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Nano

Foundation ♂ °Englisches Vollblut°

Foundation Aus der: unbekannt / 100% Englisches Vollblut V: unbekannt M: unbekannt Von: Ehrengold / 100% Englisches Vollblut V: Solo M: Shew O' Gold ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Geschlecht: Hengst Geboren: 03.05.2009 Herkunft: Deutschland Fellfarbe: Dunkelfuchs Langhaar: dunkelbraun Hufe: 4x hellbraun Augen: Dunkelbraun Abzeichen: schmale Blesse, v.r. & v.l. halbweiss gestiefelt, h.r. weisse Fessel, h.l. hochweiss gestiefelt ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Rasse: Englisches Vollblut Stockmaß: 1,65 m Beschreibung : Foundation ist eines der Ehrengoldfohlen, welches keinerlei Anzeichen des Charakters des Vaters in sich trägt. Der junge Hengst besticht durch sein offenes, mutiges Wesen und seiner Intelligenz. Er kann Menschen gut ausspielen und gibt immerzu sein Bestes im Sportgeschäft. Der lebensfrohe Hengst liebt es zu schwimmen oder sich auf der Koppel mit seinen Kumpeln aus zu powern. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Gesundheit: Gesund Hufe: Sehr gut Erstellt von: Winniee (Joyful) VKR: Winniee Besitzer: Gioia Vorbesitzer: Winniee Nachkommen: // Zucht: // ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Qualifikationen Spring Klasse: E Galopprennen Klasse: E Western Klasse: E Military Klasse: E Distanz Klasse: E Dressur Klasse: E Fahr Klasse: E ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Schleifen: Zubehör/Fotos: Halfter Spoiler

Foundation ♂ °Englisches Vollblut°
Nano, 7 Dez. 2012
    • Nano
      ~Alte Pflegeberichte~
      [quote name='Winniee' timestamp='1346870545']
      Heute fand ich mal wieder Zeit, meine Pferde besuchen zu können. Mein Bestand hatte sich großartig verändert, was mich wirklich froh machte. Ich hatte mehrere Pferde zurück genommen und somit musste ich mir einen eigenen kleinen Hof leisten, alle Pferde waren untergebracht und wurden ständig perfekt versorgt und geritten. Heute wollte ich jedoch alles ruhiger angehen und einen Ausritt starten.Ich hatte mehrere Freunde eingeladen und wollte mit allen einen Ausritt machen, welcher natürlich bei jedem in Erinnerung bleiben sollte. Mit meinen Gehilfen machte ich alle Pferde fertig und sah mich kurz bei meinen Schützlingen um. Cover the Sun, Winterzauber und Ejadon. Ink and Feathers hatte sich durch die Hilfe meines nun neuen Reitlehrers super gemacht und nun hoffte ich, das ich bald mit ihr Turniere starten kann. Aber auch Sungold genießt die frische Luft auf dem Land, genauso wie mein neues Pferd, Ehrengold. Er kam aus einem großen Gestüt, welches sich auf einem riesigen Landstück befand. Er stand dort mit mehr als 50 Pferden zusammen und kam manchmal dadurch etwas zu kurz. Da ich hier eine Freundin gefunden habe, die sich gerne mit Englischen Vollblütern aus Zuchtställen beschäftigt, wird Ehrengold super gefördert. Sacramento und Foundation, meine anderen beiden Vollblüter genossen ihre Zeit, denn sie mussten noch nicht unter Reitern arbeiten, dafür waren sie zum Glück noch zu jung. Aber was Darym betrifft, dieser war nun wieder in meinem Zuchtverband ein angesehener Zuchthengst. Ich liebte jedes Pferd, welches ich besitzte, doch durch die wenige Zeit die ich hatte, musste ich diese immer mehr anderen Menschen anvertrauen. Als alle anderen da waren, stiegen wir auch schon auf und ich gab einige Anweisungen, damit alle nichts machten, was vielleicht falsch wäre. Als alle dann fertig waren und alles perfekt sitzte, ritten wir auch los. Ich natürlich auf meinem Hengst Ejadon. Gemütlich ritten wir die langen Felder entlang und genossen die frische Luft, den Wind und das Rauschen des Flusses, welcher sich neben uns erstreckte. Als einer von hinten rief 'Galopp!!', sah ich zurück und blieb stehen. Derjenige ritt vor, auf Ehrengold, und fragte ich dann erneut. Ich antwortete nur, das Ehrengold zu schnell wäre und sie sich mit Sicherheit nicht halten könnte, aber ein Versuch wäre es wert, ihrer Meinung nach. Somit suchte ich eines der längsten Felder aus und die, die galoppieren wollten, stellten sich vorne hin, die die nicht wollten, blieben hinten und würden das Feld im Trab oder Schritt langreiten. Als alle bereit waren, ging es auch schon los. Im hohen Tempo hielt Ejadon mit Ehrengold Schritt, Darym und Sungold waren weiter zurück. Aber später machte auch Ejadon schlapp und verfiel keuchend in den Schritt und musste sich erstmal erholen. Ehrengold wurde später auch angehalten und kam im Trab wieder auf uns zu. Damit alle nicht verkrampften ritten wir im ruhigen Schritt weiter, Winterzauber und Inki hinter uns allen. Nach mehreren Stunden kamen wir auch wieder an und machten die Pferde Koppel fertig. Danach plauderten wir im Reiterstübchen noch etwas.
      [/quote]
      [quote name='Sosox3' timestamp='1347047814']
      Pflegebericht vom 07.09.12
      Das erste Mal bei Foundation

      Heute fuhr ich das erste Mal zu meiner neuen Reitbeteiligung. Foundation, eine Schokobraune Vollblutstute. Ich wusste das sie auf der Koppel stand und sah mir erst das große Anwesen an. Der Stall war gut gepflegt und die Weiden schauten saftig aus und strahlten in einem schönen Grün. Ich sah nach der Sattelkammer und nahm mir dort Foundi's Putzbox. Halfter und Strick nahm ich auch gleich mit und stellte die Putzbox zum Putzplatz. Weiter ging ich zur Koppel und sah nach der Stute. Nach einer Weile hatte ich sie gefunden und schnalzte mit der Zunge um sie zu rufen. Die gut erzogene Stute hob den feinen Kopf und sah sich nach dem Geräusch um. Ein weiteres Mal schnalzte ich und schon kam sie neugierig angetrottet. Ein Lächeln huschte über mein Gesicht und ich ging dann durch das Koppeltor um sie anzuhalftern. Neugierig suchte sie nach einem Leckerli in meiner Hosentasche.Ich halfterte sie auf und führte sie von der Koppel. Etwas aufgeregt und temperamentvoll stolzierte sie auf dem Weg von der saftig grünen Koppel zum Putzplatz, an dem ich die Stute anband. Ich klopfte ihr den Hals und begann sie dann zu Striegeln. Sie schien es zu genießen, denn sie spielte mit ihrer Oberlippe an dem Anbindering und auch ab und an in der Luft. Anschließend Bürstete ich sie und ging mit der Wurzelbürste drüber. Dann kratzte ich die Hufe aus und kämmte ihr seidiges Langhaar. Ihren Schweif allerding las ich aus um das herausreißen von Schweifhaaren zu vermeiden. Kurz darauf band ich sie ab und machte mit ihr einen kleinen Spaziergang. Die Stute stupste mich an und ich strich ihr über die weiche Schnauze. Wir sahen ein paar Tiere im Wald und auf Feldern, welche Foundi nur aufmerksam betrachtete. Ich hatte mich bewusst für einen Spaziergang entschieden, denn ich wollte erst das wir uns ein bisschen kennenlernten und nicht direkt drauf reiten. Nach circa einer Halben Stunde kamen wir dann auch wieder auf dem Hof an. Ich Kratzte ihr erneut die Hufe aus und brachte sie am Ende wieder auf die Koppel. Dort angekommen und vom Halfter gemacht galoppierte sie dann los und ich sah ihr noch ein bisschen nach ehe ich im Stall noch mithalf.
      (text by me/ 2198 zeichen)
      [/quote]
      [quote name='Winniee' timestamp='1347216319']
      Heute ging es mal wieder mit vollem Elan in den Stall, da ich einen neuen Hengst bekommen hatte und diesen wollte ich jetzt noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Es machte momentan total viel Spaß mit meinen Tieren etwas zu unternehmen und vor allem wenn ich mit anderen noch etwas mache. Zusammen machte alles viel mehr Spaß, vorher war das mit Ejadon anders.

      Gähnend kam ich in den Stall und begrüßte jedes Pferd einzeln, erst Ejadon, dann Sungold und Inki. Die anderen folgten später. Kurz nach dem begrüßen nahm ich mir vor alle Ställe alleine sauber zu machen. Würde ja bestimmt nicht zu lange dauern, also auf auf! Schnell war die Box von Winterzauber gemacht und die Box von meinem neuen Hengst Giacomo folgte sofort danach. Alle standen im Moment draußen auf den großen Koppeln und ich beendete meine Arbeit, nachdem ich alle Boxen fertig hatte. Ich holte danach den Futterwagen und verteilte das Futter in jeder Box. Ehrengold und Foundation bekamen heute nur die halbe Portion, da sie beide nicht alles aufgegessen hatten. Nachdem Sacramento in seiner Box stand konnte ich dann die restlichen holen. Sacra verstand sich momentan mit den meisten nicht so sehr und da ich Streit und Auseinandersetzungen vermeiden wollte, kam er eben zuerst in die Box. Genüsslich fraß er seinen Hafer und ein guter Bekannter holte Darym von der Koppel und brachte ihn in seine Box. Grinsend sah ich den hübschen Hengst an und streichelte ihn kurz. Cover the Sun folgte zum Schluss und ich lachte leise auf, als der Hengst überall herumschnüffelte und beinahe den Futtereimer anknabberte. Nachdem alle Tiere versorgt waren, holte ich meinen Hengst Ejadon aus seiner Box und sattelte ihn, damit wir ausreiten konnten. Der Hengst stand ruhig am Putzplatz und ich machte seine Türkisfarbene Bandagen ran, dann konnte es los gehen. Ich stieg auf und ritt auf dem großen Feld entlang, dort konnte er sich wenigstens kurz austoben und sich ebenfalls entspannen. So gefiel er mir. Sein Galopp wurde immer weicher und geschmeidiger, ich musste ihn kaum noch mit meinen Händen dirigieren, sondern meine Schenkel taten alles für mich. Nach knapp 2 Stunden kamen wir wieder zu Hause an. Nachdem Ejadon abgesattelt war, brachte ich ihn auf die Koppel und friedlich fing er an zu grasen.

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      [quote name='Winniee' timestamp='1353136262']
      Meine warmen Füße traten auf den kalten, rauen Boden. Es war Winter und der Frost machte sich breit. Es war irgendwie beängstigend, wenn man daran dachte, das bald überall Schnee liegen würde. Aber irgendwo, war es dann doch wieder ein schöner Gedanke. Im tiefen Schnee, bei Sonnenschein im großen Gelände ausreiten. An vereisten Bächen entlang traben und auf den großen Feldern galoppieren. Einfach grandios.

      Das Holz knirschte unter meinen Füßen. Ich stand auf. Heute konnte ich endlich wieder in den Stall. Nach langer Zeit, endlich mal wieder. Freude stieg in mir auf. Ich konnte es nicht fassen. Fast einen Monat konnte ich meine Lieblinge nicht versorgen und sehen. Welch ein Glück, das es Stallarbeiter ging. Ich zog mir meinen Mantel über und räumte meine Kaffeetasse vom Küchentisch. "Ich fahr' dann mal" murmelte ich kurz zu meinem Freund, welcher orientierungslos in der Zeitung blätterte. Es kam ein dumpfes 'Hmm' und ich lief aus dem Haus. Er war nicht sonderlich begeistert, was das 'Pferde haben' betrifft. Aber er akzeptierte es. Und wenn nicht, dann hätte er sich damit abfinden müssen.

      Der harte Boden unter meinen Reitstiefeln fühlte sich schrecklich an. Das würde die Pferdehufe auch nicht besonders schonen. Da durfte heute jedoch der Tierarzt endlich mal seine Inspektion verrichten. Ich lächtelte, als ich den warmen, nach Pferd riechenden Stall betrat. Es war sauber und aufgeräumt. Die Pferde schnauften in ihren Boxen und ich strich behutsam Darym über die Nase. Der Hengst sah mich mit seinen großen, dunklen Augen an und ich lief weiter. Wahrscheinlich waren alle genauso überrascht wie ich, das ich auch mal wieder kam. "Hallo, auch mal wieder Zeit gehabt?" eine wohlige Stimme hallte durch den Stall und ich drehte mich um. Eine kleine, zierliche Person trat zu mir und sie lächelte. Es war ein herzliches Lächeln, keineswegs gezwungen oder aufgesetzt. Es war Anna. Ihre langen brauen, glatten Haare waren zu einem Zopf gebunden und ihr Pullover war überseht mit Stroh. "Ja, endlich. Ich habe das Ganze schon vermisst" erklärte ich ihr freundlich und streckte ihr die Hand entgegen. Mit einem kessen Satz - "Haben wir mal wieder im Stroh gespielt" reichte ich ihr die Hand und sie lächelte. "Ist gar nicht so einfach die großen Heuballen zu verteilen. Die Tiere fressen ja ununterbrochen" grinste sie und nahm meinen Satz kein bisschen böse. "Das dürfen sie ruhig. Winterspeck ist immer gut. Nächstes Jahr können wir ja wieder trainieren.". Anna sah mich mit leuchtenden Augen an und sah zu Foundation, dem jungen Hengst auf der rechten Seite. "Fundi hat letztens wieder Zicken gemacht. Durch den Stall gerannt und zum Futter. Der Kleine wird immer wilder" schmunzelte sie und seufzte. "So kenn ich ihn nicht. Muss ja ganz schön was verpasst haben" murmelte ich enttäuscht und schüttelte den Kopf. "Ich muss mich jetzt aber trotzdem schnell um etwas kümmern. Wir sehen uns" mit diesen Worten verabschiedete ich mich und lief die Gasse entlang. Jedes Pferd streckte erwartungsvoll den Kopf raus, in der Hoffnung etwas zu Essen zu kriegen.

      Nachdem ich alle Tiere versorgt hatte, schnappte ich mir Ejadon und sattelte ihn flott, ehe ich dann in die Reithalle lief und aufstieg. Der Hengst spielte aufgeregt mit den Ohren und schnaubte kurz. "Ganz ruhig" besänftigte ich ihn und ritt im Schritt ruhig durch die Halle. Anna mit Ehrengold war ebenfalls hier drin, würde hoffentlich kein Gezanke geben; Und selbst wenn, man konnte beide gut in Zaum halten.
      Nach 30 Minuten Training lief ich dann mit ihm wieder in den Stall, wo er genüsslich sein Futter fraß, Sacramento und Giacomo brachte ich nach draußen auf die Koppel, wo die beiden etwas verschnaufen konnten, da eine riesen Aufregung im Stall war. Die zwei Fohlen Malcolm und Cover spielten 'wilde Sau' und ließen sich leider nur schwer einfangen. Später hatten wir es aber doch noch geschafft.

      Ink and Feathers und Sungold wurden bereits in ihren neuen Stall gebracht und dort versorgt. Hoffentlich würden sie auch weiterhin eine gute Pflege bekommen.

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    • Nano
      Pflegebericht - Neues Pferd?

      Mit den Händen in den Jackentaschen, warm eingepackt in eine dicke Jacke, mit Schal und einem Bommelhut schlenderte ich hinter den tobenden Hunden her. Gioia und Joy liebten Schnee und genossen den Winter in vollen Zügen. Momentan schneite es nicht, aber da es die ganze Nacht lang geschneit hatte, war alles mindestens zehn Zentimeter mit schönem Pulverschnee bedeckt. Plötzlich durchbrach ausser dem Hunderaufen noch ein anderes Geräusch die Stille. Ein immer lauter werdendes Stampfen von hinten. "Hola, Señorita!", ertönte eine bekannte Stimme. Ich drehte mich um, da waren Mensch und Pferd auch schon gleichauf mit mir. Es war Sam, der Jockey und ein guter Freund, an der Seite von einem eleganten Dunkelfuchs, den ich noch nie gesehen hatte in Trevins Ställen. "Tag, Sam. Wer ist denn der Hübsche da?" - "Oh, das ist Foundation. Ich reite ihn gerade ein, ein vielversprechender Dreijähriger. Steht übrigens gerade zum Verkauf", fügte er grinsend hinzu und strich dem munteren Hengst über den Hals. "Ach...", konnte ich dazu nur sagen und musterte den Hengst genauer. Hmm, war wirklich ein schönes Pferd und noch so jung, da konnte ich noch mitreden bei der Ausbildung. "Willst du mir mal seine Gänge zeigen?", fragte ich in unschuldigem Ton, innerlich schon ganz hibbelig. Ich liebte Vollblüter, vorallem Englische Vollblüter. Momentan stand noch keines in meinem Stall. Sam lachte vergnügt und nickte. "Klar, bei dir hätte er es sicher gut. Ist wirklich traurig wie manche Rennpferde enden. Da bin ich froh, wenn wenigstens dieser Liebe hier es gut haben wird. Komm morgen vorbei, da werde ich ihn sowieso longieren. Ich werd dem Besitzer melden, dass da jemand Interesse hat." - "Danke", erwiderte ich zufrieden und wir plauderten noch eine Weile, bis sich unsere Wege trennten. Am nächsten Morgen stand ich früh auf, ass etwas und ging zum Stall. Margalo begrüsste mich fröhlich, während von Rafines nichts zu sehen war. Der Gute ignorierte mich so weit er konnte. Naja, der würde sich hoffentlich noch an mich gewöhnen. Ich begrüsste Margalo, führte ihn auf die Stallgasse hinaus und band ihn gut an. Nun holte ich das Putzzeug, nahm ihm die Decke ab und begann mich daran, ihn ausgiebig zu putzen. Wie immer, entspannte er sich völlig bei dieser Prozedur und hielt die Augen halb geschlossen. Grinsend ab ich ihm am Ende einen Klapps auf die Kruppe und holte sein Reitzeug. Rasch war er ausrittfertig und ich führte ihn aus dem Stall. Seine Hufe klapperten laut auf dem Innenhof, sonst herrschte friedliche Stille. Ich zog die Steigbügel herunter und schwang mich geschmeidig in den Sattel. Margalo schnupperte an einem Schneehäufchen am Boden, währenddem ich mich zurechtsetzte und die Zügel aufnahm. Auffordernd schnalzte ich mit der Zunge und schon trippelte der Araber munter los. Mit hoch erhobenem Kopf und gespitzten Ohren schritt er durch die märchenhafte Winterlandschaft und schaute sich immer wieder neugierig um. Ich liess ihm ziemlich lockere Zügel und genoss die schöne Landschaft. Es war nicht mehr weit bis zu Trevins Rennstall, da gab ich ihm das Zeichen zu traben. Mit weit ausgreifenden Schritten schwebten wir über den Schnee und befanden uns auch schon auf der Einfahrt. Ich ritt durch das Tor und parierte Margalo in den Schritt durch. Margalo schüttelte den Kopf und blieb mitten auf dem Hof stehen. "He, was los Gally?", murmelte ich und strich ihm über den Hals. Es herrschte hier aussen kaum Betrieb, es war Sonntag. Ein mir vom sehen her bekannter Jockey schwang sich gerade auf einen sehr nervösen Rappen und ritt auf uns zu. Bevor er an mir vorbei ritt, sagte er: "Du bist Gioia oder? Sam ist mit Fundi schon in der Halle." Ich nickte ihm dankbar zu und zog die Zügel enger, da Margalo die Ohren anlegte und zum anderen Hengst hinüber sah, der ähnlich auf Margalo reagierte. Der Jockey trieb den Rappen rasch voran, um von uns weg zu kommen und ich trieb Margalo entschlossen weiter in den Hof. Endlich liess seine Anspannung etwas nach und ich sass ab. Ich klopfte ihm auf den Hals und sah mich um. Sarah, eine Pferdepflegerin, kaum aus einem der Ställe hinaus. "He Sarah, wo kann ich Margalo unterstellen?" - "Kannst ihn mir geben, ich kümmer mich um ihn. Du bist geschäftlich hier, nicht wahr? Übrigens ein wirkliches Prachtexemplar von einem Pferd. Hat auch gute Abstammung", erzähte Sarah und übernahm Margalo. Da er mit Fremden eigentlich gut auskam und jetzt sie freundlich beschnupperte, hatte ich keine Bedenken und machte mich auf den Weg zu den Hallen. Ich öffnete das Tor der kleineren und schloss es hinter mir wieder. Tatsächlich longierte Sam gerade Foundation im hinteren Hallenteil, währenddem noch ein anderer Reiter gerade mit einem Schimmel trainierte. Ich wartete, bis diese beiden vorbei waren und ging dann zu Sam. Er nickte mir zu und konzentrierte sich dann wieder auf den Hengst. Ich beobachtete seine Gänge und seine Haltung. Sein Trab war etwas holprig, aber umso schöner war sein Galopp. Konzentriert achtete der Hengst auf Sams Zeichen, sein Blick war aufmerksam. Mit weit ausholenden Sprüngen lief er in etwas zu schnellem, aber kontrollierten Tempo um Sam herum. Am Ende liess Sam ihn wieder Schritt gehen und ging zu ihm heran. Er lobte ihn und führte ihn dann zu mir. "Willst du ihn trockenführen, damit du schon mal ein wenig das Gefühl für ihn bekommst?", schlug er vor und drückte mir auch schon die Longierleine in die Hand. Der Hengst spielte nervös mit den Ohren, aber musterte mich neugierig. Ich hielt ihm die Hand hin und streichelte ihm dann sanft über die geblähten Nüstern. Foundation warf den Kopf auf und ab und schnaubte laut. Ich begann los zu laufen und er trottete ohne zu zögern gehorsam neben mir her. Ich fuhr währenddem dem laufen mit der anderen Hand über sein weiches, schimmerndes Fell und befühlte auch seine seidige Mähne. Er war wirklich ein wunderschönes Pferd. Ich war zugegeben etwas abgelenkt von meinen Gedanken und das merkte er schnell. Er brummelte ungeduldig, warf den Kopf so rasch hoch, dass er mir beinahe die Longierleine aus der Hand zog. Doch bevor er nun auf und davon stürmen konnte, fasste ich die Leine wieder fester und redete auf ihn ein. Er entspannte sich wieder und ging nun ruhiger als vorhin neben mir her. Als er trocken war ging ich zu Sam zurück, der sich in einem Gespräch mit einem älteren Mann befand. Als er uns auf sich zukommen sah lächelte er und stellte uns einander vor. Es war der Besitzter Foundations. Wir redeten eine Weile, Sam versorgte inzwischen Foundation. Am Ende des Gesprächs war ich überzeugt, dass der Vollblüter gut zu mir passen würde und der Kauf war beschlossene Sache. Ich verabschiedete mich von ihm und Sam und holte Margalo, um mit ihm wieder nach Hause zu reiten. Der Besitzter würde Foundation morgen noch von einem Tierarzt durchchecken lassen und wenn alles in Ordnung war, war der Kauf abgeschlossen. Die nächste Zeit würde der Hengst noch hier bei Trevins Ställen bleiben, weil er von Sam eingeritten wurde, da war es einfacher wenn er blieb. Aber ich würde ihn aufjedenfall besuchen kommen und auch mit ihm arbeiten. Glücklich unternahm ich mit Margalo noch einen kleinen Ausritt.
    • Nano
      Pflegebericht - Kleiner Besuch & Das erste Treffen

      Leise summend schlüpfte ich in meine Reitstiefel, zog mir eine warme Jacke und ein paar schwarze Lederhandschuhe an. Ich machte mich gerade wiedereinmal auf, um meinen jungen Hengst Foundation zu besuchen. Er wurde gerade von Sam eingeritten und stand deshalb bei Trevin in einem seiner Rennställe. Ich half natürlich so gut es ging bei der Ausbildung mit, nur schon deshalb besuchte ich ihn praktisch jeden Tag. Manchmal nahm ich auch meine beiden Hündinnen mit, da der Weg hin und vom Rennstall zurück schon einem Spaziergang glich, doch heute fuhr ich mit dem Auto dahin. Ich parkte auf dem halbvollen Parkplatz und machte mich auf den Weg zu den Ställen. Es war Donnerstag am frühen Abend und es herrschte reger Betrieb auf dem Hof. da ich so oft hierher kam, kannten mich schon viele und begrüssten mich freundlich. Ich hatte es nicht eilig und hielt mit einigen ein kurzes Schwätzchen. Nach einer Weile kam ich dann bei Foundations Box an und blieb stehen. Doch die Box war leer. Erstaunt runzelte ich die Stirn. Normalerweise stand der Hengst um diese Zeit in seiner Box, Sam und ich hatten schon untereinander ausgemacht, wann wer mit ihm arbeitete. Auf der Koppel konnte er eigentlich auch nicht sein, ich kannte die bestimmten Zeiten hier einigermassen. "Hey, Gioia. Sam arbeitet gerade mit Foundation in der Halle, falls du ihn suchst", meldete sich hinter mir plötzlich eine Stimme. Ich drehte mich um und nickte Kenny, dem Stallburschen, dankbar zu. Rasch machte ich mich auf zur Halle. Tatsächlich longierte Sam gerade Foundation, sonst war niemand in der Halle. "Hey, Sam. Wieso hast du nicht bescheid gegeben, dass du heute mit ihm arbeitest?", fragte ich leicht verwirrt und ging auf die beiden zu. Zu meiner Freude sah ich, dass Foundation meine Ankunft mit einem Kopf hochwerfen und brummeln quittierte, er schien sich langsam an mich zu gewöhnen. Sam holte den Hengst zu sich heran und lobte ihn, bevor er mich sich grinsend mir zuwandte. "Moin, Chef. Naja, ich dachte, dass du vielleicht auch Lust hast dich mal kurz auf Foundation zu schwingen. Aber wenn du keine Lust hast..." - "Was? Es ist soweit? Sag das doch gleich!", erwiderte ich aufgeregt. Sam hatte schon seit einigen Tagen begonnen auf Foundation zu reiten und ihn an einen Reiter zu gewöhnen, aber bisher hatte ich selber mit ihm nur Bodenarbeit gemacht. Breit grinsend führte Sam den Hengst an meine Seite, gurtete nach und zog die Steigbügel herunter. Ausser einem Ohrzucken von Foundation gab es keine Reaktion. "Er hatte anfangs nicht gerade Lust auf einen Reiter, so hab ich das aufjedenfall interpretiert", er verzog leicht das Gesicht und setzte ein schiefes Grinsen auf. "Aber er hat sich doch schnell daran gewöhnt und geht schon ziemlich gut unter dem Sattel, da dachte ich, vielleicht willst du auch kurz drauf. Erwart aber nicht zu viel und bestürm ihn nicht gleich mit jeglichen Hilfen, sobald ihm etwas nicht passt, flippt er aus", erklärte Sam und tätschelte Foundations Hals. "Okey", murmelte ich und strich ihm kurz über die Mähne, bevor ich mich am Sattelknauf festhielt und mich leicht hochzog, so dass ich mit dem Bauch auf dem Sattel lag. Foundation scharrte ungeduldig mit einem Huf, aber blieb sonst ruhig. Sam nickte mir auffordernd zu und ich schwang mich nun richtig in den Sattel. Foundation trat einen Schritt rückwärts und schnaubte nervös, währenddem Sam auf ihn einredete. Schlussendlich drehte er seinen Kopf ein wenig herum, um zu erkennen, wer denn da auf ihm sass. Ich redete mit ihm und streichelte seinen Hals. Langsam entspannte er sich wieder und schnaubte. Ich lächelte und nahm die Zügel leicht auf. Ich presste die Schenkel nur fein an seine Seiten, schon trippelte er zügig los. Sam beobachtete ihn aufmerksam. Innerlich konnte ich schreien vor Freude, wie sehr hatte ich auf diesen Moment gewartet und nun sass ich endlich auf meinem Prachthengst. Ich genoss jeden Schritt und lenkte den Hengst quer durch die Halle. Er horchte schon ziemlich gut auf die Hilfen. Für erste genügte mir Schritt, deshalb lenkte ich ihn nach einer Weile zu Sam in die Mitte. Ich stieg vorsichtig ab und lobte Foundation ausgiebig. Der Hengst liess sich die Streicheleinheiten gerne gefallen und stiess ein zufriedenes Brummeln aus. "Gute Arbeit geleistet Sam!" - "Ach was. Du hast selber viel beigetragen. Seit dem du regelmässig mit ihm arbeitest, ist er viel weniger hibbelig geworden." Währenddem er mir noch weiter von Foundations Fortschritten erzählte, versorgten wir ihn gemeinsam. Ich verabschiedete mich von Foundation und folgte Sam zum Stall hinaus. Draussen kam uns gerade Trevin entgegen und wir begrüssten uns. Wir tauschten kurz etwas Smalltalk aus, bis ich ihn schliesslich fragte, wohin er gerade unterwegs war. "Ich wollte gerade nach den Fohlen sehen, wir haben auch einige Neuankömmlinge von weiter weg. Du kannst gerne mitkommen", bot Trevin grinsend an. Ich dachte an die kleinen Fohlen. "Ja, sehr gerne!" Sam setzte sich ab, er hatte noch einiges anderes zu tun. Deshalb gingen wir zu zweit zum Stall der Fohlen und Jährlinge. Ich liess meinen Blick über all die jungen Pferde schweifen und konnte ein Lächeln nicht unterdrücken. Sie waren wirklich süsse Racker. Die jüngeren Fohlen befanden sich im hinteren Teil des Stalles, darauf hielt Trevin zu. Da hielt er plötzlich vor einer Box an. Er deutete auf diese und auf die zwei danebenliegenden Boxen. "Diese drei sind aus Irland und erst seit ein paar Tagen hier. Die beiden Rappen sind Englische Vollblüter, eine Stute und ein Hengst, der Kohlfuchs hier ist ein Anglo Araberhengst." Ich hörte ihm aufmerksam zu und betrachtete die drei neugierig. Alle drei sahen für ihr Alter schon ziemlich kräftig aus und strolchten munter durch ihre Boxen. Ich lehnte mich an die Box des Anglo Arabers und beobachtete ihn verträumt. Er bewegte sich teilweise noch etwas ungelenk, seine wirklich langen Beine schien viel zu gross für ihn zu sein. Aber man konnte seinen edlen Körperbau erkennen und das seidige Fell lud dazu ein, es zu berühren. Das Fohlen hob den Kopf und trat einen Schritt näher an mich heran. Voller Neugier kam er ohne Angst noch näher heran und wieherte leise. Seine klaren, hellblauen Augen nahmen mich gefangen. Er hatte eine Blesse, die zur Stirn hin immer schmaler wurde. Ich streckte die Hand aus und liess ihn daran schnuppern. Der Kleine zeigte überraschend wenig Misstrauen und schlaberte mir über die Finger. Kichernd strich ich ihm über die kurze, wuschelige Stehmähne. "Wie heisst er?", fragte ich fasziniert, ohne ihn aus den Augen zu lassen. "Hayati", antwortete Trevin schmunzelnd. "Er gefällt dir, ne? Willst du ihn haben? Es war sowieso schon geplant nur die beiden Rappen zu behalten und ihn später wegzugeben." Abrupt fuhr ich herum, worauf Hayati zusammenzuckte und empört wieherte. "Sorry, Hayati", sagte ich mit einem entschuldigenden Blick, bevor ich mich an Trevin wandte und ihn mit grossen Augen anstarrte. "Ehrlich? Ich... ich finde ihn echt toll. Und du hast gesagt die drei haben eine eins a Abstammung und sind sehr vielversprechend." Er erzählte mir so viel er von Hayati wusste und ich fühlte mich ganz kribbelig, als wir einen Handel abschlossen. Wir machten aus, dass er ihn demnächst vorbeibringen lassen würde. Gut gelaunt verabschiedete ich mich von ihm und Hayati und fuhr nach Hause.
    • Jumpinghigh
      Hufschmied Bericht Forever Young

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      Mein nächster Patient war der englische Vollblut Hengst Foundation. Er schaute schon sehr aufmerksam aus der Box heraus und schnaufte als Gioia seine Tür öffnete um ihn heraus zu holen. Sie standen auf der Stallgasse und ich begrüßte ihn erst einmal. Dann kratzte ich seine Hufe aus um sie im sauberen Zustand zu kontrollieren und um zu wissen wo und was ich alles wegschneiden musste und wo ich den Huf korrigieren bzw. feilen musste damit die Renneisen später passten.
      Nachdem ich die Hufe ausgekratzt hatte fing ich mit dem Ausschneiden an. Foundation blieb ruhig stehen und war ein braves Tier.
      Ich feilte noch ein wenig bevor ich zum Auto ging und passende Renneisen für das Tier holte. Wieder zurück legte ich sie dem Hengst an jeden einzelnen Huf an und erwärmte sie gegebenenfalls im Ofen um sie zu korrigieren. Als die Eisen passten nagelte ich sie an den Hufen fest und lies den Hengst mit seiner Besitzerin noch eine Runde im Trab durch die Gasse laufen damit ich schauen konnte ob die Eisen auch wirklich passten und nirgends drückten. Sie passten perfekt und der Hengst konnte wieder zurück in seine Box.
      Ich verabschiedete mich von beiden und ging zu meinem Auto um den Heimweg anzutreten.
      [© Jumpinghigh | Zeichen: 1205 mit Leerzeichen, ohne Überschrift]
    • Jackie
      Verschoben am 21.08.2013 um 13Uhr
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Nano
    Datum:
    7 Dez. 2012
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