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Mohikanerin

Friedensstifter

Standardbred | Stute - Ungefahren | Ungeritten

Friedensstifter
Mohikanerin, 28 Jan. 2020
Zion, Eddi, Bracelet und 5 anderen gefällt das.
    • Mohikanerin
      Trabertag | 02. April 2020
      Wunderkind | Vintage | Outer Space | Alfred’s Nobelpreis | Lu’lu’a
      Schneesturm | Friedensstifter | Bree | Nachtschatten | Lotti Boulevard


      Seit einigen Tagen bin ich nun auf dem Atomics Valley und habe mich langsam schon eingelebt. Heute bin ich allein für die Versorgung der Traber eingeteilt und stehe deswegen schon ziemlich früh auf. Hedda schläft noch und das ist auch gut so. Leise versuche ich mir einen Kaffee zu machen und ein leichtes Frühstück zu mir zu nehmen. Es gibt Jogurt mit Müsli und einigen Früchten aus dem Tiefkühler.
      Gestärkt beginne ich den Arbeitstag. Anfangen werde ich bei den Hengsten. Wunder, Vini, Alfi, Nobel und Lu’lu’a bekommen als erstes die Decken ab, die sie Nachts noch tragen, weil es ziemlich windig und kalt ist. Die Männer sind aber nicht wirklich so begeistert dann in die Box zu gehen, deswegen haben Tyrell und Vriska entschieden, dass sie eine Decke tragen. Danach sperre ich die Jungs erst mal aus, damit ich in Ruhe ihre 5 Boxen sauber machen kann. Besonders Wunder ist immer sehr interessiert daran, was man mit seinen Fäkalien macht und guckt die ganze Zeit gespannt über die Tür. Die Außentüren der Boxen sind zweigeteilt, damit die Pferde, sollten sie mal in der Box eingesperrt werden müssen, den Kopf nach draußen stecken können. In dem Fall dann natürlich auch rein zu mir, wie ich Arbeite. Für jede Box brauche ich ungefähr 20 Minuten und eine Tour zum Mistwagen. Die Hengste stehen auf Sägespänen vom örtlichen Sägewerk. Somit kann alles wiederverwendet werden. Unser Mist wird von der Industrie abgeholt und zu LPG Gas umgewandelt. Damit bekommen wir unseren Strom und Warmwasser. Also ein kleines Autarkes System wurde hier örtlich aufgebaut. Doch zurück zu den Pferden. Nun lasse ich die Boxen erstmal etwas lüften und fahre mit der Schubkarre die ziemlich matschigen Ausläufe der Hengste ab und die dort gelandeten Häufchen zu entfernen. Dann kann ich auf dem Stutenpaddock weiter machen. Dort fahre ich allerdings zusammen mit Vriska den kleinen Trecker. Ich fahre und sie sammelt die Haufen auf. In kürzester Zeit sind wir fertig. Die großen Paddocks verfügen über einen Gang, in dem wir laufen können, ohne den Paddock zu betreten. Dort sind Stangen, durch die die Pferde ihre Köpfe strecken und an das Heu kommen. Aus hygienischen Gründen ziehen wir zuvor unsere Schuhe aus und steigen in Latschen, die wir uns vorher aus dem Aufenthaltsraum geholt haben. Wir möchten ja auch, dass unser Essen sauber zubereitet wird. Zumal es ziemlich gefährlich ist, wenn Sand im Magen der Pferde landen. Am Ende des Ganges stehen Heuballen, die für den Anfang noch gekauft wurden, später wird selbst angebaut und geerntet. Wir versuchen auf dem Hof so viel selbst zu machen wie möglich, um unsere Vorschriften mit dem Zertifikat zu bekommen. Dafür muss der Hof mindestens ein Jahr auf Bio Richtlinien geführt werden, was auch jetzt am Anfang schon regelmäßig geprüft werden. Natürlich ziehen wir dann andere feste Schuhe an und keine Schlappen, weil das nicht der Arbeitsschutzrichtlinie entspricht. Auch die Stuten haben nun Futter bekommen und die Boxen der Hengste habe ich wieder mit Späne aufgefüllt. Die Portion Heu haben sie zum Frühstück auch bekommen, sowie die Schaufel Kraftfutter, die sie im Moment noch genießen können.
      Um 10:30 Uhr treffen wir uns zum täglichen Frühstück und auch Hedda ist nun aufgestanden und gemütlich essen wir die frischgebackenen Brötchen, die uns der Bäcker aus dem nächsten Ort täglich liefert. Ein angenehmes Leben ist es auf dem Hof, auch wenn noch alles neu für mich ist und alles sehr familiär wirkt. Viel spreche ich mit den Leuten nicht, da es mir noch sehr unangenehm ist, aber das legt sich hoffentlich in nächster Zeit.
      Gut gestärkt beginnt nun die nächste Runde. Einige von den Trabern laufen noch aktiv Rennen und müssen dementsprechend trainiert werden, besonders die Hengste laufen noch gut. Was besonders neu für mich ist, dass diese Traber keine Trabrennen laufen, sondern hauptsächlich Passrennen. Wirklich verbreitet ist das in Amerika, Kanada und Neuseeland. Hier in Schweden gewinnen diese allerdings auch immer mehr an Beliebtheit. Tyrell hat mir erzählt, dass aber einige von den Pferden auch ziemlich hohe Geschwindigkeiten im Trab erreichen, weswegen ich besonders aufmerksam sein muss.
      Als erstes nehme ich Wunderkind an den Sulky. Entspannt hole ich ihn aus seiner Box und putze ihn. Um es mir einfacher zu machen binde ich in beidseitig an um dann auch den Sulky anhängen zu können. Im Vergleich zu den Sportpferden sind die Pferde auf diesem Hof so viel entspannter und auch freundlicher. Hier haben die Pferde viel mehr Auslauf und bringen ihre Leistung nicht durch Zwang, sondern durch gezieltes Training. Was ich bisher weiß ist, dass bis auf Wunderkind auch alle Hengste geritten sind. Nur Lulu ist noch völlig roh, der wurde vor kurzem von der Fohlenweide geholt. Die Arbeit mit ihm wird erst mal Vriska starten, da sie mit dem Hengst erst mal vom Sattel aus trainieren möchte und er erst später an den Sulky soll. Ich finde beachtlich, wie sehr dieser Hof auf das Wohlbefinden der Pferde achtet. Mit Wunderkind fahre ich erst mal zur Trainingsbahn und mache dort ein leichtes Intervalltraining für den Anfang, danach kommt er noch für einige Minuten in den Aquatrainer.
      Als ich mit dem ersten Hengst fertig bin, hole ich Vintage und Alfi. Die beiden kommen in die Führanlage. Dann nehme ich mit Nobel zur Hand, auch mit ihm werde ich ein leichtes Intervalltraining für den Anfang machen. Dafür binde ich ihn wie Wunder doppelseitig an und putze ihn ausgiebig. Dann lege ich ihn den Gurt um und alles andere. Er bekommt kein Overhead um, weil er wohl genug Balance von selbst mitbringt. Das werde ich heute überprüfen. Mit etwas stress fahren wir vom Hof, da Nobel offenbar den Trecker nicht so gut findet mit dem Tyrell gerade die Heuballen rangiert. Nach einigen Metern habe ich den Fuchs wieder unter Kontrolle und fahre im Schritt ebenfalls zur Trainingsbahn. An den kleinen Büschen auf dem Weg sind schon Knospen und überall hört man Vögel. Die Ruhe auf dem Hof genieße ich sehr und freue mich jetzt schon auf die weitere Zusammenarbeit.
      Auf dem Trainingsbahn macht sich Nobel gut und zeigt auch schon im Intervalltraining viel Power. Die nächste Saison kann für ihn kommen. Vriska hat derweil schon Vintage und Alfi aus der Führanlage geholt und zurück gestellt auf die Paddock Box.
      “Und lief er gut?”, erkundigt sich Vriska freundlich. Ich nicke nur und steige vom Sulky.
      “Anfangs hat er ziemlich angezogen und wollte immer schneller als er sollte.”, erzähle ich ihr dann und mache nebenbei den Hengst wieder fertig für die Box.
      Der Tag vergeht schneller als ich dachte und nur noch mit Schnee und der Schwarzen schaffe ich ein Intervalltraining auf der Rennbahn. Vriska hat derweil Lotti und Bree in der Führanlage gehabt. Lu wurde von ihr das erste mal longiert und so geht der Tag zu ende. Gemeinsam setzen wir uns um 20 Uhr noch in den Aufenthaltsraum und reden darüber was heute gemacht wurde und was wir geschafft haben.


      © Mohikanerin (Folke) | 6923 Zeichen

    • Mohikanerin
      Midsommerfest | 17. Februar 2021
      Alfred’s Nobelpreis | Outer Space | Friedensstifter | Vintage | Wunderkind | Rainbeth | Schneesturm | Fly me to the Moon | Lotti Boulevard | Nachtschatten | Lu’lu’a
      Willa | Krít | Middle Ages | Bree | Þögn


      Folke
      Während Vriska sich ihre Zeit in Kanada vertreibt, geht das Leben am Hof in Schweden natürlich weiter. Da mein Chef aktuell keine genauen Anweisung bezüglich der Pferde gegeben hat, sondern wir anhand des Wetters agieren sollen. Wie jeder Morgen beginnt der Tag um 5:30 Uhr, Hedda schläft noch. Als erstes werden alle Pferde mit Heu versorgt. Bei den Stutenpaddocks schiebe ich einen neuen Ballen in den Gang und verteile es an den Stangen. Neugierige Blicke gucken mich an und beginnen am Futter zu knuspern. Im Hengststall hingegen kommt mir nervöses Gewiehre entgegen. Nobel macht Terror und scheint seinen Kumpel Alfi in die Schranken weist. Als ich dazu gehe, hört er auf.
      “Nochmal glück gehabt”, sage ich zu ihm und streiche über seine Stirn. Dann schiebe ich das Heu die Box und mache mit der Fütterung der anderen Pferde weiter.
      Als die Pferde sind, begebe ich mich zum Mitarbeiterraum und unterhalte mich mit den Anderen, wer was heute machen möchte.
      Ein Name auf der Pferdeliste fällt mir besonders auf - Friedensstifter. Die Gute steht seit fast einem Jahr bei uns und hatte nun genug Zeit sich einzugewöhnen. Sie kennt bereits das Gebiss und war schon etliche Male in der Führanlage, ab und an auch mal mit dem Sattel. Doch damit ist nun schluss. Noch sind 18 Grad Celsius, sodass wir auf den Reitplatz gehen können. Vorher muss ich sie allerdings erst einmal holen. Dafür suche ich in der Sattelkammer nach ihrem Halfter, was jedoch nicht die leichteste Aufgabe ist bei der Unordnung. Ich sollte mal aufräumen, murmle ich vor mich her und werde fündig. Tyrell hatte für den Scherz der Stute ein pinkes Halfter bestellt, dass noch immer aussieht wie neu, natürlich. Gelassen folgt mir die Stute an den Anbinder, der sich nicht weit vom Paddock befindet, dort putze ich sie entspannt und lege ihr den Longiergurt um, zur Hilfe hole ich das Kappzaum sowie die Doppellonge. Das wird heute etwas neues für sie. Als erstes befestige ich einen Teil der Doppellonge am mittleren Ring des Kappzaums und den anderen behalte ich in der Hand, um sie erst mal etwas warm laufen zu lassen. Fried haben wir über meinen alten Arbeitgeber übernommen, der in ihr nicht das Potential als Rennpferd gesehen. Doch wir sehen in der aufmerksamen Stute einen guten Freund, der vermutlich in der Dresser gute Chancen hat. Eigentlich wollte Vriska mit ihr arbeiten, jedoch erscheint das mir schwierig, wenn sie nicht da ist. Bei dem ersten Trab des heutigen Tages, merke ich, dass sie auf der linken Hand deutliche Probleme hat, unter zu treten.
      Nachdem ich durch einige Übungen sie elastischer machen konnte, scheint aber noch immer nicht alles gut zu sein. Das Training mit beiden Teilen der Doppellonge empfand sie am Anfang als komisch, hatte sich jedoch nach einigen Runden an die beiden Schnüre gewöhnt. Am Anbinder untersuche ich vorsichtig ihren Rücken und auch die Rippen, sowie die Muskulatur der Hinterhand. Ich bemerke, dass sie rechts an den Flanken eine Beule hat, die aber nicht neu sein zu scheint. Wenn ich Fried an der Stelle berühre, dreht sie sich hektisch beiseite. Es scheint ihr sogar weh zu tun, da könnte ich mich auch nicht richtig Biegen. Ich entscheide sie morgen nochmal genauer zu untersuchen. Sie bekommt noch etwas Schwarzhafer mit Vitamin E Zusatz.
      Ich gucke auf die Uhr, es ist mittlerweile schon 9 Uhr und langsam wird es wärmer, deswegen entscheide ich mich dazu, mir Hedda zu schnappen und einmal raus zu fahren, um die Zuchtstuten zu kontrollieren, bei der Bree, Willa, Krít und Middle Ages trächtig sind für 2021. Þögn hat leider nicht aufgenommen, dennoch wollte Bruce, dass sie hier bleibt und eventuell von Glymur nochmal gedeckt wird. Neugierig kommen die Stuten zum Zaun getrabt. “Na Mädls”, begrüße ich die Stuten und werfe einige Stückchen Möhren auf die Weide. Gespannt laufen alle zu einem und genießen die kleine Leckerei. Hedda klettern bereits auf die Weide und läuft zu den Ponys. Sie beginnt schon mit der Untersuchung an Willa, während ich mich erstmal mit Bree beschäftige, die Vorn etwas lahm erscheint. An der Sehne ist eine Schwellung, die durch einen Tritt gekommen sein wird. Vorsichtig taste ich ihre Fessel ab, bis auf die kleine Schwellung kann ich nicht sehen. Ich werde das beobachten. Bei den anderen Pferden erscheint alles gut zu sein, auch unsere neue Stute Middle Ages macht sich gut in der Gruppe.
      Den Tag über kann ich nicht viel machen, widme mich also der chaotischen Sattelkammer der Stute. Meine Schwester hilft mir dabei. Als erstes räumen wir alles geordnet vor die Kammer und Hedda putzt das Sattelzeug, während ich die Kammer ausfege und die Schrauben erneuere, die etwas locker in der Wand hängen. Tyrell und kommt zu uns, um etwas Wasser zu bringen.
      Am Abend entscheide ich mich dafür, Vintage in den Aquatrainer zu stellen. Alfi, Nobel und Wunder können sich etwas in der Führanlage auspowern. Die drei Hengste sind im Moment besonders energiegeladen, sodass wir nicht mit ihnen unter dem Sattel arbeiten können. Besonders Alfi, der sonst immer sehr lieb ist, verhält sich garstig, sobald er den Sattel sieht. Während die Hengste beschäftigt sind, Hedda auf Vintage im Aquqtrainer aufpasst, beginne ich die Stuten auf die Weide zu bringen. Ich hole Betti, Schnee und Fried als erstes, um sie auf die Weide zu bringen. Aktuell stehen die Stuten auf der Weide neben der Bugalows, so kann ich aus meinem Küchenfenster gucken und die Pferde beobachten. Nächste Wochen kommen sie auf die Weide daneben, weil an den ersten Stellen schon die Grasnarbe angegriffen ist. Im Trab rennen die Stuten los und scheinen sich ersichtlich zu freuen, dass sie auf der Weide sind. Der letzte Schwung ist Lotti, Nacht und Flyma, die bereits nervös auf und ab laufen am Zaun. Ich legen auch den Dreien ein Halfter um und laufe zur Weide. Immer wieder möchte Nachtschatten antraben und macht es mir nicht unbedingt leicht, alle entspannt raus zu bringen. Immer wieder bleibe ich mit ihr stehen, damit sie gebremst wird. Auf den letzten Metern ist sie gelassen und wie auch die anderen Pferde, traben sie erleichtert auf der Weide. Kurz gucke ich noch, ob es Spannungen gibt, was nicht der Fall ist.
      Also nehme ich die Hengste, die nun noch auf ihre Weiden können. Vintage steht schon auf seiner Weide, weil Hedda ihn dort bereits dort hingebracht hat. So nehme ich mir als nächstes Wunderkind, Nobel und Alfi, die seperat gestellt werden. Nun stehen auch die vier Hengste draußen.

      Fortsetzung folgt ...

      © Mohikanerin | 6440 Zeichen

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  • Album:
    LDS - Traber
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    Mohikanerin
    Datum:
    28 Jan. 2020
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  • Zuchtname: Friedensstifter
    Rufname: Fried

    Aus der: Unbekannt
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt
    Den: Unbekannt
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt
    ____________________________________

    Geschlecht: Stute
    Rasse: Standardbred
    Geburtsdatum: 1. Januar 2016
    Farbe: Classic Champagne Dun Splash
    Abzeichen: Kopf (breite Blesse), Vorderbeine, Hinten rechts
    Stockmaß: 157 cm

    Charakter:
    Friedensstifter ist eine sehr freundliche und aufgeschlossene Stute, die sich mit so gut wie jedem Pferd versteht.
    ____________________________________

    Gencode: Ee aa Dd nCh nSpl
    Zuchtzulassung: Nein
    Gesamtnote: -
    Nachkommen: -

    [Schleife]
    Prüfung
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    Dressur: E / L
    Springen: -
    Military: -
    Fahren: E / E
    Rennen: E / M
    Gangreiten: E / L
    Western: -
    Distanz: E / A

    Gänge: 5

    [​IMG]
    433. Distanzturnier (30.03.2020)
    435. Distanzturnier (13.04.2020)

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    Besitzer: Mohikanerin
    Zucht: Unbekannt, Neuseeland
    VKR: Mohikanerin
    Ersteller: Mohikanerin
    Punkte: 1
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