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Give me Chocolate ♥

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Give me Chocolate ♥
Bracelet, 12 Apr. 2017
    • Bracelet
      Chocos Vorgeschichte(n)

      Ankunft von Give me Chocolate

      Früh am Morgen stand ich auf. Es war Zeit ein neues Pferd zu begrüßen. Ich machte mich auf den Weg ins Bad und machte mich dort zurecht. Als ich fertig war und mich in die Küche zum Abendessen hinsetzte, kamen schon Alamo und Bella angedackelt die sich von mir kurz streicheln ließen. Ich bekam eine SMS von Rinnaja: „Ich bin auf dem Weg, dauert ca. 30 Minuten, bis gleich Maus“. Ich schrieb lächelnd ein „Okay“ und einen Kuss-Smiley dahinter. Den letzten Bissen verschlang ich schon und ich ging auf den Hof. Es war ein kühler Tag...Okay es ist ja auch Winter.
      Alamo und Bella spielten auf den Hof herum, während ich schnell noch die leeren Boxen einstreute mit frischem Stroh und auch die Futterboxen füllte, denn es kam nicht nur ein Pferd. Heute kam Give me Chocolate, morgen sollten gleich zwei Pferde kommen. Zwei Thüringer Warmblüter. Als ich fertig war und wieder auf den Hof lief, hörte ich schon ein Motorgeräusch und ein Hupen. Ich rannte zum Tor und öffnete es. Ein Auto mit Transporter fuhr auf meinem Huf. Vorne im Auto eine junge Frau und im Anhänger sah ich den süßen Po meines Trakehners. Ich begrüßte Rinnaja mit einer Umarmung. „Da hast du deine Süße.“. Ich bedankte mich sehr bei ihr und fragte ob sie einen warmen Kakao möchte. „Aber gerne doch Maus!“. Ich lächelte und meine zwei Hunde beschnupperten sie. Aber sie bekamen sofort mit, dass Rinnaja eine nette Person war. Zuerst luden wir die selbstbewusste Stute vom Transporter und stellten sie in ihre neu eingestreute Box. Sie sah sehr aufmerksam aus. „Naja, sie hat auch noch den Paddock.“ grinste ich.
      Nun gingen wir erst mal in mein Haus und tranken dort einen warmen Kakao. „Bei dir hat sie es auf jeden Fall gut.“ sagte mir Rinnaja und lächelte. Ich nickte freundlich und sprach:“Ich habe zwar viele Pferde, aber das pack ich schon. Alleine bin ich nicht immer!“. Ein Grinsen machte sich über Rinnajas und meinem Gesicht breit. Wir plauderten und plauderten und somit verflog auch die Zeit ganz schnell. „Ja so vergeht die Zeit. Es war schön dich mal wieder zu sehen. Man sieht sich meine Süße!“ sagte ich und verabschiedete sie am Auto. Wir umarmten uns noch einmal, und schon fuhr sie fort. Hinter ihr schloss ich noch schnell das Tor...
      Unruhig warteten meine zwei Hofhunde schon darauf, dass sie endlich wieder ins Haus können. „Ist ja gut meine Zwei. Jetzt gibt’s Fresschen und dann geht es in die Heia. Morgen kommen gleich zwei neue Pferdchen an“ sagte ich und füllte ihre Futternäpfe auf und ich aß mein Abendessen. Nachdem ich auch mit abspülen fertig war, schmiss ich mich ins Bett.
      [2128 Zeichen ohne Leerzeichen / geprüft bei charcount.com / (c) Luci]

      4 Jan. 2015

      Rinnaja
      Tages Bericht vom 03.06.2015
      By Rinnaja

      Als ich bei Bunnylein Fertig war ging ich zu Luci.
      Auch sie bad mich ein mal rund um mich mit ihren Pferden zu Beschäftigen, also machte ich das.
      Zu erst brachte ich alle Pferde auf die Weide. Erst die Hengst den Stuten und zum Schluss die Fohlen.
      Wo ich Fertig war machte ich mich an die Boxen die mich 2 Stunden raubten.
      Später Bewegte ich die Pferde untern Sattel im Gelände oder in die Reithalle.
      Als ich mit allen Fertig war brachte ich nach und nach alle wieder rein.
      Als alle drin waren und versorgt ging ich wie bei jeden meine letzte runde und guckte ab alles in Ordnung war.
      Ich machte das Licht aus und ging raus um in meinen Feier Abend zu gehen.
      3 Juni 2015

      Gwen Besuch bei Luci

      Als Pflegerin und Aushilfe war ich kaum noch aktiv, dennoch hatte ich immer mal einen kleinen Aushang an dem ein oder anderen schwarzen Brett hinterlassen, denn es machte mir einfach Spaß, neue Höfe und Pferde kennenzulernen. So traf ich auch auf Luci, welche für einen Tag eine Hilfe im Stall suchte, weil ihre Mitarbeiterin krankheitsbedingt ausgefallen war, sie aber selbst heute viel unterwegs sein würde. Ich war sehr flexibel und sagte spontan natürlich zu. Aus diesem Grunde machte ich mich heute schon um sieben Uhr auf dem Weg zu ihrem kleinen Gestüt, wo mich eine hübsche Gruppe von Vierbeinern erwarten würde.
      Gemeinsam mit Luci fütterten wir erst einmal die Pferde und brachten sie danach auf die Weide. Während dieser Zeit erzählte sie mir auch schon alle wichtigen Fakten, die ich wissen musste, um den Tag heil zu überstehen. Danach misteten wir noch die acht Boxen und dann verabschiedete Luci sich auch schon. Ab jetzt war ich auf mich alleine gestellt. Erst einmal beendete ich die Stallarbeit und dann machte ich einen kleinen Herbstputz, indem ich die Sattel- und die Futterkammer aufräumte und die Tränken und Tröge putzte.
      Dann waren auch schon die Pferde an der Reihe, ich hatte die Aufgabe, allesamt zu bewegen und natürlich tat ich dies auch gerne. Beginnen sollte ich mit Gammon. Der Hannoveranerhengst war zwar groß und stark, aber sonst eine sehr gutmütige Seele. Deshalb durfte ich ihn auch reiten und so holte ich mir Gammon von der Weide, putzte ihn gründlich und sattelte ihn. Bei dem schmuddeligen Herbstwetter gingen wir in die Halle, wo ich ein wenig Dressurarbeit mit dem Kerl machte. Danach ritt ich ihn trocken, versorgte ihn und brachte ihn wieder auf die Weide.
      Als nächstes war Charli an der Reihe, ein Welshhengst. Auch ihn putzte ich gründlich und machte ihn dann fürs Longieren fertig. In der Halle wärmte ich ihn mit Dehnübungen in aller Ruhe auf, ehe wir ausgeglichen auf beiden Händen in allen Gangarten arbeiteten und ich ihn dann für heute wieder entließ. Mein nächster Kandidat war wirklich hübsch, denn White Boy war ein Appaloosa. Mit ihm wollte ich nur etwas Bodenarbeit machen, weshalb ich mir besonders beim Putzen viel Zeit ließ und dann ein paar Übungen mit ihm in der Halle machte.
      Der letzte Hengst für heute war Proud Soldier. Auch ein wundervoller Hengst, mit dem ich ein wenig Springen durfte und natürlich tat ich dies auch. Der Ritt machte riesig Spaß, doch danach brauchte ich erst einmal eine kleine Pause. Deshalb betüddelte ich das Stutfohlen Diversis und übte mit ihr ein wenig das Fohlen-ABC. Danach machte ich einen Ausritt mit Chaya, ehe die beiden Zicken des Stalles für mich anstanden. Give Me chocolate und Seeschlange longierte ich beide und da hatte ich schon allerhand zu tun mit den beiden selbstbewussten Damen.
      Danach war ich froh, mit allem fertig zu sein. Ich bereitete das Abendbrot der Pferde vor, verteilte die aufgefüllten Heunetze in den Boxen und holte die acht Pferde dann nacheinander wieder in den Stall. Noch ein letzter Kontrollgang, dann schrieb ich Luci noch eine SMS, ehe ich mich auch schon auf den Heimweg machte.
      15 Okt. 2015

      Cooper
      Pfelege&Tierarztbericht
      H: Gammon|Charli|White Boy|Proud Soldier S: Seeschlange|Diversis|Chaya|Give Me Chocolate
      Heute reiste ich zu Luci auf das Gestüt. Es war lange, sogar schon sehr lange her seitdem wir gesprochen hatten. Ich wusste das sie im Moment wenig Zeit für ihre Pferde hatte und ich hatte mich angeboten ihre Pferde pflegen. Wir besprochen alles weitere per E-Mail und so startete ich.
      Bei der Ankunft auf ihrem Hof rief ich sie erstmal an um bescheid zu sagen das ich abgekommen war. Sie freute sich, und bedankte sich schon mal im voraus. "Kein Problem", ich drückte den roten Knopf.
      "Dann mal los!". Ich lief über den Hof in den Hengststall wo zuerst der Kopf von Gammon, einem Hannoveranerhengst entgegen kam. Er schnaubte und schaute mich etwas misstrauisch aber neugierig an. Ich konnte ihn aber nach der kennlernphase, ohne Probleme putzen und versorgen. Um Luci einen 'kleinen' gefallen zu tun schaute ich sogar medizinisch nach ihm und machte einen kleinen Checkup. Nachdem er versorgt war stellte ich ihn in die frisch gemachte Box. Diesen Vorgang wiederholte ich bei Charli, White Boy und Proud Soldier. Charli war die ungewohnte Situation nicht geheuer und lies sich eine halbe Stunde lang nichts anfassen. Als er jedoch merkte das White Boy und Proud Soldier danach genauso waren wie vorher, nur was sauberer, vertraute er mir zwar immer noch nicht hundertprozentig, lies sich aber putzen und untersuchen. "Mal sehen ob ich Zeit habe um mit von einem von euch zu Reiten" sagte ich und huschte nachdem ich alle wieder in die Box gestellt hatte zu den Stuten.

      Keine Minute später befand ich mich wieder mitten in einem Stall. Die erste Stute die mich anblick trug den Namen Seeschlange. "Na, was für ein Name" lachte ich und begrüßte die Warmblutstute. Ihr Name bekam sie sicherlich nicht wegen ihrem Charackter, denn ab sich war sie sehr lieb. Ich hatte mit ihr sowohl beim putzen aber auch bei der kleinen medizinischen Untersuchung keine Probleme, worüber ich froh war. Als nächstes war ein Fohlen dran, Diversis hieß sie. Vorsichtig und Behutsam nähere ich mich dem Fohlen. Ich entschied mich dafür sie in der Box zu pflegen, ich wollte kein Risiko eingehen. Als ich mich versuchte zu näher sprang diese aber nervös zur Seite und schien auch sonst sich nicht beruhigen zu können. Ich brechte ab und suchte nach einem Stallmitarbeiter der mit der kleinen Stute gut umgehen konnte. Nach längerem suchen und herumtelefonieren kam schließlich jemand und ich konnte 'Diddle' pflegen sowie untersuchen. Als ich einen Zettel herausholte um aufzuschreiben wen ich schon versorgt hatte, schreckte sie auf und war nicht zu stoppen. "Ohje." Der Mitarbeiter konnte die kleine aber schnell wieder beruhigen und am Ende fraß sie sogar noch einen Apfel aus meiner Hand. "Diddle hat Angst vor flackernden Gegenständen.." erklärte er und verabschiedete sich dann.
      Nur noch zwei Pferde und dann war ich mit der ganzen Prozedur die schon drei Stunden von statten gang, durch. Die näcshte Stute hieß Chaya, "ein sehr schöner Name", dachte ich mir und hielt der Stute erstmal meine Hand hin. Auch sie konnte ich dann untersuchen sowie verpflegen.
      "Give Me Chocolate, also!" ich lachte und machte die Box auf. Da ich von Luci wusste das sie sehr verfressen war konnte ich ihr Herz mit einem Haferkeks gewinnen. Ich putze sie gründlich und untersuchte sie. "So Fertig!" schnaufte ich und setzte mich erstmal hin.
      Ich hatte alle Pferde abgehackt und schrieb nun mit meinem Handy Luci eine E-Mail.
      Hallo, hier ist Cooper Chattahoochee
      Ich habe all deine Pferde versorgt.
      Zudem führte ich eine kleine medizinische Prävention durch, um sicher zu gehen das sie auch alle Gesund sind.
      Ich habe bei den Untersuchungen nichts auffälliges gefunden und auch alle Tests waren negativ.
      Aber alle Pferde müssen spätestens bis Mitte März geimpft werden!

      Ich verabschiedete mich und Flog nach hause.

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      » Distanz E → A
      25. Februar 2017 | 5707 Zeichen | Canyon

      Argwöhnisch betrachte ich die große Stute vor mir, welche mir noch nicht so ganz geheuer ist. Vor allem was Petyr so anschleppt ist es eine Pflicht von mir, erstmal Respekt zu haben. Bei seinem Papagei bin ich das erste und auch das letzte Mal darauf reingefallen, bevor ich drei Tage lang einen blutenden Finger gehabt habe und ja, das hat wehgetan!
      "Alter Malte, die tut dir nichts! Die ist lieb und artig und brav und alles drum und dran, glaube mir man!" Petyr ist schon wieder von mir genervt. Trotz seiner Worte halte ich zu der hübschen Stute einen gewissen Sicherheitsabstand, als ich ihr den Distanzsattel auf den Rücken hieve. Petyr, Charly und auch Nico tun mir es gleich und so blöd wie ich es finde, schon wieder mit Nico trainieren zu müssen, so sehr freue ich mich auch, dass Charly und Petyr mitkommen. Mit zwei Freunden und einem Feind einen Distanzritt zu machen wird bestimmt witzig.
      Petyr hat Charly erlaubt, seinen Hengst Humor zu nehmen, während Nico niemanden als sich selbst an seinen Deo Volente ran gelassen hat. Sein Leitspruch schien zu sein: "Vetraue nur dir selbst!" Ich mag ihn nicht.
      Für mich ist also, nachdem Petyr unbedingt seine Phenomena hatte reiten wollen, nur noch diese Scheckstute mit dem unnatürlich langem Haar namens Give me Chocolate übrig geblieben. Ja, Schokolade könnte ich jetzt auch gut gebrauchen, das wäre nicht schlecht.
      Auch heute scheint die Sonne, wie bereits die letzten Tage und so können wir den geplant gewesenen Distanzritt ohne Probleme beginnen. Ich muss zugeben, Choco ist eine angenehme Partnerin. Ruhig, gelassen und mit viel Selbstbewusst sein, reiht sie sich gleich hinter den beiden Hengsten Humor und Volente ein, während Phenomena den Schluss bildet.
      Die ersten hundert Meter bleiben wir im Schritt, sortieren unsere Zügel und bereiten die Pferde seelisch und körperlich auf den Ritt vor. Für uns vier ist das Ganze mittlerweile Routine, während die Pferde jedoch in diesem Gebiet noch vollkommene Neulinge sind. Nach einigen hundert Metern die Landstraße am Fjord entlang, geben wir ihnen das Zeichen zum Antraben und beginnen unseren Distanzritt.
      Selbst im Winter ist die Landschaft wunderschön. Die Sonne spiegelt sich auf dem leicht welligen Wasser und an den Bäumen glitzert der letzte Tau der Nacht. Kurz gesagt, es ist ein Distanzritt zum genießen. Während ich mich fröhlich mit Petyr über seine Erlebnisse in Deutschland austausche, welche er in der letzten Woche dort gesammelt hatte, unterhalten sich Charly und Nico über etwas wo von ich anscheinend nichts wissen soll. Sie sind einige Pferdelängen vor uns unterwegs und so vertieft in ihr Gespräch, dass ich Angst habe, dass der ungeschickte Humor über eine der Wurzel strauchelt, welche hier in Massen aus dem Waldboden sprießen. Charly ist jedoch eine geschickte Reiterin und wie es scheint, auch noch multitaskingfähig.
      Unsere erste Pause legen wir auf einer kleinen Lichtung mit einem kleinen Bächlein ein. Die Pferde können trinken und wir können auch einen Schluck Wasser zu uns nehmen, nachdem wir die Pulswerte genommen haben. Obwohl alle vier Pferde keine typischen Distanzpferde sind, liegen ihre Werte im ordentlichen Bereich. Wir notieren diese auf unseren Checkkarten, nein, nicht alle tun dies. Nico hat eine nagelneue App und darauf notiert er sich die Werte von Volente. Petyr ist sofort neidisch, ich empfinde es als überflüssig und Charly hat dazu keine Meinung. Perfekte Misschung, wie immer. Nachdem alle erholt sind, länger durften wir sowieso nicht warten, da es dann kein Distanzritt mehr war, schwingen wir uns wieder in die Sättel und setzen unseren Weg fort.
      Im zweiten Teil des Ritts galoppieren wir längere Strecken, machen dafür öfter Schrittpausen, vor allem dann, wenn das Gelände gerade nicht so einfach zu reiten ist. Die langen Strecken durch den Wald bieten sich aber perfekt dafür an, einfach zu galoppieren. Bei Choco ist es kein Problem, die Zügel einfach über den Hals hängen zu lassen. Sie genießt dies sogar und läuft freier und unbeschwerter. Ich beginne tatsächlich die Stute zu mögen.
      Nach der zweiten Pause ist es nicht mehr weit bis nach Hause. Die Pferde sind erschöpft, das merke ich, jedoch wird bei allen die Kraft bis nach Hause reichen. Das letzte Stückchen führt wieder die Landstraße am Fjord entlang, diesmal kommen wir jedoch aus dem Süden. Ich merke, wie Choco ihre Heimat erkennt und obwohl sie so langsam schwächelt, ist nun die Motivation wieder da, nach Hause zu kommen. Kurz vor dem Ziel parieren wir aus dem Trab in den Schritt durch und versuchen den Puls unserer Tiere soweit wie möglich zu senken. Ich mache mir bei Choco keine Sorgen, jedoch pustet Volente ganz schön und seine Nüstern sind stark geweitet. Ich bin gespannt, ob er die Kontrolle schaffen wird.
      Endlich zurück auf dem Gestüt werfen wir vier unseren Pferden die Abschwitzdecken über und während Phenomena, Humor und Choco es geschafft haben, ist Volente wie befürchtet einen Punkt drüber. Nico scheint ziemlich enttäuscht, Charly schafft es jedoch, ihn schnell wieder zu beruhigen. Während wir anderen unsere Pferde absatteln und dann auf die Weiden bringen, muss Nico zwanzig Minuten warten, bevor er den Puls nochmal nehmen kann.
      Nico sieht erleichtert aus, als auch Volente den richtigen Puls hat und er seinen neuen Hengst auf die Weide bringen darf.
      Zufrieden flätze ich mich nun auf der Couch von Petyr, während dieser seinem blöden Vogel einen sich noch windenden Mehlwurm entgegen hält. Napoleon scheint den genauso eklig zu finden wie ich und dreht sich angewidert weg, während Petyr noch einen vergeblichen Versuch unternimmt.
      Ich stoße einen glücklichen Seufzer aus und schließe die Augen. Ich mochte mein Leben an solchen Tagen.
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      Dressurtraining
      E->A / April

      Während ich mit meiner neuen Stute Give me Chocolate zusammenwuchs bildete ich sie in der Dressur ein wenig aus. Die hübsche Scheckstute hatte ich von einer guten Freundin gekauft, die mit mir auch regelmäßig an Synchronspringturnieren teilgenommen hatte, bei denen Choco und Takada sehr erfolgreich zusammen waren.
      Ans Springen dachte ich im ersten Monat mit ihr jedoch noch nicht, da wir noch einige Kommunikationsschwierigkeiten hatten, die ich versuchte mit ausreichend Dressurarbeit aus der Welt zu schaffen. Meine Freundin hatte die Stute sehr fein eingestellt. Dennoch reagierte sie auf manche Hilfen etwas zu fein und auf andere, wo mir die Feinheit besonders wichtig war, eher zögerlich und im Gelände wollte sie bei jedem Grasbüschel halt machen.
      Im Laufe des Trainingsmonats April mauserte Choco, wie ich sie liebevoll nannte, jedoch zur Musterschülerin. Zumindest in der Halle wurde es in rasendem Tempo besser. Nicht nur unsere Kommunikation, sondern auch das Können der Stute. Langsam konnte sie ihren Takt auch bei größeren Tempiunterschieden und in schwierigeren, engeren Wendungen beibehalten. Dies war für viele junge Pferde ein Problem, weshalb es mich nicht wunderte, dass Choco da ein wenig struggelte. Zumindest im Trab.
      Abgesehen von ernster Dressurarbeit machte ich viel Stangenarbeit mit der süßen Stute und ging trotz Komplikationen viel ausreiten. Nicht wirkliches Ausreiten - eher ein paar Schrittrunden über das Gestütsanwesen.
      Es gelang. Ich und Choco wuchsen doch tatsächlich immer mehr zusammen. Ich war dabei schon sehr gespannt, was die Zeit wohl noch alles für uns bereit halten würde.​
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      Springtraining
      S***->S**** / Mai

      Gähnend streckte ich mich in meinem weichen, gemütlichen Bett aus, während mich die Sonnenstrahlen, die vom Fenster hinein in mein Schlafzimmer drangen, immer mehr irritierten. Langsam wurde es zu heiß. Der Frühling wollte zur Zeit scheinbar Sommer spielen, was ich ja eigentlich mochte. Dennoch war ich morgens meist nicht allzu begeistert davon. Trotzdem hatte es etwas gutes an sich, da ich so wenigstens in die Gänge kam und motivierter war mein Bett, natürlich in rasender Geschwindigkeit, zu verlassen.
      Ganz in Ruhe frühstückte ich anschließend und las ein wenig Zeitung, während mein Personal an diesem Montagmorgen des Ersten des Monats Mai schon ganz bei der Arbeit waren. Als ich dann endlich in voller Montur vor der Haustüre stand und auf die Uhr sah, bemerkte ich, dass ich ein wenig spät dran war. ,,Rechtzeitig genug.'',murmelte ich und näherte mich dem Springplatz, auf welchem Anastasia mit Simple Little Melody bereits erste, kleine Hindernisse übersprang. ,,WO warst du?'',rief sie zu mir hinüber und wirkte einerseits besorgt, andererseits genervt weil ich scheinbar ihren Reitplan zunichte gemacht hatte. Immerhin hätte sie eigentlich mit Melody bloß Schrittgehen sollen und das nur fünf Minuten, bis ich eigentlich gekommen wäre. Nun war bereits über eine viertel Stunde vergangen. ,,Tut mir leid.'',gab ich von mir und ging zu ihr hinüber. Sie sprang ab, drückte mir die hübsche Stute in die Hand und hetzte hinüber zum Stallgebäude. Ich stellte mir währenddessen, etwas schlechten Gewissens, die Steigbügel ein und schwang mich auf meine Holsteinerstute. Diesen Monat stand bei ihr der Sprung in die Klasse L an, der sie, meines Erachtens nach, gewachsen war. Sie sprang wirklich gut und ließ sich gut zurücknehmen, aber auch genauso leicht nach vorne schicken. Am heutigen Tag zog sie anfangs relativ stark, für ihre Verhältnisse. Sie war ziemlich heiß, weshalb ich sie erstmal ein paar Runden galoppierte. Als sie ein wenig zur Ruhe kam, nahm ich dann den ersten Sprung. Ein E-Hindernis war es, das Anastasia heute bereits einige Male mit ihr gesprungen war. Ich lobte Melody und beschloss, gleich mal einen mittelgroßen A-Oxer zu nehmen. Erfolgreich. Deswegen ging es dann auch schon auf ein kleines L-Hindernis zu, das weitgehend unauffällig war. Die flinke Stute zeichnete sich stark durch ihre unfassbar gute Technik aus. Beinahe lautlos kam sie nach dem Sprung auf und drückte sich kurz darauf wieder leicht wie eine Katze vom Sand des Platzes weg. ,,Guutes Mädchen.'',lobte ich nach der Kombination. Es folgten weitere Sprünge. Nach einer besonders guten, zehn minütigen Trainingseinheit, stieg ich auch schon wieder ab und ließ sie von Anastasia abreiten, während ich mich von Melody im fliegenden Wechsel auf Raffinessca schwang, die Anastasia mir in der Zwischenzeit hergerichtet und gebracht hatte. Die süße Scheckstute war noch nicht lange in meinem Besitz, weshalb ich sie noch nicht so gut einschätzen konnte wie Melo. Dennoch probierten wir es gleich mal mit Springen. Seit sie bei mir war trainierte ich nämlich mit ihr, um es in die Klasse A zu schaffen. Nach fünf Minuten Schritt begann ich die Hübsche etwas vorwärts abwärts traben zu lassen. Sie streckte sich brav nach unten, ehe sie plötzlich den Kopf hoch riss und abrupt stoppte. Anastasia hatte den Platz verlassen und dabei scheinbar ein ungewöhnliches Geräusch von sich gegeben. ,,Aalles Gut.'',sagte ich mit ruhiger Stimme, ehe ich Raffinessca wieder anritt. Kurze Zeit später machte ich bereits ein wenig Cavalettiarbeit mit ihr und anschließend auch schon die ersten Sprünge. Bei ihr ging es in erster Linie um Vertrauen und darum, dass sie das Selbstbewusstsein bekam einen A-Oxer zu springen. Sie konnte es bereits. An der Höhe scheiterte sie definitiv nicht. Dennoch war sie für meinen Geschmack etwas zu zögerlich. Ein paar Mal hatte ich heute das Gefühl, dass sie lieber verweigert hätte oder seitlich am Sprung vorbei gelaufen wäre. Dennoch beendeten wir die Stunde heute mit einem ganz guten Gefühl, da die Trainingseinheit für die Verhältnisse der Stute ziemlich solide verlaufen war. Ich saß also zufrieden ab und zog die Steigbügel hoch. Dann nahm ich die Zügel über ihren Kopf, lobte sie noch einmal und führte sie anschließend in den Stall, wo ich sie Amelia zum absatteln übergab.
      Mein nächster Weg führte mich zur Führanlage. Dort ging sich mein beinahe neuster Schützling nämlich bereits warm. Amelia hatte ihn nämlich bereits vor zehn Minuten hinein gestellt und ich konnte ihn nun gleich reiten. Es war schon stressig mit so vielen Pferden - dennoch war es wirklich genau das, was ich mir immer gewünscht hatte. ,,Naa Hübscher?'',sagte ich grinsend und machte Lead me Homes Sperriemen auf, durch den meine Mitarbeiterin die Zügel gezogen hatte. Dann ging es für uns hinüber zur Dressurhalle, wo Anastasia bereits fleißig mit meiner Traberstute Birdcatcher arbeitete, die sie diesen Monat in der Dressur auf die Klasse A trainieren durfte. Ich hatte das selbe mit meinem neuen Criollo vor. Es sollte unsere Verbindung ein wenig stärken. Bevor nämlich an anderes gedacht werden konnte, war eine gute Dressurbasis immer essenziell und noch essenzieller war es, dass ich mein Pferd kannte und dieses gut an den Hilfen stand. Deswegen stand für Lead me Home heute eine Session A-Dressur an. Es fiel ihm beinahe zu leicht. Ich hatte heute wirklich das Gefühl, dass er sich trotz vielseitiger Arbeit, geschmückt mit diversen Hufschlagfiguren, Tempiwechsel und Übergängen, ziemlich langweilte. Dennoch arbeitete er fleißig mit und bestätigte mir den Eindruck, den ich bereits beim Probereiten von ihm hatte. Mit ihm würde ich richtig viel machen können und er würde es wohl auch genießen, wenn er endlich auch andere Aufgaben bekäme, als reine Dressurlektionen.
      Nachdem ich den Schecken abgeritten hatte war Anastasia auch schon wieder mit einem anderen Pferd in der Halle: Party Shaker. Mit ihm bekam sie eine ganz besondere Aufgabe. Er sollte nämlich im Springen auf die Klasse S trainiert werden und war ein Traum zu reiten, weshalb sie ihn ausbilden durfte. Ich wusste nicht, ob er von ihr oder sie von ihm lernte. Fest stand, dass sie sich in den letzten beiden Wochen zu einem guten team entwickelt hatten und ich großes Vertrauen hatte, dass mein eigentlich relativ gewagtes Projekt klappte.
      In Gedanken versunken brachte ich Lead me Home zurück in seine Box, wo er eine Extraration Mash bekam. Glücklich schnaubte er und ließ es sich schmecken. Ich grinste und verschloss die Box gleichzeitig wieder. Dann ging ich hinüber ins Haupthaus, wo ich die Unterlagen meiner Pferde studierte. Währenddessen machte ich mir Notizen und arbeitete anschließend Trainingspläne für jene Pferde aus, die noch keinen Trainingsplan für diesen Monat besaßen.
      Nachdem die Pläne ausgedruckt, beschriftet und ans Whiteboard geschrieben waren machte ich mich auch schon wieder auf den Weg in den Stall. ,,Sooodala.'',murmelte ich in meinen nicht vorhandenen Bart und nahm den dunkelbraunen Springsattel meiner neuen Lieblingsoverostute auf meinen Arm. Die Trense hang ich mir über die Schulter und die ebenfalls dunkelbraunen, mit Glitzersteinchen verzierten Gamaschen klemmte ich mir etwas schwerfällig unter den Arm. So quälte ich mich hinüber zu Give me Chocolates Box, die zugegebenermaßen der einzige Overo meines Stalls war. ,,Haallo Hübsche.'',sagte ich und streichelte sie liebevoll, nachdem ich ihre Box betreten hatte. Da sie zur Zeit ein wenig Probleme mit den Atemwegen hatte stand die Arme zur Zeit auf Sägespänen. Der Tierarzt meine die Ursachen dafür könnten vielfältig sein. Dennoch hatte er mir versichert, dass es nichts schlimmes war und sie nach wie vor normal gearbeitet werden konnte. Vermutlich war es die Umstellung der Witterungsverhältnisse. Schweden war doch klimatechnisch sehr speziell. ,,Pffww'',stieß Choco plötzlich aus und riss mich damit aus meinen Gedanken. Nachdem ich Choco geputzt, gesattelt, abgeritten und ein wenig abgesprungen war begann ich mit ihr die ersten S**** Sprünge. Sie zog heute wunderbar an die Hand und drückte sich von Mal zu Mal besser weg. Eigentlich gab es bei ihr keinerlei Bedarf mehr sie zu trainieren. Dennoch war es nötig, damit sie die Routine bekam diese, die schwerste Klasse überhaupt im Springsport, zu meistern, zu üben und es war unfassbar. Was für einen Spaß das doch machte.
      Bevor es ans Mittagessen ging stand noch eine Trainingseinheit an, auf die ich mich heute besonders gefreut hatte: Militarytraining mit Roommate und Sir Donnerhall. Amelia hatte die beiden Hengste bereits fertig gemacht. ,,Hej hej!'',rief sie mir zu. Ihre gute Laune war immerzu ansteckend. ,,Hej. Tack!'',antwortete ich und nahm ihr die Beiden ab. Donnerhall stellte ich in die Schrittmaschine bis Anastasia kam. Ich selbst schwang mich bereits vor dem Platz auf Roomy und ging ein paar Runden mit ihm über das Hofgelände. Bis Anastasia dann jedoch kam ging es für uns beide dann doch noch auf den Springplatz, wo ich ihn schon ein wenig locker vorwärts abwärts traben und galoppieren ließ. Als Ana, wie ich sie, wenn ich genervt war, immer nannte, nach fünf Minuten immernoch nicht aufkreuzte beschloss ich auch schon mal einen kleinen E-Oxer zu nehmen. Dann hörte ich ein vertrautes Wiehern. ,,Aaa du schaffst es auch mal. Warm sollte er ja schon sein. Lass uns gehen.'',gab ich patzig von mir und parierte meinen Braunen zum Schritt durch. Ana machte ein griesgrämiges Gesicht. ,,Wie heute Morgen, Princess?'',platzte es dann aus ihr heraus und so frech dies mir gegenüber war, genauso demütig war sie danach, weil sie wusste, dass sie mit mir so nicht reden sollte.
      Ich ignorierte ihren Gefühlsausbruch und ließ meinen Hengst etwas hochnäsig vom Platz in Richtung Gelände schreiten. Anastasia schwang sich in der Zwischenzeit auch auf Donnerhall und folgte mir. Die letzten Tage hatte ich mit Roommate einiges an Galopptraining gemacht; bergauf, bergab und auf unebenem sowie ebenem Untergrund. Heute sollte es an die Sprünge gehen. Das erste Hindernis, beziehungsweise die erste Hürde, stellte das Wasser da. Ich hatte das Glück auf meinem Gestütsgelände einen kleinen Tümpel zu haben, den wir als Wasserhindernis umfunktioniert hatten, als ich hier her gezogen war. Roommate zögerte nicht und wartete durch das kalte Nass. Anastasia strugglete jedoch mit ihrem Schützling. Der Braune wollte einfach nicht hinein gehen. Während ich mit Roomy bereits zum sechsten Mal hindurch gegangen war, war Donnerhall keinen Schritt näher gekommen. Im Gegenteil. Jedes Mal, wenn meine Bereiterin trieb ging er rückwärts und sprang dann abrupt nach vorne weg, drehte sich nach rechts und galoppierte einige Sprünge. Dieses Verhalten hatte ich bei meinem wunderschönen Hannoveraner noch nie kennengelernt. Eigentlich war er in allen Lebenslagen ein absolutes Verlasspferd.
      Ich beschloss abzusteigen. Da Roommate Donnerhall nicht leiden konnte konnte er nicht die Rolle des Führpferdes einnehmen, weshalb ich beschloss einen Pferdetausch durchzuführen. Anastasia machte also einige Geländesprünge mit Roomy, während ich mich um Donnerhalls Problem kümmerte. Vom Boden aus probierte ich es Schritt für Schritt. Immer wenn er einen auf das Wasser zumachte belohnte ich ihn indem ich den Druck wegnahm. Wenn er zwei Schritte machte durfte er sogar wieder ein wenig von dem unheimlichen Ding weg und Schritt für Schritt näherten wir uns und siehe da: Es klappte. Auch wenn ich dabei etwas nass wurde. Zurück auf dem Pferderücken klappte es ebenfalls und mit Anastasia anstelle meinesgleichen lief es plötzlich ebenso geschmiert. ,,Toller Bub!''
      Die kommenden Tage vertiefte ich das Ganze mit meinen Pferdchen und im Laufe des Monats zeigten sie alle wirklich gute Fortschritte. Wie stolz ich doch auf sie war.​
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      Stallburschen im Urlaub

      Dadurch, dass meine Stallburschen Urlaub hatten mussten ich und Ana eine Woche um alle Pferdchen kümmern. Misten, Füttern und alles mögliche andere stand dabei auf dem Plan. Am ersten Tag war bereits das füttern wirklich schwierig, da wir ja zu genügen Pferde hatten. Ich begann dabei bei den Youngsters Chestnut, VK Gunna Whiz, Caddylack und Vina, ehe es zu meinen Trakehnern ging; Cost da la Bryére, HGT's Nightmare, N'oubliez Jamais, Party Shaker, Takada, Seattle's GT'aime, Waldjunge, Batman's Rendezvous, Master of Gold, Dreaming of better Days, Christmas Joy, Winterzauber, Vintage Gold, Vaconda, It's Showtime, Roommate, Hummels Enterprise, Dempsey, Akira, Take my Hand, Give me Chocolate, Raffinessca und Traumfänger. Anschließend bekamen meist Dreammaker, Mihály, Lead me Home, Cornetto, Last in Love, Cotsworlds Eik, Wastl, Romulus, Sir Donnerhall, Scarlet Sun, Pinochio, Hollywood King Gun, Only Known in Texas, Nephilim Son Of Angel & Devil, Sookie, Angels Kiss, Birdcatcher, Black Pearl, Donella, Golden Eye, Herbstblüte, I've got the moves like Jagger, Simple little Melody, Aiana, DVTS' Takinou, DVTS' Magic Movements, Sir Bacardi, DVTS' Seattle's Wintertime, DVTS' Cascadeur de la Vie, DVTS' Colour the Nightsky, Backfett, Bambina und Capri Heu. Anschließend begann ich wieder von vorne die Pferde auf die Koppeln zu bringen ehe es los ging mit dem Reiten. Das würde noch eine anstrengende Woche werden.
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      Frischer Wind
      September 2017

      Viel früher als gewohnt ereilte uns nach dem kurzen, milden Sommer auch schon wieder die eisige Kälte, die uns der Nordwind gebracht zu haben schien. Die kurzen T-Shirts, die ich diesen Sommer doch so sehr lieben gelernt hatte, wurden bereits Anfang September durch Pullover und funktionelle, langärmlige Funktionsunterwäsche ausgetauscht. Die Jacken dicker den je für diesen Monat. Schweden hatte leider, wenn es den wunderschönen Schleier ablegte und damit das vermeintlich schöne Gesicht zum Vorschein kommen sollte, eine nicht all zu schöne Seite an sich. Die allgegenwärtige Kälte schien mir dieses Jahr gar nicht gut zu tun. Sie schlug mir mehr als merklich aufs Gemüt und schwächte mich körperlich mehr als je zu vor.
      Objektiv betrachtet hatte das Ganze jedoch schon seinen Reiz. Als ich kurz vor 10 Uhr die Trainingspläne für die kommende Woche fertiggestellt hatte und vor die Haustüre trat wirbelte der Wind gerade gelbe, orangene und rotbraune Blätter über den Asphalt. Die Sonne stand hoch am himmel und wärmte sanft meine eisigen Hände, dich ich dieser jedoch bald entzog und in wärmende Handschuhe einpackte.
      Auf dem Weg in den Stall kamen mir zwei meiner Stallburschen entgegen, die soeben Aiana, Bambina, Backfett und Vina in die entgegengesetzte Richtung, zu den Stutenkoppeln, führten. In der Stallgasse angekommen wartete auch schon Neuzugang Mihály fertig getrenst und aufgesattelt auf mich in seiner Box. Mit dem hübschen ungarischen Halbbluthengst hatte ich mir einen ganz großen Traum erfüllt. Schon lange hatte ich nach einem Pferd wie ihm gesucht. Einem Pferd, dem die Welt offen zu stehen scheint wie kaum einem anderen. Es gab keine Sparte des Reitsportes, in dem ich bei Mihály von Anfang an zu wissen schien, dass ich diese mit ihm nicht komplett episch gestalten würde. Und noch dazu war er ein ungarisches Halbblut; eine Rasse von der ich immer schon geträumt hatte. Umso glücklicher war ich jeden Tag wenn ich ihn reiten durfte. Heute gab es jedoch alles andere als Intensivtraining. Es war Sonntag. Ruhetag, wie er bei uns ganz klassisch praktiziert wurde. Ein kleiner Ausritt stellte jedoch sicher, dass der Hengst sich am heutigen Tage dennoch etwas bewegte. Da Mihály im Gelände absolut gelassen war drifteten meine Gedanken zur zukünftigen Gestütsplanung ab. Die Youngsters, die ich eigentlich im Frühling schon anreiten wollte, durften diesen Sommer noch wilder denn e und je auf der gebirgigsten Wiese meines Eigentums verbringen. Sie war riesig und relativ weit vom Stalltrubel weg. Der perfekte Ort für junge Hengste um sich noch einmal so richtig auszutoben. Natürlich hatten sie nun alle ihre Geschlechtsreife erreicht und Vina wurde bereits in die Stutenkoppel integriert und war nicht mit ins Geschehen involviert. Caddylack, Chestnut und VK Gunna Whiz jedoch verwilderten jedoch beinahe ein wenig. Natürlich verbrachten sie den Sommer nicht ohne Aufsicht meiner alten Hasen. Nunja; alt waren sie noch nicht wirklich. Dennoch bekam sie eine Sommerpause, da sie in ihren jungen Jahren ohnehin schon genug geleistet hatten und ich mich dieses Jahr vorwiegend auf die Nachwuchspferde des Gestüts konzentriert hatte. So fiel die Wahl damals unter anderem auf Wastl, der mittlerweile 16 Jahre alt war, was natürlich für heutige Verhältnisse noch lange nicht alt war. Dennoch wurde dieser von mir nur noch spaßhalber geritten. Natürlich durfte er noch seine Lektionen laufen und wurde hin und wieder gesprungen. Dennoch war dies nicht mehr so sehr auf Druck wie früher. Er war immerhin gekört und solange keine Vorstellungen mit ihm stattfanden musste ich ihn diesem Stress einfach nicht mehr aussetzen. Dasselbe galt für seinen zwölfjährigen Koppelkollegen Seattle's GT'aime, der zusammen mit ihm den Somer über die Junghengste etwas erziehen sollte. Die Zeit in den Bergen schien ihnen gut zu tun, weshalb ich sie, wie auch Chesi, Caddy und Nano wohl erst gegen Ende des Septembers herunter holen würde, wenn es dann auch langsam gefährlich werden würde über Stock und Stein zu huschen und ein schützender Stall von Vorteil war.
      Nachdem ich mit Mihály wieder zurück war machte ich mich daran ein paar Sprünge aufzubauen und seitlich ein Flatterband zu ziehen. Freispringen stand auf dem Programm. Zuvor ließ ich die Kandidaten sich aber in der Schrittmaschine warm laufen und sich in der Halle ein wenig austoben. Gerade die Pferde mit ohnehin schon zu viel Energie schabten mir in den letzten tagen endgültig über. Allen voran mein wunderschöner, brauner Deckhengst Master Of Gold. Dieser war zusammen mit seinem Kumpel N'oubliez Jamais als erstes an der Reihe. Bei den Beiden ließ ich mir die Freiheit die Stangen mit der Zeit ein wenig höher zu legen, da sie frei locker über die 160cm-Marke sprangen. Sie schienen ihren Spaß zu haben, weshalb ich ihnen relativ viel Zeit ließ, bis mich Ana dann schon mit den nächsten beiden Pferden dazu zwang ihr meine beiden Hengste wieder mitzugeben. Party Shaker, Batman's Rendezvous, Christmas Joy, Dreaming Of Better Days, Winterzauber, HGT's Nightmare, Takada, Vintage Gold, Hummels Enterprise, Raffinessca, Take my Hand, Akira, Give me Chocolate und auch Herbstblüte folgten. Glücklich über die Masse springbegabter Pferde auf dem DVTS ging es für mich dann zum Essen, ehe ich Waldjunge eine halbe Stunde lang locker longierte, was ich dann auch mit Black Pearl machte. Anschließend ritt ich Dempsey auf dem Platz ein wenig vorwärts abwärts. In der Zwischenzeit war Anastasia ebenfalls schon am Reiten und drehte mit Romulus und Sir Donnerhall eine kleine Runde im Gelände.
      Für mich ging es daraufhin ebenfalls ins Gelände. Nachdem ich mit Hollywood King Gun und Golden Eye bloß jeweils eine halbe Stunde draußen Schritt gegangen war galoppierte ich meine beiden englischen Vollblüter Cotsworlds Eik und Last in Love ein ordentliches Stück auf der Galoppstrecke. Es war für die beiden zwar nicht sonderlich fordernd; dennoch erfüllte es den Zweck sie ihre Energie ausleben zu lassen.
      Davon wieder zurück berichtete mir Ana, dass sie Scarlet Sun und Only Known in Texas freilaufen gelassen hatte und Pinochio longiert hatte. Es war mittlerweile schon relativ spät, weshalb ich beschloss Sookie, Birdcatcher, I've got the moves like Jagger, Donella, Angels Kiss und Lead me Home, die ich heute noch für etwas Bewegung einspannen wollte, lediglich in die Schrittmaschine stellte.
      Damit neigte sich der Sonntag auch schon wieder dem Ende zu. Am nächsten Tag trug ich noch in die Trainingstabelle des Hofes die ausstehenden Stunden ein, die ich mit Training mit Vaconda, Costa de la Bryére, It's Showtime und Roommate auffüllte. Anschließend erzählte mir Anastasia noch vom gestrigen, abendlichen Longieren mit Cornetto, Nephilim Son Of Angel & Devil, Traumfänger und Simple Little Melody.
      Weitaus spannender jedoch waren für mich meine Überlegungen was ich mit Dreammaker machen würde, der ja nun wieder zu mir zurück gekommen war. Obwohl ich den hübschen Holsteiner mit den auffällig gefärbten Abzeichen wirklich gerne hatte war ich mir mittlerweile relativ sicher, dass ich den Süßen bald wieder abgeben würde. Ob es nun aus einer Laune heraus zu sein schien oder deswegen, weil ich mit meinen anderen Pferden bereits genug zu tun hatte, konnte ich nicht mit Sicherheit sagen. Deswegen würde er vorerst wohl doch noch hier bleiben, ehe es dann Adieu hieß.
      Ein Pferd, für das es jedoch so bald nicht mehr Adieu heißen wird, kam Mitte September zu mir. Es war ein ganz besonderes Pferd, das ich schon seit Jahren im Auge hatte. Es handelte sich dabei um Magic Attack; einen wundervollen englischen Vollbluthengst, der abgesehen von seinem unfassbaren Talent zu laufen auch noch eines der schönsten Pferde war, die ich je zuvor gesehen hatte. Der prämierte Schönling wurde mir mit einem bekannten Transportunternehmen am Morgen des 12. Septembers auf den Hof gebracht, wo ich schon sehentlich auf ihn wartete. Bereits beim Entladen des Hengstes fielen mir seine guten Manieren auf. Er reagierte sehr fein auf meine Körpersprache und verzauberte mich damit ein weiteres Mal. Magic, wie ich den Schabrackenschecken ab nun liebevoll nannte, durfte nun erstmal eine Woche bloß auf der Koppel verbringen, ehe ich langsam wieder beginnen wollte ihn ein wenig locker zu arbeiten. Noch standen meine genauen Pläne für den Zehnjährigen in den Sternen. Dennoch hatte ich da schon meine Ideen für den Süßen - wenn sich diese auch teilweise nicht verwirklichen ließen, wie ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste. Wenn meine Gebirgspferdchen nämlich wieder da waren wollte ich probieren den Hengst in die kleine Herde zu integrieren, was jedoch, wie ich später, kurz vor knapp, herausfand keine gute Idee gewesen wäre, da Magic ein Pferd war, dass sehr harmoniebedürftig zu sein schien und deswegen wohl nicht glücklich mit der Aufgabe gewesen wäre. Was ihn jedoch glücklich machte war es, mit seinen neuen Kumpel Eik jeden Schritt auf der Koppel zusammen zu gehen. Eik, der ja bekanntlich ein sehr dominantes Pferd war, hatte Magic, der sich, ohne je aufmüpfig zu sein, von Anfang an untergeordnet hatte sehr schnell ins Herz geschlossen. Er beschützte seinen neuen Freund vor all den anderen Pferden, wenn sich diese Magic anlegen wollten. Nicht etwa, dass der hübsche Schecke es notwendig gehabt hätte. Trotzdem war es für diesen wohl sehr bequem.
      Da sich mein Neuankömmling so gut einlebte konnte ich mich relativ intensiv meinen Nachwuchspferden widmen, für die die Sterne in ihren jungen Jahren noch ganz wo anders standen. Sie würden erst zeigen müssen was sie konnten und wie ihr zukünftiges Leben wohl aussehen sollte. DVTS' Takinou, DVTS' Magic Movements, Magic Attacks Sohn, Sir Bacardi, DVTS' Seattle's Wintertime, DVTS' Cascadeur de la Vie, DVTS' Colour the Nightsky und Capri wussten dies jedoch klarerweise noch nicht und wuchsen erst noch stresslos auf den schönen Koppeln des Gestüts auf, ehe der Ernst des Lebens wohl eher früher als später beginnen würde. Dennoch war ich bereits jetzt schon zuversichtlich, dass sie alle Hürden, die ihnen noch in den Weg gelegt werden würden, gut meisten würden.
    • Veija
      Kurzer Pflegebericht für:
      Éamonn, Belmonts Beo, Caddylack, VK Gunna Whiz, Chestnut, Vina, Brouk, Poltergeist, Costa de la Bryére, HGT's Nightmare, N'oubliez jamais, Party Shaker, Seattle's GT' aime, Takada, Batman's Rendezvous, Waldjunge, Master of Gold, Christmas Joy, Dreaming Of Better Days, Winterzauber, Vaconda, Vintage Gold, It's Showtime, Dempsey, Hummels Enterprise, Roommate, Traumfänger, Raffinessca, Akira, Give me Chocolate, Take my Hand, Magic Attack, Dreammaker, Mihály, Lead me Home, Cornetto, Last in Love, Cotsworlds Eik, Romulus, Sir Donnerhall, Wastl, Scarlet Sun, Hollywood Kind Gun, Only Known in Texas, Pinochio, Nephilim Son of Angel & Devil, Sookie, Angels Kiss, Birdcatcher, Black Pearl, Donella, Golden Eye, Herbstblüte, I've got the moves like Jagger, Simple Little Melody, Aiana, DVTS' Takinou, DVTS' Magic Movements, Sir Bacardi, DVTS' Seattle's Wintertime, DVTS' Cascadeur de la Vie, DVTS' Colour the Nightsky, Backfett, Bambina, Capri

      Es war ein ganz kurzer Besuch bei Bracelet und ihren Pferden, denn das Frühjahr und damit der alljährliche Stress um den Frühjahrsputz ließ auch sie und ihren Hof nicht aus. Ich hatte mir vorgenommen zu erst am Angus Og Stud vorbeizuschauen, denn dort standen zwei Pferde. Èamonn und Beo. Schicke Tiere, die leicht zu händeln waren. In der Youngsterstallung traf ich ein altes Gesicht, VK Gunna Whiz. Es freute mich zu sehen, dass er sich gut bei Bracelet machte. Trakehner hatte sie eine ganze Menge, fast mehr als wir Westernpferde- und fast genauso bunt. Fohlen! Fohlen hatte sie eine ganze Menge. Sir Bacardi und Movements, das fleckige Vollblut, gefielen mir dabei besonders gut. In den Nebenstallungen erkannte ich auch ein paar Pferde wieder. Magic Attack, von dem ich schon viel gehört hatte zum Beispiel. Doch auch King Gun, der mal der alten Gips Reminder Ranch gehört hatte. Er hatte sich auch toll entwickelt.
      Das war es auch schon für dieses Mal gewesen, alle Pferde waren versorgt und Bracelet musste sich keine Sorgen um ihre Schützlinge mehr machen.​
    • Mohikanerin
      Besuch aus Berlin - zwei Tage in Schweden
      15. September 2018


      Balounito | CHH' Sence of Humor | Brouk | Poltergeist | Costa de la Bryére | N'oubliez jamais | Party Shaker | Seattle's GT'aime | Batman's Rendezvous | Waldjunge | Master of Gold | It's Showtime | Roommate | Traumfänger
      Cherokee Gold | HGT's Nightmare | Takada | Christmas Joy | Dreaming Of Better Days |

      Winterzauber | Vaconda | Vintage Gold | Dempsey | Hummels Enterprise | Raffinessca |
      Akira | Give me Chocolate | Take my Hand
      Magic Attack | Dreammaker | Mihály | Lead me Home | Cornetto | Last in Love | Cotsworlds Eik | Romulus | Sir Donnerhall | Wastl | Hollywood King Gun | Pinochio | Nephilim Son Of Angel & Devil | Black Pearl | Golden Eye
      Scarlet Sun | Sookie | Angels Kiss | Birdcatcher | Donella | Herbstblüte | I've got the moves like Jagger | Simple Little Melody
      DVTS' Takinou | DVTS' Magic Movements | Sir Bacardi | DVTS' Cascadeur de la Vie | Capri
      Aiana | DVTS' Seattle's Wintertime | DVTS' Colour the Nightsky | Backfett | Bambina


      “Ich hab eine Überraschung für euch”, erzählt Vater beim Essen und wir gucken ihn Gespannt an.
      “Wir fahren zu Bracelet auf den Vackra Trakehner Stud nach Schweden. Sie züchtet Trakehner und hat auch noch ein paar andere Großpferde zu stehen.Deshalb habe ich organisiert, dass wir alle dort einen Tag verbringen. Vriska kommt auch mit.”, beendet er die Überraschung.
      “Um 23 Uhr geht es dann los. Also packt eure Reitsachen und alles ein. Wir fahren eine Weile.

      Der Weg dauert ewig und ich schlafe immer wieder ein. Wir alle wirken sehr gelangweilt.
      “Links seht ihr die ersten Weiden. Wir sind also so gut wie da.”, sagt Vater. Ein Jubeln geht durchs Auto. Die 10h Fahrt war ziemlich anstrengend und ich bin froh mich erstmal strecken zu können.
      “Willkommen, ich bin Bracelet. Wahrscheinlich war die lange Fahrt anstrengend. Wir haben was zu Essen vorbereitet. Kommt mit. Wollt ihr vorher eure Zimmer sehen?”, erzählt Brace und Vater nickt. Aus dem Auto nehmen wir also die Sachen und gehen zu den Zimmern. Es stehen drei Schlafzimmer zur Verfügung. Also müssen wir nur noch die Einteilung klären, aber das läuft schneller ab als Gedacht. Tyrell und Ilja teilen sich ein Zimmer, eine Eltern und Vriska und ich gehen in das “Kinderzimmer”. Dort steht nämlich ein Hochbett.
      Wir haben ein Frühstücksbuffet vorbereitet. Also bedient euch. Zusammen mit den Angestellt stärken wir uns, bevor es los geht. Hier wirkt alles sehr familiär wie bei uns.
      Nach einer Hoftour geht es an die Pferde. Als erstes stellt sie uns die Fohlen vor, bei denen wir noch nicht waren. Die Stuten stehen natürlich getrennt von den Hengst. Dieser riesige Hof ähnelt unserem in vielen Punkten, was mich überrascht und fasziniert.
      Sie erzählt: “Aktuell haben wir 5 Hengste und 5 Stuten wovon 4 bald an den Hof kommen, um mehr und besser mit ihnen zu arbeiten.” Gemeinsam gehen wir auf die Hengstweide und Brace stellt uns die Pferde vor. “Der Graue hier, Tacki, stammt aus unserer Zucht. Magic, der mit den Punkten auch. Casi, der Schecke dort hinten dürfen wir auch schon von Anfang an begleiten. Ansonsten sind das noch Capri und Backi.”, stellt sie und die Pferde vor. Wir streicheln die kleinen Großen und geben ihnen einige Leckerein, bevor wir weiter zu den Stuten gehen. “Aus unserer Zucht sind Winter und das Prinzesschen hier.”, erzählt ihr als eine Overo Stute streichelt. “Ansonsten sind hier noch Aina, Backfett und Bambi.”, stellt sie uns die anderen Stuten vor. Auch die bekommen ein paar Leckerchen von uns und wir gehen zurück zum Hof. Nebenbei erzählt Brace ein paar Geschichten der Pferde.
      “Was haltet ihr von Ausreiten?”, fragt sie als wir wieder angekommen sind. Ein positives Feedback kommt aus der Gruppe und wir gehen gemeinsam in den Trakehner Stall. Brace sagt uns, wer welches Pferd nehmen könnte und hilft uns dann beim holen der Pferde. Ich habe mir einen tollen Hengst ausgesucht - Traumfänger. Er soll ein absolutes Traumpferd sein. Ich bin gespannt und freue mich schon. Vriska hat sich auch schon mit ihrer Wahl angefreundet. Hummelchen ist auch eine hübsche Stute. Ich bin fast neidisch. Tyrell hat Raffinesca, eine Dunkelfuchsstute, bekommen. Vater kann sich mit Handy begnügen, die laut der Beschreibung eine freundliche Stute ist. Bisher gibt es keine Schwierigkeiten. Mutti hat auch eine liebe Stute bekommen, die Dreamy heißt. Choco, ebenfalls eine Scheckstute, kann Ilja nehmen. Sie ist wohl im Gelände etwas schwieriger, aber er packt das schon. Am Hof arbeitet schließlich mit Ponys, die auch nicht immer ganz leicht zu händeln sind. Bruce nimmt ihren Brouk, dann sie wohl vorher schon als Reitbeteiligung hatte. Gemeinsam machen wir die Pferde fertig. Im gleichen Moment arbeiten bereits Bracelets angestellten mit den Zuchthengsten. Costa und Party werden gerade auf dem Reitplatz longiert, während Schnuller und Seattle in der Halle geritten werden.
      Der Ausritt beginnt völlig entspannt, auch Ilja kommt mit Choco gut klar. Nach einigen Diskussionen sind die Beiden sich einig. Traumfänger ist wirklich so toll wie versprochen. Auch alle Anderen wirken sehr zufrieden, besonders Mutti, die ungern andere Pferde reitet nach ihrem Unfall vor ein paar Jahren. “Ich hatte die Idee, dass wir einen kurzen Abstecher zu den Zuchtstuten machen. Aktuell sind sie alle noch trächtig. Deshalb kann ich euch keine niedlichen Fohlen zeigen, außer die Anderen, bei denen wir bereits waren”, sagt sie und trabt Brouk an. Mit ein paar Schwierigkeiten trabt auch Vriska an und ist ganz hinten. Ich pariere den Hengst wieder durch um auf Vriska zu warten. “Wäre nicht nötig gewesen”, witzelt sie und wir schließen zusammen zur Gruppe auf.
      An der Weide angekommen, passen Mutti und Vati auf die Pferde auf, während wir die Weide betreten, um nach den Stuten zu schauen. Neugierig kommen bereits sie bereits zum Zaun. “Aww, da ist ja die Mutter von Amnesia”,sage ich begeistert und gehe sofort zu Takada. Bracelet lacht und geht zu Vintage. Danach wirft sie noch einen Blick auf Jagger. Vriska folgt mir, während Ilja Winter und Tyrell Nighti kontrolliert. Alles okay und wir steigen wieder auf die Pferde. Der Ausritt geht genauso entspannt weiter und nach einer Stunde sind wir zurück am Hof. Die Angestellten sind gerade dabei Baty und Bubi zu reiten auf dem Dressurplatz und zwei andere sind wieder am lonigieren von Magic und Wastl. Wir versorgen die Pferde und bringen sie zurück in den Stall. Für mich, Vriska und Tyrell ist keine Pause angesagt. Wir bekommen eine Reitstunde von Brace im Springen. Vriska hat noch etwas Angst, weshalb sie eine freundliche Stute bekommt - Chero. Ich darf Nino nehmen und Tyrell Ghost. Nephilim wird nebenbei auch mit geritten auf dem Springplatz. Die Anderen der Truppe helfen beim Pferde versorgen.
      Die Reitstunde war ein Traum. Nino zeigte sich ähnlich wie mein Rappe, den ich gehen lassen musste. Auch Vriska hat sich getraut über ein Kreuz zu springen und eine zweifache Kombination. Das hat sie echt gut gemacht.
      Langsam naht der Abend und wir umsorgen noch Sence, Showtime, Mate, Joy, Waldjunge,
      Vaconda, Dempsey, Akira, Dreamaker, Lead me Home und Cornetto. Die Pferde bekommen eine Fuhre Heu und etwas Aufbau fressen.
      Für uns gibt es ein Abendbuffet und freue mich schon sehr aufs Essen. Auch jetzt ist die Auswahl ziemlich groß. Auf dem Zimmer gucken wir alle zusammen noch einen Film und reflektieren den heutigen Tag. Morgen gucken wir uns noch ein paar Pferde an, bevor die Heimfahrt antreten.
      Der nächste Tag begann ziemlich früh und Bracelet hat uns direkt mit eingeplant. Beim Frühstücker zählt sie uns den Plan. Heute ist Dressur angesagt. Ich darf Mihály nehmen, Vriska bekommt Sookie, Tyrell Birdy und Ilja Herbstblüte. Nach dem Frühstück geht es dann auch schon los. Die Angestellten haben zuerst die Führanlage angemacht in der Eik, Love, Romulus und Scarlet ihre Runden drehen. Auch meine Eltern sind auf dem Hof noch etwas unterwegs. Mama bekommt Unterricht auf King Gun, da sie zuhause selber die Westernpferde reitet. Man lernt schließlich nie aus. Papa wird gleichzeitig von einem kleinen Schlingel beknabbert. Pinochio durfte mit die Halle um sich zu bewegen, aber lieber nervt er Vati. Der Reitunterricht läuft gut. Bracelet hat mich noch ein paar Tricks gezeigt, was mir bei den Jungpferden helfen kann, da es mir noch schwer fällt die Gerte zu verwenden in der Dressur. Im Springen ist diese schließlich viel kürzer. Als wir zurück kommen stehen wieder andere Pferde in der Anlage. Es sind Donnerhall, Angel, Donella und Melody. Gegen Mittag machen wir uns auf den Rückweg. Zuvor haben wir und noch mit Bracelet über den Hof und einzelne Pferde unterhalten. Die beiden Tage auf einem Hof waren eine ganz neue Erfahrung für mich und trotzdem freue ich mich wieder auf meine Tiere zuhause. Wir verabschieden uns und fahren los. Die meiste Zeit schlafen wir, weil es schon ziemlich anstrengend war.
    • Bracelet
      Frühlingsüberlegungen
      14. März 2019

      Zur Zeit standen einige Veränderungen auf dem Gestüt an. Es ging mal wieder darum welche Pferde in der kommenden Saison aktiv im Turniersport gehen sollten und welche eventuell verkauft werden sollten. Ebenfalls standen einige Fellnäschen auf der Liste für eine mögliche Rente; ob bloß aus dem hohen Sport oder allgemein.
      Balounito, CHH' Sense of Humor, Brouk und Poltergeist sollten dieses Jahr turniertechnisch häufig zum Einsatz kommen. Immerhin versprach ich mir von diesen jungen Nachwuchstalenten früher oder später einen Körerfolg. Das selbe galt für It's Showtime, Roommate und Traumfänger. Take my Hand sollte 2019 auf einer Stutenkörung vorgestellt werden. Am liebsten würde ich dies gleich zusammen mit Give me Chocolate abhandeln, die letztes Jahr unfassbar erfolgreich gewesen war. Raffinessca, Akira, Cherokee Gold, Christmas Joy, Dreaming Of Better Days, Waldjunge, Vaconda, Hummels Enterprise und Dempsey sollten im Training noch weiter ausgebildet werden um sich später behaupten zu können. Vintage Gold, HGT's Nightmare, Takada und Winterzauber könnten ein Fohlen bekommen. Costa de la Bryére, N'oubliez Jamais, Party Shaker, Seattle's GT'aime, Batman's Rendezvous und Master of Gold sollten auch dieses Jahr wieder decken.
      Von der Trakehnerseite her schien also alles klar zu sein.​
    • Bracelet
      Irische Aussichten
      September 2019

      Das letzte Jahr über hatte ich intensiv daran gearbeitet meinen Zweitstall, einen idyllischen Hof in Irland, bezugsbereit für einige meiner Pferde, die zur Zeit auf dem DVTS standen, vorzubereiten.
      Es handelte sich dabei um ein nun wieder unbezahlbares Juwel in Mitten der weitläufigen, märchenhaften Natur, die es umgab. Bevor die letzten Besitzer es besaßen, war es bereits vor über 50 Jahren erbaut worden, hatte einen altertümlichen Cham, konnte jedoch locker mit all den neuen Reitställen mithalten, die ich so kannte. Es hatte etwas magisches; man fühlte sich hier sofort wohl, geborgen.
      Aber was das wichtigste war: es war ein Paradis für meine Vierbeiner. Untertags bat es die Möglichkeit alle Pferde auf weitläufige Graskoppeln zu stellen und auch Schlechtwetterkoppeln standen zur Verfügung. Im letzten Jahr hatte ich auf sämtlichen Wiesen und Paddocks Selbsttränken installiert und überdachte Heuraufen, sowie Unterstände, aufgestellt. Einige Wiesen hatte ich neu umzäunt, andere waren nach wie vor in gutem Zustand geblieben. So zum Beispiel auch die von Èamonn und Belmonts Beo, die ich damals ja samt Hof übernommen hatte und praktisch komplett in Gingers Obhut standen; damit also bloß auf dem Papier mir gehörten.
      Das hübsche Angus Og Stud besaß einen hübschen Stall, dessen Stallgebäude aus 2 Trakten bestand und Platz für 30 Pferde besaß. Es handelte sich dabei um ein lichtdurchflutetes Gebäude, was den vielen Glasfenstern zu verdanken war. Auch ein großer Pluspunkt war einerseits die wirklich optimale Belüftung; dennoch zog es zu keinem Zeitpunkt, andererseits die pferdegerechte Haltungsmöglichkeit; die Boxen waren nämlich so konzipiert, dass die Vierbeiner Kontakt zu einander hegen konnten, auch größere Pferde genug Bewegungsfreiheit hatten und in die Stallgasse blicken konnten. In der wärmeren Jahreszeit konnte man die Fenster öffnen, wodurch die Fellnäschen auch das Geschehen außerhalb des Stalles mitverfolgen, oder sich auch einfach nur ein wenig die Sonne aufs Köpfchen scheinen lassen konnten.
      Als ich das AOS übernommen hatte, bot es ebenso Platz für Pferde in insgesamt 4 Offenställen, wovon ich nur zwei so beibehielt. Die übrigen beiden wollte ich zu Schlechtwetterkoppeln umfunktionieren; einer erneuten Umwidmung stand jedoch nichts im Wege, falls die Kapazität einmal nicht mehr genügen würde.
      Abgesehen davon besaß das Gestüt ein hübsches Haupthaus, wie auch die übrigen Gebäude in einer netten Steinoptik, mit einer hölzernen Veranda davor. Ein bisschen Efeu schlängelte sich gleich einiger Kletterrosen an den Wänden empor. Im Gebäude fand man einen leicht rustikaler Look, klassisch mit einem Kamin im Wohnzimmer, vor. Ginger besaß ein nettes Zimmer im zweiten Stock und auch ich hatte mir eines für die Tage eingerichtet, in denen ich hier war.
      Allmählich hatte ich es hier lieben gelernt. So gerne ich auch auf dem DVTS in Schweden war, war dieser Ort ein wahrer Traum; nicht unweit der Cliffs of Moher, an der Westküste Irlands. Umso schöner, dass dieses Juwel tatsächlich mir gehörte.
      Zum Glück hatte dieser Platz etwas, was einem einem neue Energie gab, denn die Vorbereitungen für den Umzug, Renovierungsarbeiten und die Leitung eines Zucht- und Sportpferdestalls war wohl keine leichte, unanstrengende Aufgabe. Ebenso die Entscheidungen zu treffen welche Pferde denn nun tatsächlich umziehen sollten.
      Die Youngsters Caddylack, VK Gunna Whiz, Vina und Chestnut waren davon genauso wenig betroffen wie meine Fohlen. Immerhin sollten diese die Grundausbildung bei mir und meiner besten Bereiteren genießen.
      Bei den Trakehnern war die Entscheidung durch die gleiche Überlegung geprägt; Balounito, CHH’ Sence of Humor, Cherokee Gold, Brouk, Poltergeist, Waldjunge, Vaconda, Dreaming of better days, Christmas Joy, It’s Showtime, Dempsey, Hummels Enterprise, Roommate, Traumfänger, Raffinessca, Akira, Give me Chocolate und Take my Hand sollten weiterhin gefördert werden und ihre Turniere laufen. Costa de la Bryére, HGT’s Nightmare, N’oubliez Jamais, Party Shaker, Seattle’s GT’aime, Takada, Batman’s Rendezvous, Master of Gold, Winterzauber und Vintage Gold standen als Zuchtpferde; aktiv oder nicht, ebenso nicht zur Disposition.
      Interessant war es also bei den Pferden die zur Zeit in den ,,Nebenstallungen’’ standen. Für meine beiden Vollblüter Last in Love und Cotsworlds Eik würden sich durch die zahlreichen Galoppstrecken um das AOS herum eine gute Trainingsmöglichkeit bieten. Dennoch haderte ich nach wie vor mit mir, da ich bei ihrem Training sehr heikel war. Magic Attack hingegen war ein Kandidat bei dem ich mir ziemlich sicher war, dass der gute bald den weg nach Irland einschlagen würde. Er hatte schon einige Fohlen gezeugt und Tiefkühlsperma war von ihm auch noch reichlich vorhanden. Schon länger hatte ich darüber nachgedacht ihn denn nicht in seine wohlverdiente Pension zu schicken; nicht endgültig, geritten werden sollte er sehr wohl noch und eventuell eignete er sich auch als Lehrmeister um mit Ginger noch ein paar kleine Turniere zu gehen. Immerhin war der Zwölfjährige noch gut in Form und wusste sich zu präsentieren. Wastl war ebenso ein Kandidat dafür, weswegen er Magic wohl folgen würde und wo wir schon bei Warmblütern waren: Sir Donnerhall, Scarlet Sun und Golden Eye sollten ebenso schon sicher nach Irland ziehen. Nephilim Son of Angel & Devil, Cornetto und Mihály hingegen würden zu 100% bei mir in Schweden bleiben. Bezüglich Dreammaker, Lead me Home, Romulus, Hollywood King Gun, Pinochio, Sookie, Birdcatcher, Angels Kiss, Black Pearl, Donella, Herbstblüte und I’ve got the moves like Jagger war jedoch noch alles offen.
      Einige Pferde überlegte ich auch in die Vollpension, in einen der Offenställe in Irland, zu schicken. Genau genommen handelte es sich dabei um Donella, Angels Kiss und Golden Eye. Dies stand allerdings noch in den Sternen.
      Nun hieß es erstmal den September über noch alle nötigen Handlungen durchzuplanen, die notwendigen Papiere zu besorgen und die Transportfirmen zu engagieren und anschließend hoffte ich, dass alles gut ging. Die Vorfreude auf meinen zweiten Stall überwiegt jedoch gegenüber allen Sorgen.
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  • Album:
    Trakehnerstallungen ♥
    Hochgeladen von:
    Bracelet
    Datum:
    12 Apr. 2017
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  • Give me Chocolate
    (Choco)

    Abstammung
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    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Exterieur
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    Stute
    30. Dezember 2010
    Rasse:
    Trakehner
    Stockmaß: 166cm
    Deckhaar: Sealbrown Frame Overo
    Abzeichen: 2 weiße Beine

    Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    x | x | x
    Give me Chocolate ist eine durchaus liebevolle und zuneigungssuchende Stute, die aber sehr verfressen ist. Kein Grasbüschel im Gelände darf ausgelassen werden, deshalb ist sie für einen Ausritt nur für Reiter mit einer starken Hand zu haben.

    Besitzer: Bracelet
    VKR/Ersteller: Zion/Rinnaja/Sadasha
    im Besitz seit: April 2017
    Kaufpreis: 500 Joellen

    Qualifizierungen
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    Dressur: S*
    Springen: S****
    Military: L
    Distanz: A


    Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
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    ~ Zweitplatzierte beim 171. Synchronspringen ~
    ~ Drittplatzierte beim 172. Synchronspringen ~
    ~ Zweitplatzierte beim 173. Synchronspringen ~
    ~ Drittplatzierte beim 174. Synchronspringen ~
    ~ Gewinnerin des 177. Synchronspringens ~
    ~ Drittplatzierte beim 179. Synchronspringen ~
    ~ Drittplatzierte beim 186. Synchronspringen ~
    ~ Zweitplatzierte beim 191. Synchronspringen ~
    ~ Zweitplatzierte beim 204. Synchronspringen ~
    ~ Drittplatzierte beim 437. Springturnier ~
    ~ Zweitplatzierte beim 237. Synchronspringen ~
    ~ Drittplatzierte beim 239. Synchronspringen ~
    ~ Gewinnerin des 494. Springturniers ~

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    ~ Drittplatzierte beim 293. Militaryturnier ~
    ~ Gewinnerin des 359. Militaryturnier ~

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    ~ Gewinnerin des 470. Dressurturniers ~
    ~ Gewinnerin des 486. Dressurturniers ~
    ~ Drittplatzierte beim 495. Dressurturnier ~
    ~ Gewinnerin des 542. Dressurturniers ~

    Inoffiziell
    -

    Zuchtverband
    -

    Ausbildung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Spring- und Dressurpferdeausbildung
    Einreiten ✔ | Hindernisgewöhnung ✔ | Stangenarbeit ✔ | Gelassenheitstraining x

    Zucht
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Schleife
    HK/SK

    Gencode: x
    Zur Zucht zugelassen: Nein
    Eingetragene Zucht: DVTS

    Nachkommen
    -

    Gesundheit
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Letzter Tierarztbesuch: unbekannt
    gechippt [] zuletzt kontrolliert []

    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en: x
    Chronische Krankheit/en: x
    Erbkrankheit/en: x

    Letzter Hufschmiedbesuch: unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert:
    Hufbeschaffenheit: fest
    Hufkrankheit/en: x

    Beschlag vorne:
    Beschlag hinten:

    Zubehör
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
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