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Sammy

Glammy

Pinto | Stute | gekrönt | F || DR: S (0) | SPR: L (0) | MIL: A (0)

Tags:
Glammy
Sammy, 10 Feb. 2015
    • Snoopy
      Alte Pflegis 1







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      Alte Pflegis 3

    • Sammy
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      Success Story xx & Glammy kommen nach England!
      "Hey Eddi!", begrüßte ich meine gute Freundin am Telefon.
      "Ich hab gehört, ihr wollt Nasty Past auflösen und da wollte ich mich mal erkundigen, ob ich mir die Pferde anschauen dürfte? Ich bin momentan gerade in Deutschland und du weißt ja, dass ich immer auf der Suche nach vielversprechenden Pferden bin!"
      "Klar, komm am besten gleich vorbei. Ich denke, ich hätte sogar etwas für dich, aber ich warte lieber, was du zu dem Pferdchen sagst", antwortete Eddi lachend.
      Ich legte auf und setzte mich sofort ans Steuer, um zum Rettungshof hinaus zu fahren. Eddi erwartete mich dort schon und zeigte mir die Pferde. Es gab einige, die mir ganz gut gefielen, doch nur bei einer Stute verschlug es mir regelrecht den Atem.
      Sie war ein dunkelbraunes Englisches Vollblut, dass vor seiner Vernachlässigung einige Schleifen eingeheimst hatte. Success Story xx, wie die Stute hieß, hatte einen edlen Kopf mit einer unterbrochenen Blesse und sehr intelligenten, weit auseinander liegenden Augen. Man konnte die Unsicherheit in ihrem Blick sehen und ich wurde richtig wütend auf die Menschen, die der schönen Stute keine ordentliche Pflege hatten zukommen lassen.
      Als ich mich zu Eddi umdrehte, um sie nach Informationen über die Stute zu fragen, grinste sie mich nur an und ratterte herunter:
      "Das ist Success Story, sie ist 1,65 Meter groß und im März 2002 geboren. Als sie zu uns kam, ging sie im Galopprennen auf L Niveau, letztes Jahr haben wir sie auf M trainieren lassen. Sie ist zwar fremden gegenüber noch sehr scheu, lässt sich aber von vertrauten Personen meistens ordentlich versorgen und reiten. Und übrigens: Ich wusste, dass sie dir gefallen würde. Wenn du möchtest, kannst du sie sofort mitnehmen, sie kostet nur 1400 Joellen."
      Ich lachte über Eddi`s Eifer, ging mit ihr ins Büro und unterschrieb sofort den Kaufvertrag. Die wunderschöne Stute sollte bei mir einen schönen Platz auf Lebenszeit bekommen. Da ich erst morgen wieder nach England zurückfahren würde, vereinbarte ich mit Eddi Success Story gleich am nächsten Morgen abzuholen und dann mit ihr nach England zu fahren.

      Früh am nächsten Morgen kam ich bereits wieder auf dem Nasty Past Rettungshof an und hatte diesmal meinen Hänger dabei. In diesem war bereits Glammy, eine hübsche Pintostute untergebracht. Diese schöne Fuchsscheckin hatte ich gestern Snoopy abgekauft. Ich war mir noch nicht sicher, ob ich wirklich Pintos züchten wollte, doch Snoopy hatte keine Verwendung für Glammy gehabt und ich hatte das Potential der jungen Stute erkannt. Momentan war Glammy noch in der Westernreitweise ausgebildet, doch ich hatte vor, sie zum Dressurpferd zu machen. Das Zeug dazu hatte die Stute auf jeden Fall.
      Ich parkte meinen Transporter auf Eddi`s Parkplatz, stieg aus und wurde kaum eine Minute später schon von meiner Freundin begrüßt.
      Glammy stieß ein lautes Wiehern aus und Eddi schaute mich überrascht an. "Wen hast du denn da drin?", fragte sie mich neugierig.
      "Glammy, eine 8-jährige Pintostute, eine Halbschwester von Ividi! Aber komm, schau sie dir einfach selber an.", forderte ich Eddi auf und öffnete die Seitentür des Hängers.
      "Die ist wirklich hübsch, aber ich wusste gar nicht, dass du Pintos züchtest?", fragte Eddi verwundert.
      Ich lachte: "Das weiß ich ehrlich gesagt selbst noch nicht, aber ich wollte der Süßen eine Chance geben. Also nehme ich sie jetzt mit nach England, bilde sie um und dann weiter aus, stelle sie auf Turnieren vor und schicke sie irgendwann zur Körung. Danach kann ich mir immer noch überlegen, ob ich Pintos züchten möchte, oder sie wieder verkaufe."
      Eddi nickte und ging mit mir zusammen in den Stall. Dort stand Success Story bereits auf der Stallgasse und sah und nervös entgegen. Ich hielt ihr meine Hand hin und sie zog langsam meinen Geruch ein, hob aber trotzdem ängstlich den Kopf, als ich sie am Hals kraulte.
      "Du Arme hast wohl wirklich schlechte Erfahrungen gemacht, was? Aber wir werden schon noch Freunde, das verspreche ich dir!", sagte ich mitfühlend zu der braunen Stute.
      Eddi band Story los und führte das Englische Vollblut zu meinem Hänger. Success Story rollte entsetzt mit den Augen und ging rückwärts, als Eddi sie die Rampe hinauf führen wollte.
      Wir redeten mit Engelszungen auf Story ein und schafften es schließlich, nach einer geschlagenen halben Stunde und mit Glammy`s Hilfe, die Stute im Hänger unterzubringen.
      Eddi übergab mir die Papiere der Stute und ich drückte sie zum Abschied. "Komm mich bald mal besuchen! Du musst dir auch unbedingt Romance anschauen, er ist jetzt bald soweit, dass wir mit ihm auf die Körung können. Und ich bin schon so schrecklich gespannt!"
      Eddi nickte und winkte mir nach, bis ich um die nächste Kurve verschwunden war.
      Da ich viel Zeit eingeplant hatte, waren wir immer noch sehr pünktlich dran und ich würde meine Fähre ohne Probleme schaffen. Aus dem Hänger hinter mir war immer wieder Story`s ängstliches Wiehern zu hören, dich irgendwann beruhigte sich die Stute.
      Die nächste Zerreisprobe fand erst wieder statt, als die Fähre ablegte. Da ich mir schon gedacht hatte, dass Story damit nicht einverstanden sein würde, hatte ich mir bereits etwas zu essen gekauft, bevor die Fähre von Calais ablegte.
      Anfangs war noch alles gut, doch als der Schiffsmotor zu brummen begann und die Wellen gegen den Rumpf schlugen, wieherte Story wieder ängstlich. Hier war ihr nun auch Glammy keine Stütze mehr, denn die Scheckstute rollte selbst ängstlich mit den Augen. Ich fütterte Glammy ein Leckerli und strich ihr den roten Schopf aus der Stirn, damit die Stute sich ein wenig beruhigte, doch an Story kam ich nicht heran. Die dunkelbraune Stute schlug mit ihrem schönen Kopf, rollte mit den Augen und versuchte sich aufzubäumen. Zum Glück hatte ich sie vor dem Ablegen so eng angebunden, dass das nicht möglich war.
      Dank dieser fürchterlich stressigen Überfahrt, atmete ich erleichtert auf, als wir endlich in Dover anlegten. Ich verriegelte den Transporter, stieg in mein Auto und fuhr langsam hinter den anderen her, vom Schiff herunter. Danach waren es nur noch knapp zwei Stunden Fahrt und ich war endlich wieder daheim.
      Es war bereits acht Uhr, sodass Anna und Patrick bereits nach Hause gefahren waren. Meg, Donald und Samuel kamen jedoch wie üblich zum Parkplatz, um mir beim Entladen zu helfen und auch gleich die neuen Pferde zu begutachten.
      Ich hatte sie angewiesen, für Story die große Eckbox neben Backup bereitzu machen. Glammy dagegen kam in den Stutentrakt neben mein Achal Tekkiner Stutfohlen Ivory.
      "Samuel, Donald kümmert ihr euch um die Ausrüstung? Meg du kannst Glammy losbinden, aber warte bitte vor dem Hänger auf uns. Ach ja, Glammy ist die Pintostute.", verteilte ich die Aufgaben. Brian hatte sich wie immer gleich nach Feierabend in seine Wohnung zurückgezogen, da er mit den anderen nicht sonderlich gut auskam. Während Meg Glammy herausführte, ging ich langsam auf Success Story zu. Die Vollblutstute starrte mich misstrauisch an, ließ sich aber problemlos losbinden und rannte dann beinahe aus dem Hänger. Wahrscheinlich war sie einfach nur froh, aus dem Ding rauszukommen.
      Draußen hob Story ihren feinen Kopf, zog witternd die Luft ein und spielte nervös mit den Ohren.
      Meg starrte die Stute an: "Wow ist die schön! Ich meine, Glammy ist total putzig, aber Success Story ist wirklich eine Wucht." Ich lachte und erwiederte: "Ja das ist sie. Deshalb wird Story auch auf jeden Fall bei uns bleiben. Aber sie wurde schwer vernachlässigt, deshalb werde ich mich in nächster Zeit alleine um sie kümmern. Wenn sie mir vertraut, kannst du mir helfen und nach und nach können sich auch die anderen mit ihr beschäftigen. Aber es ist sehr wichtig, dass wir es mit Story ganz langsam angehen lassen.", erklärte ich meiner Pflegerin.
      Dann führten wir die beiden Stuten nacheinander in den Stall. Meg stellte Glammy neben Ivory und die schöne Scheckstute zupfte sofort ein paar Halme Heu aus ihrem Netz, bevor sie die Nase zu Ivory hinüberstreckte, die sie neugierig begutachtete.
      Ich dagegen führte Story weiter in den Haupttrakt, vorbei an meinen Westernstuten bis zu der großen Eckbox.
      "So mein Mädchen, schau mal. Das ist ab heute dein neues zu Hause. Hier hast du viel Platz und wirst bestimmt bald viele neue Freunde finden.", sagte ich liebevoll zu Story.
      Die Vollblutstute drehte sich ein paarmal im Kreis, besah sich die Stuten neben sich und stellte sich dann erschöpft in die hinterste Ecke der Box. Ich sagte noch meinen anderen Pferden Gute Nacht, löschte das Licht und ging zurück in mein Haus. Es war ein anstrengender Tag gewesen und sicherlich wartete morgen auch noch die ein oder andere Überraschung auf uns.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Dressur E-A
      „Du willst sie also nicht weiter im Western trainieren?“, fragte meine Angestellte Meg mich verwundert, als ich meiner neuen Pintostute Glammy einen Dressursattel auflegte.
      „Nein. Ich habe Glammy ja bereits ausprobiert und meiner Meinung nach liegen ihre Stärken eindeutig in der klassischen Reitweise. Sie konnte zwar schon ein paar Tuniersiege einfahren, aber dort ist ihr Potential jetzt einfach ausgeschöpft. Ich denke aber, dass sie es im Dressur- und Springreiten wirklich weit bringen könnte.“, erklärte ich geduldig. Ich hatte schon eine Weile lang mit der schönen Pintodame trainiert und heute war sie nun endlich so weit, dass ich sie in der Dressur auf Klasse A bringen konnte. Ich trenste Glammy flott auf und führte die Scheckstute dann über den verschneiten Hof zur Reithalle. Dort angekommen, gurtete ich flott nach, ließ die Steigbügel herunter und schwang mich dann in den Sattel. Glammy hatte herrliche, bequem zu sitzende Gänge und legte einen schier unglaublichen Arbeitseifer an den Tag, der sie mir nur noch sympathischer machte. Während ich die acht-jährige Stute aufwärmte, ging ich im Kopf die Lektionen durch, die wir heute erarbeiten mussten. Das waren die Schritt-Galopp-Übergänge, Viereck verkleinern und vergrößern, Rückwärtsrichten und die Vorhandwendung. All das sollte für Glammy eigentlich kein großes Problem darstellen, dennoch war ich gespannt, wie mein Stütchen sich schlagen würde. Ich war mir bereits sicher, dass ich sie irgendwann zur Krönung schicken wollte, nur wusste ich noch nicht genau, was ich danach mit ihr vorhatte. Natürlich könnte ich bekannte Mixe, wie zum Beispiel Holsteiner-Pintos mit ihr züchten, doch eigentlich wollte ich in meiner Zucht reinrassig bleiben. Mixe wurden mir zu sehr herumgereicht. Würde ich allerdings noch einen schönen Hengst für Glammy auftreiben, könnte ich Sport-Pintos mit in die Zucht mit aufnehmen, was rein farbtechnisch sicherlich sehr interessant wäre. Ich galoppierte Glammy locker an und verlangte dann irgendwann von ihr, direkt in den Schritt zu fallen. Die gelehrige Stute brauchte zwei Anläufe, bis sie den Übergang direkt in den Schritt schaffte, dann jedoch hatte sie verstanden, was ich verlangte und reagierte prompt auf meine Hilfen. Vom Schritt in den Galopp war es ähnlich, wobei ich hier anfangs noch recht deutliche Hilfen geben musste. Ich strich ihr über den gefleckten Hals und widmete mich sofort der nächsten Lektion, dem Rückwärtsrichten. Das kannte Glammy bereits aus ihrem Western-Training, sodass ich die Übung lediglich wiederholen musste. Glammy trat augenblicklich brav zurück und ich lobte sie fröhlich. Das Training lief tatsächlich noch besser als gedacht.
      Für das Viereck verkleinern und vergrößern ließ ich Glammy zunächst von der Mittellinie aus Schenkelweichen, bevor ich sie bereits in der zweiten Ecke der kurzen Seite leicht nach außen stellte, um das Viereck verkleinern und vergrößern einzuleiten. Nun trieb ich mit dem äußeren Schenkel vorwärts-seitwärts, während mein innerer verwahrend hinter dem Gurt lag. Den inneren Zügel hielt ich in Anlehnung, mit dem äußeren gab ich leicht nach. So ließ ich Glammy bis kurz vor B weichen, richtete die Stute für zwei Pferdelängen geradeaus und stellte sie dann um, um wieder zur Bande zurück zu kommen. Nun fehlte uns nur noch die Vorhandwendung. Dazu ritt ich mit meiner Pintostute auf den zweiten Hufschlag und parierte sie dort zum Halten durch. Anschließend stellte ich sie nach außen, trieb mit dem äußeren Bein seitwärts und fing die Bewegung der Stute mit dem inneren Bein ab, sodass sich Glammy Schritt für Schritt um ihre Vorhand herum bewegte und wir in die andere Richtung schauten. Das Ganze wiederholte ich einige Male – auch auf der anderen Hand - , dann ließ ich die Zügel lang und ritt Glammy trocken. Für den ersten Stufenaufstieg hatte das Stütchen sich hervorragend geschlagen und ich war mir sicher, dass es die richtige Entscheidung gewesen war, ihre Ausbildung in den klassischen Bereich zu verlegen.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Dressur A-L
      „Morgen Glammy!“, sagte ich gut aufgelegt, als ich die Box meiner Pintostute betrat. Wir hatten in letzter Zeit sehr hart gearbeitet und nun war Glammy soweit, in der Dressur den Aufstieg in Klasse L zu packen. Ich war wahnsinnig stolz auf die schöne Stute und natürlich auch sehr froh, dass die Umstellung so hervorragend geklappt hatte. Immerhin war Glammy zuvor in der Westernreitweise trainiert worden und ich war einfach nur einer Intuition gefolgt, als ich mich dazu entschieden hatte, sie fortan klassisch auszubilden. Bisher erwies sich dieser Entschluss jedoch als absolut richtig.
      Ich holte die Scheckstute aus ihrer Box, nahm ihr die leichte Decke ab und putzte sie schnell über. Dann bandagierte ich ihre Beine und sattelte sie auf. Es war zwar bereits Ende März, aber noch sehr früh am Morgen, weshalb es mir für den Platz noch zu kalt war. Daher entschied ich mich dazu, das heutige Training noch einmal in der Halle abzuhalten. Ich führte Glammy hinaus auf den Hof, auf dem schon überall Blumen blühten und ging lächelnd den Weg entlang, bis zur Reithalle. Dies war der erste Frühling den ich auf meinem Gestüt erlebte und ich war absolut verliebt in das Anwesen, auch wenn es mich jede freie Minute meiner Zeit kostete. In der Halle angekommen, stellte ich Glammy auf der Mittellinie auf, gurtete nach und schwang mich in den Sattel. Heute standen für uns der Außengalopp, der einfache Wechsel, die Kurzkehrt und die Hinterhandwendung an. Wie üblich wärmte ich Glammy zuerst auf beiden Händen gut auf, indem ich sie im Schritt und Trab bog und wendete und schließlich auch einige Tempowechsel mit einbaute, um sie durchlässiger zu machen. Glammy war heute sogar noch besser drauf als sonst und ich hatte das Gefühl, dass die eifrige Stute regelrecht darauf brannte, die neuen Lektionen zu lernen. Ich galoppierte Glammy im Arbeitstempo an und wendete auf den Zirkel ab. Kurz vor X gab ich der Stute die Hilfen, um in den Schritt zu fallen, ließ sie drei Tritte vorwärts gehen, stellte sie um und ließ sie dann erneut angaloppieren, während wir aus dem Zirkel wechselten. Das wiederholte ich auch auf der anderen Hand, doch da Glammy die Lektion drauf hatte, brauchten wir sie nicht noch weiter üben. Die Schwierigkeit bestand ja auch hauptsächlich darin, die beiden Schritt-Galopp-Übergänge aneinander zu hängen. Da Glammy gerade so schön vorwärts galoppierte, machte ich nahtlos mit dem Außengalopp weiter. Dazu ritt ich zunächst eine einfache Schlangenlinie, weil Glammy somit in den Wendungen bereits im Kontergalopp lief.
      Den Bogen der Schlangenlinie zog ich nun nach und nach immer mehr in die Länge, bis ich schließlich weiter machte und einmal durch die ganze Bahn wechselte. Dabei saß ich kurz vor Erreichen des Hufschlags so ruhig wie möglich, um Glammy ja nicht zum Umspringen zu animieren, sodass die Stute nun im Außengalopp die Bahn umrundete. Anschließend war es an der Zeit, das direkte Anspringen im Außengalopp zu üben. Ich parierte Glammy zum Trab durch, stellte sie leicht nach außen, drückte das äußere Bein an und legte das innere eine Handbreit hinter den Gurt. Die brave Stute sprang sogar auf Anhieb richtig an, wechselte dann jedoch den Galopp. „Okay, dann weiß ich wenigstens, dass du ein Naturwechsler bist, meine Süße. Aber das brauchen wir jetzt noch nicht.“, sagte ich lächelnd zu der Stute und probierte es ein weiteres Mal. Wieder sprang Glammy richtig an, doch diesmal war ich schnell genug und lobte sie sofort, sodass sie bemerkte, dass sie bereits alles richtig machte. So verstand die hübsche Scheckin auch schnell, was ich von ihr wollte und wir konnten die Lektion schon bald abhaken. Somit fehlten nun nur noch Kurzkehrt und Hinterhandwendung. Für die Kurzkehrt ritt ich mit Glammy im Schritt die lange Seite entlang und wendete schließlich für den Anfang einer Volte ab. Somit hatte ich die Stute schon richtig gestellt und musste sie nun nur noch weiter in die Biegung hinein führen und die Bewegung mit dem äußeren Bein abfangen. Für den Anfang ließ ich Glammy immer nur ein paar Tritte auf einmal wenden, um die Stute nicht dazu zu animieren, sich einfach nur herumzuwerfen. Doch Glammy arbeitete so gut mit, dass wir die 180° - Wendung schon bald hinbekamen. Als wir die Lektion dann auch noch schafften, ohne dass ich Glammy zuerst in die Volte reiten musste, war ich restlos glücklich. Die Kurzkehrt stellte immerhin die Vorbereitung auf die nun folgende Hinterhandwendung dar und diese wiederum war unerlässlich für die halbe Schrittpirouette, die wir für Klasse M erarbeiten mussten. Die Hinterhandwendung unterschied sich von der Kurzkehrt hauptsächlich dadurch, dass sie aus dem Halt heraus geritten wurde und auch wieder in einem solchen endete. Ich gab Glammy also die gleichen Hilfen wie zuvor, mit dem Unterschied, dass ich ihr am Ende der Lektion eine ganze Parade gab, damit Glammy nicht weiterhin vorwärts lief. Wie gewohnt war die junge Stute voll bei der Sache und machte einfach wunderbar mit. Schon bald konnte ich mein Stütchen trocken reiten, sie zum Stall zurück führen und stolz verkünden: „Hört mal alle her, Glammy hat den Aufstieg in Klasse L der Dressur geschafft, ist das nicht toll?“
    • Sammy
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      Trainingsbericht Dressur L-M
      „Meine Güte, das wird schon ganz schön warm heute.“, sagte ich überrascht zu Meg, während ich die Wetter-Seite an meinem PC schloss. Es war erst früh am morgen und wir waren gerade damit beschäftigt, die heutigen Trainingspläne aufzustellen. Wichtig waren natürlich vor allem die Körungsanwärter, darunter auch meine Pintostute Glammy, die mittlerweile bereit war, für den Aufstieg in die Klasse M der Dressur zu trainieren. Glammy gefiel mir mit jedem Tag besser und das Training gestaltete sich sehr vielversprechend. Sie wurde noch zum absoluten Dressurcrack und ich plante schon ihre Springpferdeausbildung, wenn wir mit der Dressur durch waren. Dies aus dem Grund, dass ich Glammy in der letzten Woche eher spaßhalber am Freispringen meiner Stuten hatte teilnehmen lassen und die Pintostute gesprungen war, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Momentan war ich auch fest entschlossen, einen passenden Hengst für Glammy zu finden, um die schicke Stute auf dem Gestüt behalten zu können. Ich hatte mir nämlich nur einen einzigen Hengst hierbehalten, den ich nicht unbedingt in der Zucht einsetzen wollte und das war mein Liebling San Salvador. Der junge Hengst war bereits im Fohlenalter gekört worden und hatte einen solch anziehenden Charakter, dass ich es einfach nicht über mich brachte, ihn herzugeben. Zumal er neben meinem Barockpintohengst Slaters Secret als Mawari-Barockpintomix gar nicht so sehr auffiel. Ich besprach mich noch kurz mit Meg und brütete dann weiter über den Plänen, während sie schon einmal in den Stall ging, um Glammy für mich fertig zu machen. Neben ihr standen heute auch definitiv noch Backup, Kagami el Assuad, Reminiscent Inspiration und Levistino`s Hope auf dem Programm, doch ersteinmal wollte ich mich der Pintostute widmen. Ich beeilte mich so sehr ich konnte und kam in dem Moment aus dem Büro, als Meg mit Glammy fertig war. Dankend übernahm ich die Stute von ihr, setzte mir flott meinen Helm auf und führte Glammy dann zum Reitplatz. Um diese Zeit konnten wir noch draußen trainieren, in ein paar Wochen würde es dafür wahrscheinlich zu heiß sein. Wie immer wärmte ich meine Stute zunächst umsichtig auf, während ich im Kopf schon einmal die Lektionen durchging, die wir im Training erarbeiten mussten. Für die Klasse M waren das Schulterherein, Traversale, Travers, Renvers, die halbe Pirouette im versammelten Schritt, den Halt aus dem Galopp und den fliegenden Wechsel. Ich begann mit einigen der Seitwärtslektionen und zwar zuerst mit dem Schulterherein. Dafür ritt ich Glammy im Schritt zur langen Seite, stellte die Stute nach innen, drückte das innere Bein an und fing mit dem äußeren ab. Diese Lektion hatten wir bereits vor einigen Tagen geübt, sodass meine fleißige Stute keinerlei Probleme damit hatte. Als das Ganze auch im Trab und natürlich auch auf der anderen Hand klappte, machte ich sofort mit dem Travers weiter. Wieder ritt ich zur langen Seite und wieder stellte ich meine Stute nach innen. Im Unterschied zum Schulterherein drückte ich nun jedoch das äußere Bein an, sodass Glammy mit der Hinterhand ins Bahninnere auswich. Bei der nächsten Lektion- dem Renvers- oder auch Kruppe heraus genannt, hatte Glammy keine Begrenzung durch die Bande mehr, weshalb wir für diese Lektion um einiges länger brauchten, als für Travers und Schulterherein. Doch Glammy arbeitete gut mit und schon bald war ich so zufrieden mit der Ausführung, dass wir uns –vorerst zum Abschluss der Seitengänge – der Traversale widmen konnten. Um die schwierige Übung bestmöglich einzuleiten, verlangte ich von Glammy im Schulterherein zu gehen und ritt dann aus der Ecke kehrt, da die eifrige Stute so bereits perfekt gestellt war. Nun stellte ich Glammy leicht in Bewegungsrichtung, trieb mit dem inneren Schenkel vorwärts-seitwärts und legte den äußeren verwahrend hinter den Gurt. Erst als Glammy auch halbe, doppelte und sogar Zick-Zack-Traversalen problemlos meisterte, gönnte ich der Stute eine Schrittpause am langen Zügel. Wir hatten bereits einen rießigen Teil des Trainings geschafft und ich freute mich schon auf den Rest.
      Ersteinmal hatte die Stute nun Ruhe vor den Seitengängen, da ich mich jetzt der Galopparbeit widmete. Hier war zuerst der Halt aus dem Galopp an der Reihe, den Glammy eigentlich aus dem Westerntraining bereits beherrschen sollte. Ich galoppierte die Stute locker an und wendete dann auf die Mittellinie ab. Bei X gab ich ihr das Kommando zum Halten und sofort stoppte Glammy ab. Allerdings kamen wir noch recht unsauber zum Stehen und ich musste die Pintostute mit der Gerte anticken, bis sie gerade stand. Mit ein paar Wiederholungen klappte der Halt jedoch zunehmend besser und schließlich hatte selbst ich nichts mehr zu meckern. Somit konnten wir auch schon mit den fliegenden Wechseln anfangen. Dazu würde ich das sogenannte „Umwerfen“ benutzen, das viel schlimmer klang, als es eigentlich war. Ich wendete auf den Zirkel ab und verlagerte kurz vor X betont mein Gewicht auf die andere Seite. Damit brachte ich Glammy aus dem Gleichgewicht, sodass die Stute von selbst umsprang. Während ich auf der anderen Hand weiter galoppierte, lobte ich Glammy überschwänglich und wiederholte die Lektion dann solange, bis sie auf eine halbe Parade und eine leichte Gewichtsverlagerung hin zuverlässig an jedem beliebigen Punkt der Bahn umsprang.
      „Fein meine Süße, du machst das wirklich ganz toll! Jetzt fehlt nur noch eine einzige Lektion, dann hast du den Aufstieg in Klasse M geschafft!“, lobte ich Glammy glücklich. Ich hatte ja gewusste, dass die Stute viel Potential hatte, doch sie übertraf meine Vorstellungen eben doch noch um ein vielfaches. Für die halbe Pirouette im versammelten Schritt wendete ich nochmals auf den Zirkel ab und verkleinerte diesen dann in Traversalstellung, solange, bis Glammy`s Hinterbeine sich etwa in der Zirkelmitte befanden. Nun erhielt ich die Biegung aufrecht und trieb meine Pintostute seitwärts, bis wir uns um 180° gedreht hatten. Zum Schluss wiederholte ich die Lektion auch auf der anderen Hand und ritt meine fleißige Stute dann trocken. Sie bekam ein schönes Bad und eine rundum Pflege, immerhin hatte Glammy gerade den Aufstieg in Klasse M der Dressur geschafft.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Dressur M-S
      „Meg, wie sieht`s aus?“, rief ich in den Stall hinein, während ich versuchte die zappelige Kagami el Assuad zu beruhigen. Meg hatte mir eigentlich meine Pintostute Glammy zum Dressurtraining herausbringen wollen und mir gleichzeitig die hübsche englische Vollblutstute abnehmen wollen, damit ich sofort mit Glammy loslegen konnte. „Komme schon!“, schallte es sofort lautstark zurück und gleich darauf waren Hufe auf dem Betonboden zu hören. Ich war heilfroh, Kagami abgeben zu können, da die Stute mir im Training wieder alles abverlangt hatte und ich mich jetzt auf eine ruhige Stunde mit Glammy freute. Meg wünschte uns viel Spaß und führte dann schimpfend Kagami zum Putzplatz, da diese sie zur Begrüßung gezwickt hatte. Ich strich Glammy liebevoll über den rötlich schimmernden Kopf und führte sie zum Reitplatz. Heute stand das letzte Training vor ihrem Aufstieg in die Klasse S der Dressur an und ich war unsagbar stolz auf mein Mädchen. Wir hatten seit ihrem Aufstieg in Klasse M bereits die Passage vom Boden, die Piaffe vom Boden und die Schaukel vom Boden, sowie den spanischen Schritt erarbeitet, was uns das Training heute zumindest erleichtern würde.
      Ich stellte Glammy auf der Mittellinie auf, gurtete nach und schwang mich in den Sattel. Nachdem ich meine Pintostute ordentlich aufgewärmt hatte, begann ich mit der Schaukel. Dabei kam es auf den fließenden Übergang zwischen Rückwärtsrichten und Schritt gehen an, den wir ja vom Boden aus schon mehrfach geübt hatten. Während Glammy noch den letzten Tritt rückwärts machte, gab ich ihr bereits das Kommando zum Antreten im Schritt und nach einigen Versuchen klappte die Lektion auch wunderbar. Als nächstes war dann auch schon die Piaffe an der Reihe. Zu dieser kam ich, indem ich Glammy erneut rückwärts richtete und diesmal aber direkt daraus antrabte. Interessant war hier die Phase zwischen Rückwärtsrichten und antraben. Nach und nach schaffte ich es, Glammy aus dem Trab heraus soweit zu versammeln, dass sie erste Piaff-Tritte zeigte, wofür ich sie natürlich sofort begeistert lobte. Mit deutlich gesenkter Hinterhand und aufgewölbtem Rücken piaffierte Glammy schlussendlich auf der Stelle und ich platzte beinahe vor Stolz. Für die nächste und dritte Lektion wiederholte ich nun zunächst den spanischen Schritt, den ich Glammy extra zur Vorbereitung auf die Passage antrainiert hatte. Ansonsten hatte ich nämlich mit Zirzensik eher weniger am Hut. Der spanische Schritt klappte dank unserer Vorbereitung sehr gut, sodass ich schon bald anfangen konnte, ihn in den Trab zu übertragen. Zur Unterstützung tippte ich anfangs wieder Glammy`s Vorderbeine mit der Gerte an, sodass die Stute diese höher nahm und auch verstand, was ich da gerade abfragen wollte. Als ich mit ihrer Vorhandaktivität soweit zufrieden war, arbeitete ich daran, Glammy mit der Hinterhand nochmehr Gewicht aufnehmen zu lassen, damit sie in der Vorhand noch ein Stück freier wurde und ihr die Lektion leichter fiel. Als schließlich auch das zu meiner vollsten Zufriedenheit klappte, widmete ich mich der letzten Lektion : Der Traversale im Galopp. Zuerst wiederholte ich die Traversale im Trab, doch schon kurze Zeit später galoppierten wir im Seitwärtsgang auf die Mittellinie zu. Ich hätte in diesem Moment wirklich platzen können vor Stolz. Wer hätte schon gedacht, dass aus Glammy einmal ein so umwerfendes Dressurpferd werden würde, dass sogar die Klasse S erreichte?
    • Sammy
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      Trainingsbericht Springen E-A
      „Brr, brr, brr.“, machte ich im Takt von Glammy`s Galoppsprüngen, als ich die hübsche Pintostute um die Hindernisse auf meinem Springplatz herum ritt. Erst kürzlich hatte die Stute ihre Dressurausbildung abgeschlossen und nun wollte ich sie auch im Springen fördern, da sie beim Freispringen rießiges Potential gezeigt hatte. Es war erst acht Uhr morgens, da für heute extreme Hitze angekündigt worden war und ich das meiner Stute nicht antun wollte. Momentan war ich gerade dabei, Glammy gut aufzuwärmen, bevor wir uns ans Springen machen würden. Die Scheckstute war heute um einiges temperamentvoller als bei unserem Dressurtraining, das konnte fürs Springen jedoch auch sehr vorteilhaft sein, wenn ich es schaffte, ihr Temperament in die richtigen Bahnen zu lenken. Als ich unsere Aufwärmrunde beendet hatte, parierte ich die Pintostute wieder zum Trab durch und ließ sie für den Anfang über ein paar Trabstangen und danach über ca 80cm hohe Cavaletti gehen. Glammy wurde sofort aufmerksamer und arbeitete wie gewohnt konzentriert mit. Ich lobte sie und ließ sie anschließend über ein paar E-Hindernisse springen, bevor wir uns dem Parcours zuwandten, den ich aufgebaut hatte. Dieser bestand aus sieben Hindernissen, worunter zwei zweifache Kombinationen und ein Wassergraben mit 2,50 Metern Breite waren. Die Maximalhöhe betrug 1,10 Meter und die Maximalbreite 1,25 Meter. Ich versammelte Glammy und lenkte sie auf das erste Hindernis, einen Steilsprung zu. Die junge Stute galoppierte mit aufmerksam gespitzten Ohren vorwärts und schon flogen wir über das Hindernis hinweg und landeten sauber auf der anderen Seite. Auch der nächste Sprung – eine bunt angestrichene Tripplebarre stellte kein Problem für mein eifriges Pintostütchen dar. Danach musste ich Glammy allerdings gut zurücknehmen, da nun die erste Kombination auf uns wartete. Dort mussten wir als erstes einen Steilsprung und als zweites einen Oxer überwinden. Es folgte der Wassergraben, bei dem Glammy das erste Mal richtig Tempo gehen durfte, um die zweieinhalb Meter gut überwinden zu können. Gleich darauf sahen wir uns der zweiten Kombination gegenüber, diesmal war der erste Sprung ein Oxer und der zweite ein Steilsprung. Den Oxer nahm Glammy mit Bravour, vor dem Steilsprung wurde es extrem eng, da wir zu schnell gewesen waren. Trotzdem schraubte sich die tapfere Stute nach oben und wir kamen gerade so ohne Fehler über den Sprung. Ich konnte es kaum fassen und kraulte Glammy lobend den Hals. Noch zwei Sprünge, dann hatten wir den Parcours bewältigt. Wiederum ragte ein Oxer vor uns auf und der letzte Sprung war eine grellblaue Mauer. Die schien Glammy nicht ganz geheuer zu sein, doch letzten Endes sprang sie mit einem beherzten Satz darüber und ich konnte sie glücklich trocken reiten. Der Aufstieg in die Klasse A des Springreitens hatte bestens funktioniert!
    • Sammy
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      Der ganze normale Wahnsinn & zwei Neue auf dem Hof!
      Sammelbericht für alle Pferde


      "Hey Eddi, was gibts?", fragte ich ein wenig atemlos. Ich war immer noch in den USA, wo Kagami el Assuad, Backup und Success Story xx an Rennen teilnahmen. Vor einiger Zeit hatte ich Eddi auf ihrer Ranch besucht und ihr beim Training ihrer Stute Classic Gold geholfen.
      "Du bist doch noch in Kentucky, oder? Ich habe mich entschieden einige meiner Pferde abzugeben und wollte dich fragen, ob du Interesse an Napayné und Ehawee hättest?"
      Da musste ich nicht zweimal überlegen. Napayné hatte einmal meiner ehemaligen Zuchtpartnerin rawwrrr gehört und Ehawee war eine wunderschöne fuchsfarbene Traberstute. Da ich sowieso Traber in meine Zucht aufnehmen wollte und ich mit Kolibri und Hollywood Undead ja auch zwei wunderbare Welsh Bs hatte, sagte ich Eddi sofort zu.
      "Ich fliege nächste Woche wieder nach Hause. Am besten rufe ich gleich mal bei der Fluggesellschaft an und frage nach, ob sie die beiden mitnehmen können."

      ~*~

      Eine Woche später knetete ich nervös meine Hände, während ich darauf wartete, dass der Flieger endlich auf der Rollbahn aufsetzte. Der Flug war lang gewesen und ich konnte es kaum erwarten, nach meinen fünf Stuten zu sehen. Gott sei Dank war noch Platz gewesen und wir hatten Ehawee und Napayné gleich mitnehmen können.
      Als wir ausgestiegen waren, trat ich so ungeduldig von einem Bein aufs andere, dass Samuel schon genervt die Augen verdrehte.
      "Erde an Sammy, beruhig dich mal. Denen geht`s gut. Die haben den Hinflug immerhin alle fünf schon einmal hinter sich gebracht. Nach Amerika kann man nun mal nicht mit dem Hänger fahren! A propos Hänger , da kommt Donald!"
      Ich drehte mich um und winkte meinen Mitarbeiter zu uns. Donald war extra mit dem Hänger hergekommen, um uns abzuholen. Ich hatte natürlich schon Bescheid gegeben, dass die Box neben Kolibri und die große Eckbox eingestreut werden sollten, doch noch wusste die Daheimgebliebenen nicht, um was für Pferde es sich handelte.
      Endlich winkte uns der Flugsicherheitsbegleiter heran und wir durften die Pferde aus ihren Container-Boxen holen. Donald nahm Backup, Samuel Kagami und ich kümmerte mich um Succcess Story xx, da die braune Stute immer noch recht scheu war.
      Nachdem die drei verladen waren, begann Donald damit, die Sattelkisten im Transporter zu verstauen und Samuel und ich kümmerten uns um Napayné und Ehawee.
      Die beiden Stuten reckten die Hälse und blähten die Nüstern.
      Donald betrachtete den Schimmel und den Fuchs eingehend, dann strahlte er.
      "Wahnsinn, ich liebe die ganzen neuen Pferde, die du uns in letzter Zeit anschleppst! Ich weiß zwar nicht, wie du das machst, aber irgendwie schaffst du es immer, an absolute Diamanten zu kommen!", rief er aus, bevor er Napayné und Ehawee vorsichtig begrüßte.
      "Napayné ist ein bisschen zickig, aber Ehawee ist ganz lieb. Sie soll die Traberlinie bei uns begründen - fehlt nur noch der passende Hengst.", lachte ich.
      Wir verluden auch die beiden und machten uns dann auf die letzte Etappe unserer Reise. Ich freute mich schon unglaublich darauf, endlich meine ganzen Pferde wieder zu sehen.
      "Hat sich Amayyas eigentlich benommen?", fragte ich Donald nach meiner ehemals neuesten Errungenschaft, einem Berberhengst.
      "Es geht. Er testet uns an allen Ecken und Enden, aber wir haben es geschafft ihn von der Box auf die Weide zu bringen und umgekehrt. Außerdem hab ich mal ein bisschen Bodenarbeit mit ihm gemacht, aber da war ich wohl eher der Rangniedrigere. Er hat mich nämlich einfach stehen gelassen und ist über den Zaun gesprungen. Eigentlich wollte Brian sich ja um ihn kümmern, aber der lag mit einer ziemlich fiesen Grippe im Bett.", sagte Donald ein wenig betreten.
      Ich machte große Augen: "Über den Zaun gesprungen? Und dann?"
      "Ganz einfach. Erst ist er zu den Stutenkoppeln gelaufen, hat dann die Fohlen besucht und hat sich anschließend in seine Box gestellt, als wenn nichts gewesen wäre.", berichtete Donald weiter.
      Während Samuel sich vor Lachen ausschüttete, runzelte ich nachdenklich die Stirn. Amayyas war ein ausgesprochen vielversprechender Hengst, aber ich musste ihn endlich so erziehen, dass auch die anderen mit ihm arbeiten konnten.
      "Na gut, schauen wir erstmal, dass wir gut daheim ankommen, um unseren Geparden kümmere ich mich morgen!", entschied ich grinsend.

      ~*~

      Gähnend stieg ich aus und streckte mich genüsslich. Endlich wieder daheim! Sofort kam Meg angelaufen. Brian lag immer noch im Bett und Anna und Patrick waren bereits nach Hause gefahren, da sie ja nicht auf dem Gestüt lebten.
      "Ich möchte Backup nehmen! Darf ich?", fragte sie sofort. Seit Ravenback`s tragischem Tod kümmerte Meg sich lebevoll Backup und die Stute entwickelte sich unter ihrer Führsorge prächtig. Donald führte diesmal Kagami und ich nahm wieder Succes Story.
      "Samuel bleibt du kurz bei den anderen? Ich möchte keine von ihnen alleine lassen.", bat ich den jungen Mann, während wir die drei Stuten in den Stall brachten. Wie immer wurden wir von lautem Gewieher begrüßt und es juckte mich in den Fingern, jedes meiner geliebten Pferde in die Arme zu schließen.
      Stattdessen liefen wir sofort zurück zum Transporter.
      "Jungs kümmert ihr euch um die Sattelkisten und das Gepäck? Dann stelle ich Meg unsere beiden Neuzugänge vor.", sagte ich, während ich bereits in den Hänger ging und Napayné herausführte. Meg quietschte erfreut, als sie das Schimmel-Pony sah. "Die bekommt bestimmt süße Fohlen mit Holly!!", meinte sie strahelnd.
      "Oh ja, das denke ich auch. Und unsere zweite Hübsche hier wird irgendwann sicherlich auch einmal eine Bereicherung für unsere Zucht!", sagte ich, während ich Ehawee aus dem Hänger führte.
      "Oh wow! Was ist das für ne Rasse? Sieht ein bisschen nach Traber aus....", riet Meg.
      Ich nickte lächelnd und sofort meinte sie: "Trainierst du sie für Trabrennen? Ich weiß, ich will Jockey werden, aber Trabrennen sind ja schließlich auch Rennen...."
      "Halt, stopp! Ich weiß noch nicht genau wie ich sie fördern werde. Eddi hat sie für Dressur und Springen vorgemerkt, sollte sie Talent fürs Rennen und den Sulky haben, nehmen wir diese Disziplinen natürlich dazu. Aber jetzt darf unsere Süße sich erstmal eingewöhnen! Napayné steht natürlich in der Box neben Kolibri und Ehawee hier bekommt die Eckbox neben Napayné. Dort soll sie zwar nicht immer stehen bleiben, immerhin ist das der Ponytrakt, aber dann fühlen sich unsere beiden anfangs vielleicht nicht so einsam."
      Meg nickte zustimmend und gemeinsam führten wir die Stuten in den einladenden Stall. Als ich meinen Rundgang durch den Stall erledigt hatte, lud ich Donald, Samuel und Meg noch zu einem Feierabend -Bier in meinen Garten ein, wo wir einen anstrengenden Tag in der lauen Sommernacht ausklingen ließen.

      ~*~

      Am nächsten Morgen war ich bereits vor allen anderen auf den Beinen, da ich meine Pferde ganz in Ruhe noch einmal begrüßen wollte. Deshalb würde ich sie alle alleine auf die Koppeln bringen.
      Wie immer begann ich im Hengsttrakt, da meine Herren mir sonst einen rießen Radau veranstalten würden. Ich gab meinen Liebling Hollybrook`s Cheeky Jot einen dicken Kuss auf die Nase, zog ihm sein Halfter über und führte ihn aus der Box. Dann halfterte ich einhändig seinen Halbbruder Hollybrook`s Bloody Valentine auf und führte die beiden Ponyhengste nach draußen. Der schüchterne Bloody war der einzige Hengst, mit dem Cheeky sich verstand, deshalb kamen die beiden zusammen auf einen der zehn Hengstpaddocks. Auch Cheeky`s Sohn, Hollybrook`s Casanova, durfte auf einen Hengstpaddock, da er was das Verhalten anderen Hengsten gegebüber anging, genauso war wie sein Vater.
      "Nova, du bist wirklich schrecklich. Schau dir lieber Chex gute Seiten ab und nicht sein alberenes Getue!", ermahnte ich den jungen Silver Dapple, als ich ihn an dem giftenden Cheeky Jot vorbeiführte und der Junghengst sofort das Gehabe seines Vaters nachahmte.
      Der letzte New Foresthengst, der einen Paddock sein Eigen nennen durfte, war Cheeky`s Vater und damit Nova`s Großvater, BMs Caradoc. Der schöne Braunschecke tänzelte eifrig neben mir her und legte auf der Koppel erst einmal ein paar ausgelassene Bocksprünge hin.
      Früher hatte ich auch meinen Gründerhengst Caspar einzeln stellen müssen, doch der in die Jahre gekommene Hengst war ruhiger und umgänglicher geworden und ließ mittlerweile auch andere Hengste an sich heran, weshalb ich ihn zusammen mit dem Palominohengst Orfino auf die große Hengstkoppel brachte.
      Der nächste war mein Araberhengst Wüstentänzer. Der energiegeladene Fuchs schlug bereits mit dem Vorderbein gegen die Boxentür, weshalb ich meinen zweiten Araberhengst, Khamar al Sanaa erst einmal stehen ließ.
      "Keine Sorge mein Schöner, ich bring nur schnell deinen lärmenden Kollegen auf seine Koppel und dann bist du an der Reihe!", tröstete ich den wunderschönen Schimmel.
      Ich streifte Wüstentänzer das Halfter über und er bezog Paddock Nummer vier. Danach löste ich mein Versprechen ein und brachte Khamar al Sanaa auf die Koppel. Der Hengst hatte ein wenig Zeit gebraucht, doch mittlerweile mauserte er sich zu einem Top-Hengst. Erst kürzlich hatte er eine hart umkämpfte Hengst des Monatswahl für sich entscheiden können und ich war unglaublich stolz auf meinen Schönen.
      Weiter ging es mit meinen Warmbluthengsten. Wie immer begann ich mit dem Apfelschimmel Levistino, da er schon am längsten in meinem Besitz war. Der große Hengst vergrub sein Maul in meiner Hand und ich strich ihm liebevoll den weißen Schopf aus der Stirn, bevor ich ihn auf die nächste Hengstkoppel stellte. Auch Levistino verstand sich überhaupt nicht mit anderen Hengsten. Genauso lief es mit dem jungen Holsteiner Fantastic Fly. Er wölbte stolz den Hals, als ich ihn an den anderen Hengsten vorbei zu seiner Koppel führte und preschte dann erst einmal in gestrecktem Galopp über das grüne Gras. Ich schüttelte den Kopf und holte den nächsten im Bunde: Den Hannoveranerrappen Black Soul. Er war bei den Warmblütern immer noch ein wenig mein Sorgenkind, da er außer Brian und mir niemanden so wirklich an sich heran ließ. A propos - nach Brian musste ich heute unbedingt auch noch sehen, immerhin lag der arme Kerl krank im Bett.
      Meinen zweiten Hannoveranerhengst Branagorn führte ich zusammen mit dem Andalusier Ojos Azules auf die große Hengstkoppel, auf der ja schon Orfino und Caspar standen. Die beiden braven Hengst folgten mir wie Lämmchen und ich gab beiden einen Kuss auf die weichen Nüstern. Als nächstes waren dann Golden Indian Summer und Dream of Wyoming an der Reihe. Der Quarterhengst folgte mir brav am langen Strick, während Wyoming immer noch ein wenig zurückhaltend war. Aber gut, er hatte viel durchgemacht, da verzieh ich ihm das natürlich. Ich war unglaublich froh, dass er in Summer einen Freund zu haben schien, denn der Buckskin ließ keinen der anderen Hengste an den Appaloosa heran.
      Das nächste Paar, das auf die große Koppel durfte waren mein Achal Tekkiner Candle in the Wind und mein frisch gekörter American Saddlebred -Hengst GH`s Safriko. Beide gehörten mir noch nicht so lange, hatten sich jedoch hervorragend eingelebt und sich toll entwickelt.
      Als ich wiederkam, schaute mich mein zweiter Saddlebredhengst Someone bereits vorwurfsvoll an. Der elegante Cremello mochte es nicht, missachtet zu werden, schon gar nicht, wenn man ihm seine Boxnachbarn entführte.
      Ich lachte und strich Someone den langen Schopf aus der Stirn, bevor ich ihn auf den achten Hengstpaddock brachte.
      Mein Barockpintohengst Slaters Secret und mein Lusitanohengst Pierre dagegen durften zusammen mit dem Junghengst San Salvador ebenfalls auf die Gemeinschaftskoppel, da sie sich gut mit den anderen verstanden.
      Als nächstes waren dann meine edlen Englischen Vollblüter an der Reihe. El Racino, den pechschwarzen Sohn meiner Stute Black Pearl brachte ich auf Hengstpaddock Nummer neun, während die beiden älteren Hengste Ghostbuster und Tschiwabschischi auf die große Koppel durften. So langsam wurde der Hengststall merklich leerer. Es standen nun nur noch meine Ponyhengste, sowie die beiden ungekörten Amayyas und Classic Moment im Stall.
      Ich begann mit dem Welsh A Juego und dem Welsh B Hollywood Undead. Beide kamen auf die große Koppel, auf der sie sich sofort gemächlich zu den anderen gesellten.
      Auch die Isländer Fair Prince und Intolerable Life machten mir keine Probleme.
      Den Deutschen Reitponyrappen Daemon nahm ich wie üblich alleine, da der Hengst zwar mit anderen Hengsten klarkam, sie aber nicht in seiner unmittelbaren Nähe haben wollte. So stand er auch auf der Koppel immer ein wenig abseits und drohte den anderen, wenn sie ihm zu Nahe kamen.
      Da ich die beiden verbliebenen Ponies auch zusammen mitnehmen würde, beschloss ich zuerst meinen Neuzugang Amayyas, einen wunderschönen Red Roan Berber auf den letzten Hengstpaddock zu bringen. Er war der Grund, warum Daemon jetzt auf der großen Koppel stand. Im Gegensatz zu dem Rappen konnte der wilde Amayyas andere Hengste nämlich nicht ausstehen und ging wenn möglich auf sie los. Um solche Angriffe zu vermeiden, bezog er den letzten Hengstpadock, der durch einen noch höheren Zaun und eine Hecke von den anderen abgetrennt war. Hier war früher Cheeky Jot`s Reich gewesen, doch seit der Hengst mit Bloody Valentine zusammen stand, war er merklich ausgeglichener geworden.
      "So ihr zwei Schönen, ihr seid die letzten!", verkündete ich meinem New Forest Ponyhengst Hollybrook`s Classic Moment und meinem Reitponyhengst Eddi`s Dead Pop Romance. Letzteren hatte ich eigentlich nur kören und dann verkaufen wollen, doch der Hengst hatte solch ein ernormes Potential, dass ich es einfach nicht über mich brachte, ihn herzugeben.
      Classic dagegen würde nach seiner Körung defintiv ausziehen müssen, da ich nicht noch einen Hengst aus der Linie halten konnte. Auch diese beiden durften auf die große Hengstkoppel und nachdem ich ihnen ein paar Minuten beim Toben zugesehen hatte, widmete ich mich meinen Stuten...
      Hier waren wie immer zuerst meine Jüngsten an der Reihe. Mein Champagne farbenes Achal Tekkiner Stütchen Ivory führte ich zusammen mit dem Berbermädchen Cirilla aus dem Stall. Die beiden hatten sich einfach gesucht und gefunden. Anschließend waren die Welsh A Stute Mississle und mein American Saddlebred Shekitt Quinn an der Reihe. Letztere war immer noch sehr schüchtern und hatte auch noch keine wirkliche Freundin in den anderen Pferden gefunden, was ich sehr schade fand. Meine Hannoveranerstuten Unannounced Pleasure und Reminiscent Inspiration führte ich wie immer zusammen auf die mittlere Stutenweide, auf der meine Warmblüter und Westernpferde untergebracht waren. Die zwei waren immer noch unzertrennlich, auch wenn Reminiscent Inspiration mittlerweile schon fleißig im Turniersport unterwegs war, während ich bei Pleasure noch mit Einreiten beschäftigt war.
      Die Trakehnerstute und Tochter von meinem Levistino, Levistino`s Hope führte ich gemeinsam mit der braven Pintostute Glammy ebenfalls auf die mittlere Koppel. Als nächstes waren Backup und Success Story xx dran. Backup war zwar nervös und aufgedreht, ließ sich aber ganz gut händeln, sodass ich meine Konzentration auf die schwierigere Success Story richten konnte. Die beiden Damen bezogen die Koppel links der Warmblutkoppel.
      Nun waren von den ungekörten Stuten nur noch Kagami el Assuad und Ehawee im Stall. Da Ehawee und Napayné die Köfpe zusammen steckten, machte die aufgedrehte Kagami bereits Radau, weshalb ich die schöne Palominostute zuerst aus ihrer Box herausführte. Das aufmümpfige Jungpferd hatte mir bereits ganz schön viel Ärger bereitet, doch ich liebte die Stute trotzdem abgöttisch.
      Meine beiden Neuzugänge Ehawee und Napayné bezogen die dritte Stutenkoppel, allerdings nur einen kleinen abgetrennten Teil davon, damit sie sich an die anderen gewöhnen könnten. Anfangs würde ich die Welsh B Stute und die Traberstute noch zusammen stehen lassen, damit sie sich in Ruhe eingewöhnen konnten.
      Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn. Es war ganz schön anstrengend, alle Pferde alleine raus zu bringen, doch ich wollte ja alle gebührend begrüßen.
      Weiter ging es mit meinen Araberstuten. Hier führte ich wie immer Sahira, Fallen Immortaliny und Sharley alleine auf die Koppel der Vollblüter. Sahira und Kagami hatten sich anfangs gehasst, doch mittlerweile hatte meine Araberfalbstute ihre Position als Leitstute wieder klar gemacht und Kagami hielt sich ihr gegenüber zurück.
      Die anderen Araber nahm ich in Dreier-Gruppen, um noch fertig zu werden, bevor meine Mitarbeiter aufkreuzten. Vor allem Meg kam öfter schon früher in den Stall. Ich schnappte mir Melody`s Girl, Adina de Ra`idah und Rose de Soleil und brachte die drei zur Koppel, um gleich darauf auch Hadeeh, Little Miss Sunshine und Bittersweet hinaus zu führen. Soweit so gut.
      Auch die drei verbliebenen englischen Vollblutdamen Ace of Spades, Pirate Island und Black Pearl beförderte ich im Dreierpack zu den anderen Vollblütern und sah ihnen dann lächelnd dabei zu, wie sie sich über die weitläufige Weide hinweg ein Wettrennen lieferten, solange, bis mich das ungeduldige Wiehern meiner Prinzessin Samiyah aus der Starre riss.
      Die Trakehnerstute forderte die nächsten zehn Minuten meine volle Aufmerskamkeit, da sie immer wieder den Kopf hochriss, nur um gleich darauf ihr rosanes Maul in meine Hände zu drücken. Ich kraulte sie an ihrer Lieblingsstelle am Hals und führte sie dann zusammen mit der zweiten Trakehnerstute, Mahira, auf die Koppel. Gleich darauf waren auch die Hannoveranerstute Angels Fall First und die Holsteinerstute Wild Lady Roxanne an der Reihe. Sie kamen alle auf die mittlere Koppel. Um eben jene voll zu machen, machte ich gleich mit den Warmblütern weiter. Da meine Westernpferde alle exzellent ausgebildet waren und aufs Wort hörten, nahm ich die Paint Horse Stuten My Golden Heart und The Morticains Daugther sowie die Quarter Horse Stuten BBs Harmony und American Baby einfach alle zusammen mit zur Koppel, liebkoste jede Einzelne von ihnen und entließ sie dann zu den anderen.
      Meine Andalusierstute Cuchara führte ich zusammen mit dem Lusitano Salwa und der Barockpintostute Benjilala hinaus und zum Schluss folgten noch meine American Saddlebreds Mizzi und Paradises Rafinesse. Seufzend verschloss ich das Gatter und machte mich auf, um auch meine geliebten Ponies hinaus zu lassen, damit Napayné und Ehawee endlich ihre Stallgenossen richtig kennen lernen konnten.
      Ich begann mit den Welsh Ponies Little Big Girl und Kolibri, dann kamen die Isländer Dark Misery und Fatimah und zum Schluss folgten die Reitponies Dorina und Cinnemont`s History.
      Alle sechs schenkten den beiden Neuen nur einen kurzen Blick und begannen dann zu grasen.
      Das würde bei meinen New Forest Ponies wohl anders laufen. Zumindest Naboo und Walk of Fame würden ihre Position schnell deutlich machen.
      Genau deshalb ließ ich die beiden auch erst einmal stehen und begann stattdessen mit der Palominostute Magical Moment und ihrer Freundin Thousand Sunny. Dann waren die Red Roan Stute Aimiliani und die Braune Fairylike Facility an der Reihe, bevor ich Golden Flair und Precious Scream holte. Die Buckskin Stute verstand sich gut mit der älteren Falbscheckin und Gründerstute meiner Zucht, weshalb ich die beiden problemlos zusammen führen konnte. Auch über das nächste Paar freute ich mich nach wie vor ungemein: Meine scheue Rappstute Isola della Pirateria hatte in dem Waisenfohlen Everybody`s Darling so etwas wie eine Tochter gefunden und obwohl Darling mitlerweile ausgewachsen, gekört und fast fertig ausgebildet waren, bemutterte Isola sie noch immer. Nun waren nur noch Walk of Fame und Naboo übrig. Ich beschloss mich mit Cheeky`s Mutter zu beginnen und führte die Apfelschimmelstute aus ihrer Box. Als wir an Naboo vorbeikamen und diese registrierte, dass sie nun alleine war, stieg sie in ihrer Box und begann laut zu wiehern. Ich verdrehte die Augen, band Walk of Fame neben Naboo`s Box an und holte auch die Rappscheckin aus der Box.
      "Na gut ihr beiden, ich nehme euch zusammen mit, aber wehe ihr macht mir Ärger!", warnte ich die zwei vorsichtshalber. Normalerweise nahm ich meine temperamentvollen Stuten nur einzeln mit nach draußen, aber ich wollte auch nicht, dass Naboo mir den Stall zerlegte oder sich gar verletzte.
      Erstaunlicherweise waren die beiden recht brav, doch sobald sie frei waren, galoppierten sie zum Zaun, der sie von Ehawee und Napayné trennte und gifteten die neuen Stuten gemeinsam an.
      "Na sieh mal einer an, normalerweise könenn sich die beiden nicht leiden, aber bei dem Thema halten sie zusammen...", dachte ich kopfschüttelnd, während ich zurück zum Stall ging, wo mich meine Mitarbeiter ein wenig entgeistert ansahen.
      "Warum hast du die denn alle alleine rausgebracht? Das war doch ne wahnsinnige Arbeit!", meinte Samuel fassungslos.
      "Ja, aber ich war ja jetzt auch ewig weg, da musste das sein. Dafür dürft ihr jetzt Boxen ausmisten, während ich uns Kaffee koche und dann mal nach Brian sehe....", gab ich grinsend zurück.
      Die anderen lachten und machten sich an die Arbeit. Mit diesem tollen Team würde ich sicherlich noch viele schöne Stunden erleben...
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  • Album:
    Verkaufsstall
    Hochgeladen von:
    Sammy
    Datum:
    10 Feb. 2015
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    Kommentare:
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  • Glammy
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    Spitzname: ///

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    ~ Abstammung ~
    Von:
    Grey Storm
    V: ?
    M: ?


    Aus der: Ivi
    V: Dios de la Luna (Mondgott)
    M: Princesa della estrella (Sternenprinzessin)


    --------------------------------------------------

    Rasse: Pinto
    Geschlecht: Stute
    Geburtsdatum: 08. September 2007
    Stockmaß: 1,64m
    Fellfarbe: Chestnut Frame Overo | Fuchsschecke (eeAaFfTo)
    Kopfabzeichen: ///
    Beinabzeichen: ///

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    ~ Beschreibung & Charakter ~
    Glammy ist eine sehr lernwillige und arbeitsfreidige Stute, die vor kaum etwas Scheu zeigt. Sie präsentiert ihre Gänge in sehr schöner Art und Weise und zeigt sich als sehr flink und trittsicher. Man hat nie Probleme damit, Glammy zu sitzen, da sie sehr bequem ist.
    Glammy ist selbstbewusst, braucht aber gleichzeitig ihre täglichen Schmuseeinheiten.
    Sie wurde im Westernreiten trainiert, soll nun aber englisch geritten werden.

    --------------------------------------------------

    Besitzer: Sammy
    Vorbesitzer: Snoopy
    Ersteller:Ivi.Kiwi
    Vkr: ///


    --------------------------------------------------

    ~ Qualifikationen ~
    Dressur
    : S
    Springen: L
    Military: A

    Western: L
    Rennen: A
    Distanz: A


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    ~ Schleifen ~

    Gewinnerin der SK[432] Warm- und Vollblüter

    Gewinnerin der FS[34] Warmblüter
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    2. Platz beim 255. Galopprennen
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    1. Platz beim 267. Westernturnier
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    3. Platz beim 273. Westernturnier
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    2. Platz beim 196. Distanzturnier
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    ~ Sonstiges ~
    Zuchtfähig: Nein
    Nachkommen: ///