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Kyvy

Fyren, Quarter Pony

Von dem UnbekanntAus der UnbekanntGeschlecht HengstAlter 6 MonateGeburtsort DeutschlandRasse Quarter PonyStockmaß Im WachstumFellfarbe Bay TobianoKopfabzeichen Breite BlesseBeinabzeichen 3x StiefelExterieur Fyren hat einen wohlgeformten Kopf mit breiter Stirn, kleinen Ohren und ausgeprägten Kiefer. Sein Kopf setzt in einem ungefähren 45-Grad-Winkel an seinem langen Hals an und somit entspricht er auch dem Rassestandart. Seine Hinterhand ist sehr muskulös bis hinunter zum breiten und geraden Sprunggelenk. Seine Hinterbeine sind innen und außen muskulös, die Schultern schräg und sein Widerrist ist ausgeprägt, seine breite Brust besitzt viel Gurtentiefe. Gut bemuskelte Vorderbeine gehen sanft in die Schultern über, sein Röhrbein ist kurz.Interieur Fyren hat ein ruhiges und ausgeglichenes Wesen. Er ist aufmerksam und intelligent, lernt gerne mehr dazu und ist bei der Arbeit immer mit viel Feuer unterm Hintern dabei. Auf der Weide grast er meist genüsslich, neue Dinge geht er mit Vorsicht an, fasst aber schnell Vertrauen. Dennoch braucht er eine Bezugsperson, die ihm über sein ganzes Leben begleitet.Beschreibung Fyren wurde für den Western gezüchtet. Durch seine Ruhe und sein schnelles Vertrauen zeigt er jetzt schon viel Potential im Trail, wird aber durch seine leicht ungestüme Art auch gefallen am Pleasure finden. In der Dressur zeigt er nicht besonders viel Interesse, am Springen könnte er Gefallen finden.Eingeritten NeinSchmiedefromm NeinVerladefromm NeinReitstil WesternPotential Westernreiten (Trail, Pleasure) und SpringenWestern ESpringen EFahren EBesitzer KyvyErsteller EliiVKR EliiReitbeteiligung KeineZu verkaufen Unverkäuflich

Fyren, Quarter Pony
Kyvy, 12 Aug. 2013
    • Kyvy
      Ankunftsbericht Fyren
      Stöhnend hielt ich mir den Rücken, als ich ruckartig aufwachte. Ich lag auf dem Boden, die Bettdecke neben mir vom Bett gerissen. "Verdammter Mist ...", fluchte ich und stand mürrisch auf, warf einen Blick auf meinen Wecker und dann auf den Kalender, der an meiner blauen Wand hing. "12 ... Morgen hab ich Geburtstag ...", murmelte ich und schmunzelte. Fünfzehn würde ich werden, viel zu alt für mich. "So lange hab ichs schon hier ausgehalten.", grinste ich und schüttelte meine schlechte Laune ab, zog mich an, faltete die Bettdecke ordentlich und räumte mein Zimmer auf, was äußert selten geschah - außer an Tagen wie diesen, wo ich schlecht gelaunt aufwachte und dadurch gut gelaunt in den Tag startete. Ich ging gerade herunter, als die Tür von meiner Schwester aufgerissen wurde. "Guten Morgeeen!", säuselte ich und meine Schwester sah mich mit zusammengekniffenen Augen an. "Wieder vom Bett gefallen?", fragte sie und ich nickte grinsend. Sie seufzte und schlug die Tür vor mir zu. Ich hüpfte die Treppe hinunter und war recht erstaunt, dass ich trotz meinen extrem rutschigen Socken nicht hinunter fiel. Meine Mutter saß am Küchentisch und trank ihren Kaffee, mein Vater war schon seit Stunden auf der Arbeit. "Na, wie gehts so? Steht was interessantes in der Zeitung?", fragte ich und sah die gefaltete Zeitung auf den Tresen. "Nen paar Pferde-Anzeigen, Hunde-Anzeigen, Katzen-Anzeigen ...", sagte meine Mutter und lächelte mich an. "Aber keine Kaninchen?", fragte ich verzweifelt. Schon seit Tagen bettelte ich darum, Kaninchen zum Geburtstag zu kriegen, und seitdem sah meine Mutter täglich in die Zeitung, um zu sehen, ob jemand welche verkauft. "Nein, leider nicht. Aber dafür habe ich ein etwas verfrühtes Geschenk für dich.", sagte meine Mutter und ich horchte gespannt auf. "Hier. Zieh es direkt an.", sagte meine Mutter und schob mir ein Paket zu. Ich öffnete es mit der Schere und hob eine hellgrau karierte Reiterhose hinaus, sowie Reitstiefel und ein graues Hemd. "Okaay ...", sagte ich verwundert, befolgte aber dem Befehl meiner Mutter und zog mich im Bad um. Als ich die Klinke hinunter drückte, hörte ich plötzlich etwas wiehern. Ich riss meine Augen auf und wollte erst gar nicht die Türe öffnen, tat es dann aber zögerlich - und vor meinen Augen stand ein kleines Fohlen, braun gescheckt, und blickte mich fragend an. "Oh .. mein .. Gott ...", flüsterte ich und drehte mich langsam um. Meine Mutter stand im Türrahmen und grinste mich an. "Und weil es Pech bringt, verfrüht Herzlichen Glückwunsch zu sagen, erspare ich mir das mal.", sagte sie und ich grinste, Tränen flossen teilweise aus meinen Augen und ich raste auf meine Mutter zu, umarmte sie und das Fohlen sah uns neugierig an, stupste meine Beine an und zupfte an dem neuen T-Shirt herum. "Hör auf, das ist neu ...", sagte ich und stoß die Nase vom Fohlen spielerisch weg. "Wie heißt es?", fragte ich. "Fyren, ein kleines Hengstfohlen. Frisch vom Züchter, 6 Monate alt, reinrassiges Quarter Pony.", informierte mich meine Mutter und ich quietschte. "Aber wo stellen wir es unter?", fragte ich und meine Mutter hob die Augenbrauen. "In deinem Zimmer?", schlug sie ironisch vor und ich lachte. "Nein, jetzt ehrlich.", sagte ich und blickte sie an, während ich den Strick nahm, der auf den Tresen lag, und ihn an das Halfter des Fohlens knipste. "Im Stall um die Ecke, wo du mal Reitunterricht hattest. Reitstall Cartoé oder so.", sagte meine Mutter und ich nickte. Im Reitstall Cartoé hatte ich meine Anfänge im Reiten gemacht und es hatte dort immer Spaß gemacht, bis ich durch meinen Beinbruch nicht mehr aufs Pferd konnte. Jetzt hatte ich sogar ein eigenes! "Können wir gleich dort hin?", fragte ich und meine Mutter nickte. "Wir können ihn aber nicht verladen, er ist noch nicht an den Hänger gewöhnt.", sagte sie und ich schmunzelte. "Aber wir können den Waldweg nehmen, keine Sorge.", schlug sie vor und ich nickte. Mit einem Pferd - einem Fohlen! - auf dem Bürgersteig zu laufen war keine sonderlich gute Idee, obwohl unsere Straße recht unbefahren war. Trotzdem war es mir zu gefährlich und so nahm ich lieber den etwas längeren Waldweg. Ich führte Fyren aus unserem Haus hinaus und führte ihn kurz die Straße entlang, ehe ich in den Waldweg abbog. Hier wohnte ebenfalls meine beste Freundin, die ich schon seit der Grundschule kannte, und zufälligerweise kam sie gerade aus dem Haus, als wir an diesem vorbei liefen. "Kiwi?", fragte sie ungläubig und ich drehte mich grinsend zu ihr. "Ja?", sagte ich und legte den Kopf leicht schief. "Wem gehört das?", fragte sie und deutete auf Fyren. "Ööööh ...", sagte ich und sah mich spielerisch um. Meine Freundin, die wir alle liebevoll Banane nannten, eilte quiekend zu uns hinüber und streichelte das Fohlen. "Verfrühtes Geburtstagsgeschenk.", sagte ich und lächelte. "Freust du dich gar nicht?", sagte sie und drehte sich zu mir, während sie Fyrens Kopf knuddelte. "Ich hab sogar geheult.", sagte ich und Banane lachte. "Wo untergestellt?", fragte sie und stand auf. "Reitstall Cartoé.", antwortete ich und Banane nickte. "Kann ich mitkommen?", fragte sie und ich bejahte. "Natürlich, wieso nicht?" So setzten wir unseren Weg durch den Wald fort, bis wir am Reitstall ankamen, der an einer Landstraße lag. Ich führte Fyren die Einfahrt hoch und alle lächelten uns an. Wir waren hier sehr bekannt, da wir oft hier waren, auch wenn wir nicht mehr ritten. Sara, die Reitlehrerin, die uns immer unterrichtet hatte, kam gerade aus dem Stall mit ihrer Stute Vaena, als sie uns entdeckte. Sofort kam sie zu uns und sah Fyren an. "Heyho Kiwi!", begrüßte sie mich und ich lächelte sie an. "Wessen Fohlen ist das? Hab ich hier noch nie gesehen ...", sagte sie und strich Fyren leicht über den Kopf. "Meines, der neue Einsteller.", sagte ich stolz und Sara lächelte mich an. "Vaenas Fohlen ist jetzt auch bereit, andere kennen zu lernen. Perfektes Timing also - die beiden können gemeinsam aufwachsen! Wie alt ist er denn?", fragte sie. "Fyren, Hengstfohlen, 6 Monate alt, Brauner mit Tobianoscheckung.", stellte ich ihn vor und Sara kraulte seine Stirn. "Ein ganz schöner Prachtkerl. Ich muss mit Vaena jetzt trainieren gehen, noch einen schönen Tag mit Fyren!", sagte sie und führte die Stute in Richtung Dressurplatz. Ich verabschiedete mich ebenfalls und führte Fyren in den Stall. "Hey, bist du die neue Einstellerin?", fragte mich eine junge Frau und ich nickte. "Dort drüben, neben Vaenas Fohlen Vina, ist seine Box.", sagte sie und deutete auf eine freie Box. Ich bedankte mich bei ihr und führte Fyren zur frisch gemachten und sehr geräumigen Box, in den ich ihn herein stellte, dann entfernte ich sein Halfter und den Strick und hängte beide vor seine Box auf den Haken. Sofort beschnüffelten sich Vina und Fyren gründlich und Fyren begann, das Stutfohlen zu beknabbern. Vina und Vaena waren ebenfalls Quarter Pony, jedoch war Vaena ein bisschen groß geraten für ein Quarter Pony. Ich streichelte Fyren eine Weile, dann bekam er auch schon von dem Pfleger sein erstes Futter hier im Stall. Sofort widmete er sich dem Futtertrog und fraß genüsslich. Vorerst wollte ich ihn in Ruhe lassen und so kam ich erst wieder am Abend, um kurz zu kontrollieren, ob alles okay war - den restlichen Tag konnte er sich an die neue Box gewöhnen.
    • Jackie
      ​Verschoben am 14.02.2014
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Kyvy
    Datum:
    12 Aug. 2013
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