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AliciaFarina

Gisela I ♀ I Quarter Pony *gekrönt*

Gisela I ♀ I Quarter Pony *gekrönt*
AliciaFarina, 18 Sep. 2014
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      Alte Berichte:

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      Pflegebericht für alle meine Pferde

      Heute war es soweit, Gisela eine Quarter Pony Stute würde von einem Gestüt aus der Nähe einziehen und Pounts Püppchen meine Araber-Mix Stute würde von ihrer neuen Besitzerin abgeholt werden. Meine Freundin Larissa hatte ihr Gestüt aufgelöst und ich hatte die junge Stute Gisela übernommen, da ich mich bereits in sie verliebt hatte als sie noch ein Fohlen war. Außerdem würde meine Stute Pounts Püppchen den Stall wechseln, zu Icelandgirl, da sie nach einer Weidengefährtin für ihre Stute gesucht hatte.

      Ich hatte heute neben der Abfahrt von Püppchen und der Ankunft von Gisela vor einige meiner Pferde vom Boden und vom Sattel aus zu arbeiten. Nachdem ich fertig angezogen war und gefrühstückt hatte ging ich in den Stall, meine Mitarbeiter waren schon dabei die Boxen und Offenställe zu misten. Ich sagte ihnen, dass ich ihnen eine Liste ans Schwarte Brett hänge, auf der Steht welches Pferd auf die Wiese kommt und ob es eine Decke braucht oder nicht.
      Shakira, Lady Lu, Nandengo, Big John, Vipke und Mister gehen ohne Decke raus!
      Giacomo, Just, Wendy, Girl, Spot, Dafina, Stiffler und Naddel gehen mit einer gefütterten Regendecke raus!

      Als die Boxen und Offenställe sauber waren deckten meine Mitarbeiter die Pferde ein und brachten sie auf die Weiden. Ich machte mich daran die Pferde zu bewegen, ich fing mit Baldintáta an, ich holte sie aus dem Offenstall und band sie im Normalen Stall an. Während ich sie putzte kam Maren, ich sagte ich das sie gerne mit Silfra holen kann und dann gleich mitreiten kann. Sie tats und ich putzte weiter. Als Maren wieder da war half ich ihr schnell beim putzen, dann legten wir unseren Pferden Glocken an den Vorderbeinen an. Dann sattelten wir sie und trensten sie mit einer englisch-kombinierten Biothanetrense mit einfach gebrochener Schenkeltrense. Danach nahm sich jeder von uns eine Gerte, wir setzten unsere Helme auf und gingen in Richtung Ovalbahn. Dort angekommen führten wir erst mal eine Runde, gurteten dann nach und stiegen auf. Wir ritten die beiden im Schritt warm, an den langen Seiten baute ich immer wieder ein Schenkelweichen ein um Táta zu lockern. Anschließend trabte ich Táta an und ritt immer wieder Tempiwechsel, damit sie aufmerksam wird. In der anschließenden Galopparbeit verlängerte ich die Sprünge an der langen Seite und verkürzte sie an der kurzen Seite. Nun war die Töltarbeit an der Reihe, im Tölt ließ ich Táta Tempiwechsel gehen. Zum Ende der Töltarbeit ließ ich die Zügel immer länger werden und töltete am Ende am komplett hingeschmissenen Zügel. Dann parierte ich sie durch und ritt sie trocken. Als Maren auch fertig war ritten wir zusammen zum Offenstall, sattelten die dort ab und nahmen Jeanie und Mina mit. Die beiden bekamen die Sättel auf den Rücken und durften sie bis zur Sattelkammer bringen. Während Maren Jeanie putzte holte ich schnell Tiva und begann ebenfalls zu putzen. Als sie sauber war sattelte ich sie mit ihrem neue angepassten Dressursattel. Ich trenste sie mit ihrer doppelt gebrochenen Schenkeltrense, nahm eine Gerte und setzte meinen Helm auf. Anschließend machte ich mich mit Maren auf zur Reithalle. Nach einer Runde führen gurteten wir nach und stiegen auf. Tiva ritt ich warm indem ich viele große Linien ritt und immer wieder Schenkelweichen auf geraden und gebogenen Linien ritt. Im Trab ließ ich Tiva am langen Zügel vorwärts abwärts auf gebogenen Linien gehen. Danach ließ ich Tiva zwei Runden auf jeder Hand galoppieren und arbeitete im Trab noch etwas an ihrer sicheren Anlehnung und an den Schritt-Trab Übergängen. Dann ritt ich sie am langen Zügel trocken, als sie trocken war ritt ich in den Stall zurück, sattelte sie ab und brachte sie mit einer leichten Decke auf die Wiese. Gerade als ich auf dem Weg zurück in den Stall war kam ein Anhänger auf den Hof gefahren. Icelandgirl stieg aus und ich begrüßte sie. Wir gingen in den Stall und ich übergab Ice Püppchens Halfter. Sie halfterte sie auf und wir verluden sie, ich hängte ihr noch ein Heunetz in den Anhänger. Dann gab Ice mir das Geld und ich ihr den Pass, wir verabschiedeten uns voneinander und schon fuhr sie vom Hof. Ich ging wieder zurück in den Stall, Maren kam auch gerade, ich half ihr beim absatteln von Jeanie und wir brachten sie anschließend in ihren Offenstall. Nun holten wir Mina und Give me everything tonight. Wir putzten sie und anschließend sattelten wir sie gemeinsam. Dann gingen wir in die Halle, Maren übernahm Mina, die heute nur locker nach vorne geritten werden soll, da sie erst aus dem Beritt kam. Give sollte heute auf die M-Lektionen vorbereitet werden, da er demnächst wieder in Beritt ging. Zuerst ritt ich Give in allen Gangarten locker warm, dann nahm ich die Zügel auf und überprüfte ob die L-Lektionen noch sicher sitzen. Der Kurzkehrt war noch etwas unsicher aber der würde in der M-Dressur noch vorkommen sodass diese Lektion dort noch einmal gefestigt wird. Der versammelte Trab und die 10m Volten saßen sehr sicher, ebenso der Mitteltrab und der versammelte Galopp. Im Mittelgalopp hatten wir auch keine Probleme, nur im Außengalopp musste ich Give Ruhe geben, da er immer schneller wurde. Nur beim einfachen Galoppwechsel hatten wir ein paar Probleme. Aber nach etwas üben klappte der Wechsel ohne Tadel. Nun wagte ich mich an die M-Lektionen. Mit dem starken Trab fing ich an. Ich nahm Give auf, vor der diagonalen gab ich ihm eine halbe Parade, machte ihn wach und ließ ihn auf der diagonalen den Trab verstärken, kurz vor der kurzen Seite nahm ich ihn zurück. Auf der nächsten Geraden machte ich es genau so, auch auf den normalen langen Seiten übte ich es und Give reagierte sehr schön. Als diese Lektion im Trab sicher saß probte ich es im Galopp. Auch hier gab ich vor dem Abbiegen eine halbe Parade, machte ihn somit wach und ließ ihn dann durchstarten. Vor Ende der Diagonalen versammelte ich ihn wieder und ließ ihn einen einfachen Wechsel springen. Ich übte es noch ein paar Mal und ging weiter zu den fliegenden Wechseln. Auf der diagonalen bereitete ich ihn durch eine halbe Parade vor und ließ ihn einen Wechsel springen. Give meisterte diese Aufgabe mit Bravour. Ich übte noch ein paar Mal diese Lektion und ließ Give dann erst mal im Schritt entspannen, dabei entdeckte ich das Maren mir zuschaute, ich sagte ihr das sie sich Drafna fertig machen kann für einen kurzen Ausritt zum entspannen. Sie lief sofort los und ich ließ Give noch kurz auf jeder Hand einmal wechseln und ritt dann im Schritt aus der Halle in Richtung Stall. Im Stall angekommen holte ich eine Abschwitzdecke, legte sie Give über und ritt etwas auf und ab während ich auf Maren wartete. Als sie fertig war ritten wir los, Drafna durfte sich erst mal von ihrem Gang-Beritt erholen. Nachdem wir wieder am Stall waren sattelten wir sie ab und ließen sie auf die Wiese, Give bekam eine dünne Decke. Nun waren die Jungpferde an der Reihe ich wollte sie heute laufen lassen. Als erstes waren die Stuten an der Reihe. Wir holten RiverDance, Trú fra Frelsi, SilverBlade, Parányi und Fina. Die fünf durften sich austoben und nach Herzenslust wälzen. Nachdem die Fünf fertig waren brachten wir sie nach kurzem putzen zurück in ihren Offenstall. Anschließend holten wir die Hengste Kangee, Rudsmo Remi, L'ombre de la Mikasi und Burnin' Awake and Lifeless. Auch die vier Hengste durften Toben, spielen und wälzen. Wie die Stuten brachten wir sie nach kurzem putzen zurück. Nun machten wir uns daran die Eingewöhnungsbox für Gisela im Offenstall fertig zu machen. Wir streuten sie dich mit Stroh ein und hängten ein großes Heunetz auf. Gerade als wir fertig waren fuhr ein Hänger auf den Hof. Ich erkannte Monsterflosse und ging sie sofort begrüßen, nach der Begrüßung luden wir Gisela aus und brachten sie in ihre neue Box. Danach übergab ich Monster das Geld und ich bekam vom ihr den Equidenpasswir verabschiedeten uns und ich ging wieder in den Stall. Maren und ich holten anschließend die Pferde wieder rein, deckten sie ab und fütterten sie. Die Stuten im Offenstall bemerkten erst nicht das ein neues Pferd in der Box steht aber als der erste Hunger gestillt war schauten sie sich Gisela neugierig an. Anschließend gingen Maren und ich ins Haus, aßen etwas und setzten uns vor den Fernseher und ließen den Abend ausklingen.

      8257 Zeichen by AliciaFarina
    • Veija
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      Western(Reining) LK 4 auf LK 3
      Heute war ich wieder bei Alicia Grey. Zum einen besuchte ich meine neue Stute, zum anderen sollte ich Gisela ein wenig trainieren. Auf dem Hof angekommen begrüßte ich Alicia, ging kurz zu meiner Stute und widmete mich dann Gisela. Aufgrund ihrer Beschreibung und ihres Körperbaus, wollte ich sie mehr in der Reining fördern. Nachdem ich sie dann geputzt hatte, sattelte ich die Stute und ging mit ihr in die Halle. Dort gurtete ich nach und schwang mich dann in den Sattel. Da sie alle Elemente schon beherrschte, musste ich nur an der Verfeinerung arbeiten. Flink wärmte ich die kleine Stute im Schritt und im Trab auf, ehe ich sie angaloppierte und auf dem Zirkel hielt. Zunächst ein paar kleine, langsame Zirkel auf der rechten Hand, dann ein paar große Schnelle. Nach dem Galoppwechsel, der sehr gut klappte, machten wir das Gleiche auf der linken Hand. Ein kurzer Stopp aus dem langsamen Galopp, Rollback und Galopp in die andere Richtung. Erneuter Stop, Back Up, antraben, angaloppieren und wieder stoppen. All das klappte wirklich sehr gut, weshalb ich nun die letzte Übung für heute versuchte: Spins. Dazu setzte ich mich gerade in den Sattel, nahm die Zügel nach links, streckte das linke Bein vom Körper weg und klopfte mit dem Rechten an ihren Bauch. Langsam fing sie an sich zu drehen. Das klappte wirklich gut, weshalb ich auch gleich die andere Seite versuchte. Wenn ich nochmal vorbeikäme, würden wir daran härter arbeiten. Doch für dies Stufe A war die Kleine schon gut genug, weshalb ich sie wieder Alicia übergab, die mit meiner Stute Abby zu Gange war, die ich mitgebracht hatte. Meine Arbeit für heute war auch noch nicht getan, da ich mich noch um Alicias Norweger Remi kümmern musste.
      1708 Zeichen, by Veija
    • Veija
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      Western (Reining) LK 3 auf LK 2
      Heute war ich wieder auf dem Weg zu Alicia und Gisela. Es würde mein vorletzter Besuch sein, weshalb ich doch ein wenig aufgeregt war. Noch zwei Mal kommen, dann lief ihre Stute in der höchsten Klasse. Lächelnd parkte ich den Wagen und ging in die Stallungen, um mir die Stute zu holen. Ich halfterte sie auf und nahm sie aus der Box, ehe ich sie in der Stallgasse anband, um sie zu putzen. Zunächst nahm ich ihre Decke ab, ehe ich einmal über ihren Rücken strich, bevor ich anfing sie zu putzen. Da Alicia sie auf meinen Wunsch hin im Stall gelassen hatte, war ich recht schnell fertig mit putzen und konnte ihr Pad und Sattel auf den Rücken legen. Heute legte ich ihr auch Bandagen und Skid Boots an, weil wir ein wenig an den Spins und Stops üben mussten. Zudem bekam sie an die vorderen Beine Hufglocken. Bei einem Turnier waren weiche Hufglocken sogar erlaubt- zum Schutz beim Stoppen. Auch würde ich heute eine Westernkandarre testen, da ab dieser Klasse Bit with Shanks Pflicht war.
      Lächelnd über das hübsche Pferd gingen wir in die Halle, wo ich mich in den Sattel schwang und sie zunächst ausgiebig aufwärmte. Es folgten einfache Schritt- Trab- Übergänge, bei denen ich viele Bahnfiguren und Schlangenlinien ritt, um Gisela zu dehnen. Erst dann galoppierte ich sie an und ritt auf der linken Hand große und kleine Zirkel, ehe ich mich an den Galoppwechsel wagte, der auch sehr gut klappte. Nun waren wir auf der rechten Hand und ritten wieder große sowie kleine Zirkel. Nach einem erneuten Galoppwechsel lenkte ich sie einen großen halben Zirkel, ehe ich sie parallel zur Bande immer stärker durch Schnalzen antrieb, bevor ich Hilfen zum Stop gab. Weil sie so klein und kompakt war, standen wir recht schnell, so dass ich sofort Hilfen zum Roll Back geben konnte, der auch gut klappte. Wir galoppierten wieder einen halben großen Zirkel, ehe wir parallel zur Bande stoppten. Sofort gab ich Hilfen zum Back Up. Gisela nahm artig den Kopf runter und lief rückwärts. Nun lies ich sie verschnaufen und lobte sie. "Bist ne Brave", sagte ich leise und gab ihr vom Rücken aus ein Leckerli, worüber sie sich sehr freute.​
      Lächelnd gab ich Hilfen zum Spin, den wir wieder erst langsam, dann immer schneller versuchten. Auf der linken Hand klappte alles ganz gut, auf der rechten brauchten wir wesentlich länger. Alles in allem war ich sehr zufrieden mit der Stute, da sie wirklich talentiert war!​
      Für diese Trainingseinheit war es das auch, weshalb ich sie trocken ritt und zurück in den Stall brachte, wo ich sie absattelte und wieder in die Box stellte. Nun kam Alicia auch: "Gisela ist wirklich talentiert, versuch am Besten bis zu 3 mal in der Woche alles zu wiederholen, was ich dir mal gezeigt habe, dann dürfte ich bei meinem nächsten und letzten Besuch kaum noch was zu tun haben!", versprach ich ihr lächelnd und verabschiedete mich.​
      2844 Zeichen, by Veija
    • Veija
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      Western(Trail) LK 5 auf LK 4 für Remi, Western(Reining) LK 2 auf LK 1 für Gisela
      Heute war ich wieder auf dem Weg zu Alicia Grey. Mit im Gepäck waren dieses Mal meine beiden Auszubildenden Aliena und Alexis. Es war schon witzig, dass ich 3 Mitarbeiter hatte, die mit dem Bustaben "A" beginnen. Die Fahrt war recht unterhaltsam und wir waren auch wirklich sehr schnell da. Ich hatte Alicia Gott sei Dank vorher angekündigt, dass ich zwei meiner Auszubildenden mitbringen würde, da wir gleich zwei ihrer Pferde trainieren sollten. Nämlich ihren Norweger Remi in Western von E nach A, und ihre Quarter Pony Stute Gisela von M nach S. Es war also viel zu tun die nächsten Tage.
      Gut gelaunt stiegen wir aus und gingen sofort in den Stall, da ich Alicia dort auch vermutete. Und siehe da, meine Vermutung war richtig, denn sie stand gerade in Remis Box und mistete diese aus. "Hallo Alicia", grüßte ich sie freundlich. Nun waren es schon 3 Leute, die mit "A" anfingen. "Das hier sind Alexis und Aliena, sie greifen mir bei der Arbeit ein wenig unter die Arme und helfen mir die Pferde zu trainieren", erklärte ich ihr freundlich und schnappte mir dann Remis Halfter, ehe ich ihn in die Stallgasse führte, dort anband und meinen beiden Helferinnen auftrug, ihn gründlich zu putzen. Gisela kam erst morgen dazu, weshalb ich mich heute nur mit Remi beschäftigte. Eingeritten war er schon und Springen konnte der gute Hengst auch, weshalb ich wohl erst noch ein wenig an den Hilfen beim Westernreiten arbeiten musste, bevor ich in den nächsten Tagen wirklich trainieren konnte. "Alexis, Aliena, klickt eine Longe an sein Halfter und geh ihn schonmal im Schritt und Trab aufwärmen. Doch bevor ihr das macht, übt ihr Stand-Schritt-Trab- Übergänge an der Hand, damit er sich mit den Kommandos Schnalzen, Easy und Whoa bekannt machen kann", gab ich den Beiden Anweisungen und unterhielt mich noch ein wenig mit Alicia, ehe ich zu den zwei in die Halle ging, die Remi fleißig am Longieren waren. "Okay", sagte ich als ich reinkam: "Galoppier ihn mal an." Aliena gab Küsschen und mit etwas Druck durch die Peitsche, sprang der Hengst auch in einen holprigen Galopp. Ein gutes Reiningpferd würde er nie werden, weshalb wir Trail probieren konnten. Nach ein paar Runden brachte Aliena den Hengst wieder in den Trab und schließlich zum Stand, ehe sie die Seite wechselte und der Hengst auch hier seinen Galopp zeigen konnte. Zufrieden nickte ich und sie hielt ihn wieder an, lies ihn zu sich kommen und lobte ihn, ehe wir in den Stall gingen und den Hengst wieder am Putzplatz anbanden, um ihn zu satteln. Zudem schnappte ich mir noch Schlaufzügel, die Alexis jedoch in den Wagen holen gehen musste, weil Alicia hier keine hatte. Nun gingen wir wieder in die Halle und nach dem nachgurten, verschnallte ich locker die Schlaufzügel, ehe ich mich in den Sattel schwang. Nervös sprang Remi mit einem Satz nach vorne, doch sofort hatte ich mich nach hinten gelehnt und die Zügel angezogen. "Whoa", sagte ich energisch und gab mit meinem ausübenden Druck im Maul nicht nach, bis er wieder da stand, wo ich aufgestiegen war. Langsam richtete ich mich wieder auf und lies die Zügel durchhängen. Remi kaute derweil auf seinem Gebiss herum, als hätte er verstanden. "Good Boy", sagte ich dann und blickte zu Aliena und Alexis, die gelangweilt schienen. "Alexis, geh dir Gisela schnappen. Longier sie auf dem Platz mit Ausrüstung, bevor du mit ihr alle Gangarten übst. Dehn sie ordentlich, aber überarbeite sie nicht, sie wird morgen einen harten Tag haben", gab ich ihr den Befehl und schaute dann zu Aliena: "Und du wirst Remi gleich reiten, sobald er ruhiger ist", versicherte ich ihr, ehe ich Remi mit Schnalzen zum Schritt antrieb und ganze Bahnen ritt. Nachdem wir auf beiden Händen fertig waren, trabte ich ihn an und ritt mit ihm Schlangenlinien.
      Nun war er doch relativ ruhig geworden, weshalb ich die Schlaufzügel ein wenig enger schnallte und Aliena auf seinen Rücken half. Sie war schon relativ begabt, was das reiten anging, weshalb ich mir keine Sorgen machen musste. Zunächst einmal ging sie die Grundlagen durch. Das hieß Vorderhand- und Hinterhandwendungen, verschiedene Bahnfiguren in allen Gangarten, und die Stimmkommandos. Als sie das alles gemacht hatte, ging es an die richtigen Übungen. Ich stellte Pylonen auf, legte Trab und Galoppstangen auf den Boden, baute aus Stangen ein L und ein Viereck und lies Aliena ihr Glück versuchen. Die Schlangenlinien um die Pylonen waren kein Problem, ebenso wenig wie sie es im Trab waren. Die zu überquerenden Stangen waren dem Hengst am Anfang etwas suspekt, doch nach ein paar Versuchen trabte und galoppierte er gelassen über sie hinüber. Das L aus Stangen, was er rückwärts durchqueren musste, bereitete ihm die größten Probleme. Er musste noch lernen, jedes Bein einzeln und langsam zu bewegen. Alicia kam nun in die Halle und schaute uns zu. Ich erklärte ihr derweil, wie sie das hinbekommen konnte, dass Remi jedes Bein einzeln bewegen würde. Als Aliena und Remi es nach vielen Versuchen endlich geschafft hatten, lobte sie ihn ausgiebig und ging mit ihm zum Schluss in das Viereck. Das fiel ihm leichter, als das L. Ein Tor und eine Brücke konnten wir in der Halle leider nicht nachstellen, aber ich gab Alicia den Tipp, dass in ihrer Nähe ein kleiner Westernhof war, wo sie gerne trainieren konnte. Es war schon alles mit der Besitzerin abgemacht.
      Aliena brachte Remi zurück in den Stall, während ich alles wegräumte und Alexis mit Gisela in die Halle kam. Die Stute war schon etwas geschwitzt, aber es hielt sich noch in Grenzen, weshalb ich noch ein wenig mit ihr arbeiten wollte, ehe ich ins Bett ging. Nach dem nachgurten und umschnallen der Steigbügel, schwang ich mich in den Sattel und dehnte sie zunächst einmal noch ein wenig, ehe ich mit ihr die Spins übte. Diese klappten wirklich jetzt perfekt, und das auf beiden Seiten! Zum Schluss übte ich noch ein paar Galoppwechsel, ehe ich einen Sliding Stop machte, ehe wir im Roll Back zurückgaloppierten. Lächelnd klopfte ich den Hals der Stute und ritt sie noch ein wenig trocken, ehe ich sie in den Stall brachte und Alicia sie übernahm. "Ich werde sie morgen aufwärmen lassen von Alexis, bevor ich eine schwierigere Pattern mit ihr reite. Wenn sie die schafft, kann sie in der Leistungsklasse 1 starten, denn es fehlt nur noch die Routine.", erklärte ich Alicia, trommelte meine zwei Auszubildenden zusammen und holte unsere Sachen aus dem Auto, ehe wir ins Haus gingen und uns ins Bett warfen.

      Am nächsten Morgen war ich schon früh auf den Beinen. Aliena und Alexis lies ich schlafen, da auch sie einen harten Tag gehabt hatten. Alicia hatte schon ein Frühstück auf dem Tisch stehen, mitsamt einem Zettel: Bedient euch.
      Zu einem Frühstück und einer Tasse Kaffee sage ich nie nein, weshalb ich mir doch relativ viel Zeit lies. Als ich dann endlich fertig war, ging ich in den Stall und stand vor einer wirklich schlecht gelaunten Gisela. "Na super..", sagte ich und hielt ihr zunächst einmal eine Möhre hin, damit sie ein wenig freundlicher schaute. Während dem Frühstück hatte ich mir eine Pattern ausgesucht, die es in sich hatte. Nachdem Gisela geputzt und gesattelt war, ging ich mit ihr in die Halle und ritt sie nach dem nachgurten ausgiebig warm. Dann stellte ich 6 Pylonen, 3 an jede Seite, in der Halle auf. Diese halfen mir zur Orientierung. Ich startete in der Mitte. Wir schauten beide die linke Wand der Halle an, ehe ich sie richtig stellte und anfing auf der rechten Hand zu galoppieren. Wir ritten zwei große, schnelle Zirkel und einen kleinen, Langsamen, ehe wir am Punkt X stoppten und vier Spins nach rechts machten, dann konnte Gisela kurz verschnaufen. Nun stellte ich sie wieder so, dass wir auf der rechten Hand angaloppieren konnten. Wir ritten einen großen, schnellen Zirkel, machten in der Mitte einen Galoppwechsel und ritten einen großen, schnellen Zirkel auf der linken Hand. Dann kam wieder an X ein Galoppwechsel. Den nächsten Zirkel ritten wir nur halb, weil ich sie sofort nach rechts wendete und wir wieder auf X zugaloppierten- das in einer geraden Linie. Nach der letzten Pylone stoppte ich sie, gab sofort Hilfen zu einem Roll Back und galoppierte zurück. Erneut sofort nach dem Stand ein Roll Back, ehe wir zum letzten Mal eine Gerade galoppierten, stoppten, Back Up machten und Gisela total verschwitzt und stark schnaufend gelobt wurde. "Good girl", sagte ich und klopfte ihren Hals. Ja, sie war bereit für die Leistungsklasse 1. Nach dem Trockenreiten erzählte ich Alicia davon, nachdem sie mir mit dem Absatteln half.
      Zum Schluss ging ich noch zu Annie, die ich in ein paar Tagen abholen würde, ehe ich meine Azubis weckte, wir unsere Sachen packten und nach Hause fuhren.​
      8640 Zeichen, by Veija
    • AliciaFarina
      Pflegebericht für alle meine Pferde

      Heute wollte ich mich um alle meine Pferde kümmern. Zuerst ging ich in den Stall und ließ alle meine Stuten auf die Wiese. Shakira, Baldintáta, Lady Lu, Just like the Wind, Silfrra, Wendy, Gaitanos Little Girl, Hot Spot, ebs Dafina, Jeanie, Mina, Drafna, RiverDance, Trú fra Frelsi, Tiva, Parányi, Fina, Gisela, Nökkvadís und Nienke van de Flierthoeve galoppierten buckelnd davon und spielten auf der Wiese. Die älteren Semester ließen sich davon anstecken und buckelten mit aber nach einer kurzen Zeit fingen sie an zu grasen. Nun ließ ich die Hengste raus, da sich nicht alle zusammen verstanden ließ ich sie in zweier Gruppen auf die Paddocks vorm Stall. Big John und Stiffler kamen zusammen auf einen, ebenfalls Giacomo Casanova und Nandengo, Give me everything tonight und Vipke van de Zandhoven, Kangee und Mikasi, Awake and Lifeless, Rudsmo Remi und River`s Haru. Die Hengste tobten etwas und fingen danach an zu dösen. Anschließend mistete ich mit meinen Angestellten die Ställe und streute sie neu ein. Dann machten wir gemeinsam das Futter fertig und ich longierte Annnie get your Gun etwas damit meine Freundin Verena kein untrainiertes Pferd bekommt. Nachdem sie fertig war brachte ich sie auf die Weide der anderen und beobachtete sie noch etwas. Am Abend holte ich sie alle wieder rein und fütterte die abendliche Heu-Ration.

      1375 Zeichen
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  • Album:
    1. Zuchtpferde von der Schildburg
    Hochgeladen von:
    AliciaFarina
    Datum:
    18 Sep. 2014
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  • Geboren im April 2009

    Abstammung

    von: Heartbreaker
    aus der: Goodbye Graceful
    Rasse: Quarter Pony

    Allgemeines

    Geschlecht: Stute
    Stockmaß:1,32m

    Farbe: Schimmelschecke (Buckskin)

    Gencode: Ee/Aa/Gg/+Toto
    Abzeichen/Erkennungsmerkmale: unterbrochene Blesse; v.l. hochweißer Fuß, v.r. weißer Fuß, h.l.hochweißer Fuß, h.r. hochweißer Fuß


    Ersteller (mit VKR): Monsterflosse
    Besitzer: AliciaFarina

    Beschreibung

    Es war einmal ein Bauer, der eine Paint-Stute von bester Abstammung und mit besten Prämierungschancen hatte, um mit ihr seine Herden besser unter Kontrolle halten zu können. Sie stand sonst meist bei den Kühen und ab und zu genossen Bauer und Pferd lange Ausritte.

    Und es war einmal ein frecher Ponyhengst, der nicht auf seiner Weide bleiben wollte, ausbrach und schon bald auf die rossige Paintstute traf.

    So entstand Gisela.


    Anders wäre wahrscheinlich auch nie jemand auf die Idee gekommen, ein Fohlen aus Goodbye Graceful und Heartbreaker zu ziehen.

    Gisela hat von ihren Eltern enormes Talent geerbt, ihre Mutter ist mittlerweile gekrönt, hat einen 1A Körperbau und ist für ihre Größe doch sehr wendig, wenn auch nicht superschnell. Das hat ihr Vater aber ausgeglichen, er gab noch mehr Wendigkeit, eine unheimliche Geschwindigkeit und geniales Gang- und Springvermögen dazu.


    Charakterlich kommt Gisela allerdings auch sehr nach ihrem Vater, so ist sie eher schwer zu händeln. Man muss sich ihren Respekt erst erarbeiten und auch so ist sie ein freches, sehr neugieriges Pony. Dazu kommt eine unheimliche Intelligenz, eine brisante Mischung, wenn man damit nicht umzugehen weiß.

    Wenn man damit allerdings umzugehen weiß, hat man ein unglaubliches Potenzial zur Verfügung, in beinahe allen Sparten, besonders auch bei schwereren Bodenarbeitsübungen. Doch man sollte Wissen, Gisela gibt sich nicht so leicht geschlagen. Gisela testet...immer wieder.

    Auch auf der Weide zeigt sie sich trotz ihrer geringen Größe sehr dominant, deswegen sollte man vorsichtig sein, mit wem man sie zusammenstellt.


    Zwar ist sie wirklich eher schwierig, aber mit ihr arbeiten macht auch unheimlich viel Spaß! Sie ist eine wahre Frohnatur und versprüht ihre Energie förmlich, neben ihr arbeiten selbst die faulsten Pferde willig mit. Und nicht zuletzt, weil sie immer wieder irgendwelche Flausen im Kopf hat...


    Vom Körperbau her ist sie eher eine Miniaturausgabe ihrer Mutter, mit etwas feinerem Köpfchen, was man wohl ihrem Welshanteil zuschreiben darf. Wäre sie etwas größer und rein Paint, wäre sie wohl für die Paintzucht sehr interessant, denn ihr Körperbau ist wirklich gut und ihr Potenzial einzigartig.

    So ist sie allerdings als Quarter Pony eingetragen und wird die Zucht von diesen hoffentlich auch weiterbringen!

    Auch zu erwähnen ist ihre Farbe, durch die sie einfach jedem ins Auge sticht. Als Fohlen dachte man, sie wäre ein einfacher Buckskin, aber schon bald zeigten sich erste Stichelhaare an Maul und Augen, mittlerweile ist sie ein wunderschön schattierter Apfelschimmel mit minimaler Tobianozeichnung.


    Nachdem sie auf dem Bauernhof aufwuchs, wird sie nun eine gute (Western-)Ausbildung genießen, man darf gespannt sein, wie sie sich noch entwickeln wird!

    Ausbildung

    Distanzreiten - A
    Western - S
    Fahren A
    Springen - A

    Züchter: Monsterflosse/Citara
    Zur Zucht vorgesehen: Ja
    Gekört/ Gekrönt: Ja
    Nachkommen:
    Smokin Jackie Joe *2014

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    SK 440
    Kaltblüter und Ponys



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    3. Platz
    278. Westernturnier

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    1. Platz
    319. Galopprennen


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    Offizielle HGs