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Sosox3

Frieda | Freiberger

Körpunkte: 3 | Reitpferd - Ankunft

Frieda | Freiberger
Sosox3, 7 Dez. 2016
    • Sosox3
      1. Pflegebericht - Juni 2015
      Wilkommensbericht für Frieda und einfacher Pflegebericht für alle Pferde


      Aufgeregt ging ich aus dem Haus nachdem ich dort alles fertig hatte, denn heute würde ein neues Pferd ankommen. Die junge Freiberger Stute Frieda hatte ich von meiner Freundin Occulta Smith gekauft, sie war mir auf ihrer Homepage aufgefallen und ich hatte gefragt ob sie zufällig zu verkaufen war. Ich hatte Glück, wie war zu verkaufen, Occu und ich wurden uns schnell einig und wenige Tage später durfte ich Frieda in Empfang nehmen. Ein Transport Unternehmen brachte sie mir, ich hatte bereits alles vorbereitet und wartete ungeduldig auf den Transporter. Da das Unternehmen Verspätung hatte holte ich mir meine junge Stute Jeanie, ich putzte sie gründlich über und arbeitete sie dann etwas im Roundpen. Anschließend stellte ich sie auf die Wiese und ging dann mit etwas Litze, Torhaken und Stäben auf die Wiese und zäunte einen großen Paddock für Frieda und Jeanie ab, damit Frieda sich mit Jeanie anfreunden kann und wenn sie in die Herde kommt schon eine Freundin hat. Als das fertig war ging ich nach vorne und wartete auf den Transporter, vorher holte ich aber Jeanie noch ein mal und stellte sie auf den Sandpaddock am Stall damit, wenn Frieda kommt sie sich auf einem relativ neutralen Boden kennen lernen. Endlich kam das Unternehmen, ich half dem Fahrer beim Ausladen, unterschrieb die Papiere und nahm alles an mich. Dann brachte ich Frieda auf den Paddock zu Jeanie und ließ sie sich beschnüffeln. Nach einiger Zeit ließ ich sie alleine und kümmerte mich um meine anderen Pferde. Nun brachte ich meine Stuten nach einander auf die Wiese. Zuerst Lady Lu, Shakira, Baldintáta und Just like the Wind, danach Silfra, Wendy, Gaitano`s Little Girl und Hot Spot, anschließend Dafina, Mina, Drafna und RiverDance. Die nächsten waren: Trú, Páranyi, Tiva, Fina und Nienke. Als alle Stuten draußen waren stellte ich die Hengste auf ihre Koppel am anderen Ende des Hofes. Den Anfang machten: Giacomo Casanova, Big John, Give me everything tonight und Nandengo, ihnen folgten Stiffler, Vipke van de Zandhoeve, Kangee und Remi und die letzten waren L'ombre de la Mikasi, Burnin' Awake and Lifeless, Haru und Spirit of the Age. Danach machte ich kurz Pause und brachte dann Frieda und Jeanie in ihren Wiesenpaddock. Nun wartete ich auf meine Freundin, sie hatte mich gefragt ob wir wieder ein mal ausreiten können und ich hatte ihr zu gesagt, da sich kurz bevor Maren da war eine weitere Freundin ankündigte holte ich schnell noch meine Stute Tiva und stellte sie zusammen mit Gisela und Nökkvadis auf den Putzplatz. Als alle da waren putzten wir die drei, sattelten sie und schon ging es los, ich saß auf Gisela, da ich heute einen entspannten Ausritt machen wollte und nicht auf einem Pferd sitzen wollte auf das ich die ganze Zeit achten muss. Nachdem wir gut drei Stunden im Gelände waren kamen wir glücklich wieder am Hof an, wir sattelten ab und ritten ohne Sattel auf die Weide. Dort nahmen wir ihnen die Trense ab und ließen sie laufen, wir kontrollierten auf allen Wiesen noch das Wasser und stellten Frieda und Jeanie einen Bottich in den Paddock, da ich Frieda aber nicht die erste Nacht draußen lassen wollte holte ich sie und Jeanie rein und stellte sie zusammen in einen Laufstall damit sie sich bewegen können. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit würden auch sie über Nacht auf der Weide bleiben und nur dann auf den Hof kommen wenn sie gebraucht werden. Damit endete mein Arbeitstag und ich viel müde ins Bett.
      AliciaFarina
    • Sosox3
      1. Trainingsbericht - Juni 2015
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      S*-Dressur und A-Fahren | Catalina | 4313 Zeichen

      Lea und Yorick waren gerade weg, da konnte ich mich um Alicias Pferde kümmern. Die Freibergerin und die Norwegische Schönheit grasten auf der Weide. Alicia Grey stand an der Weide und schaute ihnen dabei zu. "Tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat." "Kein Problem, Sie haben den Fjordi gut trainiert.", sie winkte lächelnd ab und nach etwas Gerede fuhr sie ab. In drei Tagen würde sie Frieda und Mina abholen.
      Bei der S*-Dressur ging es nur um die Verfeinerung der Gänge und Figuren. Die 17jährige Stute wirkte etwas dominant, als ich sie vom Grün holte und putzte. Gesattelt, getrenst und los ging es. Bei den lauen 20 Grad blieben wir auf dem Platz. Sie wirkte doch etwas sehr drösig, als wir im Trab eine Volte gingen. Diesen Vorgang wiederholten wir zweimal, da sie das "Wiedereinfädeln" auf den Hufschlag nicht genau hinkriegte. Anschließend gab es einen Wechsel in den Galopp, ich wollte sehen, wie gut das Überstreichen klappte. Im Allgemeinen schien sie doch sehr talentiert zu sein und wollte unbedingt gut sein. Sie war auch wirklich gut, aber man merkte schnell, wie rasch sie ihr Interesse daran verlor. Also drückte ich im Takt meines Aufsitzens meine Fersen in ihren Bauch, achtete auf meine Haltung. Nach einem Zirkel und einem Galoppwechsel parierten wir kurzerhand durch. Traversalen waren an der Reihe. Über die nächsten zwei Tage wollte ich mehr testen, aber das wollte ich heute noch machen. Kaum, dass wir hinter A auf den zweiten und dritten Hufschlag abbogen, schlug die Stute einen Bahnwechsel an. Ich hingegen lenkte sie zurück, sodass man nur eine eckige Schlangenlinie erkennen konnte. Beim zweiten Versuch machte sie, wenn auch widerwillig mit, und bei den nächsten zwei sah es doch sehr ordentlich aus, wie sie ihre Hufe platzierte.

      Jetzt war Frieda dran. Die junge Freibergerin sollte eingefahren und gleichzeitig im Fahren gefördert werden. Heute ging es um das Angewöhnen. Die feine Dame sträubte sich bereits, mir zum Platz zu folgen, auf der ihr Gefährt stand und riss den Kopf hoch. "Komm jetzt!", rief ich genervt und haute ihr auf die Flanke. Die Stute brummelte und ließ sich dann auf die Kutsche hin führen. Etwas argwöhnisch beschnupperte sie das geölte Holz und Leder, bis sie dann vorgespannt wurde. Ich gab ihr zwischen dem Engerstellen einige Minuten, um sich daran zu gewöhnen, dann klopfte ich ihren Hals und führte sie – und damit auch die Kutsche – auf den Dressurplatz. Dort saß ich auf dem Bock, und schickte sie im Schritt und Trab über den Belag.

      Am nächsten Tag...

      ...hatte ich nach dem ich meine Pferde versorgt hatte sofort weiter mit Mina gemacht. Da es heute sehr frisch war und für den Abend ein kleiner Sturm vorhergesagt wurde, würde das heute entsprechend kurz ausfallen. Leider. Trotzdem wirkte die Stute taufrisch und nach einer kleinen Runde auf den Wiesen vor dem Grundstück war sie aufgewärmt. Mit Mina hatte ich heute nur die Gangwechsel weiter geübt und verfeinert; aber auch das Rückwärtsrichten wurde ausgetestet. Obwohl sie darauf keine Lust hatte – naja, welches Pferd hatte schon Lust auf etwas Unnatürliches?

      Auch Frieda wirkte unmüßig. Schon beinahe mürrisch nahm sie die Möhre entgegen, die ich ihr zwischen die Lippen schob. Als würde sie sagen Hrmpf ich will trotzdem nicht vor die Kutsche ging sie lustlos neben mir her. Beim Vorspannen wirkte sie gelassener als gestern und lief sogar energischer im Trab. Das Gewicht der kleinen Kutsche war wohl doch nicht mehr so schwer für sie. Sie zickte zwar etwas herum, wenn ich sie mit der Peitsche touchierte, aber ansonsten lief sie ganz gut.

      Zwei Tage später...

      Frieda trabte an der Kutsche, als hätte sie nie irgend etwas anderes gemacht. Da Alicias einziger Transporter kaputt war, holte ich sie vom Bahnhof ab und brachte sie mit den Pferden wieder dort hin. Mina wurde heute auch trainiert, es ging vor allem um die Ausführung der Figuren der L bis M Dressur. Alicia wirkte erfreut und überrascht, wie lieb ihre Stute vor der Kutsche ging und lobte mich dafür, als sie mir bei einer kleinen 'Kür' mit Mina zu schaute. Natürlich klappte es nicht genauso, wie ich geplant hatte, aber da die Besitzerin der beiden Stuten meinte, dass sie sowieso nicht so sehr auf die Genauigkeit achten wollte.

      Mina und Frieda wurden erfolgreich in der S* Dressur beziehungsweise im A-Fahren trainiert.
      Vhioti
    • Sosox3
      2. Trainingsbericht - Juli 2015
      Trainingsbericht Dressur E-A für Rudsmo Remi und Frieda


      Heute ging der Ausbildungswahnsinn weiter, meine Freiberger Stute Frieda und mein Norwegerhengst Rudsmo Remi sollten auf die A Dressur vorbereitet werden. Meine gut reitende Freundin Sarah übernahm Frieda, ich nahm Remi. Wir holten die beiden von ihren Weiden und banden sie an. Dann putzen wir sie und bandagierten sie, anschließend sattelten und trensen wir die beiden. Wir stellten die Bügel ein, machten die Sporen an unsere Stiefel und setzten die Helme auf. Dann gingen wir in die Halle und ritten die beiden warm.


      Nachdem wir sie warmgeritten hatten ritten wir alle Lektionen der E Dressur durcheinander, Mittelschritt, Arbeitstrab und Arbeitsgalopp. Halten aus dem Schritt und Trab, Leichttraben, aussitzen, Übergänge Schritt-Trab und Trab-Galopp. Dann noch Aufmarschieren, Zirkel, Mittelzirkel, Aus dem Zirkel wechseln und durch den Zirkel wechseln. Außerdem Ganze Bahn, Durch die Ganze Bahn wechseln, durch die halbe Bahn wechseln und durch die Länge der Bahn wechseln. Da alles das saß übten wir die Gangarten die in der A Dressur gefordert werden, Frieda zeigte schon fast einen Starken Trab so viel Freude hatte sie an dem Mitteltrab Freude. Remi zeigte einen guten Mitteltrab welcher aber noch deutlich ausbaufähiger war, am Mittelgalopp hatte Frieda ebenso viel Spaß wie schon im Trab, Remi fiel der Galopp deutlich leichter als der Trab und so beendeten wir das Training für heute, zum trocken reiten ritten wir eine kleine Runde um den Hof. Dann sattelten wir sie ab und brachten wir sie wieder auf die Weide.


      In den nächsten Tagen ritten wir bevor wir mit dem Training starteten eine Runde um den Hof, damit sie warm wurden. Anschließend trainierten wir die Lektionen der A Dressur. Das Halten aus Schritt und Trab, Übergänge Schritt-Trab, Trab-Galopp und Schritt-Galopp, außerdem das Zügel aus der Hand kauen lassen im Schritt und im Trab. Rückwärtsrichten, Viereck verkleinern und vergrößern, Überstreichen im Galopp und die Kehrtwendung auf der Vorhand gehört ebenso dazu. Die Hufschlagfiguren Zirkel, Mittelzirkel, Volte 10m im Trab, Aus dem Zirkel wechseln, Ganze Bahn, durch die Halbe und Ganze Bahn wechseln, durch die Länge der Bahn wechseln. Schlangenlinien durch die Bahn in drei und vier Bögen und die Einfache Schlangenlinie trainierten wir auch und feilten an den Schwierigkeiten die Remi und Frieda hatten. Als wir mit dem Training fertig waren ritten wir wieder eine Runde um den Pudding. Das Training wiederholten wir noch einige Wochen.


      Nach vier Wochen war es so weit, meine Dressurtrainerin kam und nahm uns und unseren Pferden die Prüfung ab. Sarah und ich ritten die Pferde warm und schon ritten wir eine A Dressur, meine Freundin Maren war diejenige die Vorlesen musste. Auf der rechten Hand bildeten wir im Mittelschritt eine Abteilung, Anfang rechts dreht, Links marschiert auf. Bei X hielten wir an und grüßten, Abteilung zum einem Rechts-brecht-Ab im Arbeitstempo Trab. Bei B ritten wir einen Mittel Zirkel, anschießend Ganze Bahn, bei K wechselten wir durch die Ganze Bahn, dabei ließen wir die Tritte verlängern und trabten leicht. Beim Wechselpunkt saßen wir aus, ab H parierten wir in den Mittelschritt durch, im Mittelschritt vergrößerten wir das Viereck, dann trabten wir wieder an und anschießend galoppierten einen Mittelzirkel. Danach parierten wir in den Trab durch und wechselten durch die Ganze Bahn, an der nächsten Langen Seite galoppierten wir an und verlängerten die Sprünge. Dann ging es weiter im Trab wir marschierten wieder auf und grüßten, danach verließen wir die Bahn am langen Zügel. Frieda und Remi sattelten wir ab und ließen sie nachdem wir sie abgewaschen hatten auf ihre Weiden.

      Meine Trainerin übergab uns unsere Urkunden und den Richterspruch, einige Dinge konnten wir noch verbessern aber es war für eine A Dressur in Ordnung und wir freuten uns, meine Pferde durften von nun an A Dressuren gehen.


      3929 Zeichen by AliciaFarina
    • Sosox3
      2. Pflegebericht - Oktober 2015
      Pflegebericht für alle meine Pferde



      Früh morgens stand ich auf, da ich heute zusammen mit meinen Mitarbeitern mich um alle meine Pferde kümmern möchte. Nachdem ich mich fertig gemacht habe gehe ich nach unten und gehe nachdem ich eine Kleinigkeit gegessen habe in den Stall. Im Stall angekommen war ich die erste, ich fing an die Pferde zu füttern, Heu bekommen sie jetzt nicht, denn wenn sie fertig sind kommen sie noch auf die Weide, aber das würde sich bald ändern, denn der Winter kommt unaufhaltlich.

      Als ich fertig gefüttert hatte kam auch schon Sarah, gemeinsam bereitete ich mit ihr das Futter für heute Abend vor, gegen halb acht kam Niklas mit Maren und Meike im Schlepptau, er hatte sie mitgenommen weil sie Ferien hatten und mir helfen wollten. Mit den Hengsten fing ich an, Meike bekam Vipke und John an die Hand, ich übernahm Remi, Mikasi und Haru. Niklas entschied sich für Mister, Schoki, Spirit und Kangee, Maren nahm Nandengo und Stiffer und Sarah nahm Giacomo und Give. Die Pferde die eine Decke brauchen bekamen eine leichte Regendichte Decke auf. Bei den Stuten das gleiche Spiel, diejenigen die empfindlich oder geschoren sind, bekamen eine Decke drauf bevor sie raus kamen. Dieses Mal durfte Maren den Anfang machen sie entschied sich für Lady Lou und Tata, Sarah nahm Dafina und Gisela, Niklas nahm Just, Silfra und Wendy, Meike übernahm Willow und Shakira. Ich nahm Mina, River, Girl und Spot. In der nächsten Runde nahm ich Drafna und Tru, Meike nahm Frieda, Niklas schnappte sich Nökk, Sarah nahm Nienke und Fina und Maren brachte Tiva auf die Weide.

      Nun machten wir uns an die Boxen und Paddocks und den Offenstall der Jung-und Altpferde. M 10 Uhr waren wir fertig mit dem Misten, nun streuten wir die Boxen und Offenställe neu ein und verteilten die Mittagsration Heu. Die Pferde durften bis 12 Uhr draußen bleiben, wir bereiteten in der Zwischenzeit zusammen das Mittagessen zusammen und ebenso das Nachmittagsprogramm vor. Während das Mittagessen vor sich hin kochte holten wir die Pferde rein. Dann aßen wir zu Mittag. Gegen halb zwei gingen wir raus und sprachen nach einmal durch was heute Nachmittag statt findet. Sarah bekam von mir eine Liste welche Pferde sie einsetzen darf, dies hängt nämlich davon ab ob ich selber anwesend bin und selber Unterricht oder Beritt mache. Ich nahm Maren und Meike mit, sie durften sich aus den verbliebenen Pferden welche aussuchen die sie heute im Unterricht und auf dem Ausritt reiten wollten. Meike entschied sich für den Ausritt für Shakira, und für Lady Lou in der Reitstunde da ich ihr gesagt hatte das es besser wäre nicht Vipke zu nehmen. Maren teilte ich für den Ausritt Willow zu, sie war zwar tragend, aber etwas Schwangerschaftsgymnastik schadet nicht. Für die Reitstunde durfte sie Haru nehmen. Ich nahm mir für den Ausritt Mina, da ich nichts riskieren möchte.

      Aber zuerst stand die Reitstunde auf dem Plan:

      Meike und Maren holten sich ihre Pferde und machten sie fertig, Lady Lou bekam von mir ein Paar Ausbinder, Haru ebenfalls aber die würden nur im Notfall zum Einsatz kommen. Nachdem die beiden gesattelt waren führten Maren und Meike die beiden auf den Reitplatz. Als die beiden ihre Pferde einige Runden warmgeführt hatten, half ich ihnen aufzusteigen. Ich ließ sie die beiden warmreiten, hin und wieder gab ich ihnen Aufgaben, nach 20 Minuten durften sie Anfangen am langen Zügel zu traben. Mit Hilfe von vielen Hand und Fuß wechseln wurden die beiden sichtlich locker. Maren tat es selbstständiger aber sie war ja auch älter und hatte mehr Reiterfahrung. Bei Meike schnallte ich die Ausbinder rein als es an die weiterführende Arbeit ging, denn Meike war noch nicht selbstständig dazu in der Lage Lou korrekt an den Zügel zu reiten. Lou merkte man es an wie schwer es ihr fiel korrekt zu gehen, aber das lag daran dass sie lange nicht geritten wurde da meine Jungpferde Routine brauchten. Als sie anfing zu schwitzen sollte Meike eine Schrittpause machen, ich schnallte ihr die Ausbinder raus und sie streckte sich nach unten. Nun widmete ich mich Maren, ich ließ sie Haru mit vielen Handwechseln beschäftigen und gab ihr Tipps wie sie ihn besser lockern kann. Jetzt durfte sie ihn antölten, sie meckerte dass er sehr unbequem war und ich sagte ihr wie sie seinen Tölt verbessern kann. Als wir beiden zufrieden waren hörten wir auf und sie ritten die Pferde trocken. Anschließend brachten sie sie zurück in den Stall.

      Nachdem wir sie weg gebracht hatten machten wir Pause bis Sarah Zeit hatte mit uns auszureiten.

      Gegen vier Uhr war es soweit Sarah hatte eine große Pause und ich holte mit Maren und Meike unsere Pferde, auch Sarahs damit wir schneller los können. Sarah ritt Gisela, wir putzten und sattelten in Rekordzeit, keine halbe Stunde später ritten wir los. In flottem Tempo ritten wir unsere lange Strecke, wir wollten das schöne Wetter ausnutzen. Als wir wieder am Stall angekommen waren sattelten wir sie ab und sie durften wieder in ihre Boxen. Sarah gab noch ein Paar weitere Stunden Unterricht und ich ruhte mich in meinem Haus aus. Abends half ich Sarah noch beim Füttern, Niklas und die Geschwister waren schon lange wieder gefahren.



      5144 Zeichen by AliciaFarina

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    • Sosox3
      3. Pflegebericht - März 2015
      Pflegebericht für alle meine Pferde

      Am frühen Vormittag ging ich in den Stall, meine Mitarbeiter hatten bereits alle Boxen gemistet und warteten nun auf mich damit wir besprechen konnten wer alles wann auf welche Weide kommt und welche Pferde gearbeitet werden müssen. Ich teilte die Stuten in zwei Weidegruppen auf die Hengste bildeten eine. Dann gab es noch Pferde die an der Longe gearbeitet werden sollten und welche die im Reitunterricht laufen sollten. Lady Lu, Shakira, Baldintáta, Silfra, Wendy, Gaitano's Little Girl, Trú und ebs Dafina kamen zusammen auf eine Weide. Auf die andere Weide kamen Willow Maiden, Mina, River's Drafna meine kürzlich gekörte Stute, RiverDance, Tiva, Fina und Gisela. An der Longe sollten Paranyi, Nökkvadís, Stiffler und Mikasi gearbeitet werden. Die Pferde die schon rutinierter an der Longe waren durften auch für den Longenunterricht genutzt werden. Giacomo Casanova, Give me everything tonight, Kangee, Rudsmo Remi, River's Haru, Dark Choc' O'Lena, Spirit of the Age und Vipke van de Zandhoeve kamen auf die Hengstweide. Im Reitunterricht sollten Nienke van de Flierthoeve, Frieda, Hot Spot, Just like the Wind, Big John, Nandengo und Mister Blockhead mitgehen. Ich übernahm Paranyi bei der Longenarbeit, die junge Reitpony Stute war erst vor kurzem eingeritten worden und daher wollte ich fürs erste nur mit ihr arbeiten bis sie sicherer ist und dann nach und nach meine Mitarbeiter mit ihr arbeiten lassen. Nachdem ich Paranyi aus ihrer Box geholt hatte band ich sie an und putzte sie über. Da sie noch nicht voll arbeitet war sie nicht geschoren und nur leicht eingedeckt. Ich rüstete sie mit einem Longiergurt, Ausbindern und einem Micklem Multibridle aus. Schließlich schnallte ich die Longe ein und schnappte mir meine lange Peitsche und ging in die Halle. Dort angekommen gurtete ich nach und longierte Para ohne Ausbinder zum aufwärmen heraus. Nachdem ich Para in allen Gangarten auf beiden Händen warm longiert und gelockert hatte schnallte ich ihr die Aubinder lang rein. Ich ließ sie flott vorwärts gehen und baute viele Übergänge ein damit sie an die Aubinder herantritt. Nach einer halben Stunde guter Arbeit schnallte ich ihr die Ausbinder aus und führte sie trocken. Dann zog ich sie aus und stellte sie ins Roundpen damit sie sich wälzen kann. Während sie sich wälzte brachte ich die Sachen weg und kam mit ihrem Halfter, einer Magic Brush und ihrer Decke wieder, schnell putzte ich sie über und legte ihr die Decke auf. Anschließend durfte sie zu der zweiten Stutengruppe auf die Weide.
      Am Nachmittag half ich Sarah beim Unterricht geben und holte im Anschluss die Pferde mit Niklas, Maren und Meike rein. Als alle wieder drin waren und die Reitstundenpferde fertig waren fütterten wir sie und verbrachten den Abend zusammen vor dem Kamin in meinem Wohnzimmer.

      2819 Zeichen by AliciaFarina
    • Sosox3
      4. Pflegebericht - August 2016
      06.08.16
      Pflegebericht für alle meine Pferde

      „Mina und Remi bleiben zusammen im Offenstall, ich hoffe dass das langsam Früchte trägt. Nächste Woche kommt die Tierärztin und macht eine Trächtigkeitsuntersuchung. Die Beiden bekommen morgens, mittags und abends je einen Heusack und ihr übliches Futter. Über Nacht sollen sie auf die Weide hinterm Haus, damit ich sie im Blick habe. Die Stutenherden aus den Aktivställen kommen am Morgen auf die anliegenden Weiden, vorher bitte die Decken bei den empfindlicheren Pferden kontrollieren und gegebenenfalls am Schwarzen Brett anschreiben. Dann kümmer ich mich da drum. Die Hengste kommen in zwei Gruppen auf die Wiese. Giacomo, John, Schoki, Nandengo und Give kommen zusammen auf eine und Kangee, Mikasi, Haru, Lumi, Hrafn und Nils kommen auch zusammen auf eine Weide.“, nach meiner Ansage klärten wir noch Kleinigkeiten und welche Unterrichtseinheiten oder Trainingseinheiten heute stattfinden würden. Anschließend gingen wir mit dem Stalldienst an. Den Stuten im Aktivstall öffneten wir die Tore zu den Weiden, damit sie sich frei bewegen konnten. Die Boxenpferde fütterten wir und fingen an mit dem säubern der Boxen.
      Nachdem alle Boxen fertig waren ging es an die Aktivställe, ich widmete mich dem Offenstall von Mina und Remi, die beiden standen noch auf der Weide dementsprechend war der Paddock ziemlich sauber. Die wenigen Äppel sammelte ich schnell ein und hängte ihnen die in der kleinen Futterkammer gelagerten Heusäcke rein. Ich rief die beiden und schloss hinter ihnen das Tor zur Weide. Nun waren wir soweit und das Training der Pferde fand statt. Lucy nahm Hrafn, Sarah Mikasi und Lina nahm Kangee. Ich kümmerte mich um Nils. Lina hatte die Aufgabe Kangee auf das Reiten vorzubereiten, Sarah wollte Mikasi auf dem Springplatz arbeiten. Ich lud Lucy zu einem kleinen Ausritt um den Hof ein. Beim Ausritt ritten wir entlang der Weiden, auf der oberen standen Lady Lu, Shakira, Drafna, Gisela, RiverDance, Tiva und die tragende Willow Maiden. Auf der Weide daneben standen Baldintáta, Silfra, Wendy, Gaitano's Little Girl, Trú fra Frelsi, Fina, Nökkvadis van Ghosts, Frieda und ebs Dafina. Alle standen glücklich grasend auf der Weide. Wir ritten weiter, am Ende des Ausreitweges, kurz bevor es wieder auf den Hof geht führte der Weg an der Jungpferdewiese vorbei. Hier standen derzeit nur meine beiden Tinkerstütchen Lotteliese und Daisy. Die beiden kamen angaloppiert und begleiteten uns soweit der Zaun es zuließ. Am Hof angekommen versorgten wir unsere Pferde und brachten sie auf die Weide. Sarah und Lina sagten wir bescheid, dass sie ihre Pferde nach der Arbeit schon auf die Weide stellen können. Nun ging es mit den anderen Pferden weiter. Lina machte sich Haru reitfertig, Sarah widmete sich Schoki, Lucy ging mit Nandengo in das Roundpen und ich nahm Lumikello an die Longe. Nachdem sie auch fertig waren durften sie auf die Weide. Nun brachten Lucy und ich Giacomo Casanova, Bog John und Give me everything tonight auf die Weide. Dann gingen wir den anderen zur Hand die, die Stuten von den Wiesen zurück in den Aktivstall trieben.
      Jetzt ging es ins ins Haus, Niklas hatte für uns alle etwas gekocht. Im Anschluss machten wir eine Mittagspause.
      Am Nachmittag waren die Stuten an der Reihe mit arbeiten. Ich trainierte zusammen mit Lucy zuerst Lotteliese und Daisy, anschließend waren Fina und Nökk an der Reihe. Lina arbeitete Frieda und Dafina, Sarah ritt Girlie und Trú.
      Nach dem Training brachten wir die Stuten in ihre Herde zurück. Wir holten die Hengste rein und fütterten die Abendration. Ich schaute, bevor ich ins Haus ging, noch bei Mina und Remi vorbei. Ich bildete mir ein bei Mina schon ein kleines Bäuchlein erkennen zu können, es könnte aber auch nur ein Grasbäuchlein sein. Aber bald würde ich die Gewissheit haben.
    • Sosox3
      5. Pflegebericht - März 2017
      Januar 2017
      Neue Einsteller

      “Smetti, wir müssen aufstehen. Es ist schon 6 Uhr dreißig, die Pferde erwarten in dreißig Minuten ihr Futter und mit viel Glück schaffen wir unseren Zeitplan heute noch”, wachte ich selbst erst gerade ziemlich panisch auf. “Ja…”, murmelte er und schlang seine Arme um mich herum. “Wir müssen wirklich. Ich muss mich noch fertig machen und dann Arza die Hufe kürzen. Die Gute hat es nötig”, versuchte ich mich aus dem warmen Bett zu kämpfen. “Hmm, dann auf”, murrte er und ließ mich aus dem Bett steigen. “Wenn du um 7 Uhr nicht aus dem Bett und unten im in der Schmiede bist um die Eisen für Attentivenly zu erhitzen, dann gibts Ärger, glaub mir”, drohte ich ihm und küsste ihm die Stirn. “Alles klar”, grinste er und drehte sich seufzend um. Flüchtig sah ich noch einmal auf den Wecker ehe ich mich schnell anzog und schon ins Bad ging um das volle Programm hinter mich zu bringen.

      Fertig geschminkt und die Haare zurecht gemacht, stolperte ich über den Hof. Abby und Val waren schon wach und fütterten den Pferden schon mal ihr Kraftfutter. In der Zwischenzeit fing ich an, den Offenställen Heu zu geben und fütterte direkt danach auch schon beide Fohlenherden. Calorro stapfte gleich auf mich zu, als er sah wie ich das Heunetz befüllte. Für einen kurzen Schmuser hatte ich Zeit, für mehr aber gerade bei der Fütterung nicht. Man merkte, dass er von Rising Star abstammte, fürs Kuscheln war Risa ja eh immer zu haben. Ich fütterte noch unsere Zuchtpferde und zu Guter Letzt die Schulpferde. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich noch etwas im Verzug war. Warum war ich auch nicht mit dem Wecker aufgestanden…? Egal, jetzt musste ich mich halt ein bisschen sputen um im Zeitplan zu bleiben. Völlig außer Puste stapfte ich wieder zum Offenstall um mir Arza zu schnappen. Barhufer machte ich immer gern, vielleicht würde ich bald wieder in der Schmiede arbeiten, aber eben nur für Barhufer. Die ganze Nacht hatte es geschneit und seit ein paar Stunden hatten wir ruhe vor rieselndem Schnee gehabt und jetzt fing es wieder an. Es wurde Zeit, dass wir einen Arbeiter einstellten. Die Boxen misteten sich schließlich nicht von selbst und auch die Fütterung würde uns dann abgenommen werden. Zumindest die Fütterung des Heus. Der Offenstall kam mir ohne Balerinë etwas leer vor. Arza und Bonbone allerdings verstanden sich prächtig. Ich überlegte nur Acacia und Born to Die mit in den Offenstall zu stellen und die Junghengste in den anderen Offenstall zu stellen. Ebenso wollte ich meine erwachsenen Stuten allesamt an die Boxen gewöhnen. Viel in Planung und zu wenig Zeit, diese umzusetzen.

      Arza und Bohne stapften schon auf mich zu, als sie sahen, dass ich zu ihrem Offenstall ging. Von Bohne war ich das ja schon gewohnt, von Arza aber weniger. Ich wusste jetzt schon, dass es gleich wieder einen riesen Aufstand geben würde, sobald Arza aus dem Stall in die Schmiede geführt werden würde. Also musste ich etwas schneller vom Offenstall zur Schmiede gehen. Bohne klebte einfach zu sehr an den Pferden ihrer Herde. Ich schnappte mir also Arza mit ihrem alten Halfter und führte sie in einem flotten Schritt aus dem Offenstall. Es dauerte nicht lange, da schrie Bonbone schon so laut und lange, als würde es um ihr Leben gehen. “Dumme Nuss”, murmelte ich und führte die Fuchsstute zielstrebig in die Hufschmiede. Smetti hatte es tatsächlich geschafft mit Attentivenly vor mir in der Schmiede zu sein und schnitt ihr mit dem Hufmesser schon die Hufe aus. “Dein Ernst? Die ist nicht so leicht beim Hufschmied, die musst du von beiden Seiten anbinden, sonst dreht sie dir spätestens beim Beschlagen ab und du kannst froh sein, wenn sie dich nicht tritt”, erklärte ich ihm mit einem Ton, der sowohl mich als auch ihn irritierte. Schnell machte er auch schon den zweiten Strick ans Halfter. Wir hatten momentan in der Schmiede nur Sachen für ein Pferd, also entschied ich mich, einfach zu unserer mobilen Schmiede zu gehen und band Arza auch gleich am Wagen an. Auch bei ihr musste ich aufpassen, denn auch sie kannte den Hufschmied noch nicht. Ich wusste nicht ob meine Ruhe auf Arza abfärben würde, hoffte es aber inständig, sonst müsste ich sie wohl oder übel festigen und dann versuchen so schnell wie möglich durch zu kommen. Die Hufe konnte ich zum Glück noch ordentlich säubern und machte auch rasch einen Probeschnitt um zu sehen wie viel weg musste. Zum Glück nicht so viel, dafür hatte sie allerdings sehr harte Hufe, womit ich dann die Mühe hatte diese zu kürzen. Bis dato lief noch alles gut, bis ich den Hufbock aus dem Wagen nahm und Arza anfing wie wild zu schnaufen und die Nüstern zu blähen, da sie Angst vor dem eisernen Gegenstand zeigte. “ Ist doch nur der Hufbock. Der beißt dich nicht”, lächelte ich und stellte ihn einfach vor sie hin. “Siehst du, alles in Ordnung.” Ich wartete nicht so lange, denn auch Arza beruhigte sich so langsam und sie fand das Feilen wohl angenehmer als das Raspeln. Mit ihr hatte ich nicht ganz so viel zu tun, wie Smetti mit Attentivenly, aber auch mit Arza hatte ich schon meine Mühe, wobei ich ja schon lange nicht mehr in der Hufschmiede tätig. “Na komm, du gute. Ich bring dich jetzt wieder zu Bonbone und schau mal bei Smetti und Atti nach, wie weit die beiden sind.” Ein leises Schnauben gab die Fuchsstute von sich und setzte sich auch gleich in Bewegung. Durch die Aufregung war sie leicht an Hals und Schulter geschwitzt, sollte aber schnell getrocknet sein, wenn sie sich in ihrem Auslauf wälzen sollte. Ich kannte Arza ja nun schon eine Weile und wusste genau, wie sie in manchen Situationen handeln würde. Genauso wie nach dem Training oder generell wenn sie geschwitzt war, wälzte sie sich nach einer kurzen Probe, welcher Boden ihr dann doch genehm ist. Ich schaute ihr noch einen Moment lang zu, nachdem ich sie wieder in den Offenstall brachte um dann wieder in die Schmiede zu gehen. Der Schnee wollte kaum aufhören und auch mit 0°C war es nicht sonderlich warm und die perfekte Temperatur zum Schneefall. Mit Handschuhen ging es einigermaßen, aber ohne hatte man am Ende des Tages keine Finger geschweige denn Hände mehr. Das Tor der Schmiede war zu, also wars innendrinne gerade wegen Attentivenly’s Beschlag verdammt warm. Ich öffnete langsam die Tür, lugte kurz durch und ging dann in die Sauna. Smetti war gerade dabei die Eisen zu erhitzen und bis dato hatte Attentivenly sich wohl gut gemacht und hatte sich noch nicht aufgeführt, aber ich wusste es doch irgendwie intuitiv, dass sich das gleich ändern würde. Und ich sollte Recht behalten. Kurz nachdem Smetti die Stute vorne beschlagen hatte, fing sie an zu tänzeln. Er hatte gerade erst das heiße Eisen hinten auf die Hufe gelegt und schon hatte sie begonnen auszukeilen und nicht mehr stehen zu bleiben. “Du Dreckspferd”, fluchte mein Partner und ich konnte ihn auch verstehen. Ich schnappte mir also Attentivenly’s Huf und hielt ihn fest in der Hand. Dieses Mal ging es schon etwas ruhiger. Es wurde einfach Zeit, dass sie den Hufschmied endlich regelmäßig kennenlernte. Er tat ihr ja nichts schlimmes, er half ihr sogar. Wir waren beide froh, als wir das endlich geschafft hatten und brachte Attentivenly lobend zum Paddock. Der Schnee machte es ihr etwas zu schaffen, glücklicherweise hatte die Gute jetzt Snowgrips unter den Eisen, sodass sich der Schnee nicht festsetzen konnte und keine Klumpen unter ihren Hufen angesammelt waren, was sie zum Rutschen bringen könnte. “Was machst du jetzt so?”, fragte mich Jensen neugierig und warf einen Blick auf seine Uhr. “Ich muss Alinghi jetzt dressurmäßig fördern und danach können wir ja mit Abby ausreiten gehen, wenn du magst. Ist ja einer deiner letzten Tage hier”, wurde ich zunehmend leiser. Schließlich würde er zu Fayenne, seiner Ex, nach Holland ziehen und einen Rettungshof leiten. Croatoan und Dash würden dabei mitziehen. Um Cro und Dash tat es mir wirklich im Herzen weh, nur von Smetti hätte ich es mir nie erträumt, dass er sich weiterhin mit seiner Ex treffen würde, alleine schon, weil sie genau wusste wie sie ihn wieder bekam. Aber darüber würde ich wohl schon wieder kommen. Die Schmiede leiteten ja nun wir beide. Er aus Holland aus und ich von Mazedonien aus. “Alles klar, ich trink mal nen Kaffee im Stübchen. Können uns ja gleich zu dritt im Stübchen treffen und die Pferde dann fertig machen.” Ich nickte stumm und machte mich dann zu Alinghi. Die Palominostute stand gerade mit Deila und Attentivenly auf dem Paddock, spielte mit den beiden bis sie mich sah. Sie hörte auf mein Schnalzen. Alle drei Stuten taten das, war aber auch eigentlich nichts neues. Irgendwie wurde es wieder Zeit ihre Mähne und ihren Schweif nach zuschneiden. Das konnte ich ja auch gleich in Angriff nehmen. Ihr neues Halfter hatten wir auf einem Adventsturnier durch eine Losung gewonnen und dies trug die große Stute seitdem. Es schien ihr auch zu gefallen, zumindest hatte sie einen Blick drauf, der zeigte, dass sie Stolz wie Oscar war. Heute würde ich nach der FEI eine S-Dressur mit ihr reiten, um sie auf die nächsten Turniere vorzubereiten, da wir durch die Körung etwas mit dem Training in Verzug waren. Atti und Deila ließen uns beide glücklicherweise das Paddock verlassen und so konnte ich sie in aller Ruhe in der Stallgasse anbinden und mir den Putzkoffer holen. Sie genoss es richtig wieder geputzt zu werden und ihre Decke mal wieder aus zu haben. Geschoren war sie trotzdem und so würde ich ihr später nach dem Training die Abschwitzdecke überziehen, damit sie sich nicht erkältete. Bei uns war ja nicht unbedingt gutes Wetter angesagt. “Dafür, dass du geschoren bist, verlierst du aber ganz schön viel Wolle”, jammerte ich, bedeckt voller beiger Haare, die ich mir wohl mühevoll wieder raus piddeln würde. Nachdem sie dann nun wieder glänzte, rückte ich mit Sattel, Schabracke, Gamaschen und Kandare an, danach ging es auch schon los.

      Die Halle war zum Glück leer, wer sollte auch anderes hier oben sein. Die Schulpferde hatten an ihrem Stall die Halle und die Einsteller und wir nutzten hier oben die. Ich riskierte einen Blick auf mein Samsung, welches unmittelbar ein paar Sekunden vorher vibriert hatte. “Ich reite Cherti noch gerade in den Grundgangarten und übe ein bisschen die Stand - Schritt und Schritt-Stand- Übergänge, dann mach ich mich für den Ausritt fertig”, stand in der Nachricht und ich zuckte mit den Schultern. Da war Cherti mir auch schon mal aus dem Kopf. Ich müsste wohl bald für Alinghi einen neuen Sattel anpassen lassen, da sie wieder aufgemuskelt hatte. In der Halle ritt ich sie dann erstmal 20 Minuten im Schritt und Trab warm, ehe ich mich der Kür widmete um bei den nächsten Trainingstagen unsere Fehler auszugleichen und uns zu verbessern. Wir ritten im versammelten Galopp zu X und hielten dort geschlossen. Den Gruß vergaß ich nicht, auch wenn es nur eine Übung war. Weiter ging es dann im versammelten Trab bis wir bei C die Hand wechselten und die linke Hand präsentiert wurde. Von H wechselten wir in den Starken Trab und ab F ritt ich sie wieder versammelt. Auf A ritt ich die erste Traversale nach rechts, 5m wie es gewünscht war und die letzte ebenfalls nach rechts, die mittlere Traversale ging wieder rüber zu A. Ab C ritten wir wieder auf der rechten Hand um ab B zu diagonal die Passage zu präsentieren. Als wir auf der Mittellinie waren, galt es die Piaffe mit 8-10 Tritten und maximal einen Meter vorwärts zu absolvieren und genau hier wurde es für Alinghi ein wenig schwerer. Durch ihre Tritte waren wir gut 2 m weiter als vom Ausgangspunkt gekommen. Ritten dann aber die Aufgaben noch zu Ende. Es kam ein weiteres Mal diese Aufgabe auf uns zu und auch hier hatten wir wieder unsere Schwierigkeiten. Nach der Passage ritt ich von P-F im starken Schritt, bei dem Alinghi auch gut unter trat und ab S über H bis C im Versammeltem Schritt ritt. Für sie war es eine kurze Pause, für mich jedoch nicht. Ab C ritt ich im versammelten Galopp rechts und ab M versammelte ich sie wieder. Nach der letzten Ecke versammelte ich sie bei K wieder und vollzog einen fliegenden Galoppwechsel, den die Palominostute gut annahm. Gefragt wurde nach einem versammelten Galopp von K-A-F-P und ab P traversierten wir erneut nach links, bis wir auf der Mittellinie waren, dort ging es dann weiter gerade aus. Die folgende Pirouette hielt uns in Schach, ein weiter Punkt den wir üben mussten. Bei C wechselten wir in den starken Galopp auf der linken Hand. Nun ritten wir auch wieder zu F, versammelten dort und vollzogen auch hier wieder einen fliegenden Wechsel. Bei V traversierten wir auch schon wieder zu X und machten dieses Mal bei I die Pirouette nach rechts. Ganze zwei Runden waren gefragt, Alinghi fand das ganze jetzt nicht so prickelnd und hätte mich wahrscheinlich am liebsten vom Boden aus gelyncht. Ich ritt noch die letzten paar Aufgaben, war aber doch froh, als mein Schweißgebadetes Tussileinchen wieder im Schritt bschnaubte und mir die ganzen Aufgaben nicht ganz so übel nahm. Als ich auf ihren Hals klopfte, hallte es durch die ganze Halle. Wir waren schließlich allein in der Halle, da wurden die kleinsten Geräusche laut.

      Ich kratzte ihr die alle vier Hufe aus und legte ihr die Abschwitzdecke auf. Sie dampfte wie ein Schlachtschiff, verhielt sich in ihrem Gang auch so. Aber daran konnte ich ja nichts machen. Sie war halt keine Elfe. Abby hatte Cherti fertig gemacht und fütterte nun auch schon die Pferde. “Danke dir, du bist eine große Hilfe, Abby”, sah ich sie an und lächelte dankbar. Ohne sie würde mir hier wohl der Arsch auf Grundeis laufen. “Ich lass die jetzt über den Ausritt in der Box, Pegaeae ist ja noch mit Maekja hier im Stall, da geht das ja.” Die Blonde nickte nur lächelnd, “Ich mach nach dem Füttern Tequila fertig. Ich hoffe ich brauche mit dem Biest nicht so lange.” Abby rollte mit den Augen, als sie das sagte. Tequila war aber auch ein Arschlochpferd im Umgang, beim Reiten jedoch eine ganz Liebe. Bonbone war aber selbst keinen deut besser. Die drei Stuten kamen gleich auf mich zu und sahen mich aufmerksam an. “Ich hol nur Bohne, ihr könnt ruhig wieder grasen gehen”, grinste ich die drei an und griff nach Bohne’s Halfter. So langsam wurde es Zeit ihr ein neues Halfter zu kaufen, ihr jetziges zerfiel fast schon in seine Bestandteile. Naja eigentlich war es nur etwas ausgefranst. Während ich sie putzte, zickte sie wieder deutlich rum und ich beschäftigte mich damit, ihr Verhalten zu ignorieren. Sie mochte es einfach nicht, damit hatte ich mich die letzten 2 Jahre abgefunden, aber was wollte man machen. Auch Pferde haben einen Charakter und mögen die einen Sachen mehr als die anderen. Satteln konnte ich sie wenigstens in Ruhe und sie schien einen guten Tag zu haben. Ich legte ihr ein paar Gamaschen an und machte die Steigbügel runter. Ich führte sie zum Stall und gurtete noch einmal nach. Abby hatte mit Tequila immer noch zu kämpfen und versuchte ihren Schweif vom Stroh zu befreien. Ihre Stute hatte einfach eins an der Waffel, denn als Abby jetzt mit ihrem Sattelzeug um die Ecke kam, spitzte sie die Ohren aufmerksam und blieb artig stehen. “Die hat sie doch nicht mehr alle”, seufzte meine Azubine auf und legte ihrer Stute die Schabracke auf, danach den ihren Dressursattel und sah zu mir. “Ich weiß wie du dich fühlst. Hier das Luder neben mir hat auch Probleme mit dem Putzen. Sind halt Arschlochpferde, aber was will man machen”, zuckte ich lächelnd mit den Schultern. “Immerhin lassen wir jetzt die Seele baumeln”, grinste sie und gurtete am Eingang der Stallgasse nach. Gemeinsam stiegen wir auf und ritten am Offenstall vorbei, bei dem Val gerade erst angefangen hatte ab zuäppeln. “Wir sind maximal um 11 Uhr wieder hier, wir wissen ja nicht wie Tequila sich benimmt und Bohne hat ein wenig Pfeffer unter Arsch.” Valerie nickte nur kurz und drehte sich wieder um und ging ihrer Arbeit nach. Vielleicht würde sie sich danach um Cleavant kümmern, man wusste es nicht. Momentan ging es ihr psychisch eh nicht so gut. Sie steckte eben noch in der Pubertät. Ich trieb Bohne vorwärts in Richtung Waldweg, Abby kam mit Tequila auch gleich nach. Sie war zwar schwer guckig, doch strahlte Bonbone im Gelände eine so starke Ruhe aus, dass sich das wohl gleich auch legen würde. Wie erwartet konnten wir in Ruhe ausreiten gehen und hatten sogar Glück, dass wir weder Bären, noch Wölfe sahen. Gerade die Wölfe waren diesen Winter sehr aktiv gewesen, also konnten wir von Glück reden. Der Wald war noch etwas verschneiter als unser Hof es eh schon war und so war das Beintraining der Pferde auch kostenlos dabei. Die beiden mussten die Beine nun höher nehmen und um kurz vor 11 waren wir wieder am Stall. Die Pferde nass geschwitzt und ich entschied mich dafür, Tequila zuerst ins Solarium zu packen, Bohne stand in der Zeit in einer Abschwitzdecke in der Stallgasse bei den anderen Stuten. Lost Boy war der nächste, den ich zu trainieren hatte. Da ich ihn aber eh erst fertig machen musste, würde ich Bonbone kurz nach dem fertig machen noch ins Solarium packen. Val könnte sie dann gerade in den Offenstall führen. Lost Boys Beine waren nass als ich sein Paddock betrat und ihn ans Halfter nahm. “Hmm, dann muss ich dir die eben trocken rubbeln mit dem Handtuch”, moserte ich rum und hörte ein leises Kichern. Verwundert drehte ich mich um und sah Abby mit Achter Tag in der Hand auf dem Nachbarpaddock stehen. “Doof gelaufen was”, grinste sie und ich warf ihr einen griesgrämigen Blick zu. “Longier du den erstmal, danach können wir nochmal reden”, knurrte ich und führte den Schecken zur Stallgasse. Ich überlegte kurz, band den Hengst an und ging ans Solarium. “Okey, du bist trocken”, stellte ich bei Tequila fest und stellte die Sonnenbank für Pferde ab. Ich brachte Tequila auf eines der freien Paddocks und stellte kurz darauf Bonbone unters Solarium. Für sie war es immer noch etwas neues, sodass sie aufmerksam drunter stand, sich aber kurz darauf tiefenentspannte. Lost putzte ich erstmal ausgiebig und versuchte seine Beine zu trocknen. Ich wollte schließlich nicht, dass die Gamaschen scheuerten. Valerie baute mir gerade die Halle für den L-Parcours auf, den ich mit Lost Boy reiten wollte. Heute hatte sie fast nur die Drecksarbeit erwischt…

      Ich legte ihm seine alte Schabracke unter den braunen Springsattel und legte ihm dann die Gamaschen an. Damit fertig schaute ich nochmal bei Bohne nach, die inzwischen auch getrocknet war und führte sie schnell in den Offenstall, den Valerie blitzblank hinterlassen hatte. Arza und Acacia freuten sich richtig, als ihre Freundin wieder ‘nach Hause’ kam und brummelten sie an. Ich grinste nur und beeilte mich in den Stall. Lost Boy sah mich dösend an und bemerkte mich kaum, als ich die Stallgasse betrat. Puhh, Immerhin hatte er kein Spektakel veranstaltet. Ich trenste ihn auf und führte ihn vor die Hall, gurtete dort nochmal nach und ritt ihn erstmal im Schritt warm.

      Abby hatte in der Zwischenzeit Achter Tag schon geputzt und longierte ihn schonmal die ersten Runden im Schritt warm. Es hatte etwas gedauert bis er verstanden hatte, dass er nicht zu Abby in die Mitte sollte, sondern im Kreis um sie herum gehen sollte. Etwas verwirrt spielte er mit den Ohren, hörte dabei aber auf Abby’s Signale. “Teee-rab”, forderte sie ihn etwas energischer auf und ließ die Peitsche einmal knallen, als er nach mehrmaligen Signalen immer noch nicht antrabte. Etwas nervös und in einem schnellen Trab, fußte er zwar gut unter, war nur mit zuviel Kraft und Schnelligkeit dabei. “Brrr”, machte die Blondine und Achter Tag wurde etwas langsamer und trabte ausgeglichen. Einen Handwechsel würde den Hengst jetzt überfordern und so entschied sie sich ihn erstmal nur auf der rechten Hand zu arbeiten und in ein paar Minuten den Galopp hinzu nehmen.

      Lost Boy war nun warm genug und so ritt ich im versammelten Galopp den ersten Sprung bei F an. Dieser war ein Steilsprung im L-Niveau, den Lost gut überflog und nicht mitnahm. Der zweite Sprung zwischen M und H aufgebaut, eine Triplebarre, überflogen wir auch in einem angenehmen Tempo. Beim dritten Sprung, einem weiteren Steilsprung, war ich falsch angeritten und so waren wir dran vorbeigeritten. Sprung 4 stand mit fast 14m entlang der Diagonale. Bei der Kombination 7a und b hatten wir etwas unsere Probleme, sodass wir den Sprung 3x anreiten mussten ehe es klappen wollte. Heute hatte er wohl eh keinen guten Tag, dennoch mussten wir trainieren für seine Körung, die bald anstand.

      Abby hatte Achter Tag nun auch im Galopp auf der rechten Hand und schaute sich seinen Galopp gut an. “Nächstes Mal üben wir mit Stangen, wenn du soweit bist”, murmelte die Blonde junge Frau über den KWPN-Hengst an ihrer Longe. Langsam wurde es Zeit für einen Handwechsel und sie gab ihm ein Signal, für das er in die Mitte kam. Nun fing das ganze spektakel aber wieder an. Achter Tag machte wieder genau dasselbe wie am Anfang. Er tat alles, nur nicht im Kreis laufen, doch auch hier trickste Abby ihn aus, sodass es dieses Mal gar nicht so lang dauerte wie am Anfang. Rasch ging er im Schritt um seine Pflegerin herum und trat dabei relativ gut unter. Mit mehr Longenarbeit würde er auch wieder fitter und wacher werden.

      Als Abby die Grundgangarten abgefragt hatte und ihn gut eine ¾ Stunde nun gearbeitet. Val hatte in der Zwischenzeit Best Look for my Weekend fertig gemacht und ausgiebig geknuddelt, sodass sie jetzt in der Reitschulhalle die relativ große Reitponystute erst einmal warm ritt im Schritt. Ihre Kondition hatte sich noch nicht wirklich verbessert, dafür aber die Manier unter meiner Nichte. Ich war inzwischen mit Lost Boy fertig und stellte den Hengst in die Box, gekleidet mit einer Abschwitzdecke. Während ich die Halle von den Sprüngen befreite und kurz darauf noch abäppelte, hatte sich Abby zu Val gesellt und gab ihr eine Stunde in der sie mit Weekend das Viereck vergrößerte und verkleinerte und die Übergänge flüssiger zu reiten übten. Gegen 12:50 waren auch Val und Weekend fertig und brachten die geschwitzte Ponystute in ihre Box. Statt wie geplant auszureiten mit Arquera entschied ich mich erstmal Calorro, Frieda und British Gold auf ein Paddock. Daneben stellte ich Attentivenly mit Zafinaah, welche hochtragend war auf das benachbarte Paddock und auf der anderen Seite stand kurz darauf dann Kunis zusammen mit Injaki und Riverside drauf.
    • Sosox3
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      Knapp eine Woche lang hatte Ms. Vernon nur Patienten in fast unmittelbarer Umgebung gehabt. Nach den vielen Flügen in kürzester Zeit hatte ich diese etwas ruhigere Zeit gut gebrauchen können. Auch hatte ich so einige Tage bei Rachel und Mirabelle verbringen können und so lernten auch wir uns immer näher kennen. Bis auf meine noch immer andauernde Wohnungssuche lief also momentan alles besten. Immerhin hatte ich einige Vorstellungstermine bei WGs klären können. Einen kleinen Lichtblick gab es in der Hinsicht also doch.
      Nachdem wir nun die Woche Ruhe hatten, trudelte schon der nächste internationale Auftrag für zwei Tage später ein. Sarah, die Sprechstundenhilfe, saß gerade hinter dem Tresen und rief Ms. Vernon zu sich, die nach der Behandlung ihres Patienten sofort zur Anmeldung kam. Ich räumte gerade die Schränke der Medikamente und Werkzeuge hinter Sarah ein und um, sodass ich mithören konnte.

      „Ms. Wincox hat für übermorgen eine Trächtigkeitsuntersuchug und eine detaillierte Untersuchung für eines ihrer Schulpferde, das bald Turniere gehen soll, angefragt. Also ein großer Rundum-Check, Impfungen und Wurmkur für beide sind auch angefragt“, erklärte Sarah der Tierärztin, diese nickte zur Bestätigung. „Kannst du so annehmen. Danke.“ Schon war Ms. Vernon wieder im Untersuchungszimmer verschwunden und ich sollte den nächsten Patienten aufrufen, ehe ich diesen in das Zimmer begleitete und der Ärztin unter die Arme griff.
      Es ging also wieder nach Mazedonien.

      Zwei Tage später befanden wir uns schon wieder am Flughafen und einige Zeit später erneut auf Briar Cliff. Ms. Wincox erwartete uns bereits, als wir aus dem Wagen stiegen und uns unser Arbeitswerkzeug unter die Arme klemmten. Freundlich lächelte uns die Frau an und begrüßte uns dann auf ihre altbekannte, sympathische Art. Wir plauderten nicht lange, sondern machten uns direkt an die Arbeit, denn heute gab es eine Menge zu tun. Unsere erste Patientin war Bonbone, eine knapp achtjährige zur Zucht zugelassene Myzequea-Stute. Langsam freundete ich mich mit dem Namen der Rasse an, irgendwie gewöhnte man sich ja an alles.
      Die kleine braune Stute war vor kurzem von einem Hengst des Gestüts gedeckt worden und nun sollten wir überprüfen, wie es um ihre Trächtigkeit stand. Heute war der siebzehnte Tag nach der hoffentlich erfolgreichen Befruchtung der Eizelle und die erste Chance, den Falle einer Trächtigkeit zu erkennen.
      Zuerst musste die Stute allerdings komplett untersucht werden, damit Ms. Vernon eventuelle Krankheitsbilder ausschließen konnte. Ms. Wincox hatte Bonbone zuvor schon grob geputzt und hatte sie nun wieder in der Stallgasse zu beiden Seiten angebunden – das war für uns einfach angenehmer als auf dem Putzplatz, wo man die Stute immer wieder nervig hin- und herschieben musste, damit man genügend Platz hatte. Zum Glück besaß Briar Cliff breite Stallgassen!
      Während Ms. Vernon einen Blick auf das Gebiss und das Maul der Stute warf, überprüfte ich die Ohren auf Milben. Glücklicherweise konnte ich keine ausmachen, sodass ich mich gleich den Augen des Myzequeas widmete. Um den Pupillenreflex zu testen, leuchtete ich abermals mit einer Taschenlampe in beide Augen und hielt dann nach etwaigen Kratzern oder Verletzungen Ausschau, aber auch hier machte Bonbone auf mich einen sehr gesunden Eindruck. Ich wartete darauf, dass Ms. Vernon mit dem Abhören von Herz und Lunge fertig wurde, damit wir die Stute vortraben lassen konnten.
      Ms. Wincox hatte darauf natürlich schon gewartet, band die Stute ab und verließ mit uns das Stallgebäude, um sie draußen auf dem Gelände vorführen zu können. Mit einem kehligen Wiehern machte Bonbone sich bemerkbar, was dazu führte, dass sie von allen Seiten Antworten erhielt. Wir warteten kurz, dass sich die Situation beruhigte, bevor wir den Bewegungsablauf der Stute verfolgten. Bonbone bewegte sich taktklar, rein und elastisch, Schmerzen schien sie keine zu haben. Dennoch tastete Ms. Vernon noch einmal den Rücken und die Beine der Stute ab, um sie auf eine mögliche Druckempfindlichkeit zu prüfen. Als sie nichts fand, gab sie mir mit einem Zeichen die Anweisung, die Impfungen und die Wurmkur vorzubereiten, weshalb ich mich mit eiligen Schritten wieder auf den Weg in den Stall machte. Gerade, als ich die Impfungen in die Spritzen gefüllt hatte, kamen die Drei wieder vor Bonbones Box zum Stehen. Diesmal hielt Ms. Wincox sie am Strick fest und lenkte die Stute etwas ab, während Ms. Vernon die Stelle für die Impfungen ertastete und dann mit einem leichten Pieks die erste Spritze setzte. Der Vierbeiner erschrak kurz und zog den Kopf nach oben, ließ sich aber glücklicherweise schnell von Ms. Wincox beruhigen, sodass wir fortfahren konnten.
      Nachdem die Impfungen alle saßen, bekam sie noch die Spritze mit der Wurmkurpaste ins Maul, ehe wir die Sachen einräumen und das Ultraschallgerät auspacken konnten. Da wir Bonbone zuvor schon gründlich untersucht hatten, stand nur noch der Ultraschall aus, welcher uns hoffentlich sagen konnte, wie es mit der Trächtigkeit lief.
      Ich half Ms. Vernon dabei, alles vorzubereiten und steckte den kleinen, portablen Bildschirm an, sodass wir alles mitverfolgen konnten. Als alles soweit stand, konnte Ms. Vernon mit dem Ultraschall beginnen. Es war auch für mich das erste Mal, dass ich dabei war, umso neugieriger war ich, ob Ms. Vernon einen Embryo entdecken konnte. Eine ganze Zeit lang konnte ich auf dem Bildschirm nur schwarze und weiße Flächen erkennen, bis Ms. Vernon uns verriet, wie und wo wir den Embryo sehen konnten. Sie erklärte auch, dass es bisher gut aussah und Bonbone aufgenommen hat, die Befruchtung also erfolgreich war.
      „Es sieht gut aus“, erklärte sie Ms. Wincox dann, „es kann trotzdem vorkommen, dass der Embryo wieder resorbiert oder abgestoßen wird. Deshalb solltet ihr nach zwei bis drei Monaten noch einmal eine Trächtigkeitsuntersuchung durchführen lassen, um die Trächtigkeit sicher zu bestätigen.“ Ms. Wincox nickte verständnisvoll, lächelte aber. „Mit etwas Glück haben wir dann also endlich unser Fohlen aus Bonbone und Mars.“ Man hörte ihr den Stolz in ihrer Stimme deutlich an, aber auch ich war glücklich. Bestimmt würde man die Geschichte des Fohlens später mitverfolgen können, wenn alles gutging.

      Nachdem wir Bonbone untersucht hatten, brachte Ms. Wincox sie wieder auf die Weide und kam kurz darauf mit der nächsten Patientin, Frieda, wieder. Frieda war eine sechsjährige Freibergerstute, welche zuvor nur im Schulbetrieb gelaufen war, aber wenn alles gut aussah, wollte Ms. Wincox sie in der nächsten Saison auf einige Turniere schicken. Deshalb stand hier eine etwas größere Kontrolle an. Gleich zu Beginn ließ Ms. Wincox die Stute einmal in der Halle freilaufen, damit wir sie einmal in Aktion sehen konnten. Frieda zeigte gute Beinarbeit, schien keine Schmerzen zu haben und machte insgesamt einen schönen Eindruck. Nachdem Ms. Vernon und ich uns sicher waren, alles gesehen zu haben, ließen wir Ms. Wincox die Stute wieder in den Stall bringen, wo wir unsere Ruhe hatten.
      Frieda war anfangs sehr abgeneigt uns gegenüber, ließ sich aber leicht mit einigen Karottenstückchen bestechen und beachtete uns dann kaum noch. Als sie gemerkt hatte, dass wir ihr nichts tun würden, war sie beinahe desinteressiert, lehnte ihren Kopf gegen Ms. Wincox und schloss dösend die Augen. Beim Kontrollieren der Ohren war das für mich kein Problem, für die Augen musste ich den hellen Fuchs dann aber doch in ihrer Ruhe stören. Ganz angetan war Frieda davon nicht, ließ es aber mehr oder weniger über sich ergehen, als ich ihr ins Auge leuchtete und diese überprüfte. Friedas linkes Auge tränte leicht und war geschwollen, auch konnte ich eine leichte Rötung erkennen. Im gesunden Zustand sollte die Bindehaut blassrosa, glatt und glänzend sein, bei Friede hatte sie sich leicht rot verfärbt und wirkte eher glasig. Ich bat Ms. Vernon zu mir, um sich das Auge einmal genauer anzusehen.
      „Das Lid ist angeschwollen, sie hat eine leichte Bindehautentzündung“, überlegte die Tierärztin und untersuchte das betroffene Auge weiter. „Deshalb versucht sie auch die ganze Zeit, das Auge geschlossen zu halten. Scheint noch nicht lange zu sein, dem Anschein nach befinden wir uns noch im Frühstadium.“ Sie prüfte mit den Fingern leicht die Temperatur von Auge und der Umgebung davon. „Das Auge ist minimal erwärmt und tränt etwas, fühl mal, Jeanne.“ Ich führte meine Hand ebenfalls wieder zum Auge der Stute, die alles ruhig über sich ergehen ließ und nur einmal den Kopf wegziehen wollte, und fühlte die Temperatur. Die Haut war wärmer als am restlichen Körper.
      „Ich denke, dass sie auf der Weide von Fliegen oder Mücken genervt wurde. Die sind zu dieser Zeit ja keine Seltenheit mehr“, mutmaßte Ms. Vernon und ging dann zu ihrem Arzneikasten. Sie zog eine kleine Tube heraus und zeigte sie Ms. Wincox. „Das ist eine Augensalbe. Am besten behandelt ihr sie damit, dann dürfte das Ganze in zwei, drei Tagen schon wieder ganz anders aussehen.“ Die Tierärztin öffnete die Tube und zeigte Ms. Wincox und mir, wie man die Salbe richtig auftrug, erklärte dann noch, wie häufig die Salbe notwendig war und reichte sie dann der Besitzerin des Pferdes. Diese bedankte sich kurz und stellte die Salbe dann beiseite, um Frieda weiter festzuhalten, damit wir unsere Untersuchung fortsetzen konnten.
      Ms. Vernon ließ mich diesmal Herz und Lunge abhören. Sie hatte mir schon einige Male erklärt, wie man dies genau machte, sodass ich mich heute auch dran versuchen wollte. Frieda mit ihrer inzwischen sehr ruhigen Art machte mir das Prozedere dann sehr einfach. Ich setzte das Stethoskop an und achtete auf den Puls. 24 bis 48 Schläge waren bei einem Ruhepuls pro Minute normal, die Durchschnittswerte lagen bei 32 bis 42 Schlägen. Frieda war mit 40 also gut dabei. Ms. Vernon hatte mir auch empfohlen, die Schläge fünfzehn Sekunden lang zu zählen und dann mal vier zu nehmen, um mir die Messung zu vereinfachen. Außerdem war die Chance sich zu verzählen so viel niedriger als bei einminütigem Zuhören.
      Friedas Atmung war ebenfalls im grünen Bereich. Acht bis sechzehn Atemzüge die Minute waren der Normalfall, auch hier wich die Freibergerstute nicht von der Norm ab. Auch ihre Temperatur, die Ms. Vernon gemessen hatte, lag mit 37,8° C in einem gesunden Bereich. Bei den PAT-Werten der Stute konnten wir also keine Probleme vorstellen, weshalb wir nun noch das Fell und die Haut der Stute kontrollierten. Friedas Fell glänzte gesund, war glatt und keinesfalls stumpf. Auch bei der Haut stellte Ms. Vernon keinen Befund fest. Die Wirbelsäule und die Beine waren ebenfalls frei von jeglicher Druckempfindlichkeit, sodass wir uns nun wieder den Impfungen und der Wurmkur zuwenden konnten. Die Spritzen waren schnell vorbereitet und gesetzt, auch wenn Frieda danach der Meinung war, Ms. Vernon wolle sie umbringen. Zum Glück traute sie mir noch einigermaßen über den Weg, sodass ich ihr ohne weitere Zwischenfälle die Wurmkur verabreichen konnte und sie dann mit einem Stück Karotte dafür belohnte. Zufrieden tätschelte ich ihr den kräftigen Hals.

      „Wenn sie im Training weit genug ist, sehe ich keine Probleme darin, sie auf Turniere zu schicken“, begann Ms. Vernon, als Ms. Wincox die Stute wieder weggebracht hatte und wir uns auf dem Weg zum Wagen unterhielten. „Bis auf die leichte Bindehautentzündung konnten wir keine Probleme entdecken. Wenn ihr die Salbe benutzt, sollte sie in wenigen Tagen aber wieder fit sein. Am besten schont ihr ihre Augen währenddessen, eine Fliegenmaske ist zwar nicht schön, hilft dem Auge aber beim Verheilen.“
      „Vielen Dank“, entgegnete Ms. Wincox uns dann und reichte uns die Hand. „Die Sicherheit zu haben, dass es beiden doch ganz gut geht, erleichtert mich ziemlich.“
      Ms. Vernon und ich wünschten ihr noch viel Glück mit Bonbone, denn Glück bräuchte sie in der nächsten Zeit wirklich, damit der Embryo nicht doch noch abgestoßen wurde. Aber ich war da guter Dinge – man konnte ja nicht immer nur mit hängendem Kopf durchs Leben laufen, oder?
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Sosox3
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    7 Dez. 2016
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  • Abstammung
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    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt


    Exterieur
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    Stute
    2010
    (6 Jahre gealtert)
    Rasse: Freiberger
    Stockmaß: 150cm
    Deckhaar: Lichtfuchs
    Abzeichen: Schnippe


    Interieur / Beschreibung
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    Charaktereigenschaften:
    Ausgeglichen ●●●● Unausgeglichen
    Aufmerksam●● Unaufmerksam
    Intelligent
    ●● Unintelligent
    Sozial
    ●● Unsozial

    Begabt ●●Unbegabt
    Ruhig ●●● Nervös

    Loyal ●● Untreu
    Gutmütig
    ●●● Boshaft

    Nervenstark●●● Scheu
    Temperamentvoll
    ●●●● Faul


    Frieda ist eine kleine Zicke, sie zeigt genau wen sie mag und wen nicht. Wenn sie jemanden absolut nicht mag kann sie richtig biestig werden und auch treten. Es gilt: Tust du mir nichts, Tu ich dir nichts.
    Beim Reiten versucht sie ihre Reiter auszutricksen und tut nur das wenigste. Bei den Leuten, die sie gerne mag tut sie ihr bestes um zu gefallen.


    Unterbringung: Schulpferdestall
    Futtersorte: Heu, Hafer + Pellets
    Weidepartner: Acacia, Born to Die


    Besitzer: Sosox3 (x)
    VKR/Ersteller: Occulta


    Qualifizierungen & Erfolge
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    ● Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Dressur E A L M S S* S** S***
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S S* S** S***


    Springen E A L M S S* S** S***
    Stilspringen & Zeitspringen: E A A* A** L M M* M** S S* S** S*** S**** S*****

    Military E A L M S S* S** S***
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****

    Fahren E A L M S S* S** S***
    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4
    Trabrennen: 800m 1000m 1600m 1760m 1900m 2100m 2300m


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    5. Synchronfahren, 3. Platz

    Inoffiziell
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    Zuchtverband
    -


    Ausbildung und Zuchtdaten
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    Fohlen ABC x | Eingeritten x | Eingefahren x

    Reitpferdeausbildung
    Einreiten x | Hindernisgewöhnung x | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x


    Kutschpferdeausbildung
    Einreiten x | Einfahren x | Stangenarbeit x | Gelassenheitstraining x

    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren
    Antrainiert Prüfung Abgeschlossen


    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Wasser: 6 5 4 3 2 1
    Gelände: 6 5 4 3 2 1
    Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪

    Stangenarbeit: 3 2 1
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪

    Verladefromm: 3 2 1 ✪

    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Schleife
    HK/SK

    Gencode: unbekannt
    Zur Zucht zugelassen: nein
    Eingetragene Zucht: x

    Nachkommen
    -


    Gesundheitszustand
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Letzter Tierarztbesuch: unbekannt
    gechippt [] zuletzt kontrolliert []

    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung
    (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung
    (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4
    (alle 6 Monate) überfällig


    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:


    Letzter Hufschmiedbesuch: unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert:
    Hufbeschaffenheit:
    Hufkrankheit/en:

    Beschlag vorne: -
    Beschlag hinten: -


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
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