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Samarti

Flightless Bird, DRP

*2014, im Besitz seit dem 29. Mai 2016

Flightless Bird, DRP
Samarti, 6 Juni 2016
    • Samarti
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      Die Pokémon im eigenen Stall
      26. Juli 2016
      5576 Zeichen
      „LAPRAS!“
      „Wo?!“
      „Könnt ihr vielleicht weniger hier rumschreien? Ich versuche gerade zu lesen. Danke.“ Joline seufzte auf und verdrehte die Augen.
      „Nein, lies woanders“, ertönte es im Einklang von Matthew und mir, was Joline nur dazu brachte, genervt aufzustehen und sich in ein anderes Zimmer zu begeben.
      Eigentlich hätte ich nicht erwartet, dass wir hier in der Nähe wirklich einen PokéStop haben würden. Tatsächlich war aber mein Gestüt einer – warum auch immer. Musste wohl jemand damals eingereicht haben, als man bei Ingress die Portale selbst noch einschicken konnte.
      Jedenfalls hatten sowohl Matthew als auch ich dann ziemlich viel Spaß daran, den PokéStop vom Sofa aus zu aktivieren und einfach immer Lockmodule anzuschmeißen, wenn es gerade die Gelegenheit dazu gab. Meist waren es dann nur Taubsis, Raupys, Hornlius – obwohl die ja zum Leveln alle echt pures Gold waren – oder eben ein nerviges Rattfratz. Bei denen konnte man ja wohl wirklich schon von einer Plage sprechen …
      Nur jetzt war gerade ein wildes Lapras aufgetaucht.
      „Wie viel hat deins?“, grinste ich Matthew an, zufrieden mit der Anzahl der CP, die mir bei meinem angezeigt wurden.
      „Das ist doch nicht wahr? Ich bin Level 17, warum kriege ich ein 43er Lapras?!“
      „Haha, meins hat 1200!“ Ich war versucht, die Zunge rauszustrecken, aber das wäre wohl doch ein wenig zu viel. Zumindest sollte es Matthew ein wenig stören, dass ich drei Level unter ihm war. Tja, wäre er auch mal Level 14 geblieben.

      Nach knapp sieben Minuten ging das Lockmodul dann auch wieder aus und Matthew und ich entschlossen uns dafür, dass es heute wohl genug gewesen wäre. Ich hatte immerhin mein Blitza entwickeln können und ein Lapras gefangen, bei Matthew war es ein recht gutes Aquana geworden und im Großen und Ganzen waren wir doch ziemlich zufrieden. Also beschloss ich, nur noch einmal eine Runde durch die Ställe zu drehen und mich dann schlafen zu legen; immerhin war es schon wieder kurz nach Mitternacht. Matthew hatte mir sogar empfohlen, das zu tun. Ich solle doch mal lieber nach meinen eigenen „Pokémon“ sehen ... Am liebsten hätte ich ihm für den Spruch eine reingehauen, aber ich konnte mich gerade noch beherrschen.
      Beginnen tat ich im Stall der Stuten. Momentan befanden sich hier nur fünf von ihnen, zumindest nachdem ich vor einer Weile den Bestand mal wieder etwas reduziert hatte. Inzwischen waren hier nur noch Hall of Fame CU, Ace of Clubs, Très Jolie, Liluye und die gute alte Ocean Water anzutreffen. Vielleicht würde Beverly auch bald hierher umziehen. Je nachdem, wie sie sich machte, würde sich das wohl in der nächsten Zeit herausstellen.
      Ich checkte nur, ob die Boxen alle vernünftig geschlossen waren und verteilte kurz Streicheleinheiten, bevor ich noch das Licht ausmachte und dann die große Stalltür verschloss.
      Daraufhin ging es weiter zum Hengststall. Sechs waren es hier an der Zahl, und bis auf Allelujah, der noch nicht sonderlich lange wieder bei mir war, und Tenacious waren inzwischen alle erfolgreich gekört. Intoxicated, Levi, Cardillac und Avanti hatten den Stress bereits hinter sich und die Körungen erfolgreich für sich gewonnen. Mal sehen, wie es mit ihnen weitergehen würde. Avanti war ja bereits Papa geworden, und sein Nachkomme hatte sich auch echt entwickelt. Kam ganz nach dem Papa.
      Auch hier ging ich nur einmal kurz von Box zu Box und machte mich dann auf den Weg zum Stall der Kleineren, wo auch Beverly momentan ja noch stand. Liberté's Nessaja fand sich hier auch noch wieder, mal sehen, wann sie den Umzug in den anderen Stall eintreten würde – allzu lange dauerte es bestimmt nicht mehr, sie hatte sich echt gut gemacht. Bei Pina war das ein wenig komplizierter, sie war noch immer sehr kritisch, was die Menschen um sie herum betraf und auf größere Menschenmassen reagierte sie leider nicht sonderlich positiv, was aber auch total nachvollziehbar war. Mit ihr hatten wir noch eine Menge Arbeit vor uns.
      Chesmu hatte sich auch wirklich entwickelt und er wuchs immer mehr zu einem schicken Hengst heran. Der Gute war ja inzwischen auch schon dreieinhalb Jahre alt und meine Erwartungen in ihn waren tatsächlich sehr hoch. Allerdings versprachen sowohl seine Abstammung als auch der junge Hengst selbst, dass er wohl noch einmal einen beeindruckenden „Lebenslauf“ vermerken könnte.
      Aponi und Pamuya waren noch immer beinahe unzertrennlich. Flightless Bird hatten sie jedoch sehr schnell aufgenommen und so bildeten die drei jetzt ihre eigene kleine „Clique“. Leslie war dabei eher diejenige, die immer schüchtern im Hintergrund blieb, während die anderen neue Kontakte knüpften. So war es auch, als Accomplishment, die Neue, dazustieß und sie sich alle erst einmal aneinander gewöhnen mussten. Das Baby unter den vier Stutfohlen sah zwischen den älteren immer sehr zierlich und zerbrechlich aus, machte aber schnell klar, dass das keineswegs auf ihren Charakter zutraf. Stattdessen wollte sie ihren Willen sehr stark durchsetzen und ließ dies auch den Rest wissen. Obwohl Aponi und Pamuya das nicht so recht in den Kram passte (Leslie hatte da wenig beizusteuern, die akzeptierte das einfach), fügte Accomplishment sich doch recht schnell in die wachsende „Gang“ ein und so waren sie dann schon zu viert. Bald würde auch noch Empire of Irony dazustoßen, noch verweilte die allerdings auf dem Pineforest Stud. Mal sehen, wie das mit denen dann werden würde. Für heute hatte ich jedenfalls genug und schloss auch den Stalltrakt der Jüngeren sorgfältig ab, bevor ich wieder ins Haus ging und noch einen Rauch anschmiss. Man wollte ja nicht unnötig Lockmodule verballern.
    • Samarti
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      Die schönste Zeit des Jahres
      27. November 2016
      5592 Zeichen
      Weihnachten näherte sich – wieder einmal. Man merkte jetzt schon jedem an, der auf dem Gestüt lebte oder beschäftigt war.
      Dieses Jahr hatte es sogar mich schon ziemlich erwischt. Meine Stimmung hob sich schon, wenn ich nur an Weihnachtsmärkte und Glühwein dachte. Glücklicherweise gab es zur heutigen Zeit auch in Kanada schöne Weihnachtsmärkte, auf denen man sich die Zeit totschlagen konnte – mit Glühwein natürlich.
      Aber bevor ich mich heute Abend mit Joline auf einen dieser Weihnachtsmärkte begeben würde, hatten wir noch einiges vor uns. Denn obwohl meine Vierbeiner momentan in ihre wohlverdiente Winterpause entlassen worden waren und heute sowieso Ruhetag hatten, also demnach nicht ganz so viel zu tun war, wollten sie doch zumindest alle ein wenig Beschäftigung haben.
      Beginnen taten wir mit den Stuten. Matthew und Sophia hatten uns ebenfalls begleitet, sodass es alles noch etwas schneller gehen würde. Ich entschied mich dafür, Très Jolie und Ace of Clubs einfach eben in der Halle ein wenig laufen zu lassen, damit sie sich ihre Beine vertreten konnten (die Paddocks waren zur Zeit leider eine Zumutung für jedes Pferd) und es dauerte nicht lange, bis die beiden Stuten fröhlich durch die Halle galoppierten. Sophia, Matthew und Joline machten mit Hall of Fame CU, Liluye und Ocean Water lieber einen gemütlichen, völlig entspannten Schrittausritt durch einen der Wälder, die sich hier nur so tummelten.
      Nach einer Weile verfrachtete ich meine beiden Stuten wieder in ihre Boxen und gab ihnen noch die Abendportion Futter, ehe es mich schon zu den Hengsten verschlug. So ganz wusste ich noch nicht, was ich mit ihnen heute anfangen sollte. Grundsätzlich waren ja alle recht sozial untereinander und es gab keine wirklichen Dominanzkämpfe, dennoch wollte ich die sechs Hengste nicht mal eben so mir nichts, dir nichts frei in der Halle laufen lassen. Intoxicated hatte ich dann kurzerhand an die Longe genommen, um ihn wenigstens ein bisschen zu arbeiten, genau wie es auch bei dem schicken Rappen Levi der Fall war. Allelujah ließ ich allein in der Halle laufen, bei ihm war es dann doch noch zu riskant, ihn mit den anderen so frei laufen zu lassen, nachdem sich seine ganze Energie angestaut hatte. Zuletzt blieben dann noch Avanti, Cardillac und Tenacious. Auch die drei durften noch ein paar Runden in der Halle drehen, bevor es für sie auch wieder zurück in die Boxen ging.
      Für die Jungpferde und Fohlen nahm ich mir dann etwas mehr Zeit. Die Anderen waren inzwischen auch von ihrem Ausritt zurück und so schnappte sich jeder eins der vier Reitponyfohlen: Matthew beanspruchte Aponi für sich, Joline halfterte Pamuya auf und Sophia kümmerte sich um Flightless Bird, während ich Accomplishment unter meine Fittiche nahm. Für die Kleine hatten wir noch immer keinen passenden Spitznamen gefunden, obwohl sie doch schon eine ganze Weile bei uns war. Die kreative Eingebung, auf die wir alle hofften, blieb aber leider momentan noch aus. Die vier Stutfohlen wurden allesamt ausgiebig verwöhnt und praktisch blitzeblank geputzt, ehe es für sie wieder in die Boxen ging. Auch PFS‘ Empire of Irony durfte sich noch einer Putzeinheit unterziehen und schien auch dies sichtlich zu genießen, denn der Anglo-Araber schloss zufrieden die Augen und begann spontan zu dösen. Generell war sie doch schon sehr zutraulich für ihr junges Alter, ließ sich aber dennoch Zeit dabei, bis sie jemandem wirklich vertraute.
      Beverly und Pina liefen inzwischen beide wirklich sehr gut unter dem Sattel – zumindest für ihren Ausbildungsstand. Pina ließ sich zwar nur von mir reiten, weshalb ich mir für sie immer besonders viel Zeit nehmen musste, doch bei ihrer Vergangenheit war das kein Wunder. Dementsprechend störte es mich auch nicht, dass sie so gesehen eine Extrabehandlung benötigte, denn ihre Fortschritte machten sowieso alles wieder wett und Trainingsfortschritte verfolgte man doch immer wieder gern, wenn man wirklich sehen konnte, was man bereits alles erreicht hatte. Liberté’s Nessaja nahm ich ebenfalls noch kurz an die Longe, damit sie sich wenigstens etwas bewegen konnte.
      Zu guter Letzt kam dann noch Chesmu dran. Der Gute hatte sich in der letzten Zeit wahnsinnig gemacht und inzwischen war er doch tatsächlich schon fast ganze vier Jahre alt – wie die Zeit verging! Chessi war von einem kleinen, süßen Fohlen zu einem wahnsinnig schicken Hengst herangewachsen, dessen war er sich aber auch mehr als nur bewusst. Mit dem goldenen Fell und dem seidigen Langhaar könnte man ihn inzwischen fast für ein Barbiepferd halten. Glücklicherweise benahm er sich nicht wie Cardillac, denn sonst wäre der Vergleich wirklich treffend.
      Auch Chesmu durfte sich eine Weile an der Longe austoben und ihn schien das wirklich zu freuen. Ein paar Freudensprünge und Buckler waren schon drin, als er angaloppieren sollte. Auch, wenn dies sich relativ schnell legte, schlich sich doch ein Grinsen in mein Gesicht, als ich ihn so beobachtete.

      „Joliiiine, wir können los!“, rief ich durchs Haus, nachdem ich mir meine Jacke noch übergestreift hatte und in meine Schuhe schlüpfte.
      Besagte Person kam die Treppe heruntergestolpert und grinste mich nur an. „Ja, ich bin so-“, sie hickste kurz, „-weit!“ Dann kicherte sie kurz, weil sie sich versprochen hatte.
      Ein Blick auf die Tasse in ihrer Hand, aus der noch etwas Dampf stieg, verriet sowieso schon alles. „Ist das Glühwein?“, wollte ich wissen und zog fragend eine Augenbraue hoch. Das Nicken ihrerseits hatte zur Folge, dass wir uns einfach zu zweit mit Glühwein auf dem Sofa niederließen, Lost laufen ließen und uns einen gemütlichen Abend machten.
    • Samarti
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      Vertrauen
      27. Januar 2016
      9078 Zeichen
      Vielleicht könnte man mich für verrückt erklären, und wenn man dies tat, dann würde ich demjenigen wahrscheinlich momentan voll und ganz zustimmen. Es war jetzt das zweite Mal innerhalb von nicht einmal zwei Wochen, dass ich mich auf den Weg zu Nancy Wizzard machte, um Hidden Flyer einen Besuch abzustatten. Mein Hof zu Hause beanspruchte dann doch zu viel Zeit, als dass ich es mir hätte leisten können, einige Wochen Urlaub zu nehmen und komplett abzuhauen. Dass es nicht allzu viel Sinn ergab, wenn ich alle paar Tage insgesamt zweieinhalb Tage Autofahrt in Kauf nahm, nur um mich wenige Stunden langen mit Hidden Flyer zu beschäftigen, ging natürlich auch auf die Spritkosten. Matthew hatte es mir innerhalb der letzten Tage oft genug vorgehalten, dass das ganze viel zu viel Sprit verschwenden würde und ich mir doch lieber in der Nähe irgendwo einen Schlafplatz suchen sollte, aber gehört hatte ich auf ihn bisher nicht. Er musste mir erst die letzten drei Tankfüllungen vor die Nase drücken, damit ich mich ergab und uns nicht weit entfernt vom Echo Forest Stable ein kleines Zimmer mietete. Es war wirklich nicht geräumig und ziemlich eng, aber da wir wahrscheinlich sowieso nur hier schlafen würden, würde es bestimmt reichen. Zumindest würde es das, wenn Matthew und ich uns nicht mal wieder gegenseitig an die Gurgel gehen würden.
      Während Matthew und ich also nun ein weiteres Mal die knapp dreißigstündige Fahrt antraten, hatte ich Joline daheim damit beauftragt, sich ein wenig mit den Stuten zu beschäftigen. Beinahe quiekend hatte sie bejaht und sofort Hall of Fame CU für sich beansprucht, während Sophia nur augenrollend danebenstand und sich das Ganze eher widerwillig ansah. Sophia war eigentlich eine recht nette Zeitgenossin, sie hielt aber nicht viel von Gesellschaft während der Arbeit mit Pferden. Irgendwie hatte ich ihr aber wenigstens einen Ausritt mit Fame und Liluye schmackhaft machen können und Sophia, deren liebste Schützlinge unsere Nachwuchspferde waren, kam dann auf die Idee, Flightless Bird noch mitzunehmen. Die junge Stute war inzwischen beinahe drei Jahre alt und war schon mehrmals im Gelände als Handpferd mitgelaufen – was anfangs eher ein Spaß von Sophia gewesen war, hatte sich inzwischen beinahe zu einer Routine entwickelt. Obwohl Leslie ab und zu mal ein wenig frech sein konnte, war sie den Großteil der Zeit doch sehr ruhig und brav; schreckte nur bei zu plötzlichen Bewegungen noch etwas zurück. Die Enkelin von Ocean Water zeigte aber meist eher Charakterzüge ihrer Oma auf und ich persönlich war froh, dass Ocean da doch so gut durchgekommen war.

      Als Matthew und ich bei dem B&B Hotel ankamen, war es schon wieder später Abend. Viel hatten wir nun also nicht mehr zu tun oder konnten wir machen, also war unsere erste Handlung, todmüde ins Bett zu fallen und sofort einzuschlafen. Zumindest war das bei mir der Fall, wie es bei Matthew aussah, konnte ich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen. Seinem Anblick am nächsten Morgen nach schien er aber auch recht schnell eingeschlafen zu sein; seine Augenringe hielten sich in Grenzen. Normalerweise erkannte man es bei ihm sofort, wenn er nicht ausgeschlafen war.
      Da wir Nancy nicht allzu früh stören wollten, machten wir uns sowieso erst am späten Vormittag auf den Weg zu ihrem Gestüt. Es war von unserem B&B eine knappe Viertelstunde mit Auto; also völlig akzeptabel für kanadische Verhältnisse. Wir hatten Glück gehabt, dass wir eine Unterkunft gefunden hatten, die doch relativ nah am Gestüt lag.

      Auf dem Echo Forest Stable angekommen, trafen wir wieder auf Biene. Inzwischen kannten wir uns sogar, wenn auch nur flüchtig, aber durch meine Besuche in der letzten Zeit wussten wir uns wenigstens mit Namen anzusprechen. Genauso, wie sie auch darüber informiert war, dass ich ab und an vorbeikam, um Hidden Flyer zu beschäftigen. Nancy hatte gesagt, ich müsste ihr nicht unbedingt Bescheid geben, wenn ich mit dem Schimmelhengst etwas machen wollte; ich tat es dennoch lieber. Sonst würde ich mich selbst noch wie ein Eindringling fühlen und genau das wollte ich vermeiden. Angekündigt hatte ich mich für kurze Besuche in den nächsten drei Tagen, danach müsste ich erst einmal sehen, wie es lief und wann wir wiederkommen könnten, um mein eigenes Gestüt und meine eigenen Pferde nicht zu vernachlässigen.
      Nachdem ich uns bei Nancy angemeldet hatte, machten Matthew und ich uns auf den Weg zu Hiddens Paddockbox. Man hatte es tatsächlich geschafft, ihn auf den Paddock zu verfrachten und ihn dazu zu bringen, auch dort zu bleiben, statt wieder über den Zaun auf die Koppel zu springen. Generell bemerkte man doch die Verbesserung seines Zustands. Er stand jetzt seit bald zwei Wochen hier und hatte immerhin schon ein wenig zugelegt, auch sein Verhalten gegenüber dem Menschen besserte sich langsam, aber stetig. Hatte er uns anfangs kaum eines Blickes gewürdigt, so wusste er doch jetzt gut genug, wer ihm nichts tat und wem er ruhig Leckerlis abnehmen könnte. Reiten wollten wir ihn noch immer nicht und bevor wir überhaupt an irgendwas in die Richtung dachten, müssten wir dafür sorgen, dass er seine Muskeln wieder aufbaute. Überhaupt war der Hengst noch immer in seiner Schutzphase; statt, dass großartig mit ihm gearbeitet wurde, wurde er eher verwöhnt. Zu Hause hatte ich mir einige Tipps und Tricks von Gwen mitgeben lassen, was die Bodenarbeit betraf, und genau dieser wollte ich mich heute mit ihm widmen. Immerhin sollte die Bodenarbeit sein Vertrauen noch weiter aufbauen und es vor allem stärken, damit er sein generelles Misstrauen dem Menschen langsam wieder ablegen könnte. Bis das vollkommen erfolgreich wäre, würde es noch eine ganze Weile dauern, aber ich war zum Glück geduldig.
      Hidden drängelte beim Führen noch immer ein wenig. Das englische Vollblut tippelte immer wieder ein wenig nervös auf der Stelle und zeigte ordentlichen Vorwärtsdrang, ließ sich aber grundsätzlich noch einigermaßen händeln. Mit einer ruhigen, aber bestimmten Stimme wies ich ihn immer wieder unermüdlich zurecht und je öfter das passierte, desto eher bemerkte Hidden, dass ihn das Drängeln nicht weiterbringen würde. Stattdessen wurde er etwas gelassener und entspannter während des Führens, weil er auch merkte, dass es gelobt wurde, wenn er sich vernünftig verhielt. Und genau danach suchte Hidden immer wieder: Bestätigung.
      Heute wollte ich mich ganz besonders der Freiheitsdressur widmen. Hidden konnte sich frei bewegen, somit selbst entscheiden, wann es ihm zu eng oder aufdringlich wurde und sich so vielleicht noch etwas sicherer fühlen. Wir begannen mit den Basisaufgaben: Rückwärtsrichten, angehen oder auch, dass er im Schritt neben mir lief. All dies sollte für die ersten Male eindeutig reichen, um den Siebenjährigen auch keinesfalls zu überfordern, aber gleichzeitig auch zu fordern. Es war auch ziemliche Kopfarbeit für ihn, genau das umzusetzen, was ich von ihm verlangte, aber der Hengst schlug sich für die Anfänge wirklich ziemlich gut. Man merkte deutlich, dass er Spaß an der Sache hatte und sich völlig vertiefte, ganz darauf konzentrierte und kaum noch abzulenken war. Am Ende hatten wir es sogar geschafft, dass er nur auf einen feinen Befehl hin einige Schritte rückwärts trat und ich war mehr als stolz auf unsere Fortschritte. Hidden war wahnsinnig aufmerksam während der ganzen Arbeit und ließ sich gerne alles verdeutlichen, achtete genau auf meine Bewegungen und mein Verhalten. Für einen Moment schien alles vergessen.

      Nach einer Weile musste ich mit einem Blick auf die Uhr feststellen, dass schon einige Zeit vergangen war, und so beendete ich die Einheit für den heutigen Tag. Hidden hatte sich gut geschlagen und auch Matthew bestätigte mir dies, als ich mit dem Hengst zu ihm lief. Der Mann hatte uns vom Rand aus beobachtet und zwar ab und zu etwas eingeworfen, sich aber meistens im Hintergrund gehalten. Matthews Meinung war stets eine, die mir sehr wichtig war und die ich zu schätzen wusste, gerade wenn es um das Thema Pferd ging, weshalb mich das Lob von ihm doppelt freute. Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Trainingseinheit gewesen und ich mit dem Tag mehr als zufrieden.
      Hidden wurde zum Abschluss von mir geputzt und ich verbrachte noch einige Minuten allein an seiner Box, während der Hengst genüsslich sein Heu zermalmte, verabschiedete mich dann aber noch von ihm und gab Nancy Bescheid, dass Matthew und ich für diesen Tag verschwinden würden. Natürlich wollte sie wissen, was wir gemacht hatten und wie es gelaufen war, und ich könnte schwören, dass meine Brust mindestens auf das Dreifache anschwoll, als ich ihr alles erzählte. Mein Grinsen reichte bis über beide Wangen und ich strahlte wie ein Honigkuchenpferd. Auch Nancys Lippen formten sich bei meiner Erzählung zu einem Lächeln und nachdem wir uns dann voneinander verabschiedet und fürs nächste Mal verabredet hatten, stieg ich mit Matthew in den Wagen. Es war inzwischen dreizehn Uhr und pünktlich zur fünften Stunde ohne Essen knurrte mein Magen.
      „Klingt, als wäre ein Mittagessen dringend nötig“, stellte Matthew fest, startete den Wagen und fuhr los.
    • Gwen
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      259. Fohlenschau
      26. April 2017
      3000 Zeichen
      Wenn man zu viel Zeit hatte, dann hatte man auch Zeit, um mit einem fremden Fohlen auf eine Fohlenschau zu fahren. Zugegebenermaßen, Flightless Bird war mir nicht wirklich unbekannt, aber viel zu tun hatte ich mit dem Scheckfohlen nicht. Die junge Stute gehörte zu Townsend Acres und Elisa hatte nur zu gern eingewilligt, dass ich ihr Fohlen entführte. Tatsächlich war sie auch mitgekommen.
      Und so mussten nun Fohlen und ich noch einmal die strengen Blicke ihrer Besitzerin über uns ergehen lassen. Elisa zupfte noch ein weniger hier und noch ein wenig dort, ehe sie zufrieden war. Wir hatten Leslies wilde Mähne mühsam in kleine Turnierzöpfchen verwandelt. Trotzdem schaute hier und da ein Strähnchen heraus, aber da kamen wir anscheinend nicht herum.
      "Gwendolyn Campbell mit Flightless Bird!", tönte es aus den blechernen Lautsprechern und ich zuckte leicht zusammen. Man gewöhnte sich nie an die Aufregung, die bevorstand, wenn man kurz vor einem Auftritt war. Sanft zupfte ich am Führstrick und Leslie trottete mir brav hinterher. Wie auch ihre Eltern war sie ein wirklich vorbildliches Fohlen. Fast schon ein bisschen zu langweilig, wenn man bedachte, dass sie alles mitmachte, ohne mit der Wimper zu zucken.
      Heute kam mir das aber definitiv zu Gute, denn Leslie ließ sich weder von den Richtern, dem Ansager oder dem Publikum irritieren. Stattdessen lief sie frohen Mutes neben mir her zu X, wo ich sie kurz aufstellte. Die Richter wollten das Exterieur der Stute genauer unter die Lupe nehmen. Ganz still konnte Leslie nicht stehen und so ging sie mal hier und mal da einen Schritt zur Seite.
      Generell präsentierte sie sich für ein Fohlen aber schon sehr gut und wohlerzogen. Und nachdem die Richter wieder saßen, führte ich Leslie in einer großen Acht einmal im Schritt durch die Halle. Bei der nächsten Runde trabten wir und bei der dritten ließ ich Leslie galoppieren. So konnten die Richter die Gangarten des Fohlens auf jeder Hand bestens begutachten, ohne dass ich großartige Bahnfiguren laufen musste.
      Nun löste ich den Karabiner vom Halfter und entließ Leslie in die Freiheit. Etwas versteinert stand sie erst da, ehe sie vorsichtig im Schritt loslief und dann anfing zu traben. Erst verhalten, dann immer motivierter, bis sie sogar den Schweif hob und fröhlich durch die Gegend trabte. Sogar ein Galopp war drin, ohne dass man sie großartig motivieren musste. Da hatte jemand heute wohl einen guten Tag.
      Umso schwerer gestaltete sich jedoch das Einfangen. So musste ich ruhig bleiben und mich nicht enttäuschen lassen, als es beim ersten Mal nicht klappte. Und auch beim zweiten Mal nicht... Mit ein bisschen Zureden kam Leslie dann aber doch und ließ sich wieder an den Strick nehmen. Noch einmal positionierte ich sie bei X, während ihre Abstammung vorgetragen wurde.
      Dann hatten wir beide es geschafft und konnten die Halle wieder verlassen. Der laute Applaus verschreckte die nun doch aufgedrehte Leslie etwas, aber draußen war dann wieder alles in Ordnung und wir warteten brav.
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    • Samarti
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      Die Flucht vor Verantwortung
      05/2017 | 1256 Zeichen
      Hauptstall: Accomplishment, Ace of Clubs, Beverly, Hall of Fame CU, Liluye, Liberté’s Nessaja, Ocean Water, Pina, Très Jolie
      Südstall: Allelujah, Avanti, Cardillac, Chesmu, Intoxicated, Levi, Tenacious
      Weststall: Aponi, Flightless Bird, Pamuya, PFS‘ Empire of Irony
      Nebenstall: Morengo, Hidden Flyer

      „Ich will noch nicht aufstehen“, grummelte Matthew genervt und zog sich die Bettdecke wieder über den Kopf, als ich sie ihm gerade entreißen wollte.
      „Wir haben verschlafen“, klärte ich ihn gütiger Weise auf und strafte ihn mit einem vorwurfsvollen Blick. „Du hast noch viel zu tun heute, denk dran.“
      Plötzlich schlug der Mann die Bettdecke entrüstet ans Fußende. „Ich? ICH?! Das ist DEIN Hof, schon vergessen?“
      „Nö, aber mit dem Titel als Gestütsleiter kommen gewisse Verantwortungen auf dich zu, Matthew. Dem hättest du dir vorher bewusst sein sollen.“
      „Ich bin das eh nur, damit du einen Grund hast, meinen Nachnamen als Gestütsnamen zu nehmen.“
      Ich seufzte. Ja, vielleicht hatte er da Recht. Aus einem anderen Grund hätte ich Matthew niemals mehr Verantwortung überlassen. Als ich das Zimmer wenige Minuten später verließ, um mich fertig zu machen, hörte ich vom Bett aus schon wieder ein tiefes, gleichmäßiges Atmen.
      Wenigstens schnarchte er nicht.
    • Samarti
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      Reitponysammelstelle

      11/2017 | 711 Zeichen
      Hauptstall: Accomplishment, Ace of Clubs, Beverly, Devina, Kiss me Quick, Liluye, Liberté’s Nessaja, Liscalina, Ocean Water, Pina, Très Jolie
      Südstall: Allelujah, Avanti, Cardillac, Chesmu, Intoxicated, Levi, Tenacious
      Weststall: Aponi, Flightless Bird, Pamuya
      Nebenstall: Hidden Flyer, Morengo, PFS‘ Empire of Irony, Shrinking Violet

      Ein eigenes Gestüt zu führen war anstrengend.
      Noch anstrengender war es, wenn der Pferdebestand gefühlt täglich wuchs und man (mal wieder) zum absoluten Reitponymessi wurde. Immerhin hatte ich inzwischen ganze vier Pferde anderer Rassen bei mir stehen, sodass es wenigstens nicht mehr nur Deutsche Reitponys waren.
      Aber die Zahl stieg weiterhin.
      Es (ich) war schrecklich.
    • Samarti
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      Dumm, dümmer, Matthew
      05/2018 | 840 Zeichen
      Hauptstall: Accomplishment, Ace of Clubs, Beverly, Casey, Devina, Kiss me Quick, Liluye, Liberté’s Nessaja, Liscalina, Ocean Water, Pamuya, Pina, Très Jolie, Yuki
      Südstall: Allelujah, Avanti, Cardillac, Chesmu, Intoxicated, Levi, Sacramento, Sergeant Reckless, Sonic Syndicate, Tenacious, Burnin' Unbridled Dreams
      Weststall: Aponi, Flightless Bird
      Nebenstall: Hidden Flyer, Morengo, PFS‘ Empire of Irony, Shrinking Violet

      Matthew war so nervig! Nie konnte man ihm irgendeine Aufgabe überlassen, für die er dann die Verantwortung übernahm. Heute war es die Weideeinteilung gewesen, die zwar seit Monaten feststand, Matthew aber mal wieder verpeilt hatte. Obwohl unsere Grüppchen bei den Hengsten immer dieselben waren, brachte meine rechte Hand es zustande, fast alles komplett durcheinander zu bringen. Ich konnte es kaum fassen, als ich morgens (um 12...) raus ging, um nach allen zu sehen, und Allelujah und Cardillac zusammen standen und sich rauften. Die beiden waren Paradebeispiele für Hengste, die sich einfach nicht ausstehen konnten, weil sie beide immer die Nummer 1 sein mussten.
      Nachdem ich mit Jolines Hilfe alles wieder richtig organisiert hatte, stampfte ich wütend ins Haus und direkt auf unser Büro zu.
      Der sollte sich auf was gefasst machen.
    • Samarti
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      Wow, wir haben keinen Bock auf diesen Knochenjob
      11/2018 | 1960 Zeichen
      Townsend Acres
      Hauptstall: Accomplishment, Ace of Clubs, Beverly, Casey, Devina, Kiss me Quick, Liluye, Liberté’s Nessaja, Liscalina, Ocean Water, Pamuya, Pina, Très Jolie, Yuki
      Südstall: Allelujah, Avanti, Cardillac, Chesmu, Intoxicated, Levi, Sacramento, Sergeant Reckless, Sonic Syndicate, Tenacious, Burnin' Unbridled Dreams
      Weststall: Aponi, Flightless Bird

      Nebenstall: Hidden Flyer, Morengo, PFS‘ Empire of Irony, Shrinking Violet


      Gut Sanssouci
      Hengste im Sport: Räuberfürst, Rockford, Paint it Black, Real Steel, Romerico, Liberté’s Cresant Moon
      Stuten im Sport: Noell, Räubertochter, Show me Heaven, Lichterloh, Dark Chocolate, Long Island Icetea
      Hengste in der Zucht: Dark Decission, Dark Intention, Cloud Nine, Burnin’ Diome, Flavor of the Weak, Flavor of the Month, Clouded Sky, Kalzifer, Csíny, Császári
      Stuten in der Zucht: Colored Belle, Dark Jewel, Minstrel, Alors on Chante, Ékes, Colour GH’s Baila Conmigo, Rockabella, Golden Lights, Jacarta, Dark Rubin, Tavasz, Poppysmic
      Nachwuchspferde: Crescent Jewel, Golden Cascade, Dajeen, Weltwunder, Couleur du Deuil, Éllovas

      Aufzuchtskoppel: Abendsonne, Flavored Coffee, Darkest Hour, Clouded Mind, Cover the Stars, MIllenium Falcon


      - POV: Matthew -
      Elena und Elisa saßen mal wieder mit Wein vorm Kamin. Getan hatten sie heute (wie immer) nichts. Nate, Collin und ich mussten die Pferde versorgen. Alle 46 plus 34 Pferde. Zitat Elena: „Sind das genau 100?“ – Es war also sehr viel Wein. Zu viel. Natürlich hatten wir unseren Job sehr gut gemacht, auch wenn die Turniersaison vorbei war. Aber wir wurden nicht fürs Rumstehen bezahlt. Das betonten die beiden sehr, sehr, SEHR oft. Während sie frauenverachtende Rap- … äh… -videos schauten, waren wir gerade fertig mit den letzten Pferden und freuten uns auf den Feierabend und ein kühles Bier ausnahmsweise, weil wir ja verantwortliche Erwachsene waren. Im Gegensatz zu den bescheuerten Deppen. Wie dem auch sei, alle waren versorgt. Gemistet, geritten und gepflegt.
      Ciao, euer Matthew!
    • Samarti
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      Serienmarathon
      04/2019 | 332 Zeichen
      Townsend Acres
      Hauptstall: Accomplishment, Ace of Clubs, Beverly, Casey, Devina, Kiss me Quick, Liluye, Liberté’s Nessaja, Liscalina, Ocean Water, Pamuya, Pina, Très Jolie, Yuki
      Südstall: Allelujah, Avanti, Cardillac, Chesmu, Intoxicated, Levi, Sacramento, Sergeant Reckless, Sonic Syndicate, Tenacious, Burnin' Unbridled Dreams
      Weststall: Aponi, Flightless Bird
      Nebenstall: Hidden Flyer, Morengo, PFS‘ Empire of Irony, Shrinking Violet


      Momentan hatte ich nichts Besseres zu tun, als stundenlang im Bett zu liegen, Pferde-Browserspiele zu spielen und über alles nachzudenken. Darüber, wie Matthew sich draußen um die Pferde kümmerte und das Gestüt schmiss, weil ich keinen Bock mehr hatte. Es war öde geworden. Ziemlich öde. Zum Glück griff er mir immer unter die Arme.
    • Samarti
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      Morgenmuffel
      09/2019 | 388 Zeichen
      Townsend Acres
      Hauptstall: Accomplishment, Ace of Clubs, Beverly, Casey, Devina, Kiss me Quick, Liluye, Liberté’s Nessaja, Liscalina, Ocean Water, Pamuya, Pina, Très Jolie, Yuki
      Südstall: Allelujah, Avanti, Cardillac, Chesmu, Intoxicated, Levi, Sacramento, Sergeant Reckless, Sonic Syndicate, Tenacious, Burnin' Unbridled Dreams
      Weststall: Aponi, Flightless Bird, Yellowjacket
      Nebenstall: Hidden Flyer, Morengo, PFS‘ Empire of Irony, Shrinking Violet


      Blitzschnell zuckte ich mit dem Finger in Richtung Nase. „Nase!“
      „Elisa.“
      „Ich bin allergisch! Die Pferde sind dein Job.“
      Seufzend verdrehte Matthew seine Augen, zog sich seine Stallsachen an und knallte die Tür hinter sich zu. „Pff, immer diese Morgenmuffel“, grummelte ich leise vor mich hin, zog die Bettdecke wieder nach oben und drehte mich auf die andere Seite, um weiterzuschlafen
      .
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  • Album:
    2.3 - Weststall
    Hochgeladen von:
    Samarti
    Datum:
    6 Juni 2016
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    EXIF Data

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    Rufname: Leslie
    geboren: Juli 2014


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    Rasse: Deutsches Reitpony
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Gray Tovero (Ee aa Tt Oo Gg)
    Stockmaß: im Wachstum (ca. 144cm)

    Beschreibung:

    Flightless Bird weist neben einer überzeugenden Abstammung auch ein ideales Exterieur auf, so dass man daraus schließen kann, dass aus der gescheckten Stute später ein wunderbares Turnier- und Zuchtpony wird. Schon jetzt zeigt sie raumgreifende, weiche Gänge und eine große Motivation am Sprung - beides geerbt von ihren Eltern.
    Auch charakterlich kann man sich über Leslie keineswegs beschweren. Sowohl ihre Mutter Osita, als auch ihr Vater Skyrim haben an ihre Tochter ein ausgeglichenes und liebes Wesen weitergegeben. Leslie ist im Umgang sehr zutraulich und liebt Streicheleinheiten. Zudem zeigt sie sich stets neugierig und erkundet nur zu gerne die Welt. Kombiniert mit ihrem fohlenhaften Leichtsinn kann das schnell zu einigen Auseinandersetzungen führen, doch die junge Stute meint diese nie böse.
    Genau aus dem Grund benötigt Leslie jedoch viel Abwechslung und sie ist immer bereit, sich neuen Aufgaben zu stellen. Bei der Arbeit zeigt sie sich bereits sehr aufmerksam und konzentriert. Nichtsdestotrotz darf man Leslie nicht überfordern, denn dann kann es passieren, dass die Stute sich verschließt und man einen Schritt zurückgehen muss.
    Mit genügend Einfühlungsvermögen und Aufmerksamkeit wird aus Leslie aber sicherlich ein talentiertes Sportpony, welches schon jetzt viel Potenzial für den gehobenen Dressur- und Springsport zeigt.


    Besitzer: Samarti
    Ersteller: Elii

    Offizieller Hintergrund