Sevannie

Götterdämmerung - Irish Tinker

- Im Besitz seit 2015 -

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Götterdämmerung - Irish Tinker
Sevannie, 26 Aug. 2018
    • Sevannie

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      Ausbildung Fahren von Klasse A auf L
      Heute war wieder ein Fahrtraining angesagt und mein Auftrag führte mich zu Joyce McConnor und ihrem Tinkerhengst Götterdämmerung. Er hatte schon Fahrerfolge auf A-Niveau und Joyce wollte nun das der Hengst weiter gefördert wurde. Nach meiner Ankunft musste ich Joyce kurz suchen um sie begrüßen zu können. Ich fand sie im Stall vor: „Oh, Jojo, da bist du ja schon. Entschuldige, ich habe doch jetzt glatt die Zeit vergessen.“ „Macht nichts“, beruhigte ich sie und reichte ihr die Hand. Am Telefone hatte ich Joyce McConnor schon Mitgeteilt, dass ich am ersten Tag den Hengst erst einmal beim Longieren kennenlernen wollte, ehe es dann am nächsten Tag vor die Kutsche ging. So führte sie mich zuerst in die Sattelkammer und zeigte mir wo ich die Ausrüstungen finden würde, danach besichtigten wir die Kutschen welche ich nutzen konnte. Erst dann ging es zu der Weide auf der Götterdämmerung stand, denn die Boxen wurden ja gerade gemistet. So konnte ich auch gleich ihre anderen Hengste betrachten. Nach einem kurzen Ruf von Joyce kamen diese uns auch interessiert entgegen und beschnupperten uns. Wir verteilten einige Streicheleinheiten, während mir Joyce jedes Pferd namentlich vorstellte. „Und das ist Götterdämmerung“, beendete sie die Vorstellungsrunde. Den Tinkerhengst nahmen wir dann auch ans Halfter und führten ihn zum Putzplatz. Joyce ließ mich daraufhin allein um ihre Arbeit zu beenden und ich machte mich mit dem Rappschecken bei der Putzaktion bekannt, sprach leise mit ihm, damit er sich an meine Stimme gewöhnte und beobachtete ganz genau seine Reaktionen auf mich. Gelassen stand er da und ließ sich von mir verwöhnen und auch das anschließende Hufe auskratzen klappte recht gut. Nach nicht allzu langer Zeit ging es dann zum Longieren in die Reithalle und bei führen dorthin unternahm ich mein all-bekanntes Führtraining. Gehorsam ließ sich Götterdämmerung handhaben und folgte mir schlussendlich in die Halle. Dort stelle ich mich in die Mitte, schnalle die Longe an, legte die restliche Ausrüstung mir zu Füßen und schickte den Hengst dann von mir fort, in den Zirkel. Zuerst sorgte ich das der Rappschecke auf beiden Händen ordentlich Aufgewärmt wurde und übte mit ihm danach alle möglichen Kommandos um zu sehen ob wir miteinander aus kommen. Ein paar Startschwierigkeiten hatten wir schon, aber ich passte mich schnell dem Hengst an und er merkte, dass ich ihm nichts böses will, sondern sogar was interessantes zu bieten hatte. Ich lernte seine Gänge kennen und zeigte ihm mit etwas mehr treiben oder zurücknehmen wie man diese noch ein klein wenig verbessern konnte. Nachdem wir lange genug an der Longe gearbeitet hatten wagte ich mich nun mit dem Hengst an die Doppellonge. Das verschnallen ließ er brav über sich ergehen, kannte er das Prozedere ja schon und danach arbeiteten wir intensiv an korrekte, spannungsfreie Übergänge von Gangarten und Tempo und das geschlossene Halten. Dabei verbesserten wir auch die Durchlässigkeit von Götterdämmerung, welcher auch immer fleißiger und taktsicherer wurde. Zum Abschluss ging es zum trocken werden einige Runden im Schritt durch die Bahn und der Tinker folgte mir bereitwillig überall hin. Zurück am Putzplatz befreite ich den Rappscheken von der Ausrüstung und bereitete ihn nach. „Na, wie war eure erste Lektion?“ Joyce trat zu uns heran und blickte mich neugierig an und ich berichtete ihr gern von unserem ersten Training.

      Am nächsten Tag ging es auch sogleich weiter. Nachdem ich früh bei Joyce angekommen war und sie begrüßt hatte, holte ich den Tinker nach einer Schmuseeinheit aus seiner Box um ihn für das heutige Training zurecht zu machen. Schnell war der Hengst geputzt und das Geschirr angelegt. Zuerst sollte es ein wenig zum Aufwärmen ins Gelände gehen und anschließend ein wenig Dressur gefahren, sowie auch etwas Kegelfahren. Joyce hatte reichlich platz um beides auf dem Reitplatz zu üben und die Kegel standen auch schon bereit. Götterdämmerung war heute recht angespannt, sicher aus dem Grund das er sich freute dass wir zusammen etwas unternehmen würden. Nichts desto trotz schaffte ich es den Tinker vor die Kutsche zu bekommen und es konnte losgehen. Ich steuerte den Rappschecken also ins Gelände um ihn gebührend aufzuwärmen. Die Fahrt verlief recht entspannend, hörte der Hengst doch auf all meine Kommandos. Im Trab ging es dann wieder zurück in Richtung Reitplatz und Götterdämmerung zog fleißig an. Kurz vor unserem Ziel parierte ich ihn wieder zum Schritt und er gehorchte umgehend. Auf dem Platz trainierte ich dann die Hufschlagfiguren wie sie in einem Turnier abgefragt werden könnten und hatte hin und wieder ganz schön zu tun den Tinker zu motivieren, hier auf dem Platz schien er sich eher zu langweilen und ich musste die Übungen für ihn ein wenig interessanter gestalten. Als es zum Ende hin an die Kegel ging war er auch wieder mehr bei der Sache und machte wieder ordentlich mit.
      Hochmotiviert setzte er um die Kegel herum und ich hatte zu tun ihn sicher durch den kleinen Parcours zu bekommen ohne einen Kegel um zu werfen. Der ein oder andere fiel aber trotzdem um. Ich war aber dennoch zufrieden mit der Leistung von Götterdämmerung, denn er hatte einiges an Kondition gezeigt und sich auch weiter verbessert. Nachdem ich ihm dann von Kutsche und Geschirr befreit hatte, ging ich noch mit dem Hengst spazieren um ihm die Möglichkeit zu bieten sich zu entspannen und zu trocknen, da er bei all dem Training ganz schön ins schwitzen geraten war. Nachdem der Rappscheke sicher und zufrieden wieder in seiner Box stand berichtete ich Joyce von unseren Erfolgen. Götterdämmerung war definitiv eine Stufe im Fahren aufgestiegen.

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      Von einem kleinem Spaziergang...
      Nach längerer Zeit fand ich heute mal wieder einige freie Stunden für meine kleine Stute Quintessa. Ich wollte mit ihr etwas für die bevorstehenden Fohlenschauen üben, die morgen und übermorgen anstanden. Tyler sollte sich mit Götterdämmerung bei dem Spaziergang etwas dazu gesellen. Okay, wirklich üben wollte ich mit Tessa nicht, sie konnte schon sogut wie alles. Heute sollte eher ein kleiner Entspannungstag werden und das könnte man mit Götterdämmerung sicherlich verknüpfen. So lief ich fröhlich summend in den Stall hinein und zu der Box der einjährigen Stute. Ich schnappte mir ihr Halfter und halfterte sie auf. Die kleine Stute schien schon gespannt zu sein was sie heute erwartete, so führte ich sie hinaus auf den Putzplatz führte. Dort band ich die Stute an und streichelte sie eine kurze Zeit. Kurz darauf kam auch schon Tyler mit Götterdämmerung von den Weiden. ,,Guten Mittag, Mr. Thompson.'',lächelte ich und er nickte höflich zurück. ,,Guten Mittag, Mrs. McConnor.'',lächelte er ebenfalls, jedoch etwas verschmitzt. Was hatte er nun wieder geplant? ,,Bereit für einen wundervollen Nachmittag mit mir und dem Herrn?'',grinste er und sah zu mir, dann zu Quintessa. ,,Wir wollen die beiden nicht verkuppeln. Dafür ist sie noch etwas zu jung.'',lachte ich auf und schüttelte den Kopf. ,,Stimmt.'',meinte er dann und wir begannen kurz daraufhin schon mit dem Putzen. Nachdem wir fertig waren bekam Götterdämmerung noch seine Trense drauf, aus versicherungstechnischen Gründen und bei Quin blieb es das Halfter. ,,Was für einen Spitznamen könnte man ihm eigentlich geben?'',fragte ich Tyler welcher anfing zu grübeln. So hing er sich das Halfter von Götterdämmerung um und wir liefen los. ,,Naja wie wäre es mit.. Naja mit was einfachem wie.. ,,Dicker'' – oder eben ,,Dickerchen''? '',murmelte er und sah dann zu mir. ,,Nee. Das ist doch so langweilig. Ich hätte für ihn gerne etwas außergewöhnliches.'',murmelte ich und Ty zuckte mit den Schultern. ,,Keine Ahnung.. Ich lass mir was einfallen, ja?'',ich nickte daraufhin und die weiteren Minuten liefen wir schweigsam nebeneinander her. Die Pferde waren ruhig und genossen den Sparziergang sichtlich. Wir liefen über die Felder, durch den Wald und zurück dann wieder über die Felder. Insgesamt liefen wir gute zwei Stunden und redeten ab und an über manche Dinge, was ich derzeit geplant hätte und weiteres. Als wir am Hof wieder ankamen, brachte Tyler Götterdämmerung wieder auf die Koppel und ich übte mit der kleinen Tinkerstute noch etwas das Verbeugen im Roundpen. Nach und nach konnte sie das ganze schon immer besser auf Kommando. ,,Das sieht schon richtig klasse aus!'',meinte Tyler, wecher sich anscheinend angeschlichen hatte. ,,Danke.'',meinte ich und lobte Quin. ,,Magst du das bei den Fohlenschauen auch einsetzen?'' - ,,Bestimmt. Zu Anfang und zum Ende als Gruß.'',erklärte ich und er nickte. ,,Kommt bestimmt klasse an.'',meinte er nun überzeugt und ich schmunzelte. Ich brachte daraufhin dann Quin auch schon wieder auf ihre Weide, zu den Hannoveranerfohlen und Gino dem Norikerjährling. Bald müssten die ganzen ''Kleinen'' auch mal zu den Großen wechseln, denn so klein waren sie gar nicht mehr.

      26.11.2016
      Nach einigen stressigen Wochen, fand ich wieder einen Tag an dem ich mich meinen Pferden voll und ganz widmen wollte, zumindest einem Teil der großen 'Herde'. Ich lief fröhlich pfeifend aus dem Haus, nachdem ich den restlichen Papierkram erledigt hatte und machte mich in den Stalltrakt, dort traf ich Rachel und Elena an, diese kamen gerade von der Halle wieder. Das Wetter war mehr als schön, auch wenn es kalt war, aber zum Ausreiten war es perfekt. Genau das hatte ich als erstzes vor! Ich wollte Ausreiten, mit Hermann und Götterdämmerung, jedoch suchte ich noch wen freiwilliges der mit mir käme. ,,Jemand von euch Lust mit mir und meinen Kaltblüter etwas im Gelände herum zu dödeln?'' - ,,Ich doch immer!'',grinste Elena und ich schmunzelte. ,,Rachel du auch?'', hakte ich nach und sie nickte eifrig. ,,Ja wunderbar. So Ich werde Hermann nehmen, ihr könnt euch um Götterdämmerung und Arikado zoffen!'',grinste ich frech und schon begannen sie zu diskutieren. Nach wenigen Schritten zur Weide hin, hatte sich auch schon alles geklärt. Elena nahm Götterdämmerung und Rachel nahm sich Arikado zu Herzen. Der Hengst war frisch eingeritten und somit noch ein kleiner Angsthase im Gelände, doch mit den älteren Hasen war das sicherlich kein Problem. Während ich den Brabanter an das Halfter nahm und den Strick einhakte, machten die beiden anderen das bei ihren Pferden. Wir liefen im Gänsemarsch hinunter zum Putzplatz und 'parkten' dort die Pferde. Die Weidedecken kamen hinunter und der Vorteil von diesen war ganz klar. Das lange Fell der etwas stämmigeren Pferde war sauber und man hatte nicht mehr gar so viel zu putzen. So kämmten wir Mähne und Schweif noch einmal durch, befreiten die Beine und den Hals, sowie den Kopf vom Schmutz und kratzten danach noch die Hufe aus. Als alle drei Hengste sauber waren, begannen wir relativ zeitgleich zu satteln und zu trensen. ,,Wo soll es lang gehen?'' - ,,Die Hügel hinauf und dann etwas Berg ab – Berg auf – Training!'',schlug Elena motiviert vor und ich schmunzelte. ,,Hört sich gut an. Wie wär's auch dann noch eine etwas größere Galoppstrecke einzuplanen damit die drei dann richtig ausgepowert sind?'' - ,,Das ist super!'', grinste Rachel und so sagte ich Tyler Bescheid, dass die drei Boxen bitte gemistet werden sollten, damit die Pferde gleich darein konnten. Denn bei dem kühlen Wetter sie noch einmal auf die Weide zu stellen, wenn sie schwitzten wäre sicherlich nicht ganz so Vorteilhaft. Tyler nickte und wünschte uns viel Spaß, so schwangen wir uns vorsichtig in die Sättel und ritten im gemütlichen Schritt los. Ich war mit einer Gerte bewaffnet, da der träge Herr unter mir nun mal gerne etwas langsamer unterwegs war wie seine beiden Kumpanen. Ich gab Elena noch den Tipp das sie mit Götterdämmerung auch gerne hinter uns beiden bleiben sollte und ab und zu etwas Schenkelweichen probieren sollte, denn der Gute war zwar sonst ein Lieber aber wenn es ihm zu langweilig wurde dann konnte er auch im Gelände mal loslegen. Bei Rachel brauchte ich nichts sagen, Riko war ein Lieber und würde keine Unruhen machen. Nach einigen Minuten trabten wir auch an, bis wir zu unseren liebsten Hügelstellen kamen. Man war gerade einen runter geritten da kam der nächste schon zum hoch reiten wieder. Dies förderte natürlich die Muskulatur und somit war es wieder ein schöner Vorteil der Natur. Diese Berge oder eher Hügel erklommen wir erst im Schritt, dann ging das ganze im Trab zurück und danach ritten wir auch schon zu der ewig weiten Galoppstrecke, damit sie hier nochmal die ganze Energie frei lassen konnten. Bei der Galoppstrecke angekommen, durfte Rachel den Vortritt machen, da sie den Jüngsten im Bunde hatte. Danach kam Elena mit Götterdämmerung und zu guter Letzt ich mit Hermann. Wobei Hermann erst etwas schneller trabte, doch nach einer klaren Ansage mit der Stimme lockte ich den Renner aus ihm heraus und wir holten das Verlorene recht schnell wieder auf, überholten jedoch nicht. Sanft lobte ich ihn zwischendurch und nach wenigen Momenten des Galopps waren wir am Ende der Strecke und es ging im gemütlichen Schritt wieder zurück. Nun machte Götterdämmerung auch keine Faxen mehr und blieb brav, da er anscheinend auch ausgelaugt war. Am Stall angekommen brachten wir die Pferde in die frisch gemisteten Boxen und zogen ihnen noch die Abschwitzdecke drüber. ,,Ich danke euch beiden für den schönen Ausritt.'',lächelte ich und lobte Hermann nochmal, ehe ich ihm einen neuen Leckstein in die Box hängte und mich dann aus dieser heraus machte. Da kam gerade Tyler um die Ecke. ,,Danke Ty.'',schmunzelte ich und wuschelte ihm die Haare durch. ,,Ich wollte Massacre Boy und Wild Reflex in die Führanlage bringen, wenn das für dich okay ist?'' - ,,Klar, ich hab eh nicht so viel Zeit alle Pferde heute zu machen. Aber ich helfe dir gerne vorher beim Putzen.'', lächelte ich und lief mit Tyler zu den Weiden. Ich holte die Schimmelstute von der Koppel und Tyler den Rapphengst. Farblich waren sie ja schon irgendwie zusammen ein wunderschöner Hingucker.. So banden wir sie am Putzplatz an und ich kuschelte erst einmal eine Runde mit meiner verloren gegangener Liebe von damals. Sanft streichelte ich ihre Nüstern, ehe ich dann anfing zu putzen. Tyler hingegen war bald fertig mit dem Hengst. ,,Mach mal langsam.'',lächelte ich und er musterte die Schimmelstute. ,,Du bist doch auch bald fertig.'',murmelte er grinsend und band dann Massacre Boy ab und wartete auf mich. ,,Wir stellen sie aber nicht hintereinander rein.'',stellte ich nochmal klar und er nickte. ,,Hatte ich jetzt nicht vor.'',murmelte Ty und ich brachte die Stute zur Führanlage. Beide kamen in diese Anlage und liefen ihre Runden, Ty blieb hier um nach dem rechten zu schauen denn ganz ohne Aufsicht wollte ich die beiden auch nicht da drin lassen. So machte ich mich nun auf den Weg und holte mir Tomenko von der Weide. Der dreijährige Braunschecke war etwas von Übermut beholfen als ich ihn von der Koppel holte, so gab es lediglich eine Katzenwäsche und dann ging es auch in die Halle. Heute stand für ihn etwas Bodenarbeit an und so begann ich mit ihm das Führen weiter auszubauen. Er sollte stehen bleiben wenn ich stand, das tat er nach guten fünf Minuten dann auch schon. Danach gab es eine kleine Dehneinheit. Erst die beiden Vorderbeine, dann die Hinterbeine. Zuletzt der Hals etwas, indem ich ein Leckerli an seinen Rücken hielt und er sich nach diesem streckte. Sanft lobte ich ihn, als er dies tat und tat das gleiche noch einmal auf der anderen Seite. Nach der Dehneinheit, ging es dann weiter mit etwas Zirzensik. Ich nahm mir ein Leckerli und hielt es zwischen seine Vorderbeine, wollte damit erreichen, dass er mit seinem Kopf hinunter geht und es sich holen möchte. Dies tat er auch ganz brav und er schien mir mit vollem Elan bei der Sache zu sein. Immer wieder versuchten wir das ganze und am Ende der Übungen für heute streckte er die Vorderbeine, wie gewollt, etwas mehr um an das Leckerli zu kommen. Es war zwar noch nicht ganz das klassische Verbeugen aber der Ansatz war da und er war gut. Sanft lobte ich ihn erneut, ehe ich mit ihm wieder aus der Halle ging und in seine Box stellte. Auch diese hatte Tyler nun schon gemistet und etwas weiter weg standen auch schon Massacre Boy und Wild Reflex wieder in ihren Boxen. ,,Danke Ty.'',rief ich zu ihm und dieser nickte lächelnd. Bevor ich mich jedoch an das nächste Pferd wagte, mistete ich erstmals seine Box. Der Isländerhengst Neskur, sollte heute ein wenig in Dressur gefördert werden. So holte ich diesen nach dem Misten von der Koppel und band ihm am Putzplatz an. Er wäre auch das letzte Pferd für heute, denn es fing schon an zu dämmern. Also machte ich ihn rasch und dennoch gründlich fertig, ehe ich mit ihm in die Halle lief. Dort ritt gerade Tyler meine liebste Lotte Buff. Wobei er gerade etwas mit ihr ausdiskutierte. Die Stute hatte auch gerade ihre Krönung hinter sich, was heißt das sie nun eine Zuchtstute des Gestüts war, dennoch vergaßen wir das Training nicht und die Gute schien heute gar keine Lust zu haben. ,,Alles gut, Ty?'', hakte ich nach, als ich dann im Sattel von Neskur saß. ,,Jaja!'',murmelte er mürrisch und ich seufze auf. Stimmt, Ty wurde ja nicht gerne gestört, vor allem nicht wenn er gerade am diskutieren war. Wie Lotte eben so war.. Ich ritt Neskur warm und achtete dabei den anderen beiden möglichst aus dem Weg zu gehen. Lotte schien nach guten zehn Minuten Tyler oben drauf zu akzeptieren und lief nun auch wieder schön und nicht mehr so störrisch. Schmunzelnd nahm ich derweil die Zügel auf und trieb Neskur in den Trab. Für mich war es noch etwas schwierig ihn in Dressur zu fördern, da er auch gerne mal den Trab mit dem Tölt oder Pass verwechselte.. Da wieder heraus zu kommen war für mich noch etwas unbeholfen, deswegen suchte ich mir auch schon einen Trainer der mich und Neskur etwas darin schulen konnte, denn ewig sollte dies ja auch nicht so bleiben. Lotte schien geschwitzt und Tyler parierte sie in den Schritt, zusammen legten die beiden eine kleine Pause ein, während Neskur und ich gerade Gas gaben. ,,Wir müssen auch gleich die Pferde rein holen.'',erklärte Tyler und ich nickte kurz, denn wenn ich am reiten war sprach ich auch kaum was, außer in der Schrittpause. ,,Rachel und Elena waren vorhin noch in den Round Pens, vielleicht haben sie ja auch schon einige reingeholt.'',murmelte er dann und nahm die Zügel wieder auf. Wir beide vollendeten die Trainingseinheiten der unterschiedlichen Pferde und nach einer guten Dreiviertelstunde war ich auch schon draußen mit Neskur. Er kam in seine Box, genauso wie Lotte. ,,Jetzt aber schnell, sieht aus als würde es gleich regnen.'',murmelte ich und lief mit Tyler hoch zu den Weiden. Nach und nach holten wir die Pferde rein, zwischendrin halfen Rachel und Elena auch noch. Als alle Pferde drinnen waren, fütterten wir noch, bevor wir dann in das Haupthaus gingen. ,,Erstmal 'nen Bier!'',meinte Tyler direkt und lief zum Kühlschrank. ,,Ich gerne ein Cola-Bier!'',meinten Rachel, Elena und ich im Chor. So kam Tyler mit vier Flaschen wieder. ,,Wo ist eigentlich Simon?'' - ,,Noch unterwegs der kommt er spät abends.'',murmelte Rachel. Stumm nickte ich und trank einen Schluck. ,,Ich muss nachher mal schauen wie weit ich mit meinem Papierkram bin..'',seufze ich und Elena murmelte etwas davon das sie das ja auch noch machen müsste. Die Finanzen hielten wir drei eigentlich eher getrennt, doch wenn es bei jemanden knapp wurde, halfen wir uns gegenseitig aus. Ich trank mein Bier leer, ehe ich dann aufstand. ,,Bis morgen früh.'',schmunzelte ich und lief hoch zu meinem Zimmer, wo ich mir noch einen Überblick verschaffte über den ganzen Papierkram, davon noch einiges erledigte, ehe ich ins Bett huschte. Duschen würde ich morgen früh, bevor es dann wieder hinaus ging in die Pferdewelt.



      Früh am Morgen war ich wieder wach, wie immer die ersten die wach war. Ich kochte Kaffee und machte mich hurtig ins Bad. Schnell war ich wieder frisch geduscht und die Zähne geputzt. Tyler trudelte ins Bad, gerade als ich fertig war. ,,Guten Morgen.'',lächelte ich und er brummelte nur kurz – wie immer. Schmunzelnd lief ich wieder in die Küche und backte die Brötchen auf. Ich frühstückte und trank dabei meinen Kaffee, ebenso blätterte ich in der Zeitung umher. Hm.. Neue Verkaufsanzeigen. Darunter ein wunderschöner Tinkerhengst in Palominolackierung mit hochweißen Abzeichen und einer schönen Blesse. Reinweißes Langhaar und der Behang ebenso. Oh weh.. Sofort schnappte ich mir das Telefon und rief dort an. Sieben Uhr morgens, da müsste ja wer wach sein. Und ja dem war so. Ich deutete mein Interesse und schilderte der Frau am Telefon die derzeitige Situation am Hof. Wir quatschten noch ziemlich lange, ehe ich wieder auflegte. Sie sagte sie würde sich melden. Gut gut. So räumte ich mein Geschirr weg und zog mir meine Stiefel an. Tyler war mittlerweile auch schon am Frühstücken. Ich lief hinaus in den Stall und fütterte die Pferde, machte dabei das Radio an. Während die Pferde noch fraßen, kuschelte ich mit dem kleinem Hofhund Aika. ,,Na meine Süße. Du hast doch sicherlich auch Hunger.'',schmunzelte ich und lief mit ihr zu ihrem Napf und füllte diesen mit ihrem Hundefutter.

      Nachdem die Pferde alles aufgefressen haben, fuhr ich zusammen mit Tyler Heu hoch zu den Weiden. Wir füllten die Futterkrippen auf, damit sie über den Tag noch fressen konnten, ehe wir nach und nach die Pferde raus stellten. Drin ließen wir jedoch Quintessa und RoyalRubina. Ich machte mich daran die kleine Tinkerdame zu putzen, während Tyler sich an Royal dran machte. Rasch waren beide Pferde fertig und wir konnten uns der Arbeit widmen. Ich ging mit Quintessa in den Round Pen, Tyler ritt mit Royal die Weiden ab um nach den Zäunen zu schauen. Heute Nacht schien es böse geweht zu haben, da war es sicherlich nicht verkehrt um nochmal nach dem rechten zu schauen, abgesehen davon gönnte er der lieben Royal somit einen kleinen Ausritt. Mit Tessa hatte ich das gleiche vor wie mit Tomenko gestern, etwas Bodenarbeit und Zirsensik. Sollte ja jedem Fohlen nicht schaden. Wie auch mit Tomenko übte ich noch einmal das halten und laufen beim Führen, danach gab es die Dehneinheit und zu guter Letzt noch das Verbeugen weiter ausbauen. Tessa war in der Sache schon etwas weiter wie Tomenko, doch ich hatte mit ihr auch deutlich früher angefangen gehabt. Sanft lobte ich sie kurz und stellte sie ebenfalls auf die Weide, ehe ich anfing ihre Box zu misten, danach kam die Box von Royal dran. Somit waren wieder zwei Pferde für heute erledigt und nun kamen auch schon Rachel und Elena aus dem Haus, welche freudig von Aika begrüßt wurden. ,,Guten Morgen.'',begrüßte ich beide lächelnd, wobei Elena noch etwas verschlafen aussah. ,,Morgen.'',murmelten sie im Chor und machten sich ebenfalls an die Arbeit. Ich dagegen lief wieder Richtung Weide und sah mir die zahlreichen Pferde an.. Wen nun? Ich blickte den dunkelbraunen Hengst Karthago an, ehe ich schmunzelte. Immer wieder schnappte er nach Ostwind. Hm. Mit den beiden könnte man doch etwas Freispringen machen! So holte ich zu erst Karthago von der Koppel und putzte ihn, ehe ich noch Ostwind hinzu holte und auch ihn putzte. Zusammen mit beiden Hengsten lief ich in die Halle und baute rasch einige Sprünge auf, ehe ich die Hengste von den Stricken ließ und sie laufen ließ. Zuerst durften sie sich frei bewegen, durfte sich selbst warm laufen, was sie auch taten. Immer wieder trabten sie an und neckten sich gegenseitig. Ja die beiden haben sich gefunden. Der eine temperamentvoll, wild und stur, der andere manchmal etwas nervig, aufdringlich und unausgelastet oder eher verspielt. Irgendwie ergänzten sie sich. Der eine powerte den anderen aus. Nach einer Weile ließ ich sie beiden dann jedoch springen, denn sie sollten ja nicht den ganzen Tag herum albern. Zuerst sprang Ostwind über die Hindernisse und Karthago wollte sofort hinterher und es nach machen. Man merkte natürlich sofort wer dies als Spiel ansah und wer es ernst nahm. Somit sprang Ostwind fehlerfrei und Karthago schien sich nicht konzentrieren zu wollen. Kurz schimpfte ich mit diesem, damit er mal zur Vernunft kam, wenn es auch nicht lange anhalten würde. - Danach gab es erneut einen Durchgang. Wieder hopsten beide drüber und diesmal lief auch Karthago fehlerfrei. In ihm steckte viel, jedoch blieb er anscheinend immer etwas mehr Fohlen als andere. Nach weiteren Durchgängen brachte ich die beiden auch wieder auf die Weide, mistete deren Boxen. Derzeit kam auch Tyler mit Royal wieder. ,,Na alles gut?'' - ,,Ja die Zäune haben es überlebt, Gott sei Dank.'',murmelte er und ich nickte schmunzelnd. ,,Magst du vielleicht noch Battle Scars was unternehmen? Am liebsten wäre mir etwas Dressurtraining, aber natürlich gerne auch etwas anderes.'',fragte ich zuckersüß nach und Tyler lächelte. ,,Aber nur weil du es bist!'',grinste er und wuschelte mir die Haare durch. ,,Lass den Scheiß!'',meinte ich lachend und schlug ihm seinen Arm weg, ehe ich mich mit ihm zusammen zu den Weiden machte, nachdem ich fertig gemistet hatte. Wie besprochen holte er sich Battle Scars und ich mit Millenium GC mit meiner Grullo-Stute wollte ich ebenfalls etwas die Dressur trainieren. So liefen wir mit den beiden unterschiedlichen Pferden zu Putzplatz und putzten diese erneut. Ich musste mich etwas ran halten, es war bald Mittag und ich müsste auch noch einige Tierarztbesuche hinter mich bringen, aber vorher wollte ich noch sechs Pferde machen. Denn erst dann wäre das Tagesziel heute erreicht, aber ich hatte ja noch Tyler der mir gerne half, dafür war er schließlich auch da. ,,Cala, Moon und Grey Love, kommen bitte noch in die Führanlage für heute. Du passt dann bitte solange auf die auf okay? Weil dann kann ich mich Pancake und Karl widmen.'',erklärte ich frech grinsend und er sah mich fragend an. ,,Wieso passt du nicht auf die drei Stuten auf und ich mache die beiden anderen?'' - ,,Weil ich die Chefin bin.'',meinte ich und streckte ihm die Zunge raus, ehe er mich grinsend ansah und wir die Pferde fertig sattelten. ,,Du darfst Sunshine dafür noch machen.'',erklärte ich und lief mit Mille zur Halle und schloss hinter mir und Tyler die Tür. Ich gurtete noch einmal nach, ehe ich dann aufstieg und die Stute warm ritt, neben an ritt Tyler. Wir unterhielten uns noch etwas während dem Warmreiten, ehe wir dann auch schon anfingen zu schweigen und uns auf die Arbeit konzentrierten. Die Stute war heute gut gelaunt, wie es mir schien, denn sie schmiss die Beine förmlich weg. Sie lief mit einem Vorwärtsdrang wie ich es nur selten von ihr kannte. Ich war es gewohnt, dass sie lauffreudig war, so jedoch nun auch nicht. So trabte ich mit ihr die Bahn entlang und ritt mit ihr unsere Kür durch, schaute jedoch immer wieder das wir Tyler nicht behinderten. Die Kür von der Stuten des Monat's Wahl war sowohl in meinem Kopf, als auch in ihrem noch wie eingebrannt und es ging immer noch perfekt von statten. Sanft lobte ich sie und gönnte ihr eine Schrittpause. Nach einer Stunde des erfolgreichen Trainings und der Wiederholung der Kür stieg ich ab und kratzte ihr noch einmal die Hufen aus. Zusammen mit Tyler und den Pferden verließ ich die Halle und wir kehrten auf den Putzplatz zurück. Wir sattelten die Pferde ab und brachten sie anschließend auf die Weide, während ich die beiden Boxen mistete, beschäftigte sich Tyler damit die Stuten in die Führanlage zu bringen und beobachtete das ganze Szenario erneut. Ja an sich war es etwas langweilig, aber so hatte er nun auch nochmal eine Pause. Ich hingegen holte mir Pancake von der Weide und lief mit ihm zur Führanlage. ,,Na du.'',grinste ich und blickte zu Calacirya, Grey Love und Walking to the Moonlight. Der Braunschecke neben mir blickte die Stuten in der Führanlage neugierig an. ,,Willst du das auch mal versuchen oder was?'',fragte ich verwundert nach und ließ ihn in das letzte Gatter rein. So war er zwischen Cala und Moon. Brav lief der Hengst in der Führanlage mit herum und blickte uns immer wieder neugierig an. ,,Siehe einer an.'',meinte ich lachend und sah zu Tyler. ,,Dann mach ich mich mal an Sunshine.'',grinste dieser und verschwand auch zugleich. ,,Ey!'',murmelte ich und rief ihm noch hinter her das er Karl mitnehmen solle. Dann wären alle Pferde für heute geschafft. Ich setzte mich auf den Stuhl und blickte den Pferden hinter her, welche nach und nach an mir vorbei liefen. Die Führanlage war ja schon was tolles. Tyler kam mit Be my Sunshine und Karl zu mir. ,,Na ihr drei.'' - ,,Wir gehen jetzt eine Runde spazieren und dann wieder auf die Weide.'',erklärte Tyler und Sunny wieherte auf, als er Pancake in der Führanlage sah. Kurz darauf legte er die Ohren an, da er ihn nun nicht mehr sah. ,,Na wo ist er hin?'',meinte ich zu dem jungen Hengst und dieser blickte mich verdutzt an. Als Pancake wieder kam stellten sich seine Ohren rasch auf. Kurz musste ich lachen. ,,Du bist ein Spinner.'',murmelte Tyler zu Sunny und lief dann mit den beiden los. Ich setzte mich wieder und schmunzelte. Alle Pferde geschafft! Ich holte die Stute aus der Führanlage und brachte sie nach und nach wieder auf die Weide, auch Pancake kam wieder auf die Weide. Ich mistete deren Boxen und auch die von Karl und Sunny. Ich streute die Boxen noch rasch neu ein, ehe ich mich in das Haupthaus machte und das Mittagessen kochte..
      20.310 Zeichen by Sevannie

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      Scottland Yard Springen A-L
      Veronica Dressur A-L
      Götterdämmerung Dressur A-L
      Wolkentraum Dressur E-A
      Wild Reflex Dressur E-A
      Café Latte Military E-A
      Heute hatte ich mir Aaron und Alexis geschnappt und flog mit ihnen auf den Hof von Joyce McConnor, einer alten Freundin von mir. Dort sollten wir 6 Pferde trainieren, eine ehemaliges der Gips Reminder Ranch war auch dabei, weshalb ich mich doch ein bisschen auf den Besuch freute. Nicht, dass ich mich ohnehin schon freute, aber das machte die Reise dann doch nochmal ein wenig interessanter.
      Bei Joyce angekommen stellte ich ihr meine Mitarbeiter kurz vor, ehe wir unsere Zimmer bezogen und dann in den Stall gingen. Zu erst ging es natürlich zu Wild Reflex und kraulte ihren Hals. "Wir können uns eigentlich jetzt schon aufteilen. Anfangen werden wir mit Wolkentraum, Wild Reflex und Café Latte. Ich gehe mit letzterem ins Gelände, während ihr beide Traum und Reflex auf dem Platz trainiert. Sobald ich zurück bin, sind die anderen drei dran.. das machen wir jetzt jeden Tag so", gab ich Anweisungen und sah, wie die beiden nickten.
      Es dauerte also nicht lange, bis alle Pferde geputzt und gesattelt waren. Dann verabschiedete ich mich und ging mit Café Latte ins Gelände. Der schicke Hengst ging ruhigen Schrittes voran, ehe ich ihn noch ein wenig im Trab und Galopp aufwärmte, bevor es an die Hindernisse ging. Die normalen Baumstämme, Hecken und alles wo er "rauf" springen musste, machten dem Tier keine Probleme. Aber alles wo es "runter" ging, schon. So dauerte es eine sagenhafte Viertelstunde, ehe ich den Hengst soweit hatte, dass er den Hügel hinuntersprang. Danach hörte ich aber mit unserem Training auf. Man sollte schließlich das Training immer mit einem positiven Erlebnis beenden.
      Wieder auf dem Hof angekommen sah ich Aaron und Alexis noch eine Weile dabei zu, wie sie ihre Schlangenlinien ritten. "Gut macht ihr das", lobte ich die zwei und gab ihnen weitere Anweisungen für Göterdämmerung und Veronica. Sie nickten und so konnte ich Café Latte fertig für den Stall machen. Eingedeckt kam er zurück in seine Box, ehe ich Scottland Yard holte. Der schicke Hengst war schnell geputzt und gesattelt, so dass es gleich losgehen konnte. In der Halle ritt ich ihn zu erst gut warm, ehe ich mich an die ersten Hindernisse wagte, die mir Joyce schon aufgebaut hatte. Eine gute Stunde sprangen wir munter vor uns hin, ehe der Tag sich dem Ende zuneigte und wir Feierabend machen mussten.
      Eine gute Woche waren wir hier und trainierten die Pferde von Joyce. Jeden Tag hatte jeder von uns zwei ihrer Tiere zu reiten, so dass uns nie langweilig wurde. Falls doch, schauten wir uns die anderen Pferde an und betüddelten sie. Besonders oft stand ich bei Wild Reflex, die es hier mehr als gut hatte, was mich riesig freute.
      Schneller als gedacht war der Tag der Abreise gekommen. Wir verabschiedeten uns bei Joyce und wünschten ihr viel Glück bei ihrem weiteren Training, ehe wir nach Hause fuhren.
    • Sevannie
      25.05.2016
      Ich wollte mich ein weiteres Mal um Joyce Pferde kümmern. Dieses Mal um ihre Kaltblüterhengste. Doch auch sie durften als erstes auf die Weide. Ich holte meinen ehemaligen Hengst Hope in Despair aus der Box. Ich war froh, dass ich ihn weiterhin in meiner Nähe haben konnte und ihn jeder Zeit reiten konnte, wann ich wollte. Nur in der Besitzurkunde stand nicht mehr mein Name, sonder Joyce ihrer. Ich holte Arikado aus der Box neben ihm. Ich hängte die Stricke an den Holzzaun und ging wieder in den Stall. Dort holte ich mir gleich die nächsten zwei Kaltblüter. Diese waren wieder zwei Tinker. Zum einen Sharon IV, welcher auch mal in meinem Besitz gewesen war, und Geoffrey’s Brother. Ihn hatte ich damals aus einer Rettungsstation gekauft und nach ein paar Monaten an Joyce abgegeben, da er zu ihrer Herde besser gepasst hatte. Seitdem wir nun zusammen züchten, sah ich sie sowieso jeden Tag. Ich klopfte auch den beiden ihre Hälse und ließ sie dann auf die Weide. Ich band die Stricke fest und schlenderte wieder nach drinnen. Ein weiteres Mal waren es zwei meiner ehemaligen Pferde. Time to go, Darling und A Brave Heart’s Freedom. Ich drückte beide vor der Weide noch kurz und ließ dann auch sie laufen. Die Stricke hing ich neben die anderen und lief dann ein weiteres Mal in den Stall. Nun hieß es nur noch zweimal hin und her laufen. Beim vorletzten Mal nahm ich King of Night und Battle Scars mit. Ich hängte ihre Stricke an den Zaun und sah dann den Hengsten beim Toben und Fressen zu. Danach streckte ich mich nochmal und ging schnellen Schrittes wieder in den Stall. Ich holte Hermann und Götterdämmerung nach draußen und brachte sie auf die Weide. Ich schaute den Hengsten nochmal ein bisschen zu und ging wieder nach drinnen. Dort machte ich die Boxen sauber und streute sie neu ein. Ich füllte die Heunetzte auf und kontrollierte alle Heunetzte. Müde gähnte ich und lief nach draußen. Bei den Hengsten schien alles gut zu sein. Ich fegte den Stall nochmal und holte mir dann King of Night nach drinnen. Ich putzte ihn und ging eine große Runde mit ihm spazieren. Der Hengst schnaubte danach ausgiebig ab. Ich brachte ihn in seine Box und er begann schnell zu fressen. Ich holte die anderen Hengste nach drinnen und füllte das Kraftfutter für alle auf. Ich kontrollierte alle Boxen und ging dann nochmal in die Sattelkammer. Ich räumte diese auf und ging wieder in die Stallgasse. Ich lobte alle Hengste und ging wieder ins Haupthaus.

      24.10.2016
      Umzug Teil II
      „ Beeilt euch. Der Flieger für die ersten Pferde geht bald!“ rief ich total gestresst in den Stall. Dann flog mein Blick wieder nach draußen. Ich ging zum Hänger und kontrollierte dort alles. Gestresst holte ich mein Handy aus der Hosentasche und sah auf die Uhr. Verdammt wir waren zu spät! Ich schaute in einen der zwei großen Trailer. Meine Pferde waren so gut wie verladen und auch bei Joyce sah es sehr gut aus. Heute begann unser Umzug nach Jasmund und wir hatten bereits früh angefangen alles in die Wagen zu packen. Insgesamt würden heute 14 Pferde mit uns die Reise antreten. Nur ein kleiner Teil, aber immerhin ein Anfang. Simon und Tyler würden noch auf Zasas Hof bleiben und die restlichen Kleinigkeiten regeln. Sie hatten den Hof auch noch nicht mal in echt gesehen. Joyce und ich waren über eine Internetanzeige auf ihn gestoßen und sofort überzeugt gewesen. Ein Besuch hatte uns gezeigt, dass er genau das bat was wir für unser Vorhaben brauchen würden. Der große Stallkomplex war auf dem neusten Stand und konnte uns sowohl mit den Paddockboxen als auch mit dem Aktivstall gleich überzeugen. Zudem hatte unser Team weitere Mitarbeiter bekommen. Einer von ihnen war Linus, welcher bereits auf dem Gestüt auf unsere Ankunft wartete. Ihm hatte ich die Anweisung gegeben, dass er bitte bereits den Stuten und Hengstoffenstall herrichten solle und die Boxen für acht Pferde. Des Weiteren hatte er die Aufgabe den Offenstall für die Hengste und Stuten auf Vordermann zu bringen. Hier würden meine Pferde einziehen, welche heute mit uns hergeflogen waren. Joyce und ich setzten uns nun endlich in Richtung Flughafen in Bewegung. Sowohl die Fahrt als auch alles am und um den Flughafen herum verliefen problemlos. Genauso wie der Flug und die Fahrt danach. Meine Augen strahlten als wir auf das Gestüt fuhren. Ich freute mich bereits sehr auf den Umzug und unseren neuen Plan zu verwirklichen. Wir parkten und stiegen dann aus. Linus begrüßte uns gleich freundlich und erzählte uns, dass die Boxen bereits für die Pferde fertig waren und wir nur noch ausladen mussten. Als erstes luden wir Mistery, Veronica und Linara aus dem Hänger. Wir hatten in Deutschland nur einen Hänger mieten müssen, da dieser größer war. Wir brachten die drei Stuten in den Stall. Die Türen zum Paddock waren offen, dass sie sich ein bisschen mehr bewegen und auch umschauen konnten. Ich holte Muemmi aus dem Hänger und übergab sie an Linus. Dieser brachte sie zu den anderen Stuten und kam dann wieder zu uns. Nun fehlten nur noch ihre Hengste und meine Pferde. Ich holte Scottland Yard aus dem Hänger und ging bereits zum Stall vor. Mir folgte Linus mit Cafe Latte und hinter ihm Joy mit Invincible und Belstaff. Wir brachten die vier in den Hengststall und ließen auch sie auf den Paddock. Die Pferde waren im Vergleich zu anderen Umzügen bereits relativ ruhig. Sie hatten es jedoch nun auch in kurzer Zeit sehr oft mitmachen müssen. Wir gingen wieder zum Hänger und holten aus diesem Fallen Godness und Almost Illegal. Fallen übergab ich an Linus und Almost an Joyce. Ich selbst nahm Overo und ging dann mit den beiden anderen zum Offenstall der Hengste. Wir ließen die drei laufen und sie nahmen dies dankend an. Die anderen Pferde dürften später auch noch kurz auf die Weide, aber erst sollten sie sich in ihren neuen Boxen einleben. Der Zugang zum Offenstallpaddock mit Gras beziehungsweise Erde waren noch gesperrt. Sie durften das überdachte Gelände und das geteerte Stück erst mal erkunden. Wir gingen nochmal zu Hänger und ich holte die letzten Pferde aus diesem. Ich übergab Elanor an Linus und Spotted Face an Joyce. Ich selbst nahm Hollywood Undead. Auch sie durften in den abgetrennten Offenstall. Wir luden das Zubehör der mit uns gereisten Pferde aus dem Hänger und dem Auto. Dieses räumten wir in die jeweiligen Spinde der Ställe, in welchem die Pferde eingestellt waren. Ich schaute noch kurz im jeweiligen Stall nach den Ponies und Pferden. „ Bringen wir die anderen jetzt nach draußen?“ fragte mich Joyce mit müder Stimme. Ich nickte kurz und ging dann in den Hauptstall der Stuten. Gemeinsam mit diesen liefen wir zur Weide und ließen sie dann auf dieser laufen. Nachdem wir auch die Hengste auf der Weide hatten, rief uns Linus zum Essen. Er hatte eine kleine Brotzeit hergerichtet und ich war ihm dafür sehr dankbar. Wie wir alle wohnte er auf dem Gestüt und hatte für sich ein bisschen eingekauft und extra für unseren Besuch natürlich auch.
      Der nächste Tag war bereits wieder unser Abreisetag. Schließlich wartete noch einige Arbeit auf dem Hof von Zasa auf uns. Wir wollten ja bald komplett umziehen. Dennoch konnten wir den ganzen Tag mit unseren Pferden verbringen, da der Flug erst abends ging.
      Mit einem lauten Knallen landete ich einen knappen halben Tag später direkt vor Joyce Füßen. Wir waren im Morgengrauen am Hof angekommen und ich wollte in das Haus, welche Zasa uns vieren zur Verfügung gestellt hatte. Unsere werten Freunde waren jedoch so schlau gewesen und hatten die Umzugskartons direkt in den Eingangsbereich gestellt, damit jeder drüberflog der nichts davon wusste. Naja dieser jemand war natürlich ich gewesen. Wer auch große Töne spucken muss von wegen was soll schon passieren wenn wir das Licht nicht an machen oder ich brech mir schon nichts, hatte es eigentlich nicht anders verdient. Wäre Joyce nicht so geschockt und müde gewesen, dann hätte sie wahrscheinlich laut losgelacht. Jetzt war ihre Reaktion jedoch nur ein entsetztes und unterdrücktes Schreien. Wir wollten ja schließlich nicht, dass Tyler und Simon aufwachten. Die beiden mussten heute nochmal richtig mithelfen, da bereits morgen ein weiterer Flug gebucht war. Zwei Mal hieß es nun noch nach Deutschland fliegen. Das letzte Mal jedoch ohne Rückflug. Ich freute mich schon, dennoch würde ich Zasas Gestüt auch vermissen. Die Pferde hatten gerade sich eingelebt und nun mussten wir sie wieder aus dem gewohnten Feld reißen. Doch es würde ihnen auch in Deutschland gefallen. Ich rappelte mich auf und ging dann mit Joyce ins Wohnzimmer. Wir wollten eigentlich nur kurz noch ein bisschen Fernsehen, aber dies ging nach hinten los. Wir schliefen nämlich beide ein und wachten erst wieder auf als die Männer uns weckten. Wir gingen uns schnell duschen und dann ging es auch schon wieder in den Stall. Wir packten die letzten Koffer und richteten den Hänger her. Eigentlich war geplant gewesen, dass wieder ein Teil von meinen Pferden mitkommen sollte und ein Teil von Joyce. Simon und ich hatten jedoch einen Auftrag erhalten und so musste er auf die Bahamas fliegen. Da Tyler sich mit Joyce Pferden besser auskannte, blieben diese nun bei ihm. Für den jetzigen Flug brauchten wir hier drei Hänger und in Deutschland zwei größere. Es handelte sich immerhin um 26 Pferde. Ich holte als erstes die niederländischen Warmblüter aus ihren Boxen und brachte sie mit Hilfe der anderen dreien in den ersten Hänger. Der erste Hänger war damit schon voll und wir konnten die Klappe schließen. Als nächstes würden die Pferde folgen, welche in Deutschland ihren neuen Offenstall beziehen durften. Eins nach dem anderen wurde im Hänger verladen und angebunden. Sie bekamen alle noch Heu und Wasser, genauso wie die Warmblüter vor ihnen. Als letztes folgten die Fohlen und Jungpferde. Wir hatten bei ihnen zum Glück auch nicht weiter Probleme, da sie es gewohnt waren. Das Hängertraining stand bei uns immer wieder auf dem Programm und da auch ein paar von ihnen mit uns schon umgezogen waren. Als alle im Hänger waren fuhren wir los. Simon fuhr den einen Hänger, Joyce den direkt hinter ihm und das Schlusslicht bildete ich. Am Flughafen angekommen verluden wir alle Pferde in die Reiseboxen und checkten dann ein. Simon hatte sich am Gate noch von mir verabschiedet und war nun auf dem Weg zu seinen Flug auf die Bahamas. Der Flug nach Deutschland kam mir dieses Mal viel länger vor und auch die Kontrolle durch den Flughafentierarzt dauerte unfassbar lange. Nachdem alle Pferde als gesund befunden worden waren und ihnen nichts fehlte durften wir sie in die großen Hänger verladen. Wir fuhren schließlich hintereinander zum Hof und nach geraumer Zeit kamen wir auf diesem auch an. Ich begrüßte Linus und fragte, ob alles gut geklappt hatte. Er bejahte dies und meinte dann, dass er sich freute die neuen Pferde kennenzulernen. Wir erklärten ihm kurz die Neuerung und luden dann als erstes die Fohlen aus. Als erstes durften die Stuten in ihren neuen Aktivstall. Als erstes Baghira, Batida de Coco und Easy Going. Die drei waren in ihrem neuen Stall scheinbar sehr zufrieden, denn sie sahen sich bereits fröhlich um. Als nächstes durften Northern Dancer, Cup Cake und Gabriella zu ihnen. Die drei sahen sich auch um und wir ließen sie in Ruhe laufen. Ich holte General’s Coming Home aus dem Hänger und fragte Joyce, ob sie Stromer’s Victory mitnehmen konnte. Sie brachte ihn gemeinsam mit mir in den Aktivstall der Hengste und ließen die zwei laufen. Als nächstes holten wir die Hengste aus dem Hänger, welche zu den Ponies in den Offenstall durften. Ich führte The Circle of Unbroken, Linus Zokni und Joyce hatte ich Hall of Fame übergeben. Die drei kannten die Ponies ja schon ein bisschen trotzdem wollte ich erst mal ein bisschen zuschauen wie sie sich miteinander verstanden. Nachdem ich mir sicher war, dass alles in Ordnung war ging ich wieder zum Hänger. Aus diesem durften als nächstes Gigolo, General Jack und San Diago heraus. Ich übergab wieder zwei meiner Pferde an die anderen beiden und ging mit ihnen zum Offenstall. Die Gruppe würde ganz schön groß werden, aber ich konnte mir vorstellen, dass sie trotzdem gut harmonieren würden. Als nächstes holte ich Galawayn aus dem Hänger. Ich übergab ihn Linus, welcher ihn zur Weide brachte. Ich selbst brachte Face Down in den Offenstall der Stuten. Dieser war noch leerer und würde es auch vorerst bleiben. Als nächstes durften meine Haupttrainingspferde aus dem Hänger raus. Ich holte als erstes Louis, Chester und Spat Split and White nach draußen. Ich übergab sie an Joyce und Linus und holte dann Nightstorm und Underground nach draußen. Ich führte sie selber in den Stall und ließ sie dann in Ruhe ihre neuen Boxen begutachten. Ich hatte Nightstorm und Underground in den vordersten Boxen des KWPN-Hengstabteils untergeberacht und die anderen hinter ihnen. Louis durfte auch mit im KWPN-Abteil stehen, da ich keine weiteren Hannoveraner hatte und er eher von mir als von Joyce geritten wurde. Nun fehlten nur noch die Stuten für den Hauptstall. Hier übergab ich als erstes Bellami an Joyce, dann Kahlua an Linus und ich führte Kentucky Bourbon in ihre Box. Ich klopfte allen drei die Hälse und ließ sie dann nach draußen auf ihre Paddocks. Ich holte die beiden letzten Pferde aus dem Hänger. Hierbei handelte es sich um Royal Kiss und Anouk. Die beiden folgten brav und durften dann auch ihre Boxen beziehen. Sie sahen sich auch sofort wie die anderen drei auf den Paddocks um. Später würden alle noch auf die Weide dürfen. Ich räumte zusammen mit Joyce und Linus den Hänger aus. Das Zubehör wurde in den dazugehörigen Sattelkammern verstaut und ich kontrollierte alles. Bei dem Flug und der Fahrt war zum Glück nichts beschädigt worden. Ich holte meine Kwpn-Hengste zusammen mit Linus wieder aus den Boxen. Joyce bereite in der Zwischenzeit das Abendessen für uns vor. Nun holte ich auch noch die Stuten nach draußen und ließ sie ihre neuen Weiden erkunden. Sie genossen es merkbar, dass sie sich die Beine vertreten durften. Sowohl ich als auch Linus gingen nach drinnen und aßen dann zusammen mit Joyce ihr bereits gekochtes Essen. Ich ging schließlich noch duschen und ging danach mit Linus und Joyce wieder nach draußen. Die beiden waren auch schon duschen gewesen und außer die Pferde noch reinzuholen, waren wir fertig mit unserem heutigen Tag. Ich gab allen meinen Pferden noch etwas zum Fressen und ging dann wieder in mein Zimmer. Es dauerte nicht lange dann schlief ich auch schon tief und fest in meinem Bett. Ich wachte erst wieder am nächsten Morgen auf, als es eigentlich schon wieder abreisen hieß. Ich verabschiedete mich noch von allen meinen Pferden und flog dann gemeinsam mit Joyce wieder auf unseren alten Hof.

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      Auf dem alten Hof angekommen, überkamen mich einige Erinnerungen. Vor einigen Wochen erst hatte ich den Sturz mit Get a Movie gehabt. Uns beiden ging es gut, doch seither war da etwas die Bindung angeknackst, nur konnte ich nicht sagen an wem es wirklich gelegen hatte, dass wir gestürtzt waren. Der Scheckhengst war beim Springen immer aufmerksam, auch im Gelände brachte ihn nichts aus der Ruhe. Anscheinend waren wir beide etwas Unaufmerksam gewesen, daher hatte ich mich derzeit an der Bodenarbeit mit ihm versucht, doch halfen tat es nicht wirklich. Vielleicht brachte ja der neue Umzug dann wieder ein neues Umfeld und neue Begebenheiten mit sich, so das dies auch wieder was wird. Ich holte den Hengst in den frühen Morgenstunden aus seiner Box, ich hatte mal wieder nicht wirklich schlafen können und daher machte ich mich daran, ihn zu putzen und seine Transportausrüstung ihm anzulegen. Nachdem ich mit Get a Movie fertig war, torkelte auch Elena schlaftrunken in den Stalltrakt des alten Hofes. ,,Guten Morgen.'',murmelte sie und musterte mich mit meinem Hengst. ,,Morgen.'',murmelte ich leise und streichelte über die Scheckung am Halse von dem Hannoveraner. ,,Get ist feritg.'',murmelte ich und sie nickte nur. Kurz musterte ich erneut seine Beine, welche keine Blessuren aufwiesen, nein es war eindeutig nur ein seelischer Knacks - bei uns beiden. Er hatte zwar einige Tage gelahmt und ich hatte einige böse Hämatome, doch nichts gebrochen oder geprellt. Nur ich hatte wie ein Schlosshund geweint, weil mir es für meinen Hengst so leid tat. Ich führte ihn zum LKW, welcher wiedereinmal der Transporter darstellte. In diesem hatte ich Heu und Wasser für die Fahrt bereitgestellt, wie es eben üblich war. Zuerst kam Get rein, danach folgte Clouds Angel, welcher von Elena fertig gemacht worden war. Tyler brachte währenddessen die ganze Ausrüstung der Pferde in den Hänger, sowie das Auto. Er fuhr extra, da wir mit einem Schwung gleich alle Hengste rüber schaffen wollten. Wir verluden nach Cloud noch Cinnemont's Accento, Schwachkopf, Admiral's Wings, For Pleasure und Antaris. Damit waren die meisten schon einmal drin. Wir legten eine kurze Kaffeepause ein, ehe es weiter ging. Zum Glück waren meine Hengste diesen 'Stress' gewohnt und fühlten sich in dem geräumigen LKW sehr wohl, wie es mir schien. Irgendwelche Probleme untereinander gab es ja auch nicht, da alle zusammen auf der Koppel standen und sich kannten. Nach der kleinen Pause ging es dann weiter mit Starmen, Burnin' Awake and Lifeless, Kaltenbach's Ostwind, Karthago, Hero of Heaven und Ramires. Damit waren alle meine Hengst verladen und ich half Tyler noch mit dem restlichen Equipment. Als alles, aber auch wirklich alles, der Hengste verstaut war, ging es dann endlich los auf dem Weg zum Flughafen.
      ...
      Der Flug kam mir immer länger vor, umso öfters wir diesen tätigten. Das Schlimme war ja wir hatten noch zwei bis drei Flüge vor uns. Ich hatte etwas Bange vor den nächsten Flügen, vor allem vor dem mit den Kleinen.. Immer wieder biss ich mir nervös auf die Unterlippe, wenn ich über solche Sachen nach dachte, ehe dann auch schon die Landung angesagt wurde. Kurz sprang mein Herz etwas höher und ich schnallte mich wieder an, Elena schlief tief und fest, so tat ich dies für sie und weckte sie sanft. ,,Wir landen gleich.'',murmelte ich und schmunzelte bedenklich, ehe sie dieses Schmunzeln erwiderte.
      Nach gut vier Stunden kamen wir mit zwei LKW's auf dem Hof an. Wie immer brauchten wir hier mehr Hänger, als ind er alten Heimat, aber das war ja alles kein Problem. Wir ließen nicht viel Zeit vergehen und luden die Pferde aus, sie durften sofort auf die Weide und sich dort etwas die Beine vertreten, nach und nach wurden die Hänger leerer und die Weiden füllten sich wieder mit Leben, da die Hengste auch hier und dort mal buckelten vor Freude. Schmunzelnd betrachtete ich das ganze, doch war bei Gedanken immer noch bei Get und dem Unfall, sowie bei dem Umzug der Fohlen. ,,Alles in Ordnung?'',murmelte Elena, welche neben mir stande und ich nickte nur kurz. ,,Ja klar.'',murmelte ich und drehte mich um zum Stalltrakt und lief auf diesen zu. Linus hatte auch hier alles vorbereitet und die Boxen waren startklar für die Hengste. Hoffentlich war der Umzug schnell gemeistert und ich fand dann eventuell mehr Schlaf. Es dauerte nicht lange und der Abend brach an, so holten wir die Pferde, welche bis jetzt schon auf dem Hof waren, in ihre Boxen rein und gaben ihnen ihr Futter. ,,Ich hab noch Essen von heute Mittag, für euch beide.'',meinte Linus mit einem Lächeln und ich winkte dankend ab. ,,Ich dusche und lege mich ins Bett. Ich hab keinen Hunger.'',murmelte ich und schmunzelte kurz, ehe ich dann auch schon meinen Plan in die Tat umsetzte. Als ich im Bett lag hörte ich Elena und Linus noch reden, ehe ich dann die Augen schloss und versuchte zu schlafen.
      ...
      Der nächste Morgen war wieder einmal mit Hektik geplant, denn seitdem ich diese Schlafstörungen hatte, verschlief ich kontinuirlich.. Elena hatte mich kurz vor knapp geweckt, so war ich noch schnell ins Badezimmer gehüpft und stand nun mehr als verschlafen neben ihr am Flughafen, darauf wartend, dass wir endlich in das Flugzeug konnten. Auch diesen Flug fand ich erneut keinen Schlaf, Elena hingegen schon. Heute Abend noch würde der nächste Flieger gehen, so hofften wir das Zuhause alles bereits geklappt hat und Tyler und Simon klar kamen, denn viel Zeit blieb nicht. Wir kamen nur kurz auf den Hof, halfen noch die restlichen Pferde in den Hänger zu laden, ehe es dann wieder los ging. Mit Tyler hatte ich heute kein Wort gewechselt, auch wenn er es versucht hatte. Mein Fokus lag zur Zeit einzig und alleine auf meinen Pferden, das sie alle ohne Probleme in Deutschland ankamen und und und.. Mein Kopf war voll und der Stress für mich viel zu Groß. Ebenso die Zukunftsängste die mich zur Zeit etwas plagten.. - Wie lief das Geschäft in Deutschland als Tierarzt? Wie würde die Zucht laufen und der Verkauf der Fohlen? Würde es diesmal der letzte Hof sein den wir beziehen würden? Fragen um Fragen und keiner konnte mir Antwort geben. Da blieb eben die Zeit mit Tyler auf der Strecke, aber wir waren ja auch nicht zusammen oder so was, auch wenn Elena desöfteren nachgehakt hatte. Kurz lächelte ich, als ich daran dachte wie sie immer und immer wieder nachstocherte. Ich blickte auf die Hänger, insgesamt waren es 16 Pferde die nun die Reise antraten. In dem einem Hänger befanden sich die Stuten; Irritable, Gameover, Shiny Sunlight, Royal Rubina, Millenium GC, Epona, Golden Wonder, Lotte Buff und Alice Cullen. Im anderen Hänger meine kleinen Schützlinge, welche ich aus verschiedenen Gründen bei mir aufgenommen hatte; Velvedere, Staccato, Klein aber Oho, Calero, Neskur, Wild Reflex und Massacre Boy. Damit war der heutige Umzug dieser Pferde vorbei, morgen gäbe es erneut einen solchen Stress mit den Fohlen und in drei Tagen kämen dann noch die Kaltblüter und die zwei Welsh-Ponies. Tief atemte ich ein und aus und blickte kurz zu Tyler, Simon und Elena, welche etwas abseits standen und redeten. Vielleicht über mich? Ich blickte auf die Uhr und seufze auf. ,,Elena wir müssen.'',rief ich zu der kleinen Gruppe und Tyler nickte Elena zu, ehe er auf mich zu kam. Kurz schenkte er mir ein Lächeln, ehe er in den einen LKW einstieg. ,,Ty, was machst du da?'',fragte ich nach und lief zum Führerhaus. ,,Ich komme mit dir. Elena wollte sich mit Simon hier um die Pferde kümmern, um deine Fohlen etc.'',murmelte er und ich blickte zu Elena welche mich herzlichst anlächelte und winkte. Kurz verengten sich meine Augen, ehe ich diese Entscheidung akzeptierte, immerhin kannte sich mich zu gut und sie kannte vor allem meine Fohlen auch am Besten. Ich nickte kurz und lief zum anderen LKW, Ty fuhr vor und ich hinter her.
      ...
      Mitten in der Nacht kamen wir auf dem neuen Hof an, wir ließen die Pferde natürlich nicht auf die Weide, sondern führten sie in ihre neuen Boxen. Während des Flugs hatte Tyler das Gespräch gesucht, doch ich blieb ruhig und hatte dann so getan als würde ich schlafen. Ich wollte erst einmal den Umzug hinter mich bringen, ehe er mich vollprabbeln konnte. Als die Stuten und auch die 'Privatpferde' in ihren Boxen waren, bekamen sie noch etwas Kraftfutter und durften dann auch ihre Ruhe genießen. ,,Ein anstrengender Tag.'',murmelte ich leise und blickte kurz zu Tyler, bevor ich dann zum Haupthaus lief. Er ergriff sanft meine Hand und zog mich mit. ,,Was hast du denn vor? Wir müssen schlafen, morgen früh geht es früh los und..'' - ,,- pscht!'',murrte er kurz, dennoch sanft und zog mich in eine Box. ,,Wir werden schlafen, aber nicht in einem normalen Bett.'',grinste er keck und ich schüttelte den Kopf. ,,Für sowas haben wir keine Zeit, Ty. Wir sind mitten im Umzug, was ist wenn wir verschlafen oder sonst was?'',murmelte ich fraglich und blickte mich in der Box um. Es waren Decken bereitgelegt und auch einige Strohballen. Süß war es schon, aber für so etwas hatten wir definitv keine Zeit, eigentlich. ,,Ich will doch nur das es dir gut geht.'',murmelte er und setzte sich auf die Strohballen, ehe er mich zu sich zog. Unwillkürlich landete ich auf seinem Schoß, atmete tief ein und aus und schüttelte etwas den Kopf.. ,,Tyler, ich hab zuviel im Kopf ich will doch einfach nur..'' - ,,-Entspannen.'',beendet er meinen Satz und strich mir eine Haarsträhne hinter mein Ohr. ,,Aber nicht so! Ich will den...'' - ,,Umzug hinter dich bringen und das alles wieder normal läuft, in deiner gewohnten Rutine.'',beendet er erneut meinen Satz und ich blickte ihn leicht verärgert an. Er legte sich gegen die Wand zurück und zog mich weiter an seine Brust. Kurz schloss ich die Augen und vergaß alles um mich herum. Ein leichtes Schmunzeln legte sich auf meine Lippen und ich vergaß den leichten Ärger über Tyler, genoss einfach die Ruhe, das Kauen der Pferde im Hintergrund, bevor ich dann tatsächlich einschlief.
      ...
      Mein Handy weckte mich mit einem lauten, schrillen Ton, welchen ich seit neustem als Wecker hatte. Ich schrak auf und blickte mich in der Box um. Die Decke über mich gewunden und es roch seltsamer weiße nach Kaffee im Stall. Ebenso hörte ich die Pferde immer noch kauen. Oder wieder? Ich rieb mir verschlafen die Augen und stand auf. Was ein Tag, oder eher eine Nacht.. Ich stand auf und blickte mich um, Tyler kam gerade mit einer Tasse Kaffee in die Box gelaufen und einem Teller mit zwei belegten Brötchen darauf. ,,Guten Morgen.'',lächelte er und übergab mir das Frühstück, ehe ich mich wieder setzte und einen Schluck vom Kaffee nahm. ,,Morgen und Danke.'',schmunzelte ich herzhaft und blickte ihn an. ,,Gut geschlafen?'',fragte er nach und ich nickte, als ich gerade in das Brötchen hinein biss. ,,Ja! Und wie.'',murmelte ich mit halbvollen Mund und er lächelte, ehe er sich wieder weg machte. Ich frühstückte zu Ende und folgte ihm dann. Kurz blickte ich mich im neuen Stalltrakt um, ehe ich auf die Uhr schaute. Es war noch einiges an Zeit übrig. So machte ich mich auf den Weg in das Haupthaus und machte mich in das Badezimmer. Nach gut einer halben Stunde war ich dann auch wieder fertig für den Tag und machte mich runter zu den LKW's. Tyler stand startklar am Hof und ich musterte ihn kurz. ,,Danke.'',murmelte ich leise, als ich vor ihm stand und er nickte. ,,Nicht dafür.'',murmelte er ebenso leise und ich umarmte ihn. So machten wir uns wieder auf den Weg zum alten Hof..
      ...
      ,,Das ständige Pendel geht mir langsam auf die Nerven, zum Glück ist es das letzte mal!'',murrte ich mittlerweile etwas sauer und blickte auf den kleinen Bildschirm im Flugzeug. Die Fohlen hatten wir gestern rüber gebracht und sie hatten es alles gut überstanden. Ich hatte mir nämlich bei ihnen gestern die Zeit genommen und hab sie abends beim reinholen noch durchgecheckt. Ich hatte bei ihnen am meisten Sorge, dass es irgendwie nicht gut laufen würde. Elena war seitdem auf dem neuen Hof geblieben und ich war gerade auf der letzten Reise zum neuen Hof mit Tyler an meiner Seite. Im Gepäck waren die letzten dreiundzwanzig Pferde. Die Kaltblüter und die beiden Welsh-Ponies. Damit wäre der Umzug erledigt, da wir jeden Tag auch immer wieder Umzugskartons geschleppt hatten, waren unser Hab und Gut, abgesehen von den Pferden, auch alles auf dem neuen Hof. ,,Danach haben wir es endlich geschafft.'',murmelte Tyler leise und streichelte mir mit seinem Daumen über meine Hand, ehe er seine wieder entfernte und sich durch die kurzen Haare griff. Kurz blickte ich auf dem Fenster, ehe ein letztes Mal das signal ertönte man solle sich anschnallen. Tyler und ich taten dies auch sofort, ehe die Ansage ertönte das wir gleich landeten. Nach mehreren Stunden war dann auch alles geregelt und wir konnten endlich los fahren. Auf dem Hof angekommen luden wir erneut die Pferde nach und nach aus. Tyler übernahm Amaretto und Winter's End. Ich nahm mir Hermann, Elena nahm Götterdämmerung, Simon nahm Battle Scars und Linus übernahm King of Night. Somit war der erste Hänger fast leer. Die Kaltblüterhengste kamen auf eine extra Weide und buckelte sich dort for Freude erst einmal aus. Die zwei Welsh- Ponies kamen zu den anderen 'Privatpferden' - zu der Hengstkoppel derer. Die nächsten sechs Pferde wurden aus dem ersten Hänger entladen; A Brave Hearts Freedom, Time to go, Darling, Sharon IV, Geoffrey's Brother, Hope in Despair und Arikado. Auch die sechs Hengste wurden auf ihre Weide gebracht, ehe ich zu der Fohlenweide hinüber blickte, auf welcher sich meine Fohlen und die von Elena freudig austobten. Sie dürften die ersten Tage noch die Ruhe genießen, da wir sonst auch erst einmal alles einrichten mussten und einiges an Papierkram zu erledigen hatten. Mit Amaretto und Winter's End brachten wir auch die letzten beiden Pferde aus dem ersten Hänger, welche nun entgültig leer war. Es stand der letzte Hänger an, der mit meinen Kaltblüterstuten. Die ersten die auf die Weide gebracht wurden, waren: Wolkentraum, Golden Gate, Augenblick, Ch's De la Luna, Winter Cloud und Hermelin Jaela. Auch die Stuten preschten erst eine Runde im Galopp über die Weide, machten jedoch auch Halt an den verteilten Heustationen. Noch hatten wir keine Raufen, daher war das Heu lose auf dem Boden verteilt. Es war wie gesagt noch alles eher Roh hier, doch auch bald wären solche Kleinigkeiten Geschichte. Die letzten fünf Stuten, welche da waren Roxy, Grey Love, Walking to the Moonlight, Calacirya und unser Neuzugang und das passende Gegenstück zu Hermann -> Hannelore. Auch diese fünf Stuten preschten erneut im Galopp los, ehe sie auch Halt machten an den Heustationen. Schmunzelnd betrachtete ich das Schauspiel und legte dann das Halfter von Hannelore weg. Tief atmete ich ein und wieder aus, schloss die Augen und lächelte kurz. Es war endlich geschafft, alle Pferde waren nun hier in Deutschland auf dem neuen Gestüt! Innerlich kam ein kleiner Siegesschrei und natürlich ganz viel Freude, doch ich bewahrte die Ruhe und machte mich zur Fohlenweide. Über diese tobten in kleinen Grüppchen verteilt unter anderem meine fünfzehn Sprösslinge, welche auch teilweise bald auf die Weide der Großen kamen. Karl, Gino und Tomenko hielten sich etwas Abseits von dem Getümmel und herum Gebuckel der anderen. Sie fraßen lieber gemütlich ihr Heu. Saevita, Soulmate's Death, Bajau und Torte bildeten die erste Gruppe und fegten im Galopp über die ellenlange Weide. Mir fiel immernoch ein Stein vom Herzen, wenn ich dran dachte, dass es meinen Kleinen so gut ging und sie so unbeschwert ihre Fohlenzeit genossen. Rando, Be my Sunshine, Pancake Killer, Ramazotti Amaro und Dark sweet Temptation waren die zweite Gruppe und rangelten sich unter einander etwas, während Krisu, Quintessa und Millenium's Pride eher wie zwei verliebte Stutfohlen auf die jungen Hengste vom anderen Zaunende rüber blickten. Auch im Fohlenalter waren die Geschlechter getrennt. Elena kam neben mich getreten und blickte auf ebenfalls auf die Fohlen. ,,Wir haben es wieder einmal geschafft.'',lächelte sie und blickte mich dann an. Schmunzelnd nickte ich und sah dann auch zu ihr. ,,Wieder einmal und hoffentlich auch das letzte Mal, hoffentlich ist das nun der Hof, von dem wir sagen können, dass er für immer unser ist.'',murmelte ich nachdenklich und sie zwickte mich kurz in die Seite. ,,Jetzt hör auf so zu denken!'',grinste sie keck und lief dann zu Simon, Linus und Tyler, welche vor dem Stalltrakt standen.
      Hör auf.. hallten ihre Worte mit sanfter Stimme in meinem Kopf nach und ich blickte auf die Viere. Kurz biss ich mir auf die Unterlippe, ehe ich wieder auf die Fohlen blickte, von den ganzen Gedanken und Ängsten der letzten Tage gefesselt. Gefesselt von dem Moment, wo ich auch entfliehen konnte, als mir Tyler in dieser nicht ganz so einfachen Zeit geholfen hat.. Lächelnd machte ich auf dem Absatz kehrt und lief zu den Vieren. ,,Wo ist der Sekt? Ich glaube wir haben was zum Anstoßen!'',grinste ich freudig und biss mir erneut auf die Unterlippe. Elena wackelte mit beiden Flaschen in den Händen vor meine Nase herum. ,,Hier!'',grinste sie ebenfalls so froh und munter wie ich, ehe die Korken knallten und wir uns einige Gartenstühle schnappten und uns vor den Stalltrakt setzten. Ein gelungener Umzug musste natürlich auch etwas gefeiert werden.

      [29417 Zeichen by Sevannie & Friese]

      Distanz E-A

      Zusammen mit Rosie war ich heute auf dem Weg zum Sportpferdegestüt Jasmund, wo zwei Pferde auf ein Distanztraining warteten. Es handelte sich um ein Belgisches Kaltblut und einen Tinker, beides Hengste. Die Besitzerin Joyce McConnor hatte uns aber versichert, dass die Jungs eher auf der gemütlichen Seite waren. Wir reisten auf das Gestüt und wurden sofort herumgeführt, damit wir später das Zubehör der beiden finden konnten. Rosie ignorierte mich die meiste Zeit über und sprach wenn, dann nur über unseren Job. Das schmerzte etwas, aber ich war mir von ihr nichts anderes gewohnt seit meiner etwas leichtsinnigen Aktion mit dem Macho-Rennen. Ich wandte mich der Box von Hermann zu, einem hübschen Braunen. Rosie übernahm Götterdämmerung. Wir putzten und sattelten unsere ‚Schüler‘, danach brachten wir sie nach draussen zum Aufsteigen. Davor prüften wir aber noch den Puls, um ein Gefühl für die individuellen Ruhefrequenzen der beiden zu bekommen. Ms McConnor gab uns ein paar Tipps für geeignete Reitstrecken, aber wir hatten ohnehin vor unserer Ankunft am Kiosk eine Wanderkarte gekauft. So machten wir uns zuversichtlich auf den Weg. Am Anfang liessen wir die beiden Hengste am halblangen Zügel warmlaufen. Allerdings stellte sich schon nach kurzer Zeit heraus, dass Hermann doch nicht ganz so eine coole Socke war, wenn es ums Ausreiten, besonders in unbekanntem Gelände, ging. Der kräftige Kaltblüter packte den Bluff-Schritt aus und sah sich die vielen neuen Eindrücke ganz genau an. Götterdämmerung, der schnell gelangweilt war, überlegte sich ebenfalls ein paar Spielchen mit Rosie. Am liebsten versuchte er stehenzubleiben und abzudrehen. Vielleicht lag das Theater auch daran, dass die beiden Pferde sich noch nicht an uns gewöhnt hatten, denn nachdem wir eine gute Stunde unterwegs gewesen waren, wurde es deutlich besser. Ich musste zugeben, dass mir das durch die Aufregung etwas flottere Tempo der beiden gut gefiel, denn ich war ziemlich treib-faul. In der Pause, nach circa zwei Stunden und zwanzig Kilometern, liessen wir beide Kaltblüter an einem Bachlauf trinken. Danach wurde immer mal wieder der Puls gemessen, bis zum Ende der zwanzigminütigen Pause. So konnten wir feststellen, ob und wie schnell sich der Herzschlag wieder von den anfänglich 70 Schlägen auf rund die Hälfte normalisierte. Die zweite Hälfte des Trainings lief deutlich entspannter. Die Jungs wurden langsam müde und kümmerten sich nicht mehr so um ihre Umgebung. Stattdessen trotteten sie brav in Anlehnung nebeneinander, fast wie vor der Kutsche. Rosie und ich hatten Zeit, die Landschaft und den nahenden Sonnenuntergang zu geniessen. Goldenes Licht flutete die Herbstlandschaft, als Rosie plötzlich bemerkte, dass wir wohl die falsche Abzweigung erwischt hatten. Eifrig suchten wir auf der Karte nach unserem Standort, die beiden Kaltblüter nutzten die Gelegenheit zum Entspannen. Schliesslich schafften wir es, uns anhand eines Waldstücks in der Nähe zu orientieren. Wir gelangten zurück auf Kurs und ritten zielstrebig zum Gestüt. Das erste, was wir nach unserer Heimkehr taten, war wiederum Puls messen. Ich tastete Hermanns Hals ab, bis ich die richtige Stelle fand. Ich zählte 67 Schläge pro Minute. Rosie vermeldete bei Götterdämmerung ähnliche Werte, also war bei den beiden alles im grünen Bereich. Wir führten sie trocken, wobei wir uns wirklich Zeit liessen, bis kein feuchtes Haar mehr aus den dicken Pelzen herausragte. Danach brachten wir Hermann und Götterdämmerung in ihre Boxen. Wir informierten Ms McConnor über das Training und empfahlen, auf dieselbe Weise fortzufahren, ausserdem rieten wir ihr ein Trainingstagebuch zu führen, um die Leistungen der beiden zu überwachen. Dann hiess es Abschied nehmen und den letzten Flieger erwischen.
      3757 Zeichen, by Occulta

      15.11.2016
      Mit nassen Händen griff ich an der Gepäckausgabe nach meinem Koffer. Ich hatte nicht gedacht, dass ich so schnell wieder in der alten Heimat sein würde. Zeit für einen Abstecher nach Hause war jedoch nicht; ich hatte meinen ersten Auftrag auf dem Sportpferdegestüt Jasmund, und Rügen war wohl ein bisschen weit weg von Bayern.

      Zumindest war Lesja der Meinung gewesen, dass das ja schon fast Dänemark war und deswegen war er daheim geblieben. Treulose Tomate.

      Trotz meiner Reisen nach England schlug mir der eisige Wind sofort ins Gesicht, als ich den Flughafen verließ. Und trotz dickem Pulli, Parka und Schal kroch die Kälte sofort meinen Rücken hinab – nicht einmal mit der Sitzheizung im Leihwagen wurde mir recht viel wärmer. Da kommt man von Kanada nach Deutschland, fliegt so gesehen eigentlich in südliche Richtung, und plötzlich attackierte der Winter. Komplett mit Schnee. Im Dunkeln ließ sich er sich schlecht fotografieren, trotzdem wagte ich es und schickte das Bild erst einmal in den PGS Gruppenchat (und bekam keine prompte Antwort, weil natürlich alle arbeiteten). Die beginnenden Kopfschmerzen ignorierend checkte ich in die kleine Ferienwohnung ein, erinnerte mich daran, dass das keine fremde Sprache war sondern nur Plattdeutsch, und folgte meiner kleinen, rundlichen Vermieterin in die gedrungene Wohnung. Viel erkunden war erst mal nicht angesagt; ich kämpfte mich aus meinen nassen-weil-vollgeschneiten Klamotten, band meine Haare noch schnell zusammen und schlug dann die Bettdecke zurück. Zum Glück hatte ich mit Joyce McConner vereinbart, dass es durchaus reichte, wenn ich erst nachmittags auf den Hof kam. So musste ich mir keinen Wecker stellen und schlief meinen Jetlag einfach weg.

      ***

      Jetlag wegschlafen hatte … nicht so super geklappt. Obwohl mein Hustenanfall nach dem Aufwachen wohl eher nichts mit den verschiedenen Zeitzonen zu tun hatte, sondern eher damit, dass ich erst vor wenigen Tagen stundenlang durch die kanadische Pampa geirrt war, um einen blöden Hund wiederzufinden. Aber man wusste ja nie genau.

      Zum Frühstück gab es erst mal eine Kanne Tee und Nutella auf Schwarzbrot. Das vermisste ich am meisten in Kanada; ab und an versuchte ich mich am Backen, aber ich war eben doch kein gelernter Bäcker. Die Gedanken an meine jämmerlichen Versuche machten aber das abgepackte Discounter-Brot noch leckerer und gar nicht mehr so pappig.

      Nach dem Frühstück, das eigentlich mehr Brunch oder sogar Lunch gewesen war, baute ich meinen Laptop ab und googlete den schnellsten Weg zum Gestüt. Klar, ich hatte die Schilder mit den Pferdchen auf meinem Weg zur Pension gesehen, aber ich wollte die Gefahr, mich zu verfahren, minimieren. Obwohl das bestimmt auch mit Navi immer noch passieren würde – ich kannte mich ja mittlerweile ganz gut. Um kurz nach zwei packte ich alles zusammen, was ich brauchen würde, rannte von der Tür der Ferienwohnung zum Auto, um dem kalten Wind so wenig wie möglich ausgesetzt zu sein, und wärmte mir dann erst einmal die Finger. Dann steckte ich den Schlüssel ins Zündschloss und machte mich auf den Weg zur Arbeit.

      ***

      Mir ging ordentlich die Pumpe, als ich den Leihwagen auf dem Parkplatz abstellte. Meine Ankunft blieb nicht unentdeckt; gerade wollte ich den Van mit dem Logo meiner Hufschmiede begutachten, der jetzt auf dem Gestüt wohnen würde – immerhin würde ich ja öfters hier sein –, da kam auch schon eine junge Frau in etwa meiner Größe auf mich zu. Viel Zeit zum Umschauen blieb mir nicht; mit einem kurzen Handschütteln wurde ich begrüßt, die Frau stellte sich als Joyce McConner vor und führte mich dann sofort in den Stall zu dem Pferd, das heute neue Schuhe bekommen sollte. Götterdammerung, ein stattlicher Tinkerhengst, der mein Willkommensleckerli mit sanften Lippen und aufgestellten Ohren annahm. Das nahm ich einfach mal als das erste gute Zeichen. Bevor ich den Van näher ranfuhr, ließ ich mir den Hengst erst einmal im Schritt und Trab vorführen, um eventuelle Unreinheiten gleich zu entdecken und dementsprechend zu handeln. Oder auch nicht: der Hengst erschien mir taktklar und nichts wies auf eine Fehlstellung hin.

      Beim Abnehmen der alten Eisen nahm ich gleich mal Joyce in die Mangel. Während sie die Hufe hielt und aufpasste, dass mich der Behang nicht störte, zog ich die alten Nägel und löste vorsichtig die Hufeisen. Auch beim Kürzen musste die zierliche Frau mit anpacken – ich hoffte ja nur, dass ich sie jetzt nicht von irgendeiner Arbeit abhielt. Auf meine Frage verneinte Joyce aber lachend und nahm sich gleich den nächsten Huf.

      Während ich die ersten neuen Beschläge erhitzte, kehrte die Besitzerin schon einmal die Stallgasse und hob dann auch mit Elan den ersten Huf wieder hoch. Für Götterdämmerung gab es die normalen Beschläge inklusive Stollenlöcher; was Joyce mir so erzählte ging der Hübsche ziemlich erfolgreich Fahrturniere, und vor allem in der nassen und matschigen Jahreszeit brauchte er da so viel Halt wie möglich.

      Nach kurzer Zeit waren die neuen Schuhe dann angebracht und vernietet, und nachdem ich noch einmal überprüfte, dass auch wirklich alles saß, übergab ich Joyce die Stollen in einem kleinen Plastikbeutel und zeigte ihr, wie sie die am besten in die Löcher kriegte. „Am besten, du stopfst irgendetwas in die Löcher rein, während ihr die Stollen nicht braucht,“ riet ich und drehte den kleinen Stift wieder aus dem Beschlag. Für sein absolut tadelloses Verhalten steckte ich Götterdämmerung noch ein Leckerli zu, bevor Joyce ihn wieder in seine Box brachte. Auch auf dem Weg zum Leihwagen per Hufschmiedvanexpress begleitete sie mich und wünschte mir dann noch einen schönen Aufenthalt im Norden Deutschlands. Grinsend fuhr ich vom Parkplatz und machte mich auf die Suche nach dem nächsten Fastfood-Restaurant.
    • Sevannie
      Friese - 30. November 2016
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      Veronica - Dressur A -> L; Hermann - Distanz L -> M; Götterdämmerung - Distanz L -> M
      Vision - Dressur E -> A; Nightstorm - Springen L -> M; Underground - Springen A -> L

      Das gute an meinem neuen Auftrag war, dass die Pferde keine Eingewöhnungsphase brauchte. Schließlich handelte nur um Pferde von meinem eigenen Hof. Drei von ihnen gehörte Joyce und drei mir. In der Zeit in welcher ich die Pferde trainieren würde, würden die anderen meine Aufgaben auf dem Hof übernehme.

      Ein weiterer Vorteil war, dass die anderen mir auch beim Fertigmachen der Pferde halfen, da sie ja sowieso vor Ort waren. „ Kannst du mir vielleicht Veronica gleich fertig machen? Ich bringe in der Zwischenzeit mal die anderen Trainingspferde nach draußen“ meinte ich zu Simon und er holte die Stute aus ihrer Box. Danach band er sie vor dieser an und putzte sie. Ich führte in der Zwischenzeit Nightstorm, Vision und Underground auf die kleinen Weiden. Danach holte ich Götterdämmerung und Hermann. Auch sie kamen auf die kleinen vorderen Weiden. Ich wollte später nicht wieder über die ganz großen stiefeln müssen. Ich klopfte Veronica den Hals als ich wieder im Stall ankam. Simon hatte sie schon komplett fertig gesattelt und getrenst. Ich bedankte mich bei ihm und ging dann mit der Stute in die Halle. Unser Platz war aufgrund des häufigen Regens der letzten Tage total nass. Wieder mal gut, dass wir so einen guten Stall gefunden hatte, welcher auch alles zu bieten hatte, was das Herz begehrte. Hin und wieder hob Veronica ihren Kopf, doch alles in allem war sie sehr ruhig. Die Pferde waren mittlerweile zum Glück alle gut auf dem Hof angekommen. In der Halle stieg ich auf ihren Rücken und wärmte sie in aller Ruhe auf. Nachdem ich damit fertig war, fragte ich ihren derzeitigen Stand ab. Klar, ich hatte Joyce sie immer wieder reiten sehen, aber selber auf einem Pferd zu sitzen war doch nochmal was anderes und man musste sich immer wieder umstellen. Nachdem ich ihren aktuellen Stand einschätzen konnte, ließ ich ihr die Zügel wieder lang und ritt sie ab. In meinem Kopf legte ich für die Stute bereits den Trainingsplan an. Ich stieg von ihrem Rücken und ging mit ihr in den Stall. Dort band ich sie an und putzte sie nochmal. Simon brachte sie auf die Weide und ich ging ins Haupthaus. Dort erstellte ich den ersten Trainingsplan und hing ihn im Büro auf. Als nächstes würde einer meiner Hengste an der Reihe kommen. Im Stall wartete bereits Nightstorm auf mich. Simon hatte ihn komplett fertig gemacht und baute nun den Parcours in der Halle auf. Ich klopfte Nighty den Hals und bedankte mich schließlich bei Simon. Dieser ging wieder in den Stall um die Boxen sauber zu machen. Ich stieg auf Nightstorms Rücken und ritt ihn dann in aller Ruhe warm. Danach klopfte ich ein weiteres Mal seinen Hals und nahm die Zügel ein bisschen kürzer. Ich ritt ihn erst im Schritt in aller Ruhe an den Hindernissen vorbei und trabte dann an. Ein paar Bahnfiguren mussten auch noch sein, damit er auch endgültig richtig warm war. Bevor ich ihn springen würde, galoppierte ich ihn noch auf jeder Hand eine Runde und galoppierte ihn dann auf das erste Hindernis zu. Mit Hilfe der richtigen Hilfen fand er den rechten Absprungzeitpunkt und glitt über das Hindernis. Dadurch, dass er mein eigenes Pferd war und ich ihn schon besser kannte, konnte ich bei ihm gleich mit dem Training starten. Die Höhe war zwischen der bereits bekannten und der neuen Höhe M. Ich klopfte ihm immer wieder seinen Hals und übte weiter mit ihm die Höhe. Das Training mit ihm würde somit auch schneller beendet sein, als das mit Joyce Pferd. Ich klopfte ihm nach dem Training den Hals ausgiebig und ließ ihm dann die Zügel warm. Nachdem er trocken war, brachte ich ihn auf die Weide und räumt sein Zubehör auf. Kurz sah ich zu Simon und den anderen. Sie waren in einem der Offenställe und fütterten gerade die Pferde. Ich griff ihnen noch ein bisschen unter die Arme und holte mir dann Vision. Der Schimmel war noch nicht sonderlich lange bei uns, aber trotzdem hatte er sich schon sehr gut eingelebt und das Training musste auch mal sein. Ich putzte ihn bis sein Fell glänzte und holte dann noch Sattel und Trense. Beides platzierte ich auf seinem Rücken. Simon hatte in der Zwischenzeit bereits die Hindernisse aufgeräumt und so konnte ich mit Vision nun ein bisschen an seinen Dressurkenntnissen feilen. Ich stieg in der Halle auf seinen Rücken und ritt ihn warm. Nachdem er soweit war lobte ich ihn und nahm die Zügel auf. Ich ritt ihn in den Trab und versuchte dann gleich mit ihm den Mitteltrab. Ich lobte ihn ein weiteres Mal, obwohl er sich noch sehr schwer tat die Hilfen zu verstehen und anzunehmen. Dennoch versuchte es sehr angestrengt. Hier würde heute auch das Hauptaugenmerk liegen. Ich trainierte eine halbe Stunde mit ihm und ritt ihn dann wieder ab. Ich klopfte seinen Hals und brachte ihn wieder auf die Weide. Hier durfte er den restlichen Abend noch entspannen und ich klopfte ihm ein weiteres Mal den Hals. Der Hengst tobte ein bisschen über die Weide und fing dann an zu grasen. Auf dem Weg zurück zum Stall nahm ich mir Underground mit. Ich putzte ihn und machte ihn dann zum Reiten fertig. Dies würde ich noch übernehmen, während Simon die Pferde für das Distanztraining fertig machte. Es war immer gut, wenn zwei Pferde mit der gleichen Disziplin auch die gleiche Erhöhung hatten, weil dann konnte man sie einfacher zusammen trainieren. Ich klopfte Undergrounds Hals als ich auf seinen muskulösen Rücken stieg. Ich ritt ihn in aller Ruhe warm und dann ging es auch schon los mit dem Training. Die Hindernisse waren bereits auf seiner alten Höhe aufgebaut und ich ritt ihn in aller Ruhe über diese. Linus hatte mir ein bisschen zugeschaut und baute nun die Hindernisse auf das Endmaß der Stufe A. Dies war mein Hengst eigentlich auch schon öfter gesprungen, aber wir hatten in letzter Zeit nicht mehr sonderlich aktiv trainiert und so riss er anfangs hin und wieder eine Stange. Dies war nicht sonderlich schlimm, wir übten ja schließlich nur. Linus legte die Stangen immer wieder hoch und sowohl der vorletzte als auch letzte Durchgang waren fehlerfrei. Ich lobte ihn ausgiebig und ritt ihn dann in aller Ruhe am langen Zügel ab. Er streckte sich immer wieder und schnaubte hab. Simon hatte inzwischen Hermann und Götterdämmerdämmerung geputzt, gesattelt und warmgeführt. Linus übernahm Underground und machte ihn dann im Stall wieder für die Weide fertig. Ich hatte ihm gesagt, er solle dem Braunen eine Decke anziehen, da er doch ein bisschen geschwitzt hatte und wir mittlerweile doch schon November hatten. Simon und ich ritten gemeinsam auf den Kaltblütern zur Distanzstrecke. Hierbei wurden sie gleich noch ein bisschen warmer und wir konnten die normale Strecke eines Distanzrittes auf L-Niveau beginnen. Wir gingen natürlich immer nur die Hälfte der eigentlichen Strecke in die eine Richtung, die andere Hälfte war dann unser Heimweg. Als wir auf unseren Distanzstrecke ankam, stellte ich die Stoppuhr auf meinem Handy an. Wir trabten beide an und schon ging das Training los. Die Strecke wurde anfangs überwiegend im Trab geritten. Hierfür brauchten die Pferde einiges an Kondition. Immer wieder lobte ich Götterdämmerung, auf welchem ich saß. Die beiden machten wirklich super mit und ich freute mich schon mit ihnen und Simon gemeinsam zu trainieren. An der Markierung drehten wir um und ritten zurück zum Hof. Am Ende der Distanzstrecke schaute ich auf mein Handy und stoppte die Zeit. Es war im vorgebenden Rahmen, aber keine Topzeit. Wir hatten es heute aber auch langsamer angehen lassen und das Tempo würde gemeinsam mit der Strecke im Laufe des Trainings erhöht werden. Ich brachte gemeinsam mit Simon die Pferde in den Stall und klopfte dann den Hals der beiden Pferde.

      Ich stellte gemeinsam mit Joyce und Simon den Trainingsplan auf. Diesen hingen wir gemeinsam auf und jeder Ordner bekam einen Trainingsplan, damit man auch noch in einem Jahr alles nachvollziehen konnte. Nachdem dies erledigt war, kochten wir noch gemeinsam und danach ging es noch duschen. Schließlich viel ich tot müde ins Bett.

      Die nächsten Tage über wurde der Trainingsplan komplett eingehalten. Die Pferde machten sehr gut mit und ich war sehr zufrieden mit ihren Fortschritten. Hin und wieder gab es ein paar Probleme mit Underground und Nightstorm, aber das war mir von Anfang an klar gewesen. Die endgültigen Stufenerhöhungen kamen mit dem Ende der zweiten Woche immer näher. In zirka einer halben Woche würden die sechs ihre neue Stufe erreichen und dann danach auf dieser weitergefördert werden. Ich trainierte gemeinsam mit Simon die Tage über und wir konnten von Tag zu Tag mehr vom Trainingsplan abhacken.

      Nach zweieinhalb Wochen waren alle sechs auf der neuen Stufe. Das letzte Training wurde per Video aufgenommen und jedes Video wurde auf eine extra CD gebrannt. Die jeweilige CD wurde dann in die Ordner der Pferde abgelegt. Gemeinsam mit dem Trainingsplan und der Bemerkung zum Training. Ich hatte alles sehr ausführlich dokumentiert und kümmerte mich nun um weitere Büroarbeiten.

      26.04.2017
      Renovierungsarbeiten
      Wir hatten uns mittlerweie alle schon ziemlich gut im neuen Heim zurecht gefunden und jetzt, nach den ersten paar Monaten, wollten wir auch weiter mit den Renovierungsarbeiten machen. Es stand noch auf dem Plan, dass die Weiden hier und da erneut werden müssten, ebenso wollten wir die Zaunlatten alle streichen, damit sie wieder im schönen weiß für den Sommer erstrahlen konnten. Auch wollten wir weiter am Gästestall arbeiten, denn dieser war als einziger Stalltrakt noch nicht fertig gestellt und sollte für die Trainingspferde dienen, der andere Trakt daneben für die Pferde, die tierärztlich versorgt werden mussten. Neben den beiden Projekten wollte ich auch die nächsten Tage den Stall an sich in Angriff nehmen, dort sollte nämlich auch die Wände noch einmal neu gestrichen werden. Es war früh am morgen und Tyler hatte das Frühstück schon vorbereitet als ich in Stoffhotpants und Top in die Küche kam. Die letzten Tage waren morgens immer knackig frisch und mittags war es brechend warm für diese Jahreszeit, wer weiß, was auf uns im Sommer zukommen würde. Ich streckte mich, noch etwas schlaftrunken, ehe ich mir einen Kaffee eingoss und Tyler mit einem 'Guten Morgen' freundlich begrüßte. ,,Guten Morgen, meine Liebe.'',lächelte er süffisant und ich runzelte die Stirn. ,,Was ist denn mit dir los?'' - ,,Nichts, ich habe einfach gute Laune und wir haben viel vor in den nächsten Tagen. Ich hab gedacht während ihr beide und Mercy die Streicharbeiten in die Hand nehmt, fange ich mit Simon und Linus an den Stalltrakt weiter auszubauen.'', stumm nickte ich und schmunzelte. War doch ein guter Plan, so wurden zwei Baustellen in Angriff genommen und es ging sicherlich schnell vorran. ,,Erstmal müssen wir uns um die Pferde kümmern.'',murmelte ich schmunzelnd und setzte mich an den Tisch. Wir begannen z frühstücken und nach und nach trudelten auch die anderen in die Küche ein. Bald saßen wir schon zu sechst am Tisch. ,,Wollen wir zuerst die Weiden machen, oder den Stall?'',fragte Mercy und ich sah Elena an. ,,Den Stall oder? Wenn wir die Pferde gemacht haben können sie noch auf die Weide, wenn die Zäune gestrichen sind erstmal nicht.'',erklärte sie und ich nickte. ,,Bis heute Abend müssten ja die Wände im Stall trocken sein.'',meinte ich zustimmend und Elena war nun die, die nickte. Wir aßen fertig und räumten alles weg, ehe ich mich ins Bad machte. Die anderen gingen schon einmal hinaus und begannen zu füttern. Ich war auch schnell fertig für den Tag und folgte ihnen. Im Stall angekommen wurde auch ich, als Nachzügler, noch mit einem Brummen und Wiehern von unseren Pferden begrüßt. Ich machte mich zu den Fohlen und gab ihnen ihre morgendliche Portion Futter. Das Heu wurde von Tyler auf den Weiden schon fertig gemacht. Es dauerte nicht lange, da waren die Pferde auch alle fertig mit dem Fressen und wir brachten sie nach und nach auf die Weide. Ich schnappte mir Winter's End und Amaretto. Mercy nahm sich Hannelore und Calacirya. Tyler folgte mit Walking to the Moonlight und Grey Love. Elena und Simon nahmen sich Roxy, Hermelin Jaela, Winter Cloud und Ch's De la Luna und zu guter letzt kam Linus noch mit Augenblick und Golden Gate hinter her. Wolkentraum blieb absichtlich drin, da Mercy sie gleich putzen sollte und dann longieren sollte. Sie brachten die Kaltlüterstuten auf deren Weide, während ich die beiden Verkaufspferde auf die ihre brachte. Mercy band Wolkentraum am Putzplatz an und begann diese zu putzen. Wir anderen brachten die restlichen Pferde auf die Weide und begannen mit den Kaltblüterhengsten. Arikado, Hope in Despair, Geoffrey's Brother, Sharon IV, Time to go, Darling, A brave Hearts Freedom, King of Night, Battle Scars, Götterdämmerung und Hermann kamen auf ihre großflächige Weide und durften sich dort über den Vormittag austoben. Somit waren die Kaltblüter schon einmal alle draußen und Mercy war schon am Longieren von Wolkentraum. Als nächstes machten wir uns an die Privatpferde des Gestüts, diese sollten nämlich zu den Verkaufspferden auf eine Weide. Staccato, Neskur und Massacre Boy und Calero kamen zu Amaretto und Winter's End. Wild Reflex, Klein aber Oho und Velvedere kamen auf die nebenliegende Weide. Somit waren diese dann auch schon draßen. Als nächstes ging es an die Fohlen, welche ebenfalls eine extra Weide besaßen und auch schon nach Geschlechtern getrennt wurden. Mit Saevita und Soulmate's Death ging ich vorran, folgen taten mir die anderen mit Bajau, Torte, Quintessa, Krisu und Millenium's Pride. Die Hengstfohlen Ramazotti Amaro, Gino, HGT's Be my Sunshine, Rando, Tomenko, Pancake Killer und Karl, folgten auf die andere Weide. Somit blieben noch die Hannoveraner Hengste und Stuten übrig, welche nun noch folgen würden. Wir fingen mit den Stuten Alice Cullen, Lotte Buff, Golden Wonder, Epona, Millenium GC, Royal Rubina, Shiny Sunlight, Gameover, Irritable und Muemmi an, danach kamen noch Linara, Veronica und Mistery. Nun fehlten noch die Hengste die auch schnell draußen waren, Dark sweet Temptation war neu im Bunde, war also noch nicht lange auf der Weide mit dabei, dennoch hatte er sich gut eingelebt. Die anderen Hengste waren quasi schon ''eingesessen''. Also brachten wir Ramires, Hero of Heaven, Karthago, Kaltenbach's Ostwind, Burnin' Awake and Lifeless, Starmen, Antaris, For Pleasure, Admiral Wings, Schwachkopf, Cinnemont's Accento, Get a Movie, The Invincible, Belstaff, Scottland Yard, Clouds Angel und Café Latte raus. Mercy war gerade mit Wolkentraum fertig, also durfte sie sich nun noch an meinen Liebling Dark sweet Temptation machen und diesen putzen und longieren. Was sie natürlich gerne und mit einem dicken Grinsen machte, denn sie fand den Palominohengst auch so klasse wie ich. Mercy zog wieder von dannen und die Jungs machten sich nun an den Gasteställ dran. ,,Dann wollen wir mal anfangen zu misten und dann zu streichen.'',belächelte ich Elena und sie nickte schmunzelnd. ,,Die Drecksarbeit dürfen wir mal wieder machen.'',lachte sie und ich stimmte mit ein. Kurz darauf fanden wir uns in den Boxen wieder und lasen die Äpfel und das vollgepinkelte Stroh aus. Die Boxen waren schnell gemistet, da es nie sonderlich viel zu misten gab. Als wir mit dem Misten auch fertig waren, begannen wir auch schon mit den ersten Wänden. Diese wurden vorerst abgewaschen, damit wir nicht den ganzen Dreck einfach nur anstrichen. Elena blickte mir einen verdutzten Gesicht auf ihre Uhr und sah mich an. ,,Wir sollten mit dem Kochen beginnen.'',murmelte sie, ich blickte auf meine Uhr und nickte. ,,Fang du schon an, ich werde den Rest fertig machen, dann können die Wände so lange trocknen.'',erklärte ich und sie stimmte mir zu, ehe sie dann auch schon in das Haus lief.

      ____________________________________
      Das Essen war wunderbar und nun waren wir alle gestärkt um unsere arbeiten weiter auszuführen. Mercy war nun erst einmal fertig mit den Pferden und half uns nun beim Streichen der Boxenwände. Die hintere Steinwand strichen wir nämlich wieder schön weiß, ebenso sollten die eisernen Pfosten zwischen jeder Box noch gestrichen werden, sowie die Gitterstäbe. Damit das Gestüt auch im neuen Glanz erstrahlen konnte.
      [Fortsetzung folgt]

      26.10.2017
      Hilfe für Joyce
      Bericht für: Winter’s End, Amaretto, Hannelore, Calacirya, Walking to the Moonlight, Grey Love, Roxy, Hermelin Jaela, Winter Cloud, CH’s De la Luna, Augenblick, Golden Gate, Wolkentraum, Arikado, Hope in Despair, Geoffrey’s Brother, Sharon IV, Time to go, Darling, A Brave Heart’s Freedom, King of Night, Battle Scars, Götterdämmerung, Hermann, Wild Reflex, Massacre Boy, Neskur, Calero, Klein aber Oho, Staccato, Velvedere, Saevitia, Karl, Pancake Killer, Tomenko, Soulmate’s Death, Rando, HGT’s Be my Sunshine, Bajau, Torte, Gino, Quintessa, Krisu, Ramazotti Amaro, Millenium’s Pride, Alice Cullen, Lotte Buff, Golden Wonder, Epona, Millenium GC, Royal Rubina, Shiny Starlight, Gameover, Irritable, Muemmi, Linara, Veronica, Mistery, Dark Sweet Temptation, Ramires, Hero of Heaven, Karthago, Kaltenbach’s Ostwind, Burnin’ Awake And Lifeless, Starmen, Antaris, For Pleasure, Admiral’s Wings, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Get a Movie, The Invincible, Belstaff, Clouds Angel, Scottland Yard, Café Latte


      Heute wollte ich Joyce ein bisschen unter die Arme greifen und so brachte ich als erstes alle Pferde von ihr nach draußen auf die Weiden und machte dann mit Hilfe der anderen die Boxen sauber. Unsere Zeit war leider auch ein bisschen beschränkt, da wir noch meine Pferde versorgen mussten und so musste auch das Heu verteilen schnell gehen. Simon und Linus füllten die Tröge auf und ich fegte die Ställe noch zu Ende. Die Zeit war wirklich ratzfatz vergangen und so mussten wir nun auch schon weitermachen und die Boxen meiner Pferde ausmisten und ihre Tröge füllen. Zudem machten wir das Heu für alle Pferde. Ich holte mir danach Epona rein und putzte sie ein bisschen. Danach sattelte und trenste ich sie. In der Halle ritt ich die Stute warm und klopfte ihr den Hals. Nachdem ich damit fertig war, ging ich ein paar A-Dressur Aufgaben mit der Stute durch und ritt sie danach wieder ab. Als es dunkel wurde holten wir gemeinsam wieder alle Pferde rein und versorgten sie ein letztes Mal.

      Dressur A - L

      Januar 2018, by Veija
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      Heute hatte ich mich auf den Weg zu Sevannie gemacht, um ihren Tinkerhengst in der Dressur zu trainieren. Genauer gesagt in Dressur von der Klasse A zur Klasse L. Für heute hatte ich mir vorgenommen die Lektionen der Klasse A nochmal abzufragen und zu verfestigen, ehe ich die nächsten Tage mit den L Lektionen weitermachen wollte. So kam ich auf dem Hof an und ging mich Sevannie zunächst vorstellen, ehe sie mir den Hengst zeigte und ich mich ein wenig mit ihm bekannt machte. Dann holte ich ihn aus der Box und brachte ihn zum Putzplatz, wo mir seine Besitzerin wieder alles zeigte. Nach einer Weile war ich dann fertig mit putzen und konnte ihn satteln, ehe ich in die Halle ging. Dort zog ich meinen Helm auf, gurtete nach und setzte mich in den Sattel. Zunächst ritt ich ihn am langen Zügel ein wenig kreuz und quer durch die Halle. Dann nahm ich die Zügel auf und versuchte die verschiedenen Tempiwechsel in den Gangarten. Da Sevannie mir jedoch gesagt hatte, dass er sich schnell langweilte, baute ich zwischendurch immer wieder verschiedene Hufschlagfiguren wie zum Beispiel Schlangenlinien oder Zirkel sowie Kehrtwendungen ein. Auch ritt ich sehr viele Übergänge oder hielt ihn an und richtete ihn rückwärts, damit er lernte, auf meine Kommandos zu hören. Das schien er alles nur zu gut zu kennen, so dass ich es für heute dabei beließ. Ich brachte ihn wieder in den Stall, sattelte ihn ab und schaute mir den Rest des Hofes an.
      In den nächsten Tagen startete ich unser Training immer gleich, wobei ich immer wieder ein paar neue Übungen hinzu holte. So kamen am zweiten Tag neben den vorherigen Tempiwechseln in den Gangarten noch der versammelte Trab und der versammelte Galopp hinzu. Auch versuchten wir uns am Außengalopp und dem Außengalopp auf dem Zirkel. Am nächsten Tag waren es Kehrtwendungen und einfache Galoppwechsel. Natürlich wiederholten wir immer wieder das geübte vom Vortag, damit sich dies festigte.
      Zum Schluss bat ich Sevannie dann, sich einmal auf ihr Pferd zu setzen und ich gab ihr von außen noch ein paar Tipps, wie sie ihn besser stellen konnte, damit er im Außengalopp ansprang. Dann verabschiedete ich mich von ihr und fuhr wieder nach Hause.

      24.04.2018
      Die Reise von Deutschland nach Russland
      Bericht für Augenblick, Time to go, Daling, A Brave Heart’s Freedom, Sharon IV, King of Night, Inspiration, Louis, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Shades of Grey, Vermillion, Boston, Paintball Gun, Xanti, Didga, Pennyroyal, Pandora II, Roses are red, Ramazotti Amaro, Hannelore, Calacirya, Walking to the Moonlight, Hermelin Jaela, Götterdämmerung, Pancake Killer, Geoffrey’s Brother, Hermann, Lotte Buff, Alice Cullen, Royal Rubina, Icaria, Bajau, Quintessa, Millenium’s Pride, Dark Sweet Temptation, Hero of Heaven, Burnin‘ Awake and Lifeless, Antaris, Get a Movie

      Es war alles vorbereitet. Sowohl in Deutschland, von wo unsere neuen Pferde kommen sollten, als auch hier in Russland. Die Pferde würden heute in die Hänger verladen werden und dann zu uns gefahren werden. Die Entscheidung die Pferde mit dem Hänger und nicht dem Flugzeug zu uns kommen zu lassen war eine einfache finanzielle Überlegung gewesen. Bei zirka 40 Pferden wäre das einfach viel zu teuer gewesen. So hatten wir einem Unternehmen den Auftrag über zwei LKW’s gegeben. Der eine Hänger würde die Stuten und Fohlen transportieren und der zweite die Hengste. Nachdem wir nicht vor Ort sein konnten beim Verladen hatten wir nachdringlich nach Fotos gefragt und dies wurde auch erfüllt. Auch das Unternehmen hatte sich bereit erklärt uns regelmäßig mit Fotos zu versorgen. Schließlich würde der Transport ja auch ein paar Tage dauern. Es handelte sich immerhin um rund 2.000 Kilometer. Die Fahrt war für alle Pferde sehr anstrengend und somit war uns bereits klar, dass sie die Tage danach komplett auf den Koppeln verbringen durften. Wir waren schon sichtlich nervös, denn schließlich war der Kauf von 44 Pferden auch nicht einfach ein Pappenstiel und wenn etwas passierte, dann konnte es ganz schnell sehr teuer werden. Uns war die Gestütsauflösung ganz gelegen gekommen, denn so konnten wir relativ schnell unsere Zucht aufbauen.

      Nach mehreren Tagen kamen dann auch endlich unsere Pferde an. Die Briefe für jedes Pferd hatten die Fahrer dabei und wir unterschrieben nachdem wir jedes Pferd angeschaut hatten, dass alles in Ordnung war. Die Stuten kamen alle gemeinsam auf eine große Weide mit den Fohlen. Die Hengste teilten wir vorab in die Gruppen ein, in welchen sie auch auf dem vorherigen Hof gestanden waren. Gemeinsam verträumten wir noch das Zubehör und verstauten dann die Briefe und alles weitere der Pferde. Dies nahm einiges in Zeit in Anspruch und so wollten wir heute nur nochmal kurz schauen, ob soweit alle gut angekommen waren. Bis auf kleine Kratzer hier und da, war aber bei allen Pferden alles in bester Ordnung. Die nächsten Tag würden alles weitere mit sich bringen und ihnen noch zur Ruhephase dienen.
    • Sevannie
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      Sevannie - 21. Oktober 2018
      Bericht für:
      Paintball Gun, Vermillion, Shades of Grey, Boston, Xanti, Didga, Louis, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Ramazotti Amaro, Inspiration, Sharon IV, King of Night, Time to go Darling, A Breave Heart's Freedom, Augenblick, Golden Quabri, Pennyroyal, Rosewood, Pandora II, Roses are red, Quintessa, Hannelore, Calacirya, Hermelin Jaela, Waling to the Moonlight, Götterdämmerung, Hermann, Geoffrey's Brother, Pancake Killer, Lotte Buff, Alice Cullen, Royal Rubina, Icaria, Dark sweet Temptation, Hero of Heaven, Burnin' Awake and Lifeless, Antaris, Get a Movie, Bajau, Millenium's Pride

      Heute war ich wieder unterwegs für mich und meine Freundin Friese. Es war noch recht früh am Morgen, also begann ich damit alle Pferde von dem Gestüt Newa zu füttern. Jeder bekam seine eigene Portion, welche extra für das Pferd berechnet wurde. Hier war der Hof sehr individuell gestaltet. Kein Pferd kam zu kurz und jedes der Pferde bekam seinen eigenen Trainings- und Futterplan. Nachdem alle Pferde fertig gefressen hatten brachte ich sie nach und nach auf die vorhergesehenen Weide. Schmunzelnd schaute ich mir das Schauspiel an, wie die Hengste ihre kleinen Machtkämpfe austrugen und dann sich doch lieber dem Gras mit frischem Tau widmeten. Ich grinste und machte mich in den leeren Stall zurück, ehe ich anfing die Boxen zu misten. Hierbei hatte ich Unterstützung von einigen Stallhelfern. Gegen Mittag waren wir auch schon fertig. Ich bereite die Boxen mit ihren Portion Heu für heute Abend vor.

      Gegen Abend brachte ich zusammen mit den Stallhelfern die Pferde wieder herein und wir fütterten ihre abendliche Portion. Die Pferde wurde von uns allesamt über den Tag bewegt, die einen weniger intensiv die anderen mehr. Manche kamen nur in die Führanlage andere wurden geritten oder longiert.
    • Friese
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      Friese - 21.April 2019
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      Paintball Gun, Vermillion, Shades of Grey, Boston, Xanti, Didga, Louis, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Ramazotti Amaro, Inspiration, Sharon IV, King of Night, Time to go Darling, A Breave Heart's Freedom, Augenblick, Golden Quabri, Pennyroyal, Rosewood, Pandora II, Roses are red, Quintessa, Hannelore, Calacirya, Hermelin Jaela, Waling to the Moonlight, Götterdämmerung, Hermann, Geoffrey's Brother, Pancake Killer, Lotte Buff, Alice Cullen, Royal Rubina, Icaria, Dark sweet Temptation, Hero of Heaven, Burnin' Awake and Lifeless, Antaris, Get a Movie, Bajau, Millenium's Pride

      Heute ging es für mich wieder in den Stall zu unseren Pferden. Wie jeden Tag mussten diese gemistet und gefüttert werden. Doch davor wurden erstmal alle auf die Koppel gebracht. Bei dieser Anzahl an Pferden würde das alleine zu lange dauern und so war ich wirklich froh, dass wir eigentlich immer zu zweit waren. Nachdem alle draußen waren machten wir uns gemeinsam an das ausmisten und neueinstreuen der Boxen. Danach wurden noch alle Heunetzte gestopft und in den Boxen platziert. Ich prüfte noch alle Tränken und füllte bei jedem Pferd das entsprechende Futter auf. Leider war heute zeitlich auch mal wieder kein Training drinnen, da wir wieder viel zu organisieren hatten. Dementsprechend hieß es nun für uns ab vor die Computer und planen. Unsere Pferde durften den ganzen Tag auf den Koppel ihre Ruhe genießen. Erst als es abends wieder dunkel wurde mussten alle wieder rein.
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  • Album:
    ~ Gnadenweide ~
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    Sevannie
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    26 Aug. 2018
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