LeFay

Fuzzy Bear - Quarter Horse

[img]http://sundancer.cwsurf.de/joelle/fuzzy_bear/fuzzy_headline.png[/img] [b]Geschlecht: [/b]Hengst [b]Rasse: [/b]Quarter Horse [b]Fellfarbe: [/b]Grullo [b]Farbgenetik: [/b][color=#8b4513]Ee[/color] [color=#000000]aa[/color] [color=#663333]Dd[/color] [b]Geburtsdatum: [/b]07.04.2006 (6 Jahre alt) [color=#800000][b]Abstammung[/b][/color] Cut No Fuzz x Pocos Buena 100% Foundation QH Lines [color=#800000][b]Nachkommen[/b][/color] Bisher keine [color=#800000][b]Zuchtinformationen[/b][/color] [b]Gekört: [/b]nein [b]Im Deckeinsatz: [/b]Nein [b]Taxe: [/b]- [b]Maler: [/b]Splash [b]VKR: [/b]Splash [b][color=#800000]Charakter[/color][/b] Fuzzy ist ein Goldschatz - ruhig, aber arbeitsfreudig repräsentiert er stets seine Rasse aufs Vortrefflichste. Der Graufalbe ist dreijährig angeritten worden und lernt seitdem fleißig Neues in allen Westerndisziplinen dazu. Am besten schneidet er aber im Bereich Reining ab. Der Hengst ist auch im Gelände sehr easy zu handhaben, man muss sich aber vorher als Vertrauensperson "erwiesen" haben, damit er fleißig vorwärts geht und nicht hinter jedem Busch ein Gespenst vermutet. Generell stellt er sich manchmal etwas an, wenn es um Neues geht. Auch auf dem Reitplatz kann er ganz schön "spooky" sein, wenn es windig ist oder dämmert. Gerade diese schüchterne Seite macht ihn aber auch sehr liebenswert. [b][color=#800000]Interieur-Eigenschaften[/color][/b] [b]Temperament:[/b] [img]http://sundancer.cwsurf.de/joelle/sterne/2sterne.png[/img] [b]Sensibilität:[/b] [img]http://sundancer.cwsurf.de/joelle/sterne/2sterne.png[/img] [b]Eigenständigkeit: [/b][img]http://sundancer.cwsurf.de/joelle/sterne/4sterne.png[/img] [b]Coolness am Boden: [/b][img]http://sundancer.cwsurf.de/joelle/sterne/4sterne.png[/img] [b]Coolness im Sattel: [/b][img]http://sundancer.cwsurf.de/joelle/sterne/1stern.png[/img] [color=#800000][b]Eignung[/b][/color] [b]Dressur: [img]http://sundancer.cwsurf.de/joelle/sterne/0sterne.png[/img][/b] [b]Springen: [/b][img]http://sundancer.cwsurf.de/joelle/sterne/0sterne.png[/img] [b]Military: [/b][img]http://sundancer.cwsurf.de/joelle/sterne/0sterne.png[/img] [b]Galopprennen: [/b][img]http://sundancer.cwsurf.de/joelle/sterne/0sterne.png[/img] [b]Fahren: [/b][img]http://sundancer.cwsurf.de/joelle/sterne/0sterne.png[/img] [b]Distanz: [/b][img]http://sundancer.cwsurf.de/joelle/sterne/1stern.png[/img] [b]Western: [/b][img]http://sundancer.cwsurf.de/joelle/sterne/5sterne.png[/img] [b][color=#800000]Qualifikationen[/color][/b] [b]Dressur:[/b] E [b]Springen:[/b] E [b]Military:[/b] E [b]Galopprennen:[/b] E [b]Fahren:[/b] E [b]Distanz:[/b] E [b]Western:[/b] E [b][color=#800000]Schleifen[/color][/b] Bisher keine

Fuzzy Bear - Quarter Horse
LeFay, 14 Sep. 2012
    • LeFay
      Als ich Fuzzy das erste Mal auf einer Show sah, beeindruckte mich seine Erscheinung gar nicht. Der damals Zweijährige war ein fusseliger grauer Jungspund, kaum bemuskelt und noch sehr unausbalanciert.
      Er startete in der Reining-Futurityklasse eines ländlichen Turniers, und man sah im geradezu an, dass er für diese Aufgabe eigentlich noch nicht bereit war. Der Hengst schwankte bei jedem Wechsel und schien beim Stoppen fast über die eigenen Füße zu fallen. Dennoch, er gab alles, und für diesen riskanten Auftritt bekam sein Reiter viele Punkte. Dadurch blieb er mir im Gedächtnis, auch wenn ich ihn eher unter der Kategorie "potenzieller Amateur-Wallach" abspeicherte.

      Ein Jahr später, mit drei, sah ich Fuzzy wieder. Er hatte deutlich an Kraft gewonnen, war aber immer noch über alle Maße bemüht, es seinem Reiter recht zu machen. Es tat mir fast ein wenig im Herzen weh, wenn ich sah, wie er beim Abreiten rangenommen wurde und wie klein sein Reiter ihn hielt.
      Die beiden schnitten wieder sehr gut ab, und nach der Show erfuhr ich, dass der Graufalbe zu verkaufen war.
      Aus reiner Neugier trat ich nach seinem Auftritt zu ihm an den Hänger. Unter einer zotteligen, von der Sonne ausgebleichten Mähne lugten zwei warme braune Augen hervor, und ich konnte nicht anders, als noch ein bisschen näher zu kommen und ihm die weiche Nase zu kraulen.
      Immer noch mit der Hand in seinem Fell trat ich an seiner Seite entlang, musterte sein Exterieur. Mir fiel auf, dass er unter seiner ungeschorenen Jacke sehr muskolös war. Mit etwas gezieltem Training würde man sicher wesentlich mehr aus ihm machen können.
      Sein Reiter und der Besitzer unterbrachen meine Gedanken, als sie von hinten an mich herantraten und das übliche Verkaufsgespräch begannen.
      Während ich mit ihnen redete, beobachtete Fuzzy mich genau. Er hatte etwas freches, aber auch Unsicherheit in seinem Blick.
      Schon bevor ich seinen Preis erfuhr, wusste ich: Dieser kleine Herzensbrecher würde mit mir nach Hause fahren.
    • LeFay
      Heute hatte ich unerwartet zwei Stunden nach der Arbeit übrig und entschied mich, meinen geliebten Fuzzy etwas zu verwöhnen. Als ich den Stall betrat und ihn putzte, zeigte er sich sehr angetan von dieser Idee.

      Der Hengst war mittlerweile gut im Training und hatte sich toll auf mich eingestellt, nur eines mochte er immer noch gar nicht - das Gebiss. Egal ob Snaffle oder Bit, gebrochen oder nicht, Fuzzy kaute bei der Arbeit darauf herum wie ein Irrer und reagierte empfindlich auf jede Hilfe.

      Also hatte ich mich entschlossen, etwas Neues auszuprobieren: ein Bosal. Ich sattelte ihn wie gewohnt und Fuzzy schien verwundert zu sein, dass heute kein Metall auf sein Maul wartete, sondern nur eine Art Halfter mit einem dicken, hölzernen Nasenriemen.

      Als ich endlich im Sattel war, spürte ich sofort, dass das genau sein Ding war. Man musste damit zwar wesentlich impulshafter reiten als mit Gebiss, dafür entspannte sich mein Hengst aber auch viel schneller. Und er war sensibel genug auf der Nase, um mich trotzdem ernst zu nehmen.

      Ich ritt ihn etwa eine halbe Stunde, dann durfte Fuzzy wieder mit Decke auf die Weide.
    • Eddi
      Ich war schon ziemlich kaputt, als ich aus der Schule kam. Dennoch entschied ich mich dafür, dass ich nochmal bei Splash vorbeifahren und Fuzzy zu versorgen. Splash war momentan stark in ihre Arbeit eingespannt und so hatte sie kaum mehr Zeit.

      Beim Stall angekommen, begrüßte ich Fuzzy, der grasend auf der Weide stand. Als er mich sah, hob er den Kopf und kam auf mich zugetrottet, um sich direkt sein Leckerlie abzuholen. Während Fuzzy genüsslich seine Karotte mampfte, halfterte ich den Hengst auf und führte ihn von der Weide.

      Ich wollte Fuzzy nur ein wenig verwöhnen und da ihm immer noch Teile seines Winterfells anlasteten, gingen wir kurzerhand zum Waschplatz. Mir wurde die vollste Begeisterung des Hengstes zu Teil, als ich ihn anfing abzuduschen. Doch als er sich daran gewöhnt hatte, lief auch das problemlos ab. Ich schäumte Fuzzy gründlich ein, eh ich ihn wieder abduschte.

      Damit der Kleine noch ein wenig trocknen konnte, gingen wir noch eine kleine Runde im Gelände spazieren. Fuzzy schien die Aufmerksamkeit zu gefallen, welche ihm gewidmet wurde. Als wir wieder da waren, brachte ich Fuzzy frisch gewaschen auf seine Weide und gab ihm noch sein Abendheu.

      Ehe ich fuhr, schaute ich nochmal kurz zu Fuzzy. Dieser wälzte sich gerade äußerst genüsslich und zerstörte mein Tageswerk, doch ich konnte nur fröhlich grinsen und machte mich auf den Heimweg.
    • Eddi
      Nachdem ich mich kurz mit Splash kurzgeschlossen hatte, durfte ich mich nun öfter um Fuzzy Bear kümmern. Ich muss ehrlich sagen, dass ich davon begeistert war, denn so ein schickes Westernpferd bekam man schließlich nicht alle Tage zu sehen und so wollte ich meine Chance nutzen.

      Es war inzwischen Oktober und Fuzzy setzte schon wieder mächtig mit Winterfell an, aber scheren wollte ich ihn nicht, also würde das Trockenreiten eben etwas länger dauern. Denn heute wollte ich mich tatsächlich mal auf seinen Rücken schwingen.

      Wie immer stand der Hengst auf seiner Weide und graste friedlich. Als ich kam und pfiff, schoss sofort sein Kopf in die Höhe, er schien sich noch an mich zu erinnern. Nach einem kleinen Zögern kam er dann auch bereitwillig zu mir an den Zaun.

      Schnell hatte ich den Kerl geputzt und gesattelt. Anfangs hatte ich einige Probleme mit dem Bosal gehabt, denn so wirklich kannte ich mich damit nicht aus. Splash ritt ihn aber bevorzugt damit, weil der Hengst einfach Gebisse hasste.

      Unter dem Sattel lief er dann wieder traumhaft, obwohl er momentan nicht mehr so schön im Training gewesen war, doch das würden wir wieder ändern. Deshalb testete ich heute erst einmal nur aus, was der Gute alles konnte und gewöhnte mich an ihn.

      Nach dem Reiten führte ich ihn noch eine Weile auf dem Hof trocken, ehe ich mich an seine Box machte, diese flott ausmistete und das Futter bereitstellte, ehe der Hengst für die Nacht wieder seine Box beziehen durfte.
    • Eddi
      Heute stand mal wieder ein Besuch bei meinem geliebten Fuzzy Bear - hach, ich fand seinen Namen genial! - an. Direkt nach einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich auf den Weg zu Splash. Wie immer traf ich sie leider nicht an, aber ich konnte mir schon denken, dass sie wieder viel zu schuften hatte. So trat ich den Weg zur verschneiten Weide allein an.

      Fuzzy Bear stand unter einem der Bäume und ließ sich den Pelz durch die scheinende Sonne wärmen. Als er mich kommen sah, hob er den Kopf und brummelte neugierig. Ich rief ihn kurz und sofort kam er angelaufen, um sich sein Leckerli zu holen. Dabei halfterte ich ihn auch direkt auf und ging mit ihm zum Putzplatz.

      Bei Fuzzy Bear brauchte man zum Glück kaum etwas zu putzen, da er immer äußerst sauber war, so dass ich schon nach kurzer Zeit satteln konnte, denn heute wollte ich ausreiten. Bei dem herrlichen Wetter konnten wir einen schönen Schneeausritt machen und Fuzzy Bear schien die Bewegung sichtlich zu genießen, mir erging es nicht anders.

      Erst nach Eineinhalbstunden kamen wir wieder zu Hause an, wo ich Fuzzy Bear in aller Ruhe absattelte und wieder auf seine Weide brachte. Danach machte ich mich noch daran, seine Box gründlich auszumisten und wieder herzurichten. Zu guter Letzt brachte ich Fuzzy Bear noch seine Schale Müsli, ehe ich ihn auch schon wieder verließ.
    • Eddi
      "Bääääär!" rief ich laut über die gesamte Weide und brauchte nicht lange zu warten, bis der hübsche Quarter den Kopf hob und angetrabt kam. Immer noch war mir unklar, wie Splash es nur immer machte, solche einmaligen Pferde zu finden und ich war überglücklich, mich um ihn kümmern zu dürfen.

      "Na, mein Hübscher?" begrüßte ich ihn, halfterte den Hengst auf und reichte ihm die mitgebrachte Karotte, welche er genüsslich matzend auffutterte. Inzwischen hatte der Hengst sein gesamtes Winterfell verloren und glänzte in der Sonne wie ein Sportpferd.

      Gemeinsam liefen wir zum Stall, wo ich ihn anband und die Putzbox holte, um ihn dann gründlich zu putzen. Über das Frühjahr war auch seine Mähne noch einmal ordentlich gewachsen, so dass ich zu tun hatte, dort noch durchzukommen, doch letztendlich schaffte ich auch das gerade noch mit viel Mähnenspray und Geduld.

      Bei dem Wetter hatte man eigentlich Lust auf einen Ausritt, doch sowohl Fuzzy als auch ich mussten mal wieder ein wenig gefordert werden, also sattelte und trenste ich den Hengst und machte mich dann auf den Weg zum Reitplatz, wo ich einige Trailhindernisse aufbaute, zum Beispiel Pylonen, ein Stangen-L und weitere Stangenkombinationen.

      Erst einmal erwärmte ich Fuzzy in Ruhe und dehnte ihn gründlich, ehe wir mit der Arbeit begannen. Zuerst ein wenig gymnastische Arbeit, bei welcher ich an seinen Gangarten arbeitete, ehe wir in den Trail einstiegen. Fuzzy liebte diese Sparte des Westernsports sehr und war mit vollstem Herzen dabei.

      Nach einer Stunde drehten wir noch eine Schrittrunde durch das Gelände bei herrlichstem Wetter, ehe ich Fuzzy absattelte und ihm seine Schale Müsli mit Leinöl und einigen anderen Kleinigkeiten zum futtern hinstellte, denn jetzt im Sommer durften die Pferde 24 Stunden lang auf die Weide. Deshalb fiel für mich auch das Misten aus und als Fuzzy wieder auf der Weide stand, konnte ich nach Hause fuhren.
    • Eddi
      Seufzend schloss ich die Augen und lehnte mich an den großen Baum, welcher den Pferden stets den Schutz seiner Blätter angeboten hatte.
      Heute gab er mir Schutz und ich versuchte abzuschalten - den ganzen Alltag einfach mal zu vergessen.
      Momentan war es ein wenig stressig bei uns und so allmählich ging mir das doch gehörig auf die Nerven.

      Es würde nicht mehr lange dauern und ich würde bald in meine eigene Wohnung ziehen. Ein wenig mulmig war mir schon, aber das lag vor allem an der Einstellung von den anderen.
      "Und was mache ich mit dir?" murmelte ich und musterte die haselnussbraunen Augen, welche mich neugierig anstarrten.
      Bär hatte den Kopf gehoben, noch das Maul voller Gras, und marschierte auf mich zu, um nah vor mir stehen zu bleiben und mir einmal ins Gesicht zu blasen.
      "Hm, lecker." murmelte ich grinsend, als er sein Gras auf meinen Schoß fallen ließ und mich neugierig anstarrte. Ich erhob mich lächelnd, dankte ihm für seine Gastfreundschaft und knuddelte ihn kurz.
      "Besuchen werde ich dich auf jeden Fall und das so oft es geht." grinste ich. Fuzzy Bear war eines der Pferde, welches man nur selten im Leben traf und welches einen selbst grundlegend veränderte.

      "Genug der dem Geschwafel, wollen wir einen Ausritt machen?" meinte ich grinsend, sprang auf und lief zum Gatter der großen Weide, gefolgt von Fuzzy.
      Ich halfterte ihn auf und marschierte zum Putzplatz. Dort machte ich den hübschen Quarter ordentlich sauber und sattelte ihn auf.
      Bei dem schönen Wetter gingen wir eine lockere Runde ins Gelände, das konnte man sich schließlich auch einmal gönnen.
      Fuzzy schritt gemächlich daher und diesmal konnte ich wirklich abschalten, ohne mir ständig über alles Gedanken zu machen.
      Einzig und allein ein junger Hirsch, welcher unseren Weg kreuzte, ließ Fuzzy kurz erschrecken. Doch schnell sah er, dass der Hirsch gar nicht gefährlich war.
      Nach unserem Ritt gab es für Fuzzy seine Schale Müsli, welche er genüsslich in sich hineinmampfte.
      Danach ging es wieder auf die Weide und ich verabschiedete mich von dem hübschen Kerl.
    • Eddi
      Zwischen Uni und den letzten Weihnachtseinkäufen schaffte ich mir mal wieder etwas Zeit für meinen geliebten Bären. Es war schon ein Weilchen her, als ich das letzte Mal bei ihm gewesen war und das schlechte Gewissen hatte mich unentwegt verfolgt.
      Inzwischen hatte ich mich aber in der ersten eigenen Wohnung eingelebt und auch das Studium lief wunderbar. Mit einem Beutel Möhren beladen machte ich mich auf den Weg zu Fuzzy Bear.

      Als ich am Stall ankam, stand Bär dösend auf seiner Weide. Ich pfiff kurz und sofort schnellte sein Kopf in die Höhe und blickte aufmerksam in meine Richtung.
      "Du bist dick geworden.", war mein erster erstaunter Kommentar, als ich ihn von nahem sah und entschuldigte mich sofort. Bär schien das nicht zu stören, umso schneller verschlang er die mitgebrachten Möhren.
      Danach holte ich sein Halfter und zog es Bär über. Gemeinsam gingen wir in den Stall, wo ich Bär in der Stallgasse abstellte, um das Putzzeug zu holen.

      Inzwischen band ich Bär nicht mehr an, weil es sich nicht lohnte, er blieb sowieso dort stehen, wo man ihn abstellte. Er war eben eine Seele von Pferd. Genüsslich ließ er sich putzen und döste währenddessen weiter.
      Als ich dann fertig war, legte ich das Pad auf Bärs Rücken und danach hievte ich den schweren Westernsattel hinauf. Während ich mich abmühte, blieb Bär brav stehen und wartete, bis ich fertig war. Dann bekam er noch sein Bosal um und schon konnten wir losmachen.

      Wir gingen eine lockere Runde ins Gelände, so dass ich allen Stress vergessen konnte und einfach nur die Zeit mit Bär genoss. "Ab 2015 habe ich wieder mehr Zeit, dann können wir auch wieder mit dem Training beginnen!", meinte ich lächelnd und plante verträumt schon die ersten Turniere mit Bär.
    • Eddi
      "Du hast keine Lust, stimmt's?", meinte ich grinsend zu Fuzzy Bear. Der schüttelte nur den Kopf, und schloss wieder dösend die Augen. Es war Juni und wir hatten inzwischen gut und gerne mal 30°C. Leider musste trotzdem der Stall gemistet und die Weide abgeäppelt werden. Deshalb war ich heute auch extra schon früh um sieben hier aufgekreuzt, um die morgendliche Frische für mich zu nutzen.

      Als ich mit allem fertig war, brannte die Sonne unerbitterlich auf uns herab, aber ich hatte schon eine Idee, was wir machen konnten. Ich holte Bär in den kühlen Stall und putzte ihn dort gründlich, ehe ich ihm sein Bosal überzog. Ich selber schwang mich ausnahmsweise mal mit kurzen Hosen aufs Pferd, denn wir wollten baden gehen! Also ich, ob Bär darauf Lust hatte, wusste ich noch nicht.

      Eine Viertelstunde brauchten wir bis zu dem See und diese legten wir im gemächlichen Schritt hin, für alles anderes war es eindeutig zu warm. Anfangs war Bär dem Wasser gegenüber skeptisch, aber als er merkte, wie erfrischend das war, lief er fast wie von alleine hinein und begann fröhlich zu plantschen. So war zumindest ich schon nach ein paar Minuten pitschnass.

      Tatsächlich konnte ich Bär auch zum schwimmen bewegen, nur, dass ich dabei einen Absacker machte, aber zum Glück vom Pferd wieder eingesammelte wurde. Ich war ja gar nicht so die Wasserratte und erst recht nicht im tiefen Wasser, aber mit Bär klappte das eigentlich wirklich gut und so waren wir nach einer halben Stunde aufgefrischt und entspannt.
      Ich legte mich zum trocknen in die Sonne, während Bär zufrieden auf der Wiese graste, so ließ es sich doch leben!
    • Eddi
      Der Herbst hielt allmählich Einzug und dementsprechend war es Morgens und Abends inzwischen auch wesentlich kälter. So kreuzte ich heute auch dick eingepackt bei Fuzzy Bear auf. Der Hengst stand zufrieden auf seinem Paddock und brummelte mir entgegen. Er bekam langsam Winterfell und war jetzt schon wesentlich fluffiger als die letzten Male. Lächelnd begrüßte ich ihn und holte ihn dann aus der Box. Frühstück hatte es für ihn schon gegeben, dementsprechend konnte ich direkt mit der Arbeit beginnen.

      Fuzzy Bear putzte ich ordentlich und sattelte ihn dann. Inzwischen war ich es schon gewohnt, mit dem Bosal zu reiten und hatte mir auch einige Tipps angelesen, immerhin war es gar nicht so leicht, regelmäßig zwischen Gebiss und Gebisslos zu wechseln. Da Fuzzy Bear aber sehr gut mit dem Bosal zurecht kam, sah auch unsere heutige Reiteinheit ganz passabel aus. Ich war inzwischen ja am überlegen, ob wir Reitunterricht nehmen sollten oder zumindest ab und an einen Kurs besuchten, aber das war auch wieder mit viel Aufwand verbunden und gerade jetzt war da meine Lust nicht riesen groß.

      Stattdessen machten wir nach dem erfolgreichen Training noch einen kleinen Ritt ins Gelände. Fuzzy Bear schien das als Entspannung sichtlich gut zu gefallen und er lief locker am langen Zügel daher. Wir konnten das herrliche Herbstwetter und den Sonnenschein genießen und so hatte auch der Hengst genügend Bewegung erhalten. Denn wieder am Stall versorgte ich ihn ausgiebig und nachdem ich ihn trocken gerubbelt hatte, durfte Fuzzy Bear auch schon auf seine Weide.

      Diese hatte ich gestern Abend noch abgemistet, dementsprechend musste ich heute nur den Wassertrog und den Unterstand kontrollieren. Dann kümmerte ich mich um Fuzzy Bears Ausrüstung. Diese wurde heute mal ordentlich geputzt und die Sattelkammer konnte auch einen Herbstputz vertragen. Abschließend war nur noch die Box des Hengstes an der Reihe. Das hieß also Ausmisten, frisch einstreuen, Heunetz auffüllen und Tränke und Trog schrubben. Dann erstrahlte alles wieder in neuem Glanz und ich konnte mich zufrieden auf den Heimweg machen.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    LeFay
    Datum:
    14 Sep. 2012
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  • [​IMG]
    Geschlecht: Hengst
    Rasse: Quarter Horse
    Fellfarbe: Grullo
    Farbgenetik: Ee aa Dd
    Geburtsdatum: 07.04.2006 (6 Jahre alt)

    Abstammung

    Cut No Fuzz x Pocos Buena
    100% Foundation QH Lines

    Nachkommen

    Bisher keine

    Zuchtinformationen

    Gekört: nein
    Im Deckeinsatz: Nein
    Taxe: -

    Maler:
    Splash
    VKR: Splash

    Charakter

    Fuzzy ist ein Goldschatz - ruhig, aber arbeitsfreudig repräsentiert er stets seine Rasse aufs Vortrefflichste. Der Graufalbe ist dreijährig angeritten worden und lernt seitdem fleißig Neues in allen Westerndisziplinen dazu. Am besten schneidet er aber im Bereich Reining ab. Der Hengst ist auch im Gelände sehr easy zu handhaben, man muss sich aber vorher als Vertrauensperson "erwiesen" haben, damit er fleißig vorwärts geht und nicht hinter jedem Busch ein Gespenst vermutet. Generell stellt er sich manchmal etwas an, wenn es um Neues geht. Auch auf dem Reitplatz kann er ganz schön "spooky" sein, wenn es windig ist oder dämmert. Gerade diese schüchterne Seite macht ihn aber auch sehr liebenswert.

    Interieur-Eigenschaften

    Temperament: [​IMG]
    Sensibilität: [​IMG]
    Eigenständigkeit: [​IMG]
    Coolness am Boden: [​IMG]
    Coolness im Sattel: [​IMG]

    Eignung

    Dressur: [​IMG]
    Springen: [​IMG]
    Military: [​IMG]
    Galopprennen: [​IMG]
    Fahren: [​IMG]
    Distanz: [​IMG]
    Western: [​IMG]

    Qualifikationen

    Dressur: E
    Springen: E
    Military: E
    Galopprennen: E
    Fahren: E
    Distanz: E
    Western: E

    Schleifen

    Bisher keine