war immer viel Arbeit auf meinem Gestüt. Ich musste jeden einzelnen Trainer begutachten, wie er seine Arbeit machte und wie weit die Pferde beim jeweiligen Trainer bereits waren.
      Pünktlich um 7 Uhr morgens verließ ich mit einer vollen Thermoskanne, beziehungsweise diesen Coffee-to-Go Dingern, das Hauptgebäude. Es war relativ warm für Februar aber dennoch durchdrang die Nässe mich bis auf die Knochen und ich fror ein wenig. Dabei kramte ich, solange ich noch unter dem Dachvorsprung stand, nach meinem Plan.
      Der lautete für die Wintermonate wie folgend:
      6:30 Die Pferde bekommen ihre erste Futterration für den Tag
      7:00 Die ersten Trainer und Bereiter trafen am Gestüt ein, kontrollieren ihre Notizen und planen vorläufig das Training für den nächsten Tag, was sie später allerdings noch ändern können
      7:30 Die Stallburschen putzen die ersten Pferde
      8:15 Die ersten Pferde werden aufgesattelt
      8:30 Ab nun kommen die Pferde mit den späteren Trainingseinheiten nacheinander in die Schrittmaschine
      8:30 Die Bereiter bzw. Trainer übernehmen ihre Pferde und beginnen mit den vorgesehenen Trainigseinheiten.
      Okay, weiter las ich zugegeben erstmal nicht. ,,Hallo.'', grüße mich auch schon die bekannte Stimme einer meiner Trainer. Ich grüßte zurück und schlenderte dann gemütlich zum Fohlenstall.
      Dort kamen meine drei hübschen Hengstchen auch schon munter auf mich zugelaufen. Chestnut wieherte aufgeweckt, woraufhin Exciting Force und Hidden Flyer ebenfalls einstimmten. Ich streichelte sie liebevoll und verhätschelte sie. Als ich das nächste mal auf meine Armbanduhr sah, war es auch schon kurz vor halb 8, weshalb ich den Süßen eine letzte Streicheleinheit gab und dann auch schon wieder ging.
      Um exakt 7:29 kam ich bei den Springpferden an, beziehungsweise beim Springpferdestall. Ich ging hinein und sah meine süßen entspannt am Heu knabbern. Nur N'oubliez jamais stand mit gespitzten Öhrchen in seiner Box und beäugte mich. Seit er am 10. Juli zu mir gekommen war ritt ich den Hübschen jeden zweiten Tag selbst und beschäftigte mich intensiv mit ihm. Obwohl er ein Hengst mit großem Temperament war verhielt er sich mir gegenüber immer respektvoll und liebevoll. Erst neulich erzählte mir ein Stallbursche, dass er sich vom Strick gerissen hatte und weggelaufen war. Erst nach einer Stunde konnte man ihn wieder einfangen. Natürlich war dies nicht unbedingt was ich gerne hörte, aber er war, auch wenn man es ihm Äußerlich nicht anmerkte, gerade mal 4 Jahre alt und hatte einen riesigen Überschuss an Energie, was allerdings den Sport mit ihm, sollte es nicht gerade um Dressur gehen, sehr angenehm machte.
      Sein Wiehern riss mich aus den Gedanken, als der Stallbursche mit dem Putzzeug angerannt kam. Er grüßte mich freundlich und öffnete dann N'oubliez jamais Boxentüre. ,,Schnuller'', wie ich ihn liebevoll nannte, fand dies allerdings nicht so toll und hatte sich in die hinterste Ecke seiner Box gestellt. Er war nicht unbedingt ein Fand davon, dass er jeden 2. Tag zu den Pferden gehörte, die als erstes raus mussten.
      Er musste sich aber damit abfinden, da die Springpferde immer erst in die Halle mussten, um ihr tägliches Dressurtraining abzuschließen, ehe sie dann am Nachmittag Springtraining hatten und die Dressurpferde die Halle für sich hatten.
      Ehe ich mich versah hatte der Stallbursche Schnuller geschickt dessen Halfter angelegt und führte ihn nun zum Putzplatz. Er folgte nun brav und ich ging den beiden nach. Es hatte eben aufgehört zu regnen, also nutzten die Stallburschen den Putzplatz draußen, da der drinnen bloß 4-5 Plätze hatte. Draußen allerdings konnten Deo Volente, Diarado, Nightmare, Takada, Party Shaker und Schnuller nebeneinander stehen. Fleißig begannen meine 6 zuständigen Helfer die Pferde zu putzen. Gähnend sah ich dabei zu und plauderte ein wenig mit meinem Springtrainer, der früher als gedacht mit seinen Notizen fertig war. Wir verstanden uns sehr gut und auch er nützte jede freie Sekunde um bei den Pferden zu sein, welche auch eine sehr gute Bindung zu ihm hatten.
      Insgesamt hatte ich 2 Springtrainer. Einen, Georg Müller, für Deo, Takada und Diarado und einen, Ricardo Sanchez, mit dem ich gerade sprach, für Nighti, Schnuller und Party.
      So, nun ging es ans aufsatteln. Dabei sah ich wieder etwas genauer hin, da mir auffiel, dass Deo seine Trense in letzter Zeit so ungern annahm, wenn ich dies von ihm verlangte. Und da sah ich das Problem auch schon: Der Stallbursche zog erst ein Ohr hindurch, dann das andere und dabei riss er ihm kurzzeitig aber doch im Maul herum. Ich ging hinüber und erklärte ihm, dass es so viel besser funktionieren würde und nahm den Zaum wieder herunter. Einmal vorgezeigt, wieder herunter und von ihm nachgemacht und siehe da: Ging doch.
      Nachdem dies auch geschafft war kamen auch schon die 6 Bereiter, die ich für die 6 Pferde ausgesucht hatte.
      Chloé Perrez für Takada, Daniel Murphy für HGT's Nightmare, Lucia Sanchez, Ricardos Tochter, für Deo Volente, Tyler Woods für Party Shaker, Riley McCalley für Diarado und Franc Novak für N'oubliez jamais.
      Sie übernahmen die Pferde, grüßten freundlich und folgten mir und Ricardo in die größte Halle, auf dem Gestüt, die hauptsächlich für Dressur und Stangenarbeit genutzt wurde. Bei uns, ganz vorne ging Lucia. Sie redete etwas mit ihrem Vater, der allerdings nicht mehr ihr Trainer war, da sie beschlossen einmal andersherum zu trainieren. ,,Und wie läuft's so mit Deo?'', fragte ich schließlich. ,,Ganz gut.'', antwortete sie ,,Dressurtechnisch will er ja bekanntlich manchmal einfach nicht so ganz aber es wird besser. Im Springen ist er dann aber mit ganzem Herzen dabei und reagiert super auf meine Hilfen.'' Ich grinste: ,,Das freut mich'' und öffnete dann das Hallentor für meine Bereiter.
      Die beiden Trainer gingen hinein, ich blieb auf der Tribüne sitzen und verfolgte alles aus der ferne mit. Schnell waren sie alle zu Pferde und die Trainer legten brav zum Warmreiten die Decken auf. Es folgte eine Viertelstunde Schritt, was ich als sehr lange empfand, im Winter allerdings nicht schlecht. Die Pferde verhielten sich am langen Zügel sehr unauffällig. Dann nahmen sie langsam die Zügel auf und bald trabten die ersten drei Reiter, die bei Georg im Training waren an. Sie achteten dabei darauf, dass sie möglichst nicht in der Abteilung ritten sondern frei. Immer wieder ging ein Reiter auf den Zirkel und umrundete Georg, der Tipps gab. 5 Minuten später trabten auch die drei übrigen Reiter an. Ich sah amüsiert zu und beobachtete sie. Sie machten das toll und hatten die Pferde gut im Griff. Nur im Galopp gab es dann einmal eine etwas brenzliche Lage, als N'oubliez jamais und Deo Volente gleichzeitig an die lange Seite kamen und sich auf der anderen Hand begegneten. Irgendwie kam es dazu das das innere Pferd, Deo Volente, plötzlich nach innen ausweichen wollte und der trabenden Nightmare beinahe den Weg geschnitten hätte. Dies war allerdings nicht weiter schlimm und alle beruhigten sich wieder.
      Nach diesem Training besuchte ich auch die Dressurpferde Sir Donnerhall, Costa und Waldjunge.
      Sie freuten sich sehr mich zu sehen und ich half den Stallburschen etwas beim Putzen und sah mir anschließend auch ihr Training an, worüber ich sehr zufrieden war.
      Zu guter Letzt besuchte ich Love me Tender, Donella, Angels Kiss, Herbstblüte, BS' Je'taime, Black Pearl, Double Diamonds, Deila, Golden Eye, Final Destination, Wastl, Touchable, Pearl, Scarlet Sun und Ungezähmt Snow. Ich half, sie auf die Weide zu führen und sah bei einigen Trainingsdurchgängen im Geländeparcour und auf der Galoppstrecke an. Es war toll, zu sehen wie sie aufblühten, seit sie wieder mehr gefordert wurden, da sie eine Zeit lang ja ''nur'' meine Freizeitpferde waren, die fast den ganzen tag auf der Koppel standen und dann nur eine Stunde geritten wurden und dies meist nicht sehr kontrolliert, sondern auf ,,Ja, heute will ich das ernster nehmen, morgen nicht', wenn ich ehrlich war. Aber nun hatten sie wieder eine schöne Muskulatur aufgebaut und waren auch sonst top fit.
      Vor allem bei Donella merkte man, da sie nun viel mehr Spaß hatte, sie war immerhin ein Pferd das eine Herausforderung benötigte.
      Mit gutem Gewissen konnte ich Abends meinen monatlichen Stallrundgang beenden und war sehr zufrieden.
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      Das diesjährige, private Gestütsreitertreffen ~

      Um die gute Arbeit unserer Trainer und Bereiter zu würdigen, beziehungsweise für etwas Spaß zu sorgen, finden nun jedes Jahr einige kleine Turnierchen statt, an denen nur die Pferde unseres Gestütes teilnehmen dürfen. Zusamman mit unseren Bereitern natürlich. Zu allererst fanden die Wettbewerbe in der Sparte Dressur statt, anschließend ein Springparcours und zu guter letzt eine kleine aber feine Geländestrecke. Bewertet wurde das ganze von mir und 2 weiteren Richtern, die sich die Zeit für mich genommen hatten.

      Entspannt machte ich mir noch einen Tee, ehe ich damit zu meinem Richtertisch ging. Nachdem ich vor Ort noch mit meinen beiden Kollegen gesprochen hatte, begann auch schon der Bewerb. Eine kleine Dressurpferde A, bei denen ausnahmsweise auch Pferde teilnehmen durften, welche ursprünglich nicht in dieser Klasse startberechtigt waren. Insgesamt nahmen 7 Pferde teil. Donella, Black Pearl, Scarlet Sun, Ungezähmt Snow, Sir Donnerhall, Waldjunge und Costa de la Bryere. Sie waren alle wirklich Spitze. Dennoch wurden einige Punkte mehr vergeben, da hier und da ein kleiner Fehler passierte, was vollkommen okay war. Ich war wirklich sehr stolz auf sie alle.
      Schon bald ging es an die Siegerehrung, an welcher alle Reiter teilnehmen durften und eine Ehrenrunde galoppieren durften. Die ersten 3 bekamen allerdings eine Medaillie als Ehrung und der Gewinner einen Gutschein für ein Reitgeschäft in der Nähe. Ich durfte aufrufen. Somit rief ich sie von hinten nach vorne auf. Die ersten 3 waren, um sie kurz noch einmal zu erwähnen, Sir Donnerhall und ex equo Costa de la Bryre. Platz 3 ging an Donella, meine zuckersüße, gekörte Reitponystute.

      Als nächstes auf dem Programm stand Springen. Teilnehmer waren N'oubliez Jamais, HGT's Nightmare, Party Shaker, Diarado, Takada und Deo Volente. N'oubliez Jamais' Reiter musste leider aufgeben, da ,,Schnuller'' mal wieder seinen Sturschädel durchsetzen musste und, nachdem er bereits am ersten Hinderniss verweigert hatte, seinen Reiter hochkant abwarf. Die übrigen Pferde blieben relaxt und die höchste Fehlerrate lag bei 1 Abwurf pro Pferd. Gewonnen hatte Nighti, welche fehlerfrei geblieben war und sich im Stechen gegen Diarado durchsetzen konnte. Takada belegte Platz 3.

      Dann war auch schon die Geländestrecke dran. Sie beinhaltete neben einigen Auf und Abgaloppaden über die hügelige Landschaft eine Wasserpassage und ein Abschließendes Springen in einem kleinen Springparcours. Teil nahmen N'oubliez Jamis, Deo Volente, Pearl, Final Destinatin IV, Wastl, Touchable, Golden Eye, Deila, Double Diamonds, Black Pearl, Herbstblüte, Angels Kiss, Love me Tender und BS' Je'taime. Diesmal gab eskeine Ausfälle und alle Pferde absolvierten gekonnt den Parcours. Wenn man Zeit und Fehlerpunkte zusammenzähltem kam man auf ein Ergebniss, das mich wirklich stolz machte. Die beste Zeit hatte Black Pearl, mein schwarzes Muskelparket. Er hatte sich seit er bei uns war enorm entwickelt und gewann nun somit diesen Bewerb. 2. wurde N'oubliez Jamais, welcher diesmal brav geblieben war, und 3. wurde Final Destination IV.

      Nachdem alle Sieger geehrt wurden und alles wieder abgebaut war, besuchte ich nun meine kleinen Fohlen, welche auf der Weide standen. Die 3 werdenden Hengste liefen sofort im Galopp auf mich zu. m schnellsten war Chestnut, der sich beinahe nicht vor dem Koppelzaun bremsen konnte. So tollpaytschig er war, man sah ihm sein Talent einfach an. Ich streichelte sanft seine Nase, bis auch Hidden Flyer und Exciting Force da waren und mich neugierig beäugte. Ich streichelte sie und genoss noch einen schönen Tag mit ihnen.
    • Samarti
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      Dressur E-A

      Nachdem ich vor einiger Zeit bereits Nightmare von Bracelet trainiert hatte, erwartete mich heute in meinem Posteingang ein weiterer Auftrag, den sie mir hatte zukommen lassen.
      Diesmal handelte es sich jedoch um den Hannoveranerhengst Golden Eye, der eine Aufstufung in der Dressur erhalten sollte. Bereits wenige Tage später traf der Schecke dann auch tatsächlich schon auf dem Gestüt ein. Bracelet hatte mir schon zuvor erzählt, dass es wohl eine Weile dauern würde, bis er sich mir gegenüber wirklich öffnen würde, hatte er wohl in der Vergangenheit einige Erfahrungen machen dürfen, die nicht sonderlich positiv waren oder sich eher negativ auf sein Verhalten auswirkten.

      Die erste Zeit, und besonders zum Eingewöhnen und Aufbauen der Kondition des Hengstes verbrachten wir größtenteils im Gelände. Dies diente vor allem auch dem Trainingseinstieg, aber Golden Eye sollte mich auch erst einmal als eine Person ansehen, die ihm nichts Böses wollte. So begannen wir nicht direkt mit dem Training und ließen ihm die Zeit, die er benötigte, um sich ein wenig öffnen und frei entfalten zu können.
      Während des Trainings mit dem Hengst hatte ich mich dazu entschlossen, mich diesem mal wieder vollständig und komplett allein zu widmen. Ich hatte nicht vor, ihn irgendwie zu überfordern oder wieder zurückschrecken zu lassen, nur, weil Matthew oder Joline, für ihn völlig Fremde, am Platz standen und ihn eventuell ablenken oder in seiner Konzentration beeinträchtigen könnten.
      Schon zu Beginn hatte ich Golden Eye als teilweise sehr aufgedreht und schreckhaft kennengelernt, was die Ritte durch unseren Nationalpark zwar etwas spannender machte, manchmal aber auch eher unangenehmer. Nichtsdestotrotz wollte ich ihm zeigen, dass er in solchen Situationen auch auf mich vertrauen könnte und so brachten wir sogar alle Geländeritte hinter uns, ohne dass ich auch nur ein einziges Mal den Boden küsste oder Golden Eye völlig unzurechnungsfähig durch das nächste Gebüsch rannte.
      Als wir eines Tages einer Elchkuh begegneten, die direkt auf dem Sandweg stand und diesen blockierte, stemmte Golden Eye alle Viere in den Boden und ließ sich auf keinen Fall dazu bewegen, dort weiter entlang zu gehen – das war aber auch gar nicht meine Absicht. Stattdessen blieb ich ruhig, wendete den Hengst und brachte die Elchkuh somit aus seinem Blickfeld. Obwohl er versuchte, sich nichts anmerken zu lassen, so verriet mir doch bereits das schnelle Spiel seiner Muskeln, dass er mehr als nur angespannt war. Nachdem ich ihn gewendet hatte, spürte ich deutlich den Schub aus der Hinterhand, als er versuchte, der Gefahr zu entkommen, doch ich konnte ihn noch zurückhalten und so schafften wir es auch wieder unbeschadet nach Hause.
      Ihm schien das Ausreiten generell ziemlich viel Spaß zu machen, nachdem er sich erst einmal an mich gewöhnt hatte, da es viel zu sehen gab und er wurde immer lockerer und gelöster, je länger und öfter wir durch das Gelände ritten. Zudem trainierten wir hier gleichzeitig noch die Ausdauer des Hengstes, was auch für das Dressurtraining stets eine große Rolle spielte. Dies erreichten wir mit vielen Schritt- und Trabausritten, doch häufig galoppierten wir auch langsam, aber über eine längere Distanz, um eben jene Ausdauer zu fördern und zu erhöhen.

      Auch während des Trainings legten wir häufig solche Ausritte ein, da sie schon zuvor in den ziemlich streng einzuhaltenden Trainingsplan geschoben worden waren, damit dem Hengst genügend Abwechslung geboten werden konnte und es ihm nicht zu langweilig werden würde.
      Die ersten Trainingseinheiten nach dem Wiederholen der E-Anforderungen widmeten wir uns ausschließlich den neu geforderten Hufschlagfiguren in einer A-Dressur. Dies waren die Schlangenlinie mit vier Bögen und die zehn Meter-Volten im Trab, also lediglich zwei Hufschlagfiguren, mit denen wir uns beschäftigen mussten. Doch auch diese hatten wir schnell hinter uns gebracht, da Golden Eye sich deren schon bewusst war und genau wusste, was ich von ihm verlangte.
      Demnach wandten wir uns den neuen Gangarten zu, welche ebenfalls nur aus zwei verschiedenen Tempos bestanden: der Mitteltrab, welcher häufig auch im Leichttrab geritten wird und der Mittelgalopp. Der Hengst war gelehrig und konzentriert bei der Arbeit, wenn ich doch auch immer wieder merkte, dass er zwar schreckhaft war und jemanden brauchte, auf den er sich verlassen konnte, aber eben auch gut mitarbeitete – wenn man ihm erst einmal gezeigt hatte, dass man ihn leiten konnte.
      Das Zügel aus der Hand kauen lassen war schon bald hinter uns gebracht, somit konnten wir uns dann der nächsten Lektion zuwenden; dem Rückwärtsrichten. Hierbei unterstützte mich ausnahmsweise Gwen (die sich aber auch vorher schon mit ihm beschäftigt hatte, unsere Nachbarin liebte die Bodenarbeit und so kam ihr das gerade recht), indem ich auf dem Pferderücken saß und sie nachhalf, falls Golden Eye sich nicht sicher war, was er tun sollte. Ich entlastete mich im Pferderücken, trieb den Hengst also rückwärts, während Gwen ihn mit einer Touchier-Gerte an den Vorderbeinen antippte, damit er einen Schritt zurückwich. Durch seine schreckhafte Ader sprang er dabei sogar anfangs zwei ganze Schritte rückwärts, blieb dann ruckartig stehen und starrte die böse Gerte unverfroren an. Dennoch hatten wir es irgendwann auch geschafft, dass er nicht mehr so plötzlich darauf reagierte, sondern Ruhe bewahrte.

      Die letzten Trainingseinheiten der gesamten Ausbildung beinhalteten den einfachen Galoppwechsel und die Lektion Viereck verkleinern und vergrößern.
      Beginnend mit dem einfachen Galoppwechsel galoppierten wir auf dem Reitplatz, parierten dann in den Schritt durch und galoppierten nach etwa drei bis vier Schritten wieder an. Während der kurzen Schrittphase stellte ich den Hannoveraner um, gab eine halbe Parade, nahm dabei zeitgleich den äußeren Schenkel zurück und schob meine Hüfte nach vorn. Mit dem neuen inneren Zügel gab ich dann noch nach und ließ Golden Eye nach den vier Schritten wieder in den Galopp umspringen. Je öfter wir diese Lektion übten, desto besser klappte es und umso kürzer wurde die Schrittphase, was mich nach einem kurzen Zeitraum völlig zufriedenstellte.
      Zu guter Letzt folgte dann noch das Viereck verkleinern und vergrößern, welches mithilfe von Schenkelweichen erreicht wird. Hierzu verwendeten wir einfach das Schenkelweichen dazu, das Viereck zu verkleinern, indem wir uns nach innen bewegten, und es danach wieder zu vergrößern, indem wir uns von innen nach außen bewegten. Auch dies stellte keine große Schwierigkeit dar, sodass man das Training als beendet bezeichnen konnte.

      Da ich es niemandem zumuten wollte, für die Abholung seiner Pferde die Grenzen zu überschreiten, klärten Bracelet und ich alles wieder telefonisch, wie wir es auch zuvor bereits getan hatten, als Golden Eye dann A-fertig war. Ich berichtete ihr von jedem noch so kleinen Detail, um sie darauf vorzubereiten, wie sie weiter verfahren sollte, wenn sie wollte, dass Golden Eye seinen Trainingsstand behielt oder eventuell noch aufsteigen würde, und sie sog die Informationen allem Anschein nach in sich auf als wäre sie ein Schwamm.
      Zugegeben, die Abreise war ziemlich spontan gewesen. Sie war ursprünglich eine Woche später erst vorgesehen worden, dennoch hatte sich Golden Eye im Training besser gemacht, als es zu Beginn erwartet worden war. Schon gegen Ende der Trainingseinheiten waren nur noch Wiederholungen und Vertiefungen vorgesehen worden, auch bauten wir hie und da mal einige höhere Anforderungen ein, auf die er eigentlich erst in einer L treffen würde. Nichtsdestotrotz hatten wir es kurzerhand noch schaffen können, ihn ein wenig früher nach Hause verfrachten zu können, denn sein weiterer Aufenthalt hier würde ihm wahrscheinlich weniger bringen als daheim, denn dort war alles etwas gewohnter und er wahrscheinlich weniger angespannt, auch, wenn er sich wunderbar gemacht hatte.[/SIZE]
      Bracelet gefällt das.
    • Veija
      November 2015
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      Party Shaker Military E-A, Takada Military E-A, Golden Eye Military E-A

      Kaum war ich bei Samanta fertig, ging es auch schon zu Backfett, wie ich die junge Frau so gerne nannte. Gerade wurde mir bewusst, dass ich keine Ahnung hatte, wie sie wirklich hieß. "Seltsam...", murmelte ich und lenkte so die Blicke von Aaron und Alexis auf mich, die ich mit zu Backfett nahm, da ich drei Pferde zu trainieren hatte. "Was ist seltsam?", fragte mich Alexis und schaute kurz zu Aaron, der nur mit den Schultern zuckte. "Ach, ist egal, wir sind eh jetzt da", erklärte ich augenrollend und bog auf Backfetts Hof ab. Schnell hatten wir uns alle vom Wagen zum Stall begeben und betrachteten die Warmblüter. "Das ist deine Welt, nicht wahr Aaron?", sagte ich zu dem jungen Mann, der sich neugierig die ganzen Spring- & Dressurpferde anschaute. Auch ein paar Militarycracks waren unter ihnen, weshalb wir eigentlich hier waren. Ich zückte mein Handy und schaute auf meine Liste. "Also gut..", fing ich an. "Heute geht es um drei Pferde, dir wir in Military von E nach A bringen sollen. Angefangen mit Party Shaker, ein 6 Jähriger Rappscheckhengst. Backfett beschreibt ihn als wendig, schlau, neugierig aber auch sanft. Ich glaub der wäre was für dich Aaron", las ich vor. "Desweiteren haben wir Takada, die ich bei meinem letzten Besuch geritten habe. Sie ist eine 5 Jährige Rappscheckstute, die ich wohl selbst reiten werde, da sie an den Hindernissen sehr stürmisch ist... Zu guter Letzt haben wir hier Golden Eye, einen 12 Järhigen Dunhengst, der doch etwas schreckhaft ist, weshalb er eine stare Hand gebraucht. Alexis, bekommst du das hin?", fragte ich sie und überlegte kurz. "Wenn ich zwischen dem stürmischen und dem schreckhaften Pferd wählen muss, nehme ich das Schreckhafte", erklärte sie mir und zuckte kurz mit den Schultern. "Gut, alles geklärt, an die Arbeit", verkündete ich kurz und klatschte einmal in die Hände, weshalb ein Pferd hinter mir erschrocken einen Laut von sich gab. "Hier ist ja schon Golden Eye, Alexis. Bitte sehr", sagte ich und schüttelte lachend den Kopf, ehe ich mir Takada suchen ging und sie gründlich putzte. Nach dem Putzen sattelte ich sie, zog meine Schutzweste und meinen Helm an, ehe ich auf den Hof zu den beiden anderen ging, die schon fertig waren. "Also los", sagte ich, gurtete nach und stieg auf. Dann ging es ins Gelände. Wir wärmten die Pferde an der Strecke gründlich auf, ehe es an die Sprünge ging. Ganz vorne Aaron, dann Alexis und zum Schluss ich mit der einzigen Stute, damit die Hengste sich auf die Hindernisse konzentrierten. Glücklicherweise passierte unterwegs nichts außergewöhnliches. Alle Pferde machten sich super gut, sprangen fleißig und nur Takada verweigerte einmal einen Tiefsprung.
      Fertig mit dem Training ging es zurück zum Stall von Backfett, wo wir die Pferde fertig für die Box machten und kurz mit deren Besitzerin redeten. "Die drei waren große Klasse, hat alles super geklappt", sagte ich lachend. "Reite sie die nächsten Wochen ab und an durch den Parcours und du wirst sehen, dass es immer besser wird!", erklärte ich, ehe wir uns verabschiedeten und wieder nach Hause fuhren.
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      Vergesellschaftung auf der Weide - Na, wie machen sich meine Neuzugänge?
      26. Dezember 2015

      7 Uhr morgens. Gestüt Burning Spring. Eigentlich war es ein schneeloser, milder Wintertag wie jeder anderer. Doch für unser Team hier liefen ganz und gar nicht bloß gewöhnliche Vorbereitungen. Heute sollten nämlich unsere neuen Pferde endlich in die Herde eingegliedert werden.
      Bisher waren die Neuzugänge nämlich in 'Einzelhaft' gehalten worden, was die Weide betraf. Nun aber würden sie die Herde kennenlernen, was für alle Beteiligten eine große Sache war. Vor Allem bei der kleinen Junghengstherde, welche ein sehr ungewöhnliches Projekt für unsere bisherigen Verhältnisse waren. Denn die Hengste hatten früher alle ihre eigenen, aber kleineren Weiden. Da aber der Umzug nach Schweden bevor stand und wir dort auf eine große Koppel umsteigen wollten hatten wir vor einem Monat unsere Hengste zusammengelassen und wer hätte es gedacht? Sie verstanden sich. Ja klar, anfangs gab es einige Rangkämpfe, aber am Ende klappte das Ganze dann doch ganz gut.
      Nun war also auch die Zeit für Take my Hand, Batman's Rendezvous, I've got the moves like Jagger, Backfett und Bambina gekommen.
      Wir begannen bei den Stuten. In der kleinen aber feinen Herde waren neben Leitstute HGT's Nightmare Takada, Scarlet Sun, Deila, BS' Je'taime, Herbstblüte, Donella und Angels Kiss. Ich führte Handy neben mir und Jagger wurde von meinem Trainer geführt. Dann näherten wir uns der Koppel, wo die acht Stuten gerade rund um die Heuraufe, circa 20m entfernt, standen. Ich machte den Anfang und öffnete die Koppel. Dann ließ ich Handy vom Strick. Mein Trainer tat es mir gleich. Da sich Jagger und Handy bereits kannten standen sie erst zusammen abseits und verhielten sich unauffällig. Ruhe hatten sie jedoch nicht lange, da Nighti kurz darauf hinüber trabte. Daraufhin schnupperte sie an Handy, welche zurückschrak und wegsprung. Die nächsten Minuten lief die Herde um Handy herum; Handy vorn weg und die ganze Herde hinten her. Alle bis auf Donni. Diese hatte sich nämlich zu Jagger gesellt und schnuffelte diese nun auch schon freudig ab. Auch Jagger war nicht abgeneigt sondern freute sich über die neue Bekanntschaft.
      Nachdem wir uns vergewisserten, dass wieder etwas Ruhe eingekehrt war ging es zu den Hengsten. Diese waren momentan sehr weit weg, also außer Sichtweite. Dennoch holten wir Batman. Dieser war brav wie immer. Ließ sich artig auf die Koppel führen und stand brav da bis ich ihn abgehängt hatte. Dann ging er einige Schritte, ehe er bemerkte wie groß diese neue Wiese war und freudig einen Luftsprung machte und umhergaloppierte. Wiehernd. Woraufhin jemand erwiderte. Baty erstarrte. Etwas später stieß er ein eigenartig klingendes ,,Wüüühh?'' aus. Dann tauchte auch schon ein anderes Pferd auf der Bildfläche auf. Black Pearl. Er kam neugierig und begrüßte seinen neuen Kumpel.
      Etwas später folgten auch die anderen Hengste; Sir Donnerhall, Wastl, Golden Eye, Final Destination, Waldjunge, Seattle's GT'aime, N'oubliez jamais, Party Shaker, Deo Volente und Costa.
      Nachdem dies auch getan war ging es an die Fohlenweide, wo wir Bambina und Backfett mit Chestnut, Capri und Caddylack vergesellschaften.
      Alles in Allem klappte das Ganze super und ich konnte sie gutes Gewissens, ohne Bedenken nun zusammen mit den anderen auf die Koppel stellen. Das nannte ich mal einen gelungenen Tag.​
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  • Album:
    Nebenstallungen ♥
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    18 Aug. 2013
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  • Golden Eye

    Rufname: Goldy
    Aus der: ubk.

    Aus d.: ubk.
    Von: ubk.

    Von: ubk.
    Aus d.: ubk.
    Von: ubk.

    Rasse: Hannoveraner
    Geschlecht: Hengst
    Alter: 14 Jahre (2003)
    Stockmaß: 1.70m
    Deckhaar: Falbschecke
    Langhaar: Falbig
    Abzeichen:
    Blesse, Socke

    Charakter & Beschreibung:
    Ich persönlich habe Golden Eye als eher scheuen und sehr schreckhaften Hengst kennengelernt. Zurzeit besitzt er kaum Bindungsfähigkeit, da der Arme schon ziemlich oft den Besitzer wechseln musste. Er hat die Hölle durchgemacht und nun kam er zu mir,wo er nie wieder weg muss und sich auskurieren kann. Golden Eye hat einen großen Apettit, ist aber ziemlich zurückhaltend, wenn es mit anderen Pferden zutuen hatt. Ansonsten ist Golden Eye ein aufgeschlossener, junger Hengst, der nicht immer leicht zu reiten ist, da er oft erschreckt. Daher braucht er eine starke Hand, auch wenn er sich sehr am Riemen reißt und kein Hengstverhalten zeigt. Auf dem Tunier gibt er alles und wird zum Blickfang. Seine Einzige Schwäche ist, wie schon erwähnt, dass er sehr oft den Besitzer gewechselt hat und nun nur wenigen Menschen vertraut.

    Angeritten: ja
    Angefahren: nein

    Dressur: M
    Springen: S*
    Military: A
    Distanz: E

    Western: E
    Fahren: E


    Schleifen:

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    ~ Zweitplatzierter beim 333. Dressurturnier ~
    ~ Gewinner des 330. Springturniers ~
    ~ Gewinner des 333. Springturniers ~
    ~ Zweitplatzierter beim 334. Springturnier ~
    ~ Zweitplatzierter beim 341. Springturnier ~
    ~ Zweitplatzierter beim 237. Synchronspringturnier ~

    Gekört/Gekrönt: nein
    Für die Zucht vorgesehen: ja
    Nachkommen: keine
    Vorgesehen in der Zucht: Zuchtgestüt Sevannie

    Tierartzt: keiner

    Letzter Termien: unbekannt
    Hufschmied: Bracelet

    Letzter Termien: unbekannt
    Beschlag: Eisen (gewöhnlich)
    Gesundheitszustand: sehr gut


    Besitzer: Bracelet
    Vorbesitzer: Gypsie
    Vorkaufsrecht: Arija / Sevannie
    Bei verkauf an: /