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BellaS

Gawain

Im Besitz von: Jason Brown Rasse: Barockpinto Geschlecht: Wallach

Tags:
Gawain
BellaS, 29 März 2018
Lye, Sevannie und Calypso gefällt das.
    • adoptedfox
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      von Landsberg Trainings-Center | Gawain | Dressurtraining E-A | 5047 Zeichen

      Käthe | Wer hätte gedacht das es heute noch so warm werden würde dachte ich, während ich die letzte Schubkarre auf dem Misthaufen ab lud. Ich brachte die Schubkarre zurück an ihren Platz und lief nochmal die Weiden ab um sicher zu stellen das diese sicher verschlossen waren, bevor ich zurück ins Haus ging und meinen Pullover gegen ein Shirt tauschte. Ein prüfender Blick auf die Uhr bestätigte mir, dass ich noch eine halbe Stunde Zeit hatte. Erin würde heute später in den Stall kommen und so nutzte ich die freien Minuten um ihr eine SMS zu senden in der ich sie daran erinnerte, dass heute Abend die Reitschüler für die reguläre Reitstunde kommen würden. Für mich stand heute ein Besuch auf dem kleinen Hof von Elisabeth Martin an, doch anders als beim letzten Mal war Jason Brown mein Auftraggeber. Ich stieg in meinen Wagen und stellte ihn vor dem Tor ab, um dieses zu schließen.
      Nach einer knappen Stunde Fahrt erreichte ich mein Ziel und stellte den Wagen auf dem Parkplatz ab. “Käthe, schön dich zu sehen!” wurde ich von Elisabeth begrüßt die, allem Anschein nach, auf dem Weg in die Reithalle war. Wir unterhielten uns einen kurzen Moment und sie zeigte zum Stall als ich sie fragte, wo Jason Brown anzutreffen war. Ich betrat den Stall und sah, dass bereits ein Pferd in der Stallgasse angebunden war. “Hallo?” rief ich und wartete auf eine Antwort. “Hi, ich bin hier!” tönte es aus der Sattelkammer und ich ging hinein um Jason, der nur Jace genannt werden wollte, zu begrüßen. “Gawain ist der, der bereits in der Stallgasse steht. Ich musste ihn bereits putzen weil er sich auf der Koppel ordentlich dreckig gemacht hat und das wollte ich dir echt nicht antun.” erklärte er lachend und klopfte den Hals des dunklen Schecken. Ich kämmte die Mähne des Hengstes, während Jace mich darauf hinwies dass man bei Gawain besser eine Gerte mitnahm, da er dazu neigte den Reiter und seine Hilfen zu ignorieren. Ich nickte und kratzte auch die Hufe des Hengstes aus, bevor ich zurück in die Sattelkammer ging um den Sattel und die Trense zu holen. Ich hängte die Trense über die Boxentür und legte den Sattel mit Schwung auf den Rücken des Hengstes. Bevor ich den Gurt schloss richtete ich die Satteldecke aus um Druckstellen zu vermeiden. Fast schon gelangweilt stand der Hengst vor mir und bewegte sich keinen Zentimeter. In Ruhe öffnete ich das Halfter und zog es auf den muskulösen Hals damit ich ihm die Trense anziehen konnte. “Ich hab gehört du bist manchmal etwas faul, mhm?” fragte ich Gawain während ich meinen Helm aufsetzte. Ich öffnete das Halfter, ließ es am Strick zu Boden sinken und führte Gawain zum Reitplatz der gerade unbenutzt war. Ich stellte den Hengst in der Mitte auf und zog die Steigbügel nach unten. Da Jace längere Beine als ich hatte stellte ich sie auf meine Länge ein, bevor ich mich mit etwas Schwung in seinen Sattel setzte. Noch bevor ich meinen rechten Fuß in den Steigbügel stellen konnte setzte der Hengst sich in Bewegung. Ich lenkte ihn auf die ganze Bahn um ihn im Schritt einige Runden aufzuwärmen, bevor ich mit dem richtigen Training begann. Anders als erwartet zeigte sich der Hengst bislang von seiner besten Seite. Er nahm die Hilfen gut an und man spürte das eine gewisse Grundlage vorhanden war. Sowohl auf der linken, als auch auf der rechten Hand ließ er sich problemlos im Schritt, Trab und Galopp reiten. Lobend klopfte ich seinen Hals und hielt ihn auf dem Zirkel um ihn in den Mitteltrab zu bringen. Gawain ließ sich parieren und trabte, ignorierte aber meine Hilfen und trabte munter weiter. “So nicht mein Freund.” mahnte ich den Hengst und nahm die Gerte zu Hilfe und nach ein paar Uneinigkeiten gab er nach. “Prima! Schon viel besser!” lobte ich ihn und ritt im Mitteltrab ein paar Bahnfiguren. Gawain arbeitete konzentriert mit und auch wenn er ein paar Mal aus dem Takt fiel, lieferte er einen brauchbaren Mitteltrab ab. Bevor ich das Training beendete galoppierte ich ihn nochmal an um auch seinen Mittelgalopp abzufragen, was überraschenderweise ohne zu murren seinerseits funktionierte. Zufrieden lobte ich den Hengst und parierte ihn in den Schritt um ihn trocken zu reiten. Jace, der zum Platz gekommen war um uns zuzusehen, öffnete mir das Tor damit ich mit Gawain bis vor die Stallgasse reiten konnte. Ich stieg ab und band ihn am Putzplatz an um Sattel und Trense abzunehmen. Während ich die Utensilien zurück in die Sattelkammer brachte, brachte Jace Gawain auf die Weide. Als alles aufgeräumt war ging ich zu ihm um über das Training zu sprechen. “Er ist stellenweise wirklich faul und lässt sich 3x Bitten, aber ich denke wenn ihr dran bleibt und ihm etwas Abwechslung bietet, ändert sich das ganz schnell.” erklärte ich band meine Haare neu zusammen. “Habt ihr Lust auf eine Limonade?” rief es vom Haus zu uns rüber und Elisabeth winkte uns freudig zu. “Die musst du probieren! Liz macht die Limonade selbst und ich verspreche dir, sowas leckeres hast du noch nie getrunken!” sagte Jace und auch wenn ich eigentlich zurück zum Hof musste lies ich mich überreden und folgte ihm.
    • BellaS
      Vergessen? | 3164 Zeichen | © BellaS
      Manchmal vergisst man Dinge, die einem einst wichtig waren und manchmal fallen sie einem ein, wenn es längst zu spät ist. Zum Glück nicht in diesem Fall.
      Als ich erwachte, hatte ich das komische Gefühl etwas vergessen zu haben, obwohl der Tag kaum begonnen hatte. Grübelnd was auch immer dies sein konnte, machte ich mich auf dem Weg zum Stall um meine übliche morgendliche Futterrunde zu machen. Die Schubkarre mit Heu hatte ich am Abend schon beladen und die Hengste Vákur frá glaesileika eyjarinnar, Topar und Sólfari steckten bereits hungrig ihre Nasen aus den Türen ihrer Padockboxen, um das erwartete Frühstück in Empfang zu nehmen. Kraftfutter gab es bei mir traditionellerweise erst nach der Arbeit, da es mir alleine kaum möglich war alle meine Pferde täglich zu bewegen und ich keine aufgedrehten Hengste haben wollte, die aufgrund eines Energieüberschusses der Hafer stach. Die vierte Box war im Moment noch leer. Dort würde Jährlingshengst Glanni frá glaesileika eyjarinnar einziehen, wenn sein Spielkumpanee Fáfnir frá glaesileika ejarinnar alt genug war um zu verstehen, dass er ein Hengst war. AB diesem Zeitpunkt würde ich die Kleinen trennen müssen, um Verletzungen zu vermeiden.
      Nach den Hengsten legte ich einen Zwischenstop in der Scheune ein, füllte die Karre auf und begann die Heunetze im ersten Offenstall zu putzen. Hier standen alle Nicht-Isländer in einer bunten Herdengemeinschaft zusammen. Morgan Horse Layali, Ponywallach Excelsior, das kleine Exmoor Pony Soul Dance und Trickling Snow, ein Lewitzer. Letzterer war frisch kastriert und noch nicht lange in der Herde, sodass er sich gerne mit Barockpinto Gawain anlegte. Ich schaute kurz nach akuten Wunden die meiner Aufmerksamkeit bedurften und widmete mich, nachdem ich nichts beachtenswertes fand, wieder dem Füttern.
      Zu guter Letzt war der Stutenpaddock an der Reihe. Kaum hatte ich das Schiebetor geöffnet, drängten sich schon hungrige Mäuler um mich, um sich am Inhalt der Karre gütlich zu tun.
      Einzig meine Turnierstute Laufey frá Sólin kanbberte an meiner Jacke herum und interessierte sich eher für Streicheleinheiten meinerseits, als für ads Futter. Als Ranghöchste würde sie ihren Teil noch früh genug bekommen. Hinter ihr trippelte Vordís vom Helstorfer Moor, die Fee, aus einem mir unbekannten Grund, adoptiert zu haben schien.
      Ich ließ meinen Blick über die bunte Versammlung schweifen. Die Fohlen Nóra vom Helstorfer Moor und Ljóma von Atomic schauten sich die Futterszenerie mit neugierigen Augen an, während sich die restlichen Stuten an der Karre drängten. Allen voran die Jüngsten. Blaer frá glaesileika eyjarinnar, Silfurtoppa frá glaesileika eyjarinnar und Hlín frá gleasileika eyjarinnar, Stuten aus meiner eigenen Zucht, auf die ich mehr als stolz sein konnte. Neben ihnen bedienten sich Tilviljun, Meyja und Fenja, die Überbleibsel meiner treuen Zuchtstuten.
      Gedankenverloren kraulte ich Fee und lehnte mich an den Zaun. Meinen Weg durch die Fressenden würde ich mir noch früh genug bahnen. Was hatte ich vergessen? Oder hatte ich etwas verloren?
      Wenn ich etwas verloren hatte, dann war es mein Herz. Das schlug für meine Pferde, wie es das schon immer getan hatte.
    • Friese
      Verschoben am 31.01.2020
      Grund:
      6 Monate lang keine Pflege.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    BellaS
    Datum:
    29 März 2018
    Klicks:
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    Kommentare:
    3
  • Im Besitz von: Jason Brown

    Gawain
    Rasse: Barockpinto
    Geschlecht: Wallach
    Alter: 12 Jahre
    Stockmaß: 1,63 m
    Fell: Brauner mit Tobianoscheckung

    Charakter
    mutig, verlässlich, robust, elegant

    Abstammung
    vollständig unbekannt

    Ausbildungsstand
    klassisch geritten

    Erfolge
    keine

    Joelle
    Besitzer: BellaS
    Ersteller + VKR. Calypso